Die Parallaxe

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Nachdem die Voyager eine Quantensingularität entdeckt hat, scheint sie nur noch im Kreis zu fliegen. Zudem muss der Chefingenieur ernannt werden; soll es Lieutenant Carey oder eine Maquis namens B'Elanna Torres werden?

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

Ex-Maquis B’Elanna Torres schlägt im Maschinenraum Joe Carey nieder und wird dafür bestraft. Chakotay redet Torres ins Gewissen und fordert sie auf sich zu mäßigen. Er will sie nämlich als Chefingenieurin vorschlagen. Bei einer Besprechung schlägt er sie als Chefingenieurin vor, doch Janeway ist skeptisch. Neelix und Kes kommen auch zur Besprechung und Kes will einen hydroponischen Garten anlegen, um dort Gemüse zu ziehen. Janeway gibt Frachtraum 2 dafür frei. Die USS Voyager stößt auf eine Quantensingularität und untersucht diese. Dabei gerät man in die Singularität und wird darin gefangen. Der Ereignishorizont fungiert als eine Art Spiegel und sie sehen dadurch eine zeitversetzte Reflexion ihrer selbst. Als man das erkennt, will man die Anomalie wieder verlassen. Derweil beginnt der Doktor zu schrumpfen. Sie können den Bruch, durch den sie hineingeflogen sind, ausfindig machen. Jedoch hat dieser sich größtenteils wieder geschlossen. Janeway und Torres fliegen in einem Shuttle zum Spalt und weiten diesen mit einem Dekyonstrahl. Bei der Rückkehr zur Voyager sehen sie zwei Schiffe vor sich. Janeway entscheidet, dass das stillstehende Schiff das richtige ist, da es ihnen eine Landung ermöglicht, während das andere ihre Reflexion vom Einflug in den Spalt ist. Torres akzeptiert dies Entscheidung und sie kehren zurück. Nach der Landung kann die Voyager den Spalt gerade rechtzeitig verlassen, bevor er sich schließt. Als Paris wegen einer kleinen Verletzung die Krankenstation aufsucht, ist der Doktor nur noch 10 Zentimeter groß und sagt, dass er ihn nicht behandeln kann. Paris verspottet ihn daraufhin.

Langfassung[Bearbeiten]

Prolog[Bearbeiten]

Der Doktor behandelt Joseph Carey.

Lieutenant Carey liegt mit blutender Nase auf der Krankenstation und beschwert sich gegenüber Commander Chakotay und Lieutenant Tuvok lauthals über B'Elanna Torres, die ihn nach einem Streit im Maschinenraum geschlagen hat. Er meint, sie habe nicht nur die Kontrolle über sich, sondern auch den Verstand verloren. Tuvok bittet ihn zu erklären, was passiert ist. Er sagt, dass sie ihn geschlagen hat. Der Doktor diagnostiziert bei ihm eine dreifach gebrochene Nase und meint, er müsse die Siebbein-Gruppe neu modulieren. Er bittet Carey, sich nicht zu bewegen. Darauf hört dieser jedoch nicht, richtet sich auf und berichtet weiter, dass er und Torres, wegen der Neuausrichtung der lateralen Plasmaleitung verschiedener Meinung gewesen sind. Er meinte, dies würde eine Überlastung verursachen, was Torres nicht so beurteilte. Er schob sie von der Konsole weg und wurde daraufhin von Torres beiseite geschoben und niedergeschlagen, als er sich wehrte. Er fand sich auf dem Boden liegend wieder und spürte, wie ihm das Blut über das Gesicht lief. Anschließend entschuldigte sich Torres und schickte ihn auf die Krankenstation. Der Doktor drückt Carey unsanft zurück auf das Biobett, kommentiert, dass es ein guter Rat war und beginnt, ihn zu behandeln. Chakotay will sich um die Sache kümmern und verlässt mit Tuvok die Krankenstation. Carey richtet sich nun wieder auf und verlangt, dass Chakotay Torres von seinem Maschinenraum fernhält. Der Doktor drückt ihn unsanft auf das Bett zurück und setzt die Behandlung fort.

Auf dem Korridor diskutieren Chakotay und Tuvok darüber, wie mit Torres weiter zu verfahren sei, wobei sich Tuvok für einen formellen Prozess gemäß Protokoll ausspricht und Torres umgehend ins Gefängnis bringen will, was Chakotay jedoch ablehnt. Er sagt, dass sie 75 Jahre vom nächsten Gericht entfernt sind und fragt, ob er sie so lange einsperren will. Tuvok erklärt, dass der Captain ermächtigt ist, auf dem Schiff einen Prozess durchzuführen unter Berücksichtigung mildernder Umstände. Der Erste Offizier spricht sich jedoch dafür aus, die Angelegenheit selbst zu regeln. Er will dafür nicht den Captain einschalten und nicht formell Anklage erheben. Tuvok entgegnet, dass sie einen Offizier geschlagen hat, was ein Fall fürs Kriegsgericht ist. Chakotay meint, dass sie im Maquis manchmal grob vorgehen musste um bestimmte Dinge zu erledigen. Tuvok meint, dass dieses Vorgehen den Eindruck erwecken könnte, dass Chakotay die Maquis bevorzugt und sei ein schlechtes Beispiel für die Crew. Dieser weist jedoch Tuvoks Einwände zurück und kündigt an zunächst mit Torres zu sprechen und dann den Captain zu informieren. Letztlich muss Tuvok sich Chakotays Autorität unterordnen und gezwungenermaßen dessen "Vorschlag" annehmen, die Angelegenheit zu regeln, ohne Captain Janeway einzuschalten. Tuvok bemerkt jedoch, dass er zu diesem Vorfall einen Bericht in seinem Sicherheitslogbuch verfassen wird, was Chakotay mit einem sarkastischen Tun Sie das. kommentiert und den Turbolift betritt.

B'Elanna Torres bekommt Ärger mit Chakotay.

Kurze Zeit später wird Chakotay von zwei Maquis, Seska und Jarvin, auf den Vorfall angesprochen und gefragt, was denn nun mit Torres geschehe. Er antwortet, dass er es noch nicht wisse. Auf dem Schiff ginge das Gerücht um, dass Janeway Torres zwei Monate ins Gefängnis stecken will und alle Maquis außerhalb ihrer Arbeitszeiten auf ihren Quartieren bleiben sollen. Chakotay verneint dies. Die beiden sichern ihm daraufhin ihre volle Unterstützung zu, wenn es nötig werden sollte. Chakotay fragt, was das bedeuten solle. Jarvin sagt nun deutlich, dass sie auf seiner Seite sind, sollte er das Schiff übernehmen wollen. Chakotay ist darüber sichtlich aufgebracht und droht damit, die beiden, sollten sie so etwas nochmal äußern, wegen Meuterei ins Gefängnis zu werfen. Dann geht er weiter und lässt die beiden verdutzt zurück.

In ihrem Quartier, auf das sie im Moment beschränkt ist, geht B'Elanna Torres derweil auf und ab. Als Chakotay anklopft, greift sie nach einer Schale und schleudert sie in Richtung Tür. Er tritt ein und hält ihr den medizinischen Bericht von Lieutenant Carey entgegen. Sie reagiert sehr aufgebracht und bezeichnet Carey als Idioten. Chakotay schildert ihr nun, dass die Verletzungen an dessen Schädel relativ schwer waren. Hätte sie fester zugeschlagen, hätte sie ihm einige Knochen ins Kleinhirn getrieben, was Torres jedoch bestreitet: Nicht ein einziger Schlag sei auch nur annähernd so fest gewesen. Chakotay informiert sie, dass sie einen Vulkanier haben, der sie vors Kriegsgericht bringen will und Maquis, die das Schiff übernehmen wollen. Damit habe sie ihm einen Bärendienst erwiesen. Sie fragt, wann sie ihr Quartier wieder verlassen kann. Chakotay sagt, dass sie es am Ende ihrer Reise in 75 Jahren tun kann. Torres sagt ihm, dass sie seinen Humor noch nie besonders lustig fand. Er fordert, dass sie sich bei Carey persönlich entschuldigt und sich mit ihm bei einer Tasse Pejuta entschuldigt, was sie heftig ablehnt. Er entgegnet jedoch, dass sie Unterstützung von Leuten wie ihm brauchen werde, wenn sie Chefingenieurin werden wolle. Sie reagiert überrascht und meint, die Beförderung würde Carey zustehen. Chakotay sagt, dass dies kein weiteres Beispiel für seinen merkwürdigen Humor sei, sondern er hält sie ernsthaft für einen besseren Ingenieur. Torres fragt ihn, was denn Captain Janeway dazu meinen würde. Er antwortet, er habe Torres noch nicht vorgeschlagen und verlässt ihr Quartier.

Akt I: Brauchen Sie Hilfe?[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Voyager,
Captain Janeway,
Sternzeit 48439,7
Während wir weiter auf Kurs in Richtung des Alpha-Quadranten fliegen, führen wir eine Routinewartung des Schiffes durch. Das heißt: es wäre Routine, wenn wir Zugang zu einer Sternenbasis hätten.
Das fremde Raumschiff in Not.

Im Briefingraum findet eine Besprechung der Führungsoffiziere statt. Laut Lieutenant Tom Paris hat sich die Effizienz des Antriebs um weitere 14 Prozent verringert, Captain Janeway fragt daher nach alternativen Energiequellen. Fähnrich Harry Kims Versuch, Energie aus den Holodeck-Reaktoren zu gewinnen ist fehlgeschlagen, die Hälfte der Relais sei durchgebrannt, als sie sie mit dem Energienetz verbunden haben. Die Energiematrix auf dem Holodeck ist nicht kompatibel mit den anderen Systemen. Chakotay schlägt vor, das gesamte Sicherheitspersonal nach Deck sieben zu verlegen, da dann die Energie auf Deck neun abgeschaltet und zum Antrieb umgeleitet werden kann. Tuvok meint, dass dies zwar sehr unbequem, aber akzeptabel wäre.

Als Janeway gerade den nächsten Punkt, die Besetzung diverser Führungsposten, ansprechen will, platzen Neelix und Kes in die Besprechung hinein. Neelix entschuldigt sich, für ihr hereinplatzen und meint, dass er nicht darüber informiert wurde, dass eine Sitzung stattfindet. Janeway weist sie darauf hin, dass es sich um ein Treffen der höchsten leitenden Offiziere handelt, woraufhin Neelix entgegnet, dass er der höchste Talaxianer und Kes die höchste Ocampa an Bord sei und er außerdem mehr über diesen Quadranten weiß, als alle Crewmitglieder. Kes fügt hinzu, dass sie einige gute Vorschläge haben. Janeway ist überredet und gesteht ein, dass wirklich gute Vorschläge gebraucht würden. Da nicht ausreichend Stühle vorhanden sind, bietet Paris Kes seinen Platz an, was Neelix merklich missfällt. Kes schlägt vor, eines der unteren Decks in eine hydroponische Abteilung umzuwandeln, um Nahrungsmittel anzubauen, da die Replikatoren nicht funktionieren und die Notrationen nicht mehr lange reichen werden. Kim hält Frachtraum 2 für geeignet, weil dort organische Stoffe gelagert werden können und sich die Umweltbedingungen anpassen lassen. Janeway stimmt zu und Kes erhält ihren ersten offiziellen Auftrag. Neelix meint, dass er hervorragende Gerichte aus Gemüse zaubern kann und sein Feragoit-Gulasch in zwölf Sternensystemen berühmt sei. Auch dem stimmt der Captain zurück. Janeway lenkt das Thema wieder zurück zur Besetzung der Posten: es gibt zwar bereits einen Ersatz für den Transporterchief, es fehlen jedoch ein Kartograph, ein Chefingenieur, medizinisches Hilfspersonal und der leitende medizinische Offizier. Chakotay übergibt ihr eine Liste mit einigen Maquis, die seiner Meinung nach gute Offiziere wären. Als sie einen kurzen Blick darauf wirft, stellt sie erstaunt fest, dass dort B'Elanna Torres als Chefingenieur vermerkt ist. Chakotay sagt, dass dies stimmt und sie fragt, für welchen Posten er sie geeignet hält. Chakotay antwortet kurz Chefingenieur. Janeway wechselt nun das Thema zum medizinischen Offizier. Auf Neelix Nachfrage, erklären Tuvok und Paris, dass das MHN nur auf der Krankenstation existieren kann und seine Fähigkeiten begrenzt sind. Paris fügt hinzu, dass insbesondere seine Umgangsformen zu wünschen übrig lassen. Chakotay schlägt vor, dass das Hologramm von einem Sanitäter unterstützt werden sollte. Janeway erinnert sich, dass Paris auf der Akademie Biochemie studiert hat. Als Paris einwendet, dass es nur zwei Semester waren, sagt Janeway, dass dies ausreiche und er sich soeben "freiwillig" als Sanitäter gemeldet hat. Da wird die Voyager von einer heftigen Druckwelle erfasst und erschüttert. Daraufhin begeben sich alle Offiziere auf ihre Stationen.

Neelix erkennt das fremde Schiff nicht.

Auf der Brücke informiert Seska den Captain, dass sie auf eine Art Raumverzerrung gestoßen sind. Tuvok meldet, dass die Störung von einer örtlich begrenzten Störung im Raum-Zeit-Kontinuum ausgeht. Sie ist 20000 Kilometer an Backbord. Janeway lässt nun stoppen und das Bild auf den Hauptschirm legen. Es stellt sich heraus, dass es sich bei dem Phänomen um eine Typ-4-Quantensingularität handelt, deren gravimetrische Flussdichte über 2000 Prozent liegt. Daraufhin empfängt die Voyager eine verstümmelte Audioübertragung, die aus der Singularität zu stammen scheint. Janeway lässt diese Übertragung auf die Lautsprecher legen und es wird klar, dass ein unbekanntes Schiff im Ereignishorizont gefangen ist. Kim lokalisiert die Quelle der Übertragung und legt das Bild auf den Schirm. Janeway fragt Neelix, ob er einem solchen Schiff schon einmal begegnet ist. Dieser verneint. Es wird versucht, das Schiff zu rufen, was jedoch fehlschlägt. Ein Herausziehen mit dem Traktorstrahl ist wegen der starken Subrauminterferenz ebenfalls nicht möglich. Neelix schlägt daher vor, die Bewohner von Ilidaria um Hilfe zu bitten, was Janeway aber ablehnt, weil das Schiff zu der Singularität hingezogen zu werden scheint und daher schnellstmöglich Hilfe vonnöten ist. Auf Chakotays Ruf hin schlägt Torres vor, den Traktorstrahl so zu modulieren, dass er zu den Subrauminterferenzen passt. Damit könnte man vielleicht den Ereignishorizont durchdringen. Chakotay erkennt, dass dies ein Subraumtraktorstrahl wäre und Torres bestätigt die Richtigkeit seiner Schlussfolgerung. Er fragt dann, wann dieser einsatzbereit sein könnte. Janeway ist trotz des guten Vorschlages nicht begeistert davon, dass Chakotay die Kommandostruktur übergangen und statt Carey, den ranghöchsten Offizier im Maschinenraum, Torres zu Rate gezogen hat. Sie bittet Carey, um seine Meinung zu dem Vorschlag. Janeway befiehlt Paris die Position zu halten. Anschließend zitiert sie Chakotay in ihren Bereitschaftsraum für ein Gespräch.

Chakotay setzt sich für Torres ein.

Dort bringt sie dieses Problem zur Sprache. Es folgt eine heftige Diskussion. Chakotay wusste, dass Torres Vorschläge bringen würde und fragte sie daher. Janeway meint jedoch, dass er Carey als ranghöchsten Offizier im Maschinenraum hätte fragen müssen. Chakotay kommentiert dies damit, dass bei dieser Sichtweise keiner seiner Leute jemals eine leitende Position wahrnehmen wird. Janeway sagt, dass sie nun das Problem haben und meint, dass dies nicht mehr seine Crew sind. Chakotay erwidert, dass er alles tut, um sie in ihre Crew zu integrieren, aber sie mache es einem nicht leicht. Janeway sagt, dass sie es den Maquis nicht leicht machen kann, da die Leute der Sternenflotte für ihre Position hart gearbeitet haben und den Maquis die Disziplin und die Ausbildung fehle. Chakotay erwidert, dass einige die Fähigkeiten haben. Janeway sagt, dass die Offiziere der Sternenflotte schwer für ihre Offizierspatente gearbeitet haben und fragt, wie sie von ihnen verlangen kann, einen Maquis als Vorgesetzten zu akzeptieren, nur weil sie durch irgendwelche Umstände zusammengewürfelt wurden. Chakotay sagt, dass sie auch ihn akzeptieren. Janeway verweist nun darauf, dass Chakotay qualifiziert und Absolvent der Akademie sei. Chakotay stellt klar, dass er nicht ihr Alibi-Maquis sein will. Janeway meint, dass er ihr einen Maquis nennen soll, der qualifiziert ist und sie würde sie berücksichtigen. Chakotay benennt nun Torres. Janeway hält dagegen, dass sie sich nie unter Kontrolle und auf der Akademie versagt habe. Chakotay erwidert, dass sie der beste Ingenieur sei, den er je getroffen hat und sie an der Akademie unterrichten könnte. Chakotay sagt, dass es stimmt, dass er sie als seine Leute betrachtet, weil sich niemand an Bord so um sie kümmern wird, wie er. Sie müsse sie berücksichtigen, wenn sie deren Loyalität wolle. Janeway fragt, ob sie deren oder seine Loyalität gewinnen soll. Chakotay versichert Janeway, dass er ihr helfen möchte und bedauert, dass sie das nicht erkennt. Schließlich bittet Chakotay Janeway, Torres bei der Wahl des Chefingenieurs nicht zu übergehen. Dann bittet er um die Erlaubnis gehen zu dürfen und Janeway lässt ihn wegtreten.

Akt II: Rettungsversuch[Bearbeiten]

Der Doktor bemerkt, dass er kleiner geworden ist.

Kes begibt sich auf die Krankenstation und aktiviert den Doktor, um für die neue hydroponische Abteilung stickstoffhaltige Bodenproben zu bekommen. Der Doktor ist wütend, weil er die Verkörperung der modernen Medizin ist und sich hier mit medizinischen Bagatellfällen beschäftigen muss. Jetzt sei er für jede laufende Nase, jeden aufgekratzten Pickel und jeden verstauchten Zeh sei er jetzt zuständig. Kes sagt, dass er der einzige Arzt ist, den sie haben. Der Doktor erwidert, dass er mit 2000 medizinischen Referenzquellen und der Erfahrung von 47 medizinischen Offizieren programmiert wurde. Er sei die Verkörperung der modernen Medizin und fragt, wie viel Dreck sie benötige. Kes genügen vier Proben und der Doktor gibt sie ihm. Er meint, dass er jetzt weiß, wie sich Hippokrates gefühlt haben muss, als der König ihn einen Nagel beschneiden ließ. Kes meint, dass er ziemlich sensibel sei. Der Doktor sagt, dass er als praktischer Arzt eine gewisse Sensibilität im Umgang mit Patienten braucht. Kes sagt, dass sie eher ihn persönlich meinte. Dann fällt ihr auf, dass der Doktor seit ihrer Ankunft kleiner geworden ist, was sich durch eine Diagnose seines Bildprozessors bestätigt: der Doktor ist um 10,4 cm geschrumpft, was er Harry Kim auf der Brücke meldet. Bei dem findet er jedoch kein offenes Ohr, weil alle an dem Subraum-Traktorstrahl arbeiten. Kes bedankt sich bei ihm und fragt nach seinem Namen, worauf er antworten muss, dass er keinen habe. Man dachte wohl, dass er nie lange genug aktiviert sein würde um einen Namen zu brauchen. Sie verabschiedet sich und beendet, wie es der Doktor gewünscht hat, das Programm.

Carey meldet aus dem Maschinenraum, dass der Subraumtraktorstrahl einsatzbereit sei. Janeway lässt Tuvok daraufhin das Schiff erfassen. Doch nach einem anfänglichem Erfolg, treten massive Fluktuationen im Energienetz auf und die Voyager wird durch die gravimetrische Kraft der Singularität angezogen. Chakotay fragt, was hier vorgeht und Kim meldet, dass die Leistung des Traktorstrahls um 80 % gefallen ist. Die gravimetrische Kraft der Singularität zieht sie an. Die Schubumkehr ist nicht einsetzbar, da die Emitterrelais blockiert sind. Kim meldet eine starke Spannung der Schiffshülle. Wenn sie bei aktivem Traktorstrahl auf Schubumkehr gehen wird das Schiff auseinander reißen. Janeway lässt den Antrieb deaktivieren und Paris meldet, dass sie sich wieder vorwärts bewegen. Janeway ruft den Maschinenraum und verlangt, dass der Traktorstrahl deaktiviert wird. Daher muss der Hauptenergiestrahl durch Carey manuell unterbrochen werden. Nachdem dieser Rettungsversuch gelingt, lässt Janeway einen neuen Kurs setzen und sie auf eine sichere Distanz bringen. Chakotay erkundigt sich, ob Janeway den Rettungsversuch aufgeben will. Sie verneint dies. Doch durch das Scheitern sieht sich Janeway nun doch gezwungen, Kurs auf Illidaria zu setzen. Dann lässt sie Chakotay Mr. Neelix auf die Brücke rufen.

B'Elanna Torres muss zum Captain.

Janeway lässt Torres in ihren Bereitschaftsraum rufen. Nachdem diese den Raum betreten hat, fühlt sie sich gleich verpflichtet, sich für den Vorfall mit dem Traktorstrahl zu rechtfertigen und zu entschuldigen. Sie versichert, dass sie jedes Emitterrelais überprüft und vier von ihnen selbst repariert hat. Janeway sagt, dass sie niemand für die Schäden verantwortlich macht. Chakotay habe eine hohe Meinung von ihr und sie als Chefingenieur empfohlen. Torres sagt, dass sie und Chakotay schon einige brenzlige Situationen überstanden haben. Janeway fragt, ob sie bereit ist, der Chefingenieur eines Schiffes zu werden. Torres denkt, dass sie sich im Maschinenraum zurecht finden wird und fragt, ob Janeway das meinte. Der Captain antwortet, dass sie das zum Teil meinte. Es ginge aber auch um ihre Fähigkeit Andere zu kommandieren. Sie weiß nicht, ob sie Torres einen Gefallen tue, wenn sie sie auf diesen Posten setzt. Einige Leute von der Sternenflotte würden nicht sehr begeistert sein. Torres erklärt, dass es sie herzlich wenig kümmert, was diese Leute denken. Janeway sagt, dass auch Erfahrungen im Sternenflottenprotokoll und in der Sternenflottenmethoden erforderlich seien.

Janeway will aber eigentlich mit ihr über die Beförderung sprechen, für die Chakotay sie vorgeschlagen hat. Janeway meint, dass sie vielleicht Probleme damit haben könnte, Leute von der Sternenflotte zu kommandieren. Außerdem seien auch Kenntnisse in Sternenflottenprotokollen und der Sternenflottenmethoden erforderlich. Torres sagt, dass sie einfach sagen soll, wenn sie sie für nicht geeignet hält. Janeway sagt ihr offen, dass sie nicht weiß, ob sie dafür geeignet ist. Deshalb wollte sie ein persönliches Gespräch mit ihr führen. Sie hat ihre Personalakte gelesen hat. Auf Torres' Nachfrage erklärt sie, dass sie dank Tuvok die Personalakten der gesamten Crew von Chakotays Schiff hatten, als sie Deep Space Nine verließen. Janeway zählt nun vier Disziplinarverfahren und eine Suspendierung auf. Janeway meint, dass es recht turbulente Jahre für sie waren und Torres antwortet, dass man das wohl so nennen könnte. Sie fragt, was es für Probleme gab und Torres benennt als Ursache, das System, dass ihnen nicht mehr die Luft zum atmen ließ. Janeway sagt, dass sie genau dasselbe System auf diesem Schiff haben. Torres sagt, dass ihr Vorschlag dann keine besonders gute Idee war. Torres will nun schon wütend den Raum verlassen, doch Janeway fragt, wieso sie damals die Akademie verließ. Torres antwortet, dass sie nichts mehr mit der Sternenflotte zu tun haben wollte und bedauert, dass sie jetzt dazu gezwungen ist. Dann geht sie.

Wenige Momente später wird Janeway vom Doktor gerufen. Er bittet sie ihren Monitorinput 47, ihren Hologrammkanal für den medizinischen Notfall. Sie bemerkt, dass sie eine verzerrte visuelle Übertragung empfangen würde, woraufhin der Doktor ihr das Problem seines Bildsystems erklärt. Dies ist jedoch nicht der Grund seines Rufs. In den letzten drei Stunden haben neun Crewmitglieder ungewöhnliche Symptome, etwa starke Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe und plötzliche Schwindelanfälle, geschildert. Janeway wirft ein, dass dies an der Quantensingularität liegen könnte. Sie erklärt, dass eine starke Verzerrung des Raumes ausgesandt wurde. Der Doktor merkt an, dass man ihn hätte informieren müssen, wenn eine Quantensingularität in der Nähe ist. Daraufhin will Janeway sein Programm sofort mit der Schiffsdatenbank verbinden lassen. Das Schiff wird kurz erneut erschüttert und Captain Janeway begibt sich auf die Brücke. Der Doktor ist immer noch auf dem Bildschirm und ruft nach dem Captain.

Janeway betritt die Brücke und verlangt einen Bericht. Die Voyager scheint auf eine weitere Typ-4-Quantensingularität gestoßen zu sein. Kim ortet eine eng begrenzte Störung an Backbord und legt das Bild auf den Hauptschirm. Tuvok meint, dass es eine weitere Typ-4-Quantensingularität ist, die der ersten gleicht. Da die Eigenschaften dieser aber mit denen der vorherigen identisch sind, liegt nahe, dass es sich um dieselbe handelt. Eine Überprüfung der Koordinaten durch Tom Paris bestätigt dies.

Akt III: Verwirrung[Bearbeiten]

Die Voyager fliegt im Kreis.

Der Captain lässt Kim die Navigationscomputerlogbücher überprüfen. Kim sagt, dass sie sich laut den Anzeigen um 1,4 Lichtjahre entfernt haben. Aber die Sternenkarte zeigt die alte Position an. Paris meint, dass eine der Anzeigen falsch sein muss. Janeway vermutet, dass die Sensoren richtig arbeiten, da sie die Singularität sehen können. Janeway lässt zur Überprüfung einen Kurs von der Singularität weg mit Maximalwarp setzen. Kim hält derweil die Singularität mit den Sensoren erfasst, um sicherzustellen, dass die Voyager sich von ihr entfernt. Dies funktioniert zunächst auch, kurze Zeit später befindet man sich aber wieder auf den alten Koordinaten. Kim sagt, dass die Anomalie wieder vor ihnen ist, obwohl Paris den Kurs nicht geändert hat. Seska bestätigt diese Anzeigen. Janeway befiehlt nun einen vollen Stop und lässt Kim alle Daten über die Verzerrung in ihren Bereitschaftsraum transferieren. Der Captain macht daraufhin selbst eine Analyse und befiehlt Commander Chakotay, eine vollständige Systemdiagnose durchzuführen. Auf die Frage hin, wer den Maschinenraum bei der Besprechung um 15 Uhr repräsentieren wird, sagt sie, dass es Lt. Carey tun wird. Chakotay rät ihr auch Torres einzuladen, es sei denn sie wolle sie nie mehr berücksichtigen. Janeway willigt auf diesen Einwand hin ein.

Im Maschinenraum informiert Carey Torres, dass der Captain wünscht, dass sie auch zur Besprechung der Offiziere kommt. Torres meint, dass sie ihn über die Besprechung informieren wird. Carey stellt jedoch klar, dass er auch da sein wird und sie nicht vergessen solle, dass er der ranghöchste Offizier ist und den Maschinenraum vertritt. Sie solle nicht dazwischenreden, ohne aufgefordert worden zu sein. Dann erinnert er sie, dass die Besprechung um 15:00 auf Deck 1 stattfindet und sie pünktlich sein soll. Nachdem Carey gegangen ist, sagt Seska zu Torres, dass sie ihm mehr als nur die Nase hätte brechen sollen.

Harry Kim hat plötzlich Kopfschmerzen.

Kim und Tuvok unterhalten sich inzwischen auf dem Gang und der Fähnrich meldet, dass sie jedes wichtige Subsystem überprüft haben und keinen Fehler gefunden haben. Tuvok fragt nach der Navigationsphalanx, doch dieses Ergebnis bekommt Kim erst in einer Stunde. Kim spricht nun die Auseinandersetzung im Maschinenraum an und Tuvok sagt, dass die Fronten geklärt wurden. Kim schildert diverse Gerüchte, nach denen die ganze Abteilung in hellem Aufruhr sei und Sternenflotte und Maquis sich an die Gurgel gehen würden. Tuvok wiegelt diese aber als nicht zutreffend und extrem übertrieben ab. Die menschliche Fähigkeit zur Übertreibung versetzt ihn immer wieder in Erstaunen. Die Situation sei angespannt, aber weit davon entfernt in Gewalttätigkeiten auszuarten. Plötzlich bricht Kim unter heftigen Kopfschmerzen und Sehstörungen zusammen, weswegen Tuvok ihn auf die Krankenstation bringt.

Bei der Lagebesprechung berichtet der Doktor von 27 weiteren Fällen von Kopfschmerzen und anderen Symptomen, die mit der Singularität in Verbindung gebracht werden. Er ist aber nicht im Stande, etwas zu diagnostizieren, geschweige denn eine Prognose oder einen Behandlungsvorschlag abzugeben. Er will sich wieder melden, sobald er neue Erkenntnisse gewonnen hat. Beiläufig merkt er an, dass er nun 68 Zentimeter kleiner ist und dankbar wäre, wenn jemand seine holografischen Projektoren reparieren könnte, bevor er nicht mehr an seine Patienten heranreicht. Auch Captain Janeway ist nach ihrer Analyse nicht schlauer als vorher, da die Daten widersprüchlich sind und keinen Sinn ergeben. Carey teilt mit, dass er versuchte, die Anomalie mit einem Tachyonimpuls zu scannen. Dabei erhielt er allerdings nur Störungen zurück. Chakotay bittet Torres, Carey zu helfen das Signal zu entzerren. Sie stimmt zu, meint jedoch, dass diese Prozedur zu keinem Ergebnis führen wird. Janeway fragt, ob sie eine andere Idee hat. Die schiffsweiten Diagnosen haben keine Fehlfunktionen oder ähnliches ergeben. B'Elanna Torres schildert, dass sie das Problem des Doktors stutzig gemacht hat. Die Raumverzerrungen der Singularität könnten die Phasenausrichtung der Projektoren stören und ähnliches bei der Kommunikation mit dem fremden Schiff beziehungsweise bei den externen Sensoren bewirken. Abhilfe würde ihrer Ansicht nach ein begrenztes Dämpfungsfeld schaffen, mit dem man mit dem Schiff kommunizieren kann. Janeway findet es einen Versuch wert und befiehlt alles Nötige.

Als alles bereit ist, versucht der Captain, das Schiff zu rufen, was auch gelingt. Torres meldet, dass die Feldintensität sich erhöht. Kim sagt, dass es funktioniert und sie durch das Feld hindurchgelangen. Janeway lässt das EM-Feld remodulieren, um den Empfang klarer werden zu lassen. Allerdings kommt nur der zeitverzögerte Begrüßungsruf, den sie einige Stunden zuvor gesendet hat, zurück. Als Torres das Dämpfungsfeld auf die visuellen Scanner übertragt, stellt sich heraus, dass es sich bei dem fremden Schiff um die Voyager selbst handelt.

Akt IV: Der zugefrorene Teich[Bearbeiten]

Paris meldet, dass die Sensoren bestätigen, dass es die USS Voyager ist. Tuvok hat das Schiff auf allen Frequenzen gerufen, erhält aber keine Antwort. Janeway sagt, dass er kaum eine Antwort erhalten wird, da die Botschaft, die sie entschlüsselt haben, ihre Begrüßungsnachricht von vor drei Stunden ist. Kim sagt, dass sie vielleicht in der Zeit zurückgereist sind und sich selbst getroffen haben. Torres glaubt das jedoch nicht. Sie denkt aber, dass sie eine Erklärung dafür hat.

Torres ist von Careys Vorschlag nicht überzeugt.

Bei einer erneuten Besprechung legt Torres ihre Hypothese dar: Die Voyager ist in der Quantensingularität gefangen. Der Ereignishorizont verhält sich wie eine Art Spiegel, die Voyager empfängt eine zeitverzögerte Reflexion von sich selbst. Sie vergleicht dies damit, dass sie auf dem Boden eines gefrorenen Teiches sitzen und nach oben sehen. Dann würden sie vermuten, dass auf der andere Seite jemand am Grund eines anderen Teiches sitzt und einen selbst bewusst. Chakotay erkennt, dass sie sagen will, dass sie in der Singularität gefangen sind. Janeway ist überzeugt, dass Torres Recht haben muss, weil dies die einzige Theorie ist, die alle Vorfälle erklärt. Vermutlich sind sie in der Singularität seit sie den ersten Stoß verspürt haben. Paris versteht dies zunächst nicht und fragt nach, wie sie die Reflexion von etwas sehen können, dass noch gar nicht geschehen ist. Sie haben nämlich den Notruf empfangen, bevor Janeway den Ruf aussandte. Paris fragt, ob es einen Sinn ergibt. Der Captain verneint dies. Janeway erläutert dann aber, dass bei einem temporalen Mechanismus die Reaktion vor der Aktion eintreten kann. Kim fragt, wie sie hier herauskommen. Torres weiß das nicht. Aber das Schiff laut Torres in etwa neun Stunden zerstört werden, da sie immer weiter in die Singularität rutschen. Janeway und Torres diskutieren nun heftig über einen Lösungsvorschlag und kommen zu dem Schluss, dass sie den Punkt des Ereignishorizonts finden müssen, an dem sie das erste Mal eingedrungen sind. Janeway sagt, dass sie also eine Subrauminstabilität im Ereignishorizont suchen müssen. Um das zu bewerkstelligen, fluten sie den Ereignishorizont mit Warp-Partikeln. Dadurch müssten die Partikel durch den Subraumriss entweichen und sie könnten einen Fluchtweg entdecken.

Janeway und Torres entschließen sich, auf eine Shuttlemission zu gehen.

Die Offiziere gehen auf die Brücke, wo Janeway befiehlt, den Ereignishorizont mit Warp-Partikeln zu fluten. Kim initiiert den Plasmafluss. Dann werden die Warp-Partikel freigesetzt und Paris scannt die Singularität. Er empfängt eine leichte Irregularität, die ein Spalt im Ereignishorizont sein könnte. Janeway lässt das Bild auf den Schirm legen und Paris meldet, dass der Bruch 10 mal 15 Meter groß ist. Torres flucht, dass er zu klein ist und kollabiert sein muss, seit sie durchgeflogen sind. Janeway fragt, wie sie ihn vergrößern könnten. Torres will einen Keil hineinrammen und ihn aufstemmen. Torres und Janeway entschließen sich daraufhin, den Spalt mit einem Dekyonstrahl zu weiten. Paris soll sie näher hereinfliegen, doch der Steuermann weist darauf hin, dass dies den Spalt noch schneller kollabieren lassen könnte. Janeway fragt nun Kim, ob sie von ihrer Position aus einen Strahl aussenden können. Kim sagt, dass sie 50 Millionen Kilometer entfernt sind und die Energie dafür nicht reicht. Dafür muss also ein Shuttle benutzt werden. Paris schlägt vor, als Pilot mitzukommen. Jedoch lehnt Janeway dies ab, da sie bei dieser Mission keinen ausgezeichneten Piloten brauchen, sondern jemanden, der sich mit temporaler Mechanik auskennt. Daher begeben sich Janeway und Torres zur Shuttlerampe. Chakotay bekommt das Kommando auf der Brücke.

Akt V: Gemeinsame Mission[Bearbeiten]

B'Elanna Torres und Kathryn Janeway im Shuttle
Welche Voyager ist die richtige?

An Bord des Shuttles remodulieren sie die Emitter und bereiten den Dekyonstrahl vor. Torres sagt, dass die Schilde auf voller Stärke sind und Janeway, dass sie den Spalt in vier Minuten erreichen. Dabei kommen sie wieder ins Gespräch und B'Elanna entschuldigt sich dafür, dass sie im Bereitschaftsraum die Beherrschung verloren hat. Der Captain habe sie an ihrem wunden Punkt getroffen. Sie meint, dass Chakotay sich irrt und sie sich nicht zum Offizier eignet. Sie habe die Akademie verlassen, weil sie merkte, dass ihr Ziel zu hoch angesetzt war. Weiter glaubt sie, dass niemand ihr Abgehen bedauert hat, woraufhin Captain Janeway entgegnet, dass Professor Chapman eine sehr hohe Meinung von ihr hatte und dass er sie für einen der vielversprechendsten Kadetten hielt. Er vermerkte in ihrer permanenten Datei, dass er sie bei einer erneuten Bewerbung unterstützen wollte. B'Elanna ist sehr überrascht, weil sie sich scheinbar jeden Tag mit ihm gestritten habe. Er habe sie immer wieder getadelt wie ein vorlautes Kind. Sie war überrascht, dass er ihr nicht beim Koffer packen half. Janeway entgegnet, dass es manchen Professoren gefällt, wenn ihre Studenten sie hinterfragen und widersprechen. Einigen Captains gefalle das auch und Chapman war nicht der einzige, der viel von Torres gehalten hat. Sie hatte mehr Freunde an der Akademie, als ihr klar sei. Als das Shuttle 15 Kilometer von dem Spalt entfernt ist, laden sie den Dekyonstrahl auf. Eine Raumverzerrung beschädigt die Schilde und deren Stärke fällt auf 62 Prozent. So schnell wie möglich nähern sie sich dem Spalt und aktivieren den Strahl, bevor die Raumverzerrungen das Shuttle vernichten.

An Bord der Voyager werden die Fortschritte des Shuttles beobachtet. Kim sagt, dass sie den Spalt um 35 % geweitet haben, doch Paris meint, dass sie ihn mindestens doppelt so weit weiten müssen, damit die Voyager hindurchpasst. Allerdings nehmen die Raumverzerrungen zu und erschweren es, die Position zu halten. Chakotay befiehlt Paris einen Kurs zum Spalt zu setzen und zu beschleunigen, sobald das Shuttle an Bord zurückgekehrt ist.

Die USS Voyager kann entkommen.

Nachdem sie den Spalt um 65 Prozent auf 120 Meter Durchmesser erweitert haben, versuchen Torres und Janeway zur Voyager zurückzukehren, weil die Energie knapp wird. Allerdings ist das Kommunikationssystem ausgefallen, wodurch Tuvok das Shuttle nicht herein lotsen kann. Chakotay befiehlt Paris sich für den Start vorzubereiten.

Ein weiteres Problem stellt eine zeitverzögerte Reflexion der Voyager dar, durch die Torres und Janeway nicht wissen, welche das echte Schiff ist. Janeway empfängt identische Daten von beiden Schiffen. Sie müssen sich schnell und richtig entscheiden, da sie nur Zeit für einen Versuch haben und sonst der Spalt wieder kollabiert. Da sie gegensätzliche Meinungen haben, diskutieren sie. Torres vermutet, dass es das Schiff an Backbord ist, weil es näher am Spalt liegt und seine Position hält und wartet, dass sie andocken, bevor sie hinausfliegen. Janeway sagt, dass es näher am Spalt sei, aber falsch ausgerichtet ist. Das Schiff an Steuerbord liegt mit dem Heck zu ihnen, d.h. sie ermöglichen ihnen einen leichten Zugang zur Shuttlerampe. Torres meint, dass es außer der Flugrichtung noch eine andere Möglichkeit geben müsse, das Schiff zu identifizieren. Janeway sagt, dass die Triebwerke des Steuerbordschiffs auf Standby sind und es die Position hält. Das Schiff an Backbord bewegt sich auf den Spalt zu. Janeway sagt, dass die Voyager beim Eintritt in den Spalt darauf zuflog und deswegen, fliegt es jetzt darauf zu. Daher ist das Steuerbordschiff das reale. Es wartet auf sie. Torres meint, dass wenn Janeway sich irrt, sie viel Zeit haben darüber zu reden. Obwohl Torres nicht mit dem Captain übereinstimmt, vertraut sie ihr und überlässt ihr die Entscheidung. Der Captain behält mit ihrer Wahl Recht und beide kehren wohlbehalten zurück.

Wieder auf der Brücke, berichtet Chakotay, dass sie sich fast beim Spalt befinden. Kim meldet jedoch, dass sich dieser auf 110 Meter verengt hat, was viel zu schmal ist. Der Captain erklärt jedoch, dass man ihr auf der Akademie beigebracht hat, dass Schiffsnavigation ein schwieriges Unterfangen ist, aber sie hat in ihren Dienstjahren gelernt, dass man sich den Weg manchmal mit Gewalt freiboxen müsse und befiehlt vollen Impuls. Obwohl einige Systeme ausfallen und die Anzeigen verrückt spielen, schaffen sie es durch den Ereignishorizont und finden sich im normalen Raum wieder. Janeway lässt einen Abstand von 100 Millionen Kilometern zurücklegen, bevor sie mit der Reparatur beginnen.

Der Doktor ist geschrumpft.

Nachdem eine ausreichende Entfernung zu der Singularität erreicht ist, tritt B'Elanna Torres ihren Führungsposten als Chefingenieurin der Voyager an. Nachdem sie den Maschinenraum betreten haben, erklärt Torres, dass sie versuchen wird, niemandem die Nase zu brechen. Chakotay übergibt ihr die erste Order des Captains: den Warpantrieb bis 13 Uhr betriebsbereit machen. Torres hält dies für völlig unmöglich. Chakotay meint, dass sie dann wohl doch ein paar Nasen brechen oder zumindest verdrehen müsse. Dann verlässt er den Maschinenraum. Torres weist ihre Ingenieure an die isolineare Eindämmung wieder zum laufen zu bringen und lässt die Plasmarelais abschalten. Dann sagt sie noch Bitte und alle gehen an die Arbeit. Sie schafft es sogar, Lieutenant Carey um Hilfe zu bitten, da sie mit den aktuellen Sternenflottenprotokollen nicht vertraut ist und dieser schafft es seinerseits, ihr zu ihrem neuen Posten zu gratulieren. Er versichert nie weniger, als sein Bestes zu geben. Währenddessen steht Captain Janeway auf der oberen Ebene des Maschinenraumes und beobachtet die beiden, als Chakotay dazukommt und sie fragt, ob sie ihren neuen Chefingenieur überwachen würde, woraufhin sie entgegnet, sie beobachte. Weiter merkt sie an, dass sich bereits zwei Crewmitglieder über Torres' Beförderung beschwert haben. Es werde einige Zeit dauern, bis sie von allen anerkannt wird. Allerdings glaubt sie, dass B'Elanna eine Bereicherung für diese, ihre Crew sei. Wenig später meldet sich der Doktor, der inzwischen unter einem Meter groß ist, und fragt nach, wann denn endlich jemand kommen würde, um seine Projektoren zu reparieren. Zu allem Überfluss taucht auf der Krankenstation auch noch Tom Paris auf, der sich leicht verletzt hat und den Doktor, der wegen seiner Körpergröße handlungsunfähig ist, verspottet.

Dialogzitate[Bearbeiten]

über seinen Job

Der Doktor
So fängt es an. Medizinische Bagatellfälle sind jetzt mein Gebiet. Für jede laufende Nase, jeden verstauchten Zeh, für jeden aufgekratzten Pickel bin ich jetzt zuständig.
Janeway
Auf der Krankenstation fehlt immer noch der leitende medizinische Offizier.
Neelix
Was ist mit diesem elektronischen Mann, der dort rumläuft?
Tuvok
Er ist ein Hologramm für den Notfall, und seine Fähigkeiten sind begrenzt. Er vermag nur in den Räumen der Krankenstation zu arbeiten.
Paris
…ganz zu schweigen von seinem furchtbaren Umgangston.

zu Janeway

Chakotay
Sie sollten jemanden bestimmen, der das Hologramm als Sanitäter unterstützt.
Janeway
Gute Idee. Lieutenant? Sie haben doch Biochemie auf der Akademie studiert?!
Paris
Ehm, aber… aber nur zwei Semester… he.
Janeway
Das reicht aus. Sie haben sich gerade freiwillig als Sanitäter gemeldet.

Nachdem Kim ihm völlig übertriebene Gerüchte zur Auseinandersetzung im Maschinenraum geschildert hat

Tuvok
Die Neigung der menschlichen Rasse zur Übertreibung versetzt mich immer wieder in Erstaunen.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten]

Ursprünglich sollte Torres bereits im Pilotfilm zum Chefingenieur befördert werden, aber die Produzenten entschieden sich dafür, die Beförderung erst in dieser Folge durchzuführen.

In dieser Folge hat Seska ihren ersten Auftritt. Sie trägt in dieser Folge noch eine Wissenschaftsuniform, bevor sie in den späteren Episoden in die Technik wechselt.

Merchandising[Bearbeiten]

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung[Bearbeiten]

Filmfehler[Bearbeiten]

Produktionsfehler[Bearbeiten]

Obwohl Tuvok den Dienstgrad Lieutenant führt, trägt er an seiner Uniform die Abzeichen eines Lieutenant Commanders.

Synchronisationsfehler[Bearbeiten]

Im Gespräch mit Torres sagt Janeway, dass der Posten des Chefingenieurs auch Kenntnisse des Sternenflottenprotokolls und der Sternenflottenmethodologie erfordere. Im Original sagt Janeway hier methodologies, was auf Deutsch "Methode" bedeutet. Methodologie hingegen ist die Lehre von der Vorgehensweise bzw. die Lehre von den wissenschaftlichen Methoden.

Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

Institutionen & Großmächte
Akademie der Sternenflotte, Maquis, Sternenflotte
Spezies & Lebensformen
Ocampa, Talaxianer, Vulkanier
Kultur & Religion
Umgang mit Patienten
Personen
Chapman, Chefingenieur, Hippokrates, Transporterchief
Schiffe & Stationen
Deep Space Nine, Tereskhova, Typ-8-Shuttle, Val Jean
Orte
Gefängnis, Frachtraum, Hydroponischer Garten, Teich
Astronomische Objekte
Keloda, Raum-Zeit-Kontinuum
Wissenschaft & Technik
Bildprozessor, Biochemie, Dämpfungsfeld, Dekyonstrahl, Energienetz, Ereignishorizont, Gravimetrische Flussdichte, Gravimetrische Kraft, Hilfsenergie, Holodeck, Holodeck-Reaktor, Holographischer Projektor, Kilometer, Lautsprecher, Medizinisch-Holografischer Notfallkanal, Meter, Mikroskop, Nagel, Navigationsphalanx, Permanente Datei, Plasmaleitung, Quantensingularität, Relais, Replikator, Stickstoff, Subraumtraktorstrahl, Tachyonimpuls Temporale Verzerrung, Theodolit, Warp-Partikel, Zentimeter
Speisen & Getränke
Feragoit-Gulasch, Pejuta
sonstiges
Analogie, Blut, Disziplinarverfahren, Eis, Führungsoffizier, Idiot, Kartograph, Kleinhirn, Knochenbruch, Kopfschmerz, Kriegsgericht, Meuterei, Muskelkrampf, Nase, Notration, Notruf, Personalakte, Pickel, Protokoll, Schädel, Schwindelgefühl, Semester, Sicherheitslogbuch, Siebbein-Gruppe, Stuhl, Suspendierung, Tasse, Übertreibung, Wange