Beobachtungseffekt

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Sato und Tucker kehren mit einem Virus infiziert von einer Außenmission zurück.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

Zwei Organier bewohnen an Bord der Enterprise Reed und Mayweather, um die Reaktion der Enterprise-Crew auf die Virus-Infektion eines Außenteams auf einem Planeten zu erforschen. Als Tucker und Sato zurückkehren, leiden sie unter starkem Husten und werden von Phlox in der Dekontaminationskammer behandelt. Die Organier versuchen während der Behandlung durch Gespräche an Informationen über die Herangehensweise der Menschen zu erfahren. Während der jüngere Organier eine Überraschung für möglich hält, ist der ältere überzeugt, dass sie wie andere Testspezies vor ihnen die Infizierten letztlich töten werden. Tucker und Sato erzählen sich derweil Begebenheiten aus ihrem Leben, während Phlox und T’Pol an einem Gegenmittel arbeiten. Der jüngere Organier sieht Zeichen von Intelligenz, während der ältere weiterhin skeptisch ist. Der jüngere Organier stellt ihr Verfahren infrage und will andere Wege beschreiten, während der ältere an bewährten Methoden festhalten will. Nachdem Hoshi im Fieberwahn versucht zu fliehen, muss Tucker sie betäuben. Der jüngere Organier will das Experiment beenden und ein Heilmittel übergeben, während der Ältere eine Einmischung ablehnt. Bei der Behandlung infiziert sich Archer freiwillig, kann die beiden aber nicht retten. Anschließend übernehmen die Organier die Toten und sprechen mit Archer. Der fordert sie auf, Sato und Tucker wiederzubeleben. Er erklärt, dass Mitgefühl und Einfühlungsvermögen wichtig seien und er lieber primitiv sei, als diese zu verlieren. Davon ist schließlich der ältere Organier beeindruckt, sodass sie die beiden Offiziere wiederbeleben. Während T'Pol und Phlox über die Spontanheilung rätseln, diskutieren die Organier über ihren Bericht und der Jüngere will schon Vorbereitungen für einen Erstkontakt treffen.

Langfassung[Bearbeiten]

Prolog[Bearbeiten]

In der Messe der Enterprise sitzen Lt. Malcolm Reed und Ensign Travis Mayweather gemeinsam beim Schachspiel. Ihre Unterhaltung ist allerdings ungewöhnlich: Sie halten Schach für ein leicht durchschaubares und berechenbares Spiel und sind überrascht, dass es überhaupt noch gespielt wird. Mayweather sagt Reed, dass er in acht Zügen gewinnen würde. Reed sagt, dass Mayweather wirklich beginnt, ein Gefühl für dieses Spiel zu entwickeln. Mayweather sagt, dass es nicht so schwer sei, da die Gesamtzahl der möglichen Ergebnisse limitiert ist. Reed sagt, dass es genau 10123 sind. Reed meint, der Grund dafür wäre, dass "deren" Lebenserwartung, die der Menschen, nur etwa 100 Jahre beträgt. Dies sei zu wenig, um alle möglichen Spiele zu spielen. Sie selbst, das wird klar, sind keine Menschen, sondern nur in die Körper der beiden gefahren, um diese "physische Spezies" zu beobachten. Beim nächsten Mal sagt Mayweather, dass Reed in 5 Zügen gewinnen wird. Reed sagt, dass er der Schiffschampion ist und sämtliche Turniere gewinnt. Mayweather ist insbesondere auf ihre Reaktion auf das, was die Crew der Enterprise auf dem Planeten erwartet, in dessen Orbit sie sich befindet, gespannt. Reed sagt, dass sich alle Spezies gleich verhalten. Mayweather fragt, ob er es für möglich hält, dass ihre Wirte heute Nacht sterben. Reed hält das für möglich. Bei manchen Schiffen, die herkamen, sah er die ganze Crew sterben, bei manchen nur einige. Für die beiden ist klar, dass es Tote geben wird. Dann spielen sie weiter.

Akt I: Infiziert[Bearbeiten]

Tucker und Sato kehren zum Schiff zurück.

Wenig später kehren Commander Tucker und Ensign Hoshi Sato mit einer der Fähren vom Planeten zurück, wo sie einen verlassenen klingonischen Außenposten durchsucht haben. Sato meint, dass das Durchwühlen einer klingonischen Müllkippe nicht ihre Vorstellung von Forschen war. Tucker fragt, ob sie das Forschen satt habe und alle Planeten anfangen, gleich auszusehen. Sato verneint dies. Tucker muss husten und ruft dann die Enterprise. Archer fragt, wie ihre Schatzsuche lief und Tucker antwortet, dass sie nichts gefunden haben, was es lohnt, nach Hause gebracht zu werden. Die Klingonen haben nur leere Energiezellen und einige Rationspackungen zurückgelassen. Hoshi fügt hinzu, dass sie eine Latrine zurückließen. Tucker meint, dass eine lange, heiße Dusche jetzt gelegen käme. Plötzlich befällt Tucker ein starker Hustenreiz und er bricht zusammen, so dass Sato die Fähre im Hangar der Enterprise landen muss, während Captain Archer und T'Pol alles für einen medizinischen Notfall vorbereiten lassen und Dr. Phlox alarmieren.

Er und Archer besuchen sofort die beiden Mitglieder des Landetrupps in der Dekontaminationskammer. Tucker geht es schlecht, aber es ist noch nicht klar, warum. Er fühlt sich, als hätte ihm ein Tellarit in den Magen geschlagen. Die drei anderen Außenteams sind ohne Anzeichen von Krankheiten zurückgekehrt, doch nun zeigt auch Hoshi die gleichen Symptome wie Tucker und dazu starke Übelkeit. Phlox weist sie an, Blutproben vorzubereiten, denn die Standarduntersuchungen waren ergebnislos.

Der Organier in Reed berichtet seinem Kollegen von seinen Erfahrungen.

Die beiden Wesen in den Körpern von Reed und Mayweather unterhalten sich über den Vorfall. "Mayweather" fragt den erfahreneren "Reed" über seine bisherigen Erfahrungen mit anderen Spezies in der gleichen Situation aus, der berichtet, dass zum Beispiel die Klingonen das Außenteam auf dem Planeten ließen. "Reed" hält die Handlungsweise Archers für nicht sehr viel anderes, das Team sei ja in der Dekontaminationskammer, die vom restlichen Schiff vollkommen isoliert ist. Auf jeden Fall möge keine der Spezies auf ihrer Entwicklungsstufe die Konfrontation mit sterbenden Crewkameraden. "Reed" meint, dass er ihre Beobachtung sofort beenden würde, da sie von den Menschen nichts mehr lernen könnten. Als "Mayweather" meint, man könne eventuell doch etwas von den Menschen lernen, weist "Reed" auf die Cardassianer hin: Auch sie hätten sich zunächst um die Infizierten gekümmert, sie aber letztendlich getötet. Nur die Zeit, die sie für die Entscheidung brauchten, war unterschiedlich. "Travis" hält eine Überraschung für möglich. Er erwartet bei den Menschen die gleiche Handlungsweise, schließlich habe er 800 Jahre Erfahrung mit Fremden und sei nie überrascht worden. Sie sollten aber das Protokoll beachten: "Travis" geht zur infizierten Crew und "Reed" zu Phlox.

Tucker geht inzwischen die Medikamente durch, die gegen Übelkeit, Schmerzen und Husten sind. Sie husten jedoch nicht mehr. Kurz darauf besucht "Mayweather" Tucker und Sato in der Dekontaminationskammer, denen es in zwischen besser geht. "Mayweather" versucht die beiden über ihre Erfahrungen mit Krankheiten auszufragen, aber weil sie recht seltsam sind und Tucker und Sato keine Nerven dafür haben, schicken die beiden ihn weg. Tucker schließt dann die Klappe vor dem Fenster und Travis geht wieder.

"Reed" besucht indessen die Krankenstation, wo Phlox gerade die Blutproben untersucht. Er gibt vor, Kopfschmerzen zu haben, um seinen Besuch zu erklären und beginnt dann damit, Phlox auszufragen. Phlox stellt keine Beteiligung der Gefäße fest und "Reed" behauptet nun, dass es nicht so schlimm sei, er heute aber noch viel zu tun habe. Dann gibt Phlox ihm ein Hypospray. "Reed" fragt ihn dann, wie diese Scans ihm helfen, ein Heilmittel zu finden. Phlox würde das allerdings selbst auch gern wissen. "Reed" fragt nun, ob er nach einem Schema vorgeht oder davon ausgeht, dass eine Ähnlichkeit mit anderen Krankheiten besteht. Doch auch der ist beschäftigt und schickt "Reed" weg, dem er sogar noch die Tür öffnet.

Tucker und Sato unterhalten sich in der Dekontaminationskammer.

Tucker und Sato unterhalten sich inzwischen über einen Spielfilm aus dem 20. Jahrhundert namens "Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All". Sato rät die Handlung erst und zwar vermutet sie, dass Dr. Andromeda ein Monster baut, dass ihn am Ende tötet. Tucker sagt, dass es um eine Krankheit aus dem All geht. Sato sagt nun, dass seine Filme alle gleich seien und sie die Stories nicht auseinanderhalten könne. Tucker sagt, dass ihn das hier an den Schlafraum, während der Sternernflottenausbildung erinnert. Sie sprechen über ihre Erfahrungen während ihrer Ausbildung im Trainingscenter der Sternenflottenakademie, das Hoshi damals vorzeitig verlassen musste, weil sie eine illegale Pokerrunde organisiert und ihrem Kompaniecommander im zweiten Monat den Arm gebrochen hatte. Glücksspiel war laut den Vorschriften nämlich nur dann eine Ehrverletzung, wenn es während der Dienststunden geschah. Also fand es an den Wochenenden statt. Eines Nachts tauchte der Commander auf und wollte die Chips vom Tisch fegen. Daraufhin brach sie ihm den Arm, weil sie den schwarzen Gürtel in Aikido hat. Allerdings glaubt sie, dass er nur sauer war, weil er nicht eingeladen wurde. Tucker fragt, was passiert wurde. Sie wurde wegen Fehlverhaltens entlassen. Da die Sternenflotte einen Sprachspezialisten brauchte, kam sie auf Bewährung zurück.

Phlox ist inzwischen bei der Analyse der Blutproben weiter gekommen. Er hat eine Art Virus auf Siliziumbasis entdeckt, was seltsam ist, da auf einem Planeten der Klasse M normalerweise nur Lebensformen auf Kohlenstoffbasis leben. Möglicherweise wurde er von einem Meteoriten hergebracht. Eine Behandlungsmethode gibt es auf jeden Fall noch nicht. Phlox verspricht, sein bestes zu geben, aber er muss leider auch feststellen, dass die beiden Infizierten nur noch etwa fünf Stunden zu leben haben.

Akt II: Nur beobachten[Bearbeiten]

Über diesen Fortschritt des Doktors unterhalten sich später auch "Reed" und "Mayweather". Obwohl die Identifizierung des Silizium-Virus nur in 37 Prozent aller Fälle geschehe, vermutet "Reed", dass das einer der Fälle werde, in der alle umkommen.

Archer besucht indessen Tucker und Sato, um ihnen die Analyseergebnisse mitzuteilen. Tucker sagt zu Archer, dass er es ihm das nächste Mal ausreden soll, wenn er einem Landungstrupp zugeteilt werden will. Archer sagt, dass Tucker für gewöhnlich zu stur ist, um ihm etwas auszureden. Den beiden geht es sehr schlecht, und die Nachricht, dass neben Phlox auch T'Pol an einem Heilmittel arbeitet, kann Tucker nicht aufmuntern. Er weiß, dass sein Immunsystem mit dem Silizium-Virus nicht fertig werden kann, doch Archer fordert ihn auf, nicht aufzugeben. Dafür sei es viel zu früh.

Der Organier in Mayweather glaubt Intelligenz zu erkennen, doch sein Kollege ist skeptisch.

"Reed" und "Mayweather" unterhalten sich inzwischen über ihre Beobachtungen. "Mayweather" meint, dass sie nach Anzeichen von Intelligenz bei ihren Probanden suchen. Laut "Reed" ist das Verhalten Archers ein Zeichen dafür, dass es seiner Spezies an höherer, rationaler Intelligenz mangelt, er habe die Gefahr noch nicht erkannt. Je länger die infizierte Crew an Bord ist, umso größer sei das Infektionsrisiko. "Mayweather" möchte durch einen Wechsel der Wirtskörper Gewissheit über seine Pläne erlangen, doch der erfahrenere "Reed" macht deutlich, dass ihre Wirte, der Steuermann und der Waffenoffizier mit Bedacht ausgewählt wurden, da sie keine entscheidende Rolle während eines medizinischen Notfalls haben. So können sie perfekt beobachten, ohne sich einzumischen. "Mayweather" dagegen möchte lieber den Arzt und den Wissenschaftsoffizier, also Phlox und T'Pol "bewohnen", um die Entwicklung besser beobachten zu können.

Tucker erzählt Hoshi von seinem Thanksgiving-Streich.

In der Dekontaminationskammer führen Tucker und Sato inzwischen ein weiteres Gespräch. Tucker erzählt ihr, dass er sie immer um ihre Sprachkenntnisse beneidet habe, während sie seine technischen Fähigkeiten bewundert. Sato fragt, ob er schon immer so gut mit technischen Dingen umgehen konnte. Tucker antwortet, dass er als Kind nicht so gut im Bauen, aber gut im Demontieren war. Ihre Eltern haben alle Küchengeräte immer aufs oberste Regal gestellt. An einem Thanksgiving, er weiß nicht mehr, was er sich dabei dachte, hat er alle Schrauben von ihrem riesigen, wunderschönen Esstisch entfernt. Das alte Holz war so verkeilt, dass er stehen blieb, bis sein Vater den Truthahn draufstellte. Den ganzen nächsten Monat hat er in seinem Zimmer verbracht. Sato fragt, wie alt er zu diesem Zeitpunkt war und Tucker antwortet, dass er er 24 oder 25 war. Plötzlich bemerken sie mit Befremden, dass "Phlox" und "T'Pol" sie beobachten. Tucker und Hoshi schicken sie schnell wieder an die Arbeit und fragen sich dann, ob ihr Besuch ein gutes oder ein schlechtes Zeichen war. Tucker fragt, wie lange sie schon da stehen. "Phlox" sagt, dass sie sie nicht unterbrechen wollten. Dann fragen die Erkrankten nach der Forschung. "T'Pol" sagt, dass sie auf weitere Testergebnisse warten. "Phlox" behauptet, dass sie eher ihren Geisteszustand beobachten wollten. Tucker sagt, dass es ihnen besser gehen würde, wenn sie wüssten, dass sie angestrengt an einem Heilmittel arbeiten würde. "Phlox" und "T'Pol" gehen weiter. Hoshi meint, dass es vielleicht heißt, dass sie nah an einem Heilmittel dran sind. Tucker hält es aber auch für möglich, dass sie nichts mehr für sie tun könnten.

"Phlox" und "T'Pol" unterhalten sich wenig später wieder über ihre Beobachtungsmission. "Phlox" vermutet, dass "T'Pol" sich indirekt wünscht, dass die Menschen versagen, doch die macht deutlich, dass es ihr nur darum geht, die Intelligenz der getesteten Spezies zu bewerten und dann festzustellen, ob sie es wert sind, einen Erstkontakt herzustellen. So sei es seit 10.000 Jahren. Doch "Phlox" stellt das ganze Verfahren in Frage und möchte eventuell einen anderen Maßstab anlegen.

Auf einer Karte zeigt Archer derweil Reed den Meteoritenkrater und sagt, dass die Klingonen an diesem Lagerplatz auch infiziert worden sein müssen. Daher weist er Reed an, die Sternenflotte zu kontaktieren, um bei den Klingonen anzufragen, welche Informationen sie über das Virus haben.

"Phlox" und "T'Pol" wollen indessen ihre Wirte deren Arbeit weiter führen lassen und wechseln wieder in die Körper von Reed und Mayweather auf der Brücke. Die veränderten Immunrezeptoren waren nicht effektiv. So gelingt es T'Pol eine Idee für eine mögliche Behandlungsmethode zu entwickeln: Ionisierende Strahlung könnte das Virus schädigen, zwar erst auf einem für Menschen tödlichen Niveau, aber Phlox und sie verfolgen die Idee weiter.

Später hat Hoshi einen sehr unruhigen, von Fieberträumen gestörten Schlaf, in dem sie von Brasilien und der Erde träumt. Sie macht sich Gedanken, ihre Schüler dort nie wieder zu sehen, doch Tucker spricht ihr Mut zu.

Archer informiert "Reed" und "Mayweather", dass die Sternenflotte die Klingonen über diplomatische Kanäle kontaktieren wird, aber das sei vielleicht gar nicht nötig. Archer hat inzwischen im Orbit die Reste einer klingonischen Fähre gefunden, und ihm wird klar, dass die Klingonen ihre Infizierten damals einfach töteten. Archer sagt, dass der Commander einfach die Crew seiner Fähre tötete. "Reed" sagt, dass sie nicht einmal um Gnade baten und erklärt, dass sie das nicht tun würden, als Klingone. Mayweather fragt, ob es ihnen weiterhilft, dass die Klingonen so handelten. Archer sagt, dass sie sie zumindest nicht nach einem Heilmittel fragen brauchen. "Reed" und "Mayweather" beobachten seine Reaktion interessiert und fragen ihn nach seinen Gefühlen und Handlungsabsichten.

In der Dekontaminationskammer hat das Fieber indessen Hoshi total verwirrt. Obwohl Tucker ihr sagt, dass sie in der Kammer bleiben muss, knackt sie den Code für die Türverriegelung und verlässt die Kammer. Reed meldet, dass es einen Quarantäne-Bruch gibt.

Akt III: Heilung?[Bearbeiten]

Hoshi knackt das Schloss.

Reed meldet, dass jemand die Sicherheitseinrichtungen überbrückt. Archer lässt von der Brücke aus die Energie auf dem D-Deck abstellen, um zu verhindern, dass sie weitere Türen öffnet, doch Hoshi versucht inzwischen, eine Luftschleuse zu öffnen, was eine Dekompression des Decks zur Folge hätte. Tucker kann sie jedoch aufhalten und bringt sie wieder in die Dekontaminationskammer. Er versichert ihr, dass der Captain sie nicht im Stich lässt. Nachdem er sie auf das Bett gelegt hat, geht er zur Tür und informiert über die Kom, dass sie wieder drin. Zur Sicherheit gibt Phlox Tucker die Anweisung, Hoshi und auch sich selbst mit einem Hypospray mit drei Einheiten Sonambutril zu betäuben. Tucker sagt, dass dies ein Pferd umhauen würde. Archer sagt, dass sie kein Risiko eingehen dürften, noch dazu da Hoshi offenbar jede Sicherheitsvorkehrung auf dem Schiff umgehen kann. Schließlich schlafen die beiden. Phlox berichtet Archer dann von ihren Fortschritten. T'Pol hat eine Strahlungsfrequenz gefunden, die das Virus zerstört, aber die erforderliche Dosis wäre tödlich. Die beiden arbeiten weiter.

Der Organier in T'Pol gibt Phlox das PADD zurück.

"Mayweather" fordert inzwischen von "Reed", das Leiden zu beenden und das Virus zu stoppen, doch der meint, das sei nicht ihr Auftrag und er möchte auch nicht auf der Brücke darüber diskutieren. "Mayweather" überredet ihn, sich an einen Ort zu begeben, an dem sie ungestört reden können. Kurz darauf sind sie in den Körpern von Hoshi und Tucker. Dort unterhalten sie sich über die Schwächen der physischen Spezies. Wie auch bei ihnen einst, so meint "Hoshi", werden diese Schwächen die Menschen anspornen, über sich selbst hinaus zu wachsen. Doch während die beiden weiter über ihre Entwicklung diskutieren und "Tucker" darauf besteht, dass die Menschen andere wertvolle Qualitäten haben, bemerkt Phlox auf einem Überwachungsmonitor, dass die beiden wach sind. Das sollte mit dem starken Betäubungsmittel, dass Tucker ihnen verabreicht hatte, eigentlich unmöglich sein. Als "Hoshi" gerade über den Hang der Menschen zu Gewalt redet, bemerken sie, dass Phlox sie beobachtet. Sofort erhält er auf der Krankenstation Besuch von "Archer" und "T'Pol", denen er mitteilt, dass die Gehirnströme von Hoshi und Tucker nicht menschlich sind. Die beiden wundern sich, dass er überhaupt in der Lage war, dies festzustellen. Außerdem sind sie neugierig darauf, wie Phlox ihre Anwesenheit entdecken konnte, das geschehe laut "T'Pol" nur in unter zwei Prozent der Fälle. Phlox erkennt, dass es sich um Fremde handelt, und er bittet die beiden Wesen den Infizierten zu helfen. Doch "T'Pol" lehnt jede Einmischung ab. Sie und "Archer" erklären, dass sie stattdessen seine Erinnerungen korrigieren werden, so dass er nichts mehr von ihnen wissen wird.

Kurz darauf diskutieren die beiden weiter. "Archer" hofft, dass Phlox' Therapie wirksam ist, doch "T'Pol" nimmt ihm die Hoffnung, auch bei sieben anderen Spezies wäre die Entwicklung einer Strahlentherapie zu spät gekommen. Stattdessen sei die Verschwendung von Ressourcen für diese unlösbare Aufgabe kein Zeichen von Intelligenz. Um die letzendliche Entscheidung der Führungsoffiziere zu ermöglichen schlüpfen sie wieder in ihre ursprünglichen Wirte.

Phlox erklärt wenig später Archer und T'Pol, die Behandlung sei nur auf der Krankenstation möglich, Tucker und Hoshi müssten also den Quarantänebereich verlassen. Die Einrichtungen in der Dekontaminationskammer sind dafür nicht geeignet. T'Pol weist darauf hin, dass der Transport zur Krankenstation eine Erweiterung des Quarantänebereichs erfordert. Archer sagt, dass das kein Problem ist. Als er und Archer wenig später in Raumanzügen bereitstehen, um den Transport durchzuführen, verschlechtern sich die Werte von Hoshi rapide, sie wird sterben. Die beiden betreten den erweiterten Quarantänebereich und bringen Hoshi auf die Krankenstation, da sie einen oligemischen Schock erleidet. Archer legt sie auf das Bioscanbett und Phlox will mit dem Einsatz der Strahlung beginnen.

"Reed" und "Mayweather" beobachten alles über einen Überwachungsmonitor, auch dass Hoshis Atmung aussetzt. "Reed" kommentiert, dass bisher immer jemand gestorben ist.

Akt IV: Erstkontakt?[Bearbeiten]

Archer versucht, Sato zu retten.

Phlox kann in den EV-Handschuhen nicht mit den Instrumenten umgehen, die er benötigt, um sie wiederzubeleben, und er will sie ablegen. Doch Archer erklärt, dass der Arzt im Moment für die Enterprise wichtiger ist als ihr Captain und zieht sich die Handschuhe aus und setzt auch den Helm ab. Dann platziert er die Emitter im Abstand von 20 Zentimetern. Diese Handlungsweise verwirrt "Reed", das habe noch nie eine Spezies gemacht, nachdem sie erkannt hat, dass die Krankheit ansteckend ist. Phlox lässt 40 Einheiten Trinephedrin verabreichen. Phlox lässt ihn die Spritze drei Zentimeter trief einführen und dann den Aktivator drücken. Anschließend versucht er eine Kardiostimulation mit 300 Millijoule. Trotz allem gelingt es Phlox nicht, Hoshi wiederzubeleben, sie ist tot. "Mayweather" meint, die Menschen seien anders als alle zuvor und fordert nun von "Reed", das Ganze zu beenden, doch der meint, ihre Beobachtungsmission sei noch nicht beendet. Es bestehe eine 68-%-ige Wahrscheinlichkeit, dass die Crew noch infiziert wird. Außerdem trügen sie keine Verantwortung für das Geschehen. "Mayweather" meint, man müsse sie vielleicht übernehmen.

Inzwischen geht die Behandlung von Tucker weiter, aber sie schlägt fehl. Als er Tucker aus der Scannerkammer holt, stellt er fest, dass es nicht funktioniert hat. Auch er wird sterben, nun möchte Phlox wenigstens Archer retten. Er lässt Archer alleine auf der Krankenstation, um auf der Brücke weiter zu arbeiten. Der ruft T'Pol und überträgt ihr das Kommando, das sie nach seinen Wünschen auch später behalten soll, auch wenn Admiral Gardner ihr jemand anderen als Kommandant zuteilen möchte. T'Pol bittet, dass er sie informiert, wenn Tucker das Bewusstsein wiedererlangt. Dann beendet er die Verbindung.

Archer überzeugt die Organier davon, ihre Wirte zu heilen.

Kurz darauf stirbt auch Tucker, und Archer ist mit den beiden Toten allein, als Tucker plötzlich wieder zu reden beginnt. "Tucker" erklärt nun, dass er ein Organier, eine nichtphysische Lebensform sei, und dass sie all das beobachtet hätten. Sie kommen hierher um die Reaktion der Spezies auf das Virus zu beobachten. Als Archer ihn fragt, warum er sie nicht vor dem Virus gewarnt hätte, sagt "Tucker", dass er sie hätte warnen wollen, es aber nicht durfte. Da steht plötzlich auch "Hoshi" wieder auf und beginnt mit "Tucker" eine Diskussion darüber, dass er gegen die Vorschriften verstoßen habe. Archer sagt, dass ihm ihre Vorschriften völlig egal seien. Sie sollen ihm aber sagen, was mit Trip und Hoshi passiert. Auf Archers Nachfrage erklärt "Hoshi" dann, dass die beiden aktuellen Wirtskörper wieder tot sein werden, wenn die Organier sie verlassen. Archer erklärt, auch er habe Verständnis für den Wunsch, andere Völker nicht zu beeinflussen, aber hier fordert er ein Eingreifen der mächtigen Organier. Außerdem fordert er sie auf, in Zukunft einfach mit den Spezies zu reden, über die sie mehr erfahren möchten. Scheinbar hätten sie bei ihrer Entwicklung zu derartig mächtigen Wesen die wichtigen Fähigkeiten Mitgefühl und Einfühlungsvermögen verloren, so Archer. Diese Dinge würden dem Leben einen Sinn verleihen. Wenn dies der Preis für Höherentwicklung sei, wolle Archer lieber primitiv sein. Doch "Hoshi" erklärt unbeeindruckt, dass sie jetzt gehen werden, und in etwa drei Stunden wird auch Archer sterben, ohne sich zuvor an sie erinnern zu können. Doch "Tucker" lehnt sich gegen diese Entscheidung auf. Was Archer getan habe, sei ein Akt des Mitgefühls. "Hoshi" will gegebenenfalls andere Menschen untersuchen. Archer kann schließlich "Hoshi" überreden. Sie sollten mehr tun, als nur beobachten.

Archer ruft T'Pol und Phlox herunter, weil Tucker und Hoshi wie ein Wasserfall reden und er will eine Erklärung. Wenig später sind alle drei gesund und munter, aber ohne Erinnerungen an das Gespräch mit den Organiern. Phlox kann nur feststellen, dass alle drei frei von dem Silizium-Virus sind. Er vermutet eine verspätete Reaktion auf Commander Tuckers Strahlenbehandlung. Wie das allerdings auf Archer und Hoshi übergesprungen ist, ist ihm ein Rätsel. T'Pol sagt, dass das Verhalten des Erregers unberechenbarer ist, als sie erwartet haben. Archer beschließt, eine Warnbake im Orbit zurückzulassen, damit keine anderen Spezies mehr von diesem Virus befallen werden.

"Reed" und "Mayweather" führen inzwischen ihre Diskussion weiter. Auch wenn "Reed" wütend darüber ist, dass "Mayweather" ihr Experiment zunichte gemacht hat, ist der hochzufrieden. "Mayweather" will nach 10000 Jahren endlich seinen ersten Bericht schreiben. Er möchte in seinem Bericht vorschlagen, einen Erstkontakt mit den Menschen vorzubereiten, wofür die Organier nach "Reed"s Schätzung nur knapp 5000 Jahre haben werden. "Travis" will damit also besser rasch beginnen.

Dialogzitate[Bearbeiten]

Zu Tucker (Anspielung auf MacGyver)

Hoshi
Ich wünschte, ich könnte Warpantriebe mit Klebeband und einem Taschenmesser reparieren.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Story und Drehbuch[Bearbeiten]

Allgemeines[Bearbeiten]

Sato spricht im Fieber unter anderem russisch, klingonisch und auch deutsch. Im Originalton ist der deutsche Satz Ich werde zu spät in die Klasse kommen (in der deutschen Synchronisation ins Englische übersetzt) zu hören. Kurz darauf wird sie von Tucker wachgerüttelt. Als sie die Tür öffnet, sagt sie auf spanisch Die Enterprise fliegt nicht vor morgen und Ich brauche noch fünf Minuten. An der Luftschleuse sagt sie auf russisch Wir müssen auf Wiedersehen sagen.

Bezüge zu anderen Episoden (Kontinuität)[Bearbeiten]

Tatsächlich fand der Erstkontakt zwischen den Organiern und den Menschen in der etwa 100 Jahre später angesiedelten Episode Kampf um Organia statt.

Merchandising[Bearbeiten]

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung[Bearbeiten]

Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

Ereignisse
Erstkontakt
Institutionen & Großmächte
Sternenflotte
Spezies & Lebensformen
Cardassianer, Denobulaner, Klingonen, Tellarit
Kultur & Religion
Aikido, Ehre, Französisch, Glücksspiel, Poker, Russisch, Spanisch, Thanksgiving
Personen
Company Commander, Gardner, Harry Houdini
Schiffe & Stationen
Raumfähre 1, Raumfähre 2
Orte
Brasilien
Astronomische Objekte
Erde, Meteorit, Planet
Wissenschaft & Technik
Dusche, EV-Anzug, EV-Handschuh, Exobiologie, Herz, Hüllenpanzerung, Husten, Immunsystem, Kohlenstoff, Lebenserhaltungssystem, Legierung, Mathematik, Medkit, Millijoule, Nadel, Oligemischer Schock, Quarantäne, Sanitäre Einrichtung, Schraube, Silizium, Sonambutril, Spektrograph, Tisch, Trinephedrin, Trümmer, Virus, Wirt, Warnbake
sonstiges
Knochenbruch