Kostbare Fracht

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Auf einem Frachtschiff der Retellianer findet Trip eine hübsche Frau in einer Stasiskapsel.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

In diesem Abschnitt der Episoden­beschreibung fehlt noch die Kurzfassung des Inhalts. Diese sollte eine Länge von 150 bis 250 Wörtern für TOS/TNG/DS9/VOY/ENT/DSC/PIC-Episoden, 75 bis 125 Wörtern für TAS/Short Treks/LDS-Episoden und 300 bis 500 Wörtern für Filme nicht unter-/überschreiten. Begriffe werden in der Kurzfassung nicht verlinkt. Zögere nicht und trage eine kurze Zusammenfassung der Episode nach.

Langfassung[Bearbeiten]

Prolog: Das Fremde Schiff[Bearbeiten]

Trip beobachtet die Ankunft des fremden Schiffes.

Commander Tucker sitzt entspannt mit hochgelegten Beinen in seinem Quartier an Bord der Enterprise und spielt auf seiner Mundharmonika, was er erst beendet, als der bemerkt, dass das Schiff verlangsamt. Neugierig begibt er sich ans Fenster, aus dem er ein näher kommendes Schiff erkennen kann. Dann wird er auch schon von Captain Archer gerufen wird, der ihm erklärt, dass sie Gäste hätten und ob der Commander bereit sei, eine kleine Reparaturarbeit zu übernehmen, auch wenn es außerhalb dessen Dienstzeit sei. Sie würden sich an Andockschleuse 2 treffen. Commander Tucker macht sich mit einem letzten Blick auf das fremde Schiff auf den Weg.

Akt I: Retellianische Frachterpiloten[Bearbeiten]

Firek Goff und Firek Plinn stellen sich vor.

Das fremde Schiff ist mit der Enterprise über die Andockklammern verbunden. Trip stößt im Gang zu Captain Archer und Subcommander T'Pol. Bei ersterem erkundigt er sich über die Ernsthaftigkeit der Lage des fremden Schiffes, woraufhin ihm dieser nur mitteilen kann, dass es wohl Probleme mit den Lebenserhaltungssystemen gäbe. Als sich Trip nach der Spezies erkundigt, antwortet ihm T'Pol, dass es sich um retellianische Frachterpiloten handle. Nachdem die Schleuse gesichert ist, begrüßt Archer die Fremden mit den Namen Plinn und Goff freundlich, die sich auch als freundlich erweisen und sich im Voraus für die Hilfe bedanken. Außerdem seien sie froh darüber, dass man sie ihren Notruf gehört habe. Danach stellt der Captain auch Trip und T'Pol vor. Man kommt auf den Grund des Notrufes zu sprechen und die Besatzung der Enterprise erfährt, dass man eine junge Frau nach Hause transportieren würde, die in Stasis liegt und dort gäbe es Fehlfunktionen. Archer ist erstaunt darüber, dass man jemanden in Stasis als Passagier mit nimmt, und fragt ob dieser verletzt sein, doch die beiden Frachterpiloten erklären ihm, dass es so einfacher wäre, da weder Atemluft noch Nahrung verbraucht werde, mal abgesehen von der weiten Reise. Außerdem transportiere ihre Schiff üblicherweise Fracht und keine Personen. Ihre Reise dauere noch fünf Monate und bei einem Aufwachen reichen weder ihre Atemluft noch ihre Vorräte. Allerdings weist einer der beiden daraufhin, dass sie bei Abbruch der Mission nicht bezahlt werden. T'Pol verdeutlicht daraufhin, dass Commander Tucker sehr erfinderisch und davon überzeugt sei, dass er ihnen helfen könne. Sogleich begutachtet er den Schaden, während der Captain die Bitte nach einem Bad gewährt. T'Pol solle diesem die Gästequartiere zeigen und danach gäbe es eine Mahlzeit. Dann starrt er entgeistert auf seine Hand, mit der er zuvor die des Regellaners geschüttelt hat.

Goff zeigt Trip ein ardananisches Energiemodul.

Währenddessen begutachtet Trip die Stasiskapsel und die recht kreative Energieversorgung der Kapsel. Der andere Pilot erklärt ihm, welches Element den Energiefluss zur Biokapsel reguliert, und dass das Energiemodul aus einer alten ardananischen Fähre stammt. Es sei aber nicht dafür ausgelegt, soviel Energie bereitzustellen, wie die Kapsel verbraucht. Trip bietet an, ein paar EPS-Leitungen zu besorgen und einzubauen. Da er die Sprache auf der Anzeige der Stasiskapsel nicht lesen kann, bitte er Ensign Sato eine Übersetzung anzufertigen, bei seiner Begutachtung stellt er fest, dass es ein hübscher weiblicher Passagier ist, der transportiert wird. Als Firek fragt, ob es ein Problem gebe, sagt Tucker, dass er nur einige Werkzeuge von der Enterprise benötige und ihr Dornröschen nichts von dem hier erfahren werde.

Unterdessen empfängt Captain Archer den anderen Piloten in seinem Quartier. Dort bietet er ihm an, ihn schneller zu seinem Ziel zu bringen, da sei Schiff laut T'Pol nicht mehr als Warp 2 schafft. Plinn korrigiert ihn, dass es Warp 2,2 erreichen kann. Archer sagt, dass die Enterprise sie mit Warp 4,5 in weniger als vier Tagen an ihr Ziel bringen. Doch der Retellianer lehnt dies ab. Archer lässt nicht locker und erklärt ihm, dass die Enterprise mit dem Auftrag unterwegs sei, um neue Völker kennenzulernen und dass es leichter wäre, wenn man von jemand Vertrautem vorgestellt werde. Aber er stößt er auf strikte Ablehnung, da dies den Zeitplan durcheinanderbringen würde und ihre Familie sie erst in fünf Monaten erwartet und sich im Moment nicht einmal auf ihrer Heimatwelt befindet.

Währenddessen bringt Ensign Sato die gewünschte Übersetzungsmatrix zu Trip, so dass dieser an die Arbeit gehen kann. Sie unterhalten sich kurz über die Frau in der Kapsel. Der Commander konnte bei dem anderen Piloten lediglich in Erfahrung bringen, dass der schlafende Passagier wohl Medizin auf einer entfernten Welt studiere. Er merkt an, dass dazu wohl viel gehören würde, wenn man bereit sei dazu in Stasis zu reisen, Hoshi Sato bemerkt dabei, dass sich der Ingenieur von der Frau angezogen fühlt. Dann verlässt sie den Raum und meint, dass er sie kontaktieren soll, wenn es Probleme mit der Übersetzung gibt.

Kaitaama wacht in der Stasiskapsel auf.

Kaum ist der Kommunikationsoffizier weg, kommt es zu einer Fehlfunktion und die Passagierin erwacht, verzweifelt versucht sie sich zu befreien. Trip benachrichtigt die Piloten, die beim Captain speisen. Abrupt verlässt dieser den Raum, als er bei der Stasiskapsel ankommt, ist Commander Tucker gerade bemüht die Kapsel aufzubrechen, da sonst die Frau ersticken würde. Da das Schloss blockiert ist, versucht er, sie zu öffnen. Ihm gelingt es und er beugt sich über sie, dabei erkennt er, dass sie an den Händen gefesselt ist. In diesem Moment schlägt ihn der Retellianer Goff nieder und ruft seinen Kompagnon Plinn, woraufhin dieser ebenfalls den Tisch verlässt.

Über das seltsame Verhalten erstaunt, ruft Archer seinen Chefingenieur, erhält jedoch keine Antwort, daraufhin gibt er Lieutenant Reed den Befehl, diesen zur Luftschleuse zu begleiten. Goff meint, dass ihm nicht bewusst war, dass sein Verlassen der Tafel solche Besorgnis auslöst. Als sie die Schleuse erreichen, kommt es zu einem Schusswechsel zwischen Reed und dem andere Frachterpiloten. Dieser entfernt sich daraufhin gewaltsam von der Enterprise. Reed folgt ihm, während der Sicherheitsoffizier Goff in Schach hält. Reed kann die Tür allerdings nicht öffnen. Der Frachter versucht sich loszureißen. Der inzwischen eingetroffene Archer befiehlt die Andockklemmen zu sichern, jedoch reißt sich das Schiff schon los und fliegt davon.

Akt II: Die Passagierin erwacht[Bearbeiten]

Gas strömt in die Plasmaleitungen.

Nun kommt es zu einer Verfolgungsjagd, die das Sternenflottenschiff scheinbar zu gewinnen scheint. Als Archer und T'Pol wieder die Brücke erreichen, verlangt der Captain einen Bericht und Mayweather meldet ihm, dass er mit Warp 2 nicht weit gekommen sei. Sato versucht ihn zu rufen, doch er antwortet nicht. Archer lässt Reed nun dessen Antrieb ausschalten. Durch einen direkten Treffer mit der Phasenkanone in der Backbordgondel ist das retellanische Schiff gezwungen, unter Warp zu gehen. Archer gibt den Befehl, in Kampfreichweite zu gehen, während Ensign Sato versucht, den Retellianer zu rufen, doch vergebens. Stattdessen stößt dieser einer grünliche Wolke eines Gases aus, das T'Pol als Dillithiumhydroxyle, ionisierte Pyrosulfate, identifiziert. Daraufhin macht sich der Retellianer aus dem Staub. Die Enterprise kann nicht folgen, da das Gas in die Plasmaleitungen eingedrungen ist und das Warpfeld stört. Sie verlieren das mittlerweile auf Warp gegangene Schiff aus der Sensorenreichweite.

Inzwischen erwacht Trip und wird von der Frau aus der Kapsel gleich noch einmal geschlagen, da sie nicht seien Sprache spricht, hat er Schwierigkeiten ihr alles zu erklären, bevor er sie von den Handfesseln befreien kann, kommt Goff und verlangt mit vorgehaltener Waffe, dass Commander Tucker die Kapsel reparieren soll. Er fragt, wo sich Captain Archer befinde. Da erfährt Trip, dass die Enterprise nicht mehr in der Nähe ist. Er erhält den Auftrag, die Kapsel zu reparieren, und behauptet, dafür Stunden zu brauchen.

Eilig löst er die Fesseln und sucht den Universalübersetzer und beschreibt es Kaitama als Gerät mit Tasten, das ihnen helfen wird, einander zu verstehen. Sie findet dieses und reicht es ihm. Mit dessen Hilfe macht er sich dann verständlich. Sie fragt, wie lange sie in Stasis war und Tucker antwortet, dass sie die fragen müsse. Sie erkennt ihn als Offizier und er antwortet, dass er der Chefingenieur ist. Dabei erfährt er, dass die Passagierin in Wahrheit eine Geisel ist. Sie stellt sich als erste Monarchin von Krios Prime vor, ihre Familie sei auf hunderten von Welten bekannt und sie war in diplomatischer Mission unterwegs, bevor man sie gefangen nahm, um Lösegeld zu erpressen. Ihre Wachen wurden ermordet. Trip zeigt sich davon wenig beeindruckt und versucht stattdessen zu fliehen. Es kommt zu einem Streit zwischen ihm und der Kriosianerin, die der Meinung ist, dass er tun soll, was man von ihm verlangt.

Archer hat derweil Schwierigkeiten damit, etwas aus Plinn herauszubekommen. Dieser gibt vor nichts zu wissen, nicht einmal die Warpfrequenz des Schiffes kenne er. T'Pol fragt, wohin er flog. Er antwortet, dass er den Kurs gesetzt hat und er nicht weiß, wohin er geflogen ist. Er hatte nur die Aufgabe, sich um die Fracht zu kümmern. Archer will nun zusammenarbeiten, doch er weiß nicht wie. Archer sagt, dass sie ziemlich gute Sensoren haben, aber ihre Warpfrequenz kennen müssten. Plinn behauptet, dass er es nicht weiß. Archer ist sauer und lässt ihn zur Andockschleuse 2 zurückbringen. Er meint, dass sie eine Wache vor der Tür postieren soll und sagt zu Plinn, dass er den Weg hinaus kennen würde.

Tucker und Kaitaama in der Rettungskapsel.

Tucker lässt sich inzwischen von Kaitaama einen Schaltkreissondierer reichen und beschreibt es als das Instrument mit dem grünen Griff. Dann meint er zu Kaitaama ironisch, dass sie eine hervorragende Diplomatin sein müsse. Kaitaama fragt nun, ob seine gesamte Spezies so unhöflich sei. Dies verneint der Ingenieur und erklärt, dass nur er so sei. Sie meint nun, dass er lieber die Stasiskapsel reparieren solle. Er rät ihr, mitzukommen. Doch Kaitaama ist sich sicher, dass er ihr nie etwas tun würde, da sie zu wertvoll für ihn ist. Tucker sagt, dass diese Stasiskapsel sich nicht von selbst reparieren wird und sie fünf Monate gefesselt in dem Frachtraum verbringen wird. Sobald er geflohen sei, wolle er allerdings eine Nachricht an ihre Heimatwelt senden und erkundigt sich nochmals nach deren Namen. Kaitaama fragt nun, wieso er so sicher sei, dass die Rettungskapsel nicht zerstört werden würde. Tucker hat jedoch die internen Sensoren umgeleitet und er werde eine Million Kilometer entfernt sein, wenn sie sie entdecken.

Sie kriechen in Richtung der Rettungskapseln. Auf diesem Weg verrät sie ihm auch ihren Namen, Kaitaama. Er leitet auch die internen Sensoren um und springt aus einer Luke. Kaitaama springt nun herunter und stützt sich auf Tucker ab. Dieser öffnet die Tür. Trotz dieser ersten Annäherung ist sie sichtlich empört, dass es nur Ein-Mann-Kapseln sind, trotzdem quetschen sie sich in eine hinein. Sie zieht ihr Kleid hoch, damit sie reinklettern kann und Tucker folgt ihr. Dann schließt er die Tür und holt seinen Scanner hervor. So kann er die Kapsel starten und sie entkommen unbemerkt.

Commander Tucker steuert auf ein nahes System zu, da Vorrate knapp sind und man sich so besser vor Verfolgung schützen kann. Die Kapsel wird beim Durchqueren der Subraumschwelle stark durchgeschüttelt. Er meint, dass sie sich irgendwo verstecken müssen. Sie fliegen daher zu einem 90 Millionen Kilometer entfernten System. Tucker fragt die "Souveränität", ob er Kurs setzen dürfe, und sie erlaubt es.

Akt III: Auf der Flucht[Bearbeiten]

Kaitaama beschwert sich während der ganzen Flucht über alles, was Trip tut, ob es die Flucht selbst ist oder auch einfach, weil er sie berührt. Tucker sagt, dass er keine Wahl hat, doch sie erklärt, dass es absolut tabu sei. Tucker erwidert, dass sie sich ja nach draußen bemühen kann. Tucker sucht derweil die Landetriebwerke, findet aber nur die Stabilisatoren. Sie sagt, dass er nicht weiß, ob der Planet bewohnbar ist. Der Sternenflottenoffizier ist deswegen sichtlich genervt. Daher schlägt er eine Art Waffenstillstand vor, dem auch sie auch zustimmt. Tucker meint noch zu ihr, dass sie in Stasis viel erfreulicher war. Er meint, dass sie einen Weg finden sollten, sich zu arrangieren, da sie eine Weile hier festsitzen werden. Sie will versuchen, sich mit ihm zu arrangieren.

Die Rettungskapsel erreicht den unbekannten Planeten.

Indessen hat sich Captain Archer etwas einfallen lassen, um an die benötigten Informationen zu gelangen. Archer inszeniert mit Hilfe von T'Pol ein Tribunal. Archer lässt den Gefangenen von Reed und einem Sicherheitsoffizier in einen leeren Raum führen. Dann lässt er Reed wegtreten und fordert ihn auf, Platz zu nehmen. Dieser fragt, wieso er hergebracht wurde, doch Archer besteht darauf, dass er sich hinsetzt. Archer sagt, dass sie über ihn sprechen werden. Da, wo sie herkommen, zieht man Kriminelle zur Verantwortung und die Schuldigen werden bestraft. Hier findet ihr Tribunal statt, doch Archer habe keine Entscheidungsgewalt darüber. Er sagt, dass das Sternenflottenkommando das vulkanische Oberkommando bat, dem Schiff einen Supervisor zuzuweisen, der objektiv und logisch denkt und sich nicht beeinflussen lässt. Seines Wissens habe Subcommander T'Pol bereits die Beweislage geprüft. Dieses Tribunal sei nicht mehr als eine Formalität. Er will ihn darauf vorbereiten. Ihr Strafmaß ist normalerweise sehr hoch. Er meint, wenn man zm Beispiel zu spät zum Dienst kommt, ein paar Stockhiebe bekommen kann. Bei schwereren Verstößen kann sie auch härtere Urteile fällen. Er behauptet, dass sie mit 83 Crewman gestartet sind und jetzt noch 76 seien. Goff erklärt, dass er nichts getan habe, doch Archer zählt auf: Beihilfe zur Entführung, Beschädigung eines Schiffes der Sternenflotte. Archer sagt, dass ihr Partner eine Wolke aus Plasmadihexylen freigesetzt hat und ihre Plasmaverteiler verstopft hat. Archer betont noch einmal, dass es nicht seine Entscheidung sei. Der Angsteffekt wird durch T'Pols Eintreten und Verhalten verstärkt. Sie fragt, ob der Angeklagte über die Vorwürfe informiert wurde. Als Archer bestätigt, fragt T'Pol nach seinem Gewicht und er antwortet 72 Kilogramm und die Größe gibt er mit 1,8 Meter an. Sie fragt, ob seine Kultur Wert auf gewisse Post-Mortem-Rituale legt. Nun verlangt er jemanden von seiner Regierung zu sprechen. Archer sagt, dass sie noch nie einen Fremden verurteilt haben und will das Oberkommando kontaktieren. Jedoch lehnt T'Pol dies ab, da ihr Einsatz hier überflüssig wäre, wenn sie bei jedem Fall ihre Vorgesetzten kontaktieren würde. Daher würden sie sich um 18:00 wieder hier einfinden und verlässt dann den Raum. Archer verneigt den Kopf und beugt sich. Firek Goff tut es ihm gleich und bittet Archer etwas zu tun. Dieser willigt ein ein gutes Wort für ihn bei ihr einzulegen, wenn er ihm die Warpfrequenz gebe.

Inzwischen erreichen Trip und seine unwillige Begleitung das System mit dem Zielplaneten. Kaitaama fragt, ob Proviant an Bord sei, da sie Hunger habe. Tucker rät ihr im Lagerfach über ihrem Kopf nachzusehen. Als Tucker nach Wasser fragt, wirft sie ihm einen Beutel hin und dieser trinkt. Sie versucht nun den Behälter zu öffnen, während sie mit ihren Händen den Schlauch abwischt und dann ebenfalls trinkt. Sie fragt, ob es essbar sei und Tucker antwortet, dass es davon abhängt, wie hungrig sie sei. Er meint, dass es ihn an sein erstes Auto erinnert, dass nicht viel größer war als das hier. Es fehle nur noch die Brise vom Golf. Er fuhr immer nach Chatkin Point. Tucker versichert, nicht zu zudringlich zu werden. Kaitaama sagt, dass die Wache ihm eine Hand abschlagen würde. Sie sagt, dass vor vier Jahren viele junge Männer aus noblen Familien den Hof machten. Jetzt verbringt sie ihre Zeit meist in Gesellschaft der Berater ihres Vaters. Er meint, dass es ziemlich einsam klingt, doch sie weist darauf hin, dass er seine Arbeit nicht beendet hat.

Sie erreichen nun den Planeten und Kaitaama meint, dass dort nur Wasser sei. Jedoch hat Trip eine Inselkette am Äquator entdeckt. Die Atmosphäre besteht aus Sauerstoff, Stickstoff und einer Spur Methan. Er sagt, dass es der einzige Planet mit einer Atmosphäre ist. Daher erlaubt sie ihm, den Sinkflug einzuleiten. Tucker meldet, dass sie in die Thermosphäre eintreten. Der Backbordstabilisator versagt, allerdings sollte sie der Steuerbordstabilisator stabil halten. Sie sind noch 8000 Meter über der Oberfläche, dann 7000 und 5000. Zumindest glaubt Tucker, dass es Meter sind. Sie sind noch 2000 und dann 1000 Meter entfernt. Schließlich schlagen sie auf. Kaitaama fragt, was dies sei. Tucker öffnet nun die Tür der Kapsel.

Akt IV: Tucker und die Sumpfprinzessin[Bearbeiten]

Es kommt zu einer Bruchlandung, die beide unbeschadet überstehen. Der Planet entpuppt sich als recht sumpfiges Gebiet, so dass sie einen geeigneten Lagerplatz suchen müssen. Kaitaama findet die Hitze unerträglich, doch Tucker erklärt, dass dies nichts gegen die Everglades sei. Sie gehen weiter und Tucker beginnt ein Lager zu bauen. Bei den Arbeiten dafür bemerkt Kaitaama, dass Tucker verletzt ist und überredet ihn, sich behandeln zu lassen. Sie meint, dass sie nicht die Absicht hat, ihn hier sterben zu lassen, da er ihre einzige Chance zu überleben sei. Sie reinigt nun seine Wunde am Rücken mit einer Flüssigkeit aus dem Medkit. Kaitaama sagt, dass ihr Proviant nur einen Tag reichen wird. Tucker sagt, dass er in einer solchen Region aufgewachsen ist und bedankt sich für ihre Hilfe.

Doch der Frieden währt nicht lange, denn Kaitaama kommt mit zu wenig Holz zurück. Sie wirft ihm das trockene Holz vor die Füße. Dann soll sie weitersuchen, doch sie sagt, dass sie nicht seine Dienerin ist. Da er in einer solchen primitiven Umgebung aufgewachsen sei, könne er das Holz suchen. Tucker sagt, dass sie ihm lieber eine Medaille verleihen solle, da sie ohne ihn bereits tot wäre. Kaitaama sagt, dass dies vielleicht besser sei. Tucker sagt nun, dass die Bürgerlichen das wohl nicht bedauern würden. Dann will sie ihn schlagen und es kommt zu einer Rangelei. Beide landen im Sumpf. Frustriert packt Kaitaama Trip und küsst ihn, was er erwidert. Sie trocknen ihre Kleidung am Feuer. Da sie mit anderen Dingen beschäftigt sind, bemerken sie zu spät, dass die Kapsel ein Peilsignal abgegeben hat und man sie jetzt leicht finden kann. Tucker entfernt nun eine Klappe und zertrümmert die Peilungsbake mit einem Stein.

Kaitaama schlägt Goff nieder.

Goff hat sie geortet, findet die Kapsel aber ohne die Insassen vor, als er weiter sucht, findet er sie am Lagerfeuer sitzend vor. Er feuert auf Trip, muss aber dann feststellen, dass es nur eine Strohpuppe mit Anzug gewesen ist, als sich dieser sich in Unterwäsche aus einem Baum auf ihn stürzt. Doch während des Kampfes wird klar, dass der Sternenflottenoffizier schwächer als sein Angreifer ist und wird von diesem fast ertränkt. Kaitaama schlägt diesen von hinten mit einem Ast nieder. Tucker sucht nun die Waffe des Fremden, doch Kaitaama bemerkt, dass noch jemand hier sei. Allerdings stellt sich das als Rettungstrupp heraus, bestehend aus Archer, T'Pol und Reed. Die freizügige Kleidung der beiden lässt den Captain eine Bemerkung machen.

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Jonthan Archer,
12. September 2152
Wir haben uns mit einem Kampfkreuzer der Krios getroffen, welche die Entführer in Gewahrsam genommen hat.

Ein Kampfkreuzer der Kriosianer trifft sich schließlich mit der Enterprise und die Entführer werden in Gewahrsam genommen. Auf der Enterprise verabschieden sich Trip und Kaitaama, nun beide wieder angezogen und letztere in eine Sternenflottenuniform gekleidet, voneinander und Kaitaama lädt ihn auf ihre Heimatwelt ein. In 246 Tagen werde sie den Thron besteigen. Tucker sagt, dass ihre Familie wohl nie gestatten wird, dass sie sich sehen. Sie sagt allerdings, dass sie, sobald sie erste Monarchin ist, die Autorität hat, die Regeln zu ändern. Sie fordert ihn auf, sie zu besuchen, da er es dann wohl herausfinden wird. Anschließend verabschiedet sie sich und tritt in die Luftschleuse. Anschließend trennen sich die beiden Schiffe wieder.

Dialogzitate[Bearbeiten]

Kaitaama
Hat ihre ganze Spezies solch fürchterliche Manieren?
Tucker
Nein, nur ich.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Merchandising[Bearbeiten]

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung[Bearbeiten]

In dieser Folge wird, nach den Geschehnissen mit den Xyrillianer in In guter Hoffnung, die zweite sexuelle Beziehung zwischen Trip und einer Frau einer fremden Spezies thematisiert.

Dr. Phlox kommt in dieser Folge nicht vor.

Das ardananische Energiemodul ist eine Wiederverwendung des Chronodeflektors aus VOY: Endspiel, Teil I.

Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

Spezies & Lebensformen
Kriosianer, Moskito
Kultur & Religion
Dornröschen
Schiffe & Stationen
Ardanaische Fähre, Fluchtkapsel, Kriosianischer Kampfkreuzer, Retellianischer Frachter
Orte
Chatkin Point, Everglades, Insel, Sumpf
Astronomische Objekte
Ardana, Krios Prime, Luna
Wissenschaft & Technik
Automobil, Rettungskapsel
sonstiges
Ast, Lager, Mundharmonika