Geistergeschichten

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Ein Teil der Crew der Enterprise (NX-01) verbringt eine Nacht auf einem fremden Planeten. Plötzlich kommt es zu psychischen Veränderungen.

Inhaltsangabe

Kurzfassung

In diesem Abschnitt der Episoden­beschreibung fehlt noch die Kurzfassung des Inhalts. Diese sollte eine Länge von 150 bis 250 Wörtern für TOS/TNG/DS9/VOY/ENT/DSC/PIC-Episoden, 75 bis 125 Wörtern für TAS/Short Treks-Episoden und 300 bis 500 Wörtern für Filme nicht unter-/überschreiten. Begriffe werden in der Kurzfassung nicht verlinkt. Zögere nicht und trage eine kurze Zusammenfassung der Episode nach.

Langfassung

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Prolog

Im Handbook of Exobiology liest Elizabeth Cutler in der Messe eine vulkanische Plomeek-Suppe. Ethan Novakovich setzt sich zu ihr und fragt, wie sie diese Suppe essen kann, da sie nach nichts schmecken würde. Cutler meint, dass ein anspruchsvollerer Gaumen dazu gehört, um die vulkanische Küche zu schätzen. Dann fragt sie ihn, ob er wusste, dass es auf Loracus Prime über 5000 Unterarten von Termiten gibt. Da steht Novakovich plötzlich auf und geht zum Fenster. Cutler folgt ihm und sie sehen draußen einen Planeten. Novakovich meint, dass er dachte, sie würden einen Nebel anfliegen. Cutler fragt in die Runde, ob jemand davon etwas mitbekommen habe. Jedoch habe niemand es entdeckt. Novakovich meint, dass es viele Pflanzen und vielleicht auch eine Sauerstoff-Atmosphäre gibt. Ein Mann wendet ein, dass er keine Städte oder Felder sieht. Novakovich wirft ein, dass sie vielleicht unterirdisch oder im Wasser leben könnten. Cutler fragt, ob das auf dem Berg Schnee sei. Novakovich meint, dass es nett wäre, wenn der Captian eine Durchsage machen würde. Cutler fordert ihn nun auf, den Captain zu fragen.

Auf der Brücke stellt T'Pol fest, dass die Atmosphäre 17% Sauerstoff und 81% Stickstoff enthält, fast genau wie auf der Erde. Archer fragt nach Lebenszeichen. Die Ökologie des Planeten ist laut T'Pol vielfältig, aber es gibt keine Spuren humanoiden Lebens. Jonathan Archer glaubt dennoch, dass dieser Planet irgendjemanden gehören könnte und er lässt nach Markierungsbojen, Funksignalen und künstlichen Satelliten scannen, doch es gibt nichts. Malcolm Reed meint, dass noch niemand seine Flagge gehisst habe. Der Captain lässt daraufhin ein Shuttle vorbereiten und bittet Travis Mayweather, einen guten Landeplatz auf den nördlichen Kontinent zu suchen, auch wenn T'Pol davon nicht gerade begeistert ist, da es noch einige Protokolle gibt, bevor man sich auf diesen Planeten wagt. Vulkanische Schiffe senden erst eine Reihe von Sonden aus, um detailliertere Scanns zu erhalten. Wenn sich der Planet als Minshara-Klasse herausstellt, wird vom Orbit aus eine geophysikalische Untersuchung gestartet. Dies würde 6 bis 7 Tage dauern. Tucker fragt, ob sie eine Woche warten sollen, während sich die Sonden amüsieren. T'Pol erwidert, dass der Planet auch in einer Woche noch da sein wird. Archer versteht zwar, dass sie die Sache ruhig angehen will. Allerdings seien sie nicht hierher geflogen, um nur Däumchen zu drehen. Daher soll T'Pol einen Erkundungstrupp zusammenstellen und die Fähre wird vorbereitet.

Akt I: Ein neuer Planet

In der Shuttlerampe wird eine Fähre vorbereitet. Cutler meint zu T'Pol, dass sie vorhin eine Plomeek-Suppe probiert habe und diese sehr gut war. Sie meint, dass vulkanisches Essen interessant schmeckt. T'Pol fragt sie, ob sie den Probenbehälter sterilisiert hat, was Cutler bestätigt. Cutler bedankt sich, dass sie dabei sein darf und T'Pol meint, dass sie ausgewählt wurde, weil ihr Fachgebiet Insektenkunde ist und es diese auf dem Planeten gibt. Als Cutler einen Kasten zu Tucker runterbringt, meint er, dass es leichter sei sich mit einer Stubenfliege anzufreunden.

Kurz darauf startet das Shuttle in Richtung Planetenoberfläche. Cutler meint, dass dies jedes gereiste Lichtjahr wert gewesen sei. Archer lässt Travis das Shuttle östlich einiger Hügel landen. Nachdem sie gelandet sind, gehen die Personen auf den Planeten. Porthos läuft sogleich zu einem Baum und verrichtet dort sein Geschäft. Tucker sagt darauf ...wo noch nie ein Hund zuvor gewesen ist. Archer meint, dass er fast vergessen hatte, wie frische Luft riecht. T'Pol meldet, dass die Luft Spuren von Stickstoffdioxid und Chlormethan enthält. Archer befiehlt ihr den Scanner wegzustecken und den Moment zu genießen. Außerdem fragt er sie, ob der Himmel auf Vulkan genauso blau sei. T'Pol antwortet, dass er es gelegentlich ist. Archer fragt, ob es sie nicht beeindruckt, dass sie auf einem bewohnbaren Planeten sind. Sie erwidert, dass sie auf 36 Planeten der Minsharaklasse war und dieser nur geringfügig anders ist. Trip hat einen kleinen Fotoapparat mitgenommen und die richtige Stelle für ein Foto gefunden. Der Captain legt sogleich einen Arm um die Vulkanierin und bittet sie zu lächeln, als Trip das Foto schießt. Doch der Wissenschaftsoffizier verzieht keine Miene. Außerdem soll das vulkanische Oberkommando einen Abzug bekommen. T'Pol weist die Offiziere anschließend an, mit ihrer Arbeit zu beginnen und sich um 19:00 Bordzeit wieder beim Shuttle zu treffen, es sei denn der Captain möchte, dass sie für weitere Fotos posieren.

Crewman Cutler untersucht den Planeten

Crewman Elizabeth Cutler untersucht wurmähnliche Fische in einem nahegelegenen See. Archer, Trip und Mayweather bestaunen die beiden Monde des Planeten, die auch bei Tage zu sehen sind. Crewman Ethan Novakovich pflückt eine gelbe Blume auf einer malerischen Bergwiese und genießt deren Duft. Gerade als Archer, Trip und Mayweather an einen Bach kommen meldet sich T'Pol bei ihnen, da sie zum vereinbarten Zeitpunkt nicht am Treffpunkt erschienen sind. Die drei beschließen deshalb begleitet von Porthos, sofort zum Shuttle zurückzukehren.

Crewman Cutler, Novakovich und sie selbst möchten gerne über Nacht mehrere nachaktive Beuteltiere beobachten, die sie entdeckt haben. Da schlägt Trip vor, dass Mayweather und er ebenfalls über Nacht hierbleiben und den Sternenhimmel genießen. Obwohl die Vulkanierin ihn ermahnt, dass dies kein Landurlaub ist, stellt Archer klar, dass sie nicht nur zur Erforschung hier sind. Er gibt Trip die Erlaubnis, sein Zelt aufzustellen.

Akt II: Ein Sturm zieht auf

Am Abend erzählt Mayweather am Lagerfeuer allen eine Geistergeschichte. Er berichtet, dass der Captain nicht wusste, woher das Notsignal kam. Es stellte sich heraus, dass es nicht von einem Schiff kam. Es war eine Rettungskapsel von einem der alten Y-500-Frachter. Tucker meint, dass sie vor Jahrzehnten ausgemustert wurden. Mayweather bestätigt dies und meint, dass die Kapsel 63 Jahre durch den Weltraum getrieben ist. Die Bioscans zeigten ein Lebenszeichen im Inneren an, menschlich. Der zweite Ingenieur, George Webb, ein Freund seines Onkels sollte die Kapsel öffnen. Er brauchte eine Stunde, um die Hülle zu knacken. Er meinte, das Metall fühlte sich ungewöhnlich an, fürchterlich kalt. Tucker meint, dass es kein Wunder sei, dass es kalt war, da sich die Kapsel jahrelang im Weltraum befang. Mayweather berichtet, dass aus dem Inneren deutliche Klopfgeräusche kamen. Doch als er sie öffnete, war die Kapsel leer, auch keine Leiche. Ein paar Tage später begann Webb sich seltsam zu benehmen, er prügelte sich ständig mit der Crew, murmelte vor sich hin, in einer unbekannten Sprache. Eines Tages schloss er sich im Maschinenraum ein und überlastete einfach die Impulsreaktoren. Das Schiff wäre beinahe draufgegangen. Danach schloss er sich in eine Rettungskapsel ein und flog los. Cutler vermutet, dass der Captain ihm gefolgt ist. Doch Mayweather antwortet, dass die Reaktoren zu stark beschädigt waren. Manche Leute sagen, eine fremde Lebensform sei in ihn gefahren. Andere glauben, es sei der Geist eines toten Crewman gewesen. Er wusste nie was er glauben sollte. Aber Webb treibt immer noch im All. Wenn das Hintergrundrauschen ganz schwach ist, kann man angeblich das Echo seines Notrufs hören: Beep, Beep. Dann lachen sie. T'Pol findet es äußerst zweifelhaft, dass ein Notsignal 63 Jahre lang funktionieren kann. Tucker meint, dass es auf Vulkan wohl keine Geistergeschichten gibt. Cutler entdeckt neben einem trinären Sternencluster unsere Sonne, die sich gar nicht von den anderen Sternen unterscheidet. Tucker berichtet, dass er als Junge oft mit seinen Freunden campen gegangen ist. Sie haben die halbe Nacht die Sterne betrachtet und sich gefragt, wie wohl ihre eigene Sonne von so weit weg aussehen würde. Mayweather meint, dass er es jetzt weiß. Novakovich will sich etwas hinlegen, weil er Kopfschmerzen hat. Tucker fragt nun, ob jemand die Geschichte vom Geisterkometen kennt. Cutler bemerkt nun, dass die Glühwürmchen weg seien. Tucker meint, dass Travis sie erfolgreicvh vertrieben hat. Cutler meint, dass es der Geist von George Webb war.

Plötzlich bricht ein stürmischer Wind los. T'Pol meldet, dass sich eine Sturmfront von Südwesten nähert. Es beginnt zu gewittern. Das Außenteam zieht sich in die Zelte zurück. Mayweather meint, dass dies Böen mit 80 Kilometern pro Stunde sein müssen. Trip erwidert, dass dies nichts gegen einen Hurrikan über Florida sei. Mayweather antwortet, dass er mal mit Warp 2 durch einen Ionensturm fliegen solle. Während Trip und Mayweather über die Stärke des Sturmes diskutieren, scheint Novakovich etwas gehört zu haben. Cutler schiebt dies jedoch auf den Wind. T'Pol versucht indes, ihr Zelt zusammenzuhalten. Trip springt plötzlich auf, da etwas in seinen Schlafsack gekrochen ist, tatsächlich krabbelt ein kleines achtbeiniges, skorpionartiges Wesen heraus und verschwindet im Zelt. Er möchte es zertreten, aber Mayweather weiß nicht, ob sie das überhaupt dürfen. Tucker fragt nun nach den Phaserpistolen. Da werden sie von T'Pol mit dem Kommunikator gerufen und fragt, ob sie ein Problem haben. Tucker antwortet, dass sie kein Problem, sondern nur einen 20 Zentimeter langen Skorpion im Zelt haben. T'Pol fragt, ob sie ihre Hilfe brauchen, doch Tucker meint, dass er alles im Griff hat. Da wird der Sturm stärker und reißt Trips Zelt aus der Verankerung. Der schlägt vor, in die Höhle zu flüchten, die T'Pol tagsüber entdeckt hat.

Akt III: In der Höhle des Löwen

Reed betritt Archers Quartier und fängt den Wasserball, den Archer geworfen hat. Der Captain meint daraufhin, dass er ein guter 2-Meter-Mann wäre. Leider haben sie keinen Pool an Bord. Reed meldet Archer, dass ein Wirbelsturm über den nördlichen Kontinent hinwegfegt, der gefährlich werden könnte. Er hat bereits ein Shuttle zur Rettung vorbereiten lassen. Archer ruft T'Pol auf dem Planeten, die berichtet, dass man sich in eine der Höhlen zurückgezogen hat. Sie möchte nicht, dass ein Rettungsteam geschickt wird, da dies zu gefährlich ist. Man wird in der Höhle warten, bis der Wind nachlässt. Reed soll dennoch das Shuttle vorbereitet lassen, nur für den Fall der Fälle.

In der Höhle fragt Tucker, wer die Verpflegung habe. Cutler hat sie nicht und Trip fragt Travis. Dieser hat sie auch nicht und T'Pol meint, dass sie sie bei den Zelten gelassen haben müssen. Mayweather macht sich daher auf den Weg. Novakovich leuchtet mit seiner Lampe derweil tiefer in die Höhle. Mayweateher sieht derweil eine Gestalt hinter einigen Bäumen verschwinden und ruft nach Trip. Dann sieht er die Person noch einmal. Als er in die Höhle zurückgeht, fragt er Tucker, ob er gerade draußen war. Als dieser verneint, meint er, dass draußen noch jemand bei den Zelten ist. Tucker erwidert, dass sie für heute genug Geistergeschichten gehört hätten. Doch Mayweather stellt klar, dass dies keine Geschichte sei. T'Pol bestätigt ihm, dass der Planet unbewohnt ist. Jedoch versichert Mayweather den anderen, dass er drei Leute gesehen hat. Cutler fragt, wie diese Leute aussahen, doch es war zu dunkel um mehr zu erkennen. Tucker fragt T'Pol, doch diese kann außer ihnen fünf, keine anderen Lebenszeichen entdecken. Sie vermutet, dass er es sich nur eingebildet hat. Plötzlich hört Ethan Novakovich in einem hinteren Teil der Höhle seltsame Geräusche. Er ist plötzlich sehr aufgeregt und meint, dass es hier nicht sicher wäre. T'Pol fragt, ob sie in den Sturm fliehen sollen. Novakovich findet dies besser, als in der Falle zu sitzen. Trip versucht ihn wieder zu beruhigen. Dennoch flüchtet Novakovich aus der Höhle und Trip folgt ihm zusammen mit Mayweather. T'Pol möchte den hinteren Teil der Höhle erforschen und nimmt auch eine Phasenpistole mit. Crewman Cutler wartet aufgeregt auf sie und nimmt sich die letzte Phasenpistole aus dem Koffer. T'Pol durchsucht die Höhle, scheint aber auf nichts merkwürdiges zu stoßen.

Verzweifelt suchen Trip und Mayweather draußen Novakovich aber bisher ohne Erfolg. Als Trip einen Felsen anleuchtet, scheint sich daraus ein humanoides Wesen zu schälen. Doch es verschwindet sofort wieder. Mayweather meint, dass dies erklären würde, wieso ihre Scanner sie nicht anzeigen. Cutler hört plötzlich auch seltsame Stimmen und Geräusche aus dem hinteren Teil der Höhle. Sie beschließt, dem nachzugehen. Cutler entdeckt die Ursache der Stimmen. T'Pol scheint sich mit einem der Fremden in einer merkwürdigen Sprache zu unterhalten und verhandelt anscheinend mit ihm. Sie stellt die Vulkanierin zur Rede. Doch die will von solch einem Gespräch nichts wissen.

Trip hat inzwischen die Brücke gerufen und berichtet von dem Vorfall mit Novakovich und den seltsamen fremden Lebensformen. Sie selbst begeben sich zurück zur Höhle. Sofort bricht der Captain mit dem Shuttle auf. Trip berichtet T'Pol, dass die Fremden innerhalb der Steinwände leben, doch deren Analysen zeigen, dass dies unmöglich ist. Der Stein besteht aus Kalk und Kormalit. Cutler erklärt aber, dass sie lügt. Sie hat gesehen, wie sie hinten mit zweien der Wesen geredet hat. Sie fragt, was die Wesen wollen.

Archer fliegt mit dem Shuttle den Planeten. Reed ortet Novakovich 20 Kilometer nordöstlich. Er und Reed werden jedoch von dem Sturm heftigst durchgeschüttelt. Der Captain ruft Novakovich und erreicht ihn. Der scheint ihn aber nicht zu erkennen, und möchte den Befehl, wieder zurück in die Höhle zu gehen, nicht befolgen. Stattdessen wünscht er die beiden zum Teufel.

T'Pol versichert den drei anderen in der Höhle derweil, dass sie sie nicht täuscht. Tucker meint, dass es eigenartig sei, dass sie behauptet, die Wesen gebe es nicht. Jedoch hätten sie alle sie gesehen. T'Pol versichert ihnen, dass sie mit niemandem gesprochen hat. Tucker meint, dass sie schon einmal etwas verheimlicht hat und jetzt vielleicht auch. Archer meldet sich. Er wird auf einer Lichtung etwa 100 Meter von der Höhle entfernt landen. Reed entdeckt das Außenteam auf den Scannern und Archer beschließt, zur Landung anzusetzen. Während das Außenteam sich nach außen begibt, wird das Shuttle vom Sturm stark durchgeschüttelt, so dass der Captain es kaum unter Kontrolle halten kann.Sie sinken auf 70 Meter und 40 Meter. Er kann nicht sicher landen und versucht es daher mit einem anderen Vektor. Reed warnt ihn vor dem Felsen an Steuerbord. Jedochs treifen sie diesen und verlieren die Plasmakühlung. Reed meint, dass sie mit einer ausgefallenen Düse nicht landen können. Der Captain kehrt um. Das Außenteam soll in die Höhle zurückkehren. Außerdem sollen sie mit den Aliens Kontakt aufnehmen und so viel wie möglich über sie herausfinden.

Akt IV: Doppelte Gefahr

Das Außenteam zieht sich wie befohlen in die Höhle zurück. Mayweather fragt Cutler, wie es ihr geht und diese versichert, dass es ihr nie besser ging. Tucker geht derweil T'Pol an und meint, dass der Captain etwas über ihre Freunde wissen wollte. Dann wird er laut und fragt sie, was sie dem Captain sagen soll. T'Pol antwortet, dass dies zu nichts führe. Tucker meint, dass ihr Crewman da draußen nicht die Nacht überlebt. T'Pol meint, dass sie die Sorge um Novakovich teilt. Tucker erwidert, dass sie nicht über ihre Emotionen verfügt. T'Pol meint, dass seine unbeherrschten Emotionen ihn behindern. Der Ingenieur geht sie nun an, dass sie ihn noch nie unbeherrscht erlebt habe. Mayweather hat weitere schlechte Nachrichten: das Trinkwasser neigt sich dem Ende zu. Tucker will den Rest rationieren. T'Pol hat aber Wasser etwas tiefer in der Höhle entdeckt. Da die Crew ihr nicht traut, bietet sie an, sie zu begleiten. Cutler vermutet, dass es eine Falle ist, doch T'Pol macht sie darauf aufmerksam, dass Vulkanier tagelang ohne Wasser auskommen können Menschen aber nicht. Trip zieht seine Phasenpistole und zwingt sie, sich zu setzen. Misstrauisch setzt er sich ihr gegenüber.

Zurück auf der Enterprise fragt Archer, wie es um Novakovich steht. Seine Lebenszeichen sind schwach. Hoshi versucht ihn zu rufen. Der kämpft gegen den heftigen Sturm an und man hört nur Schreie. Reed erhält eine Transportererfassung für den letzte Ausweg. Man beamt den Ensign an Bord. Doch der Materiestrom ist nicht sauber, etwas hat sich mit eingeschlichen. Novakovich erscheint auf der Transporterplattform, bespickt mit Blättern und kleinen Steinen, die in seiner Haut stecken. Sofort wird die Krankenstation informiert.

Trip rastet beinahe aus und ruft nach den Felsenwesen. T'Pol erklärt ihm, dass sie an den Scans von heute nachmittag arbeitet. Sie meint, dass diese Mission reine Zeitverschwendung war. Langsam platzt auch T'Pol der Kragen, was Trip noch misstrauischer macht. Er nimmt ihr den Scanner ab und meint, dass dies ein Beweis sein könnte für ihre kleine Verschwörung. T'Pol meint nun, dass sie sich geirrt habe und hier sehr wohl etwas über das menschliche Verhalten lernen könne. Unter Stress würden sie schnell aggressiv und seien gefährlicher, als sie es gedacht hätte. Tucker meint, dass die Vulkanier die Menschen am liebsten wieder in den Käfig stecken würden. Tucker meint, dass die Schlagzeile lauten wird, dass die Crew der Enterprise sechs Wochen nach ihrem historischen Start tot aufgefunden wurde. Die Leichen des 82 Crewmitglieder wurden auf einer unbewohnten Welt entdeckt. Ein vulkanisches Schiff habe die traurige Entdeckung gemacht und die Ursache bliebe ein Mysterium. Die Vulkanier würden nicht sagen,d ass sie haargenau wissen, was passiert ist. Mayweather meint, dass sie die Höhle gefunden hat und es ihre Idee war über Nacht hier zu bleiben. T'Pol entgegnet, dass sie weder Tucker noch Mayweather darum gebeten hat, hier zu bleiben. Tucker brüllt nun die Wände an, dass sie sich ihnen zeigen sollen und sie doch keine Angst vor ihnen haben. T'Pol versichert ihm erneut, dass niemand hier sei. Tucker meint,d ass sie wohl auf die Anderen warten, damit sie sie alle auf einmal umbringen können. T'Pol meint, dass sie nur einen halluzinierenden Ingenieur sieht. Da sie dabei mit lauter Stimme spricht, meint Tucker, dass sie wohl auch ein Problem hat. Mayweather sieht etwas die Felswand entlang kriechen und Trip feuert darauf. Für Trip noch ein Beweis, dass etwas existieren muss. Er brüllt nun, dass er die ganze Höhle in die Luft jagt, wenn es sein müsse.

Dr. Phlox hat Novakovich an Bord der Enterprise behandelt und die Fremdkörper von seiner Haut entfernt. Ihm wird es in Kürze wieder gut gehen. Die Haut sei außerdem sehr robust. Archer will mit ihm sprechen, doch Phlox meint, dass dies kaum etwas nützt. Sein Blut ist jedoch voll von einem Halluzinationen auslösenden Stoff namens Tropolisin. Ihn findet man oft in Blumen und Pflanzen. Reed vermutet, dass der Wind den Stoff verbreitet hat. Das Blut von Novakovich ist voll damit. Archer fragt, wieso es ihre Sensoren nicht entdeckt haben. Phlox antwortet, dass ihre Sensoren vielleicht nicht darauf eingestellt waren und Reed vermutet, dass es vielleicht erst der Wind mitgebracht hat. Die Wirkung würde noch ca. drei bis vier Stunden bei Novakovich anhalten. Phlox kann nicht sagen, wie es auf T'Pol wirkt. Es könnte sowohl schwächer als auch stärker wirken. Der Captain kontaktiert nun das Außenteam. T'Pol erwähnt, dass er ihre kleine Vulkanierin enttarnt habe. Archer versucht dem Landeteam zu erklären, dass sie alle an einem halluzinogenen Stoff leiden. Er bittet sie, tiefer in die Höhle zu gehen, damit die Symptome des Stoffes sich verflüchtigen. Auch Novakovich sei in ein paar Stunden wieder auf den Beinen. Trip hält das für keine gute Idee. Archer erinnert ihn, dass sie in der Ausbildung solche Szenarien geübt haben. Dann befiehlt er ihm, die Waffe runterzunehmen. T'Pol meledet, dass sie auch eine Wirkung spürt, aber nur leicht. Archer schickt Reed derweil auf die Brücke und verlangt den Wetterbericht.

Später weckt Trip Mayweather, der ihn nur noch verschwommen wahrnehmen kann. Tucker wirft T'Pol vor, dass die Vulkanier gern im Dunkeln herumschleichen und warnt die Wesen,d ass T'Pol ihnen bei der ersten Gelegenheit in den Rücken fallen wird. Er fordert sie auf, herauszukommen. Alles,w as sie ihnen über die Menschheit erzählt habe sei nicht war und sie sollten selbst über sie urteilen. Dann schießt er an die Decke und halluziniert seinen Lehrer Velik. Er braucht ihn wach, da die Wesen jederzeit zurückkommen werden. Plötzlich bekommt Travis Panik und scheint etwas zu sehen. T'Pol nutzt die Gelegenheit und schnappt sich ihre Phasenpistole von Trip wieder. Sie und Trip stehen sich nun mit gezogenen Waffen gegenüber.

Auf der Enterprise stellt Reed fest, dass das Zentrum des Sturmes bereits vorüber ist. Doch man wird erst bei Sonnenaufgang in neun Stunden landen können. Phlox ruft Archer nun wegen einer dringenden Angelegenheit auf die Krankenstation. Phlox informiert Archer, dass jedes Tropolosinisotop ein freies Neutron besitzt. Als es sich gelöst hat, wurde ein nicht nachweisbares Gift in seinem Blut freigesetzt. Er hat ihm Inaprovalin injiziert, doch es könnte zu spät sein. Phlox meint, dass er es bei einem submolekularen Scan vorhersehen hätte können. Allerdings schien es keinen Grund dafür zu geben. Archer fragt, was mit den Anderen ist. Archer fragt, ob sie tot sind, wenn sie sie morgen früh abholen. Phlox schweigt.

Akt V: Wahnvorstellung

In der Höhle ist die Situation immer noch angespannt. Cutler und Mayweather geht es immer schlechter und Trip ist voll in Rage und glaubt, die Felsenwesen würden jeden Moment wieder erscheinen. T'Pol zielt weiter auf ihn. Da meldet sich Archer über T'Pols Kommunikator. Trip erkennt den Captain nicht. Archer erklärt, dass die Pollen eine Art Gift enthalten. Novakovich stirbt deswegen vielleicht. Das Gegengift hätte ihm bereits viel früher verabreicht werden sollen. Der Doktor und Reed synthetisieren so viel Inaprovalin, wie notwendig ist und werden es in die Höhle beamen. Sie sollen sich die Ampullen Inaprovalin so früh wie möglich injizieren. Trip glaubt jedoch nicht, dass dies etwas ändern wird er ist hundertprozentig überzeugt, dass es Wesen gibt und die Vulkanier Verräter sind. T'Pol sagt etwas auf Vulkanisch, Hoshi kann es an Bord der Enterprise verstehen. Sie befürchtet, dass Trip sie töten wird. Archer versucht Tucker zu erklären, dass T'Pol auch an den Pollen leidet, doch der will sie von ihren Problem erlösen. Archer erinnert Trip daran, dass bei einer Mission auf Titan sein Atemgerät versagte. Er hatte eine Stickstoffvergiftung und wollte den Helm abnehmen. Er befahl ihm den Helm aufzubehalten. Er hat phantasiert, aber den Befehl befolgt. Da tauchen rund um Trip die Felsenwesen auf. Er möchte nicht mit einem Hypospray in der Hand sterben. Da muss der Captain zu einer List greifen und meint, dass er nun alles erklären wird. Er braucht nur noch einen Moment, damit Malcolm Tuckers Position bestimmen kann.

Das Inaprovalin ist inzwischen fertig und Phlox platziert es auf der Transporterplattform. Reed beamt es auf die Oberfläche.

In der Höhle wird Trip richtig nervös und erwartet die Befehle des Captains. Der erklärt, dass dies streng geheim ist. Die Sternenflotte hat sie hierher geschickt, um mit einer silizumbasierten Lebensform Kontakt aufzunehmen. T'Pol war die einzige Person, die mit ihnen reden durfte. Eigentlich war es nur T'Pol erlaubt, die Höhle zu betreten, deshalb sind die Wesen jetzt sauer. Sie dachten nicht, dass die Menschen in die Höhle gehen. Sie haben sogar schon gedroht, die Enterprise zu zerstören. T'Pol muss nun erklären, warum sie in der Höhle sind. Sie muss es jedoch in vulkanisch tun. Trip muss jedoch seine Waffe herunternehmen, damit sie zu den Wesen sprechen kann. Archer meint weiter, dass Hoshi nun alles auf vulkanisch T'Pol erklärt. Diese erklärt ihr den Plan. Die Vulkanierin tut daraufhin so, als würde sie vulkanisch mit den Fremden sprechen.

Archer erklärt danach Trip, dass die Wesen mit einem Gespräch einverstanden sind, er soll nun endlich seine Waffe herunternehmen. Tucker fügt sich, und als er sich umsieht, betäubt T'Pol ihn. Sie verabreicht daraufhin jedem Crewmitglied und sich selbst das Inaprovalin. Mayweather wehrt sich zunächst, doch mit einem vulkanischen Nackengriff bringt sie ihn zur Ruhe.

Am nächsten Morgen wachen alle wie nach einer durchzechten Nacht auf. T'Pol reicht Trip etwas Trinkwasser, was er dankbar annimmt. Er fragt, ob sie letzte Nacht auf ihn geschossen hat. T'Pol fürchtet, dass sie es doch gemacht hat. Dann fragt er nach den Wesen. Die Vulkanierin macht ihnen klar, dass sie niemals existiert haben. Es gibt keine Felsenwesen, sie alle haben halluziniert, die Pollen waren Schuld. Tucker fragt, wieso sie mit den Wänden geredet hat und T'Pol antwortet, dass der Captain meinte, dass dies der einzige Weg gewesen sei ihn zu überzeugen. Er berichtet T'Pol, dass Mr. Velek, sein Biolehrer in der 10. Klasse ihn lehrte, dass man seine Vorurteile besiegen solle, sonst besigten sie einen selbst. Da wacht Mayweather auf und fragt sich, was mit seinem Nacken geschehen ist und wie es Novakovich geht. T'Pol hat vom Captain gehört, dass er auf dem Weg der Besserung ist. Cutler begibt sich nach außen, wo sie eine herrlich grüne Wiese und eine schöne Berglandschaft in strahlendem Sonnenschein erwartet. Das Shuttle der Enterprise setzt zur Landung an – wodurch Cutler erleichtert ist. Das Außenteam schleppt die Ausrüstung zurück zum Shuttle und man macht sich auf die Weiterreise.

Dialogzitate

Tucker zu Crewman Cutler über T'Pol

Tucker
Es ist leichter sich mit einer Stubenfliege anzufreunden!

Auf dem Planeten, als Porthos beginnt den Planeten zu erkunden

Tucker
…wo nie zuvor ein Hund gewesen ist.

Mayweather und Tucker im Zelt

Tucker
Oh, verdammter Mist
Mayweather
Was ist denn?
Tucker
Da ist was in meinem Schlafsack! Geben Sie mir Ihren Stiefel!
Mayweather
Wozu?
Tucker
Ich will draufhauen!
Mayweather
Dürfen wir auf eine fremde Lebensform einfach draufhauen?
Tucker
Wenn sie im Schlafsack sind, ja! Verdammt, wo ist es hin?
Mayweather
Dort hinten!
Tucker
Wo sind die Phasen-Pistolen?
Mayweather
Sie wollen ein Insekt platt schießen?
Tucker
Nein, nur betäuben!

bei der Erkundung der Planetenoberfläche

Archer
Ich fürchte mein Logbucheintrag wird diesem Anblick nicht gerecht werden.
Trip
Ein Blockhaus in diesen Wäldern wäre schön.
Archer
3 Wochen im Weltraum und du willst dich schon absetzen?
Trip
Keine Angst, ich gehe nirgendwo hin. Ihr wärt doch verloren ohne mich.
Travis
Ist wirklich schön hier, aber ich könnte mich nirgendwo zuhause fühlen wo es keine Warpgondeln gibt.
Trip
Weltraumnomaden.

nachdem die Fähre nicht gelandet ist und zur Enterprise zurückkehrt

Trip
Hey Jon. Hast du hier unten nicht was vergessen?
Archer
Wir müssen warten bis der Wind nachlässt. Haltet solange die Ohren steif.

Trip unter dem Einfluss des Tropolisin nachdem T'Pol wieder etwas auf vulkanisch gesagt hat

Trip
Noch ein Wort von diesem Gequatsche und ich mache sie kalt!

Hintergrundinformationen

Ursprünglich war geplant, dass Crewman Novakovich sterben sollte. Jedoch entschieden sich die Autoren um, weil sie nicht wollten, dass der Tod von Novakovich in Verbindung zu den Redshirts gebracht wird. Der Charakter wurde außerdem vor einem zukünftigen Tod dauerhaft bewahrt.

Als Drehort diente die Golden Oak Ranch einem Film- und Fernsehstudio im Santa Clarita Tal.

Links und Verweise

Produktionsbeteiligte

Darsteller und Synchronsprecher

Verweise

Spezies & Lebensformen
Beuteltier, Devil Mite, Glühwürmchen, Pflanze, Spitting Termite, Stubenfliege
Personen
G. Thomas Emslie, A.E. Hodgkin, Tim Mongi, Velik, George Webb
Orte
Florida, Kontinent
Astronomische Objekte
Archer IV, Ionensturm, Lichtjahr, Loracus Prime, Titan
Wissenschaft & Technik
Echo, Helm, Hintergrundrauschen, Inaprovalin, Insektenkunde, Käfig, Markierungsboje, Metall, Satellit, Sauerstoff, Sterilisation, Stickstoff, Tropolisin
Speisen & Getränke
Kaferianischer Apfel, Wasser
sonstiges
Blatt, Blockhaus, Blut, Fels, Flagge, Gaumen, Gift, Handbook of Exobiology, Haut, Hodgkins Gesetz der parallelen planetaren Entwicklung, Hurrikan, Kalk, Kopfschmerz, Kormalit, Nachmittag, Norden, Notruf, Onkel, Osten, Stein, Stiefel, Stress, Tag, Verschwörung, Vulkanischer Nackengriff, Wetterbericht, Wind, Zelt