Die Söhne von Mogh

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Kurn, Worfs Bruder, kommt auf die Station und will, dass Worf ihn umbringt.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

Worfs Bruder Kurn kommt auf die Station und bittet seinen Bruder um das Mauk-to-Vor-Ritual, den rituellen Selbstmord da er nach seiner Entehrung und dem Ausstoß aus dem Hohen Rat nicht mehr leben will. Worf will ihm den Wunsch erfüllen, wird jedoch von Dax und Odo daran gehindert und Dr. Bashir kann Kurn retten. Nach einer Standpauke von Sisko, suchen Worf und Dax eine Beschäftigung für Kurn und dieser tritt der bajoranischen Sicherheit bei. Jedoch lässt er sich von einem Schmuggler niederschießen, weil er immer noch sterben will. Odo entlässt ihn daraufhin, während Bashir Kurns Leben retten kann. Inzwischen hilft man einem klingonischen Kreuzer, der durch eine Explosion schwer beschädigt wurde. Man erkennt, dass die Klingonen das bajoranische System verminen wollen. Daher begeben sich Worf und Kurn undercover auf das Schiff, um an die Scharfschaltungscodes zu gelangen. Die Mission gelingt, allerdings muss Kurn einen Krieger töten, der sie ertappt. Daraufhin macht er sich noch mehr Vorwürfe, weil der Mord an einem Klingonen, der nur seine Pflicht tat, seine Unehre vergrößert. Da Kurn nicht in der Föderation leben kann, wird er von Dr. Bashir chirurgisch verändert und sein Gedächtnis gelöscht. Anschließend nimmt Noggra, ein alter Klingone und Freund von Mogh, ihn als seinen Sohn an und nennt ihn fortan Rodek.Mithilfe der erbeuteten Codes, kann das klingonische Minenfeld gesprengt und zwei Birds-of-Prey zum Rückzug gezwungen werden.

Langfassung[Bearbeiten]

Prolog[Bearbeiten]

Worf läuft in einem Holoprogramm durch eine Höhle und wird dabei plötzlich von Jadzia Dax angegriffen. Worf kann den Angriff schnell abwehren und hält Dax sein Mek'leth an den Hals und sagt Etscha worauf sie Movek antwortet. Anschließend diskutieren die beiden die Vor- und Nachteile ihrer Waffen. Während Dax zwar die Vorteile eines Mek'leth sieht, bevorzugt sie doch den Bat'leth aufgrund seiner Reichweite. Worf meint, dass das Bat'leth deswegen oft zur Selbstüberschätzung führt. Worf glaubt, dass auch Dax durch ihr Outfit ihn verwirren wollte und sich so selbst überschätzt hatte. Dax klärt daraufhin die Situation, bringt Worf damit in Verlegenheit und spricht ihn direkt auf sein Geknurrte und Geschrei an. Gerade als Worf den Zweck seiner Laute erklären will, wird er von Odo gerufen. In Luftschleuse 5 befindet sich ein betrunkener Klingone, der nach ihm verlange. Worf läuft daraufhin zur Luftschleuse und erklärt dem Sicherheitspersonal, dass es sich um seinen Bruder handele. Worf fragt, wo er die letzten Monate war. Kurn sagt, dass es bald nur noch einen Sohn von Mogh geben würde. Worf fragt seinen Bruder, wo er gewesen sei, da er ihn seit Monaten sucht. Kurn antwortet daraufhin, dass er nun hier sei, aber nicht mehr lange, da es Zeit für das Mauk-to'Vor sein, den rituellen Mord.

Akt I: Worfs Bruder[Bearbeiten]

Kurn bittet Worf um das Mauk-to'Vor

Kurn wacht auf, schreit nach der Wache und verlangt etwas für seinen Kopf. Worf klärt ihn auf, dass er sich nicht in einer Zelle befände, sondern in dessen Quartier und bietet ihm etwas gegen die Kopfschmerzen an. Kurn trinkt das Glas aus und versucht sich aufzurichten. Er beklagt sich über die Bequemlichkeit des Quartiers und das weiche Bett und dass es sich nicht für einen Krieger gehöre so zu leben. Worf antwortet, dass es seinen Zweck erfüllt. Kurn meint herausfordernd, dass Worf die Föderation nur verteidigen solle. Dann fragt er, ob die Sternenflotte niemals Fehler mache, auch nicht bei der Einrichtung. Worf fragt, wo er die letzten vier Monate, seit seiner letzten Nachricht war. Kurn antwortet, dass er das Ende eines einst so stolzen Hauses überwacht habe. Vielleicht habe er von dem Haus des Mogh gehört. Worf steht auf und sagt erbost, dass er weiß, was passiert ist. Er bedauert auch, dass er ihre Familie in Ungnade gebracht hat, als er sich gegen Gowron gestellt hat. Kurn ist entsetzt darüber, dass sein Bruder das bedauert und fragt, ob er sich als nächstes bei ihm entschuldigen oder etwa Verständnis aufbringen will. Dann fragt er, wie viel menschliche Schwäche Worf aufbringen will. Worf entschuldigt sich nicht für das, was er getan hat. Es wäre unehrenhaft gewesen, wenn er Gowron bei diesem Krieg gegen Cardassia unterstützt hätte. Kurn wirft ihm vor, dass er die Unehre für sich vermieden und kurzerhand auf den Rest seiner Familie übertragen habe und bezeichnet dies ironisch als noble und selbstlose Tat. Worf will darüber nicht diskutieren. Was geschehen sei, sei geschehen. Kurn spottet nun über Worfs komfortables Föderationsleben und seine glorreiche Sternenflottenkarriere. Für Worf sei es vorbei, aber nicht für ihn. Ihre Familie hatte einen Sitz im Hohen Rat. Sie wurden von ihren Feinden gefürchtet und von ihren Freunden respektiert. Es hieß sogar, dass die Führung des Hohen Rats sogar einem aus ihrem Haus übertragen werden würde, wenn Gowron eines Tages stirbt. Aber dann habe Worf sich entschlossen, sich mit der Föderation gegen das Reich zu verbünden. Gowron fiel ihr Land, ihr Sitz im Hohen Rat und einfach alles in die Hände. Worf dreht sich zu Kurn um und sagt, dass er weiß, dass es schwer für ihn war. Kurn fragt, ob er gesehen hat, wie Gowrons Männer ihnen ihr Land stahlen und er vor den Augen des Herrschers aus dem Hohen Rat hinausgeworfen wurde. Worf habe sich entschieden hier zu bleiben, ganz sicher, komfortabel und geborgen. Er habe alles, was er will. Kurn habe hingegen nichts, nicht einmal seine Ehre. Allerdings könne Worf sie ihm zurückgeben. Dieser fragt, ob er das dadurch tun soll, dass er ihn tötet. Kurn sagt, dass er für sein Volk schon lange tot ist und Worf ist es auch, doch ihm sei es egal. Kurn sagt, dass er Worf noch nie um etwas gebeten hat. Allerdings habe er seine Ehre auf dem Gewissen und nur er könne sie ihm zurückgeben. Daher bittet er ihn um das Mauk-to-Vor und fragt, ob es zu viel ist, von seinem Bruder dies zu verlangen.

Computerlogbuch der Yukon
Chief O'Brien
Sternzeit 49556,2
Nach einer Inspektionstour durch die bajoranischen Kolonien entlang der cardassianischen Grenze kehren Major Kira und ich zur Station zurück.


Kira und O'Brien werden zeugen der Explosion eine sgetarnten Klingonenschiffs.

Miles O'Brien steuert die USS Yukon, während Major Kira Nerys sich ausruht. Als sie durch den bajoranischen Raum fliegen, übermittelt O'Brien ihren Identifikationskurs. Dann weckt er Kira auf, die hochspringt. O'Brien entschuldigt sich zunächst und sagt dann, dass sie fast zuhause sind. Kira ist überrascht und fragt, wie lange sie geschlafen hat. O'Brien antwortet, dass sie sieben Stunden geschlafen hätte. Kira meint, dass sie sonst nie so lange schlafen kann. O'Brien antwortet ironisch, dass es wohl an seiner Gesellschaft liege. Sie erhalten die Einfluggenehmigung in das Bajoranische System. Kira meint, dass sie Hunger hat und sogar Quarks Fraß essen könnte. O'Brien will ihr gerade eine Alternative empfehlen, als ein Lichtblitz auftaucht. Kira fragt, was das war und O'Brien antwortet, dass es eine hochenergetische Entladung war. O'Brien sagt, dass es ziemlich nah war, nur 5000 Kilometer entfernt. Kira sagt, dass es direkt außerhalb des bajoranischen Raums war. Es gibt erhöhte Tachyonenwerte und Subraumschockwellen. Es sieht so aus, wäre ein getarntes Schiff explodiert. O'Brien ortet keine Rückstände von Warpfeldern. Kira ist sich sicher, dass etwas explodiert ist und lässt O'Brien bis auf 500 Meter an die Koordinaten heranfliegen. Dort registriert er eine weitere Tachyonenwelle und ein Bird-of-Prey enttarnt sich direkt vor ihnen. Sie fordern sie auf, ihren Kurs zu ändern und in den bajoranischen Raum zurückzukehren. Kira antwortet, dass sie eine Explosion untersuchen, die bei diesen Koordinaten stattgefunden hat. Der Klingone antwortet, dass sie gemäß den interstellaren Verträgen gewarnt wurden und O'Brien meldet, dass sie sie mit ihren Waffen erfasst haben. Kira lässt nun zurück zur Station fliegen. Dabei soll der Cheif aber die Koordinaten der Explosion permanent scannen. Sie vermutet nämlich, dass dort draußen außer militärischen Übungen noch etwas anderes vor sich geht.

Dax erfährt, dass Worf Adanji-Weihrauch bestellt hat.

Im Quark's geht Jadzia die Wendeltreppe von den Holosuiten in die Bar hinunter und bewegt sich zielstrebig auf die Bar zu. Dort spricht sie Quark an und fragt ihn, ob er Worf gesehen habe, weil sie sich vor fünf Minuten in der Holosuite treffen wollten. Quark sagt, ass sie wohl immer pünktlich sei. Dax erwidert, dass Worf immer pünktlich sei und sie schon anfahre, wenn sie zwei Minuten zu spät komme. Quark hat ihn allerdings seit heute Morgen nicht gesehen und weil er sich nicht zivilisiert verhalten hat, will er ihn in seiner Bar auch nicht sehen. Dax meint, dass es seine Art sei und er es nicht persönlich meint. Quark findet Worfs Verhalten jedoch unverzeihlich. Er kam hier rein, bestellte irgendeinen klingonischen Weihrauch und warf ihn fast über die Bar, als er ihm replizierten Weihrauch geben wollte. Dax will sofort wissen, welchen Weihrauch er wollte. Quark antwortet, dass es Adanji war, wenn er sich recht erinnert. Dax fragt sich, was er mit Adanji will. Quark will nun wissen, was es damit auf sich habe. Dax atmet tief durch und verlässt dann wortlos die Bar. Quark sagt zu sich, dass das jetzt reiche und er aufhören müsse mit den Kunden zu reden.

Odo hält Worf davon ab, seinen Bruder zu töten.

Worf hat in seinem Quartier bereits den Weihrauch entzündet und sagt zu seinem Bruder, dass ihm in diesem Leben Unrecht getan wurde. Für ihn sei hier nichts mehr da, keine Ehre und keine Zukunft. Dann reicht er Kurn den Weihrauch und dieser sagt, dass er seine Ehre im nächsten Leben zurückfordern wird. Er ist bereit dem Fluss des Blutes zu folgen und in das Sto'Vo'Kor einzutreten. Odo geht inzwischen an Dax vorbei und grüßt sie. Diese spricht ihn darauf an, dass er Worf am Vortag zur Luftschleuse rief, damit er sich irgendeinen Klingonen ansieht. Sie fragt, wer es war. Odo antwortet, dass es Kurn war, sein Bruder. Dax wird nun klar, was Worf vorhat. Sie ruft ihn über ihren Kommunikator. Als er nicht antwortet, lässt sie den Computer Worf lokalisieren. Dieser gibt an, dass er sich in seinem Quartier befindet.Sie fragt, ob er allein ist. Doch der Computer sagt, dass Kurn bei ihm ist. Dax fordert Odo auf, mit ihr zu kommen und sie läuft zu Worfs Quartier. Dort sagt Worf, dass er hofft, dass seine Klinge Kunrs Reise beschleunigt. Er hebt nun das mit beiden Händen gehaltene Messer empor. Kurn reißt sein Hemd auf und Worf verabschiedet sich von seinem Bruder. Er verabschiedet sich und Worf rammt ihm das Messer in die Brust. Kurn ringt nach Luft und fällt nach hinten. Odo und Dax dringen in diesem Augenblick ins Quartier ein. Während Odo Worf festhält, fordert Dax über ihren Kommunikator einen Nottransport, beugt sich zu Kurn, presst ihre Hände auf seine Wunde und lässt sich mit Kurn auf die Krankenstation beamen. Worf sagt noch, dass sie kein Recht dazu hätten. Odo hofft für Worf, dass Kurn überlebt, weil er sonst des Mordes angeklagt wird. Dann verlässt er den Raum, während Worf zurückbleibt.

Akt II: Klingonische Tradition[Bearbeiten]

Sisko stellt klar, dass er keine Beihilfe zum Selbstmord duldet.

Im Büro des Captains steht Worf vor dem Schreibtisch, auf dem das blutige Messer liegt. Sisko sitzt auf seinem Stuhl und blickt den Commander an. Da öffnet sich die Tür und Dax betritt das Büro. Sie meldet, dass Kurn überleben wird. Dr. Julian Bashir meint, dass er Morgen wieder auf den Beinen sein wird. Sisko will nun von Worf wissen, wieso er ihn nicht in den nächsten Transport stecken soll, der die Station verlässt. Worf sagt, dass er nur versuchte, das richtige zu tun. Sisko will nur eine Antwort auf seine Frage. Worf weiß darauf jedoch keine Antwort. Er weiß, dass seine Handlungen die Bestimmungen der Sternenflotte verletzen. Sisko sagt, dass sie hier nicht über eine obskure Nebensächlichkeit reden, sondern über versuchten Mord. Dax ergreift nun das Wort und sagt, dass es kein Mordversuch war. Worf und Kurn haben ein Mauk'to'Vor-Ritual durchgeführt. Es ist ein Teil des klingonischen Glaubens. Sisko sind die Traditionen jedoch egal. Er steht nun von seinem Stuhl auf und sagt, dass er glaubt, dass er den beiden eine Menge Spielraum gegeben habe, was klingonische Traditionen betrifft. Falls sie es allerdings noch nicht wissen sollten, so sagt er, dass das keine klingonische Station ist und sie auch keine klingonischen Uniformen tragen. Sisko sagt, dass es eine Grenze gibt, bis zu der er geht, um kulturelle Meinungsvielfalt unter seinen Offizieren zuzulassen und er habe sie gerade erreicht. Wenn sein Bruder, die Krankenstation wieder verlässt, sollten sie besser einen anderen Weg finden, ihre familiären Probleme zu lösen. Er fragt, ob das klar ist. Worf will etwas sagen, doch Dax schneidet ihm das Wort ab und sagt, dass es klar ist und es nie wieder geschehen wird. Dann schickt Sisko beide Offiziere raus.

Kira erhält den Befehl, mit der Defiant nach den Klingonen zu suchen.

Sisko liest wenig später ein PADD, dass O'Brien und Kira ihm mitgebracht haben. Sisko fragt den Chief, was er daraus mache. Dieser antwortet, dass laut der magnetischen Flusswerte die Energieentladung durch die Zerstörung eines getarnten Zieldarstellungsraumschiffs verursacht worden sein könnte. Kira sagt, dass dies die Geschichte von der Durchführung militärischer Manöver erhärten würde. O'Brien sagt, dass andererseits, die Explosion auch durch die unbeabsichtigte Inversion der Warpgondel verursacht worden sein könnte. Kira ergänzt, dass es auch eine defekte Plasmaleitung und noch einige andere Möglichkeiten gibt. Leider gibt es für sie keine Möglichkeit sichere Schlüsse daraus zu ziehen. Sisko meint, dass die wichtigere Frage ist, was die Klingonen vorhaben. Kira antwortet, dass sie es jedenfalls sehr nah am bajoranischen Raum tun. O'Brien sagt, dass sie sich sehr eigenartig verhalten. Sisko hat es satt, nicht zu wissen, was die Klingonen vorhaben. Daher befiehlt er den beiden mit der Defiant hinzufliegen und weitere Messungen vorzunehmen. Kira fragt, was ist, wenn sie auf die Klingonen trifft. Sisko antwortet, dass sie ihnen dann sagen soll, dass ihr Schiff Übungen nach den interstellaren Vereinbarungen macht. Dann fragt sie, ob sie Worf mitnehmen soll. Sisko will ihn allerdings jetzt nicht in der Nähe von Klingonen sehen. Allerdings soll sie ihn über alles, was geschieht, informieren. Er wird sie allerdings unter keinen Umständen begleiten. Kira bestätigt den Befehl und verlässt dann den Raum. O'Brien will noch etwas sagen. Sisko sagt, dass er jetzt keinen zweiten Offizier braucht, der Worf verteidigt. Der Chief verlässt daraufhin das Büro.

Kurn sagt Worf, dass dieser nun über sein Leben bestimme.

Auf der Krankenstation sagt Dr. Bashir Worf, dass er Kurn jederzeit wiederbeleben kann. Worf lässt ihn nun aufwecken. Bashir weckt Kurn und wartet dann vor der Tür. Kurn öffnet die Augen und erkennt, dass er noch am Leben ist. Worf bestätigt dies und sagt, dass Commander Dax herausfand, was sie vorhatten und ihn sofort auf die Krankenstation beamen. Kurn sagt, dass er in das Sto'Vo'Kor kommen wollte und sich so darauf freute. Er hoffte, ihren Vater dort wiederzusehen. Worf sagt, dass er weiter auf ihn wartet. Aber seine Zeit sei noch nicht gekommen. Kurn nimmt an, dass Worf entscheiden wird, wann diese Zeit gekommen ist. Dieser sagt, dass er diese Entscheidung nicht für ihn trifft. Kurn sagt, dass Worf sich entschieden habe, dass Mauk'to'Vor-Ritual nicht zu vollenden. Worf sagt, dass es nicht seine Entscheidung war. Es waren Dax und Odo, ihn daran gehindert hätten. Kurn fragt, ob er gegen sie gekämpft oder ihnen gedroht habe, beide zu töten, wenn sie sich einmischen und ob er jetzt mit einem Mevak-Schwert bereitsteht, seine Kehle durchzuschneiden und ihm den Tod zu bringen, den er verdient. Worf atmet tief durch und Kurn verneint die Frage. Für einen Moment, in seinem Quartier während des Rituals, war Worf ein Klingone, aber sein Föderationsleben habe ihn wieder eingeholt. Jetzt habe es sogar ihn eingeholt. Er habe kein Leben und keinen Tod. Was auch immer aus ihm werden soll, würde Worf jetzt bestimmen.

Dax schlägt Worf vor, dass Kurn der bajoranischen Sicherheit beitritt.

Worf denkt in seinem Quartier nach, als es klingelt. Er bittet den Besuch herein und Dax tritt ein. Worf fragt, was er für sie tun kann. Dax entschuldigt sich, für die Einmischung. Wenn sie ihm und seinem Bruder weitere Unehre bereitet habe, dann entschuldigt sie sich dafür. Worf sagt, dass sie ihrem Gewissen gefolgt ist und dies ein ehrenwertes Motiv sei. Dax sagt, dass das sein könne, aber nicht aus klingonischer Sicht. Worf sagt, dass sie keine Klingonin ist. Dax fragt, ob sie etwas tun kann, was Worf verneint. Als sie schon wieder gehen will, sagt Worf, dass noch die Frage ist, was als nächstes zu tun ist. Dax fragt, ob er schon eine Idee habe. Worf verneint dies. Sie wüsste keinen Grund, wieso sein Bruder nicht auf der Station bleiben könnte. Worf sagt, dass wenn er auf der Station bleibt, dann würde er einen Job brauchen. Dax schlägt die Sicherheit vor, da dies bei dem klingonischen Offizier, den sie kennt funktioniert habe. Worf bezweifelt, dass Kurn daran interessiert wäre, der Sternenflotte beizutreten. Dax sagt, dass es noch eine andere Sicherheitsgruppe auf der Station gibt.

Odo nimmt Kurn in seine Miliz auf.

Odo sichtet bald Kurns Lebenslauf und meint zu Worf, dass sein Bruder eine interessante Karriere bei der klingonischen Verteidigungsarmee gemacht. Er hat nur noch eine Frage: Weiß er, wie man einen Betäubungsmodus bei einem Disruptor einstellt. Worf sagt, dass nichttödliche Eigenschaften im klingonischen Reich keinen Wert hatten. Odo sagt, dass es das bei seinen Leutn schon hat und wenn Kurn Teil seines Kommandos werden will, wird er seine Denkweise in einigen Punkten ändern müssen. Worf sagt, dass er es machen wird. Odo fragt, ob er das kann. Worf versichert, dass er nicht fragen würde, wenn sein Bruder dazu nicht in der Lage wäre. Odo sagt, dass er sehr gut einschätzen kann, wie schwer es für ihn sein muss, jemanden um einen Gefallen zu bitten, besonders ihn. Worf soll seinem Bruder sagen, dass er sich morgen früh bei ihm melden soll. Worf stellt fest, dass er von nun an in Odos Schuld steht. Odo bejaht dies und betont, dass er ein Mann ist, der seine Schulden einzutreiben pflegt. Dann verlässt Worf das Büro und die Tür schließt sich hinter ihm. Odo widmet sich nun wieder seinem PADD.

Akt III: Getarnte Schiffe[Bearbeiten]

Kurn scheint zufrieden mit seiner neuen Arbeit zu sein.

Ein Raumschiff hat an Deep Space 9 angedockt und zwei Boslicen tragen eine Frachtkiste auf die Station. Sicherheitsoffiziere beobachten sie dabei. Eine Kiste wird abgestellt und Kurn prüft das Ladeverzeichnis. Dann sagt er Captain Tilikia, dass dieser Container nicht auf seinem Ladeverzeichnis steht. Tilikia meint, dass es bestimmt ein Schreibfehler ist und hofft, dass er das entschuldigt. Kurn fordert ihn auf, die Kiste zu öffnen. Odo schaut zufrieden zu, als Worf eintritt. Dieser informiert den Wechelbalg, dass das Sternenflottenkommando Informationen über ihre Verteidigungssysteme anfordert. Odo meint, dass Kurn seine Arbeit gut ausführt. Er übt den Job seit sechs Stunden aus und hat erst vier Boslicen getötet. Worf kann über diesen Scherz nicht lachen. Odo meint, dass Kira Recht hat und man wirklich einen Sinn für Humor bräuchte. Odo versichert Odo, dass Kurn wirklich gut ist. Er ist sehr streng, überschreitet aber keine Grenzen. Er empfindet ihn als angenehme Überraschung. Worf ist erfreut, das zu hören. Odo bedankt sich für den Bericht und will ihn sofort studieren. Kurn spricht Worf an und sagt ihm, dass er die Uniform hasst. Worf versteht das gut und sagt, dass die Anpassung für einige Zeit sehr schwierig sein wird. Kurn meint, dass er die Veränderung akzeptiert hat und nun ein bajoranischer Sicherheitsoffizier sei. Nur die Uniform sei unbequem. Worf versteht dies. Kurn versichert ihm, dass sein Bruder sich nicht um ihn sorgen müsse und er ihm keine Schande bereiten werde. Worf hat daran nie gezweifelt und Kurn macht sich wieder an die Arbeit.

Die beschädigte IKS Drovana

Auf der Defiant meldet O'Brien, dass in dieser Raumregion sich die gleichen Werte zeigen. Es gibt Subraumverzerrungen, hohe Konzentrationen von Tachyonen und Magnetonspuren. Durch diesen Bereich sind in dne letzten 24 Stunden getarnte Schiffe geflogen. Kira sagt, dass sie zwar kurz davor sind, bajoranischen Raum zu verletzen, aber sie überqueren nicht die Grenze. O'Brien fragt, seit wann Klingonen so genau sind, wenn es heißt, Grenzen einzuhalten. Kira ergänzt, dass sie noch dazu getarnt sind. Irgendetwas stimme hier nicht. Da gibt es eine Explosion und ein schwer beschädigter Kreuzer der Vor'cha-Klasse enttarnt sich. Kira lässt Schilde und Phaser bereithalten. O'Brien ortet einen massiven Hüllenbruch in ihrem Backbordbereich und die Hauptenergie versagt. Kira fragt nach Verletzten. O'Brien kann jedoch wegen der ganzen Strahlung nicht viel orten. Kira bietet Hilfe an, welche von der IKS Drovana zuerst abgelehnt wird. O'Brien meldet, dass sie die Notenergie verlieren. Kira fragt, wieso die anderen klingonischen Schiffe ihnen nicht helfen. Sie vermutet, dass sie mit etwas beschäftigt sind, das nicht unterbrochen werden darf, etwas das ein Loch von der Größe eines Hauses in einen Kreuzer der Vor'cha-Klasse gesprengt hat. Die Drovana ruft nun erneut die Defiant und sagt, dass sie Zugang zu ihren medizinischen Einrichtungen benötigen. Kira sagt, dass ihre Einrichtungen äußerst beschränkt sind und sie sie nach Deep Space 9 bringen können. Die Klingonen lassen sie kurz warten und nehmen das Angebot dann an. O'Brien sieht irritiert zu Kira und dann wieder zu seiner Konsole.

Odo informiert Worf über den Tathergang.

Worf geht gerade mit einem Offizier durch einen Gang der Station und studiert ein PADD, als Odo ihn auf die Krankenstation ruft, weil sein Bruder schwer verletzt wurde. Worf drückt dem Mann das PADD in die Hand und geht dann sofort zur Krankenstation. Dort angekommen, fragt er Odo, was passiert ist. Odo berichtet, dass er im boslicischen Schiff einen Containter mit Schmuggelware entdeckte. Als er den Captain damit konfrontierte, zog dieser eine Disruptorpistole. Aus unerklärlichen Gründen, ließ er sich von ihm erschießen. Worf ist überrascht und Odo sagt, dass Kurn ein ausgebildeter, klingonischer Krieger ist. Er hätte den Boslicen ohne weiteres entwaffnen können, doch er stand einfach nur da, ließ den Mann seine Waffe ziehen, zielen und schießen. Nur die Angst des Boslicen und seine zittrige Hand retteten Kurn das Leben. Dr. Bashir tritt nun zu ihnen und informiert Worf, dass Kurn wieder überleben wird. Odo sagt, dass ein Mann, der sich den Tod wünscht, nicht nur eine Gefahr für sich selbst sondern auch für den Rest des Teams ist. Seine Tage als Sicherheitsoffizier sind damit vorbei. Bashir fragt Worf, ob er ihn sehen will und dieser bejaht dies. Daraufhin führt er Worf zur Krankenstation. Dort geht er zu Kurn und fragt ihn, wie er sich fühlt. Kurn sagt, dass er sich wie ein Mann fühlt, der es leid ist aufzuwachen und das Gesicht eines menschlichen Arztes zu sehen. Worf dachte, dass sie sich einig gewesen wären. Kurn will keine Reden führen, weil das nicht klingonisch sei. Kurn fordert Worf, als älteren Sohn auf, zu entscheiden, was er tun solle. Sein Leben liege in Worfs Händen. Dann verlässt er die Krankenstation.

Akt IV: Undercover[Bearbeiten]

Die Offiziere besprechen, wie sie das Minenfeld enttarnen können.

Bashir holt sich im Replikator eine Tasse und berichtet den anderen Offizieren im Konferenzraum, während er mit seiner Tasse zum Konferenztisch geht, über den Zustand der klingonischen Besatzung der Drovana. Bei den Verletzungen hat er nichts ungewöhnliches gefunden. Es gibt 15 Fälle mit schweren Strahlungsschäden, 7 mit thorakalen Perforationstraumata durch Granatsplitter und 23 durch die Dekompression verursachte Verletzungen, also das was man nach einer Explosion auf einem Raumschiff zu erwarten hat. Inzwischen hat er sich hingesetzt und Sisko fragt ihn, ob er eine Ahnung hat, wodurch die Explosion verursacht worden sein könnte. Bashir antwortet, dass die Strahlungsschäden die Folge von Gammastrahlung sind. Er vermutet, dass sie von einem Photonentorpedo getroffen wurden. Sisko fragt erstaunt nach. O'Brien sagt, dass dem Frakturmuster des Schadens zufolge, ist dort bestimmt etwas explodiert, etwa 10 Kilometer vom Backbordbereich entfernt. Dax sagt, dass Torpedos Ionenspuren hinterlassen und die Defiant keine solchen entdeckt hat. Kira sagt, dass die Drovana getarnt war. Selbst klingonische Torpedos können keine Schiffe aufspüren, die getarnt sind. Worf sagt, dass sie auf eine Mine aufliefen. O'Brien sagt, dass dies auch erklärt, wieso es keine Ionenspuren gab. Dax sagt, dass Minen von keiner Sensorenphalanx aufgespürt werden können. Kira wendet ein, dass seit der Explosion mindestens ein Dutzend Schiffe in das System hinein oder wieder hinaus geflogen ist. Sie fragt, wieso denen nichts passiert ist. Worf erklärt, dass der Standardminentyp der Klingonen solange inaktiv bleibt, bis er durch ein spezielles Codesignal scharf gemacht wird. O'Brien sagt, dass die Mine, die die Drovana beschädigt hat, defekt war oder vorzeitig gezündet wurde. Dax sagt, dass dort tausende von Minen sein könnten und sie keine Möglichkeit haben, das in Erfahrung zu bringen. Bashir sagt, dass das Verminen eines Sternensystems eine kriegerische Handlung ist und wundert sich, dass die Klingonen dazu fähig sind. Sisko sagt, dass sie im Moment nicht beweisen können, dass die Minen existieren. Wenn es aber zu einem Krieg kommt, wären sie in der Lage Deep Space 9 und das ganze bajoranische System abzuriegeln. Kira fragt, wie sie diese Minen finden können. Dax sagt, dass sie sie nicht finden können, es sei denn sie fliegen hinein. O'Brien will die Koordinaten besorgen. Kira sagt, dass der Ort, wo die Koordinaten sind, am oberen Pylon 3 angedockt hat. Die Frage sei nur, wie sie an die Codes kommen. Worf hat eine Idee.

Worf überzeugt Kurn, mit ihm ein Klingonenschiff auszuspähen.

Worf unterbreitet den Vorschlag Kurn. Dieser fragt empört, ob seine Schande niemals enden soll. Worf antwortet, dass es ihre Aktionen sind, die unehrenhaft sind. Das hinterhältige Verminen eines Sternensystems sei nicht die Tat ehrenhafter Krieger sondern von romulanischen Feiglingen. Kurn versteht nun, wie Worf die Sache sehe. Er beschimpfe sein Volk als Feiglinge, damit er der Held sein könne. Worf fragt Kurn nun, ob er mit dem einverstanden ist, was zwischen dem Reich und der Föderation passiert ist. Kurn antwortet, dass er nicht das Recht hat, zu kritisieren, was passiert ist. Worf sagt, dass das nicht die Frage war und Kurn antwortet, dass er gegen die Entscheidung war, das Abkommen zu brechen. Aber leider wurde er im Rat überstimmt. Worf fragt, wieso er gegen diese Entscheidung war. Kurn antwortet, dass Gowron die Föderation unterschätzt. Er denkt die Föderation sei weichlich und schwach, aber er irrt sich. Früher oder später wird es Krieg geben. Worf sagt, dass das Reich diesen Krieg wahrscheinlich verlieren wird. Kurn timmt ihm zu. Worf sagt, dass die Verminung dieses Sternensystems vielleicht der Anfang sei. Wenn sie nichts unternehmen, wird Gowron sich noch stärker fühlen und die Föderation für schwach halten. Irgendwann wird er angreifen und das würde das Ende des klingonischen Reichs sein. Deswegen müsse Kurn sich ihm anschließen, nicht für seine Ehre, nicht für die Föderation, sondern um zu verhindern, dass das Klingonische Reich in einem aussichtslosen Krieg zerstört wird. Dann erhebt sich Worf von seinem Sofa und sagt, dass es sein mag, dass ihr Volk ihnen den Rücken zugekehrt hat, sie aber nicht ihrem Volk. Sie sollten als Söhne von Mogh gemeinsam, Seite an Seite, ehrenvoll ihr Volk retten. Kurn solle nicht zögern und dabei sein.

Worf und Kurn suchen den Verlegeplan.

Auf der Krankenstation werden die beiden von Dr. Bashir vorbereitet. Er meint zu Worf, dass es wirklich hässlich aussieht. Nach einem Blick von Worf sagt er, dass es ein Scherz war. Dann scannt er Worfs Hand mit einem kleinen Gerät, was dessen DNA-Signatur kruzzeitig verändert. Einen oberflächlichen Test besteht er damit und es wird vier Stunden anhalten. Dann ruft Bashir Kurn und ruft ihn zu sich.

Bald schon beamen sie sich auf das klingonische Schiff und beginnen mit der Suche. Worf öffnet eine Tür und sie betreten einen Raum. Kurn sagt, dass der Verlegeplan für die Minen in der Datenbank des Verteidigungssystems sein müsste. Worf findet das Inhaltsverzeichnis der Hauptdatei. Kurn sagt, dass er es ignorieren soll. Das ist ein Sicherheitsverfahren, dass der Hohe Rat vor drei Monaten eingeführt hat. Falsche Inhaltsverzeichnisse und Dateien mit Fehlinformationen sind dazu bestimmt, von Spionen gestohlen zu werden. Kurn findet die richtige Datenbank. Worf fragt, ob er auf den Stationierungsplan zugreifen kann. Kurn sagt, dass einige seiner Sicherheitscode geändert wurde, aber nicht alle. Dann erlangt er Zugriff. Da öffnet sich die Tür hinter ihnen und ein Klingone fragt, was sie da machen.

Akt V: Der Sohn des Mogh stirbt - oder auch nicht[Bearbeiten]

Worf und Kurn werden erwischt.

Kurn dreht sich um und erklärt, dass sie gerade eine Diagnose des Computerkerns durchführen. Es ist zu Energiefluktuationen im Navigationskontrollsystem gekommen. Der Lieutenant sagt, dass er nicht über Computerprobleme informiert wurde. Worf sagt, dass er vielleicht seine Pflichten vernachlässigt habe. Der Lieutenant sagt, dass er ihn nicht kennt und fragt Worf nach seinem Namen. Dieser nennt sich Commander Sorval, Sohn des M'tokra. Der Lieutenant fragt, wie lange er schon an Bord ist. Worf sagt, dass er sich nicht von einem Lieutenant befragen, der sein Quartier putzen sollte. Er soll die Fragen sein lassen, sonst würde er ihn degradieren und mit dem nächsten Transport nach Hause schicken. Der Lieutenant sagt, dass seine Wort ungeschickt gewählt waren, senkt kurz den Kopf und bietet seine Hilfe bei der Untersuchung an. Worf antwortet, dass das nicht nötig sein wird und dreht sich zu Kurn. Dieser erschießt nun den Lieutenant. Worf sagt, dass er es nicht tun hätte sollen, schließlich, war er auf dem Rückzug. Kurn geht zu dem Lieutenant und zeigt Worf, die Klinge, die der Lieutenantn in der Hand hatte: Er wollte Worf töten. Worf mahnt zur Eile, weil der Disrutptorstoß die Sicherheitssensoren alarmieren wird. Kurn macht sich nun Vorwürfe, weil er einen Krieger tötete, der das Reich verteidigte und seine Pflicht tat.

Worf erzählt Dax, dass für ihn kein Platz ist im Reich.

Worf präsentiert die erlangten Codes den anderen Offizieren. Sie können nun die Minen einzeln auslösen oder alle auf einmal. Kira und O'Brien treffen sofort alle Vorbereitungen. Sisko lobt die Arbeit von Worf und seinem Bruder. Worf bedankt sich und der Captain geht dann. Dax bleibt am Tisch sitzen und sagt Worf, dass er nicht sehr zufrieden wirkt. Worf beunruhigt der Tod des klingonischen Offiziers. Dax sagt, dass in seinem Bericht stand, dass es Notwehr war. Worf sagt, dass das nicht der Punkt ist. Er hätte sehen müssen, was er vorhatte. Dax sagt, dass er laut dem Bericht so nah vor ihm stand, dass er das Messer gar nicht hätte sehen können. Worf sagt, dass sie sich Auge in Auge gegenüber standen und er sah nicht, dass der Klingone ihn töten wollte. Aber Kurn sah es, obwohl er drei Meter entfernt stand. Dax glaubt nicht, dass man durch bloßes Ansehen erkennen kann, ob jemand ihn töten kann. Worf sagt, dass dies ein Instinkt sei, jemandem in die Augen zu sehen und zu erkennen, ob er einen töten will. Diesen Instinkt hatte er auch einmal. Kurn hatte Recht, als er sagte, er lebe schon zu lange unter Menschen, als das er noch wie ein Klingone denken könne. Er dachte lange, dass er sich auf der Grenze zwischen dem Reich und der Föderation bewegen könnte, denn es ist seine Entscheidung. Die Wahrheit ist, dass er nicht wieder ins Reich zurück kann. Dax fragt, ob er wieder zurück will. Worf antwortet, dass er stets davon träumte, dass das Haus von Mogh seinen Platz zurückfordern könnte und er zurückkehren würde. Jetzt weiß er, dass wenn er es täte, dort keinen Platz hätte. Er nimmt seinen Kommunikator in die Hand und sagt, dass das alles ist, was er hat. Dax fragt, ob das genug sei. Worf antwortet, dass es genug sein müsse. Sein Bruder besitze allerdings noch nicht einmal das. Für Kurn gebe es keine Zukunft ohne das Reich und kein Leben. Dax sagt, dass das für sie so klingt, als würde er darüber nachdenken, das Mauk'to'Vor-Ritual noch einmal durchzuführen. Worf schüttelt den Kopf und sagt, dass er es einmal tun konnte, weil er sich sagte, dass es ein ehrenvolles klingonisches Ritual ist. Jetzt denkt er darüber allerdings genauso wie die Menschen: Es ist Mord. Dax fragt, was wäre, wenn es einen Weg für ihn gäbe, seinen Bruder zu töten ohne ihn zu töten.

O'Brien meldet auf der Defiant, dass sie bereit sind. Kira lässt einen Kanal öffnen. Kira warnt alle klingonischen Schiffe diesen Sektor zu verlassen, da sie beabsichtige die Minen zur Detonation zu bringen. Dies sei die einzige Warnung. Dann fragt sie O'Brien, ob sich etwas tut. Dieser meldet, dass sich nichts tut, falls sie da draußen sind. Kira ist sich sicher, dass sie dort sind. Bald werden sie sie sheen. Als Kira den Befehl gibt, die Minen in Gitter 21-Alpha detonieren zu lassen, tut sich nichts. Kira sagt, dass sie nicht behaupten können, sie hätten sie nicht gewarnt. Dann befiehlt sie die Minen in den Gittern 22 Alpha bis 47 Gamma detonieren zu lassen. Dieser bestätigt den Befehl und führt ihn aus. Als die Minen detonieren, enttarnen sich zwei Birds-of-Prey. O'Brien sagt, dass es scheint, dass sie einige Vögel aufgescheucht haben. Diese setzen Kurs auf das Klingonische Reich. Kira will nun sehen, wie viele Vögel sie noch aufscheuchen können.

Kurn plant sich zu töten.

Kurn hat sich inzwischen betrunken und greift nach seinem Disruptor, der vor ihm auf dem Tisch liegt. Dann richtet er ihn auf sich. In diesem Moment betritt Worf das Quartier. Kurn fragt ihn, wieso eigentlich der Selbstmord als ein unehrenhafter Tod betrachtet wird. Ein Krieger sollte das Recht haben, zu entscheiden, wann seine Zeit gekommen ist. Worf sagt, dass wenn er durch seine eigene Hand stirbt, dann würde er nicht durch den Fluss des Blutes reisen und nicht nach Sto'Vo'Kor gelangen. Kurn ist es auch egal, wenn er in die Unterwelt geschickt wird. Dort werde er auch mit Klingonen zusammen sein, auch wenn es die entehrten sind. Worf fordert Kurn nun energisch auf, den Disruptor wegzulegen. Dieser leistet dem Folge und sagt, dass er nur bereut, dass sie nicht gemeinsam aufgewachsen sind, egal ob im Reich oder auf der Erde. Die Söhne von Mogh hätten nie getrennt werden dürfen. Worf sagt, dass sie da einer Meinung sind. Kurn sagt nun, dass das die Vergangenheit sei und ein Krieger in die Zukunft sehen sollte. Als er wieder nach der Waffe greifen will, nimmt Worf sie weg. Kurn sagt, dass in der Zukunft Worf nicht durch seine Schande belastet werden soll. Worf versichert ihm, dass er keine Schande für ihn ist. Kurn sagt, dass er ihn nie verstanden hat, doch weiß er, dass Worf auf seine Art ein ehrenwerter Mann ist. Dann verliert er das Bewusstsein und sein Kopf fällt auf den Tisch. Worf beugt sich zu ihm runter und sagt Kurn, dass er wieder ein ehrenvoller Mann sein wird, nur nicht als sein Bruder.

Rodek verlässt die Krankenstation

Auf der Krankenstation erkundigen sich Dax und Worf nach der Operationsdauer und an was Kurn sich erinnern wird, wenn seine Erinnerungsengramme gelöscht werden. Die Veränderung seines Aussehens sowie seines genetischen Codes wird weitere 5 Stunden dauern. Worf fragt, woran er sich noch erinnern wird. Bashir antwortet, dass er die Sprache sprechen und wissen wird, dass er ein Klingone ist. Allerdings wird er nicht wissen, wer er ist. Die erste Frage, die er stellen wird, wird Wer bin ich? sein. Er fragt Worf, ob er eine Antwort auf diese Frage hat. Worf kennt einen Mann namens Noggra, ein Freund von Worfs Vater, der in wenigen Stunden hier eintrifft. Er hat sich bereit erklärt, Kurn als seinen Sohn aufzunehmen, ihm eine neue Identität und eine neue Familie zu geben. Er gibt Kurn alle Antworten, die er brauchen wird.

Kurz darauf wird Kurn von einem älteren klingonischen Mann aufgeweckt und der erklärt ihm, dass er in einen Shuttleunfall involviert war. Ihr Shuttle wurde beschädigt und sie sind auf einer Raumstation der Föderation. Er wurde von einer Plasmaentladung getroffen. Kurn sagt, dass er sich nicht daran erinnern kann. Bashir sagt, dass die Entladung sein Amonshorn beschädigt hat und er an einer Form der Amnesie leidet. Er wird vielleicht nie wieder sein vollständiges Gedächtnis zurückerlangen. Er will wissen, wer er sei, worauf der Klingone antwortet, dass er Rodek heiße, sein Sohn sei und aus dem Haus des Noggra stamme, einer kleinen aber stolzen Familie. Er soll sich keine Sorgen machen. Er wird ihm alles sagen, was er vergessen hat, wenn sie wieder zuhause sind. Rodek sagt, dass er seinen Vater versteht. Dann verlassen sie die Krankenstation. An der Tür stehen Worf und Dax. Rodek fragt Worf, wer er sei. Worf nennt seinen Namen und Rodek fragt, ob er vielleicht zu seiner Familie gehöre. Worf blickt kurz zu Dax und erklärt dann, dass er keine Familie habe. Rodek verlässt die Krankenstation, während Dax ihre Hand auf Worfs Schulter legt. Dieser verlässt nun die Krankenstation und geht auf das Promenadendeck und atmet tief durch.

Dialogzitate[Bearbeiten]

zu Kurn

Worf
Kurn, wo bist du gewesen? Es sind vier Monate seit deiner letzten Nachricht vergangen.
Kurn
Ich habe das Ende eines großen Hauses überwacht. Vielleicht hast du davon gehört, man nannte es das Haus von Mogh.
Worf
Ich stehe in Ihrer Schuld, Odo.
Odo
Ja, das ist richtig…. Ach und Mr.Worf: Ich bin ein Mann, der es pflegt seine Schulden einzutreiben!

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Merchandising[Bearbeiten]

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung[Bearbeiten]

Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Hauptdarsteller
Avery Brooks als Captain Benjamin Sisko
Jörg Hengstler
René Auberjonois als Odo
Bodo Wolf
Michael Dorn als Lt. Commander Worf
Raimund Krone
Terry Farrell als Lt. Commander Jadzia Dax
Maja Dürr
Colm Meaney als Chief Miles O'Brien
Jörg Döring
Armin Shimerman als Quark
Peter Groeger
Alexander Siddig als Doktor Julian Bashir
Boris Tessmann
Nana Visitor als Major Kira Nerys
Liane Rudolph
Gaststars
Tony Todd als Kurn / Rodek
Helmut Krauss
Robert DoQui als Noggra
Walter Tschernich
Co-Stars
Dell Yount als Tilikia
Gerd Blahuschek
Elliot Woods als Klingonischer Offizier
Gerald Paradies
nicht in den Credits genannt
Michael Bailous als Bajoranischer Sicherheits-Deputy
Ivy Borg als Haarlose rosafarbene Außerirdische auf der Promenade
Mark Allen Shepherd als Morn
Scott Strozier als Bajoranischer Sicherheits-Deputy
2 unbekannte Darsteller als Boslicische Besatzungsmitglieder eines Frachters, davon:
  • …als Boslic #1
  • …als Boslic #2
unbekannte Darstellerin als Bajoranische Medo-Offizierin
Weitere Synchronsprecher
Gabrielle Scharnitzky als Stimme der Bajoranischen Kontrolle
F. G. M. Stegers als Stimme von der I.K.S. Drovana
F. G. M. Stegers als Stimme von der Korinar
Heidi Weigelt als Computerstimme von Deep Space Nine (im Original von Judi Durand)

Verweise[Bearbeiten]

Ereignisse
Föderal-Klingonischer Krieg (2372/73), Interstellare Vereinbarung, Klingonisch-Cardassianischer Krieg
Institutionen & Großmächte
Föderation, Haus des Noggra, Haus des Mogh, Klingonischer Hoher Rat, Herrscher, Klingonisches Reich
Spezies & Lebensformen
Boslic, Klingone, Mensch, Pakleds, Romulaner
Kultur & Religion
Ehre, Entehrung, Fluss des Blutes, Gre'thor, Hegh'bat, Mauk-to-Vor, Sto'Vo'Kor
Personen
Gowron, Kahless, Mogh, M'tokra, Sorval
Schiffe & Stationen
Antares-Klasse, Bajoranischer Abfangjäger, Bajoranischer Frachter, Boslicisches Frachtschiff, Danube-Klasse, Defiant-Klasse, IKS Drovana, IKS Korinar, Runabout, Vor'cha-Klasse, USS Yukon
Orte
Holosuite, Luftschleuse, Promenade, Quark's, Quartier
Astronomische Objekte
Bajor, Bajoranisches System, Bajoranisches Wurmloch, Cardassia, Erde, Qo'noS
Wissenschaft & Technik
Gammastrahlung, Gedächtnislöschung, Inversion, Kilometer, Magnetonspur, Meter, Mevak, Mine, Minenfeld, Plasmaleitung, Plastische Chirurgie, Strahlungsverbrennung, Subraumsignal, Subraumverzerrung, Subraumschockwelle, Tachyon, Tarnvorrichtung, Warpgondel
sonstiges
Adanji-Weihrauch, Amnesie, Backbord, Bajoranische Uniform, D'k tahg, Gewissen, Großes Haus, Kehle, Kopf, Kopfschmerz, Mek'leth, Schrapnell, Selbstmord, Trümmer, Wahrheit