Die fremde Materie

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Der Aufenthalt einer fremden Lebensform, einer Meduse, führt fast zu einer Katastrophe auf der Enterprise.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

Die Enterprise transportiert den Botschafter der Medusen Kollos, dessen Begleiterin Miranda Jones sowie Lawrence Marvick. Dieser muss von der Crew isoliert werden, da jeder Mensch beim Anblick eines Medusen wahnsinnig wird. Marvick ist jedoch eifersüchtig auf Kollos, wegen dessen spezieller Beziehung zu Jones, in die er einseitig verliebt ist. Daher versucht er Kollos zu ermorden, wobei er jedoch wahnsinnig wird. Wenig später dringt er in den Maschinenraum ein und beschleunigt die Enterprise sodass sie die Galaxie verlässt. Bald darauf stirbt er. Spock will, dass Kollos sie zurück navigiert, da seine Spezies diesbezüglich besondere Fähigkeiten hat. Dazu will er eine Gedankenverschmelzung mit ihm machen. Kirk lenkt Miranda Jones ab, da sie sonst wohl opponieren würde. Sie bemerkt dies und stellt Spock zur Rede. Dieser hat inzwischen bemerkt, dass Jones blind ist und dies mit einem Sensorenkleid ausgleicht. Ihr kann Kollos daher nichts anhaben. Sie will die Enterprise steuern, doch die Offiziere entgegnet, dass dafür Spocks wissenschaftliche Fähigkeiten erforderlich sind und er daher die Verbindung mit Kollos eingehen müsse. Kollos teilt diese Meinung und geht auf der Brücke eine Verbindung mit Spock ein. Spock kann durch eine Gedankenverschmelzung die Enterprise mit dem Wissen von Kollos steuern. Nach der Rückkehr an ihren Ausgangspunkt, ist Kollos immer noch von humanoiden Körpern fasziniert. So vergisst Spock die Schutzbrille wieder aufzusetzen und erblickt Kollos ungeschützt. Er wird wahnsinnig und Miranda Jones gelingt es aber ihn mit einer Gedankenverschmelzung zu stabilisieren. Jones und Kollos werden bald von einem medusischen Raumschiff übernommen.

Langfassung[Bearbeiten]

Prolog[Bearbeiten]

Computerlogbuch Nummer 1 der Enterprise
Sternzeit 5630.7
Commander Kirk
Wir haben den Auftrag, den Botschafter der Medusen auf seinen Planeten zurückzubringen. Die Medusen besitzen den höchsten Intelligenzgrad der ganzen Galaxie. Sie haben sich zu einer Art formloser Wesen entwickelt, deren Strahlungskraft so gefährlich ist, dass sie bei anderen Wahnsinn hervorrufen können.

Die Enterprise befördert Botschafter Kollos, den Vertreter eines Volkes von Energiewesen, nach Hause. Kollos' Spezies sieht für die meisten Wesen dermaßen fremdartig aus, dass schon ihr Anblick zu Wahnsinn führt. Nachdem Botschafter Lawrence Marvick an Bord gebeamt wurde, fragt er, wieso der Transporterraum noch nicht evakuiert wurde. Kirk stellt nun Scott und Spock vor. Jedoch ermahnt Marvick Spock, die Schutzbrille zu tragen, und will die Anderen so schnell wie möglich aus dem Transporterraum haben. Jeder, der einem Medusen zu nahe gekommen ist, sei bisher wahnsinnig geworden. Kirk informiert nun Dr. Marion Jones, dass sie hochbeamen können. Spock setzt nun die Brille auf und beamt den Botschafter und Dr. Miranda Jones hoch. Spock und Jones begrüßen sich mit dem vulkanischen Gruß, da Jones auf Vulkan studiert hat. Sie berichtet, dass der Botschafter ihm ausrichten lässt, dass er erfreut ist, ihn kennenzulernen.

Akt I: Der Botschafter[Bearbeiten]

Spock und Miranda Jones bringen Kollos in sein Quartier.

Spock überprüft den Behälter und meldet Kirk, dass sie bereit sind. Auf der Brücke befiehlt der Captain Uhura, dass alle Decks sofort geräumt werden müssen und alle Verbindungsgänge freigemacht werden sollen. Dann bringen Spock und Jones den Behälter mit dem Botschafter durch den Gang. Spock freut sich, eine so bezaubernde Frau als Dolmetscherin des Botschafters an Bord begrüßen zu können. Miranda bedankt sich für das Kompliment, doch sie weiß noch nicht, ob es ihr gelingen wird mit ihm eine telepathische Verbindung herzustellen. Spock sagt, dass es ein faszinierendes Erlebnis sein wird. Miranda wusste noch nicht, dass jemand schon telepathische Verbindung mit den Medusen hatte. Spock antwortet, dass er zwar noch nicht mit Medusen, aber mit Wesen anderer Planeten telepathische Verbindungen eingehen konnte. Miranda hat gehört, das Spock der Auftrag ebenfalls angeboten wurde. Spock konnte diesen Auftrag nicht annehmen, da er eine andere Aufgabe auf diesem Schiff hat. Nachdem sie Kollos in sein Quartier gebracht haben, lässt Kirk die Mannschaft informieren und Sulu geht auf Kurs mit Sol 2. Spock versucht dann mit Kollos eine telepathische Verbindung herzustellen, was ihm auch gelingt. Er offenbart Jones, dass er sie um ihren Auftrag beneidet. Sie antwortet, dass sie in seinen Gedanken lesen konnte, dass er gern ihren Platz einnehmen würde. Er meint, dass er den Versuch bemerkte, dass sie seine Gedanken liest. Spock fragt, ob sie sich schon immer für Telepathie interessierte. Sie offenbart, dass sie daher auf dem Vulkan studiert hat. Jones meint, dass Kollos sich ausruhen müsse, da das Beamen ihn sehr anstrenge. Nachdem Spock gegangen ist, setzt Jones die Brille ab und bittet Kollos sich ihr zu zeigen, was er auch tut.

Die Offiziere stoßen mit Miranda Jones an.

Später sitzen Kirk, Spock, McCoy, Scott, Jones und Marvick zusammen und besprechen die Situation. Jones meint, dass sie vier Jahre auf dem Vulkan gelebt hat und gelernt hat, sich zu beherrschen. Sie meint, dass sie auf dem Vulkan Dinge gelernt hat, die sie anderswo nicht lernen hätte können. McCoy bedauert sie, doch Spock entgegnet, dass gerade McCoy sich für Jones freuen solle. Jones antwortet, dass man sich auf verschiedene Weise freuen kann. Spock meint, dass Telepathie eine problematische Sache ist, da man sich auch fremder Gedanken erwehren können muss. Dies sei vielen gar nicht klar. Jones sagt, dass es nicht leicht ist, sich der eigenen Gedanken zu erwehren. Jones bemerkt das UMUK-Zeichen und fragt, ob er sie damit brüskieren will. Doch Spock verneint und meint, dass es eine Ehrenbezeugung ihr gegenüber ist. Kirk fragt Jones nun, ob sie es für möglich hält, Medusen auf Raumschiffen als Navigatoren einzusetzen. Jones meint, dass der Schlüssel der mediale Kontakt wäre. Wenn es ihnen gelingt, mit den Medusen eine gemeinsame Intelligenz zu schaffen, dann könnten Konstrukteure wie Larry Marvick lebendige Navigationssysteme entwiceln. McCoy meint, dass eine Zusammenarbeit mit einer Spezies, deren Anblick einen wahnsinnig werden lässt, nicht klug sei. Spock erwidert, dass McCoy immer noch die Ansicht der alten Griechen teilt, wonach das Gute in jedem Fall auch schön sein muss. Kirk meint, dass das Schöne anziehend wirkt, während sie das Hässliche abstoßend finden. Nichtsdestoweniger will er nun sein Glas auf die Schönheit erheben. Er erhebt nun sein Glas. McCoy fragt sie nun, wie eine Frau wie sie für den Rest ihres Lebens auf den Anblick von Schönheit verzichten könne. Nachdem sie angestoßen haben, setzen sie sich wieder. Kirk schenkt Jones nun antarianischen Brandy nach. Als sie starr geradeaus blickt, fragt Kirk, was sei. Sie meint, dass jemand an diesem Tisch gerade an Mord dachte. Jedoch kann sie nicht feststellen, wer es war. Anschließend verlässt sie den Raum. Marvick meint, dass sie etwas besonderes ist und er wünscht, dass sie auch hier so behandelt wird. Er meint, dass es ein langer Tag für ihn war und verabschiedet sich. Scott will mit ihm noch etwas im Maschinenraum ansehen und Marvick verabredet sich mit ihm für morgen. Auch Spock verlässt dann den Raum. Kirk und McCoy sprechen noch miteinander. McCoy meint, dass mit ihr etwas nicht in Ordnung sei, da sie leicht verwundbar sei. Irgendwie sei sie übersensibel. Kirk sagt, dass sie etwas Besonderes hat und trinkt darauf. McCoy verabschiedet sich dann und verlässt auch den Raum. Kirk hebt nun die Rose auf, die noch an Jones' Platz liegt.

Miranda Jones weist Larry Marvicks Avancen zurück.

Miranda wird in ihrem Quartier später noch von Larry Marvick aufgesucht. Nachdem es klingelt, fragt sie, ob es nicht noch Zeit hat. Marvick verneint dies jedoch. Dann bittet sie ihn herein. Marvick meint, dass er schon dachte, das Essen würde nicht enden. Jones antwortet, dass sie sich nicht gelangweilt hat. Er erklärt, dass er das gemerkt hat und es für ihn schrecklich und sie zu weit weg war. Sie sagt, dass sie bald noch weiter weg sein würde. Er bittet sie erneut, nicht mit Kollos zu gehen und es sich noch einmal zu überlegen. Sie sagt, dass sie schon oft darüber gesprochen haben. Marvick sagt, dass sie nicht auf ihn hören will. Es sei alles umsonst gewesen. Sie könne mit ihm gehen. Jones bittet ihn, sie zu verstehen. Marvick hat dies versucht und kam immer wieder zu dem Ergebnis, dass sie eine normale Frau ist und Kollos ihr nie einen Kuss geben könnte, den er ihr dann auf die Lippen drückt. Nach dem Kuss fragt er, wieso er ihr begegnen musste. Jones antwortet, dass sie immer ehrlich zu ihm war. Jones meint, dass sie sich endgültig entschlossen hat, bei Kollos zu bleiben, und bittet ihn sie allein zu lassen. Da wird ihr klar, dass der Mordgedanke vorhin von ihm stammte. Sie fragt, ob er daran dachte, sie zu ermorden, und will sich mit ihm unterhalten. Marvick meint, dass er jetzt wenigstens weiß, was man tun muss, damit sie menschlich reagiert: Man müsse den Patienten für die große Psychologin spielen. Er fordert sie auf, zu versuchen, eine normale Frau zu sein. Dann verlässt er das Quartier. Er begibt sich zu Kollos und versucht ihn, mit einem Phaser zu ermorden. Da öffnet Kollos sein Gefäß, Marvick wird vom Anblick wahnsinnig und taumelt durch den Raum.

Akt II: Tödliche Eifersucht[Bearbeiten]

Schließlich stolpert Marvick auf den Gang und rennt in den Turbolift. Jones tritt nun aus ihrem Quartier und sucht Kollos auf. Marvick erreicht derweil ein anderes Deck und schlägt einen Offizier nieder.

Larry Marvick ändert den Kurs der Enterprise.

Kirk, Spock, Dr. McCoy und die Sicherheitsoffiziere Leslie und noch einer machen sich auf den Weg und gehen zum Quartier. Kirk fordert Miranda auf, die Tür zu öffnen. Sie informiert Kirk, dass dem Botschafter nichts passiert ist. Larry Marvick war hier. Spock fragt, ob sie weiß, ob er der Strahlung ausgesetzt war. Dies verneint sie und Spock vermutet, dass er inzwischen wahnsinnig geworden ist. Er sei nun eine Gefahr für das ganze Schiff. Marvick betritt derweil den Maschinenraum und Scott meint, dass er den Scotch wohl jetzt schon trinken wollte. Da gibt Captain Kirk Alarmstufe Rot und meldet, dass der Täter Lawrence Marvick geistesgestört ist und versucht hat, Botschafter Kollos zu ermorden. Scott und zwei Ingenieure versuchen nun Marvick zu überwältigen, doch diesem gelingt es, alle drei nacheinander niederzuschlagen. Dann geht er wieder zu einer Kontrolltafel und ändert den Kurs des Schiffes. Auf der Brücke meldet Sulu, dass die Geschwindigkeit plötzlich auf Sol 8,5 erhöht wurde und Chekov ergänzt, dass sie weiter steigt. Uhura verlangt eine Meldung vom Maschinenraum, doch niemand antwortet. Sulu meldet, dass sie Sol 9 erreichen und Kirk fragt seinen Wissenschaftsoffizier, ob sie etwas dagegen unternehmen können. Spock und Chekov versuchen die Energie wegzunehmen. Uhura kann eine Verbindung zum Maschinenraum herstellen und Kirk schickt die Sicherheit dorthin. Jones geht mit. Kirk will dies zunächst nicht zulassen, doch Jones erklärt, dass sie seine Gedanken beeinflussen könne. Der Captain nimmt sie daraufhin mit.

Marvick greift im Wahn Miranda an.

Der Captain, Miranda, zwei Sicherheitsoffiziere und Dr. McCoy gehen in den Maschinenraum und es gelingt Kirk mit zwei Männern Marvick festzuhalten. Inzwischen fliegt die Enterprise in völlig unbekannte Gebiete außerhalb der Galaxis. Marvick glaubt, dass er sie außerhalb der Galaxie in Sicherheit gebracht hat. Als McCoy versucht ihn zu betäuben, fürchtet er sich, weil sie sie im Schlaf in ihren Träumen ersticken würden. Er will sofort beschleunigen und zur nächsten Galaxie. Da sieht er Jones und wird ruhig. Er meint, dass er es kaum fassen kann, und schon fürchtete, sie verloren zu haben. Doch sie sagt, dass sie hier ist. Jones meint, dass er nicht denken darf und das, was er sieht, furchtbar ist. Marvick würgt nun Jones und meint, dass sie jeden umbringen wird, der sie liebt. Sie würde jeden umbringen, der sie liebt. Dann gesteht er ihr seine Liebe und bricht tot zusammen.

Akt III: Spocks Plan[Bearbeiten]

Computerlogbuch Nummer 1 der Enterprise
Sternzeit 5630.8
Captain Kirk
Durch Larry Marvick befinden wir uns irgendwo im Weltraum, ohne zu wissen, wo wir sind. Wir haben keine Möglichkeit, unsere Position zu bestimmen. Man könnte sagen, wir sind im absoluten Nichts.
Spock schlägt vor, mit Kollos' Fähigkeiten für die Rückkehr zu benutzen.

Spock meint, dass sie wahrscheinlich in ein Raum-Zeit-Kontinuum vorgestoßen sind. Da kommt McCoy auf die Brücke und bringt den Autopsiebericht mit. Er starb an einem Kreislaufstillstand, Herzinfarkt und inneren Blutungen. Der Grund ist jedoch nicht feststellbar. McCoy vermutet, dass er mit den Wahnvorstellungen nicht mehr leben konnte. Kirk fragt nun nach Schäden, doch Scott hat keine wesentlichen Schäden gefunden. Spock meint, dass ihre Sensordaten keinen Sinn ergeben. Da sie keine Koordinaten haben, können sie nicht zurückfliegen. Wenn sie die Barriere passieren, würden sie aber wohl nicht zurückkehren, sondern einen Zeitsprung machen. Chekov kommentiert, dass sie durch einen Verrückten hierher gekommen sind und durch einen Verrückten auch wieder zurückkehren könnten. Kirk fragt nun, ob Kollos sie zurückbringen könnte. Spock hält dies für möglich. Er meint, dass er versuchen kann, eine geistige Fusion zu erzeugen, damit er mit Kollos' Wissen das Schiff navigiert. Er befürchtet jedoch, dass Jones dies nicht gestattet. Kirk schlägt vor, sie in ihrem Quartier festzuhalten, doch Spock meint, dass dies ihre telepathischen Fähigkeiten nicht aufhebt. Spock will sie stattdessen ablenken. Kirk ist sich sicher, dass ihm dies gelingen wird.

Kirk lenkt Jones ab.

Daraufhin geht Kirk mit Miranda Jones ins Arboretum und zeigt ihr die Pflanzen. Sie meint, dass die Pflanzen gar nicht duften. Kirk zeigt ihr daraufhin eine rote Rose. Dort sticht sie sich an einem Dorn. Kirk sieht sich den Finger an und meint, dass sie nicht auf die Krankenstation müsse. Jones erklärt, dass sie seine Liebe nicht wollte, da sie sie nicht erwidern konnte. Sie meint, dass menschliche Liebe ewigen Kampf bedeutet, weil sie den Hass, die Gier, ihren Neid und das Mitleid spürt. Mitleid sei das schlimmste von allen. Sie hält, wie die Vulkanier, unkontrollierte Emotionen für eine Art von Wahnsinn. Kirk meint, dass es sicher interessant ist, mit emotionslosen Wesen zu leben, jedoch fragt er, was mit der Liebe sei. Der Intellekt werde ihr irgendwann nicht mehr genügen und sie werde sich nach einem fühlenden Wesen sehnen. Jones fragt, ob er meint, dass es nicht möglich sei, eine emotionale Beziehung zu Kollos zu haben, und geht dann weiter. Kirk folgt ihr und sagt ihr, dass er sie nicht beleidigen wollte. Er bittet sie um Verzeihung. Kirk macht ihr nun Komplimente und meint, dass sie nur im Mondschein schöner aussehen würde. Jones sagt, dass sie nicht wusste, dass er so romantisch sein könne.

Spock bemerkt, dass Miranda Jones blind ist.

Spock geht derweil in Kollos' Quartier. Jones bemerkt dies und will sofort zu den beiden gehen, doch Kirk hält sie zurück. Sie meint, dass er keine Ahnung hat, worauf Spock sich eingelassen hat. Dann gehen sie beide zum Quartier. Dort tritt Spock bereits wieder heraus. Er erklärt, dass die Enterprise in Gefahr sei und Jones ihn nicht daran hindern dürfe. Jones fragt, wieso sie das nicht dürfe. Sie hat sich bereits verpflichtet, mit Botschafter Kollos eine telepathische Vereinigung einzugehen und fragt, wieso er sich der Gefahr aussetzt. Spock antwortet, dass sie sich der Gefahr nicht aussetzen dürfe. Zwar seien ihre telepathischen Fähigkeiten seinen weit überlegen, doch hier sei die Fähigkeit, ein Raumschiff zu führen, ausschlaggebend. Da sie dies nicht könne, müsse er es tun. Jones widerspricht und will das Schiff mithilfe von Kollos steuern. Doch da wirft McCoy ein, dass sie zwar alles tun könne wie ein Sehender, aber kein Raumschiff fliegen. Kirk ist verwirrt und Spock findet es faszinierend. McCoy sagt, dass sie blind ist und es damit einige Dinge gibt, die sie nicht tun kann. Spock bemerkt, dass sie das Sensorenkleid trägt, dass ihre Sehkraft ersetzt. Kirk schlussfolgert, dass Kollos keine Gefahr für sie ist, weil sie blind ist. Kirk erkennt, dass sie kein Mitleid wollte, weil sie es als das schlimmste aller Gefühle hält. Sie sagt, dass sie 1,24 Meter von der Tür entfernt steht und er dies nicht so genau bestimmen könne. Kirk entscheidet, dass Spock den Kontakt übernehmen solle. McCoy appelliert nun als Arzt an sie, doch sie ändert ihre Meinung nicht. Kirk will nun, dass sie die Sache mit Kollos bespricht. Dieser solle sie überzeugen, wenn sie es nicht könnten. Daraufhin geht sie zu Kollos und fragt ihn. Dieser willigt ein und als Jones hinaustritt, meint sie, dass sie keine Wahl habe, als sich zu fügen.

Computerlogbuch Nummer 1 der Enterprise
Nachtrag
Da wir nur mit Hilfe der navigatorischen Fähigkeit des Medusen eine Chance haben, in unsere Galaxie zurück zu finden, ließ ich Kollos auf die Brücke bringen. Hinter einem Schild, der uns vor der Strahlung schützt, wird Spock Kontakt mit ihm aufnehmen.
Spock fliegt mit Kollos' Wissen die Enterprise zurück.

Spock nimmt auf der Brücke nun Kontakt zu Kollos auf. Anschließend meint er, dass er sie alle kenne und es eine freudige Überraschung sei, sie zu sehen. Kollos erklärt, dass er zur Hälfte Kollos und zur Hälfte Spock ist. Dann geht er zu Marion und bewundert ihre Schönheit. Er meint, dass seine Welt auf sie beide warte. Kollos bedauert die Schwierigkeiten, die Kirk durch sie hat. Sulu überlässt das Steuer nun Kollos. Dieser fliegt die Enterprise nun zu den Koordinaten und lässt Chekov auf Sol 1 beschleunigen. So gelingt es, die Enterprise wieder an ihren Ausgangsort zu fliegen. Am Ziel angekommen, lässt Spock Chekov die Position bestimmen. Dieser meldet, dass sie so nah am Ausgangspunkt sind, dass die Differenz nicht messbar ist. Sulu übernimmt nun wieder das Steuer. Kollos bewundert die unglaubliche Kompaktheit und die Sinne eines Körpers. Sprache sei auch bemerkenswert, da sie in fast allen Situationen auf diese angewiesen sind. Auf der anderen Seite seien sie einsam und ihr Leben lang in dieser engen Hülle isoliert eingesperrt. Kirk weist den Botschafter darauf hin, dass er den Kontakt wieder lösen muss, da sie nichts riskieren dürften. Daraufhin geht er zu dem Kasten. Spock vergisst jedoch die Schutzbrille und verfällt ebenfalls in Wahnsinn. Sulu bemerkt die Brille und Kirk ruft Spock zu, die Augen zu bedecken.

Akt IV: Wahnsinn?[Bearbeiten]

Da hören sie einen Schrei von Spock und McCoy will schon hingehen, doch Kirk hält ihn zurück. Er ruft dann Spock. Dieser kommt hinter dem Raumteiler hervor und ist wahnsinnig geworden. Er greift nun McCoy, Kirk, Sulu und die Sicherheitswachen an, ehe er von Kirk mit einem Phaserschuss betäubt werden kann. McCoy stellt fest, dass er kaum atmet, und lässt ihn auf die Krankenstation bringen.

Miranda Jones macht eine Gedankenverschmelzung mit Spock.

Dort macht Marion eine Gedankenverschmelzung mit Spock und versucht seinen Geist zu stärken, damit er überleben kann. Draußen auf dem Gang unterhalten sich Kirk und McCoy. McCoy meint, dass es das einzige sei, was ihn noch retten kann. McCoy meint, dass er drin nicht helfen könne. Kirk traut Jones nicht und will reingehen. McCoy will ihn zurückhalten, doch verbittet sich die Einmischung. Jones fragt nun, wer da sei. Kirk gibt sich zu erkennen und Jones berichtet, dass es nichts neues gibt. Seine Lebensfunktionen werden immer schwächer. Er meint, dass sie ihn auf der Brücke beeinflusst hat, damit er vergisst, seine Schutzbrille aufzusetzen. Jones bezeichnet Kirk nun als wahnsinnig. Kirk meint, dass sie sich in ein Phantom verliebt hat und alles tun würde, um mit ihm allein zu sein. Er bezeichnet sie dann als egoistische Hexe und traut ihr sogar einen Mord zu. Er meint, dass sie Kollos nie sehen wird, aber Spock es konnte. Er meint, dass sie Kollos fragen solle. Dann kommt Kirk heraus und McCoy fragt, was los war. Er meint, wenn er sterben sollte, würde er es nicht verkraften. Jones versucht nun eine Gedankenverschmelzung mit Spock und meint, dass es für sie beide Leben oder Tod bedeutet. Spock durchlebt nun wieder die Erinnerungen an die Ereignisse der letzten Stunden in bizzarrer Reihenfolge. Dann kommt er wieder zu sich und versucht ebenfalls eine Gedankenverschmelzung mit Jones.

Nach einiger Zeit kommt Spock in McCoys Büro und die beiden helfen ihm, sich auf einen Stuhl zu setzen. McCoy meint, dass er aussehe, als wäre er dem Teufel persönlich begegnet. Kirk fragt nach Miranda und geht hinaus.

Die Enterprise und das Raumschiff der Meduser

Im Transporterraum bereitet Spock alles für den Transfer vor. Miranda Jones kommt in den Transporterraum und McCoy bedauert es, dass sie sie schon verlassen muss. Der Arzt dagt, dass ihr Wunsch in Erfüllung gegangen ist und Jones ergänzt, dass sie Kontakt mit Kollos hatte. Kirk und Jones kommen ins Gespräch. Der Captain dachte, dass sie nie wieder mit ihm sprechen würde. Jones antwortet, dass ihr durch ihn die Augen geöffnet wurden. Dann schenkt er ihr zum Abschied eine rote Rose mit Dornen, da diese nun mal zu den Toden gehörten. Jones wendet sich nun Spock zu und meint, dass sie nun versteht, was für eine Freude er bei einer Geistesverschmelzung erlebt. Außerdem verstehe sie nun auch, dass das große Wunder der Natur in ihrer unendlichen Vielfalt liegt. Spock fügt hinzu, dass man durch die Kombination all dieser Unterschiede neue Wahrheiten und Schönheiten entstehen lässt. Dann tritt Jones auf die Transporterplattform, zeigt den vulkanischen Gruß und verabschiedet sich von Spock. Dieser setzt daraufhin die Brille auf und beamt die beiden auf das Raumschiff der Medusen. Die Enterprise setzt dann ihre Reise fort.

Dialogzitate[Bearbeiten]

Jones
Ich habe vier Jahre auf dem Vulkan gelebt und gelernt, wie man sich beherrscht.
McCoy
Schrecklich!
McCoy
Er ist tot, Jim.
Spock/Kollos
Das ist Miss Uhura. ‚Uhura‘ bedeutet ‚Freiheit‘. Die Schönheit war immer der Gott der Welt.
McCoy
Das ist doch nicht Spock!
Spock/Kollos
Das war ein Zitat von Schiller, falls Sie das nicht wissen, Doktor.
McCoy
Das ist Spock!

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Story und Drehbuch[Bearbeiten]

Abweichungen vom Drehbuch / Geschnittene Szenen[Bearbeiten]

In einer nachsynchronisierten Szene wird für die vulkanische Philosophie der Unbegrenzten Mannigfaltigkeit in unbegrenzten Kombinationen weder die gängige englische noch die deutsche Abkürzung verwendet, sondern die aus der Voyager-Episode Schwere bekannte vulkanische Bezeichnung Kol-Ut-Shan.

Produktionsnotizen[Bearbeiten]

Allgemeines[Bearbeiten]

TOS-R 3x07 Titel.jpg

Anders als bei der deutschen Ausstrahlung von TNG-R wurden bei TOS-R keine deutschen Titel eingeblendet.

Sets und Drehorte[Bearbeiten]

Diese Episode zeigt die Brücke kurz aus einer eher ungewohnten Perspektive. Die Kamera ist, vom Fahrstuhl aus gesehen, auf der linken Seite der Brücke postiert und auf die rechte gerichtet, so dass Sulu sich im Vordergrund befindet und Chekov hinter ihm. Außerdem kommen die Computerstationen zwischen Spocks Computer und dem Bildschirm ins Bild, was sehr selten der Fall ist. Meistens sind solche seitliche Aufnahmen der Brücke in umgekehrter Richtung gedreht, so dass der Navigator im Vordergrund sitzt und die Computerstationen auf der linken Seite der Brücke ins Bild rücken.

Die erwähnten Computerstationen zur Rechten kommen in dieser Episode bereits vorher ins Bild, nämlich als Kirk die Brücke betritt und sich vor ihm die Fahrstuhltüren öffnen. Die sich dadurch ergebende Perspektive der Brücke finden wir nur noch einmal während der gesamten TOS-Reihe, nämlich in der Episode Pokerspiele.

Requisiten[Bearbeiten]

Das Sensorkleid von Doktor Jones ist das erste Auftreten einer Sehprothese für Blinde. Als Nächstes wird der VISOR von Geordi La Forge folgen.

Spezialeffekte[Bearbeiten]

Zur Darstellung des Parallelraums wird auf die galaktische Barriere aus der Episode Die Spitze des Eisberges zurückgegriffen.

Darsteller und Charaktere[Bearbeiten]

Diana Muldaur hat bereits in der Episode Geist sucht Körper als Dr. Ann Mulhall mitgewirkt und wird in der ständigen Rolle der Katherine Pulaski zu Star Trek zurückkehren.

Digitale Überarbeitung[Bearbeiten]

Die Enterprise im Orbit der Heimatwelt der Meduser

In der überarbeiteten Version der Episode wurde die Sequenz, die die Enterprise im Orbit der Heimatwelt der Meduser zeigt, durch ein Treffen mit einem Raumschiff der Meduser ersetzt.

Nachwirkung[Bearbeiten]

Regisseur Ralph Senensky hätte es vorgezogen, das Aussehen von Kollos der Fantasie der Zuschauer zu überlassen. Die Darstellung des Medusen durch bunt flackernde Lichter sei zu comicartig und unterminiere die von ihm beabsichtigte Wirkung. [1]

Merchandising[Bearbeiten]

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung[Bearbeiten]

Filmfehler[Bearbeiten]

Die deutsche Synchronisation macht aus Dr. Miranda Jones Marion.

Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

Spezies & Lebensformen
Meduser, Mensch, Rose, Vulkanier
Personen
Botschafter, Lord Byron, Kollos
Schiffe & Stationen
Medusisches Raumschiff
Astronomische Objekte
Erde, Galaxie, Mond. Parallelraum, Raum-Zeit-Kontinuum, Vulkan
Wissenschaft & Technik
Schutzbrille, Sensorenkleid, Warpantrieb
Speisen & Getränke
Antareanischer Brandy, Scotch Whisky
sonstiges
Blindheit, Dorn, Eifersucht, Geistesverschmelzung, Gier, Hass, Herz, Herzinfarkt, Innere Blutung, Kreislauf, Kreislaufstillstand, Liebe, Mitleid, Neid, Wahnsinn

Quellenangaben[Bearbeiten]

  1. Ralph Senensky, Artikel: IS THERE IN TRUTH NO BEAUTY? - July 1968 (Star Trek) bei Ralph's Trek, 4. Juni 2010 (abgerufen: 27. April 2013)