Azati Prime

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Die Enterprise (NX-01) kommt endlich am Ort des Baus der Superwaffe an. Daniels erklärt Captain Archer, dass eine fremdartige Spezies für die Feindseligkeit der Xindi verantwortlich ist.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

Die Enterprise erreicht Azati Prime, den Planeten, auf dem die Superwaffe gebaut werden soll. Da das System massiv geschützt wird, brechen Trip und Travis mit dem erbeuteten Insektoiden-Shuttle auf und können die Waffe finden. Zurück auf dem Schiff fasst Archer den Plan, das Xindi-Shuttle mit Torpedos auszurüsten und so zur Waffe zu fliegen, um diese zu zerstören - Archer übernimmt diese Aufgabe. Kurz vor dem Start des Shuttles bringt Daniels Archer 400 Jahre in die Zukunft, an Bord der Enterprise-J. Daniels erklärt ihm, dass die Sphären von transdimensionalen Wesen erschaffen wurden, die versuchen, diese Welt mittels der Sphären an ihre Lebensumstände anzupassen. In dieser Zeit kämpft die Föderation zusammen mit den Xindi gemeinsam gegen die Erbauer der Sphären. Da diesen der Ausgang der Geschichte jedoch bekannt ist, haben sie die Xindi überzeugt, die Menschheit zu vernichten. An dem Ort der Waffenproduktion wird Archer von den Xindi gefangen genommen und verhört. Als angedroht wird, die Enterprise zu zerstören, erklärt er sich bereit, etwas auszusagen, allerdings nur gegenüber Degra. Es gelingt ihm, sein Wissen an Degra zu vermitteln, der sich mit einem Xindi-Primaten und einem Xindi-Arborealen berät. Als die drei Xindi zumindest teilweise überzeugt waren, unterbricht ein Reptilianer das Treffen: Archer soll in eine spezielle Einrichtung gebracht werden. Zur selben Zeit führt die Enterprise einen aussichtslosen Kampf gegen eine Reihe von Xindi-Schiffen, Viele Systeme werden beschädigt, schließlich treibt die Enterprise manövrierunfähig im Raum.

Langfassung[Bearbeiten]

Prolog: Das Ziel vor Augen[Bearbeiten]

Die Enterprise erreicht Azati Prime.

Die Enterprise fällt unter Warp und erreicht Azati Prime, dem Ort, an dem die Xindi-Superwaffe gebaut werden soll. Archer lässt auf ¼ Impulsgeschwindigkeit gehen. T'Pol meldet um die inneren Planeten eine beträchtliche Anzahl an Aktivitäten, darunter viele Xindi-Schiffe. Reed berichtet von einer großen Satellitenanordnung, die ein Erfassungsgitter erzeugt. Archer wirft ein, dass Degra ein Sicherheitsnetz erwähnt hat. Malcolm ist somit der Meinung, dass sie am richtigen Ort sind. Archer gibt Travis Mayweather den Befehl, die Enterprise auf die andere Seite des Planetoiden zu bringen, der beim Anflug passiert wurde. T’Pol meldet einen Schiffskonvoi, der sich dem System nähert. T'Pol vergrößert das Führungsschiff und zeigt Archer die Warpsignatur: Das Führungsschiff ist das von Degra.

Auf Degras Schiff hält er eine kleine Rede, in der er über die Fertigstellung einer Waffe sinniert, die gebaut wurde, um einen ganzen Planeten zu zerstören. Er erinnert dabei an die Worte von Enarchis, die er etwa 50 Jahre vorher in der Großen Diaspora geschrieben hat. Ohne eine eigene Welt seien die Xindi nichts als Kinder, die sich in der Wildnis verirrt haben. Degra ist der Ansicht, dass die Xindi diese Wildnis eines Tages verlassen und sich nie wieder verirren werden. Dann trinken sie auf eine Zukunft für alle Xindi.

Akt I: Vorbereitungen für die Mission[Bearbeiten]

Auf Dolims Schiff treffen sich Jannar, Degra und sein Berater. Jannar und sein Berater danken Degra und huldigen ihn dafür, diese Superwaffe in so kurzer Zeit verwirklicht zu haben. Dolim gibt sich zurückhaltender und will sich seine Glückwünsche für den Moment sparen, wo die Menschheit vernichtet wurde.

Die Enterprise versteckt sich hinter einem Planetoiden.

Die Enterprise befindet sich währenddessen im Orbit des Planetoiden. Reed berichtet, dass er das Gitter gescannt und keine einzige Schwachstelle entdeckt habe. T'Pol meint außerdem, dass das Gitter extrem empfindlich sei und ein Durchflug sofort entdeckt werden würde. Auf Trips Idee, das Gitter zu deaktivieren, entgegnet T’Pol, dass sich das Gitter auf tausende Satelliten stützt. Sobald einer außer Betrieb geht, wird die Lücke von den anderen automatisch geschlossen. Archer bringt die Insektoiden-Fähre ins Spiel, die kurz zuvor erbeutet wurde. Mit dieser Fähre wäre es möglich, in das System reinzufliegen. Mayweather entgegnet wiederum, dass keiner Experte darin ist, dieses Gerät zu fliegen. Auch Trip äußert seine Bedenken bezüglich dieser Fähre. Sie bräuchten schon ein paar Stunden um sich damit anzufreunden. Archer gibt den beiden die nötige Zeit, um die Fähre und ihre Bedienungen zu erlernen.

An Bord der Insektoiden-Fähre haben Tucker und Mayweather erst mal nur wenig Glück in der Bedienung – es funktioniert alles anders, als sie es sonst gewohnt sind. Mit seinem ersten Handgriff findet er die Schubumkehr. Tucker sagt, dass wenn sie nicht mit dem Hintern zuerst reinfliegen wollen, das Ding vorwärts bewegen müssen. Tucker will die Konsoleneinstellungen durchgehen. Er probiert den Backbordschalter. Die beiden gehen immer wieder die Schaltfunktionen und Konsolenanordnungen durch.

Währenddessen ist Hoshi auf der Brücke damit beschäftigt, die Sprache der Insektoiden zu übersetzen. T’Pol unterbricht und gibt an, dass Commander Tucker Zeit brauchen wird, die Übersetzungsmatrix zu installieren. Hoshi erwidert, dass sie zuerst die Übersetzung hinkriegen muss, bevor Tucker insektoidisch sprechen kann.

Während Tucker und Mayweather in der Fähre arbeiten, kommt Archer vorbei. Er kommt schnell zur Sprache und instruiert die Beiden, die Waffe zu finden, zu scannen und wieder zurückzufliegen. Archer betont, dass sämtliche gesammelte Informationen nicht helfen, wenn sie nicht zurückgebracht werden. Tucker will daran denken. Archer wünscht abschließend viel Glück - Tucker und Mayweather bedanken sich.

Die Insektoiden-Fähre wird gestartet. Die Flugbahn ist allerdings unregelmäßig und die Fähre streift sogar ganz leicht die Enterprise. Archer meint, dass die Rechnung Trip zugehen wird. Travis bekommt immer mehr ein Gefühl für die Fähre. Sie nähern sich dem Erfassungsgitter und können hindurchfliegen. Es nähert sich allerdings ein Insektoides Patrouillenschiff, das ihnen sagt, dass der Aufenthalt innerhalb des Erfassungsgitters nicht gestattet sei und bittet um Erklärung. Trip erklärt, dass sie eine Störung in der Navigation hatten, die aber mittlerweile behoben wurde. Es wird ihnen daraufhin mitgeteilt, sich zu ihrem Trägerschiff zurückzubegeben. Trip bestätigt diesen Befehl.

Der Xindi-Außenposten auf dem Planetoiden, der die Enterprise entdeckt hat.

Auf der Enterprise berichtet indes T’Pol, dass das Erfassungsgitter zu viele Störungen verursacht und sie deshalb den Sensorenkontakt zur Fähre verloren hat. Reed berichtet gleich darauf, dass die Enterprise gescannt wird. Auf Archers Nachfrage nach Schiffen meint Reed nur, dass er keine Schiffe in der Umgebung findet. T'Pol hat die Antwort gefunden: es ist ein kleiner Außenposten, der sich auf dem Mond befindet, den die Enterprise umkreist. Die Rotation hat sie in Reichweite der Scanner gebracht; die Überwachungsstation wird auf dem Hauptschirm angezeigt. T'Pol erfasst drei Xindi-Biozeichen. Archer fragt, ob schon eine Transmission abgeschickt wurde – T'Pol antwortet, dass dies noch nicht möglich ist, da die Mondrotation die Station außer Kommunikationsreichweite gebracht hat. Dies dauert ihrer Analyse nach vier Stunden. Archer gibt Reed den Befehl, auf die Station zu zielen. T'Pol will protestieren, aber Archer wiegelt damit ab, dass nichts riskiert werden darf. Er erteilt den Befehl und Reed zerstört den Außenposten mit einem Torpedo.

Inzwischen hat die Insektoiden-Fähre mit Tucker und Mayweather an Bord Azati Prime erreicht: Der Planet scheint hauptsächlich aus Wasser zu bestehen und auf dem fast nicht vorhandenen Land existiert kein Leben. Sie fliegen die Fähre näher an die Wasseroberfläche. Mayweather erinnert Tucker, dass er mal sagte, dass die meiste Energie in die strukturelle Integrität geleitet wird, was laut Aussage von Travis reichen würde, um in einen Gasriesen reinzufliegen. Die Beiden entscheiden, mit der Fähre ins Wasser reinzufliegen, wobei die strukturelle Integrität hält. Nach einer kurzen Fahrt durch das unbekannte Gewässer entdecken sie den Bauort der Superwaffe, der ebenfalls unter Wasser liegt. Trip ortet viel Aktivität in der unteren rechten Hemisphäre. Trip möchte dennoch einen genaueren Blick auf verschiedene Bereiche werfen. Anschließend kehren die Beiden mit der Fähre auf die Enterprise zurück.

Trip und Travis finden den Bauort der Superwaffe.

Zurück auf der Enterprise berichtet Trip, dass die Waffe prinzipiell fertig ist und nur noch Wartungsarbeiten durchgeführt werden. Reed ist die mitgebrachten Scans durchgegangen und zeigt auf einen Bereich, den er als die Sprengstoffmatrix identifiziert. Daran nah genug, wäre es möglich, eine Kettenreaktion auszulösen, die die Waffe zerstören könnte. T’Pol meint daraufhin, dass die auslösende Sprengung ziemlich groß sein müsste, woraufhin Reed entgegnet, dass ein paar Photoniktorpedos reichen müssten – Trip meint, dass dafür Platz in der Fähre wäre. Archer ist der Ansicht, dass dies eine Selbstmord-Mission wäre. Travis ist der Meinung, dass er der Richtige dafür ist, da er als Einziger weiß, wie die Fähre zu steuern ist. Trip ist anderer Ansicht – denn er hat an den Kontrollen geübt und könnte die Fähre ebenso fliegen. Travis wiederum ist der Einzige, der mit der Fähre praktische Erfahrung aufweisen kann. Archer beendet die Diskussion: Er wird die Fähre fliegen und fragt, wann sie startklar sein könnte. Laut Trips Aussage wird es ein paar Stunden dauern, die Torpedos einzubauen. Auf Archers Anordnung beginnt Trip. Archer verabredet sich mit Travis im Shuttlehangar, da er ein paar Flugstunden benötigt, um die Fähre fliegen zu können.

Archer geht nun zum Turbolift und anschließend durch die Korridore, auf dem Weg zum Shuttlehangar, als er sich plötzlich an einem fremden Ort wiederfindet. Daniels heißt ihn Willkommen, er stellt den Ort als Enterprise-J vor, einem entfernten Verwandten von Archers Enterprise. Sie befänden sich jetzt 400 Jahre in der Zukunft.

Akt II: Die Schlacht von Procyon V[Bearbeiten]

Die Schlacht von Procyon V.

Daniels zeigt Archer den durch die Sphären modifizierten Raum und erklärt, dass er sich mittlerweile auf 50000 Lichtjahre ausdehnt hat und immer noch weiter wächst. Archer entgegnet, er habe so etwas ähnliches bereits gesehen. Archer fragt Daniels, ob er von dem Fremden weiß, dem Testobjekt, das in den modifizierten Raum geschickt wurde und das er und seine Crew kürzlich fanden. Daniels weiß davon und gibt detaillierte Informationen darüber und fügt an, dass es sich dabei nur um ein Vorspiel für eine Invasion handelt. Dies überrascht Archer nicht, kamen er und seine Crew zu demselben Schluss. Daniels gibt an, er hätte Archer zu einem sehr wichtigen Ereignis gebracht – die Schlacht von Procyon V, wo die Föderation die Sphärenbauer angreift. Archer ist unsicher und erkundigt sich nach der Föderation, die von Daniels schon früher erwähnt wurde. Daniels nennt die Vulkanier, Andorianer, Itheniten, Klingonen und weitere dutzend Spezies inklusive der Menschen, die alle in einer mächtigen Allianz vereint sind. Daniels gibt weiterhin in Aussicht, dass die Föderation die Schlacht gewinnt und die Sphärenbauer in ihr transdimensionales Reich zurückdrängt. Ansonsten hätten sich die Sphärenbauer in der gesamten Galaxie ausgebreitet und somit sämtliches normales Leben ausgelöscht. Daniels eröffnet Archer weitere Details über die Sphärenbauer: Diese sind eine Spezies, die alternative Zeitlinien untersuchen kann. Sie haben somit auch die Zeitlinie gesehen, in der die Föderation sie besiegt und wollen diese Zeitlinie ändern. Darum haben sie die Xindi kontaktiert und diese davon überzeugt, dass die Menschheit eine Bedrohung darstellt, die ausgelöscht werden muss. Und da es ohne die Menschheit keine Föderation gibt, gäbe es somit auch keine Allianz, die die Sphärenbauer im 26. Jahrhundert besiegen könnte. Daniels redet auf Archer ein und macht ihm klar, dass er die Xindi überzeugen muss, dass nicht die Menschheit der Feind ist. Das Gegenteil wird der Fall sein – die Menschheit wird die Xindi vor den Sphärenbauern schützen. Archer entgegnet, dass die Superwaffe bald fertig sein und eingesetzt werden wird, was er nicht geschehen lassen kann und darf. Daniels sagt wiederum, dass eine Zerstörung der Waffe alles nur hinauszögert, da die Xindi eine Neue bauen könnten. Ersoll sich nicht selber opfern, da er für die Zukunft zu wichtig ist. Archer verlangt von Daniels, wieder zurückgeschickt zu werden, um seine Mission zu Ende bringen zu können. Daniels gibt ihm noch ein Familienmedaillon eines an Bord der Enterprise-J dienenden Xindi und schickt ihn anschließend zurück.

Archer erreicht Azati Prime.

Wieder zurück unterhalten sich Archer und T’Pol über seinen Besuch in der Zukunft. T'Pol will es quantendatieren lassen, doch Archer sagt, dass sie beide wissen, dass es aus der Zukunft kommt. Archer will die Mission wie geplant durchführen. T’Pol entgegnet dem, dass laut Daniels nur Archer den Konflikt mit den Xindi beenden kann, was natürlich nicht möglich ist, wenn er tot ist. Archer ist überrascht – gesteht sie ja damit indirekt ein, an den zeitreisenden Daniels zu glauben. T’Pols Meinung bezüglich Zeitreisen wurde durch den kürzlich erfolgten Besuch in Detroit geändert. Da die Waffe allerdings kurz vor dem Start steht, hat Archer nicht mehr die Zeit, über eine andere Vorgehensweise nachzudenken – er muss handeln und dies schnell. T'Pol ruft ihm noch nach, dass sie nur nicht will, dass er stirbt und dies nicht nötig ist. Doch Archer sagt, dass er wünschte, dass es wahr ist.

Währenddessen diskutieren Degra und Dolim über den Einsatz der Waffe. Dolim wünscht eine Eskorte von vier Schiffen. Degra entgegnet, dass hierfür ein sehr großer Wirbel nötig wäre, der instabil werden und zum Verlust von Schiffen führen könnte. Dolim beabsichtigt, nicht bei der Erde halt zu machen, sondern will jede Kolonie, jeden Außenposten und jeden Flüchtlingstreck aufspüren und zerstören. Es kommt eine Nachricht für Dolim herein. Es wird ihm gemeldet, dass der Kontakt zu einem der lunaren Außenposten seit zwei Stunden abgerissen ist. Dolim befiehlt, eine Patrouille loszuschicken, um die Sache zu überprüfen. Daraufhin verlässt er den Raum. Jannar sagt, dass jemand einmal gesagt hat, mit Reptilianern zu feilschen, ist wie mit der Sonne zu verhandeln. Man erzielt keine Fortschritte und man geht verbrannt weg. Degra sagt, dass es nicht an ihm liegt. Jannar sagt, dass er Degra so zuletzt bei der Übergabe der ersten Waffe gesehen hat. Degra sagt, dass diese Waffe nur 7 Millionen Personen tötete, während diese hier eine ganze Welt vernichten wird. Jannar meint, dass es besser ihre Welt zerstört wird, als ihre. Degra sagt sich dies auch immer wieder, aber es ist ein Fakt, dass eine Vielzahl der Toten Unschuldige und auch Kinder sein werden. Jannar sagt, dass man am Besten nicht darüber nachdenkt. Doch Degra meint, dass das sehr schwer fällt, wenn man selbst Kinder hat. Der Arboreale sagt, dass er an die Zukunft ihrer Kinder denken muss. Degra antwortet, dass er sich fragt, wie sie dereinst über sie denken werden.

Unterdessen übt Archer auf der Enterprise unter Travis’ Anleitung das Fliegen der Insektoiden-Fähre. Travis fragt Archer nach seinen Beweggründen, warum gerade er die Fähre fliegen will, ist doch Archer derjenige an Bord, der am wenigsten zu entbehren ist. Der Captain sagt, dass er vor drei Stunden befahl, drei lebende Wesen zu töten und vor einem Monat befahl er Phlox, ein lebendes Wesen zu kreieren, um etwas von seinem Gewebe zu verwenden und er erlaubte ihm es zu töten. Archer teilt ihm mit, dass er niemandem mehr den Befehl geben will, zu sterben.

Anschließend bringt er Porthos noch bei Doktor Phlox vorbei, damit dieser sich in Zukunft um ihn kümmern kann. Archer verlässt wieder die Krankenstation aber bittet Phlox vorher, seinem Hund doch hin und wieder mal ein bisschen Käse zu geben. Auf der Brücke hält Archer noch eine kurze Rede vor der Brückenbesatzung und erinnert sie an den Zeit, wo das Schiff zum ersten Mal gestartet ist. Damals waren sie Forscher und Archer möchte nach dem Ende dieser Mission, dass sie wieder zu Forschern werden und ihre ursprüngliche Mission wieder aufnehmen. Anschließend begibt er sich zur Insektoiden-Fähre, gibt eine finale Meldung via Funk an die Brücke und fliegt in Richtung Azati Prime.

Akt III: Eine erste Annäherung[Bearbeiten]

T'Pol verliert die Kontrolle über ihre Emotionen.

Auf der Brücke verfolgt Malcolm Archers Flugbahn durch das Erfassungsgitter und meldet anschließend, dass er hindurchgelangt ist. T’Pol verlässt daraufhin die Brücke und geht in den Bereitschaftsraum, wo sie ihre Emotionen nicht mehr unterdrücken kann und zu weinen anfängt.

Archer erreicht währenddessen Azati Prime und taucht mit der Fähre ins Wasser ein. Als er am Zielort angelangt ist, muss er feststellen, dass die Waffe nicht mehr da ist. Zu allem Überfluss wird er auch noch von Patrouillenschiffen der Insektoiden entdeckt, die ihn auffordern, sofort zu stoppen. Er kommt dem nicht nach und wird unter Beschuss genommen – die Systeme der Fähre fallen aus.

Unterdessen besucht Trip T’Pol und meldet ihr, dass immer noch keine Explosion erfolgt ist, obwohl der Captain bereits mehr als zwei Stunden unterwegs ist. Er und Mayweather haben nur 25 Minuten benötigt, um die Waffe zu erreichen und kannten damals das Ziel nicht. Es ist ebenso unwahrscheinlich, dass die Explosion von den Sensoren unentdeckt geblieben ist. Trip erinnert T’Pol daran, dass ihr Platz nicht im Bereitschaftsraum, sondern auf der Brücke ist, da sie jetzt das Kommando über die Enterprise hat. Der Captain wird nicht mehr zurückkehren, ganz egal, was auch weiter passieren wird. T’Pol will davon nichts mehr hören und bittet ihn, zu gehen. Er verlässt daraufhin den Bereitschaftsraum.

Nachdem die Insektoiden-Fähre aufgebracht wurde, wurde Archer gefangen genommen und wird von Reptilianern verhört. Er ist an den Händen gefesselt und wird mehrfach geschlagen, um ihn zum Reden zu bringen. Dolim fragt, wieviele Erdenschiffe in die Ausdehnung eingedrungen seien. Archer wünschte, er könnte ihm helfen, doch seine Vorgesetzten lassen ihn darüber im Dunkeln. Dolim fragt, ob es sich um einen Präventivschlag handelt, doch Archer antwortet, dass er dachte, es wäre seine Spezialität. Er ist allerdings unverwüstlicher, als Dolim das gedacht hätte und beantwortet keine der Fragen. Er sagt, dass der Pilot der Waffe aus seinem Regiment stammte und sein Name mit Verehrung ausgesprochen werden wird. Archer sagt nun, dass es eine Zeit gab, als sein Planet von Reptilien beherrscht wurde. Vor 65 Millionen Jahren wurden sie jedoch von einem Asteroideneinschlag ausgelöscht und die Säugetiere traten ihre Nachfolge an. Archer sagt, dass die Reptilien dennoch wieder die Oberhand hätten gewinnen können, wenn sie nicht einen leichten Nachteil gehabt hätten: Ihre Gehirne waren nur so groß wie eine Walnuss. Dies sei wohl eine Konstante im Universum. Dolim droht und fragt wieder. Archer sagt, dass nicht alle Reptilien ausgestorben sind. Einige entwickelten sich zu Schlangen, Alligatoren und Schildkröten. Eines einer Lieblingsreataurants in San Francisco mache übrigens eine hervorragende Schildkrötensuppe. Dolim fragt, ob Archer ihn dazu bringen wolle, ihn zu töten. Erst, als Dolim Archer offenbart, dass sie den Standort der Enterprise kennen, willigt Archer ein, zu reden – aber nur mit Degra. Dolim fragt, wie er darauf komme, dass Degra interessiert sein könne, mit ihm zu reden. Archer antwortet, dass er ihm einfach den Namen seines dritten Kindes, Trenia sagen solle. Dolim entgegnet, dass Degra nur zwei Kinder habe. Archer will, dass Dolim ihm dann beweist, dass er sich irrt und es ihm sagen.

Auf der Brücke diskutieren T’Pol, Malcolm und Trip über die weitere Vorgehensweise, da immer noch keine Explosion stattgefunden hat, welche von den Sensoren aber mit Sicherheit erfasst worden wäre. Die Idee, mit der Enterprise in das System zu fliegen, wird von T’Pol abgelehnt, da es schwer bewacht ist. Sie will anstelle dessen mit einem Shuttle losfliegen und versuchen, mit den Xindi zu verhandeln, was ihrer Meinung nach gelingen könnte, da sie kein Mensch ist sondern Vulkanierin. Reed sieht jedoch keinerlei Erfolgsaussichten. T'Pol sagt, dass sie keine Alternative dazu sieht.

Archer und Degra diskutieren.
Degra erhält von Archer die Initiationsmedaille.

Dolim bringt Degra zu Archer und dieser sagt, dass es schön sei ihn wieder zu sehen. Degra kommt zu Archer, wo es Archer gelingt, mit Degra einen Dialog herzustellen. Degra will nun allein gelassen werden und Dolim solle den Reptilianer mitnehmen. Archers Wissen, auch über Degras persönliche Belange, ist dabei von Vorteil. Er sagt, dass Degras drittes Kind an anaproleanischem Fieber starb und er sich beim Einsatz der ersten Waffe fragte, wie viele der Opfer Kinder sind. Dieses Wissen erlangte er bei der gemeinsamen simulierten Flucht aus dem Gefängnis. Archer führt weiterhin aus, dass die Xindi getäuscht wurden und der gesamte Konflikt auf einer Lüge basiert. Die Menschheit wird in der Zukunft nicht für die Vernichtung der Xindi verantwortlich sein, sondern der durch die Sphären modifizierte Raum. Degra glaubt das nicht, da er die Sphären selber untersucht und keinen Hinweis darauf gefunden hat. Archer entgegnet dem, dass er es gesehen hat, da er 400 Jahre in der Zukunft war. Um seine Behauptung zu untermauern, lässt er Degra das Artefakt aus seinem Ärmel holen. Degra identifiziert das Artefakt als eine Initiationsmedaille. Archer ermutigt ihn, diese Quantendatieren zu lassen. Degra sagt, dass er sie von überall herhaben könnte. Archer sagt ihm nun, dass er nicht nur die Menschen, sondern auch seine eigene Spezies eliminieren wird, wenn er die Waffe einsetzt.

Akt IV: Die Enterprise wird angegriffen[Bearbeiten]

Auf Degras Schiff diskutieren Degra, sein Berater und Jannar das Ergebnis. Die Quantendatierung hatte in der Tat ergeben, dass die Medaille aus der Zukunft stammt. Des weiteren führt er aus, dass ihm Archer von der Biowaffe berichtet hat, die die Reptilianer versucht haben, auf der Erde der Vergangenheit zu entwickeln. Degra sagt, dass Archer davon sehr überzeugend und detailliert sprach. Wenn die Reptilianer ihre Taten geheim halten wollten, wäre die Vergangenheit Degras Meinung zufolge der ideale Ort. Jannar versteht allerdings nicht, wie die Reptilianer in die Vergangenheit gelangen konnten. Degra vermutet, dass die Sphärenbauerin diese dort hingeschickt haben könnte. Die Angelegenheit muss untersucht werden, allerdings darf der Rat vorerst nicht informiert werden, da auch Reptilianer im Rat sitzen. Jannar will die Aquarianer heimlich informieren. Degras Berater hält diese geheimen Absprachen für gefährlich und erinnert daran, wer der wahre Feind ist. Degra ist nicht mehr so ganz davon überzeugt, ob wirklich die Menschen die wahren Feinde sind.

Die Enterprise unter Beschuss.

Auf der Enterprise begibt sich T’Pol mittlerweile zum Hangardeck, um mit einem Shuttle nach Azati Prime zu fliegen. Trip versucht sie mehrere Male davon abzuhalten, aber T’Pol hat den Entschluss gefasst und lässt sich nicht davon abbringen. Als sie gerade dabei ist, ein Shuttle zu besteigen, kommt ein Ruf von der Brücke, es ist Malcolm. Er meldet ihr, dass sie nicht mehr zu den Xindi fliegen muss, da sich vier Xindi-Schiffe auf dem Weg zur Enterprise befinden.

T’Pol begibt sich zurück auf die Brücke, wo sie versuchen lässt, die Schiffe zu rufen – ohne Erfolg. Die Schiffe laden ihre Waffen. Degra, sein Berater und Jannar sind währenddessen wieder bei Archer und haben ihn von den Fesseln befreit. Archer appelliert an die drei, dass man einander trauen soll. Degras Berater bleibt skeptisch, wurde Archer doch am Steuer der Insektoiden-Fähre aufgegriffen, welche mit Sprengkörpern bestückt war. Archer erklärt, dass er angesichts der Bedrohung durch die Superwaffe keine andere Wahl gehabt hatte. Er möchte mit dem Rat sprechen, was Degra angesichts der Feindseligkeiten für keine gute Idee hält. Einige Ratsmitglieder würden ihn eher hinrichten, als ihm zuzuhören. Der Primat sagt, dass Archer ihre Meinung nicht geändert habe. Archer erwidert, dass er sie beeindruckt hat, da sie sonst nicht mehr hier wären.

Reed meldet schwere Schäden.

Währenddessen führt die Enterprise einen aussichtslosen Kampf gegen die vier Xindi-Schiffe und erleidet zunehmend immer mehr Schäden – die Hüllenpanzerung versagt und immer mehr Leitungen im Maschinenraum brennen. Trip meldet an die Brücke, dass die Steuerbordantriebsgondel beschädigt wurde und das Schiff manövrierunfähig ist. Travis hat keine Kontrolle über das Steuer. Die Meldung kommt allerdings nicht an, da auch die schiffsinterne Kommunikation ausgefallen ist. Auch auf der Brücke nehmen die Schäden indes immer weiter zu – Travis kann gerade noch ausweichen, bevor ein Träger auf seine Steuerkonsole fällt.

Dolim kehrt mit zwei Reptilianern wieder zu Archer zurück und lässt ihn erneut fesseln. Auf seine Frage hin, ob Archer den Standort seiner Truppen enthüllt hat, erwidert Degra, dass andere Dinge besprochen wurden. Dolim befiehlt seinen Gefolgsleuten, Degra, seinen Berater und Jannar zurück auf Degras Schiff zu bringen, wogegen Degra protestiert. Auf seine Nachfrage hin, was mit Archer passiert, kündigt Dolim an, ihn in eine Haftanstalt zu überführen und etwaige Überlebende der Enterprise ebenso. Archer ist sichtlich erschrocken, heißt diese Aussage doch, dass die Enterprise angegriffen wird. Degra ist empört, hatte Dolim zuvor noch eingewilligt, mit dem Angriff zu warten. Er fordert, dass Dolim die Schiffe zurückbeordert, aber dieser weigert sich. Degras Berater möchte den Rat zusammenrufen und über diese Geschehnisse in Kenntnis setzen.

Travis versucht, das schwer beschädigte Schiff noch zu steuern.

Unterdessen gelingt es der Enterprise sogar, eines der angreifenden Reptilianer-Schiffe zu zerstören. Dies hilft allerdings wenig, da die restlichen drei Schiffe unvermindert weiterfeuern und der Enterprise dadurch immer schwerere Schäden zufügen. Die Gondel wird getroffen und ein Schuss durchschlägt die Untertassensektion. Es entstehen Hüllenbrüche auf den Decks C, D und E. Ein Verschließen funktioniert nicht, da die Schotten nicht reagieren – es entweicht Atmosphäre. Im Maschinenraum versuchen mehrere Leute, die ausbrechenden Feuer zu löschen; der Warpkern fällt ebenso aus. Trip lässt aufgrund von mehreren Kühlmittellecks den Maschinenraum evakuieren – die Meldung darüber kommt allerdings auf der Brücke nicht an. Weiteres Waffenfeuer geht auf die Enterprise nieder, ein Schuss reißt ein großes Stück aus der äußeren Hülle, wodurch drei Crewmitglieder in den Weltraum hinausgeblasen werden. Zum Schluss treibt die Enterprise manövrierunfähig und hilflos im Raum – weiterhin unter dem Beschuss der Xindi-Schiffe.

Fortsetzung folgt…

Dialogzitate[Bearbeiten]

nachdem Trip und Travis mit der Insektiodenfähre die Enterprise gestreift haben

Trip
Ups, 'tschuldigung!
Archer
Kein Problem … die Rechnung kommt dann!

Dolim und Archer „unterhalten“ sich

Dolim
… Handelt es sich um einen Präventivschlag?
Archer
Ich dachte, dass wäre Ihre Spezialität?
Dolim
Meine Spezialität wollen Sie bestimmt nicht kennenlernen.
Archer
Lassen Sie mich raten. Diesen Raum verpesten?
Archer
Ich wette, dass Sie das nicht wussten, aber es gab eine Zeit, da wurde der Großteil meiner Welt von Reptilien beherrscht.
Dolim
Das habe ich in der Tat nicht gewusst!
Archer
Ein Komet schlug ein. Vor etwa 65 Millionen Jahren. Ein Massenaussterben war die Folge. Die meisten der Reptilien starben aus. Ab da waren die Säugetiere die dominante Spezies.
Dolim
Wie bedauerlich.
Archer
Dennoch hätten die Reptilien wieder die Oberhand gewinnen können. Wenn sie nicht einen kleinen Nachteil gehabt hätten.
Dolim
Und welcher soll dass gewesen sein?
Archer
Ihr Gehirn war nur so groß wie eine Walnuss. Und das ist ziemlich winzig. Wie mir scheint, ist das eine Konstante im Universum.
Dolim erregt
Erdenschiffe. Wie viele?
Archer
Die Reptilien sind nicht alle ausgestorben. Ein paar entwickelten sich zu Schlangen, Alligatoren, Schildkröten. Übrigens: Eines meiner Lieblingsrestaurants in San Francisco macht eine wirklich wunderbare Schildkrötensuppe. Die sollten Sie mal probieren, falls Sie in die Gegend kommen.
Dolim enorm erregt
Sie wollen wohl, dass ich Sie töte?
Archer
Ich betreibe nur Konversation!
Trip
Was passiert wenn sie scheitern? Sollen wir einfach weiter Leute hinschicken, bis keiner mehr übrig ist?
T'Pol
Das ist wohl kaum eine praktikable Möglichkeit, wir haben nur noch eine Fähre.
Trip
Sie wollen mich offenbar nicht verstehen!

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Story und Drehbuch[Bearbeiten]

Allgemeines[Bearbeiten]

In dieser Folge wird erneut T'Pols emotionale Veränderungen und ihre starke Bindung zu Archer gezeigt.

Produktionsnotizen[Bearbeiten]

Requisiten[Bearbeiten]

Die Armaturen des Insektoiden Shuttles sind die wiederverwendeten Armaturen des Ferengi-Raumschiffs aus der Folge Raumpiraten (1. Staffel).

Auch in der Schlacht-Szene wurden einige bekannten Elemente wiederverwendet: Unter anderem ein Modell der USS Prometheus, das eines Schiffes der Vor'cha-Klasse, der USS Equinox und der USS Dauntless.

Merchandising[Bearbeiten]

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung[Bearbeiten]

Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

Ereignisse
Große Diaspora
Institutionen & Großmächte
Föderation
Spezies & Lebensformen
Alligator, Andorianer, Dinosaurier, Itheniten, Klingonen, Menschen, Schlange, Schildkröte, Sphärenbauer, Vulkanier, Xindi
Kultur & Religion
Xindi-Initiationsmedaille
Personen
Trenia
Schiffe & Stationen
Delphische Sphäre, Insektoides Patrouillenschiff, Insektoide Raumfähre, USS Enterprise (NCC-1701-J), Reptilischer Kreuzer
Orte
Detroit, Restaurant, San Francisco
Astronomische Objekte
Azati Prime, Delphische Ausdehnung, Komet, Mond, Planetoid (Azati Prime)
Wissenschaft & Technik
Anaproleanisches Fieber, Photoniktorpedo
Speisen & Getränke
Schildkrötensuppe
sonstiges
Ära, Folter, Geduld, Geschwader, Steuerbord, Weinen