Temporaler Kalter Krieg

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Weitere „Kalte Kriege“ sind unter Kalter Krieg zu finden.

Der Temporale Kalte Krieg ist ein Konflikt zwischen verschiedenen Fraktionen und Spezies, denen es möglich ist, durch die Zeit zu reisen oder durch diese zu kommunizieren. Es gibt keine direkten Kämpfe; jede Fraktion versucht die Zeitlinie zu ihrem eigenen Vorteil zu verändern. Solche Veränderungen werden oft durch einzelne Zeitagenten vorgenommen.

Durch die unglaubliche Komplexität der Zeitlinie kann man den Temporalen Kalten Krieg weder auf einen Ort oder eine bestimmte Zeit festlegen noch zwischen Gut und Böse unterscheiden. Fraktionen, die sich eigentlich gegenseitig bekämpfen, vereinen sich gelegentlich, um gemeinsame Ziele zu verwirklichen. Allerdings gibt es einen Zeitraum, in dem sich die Auseinandersetzungen manifestieren: das mittlere 22. Jahrhundert.

Fraktionen im Temporalen Kalten Krieg[Bearbeiten]

Hauptfraktionen[Bearbeiten]

Daniels, ein Zeitagent der Föderation (2152)
Der Befehlshaber der Cabal spricht mit Archer
Ein Sphärenbauer
Vosk, Anführer der Na'kuhl

Diese Fraktionen sind direkt am Konflikt beteiligt und ihnen ist das Zeitreisen in der ein oder anderen Art möglich:

Stellvertreter[Bearbeiten]

Diese Fraktionen werden von den Hauptfraktionen benutzt, um ihre Ziele zu verwirklichen. Den meisten ist es nicht möglich Zeitreisen zu unternehmen.

Die Tandaraner haben im 22. Jahrhundert mit Sicherheit Kenntnis vom Temporalen Kalten Krieg, scheinen jedoch nicht aktiv beteiligt zu sein. Sie werden definitiv 2144 durch die Cabal angegriffen, verhalten sich aber auch wiederholt feindselig gegen die Erde (ENT: In sicherem Gewahrsam, Zwei Tage auf Risa).

Kriegsverlauf[Bearbeiten]

Da dies ein Temporaler Krieg ist, lassen sich die Ereignisse, die dessen Ausgang bestimmen, nur schwer in eine logische Reihenfolge bringen.

  • Irgendwann in der Vergangenheit versuchen die Na'kuhl die Suliban als Machtfaktor auszulöschen, indem sie verhindern, dass die Spezies Intelligenz entwickelt. Die Zeitagenten der Föderation verhindern diesen Plan (ENT: Sturmfront, Teil II).
  • Der mysteriöse Mann aus dem 29. Jahrhundert nimmt Kontakt mit den Suliban im 22. Jahrhundert auf und bringt sie dazu für ihn zu arbeiten. Er versucht das Klingonische Reich zu destabilisieren, scheitert jedoch (ENT: Aufbruch ins Unbekannte, Teil I, Aufbruch ins Unbekannte, Teil II, Kalter Krieg).
  • Die Sphärenbauer aus dem 31. Jahrhundert nehmen Kontakt mit den Xindi aus dem 22. Jahrhundert auf. Sie bringen sie gegen die Menschen auf, um so zu verhindern, dass beide im 26. Jahrhundert die Sphärenbauer besiegen (ENT: Der Rat).
  • Als dies scheitert, erlangen die Na'kuhl die Macht und bauen einen Zeitkanal, mit dessen Hilfe sie auf die Erde des 20. Jahrhunderts gelangen und dort verhindern, dass die Föderation mit ihren Zeitagenten die Pläne der Na'kuhl erfolgreich durchkreuzen kann (ENT: Sturmfront, Teil I, Sturmfront, Teil II).
  • Dem Zeitagenten Daniels gelingt es mit letzter Kraft die Enterprise in diese Zeit zu versetzen und so zu verhindern, dass es Vosk gelingt einen neuen Zeittunnel zu bauen. Als dies gelingt und Vosk dabei getötet wird, ist der Krieg somit offiziell beendet. Nach Daniels Auskunft wird seine Entstehung überhaupt verhindert (ENT: Sturmfront, Teil I, Sturmfront, Teil II).

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Der Essay Über den Rand des Universums, welcher im Roman Offene Geheimnisse enthalten ist, spekuliert, dass sich durch den Temporalen Kalten Krieg der Erstkontakt zwischen den Klingonen und den Menschen vom Jahr 2218 auf 2151 verfrüht hätte. Die Feindseligkeiten beider Parteien hätten aber trotzdem erst um diese Zeit begonnen. (Roman: Offene Geheimnisse, Kapitel Über den Rand des Universums)

Referenzen[Bearbeiten]