Spocks Gehirn

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Nach einem Überfall begibt sich die Crew der Enterprise auf die Suche nach Spocks Gehirn.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

Die Frau Luma beamt sich von einem unbekannten Schiff auf die Enterprise und betäubt die Crew. Anschließend legt sie ihre Hand auf Spocks Kopf und verschwindet dann wieder. Nachdem die Crew wieder zu sich kommt, stellt Dr. McCoy fest, dass Spocks Gehirn chirurgisch entfernt wurde. Da er nur begrenzte Zeit künstlich am Leben erhalten werden kann, macht man sich auf die Suche nach seinem Gehirn. Man fliegt dazu in das nahe Sigma-Draconis-System und beamt auf den sechsten Planeten. Dort treffen sie auf Morgs und Eymorgs, Männer und Frauen, die wohl nichts miteinander zu tun haben wollen. Die Eymorgs versuchen sie zu versklaven und stattet sie mit speziellen Gürteln aus, doch ist das Team in der Lage sich zu befreien. Spocks Gehirn, das einen Computer auf dem Planeten kontrolliert, kann eine Verbindung mit Kirks Kommunikator herstellen und so mit ihm kommunizieren. So führt er sie zu seinem Standort. Dort erwartet sie bereits Luma und zwingt die Männer mithilfe der Gürtel zu Boden. Spock kann Luma jedoch überwältigen und die Gürtel lösen. Luma sagt, dass sie sterben werden, wenn sie ihnen den Herrscher wegnehmen. McCoy setzt sich nun, trotz Warnungen von Spock das Gerät auf und erlangt so das nötige Wissen, um Spocks Gehirn zurück in seinen Kopf zu transplantieren. Kirk erklärt Kara derweil, dass Morgs und Eymorgs gemeinsam den Planeten regieren müssen und aufeinander angewiesen sind. McCoy verliert das Wissen jedoch mitten in der Operation. Der Arzt schließt Spocks Stimmbänder wieder an und dieser kann ihn nun anleiten, die restlichen Nerven wieder zu verbinden.

Langfassung[Bearbeiten]

Prolog[Bearbeiten]

Die Enterprise hat Erstkontakt mit einem Raumschiff unbekannter Herkunft. Sulu meldet, dass es 600.000 entfernt ist und direkt auf sie zukommt. Kirk lässt den Kurs beibehalten und die Phaser feuerbereit machen. Es nähert sich auf 43.000. Spock kann das Schiff nicht identifizieren. Es verfügt über eine Ionenantrieb und hoch entwickelte Technologie. Uhura hat auf allen Frequenzen und allen Sprachen versucht, doch sie antworten nicht. Daher versucht sie es nun mit den interstellaren Standardsymbolen. Kirk fragt Chekov, wie weit der Flugkörper noch entfernt ist. Chekov meldet, dass der Flugkörper nur noch 15.000 entfernt ist. Kirk fragt Scott nach seiner Meinung und dieser ist begeistert, da es eine ungewöhnliche Form und einen Ionenantrieb hat. So etwas habe er noch nie gesehen, meint aber, dass sie von ihnen noch lernen können. Spock ortet derweil ein Lebenszeichen, die auf einen Humanoiden mit reduzierter Lebensaktivität hindeuten. Das Lebenserhaltungssystem ist allerdings intakt und das Schiff hat eine Atmosphäre aus zirkulierendem Nitrogen-Sauerstoff. Als nächstes ortet er einen Transferbeam von dem unbekannten Objekt auf die Brücke der Enterprise. Uhura ruft die Sicherheit auf die Brücke. In diesem Moment materialisiert sich eine Frau auf der Brücke und Kirk stellt sich vor. Die Sicherheit stürmt aus dem Turbolift und die Frau berührt ein Armband. Daraufhin fällt das Licht auf der Brücke aus und alle Crewmitglieder werden betäubt. Dann betäubt sie auch noch die restliche Crew des Schiffs und geht zu Captain Kirk. Anschließend berührt sie Spocks Kopf, der auf dem Geländer liegt.

Akt I: Ist Spock tot?[Bearbeiten]

Dr. McCoy informiert den Captain, dass jemand Spocks Gehirn chirurgisch entfernt hat.

Auf der Brücke kommen alle wieder zu sich. Sulu fragt, was passiert ist und Kirk befiehlt, alle Messgeräte zu kontrollieren. KIrk verlangt einen Situationsbericht von allen Decks. Dann bemerkt Kirk das Fehlen von Spock. Der liegt auf der Krankenstation - "Pille" ruft nach dem gemeinsamen Freund und dem Kommandanten Kirk. Dieser macht sich sofort auf den Weg nach unten. McCoy lässt Chapel derweil ein Gerät einschalten und Spocks Lebenszeichen verbessern sich. Kirk und Scott betreten nun die Krankenstation und Chapel meldet, dass er einfach auf dem OP-Tisch lag. McCoy erklärt, dass er nichts für Spock tun könne. Die Diagnose des Doktors ist erschütternd. Spocks Gehirn wurde entfernt – sein Leben hängt nur noch an der Lebenserhaltung des Biobetts. Sein Gehirn wurde sauber entfernt, nichts zerrissen oder geplatzt und es gibt auch keine Blutungen. Kirk meint, dass er dann im Sterben liegt. McCoy widerspricht, dass seine vulkanische Physis den Körper am Leben erhält. Alle Werte sind normal, bis auf das Gehirn. Der geschockte Kirk erinnert sich nun an die Erscheinung, die plötzlich auftauchte. Sie hat ihm das Gehirn entfernt, aber er weiß nicht, wie. McCoy meint, dass seine Möglichkeiten einen Vulkanier am Leben zu erhalten beschränkt sind, da Vulkanier von der Funktionsweise ihres außergewöhnlich differenzierten Gehirns abhängig sind. Daher könne er ihn nur noch für 24 Stunden am Leben erhalten. Der Captain will Spock daher auf die Suche nach seinem Gehirn mitnehmen, da sie ihn nicht verlieren dürfen. McCoy fragt, ob er die ganze Galaxis durchsuchen will und dies der Suche nach einer Nadel im Heuhaufen gleiche. Dies finde er für eine Wahnsinnsidee und außerdem könne es ewig dauern. Außerdem weist er darauf hin, dass ihm die Kenntnisse fehlen, um Spocks Gehirn wieder einzusetzen. Ihre medizinische Entwicklung sei noch nicht so weit. Kirk meint, dass das fremde Wesen die Kenntnis hat und er es zwingen wird, sie ihm zu verraten. McCoy sagt, dass wenn er es nicht innerhalb von 24 Stunden gefunden hat, dann könne er es vergessen. Kirk befiehlt nun Scott und McCoy auf Spock zu achten. Dann verlässt er die Krankenstation.

Kirk veranlasst nach seiner Rückkehr auf die Brücke sofort alles Notwendige – schnell ist eine Ionenspur gefunden und Sulu setzt einen Kurs in Richtung des Sigma-Draconis-Systems mit Höchstgeschwindigkeit Warp 6.

Computerlogbuch Nummer 1 der Enterprise
Sternzeit 5431.4
Seit 15 Stunden und 20 Minuten folgen wir nun der Ionenspur des Raumschiffes, in dem sich Spocks Gehirn befindet. Uns bleiben also noch 8 Stunden und 40 Minuten.
Kirk entscheidet, Spocks Gehirn auf Sigma Draconis VI zu suchen.

Nach einer Weile reißt die Spur ab. Kirk befiehlt nun, alle Sensoren auf äußerste Reichweite zu stellen. Uhura bestätigt den Befehl und stellt die Sensoren entsprechend ein. Jedoch empfangen sie keinerlei Signale. Allerdings lässt die Spur darauf schließen, dass sich das Ziel des Schiffs im Sigma-Draconis-System befindet. Es gibt neun Planeten, drei davon gehören zur Klasse M und sind bewohnt. Kirk meint, dass der Eindringling ihre Atmosphäre atmete, also muss es auch auf dem Planeten Sauerstoff geben. Chekov zeigt nun ein neues Bild und meint, dass der dritte Planet auf der Skala unter groß B eingestuft wurde. Er entspricht der Erde im Jahr 1485. Der nächste Planet ist unter groß G eingestuft, was etwa dem Jahr 2030 entspricht. Der sechste Planet ist etwa auf dem Niveau der Eiszeit mit intelligentem Leben, aber auf sehr niedrigem Niveau. Kirk meint, dass keiner in der Lage ist, interstellare Reisen durchzuführen, und dennoch sei es ihm gelungen. Uhura ortet nun große Energiesignaturen vom sechsten Planeten. Sie weist aber auch darauf hin, dass diese ihre Ursache möglicherweise in vulkanischer Aktivität haben könnten. Kirk meint, dass er sich keinen Fehler erlauben könnte. Chekov schlägt den dritten Planeten vor. Jedoch sind alle drei nicht in der Lage zu interstellaren Reisen. Sulu plädiert für Planet 4. Uhura fragt, wozu sie das Gehirn von Spock brauchen. Irgendetwas muss ihnen zur Entwicklung fehlen. Chekov meldet, dass der Planet sich in einer Eiszeit befindet, hat aber auch eine tropische Zone. Da die Bevölkerung der beiden anderen Planeten nicht so weit fortgeschritten sein kann, um ein derartiges Schiff zu konstruieren, wählt man wegen der Energiewelle. den am niedrigsten entwickelten Planeten aus. Kirk meint zu Sulu, dass er den richtigen Riecher habe. CHekov fragt, was ist, wenn er sich irrt. Kirk antwortet, dass Spock dann sterben muss.

Akt II: Morg oder Eymorg?[Bearbeiten]

Computerlogbuch Nummer 1 der Enterprise
Sternzeit 4341.5
Captain Kirk
Wir beamen auf einen vereisten Planeten im System Sigma Draconis. Es bleiben uns noch 8 Stunden, 19 Minuten um Spocks Gehirn zu finden.
Kirk befragt einen Morg.

Der Landetrupp materialisiert sich auf dem Planeten und Kirk lässt Chekov und zwei Sicherheitsoffiziere ausschwärmen und das Gelände sondieren. Dann fragt er Scotty, welche Lebensformen er feststellt. Dabei verspricht er sich zunächst und nennt Scott Spock. Scott meldet, dass die Wesen in weiten Räumen verstreut sind. Inzwischen nähert sich ein Einheimischer dem Landetrupp mit einer Keule, flieht dann aber. Chekov ortet keine mechanischen Objekte, keinen Rauch, eine völlig reine Atmosphäre und eine Maximaltemperatur von 5 Grad Celsius. Dies bezeichnet er als erträglich. Kirk meint dazu, dass Chekov eine dicke Haut zu haben scheint. Scotty ortet nun Lebensformen. Auf den Felsen drüben bewegen sich fünf Lebensformen. Kirk lässt die Phaser entsichern und stellt klar, dass er sie lebend fangen will. Die Bewohner nähern sich derweil dem Landetrupp und nehmen einige Steine auf. Kirk lässt die Männer ausschwärmen und schickt dann Chekov vor. Da stürmen die Bewohner los und schleudern Steine und Stöcke auf sie. Kirk betäubt den ersten mit seinem Phaser und die anderen ergreifen daraufhin die Flucht. Dann geht Kirk zu ihm und erklärt, dass sie als Freunde zu ihnen kommen. Der Mann fragt, ob sie nicht zu den anderen gehören. Dies verneint der Captain. Kirk erklärt ihm, dass sie Menschen von einem fernen Stern sind. Der Mann meint, dass sie sehr klein seien, wie die "Anderen", die Glück bringen und sie peinigen. Kirk fragt, ob sie vom Himmel herunterkamen. Er sagt, dass sie hier leben und zu allen Bewohnern kommen. Kirk fragt nun nach den Frauen, doch dieser weiß davon nichts. Kirk bittet ihn, sie zu den anderen Wesen zu führen. Chekov ortet derweil eine alte Stadt unter den Felsen und Scotty macht sich auf die Suche nach dem Eingang. Der Mann warnt sie davor hineinzugehen, stößt Kirk beiseite und läuft weg. Eine Sicherheitswache will ihn schon verfolgen, doch Kirk lässt ihn entkommen. Scott ruft sie dann zum Eingang und er zeigt ihnen, dass in der Höhle Nahrungsmittel aufgespeichert wurden. Kirk sieht geschmiedete Metallwaffen und eine Art Sensor. Kirk meint, dass es vielleicht ein Köder sei und die Höhle eine Falle für die Ureinwohner sei. Sie gehen nun wieder hinaus und Kirk ruft Uhura und lässt McCoy sofort herunterbeamen. Nachdem sich McCoy und Spock materialisiert haben, gehen sie mit Kirk und Scott in die Höhle. McCoy steuert Spocks Körper mithilfe von Elektroden und einer Art Fernbedienung, die die entsprechenden Musekln für eine Bewegung steuern kann. Sie entdecken eine Art Lift, dessen Türen sich schließen und die vier nach unten befördern. Chekov und zwei Sicherheitsoffiziere müssen an der Oberfläche warten. Chekov erhitzt nun einen Stein mit seinem Phaser, damit sie sich aufwärmen können.

Die Eymorg überwältigen den Landetrupp.

Kirk lässt die Phaser auf Betäubung stellen. Scott und Kirk besprechen derweil die Lage. Scott ortet eine enorme Energie, deren Welle er nicht kennt. Die Quelle ist entweder ein Atommeiler mit einem Durchmesser von 100 Meilen oder Ionenenergie. In der Basis unter der Oberfläche werden die vier Eindringlinge von einer weiteren Frau erwartet, die Kirk sofort mit dem Phaser betäubt. McCoy untersucht sie und weckt sie. Sie fragt, wer sie sei. Kirk will zu dem gebracht werden, von dem sie ihre Befehle erhält. Sie weiß nichts von einem Gehirn und meint, dass Kirk weder ein Morg, noch ein Eymorg sei. Sie weiß jedoch nichts von einem Gehirn. McCoy bestätigt, dass sie keine Ahnung hat. Kirk lässt die Frau nun los und fragt, was es für eine Höhle sei. Sie stellt sich als Luma, ein Eymorg, vor. Kirk sei allerdings kein Eymorg und auch kein anderer Morg. Sie fragt, was er ist. McCoy sagt, dass er aus ihr nichts herausbringt, weil sie den Verstand eines Kindes hat. Scott ortet nun eine Reaktion, aber er kann sie nicht lokalisieren. Kirk spricht nun mit Spock. Dieser meint, dass er Freude und Erleichterung verspürt. Spock weiß leider nicht, wo er ist, doch Kirk verspricht ihm, ihn zu finden. Sie gehen nun weiter. Da treffen sie auf die Frau, welche die Enterprise enterte und Kirk zieht seinen Phaser und verlangt eine Erklärung, was sie mit Spock gemacht habe. Die Frau betäubt nun Kirk, Scotty und McCoy. Auf Spocks Körper hat das Gerät keine Wirkung.

Akt III: Kontakt[Bearbeiten]

Computerlogbuch Nummer 1 der Enterprise
Sternzeit 5431.6
Captain Kirk
Unmittelbar nachdem wir mit Spocks Gehirn Kontakt genommen hatten, wurden Doktor McCoy, Ingenieur Scott und ich selbst gefangen. Hunderte von Metern unter der Oberfläche des Planeten Sigma Draconis, von Wesen einer erstaunlich hohen technologischen Entwicklungsstufe. Die primitiven Humanoiden, die wir auf der Oberfläche des Planeten antrafen, hatten uns vor ihnen gewarnt. Sie sollen angeblich Glück und Unglück bringen.
Kirk verlangt, zu Spocks Gehirn gebracht zu werden.

In einer Höhle füttern Luma und andere Frauen derweil die Eymorg mit Nahrung. Kara lässt Kirk, McCoy und Scott in einem Raum wieder zu sich kommen, in dem sie auf Stühlen sitzen. Einige Morgs stehen als Wachen im Raum. Kara fragt, wer sie seien und was sie hier wollten. Kirk fragt, was sie mit Spocks Gehirn gemacht haben. Die Frau kann damit jedoch nichts anfangen. Kirk zeigt auf Spock und sagt, dass sie sein Gehirn sofort zurückgeben muss. Kirk meint, dass sie auf der Enterprise war. Kara antwortet, dass sie nur das Leben hier unten und auf der Oberfläche des Planeten kennen. McCoy meint, dass sie sich vielleicht wirklich nicht erinnert. Außerdem sei es unwahrscheinlich, das sie einen chirgurgischen Eingriff durchführen könnten. Kara meint, dass er Luma verletzt hat und dies nicht gestattet sei. Kirk meint, dass sie vorläufig hier bleiben und das Leben hier kennenlernen wollen. Kirk fragt nun, wer der Anführer ihres Volkes sei. Kara sagt, dass sie es war. McCoy fragt nach Ärzten und Kirk nach ihren Herrschern. Damit können sie jedoch nichts anfangen. Der Herrscher ist allein und isoliert und niemand dürfe zu ihnen. Kara versteht nicht, was sie mit "Gehirn" wollen. McCoy erklärt, dass das Gehirn ihre Körper kontrolliere. Kirk meint zu Scotty, dass Spocks Gehirn alles hier kontrolliert. Kirk kniet nun nieder und meint, dass sie mit ihrem Raumschiff aus einer fernen Welt gekommen sind, um ihn kennenzulernen. Kirk erkennt, dass diese ganze Szenerie von Spocks Gehirn erschaffen wurde und bittet demütig darum, diesen "Herrscher" zu treffen. Kara verweigert allerdings die Herausgabe des Gehirns und quält die drei mit den magnetischen Gürteln. Dann verlässt sie den Raum.

Computerlogbuch der Enterprise
Lieutenant Sulu
Ich halte die Enterprise in der Umlaufbahn des Planeten Sigma Draconis. Captain Kirk bleibt nur noch wenig Zeit, um Spocks Gehirn zu finden. Lieutenant Chekov, an der Oberfläche des Planeten, hält die Verbindung zwischen dem Captain und der Enterprise aufrecht.
Kirk kann mit Spocks Gehirn kommunizieren.

Die drei kommen wieder zu Bewusstsein. Kirk meint, dass es durch die Gürtel kein Wunder sei, dass die Morgs so gut gehorchen. Scott meint, dass die Frauen wohl kaum in der Lage wären, diese Einrichtung zu bauen. Scott meint, dass immer noch die Frage ist, wozu sie Spocks Gehirn brauchen. Kirk will seinen Tricorder holen, doch ein Morg hält ihn ab. Daraufhin greifen sie die Männer an. Kirk fliegt über einen Tisch und stürzt sich wieder auf den Morg, während Scott und McCoy mit dem anderen kämpfen. Mit zwei Tritten in den Bauch kann Kirk derweil diesen Mann ausschalten. Kirk nimmt wieder Kontakt mit Spock auf und diese fragt, ob sie wieder auf der Enterprise sind. Er meint, dass er einen Körper zu haben scheint, der sich ins Unendliche erstreckt. McCoy sagt, dass er ein Gehirn ohne Körper ist. Spock meint, dass sein Hirnstamm Lunge und Körpertemperatur aufrecht erhält. Durch ihre Anwesenheit hier, würde Kirk sein Leben riskieren. Kirk antwortet, dass sie hergekommen sind, um ihn zurückzuholen. Spock zweifelt an McCoys Fähigkeit, sein Gehirn wieder einzusetzen, auch wenn er dem Arzt zutraut einen Splitter herauszuziehen oder ein Furunkel aufzuschneiden. Spock betont, dass das keine Herabsetzung des Doktor ssein soll, denn diese Fähigkeit besitze man in der ganzen Galaxie nicht. Der Captain sagt, dass wenn es die Möglichkeit gibt, das Gehirn zu entfernen, dann müsse es auch einen Weg geben, es wieder einzusetzen. Es sei nur eine Frage der Zeit. Spock fragt nun, wieviel Zeit vergangen sei. Kirk antwortet, dass 18 Stunden und 12 Minuten vergangen sind. Folglich bleiben ihnen noch 5 Stunden und 48 Minuten um Spocks Gehirn zurück in seinen Körper zu transplantieren. Spock sagt, dass die Zeit für eine so schwierige Operation knapp sei. Kirk sagt, dass sie SPock deswegen sofort finden müssen. Spock versucht nun ein Signal zu senden und Scott kann dieses auffangen. Daraufhin gehen sie mit Spocks Körper los. Auf dem Weg fragt Kirk Spock, ob er ein Mittel gegen weitere Angriffe kenne und der Vulkanier will sich umgehend damit beschäftigen. Er meint, dass für die Schmerzgürtel eine Art Armspange gedrückt werden muss und Kirk bedankt sich für den Hinweis. Die Gruppe erreicht nun den Raum, in dem Spocks Gehirn sein muss. Drinnen ist jedoch Luma und fügt Kirk, McCoy und Scott Schmerzen zu. Kirk kann die Fernbedienung ergreifen und Spocks Körper geht auf die Frau zu und hält sie fest. Dann schaltet er die Gürtel ab und diese lösen sich von den Körpern der drei Männer. Sie stehen nun wieder auf und die Frau meint, dass sie alle sterben, wenn sie ihnen den Herrscher wegnehmen. Sie meint, dass der Herrscher ihnen für 10000 Jahre Kraft geben wird. Kirk beschreibt Spock, dass sein Gehirn offenbar mit einer Steuerungseinheit verbunden ist. Die Fremden brauchen Spock als Herrscher, um einfache Prozesse wie Heizungen und Wasseraufbereitung zu steuern. Kirk fragt die Frau, wie sie Spocks Gehirn entnahm. Diese antwortet, dass sie es nicht weiß. McCoy denkt, dass sie ihre Fähigkeiten über die Jahrhunderte verloren. Das Wissen, ein Gehirn zu entfernen, entnahmen sie laut Kara ihrem "Meister": eine große Sammlung von Speicherbänken, die das Wissen vieler Generationen beinhalten. Spocks Stimme erklärt, dass es eine ungeheure Ansammlung von Daten, die mithilfe eines speziellen Helms abgerufen werden können. Kirk hebt es hoch und will, dass Kara ihnen zeigt, wie es funktioniert. Diese sagt, dass sie es nur auf Befehl der Alten kann. Spocks Stimme sagt, dass durch die Stromkreise dieses Geräts die Daten direkt an das Gehirn der Priesterin übermittelt werden. Jedoch sei dies nur erlaubt, wenn die Umstände es erfordern. Kirk zwingt Kara, das gesamte Wissen abzurufen. Diese sagt, dass das was ihnen Spocks Gehirn über ihren Meister gesagt hat, sei wahr. Jedoch würdige er ihre Leistung nicht. Sie beschaffe die Mittel, durch die dieses Wissen erst angewendet werden kann. Ohne sie ist es nicht möglich, Spocks Gehirn am Leben zu halten. Kirk sagt, dass er ihre Fähigkeiten sehr geschätzt hat. Jedoch bewirkt man damit Fatales: Sie ist nun auch in der Lage, einen Phaser zu bedienen. Scott merkt an, dass der Phaser auf "Töten" geschaltet ist. Kara sagt, dass sie durch den Captain nun auch weiß, wie man tötet.

Akt IV: Wissen[Bearbeiten]

Kara weigert sich, Spocks Gehirn wieder einzusetzen.

Kirk sagt, dass er dachte, dass sie gar nicht wüsste, was töten ist. Er sagt, dass Spock stirbt, wenn sie ihnen nicht hilft. Sie sagt, dass der Herrscher 10000 Jahre leben wird. Kirk erwidert, dass Spocks Körper stirbt, jetzt in dieser Minute. Kara fragt, wieso eer nicht begreifen will, dass der Herrscher für sie viel wichtiger sei, als Spock für sie als Freund. Kirk sagt, dass niemand das Recht hat zu töten, auch wenn man ein höheres Ziel vor Augen hat. Kara sagt, dass sie noch nie getötet hat, aber ihren Auftrag erfüllen muss. Mit einem Trick gelingt es nun Kara zu entwaffnen. Scott simuliert einen Ohnmachtsanfall und Kirk nutzt den Moment der Ablenkung, um ihr den Phaser abzunehmen. Kirk will, dass sie das Gehirn wieder einzusetzen. Er fragt, wielange sie das Wissen dazu npch hat. Kara antwortet, dass die Programmierung noch drei Stunden anhält. Kirk verlangt das wieder, was sie ihnen auf dem Schiff genommen hat. Sie weigert sich, Spocks Gehirn auszuhändigen und wieder einzusetzen. Dies würde Verrat an ihrem Volk bedeuten.

McCoy meint, dass er das Wissen genauso in sein Gehirn speichern könne. Spock weist darauf hin, dass sie so den Doktor verlieren könnten, da die Maschine nicht für ein menschliches Gehirn konstruiert wurde. Dieses könnte irreparabel geschädigt werden. Der Arzt ist jedoch optimistisch, dass sie es für ein menschliches Gehirn anpassen können. Spock hält das Risiko für zu groß. McCoy entgegnet, dass sie sicher Spock verlieren, wenn sie nicht operieren. McCoy meint, dass sie es wagen sollten, da es die einzige Möglichkeit sei um Spock zu retten. Kirk stimmt ihm zu und McCoy setzt sich das Gerät auf, während Scott die Frau festhält. Das nötige Wissen wird in Pilles Gehirn gespeist. Der Arzt meint nun, dass es kinderleicht ist. Es ist ein großes Risiko, gelingt aber. So kann der Doktor Spock wieder gesunden lassen.

Computerlogbuch der Enterprise
Captain Kirk
Sternzeit 5432.3
Doktor McCoy ist dabei Spocks Gehirn wieder einzusetzen. Unser Problem: wir wissen nicht, wie lange diese außergewöhnlichen chirurgischen Kenntnisse ihm erhalten bleiben. Jeder weitere Versuch das Gerät zu benutzen, würde sehr wahrscheinlich den Tod von Doktor McCoy bedeuten.
Kirk erklärt Kraa, dass Morgs und Eymorgs nur gemeinsam überleben werden.

Pille operiert Spock sehr schnell und Scott meint, dass er mit Warpgeschwindigkeit operiert. Dieses phantastische Gerät würde er gern selbst einmal ausprobieren. Kara sagt, dass er es bekommen kann, allerdings würde dies ihre Vernichtung bedeuten. Kirk und Kara sprechen derweil. Kirk meint, dass es ihr ohne Herrscher besser gehen wird und sie sich gemeinsam entwickeln werden. Morgs und Eymorgs würden gemeinsam den Planeten regiereren. Kara wendet ein, dass die Morgs Angst vor ihnen haben. Kirk meint, dass sie ich mit den Morgs verständigen sollen. Jedoch fürchtet sie, dass sie an der Oberfläche erfrieren. Kirk antwortet, dass sie ihnen beibringen werden, wie sie Häuser bauen. Die Menschen hätten unter schlimmeren Bedingungen überlebt. Da beginnt McCoy zu vergessen. Kirk ermahnt ihn. McCoy fragt sich, wie er die Millionen Nerven und Ganglien verbinden soll. Er hat nicht mehr die leiseste Ahnung. Kirk meint zu ihm, dass es für ihn eben noch ein Kinderspiel war, und McCoy operiert weiter.

Computerlogbuch der Enterprise
Captain Kirk
Nachtrag
Unser Wettlauf gegen die Zeit scheint vergeblich gewesen zu sein. Doktor McCoy hat das chirurgische Wissen, das ihm vermittelt wurde, wieder verloren. Er ist also gezwungen, auf seine eigenen Kenntnisse zurückzugreifen. Als er den Eingriff zu Ende führen will, wird er unsicher. In der verzweifelten Anstrengung, von Spock bzw. seinem Gehirn einen Rat zu bekommen, habe ich McCoy angewiesen, zunächst Spocks Stimmbänder zusammenzufügen.

So kann Spock den Doktor bei der Operation dirigieren und ihm helfen, alle Nerven wieder richtig zu verbinden. McCoy soll die physische Reaktion prüfen und Spock wird ihm sagen, ob es stimmt. Anschließend soll McCoy die Nerven mit den Trilaserkollektoren verbinden. So verbindet er den rechten Zeigefinger, das rechte Handgelenk und den rechten Ellbogen. Schließlich ist McCoy fertig und die normalen Reaktionen scheinen zu funktionieren. Spock steht nun auf und ist wieder der Alte. Er bedankt sich bei McCoy und meint, dass er sich absolut wohl fühlt. Er findet das Frau-Mann-Schisma auf diesem Planeten faszinierend. McCoy meint, dass er Spocks Sprachzentrum nie wieder hätte anschließen sollen, doch Kirk antwortet, dass sie das Risiko eingehen mussten. Spock berichtet derweil, dass das Frau-Mann-Schisma zuletzt auf der Erde bei den Griechen beobachtet wurde.

Dialogzitate[Bearbeiten]

nach der Landung

Kirk
Irgendwelche ungewöhnlichen Signale, Spock… äh, Scotty?
Kara
Gehirn, Gehirn… WAS IST DAS?

beobachtet, wie Pille operiert

Scotty
Das habe ich noch nie gesehen: Er operiert mit Warpgeschwindigkeit!

auf der Brücke

Kirk
Höchstgeschwindigkeit, Warp 6!
Kirk
Was empfangen Sie, Mr. Spock?
Spock
Eine unbekannte Konfiguration: Ionenantrieb, Hochgeschwindigkeit – einzigartige Technologie.
Scotty
So ein Schiff habe ich noch nie gesehen, mit Ionentriebwerk. Von denen können wir noch was lernen.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

TOS-R 3x06 Titel.jpg

Anders als bei der deutschen Ausstrahlung von TNG-R wurden bei TOS-R keine deutschen Titel eingeblendet.

Einige der Soundtrack-Themen wurden in späteren Episoden wiederverwendet.

Bei dem Außeneinsatz stirbt kein Sicherheitsoffizier.

Die Autoren des Episodenführers Star Trek 101: A Practical Guide to Who, What, Where, and Why haben den Titel dieser Episode auserkoren, um einen „Spock's-Brain“-Award zu kreieren. Dieser Preis wird den jeweils (von Fans gewählten) schlechtesten Folgen jeder Serie verliehen. Die weiteren „Preisträger“ sind TAS: Das Lorelei-Signal, TNG: Genesis, DS9: Die Beraterin, VOY: Die Schwelle und ENT: Dies sind die Abenteuer.

Merchandising[Bearbeiten]

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung[Bearbeiten]

Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Hauptdarsteller
William Shatner als Captain James T. Kirk
Gert Günther Hoffmann
Andreas Neumann (neue Szenen)
Leonard Nimoy als Commander Spock
Herbert Weicker
Norbert Gescher (neue Szenen)
DeForest Kelley als Dr. Leonard H. McCoy
Randolf Kronberg
James Doohan als Lt. Commander Montgomery Scott
Kurt E. Ludwig
Manfred Petersen (neue Szenen)
George Takei als Lieutenant Hikaru Sulu
Fred Klaus
Nichelle Nichols als Lieutenant Uhura
Ilona Grandke
Walter Koenig als Fähnrich Pavel Chekov
Martin Umbach
Gaststars
Marj Dusay als Kara
Ingrid Capelle
Ana Fonell (neue Szenen)
Co-Stars
Majel Barrett als Chapel
Ruth Pistor
Viola Sauer (neue Szenen)
James Daris als Morg (Kreatur)
unbekannter Synchronsprecher
Sheila Leighton als Luma
Lis Verhoeven
nicht in den Credits genannt
William Blackburn als Hadley
Frank da Vinci als Brent
Roger Holloway als Roger Lemli
Pete Kellett als Morg-Wache #1
Jeannie Malone als Yeoman
Eddie Paskey als Leslie
mehrere unbekannte Darsteller als Morg, davon:
unbekannte Darstellerin als Eymorg #1
unbekannte Darstellerin als Eymorg #2
unbekannter Darsteller als Sicherheitsoffizier #1
unbekannter Darsteller als Sicherheitsoffizier #2
Stuntmen/Stuntdoubles/Stand-Ins
Paul Baxley als Stuntdouble für William Shatner
unbekannter Stuntman als Stuntdouble für James Doohan
unbekannter Stuntman als Stuntdouble für DeForest Kelley
Weitere Synchronsprecher
Holger Hagen als Sprecher des Vorspanns (im Original von William Shatner)

Verweise[Bearbeiten]

Ereignisse
1485, 2030
Spezies & Lebensformen
Bewohner von Sigma Draconis III, Bewohner von Sigma Draconis IV, Eymorg, Mensch, Morg, Römer
Kultur & Religion
Sprache
Personen
Arzt
Schiffe & Stationen
Eymorg-Raumschiff
Orte
Ambulanz, Höhle, Stadt
Astronomische Objekte
Klasse M, Sigma Draconis, Sigma Draconis I, Sigma Draconis II, Sigma Draconis III, Sigma Draconis IV, Sigma Draconis V, Sigma Draconis VI, Sigma Draconis VII, Sigma Draconis VIII, Sigma Draconis IX, Sonne, Spektraltypus Gamma 9, Stern
Wissenschaft & Technik
Atmosphäre, Celsius, Frequenz, Handphaser, Ionenantrieb, Ionenenergie, Lebenserhaltungssystem, Licht, Luft, Schiffsphaser, Sonic Separator, Transferbeam, Transporterraum, Tri-Laser-Konnektor, Zirkulierender Mykrogensauerstoff
sonstiges
Atmung, Befehl, Blutung, Brücke, Eiszeit, Ellenbogen, Evolution, Finger, Ganglie, Gehirn, Handgelenk, Humanoid, Intelligenz, Keule, Klima, Körper, Landekommando, Nerv, Roter Alarm, Sprachzentrum, Stimmband, Stimme, Tropische Zone, Vulkan, Wissenschaft