Miri, ein Kleinling

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Die Crew der Enterprise beamt auf einen von Kindern bevölkerten Planeten, deren Alterungsprozess künstlich verlangsamt ist. Die Mitglieder des Landungsteams werden bei ihrem Aufenhalt von einem Virus befallen, der alle Erwachsenen tötet. Trotz der Angriffe der Kinder ist Kirk fest entschlossen, ihnen zu helfen.

Inhaltsangabe

Kurzfassung

TOS 1x11 Vorspann Titel.jpg

Die Enterprise entdeckt einen Planeten, der bis in jede Einzelheit der Erde gleich ist. Allerdings befinden sich auf dem Planeten keine erwachsenen Personen mehr und die Entwicklung scheint stehengeblieben zu sein, was ein Landetrupp angeführt von Captain Kirk feststellen muss, als er hinunter beamt. Der Landetrupp trifft schließlich doch noch auf einen Bewohner, der allerdings wahnsinnig zu sein scheint und kurz darauf stirbt. Doch der Landetrupp entdeckt auch ein junges Mädchen, Miri, sich selbst einen Kleinling nennend, das allerdings bald erwachsen wird. Der Planet scheint ausschließlich von Kindern bewohnt zu sein. Plötzlich bilden sich seltsame Krankheitserscheinungen bei den Mitgliedern des Landetrupps und sie müssen sich beeilen, ein Gegenmittel herzustellen. Dieselbe Krankheit hatte nämlich alle Erwachsenen getötet. Es handelt sich dabei um einen Virus, der zustande gekommen ist, als die Bewohner dieses Doppelgängers der Erde versucht hatten, ihren Alterungsprozess zu verlangsamen, was zwar gelungen ist, allerdings nur bei den Kindern. Doch die Kinder klauen ihnen ihre Kommunikatoren, weshalb sie nicht mehr mit dem Schiff kommunizieren können. Nur mit Mühe kann Kirk die Kinder überzeugen, sie zurückzugeben und so seine Leute retten.

Langfassung

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Prolog

Die Enterprise fängt einen automatischen Notruf auf, der an die Technik der Erde des 20. Jahrhunderts erinnert. Der Planet, von welchem der Notruf gesendet wird, kommt in Sichtweite und Kirk und seine Leute stellen überrascht fest, dass dieser Planet optisch der Erde bis aufs kleinste Detail gleicht, wobei Spock sogleich die Merkmale des Planeten aufzählt, die genau denen der Erde entsprechen. Kirk meint, dass sie hunderte Lichtjahre von der Erde entfernt sind. Spock vermisst den Planeten. Er hat eine sphäroidische Form und einen Umfang von 24874 Meilen, eine Masse von 60 hoch 21 Tonnen, eine mittlere Dichte von 5,5217 und eine Sauerstoff-Stickstoff-Atmosphäre. Völlig überrascht von ihrer Entdeckung beschließen sie, dem Planeten einen Besuch abzustatten.

Akt I

Computerlogbuch Nummer 1 der Enterprise,
Sternzeit 2713,5,
Captain Kirk
In den unendlich großen Entfernungen unsere Galaxis haben wir eine erstaunliche Entdeckung gemacht: Radiosignale, wie man sie von der Erde her kennt, werden von einem Planeten ausgestrahlt.
Eine verlassene Stadt

Kirk entschließt sich runterzubeamen, da niemand auf ihre Signale antwortet. Kirk beamt mit einem Landetrupp hinunter, und zwar dorthin, von wo der Notruf gesendet wird. Sie finden sich in einer verfallenen Stadt wieder, welche an die Erde des 20. Jahrhunderts erinnert. Es befinden sich scheinbar keine Personen an diesem Ort. Kirk meint, dass es wie die Erde am Anfang des 20. Jahrhunderts aussieht, doch Spock korrigiert ihn, dass es eher die Mitte des 20. Jahrhunderts sei.Mit seinem Tricorder stellt Spock fest, dass über die Jahrhunderte ein natürlicher Verfall auf dem Planeten stattgefunden hat. Rand fragt, ob es hier Leben gibt. Spock meint, dass der Notruf wohl automatisch gesendet wurde. Kirk findet bald darauf die Reste eines Dreirades und gibt es Spock. Dieser reicht es dann an Dr. McCoy weiter, der es wieder auf den Sandhaufen legt und das Rad drehen lässt. Der Landetrupp schaut sich noch ein bisschen um, als plötzlich ein offensichtlich wahnsinniger Mann auftaucht und auf sie losstürmt. Er stürzt sich auf McCoy und reißt ihn um. Der Mann scheint im einen Augenblick wie ein Wildgewordener, doch dann kniet er sich überraschend hin und trauert, dass sein Dreirad kaputt ist. Er fragt, ob man es flicken kann. McCoy meint, dass man es flicken kann. Spock meint, dass es ein primitiver Humanoid ist. McCoy versucht ihm zu helfen. Der Mann will jedoch in Ruhe gelassen werden. Kurz darauf stirbt er, wie McCoy mit seinem Tricorder feststellt. Ein so schneller körperlicher Zerfall ist eigenartig. In den letzten Minuten ist er um ein paar Jahrhunderte gealtert. Der Landetrupp, der sich noch Gedanken über den Vorfall macht, hört plötzlich ein Geräusch. Sie folgen jemanden oder etwas. Sie bemerkten, wie sich die Tür eines Hauses schließt und begeben sich dort hinein. Kirk und Spock entdecken ein Klavier und Kirk fragt, wie alt dieses Instrument ist. Spock schätzt, dass es etwa 300 Jahre alt ist. Als sie Geräusche hinter einer Tür hören, fordert Kirk die Person auf, herauszukommen und versichert, dass sie demjenigen nichts tun. Sie finden schließlich in einem kleinen Zimmer ein Mädchen im Teenager-Alter, welches Miri heißt.

Erste Anzeichen einer Krankheit

Miri ist zuerst zu verängstigt um mit den Crewmitgliedern zu reden. Sie geht davon aus, dass die Leute von der Enterprise sie schlagen würden, denn so hatten es auch die anderen Erwachsenen getan. Kirk schickt derweil Spock nach draußen, um nach Anzeichen für chemische Luftverschmutzung zu suchen. McCoy fragt sich, was ihr zugestoßen ist, dass sie so entsetzliche Angst vor ihnen hat. Miri bezeichnet sich selbst als Kleinling, was der Landetrupp als Kind interpretiert. Der Landetrupp fragt Miri nach Erwachsenen, doch es gibt keine. Es gibt jedoch noch weitere Kinder, die sich allerdings im Verborgenen halten. Miri entdeckt plötzlich eine Art Flecken auf Kirks Hand. Sie sagt, so hätten auch die andern Erwachsenen ausgesehen, ehe sie die Kleinlinge geschlagen hatten, Brände legten und gestorben waren. Kirk fragt sie nun nach ihrem Namen und sie stellt sich als Miri vor. Kirk meint, dass es ein hübscher Name für ein hübsches Mädchen sei.

Spock und die Wachen gehen derweil in eine Gasse. Als Spock ein Geräusch hört, ruft er die Wachen zurück und sie beobachten ein Hausdach und eine Feuerleiter. Er fordert sie auf, ihm Deckung zu geben. Dann klettert er die Feuerleiter hoch. Da hören sie mehrere Stimmen hinter sich und Spock springt von der Leiter. Dann gehen sie weiter. Als plötzlich Steine heruntergeworfen werden drücken sie sich mit den Rücken an die Hauswand, um nicht getroffen zu werden. Spock sieht sich weiter um und hört immer lautere Kinderstimmen.

Er meldet es Kirk und McCoy. Miri sagt, dass alle Tiere an der Krankheit eingegangen sind.

Kirk bittet Miri, ihnen den Ort zu zeigen, an dem sich die Mediziner aufgehalten haben. Sie meint, dass dort Pillen verschrieben wurden und es ein böser Ort sei. Kirk kann sie jedoch überzeugen, sie hinzuführen. Kirk stellt sich nun als Jim vor. Miri meint, dass sie diesen Namen mag. Kirk erwidert, dass er den Namen Miri mag und auch, dass er Kinder mag. Sie meint, dass die Wachsenen anders waren und nicht so nett zu ihnen waren. Als Kirk seine Hand ausstreckt, zeigt sich ein blauer Ausschlag. Sie meint, dass sie es wusste und er nun auch versuchen wird, alle zu schlagen. Miri führt sie hin und nun wollen Spock und McCoy ein Gegenmittel für die Krankheit entwickeln.

Akt II

Computerlogbuch der Enterprise,
Sternzeit 2713,6,
Captain Kirk
In dem Gebäude, zu dem Miri uns führte, war auch eine automatische Sendestation, die das Notrufsignal ausstrahlte, das uns zu dem Planeten brachte. Wir entdeckten, dass die blauen Flecken, die typisch sind für diese unbekannte Krankheit, bei jedem von uns aufgetaucht waren, mit Ausnahme von Mister Spock. In dem Gebäude gab es außerdem ein gut ausgestattetes Labor. Doktor McCoy nahm jedem von uns Gewebeproben ab, um eventuell auf die Spur dieser bösartigen Krankheit zu kommen.
Die Suche nach einem Gegenmittel

McCoy und Rand untersuchen derweil mit einem Mikroskop einige Proben. McCoy ruft die Enterprise und lässt ein tragbares Elektronenmikroskop runterbeamen, da er bessere Geräte benötigt. Farrell bietet Kirk an, noch weitere Leute herunterzubeamen, doch der Captain untersagt dies unter allen Umständen, da das Risiko von dieser Pest angesteckt zu werden, zu groß sei.

Bei den Untersuchungen alter Akten findet das Außenteam bald eine Antwort auf die Frage, weswegen es auf dem Planeten keine Erwachsenen gibt. Vor einigen Jahrhunderten hat man nämlich an einem Mittel gearbeitet, das ewige Jugend bringen, also den Alterungsprozess aufhalten sollte. Resultat war, dass der Alterungsprozess verlangsamt, aber keineswegs ganz aufgehalten wurde. Sobald der Körper das Erwachsenenalter erreichte, also mit Beginn der Pubertät, wurde er krank und starb. Die hier noch lebenden Kinder sind demzufolge bereits einige hundert Jahre alt und die ersten würden wohl bald Teenager werden und sterben.

Akt III

Computerlogbuch der Enterprise,
Nachtrag
Der Biocomputer und ein tragbares Elektronenmikroskop wurden von der Enterprise runtergebeamt. Sie sollen an die Datenbank an Bord des Schiffes angeschlossen werden.

Kirk und seine Leute, welche das Teenager-Alter ja bereits seit Längerem hinter sich gelassen haben, sind von diesem nach wie vor grassierenden Virus befallen und es zeigen sich die Symptome der Krankheit (die Flecken am Körper). Doktor McCoy schätzt, dass Miri noch etwa sechs Wochen zu leben bleiben, dem Außenteam allerdings nur eine Woche. Spock meint, dass bei Beginn der Pubertät sich die Körperfunktionen verändern. Spock meint, dass die Kinder die Krankheit erst bekommen, wenn sie in die Pubertät kommen. McCoy fragt, wie sie sich fortpflanzen können, wenn sie beim Eintritt in die Pubertät sterben. Immer noch im Labor, in welchem die Forschungen zu diesem Mittel der ewigen Jugend durchgeführt worden sind, bemühen sie sich nun weiterhin und umso energischer um die Entwicklung eines Gegenmittels. Auf die Enterprise können sie als Träger des Virus nicht zurückkehren, denn sonst würde er ja die ganze Crew befallen. Daher läuft die Arbeit über Funk mit Hilfe des Bordcomputers ab. So kommen sie langsam voran. Spock gibt einige Zahlen in einen Computer ein und speichert sie auf einer Diskette. Kirk gibt Miri derweil etwas zum Aufräumen. Spock meint, dass sie mit dem Projekt erreichen wollten, dass ein Mensch in 100 Jahren nur 5 Jahre älter wird. Durch eine Fehlberechnung entstand ein Virus, der in kurzer Zeit die erwachsene Bevölkerung ausgerottet hat. Die Kinder werden jedoch nie erwachsen. Kirk meint, dass es vielleicht besser ist diesen Traum nicht zu Ende zu denken. Wenn ein Kind in die Pubertät kommt, bedeutet es das Todesurteil. Kirk glaubt allerdings nicht, dass es ihr bewusst ist. Kirk fragt, was mit den anderen Kindern ist. Es ist schwer an sie heranzukommen. Spock meint, dass sie wie Mäuse alle Schlupflöcher kennen. Kirk bittet Miri, mit ihm spazierenzugehen.

Computerlogbuch Nummer 1 der Enterprise,
Captain Kirk
Heute ist der zweite Tag von den Tagen, die wir noch zu leben haben. Dieser gefährliche Virus ist noch nicht gefunden wurden. Die Labors der Enterprise stehen bereit uns zu helfen. Aber es gibt keine Daten, keinen Anhaltspunkt.

Draußen beobachten zwei Kinder derweil das Gebäude. Sie fragen sich, warum Miri bei ihnen ist. Jahn meint, dass sie etwas tun müssen. Außerdem gebe es noch mehr von den Fremden auf einem Raumschiff. Die anderen Kinder unterdessen sehen nicht gerne, dass Miri Kontakt mit den Fremden hat. Diejenigen, die dieses Verhalten am wenigsten tolerieren, fordern die anderen (jüngeren) auf, den Landetrupp aufzuhalten. Jahn verdeutlicht ihnen, dass es Wachsene sind und sie gefährlich sind. Als Miri und Kirk zu dem Geschäft gehen, verstecken sie sich. Kirk und Miri werden von den Kindern umstellt. Ein Mädchen stürzt sich auf Kirk, der versucht, sie abzuschütteln. Schließlich gelingt es ihm und das Mädchen windet sich am Boden. Kirk feuert mit dem Phaser. Dadurch stirbt das Mädchen. Kirk versteht es jedoch nicht, da der Phaser nicht auf Töten geschalten war. Miri meint, dass sie Louise hieß und etwas älter war als sie.

Miri spitzt später Bleistifte an. Spock wird bestätigt, dass die Daten eingegeben sind. Kirk gibt Spock eine Akte. Spock erklärt, dass sie von jemandem aufgeschrieben wurde, nachdem die Seuche ausbrach. Er meint, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sie sich gegenseitig umbringen. Kirk fragt, was mit Miri ist. Spock erklärt, dass sie die Krankheit erst in der Pubertät bekommt. Sie hat noch etwa einen Monat zu leben. Je älter jedoch das Opfer ist, umso schneller wirkt die Krankheit. Spock will auch nicht auf das Schiff zurückkehren. Jedoch werden sie bald die Symptome, Fieber, Nachlassen der Sehkraft und Gliederschmerzen bekommen. Sie werden von der Enterprise gerufen. Der Computer hat 170 Stunden berechnet. Ihnen bleiben also noch sieben Tage.

Akt IV

Kirk schickt Rand mit Miri spazierengehen. McCoy meint, dass sie eine Reihe Krankheiten entwickeln wollten, um durch die Reproduktion die Lebensdauer der menschlichen Zelle unbegrenzt verlängern zu können. Spock meint, dass sie leider keinen Erfolg hatten. Kirk fragt McCoy, ob er den Virus identifizieren und einen Impfstoff entwickeln kann. McCoy weist darauf hin, dass sie jedoch nur noch fünf Tage haben. Da hören sie die Kinder rufen und verlassen das Labor. Unterdessen klettert Jahn durch einen Lüftungsschacht und nimmt die Kommunikatoren an sich. Als sie eine Klappe sich schließen hören, gehen sie hinein und stellen fest, dass sie weg sind. McCoy meint, dass sie die Funkgeräte dringend brauchen, da sie ohne Computer nicht die geringste Chance haben.

Computerlogbuch der Enterprise,
Sternzeit 2717,3
Drei Tage und sieben Stunden bleiben uns noch, unsere Nachforschungen haben ergeben, dass die Lebensmittelvorräte auf dem Planeten langsam zu Ende gehen. Wenn nichts unternommen wird, müssen die Kinder in ein paar Monaten elend verhungern. Die Krankheit wirkt sich langsam auf jeden von uns aus. Unsere Kraft und Energie lassen nach, wir sind in den letzten zwei Tagen nicht weiter gekommen.

Die Crewmitglieder auf der Oberfläche drehen langsam durch, sie alle (außer Spock) bekommen die Wirkung der Krankheit nun deutlich zu spüren. McCoy herrscht Kirk an, dass er sein Glück versuchen könne. Als Kirk an Rand vorbeigeht, lässt sie zwei Reagenzgläser fallen. Sie brüllt "Nein" und verlässt das Labor. Kirk folgt ihr. Sie meint, dass sie so unglücklich ist, und zeigt ihm einen Fleck auf dem Oberkörper. Sie meint, dass er sich ihre Beine ansehen soll. Dort hat sie auch schon Flecken. McCoy meint, dass er den Kranken angefasst hat. Er hat die Krankheitserreger an der Hand. Miri wird verängstigt und will sich schon wieder den andern Kindern anschließen.

Sie berichtet den anderen Kleinlingen, dass sie nur versuchen müssen, Janice wegzulocken, da sie es dann nur mit dreien zu tun haben. Miri will Rand weglocken. Jahn meint, dass es immer noch drei sind. Miri erklärt, dass Kirk aber alles tun wird, um sie zu finden.

Kirk befragt unterdessen Miri, wo Janice ist. Diese behauptet, es aber nicht zu wissen. Kirk fragt, ob ihr etwas passiert ist. Sie verneint. Er erklärt ihr, dass sie alle von der Krankheit betroffen sind und dies auch gleich beweist, indem er Flecken auf Miris Arm entdeckt. Dr. McCoy und Spock haben unterdessen ein Heilmittel hergestellt, doch können sie nicht wissen, ob es wirksam ist, ohne den Bordcomputer zu befragen. Daher muss Kirk nun versuchen, die Kinder zu überzeugen, die Kommunikatoren zurückzugeben.

Kirk erklärt Miri, dass alle Kleinlinge die Krankheit bekommen, wenn sie nicht weiterforschen. Sie meint, dass es manchmal passiert. Kirk meint, dass es immer passiert. Er erklärt, dass sie die Krankheit bekommt, wenn sie erwachsen wird. Dann zeigt er ihr die Flecken auf ihrem Arm, doch Miri versucht, es zu leugnen. Durch Miri gelingt es Kirk schließlich, mit den anderen Kontakt aufzunehmen und die Kommunikatoren zurückzuholen. Jahn ruft sie herein. Da tritt auch Kirk durch die Tür. Miri fordert die Kleinlinge auf, ihm zuzuhören. Die Kinder äffen Jahn nur nach. Kirk geht in die Mitte des Raums und fordert sie auf, ihnen zuzuhören. Ein Junge meint, dass er die Polizei sei und will Kirk festnehmen. Kirk bittet um ihre Funkgeräte. Er versucht zu erklären, dass es kein Blablabla ist und sie alle sterben müssen. Dann würde es keine Wachsenen und keine Kleinlinge mehr geben und alle müssten sterben. Ein Junge versucht nun, Kirk zu schlagen, doch dieser entwaffnet ihn. Er bittet sie, ihnen zu helfen, bevor es zu spät ist. Dann gehen jedoch mehrere auf ihn los. Kirk muss dabei einiges an Schlägen einstecken. Kirk meint zu Jahn, dass es ihn in ein paar Monaten erwischen wird. Kirk zeigt ihnen nun seine Arme und meint, dass es ihnen auch passieren wird. Dann hebt er ein kleines Mädchen hoch und meint, dass die Vorräte beinahe aufgebraucht sind und es dann niemanden mehr gibt, der sich um die Kleinlinge kümmert. Kirk will es ihnen beweisen. Er fragt, wer nun wehgetan hat. Er sagt, dass sie genauso werden, wie die Wesen, vor denen sie Angst haben, und er Blut im Gesicht hat. Kirk erklärt, dass er ein Wachsener ist und ihnen helfen will.

McCoy fragt Spock, wie lange er noch warten will. Spock meint, dass es sinnlos ist zu streiten und will nach dem Captain sehen. McCoy testet indes in einem Anflug von Wahn das Gegenmittel an sich selbst. Als er nach Spock ruft, rennt dieser mit einem Sicherheitsmann zurück. Dieser fragt, ob McCoy tot sei, was Spock verneint.

Als Kirk mit den Kindern zurückkehrt, liegt McCoy immer noch auf dem Boden. Kirk fragt, was passiert ist und Spock erklärt, dass er das Mittel an sich selbst getestet hat. Dr. McCoy ist glücklicherweise nicht tot und er hat mit Erfolg bewiesen, dass das Mittel wirkt. Die Flecken verblassen allmählich und Spock nennt es ein medizinisches Wunder.

Nun werden alle geheilt und die Enterprise reist von dem Planeten ab. Zuvor hatten sie noch sichergestellt, dass Erzieher und Versorgungsschiffe auftauchen würden, um den Kindern ein Weiterleben zu ermöglichen. Kirk, McCoy und Rand reden auf der Brücke. Rand meint, dass Miri sich in Kirk verliebt habe, doch dieser entgegnet, dass er sich ungern mit älteren Frauen einlässt. Dann lässt er Kurs setzen mit Warpgeschwindigkeit 1, was Spock bestätigt.

Dialogzitate

Kirk
Pille, weißt du, warum diese merkwürdigen Flecken bei Mr. Spock nicht aufgetreten sind?
Pille
Keine Ahnung…vielleicht haben die kleinen Bazillen keinen Appetit auf grünes Blut.
Spock
Rotes Blut zu haben hat offensichtlich gewisse Nachteile.

Hintergrundinformationen

Produktionsnotizen

Allgemeines

TOS-R 1x11 Titel.jpg

Anders als bei der deutschen Ausstrahlung von TNG-R wurden bei TOS-R keine deutschen Titel eingeblendet.

In Großbritannien gab es nach der Erstausstrahlung dieser Episoden Beschwerden wegen der gezeigten Grausamkeit. Deswegen wurde sie bei Wiederholungen der Serie ausgelassen. Auch die Episoden Der Plan der Vianer, Platons Stiefkinder und Wen die Götter zerstören wurden bereits bei der Erstausstrahlung der Serie nicht gesendet.

Darsteller und Charaktere

Uhura, Hikaru Sulu und Montgomery Scott haben in dieser Folge keinen Auftritt.

Apokryphes

Der Planet dieser Episode sieht genauso aus wie die Erde. In der Romanversion von James Blish Der unwirkliche McCoy wird von einem erdähnlichen Planeten gesprochen, der vor einigen Jahrhunderten von Menschen besiedelt worden ist. Damit hätte man das Erscheinungsbild der Stadt besser erklären können; allerdings spielt die geschriebene Fassung im 25. Jahrhundert.

Im Buch Die Welten der Föderation nehmen Föderationswissenschaftler an, dass der Planet ein von übermächtigen Wesen geschaffenes „Backup“ der Erde ist.

Filmfehler

In der deutschen Synchronfassung gibt es einen Zahlendreher: Spock gibt die Masse des Planeten mit 6021 Tonnen an, was wohl der Masse der Erde entsprechen soll. Die Masse der Erde beträgt aber umgerechnet etwa 6*1021 Tonnen, wie es auch im englischen Original angegeben wird.

Trotzdem immer wieder gesagt wird, dass die Krankheit / Seuche vor 300 Jahren ausbrach und Spock über dem Schiffscomputer ausrechnen ließ, dass die Kinder innerhalb 100 Jahre nur 5 Jahre altern, gibt es im Cast ganz offensichtlich Kinder, die jünger als 15 Jahre alt sind. 300 Jahre heißt aber 15 Jahre altern für die Kinder.

Links und Verweise

Produktionsbeteiligte

Darsteller und Synchronsprecher

Hauptdarsteller
William Shatner als Captain James T. Kirk
Gert Günther Hoffmann
Leonard Nimoy als Lt. Commander Spock
Herbert Weicker
DeForest Kelley als Dr. Leonard H. McCoy
Randolf Kronberg
Gaststars
Kim Darby als Miri
Inez Günther
Michael J. Pollard als Jahn
Philipp Brammer
Co-Stars
Grace Lee Whitney als Bootsmann Rand
Ingrid Capelle
Liane Rudolph (neue Szenen)
Keith Taylor als Dicklicher Junge (in den Credits als Jahns Freund geführt)
Ed McCready als Kreatur
Michael Rüth
Kellie Flanagan als Blondes Mädchen
unbekannte Synchronsprecherin
Steven McEveety als Junge mit Maske
Matthias von Stegmann (1. Take)
Hubertus von Lerchenfeld
David L. Ross als Lt. Galloway
Ulrich Frank
Jim Goodwin als Lt. John Farrell
Fabian von Klitzing
John Megna als Jahns Freund (in den Credits als kleiner dicklicher Junge geführt)
Matthias von Stegmann
nicht in den Credits genannt
John Arndt als Ingenieur Fields
Jon Dweck als Junge, der Jahn hilft die Kommunikatoren zu stehlen #1
Scott Dweck als Junge, der Jahn hilft die Kommunikatoren zu stehlen #2
Iona Morris als Mädchen mit Hut
Phil Morris als Junge mit Stahlhelm #1
Eddie Paskey als Leslie
Darleen Roddenberry als Älteres blondes Mädchen
Dawn Roddenberry als Brünettes Mädchen im blauen Blümchenkleid
Irene Sale als Louise
Leslie Shatner als Brünettes Mädchen
Lisabeth Shatner als Rothaariges Mädchen in grünen Hosen
unbekannte Darstellerin als Rothaariges Mädchen im schwarzen Kleid
unbekannter Darsteller als Junge mit Cowboy-Hut
unbekannter Darsteller als Junge mit Deerstalker-Hut
unbekannter Darsteller als Junge mit Football-Helm
unbekannter Darsteller als Junge mit indianischem Kopfschmuck
vier unbekannte Darsteller als Jungen mit Stahlhelm, davon:
unbekannter Darsteller als Kleiner Junge
unbekannter Darsteller als Navigator
unbekannter Darsteller als Sternenflottenoffizier (Abteilung Wissenschaft/Medizin)
unbekannter Darsteller als Steuermann
Stuntmen/Stuntdoubles/Stand-Ins
Mike Miles als Stuntdouble für DeForest Kelley
Weitere Synchronsprecher
Holger Hagen als Sprecher des Vorspanns (im Original von William Shatner)
Alana Horrigan als Kleinling
Shana Horrigan als Kleinling
Andreas Klein als Kleinling
Jaron Löwenberg als Kleinling
Manou Lubowski als Kleinling
Scarlett Lubowski als Kleinling
Matthias von Stegmann als Kleinling

Verweise

Ereignisse
20. Jahrhundert, 1960
Institutionen & Großmächte
Genetikabteilung, Polizei, Raumkommando
Spezies & Lebensformen
Maus, Mensch, Tier
Kultur & Religion
Klavier, Rauchen
Personen
John Farrell, Jahn, Louise, Miri, Janice Rand
Orte
Bartlett Stable, Biggs', Bodenstation, Grand, Klassenzimmer, Labor, Museum, Palmerton Cafe, Rusk Hotel, Transporterraum
Astronomische Objekte
Erde, Erde (Doppelgänger), Galaxis, Planet, Planetensystem, Weltall
Wissenschaft & Technik
Anspitzer, Arzt, Atmosphäre, Bakterie, Bazillus, Beamen, Biocomputer, Blut, Chemie, Computer, Datenbank, Dichte, Dosierung, Drüse, Elektronenmikroskop, Fieber, Forschung, Fortpflanzung, Funkgerät, Genetik, Gesicht, Gewebeprobe, Hand, Humanoid, Impfstoff, Kommunikator, Krankheit, Kreislauf, Lebensverlängerungsprojekt, Lebenszeichen, Lichtjahr, Linse, Logik, Luftverschmutzung, Masse, Medizin, Meile, Mikroskop, Nukleinsäure, Orbit, Pest, Phaser (Typ 1, Typ 2), Pubertät, Puls, Radiowelle, Raumschiff, Sauerstoff, Schreibmaschine, Serum, Seuche, Sternzeit, Stickstoff, Symptom, Tablette, Tonne, Tricorder, Virus, Warp(faktor), Zelle
Speisen & Getränke
Nahrung
sonstiges
Anfall, Angst, Architektur, Baby, Bericht, Beruf, Buch, Dreirad, Feuer, Foolie, Gefühl, Instinkt, Kind, Kleiderbügel, Kleinling, Landetrupp, Lehrer, Liebe, Logbuch, Lügner, Märchen, Nachsitzen, Notruf, SOS, Spiel, Tod, Traum, Urteil, Wachsender, Wunder