Der glorreiche Ferengi

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Quark und eine Gruppe Ferengi-Söldner versuchen auf Empok Nor seine Mutter Ishka gegen den Vorta Keevan auszutauschen. Ishka wurde zuvor vom Dominion gefangen genommen, als sie sich auf dem Weg nach Vulkan befand.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

Nachdem Quarks Mutter Ishka vom Dominion gefangen genommen wird, überzeugt Quark Captain Sisko den Vorta Keevan gegen Ishka auszutauschen. Quark fliegt mit Nog, Rom, Brunt, seinem Cousin Gaila und Lek nach Empok Nor. Quark gibt gegenüber den anderen Ferengi jedoch die Belohnung, die der Große Nagus Zek für die Befreiung von Ishka ausgesetzt hat, niedriger an. Auf Empok Nor verschanzen sich die Ferengi und erwarten das Dominion. Als der Vorta Yelgrun mit seinen Jem'Hadar eintrifft, verhandelt Quark mit ihm und bringt ihn dazu, dass nur zwei Jem’Hadar beim Austausch zugegen sind, während die anderen mit ihrem Schiff außer Sensorreichweite fliegen. Kurz vor dem Austausch verplappert sich Rom und so erfahren die anderen Ferengi von der wahren Höhe der Belohnung. Daraufhin versucht Gaila Quark zu erschießen, trifft aber Keevan, der sofort stirbt. Nog untersucht den Leichnam. Zwar kann er ihn nicht wiederbeleben, jedoch seine Muskeln mit Neuralstimulatoren sich bewegen lassen. So steuert er Keevan mit einer Fernbedienung und man tauscht ihn gegen Ishka aus. Als Yelgrun die Täuschung bemerkt, weil Keevan gegen eine Wand läuft, eröffnen Gaila und Leck das Feuer und töten die Jem'Hadar. Yelgrun wird gefangen genommen und nach der Rückkehr nach Deep Space 9 Captain Sisko übergeben. Keevan läuft derweil auf Empok Nor immer noch gegen die Wand.

Langfassung[Bearbeiten]

Prolog[Bearbeiten]

Quark erzählt von seinen Heldentaten

Quark kommt zusammen mit drei bajoranischen Wartungstechnikern ins belebte Quark's, wo Leeta hinter der Theke steht. Auch Odo ist anwesend und geht im Raum umher. Quark lässt die Techniker zwei Kisten auf den Tresen stellen und ermahnt Morn diese nicht anzurühren. Quark fragt nun die Gäste rhetorisch, ob sie wissen, was darin ist. Er verkündet dann, dass darin Squill-Sirup ist. Leeta sagt, dass Squill-Sirup auf Hafergrützkuchen köstlich schmeckt. Allerdings sei er in letzter Zeit nur schwer zu bekommen. Quark sagt, dass sich das nun ändern werde. Odo fragt, ob das bedeute, dass die [Dürre]]zeit auf Balancar zu Ende sei. Quark antwortet, dass es nie eine Dürre auf Balancar gab und alles nur ein Komplott ihres Agrarkonsortiums war. Sie haben den Squill nur gehortet, um den Literpreis hochzutreiben. Leeta bezeichnet dies als unredlich und der Barbesitzer pflichtet ihr bei. Quark kam dem Konsortium auf die Schliche, weil er einst Geschäfte mit dem Neffen des Cousins der Stiefschwester eines Freundes des Sekretärs des Chefs eines Konsortiums getätigt. Dann überlegt er kurz, dass auch die Reihenfolge Neffe-Cousin-Stiefschwester-Freund stimmt und erzählt dann weiter, dass er ihm nebenbei erzählt hat, dass sich der Sekretär ein schönes Paar Ferengi-Regenslipper gekauft hat. Odo sagt, dass er bei einer Dürre keine Regenslipper benötigen würde. Quark sagt, dass das genau sein Gedankengang war. Also arrangierte er ein Treffen mit dem Sekretär und sagte ihm, dass er entweder mit einer Ladung Squill-Sirup beliefert wird, oder jeder von dieser Täuschung erfährt. Die Gäste applaudieren nun. Quark bedankt sich und kündigt an, dass sie ab morgen ihre Speisekarte mit einem Spezialgericht erweitern: Hafergrützkuchen mit Squillsirup. Dann lässt er die Kisten in den Landeraum bringen. Er sagt nun, dass man den Sirup mit Latinum aufwiegen könne und setzt dann zur nächsten Geschichte an. Vor etwa 11 oder 12 Jahren habe es sich zugetragen. Da bemerkt Leeta, dass Miles O'Brien, Jadzia Dax und Julian Bashir hereinkommen und geht zu ihnen. Sie ist froh, dass sie unbeschadet zurückgekehrt sind. Bashir sagt, dass die Mission vorbei ist. Daher unterliegt sie nicht mehr der Geheimhaltung und sie berichten nun, dass sie mit der USS Defiant (NX-74205) bei einer Aufklärungsmission in den cardassianischen Raum eingedrungen sind. Sie sind das erste Föderationsschiff, dass dies seit Kriegsbeginn gemacht hat, zumindest die es zurückschafft. Dax meint, dass das ein Grund zum Feiern sei und O'Brien bestellt bei Leeta drei Syntheol. Quark dreht sich entgeistert zur Bar um, während die Besucher sich nun den Sternenflottenoffizieren zuwenden. Odo fragt den Ferengi, ob etwas nicht stimme und dieser antwortet, dass selbstsüchtige Sternenflottenoffiziere ihm gerade sein Publikum gestohlen haben. Odo sagt, dass sie nicht nur Sternenflottenoffiziere, sondern auch Helden seien. Ehrlicherweise sei es nicht gerade heldenhaft, Profit zu machen. Quark sagt, dass es das auf Ferenginar schon ist. Quark antwortet, dass dem auf Ferenginar schon so ist. Odo entfernt sich nun, während Broik zu Quark tritt und ihm ins Ohr flüstert, dass sich der Große Nagus Zek über Subraumfunk gemeldet hat. Quark ist erfreut. Er vermutet, dass der Nagus vom Squill erfahren hat und will ihm erst eine Flasche, dann jedoch 12 Flaschen schicken, um sich einzuschmeicheln. Dann geht er mit Broik zur Kommunikationsstation.

Quark findet Rom bei seiner Arbeit

Rom ist gerade dabei, irgendwo auf der Station Wartungsarbeiten durchzuführen, als Quark hinzukommt. Quark hat Rom schon die ganze Zeit auf der ganzen Station gesucht. Rom scherzt erst noch, dass sie sich gegenseitig gesucht hätten. , da er schlechte Nachrichten zu verkünden hat: Das Dominion hält ihre "Moogie" Ishka gefangen und der Nagus verlangt von Quark, dass er Ishka befreien soll. Rom kann das kaum glauben und sieht große Probleme auf sie zukommen.

Akt I: Rekrutierung[Bearbeiten]

"Ich… bin wohl falsch abgebogen."

Quark und Rom kriechen zusammen durch die Wartungsröhren der Station und unterhalten sich darüber, wie Ishka gerettet werden soll. Rom fragt seinen Bruder, wie er ihre Mutter retten will, doch dieser stellt klar, dass sie sie gemeinsam retten werden. Rom ist davon wenig begeistert, doch Quark erinnert ihn daran, dass Ishka auch seine Mutter sei. Rom liebt sie. Jedoch trage er als verheirateter Mann Verantwortung und diese gebiete ihm, nicht zu sterben. Quark antwortet, dass er ebenfalls nicht sterben will. Daher sollten sie sich auf die Belohnung konzentrieren, die der Nagus aussetzt: 50 Barren. Quark will diese mit Rom teilen. Der fragt, ob er sie richtig brüderlich teilen will. Quark antwortet, dass er richtig "brüderlich" teilen will: 30 Barren für Quark und 20 für Rom. Sie klettern weiter. Rom fragt, wie das Dominion Moogie überhaupt in seine Gewalt bekam. Dann berichtet Quark, wie es dem Dominion überhaupt gelang, Ishka gefangen zu nehmen. Sie befand sich auf einem Transportschiff, dass auf dem Weg nach Vulkan war. Rom fragt, wieso sie überhaupt als Weibliche Ferenginar verlassen durfte. Quark antwortet, dass es eine Ausnahme war. Auf Vulkan wollte Ishka sich ihre Ohren aufrichten lassen und der Nagus erteilte ihr dafür eine Sondergenehmigung. Rom fragt, wieso der Nagus so gut zu Moogie ist. Während die beiden immer weiter durch irgendwelche Röhren kriechen, klärt Quark Rom darüber auf, dass der Nagus und Ishka ein Paar sind und sie als seine geheime Finanzberaterin hilft, die ganze Ferengi-Allianz zu regieren, was Rom natürlich nicht glauben kann. Dann öffnet Quark irgendeine Klappe und Quark und Rom befinden sich auf einmal in Captain Siskos Büro. Der Captain fragt, ob die Herren Hilfe brauchen. Rom sagt zu Quark, dass er diesem einfach gefolgt ist. Quark sagt nun, dass er wohl falsch abgebogen ist. Nach einem kurzen Gespräch mit Sisko machen sich die beiden wieder auf den Weg und landen schließlich in einem Korridor.

Beiden wird klar, dass sie Ishka nicht allein aus den Fängen des Dominions retten können, also beschließen sie ein Kommando aus mehreren Söldnern zusammenzustellen. Rom denkt über Nausikaaner, Breen und Klingonen nach, doch Quark hält dies jedoch nicht für nötig. Rom fragt, ob sie stattdessen Menschen nehmen sollen. Quark meint, dass ein Team aus Ferengi ebenso effektiv wäre. Rom ist sich nun sicher, dass sie sterben werden. Quark widerspricht ihm nun energisch, denn Ferengi könnten genauso hart wie Klingonen sein. Rom will das nicht glauben, doch Quark denkt, dass es im richtigen Augenblick, mit etwas Training und ein paar Barren Latinum als Anreiz seiner Meinung nach ausreichen sollte. Rom ist schon empört, weil er ahnt, dass Quark die Anderen von seinem Anteil bezahlen will. Quark hat das jedoch nicht vor. Sie wollen den potentiellen Teilnehmern jedoch die wahre Höhe der Belohnung verschweigen und nur von zwanzig Barren sprechen. Sie machen sich nun auf den Weg und Quark stellt die rhetorische Frage, wer ihr erster Rekrut sein wird.

Quark und Rom überzeugen Nog.

Sie sprechen mit Nog, der jedoch kein Interesse hat. Rom appelliert an ihn, weil es um seine Großmutter gehe und Quark erinnert an den Nagus. Rom zitiert nun das Motto der Drei Musketiere. Nog will sich jedoch als Sternenflottenoffizier nicht auf eine unausgegorene Mission begeben. Rom erinnert ihn daran, dass er wisse, wie ein Phaser funktioniert. Quark sagt nun, dass Rom ihn vergessen solle. Er bedauert Nogs Ablehnung und sagt, dass sie ihn als taktischen Offizier haben wollten. Rom sagt, dass er ihr Teamausbilder wäre. Nog bezeichnet das als große Aufgabe und Quark schafft es ihn zu überzeugen. Rom fragt, wieviele sie im Moment sind. Quark zeigt zwei Finger, doch Nog schüttelt den Kopf und zeigt dann drei Finger.

In Quarks Quartier nehmen die beiden über einen sicheren Kanal Kontakt zu Eliminator Leck auf. Dieser versichert sich noch einmal, dass es auch ein sicherer Kanal ist und Quark bekräftigt, dass er Lecks Anweisungen befolgt hat. Leck fragt, wen er eliminieren soll. Quark antwortet, dass es nicht um diese Art Job geht und der andere Ferengi fragt, wieso sie ihn dann kontaktiert haben. Quark sagt, dass er eine Rettungsmission vorbereitet und ihn gerne dabei hätte. Auch Leck scheint zuerst nicht interessiert, denn er arbeitet immer allein und nicht einmal mit Latinum lässt er sich locken. Rom meint resignierend, dass seine Prioritäten wirklich woanders liegen. Erst als Quark berichtet, dass es um das Dominion geht, stimmt Leck zu, denn er liebt Gelegenheiten, um seine Fähigkeiten zu testen. Leck hört das gern und stimmt zu, dass dies eine seiner Gelegenheiten ist.

Ihr nächster Kandidat ist Cousin Gaila, der sich im Arrest auf einer Sternenbasis befindet. Quark eröffnet das Gespräch mit der Bemerkung, dass er hörte, dass Gaila wegen Landstreicherei auf Thalos VI verhaftet wurde. Gaila ist sauer auf Quark, da er seinetwegen hier festsitzt und nicht mehr als Waffenhändler arbeiten kann. Gaila kündigt an, sich zu rächen, wenn er hier jemals rauskomme. Quark begleicht jedoch Gailas Strafe, wodurch dieser nun frei ist. Gaila fragt, was er als Gegenleistung tun müsse. Quark antwortet, dass er sich etwas Latinum verdienen solle. Als Gegenleistung wird auch er Mitglied des Kommandos.

Die Ferengi haben sich im Quark's versammelt

Zurück auf Deep Space 9, haben sich die Mitglieder des Kommandos im Quark's versammelt. Nog hält eine Ansprache und hat einen Plan vorbereitet. Dann fordert er die Ferengi auf, den Plan genau anzusehen. Weil Leck das PADD verkehrt herum hält, dreht Nog es um und drückt es ihm wieder in die Hand. Leck fragt nun, ob sie sicher sein könnten, dass die Pläne genau sind. Als Leck diesen, sowie die Autorität von Nog hinterfragt, entbrennt ein Streit zwischen Nog und Leck, infolgedessen Nog aus der ganzen Sache aussteigen will. Quark kann ihn jedoch davon überzeugen zu bleiben und verdeutlicht ihm, das sie darauf angewiesen sind. Nogs Plan hat allerdings einen Haken: man benötigt ein Raumschiff um in den Raum des Dominion zu gelangen, jedoch besitzt keiner der Anwesenden eines, was Gaila als erstem auffällt. Quark versichert den Anwesenden, dass sie ein Schiff bekommen würden, kann die Nachfrage von Leck aber nicht beantworten. Stattdessen fordert er seine Kameraden auf, dieses Problem als Herausforderung anzusehen. Plötzlich erscheint Brunt in der Bar und klatscht in die Hände, um auf sich aufmerksam zu machen. Rom nennt ihn "Liquidator Brunt" und dieser korrigiert ihn, weil er nur noch "Ex-Liquidator Brunt" ist. Auch Brunt hegt einen Groll auf Quark, da er seinetwegen kein Liquidator bei der Ferengi-Handelsbehörde mehr ist. Dann schreitet er die Reihe der Fernegi ab und bezeichnet Nog als Kind, Rom als Versager und Lek als absolut Irren. Die Gruppe bezeichnet er als schrägen, kunterbunten Haufen. Quark erkundigt sich nun, was Brunt möchte. Trotz aller Widrigkeiten möchte auch Brunt bei der Sache mitmachen, um in der Gunst des Großen Nagus wieder aufzusteigen und seinen alten Job zurückzubekommen. Rom will jedoch nicht mit ihm zusammenarbeiten und alle anderen im Raum pflichten ihm bei, während Lek erklärt, dass niemand Liquidatoren leiden könne. Nog sagt, dass man schon gar nicht Ex-Liquidatoren leiden kann. Gaila sagt nun, dass auch eine Belohnung von 20 Barren berücksichtigt werden muss und Nog ergänzt, dass sich diese leichter durch 5 als durch 6 teilen lässt. Brunt erwähnt nun, dass er zu seinem Schiff gehen und damit davondüsen werde. Lek wirft nun eines seiner Messer so, dass es im Türrahmen stecken bleibt und will mehr über das Schiff wissen. Brunt lächelt verschlagen und wird in die Gruppe aufgenommen.

Akt II: Training[Bearbeiten]

Erfolglose Trainingsstunden in der Holosuite

Das Team befindet sich in einer von Quarks Holosuiten. Es läuft gerade ein Übungsprogramm für Ishkas Rettung und eine holografische Ishka, sowie drei holografische Jem'Hadar kommen aus einem Tunnel in eine große Höhle. Die Ferengi stoppen die vier und ein Feuergefecht entsteht, bei dem sich die Gruppe ziemlich ungeschickt anstellt. Quark wird sofort "erschossen", Gaila wirft seine Waffe vor Schreck weg, ehe er erschossen wird und Rom rennt versehentlich gegen eine Wand. Brunt wirft schließlich seine Waffe weg, reißt die Arme nach oben und will sich ergeben.

Leck erschießt letztendlich sogar die holografische Ishka, da er der Meinung ist, wenn man sie nicht retten könne, solle man sie wenigstens von ihrem Leid erlösen. Nog greift ein und stellt das Programm zurück auf Anfang. Rom glaubt zwar, dass sie besser werden würden, doch Nog ist von der Leistung der Gruppe alles andere als begeistert. Dies war bereits der achte Durchlauf und bisher ist es dem Team nicht ein einziges Mal gelungen, einen einzigen Jem'Hadar zu treffen. Als Brunt anmerkt, dass sie mit etwas leichterem anfangen sollten, etwa Bolianer aus dem Hinterhalt angreifen, unterbricht Quark die Diskussion. Quark sieht ein, dass die ganze Sache keinen weiteren Sinn macht und schickt die anderen nach draußen.

Zurück hinter der Theke, unterhalten sich Quark und Rom. Quark hält das Unternehmen für zu risikoreich, was Rom bedauert. Quark erzählt Rom noch einmal von seiner glorreichen Squill-Geschichte, bei der er den richtigen Moment abpasste und dann den Todesstoß setzte, was herrlich anzusehen war. Rom wird nun klar, dass Ferengi nun einmal keine Soldaten, sondern Unterhändler sind. Sie beschließen, die Sache neu anzugehen und kommen auf die Idee ein Tauschgeschäft mit dem Dominion durchzuführen. Dann überlegen die beiden, was man eintauschen könnte...

Quark steht in Siskos Büro und dankt dem Captain. Major Kira ist auch anwesend und Sisko erklärt Quark, dass es Kira war, die sich für Quarks Idee eingesetzt hat. Kira will sich damit bei Quark für ihre Rettung aus der Arrestzelle bedanken, in der sie gefangen gehalten wurde, als das Dominion die Station besetzt hatte. Quark erklärt, dass er jetzt gehe und seinen Gefangenen abholt. Kira warnt Quark noch einmal vor ihm. Er solle ihm nicht den Rücken zuwenden, da man ihm nicht vertrauen könne.

Quark und sein Gefangener

Auf einer Shuttlerampe im Habitatring steht ein Ferengi-Shuttle. Darin sitzen bereits alle Ferengi außer Quark. Sie unterhalten sich über ihr Vorhaben und den Ort des Gefangenenaustauschs. Leck beschwert sich schon über die Enge und kommentiert, dass dies kein Schiff sondern ein Wandschrank sei. Gaila empört sich, wozu Quark sie überhaupt noch brauche, wo es nur noch ein einfacher Gefangenenaustausch ist. Leck antwortet, dass er dem Dominion nicht traut. Brunt fragt nun, wieso der Austausch ausgerechnet auf einer verlassenen Raumstation stattfinden soll. Quark hat sich dafür Empok Nor ausgesucht, da die Station denselben Grundriss wie Deep Space 9 hat. Nog erklärt Brunt den taktischen Vorteil. Leck scherzt, dass Gaila sich keine Sorgen machen müsse, da es sicher viele Ecken gibt, in denen er sich verstecken könne. Dann kommt Quark zusammen mit seinem Gefangenen herein, bei dem es sich um den Vorta Keevan handelt. Rom stellt Keevan erst einmal die Gruppe vor, Keevan jedoch interessiert das nicht. Keevan rät ihnen, ihre Testamente noch einmal zu überdenken. Er ist der Meinung, dass die Ferengi in dem Moment, in dem sie die Station verlassen, ihre Totenscheine unterzeichnet haben. Dann verkündet er, sich zurückzuziehen, um ein Nickerchen zu machen. Die anwesenden Ferengi wirken leicht schockiert.

Akt III: Auf Empok Nor[Bearbeiten]

Empok Nor

Das Shuttle erreicht Empok Nor und die bewaffneten Ferengi betreten nacheinander das Promenadendeck durch eine Luftschleuse. Nog überprüft die Umgebung mit seinem Tricorder und teilt den anderen mit, dass die Luft rein ist. Erst dann betreten Quark und Leck zusammen mit Keevan das Promenadendeck. Nog treibt die anderen an, sich im Laufschritt auf den Weg zu ihrem Basislager - der Krankenstation - zu machen, es bewegt sich jedoch keiner der Ferengi. Erst als Quark dem ersten, der die Krankenstation erreicht, zwei Streifen Latinum verspricht, rennen die Ferengi los. Quark und Nog folgen langsam mit dem Gefangenen. Nog beschwert sich, weil Quark sie dafür bezahle, ihre Pflicht zu tun. Doch der Onkel erinnert seinen Neffen daran, dass ihre Gefolgsleute Ferengi seien.

Keevan ist von einer Rückkehr zum Dominion nicht begeistert.

In der Krankenstation angekommen, erklärt Nog, warum er die Krankenstation als Basislager ausgewählt hat. Zum einen handelt es sich um einen begrenzten Bereich, der nur zwei Ein- und Ausgänge hat, zum anderen liegt sie am Promenadendeck, wo sich sowohl die im Notfall rettende Luftschleuse befindet, als auch der Gefangenenaustausch stattfindet. Quark und Nog fangen an die Verteidigungsperimeter und die externen Sensoren wieder in Gang zu bringen. Quark fragt Nog, was er dafür haben will. Dieser verlangt allerdings nicht, waqs für Quark bedeutet, dass die Sternenflotte seinen Neffen korrumpiert hat. Gaila fragt, ob für einen verstimmten Magen auch etwas dabei ist. Leck sagt, dass er jedoch ein neues Rückgrat bräuchte. Quark will auf die Sekunde genau wissen, wenn sich ihnen ein Dominionschiff auf 10 Millionen Kilometer nähert. Rom erklärt ein Transporterstörsignal einzurichten, damit das Dominion Keevan nicht einfach so herausbeamen kann. Der Vorta meint ironisch, dass sie ganz sicher nicht wollen, dass das passiert. Lek meint zu Keevan, dass er mit der Rückkehr zu seinen Leuten nicht glücklich zu sein scheint. Keevan erklärt, dass er so oder so sterben wird, da die Vorta eigentlich Selbstmord begehen sollen, sobald sie gefangen genommen werden. Quark ist das egal, weil er nur seine Moogie zurück haben will. Keevan sagt, dass wenn diese Sache vorbei sei, würden sie sich nur noch einen schnellen Tod wünschen. Quark ordnet an, Keevan einzusperren und ihn zu bewachen. Nog erklärt, dass dies in Vier-Stunden-Schichten passieren soll. Leck nimmt den Vorta nun mit und fragt ihn, was der verletzlichste Teil eines Jem'Hadar-Körpers ist. Rom ist stolz auf seinen Sohn, den Soldaten. Jedoch ist Quark der Meinung, dass sie ihn verdorben haben.

Quark nimmt Keevan wieder gefangen.

Einige Zeit später haben sich die Ferengi zum Schlafen in der Krankenstation hingelegt, als die Gruppe plötzlich von einem Schrei Gailas geweckt wird. Gaila, der Keevan bewachen sollte, stellt fest, dass der Vorta verschwunden ist. Zuvor war Gaila müde geworden und hatte sich ebenfalls schlafen gelegt, was der Vorta zur Flucht genutzt hatte. Quark kommt plötzlich der Gedanke, dass Keevan sicher in Richtung Shuttle geflohen ist und rennt los. Die anderen rennen ihm hinterher und hetzen durch die Korridore der Station.

"Ist jemand da?" - "Ja es sieht so aus..."

Und tatsächlich, Keevan sitzt im Cockpit des Shuttles und ist gerade dabei, das Schiff startklar zu machen, als Quark hereinkommt. Keevan ist es nicht gelungen, den Impulsantrieb zu starten. Quark erklärt ihm, dass Rom das Shuttle so manipuliert hat, dass der Antrieb nicht gestartet werden könnte. Er hat nämlich die Induktionsmatrix entkoppelt. Keevan fragt, wieso er ihm dann nachgehetzt ist. Quark antwortet, dass sein Bruder oft etwas falsch macht. Als Quark Keevan aus dem Schiff führt, erreichen auch die anderen die Luftschleuse. Er beruhigt die anderen und fordert sie auf, sich zu entspannen, da sie ihren Gefangenen noch haben. Urplötzlich ertönt ein Alarm. Gaila fragt, was das ist. Nog erklärt, dass er diesen Alarm installiert hat, damit sich nähernde Schiffe gemeldet werden. Also macht sich die Gruppe auf schnellstem Wege wieder auf den Weg zurück zur Krankenstation.

Dort angekommen, schließen sie die Tür und verschanzen sich. Schließlich ist der Alarm zu Ende, als Rom draußen etwas hört. Brunt schlägt vor, dass Quark herausgehen und nachschauen soll. Nog erklärt sich jedoch freiwillig dazu bereit und öffnet die Tür der Krankenstation per Hand einen kleinen Spalt. Was er durch den Spalt sehen kann, gefällt ihm allerdings ganz und gar nicht. Dutzende Jem'Hadar stehen auf der zweiten Ebene und zielen auf die Tür. Nog schreckt zurück und die Tür schließt sich wieder. Auch Quark ist mittlerweile zur Tür gekommen und fragt, ob jemand da sei. Nog erwidert, dass es ganz so aussehe.

Akt IV: Bedingungen[Bearbeiten]

Großes Wiedersehen

Die Gruppe und ihr Gefangener hocken in der Krankenstation und besprechen die Situation. Rom fragt sich, was sie dort draußen machen, doch die anderen hören gar nichts. Nog fragt sich, warum man eigentlich hier sitzt, schließlich hat man das Dominion doch darum gebeten herzukommen. Brunt stimmt dem zu und sagt, dass alles nach Plan läuft. Der nächste Schritt sei, jetzt den Gefangenenaustausch durchzuführen. Brunt schlägt vor, dass Quark sich auf den Weg machen soll, den Gefangenenaustausch auszuhandeln. Quark fragt, was ist, wenn es eine Falle ist. Keevan wendet ein, dass dies garantiert eine Falle des Dominions sei und sie alle sterben werden, da das Dominion nicht verhandelt. Rom fragt, ob dem tatsächlich so sei, doch Brunt vermutet, dass er nur seinen Kopf versucht zu retten. Keevan beteuert jedoch, dass es die Wahrheit ist. Deswegen solle man lieber flüchten. In diesem Moment hört man von draußen einen Vorta, der Quark auffordert hinauszukommen. Quark fordert Rom und Nog auf mitzukommen und stellt sich der Übermacht auf dem Promenadendeck.

Yelgrun verliert langsam die Geduld mit Quark

Dort steht der Vorta Yelgrun zusammen mit Ishka und zwei weiteren Jem'Hadar. Quark, Rom und Nog machen sich auf den Weg in Richtung der Gruppe. Dort angekommen reicht Quark Ishka die Hand. Yelgrun bezeichnet das als rührendes Ereignis, dem er beiwohnen konnte, kommt dann gleich zur Sache und fragt nach Keevan. Er will den Austausch schnell vollziehen. Quark sagt, dass alles zu seiner Zeit geschehen wird. Quark jedoch stellt erst einmal einige Bedingungen. So will er, dass alle Jem'Hadar von der Station verschwinden. Yelgrun sagt, dass ihn das in einer sehr ungeschützten Position zurücklassen würde und ein Vorta gegen sechs Ferengi stehen würde. Quark sagt, dass die beiden Wachen bleiben dürfen. Yelgrun meint ironisch, dass er sich schon sicherer fühlt und fragt nach Keevan. Quark verlangt dann, dass er anordnen soll, dass der Steuermann mit Warp neun zurück ins Dominion-Territorium fliege. Yelgrun ist von der Idee nicht begeistert und wendet ein, er könne die Krankenstation auch stürmen lassen. Erst als Quark ihm erklärt, dass Keevan dann der erste wäre, der stirbt, und das Dominion so nie erfahren würde, welche Geheimnisse er an die Föderation verraten hat, stimmt Yelgrun zu die Station evakuieren zu lassen. Yelgrun kommentiert, dass die Ferengi sehr gerissen seien und eines Tages vielleicht sogar dem Dominion angehören könnten. Quark schlägt vor, dass der Austausch in einer halben Stunde vonstatten gehen soll. Yelgrun will warten. Da Nog vorher jedoch sicher gehen will, dass es sich bei Ishka wirklich um seine Moogie und nicht um einen Wechselbalg handelt, sagt diese, dass Nog wohl die Uniform zu eng geworden ist und ihm die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn abschneidet. Rom sagt, dass das nach Moogie klinge. Nog will allerdings ganz sicher gehen, gibt seine Waffe an Quark weiter. Dann geht er auf sie zu. Yelgrun ruft die Jem'Hadar zurück. Dann zückt er ein Messer und schneidet Ishka in die Hand. Es tritt jedoch nur Blut aus. Ishka ist darüber gar nicht begeistert und meint, jetzt wolle sie überprüfen, ob auch Nog der ist, der er vorzugeben scheint. Sie zieht Nog an seinen Ohren und schlägt auf seinen Kopf. Rom meint, dass man so doch nicht feststellt, ob jemand ein Wechselbalg ist. Ishka sagt, dass er Recht hat und will das Messer. Quark gelingt es jedoch die Situation zu schlichten. Er meint zu Yelgrun, dass er sicher verstehe, was Familie ist. Dieser antwortet, dass er es eigentlich nicht versteht, weil er geklont wurde. Ishka sagt nun, dass sie keine Liebsten, keine Eltern und keine Kapitalanlagen haben. Yelgrun ergänzt lakonisch, dass er auch keine Geduld habe. Sie vereinbaren ein Treffen in einer halben Stunde.

Die Ferengi blicken auf den toten Keevan.

Zurück in der Krankenstation sind alle fröhlich und begeistert von Quarks Verhandlungsgeschick. Rom lobt seinen Bruder als brillant und Nog sagt, dass sie Moogie in einer halben Stunde zurück haben und nach Hause fliegen werden. Sie fangen an von Ferenginar zu schwärmen. Gaila schwärmt von den sintflutartigen Regenfällen, Brunt vermisst schon die verrottende Vegetation und Leck würde gern wieder in den Sümpfen aus Kot, Dung und Schmutz stehen. Sogar Keevan wünschte, er könnte mit ihnen dort sein. Als Rom plötzlich rausrutscht, dass die Belohnung des Großen Nagus in Wirklichkeit fünfzig Barren Latinum beträgt. Die Gruppe gerät daraufhin in einen Streit über die wahre Höhe der Belohnung. Brunt sagt, dass es 20 sind. Quark behauptet, dass Rom 20 gesagt habe. Leck empört sich nun. Rom fragt, ob er nicht gesagt habe, dass er sich nicht für Latinum interessiere. Dieser bejaht dies, allerdings mag er es nicht betrogen zu werden. Nog versucht den Streit zu schlichten. Gaila und Brunt machen einen Schritt auf Rom und Quark zu, während Rom dazwischen geht. Brunt will wissen, was mit den anderen 30 Barren ist, doch Nog streitet deren Existenz ab. Rom sagt, dass es sie nicht gibt. leck ist sicher, dass er lügt. Gaila versucht nun Quark zu erschießen, weil er schon lange den Tod verdient habe. Er trifft jedoch Keevan, der auf der Stelle tot ist.

Akt V: Helden[Bearbeiten]

Keevan ist zweifelsfrei tot...

Nog untersucht Keevan, während die anderen die Situation diskutieren. Gaila schlägt vor sich zu ergeben, da sie ihnen dann vielleicht nichts tun werden. Brunt schlägt vor mit seinem Schiff zu fliehen. Rom hingegen will sich auf der großen Station verstecken. In dem Moment greift Quark in die Diskussion ein und appelliert an den Kampfgeist und das Ehrgefühl der Gruppe. Er erinnert die anderen an die Schlacht von Prexnak. Quarks Plan scheint zu funktionieren, jedenfalls stimmen die anderen zu weiterzumachen, nachdem geklärt ist, dass alle an der Belohnung von fünfzig Barren Latinum beteiligt werden - abzüglich Quarks Finderlohn, versteht sich.

Nog ist derweil mit seiner Untersuchung fertig und stellt zweifelsfrei den Tod von Keevan fest. Zwar hat er noch versucht Keevan wiederzubeleben, kommt jedoch zu dem Schluss, dass dies nicht möglich sei. Trotzdem setzt er Keevan einen Neuralstimulator auf die Stirn, woraufhin dieser plötzlich nach Nog schlägt. Während die anderen sofort denken, dass Keevan lebt, erklärt Nog, dass dies nur der Neuralstimulator war, der einen Reflex in Keevans Kleinhirn ausgelöst hat. Rom meint, dass er gar nicht wusste, dass Nog auf der Akademie Medizin hatte. Nog sagt, dass er das auch nicht hatte, aber sich diese gar nicht so sehr von Technik unterscheide. Es drehe sich nur darum, Systeme am Laufen zu halten. Durch diesen Vorfall bekommt Nog jedoch eine Idee und er fordert die anderen auf, ihm mehr Neuralstimulatoren zu besorgen. Als Yelgrun von draußen drängt, dass es nun an der Zeit sei, den Austausch zu vollziehen, sagt Nog, dass er noch etwas mehr Zeit benötige und Quark ihn hinhalten soll.

Quark tritt vor die Krankenstation, wo Yelgrun, Ishka und zwei Jem'Hadar auf ihn warten. Yelgrun erklärt, er habe alle Bedingungen Quarks erfüllt und wolle nun schnellstens den Gefangenenaustausch hinter sich bringen. Quark erklärt, dass Rom zuerst noch einige Sensorscans machen müsse, um sicher zu gehen, dass die Jem'Hadar wirklich weg sind. Yelgrun wird langsam ungeduldig und droht damit Ishka zu töten. Quark beharrt jedoch auf seinem Standpunkt und Yelgrun gibt ihm letztlich weitere fünf Minuten. Kurz bevor Quark wieder in die Krankenstation geht, fällt ihm noch etwas ein. Er fände es schöner, wenn der Austausch vor Luftschleuse 3, anstatt auf dem Promenadendeck statt fände, da sich dort ihr Schiff befindet. Yelgrun stimmt auch diesem Vorschlag zu.

...kann jedoch von Rom "wiederbelebt" werden
Keevans Körper bleibt auf Empok Nor zurück

Zurück auf der Krankenstation stehen die anderen um das Biobett herum, auf dem Keevans lebloser Körper liegt. Nog hat einen Tricorder in der Hand und als Quark den Raum betritt, richtet Rom Keevan Keevans Körper mithilfe der Neuralstimulatoren auf. Die Gruppe ist begeistert und bricht in Gelächter aus.

Vor Luftschleuse 3 warten Yelgrun, Ishka und die Jem'Hadar auf Quark und seine Gruppe. Yelgrun und Ishka unterhalten sich über die Anwendungsmöglichkeiten der Hipecat-Wurzel, als Quark und Keevan im Korridor auftauchen. Keevan hält zwar den Kopf etwas schief, steht aber ansonsten aufrecht. Auch sind bei ihm keine Neuralstimulatoren sichtbar. Quark schlägt vor, bis drei zu zählen und dann die Gefangenen frei zu lassen. Yelgrun stimmt zu. Nachdem Quark gezählt hat, lassen beide ihre Gefangenen laufen. Keevans Gang wird von Nog gesteuert, der hinter der Korridor-Abzweigung mit einem Tricorder sitzt. Quark gibt Nog leise Anweisungen, in welche Richtung Keevan laufen soll. Nog hat allerdings Probleme, Keevan nicht umkippen zu lassen und Ishka kann Keevan gerade noch ausweichen. Als Ishka Quark erreicht, umarmen sich die beiden. Kurz darauf rennt Keevan gegen eine Wand und ein blinkender Neuralstimulator hinter seinem linken Ohr wird sichtbar. Der Schwindel ist aufgeflogen und Yelgrun weist seine Jem'Hadar an, die Ferengi zu stoppen. In diesem Moment öffnet sich eine Tür, hinter der sich Gaila und Leck befinden. Leck trifft einen der Jem'Hadar mit einem Messer, als Rom und Brunt hinter einer Abzweigung hervorkommen und auf den anderen Jem'Hadar schießen. Beide Jem'Hadar sind sofort tot, Yelgrun jedoch bleibt unverletzt.

Der Körper von Keevan rennt noch immer gegen die Wand, als Quark Rom anweist Keevan abzuschalten. Nog kann ihn aber nicht abschalten, da der Transceiver defekt ist. Ishka sagt Quark, dass sie stolz auf ihn ist, als Rom dazu kommt und Ishka umarmt. Er freut sich darüber, dass er seine Moogie zurück hat. Brunt nimmt Yelgrun gefangen und Quark entscheidet sich dafür ihn mitzunehmen und der Sternenflotte als Geschenk zu übergeben. Lek sagt zu Quark, dass dies die schlampigste Operation ist, an der er je teilgenommen hat. Wenn Quark wieder so etwas vorhabe, ist er jedoch gern wieder dabei. Dann stellen Quark und Rom fest, dass sich gut anfühlt, ein „Held“ zu sein. Während die Gruppe und ihr Gefangener die Station verlassen, rennt der Körper von Keevan noch immer gegen die Korridor-Wand...

Dialogzitate[Bearbeiten]

Quark berichtet darüber, wie er das Squill-Komplott aufgedeckt hat

Quark
Ich hab' einst Geschäfte mit dem Neffen des Cousins der Stiefschwester eines Freundes des Sekretärs des Chefs eines Konsortiums getätigt. Ähm… Neffen, Cousin, Stiefschwester, Freund – jawohl, das stimmt.
Odo
Stimmt etwas nicht?
Quark
Ja es stimmt etwas nicht. Selbstsüchtige Sternenflottenoffiziere haben mir gerade mein Publikum gestohlen.
Odo
Sie sind nicht nur Sternenflottenoffiziere, sie sind auch Helden. Seien wir doch mal ehrlich Quark, es ist nun wirklich nicht sehr heldenhaft Profit zu machen.
Quark
Nun, auf Ferenginar schon.
Odo
Wir sind hier aber nicht auf Ferenginar.
Quark
Oh, Bruderherz, ich hab schlechte Nachrichten. Das Dominion hält unsere Mutter gefangen.
Rom
Moogie? ... Gefangen?
Quark
Es wird noch schrecklicher. Der Nagus verlangt von mir, dass ich sie rette.
Rom
Der Nagus verlangt von dir, dass du sie rettest?
Quark
Ja.
Rom
Aus den Händen des Dominion?
Quark
Ja.
Rom
Oh, oh...
Quark
Oh, oh trifft es genau.

Als Quark und Rom durch einen Wartungsschacht aus Versehen in Siskos Büro gelangen

Sisko
Brauchen die Herren vielleicht Hilfe?
Rom
Tja, ähm… Ich bin dir ja eigentlich nur gefolgt.
Quark
Ich… bin wohl falsch abgebogen.
Sisko
Sieht ganz so aus.
Quark
Soll ich dir mal etwas über Moogie und den großen Nagus erzählen? Sie sind ein Paar.
Rom
Neeeeeeeein.
Quark
Seit über zwei Monaten geht das schon so.
Rom
Neeeeeeeein.
Quark
Sie hilft ihm die gesamte Ferengi-Allianz zu regieren.
Rom
Neeeeeeeein.
Quark
Würdest du das jetzt bitte lassen.

Brunt über die im Quark's versammelten Ferengi

Brunt
Ein Kind, ein Vollidiot, ein Versager und ein absolut Irrer. Ich muss sagen, ein schriller kunterbunter Haufen ist das.
Quark
Was wollen Sie, Brunt?
Brunt
Ich würd sehr gerne anheuern.
Brunt
Wann brechen wir auf?
Quark
Wir brechen nicht auf. Nicht mit Ihnen.
Rom
Und ich würd sagen, dem schließen wir uns alle an.
Leck
Denn niemand kann Liquidatoren leiden.
Nog
Und schon gar nicht Ex-Liquidatoren.

Kira über Keevan

Kira
Passen Sie auf. Drehen Sie ihm nicht den Rücken zu. Man kann ihm nicht vertrauen.
Quark
Mir aber auch nicht.

Rom zu Keevan

Rom
Haaallo. Ich bin Rom. Das ist Nog, das ist Brunt...
Quark
Rom! Das interessiert ihn nicht.
Keevan
Ja, das ist nur allzu wahr, Sie haben recht.

Nog treibt die anderen im Kasernenton an, sich auf den Weg zum Basislager zu machen

Nog
Na los Bewegung, im Laufschritt Marsch. Los gehts.

Keiner bewegt sich

Nog
Worauf warten Sie?
Quark
Zwei Streifen Latinum für den, der zuerst auf der Krankenstation ist.

Plötzlich rennen alle Ferengi los. Quark und Nog bleiben zurück

Quark
Ich meinte im Basislager.
Nog
Damit sie ihre Pflicht tun, bezahlst du sie?
Quark
Vergiss nicht, es sind Ferengi.

Quark erreicht gerade noch rechtzeitig Keevan, bevor dieser das Shuttle starten kann

Quark
Wollen Sie verreisen?
Keevan
So wie es aussieht, nicht. Ich konnte die Impulsantriebe nicht in Betrieb setzen.
Quark
Es wurde von Rom die Induktionsmatrix ausgekoppelt.
Keevan
Wieso sind Sie mir dann nachgejagt, wenn Sie das wussten?
Quark
Weil äh mein Bruder, naja oft was falsch macht.
Nog
Etwas wär da noch: Woher wissen wir, dass das wirklich Moogie ist und kein Wechselbalg?
Ishka
Ich schätze, die Uniform ist dir wohl etwas zu eng geraten, Nog. Sie schnürt dir anscheinend den Sauerstoff zum Gehirn ab.
Rom
Ja, das klingt wie Moogie.

Quark zu Yelgrun, nach dem Hin und Her zwischen Ishka und Nog

Quark
Familie, Sie verstehen?
Yelgrun
Eigentlich nicht, ich wurde geklont.
Gaila
Ich komme hierher, riskiere mein Leben, und wofür das alles? Verflucht, das verdienst du schon lange, Cousin. Auf Wiedersehen!

Gaila erschießt versehentlich Keevan

Keevan
Ich hasse Ferengis.
Quark
Wo bleibt euer Kampfgeist? Habt ihr die Schlacht von Prexnak vergessen?
Rom
Wer könnte die wichtigste Schlacht in der Geschichte der Ferengi vergessen?
Quark
Zehn Ferengi alleine, gegen 273 Lytasianer.
Gaila
Soweit ich mich erinnere, wurden alle zehn Ferengi niedergemetzelt!
Leck
Quark hat recht. Tun wir es für Ishka! Tun wir es für den Großen Nagus! Tun wir es für... für alle Ferengi!
Brunt
Tun wir es für gleiche Anteile an fünfzig Barren goldgepresstem Latinum!
Quark
Es läuft bei Ihnen immer alles auf Profit hinaus, nicht wahr?
Gaila
Wir sind Ferengi.
Quark
Und deshalb liebe ich euch! Es sind fünfzig Barren, natürlich abzüglich meines üblichen Finderlohns.
Nog
Es besteht kein Zweifel mehr. Diesen Werten zufolge ist der Mann tot.
Quark
Ich danke Ihnen Doktor Nog.

Yelgrun zu Quark, nachdem dieser unentwegt neue Bedingungen stellt

Yelgrun
Und ich dachte, die Breen wären nervtötend.
Eliminator Leck
Das ist die schlampigste, amateurhafteste Operation, die ich je miterleben durfte. Ich schwöre Ihnen, wenn Sie je wieder so etwas machen sollten, dann... Bin ich dabei!

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Story und Drehbuch[Bearbeiten]

Bezüge zu anderen Episoden (Kontinuität)[Bearbeiten]

Bei dem Gespräch in Siskos Büro nimmt Kira Bezug auf die Ereignisse aus der Episode Sieg oder Niederlage?.

Produktionsnotizen[Bearbeiten]

Allgemeines[Bearbeiten]

Der Originaltitel der Episode "The Magnificent Ferengi" ist eine Anspielung auf den Western "Die Glorreichen Sieben" ("The Magnificent Seven"). Die deutsche Übersetzung ist jedoch fehlerhaft und müsste korrekt Die glorreichen Ferengi heißen.

Darsteller und Charaktere[Bearbeiten]

Der Vorta Keevan hatte bereits in der Episode Ent­scheidungen einen Auftritt.

Leck und Gaila kennt man ebenfalls bereits aus früheren Episoden. Leck hatte eine Auftritt in der Episode Liebe und Profit, damals wurde sein Name jedoch nicht genannt. Gaila hatte bereits einen Auftritt in der Episode Kriegs­geschäfte, an dessen Ende er Deep Space 9 panikartig verlässt, da er nach einem geplatzten Waffengeschäft von einem Reinigungskommando der palamarianischen Friedensbrigade verfolgt wird.

Cirroc Lofton (Jake Sisko) hat in dieser Episode keinen Auftritt.

Merchandising[Bearbeiten]

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung[Bearbeiten]

Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Hauptdarsteller
Avery Brooks als Captain Benjamin Sisko
Jörg Hengstler
René Auberjonois als Odo
Bodo Wolf
Terry Farrell als Lt. Commander Jadzia Dax
Maja Dürr
Cirroc Lofton als Jake Sisko
Julien Haggége
Colm Meaney als Chief Miles O'Brien
Roland Hemmo
Armin Shimerman als Quark
Peter Groeger
Alexander Siddig als Doktor Julian Bashir
Boris Tessmann
Nana Visitor als Major Kira Nerys
Liane Rudolph
Gaststars
Jeffrey Combs als Brunt
Norbert Gescher
Max Grodénchik als Rom
Wilfried Herbst
Aron Eisenberg als Nog
Fabian Schwab
Cecily Adams als Ishka
Renate Danz
Josh Pais als Gaila
Tilo Schmitz
Christopher Shea als Keevan
Oliver Feld
Hamilton Camp als Leck
Michael Walke
Chase Masterson als Leeta
Melanie Hinze
Iggy Pop als Yelgrun
Klaus-Dieter Klebsch
nicht in den Credits genannt
Mark Allen Shepherd als Morn
Chester E. Tripp III als unbekannt
3 unbekannte Darsteller als Jem'Hadar-Hologramme in der Trainingssimulation, davon:
mehrere unbekannte Darsteller als Jem'Hadar, davon:
2 unbekannte Darsteller als Yelgruns Leibwächter, davon:
Stuntmen/Stuntdoubles/Stand-Ins
Chester E. Tripp III als Stuntdarsteller

Verweise[Bearbeiten]

Ereignisse
Schlacht von Prexnak
Institutionen & Großmächte
Akademie der Sternenflotte, Ferengi-Allianz, Ferengi-Handelsbehörde, Sternenflotte
Spezies & Lebensformen
Breen, Bolianer, Cardassianer, Lytasianer, Mensch
Kultur & Religion
Betrug, Befehl, Die drei Musketiere, Eltern, Geduld, Glück, Hinrichtung, Idiot, Jagd, Latinum, Lüge, Pflicht, Politik, Posten, Schicksal, Schönheitsprodukt, Spiel, Testament, Uniform, Übungsprogramm für Ishkas Rettung, Vertrauen, Volk
Personen
Finanzberaterin, Held, König, Sekretär, Sternenflottenoffizier, Weibliche
Schiffe & Stationen
Empok Nor
Orte
Internierungszentrum, Lager, Ferenginar
Astronomische Objekte
Balancar, Galaxie, Thalos VI
Wissenschaft & Technik
Computer, Gehirn, Haut, Induktionsmatrix, Kilometer, Kraftfeld, Lebensform, Magen, Medizin, Operation, PADD, Regen, Rücken, Rückgrat, Sauerstoff, Technik, Vegetation
Speisen & Getränke
Hafergrützkuchen, Squill-Sirup
sonstiges
Besprechung, Defraktionsoptik, Dung, Dürrezeit, Feuerlinie, Finderlohn, Fluss, Hinterhalt, Hipecat-Creme, Kapitalanlagen, Kot, Landstreicherei, Müdigkeit, Neffe, Profit, Publikum, Reparatur, Ruhe, Schmutz, Wandschrank

Externe Links[Bearbeiten]