Landeurlaub

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Die Crew der USS Enterprise erkundet einen Planeten, um dort Landurlaub zu machen. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass der Planet ungeahnte Gefahren birgt: Alle Mitglieder des Landungsteam haben merkwürdige Visionen. Allmählich wird ihnen klar, dass der Planet geheimnisvolle und gefährliche Kräfte besitzt – Gedanken werden in Realität umgewandelt.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

Während eines Landurlaubs auf einem Planeten geschehen merkwürdige Dinge. McCoy sieht ein weißes Kaninchen und kurz darauf ein Mädchen, welches ihm hinterher rennt. Kirk trifft auf seinen alten Rivalen Finnegan und auf seine alte Liebe Ruth. Doch schon bald wird aus den harmlosen Erscheinungen Ernst. Plötzlich tauchen zwei Jagdflieger aus dem 2. Weltkrieg auf und töten dabei ein Besatzungsmitglied der Enterprise. Auch McCoy wird tödlich verletzt, als er einen auf ihn zukommenden Ritter mit Lanze für eine Illusion hält. Kirk verstrickt sich mit Finnegan in einen tödlichen Zweikampf. Erst als die Bewohner des Planeten auftauchen, bringen sie Licht ins Dunkel. Auf diesem Planeten sei man in der Lage, Gedanken und Träume in Realität umzusetzen. So sind das Besatzungsmitglied Angela und Doktor McCoy nicht wirklich gestorben.

Langfassung[Bearbeiten]

Prolog[Bearbeiten]

Die USS Enterprise (NCC-1701) ist in einen Orbit um einen Planeten eingetreten. Captain Kirk erkundigt sich bei Spock, ob sich der Landetrupp bereits gemeldet habe. Da er gleichzeitig Verspannungen im Rücken hat, massiert ihn Tonia Barrows und meint, dass er Urlaub braucht. Kirk beschwert sich, dass Dr. McCoy ihm das schon oft genug sagt. Spock ergänzt, dass die letzten drei Monate für alle sehr stressig waren und sie alle, natürlich ausgenommen er selbst, Ruhe brauche. Kirk lässt Uhura daraufhin McCoys Bericht in sein Quartier bringen.

Auf dem Planeten gehen McCoy und Sulu durch die Pflanzen. Sulu meint, dass es ein Paradies ohne Menschen und Tiere, also genau das sei, was ihnen der Doktor verordnet habe. McCoy meint, dass er nichts besseres hätte verschreiben können. Sulu fragt, ob der Captain ihnen Landurlaub gewähren wird. McCoy meint, dass dies von seinem Bericht und dem des anderen Landetrupps abhängt. Sulu will derweil einige Zellstrukturen der Pflanzen aufzeichnen. McCoy geht weiter und sieht plötzlich einen großen weißen Hasen mit einem Regenschirm und in einer Jacke, der behauptet, dass er zu spät kommt. Als nächstes kommt Alice im Wunderland vorbei und fragt nach dem Hasen mit weißen Handschuhen. McCoy zeigt ihr den Weg und ruft anschließend nach Sulu. Dieser kommt angelaufen und McCoy fragt, ob er sie gesehen hat. Dieser verneint allerdings und McCoy blickt weiter starr nach vorn.

Akt I: Die Erkundung[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Enterprise Nummer 1,
Sternzeit 3025,3
Wir umkreisen einen unbewohnten Planeten nicht weit entfernt vom Omicron-Delta. Er hat große Ähnlichkeit mit der Erde, oder mit der Erde, wie sie einmal war: Friedlich, mit wilden Gärten, duftenden Blumen, Bäume, Sonne, mit einem Wort: wie man sich so das Paradies vorstellt.
Spock erinnert Kirk daran, Urlaub zu nehmen.

Kirk diktiert an Bord der Enterprise in seinem Quartier Tonya Barrows einen Bericht. Diese merkt an, dass auf keiner der Landelisten sein Name steht. Kirk antwortet, dass er vielleicht müde ist, aber nicht schlapp werden wird. Nachdem Barrows gegangen ist, betritt Spock das Quartier. Kirk informiert ihn, dass sie zuerst die Steuerbord-Sektion herunterbeamen. Dann fragt er Spock, mit welcher Sektion er herunterbeamen wolle. Spock antwortet, dass Vulkanier keinen Urlaub nötig hätten, da auf seinem Planeten "ausruhen" "ausruhen" heißt. Für ihn ist es unlogisch, auf dem Gras herumzulaufen und seine Energie zu verschwenden, statt sie zu sparen. Da meldet sich Uhura und stellt einen Funkspruch von McCoy durch. Dieser fragt ihn, wann er herunterbeamt. McCoy meint, dass ihre Tricorder nicht funktionieren oder er muss sich krank melden. Er berichtet, dass sie annahmen, der Planet sei unbewohnt. Jetzt habe er jedoch einen weißen Hasen gesehen, der eine goldene Uhr aus seiner Weste zog. Kirk hält dies für eine hervorragende Geschichte und meint, dass er die Fortsetzung kennt, nämlich, dass ein blondes Mädchen hinter dem Hasen her war. McCoy bestätigt dies. Das kleine Mädchen suchte nämlich den Hasen und verschwand hinter einer Hecke. Kirk beendet nun die Verbindung, weil er McCoy nicht glaubt. Spock meint zu Kirk, dass aus dem Logbuch von McCoy eindeutig hervorgeht, dass sein Reaktionsvermögen und seine Kommunikationsbereitschaft vermindert sind. Er wird langsam reizbar und streitsüchtig. Als Kirk nach dem Namen des Mannes fragt, antwortet Spock, dass er James Kirk heißt. Auf dem Planeten gib tes keine Tiere oder Kraftfelder. Er werde daher keine Probleme haben.

Sulu zeigt den anderen stolz den Revolver, den er gefunden hat.

Rodriguez und Teller scannen derweil die Pflanzen auf dem Planeten und Teller schwärmt von der Schönheit des Planeten. Rodriguez entgegnet, dass sie sich beeilen solle, da sie sonst wegen des Berichts für den Captain Ärger bekommt. Da hören sie das Transportergeräusch und sehen, wie sich Kirk und Barrows materialisieren. Diese gehen zu ihnen. Kirk lässt alles zu Mr. Spock beamen. Rodriguez zeigt ihnen den Weg zu Mr. Spock und Kirk und Barrows machen sich auf den Weg. Barrows meint, dass der Planet lieblich ist. Kirk ruft dann nach McCoy und dieser erwidert den Ruf. Anschließend gehen sie zu ihm. Sie fragen McCoy, was los ist. Dieser meint, dass er einen Blick darauf wirft. Kirk untersucht die Fußspuren, die vielleicht von einem Hasen stammen, der aber besonders groß sein muss. Kirk fragt, was Sulu dazu sagt, doch McCoy teilt ihm mit, dass dieser inzwischen die Flora untersucht hat. Kirk ruft nun die Brücke. Uhura meldet, dass die zweite Landegruppe noch nicht unterwegs ist. Kirk unterbricht das Beamen. McCoy fragt, ob er deswegen den Urlaub streichen will. Kirk fragt, ob er ausschließen könne, dass es Probleme gibt. Da McCoy das nicht kann, antwortet Kirk, dass er es zuerst genau klären will. Da hören sie einen Schuss, Kirk zieht seinen Phaser und sie laufen dorthin, woher der Schuss kam. Da hören sie weitere Schüsse und finden schließlich Sulu, der mit einem Revolver auf eine Scheibe schießt. Er meint, dass er diesen gefunden hat. Es ist ein alter Polizeirevolver, der Jahrhunderte alt ist. Kirk inspiziert diesen. Er gibt ihn vorerst jedoch nicht zurück. Barrows meint, dass die Fußspuren ins Gebüsch gehen. McCoy bestätigt nochmals, dass es auf dem Planeten, keine Tiere, keine Vögel und keine Insekten gibt. Sulu und Barrows suchen weiter, während Kirk und McCoy zur Lichtung zurückgehen, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Finnegan treibt Jimmy-Boy zur Weißglut.

Hinter ihnen taucht auf einmal eine Antenne auf. Kirk meint, dass der Urlaub ungewöhnlich wird. Kirk berichtet, dass auf der Akademie, Finnegan ein Scherzkeks war und man nie voraussehen konnte, wann er losschlägt. McCoy und Kirk finden nun die Fußspuren der Kleinen. McCoy folgt der Spur des Hasen und Kirk der des Mädchens. Auf der anderen Seite des Hügels wollen sie sich treffen. Vor Kirk steht auf einmal Finnegan und Kirk kann es kaum glauben. Dieser heißt ihn will kommen und schlägt ihn zum Spaß nieder. Dann geht Kirk zu Finnegan und stürzt sich auf ihn. Als Barrows auf einmal schreit, rennt Kirk dorthin und lässt Finnegan zurück. Auch McCoy kommt aus dem Gebüsch. Als sie Barrows finden, sitzt sie an einem Baum und weiß nicht, was geschehen ist. Ein Mann, der einen Umhang trug und einen Dolch mit Juwelen auf dem Griff stand vor ihr. McCoy meint, dass es ein Don Juan gewesen zu sein scheint. Barrows meint, dass es merkwürdig war und sie auf einmal an einen Traum von Don Juan denken musste. Der Wunsch hat sich plötzlich erfüllt. Sulu ist ihm nachgerannt. McCoy soll bei Barrows bleiben, während Kirk Sulu sucht. Kirk läuft durch die Pflanzen und über eine flache Ebene. Immer wieder ruft er nach Sulu, doch dieser antwortet nicht.

Schließlich sieht Kirk eine Frau, die er als Ruth erkennt. Diese nähert sich ihm langsam und bestätigt, dass sie seine Ruth sei. Dann beginnt sie ihn zu küssen.

Akt II: Reale Tagträume[Bearbeiten]

Computerlogbuch Nummer 1 der Enterprise,
Sternzeit 3025,8
Die Erforschung dieses Wunderplaneten geht weiter. Wir sehen Dinge, die unmöglich wahr sein können, aber sie sind es. Es ist tatsächlich wie ein Tagtraum.
Kirk ist von Ruth fasziniert.

Kirk ruft nun McCoy, doch dieser antwortet nicht. Da setzt sich Kirk nun neben Ruth und fragt, wie sie herkommt. Dann erkundigt er sich, ob es wirklich war sei. Er meint, dass sie in 15 Jahren nicht gealtert sei. Ruth bedankt sich für das hübsche Kompliment. Da meldet sich McCoy und fragt, ob er Sulu gefunden hat. Dieser verneint, ist sich aber sicher, dass es ihm gut geht. McCoy fragt, wie es ihm gehe und Kirk erklärt, dass es ihm gut geht. Dann ruft ihn Rodriguez. Dieser meint, dass er einen Schwarm Störche gesehen hat. Jedoch kann ihre Auswertung der Ergebnisse nicht so falsch sein. Kirk ordert die Landegruppen zur Lichtung und meint, dass er einige Fragen klären muss, ehe er die Verbindung beendet. Ruth meint zu Kirk, dass sie auf ihn wartet und entfernt sich dann. Dann wird Kirk von Spock gerufen. Dieser meldet, dass es auf dem Planeten eine Art Kraftfeld gibt. Dieses leitet ihre eigene Energie ab und beginnt ihr Kommunikationssystem zu stören. Kirk meldet, dass sie ihre Nachforschungen fortsetzen. Anschließend macht er sich auf den Weg.

Rodriguez und Martine verstecken sich vor einem Tiger.

McCoy und Barrows gehen derweil durch den Wald. Barrows meint, dass ein Mädchen hier wohl leichte Kleider tragen sollte. Im nächsten Augenblick, sieht Barrows ein ebensolches Kleid an einem Baum hängen. McCoy kann seinen Augen nicht trauen. McCoy meint, dass sie noch reizvoller sein wird, wenn sie es trägt. Sie meint, dass sie schreckliche Angst hat. McCoy antwortet, dass das Kleid aus irgendeinem Grund hier ist und er es gern sehen würde. Barrows geht hinter einen großen Busch und zieht sich um. Zuvor nimmt sie McCoy noch das Versprechen ab, nicht zu gucken. Dazu meint, dieser, dass er sie nur beruflich anblickt. McCoy wird nun gerufen. Rodriguez meldet, dass der Captain eine Lageberatung angeordnet hat. Jedoch versteht McCoy den Funkspruch kaum. Dann ruft er wiederholt Esteban, doch dieser antwortet nicht.

Rodriguez und Martine drücken sich derweil gegen einen Baum und versuchen sich nicht zu bewegen, während er nach McCoy ruft, da sie sich einem Tiger gegenübersehen.

An Bord der Enterprise empfängt Spock einen Ruf von Kirk, der fragt, wie Alice im Wunderland und der Hase auftauchen konnten, obwohl er gemeldet hatte, dass es kein tierisches Leben gibt. Sulu fand einen Revolver, obwohl ihre Instrumente kein Metall anzeigten. Dann erwähnt er noch Rodriguez' Vögel und die Menschen, die er sah. Spock fragt, ob es vielleicht Halluzinationen waren. Kirk verneint. Kirk kann das Signal nicht verstärken. Kirk meint, dass sie genug Phaser dabei haben und keine ernste Gefahr besteht. Dann beendet er die Verbindung.

Hinter Sulu springt auf einmal ein Samurai aus der Erde durch eine Luke und greift ihn an. Sulus Phaser funktioniert nicht und er läuft weg. Er findet Kirk. Kirk meint, dass ihm auch ein paar interessanten Persönlichkeiten getroffen hat. Ihre Phaser versagen. Da sehen sie, wie sich Spock materialisiert. Spock meint, dass es notwendig war. Auf dem Planeten gibt es ein starkes Kraftfeld, dass alle ihre Energiesysteme beeinträchtigt.

McCoy und Barrows gehen derweil weiter. McCoy hat derweil das Gefühl, dass sich etwas in ihrer Nähe aufhält. Kirk, Sulu und Spock verteilen sich derweil. McCoy sieht derweil einen Ritter auf einem schwarzen Pferd auf sie zureiten. Barrows soll sich verstecken. Der Ritter nähert sich mit seiner Lanze McCoy und sticht ihn auf. Kirk erschießt ihn daraufhin mit dem Revolver. Anschließend eilen sie zu McCoy. Barrows bricht in Tränen aus.

Akt III: Der Widersacher[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Enterprise,
Ergänzung
Der Kontakt zu unserm Raumschiff ist endgültig abgerissen. Wir sitzen in der Falle. Mein Freund McCoy, der Schiffsarzt, ist tot. Wir fürchten, dass diese Traumbilder, die uns begegnen, sich zu Alpträumen entwickeln.
Der Landetrupp kann McCoy nicht mehr helfen.

Barrows meint, dass es ihre Schuld sei. Kirk packt sie an den Armen und fordert sie auf, sich zusammenzureißen, da jeder von ihnen jetzt einen klaren Kopf bewahren muss. Sulu ruft dann nach Kirk. Dieser läuft zu Sulu und dem Ritter, der neben ihm liegt. Sulu versteht dies nicht. Der Ritter war kein lebendes Wesen. Kirk ruft nun Spock hinzu und dieser meint, dass es kein Mensch ist. Er meint, dass es sich um einen künstlichen Stoff handelt. Er behauptet, dass die Pflanzen, die Tiere und die Menschen künstliche Fabrikationen seien. Kirk fragt nach dem Grund. Spock antwortet, dass diese Attrappen ihnen eine Scheinwelt vorgaukeln. Da hört Kirk ein Flugzeug.

Brent und Teller sehen dies. Brent erinnert sie daran, dass es ein Kriegsflugzeug ist. Es könne ihnen aber nur im Tiefflug mit Bordwaffen gefährlich werden. Als es zum Tiefflug ansetzt, laufen sie weg. Dabei rennt Teller gegen einen Baum und wird bewusstlos. Kirk und Spock sehen ebenfalls das Flugzeug. Sulu informiert Kirk, dass die Leiche von McCoy verschwunden ist. Da bemerkt Barrows, dass auch der schwarze Ritter verschwunden ist. Spock fragt, woran Kirk dachte, bevor er den merkwürdigen Wesen begegnete. Er antwortet, dass er an die Akademie dachte. Da erscheint wieder Finnegan und macht sich lustig. Kirk fragt, was mit seinen Leuten passiert ist. Jedoch läuft Finnegan nun lachend weg. Kirk will ihm folgen, obwohl Spock versucht, ihn zurückzuhalten.

Kirk prügelt sich mit Finnegan.

Finnegan ist inzwischen einen Felsen hochgeklettert und Kirk versucht ihm zu folgen. Kirk erreicht ihn schließlich und will einige Fragen beantwortet haben. Finnegan stürzt sich nun auf Kirk und schlägt auf ihn ein. Kirk wehrt sich dann und tritt ihn, sodass er gegen einen Felsen fällt. Finnegan schlägt nun mit einem Ast nach Kirk, der ihm diesen jedoch wegnimmt. Nachdem Kirk zu Boden stürzt, wartet Finnegan und beleidigt ihn als Anfänger. Finnegan meint, dass Kirk ein alter Mann sei. Dieser stößt ihn nun gegen einen Felsen und einige Steine herunter. Anschließend stürzt Finnegan und hält sich den Rücken. Er meint, dass er ihm das Kreuz gebrochen habe. Kirk fragt, ob er am Fuß etwas fühlt. Finnegan wirft Kirk nun und dieser bleibt bewusstlos liegen. Finnegan meint, dass er für immer und ewig schlafen solle.

Akt IV: Kraft der Illusion[Bearbeiten]

Kirk und Spock erkennen, dass auf dem Planeten ihre Gedanken real werden.

Nach einer Weile kommt Kirk wieder zu sich und Finnegan sitzt immer noch neben ihm. Finnegan meint zu ihm, dass er für immer schlafen solle. Kirk fragt Finnegan etwas, doch dieser wirft ihm Erde ins Gesicht und schlägt ihn anschließend nieder. Kirk gelingt es allerdings, ihn wieder zu Fall zu bringen, und sie prügeln sich weiter. Schließlich schafft es Kirk Finnegan nieder zuschlagen. Dieser legt sich auf die Seite und meint, dass es Spaß mache. Kirk fragt, was mit seinen Leuten passiert sei. Dann meint Kirk, dass es 15 Jahre her ist und fragt, was hier tue. Finnegan meint, dass er genau das erfüllt, was er von ihm erwarte. Kirk schlägt Finnegan nun nieder. Spock fragt, ob er es genossen habe. Kirk antwortet, dass ihm dies nach all den Jahren gut getan hat. Spock antwortet, dass sie alle auf Menschen und Dinge trafen, an die sie gerade dachten. Spock vermutet, dass das Kraftfeld unter die Erde führt. Als Spock Rodriguez' Tiger erwähnt, erscheint wieder einer und die beiden laufen schnell zur Landetruppe, um sie zu warnen. Da nähert sich wieder der japanische Flieger und schießt eine Salve an ihnen vorbei. Sie überrennen den Samurai und gehen weiter.

Der totgeglaubte McCoy erscheint mit zwei Begleiterinnen.

Barrows hat inzwischen wieder ihre Uniform angezogen, als sie von Don Juan weggezogen wird. Sulu und Rodriguez versuchen ihn aufzuhalten. Kirk und Spock kommen. Kirk befiehlt Hab-Acht-Stellung und die sollen sich darauf konzentrieren. Da erscheint ein Mann und Spock ruft Kirk. Er fragt, wer der Mann sei. Dieser stellt sich als der Verwalter dieses Planeten vor und kennt ihre Namen. Sie haben gerade festgestellt, dass sie das, was hier vorgeht, nicht verstehen. Kirk entgegnet, dass sie viel durchgemacht hätten. Der Verwalter erklärt, dass sich hier alle ihre verborgensten Wünsche erfüllen. Spock meint, dass man das Vergnügungspark nennt. Der Verwalter meint, dass der Planet für alle seine Bewohner entwickelt wurde. Kirk meint, dass je komplexer der Verstand wird, desto komplexer die Phantasien. Kirk meint, dass dies noch nicht den Tod seines Schiffsarztes erklärt. Da erscheint McCoy mit zwei Frauen am Arm. Er berichtet, dass man an ihm einen bemerkenswerten Eingriff vorgenommen hat. Dort unten hätten sie phantastische Fabrikanlagen. Barrows fragt nun, wie er die Damen erklärt. McCoy meint, dass er gerade an ein Kabarett von Rigel II dachte und dort tanzten diese hübschen Mädchen. Daher sind sie nun hier. McCoy meint, dass sie Landurlaub haben. Barrows hakt sich nun bei McCoy ein, während die Mädchen zu Spock und Sulu gehen. Der Verwalter meint zu Kirk, dass er den Eindruck hat, dass sie nicht bereit sind, zu erfahren, was sie sind. Der Verwalter lädt sie ein, hier Urlaub zu machen, wenn sie vorsichtig sind. Kirk befiehlt nun Uhura die Landegruppen runterzubeamen. Spock meint, dass sein Verweilen hier nicht mehr notwendig ist. Kirk widerspricht ihm gerade, als er wieder Ruth sieht. Dann meint er, dass er auch noch zwei oder drei Tage bleiben könnte.

Auf der Brücke der Enterprise treffen bald Kirk, McCoy, Barrows und Sulu ein. Spock fragt, ob Kirk den Urlaub genossen habe. Dieser bestätigt und McCoy meint, dass es faszinierend war. Spock findet dies unverständlich. Dann gehen alle wieder an die Arbeit und Captain Kirk meint, dass so nur ein vulkanisches Spitzohr sprechen kann. Anschließend verlässt die Enterprise den Orbit und setzt ihre Reise fort.

Dialogzitate[Bearbeiten]

über das erschöpfte, aber urlaubsunwillige Besatzungsmitglied

Kirk
Wenn die Sicherheit eines Schiffes in Gefahr gerät, enden die Rechte der Besatzung. Wie heißt der Mann?
Spock
James Kirk!

als Kirk entscheidet, dass er Alice folgen wird

Dr. McCoy
Ich hab ja immer gewusst, dass du ein Schürzenjäger bist, Jim.

zu Tonia Barrows, als diese sich umzieht

Dr. McCoy
Ich bin Arzt, wenn ich Sie anblicke, dann tue ich es beruflich.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Merchandising[Bearbeiten]

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung[Bearbeiten]

TOS-R 1x17 Titel.jpg

Anders als bei der deutschen Ausstrahlung von TNG-R wurden bei TOS-R keine deutschen Titel eingeblendet.

Die von Barbara Baldavin gespielte Rolle hieß laut Drehbuch Mary Teller. Am Set bemerkte man, dass Baldavin bereits eine Rolle in Star Trek gespielt hatte, nämlich Angela Martine in der Folge Spock unter Verdacht, und nannte sie Angela. In einer Szene verwendet Kirk jedoch noch den Namen Teller, weswegen sie oft als „Angela Martine-Teller“ aufgeführt wird.

Die Handlung dieser Folge erfuhr eine Fortsetzung in der TAS-Folge Phantasie oder Wirklichkeit (ZDF-Titel: „Urlaub im Wunderland“).

James Doohan (Montgomery Scott) kommt in dieser Episode nicht vor.

Dies ist die erste Star-Trek-Episode, in der die Vasquez Rocks als Drehort verwendet werden.

Übersetzungsfehler[Bearbeiten]

Bei der Übersetzung von Sternzeit 3025,8 wurde die 0 vergessen.

Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Hauptdarsteller
William Shatner als Captain James T. Kirk
Gert Günther Hoffmann
Leonard Nimoy als Commander Spock
Herbert Weicker
DeForest Kelley als Dr. Leonard H. McCoy
Randolf Kronberg
George Takei als Lieutenant Hikaru Sulu
Fred Klaus
Nichelle Nichols als Lieutenant Uhura
Ilona Grandke
Gaststars
Emily Banks als Yeoman Tonia Barrows
Sabina Trooger
Oliver McGowan als Verwalter
Thomas Reiner
Perry Lopez als Lt. Esteban Rodriguez
Ulf-Jürgen Wagner
Co-Stars
Bruce Mars als Finnegan (Reproduktion)
Tommi Piper
Barbara Baldavin als Angela
Marina Köhler
Marcia Brown als Alice (Reproduktion)
unbekannte Synchronsprecherin
Sebastian Tom als Samurai (Reproduktion)
Shirley Bonne als Ruth (Reproduktion)
unbekannte Synchronsprecherin
nicht in den Credits genannt
Paul Baxley als schwarzer Ritter (Reproduktion)
William Blackburn als Lieutenant Hadley
William Blackburn als weißer Hase (Reproduktion)
Werner Abrolat
John Carr als Wache (unbestätigt)
Frank da Vinci als Lieutenant Brent
James Gruzal als Don Juan (Reproduktion)
Jeannie Malone als Yeoman
Eddie Paskey as Leslie
2 unbekannte Darstellerinnen als Kabaretttänzerinnen von Rigel II, davon:
Stuntmen/Stuntdoubles/Stand-Ins
Paul Baxley als Stuntdouble für William Shatner
Vince Deadrick als Stuntdouble für Bruce Mars
Irene Sale als Stuntdouble für Barbara Baldavin
Weitere Synchronsprecher
Holger Hagen als Sprecher des Vorspanns (im Original von William Shatner)
Thomas Reiner als Stimme eines Besatzungsmitglieds - Durchsage (im Original von William Blackburn)

Verweise[Bearbeiten]

Ereignisse
Zweiter Weltkrieg
Institutionen & Großmächte
Akademie der Sternenflotte, Polizei
Spezies & Lebensformen
Baum, Blume, Blütenblatt, Gras, Hase, Insekt, Lebewesen, Mensch, Orchidee, Pflanze, Säugetier, Storch, Strauch, Tier, Tiger, Vogel, Vulkanier
Kultur & Religion
Alice im Wunderland, Märchen, Volk
Personen
Alice, Tonia Barrows, Finnegan, Don Juan, Angela Teller Martine, Osterhase, Esteban Rodriguez, Ruth, Teufel, Verwalter, Weißer Hase
Orte
Brücke, Garten, Kabarett, Lichtung, Paradies, Quartier, Sektion, Vergnügungspark
Astronomische Objekte
Erde, Omikron Delta, Planet, Rigel II, „Vergnügungsplanet
Wissenschaft & Technik
Analyse, Arzt, Attrappe, Beamen, Dolch, Energie, Energiequelle, Experiment, Explosion, Fabrik, Flora, Flugzeug, Forschung, Frequenz, Halluzination, Industrie, Kommunikation, Kommunikationskanal, Kommunikator, Kraftfeld, Logik, Phaser (Typ 2), Probe, Revolver, Sternzeit, Theorie, Transporter, Tricorder, Uhr, Verfolgungswahn, Verstärker, Waffe, Wissenschaft
Speisen & Getränke
Suppe, Wasser
sonstiges
Albtraum, Alphabet, Armee, Atmung, Befehl, Bericht, Beruf, Bettlaken, Blei, Blütenblatt, Engel, Falle, Fuß, Fußabdruck, Gentleman, Glaskinn, Gold, Habt-Acht-Stellung, Handschuh, Hecke, Hügel, Hut, Juwel, Kadett, Kiefer, Kleid, Kompliment, Kopf, Krieg, Kugel (Projektil), Landekommando, Landeliste, Landurlaub, Liebe, Logbuch, Luft, Mannschaft, Massage, Metall, Monat, Nerv, Offizier, Pfadfinder, Prinzessin, Recht, Regenschirm, Ritter, Sammlung, Samurai, Scheibenschießen, Schlaf, Schleier, Schuld, Schürzenjäger, Schwarm, Spiel, „Spitzohr“, Spur, Steißbein, Steuerbord, Streich, Tagtraum, Tanz, Tod, Traum, Tür, Urlaub, Verstärkung, Verwalter, Weste, Wette, Witz, Wunsch, Zelle