Epigonen

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

James T. Kirk und seine Crew landen auf einem Planeten, der sich nach dem Erstkontakt mit der Horizon im Jahr 2168 wie das Chicago der Zwanziger entwickelt hat.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

Die Enterprise fliegt den Planeten Sigma Iotia II an, der vor einem Jahrhundert durch die „Horizon“ besucht wurde. Dort angekommen stellt man fest, dass die Bewohner wie Gangster im Chicago der 1920er-Jahre leben. Kirks Landetrupp wird zum „Boss“ Bela Okmyx gebracht und sie erkennen, dass die Iotianier die Lebensweise aus dem Buch „Chicago – Bandenwesen 1920“ nachgeahmt haben. Nachdem der Landetrupp aus Okmyx Hauptquartier fliehen kann, kehrt man aufs Schiff zurück und sucht nach einem Weg die kulturelle Kontamination zu beheben. Kirk lässt alle Bosse in das Büro von Bela Okmyx beamen, wo sie sie entwaffnen. Kirk erklärt den Bossen, dass die Föderation ihren Planeten übernimmt und sie diesen aber weiter verwalten dürfen. Dafür müssen sie der Föderation 20 % abgeben und für Recht und Ordnung sorgen. Die Umsetzung wird regelmäßig von der Föderation kontrolliert.

Langfassung[Bearbeiten]

Prolog[Bearbeiten]

Die Enterprise fliegt den Planeten Sigma Iotia II an, um nachzuschauen, was für eine Entwicklung dessen Bevölkerung seit dem Besuch der Horizon vor hundert Jahren genommen hat. Pavel Chekov fliegt die Enterprise in den Orbit. Als das Schiff den Orbit um Sigma Iota II erreicht hat, wird es von Bela Okmyx kontaktiert. Captain James T. Kirk stellt sich vor. Dieser teilt ihnen mit, dass die Horizon kurz nach dem Start zerstört wurde. Jedoch haben sie den Notruf erst vor einem Monat empfangen. Er kann es nicht glauben, da sie vor einem Jahrhundert abgestürzt ist. Kirk meint, dass es damals noch keine Hyperraumkommunikation gab. Kirk fragt nach dem Treffpunkt. Okmyx gibt nun das Ende des Hauptwohngebiets, bei der Kreuzung mit dem gelben Hydranten an. Montgomery Scott sucht bereits die Koordinaten und findet sie. Kirk will sich mit ihm drei Minuten treffen. Okmyx will ihm einen "großen Bahnhof" bieten. Er geht mit Spock und McCoy zum Transporterraum. Bevor die Horizon kam, war der Planet kaum industrialisiert.

Im Transporterraum angekommen meint Spock, dass die Iotianer dem Bericht der Horizon zufolge sehr intelligent und lernbegierig sind. McCoy meint, dass sie dann ja von ihnen lernen können und Spock ergänzt, dass der Arzt seine medizinischen Kenntnisse erweitern kann. Kirk versucht den Streit zwischen seinen Offizieren zu schlichten und schickt sie auf die Transporterplattform. Daraufhin werden sie runtergebeamt. Kirk kann nichts mit dem Ambiente anfangen. Spock meint, dass die Männer hier alle mit altmodischen Feuerwaffen herumlaufen. Da kommen drei Männer, bedrohen sie mit ihren Thompson-Maschinenpistolen und wollen, dass ein bisschen "Salzsäule" spielen. Spock fragt, was sie damit meinen und die Männer fordern sie auf, die Hände zu heben und ein "Denkmal zu machen", sonst würden sie sie "schlafen legen".

Akt I: Bandenwesen[Bearbeiten]

Kirk spricht mit Bela Okmyx

Der Mann fragt, was das für ein Gerät sei und Kirk erklärt, dass es sich um eine gefährliche Waffe handelt. Daraufhin meint der Mann, dass sich ihr "Boss" darüber freuen würde. Kirk erklärt, dass sie von einem Mr. Bela Okmyx eingeladen wurden. McCoy meint, dass sie endlich hingehen sollen. Da rast plötzlich ein Wagen vorbei und schießt. "Krako" würde dauernd solche Dinger abziehen. Dann gehen sie weiter. Kirk meint, dass dies der Einfluss der Horizon sei. McCoy erwidert, dass die Crew der Horizon nicht aus kaltblütigen Killern bestand, doch Kirk erläutert, dass sie einen Einfluss hatten. Dann treffen sie auf eine Frau, die sich über die nicht erfolgte Müllabfuhr und die defekte Straßenbeleuchtung beschwert. Kalo verweist sie darauf, dass sie ihre Beschwerden schriftlich einreichen sollen.

Okmyx fordert von Kirk Waffenlieferungen.

Die Menschen werden nun zu Okmyx gebracht, der fragt, wer der Boss sei. Kirk stellt sich und seine Offiziere vor. Er soll sich einen Drink nehmen. Okmyx meint, dass seine Wache die Waffe runternehmen soll und Kirk, dass er einen Queue nehmen soll. Kirk erkundigt sich, von was er der "Boss" sei und Okmyx erklärt, dass er der Boss seines Distrikts sei. er ist der größte auf diesem komischen Planeten. Wenn man der größte auf seinem Gebiet sei, gebe es aber immer einen Schuft, der einen über den Tisch ziehen will. Daher müsse man hellwach sein.Kirk fragt, ob er der Größte sei. Okmyx sagt, dass er der größte sei. Es gibt aber auch etwa ein Dutzend weiterer Distrikte und Bosse, ohne die Zerquetschten. Diese würde er aber irgendwann "auspusten". Spock fragt, ob er dazu einen Mann namens Krake brauche. Okmyx fragt, wie er auf diesen Namen kommt und Kalo antwortet, dass er sie "beharkt" hat. Okmyx schickt nun den Mann los, um "Krake" zu "beharken", als Revanche. Spock bemerkt nun ein Buch, dass auf einem Ständer steht und weist Kirk und McCoy darauf hin. Das Buch "Chicago - Bandenwesen 1920", erschienen 1992 sehen sie sich an. Okmyx fordert sie auf die Finger von "dem Buch" zu lassen. Es stamme von der Horizon und Spock meint, dass sie alles sinnlos nachgeahmt und einen richtigen Verbrecherstaat gegründet haben. Okmyx sagt, dass das Buch ein "Knaller" sei. Kirk erkundigt sich, ob sie noch mehr Bücher von der Horizon bekommen haben. Okmyx meint, dass sie ein paar Funkgeräte, Bauanleitungen und Lehrbücher von der Horizon haben. Okmyx sagt, dass er sie nicht hergholt hat, um von ihnen ausgeknipst zu werden. Kirk fragt, was er von ihnen will. Er will wissen, ob sie ihm helfen wollen und bittet um Schießeisen, da die Föderation sicher neue entwickelt hat, seit die Horizon hier war. Ihm liege viel an einem Zusammenschluss aller Territorien – natürlich unter seiner Führung -, und dazu brauche er die Föderation bzw. die Enterprise. Sie soll ihm Waffen liefern, um dieses Ziel zu erreichen. Dann hätte die Föderation nur noch mit ihm zu tun. Natürlich kann Kirk nicht darauf eingehen. Okmyx gibt ihnen nun acht Stunden Bedenkzeit. Wenn sie bis dahin nicht darauf eingehen, könne ihr Schiff sie in einem Sarg abholen. Daraufhin werden die drei Leute von der Enterprise in einen Lagerraum abgeführt, wo sie von Okmyx' Leuten bewacht werden.

Akt II: Die Flucht[Bearbeiten]

Kalo gibt Okmyx nun das "Schießeisen" von Kirk und einen Kommunikator. Okmyx will es ausprobieren, doch Kirk warnt ihn, dass dann das ganze Haus in die Luft fliegt. Okmyx will nun 100 von den "Sprühdosen", doch Kirk erklärt, dass dies ausgeschlossen sei. Darauf meint Okyx, dass er immer kriegt, was er will. Dann fragt er, was das andere Gerät sei. Unter Waffenandrohung, erklärt Kirk, dass es ein Sprechgerät ist. Dann lässt er sie ins Lager bringen und dort bewachen. Okmyx kontaktiert nun die Enterprise. Montgomery Scott antwortet und Okmyx stellt ihm das Ultimatum. Scott lässt Hadley im Computer danach suchen, was ein "Schießeisen" sei.

Kirk und Kalo spielen Fizzbin

Die Offiziere besprechen sich derweil. Spock meint, dass diese Gesellschaft eine zentrale Gewalt benötigt, um nicht zusammenzubrechen. Kirk sagt, dass sie irgendwie die Karre aus dem Dreck ziehen müssen. Spock meint, dass er auf die Enterprise zurück müsste, um mithilfe des Computers eine Lösung zu finden. Um die Bewacher, die mit Kartenspielen beschäftigt sind, abzulenken, erfindet Kirk das Kartenspiel Fizzbin. Er geht zum Tisch und sagt, dass das Spiel lächerlich ist. Dies sei nichts für einen erwachsenen Mann. Auf Antares spielten sie ein ganz anderes Spiel. Dafür müsse man allerdings Hirn im Kopf haben und nicht nur Blei in der Spritze. Kalo sagt, dass er das Spiel schnell lernen wird. Dann setzt sich Kirk und er erfindet rsch das Spiel Fizzbin. Er erklärt ihm nun die Regeln: Jeder bekomme sechs Karten, nur der der gibt, bekommt sieben. Die zweite Karte deckt man auf, außer Dienstags. Kirk sagt, dass er zwei Jungs hat. Das ist schon ein halber Fizzbin. Kalo fragt, was ist, wenn er noch einen bekommt, doch Kirk sagt, dass das gar nicht gut wäre. Dann hätte er schon einen Thralk. Jetzt brauche er einen König oder eine Zwei, außer nachts, da müsse es eine Dame und eine Vier sein. Kirk deckt auf und Kirk sagt, dass da schon die kleine Dame ist. Er bezeichnet Kalo als Glückspilz und sagt, dass wenn er etwas anderes gezogen hätte, als diese Dame, dann hätte er noch eine Karte bekommen, außer sie hätten Mittwoch nachmittag. Dann muss man eine abgeben. Kalo fragt, ob er nun das höchste Blatt hat. Kirk verneint dies, denn das höchste Blatt ist ein Royal Fizzbin. Der Fall, das man einen bekommt ist ungeheuer selten und Kirk fragt Spock nun nach den Chancen für einen Royal Fizzbin. Dieser sagbt, dass er sie noch nicht berechnet hat. Kirk sagt, dass sie auf jeden Fall astronomisch sind, was Spock bestätigt. Kirk sagt, dass sie die letzte Karte, die jetzt kommt, Zock nennen. Kirk lässt sie unauffällig runterfallen und als sich Kalo danach bückt, betäubt Spock ihn mit dem vulkanischen Nackengriff, während Kirk und McCoy die anderen beiden niederschlagen. Kirk lässt Spock nun die Sendestation suchen. Er soll Uhura kontaktieren und sich zurückbeamen lassen. Spock fragt, ob er nicht mitkommt. Dieser will aber erst Bela Okmys finden. McCoy hat Einwände, doch Kirk ist entschlossen zu handeln, weil sie für dieses Schlamassel mit verantwortlich sind. Anschließend verlassen sie das Gebäude und trennen sich. Spock und McCoy suchen eine Radiostation auf, um mit dem Schiff Kontakt aufzunehmen und sich an Bord beamen zu lassen, während Kirk zurück zu Bela Okmyx will. Er wird indes von den Leuten des bereits erwähnten Jojo Krako abgefangen und zu diesem gebracht.

Spock und McCoy betreten nun einen Raum, in dem sich die Radiostation befindet, und Spock betäubt eine Frau mit dem vulkanischen Nackengriff. McCoy fragt, ob er mit dem alten Funkgerät umgehen kann. Spock meint, dass dies einfach sei und sie erst die Amplituden modulieren, die Frequenz suchen müssen und dann die Enterprise kontaktieren. Da ertönt jedoch das Programm, das ansagt, dass dies die neueste Folge der Serie Die Ausbrecher war, produziert im Auftrag der bekannten Revolverfabrik Brown King. Spock findet dies faszinierend und es gelingt ihm eine Verbindung zur Enterprise herzustellen. Er weist Uhura an, ihn und McCoy sofort zurückzubeamen.

Krako will Kirk auf seine Seite ziehen.

Kirk wird derweil zum Hauptquartier von Krako gebracht. Krake wirft derweil Dartpfeile über seinen Rücken auf ein Plakat von Bela Okmyx. Da wird Kirk hereingebracht. Jojo Krake stellt sich vor und Kirk fragt, woher er weiß, was er will. Er meint, dass er alle Leitungen von Okmyx angezapft hat. Er kann sich nicht einmal mit einer "Biene" verabreden, ob er das weiß. Krako sagt, dass Kirk sich wohl frage, wieso er auf dem Stuhl sitzt. Der Captain antwortet, dass er das tut, weil er ihn offenbar brauche. Krako bezeichnet dies als gute Antwort. Kirk sei ganz nach seinem Geschmack und meint zu Zabo, dass er wohl klug sei. Dann schickt er sein Mädchen zu Kirk und diese massiert ihn. Kirk meint, dass er wohl Waffen wolle, um alle anderen Distrikte auszuradieren. Krako sagt, dass das falsch ist. Er hingegen sei kein schräger Nassauer. Er würde sie mit 1/3 an allem "was abgesahnt wird" beteiligen. Kirk meint, dass er und Bela wissen, dass der Planet Ruhe haben will. Daher sollten sie sich mit allen Bossen zusammensetzen und einen Kompromiss ausarbeiten. Krako meint, dass im Buch steht, wie sie handeln sollen. Dann schnippt er mit den Fingern und die Frau geht weg. Krako sagt, dass in dem Buch steht, dass der, der sich widersetzt, aus dem Verkehr gezogen wird. Kirk sagt, dass Krake nur ein wenig rückständig im Denken ist. Krake meint, dass er bisher immer alles gekriegt hat, was er will. Außerdem wolle Kirk doch noch ein paar Donnerstage leben. Dann will er Messer-Joe auf Kirk loslassen, der schon seit Monaten arbeitslos sei. Kirk erwidert, dass er dies nicht tun könne und Krake lässt ihn nun "auf Eis legen".

In der Zelle sucht Kirk sogleich nach einer Fluchtmöglichkeit. Kirk überprüft den Schreibtisch, in dem sich aber nichts brauchbares findet. Daher baut er für seine Flucht ein Radio auseinander und entfernt ein Bauteil.

Spock und McCoy überdenken, ob es eine Lösung für ihr Problem mit den Iotianiern gibt.

Auf der Enterprise meint Spock zu McCoy, dass der Fall Iotia einmalig ist und der Computer daher keine Antwort findet. Der Arzt fragt, ob er aufgeben will. Spock verneint dies und sagt, dass es nur bedeutet, dass selbst der Computer keinen logischen und rationellen Weg aus ihrem Dilemma weiß. Da meldet Uhura einen Ruf von Okmyx und Spock verbindet ihn. Okmyx wundert sich zunächst, wie er wieder raufgekommen ist und der Vulkanier antwortet, dass dies unwichtig ist. Okmyx meint, dass er runterkommen solle, da Krako ihren Captain gefangen genommen habe. Er will ihnen gegen 100 "Knaller" helfen, Kirk zu befreien. Spock sagt, dass er nicht weiß, ob er ihm vertrauen kann. Okmyx versichert, dass sie sich treffen können. Okmyx bestätigt und Spock kommt in zehn Minuten. Spock meint zu McCoy, dass sie die Hilfe der Gangster brauchen, um Kirk zu befreien. Jedoch gebe es im Moment nur Okmyx.

Kirk wirft nun einen Papierkorb herum und schreit um Hilfe. Die hereinstürmenden Wachen kann er mithilfe der Decke überwältigen. Anschließend nimmt er die Thompson mit. Spock lässt Scott einen ihrer Phaserstrahler auf Betäubung einstellen und beamt dann mit McCoy runter. Spock und McCoy materialisieren sich im Büro von Okmyx.

Akt III: Auf dem Weg zu Krako[Bearbeiten]

Computerlogbuch Nummer Eins der Enterprise
Spock meldet
Wir sind wieder Gefangene des Diktators Okmyx auf Iota. Durch einen Fehler des Raumschiffes Horizon hat sich hier alles nach dem Vorbild der Verbrechersyndikate Chicagos entwickelt.
Kirk verlangt die Anzüge von zwei Iotianiern.

Okmyx nimmt ihre Phaser an sich. Spock meint, dass sie einen Waffenstillstand hatten. Okmyx erklärt, dass er niemand braucht. Spock meint, dass sie beide denken, dass sie eine zentrale Gewalt brauchen. Okmyx erklärt, dass er aber der Chef in dem Laden sein will. Spock sagt, dass sie ohne ihre Kooperation nichts erreichen werden. Okmyx sagt, dass sie ohne ihre Knarren kooperativ sein werden. Da stürmt Kirk herein und entwaffnet Okmyx Männer. Er meint zu Spock, dass sie doch aufs Schiff zurückkehren sollten, doch dieser erklärt, dass sie dort waren und wieder zurückkehren mussten. Der Computer hat nämlich keine Lösung für ihr Problem gefunden. Kirk will improvisieren und Spock meint, dass sie keine Wahl dazu hatten. McCoy fragt den Captain, was er sich jetzt vorgestellt hat. Kirk meint, dass sie jetzt Okmyx haben und Kirk will sich jetzt auch Krake schnappen werden. Mit seiner Maschinenpistole zwingt er zwei Okmyx-Getreue ihre Anzüge auszuziehen. Kirk und Spock ziehen diese an und leihen sich ein Auto aus und begibt sich zurück zu Krakos Hauptquartier.

Ein Junge bietet ihnen seine Hilfe an.

Kirk fährt ziemlich rucklig vor. Spock meint, dass er ein hervorragender Raumschiffcommander sei, aber kein Autofahrer. Einige Jungen machen sich über sie lustig, weil sie noch nicht einmal mit einer Benzinkutsche fahren können. In der Öffentlichkeit werden sie sie nicht überrumpeln können. Dann werden sie von einem Jungen angesprochen, der etwas vom Kuchen abhaben will. Er bietet ihnen seine Hilfe an und fragt Spock, wo er die Ohren her hat. Dann fragt er, ob sie Krako umlegen wollen. Wenn sie das hier draußen versuchen, würden sie sie sofort erwischen. Er bietet seine Hilfe an. Kirk fragt, was er sich vorstellt. Der Junge sagt, dass er etwas vom Kuchen abhaben will. Spock erwidert, dass sie nicht einmal wissen, wie groß der Kuchen sein wird. Er sagt, dass eine Menge Mäuse dabei rausspringen müssen, weil sie sonst Krako nicht umlegen wollen. Kirk schlägt ein. So geht der Junge zu den Wachen und fragt sie mit einem Messer in der Hand, ob sie sich mit ihm anlegen wollen. Dann läuft er auf sie zu und fragt, wie ihnen das gefält. Dann tut er so, als habe er sich verletzt und lässt sich auf die Stufen fallen. Kirk und Spock laufen nun hoch und fordern die Wachen auf, den Jungen in Ruhe zu lassen. Dieser sagt, dass er hingefallen ist und sich wehgetan hat. Kirk und Spock betäuben die beiden Wachen nun. Dann gehen sie rein und betreten einen Raum, währned Kirk noch dem Jungen sagt, dass Chicago schön ist. Kirk und Spock stellen ihre Phaser auf Betäubung und betäuben zwei Wachen. Dann sehen sie Krake und eine Frau die Treppe runterkommen. Krake fordert sie auf, die Waffen fallen zu lassen. Spock hört ein Geräusch, als ob jemand eine Maschinenpistole gespannt und entsichert hätte. Sie drehen sich um und sehen nun zwei Männer.

Akt IV: Boss der Bosse[Bearbeiten]

Kirk übernimmt den "Laden".

Krako untersucht die Phaser und kann nicht glauben, dass es ein Schießeisen ist. Kirk erklärt, dass es was ganz anderes ist, als das was er bisher gesehen hat. Er fragt, ob Krake allen hier vertrauen kann. Dieser antwortet, dass er den, der ihm in die Suppe spuckt auspustet. Dann geht er mit Kirk, Spock und zwei Wachen in den Nebenraum. Kirk sagt, dass sie hier nicht über Kleinigkeiten reden. Kirk meint, dass sie für die Föderation kleine Fische seien, mit denen sie kurzen Prozess machen. "Spocky" ist klar zum Einsatz und Kirk will den ganzen Planeten übernehmen. Er könne mit ihnen zusammenarbeiten. Für Krake fallen ein paar kleine Mäuse ab. Spock sagt, dass es ein paar kleine, bescheidene Mäuse sind. Krako beruft sich nun auf den Vertrag der Bosse. Kirk meint, dass sie einfach übernehmen. Sie wollen dabei aber nicht in Erscheinung treten. Daher "bringen sie einen von ihnen an den Drücker und lassen dann von oben die Puppen tanzen." Kirk lässt Spock nun hinsetzen, während er selbst die Füße auf Krakes Schreibtisch legt. Als Spock sich auf einen Stuhl setzen will, gibt Kirk ihm mit einer Augenbewegung zu verstehen, dass er sich, wie die Gangster benehmen soll. Spock legt daraufhin seine Füße auf den Tisch. Kirk meint, dass er auch mit Bela arbeiten kann. Krake meint, dass er seine "Boys" runterrufen kann. Kirk ruft nun das Schiff und sagt, dass sie Krake eingekauft haben. Er meint, dass er fünf Meter neben ihm steht. Er will ihm gern ihr Schiff zeigen, um zu zeigen, dass sie es ernst meinen. Dann lässt Kirk Krake hochbeamen und die beiden Wachen sehen verdutzt drein und laufen zu der Stelle, wo ihr Boss gerade stand. Kirk und Spock überwältigen die beiden und gehen dann raus.

Krake fragt im Transporterraum, wie er hergekommen ist und wird von zwei Sicherheitsmännern festgehalten. Montgomery Scott tritt ein und meint, dass sie ihn kurz kassiert haben. Krako sagt, dass sie das nicht können und er Rechte habe. Scott erwidert, dass er hier gar keine Rechte habe. Er soll friedlich bleiben, sonst verpassen sie ihm "dicke Galoschen". Krake fragt, ob er "Betonfüße" meint und Scott bejaht dies. Spock und Kirk machen sich nun auf den Weg. Kirk will ein Auto nehmen, doch der Vulkanier will lieber zu Fuß gehen. Spock sorgt sich vor Kirks Fahrweise, doch dieser erklärt, dass er nun firm sei. Sogleich fährt er wieder rückwärts.

Zabo kommt inzwischen wieder zu sich und ruft Karf und die anderen Männer zusammen. Kirk nehme sie auseinander. Zabo meint, dass Bela da mitmischt und sie etwas unternehmen müssen. Er ist überzeugt, dass Kirk mit Bela unter einer Decke steckt und will ihnen die Suppe versalzen.

McCoy bedroht derweil weiter Bela. Kirk und Spock treten nun ein. Kirk meint, dass sein Spiel jetzt vorbei ist. Als Kirk ihn "mini-Boss" nennt fragt er, ob Kirk verrückt sei. Dieser sagt, dass er gleich erfahren werde, wie verrückt er ist. Kirk lässt den Vulkanier die Waffe heben. Spock zielt nun auf ihn. Kirk meint, dass sie den Planeten übernehmen. Okmyx sagt, dass er das gleich hätte sagen sollen, dann hätten sie sich angeblich sofort verstanden. Kirk ruft nun die Enterprise mit seinem Kommunikator und fragt Scott ob Krake auf Eis liegt. Scott bejaht dies. Krako habe erst verrückt spielen wollen, doch nun benehme er sich. Kirk sagt, dass er warten soll. Kirk meint, dass er jeden haben will, mit dem Bela gleich am Telefon reden wird. Scott versteht das nicht und Kirk sagt ihm leise, dass er den Teilnehmer am anderen Ende orten und herbringen soll. Dann gibt er Okmyx das Telefon und weist ihn an, die anderen Bosse anzurufen. Scott beamt nun Tepo und die anderen Bosse ebenfalls ins Büro.

Kirk nötigt die Bosse, sich zu einigen.

Kirk stellt sich auf den Billardtisch und meint, dass ihr ganzer Planet ein Sauhaufen sei, der jetzt unter ein Dach kommt. Aus vielen kleinen Betrieben macht man einen großen. Die Föderation werde mit 40 % beteiligt. Er fragt, ob einer was dagegen hat. Tepo meint, dass er nur zwei Jungs sieht und das nicht die Föderation sei. Krako wirft ein, dass Kirk ein Raumschiff hat und er drauf war. Okmyx meint, dass sie nur die drei gesehen haben. Okmyx meint, dass er nur drei Figuren an Bord des Raumschiffs gesehen hat und sicher ist, dass sie nicht mehr haben. Kirk erklärt, dass die Besatzung aus 400 Mann besteht. Er glaubt das aber nicht. Draußen auf der Straße gibt es derweil eine Schießerei, als Okmyx' Leute vorfahren. McCoy wird von Krako entwaffnet und dieser zwingt Kirk und Spock ihre Waffen abzugeben. Sie sehen derweil die Schießerei unten. Kirk meint, dass er erst überlegen soll, gegen wen er kämpft. Kirk will sich nun vom Schiff zu verabschieden und will es daher noch einmal rufen. Krako ist damit einverstanden und gibt ihm den Kommunikator. Er ruft nun Scott und lässt einen Hauptphaser auf Betäubung stellen und die Straße vor dem Häuserblock bestreichen. Daraufhin feuern sie und die Männer beider Seiten werden betäubt. Krako und die anderen Bosse sind schockiert. Kirk meint, dass sie alle tot sein könnten, wenn er gewollt hätte. Okmyx fragt nach dem Vorschlag. Krako hat im Grunde nichts dagegen. Allerdings seien die Prozente das Problem, die er fordert. Ein Syndikat gefällt auch Okmyx und im Grunde sei er friedlich. Er will Kirk als Oberboss einfügen. Kirk meint, dass es der Föderation darum geht, dass die Distrikte auf friedliche Weise kooperieren. Die Föderation kontrolliert sie jährlich. Wenn die Sache nicht klappt, übernehmen sie die Verwaltung. Sie wollen von ihnen kein Geld. Sie sollen es für eine bessere Zukunft verwenden. Kirk meint, dass sie ihnen auf die Finger schauen werden und sie sich keine falschen Hoffnungen machen sollen. Damit sind die Bosse einverstanden. Dann stoßen sie zusammen an.

Auf der Brücke der Enterprise sprechen Kirk, Spock und McCoy. Der Captain fragt seine Offiziere, worüber sie gebrütet haben. Spock fragt sich, ob diese Lösung bei diesen Leuten durchführbar sei. Es wird allerdings schwer sein, das dem Chef der Raumflotte zu erklären. Es sei ja eine gewisse Mehrbelastung den Planeten Iota jedes Jahr zu kontrollieren. Kirk erklärt, dass es sich allerdings auch lohnt. Es sei ja nicht nur ihre Aufgabe neue Welten zu entdecken, sondern auch die Gefahren, die von ihnen ausgehen, auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Kirk wendet sich nun seinem Arzt zu und fragt, welche Laus ihm über die Leber gelaufen sei. McCoy beichtet Kirk, dass er seinen Kommunikator wohl im Büro von Bela liegen gelassen hat. Spock sagt, dass die Iotianer sehr kluge Lebewesen sind. Sie könnten den Transtator finden. Auf diesem basiert ihre ganze Technologie. Kirk beendet die Diskussion jedoch und sagt, dass er nicht umsonst Gangster gespielt hat. Er habe den Transtator längst kassiert und er meint, dass man Köpfchen haben müsse.

Dialogzitate[Bearbeiten]

Spock
Captain, Sie sind ein ausgezeichneter Raumschiff-Commander, aber als Taxifahrer lassen Sie sehr viel zu wünschen übrig.
Kirk
Halt' die Klappe Pille, jetzt rede ich mit der Blattlaus.
Spock
Ich finde diese Methoden von diesem Bela völlig falsch. Sie sind unlogisch, bauen nicht auf und zerstören nur.
Spock
Ich will damit nur sagen, auch der Computer weiß keinen logischen, rationellen, praktischen Ausweg aus unserem jetzigen Dilemma.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Story und Drehbuch[Bearbeiten]

Hier wird zum ersten Mal ein Von-Ort-zu-Ort-Transport durchgeführt, wie er später in Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert die Regel ist. In Raumschiff Enterprise wird er nur noch ein weiteres Mal durchgeführt, nämlich in Das Gleichgewicht der Kräfte.

Produktionsnotizen[Bearbeiten]

Allgemeines[Bearbeiten]

TOS-R 2x20 Titel.jpg

Anders als bei der deutschen Ausstrahlung von TNG-R wurden bei TOS-R keine deutschen Titel eingeblendet.

Sets und Drehorte[Bearbeiten]

Da die Kulissen auch in anderen Serien Verwendung fanden, so z.B. in Chicago 1930, fielen die Produktionskosten vergleichsweise gering aus.

Spezialeffekte[Bearbeiten]

In dieser Episode werden die Schiffsphaser zum ersten und bislang einzigen Mal mit einer betäubenden Einstellung eingesetzt, um einen Straßenzug flächendeckend zu beruhigen.

Darsteller und Charaktere[Bearbeiten]

George Takei (Sulu) hat in dieser Episode keinen Auftritt.

Trivia[Bearbeiten]

Der Titel „Epigonen“ kommt vom griechischen epigonos, bedeutet ‚Nachgeborener‘ und bezeichnet im weiteren Sinne einen (weniger bedeutenden) Nachfolger.

Merchandising[Bearbeiten]

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung[Bearbeiten]

Filmfehler[Bearbeiten]

Als Okmyx die Enterprise ruft, meldet Spock sich mit Lieutenant Spock, obwohl er den Rang eines Commanders trägt.

Synchronisationsfehler[Bearbeiten]

Als Okmyx am Billardtisch steht, werden ihm in der deutschen Synchronfassung Worte in den Mund gelegt, die von McCoy bzw. dessen Synchronsprecher gesprochen werden.

Okmyx heißt in der deutschen Synchronfassung Oxmyx.

Krako heißt in der deutschen Synchronfassung Krake.

Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Hauptdarsteller
William Shatner als Captain James T. Kirk
Gert Günther Hoffmann
Andreas Neumann (neue Szenen)
Leonard Nimoy als Commander Spock
Herbert Weicker
Norbert Gescher (neue Szenen)
DeForest Kelley als Dr. Leonard H. McCoy
Manfred Schott
James Doohan als Lt. Commander Montgomery Scott
Kurt E. Ludwig
Nichelle Nichols als Lieutenant Uhura
Rosemarie Kirstein
Walter Koenig als Fähnrich Pavel Chekov
Elmar Wepper
Gaststars
Anthony Caruso als Bela Okmyx (DV: Oxmyx)
Günter Sauer
Michael Telloke (neue Szenen)
Vic Tayback als Jojo Krako (DV: Krake)
Klaus Höhne
Lee Delano als Kalo
Erich Ebert
Co-Stars
John Harmon als Tepo
unbekannter Synchronsprecher
Sheldon Collins als Junge
unbekannter Synchronsprecher
David Hellwig (neue Szenen)
Dyane Thorne als Mädchen
unbekannte Synchronsprecherin
Sharyn Hillyer als Mädchen
unbekannte Synchronsprecherin
Buddy Garion als Krakos Wache #2
unbekannter Synchronsprecher
Matthias Klages (neue Szenen)
Steve Marlo als Zabo
Berno von Cramm
nicht in den Credits genannt
William Blackburn als Hadley
Marlys Burdette als Krakos Mädchen
Ursula Herwig (unbestätigt)
Frank da Vinci als Brent
Roger Holloway als Roger Lemli
Jay Jones als Mirt
Jeannie Malone als Yeoman
Eddie Paskey als Leslie
unbekannte Darstellerin als Iotianierin
unbekannte Synchronsprecherin
Silvia Mißbach (neue Szenen)
unbekannter Darsteller als Belas Mann
Michael Brennicke
unbekannter Darsteller als Bensen
unbekannter Darsteller als Krakos Wache #1
unbekannter Synchronsprecher
Gerald Paradies (neue Szenen)
unbekannter Darsteller als Lewis
Weitere Synchronsprecher
Holger Hagen als Sprecher des Vorspanns (im Original von William Shatner)
Sigrid Pawlas als Radiomoderatorin
unbekannter Synchronsprecher als Radiosprecher (im Original von James Doohan)

Verweise[Bearbeiten]

Ereignisse
1920, 1992
Institutionen & Großmächte
Brown King, Chef der Raumflotte, Interplanetarische Föderation, Sternenflotte
Spezies & Lebensformen
Fisch, Iotanier
Kultur & Religion
Boss, Chicago – Bandenwesen 1920, Die Ausbrecher, „Gorilla“, „Mäuse“, Musik
Personen
Hadley, Kalo, Jojo Krako (Krake), Bela Okmyx, „Messer-Joe“, „Püppie“, Tepo, Zabo
Schiffe & Stationen
Horizon
Orte
Bahnhof, Büro, Chicago, Distrikt, Funkstation, Haus, Kreuzung, Raumbasis, Südlicher Distrikt
Astronomische Objekte
Beta Antares IV (Antares), Galaxie (Milchstraße), Sigma Iotia II (Iota), Planet, Planetensystem
Wissenschaft & Technik
Amplitude, Auto, Beamen, Buch, Computer, Feuerwaffe (auch Ballermann, Schießeisen, Sprühdose), Foto, Frequenz, Funk, Funkgerät, Funkwelle, Getriebe, Hydrant, Hyperraumübermittlung, Intelligenz, Koordinaten, Kupplung, Landung, Leben, Lebewesen, Logik, Maschinenpistole, Medizin, Pedal, Phaserpistole (Phaser Typ 1, auch Strahlemann), Phaserstrahler, Rad, Raumschiff, Raumstation, Revolver, Soziologiecomputer, Sprechgerät, Start, Starter, Straßenbeleuchtung, Stuhl, Subraumkommunikation, Telefon, Transtator, Umlaufbahn, Waffe, Zündschloss
Speisen & Getränke
Drink
sonstiges
Abgabe, Angst, Auge, Ausbilder, Befehl, Benzin, Benzinkutsche, Bericht, Besatzung, Betrieb, Bilanz, Blei, Blumenstrauß, Chefingenieur, Denkmal, Dienstag, Diktator, Dilemma, Donnerstag, Einladung, Eis (Eiscreme), Entführung, Erster Offizier, Finger, Fizzbin, Freund, Fuß, Gangster, Gast, Gefangener, Geisel, Geld, Geschäft, Gewalt, Glückspilz, Hirn, Industrie, Killer, Kind, Konkurrenz, Kopf, Leber, Leichenwagen, Logbuch, Mittwoch, Monat, Nacht, Nase, Nassauer, Ohr, Oldmobil, Offizier, Pullover, Queue, Raumschiff-Commander, Recht, Regierung, Salzsäule, Sarg, Schlaf, Schlüssel, Spielkarte, Spielsache, Syndikat, Tanz, Taxifahrer, Tod, Überfall, Unterwelt, Verbrecher, Verbrechersyndikat, Vertrag, Waffenstillstand, Wirtschaft