Von Angesicht zu Angesicht

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

B'Elanna Torres wird durch ein Experiment in zwei physisch getrennte Personen geteilt, eine menschlich, die andere klingonisch. Beide müssen sich miteinander arrangieren.

Inhaltsangabe

Kurzfassung

In diesem Abschnitt der Episoden­beschreibung fehlt noch die Kurzfassung des Inhalts. Diese sollte eine Länge von 150 bis 250 Wörtern für TOS/TNG/DS9/VOY/ENT/DSC-Episoden, 75 bis 125 Wörtern für TAS/Short Treks-Episoden und 300 bis 500 Wörtern für Filme nicht unter-/überschreiten. Begriffe werden in der Kurzfassung nicht verlinkt. Zögere nicht und trage eine kurze Zusammenfassung der Episode nach.

Langfassung

Teaser

Eine reinrassige Klingonin ist in einem schwach beleuchteten Laboratorium an zwei Schlaufen an den Händen aufgehängt, sodass sie nicht weglaufen kann. Irgendwo im Hintergrund verkündet eine Stimme mit gleichmäßigem Tonfall, dass der Zyklus komplett ist und das Genotron deaktiviert werden soll. Ein akustisches Signal macht deutlich, dass sich das Gerät abgeschalten hat. Nachdem dies geschehen ist, lässt er anschließend ebenfalls die Biomatrix abschalten. Auch dies wird durch einen Signalton angezeigt. Daraufhin spricht er die Klingonin mit dem Namen B'Elanna Torres an und fordert sie auf aufzuwachen. Langsam hebt diese ihren Kopf und blickt mit leeren Augen nach vorn.

Akt I: Zweimal B'Elanna Torres

Computerlogbuch der Voyager, Captain Janeway,
Sternzeit 48784,2
Wir haben die Vermessung des Avery-Systems beendet und kehren zurück, um Lieutenant Paris, Torres und Durst abzuholen. Sie müssten jetzt die Inspektion der Mangnesitformationen auf dem dritten Planeten abgeschlossen haben.
Testesser Tuvok

Neelix serviert Tuvok ein Töpfchen mit authentischer vulkanischer Plomeek-Suppe und möchte, dass dieser sie probiert. Tuvok meint, dass dies ein unnötiges Entgegenkommen sei, da er zufrieden sei, mit dem was der Rest der Besatzung isst. Neelix meint, dass jedes Crewmitglied es verdient hat, von Zeit zu Zeit den Geschmack aus seiner Heimat zu erleben. Er meint, dass er mittlerweile den Maissalat für Chakotay und Erdnussbutter- und Marmeladensandwiches für Mr. Paris. Laut Neelix nennt Paris dieses Sandwich ein Luxusessen. Tuvok wirkt eher skeptisch lässt sich aber schließlich doch überzeugen zu probieren. Doch er stellt, fest, dass sie gewürzt ist und nennt sie pikant. Neelix meint, er habe einige talaxianische Kräuter hineingetan, da sie für ihn etwas fad schmeckte. Tuvok solle diese Suppe einfach Plomeek-Suppe á la Neelix nennen und sich schmecken lassen. Tuvok stellt darauf hin fest, dass sie ja nun nicht mehr original ist und er nicht den Geschmack der Heimat präsentiert. Sie werden von Chakotay unterbrochen, der die Führungsoffiziere auf die Brücke ruft. Tuvok begibt sich umgehend dorthin. Als Neelix auf seine Suppe zu sprechen kommt, weist Tuvok mit der Hand auf seinen Stuhl und wünscht Neelix guten Appetit. Neelix trinkt daraufhin die Suppe selbst und meint, dass es zuhause am schönsten sei.

Auf der Brücke der Voyager meldet Chakotay der mit Tuvok aus dem Turbolift gestiegenen Captain Kathryn Janeway, dass das Außenteam nicht an den vereinbarten Koordinaten erschienen ist und auch nicht auf ihre Rufe antworten. Sie fragt daraufhin, ob sie versucht haben ihre Komsignale zu erfassen. Kim meldet, dass sie an der Oberfläche das Außenteam nicht orten können und dieses sich daher noch unter der Erde befinden muss. Kim kann sie allerdings auch dort nicht orten. Tuvok meint, dass die dichten Magnesitvorkommen wohl ihre Scanner blockieren. Jedoch haben Kims Scans gezeigt, dass das Höhlensystem sich verändert hat, ein Tunnel um 75 Grad seine Position geändert hat und dass es vielleicht deshalb nicht möglich ist zu den vereinbarten Koordinaten zu kommen. Janeway fragt erstaunt, ob Kim damit meint, dass Wände aus solidem Fels innerhalb von zwei Tagen ihre Position geändert hätten. Chakotay hält es für möglich, dass diese geologischen Verschiebungen verhindern, dass das Außenteam zu den vereinbarten Koordinaten gelangt. Janeway hat zunächst Bedenken ein Rettungsteam zu schicken, da dieses auch verloren gehen könnte. Kims Vorschlag Subraumtransponder als Verbindung zum Schiff zu benutzen, zerstreuen jedoch ihre Bedenken. Janeway lässt Chakotay daraufhin ein Rettungsteam zusammenstellen, gibt jedoch Anweisung, dass sie permanent vom Transporter erfasst werden sollen.

Torres erwacht gefesselt auf einem Tisch.

Die Klingonin B'Elanna erwacht inzwischen fixiert auf einem Tisch und verlangt eine Erklärung dessen, was hier passiert ist. Ein Vidiianer, entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten und meint, dass ihre Präsenz für sie hier unglaublich wichtig sei. Torres fragt daraufhin, wer er sei. Der Mann stellt sich als Sulan, Chefchirugh der Vidiianischen Bruderschaft vor. Torres verlangt nun eine Erklärung dessen, was hier passiert ist. Er reicht ihr einen Spiegel. Als sie sich im Spiegel sieht ist sie erschrocken. Sie will wissen warum ihr Gesicht chirurgisch verändert worden ist. Der Vidiianer der sie gefangen hält, erklärt ihr, dass er keinen chirurgischen Eingriff vorgenommen hat, wie sie es versteht. Er meint, dass es vielleicht ein Fehler war, dass er ihr Bewusstsein intakt ließ. Sie fragt nun nach Torres und Durst. Sulan antwortet nicht, sondern fragt nach ihrem Alter. Nun stellt Torres die Bedingung, dass er zuerst ihre Fragen beantwort, bevor sie auf seine eingeht. Sulan geht darauf ein und so fragt Torres, was er im Detail mit ihr gemacht hat. Er berichtet, dass er ihr Genom neu gebildet hat und sie nun rein klingonisch ist. Torres hält dies für unmöglich, doch Sulan korrigiert sie. Er habe ein Verfahren entwickelt, mit dem sich die Zellteilung stimulieren lässt, eine Art erweiterte Mitose. Ihre klingonische genetische Materie wurde entnommen und mithilfe ihres Genotron von Materie in Energie umgewandelt. Schließlich wurde sie als das hundertprozentig klingonische Exemplar rematerialisiert. B'Elanna will wissen, warum er das getan hat. Er erklärt ihr die Situation: Seit Generationen sucht seine Spezies den Quadranten nach Rassen ab, die immun gegen die Fresszelle sind und hoffen, ein Heilmittel zu finden. Er hofft, dass sie gegen diese Seuche restistent sind und ebensolche Nukleotidsequenzen besitzen. Um ein reines Exemplar zu finden, hat er sie erschaffen. Er hofft, dass sie tatsächlich gegen die Seuche resistent ist. Er will dies testen und hat sie mit der Krankheit infiziert. Wütend versucht sie sich zu befreien, kann jedoch ihre Fesseln nicht durchbrechen.

Paris hindert Durst daran, die Vidiianer anzugreifen.

Tom Paris und Pete Durst müssen indes für die Vidiianer arbeiten. Nachdem sie mit anderen Gefangenen in einen Zellenraum geführt wurden, stößt eine der Wachen Durst, sodass dieser stolpert. Daraufhin will dieser den Vidiianer angreifen, jedoch hält ihn Paris davon ab, ehe die Vidiianer ihre Waffen einsetzen. Anschließend gehen sie zu einem der Doppelstockbetten und meinen, dass sie fliehen müssen. Die beiden machen sich Sorgen um B'Elanna und möchten erst flüchten, wenn sie dies erfahren haben. Paris meint, dass sie in der Zwischenzeit die Wachen beobachten müssen und herausfinden müssen, wann sie essen und wann sie schlafen. Durst vermutet, dass die Wachen sie offenbar für so erschöpft halten, dass sie keinen Kampfgeist mehr besitzen. Paris will daher einen Fluchtplan entwickeln und im richtigen Augenblick ihre Chance nutzen. Als einer ihrer Zellengenossen dies hört, beginnt er lauthals zu lachen. Der Talaxianer meint, dass ein Fluchtversuch aussichtslos ist und die Vidiianer einem dann das schlagende Herz herausreißen. Dafür bräuchten sie einen Herzschlag, was der Talaxianer sehr lustig findet. Sie unterhalten sich mit einem Talaxianer der bereits sechs Jahre hier überlebt hat. Paris meint, dass die Vidiianer ständig Körperteile ersetzen müssen und daher geschwächt sind. Aus diesem Grunde sind sie noch am Leben, weil die Vidiianer Personen brauchen, die ihre Tunnel graben. Dafür müssten sie stark sein. Allerdings brauchen die Vidiianer immer wieder Körperteile und werden immer wieder Gefangene holen. Auf seinem Schiff waren 23 Männer und er ist nun der einzige der noch lebt. Paris fragt auch nach Torres. Der Talaxianer meint allerdings, wenn sie nicht hier ist, sei sie in der Organverarbeitung.

Das Rettungsteam, bestehend aus Chakotay, Tuvok und Kim, macht sich auf die Suche. Auf dem Planeten untersuchen sie eine Höhle. Kim stellt ein Relais auf, um die Kommunikation mit der Voyager zu ermöglichen. Laut Chakotays Tricorder sind sie definitv hier vorbeigekommen, jedoch ist unklar, wohin sie dann gegangen sind. Tuvok ruft sie zu sich und zeigt ihnen einen zerstörten Tricorder. Er hat außerdem die Spuren von mindestens fünf Humanoiden entdeckt. Offensichtlich waren sie nicht allein.

Sulan arbeitet mit der Klingonin Torres.

Die klingonische B'Elanna Torres hat inzwischen Schmerzen und wehrt sich dagegen, Sulan tritt an ihr Bett und meint, dass es bemerkenswert ist, dass ein Symptom der Seuche in frühem Stadium qualvolle Gelenkschmerzen sind und sie dies leugnet. Von einigen Infizierten sei bekannt, dass sie an den schrecklichen Schmerzen gestorben sind. Dazu meint Torres, dass mehr notwendig sei, um sie umzubringen. Sulan prüft die Scannerdaten und meint, dass ihr Körper die Seuche sehr erfolgreich bekämpft. Er meint, dass er überglücklich sei. Bald werden sie damit beginnen, ihre DNA zu replizieren und in die der Vidiianer einzupflanzen und sie widerstandsfähiger zu machen. Er meint, dass sie so irgendwann einmal die Seuche ausrotten können. Er will aus ihrer DNA ein Gegenmittel synthetistieren und schmeichelt ihr, dass sie eine Helding für alle Vidiianer werden wird. Torres stellt klar, dass Klingonen immer auf dem Schlachtfeld als Krieger zu Ehre gelangt sind, nie aber als Versuchskaninchen in einem Labor. Sulan meint, dass sie jetzt redet, als sei sie stolz darauf eine Klingonin zu sein. Er meint, dass sie mit der Zeit, vielleicht anders über diese Vorgänge denkt. Er versteht, dass sie auf ihre Gestalt stolz ist und meint, dass die Klingonen die eindrucksvollste Spezies sind, der er je begegnet ist.

In der Nacht wird eine junge Frau in Sternenflottenuniform in die Gefängniszelle von Paris hereingebracht. Sie weckt Tom auf und dieser erkennt sie als B'Elanna, aber sie ist ganz und gar menschlich. Er fragt sie daraufhin, was man mit ihr angestellt habe.

Akt II: Gespräche

Paris spricht mit der menschlichen Torres.

Sie erinnert sich, wie sie vor der Höhle von den Vidiianern geschnappt wurde und dort in Ohnmacht fiel. Paris bestätigt ihr, dass sie dort alle betäubt wurden. Als nächstes erinnert sich die menschliche Torres daran, dass sie in einem Labor erwachte und die Vidiianer fragte, was sie mit ihr gemacht hätten. Sie war so erledigt, dass sie nichts sehen konnte. Ein Vidiianer antwortete ihr, dass sie ihr die klingonische DNA komplett entzogen hätten. Paris erscheint dies unmöglich, auch wenn sie jetzt menschlich aussieht. Sie fühlt sich schwach, hat Magenschmerzen und Angst und sie vermisst ihre klingonische Seite, obwohl sie sie als Kind gehasst hat. Sie erzählt, dass sie als Kind versuchte ihre klingonische Seite zu verbergen und darum auch Kopftücher trug. Paris erwähnt, dass sein Vater ihn immer zwang Mützen aufzusetzen Außerdem lebten sie in der Kolonie auf Kessik IV recht isoliert und sie und ihre Mutter waren die einzigen Klingonen. Sie war der Meinung, dass ihr Vater die Familie deshalb verlassen hat. Am Abend war ihr Vater noch da, am Morgen war er weg. Sie weinte vier Monate lang jede Nacht bis sie eingeschlafen ist und erzählte nie jemandem davon. In ihr reifte die Erkenntnis, dass er sie verließ, weil sie eine Klingonin war. Daher wuchs in ihr der Wunsch ein Mensch zu werden. Paris meint, dazu dass sie nun bekommen hat, was sie wollte. Torres beginnt daraufhin zu weinen.

Chakotay feuert auf eine Felswand.

Unterdessen untersucht das Außenteam der Voyager die Höhle. Tuvok findet seine Tricorderscans seltsam und meldet dies Chakotay. Obwohl sie eine Felswand erreicht haben, müsste sich die Höhle seinen Scans zufolge weitere acht Kilometer gerade aus erstrecken. Kim ortet 50 Meter nur soliden Granit. Tuvok meint zu Chakotay, dass er diese Wand für eine Illusion, ein getarntes Kraftfeld und so eine komplizierte Täuschung hält. Chakotay informiert darüber Captain Janeway. Tuvok weist darauf hin, dass die Energiekonfiguration der Kraftfeldmatrix jener, die Vidiianer verwenden sehr ähnlich ist. Janeway befiehlt daraufhin Ayala, den Sektor nach fremden Schiffen zu scannen. Ihrem Außenteam befiehlt sie das Kraftfeld mit Phasern zu durchdringen und herauszufinden, was sich dahinter befindet. Außerdem seien sie bereit, sie im Notfall sofort heraufzubeamen. Chakotay feuert daraufhin mit dem Phaser. Er will gerade seinen Phaser modulieren, als Kim zwei Vidiianer entdeckt und seinen Phaser zieht. Daraufhin befiehlt Chakotay den Rücktransport des Außenteams auf die Voyager.

Der Klingonin B'Elanna gelingt es eine ihrer Fesseln zu lösen, als Sulan eintritt und sich nach ihrem Befinden erkundigt. Sie meint, dass es sehr frustrierend ist, so in der Bewegung eingeschränkt zu sein. Plötzlich zeigt sie sich kooperativ. Sie drückt ihre Dankbarkeit gegenüber dem Wissenschaftler Sulan aus, der sie zu einer reinen Klingonin gemacht hat. Dieses Gefühl sei einzigartige. Sie meint, dass klingonische Frauen im ganzen Alpha-Quadranten berühmt sind für ihre körperlichen Leistungen und ihres unersättlichen sexuellen Appetits. Sie bittet ihn, sie freizulassen, um sie dann in Aktion studieren zu können. Sulan möchte aber das Risiko sie freizulassen nicht eingehen. Er scheint sich in B'Elanna verliebt zu haben, merkt aber, dass sie sich eigentlich vor ihm ekelt. Sulan betont, dass er auch Gefühle und ausgeprägte Instinkte besitzt. Sein Volk sei früher auch so schön und kraftvoll gewesen, wie die Klingonen. Mit ihrer Hilfe meint er, könnten sie diesen Zustand wieder erreichen und wenn dieser Zeitpunkt gekommen ist, werde sie sich nicht mehr so sehr vor ihm ekeln, wie es jetzt der Fall ist.

Akt III: Das Opfer

B'Elanna ist sehr schwach

Zwei Vidiianer betreten unterdessen den Gefangentrakt. Als Paris sie bemerkt, vermutet er, dass sie kommen, um sie zur Arbeit abzuholen. Daher meint er zur menschlichen Torres, dass diese die Vidiianer nicht merken lassen solle, wie schwach sie ist. Torres erwidert, dass sie sie vielleicht hier zurücklassen, wenn sie sie für zu schwach halten und sie dann in Ruhe mit der Konsole dort drüben beschäftigen kann. Paris entgegnet, dass man sie allerdings vielleicht auch sofort in die Organverabreitung bringt. Die beiden Vidiianer treten nun neben ihr Bett. Jedoch drehen sie sich dann nach links und nehmen Pete Durst mit. Als dieser nachfragt, wieso sie ihn mitnehmen, meint einer der Vidiianer, dass der Präfekt wünscht, ihre Bitte, ihr Schiff zu kontaktieren zu erörtern. Paris will als ranghöchster Offizier mitgenommen werden, was die Vidiianer jedoch ignorieren und Paris mit ihren Waffen bedrohen. Durst wird von den beiden Vidiianern abgeführt. Dieser meint noch zu Paris, dass er nicht vergessen solle, dass diese die Waffen haben. So wiederholt er die Worte, die Paris an ihn gerichtet hatte. Die menschliche Torres verfällt inzwischen in Panik und muss von Paris beruhigt werden.

Bündnisschluss

Auf der Voyager werden Rettungspläne gemacht. Janeway befürchtet, dass die Vidiianer nun Verstärkung anfordern. Jedoch kann Kim in Sensorreichweite keine vidiianischen Schiffe orten. Chakotay meint, dass sie beachten müssen, dass die Gefangenen nun vielleicht gefährdeter als je zuvor sind. Es ist schwierig das Kraftfeld zu durchdringen und Kommunikation ist hinter dem Kraftfeld auch nicht möglich. Kim meint, dass das Feld ein Gebiet mit einem Umfang von 600 Kilometern umschließt und sie das Innere auch nicht scannen können. Janeway fragt, wieso ihre Phaser das Kraftfeld nicht, wie früher durchbrechen konnten. Tuvok meint, dass sie das Kraftfeld wohl verändert haben, sodass es Phaserfeuer standhält. Janeway befiehlt Kim nun Simulationen durchzuführen, um einen Weg zu finden, durch das Kraftfeld zu gelangen.

Torres würgt Sulan.

Der klingonischen B'Elanna gelingt es ihre Fesseln immer weiter zu lösen, als sie die Stimme von Sulan vernimmt. Daher hält sie vorerst inne. Sulan betritt dann den Raum und meint, dass er hier etwas hat, dass er ihr zeigen möchte. Er tritt aus dem Schatten an ihr Bett und präsentiert sich mit der transplantierten Gesichtshaut des ermordeten Lieutenant Durst. Er meint, dass er nun nicht mehr so abstoßend auf die klingonische B'Elanna wirken sollte. Auch bestätigt er, dass sie Durst getötet haben. Er meint, dass die Organe von Durst aber mehr als ein Dutzend Leben retten werden. Torres reißt sich in diesem Augenblick empört aus ihrer Fixierung los, würgt Sulan bis zur Bewusstlosigkeit und flieht anschließend aus dem Labor, ehe andere Vidiianer eintreffen.

Akt IV: Undercovermission

Eine Befreiungsaktion wird geplant.

Kim berichtet unterdessen Janeway und Chakotay, dass Tiefenscans minimale Mikrorisse entdeckt haben, die sich immer nach Remodulation der Feldmatrix bilden, sich jedoch in Sekunden schließen. Außerdem sind diese Mikrorisse kleiner als ein Micron. Auch ein Phasereinsatz, um das Kraftfeld zu weiten ist nicht möglich, da es aus nächster Nähe erfolgen müsste und die Vidiianer auf sie aufmerksam machen würde. Allerdings halten sie es für möglich, einen der Ihren durch das Kraftfeld zu beamen, der dann alle befreien kann. Tuvok gibt jedoch zu bedenken, dass sie hinter dem Kraftfeld nicht scannen können und sie mit ihm auch nicht kommunizieren können. Außerdem ist es schwierig den Transport exakt zu timen und den Transporterstrahl entsprechend zu modulieren. Janeway fragt außerdem, wie sie eine Entdeckung verhindern sollten.

Um dorthin zu gelangen lässt sich Chakotay vom Doktor mittels plastischer Chirurgie in einen Vidiianer verwandeln. Kes lobt den Doktor für seine hervorragende Arbeit, worauf dieser meint, dass sie erst einmal sehen sollte, wie er einen entzündeten Fußballen behandelt. Tuvok repliziert ihm ein vidiianisches Gewand, dass auf jedermann überzeugend wirken soll und bringt es Chakotay auf die Krankenstation. Scherzhaft meint er, dass er weiß, wen er fragen muss, wenn er wieder einen Schneider braucht.

Die menschliche B'Elanna ist sehr schwach und hat Probleme mit der schweren Arbeit in der Mine. Paris und der Talaxianer helfen ihr. So erhält sie vom Talaxianer Wasser. Sie solle sich etwas ausruhen, da die Wache nicht so bald zurückkehrt. Sie merkt, dass sie sich nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich verändert hat. Sie ist der Meinung, dass der Entzug der klingonischen DNA sie zu einem Feigling gemacht hat. Sie meint, dass sie ängstlich war, als die Vidiianer Durst holten. So fühlte sie sich noch nie. Ihr Herz schlug wie verrückt und ihre Hände zitterten. Sie hätte noch nicht einmal versucht, ihm zu helfen. Paris entgegnet, dass Angst bedeutet, dass man einen Weg gefunden hat um die Höhle zu verlassen. Sie ist so schwach, dass sie von einem vidiianischen Wärter zu den Baracken zurückgebracht wird.

Im Transporterraum initiiert Kim die Emitterphalanx und Tuvok meldet, dass sich ein Spalt in der Barriere öffnet. Dann wird er auf Janeways Zeichen heruntergebeamt.

Die klingonische B'Elanna überwältigt unterdessen den Talaxianer und befragt ihn. Zunächst droht sie ihm, dass sie ihm bei einem Laut, das Genick bricht. So erfährt sie, wo sich ihr menschliches Gegenstück befindet und begibt sich dorthin.

Als die menschliche B’Elanna Torres in den Baracken einen Moment allein ist, versucht sie Zugang zum Kommunikationsystem zu erlangen. Schnell drückt sie einige Tasten und sieht sich um und versucht das Computersystem zu verstehen. Sie wird aber erwischt. Gerade als zwei Vidiianer sie wegbringen wollen, um sie zu duschen und zu füttern, taucht die Klingonin B'Elanna auf. Die impulsive klingonische B'Elanna, die gerade versucht sich den Weg nach draußen freizukämpfen, rettet sie vor dem sicheren Tod. Dann reicht sie ihr die Hand und hilft ihr hoch. Die menschliche B'Elanna verliert daraufhin das Bewusstsein und wird von der klingonischen Hälfte hinausgetragen.

Akt V: Auf der Flucht

Die beiden Torres streiten über das Vorgehen.

Die Klingonin erlegt ein Nagetier, brät es an einem Stock über einem Lagerfeuer. Dann weckt sie die menschliche B'Elanna und gibt ihr das wilde Nagetier zu essen. Sie fordert sie auf, zu essen, da sie sie nicht den ganzen Weg hinaus tragen kann, auch wenn es kein Souffé sei. Sie meint abfällig, dass sie das sei, was übrig bleibt, wenn die klingonische DNA entfernt wird. Sie fragt, ob die menschliche Hälfte vorhatte in dem Lager zu bleiben, bis sie vermodert oder zur Transplantation geholt worden wäre. Die Klingonin will sich den Weg freikämpfen, worauf die menschliche B'Elanna meint, dass sie deswegen von der Akademie geflogen sei. Torres meint, dass sie nur zuschaögen und zerstören kann. Die klignonische Hälfte entgegnet, dass sie sich freuen sollte, dass sie von der Akademie flog. Es entsteht ein Streit zwischen den beiden. Der Mensch B'Elanna regt sich über die impulsive und aggressive Art ihres Gegenüber auf. Die Klingonen B'Elanna ist verärgert über die Ängstlichkeit und Feigheit ihres menschlichen Teils. Es wird ihnen jedoch klar, dass sie ja eigentlich mit sich selber streiten und dass sie nur entkommen können, wenn sie zusammenarbeiten. Die Klingonin meint, dass sie nicht wie eine verängstigte Tika-Katze herumsitzen will. Die menschliche Hälfte mein,t dass sie einen Weg gefunden hat, auf das Kraftfeld zuzugreifen und es in ein paar Minuten deaktivieren hätte können. Die menschliche Hälfte, erklärt, dass die Chancen zu entkommen so viel größer sind, insbesondere wenn die Klingonin ihr helfen würde. Außerdem muss sie sie schützen. Die Klingonin meint, dass sie nicht in die Baracken können, weil dort zu viele Wachen sind. Sie beschließen zurückzukehren und im Labor in das vidiianische Computersystem einzudringen, um das Kraftfeld zu deaktivieren.

Der Talaxianer meint zu Paris, dass man Torres zur Organverarbeitung gebracht haben muss. Chakotay hat es geschafft zu Tom Paris zu kommen. Als er Paris seine Hand auf die Schulter legt, fordert Paris, dass er die Hand von seiner Schulter nimmt. Chakotay wird von einem Vidiianer angegangen, wieso er mit den Gefangenen spreche. Daraufhin behauptet er, dass er Befehl habe, die beiden zur Organverarbeitung zu bringen. Der Vidiianer ist empört, da dieser nicht über den Transfer informiert wurde. Außerdem erkennt er Chakotay nicht, der behauptet, dass sein Gesicht gerade transplantiert wurde. Chakotay berichtet, dass ihm befohlen wurde, ihn zur Organtransplantation zu bringen. Der Andere verlangt, dass er in Zukunft über alle Transfers im Voraus informiert werden will. Jedoch kann er den Streit schlichten und die beiden brechen in Richtung Organverarbeitung auf, um die beiden B'Elanna Torres zu retten.

Die menschliche Torres geht inzwischen and ie Computerkonsole, während die Klingonin die Zugänge sichert. Torres kann auf das System zugreifen. Beim Versuch in das Computersystem einzudringen, um das Kraftfeldnetz abzuschalten, löst die menschliche B'Elanna einen Alarm aus. Die Klingonin meint, dass die menschliche Torres gar keine Angst mehr habe. Bevor diese antworten kann, dringt ein Vidiianer in den Raum ein. Die klingonische B'Elanna kann diesen betäuben, jedoch verwundet dieser sie am Arm. Sulan kommt dazu und zielt auf die klingonische B'Elanna. Diese meint, dass er es nicht wagen wird sie zu verletzen, da er sie benötigt. Da er sie aber nicht töten kann, beschließt er die menschliche B'Elanna zu töten. In diesem Moment kommt der als Vidiianer getarnte Chakotay mit dem befreiten Tom Paris dazu und zwingt Sulan die Waffe niederzulegen. Chakotay stellt sich vor und der menschlichen B'Elanna gelingt es erfolgreich das Kraftfeld zu senken. Auf der Brücke der „Voyager“ registriert Tuvok dies und erfasst sie. Sie kontaktieren die Voyager, doch Sulan zieht eine versteckte Waffe und will sie töten. Die klingonische B'Elanna wirft sich dazwischen und rettet der menschlichen so das Leben, ehe sie von dem Phaserstrahl getroffen wird. Sulan ist über seine Tat entsetzt.

Der klingonische Teil stirbt

Alle vier werden nun an Bord der Voyager gebeamt, wo die klingonische B'Elanna in den Armen der menschlichen auf der Transporterplattform stirbt. Sie meint, dass ihr Tod ehrenvoll ist, da die menschliche sie beide gerettet hat. Der Doktor untersucht die menschliche Torres auf der Krankenstation und berichtet, dass er die klingonische DNA entnehmen und in mehreren Tagen in ihre eigene DNA reintegrieren kann. Torres fragt nach, ob er sie wieder zurückverwandeln kann. Innerhalb mehrerer Tage wird dieses DNA-Material wieder in ihre DNA integriert. Er berichtet, dass die Fähigkeit ihres Körpers Proteine herzustellen, stark beeinträchtigt wurde. Ohne die klingonische DNA wird sie nicht überleben. B'Elanna ist zuerst nicht begeistert. Sie meint, es sei eine merkwürdige Erfahrung gewesen. Sie spricht mit Chakotay und erzählt ihm, dass sie mit sich im Reinen ist, so wie sie es noch nie war. Aber sie merkt auch, dass sie unvollständig und nicht sie selbst ist. Sie meint, dass die andere Torres wohl zu lange in ihr lebte, als das sie ohne sie leben könnte. Sie wird ein Leben lang mit der Klingonin in ihr kämpfen müssen, aber sie hat gelernt vieles an ihr zu bewundern, wie ihre Stärke und ihren enormen Mut. Sie meint, dass sie wohl die Tatsache akzeptieren muss, dass sie ihr Leben lang mit ihr kämpfen wird. Chakotay verlässt dann die Krankenstation. Nachdenklich streicht sie sich über die Stirn, welche in diesem Moment keine Schädelwülste hat.


Dialogzitate

Tuvok
Und was bewahrt uns davor, dass wir auch Sie verlieren, Commander?
Kim
Brotkrümel!
Torres
Wieso?! Wieso haben Sie das getan?
Sulan
Seit Generationen sucht mein Volk den Quadranten nach Rassen ab, die immun gegen unsere Krankheit sind. In der Hoffnung eine Heilungsmöglichkeit zu finden.
Torres
Sie vermuten, dass wir Klingonen immun gegen diese Seuche sein könnten?
Sulan
Ich glaube, dass Ihre genetische Struktur über seuchenresistente Nukleotidsequenzen verfügt, ja. Aber ich brauchte ein vollkommen reines Exemplar um sicher zu gehen. Mein Volk weiß es bisher noch nicht, aber Sie sind seine größte Hoffnung.
Torres
Ich werde Ihnen niemals helfen.
Sulan
Sie sind sehr, sehr stark. Ich kann nur hoffen, dass Sie tatsächlich gegen diese Seuche resistent sein werden.
Torres
Und wie wollen Sie das herausfinden?
Sulan
Ich habe Sie infiziert.

zu Peter Durst, als dieser sich gegen die viidianischen Wachen wehrt

Paris
Schon vergessen? Die haben die Waffen.

während der Doktor Commander Chakotay chirugisch zu einem Vidiianer verändert

Kes
Hervoragende Arbeit, Doktor.
Doktor
Sie sollten erst mal erleben, wie ich einen entzündeten Fußballen behandle.

Hintergrundinformationen

Die Episode ist eine Anlehnung an TOS: Kirk : 2 = ?, in der Kirk in zwei Individuen aufgespalten wird. ([Quelle fehlt])

1995 errang diese Episode eine Emmy-Nominierung in der Kategorie „Outstanding Individual Achievement in Makeup for a Series“.

Die Episode ist eine Hommage an die Make-Up-Artists der Serie ([Quelle fehlt]), die den Schauspielern die Darstellung verschiedener Persönlichkeiten ermöglichen.

  • Brian Markinson ist in einer Doppelrolle als Lieutenant Peter Durst und in einer aufwändigen Maske als vidiianischer Chirurg zu sehen, der sich im Laufe der Episode die Gesichtshaut der ersten Rolle verpflanzt.
  • Roxann Dawson wiederum spielt ihre Rolle der B'Elanna Torres als menschliche und klingonische Hälfte, wobei sie als erstere ohne Maske zu sehen ist.

Links und Verweise

Produktionsbeteiligte

Darsteller und Synchronsprecher

Verweise

Institutionen & Großmächte
Akademie der Sternenflotte, Präfekt, Vidiianische Bruderschaft
Spezies & Lebensformen
Klingone, Mensch, Nagetier, Talaxianer, Tika-Katze, Vidiianer, Vulkanier
Kultur & Religion
Dusche, Hut, Kopftuch, Spiegel
Personen
Tom Paris' Vater, Vater von B'Elanna Torres
Orte
Höhle, Organverarbeitung
Astronomische Objekte
Alpha-Quadrant, Avery III, Avery-System, Kessik IV, Sektor
Wissenschaft & Technik
Beamen, Biomatrix, Emitterphalanx, Fresszelle, Gelenk, Genotron, Geologischer Scan, Granit, Harnisch, Kilometer, Kraftfeld, Lagerfeuer, Lore (Fahrzeug), Magenschmerzen, Mitose, Musterverstärker, Nukleotid, Organ, Subraumtransponder, Tarnvorrichtung, Topf, Transporter, Tricorder, Umfang, Versuchskaninchen, Zellteilung
Speisen & Getränke
Erdnussbutter-und-Marmeladen-Sandwich, Maissalat, Plomeek-Suppe, Soufflé, Wasser
sonstiges
Entzündung, Fußballen, Genickbruch, Herz, Kraft, Luxus, Mut, Magen, Protein, Schmerz, Schneider, Serviette, Wasser, Weinen