Das Wagnis

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Die Crew der Defiant hilft einem Schiff der Karemma, während dieses von den Jem'Hadar angegriffen wird.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

Bei den Verhandlungen zum Handelsabkommen der Föderation mit den Karemma im Orbit eines Gasriesen im Gamma-Quadranten, werden die Defiant und das Schiff der Karemma von Jem'Hadar angegriffen. Die Defiant wird schwer beschädigt und verschiedene Crewmitglieder in verschiedenen Sektionen eingesperrt. Während Kira sich um den verletzten Sisko auf der Brücke kümmert, müssen O'Brien, Worf und einige andere Offiziere das Schiff vom Maschinenraum aus wieder in Gang bringen. Unterdessen hat Quark, der sich mit einem Verhandlungspartner der Karemma in der Offiziersmesse befindet, ein ganz anderes Problem. Sie müssen nach dem Einschlag eines Torpedos, der nicht detoniert ist, den Sprengkopf entschärfen. Nachdem es gelingt, die Defiant wieder halbwegs zu reparieren, gelingt es auch, die immer noch wartenden Jem'Hadar-Angriffsjäger zu zerstören und ein neues Abkommen mit den Karemma kommt zu Stande.

Langfassung[Bearbeiten]

Teaser[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Defiant
Captain Sisko
Sternzeit 49263,5
Auf Bitten des karemmanischen Wirtschaftsministeriums sind wir in ein weit entferntes System im Gamma-Quadranten geflogen, um Probleme zu erörtern, die bei der Umsetzung unseres vor kurzem vereinbarten Handelsabkommens aufgetreten sind.
Sisko, Quark und Hanok sprechen über das Geschäft

Captain Sisko, Quark und der Vertreter der Karemma, Minister Hanok sitzen gemeinsam in der Offiziersmesse der Defiant. Bestimmt erklärt der Karemma, dass sie damals zustimmten, die Ferengi als Vermittler beim Handelsabkommen einsetzten, da ihnen bewusst war, dass das Dominion einem direkten Handel mit der Föderation niemals zugestimmt hätte. Sofort erklärt Quark, dass er froh ist, dass man beiden Seiten helfen konnte. Zudem ist er ebenfalls froh darüber, dass kein einziges Schiff der Ferengi von den Jem'Hadar gestoppt wurde. Doch dann kommt Hanok zu seinem Punkt. Er berichtet, dass die Karemma zu dem Schluss kamen, dass der Handel mit der Föderation nur sehr wenig Gewinn abwirft. Um all den Handelsgesetzen der Föderation zu entsprechen, mussten die Karemma eine Reihe von Steuern und Gebühren zahlen, die ihre Kosten unweigerlich in die Höhe trieben. Während Quark sich fein aus der Angelegenheit herauszuhalten versucht, will Sisko wissen, von welchen Kosten der Minister spricht. Darauf erklärt dieser, dass bei einer vor kurzem erfolgten Lieferung von karemmanischer Schurwolle eine Gebühr von vier Prozent erhoben wurde, um die Fracht auf infiltrierte Wechselbälger zu untersuchen. Erbost will Sisko von Quark wissen, was das zu bedeuten hat und der entgegnet, dass man nie weiß, wo sich die Wechselbälger verstecken. Doch Hamok ist noch nicht fertig, so wurde ein Aufschlag von sechs Prozent genommen, um einen Beitrag für das verlorengegangene Einkommen der tarkaleanischen Schafhirten zu leisten. Quark stellt klar, dass es sich bei ihnen um hart arbeitende Leute handelt und man etwas Mitgefühl haben sollte. Doch Hamok könnte noch mehr mitteilen, allerdings überlässt er es Sisko, ob diesem die Information schon reichen. Dem ist dies durchaus genug und er kann das Anliegen der Karemma durchaus nachvollziehen. Dann wendet er seinen Blick auf Quark, der diesem auszuweichen versucht.

Carson überreicht Worf das Ergebnis der Waffenschulung

Auf der Brücke des Schiffes überreicht Fähnrich Carson Worf die Ergebnisse der letzten Waffenschulung, die sich der Klingone gleich anschaut. Nach einem kurzen Studium der Daten erklärt er die Reaktionszeiten für unakzeptabel. Carson rechtfertigt sich und gibt zu, dass sie etwas hoch sind, allerdings erinnert sie ihn an die Umstände des Tests. Doch Worf will das nicht hören. Er möchte, dass die Reaktionszeiten um 15% reduziert werden. Erstaunt schauen Kira und Dax, die dies mitbekommen, den Klingonen an. Der fordert, dass eine neue Schulung angesetzt wird.

Die Kampfstationen werden besetzt

Dann bietet Dax Kira etwas zu essen an, doch die Bajoranerin lehnt ab, da sie gerade fastet. Sie erklärt, dass an diesem Tag Ha'mara ist. Sofort will Dax wissen, was das ist und Kira entgegnet, dass es sich bei Ha'mara um den Jahrestag der Ankunft des Abgesandten handelt. Die Bajoraner, so Kira, fasten an diesem Tag, um den Propheten zu zeigen, wie dankbar sie sind, dass sie den Abgesandten geschickt haben. Sie berichtet zudem, dass am Abend des Vortages ein Festival des Lichtes veranstaltet wurde. Dax bedauert, dass sie nicht dabei waren. Doch Kira ist sich sicher, dass Sisko die Gespräche mit den Karemma absichtlich auf diesen Termin gelegt hat, um zu verhindern, dass er bei dem Fest anwesend sein muss. Das bestätigt Dax und erklärt, dass er noch nie ein Freund von Zeremonien war. Ganz besonders gilt dies für die, in deren Mittelpunkt er stehen soll. Kira versteht zwar, wie der Captain sich fühlt, allerdings hätte es viel bedeutet, wenn der Abgesandte dort gewesen wäre. Darauf erwidert Dax, dass sie sich sicher ist, dass er lieber dort gewesen wäre, anstatt den ganzen Morgen mit Quark und Hanok zu verhandeln.

In diesem Moment meldet Carson, dass zwei Schiffe in den Bereich der Sensorenreichweite einfliegen. Sie erkennt, dass es Kriegsschiffe der Jem'Hadar sind. Sofort lässt Worf roten Alarm setzen. Dann ruft er Captain Sisko auf die Brücke und fordert, dass alle Mann auf die Kampfstationen gehen. Sofort begeben sich alle auf ihre Plätze.

Akt I: Druck[Bearbeiten]

Als Sisko und Hanok auf die Brücke kommen, berichtet Worf, dass die Jem'Hadar ihre Waffensysteme laden und das Schiff der Karemma ins Visier nehmen. Hanok erklärt, dass sie nun bestraft werden, da sie sich mit dem Schiff der Föderation getroffen haben. Er will sich ergeben und die volle Verantwortung für das Treffen übernehmen, um so sein Schiff zu schützen, aber Sisko ist nicht bereit, ihn an die Jem'Hadar auszuliefern. Er will, dass man einen Kanal zu den Schiffen öffnet. Sofort führt Kira dies aus und Sisko erklärt den Jem'Hadar bestimmt, dass sie abdrehen sollen, da man sonst zu weiteren Schritten gezwungen ist. Doch die Jem'Hadar lassen ihn nicht zu Ende reden. Stattdessen greifen sie selbst an. Sofort lässt Sisko das Feuer erwidern. Er nimmt den Stuhl des Captains ein, während Dax erklärt, dass das Schiff der Karemma abdreht und wegfliegt. Nun weist Sisko Hanok an, seinen Leuten zu befehlen, die Position beizubehalten, da sie sonst nicht geschützt werden können. Allerdings erklärt Kira, dass die Karemma nicht auf ihre Funksprüche reagieren und Worf teilt mit, dass die Jem'Hadar ihren Kurs ändern und dem Schiff folgen. Darauf erwidert Sisko, dass sie sofort auf Abfangkurs gehen sollen.

Karemma und Jem'Hadar fliegen in die Atmosphäre des Gasriesen

Die Defiant folgt den Jem'Hadar, die wiederum den Karemma zu einem Gasriesen folgen.

Verwundert fragt Dax, was die Karemma dort suchen, woraufhin Hanok erklärt, dass sie wohl hoffen, dass die Jem'Hadar ihnen nicht in die Atmosphäre folgen. Kira entgegnet, dass sie dumm wären, wenn sie es tun würden, da es sich bei dem Planeten um einen Gasriesen der Klasse J handelt. Sie registriert Windgeschwindigkeiten von 10.000 Kilometern pro Stunde.

In diesem Moment taucht das Schiff der Karemma in die Atmosphäre des Gasriesen ein. Die Jem'Hadar folgen ihnen.

Bestürzt erklärt Hanok, dass sich 23 seiner Leute auf seinem Schiff befinden und er ist sich sicher, dass sie sterben werden, da er so verrückt war, das Dominion herauszufordern. Doch Sisko erwidert, dass sie nicht sterben werden, wenn er es verhindern kann. Dann wendet er sich an O'Brien, der im Maschinenraum arbeitet. Sisko erklärt, dass sie mit der Defiant auch in die Atmosphäre fliegen werden. Ihm ist bewusst, dass das Schiff dafür nicht gebaut wurde, aber er ist sich sicher, dass das Schiff dies überstehen wird. Der Chief bestätigt dies und versucht mehr Energie in das strukturelle Integritätsfeld zu leiten. Kira bereitet unterdessen die Schildgeometrie für den Eintritt in die Atmosphäre vor und Worf die Hilfsenergie für die vorderen Schilde. Dann befiehlt Sisko Dax, sie in die Atmosphäre zu bringen.

Langsam taucht auch die Defiant in die Atmosphäre des Planeten ein.

Kira schlägt Echolokalisierung vor

In diesem Moment fällt der Hauptbildschirm aus. Kira erklärt, dass dies an den im Gasriesen auftretenden Interferenzen liegt. Dann erklärt Dax, dass sie auf eine Gegenströmung gestoßen sind und Sisko fordert sie auf, dort hineinzustoßen. Sofort führt Dax den Befehl aus. Nach wenigen Augenblicken beruhigt sich das Schiff und die Stöße auf die Hülle lassen nach. Kira erklärt, dass sie nun zwischen zwei thermischen Schichten sind und die Windgeschwindigkeiten etwas niedriger sind. Sofort fordert Sisko, dass man die Höhe halten soll. Dann erkundigt er sich, ob es Anzeichen der Karemma oder der Jem'Hadar gibt, woraufhin Worf erklärt, dass er keine Anzeigen erhält. Er stellt allerdings auch klar, dass die Sensorenreichweite unter 2 Kilometer ist. Sofort meldet sich Dax zu Wort und erklärt, dass man die Sensorenreichweite vergrößern könnte. Während Sisko sie auffordert, dies auszuführen, nickt die Trill Kira zu und fordert sie damit auf, mit ihr zu kommen. Die beiden begeben sich an eine der Konsolen auf der Brücke. Dann empfiehlt Sisko dem Minister, zurück in den Speiseraum zu gehen. Der Karemma sieht dies ein und geht. Nun will der Captain wissen, wie der Status der Waffensysteme ist und Worf erklärt, dass die Tarnvorrichtung in der Atmosphäre nicht funktioniert. Zudem, so der Klingone, stört die Interferenz die Torpedoleitsysteme. Daraufhin erkundigt sich Sisko nach den Phasern. Worf erwidert, dass sie die Ziele manuell einstellen müssen. In diesem Moment wendet sich Dax an Sisko und erklärt, dass sie und Kira eine Idee haben. Die Bajoranerin fährt fort und berichtet, dass sie einen Trick aus der Besatzungszeit kennt. Damals, so die Frau, mussten sie sich oft vor cardassianischen Schiffen in den Badlands verstecken. Damals war die Sensorenreichweite begrenzt, aus diesem Grund lernten sie ein Aktivscansystem zu nutzen, dieses arbeitet durch Echolokalisierung. Dax erklärt, dass dabei ein Tetryonimpuls ausgesendet wird und wenn dieser von einem Schiff reflektiert wird, kann man dessen Position bestimmen. Daraufhin will Sisko wissen, ob dies nicht im Gegenzug auch ihren Standort verrät. Kira bestätigt dies und erklärt, dass man nach jedem Impuls den Kurs ändern muss und so schnell wie möglich verschwinden sollte. Der Captain genehmigt das Vorgehen und Kira und Dax machen sich an die Arbeit.

Unterdessen kommt Henok bei Quark in der Offiziersmesse an. Als dieser eintritt, empfängt ihn Quark erfreut und berichtet, dass es gute Neuigkeiten gibt. Er berichtet, dass er den Grund für das Problem gefunden hat und dieser Grund ist sein Bruder Rom. Er erklärt, dass dieser für die Ausarbeitung der Verträge verantwortlich war und wohl auf Grund der unterschiedlichen Handelsgesetze etwas durcheinandergebracht hatte. Doch der Minister scheint ihm nicht zu glauben. Er läuft bedrohlich auf Quark zu und der entgegnet, dass er für alle Verluste der Karemma aufkommen will. Doch Hanok ist das egal und selbst die angebotenen Zinsen scheinen ihn nicht zu interessieren. Stattdessen erwidert der Karemma, dass Quark sie absichtlich betrogen hat und nun noch nicht einmal die Courage hat, dies zuzugeben. Sollten sie die Situation, in der sie sich befinden, überleben, will der Minister dafür sorgen, dass Quark nie wieder Arbeit im Gamma-Quadranten finden wird. Entsetzt schaut der Ferengi Hanok an.

Echolokalisierung auf der Defiant

Mittlerweile setzt man auf der Brücke die Idee von Dax und Kira um. Allerdings kann Kira nichts in einem Umkreis von 10.000 Kilometern finden. Während Sisko befiehlt, mit einem viertel Impuls vorwärts zu fliegen, soll Kira erneut versuchen, die Schiffe aufzuspüren. Und tatsächlich. Plötzlich spürt sie etwa 400 Kilometer unter ihnen etwas auf. Sie vermutet, dass es sich bei dem Objekt um die Karemma handeln könnte, allerdings ist sie sich nicht sicher. Aus diesem Grund fordert Sisko, dass man sich dem Objekt bis auf 10 Kilometer nähern soll. Carson führt den Befehl aus. Plötzlich wird die Defiant wieder etwas durchgeschüttelt, woraufhin Dax erklärt, dass dies mit dem Wechsel in eine andere Wärmeschicht zu tun hat. Nach kurzer Zeit stoppt Carson das Schiff wie gewünscht 10 Kilometer von dem Objekt entfernt. Kira beginnt wieder mit der Echolokalisierung und erklärt dann, dass es der Größe nach zu urteilen wirklich die Karemma sind. In diesem Moment nähern sich zwei andere Objekte der Defiant von hinten.

Es handelt sich bei den Schiffen um die der Jem'Hadar. Sie eröffnen sofort das Feuer und beschießen die Defiant. Sofort fordert Sisko Berichte über die Schilde. Worf erklärt, dass diese bei 60% sind. Daraufhin bestätigt Sisko, dass man das Feuer sofort erwidern soll. Nach einem weiteren Treffer auf der Defiant berichtet Kira, dass die Jem'Hadar ihrerseits das Feuer einstellen. Nun will Sisko den Karemma folgen, während Kira erklärt, dass die Jem'Hadar sie wohl nicht entdeckt haben. Allerdings kann Carson den Befehl von Sisko nicht ausführen, da der Impulsantrieb ausgefallen ist und das Schiff an Höhe verliert. Der Captain entgegnet, dass sie die Triebwerke zur Stabilisierung einsetzen soll, doch das hat keine Wirkung. Unterdessen meldet Worf einen Druck von 2 Millionen GSC auf der Hülle und dieser Wert steigt. Nun wendet sich Sisko an den Maschinenraum und erklärt, dass unbedingt Impulsenergie benötigt wird. Der Chief erklärt, dass die primären ODN-Leitungen überlastet wurden und es einige Minuten dauern wird, bis diese überbrückt werden können. Sofort schaltet sich Dax ein und erklärt, dass der Chief jemanden zu Jefferies-Röhre 4 schicken soll, um sich mit ihr zu treffen. Die Frau will die Energie durch die Sekundärkopplung umleiten. Sofort wendet sich O'Brien an Muniz und fordert ihn auf, zu Dax zu gehen. Der folgt der Aufforderung.

Unterdessen beginnt sich der Druck auf der Hülle des Schiffes bemerkbar zu machen. Quark und Hanok müssen hilflos die Geräusche der sich unter dem Druck verformenden Hülle mit anhören.

Carson erklärt Sisko, dass mittlerweile ein Druck von 9 Millionen GSC auf dem Schiff lastet und dieser immer noch steigt. Kira erklärt, dass die Hülle in weniger als sechs Minuten kollabieren wird, sollten sie weiter im gleichen Maße an Höhe verlieren. Nun hat Worf noch eine schlechte Nachricht und erklärt, dass die Phaserkopplungen bei dem Angriff überlastet wurden und es mindestens zwei Stunden dauern wird, sie zu reparieren. Sisko erwidert, dass die Jem'Hadar nicht tatenlos zusehen werden, wie sie die Karemma per Traktorstrahl aus der Atmosphäre des Planeten ziehen. Doch Kira hat andere Sorgen, sieht es doch im Moment eher so aus, als müsste man die Defiant per Traktorstrahl befreien. Allerdings empfiehlt Sisko ihr, die Ruhe zu bewahren. Dann wendet er sich wieder an O'Brien im Maschinenraum. Er erkundigt sich, wie viele Atmosphärensonden sie an Bord haben, woraufhin der Chief erklärt, dass es zwei sind. Sofort erkundigt sich der Captain, ob sie mit den Sprengköpfen der Quantentorpedos bestückt werden können. Darauf erklärt O'Brien, dass sie die Bilderzeugungssysteme herausnehmen müssten, aber das würde dann wohl funktionieren. Sisko will wissen, wie lange er dazu braucht und der Chief erklärt, dass er dafür 20 Minuten benötigen würde. Sisko gibt ihm zehn Minuten. Daraufhin macht sich O'Brien an die Arbeit.

Hüllenbruch auf Deck 2

Die Integrität der Hülle wird derweil immer weiter in Mitleidenschaft gezogen. Auch im Maschinenraum sind mittlerweile bedenkliche Geräusche zu hören. O'Brien erkundigt sich bei Stevens, dem die Besorgnis anzumerken ist, ob bei diesem alles in Ordnung ist. Der bestätigt dies, seine Besorgnis bleibt jedoch bestehen. Der Chief erklärt, dass Sisko sie aus dieser Situation herausholt. Dann erinnert er ihn an das Jahr zuvor, als die Romulaner die Heimatwelt der Gründer angriffen. Damals hatten sie ein Dutzend Schiffe der Jem'Hadar vor sich. Doch Stevens ist die Geschichte bekannt und er erklärt, dass der Chief sie ihm schon erzählt hat. Darauf erwidert O'Brien, dass er in den Torpedoraum gehen sollte, um dort mit der Arbeit an den Sonden anzufangen, wenn er die Geschichte nicht ein weiteres Mal hören will. Sofort macht sich Stevens auf den Weg, woraufhin der Chief sich an Janklow wendet und ihm erklärt, dass sich im Frachtraum ein Dualitätskonverter befindet und er ihn unbedingt braucht. Der Offizier bestätigt den Befehl und verlässt ebenso wie Stevens den Maschinenraum.

Als der Mann den Maschinenraum verlässt und durch die Korridore eilt, bricht plötzlich an der Stelle, wo er läuft, die Hülle der Defiant. Der Mann wird von der berstenden Wandverkleidung getroffen.

Sofort meldet Worf den Hüllenbruch auf Deck 2. Kira berichtet, dass ein Notkraftfeld installiert wurde, allerdings gibt sie an, dass es dem derzeitigen Druck nicht mehr lange standhalten wird. Sofort will Sisko wissen, wie viele Personen sich auf dem Deck befinden, woraufhin Worf entgegnet, dass sich sechs auf der Krankenstation befinden und Muniz und Dax in der Jefferies-Röhre 6. Daraufhin fordert Sisko, sie sofort dort herauszuholen. Kira entgegnet, dass man das Deck sofort versiegeln muss, da sonst das ganze Schiff verloren geht. Diese Aussicht gefällt Sisko gar nicht.

Akt II: Gefahren[Bearbeiten]

Deck 2 wird evakuiert

Auf Deck 2 wird mittlerweile die Krankenstation evakuiert. Sisko wendet sich an Dr. Bashir, der die Patienten hinter ein Schott führt. Der Captain erklärt, dass das Notkraftfeld nicht mehr lange halten wird und das Deck evakuiert werden muss, um es zu versiegeln. Der Doktor bestätigt die Anordnung und veranlasst alle in einen sicheren Bereich zu gehen. Unterdessen wendet sich Sisko an Dax und will wissen, ob sie und Muniz fertig sind. Dax kann dies noch nicht bestätigen, woraufhin Sisko sie auffordert, die Jefferies-Röhre zu verlassen, sobald sie fertig sind. Er stellt auch Dax gegenüber klar, dass das Deck in ungefähr 30 Sekunden versiegelt werden muss.

Mittlerweile will Bashir das Schott versiegeln, hinter dem sich alle Patienten befinden, doch in diesem Moment erscheinen Dax und Muniz vor ihm. Er hält das Schott weiter offen und fordert die beiden auf, zu ihm zu kommen. Plötzlich versagt das Kraftfeld und die beiden werden zu Boden geworfen. Gas strömt in den Raum und Muniz gelingt es aus eigener Kraft aufzustehen und sich in Sicherheit zu bringen. Sofort befiehlt Sisko dem Doktor, das Schott zu schließen, doch Bashir macht dem Captain klar, dass Jadzia noch im ungesicherten Bereich ist. Allerdings wiederholt Sisko seinen Befehl und fordert ihn auf, dies sofort zu tun.

Bashir rettet Dax

Aus dem Inneren des Raumes hört Bashir die Stimme von Dax. Er zögert nicht lange, sondern hängt sich eine Tasche über die Schulter, drückt auf die Konsole zum Schließen des Schotts und läuft dann durch die sich schließende Tür in Richtung Dax. Hinter ihm schließt sich das Schott.

Der Doktor zieht Jadzia in einen kleinen Raum. Er legt sie an die Wand des Raumes und versucht diesen dann zu versiegeln. Zuerst schließt das Schott des Raumes nicht richtig, aber beim zweiten Versuch ist auch dieser Raum dicht. Nun verabreicht der Doktor der Frau ein Hypospray. Unter lautem Husten rappelt sich Dax auf. Bashir versucht unterdessen die Brücke über sein Kommunikationsabzeichen zu erreichen, doch der Ruf bleibt unbeantwortet. Auch ein zweiter Versuch bringt keinen Erfolg.

Auf der Brücke ist sich Sisko der Tragweite seines Befehles bewusst. In diesem Moment kommt die Energie zurück und das Schiff ist wieder unter Kontrolle. Sofort befiehlt Sisko, das Schiff in eine größere Höhe zu bringen. Die Frau führt dies durch. In diesem Moment wendet sich O'Brien an die Brücke. Er erklärt, dass eine der Atmosphärensonden bewaffnet und startklar ist. Die zweite wird in wenigen Minuten bereit sein. Nun, da man etwas hat, um sich verteidigen zu können, will Sisko beginnen, nach den Karemma zu suchen.

Quark versucht Hanok zu besänftigen

Auch Quark bekommt mit, dass das Schiff an Höhe gewinnt. Hanok will wissen, woran der Ferengi dies erkennt, woraufhin dieser entgegnet, dass er die richtigen Ohren dafür hat. Weiter erklärt er dem Karemma, dass er sie auch hat. Verwundert schaut Hanok den Ferengi an, woraufhin der erwidert, dass es sich um eine alte Redewendung handelt, die besagt, dass man den Sinn für das Geschäftliche hat. Er gibt zu, dass er dachte, Hanok wäre ein weiteres leichtes Opfer für ihn, allerdings wurde er durchschaut und ihm wurde eine Lektion in Sachen Handel im Gamma-Quadrant erteilt. Dann erklärt er, dass er glaubt, er werde alt. Er berichtet, dass er schon lange mit der Föderation Geschäfte macht und er erklärt, dass er keine Vorstellungen hat, wie sehr er die Föderation schon betrogen hat und sie haben dies noch nicht bemerkt. Nun gibt Quark zu bedenken, dass es für Hanok sicher ein Leichtes wäre, die Föderation über den Tisch zu ziehen, wenn selbst ihm das gelingt. Der Karemma will wissen, ob Quark auf seine Ohren anspielt, was dieser bestätigt und er teilt ihm mit, dass er genau der Richtige ist, um Hanok zu helfen. Er verspricht dem Karemma unvorstellbaren Reichtum, allerdings findet der den Vorschlag verabscheuungswürdig.

Mittlerweile berichtet Kira auf der Brücke, dass sie etwas erkennt. Es ist ein Schiff der Jem'Hadar. Sisko wundert sich, weshalb es nur ein Schiff ist, woraufhin Worf entgegnet, dass sie sich bestimmt getrennt haben und nach den Karemma suchen. Nun berichtet Kira, dass das Schiff etwa 70 Kilometer von ihrer Position auf einem Kurs über ihnen fliegt. Sogleich lässt Sisko einen neuen Kurs setzen, um sich hinter das Schiff fallen zu lassen. Kira erkundigt sich, ob Sisko davon ausgeht, dass sie von den Jem'Hadar entdeckt wurden, doch der Captain kann das nicht beantworten, allerdings will er ihnen das Aufspüren der Defiant schwer machen. Dann lässt er alle unwichtigen Systeme abschalten, um die Energiesignatur auf ein Minimum zu reduzieren. Dies wird von Carson sofort ausgeführt, woraufhin Sisko alles auf Stopp setzt. Dann fordert er, die Sonde so zu programmieren, dass sie auf die erste metallische Signatur zusteuert, die sie entdeckt. Allerdings hat Worf Bedenken. Er erklärt, dass die Sonde umkehren könnte, wenn sie innerhalb von 50 Kilometern keine entsprechende Signatur findet.

Die Defiant feuert eine Sonde ab und wird selbst beschossen

Kira schlägt vor, dass sie nach dem Abschießen der Sonde den Kurs ändern und außer Reichweite fliegen sollten. Doch Sisko ist sich sicher, dass sie das nicht müssen, da die Jem'Hadar seiner Ansicht nach näher sind, als man auf der Defiant denkt. Besorgt schauen sich Worf und Kira an. Dann wendet der Klingone seine Aufmerksamkeit der Konsole vor sich zu und berichtet, dass die Sonde bereit ist. Sofort befiehlt der Captain zu feuern.

Die Sonde verlässt der Schiff. Doch noch während die Defiant abdreht, taucht hinter ihr das Schiff der Jem'Hadar auf und beginnt zu feuern. Schwere Schüsse erschüttern die Brücke. Worf wird zu Boden geschleudert. Auch Kira kann sich nicht auf den Beinen halten. Sisko landet mit dem Kopf auf der Konsole neben seinem Stuhl und fällt bewusstlos hin. Andere Offiziere werden durch die Explosionen auf der Brücke durch die Luft geschleudert. Der Jem'Hadar-Angriffsjäger beschießt derweil weiter die Defiant. Doch dann nimmt die Atmosphärensonde dessen Spur auf und hält auf das Schiff zu. Die Sonde trifft das Schiff und zerstört es.

Auch der Maschinenraum ist stark mitgenommen. Sofort versucht O'Brien die Brücke zu erreichen, erhält aber keine Antwort. Der fordert Muniz auf, es mit der Kommunikationskonsole zu versuchen. Doch auch diese Art der Kommunikation funktioniert nicht. Dann wird dem Chief klar, dass der Versuch nicht zum Erfolg führen wird. Er glaubt, dass auf der Brücke sicher niemand überlebt hat.

Akt III: Bestandsaufnahme[Bearbeiten]

Kira kümmert sich um Sisko

Auf der dunklen Brücke rappeln sich Kira und Worf auf. Der Klingone erkundigt sich, ob mit der Bajoranerin alles in Ordnung ist. Kira bestätigt dies und sieht dann Sisko regungslos auf dem Boden liegen. Schnell geht sie zu ihm und beugt sich über ihn. Die Frau versucht den Captain anzusprechen, doch sie bekommt keine Antwort. Unterdessen schaut sich Carson auf der Brücke um, kann aber nur noch den Tod einiger Besatzungsmitglieder feststellen. Worf versucht mittlerweile das Licht auf der Brücke wiederherzustellen, doch da das nicht funktioniert, versucht er den Maschinenraum zu erreichen. Auch von dort kommt keine Antwort. Carson teilt ihm mit, dass Boyce und Peterson tot sind. Sofort wendet sich Worf einer Konsole zu. Nun wacht Sisko auf. Kira fordert ihn auf, sich wegen seiner Verletzungen nicht zu bewegen. Dann bittet sie Carson, ein Verbandset zu besorgen. Nachdem die junge Frau dies bringt, beginnt Kira mit einem Hautregenerator die Wunde am Kopf des Captains zu versorgen. Worf teilt den Frauen mit, dass die Systeme auf der Brücke vollständig ausgefallen sind und keine Energie zu den Konsolen geleitet werden kann. Mittlerweile gelingt es Kira die Blutung an Siskos Kopf zu stoppen. Sie nimmt einen Tricorder aus dem Verbandset und scannt damit den Captain. Dann erklärt die Bajoranerin, dass er eine Gehirnerschütterung und innere Blutungen hat. Deshalb brauchen sie so schnell wie möglich einen Arzt. Da das Kommunikationssystem ausgefallen ist, will Carson losgehen, um einen Arzt zu holen. Doch da die Tür der Brücke klemmt, muss Worf diese erst mit Gewalt öffnen. Nachdem Carson die Brücke verlassen hat, erklärt Kira, dass Sisko in ein Koma fallen könnte, allerdings ist sie sich nicht sicher, ob sie ihm ein Aufputschmittel verabreichen sollte. Der Klingone fordert die Bajoranerin daraufhin auf, ihn wach zu halten. Sie soll mit ihm reden, was die Frau auch tun will. Unterdessen will Worf versuchen, in den Maschinenraum zu gelangen, um von dort aus das Schiff zu übernehmen. Dann verlässt auch er die Brücke und Kira wendet sich wieder dem Captain zu. Sie verspricht ihm, dass alles wieder gut wird, fordert ihn aber gleichzeitig auf, unbedingt wach zu bleiben. Sie erklärt, dass sie einfach weiterreden will und einfach nur zuhören soll. Um ihn dazu zu bringen, wirklich zuzuhören erklärt sie, dass es später diesbezüglich einen Test geben wird. Lächelnd nimmt Sisko dies zur Kenntnis.

Dax fühlt sich nicht gut

In dem kleinem Raum, in dem sich Bashir und Dax befinden, scannt der Doktor die Umgebung mit einem Tricorder. Als die Trill zu husten beginnt, wendet sich der Arzt ihr zu. Er erkundigt sich, wie sie sich fühlt, woraufhin die Frau erklärt, dass es ihr furchtbar geht. Bashir ist nicht überrascht darüber, hatte sie doch eine große Menge Fluorine in den Lungen. Daraufhin erwidert Dax, dass er sie beim nächsten Mal daran erinnern soll, in einer solchen Situation die Luft anzuhalten. Dann will sie wissen, ob sie in dem Raum festsitzen, was der Doktor bestätigt. Er erklärt, dass er den Turboliftschacht hinaufklettern wollte, allerdings ist dieser voller Gas. Sofort erwidert Dax, dass sie für diesen Tag genug Flourine hatte und nicht gehen will. Sie schlägt vor einfach zu warten, bis sie geholt werden. Doch Bashir ist nicht so optimistisch, weiß man außerhalb des Raumes doch nicht einmal, dass sie dort sind, da die Kommunikationssignale nicht durch die Interferenz gelangen. Nun will Dax wissen, ob es noch mehr gibt, was sie wissen sollte. Der Doktor entgegnet, dass sie nur noch für ein paar Stunden Sauerstoff haben. Auch wenn die Lage nun aussichtslos erscheint, bedankt sich die Trill bei Bashir. Doch der Arzt erwidert, dass es ihr nichts nutzt. Dax entgegnet, dass sie vor einem Jahr noch gedacht hätte, dass er versuchen würde ein Held zu sein, bei einem solchen Versuch, sie zu retten. Allerdings ist ihr nun, nachdem sie ihn besser kennt, klar, dass es von ihm nur sehr dumm war, dies zu tun. Lächelnd entgegnet Bashir, dass er es wieder tun würde.

Quark und Hanok diskutieren ihre Geschäftsgebaren

Quark versucht indes immer noch Hanok zur Fortführung der geschäftlichen Beziehung zu bewegen. Er erklärt, dass dieser es viel zu persönlich nimmt. Zwar hatte Quark ihn betrogen, doch da ist er nicht der Einzige. Der Ferengi gibt zu, jeden zu betrügen. Er versucht nur, seinen Schnitt zu machen und geht davon aus, dass die Gegenseite dasselbe macht. Erbost erklärt der Karemma, auf diese Art keine Geschäfte zu machen. Doch Quark ist sich sicher, dass auch der Minister schon einmal eine Inventarliste gefälscht, oder minderwertige Ware verkauft hat. Doch auch das streitet sein Gegenüber ab. Hanok erklärt, dass die Karemma glauben, dass eine Ware einen bestimmten Wert hat, der von den Rohmaterialien und der zur Herstellung benötigten Arbeitskraft bestimmt wird. Wenn man nun die Transportkosten und eine angemessene Gewinnspanne dazunimmt, kommt man zu einem fairen Preis. Doch für Quark klingt das alles viel zu nüchtern. Ihm fehlt das Feilschen und das Intrigieren. Er vermisst außerdem die Habgier. Doch auch hier ist Hanok anderer Meinung. Er erklärt, dass Habgier zu Fehlbeurteilungen und zu Gewinnverlusten führen kann. Doch der Ferengi nimmt das Risiko gerne in Kauf für den Nervenkitzel, den man dafür erhält. Für ihn ist Hanoks Idee einfach nur simpler Tauschhandel. Er erklärt, dass man genau wie beim Glücksspiel Risiken eingehen muss, um den großen Reibach zu machen. Allerdings ist der Karemma auch davon nicht beeindruckt, hält er das Glücksspiel doch für den letzten Ausweg der Verzweifelten, da nur ein Narr seinen Besitz leichtfertig aufs Spiel setzt. Daraufhin lässt Quark vorerst von dem Mann ab.

Mittlerweile erreicht Worf den Maschinenraum durch eine Jefferies-Röhre. Er wird von O'Brien in Empfang genommen. Dann erklärt der Klingone, dass der Captain verletzt ist und alle Funktionen der Brücke ausgefallen sind. Der Chief entgegnet, dass man versucht die Funktionen in eine der Konsolen zu leiten. Das schaut sich Worf sofort an und er will das Kommando vom Maschinenraum aus übernehmen. Als er sich die Kontrollen anschaut, will er wissen, wer diese konfiguriert hat. Muniz entgegnet, dass er dies getan hat. Der Klingone lässt ihn wissen, dass die Kontrollen nicht ordnungsgemäß angeordnet sind. Muniz erwidert, dass ihm bewusst ist, dass sie nicht wie auf der Brücke angeordnet sind und will sich rechtfertigen, doch Worf unterbricht ihn und erklärt, dass er mit einem Blick den Status des Schiffes erkennen muss. Deshalb soll der Mann die richtige Anordnung vornehmen. Wenn auch mit etwas Unverständnis, so bestätigt Muniz den Befehl. Dann wendet sich Worf an Stevens. Er fordert den Mann auf, die Echolokalisierung zu bedienen, die sie auch schon auf der Brücke verwendeten, um die Jem'Hadar aufzuspüren. Stevens erwidert, dass er sein Bestes geben wird, woraufhin Worf erklärt, dass er nichts anderes erwartet. Dann wirft der Crewman dem Chief einen fragenden Blick zu und geht an die Arbeit.

Kira versucht Sisko wach zu halten

Mittlerweile ist Kira weiter dabei, Sisko wach zu halten. Sie redet mit dem Captain und erklärt ihm, dass sie dachte, eine Vier-Schichten-Rotation einzuführen. Dies würde ihrer Meinung nach den Leuten mehr Flexibilität in ihrer Zeiteinteilung geben. Sie will gerade die Nachteile erklären, als sie bemerkt, dass dies Sisko wohl eher langweilen würde, als ihn wach zu halten. Dann fragt sie sich, weshalb ihr es so schwer fällt, sich mit ihm zu unterhalten. Sie fragt sich, worüber sie normalerweise reden. Darauf entgegnet der Captain, dass sie sich sonst immer über die Arbeit unterhalten. Kira muss sich eingestehen, dass es so ist. Sie reden immer über die Arbeit, selbst wenn sie nicht arbeiten. Sie ist allerdings verwundert, weshalb es zwischen ihm und Dax nicht so ist. Auch bei Chief O'Brien ist es anders. Doch dann erkennt sie selbst, dass er für sie keine religiöse Figur ist. Dann erklärt sie Sisko, dass ihr bewusst ist, dass er es nicht mag, wenn sie ihn Abgesandter nennt, allerdings ist das genau das, was er für sie ist. Sie glaubt, dass genau das der Grund ist, weshalb sie sich in seiner Gegenwart nicht entspannen kann. Nun bittet Sisko die Bajoranerin, ihm eine Geschichte zu erzählen. Erfreut ist die Bajoranerin einverstanden. Sie fragt, ob er die Geschichte der drei Brüder, die vorhatten nach Jo'kala zu gehen kennt. Der Captain verneint dies, woraufhin Kira beginnt, diese zu erzählen. Sie erklärt, dass die drei Kavabauern waren und als sie eines Tages auf das Feld gingen, fanden sie die größte Kavawurzel, die sie je gesehen hatten. Die Wurzel war so groß wie ein Haus und der älteste der Brüder war der Meinung, dass sie die drei reich machen würde, deshalb machten die drei sich auf in die Stadt.

Einschlag des Torpedos

Mittlerweile meldet Stevens im Maschinenraum, dass er mit der Echolokalisierung etwas erfasst hat. Sofort schaut sich Worf die Anzeige genauer an und erklärt, dass sie viel zu klein für Schiffe sind. Zudem erkennt Stevens, dass sich die Objekte sehr schnell nähern. Nach einem Moment des Schweigens erklärt O'Brien, dass dies Torpedos sein müssen. Sofort fordert Worf die Defiant hart Backbord zu steuern. Muniz führt den Befehl aus. Der Chief selbst will die Deflektoren modulieren, um so die Leitsysteme zu irritieren. Durch die Kursänderung gelingt es der Defiant dem ersten Torpedo auszuweichen. Allerdings nähert sich der zweite immer noch sehr schnell. Stevens zählt die Entfernung herunter und alle machen sich auf eine Detonation gefasst. Der Einschlag erfolgt und eine Erschütterung geht durch das Schiff, doch eine Explosion bleibt aus. Ungläubig schauen sich die Männer im Maschinenraum um.

Anders in der Offiziersmesse. Dort schauen Quark und Hanok sprachlos und beunruhigt zur Wand. Die Spitze des Torpedos steckt in der Hülle der Defiant und leuchtet beunruhigend. Die beiden Männer ringen nach Worten.

Akt IV: Neue Ideen[Bearbeiten]

Nachdem der erste Schreck verflogen ist, schlägt Hanok vor, den Raum sofort zu verlassen. Doch Quark ist anderer Ansicht, da es kein Entkommen gibt, wenn der Torpedo explodiert. Er würde seiner Ansicht nach das ganze Schiff zerstören. Für ihn gibt es nur eine Option. Sie müssen versuchen ihn zu entschärfen. Allerdings will der Karemma lieber auf Hilfe warten. Quark ist grundsätzlich damit einverstanden, er will jedoch wissen, was passiert, wenn niemand kommt. Bevor ihm Hanok antworten kann, beginnt der Torpedo plötzlich Geräusche zu machen, was dem Ferengi gar nicht gefällt. Er will nicht tatenlos zusehen und etwas unternehmen. Dann lässt Quark sich das Notwerkzeugset, das an einer der Wände hängt, bringen und zieht seine Jacke aus. Er macht sich an die Arbeit das Gehäuse des Torpedos zu entfernen.

O'Brien bittet Worf um Nachsicht für seine Leute

Unterdessen versucht man im Maschinenraum den Einschlagsort des Torpedos zu lokalisieren. Der Chief geht davon aus, dass sich der Einschlag im oberen Frontbereich der Defiant ereignete. Allerdings sieht Muniz ein Problem. Selbst wenn man den Torpedo lokalisieren kann, so ist man immer noch vom Rest des Schiffes abgeschnitten. O'Brien bestätigt dies, schlägt aber sofort vor, sich etwas einfallen zu lassen. Nun wendet sich Worf an Stevens. Er fordert den Mann auf, das strukturelle Integritätsfeld neu zu kalibrieren, um die Verformungen, die durch den Torpedo verursacht wurden, zu minimieren. Stevens erwidert, dass die Feldgeneratoren schon wieder im Grenzbereich arbeiten, da diese den Hüllenbruch auf Deck 2 kompensieren müssen. Sofort erwidert Worf, dass ihm die Lage bewusst ist. Dann stellt er klar, dass er sich jemand anderes suchen wird, sollte Stevens die Anweisung nicht ausführen können. Fragend schaut der nun O'Brien an und entgegnet dem Klingonen dann, dass dies nicht nötig ist. Er macht sich an die Arbeit. Daraufhin wendet sich O'Brien an Worf und erklärt, dass der Offizier die Männer zu hart anfasst. Die Männer sind keine Offiziere und waren nie auf der Sternenflottenakademie. Sie sind Ingenieure und gewohnt, ein Problem gestellt zu bekommen, dass sie dann lösen müssen. Er empfiehlt dem Klingonen, sie mit sanfter Hand zu führen und sie das tun lassen, was sie können. Zudem sollte er sie ab und zu ermutigen. Worf verspricht, dies in Erwägung zu ziehen.

Bashir hält Dax warm

Dax und Bashir beginnen in dem kleinen Raum, in dem sie sich befinden, zu frieren. Der Doktor erklärt, dass die Wände des Raums nicht gut isoliert sind und es noch kälter werden wird. Dann legt er seine Arme um die Trill und fragt, ob dies besser ist. Dax bestätigt dies und drückt sich an Bashir. Nun beginnt dieser zu lächeln, woraufhin die Frau wissen will, was mit ihm ist. Der Arzt erklärt, dass ihm nur etwas eingefallen ist. Sofort möchte die Trill wissen, an was er denkt. Nun berichtet Bashir, dass er, als er auf die Station kam, immer den Traum hatte, sie würden gemeinsam auf eine Mission mit einem Shuttle gehen. Während der Mission, so der Doktor, passierte dann in seinem Taum etwas und sie trieben einige Tage herum, bis sie gerettet wurden. Dax findet, dass der Doktor eine recht eigenartige Fantasie hat, was der nicht abstreitet. Allerdings war dies in seiner Fantasie eine Möglichkeit, dass die beiden für einige Zeit zusammen sein konnten, da sie ihm immer aus dem Weg ging. Dies wiederum streitet die Trill nicht ab. Sie erklärt stattdessen, dass Bashir damals sehr aufdringlich war und ihr nie die Chance gab, ihn richtig kennen zu lernen. Doch dies ist dem Doktor selbst bewusst. Doch dann stellt er klar, dass es schon lange her ist, seit dem er diesen Traum hatte. Plötzlich seufzt Dax etwas, was Bashir als gewisse Enttäuschung ansieht. Doch die Frau streitet dies ab. Allerdings glaubt der Arzt ihr nicht. Er erkennt, dass sie es genossen hatte, von ihm umgarnt zu werden und nun fehlt ihr dies. Die Frau ist erbost über diese Unterstellung und fordert ihn auf, nicht erneut damit anzufangen. Doch der Doktor beruhigt sie und erklärt, dass es keinen Spaß mehr macht, nun wo er weiß, dass es ihr gefällt.

Worf bittet Muniz und Stevens um Hilfe

Im Maschinenraum wendet sich Worf an Muniz und Stevens. Er erklärt, dass er die Hilfe der beiden braucht und teilt ihnen mit, dass er eine Waffe benötigt. Muniz erinert ihn an die Atmosphärensonde, doch Worf stellt klar, dass diese nicht zur Verfügung steht, wenn sein Plan funktioniert. Er erklärt, dass er etwas anderes braucht. Nach kurzem Überlegen erwidert Stevens, dass die Phaser nicht in Frage kommen, da die Phaser-Emitter vollständig geschmolzen sind. Allerdings stellt Muniz fest, dass der Phaser-Generator noch funktioniert. Das bringt Stevens auf eine Idee. Er bringt die Deflektorphalanx ins Spiel. Muniz lässt sich von der Idee seines Kollegen mitreißen und erklärt, dass man die Deflektorphalanx mit ein paar Änderungen als Phaseremitter verwenden kann. Dann reißen sich die beiden zusammen und fragen, ob Worf etwas anderes im Sinn hatte. Muniz fügt hinzu, dass die Phalanx nach dem ersten Schuss sicher überlastet wird. Doch Worf stellt klar, dass sie nur einen Schuss benötigen werden. Er will wissen, wie lange sie für die Änderungen brauchen. Muniz entgegnet, dass es etwa 20 Minuten dauern wird. Allerdings kann Stevens eine Lösung in 10 Minuten anbieten, sofern man die Sicherheitsvorrichtungen umgeht. Worf genehmigt dies und sofort machen sich die Männer an die Arbeit. Sie wollen den Generator durch das sekundäre Energiegitter leiten. Zudem müssen sie den ODN-Verteiler neu kalibrieren. Doch Stevens befürchtet, dass dadurch das gesamte System überlastet wird. Muniz sieht das nicht zu schlimm und erklärt, dass sie sich am nächsten Tag darum kümmern können. Das findet Stevens nicht gerecht, da sein Kollege am nächsten Tag frei hat. Doch O'Brien, der das Gespräch mitbekommen hat, erklärt, dass dieser freie Tag noch nicht sicher ist. Dann schaut er Worf an und gibt ihm zu erkennen, das dieser seinen Einwand von zuvor verstanden hat.

Kira betet für Sisko

Immer noch erzählt Kira Sisko die Geschichte der drei Brüder. Sie erklärt, dass die drei sich stritten, wie das Geld für die Kavawurzel zu teilen sei. Der älteste Bruder verlangte mehr Geld, da es seine Idee war, die Wurzel zu verkaufen. Doch der jüngste Bruder widersprach und forderte für sich den größten Anteil ein. Dann stoppt sie mit der Erzählung, da sich Siskos Zustand verschlechtert und er kaum noch bei Bewusstsein ist. Weinend fordert sie ihn auf, nicht zu sterben. Sie ist der Überzeugung, dass er der Abgesandte ist und noch so viel vor sich hat und noch viel tun muss. Dann nimmt sie das Aufputschmittel und erklärt, dass sie keinen anderen Ausweg sieht. Sie verabreicht ihm das Medikament. Da sich der Zustand des Captains jedoch nicht verbessert, erklärt sie, dass ihr bewusst ist, dass er sich wegen ihres Glauben gelegentlich in ihrer Nähe unwohl fühlt. Kira glaubt, dass Sisko aus diesem Grund auf Distanz zu ihr bleibt. Doch das ist ihr im Moment egal. Sie will für ihn beten, da sie nicht weiß, was sie sonst für ihn tun kann. Die Bajoranerin will ihn nicht verlieren. Sie beugt sich über Sisko und beginnt zu beten.

Mittlerweile haben Muniz und Stevens ihre Arbeit beendet. Sie erklären, dass alles bereit ist und Worf den Deflektor aus dem Maschinenraum heraus aktivieren kann. Der Klingone bescheinigt den Männern gute Arbeit. Dann schickt er sie auf ihre Posten und wendet sich an O'Brien, der die Echolokalisierung durchführt. Der Chief erklärt, dass er nichts in ihrer Reichweite aufspüren kann. Allerdings ist Worf sich sicher, dass die Jem'Hadar sich irgendwo in der Atmosphäre des Gasriesen befinden und auf die Defiant warten.

Akt V: Neue Erfahrungen[Bearbeiten]

Quark entschärft den Torpedo

In der Offiziersmesse öffnet Hanok den Torpedo, der in der Schiffswand steckt. Quark fordert ihn auf, vorsichtig zu sein. Dann nimmt der Ferengi einen Tricorder und will den Torpedo scannen. Doch der Minister scheint die Art des Torpedos zu kennen und erwidert, dass eine der Dioden den Sprengkopf mit der Energiequelle verbindet. Die zweite Diode, so der Karemma, ist der Zündmechanismus. Sofort will Quark wissen, woher der Mann so gut über die Torpedos Bescheid weiß. Hanok entgegnet, dass er einmal einen Konstruktionsplan gesehen hat. Nun will Quark genauer wissen, wo dies war. Darauf entgegnet der Karemma, dass es im Handelsministerium war. Er erklärt, dass sie die Torpedos an die Jem'Hadar liefern. Daraufhin erinnert Quark Hanok an seine Aussage, dass sie nie minderwertige Ware verkaufen. Er will wissen, ob der Torpedo nicht hätte explodieren sollen. Sofort entgegnet der Minister, dass er den Jem'Hadar eventuell eine Rückvergütung anbieten sollte. Dann beginnt er lauthals zu lachen. Quark schaut ihn kurz an und stimmt dann in das Lachen mit ein. Doch das Lachen wird jäh von einem bedrohlichen Geräusch aus dem Kopf des Torpedos unterbrochen. Quark schlägt vor, sich wieder dem Torpedo zu widmen. Doch die beiden sind zu aufgedreht und beginnen erneut zu lachen. Der Karemma erklärt, dass sie unbedingt die Zündleitung unterbrechen müssen, allerdings weiß er nicht, welche der beiden Dioden die Richtige ist. Unter lautem Gelächter erwidert Quark, dass sie sterben werden, wenn sie die falsche erwischen. Dann versuchen sich die beiden wieder zusammenzureißen und Quark gibt zu, dass dies wirklich nicht witzig ist und sie unbedingt die richtige erwischen müssen. Er erklärt, dass die Chancen 50:50 stehen und dass diese besser als am Dabo-Tisch sind. Doch der Minister versteht nicht. Daraufhin erklärt Quark, dass es sich beim Dabo um ein Spiel handelt und er verspricht es Hanok beizubringen, wenn der Vorfall vorbei ist. Dann fordert der Ferengi den Karemma auf, eine Diode zu wählen. Doch der Mann ist sich unsicher. Quark entgegnet, dass es ein Glücksspiel ist und er seinen Instinkten folgen soll. Der Minister schaut sich den Torpedo an und zögert. Nach einem Augenblick erwidert Quark, dass der Mann einfach zu viel denkt. Er fordert ihn auf, einfach hineinzugreifen und während er noch sagt, dass sein Gegenüber eine Diode herausnehmen soll, greift der Ferengi selbst in den Torpedo und zieht die Diode heraus. Erschrocken weichen die beiden einen Schritt zurück, während der Kopf des Torpedos erlischt. Nun erklärt Quark, dass sie wohl einen Gewinner haben und Hanok teilt atemlos mit, dass dies sehr aufregend war. Sofort fragt Quark, ob es ein gutes Gefühl ist, was der Minister bestätigt. Darauf entgegnet der Ferengi, dass der Gewinn um so größer ist, je größer das Risiko ist. Dem stimmt der Karemma zu. Doch nun kommt Quark zurück auf ihr eigentliches Gespräch und erklärt, dass es noch ein Risiko gibt, das der Minister eingehen sollte. Hanok erkennt, dass Quark wohl nie aufgibt. Der bestätigt dies und erklärt, dass er den Karemma reinlegen wollte, allerdings hatte er kein Glück, aber er will deshalb das Spiel trotzdem noch nicht aufgeben. Er will wissen, ob sie weiterspielen. Hanok ist nun einverstanden und will sich mit Quark über die bolianischen Währungsschwankungen unterhalten.

Die Defiant beschießt den Jem'Hadar-Angriffsjäger

Kira betet unterdessen immer noch für Sisko. Plötzlich öffnet dieser seine Augen und spricht die Bajoranerin an. Er will wissen, was passiert ist. Sofort entgegnet die Frau, dass die Jem'Hadar starke Treffer gelandet haben und Worf in den Maschinenraum gegangen ist. Doch der Captain entgegnet, dass es ihm nicht darum geht. Er will wissen, was aus den drei Brüdern wurde. Lächelnd berichtet Kira, dass die Brüder ihr Geld verschenkten und auf den Bauernhof zurückkehrten. Sisko gefällt die Geschichte und er bittet die Frau, ihm noch eine zu erzählen. Lächelnd erwidert sie, dass sie dies sehr gerne tut.

Mittlerweile entdeckt O'Brien, dass die Jem'Hadar den von ihnen ausgesandten Tetrionimpuls entdeckt haben. Der Klingone fordert Stevens auf, sich bereit zu halten. Die Jem'Hadar erreichen die Quelle des Impulses, doch anders als erwartet handelt es sich dabei um die Atmosphärensonde, die den Impuls ausstrahlt. Das Schiff stoppt vor der Sonde. Dann gibt Worf den Befehl zu beginnen. Die Defiant erreicht den Jem'Hadar-Angriffsjäger und hängt sich hinter diesen. Dann feuert man den Phaser über die Deflektorphalanx ab. Der Treffer bringt das Schiff zur Explosion. Nach dem Erfolg beglückwünschen sich Muniz und Stevens. O'Brien schlägt vor, die Karemma zu suchen und dann zu verschwinden. Damit ist Worf einverstanden.

Computerlogbuch der Defiant
Commander Worf
Nachtrag
Schadenkontrollteams reparieren die Systeme des Schiffs und Sanitäter versorgen die Besatzungsmitglieder. Wir haben das Karemma-Schiff geortet und begeben uns jetzt dorthin, um ihm zu helfen. Es sieht so aus, als müssten die Karemma das Schiff verlassen und mit uns nach Deep Space 9 kommen, um schließlich von dort in ihre Heimatwelt zurückzukehren.


Hanok lernt Dabo spielen

Nach der Vernichtung der Jem'Hadar-Angriffsjäger beginnt man, das Schiff zu untersuchen. Dabei gelingt es auch endlich die durchgefrorenen Bashir und Dax zu befreien. Auf der Brücke der Defiant wird Sisko unterdessen von einem medizinischen Offizier versorgt. Zur gleichen Zeit schaut sich Muniz die Offiziersmesse an und stellt dort voller Erstaunen fest, dass sich Quark und Hanok völlig entspannt über Geschäfte unterhalten, während der deaktivierte Torpedo aus der Wand des Schiffes ragt.

Zurück auf Deep Space 9 zeigt Quark Hanok, wie man Dabo spielt. Doch der Karemma scheint kein Glück zu haben. Er verliert seinen halben Einsatz. Der Ferengi erklärt ihm, dass er nun entweder aussteigen kann, oder versuchen kann, ihn zu verdoppeln. Plötzlich schaltet sich Odo ein und gibt dem Minister den Rat, sein Latinum zu nehmen und zu gehen. Doch Hanok entgegnet, dass man noch nicht das ganze Spiel aufgeben muss, nur weil man eine Wette verliert. Dem stimmt Quark zu und er schlägt vor, dass der Karemma bei seiner nächsten Wette auf Double Down setzen soll. Doch Hanok geht auf den Vorschlag nicht ein, sondern er setzt alles auf Triple Over. Der Ferengi entgegnet, dass er dies für einen Fehler hält. Doch der Minister bestätigt seine Wette und erklärt, dass es nicht persönlich gemeint ist. Dann wird das Rad gedreht und eine Kugel hineingeworfen. Die Kugel springt im Spiel herum und bleibt schließlich liegen. Die Menge ruft Dabo!. Hanok hat gewonnen und Quark bestätigt ihm, dass er Fortschritte macht.

Dax rettet Bashir vor Morn

Zur gleichen Zeit unterhält sich Bashir mit Morn an der Theke. Der Doktor gibt vor erstaunt darüber zu sein, dass der Mann 17 Brüder und eine Schwester hat. In diesem Moment taucht Dax auf und sie entschuldigt sich bei Morn für die Unterbrechung. Dann erinnert sie Bashir daran, dass er nun an der Reihe ist. Doch der versteht nicht. Sofort zeigt Dax ihm die Dartpfeile. Erleichtert nimmt der Arzt die Pfeile und erklärt, dass er es fast vergessen hätte. Dann verabschiedet er sich von Morn und erklärt, dass die Unterhaltung sehr anregend war. Er geht mit Dax in Richtung der Dartscheibe. Als sie ein paar Schritte von Morn entfernt sind, bedankt sich der Doktor bei der Trill für die Rettung. Die Frau entgegnet, dass sie damit wieder quitt sind. Doch Bashir sieht das natürlich etwas anders.

Auf der anderen Seite des Quark's tritt Stevens an den Tisch von Worf und O'Brien. Er entschuldigt sich für die Unterbrechung und übergibt Worf den Reparaturplan für die Defiant. Der bittet um das Einverständnis, die ODN-Leitungen herausziehen zu dürfen. Er erklärt, dass diese zerstört sind und sie so leichter zu den Verteilern gelangen. Der Klingone erlaubt ihm, nach eigenem Ermessen vorzugehen. Dann will er wissen, wie lange die Reparatur dauern wird. Stevens veranschlagt 16 Stunden, woraufhin O'Brien zu Worfs Verwunderung entgegnet, dass sie das sicher auch in 12 Stunden schaffen können. Der Crewman entgegnet etwas verdutzt, dass dies klar geht. Dann verlässt er den Tisch. Nachdem der Mann weg ist, erklärt O'Brien, dass man sie mit sanfter Hand führen muss, aber die Zügel nicht locker lassen darf.

Kira freut sich auf das Baseballspiel

In Siskos Büro berichtet Kira, dass der Transport der Karemma am nächsten Tag um 18 Uhr bei der Station eintreffen wird. Sie erklärt, dass die Defiant dann bereit sein wird, ihn zurück in den Gamma-Quadranten zu eskortieren. Darüber ist Sisko erfreut. Dann kommt er zu einem anderen Thema. Er erkundigt sich, ob Kira vielleicht eine Vier-Schichten-Rotation in Erwägung zieht. Sisko selbst ist sich sicher, dass die Crew mehr Flexibilität in ihren Zeitplänen begrüßen würde. Die Bajoranerin verspricht sich darum zu kümmern. Dann will sie gehen. Doch Sisko hat noch eine andere Frage. Er will wissen, ob die Frau in den nächsten Stunden schon etwas vorhat. Kira entgegnet, dass sie keinen Dienst hat und einfach etwas entspannen will. Daraufhin hebt Sisko den Baseball auf seinem Schreibtisch auf und fragt, ob die Bajoranerin Lust hat, mit ihm zu einem Baseballspiel zu gehen. Hoch erfreut lächelt Kira und erklärt, dass sie das sehr gerne tun würde. Darauf entgegnet Sisko, dass sie sich in einer halben Stunde vor Holosuite 3 treffen werden. Dann holt er eine Baseballkappe unter seinem Schreibtisch hervor und wirft sie der Frau zu. Er erklärt, dass Kira sie beim Spiel brauchen wird und die Bajoranerin setzt die Kappe auf. Dann teilt er noch mit, dass sie die Hot Dogs bei Quark bekommt. Kira versteht nicht, woraufhin Sisko erklärt, der sich ebenfalls eine Baseballkappe aufsetzt, dass Quark weiß, was Hot Dogs sind. Nun verlässt Kira das Büro und Sisko schaut ihr lächelnd nach.

Dialogzitate[Bearbeiten]

Quark
Ich denke, ich habe das Problem gefunden. Der Fehler war, ich überließ meinem Bruder Rom die Ausführung der Verträge.
Hanok
So, Ihrem Bruder?
Quark
Ja, ich schäme mich das sagen zu müssen, aber er ist ein Idiot. Sie müssen das verstehen. Die Föderation und die Karemma haben sehr unterschiedliche Handelsgesetze und ich glaube, der arme Rom hat bei all diesen Rechtsfragen etwas durcheinandergebracht. Also hören Sie, ich bin mehr als bereit, alle Verluste, die Sie zu verzeichnen haben, auszugleichen, verehrter Minister. Ich werde Sie sogar mit… ja, mit Zinsen zurückzahlen... Was sagen Sie dazu?
Hanok
Sie haben mich betrogen, Quark. Und Sie haben noch nicht mal die Courage, es zuzugeben. Wenn wir das hier überleben, dann sorge ich dafür, dass Sie nie wieder im Gamma-Quadranten arbeiten werden.

über Bashirs Versuch sie zu retten

Dax
Ist schon eigenartig, wenn Sie vor einem Jahr so etwas getan hätten, dann hätte ich gedacht, sie wollten nur versuchen ein Held zu sein.
Bashir
Und jetzt?
Dax
Jetzt, da ich Sie besser kenne, ist mir klar, dass es von Ihnen einfach nur sehr dumm war, das zu tun.

lächelnd

Bashir
Ich würds wieder tun.

als Bashir herausfindet, dass Dax enttäuscht ist, dass er nicht mehr von ihr träumt

Bashir
Hey, es stimmt. Sie haben es genossen umgarnt zu werden und jetzt fehlt es Ihnen.

erbost

Dax
Das ist absurd und falls Sie wieder damit anfangen...
Bashir
Hey, beruhigen Sie sich Jadzia. Jetzt da ich weiß, dass es Ihnen gefallen hat, ist es ja langweilig.

Minister Hanok und Quark am Torpedo

Hanok
Wir verkaufen diese Torpedos an die Jem'Hadar.
Quark
Haben Sie nicht gesagt, dass Sie nie minderwertige Ware verkauft hätten? Der hier sollte doch beim Aufprall ganz sicher explodieren, nicht wahr?
Hanok
Hm, vielleicht sollte ich ihnen eine Rückvergütung anbieten?

beginnt lauthals zu lachen und nach einem Moment stimmt Quark mit ein

nachdem er den Torpedo entschärft hat

Quark
Ich schätze, wir haben einen Gewinner.
Hanok
Das war ja sehr aufregend.
Quark
Ein gutes Gefühl nicht wahr?
Hanok
Ja!
Quark
Je größer das Risiko... Verstehen Sie das nicht? ...Desto größer ist der Gewinn!
Hanok
Ja!
Quark
Da ist... noch ein Risiko, das Sie eingehen sollten. Lassen Sie uns weiterhin... Geschäfte machen.
Hanok
Sie geben wohl nie auf, Quark?
Quark
Nein. Ich wollte Sie reinlegen, aber ich hatte kein Glück. Aber das heißt nicht, dass ich das Spiel aufgeben werde.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Story und Drehbuch[Bearbeiten]

Bezüge zu anderen Episoden (Kontinuität)[Bearbeiten]

O'Brien berichtet Stevens von den Ereignissen aus Der geheimnisvolle Garak, Teil II.

Bezüge zur Realität[Bearbeiten]

Worf weist Sisko auf das Risiko hin, dass der Torpedo, wenn er im Umkreis von 50 Kilometern kein Ziel findet, zur Defiant zurückfliegen und diese treffen könnte. Dieses ähnelt einem Kreisläufer bei U-Booten. (Kreisläufer (Torpedo) in der Wikipedia)

Produktionsnotizen[Bearbeiten]

Darsteller und Charaktere[Bearbeiten]

Cirroc Lofton (Jake Sisko) tritt in dieser Episode nicht auf.

Merchandising[Bearbeiten]

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung[Bearbeiten]

Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Hauptdarsteller
Avery Brooks als Captain Benjamin Sisko
Jörg Hengstler
René Auberjonois als Odo
Bodo Wolf
Michael Dorn als Lt. Commander Worf
Raimund Krone
Terry Farrell als Lt. Commander Jadzia Dax
Maja Dürr
Colm Meaney als Chief Miles O'Brien
Jörg Döring
Armin Shimerman als Quark
Peter Groeger
Alexander Siddig als Doktor Julian Bashir
Boris Tessmann
Nana Visitor als Major Kira Nerys
Liane Rudolph
Gaststars
James Cromwell als Minister Hanok
Georg Tryphon
F.J. Rio als Enrique Muniz
Gunnar Helm
Jay Baker als Stevens
Asad Schwarz
Sara Mornell als Fähnrich Carson
Anja Godenschweger
nicht in den Credits genannt
Patrick Barnitt als Bajoranischer Offizier
Brian Demonbreun als Sternenflottenoffizier (Abteilung Wissenschaft/Medizin)
Mark Lentry als Sternenflottenoffizier (Abteilung Kommando/Navigation)
James Minor als Sternenflottenoffizier (Abteilung Technik/Sicherheit)
Tom Morga als Crewman Janklow
Gerd Blahuschek
Mark Allen Shepherd als Morn
unbekannte Darstellerin als Haarlose rosafarbene Außerirdische

Verweise[Bearbeiten]

Ereignisse
Cardassianische Besatzung von Bajor
Institutionen & Großmächte
Dominion, Föderation, Schadenskontrollteam, Sternenflottenakademie, Wirtschaftsministerium der Karemma
Spezies & Lebensformen
Bajoraner, Cardassianer, Ferengi, Jem'Hadar, Karemma, Klingone, Propheten, Romulaner, Tarkaleaner, Trill, Wechselbalg
Kultur & Religion
Abgesandter, Baseball, Baseballkappe, Baseballspiel, Dabo, Dabo-Tisch, Darts, Denken, Entschuldigung, Fantasie, Fasten, Festival des Lichtes, Gebet, Geschenk, Geschichte, Geschichte der drei Brüder, die vorhatten nach Jo'kala zu gehen, Glaube, Glück, Glücksspiel, Ha'mara, Instinkt, Lächeln, Lachen, Mitgefühl, Nervenkitzel, Religion, Spiel, Tod, Traum, Weinen, Witz
Personen
Arzt, Boyce, Ingenieur, Janklow, Kavabauer, Offizier, Patient, Peterson, Rom, Sanitäter, Schafhirte
Schiffe & Stationen
Deep Space 9, USS Defiant, Jem'Hadar-Angriffsjäger, Karemma-Raumschiff, Kriegsschiff, Shuttle
Orte
Atmosphäre, Bauernhof, Brücke, Büro des Präfekten, Deck 2, Feld, Frachtraum, Haus, Heimatwelt, Heimatwelt der Gründer, Holosuite, Jefferies-Röhre, Jo'kala, Kampfstation, Maschinenraum, Offiziersmesse, Raum, Stadt, Torpedoraum, Turboliftschacht
Astronomische Objekte
Badlands, Gamma-Quadrant, Gasriese, Planet, Gasriese des Systems, Mond des Gasriesen #1, Mond des Gasriesen #2, Planetensystem, Stern des Planetensystems
Wissenschaft & Technik
Aktivscansystem, Arm, Atem, Atmosphärensonde, Aufputschmittel, Auge, Bein, Bewusstlosigkeit, Bilderzeugungssystem, Blutung, Daten, Deflektorphalanx, Diode, Dualitätskonverter, Echolokalisierung, Energiegitter, Energiequelle, Energiesignatur, Explosion, Feldgenerator, Fluorine, Gas, Gehirnerschütterung, GSC, Hauptbildschirm, Hauptdeflektor, Hautregenerator, Hilfsenergie, Hülle, Hüllenbruch, Husten, Hypospray, Innere Blutung, Impulsantrieb, Impulsgeschwindigkeit, Interferenz, Kanal, Klasse J, Koma, Kommunikationsabzeichen, Kommunikationskonsole, Kommunikationssystem, Konsole, Konstruktionsplan, Kopf, Lunge, Medizin, Notwerkzeugset, ODN-Leitung, ODN-Verteiler, Ohr, Phaser, Phaser-Emitter, Phaser-Generator, Phaserkopplung, Polarontorpedo, Quantentorpedo, Reaktionszeit, Reparatur, Sauerstoff, Schild, Scan, Schulter, Sensorenreichweite, Sicherheitsvorrichtung, Sonde, Sprengkopf, Strukturelles Integritätsfeld, Tarnvorrichtung, Tetryonimpuls, Torpedo, Torpedoleitsystem, Traktorstrahl, Triebwerk, Tricorder, Verbandset, Visier, Waffe, Waffensystem, Windgeschwindigkeit
Speisen & Getränke
Essen, Hot Dog, Kavawurzel
sonstiges
Abend, Abfangkurs, Angriff, Arbeit, Aufschlag, Backbord, Benjamin Siskos Schreibtisch, Betrug, Bolianische Währungsschwankung, Dienst, Einkommen, Eskorte, Fälschung, Feilschen, Gebühr, Geld, Gewinn, Habgier, Handel, Handelsabkommen, Handelsgesetz, Idee, Inventarliste, Jacke, Karemmanische Schurwolle, Kilometer, Kosten, Kurs, Latinum, Mission, Morgen, Plan, Profit, Redewendung, Reibach, Reichtum, Roter Alarm, Rückvergütung, Schicht, Schott, Schuss, Steuer, Tasche, Tauschhandel, Test, Theke, Tisch, Transportkosten, Tür, Verlust, Vertrag, Waffenschulung, Wand, Wette, Zeremonie, Zins, Zünder

Externe Links[Bearbeiten]