Die Operation

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Worf ist gelähmt und bittet Riker darum, ihm beim Selbstmord (Hegh'bat) zu helfen, was die Frage nach Ethik und Loyalität aufwirft.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

In diesem Abschnitt der Episoden­beschreibung fehlt noch die Kurzfassung des Inhalts. Diese sollte eine Länge von 150 bis 250 Wörtern für TOS/TNG/DS9/VOY/ENT/DSC/PIC-Episoden, 75 bis 125 Wörtern für TAS/Short Treks/LDS-Episoden und 300 bis 500 Wörtern für Filme nicht unter-/überschreiten. Begriffe werden in der Kurzfassung nicht verlinkt. Zögere nicht und trage eine kurze Zusammenfassung der Episode nach.

Langfassung[Bearbeiten]

Prolog: Unfall[Bearbeiten]

Worf liegt regungslos am Boden.

Im Frachtraum 3 unterhalten sich Geordi La Forge und Worf über das letzte Pokerspiel. La Forge ist sich sicher, dass Deanna Troi geblufft hat. Worf entgegnet, dass Bluffen nicht gerade zu Trois Stärken gehöre. La Forge ortet immer noch ein Chlorinid-Leck, kann es aber nicht lokalisieren. Er vermutet, dass es vielleicht oben auf einem Regal ist und klettert eine Leiter an dem Regal hoch. Worf sagt, dass es unklug von ihm gewesen wäre mitzugehen, weil seine Karten nicht gut genug waren. La Forge entgegnet, dass er Buben und Achten hatte, während Troi ihn mit ein paar Sechsen geblufft hat. Worf fragt überrascht, woher La Forge wusste, was er für Karten hatte. La Forge antwortet, dass er eine gewisse Einsicht in die Karten hatte und tippt dabei an seinen VISOR. Dann schlägt er vor, dass Worf das nächste Mal vielleicht ein Spiel mitbringt, dass kein infrarotes Licht durchlässt. Als La Forge unten ankommt, sagt er Worf, dass dieser sich keine Sorgen machen brauche und er diesen Trick nur benutzt, wenn das Spiel vorbei ist. Das Leck kann er aber immer noch nicht lokalisieren. Er macht daher einen Dynoscan, da er dann vielleicht mehr entdeckt. Ein Ingenieur fragt La Forge, ob er ein bestimmtes Gerät benutzen soll. La Forge bestätigt dies und sagt, dass er ihn benachrichtigen soll, wenn sich etwas ändert. Dann fragt er eine andere Ingenieurin, wie es bei ihr aussieht. Diese kann jedoch keine Änderung feststellen. Worf scannt weiter und blickt auf ein Regal. Aus einem der Fässer auf der zweiten Regalebene, tritt das Chlorinid aus. Worf geht weiter, als sich langsam das untere Fass langsam nachgibt und das obere dadurch herunterstürzt. Als man ein Geräusch hört, warnt eine Ingenieurin noch Worf, der sich zur Flucht wenden will, aber von dem Fass niedergeschlagen wird, welches ihn am Rücken trifft. La Forge und ein Ingenieur ziehen das Fass von ihm herunter und Geordi fühlt seinen Puls. Dann ruft er mit seinem Kommunikator die Krankenstation und meldet einen medizinischen Notfall in Frachtraum 3.

Einige Zeit später kommt Worf auf der Krankenstation wieder zu sich und Dr. Beverly Crusher und Alyssa Ogawa beugen sich über ihn. Crusher erzählt ihm, dass die Container, die er überprüfte, auf ihn heruntergefallen sind. Er hat Glück, dass er am Leben ist. Als Worf sich aufrichten will, kann er es nicht. Er versichert Dr. Crusher, dass er nicht versuchen wird, die Krankenstation ohne ihre Genehmigung zu verlassen. Das beschränkende Feld sei daher nicht notwendig. Dr. Crusher muss ihm jedoch mitteilen, dass es kein beschränkendes Feld gibt. Worf sagt, dass er seine Beine nicht bewegen kann. Crusher sagt, dass einer der Container sieben seiner Rückenwirbel zertrümmert hat und sein Rückenmark durchtrennt ist. Sie fürchtet, dass es keinen Weg gibt, eine so schwere Verletzung zu behandeln.

Akt I: Kultur[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Sternzeit 45587.3
Lieutenant Worf wurde auf Grund seiner schweren Verletzungen vom aktiven Dienst freigestellt. Obwohl ein Neurospezialist eingetroffen ist, glaubt Doktor Crusher, dass seine Lähmung wahrscheinlich von Dauer sein wird.
Dr. Crusher und Toby Russell unterhalten sich über klingonische Neuromedizin.

Man hat die USS Potemkin getroffen und im Transporterraum begrüßt die Schiffsärztin die Spezialistin, Doktor Russell. Diese sagt, dass sie auf der Potemkin einige Geräte hat und bittet die Ärztin, diese in eines ihrer Labors zu schicken. Crusher macht das gern und lässt den Transporterchief die Geräte in Labor 4 bringen. Russell sagt, dass sie kürzlich das Vergnügen hatte, Crushers Abhandlung über kybernetische Regeneration zu lesen. Crusher ist davon sehr überrascht. Russell findet sie brillant. Ihre Ausführungen über bioaktive Schnittstellen sind geradezu revolutionär. Es werde ihr ein großes Vergnügen sein, mit ihr zusammenzuarbeiten. Crusher fragt, ob Russell schon Zeit hatte, sich mit Worfs Fall zu beschäftigen. Sie sagt, dass sie es nur oberflächlich tun konnte. Sie ist ehrlich gesagt schockiert, dass die klingonische Neuromedizin so weit zurück ist. Crusher sagt, dass dies nur aufgrund ihrer Kultur so ist. Die medizinische Abteilung der Klingonen teilte ihr mit, dass sie in einem solchen Fall, die Patienten einfach sterben lassen. Deswegen führen sie auch praktisch keine Untersuchungen über neurologische Traumata durch. Russell sagt, dass sie sich in unerforschte Gewässer begeben. Crusher sagt, dass Worf immer ein schwieriger Patient war, aber jetzt abweisend reagiert. Sie ist sich aber sicher, dass sie sie mögen muss. Russell sagt, dass ihr klar ist, dass Crusher als Ärztin der Sternenflotte eine Beziehung zu den Patienten aufbauen müsse. Sie selbst wolle aber eine Distanz zu den Patienten wahren. Auf diese Weise könne sie ihr ihre objektive Meinung bezüglich der Behandlung sagen. Crusher meint, dass sie vermutlich Recht hat. Russell fragt nun, wo sie Labor 4 findet.

Worf bittet Riker ihm bei der Hekh'bat-Zeremonie zu helfen.

Indes bekommt Worf Besuch von Commander Riker. Riker scherzt, dass Worf gut aussehe, obwohl er seit drei Tagen das Essen der Krankenstation erhalten würde. Worf bittet Riker Platz zu nehmen. Er bedankt sich, dass Riker bereit war, ihn zu besuchen, trotz seines Zustandes. Riker sagt, dass er kein Klingone ist und es für ihn keine Schande ist, einen Verletzten zu besuchen. Worf teilt ihm mit, dass er nicht einfach nur verletzt ist. Dr. Crusher ist der Meinung, dass seine Lähmung von Dauer ist. In einem ernsten Gespräch bittet Worf ihn, mit ihm die Hegh'bat-Zeremonie durchzuführen. Es handelt sich dabei um die Möglichkeit für einen Klingonen, doch noch in Ehre zu sterben, bevor er wegen einer schweren Verletzung ein Leben in Mitleid und Schande führen muss und allen anderen zur Last wird. Riker sagt, dass es noch andere Möglichkeiten gebe. Worf ist jedoch der Meinung, dass sein Leben vorüber ist. Doch Riker weigert sich, einem Freund zu helfen Selbstmord zu begehen. Worf sagt, dass er und Riker gemeinsam gedient und gekämpft haben. Er weiß, dass Riker ein tapferer Mann ist. Er bittet ihn, ihm zu helfen, sein Leben in Würde und Ehre zu beenden, so wie er es gelebt hat.

Akt II: Notruf[Bearbeiten]

Toby Russell schlägt Dr. Crusher vor, Worf mit der genitronischen Replikation zu behandeln.

Doktor Russell zeigt Beverly einige ihrer Experimente. Dr. Crusher sagt, dass das Rückenmarksystem sich in den letzten 72 Stunden weiter verschlechtert hat, trotz der entzymatischen CPK-Therapie. Russell fragt nach der Alkysin-Behandlung. Crusher antwortet, dass auch diese ohne Wirkung geblieben ist. Russell meint, das die klingonische Anatomie überentwickelt ist. Sie haben 23 Rippen, zwei Lebern, ein achtkammeriges Herz, doppellinige, neurale Pia Mater. Sie hat noch nie so viele überflüssige Organe in einem Körper gesehen. Crusher fragt abschätzig, ob sie überflüssig sind. Die Klingonen nennen dies das Brak'lul. Fast jedes lebenswichtige Organ ihres Körpers ist zweimal vorhanden, für den Fall, dass das primäre System versagt. Russell sagt, dass sich das in der Theorie gut anhört, doch in der Praxis könnten dadurch vermehrt Krankheiten auftreten. Sie will Crusher etwas zeigen. Sie hat mit Generatoren auf DNA-Basis experimentiert. Es ist ihr mit Hilfe eines genitronischen Replikators offenbar gelungen, einzelne Organe auf Basis der DNA-Informationen zu generieren. Crusher hat bereits viel über ihre Forschungen auf diesem Gebiet gelesen. Russell sagt, dass sie ein komplett neues Nervensystem schaffen können. Statt das kaputte System zusammenzuflicken, wie ein besserer Handwerker, würden sie ein völlig neues System schaffen. Crusher wusste nicht, dass dies schon bei Humanoiden Anwendung findet. Russell antwortet, dass dies bei Humanoiden allerdings noch nie probiert wurde und dies die Premiere werden würde. Sie sagt, dass sie eine Reihe von Holosimulationen durchgeführt hat und ihre Erfolgsrate bei 37 % liegt. Crusher sagt, dass diese Rate selbst für einen holografischen Patienten zu gering ist. Russell sagt, dass früher oder später der Versuch am lebenden Patienten notwendig sei. Crusher entgegnet, dass sie hier von einer Wirbelsäule reden. Bevor sie sie ersetzen können, müssen sie die vorhandene entfernen und sie wissen zu wenig über die klingonische Neuromedizin um sie wieder einzusetzen. Wenn etwas schief geht, werde er sterben. Sie gibt zwar zu, dass die Möglichkeiten phantastisch sind, aber ihre Forschungen seien unzureichend. Dr. Crusher es ab, Worf als Versuchskaninchen für eine nicht vollkommen ausgereifte Behandlungsmethode herzugeben. Dann wird sie auf die Brücke gerufen.

Die Enterprise ändert ihren Kurs. Bald erreicht die Ärztin die Brücke. Picard informiert sie, dass ein Notfall eingetreten ist: Das Transportschiff USS Denver ist durch eine gravitische Mine aus dem Cardassianischen Krieg schwer beschädigt worden und auf einem Planeten im Mericor-System notgelandet. Crusher fragt, wie viele Leute an Bord waren. Data sagt, dass die Standardbesatzung der Denver 23 beträgt. Aber sie transportierte 517 Kolonisten in den Beloti-Sektor und so bereitet sie alle drei Shuttlerampen in Notfalllager um. Alle Zivilisten mit medizinischer Ausbildung sollten sich bei ihr melden. Riker bittet Picard zu einem Gespräch unter vier Augen und Picard übergibt das Kommando auf der Brücke an Data.

Picard sagt Riker, dass Worf ihn nicht ohne Grund ausgewählt habe.

Im Bereitschaftsraum erklärt Riker dem Captain seinen inneren Konflikt: er hat Verständnis für kulturelle Besonderheiten aber nicht für den Tod eines Freundes. Picard erinnert daran, dass Dr. Crusher ihm mitgeteilt hat, dass Worf nie wieder laufen können wird. Für einen Klingonen sei das Leben vorbei. Riker kann dies nicht akzeptieren. Picard fragt Riker was wäre, wenn er im Sterben liegt oder an einer unheilbaren Krankheit leiden würde und mit unerträglichen Schmerzen dem Ende entgegen sehen würde. Riker sagt, dass Worf nicht im Sterben liegt und auch keine Schmerzen hat. Er könne noch sehr lange leben. Picard sagt, dass er und Riker lernen könnten, mit einer solchen Behinderung zu leben, aber nicht Worf. Sein Leben endete, als diese Container auf ihn fielen. Sie müssen seinen Wunsch nach dem Tod nicht verstehen, aber sie müssen seine Überzeugungen respektieren. Riker sagt, dass er seine Überzeugung akzeptieren kann, aber Worf bittet ihn, bei seinem Selbstmord eine aktive Rolle zu übernehmen. Picard sagt, dass er ihn um diesen Gefallen bittet, weil Riker sein Freund ist. Er muss seine Entscheidung daher auf dieser Freundschaft basierend treffen. Riker meint ironisch, dass dies ein fabelhafter Rat sei. Picard bedauert es, dass er Riker diese Entscheidung nicht abnehmen kann. Allerdings würden Klingonen ihre Freunde sehr sorgfältig auswählen. Wenn er nicht wüsste, dass er auf Riker bauen kann, hätte er niemals gefragt. Riker nickt.

Deanna Troi spricht inzwischen mit Alexander. Dieser fragt, wieso sie ihn seinen Vater nicht besuchen lässt. Troi antwortet, dass sein Vater dies nicht will. Alexander glaubt das jedoch nicht und wirft ihr vor, ihn von seinem Vater fernhalten zu wollen. Troi sagt, dass er genau wisse, dass das nicht wahr sei. Alexander fragt, wieso er ihn dann nicht besuchen darf. Troi bittet ihn zu sich und erklärt ihm, dass er verletzt wurde und sehr verzweifelt ist. Wenn jetzt jemand zu Besuch kommt, würde er sich noch schlimmer fühlen würde. Alexander sagt, dass das wegen dem "Klingonen-Zeug" sei, den blöden Vorstellungen von Klingonen über Ehre. Troi sagt, dass Worf diese Dinge sehr wichtig sind. Alexander ist es aber egal, er will nur seinen Vater besuchen. Troi sagt, dass es ein langer Tag war. Alexander solle nun schlafen gehen und will morgen früh noch einmal mit ihm darüber reden. Dann geht Alexander.

Dr. Russell unterbreitet Worf eine experimentelle Behandlungsmethode.

Auf der Krankenstation besucht Troi wenig später Worf und berichtet ihm, dass Alexander verängstigt und verwirrt ist. Er ist verletzt, weil sein Vater ihm einen Besuch verweigert. Worf sagt Troi, dass sie wisse, wieso er diese Instruktion gab. Diese weiß, dass er meint, dass dies nicht zur klingonischen Lebensart gehöre. Worf sagt, dass es eine Frage der Ehre ist und bittet sie, seine Wünsche zu respektieren. Troi interessiert aber auch ein kleiner Junge, der fürchterliche Angst hat, seinen Vater zu verlieren. Troi sagt, dass er aufhören sollte, hier herumzuliegen und sich um seine Ehre zu sorgen. Er solle stattdessen über andere nachzudenken, zum Beispiel über seinen Sohn. Dann verlässt sie die Krankenstation. Crusher fragt, ob sie später wiederkommen sollen. Jedoch bittet Worf sie zu bleiben. Crusher stellt ihm nun Dr. Toby Russell vor. Sie kommt vom neurologischen Institut in Adelman. Sie haben verschiedene chirurgische Eingriffe diskutiert. Crusher fürchtet, dass sein Rückenmark zu sehr geschädigt ist. Sie können aber eine Reihe von neuralen Umwandlern in seinen Torso und seine Beine implantieren. Diese empfangen die elektrischen Impulse von seinem Gehirn und stimulieren die entsprechenden Muskeln. Mit eisernem Willen könne er etwa 60 bis 70 % seiner motorischen Kontrolle erlangen. Russell sagt, dass sie zunächst seine Beine mit einer motorgetriebenen Einheit. Sie schnallt nun ein Übungsgerät um Worfs Oberschenkel. Wenn er dieses erst einmal beherrsche, können sie mit den Einpflanzungen beginnen. Russell aktiviert es. Worf soll versuchen sein Bein zu bewegen. Es springt hoch und fällt wieder auf das Bett. Crusher sagt, dass das für den ersten Versuch ziemlich gut war. Allerdings brauche es etwas Zeit, bis er die Reflexe richtig steuern könne. Worf will dies jedoch nicht, schnallt das Gerät ab und wirft es auf den Boden. Er will auf keinen Fall so leben und sich durch die Korridore schleppt, wie eine halbe Klingonenmaschine. Er wäre ein Objekt der Lächerlichkeit und des Abscheus. Crusher versteht, dass ihn das ziemlich deprimiert. Daher müsse er sich Zeit nehmen, bevor er eine Entscheidung trifft. Russell schlägt ihm nun die genetronische Replikation als Alternative vor. Sie ist noch im experimentellen Stadium, aber wenn es funktioniert, wird seine Mobilität ohne künstliche Implantate wiederhergestellt.

Akt III: Methoden[Bearbeiten]

Dr. Crusher wirft Dr. Russell vor, ein nicht genehmigtes, experimentelles Verfahren an Worf testen zu wollen.

Dr. Crusher und Dr. Russell betreten die Krankenstation. Crusher stellt Russell zur Rede, weil sie die Genetronik diskutiert hatten und von einer Empfehlung absehen wollten. Russell sagt, dass sie Worf gehört hat. Er kann sich ein Leben als Krüppel nicht vorstellen und sie habe ihm etwas besseres zu bieten als Selbstmord. Crusher sagt, dass Worf nach einem Strohhalm greift und sie ihm einen gebe. Anstatt sich mit seiner Behinderung auseinander zu setzen, wird er jetzt über ihre Wunderkur nachdenken. Russell sagt, dass es die Chance gibt, dass es funktioniert und wenn es das tut, bedeute dies einen Durchbruch in der Neurogenetik, der das Leben vieler Menschen verändern werde. Crusher wirft ihr vor, dass sie Worf nur benutze, um ein Experiment zu machen, dass sie unter normalen Umständen nicht durchführen könnte. Sie hat bei der obersten medizinischen Behörde nachgefragt und erfahren, dass Russells Antrag Genetronik an Humanoiden zu testen, bereits dreimal abgelehnt wurde. Russell fragt, ob sie sich tatsächlich hinter den Vorschriften irgendwelcher Bürokraten verstecken will. Es gehe hier um das Leben ihres Patienten. Die Diskussion wird von einem Ruf Picards unterbrochen, der sie informiert, dass sie die Überlebenden der Denver lokalisiert haben. Crusher meldet, dass die Krankenstation bereit ist und Picard lässt sofort mit dem Transport beginnen. Russell fragt Crusher nun, ob sie ihr behilflich sein kann und sie nimmt sie mit.

Troi führt Alexander in den Raum, in dem Worf ist. Er versucht gerade mit den Stimulatoren zu stehen. Alexander sagt, dass er sich um ihn sorgte. Worf sagt, dass er immer noch gegen die Verletzung kämpft. Es kämen schwere Zeiten auf ihn zu. Als Klingonen müssten sie immer bereit sein. Dann stürzt Worf und Alexander geht zu ihm. Troi kommt hinzu und Worf fordert sie auf, ihn wegzubringen. Troi schickt Alexander raus und versichert ihm, dass sie sich um seinen Vater kümmern wird.

Dr. Crusher enthebt Dr. Russell ihres Postens, weil sie einen verstorbenen Patienten mit einem experimentellen Verfahren behandelte.

In der zum Lazarett umfunktionierten Shuttlerampe werden die Verwundeten behandelt. Dr. Crusher gibt einem Mediziner ein Gerät, mit dem er das Gewebe wegätzen soll. Crusher geht zu einer Frau und verabreicht ihr ein Schmerzmittel. Dann geht sie zu einem Mann und scannt ihn mit ihrem Tricorder. Russell scannt derweil einen Verstorbenen, der mit einer Decke verhüllt wurde. Russell berichtet, dass er einen neuralen metaphasischen Schock erlitt. Dr. Crusher findet es ungewöhnlich, dass dieser vom Leporazin auftrat. Russell sagt, dass er Leporazin nicht vertragen hätte, weil sein Blutdruck zu niedrig war. Sie musste ihn anders behandeln. Crusher fragt, ob sie eine Morathialreihe machte. Russell hat jedoch eine neue Rybotherapie angewandt, die sie selbst entwickelt hat. Sie heißt Borathium und sie habe gute Resultate erzielt. Crusher geht nun zu ihr und fragt, ob sie an diesem Mann eine ihrer Theorien getestet habe. Russell sagt, dass Borathium Leporazin oder Morathial um Jahrzehnte voraus sei. Crusher sagt, dass Morathial ihn aber gerettet hätte. Russell glaubt jedoch, dass seine Verletzungen so schwer waren, dass eine konventionelle Therapie niemals angesprochen hätte. Crusher antwortet, dass sie es zumindest mit einer Standardbehandlung hätte versuchen müsse. Russell sagt, dass sie die Behandlung wählte, die ihm die besten Überlebenschancen bot und fragt, ob Crusher es nicht genauso gemacht hätte. Diese wirft Russell nun vor, die Situation zu nutzen, um ihre Theorien zu testen. Genauso wie sie es bei Worf zu tun versuche. Russell wirft Crusher vor, dass es ihr nur um Worf gehe. Sie biete ihm die Chance vollkommen zu genesen. Dies könne Crusher ihm nicht bieten. Crusher kritisiert jedoch nur die Art, wie Russell die Patienten behandelt. Diese sagt, dass sie sich nicht für ihre Behandlung rechtfertigen muss. Sie verliert genauso ungern wie Crusher einen Patienten. Jedoch ist sie sicher, dass dieser Mann nicht umsonst starb. Die Daten, die sie gesammelt habe, seien unschätzbar. Sie würden helfen, Tausende zu retten. Crusher bezweifelt allerdings, dass dies ein Trost für seine Familie sei. Russell argumentiert, dass falls in einigen Jahren die Borathium-Therapie das Leben von jemandem rettet, den sie liebt, sie dann noch verdammen würde. Crusher fordert Russell auf, ihr nicht mit hypothetischen Argumenten zu kommen. Dann enthebt sie sie bis auf weiteres all ihrer Pflichten auf der Enterprise. Russell verlässt daraufhin den Raum.

Akt IV: Risiko[Bearbeiten]

Picard sagt Dr. Crusher, dass Dr. Russells Verfahren vielleicht Worfs einzige Chance ist.

Captain Picard betritt wenig später die Krankenstation und sagt, dass er zu ihrem Patienten möchte. Crusher genehmigt dies gern, warnt Picard aber, dass Worf sich in vollem Klingonenzustand befinde: Ehrenhaft, stark und total verschlossen. Picard spricht an, dass er gehört hat, dass Crusher Dr. Russell vom Dienst entbunden hat. Crusher bestätigt dies und sagt, dass sie an Bord niemanden mehr von ihr behandeln lässt, weil sie verantwortungslos ist. Picard atmet durch und setzt sich. Er meint, dass sie in Betracht ziehen solle, Russell diese genetronische Prozedur durchführen zu lassen. Crusher fragt, wie er das sagen könne. Russell habe eine Theorie, basierend auf wenig empirischen Wissen und sehr vielen Vermutungen. Picard sagt, dass Worf sich mit Sicherheit selbst töten wird, wenn er nicht wieder völlig gesund wird. Dr. Crusher stellt klar, dass er das nicht auf ihrer Krankenstation tun wird. Sie wird ein Beschränkungsfeld aufbauen und eine Wache vor der Tür postieren. Picard fragt, wie lange er dort bleiben solle, eine Woche, einen Monat oder ein Jahr. Crusher sagt, dass Selbstmord auf keinen Fall eine Lösung ist. Abgesehen davon, dass auch ein Querschnittsgelähmter ein erfülltes Leben führen könne, könnte Worf durch eine konventionelle Therapie 40 % seiner Mobilität zurückerlangen. Picard sagt, dass er dies nicht könne und dieser Weg für ihn unmöglich sei. Dieser Weg sei zu weit. In Worfs Leben waren immer nur seine Werte und Überzeugungen von Bedeutung. Picard sagt, dass er möglicherweise einen Teil des Weges gehen kann. Er nimmt die Chance vielleicht wahr, das Leben zu führen, dass er sich wünscht. Klingonen seien immer bereit, Risiken einzugehen. Crusher sagt, dass ein Mediziner einen Patienten in keinen schlechteren Zustand versetzen sollte, als den in dem er ist. Im Augenblick lebe Worf und habe die Chance sehr alt zu werden. Wenn er sich dieser Operation unterzieht, verlasse er den OP vielleicht als Leiche. Picard sagt, dass das vielleicht gegen die ärztliche Ethik sei, aber für Worf sei es vielleicht die einzige Chance.

Riker weigert sich Worf zu töten.

Riker betritt Worfs Behandlungsraum und hat den Mantel und das Messer dabei, mit dem Worf die Zeremonie durchzuführen gedenkt. Worf blickt darauf und sagt, dass er bereit ist. Riker sagt, dass er dieses Ritual studiert hat und er denkt, dass es verachtenswert ist. Er hasst dieses Ritual, weil es eine Missachtung des Lebens ist. Es passt ihm nicht, dass hier der Selbstmord als glorreiche Ehre bemäntelt wird. Er respektiert Worfs Überzeugungen, doch er muss sie nicht mögen. Worf sagt, dass er nicht verlangt oder erwartet, dass er sie versteht. Riker sagt, dass er nur erwartet, dass Riker ihm dieses Messer bringt. Dann soll er weggehen, damit er sich in Frieden töten kann. Doch Riker macht ihm klar, was sein Selbstmord für seine Freunde und seine Familie bedeuten würde. Er werde es ihm nicht so leicht machen. Worf sagt, dass jeder von ihnen zu seiner Zeit sterben müsse. Riker fragt Worf, ob er sich an Sandoval erinnert. Sie wurde vor zwei Jahren von einem Phaser getroffen und lebte noch eine Woche. Dann zählt er noch Fang-lee, Marla Aster und Tasha Yar auf. Sie haben unzählige Freunde sterben sehen, aber jeder von ihnen hat bis zum letzten Atemzug um sein Leben gekämpft. Worf sagt, dass er sich nicht um seinen Tod reißt. Riker fragt, ob Worf sich dabei sicher sei. Er hat nämlich den Eindruck, dass Worf sich dabei ziemlich nobel vorkommt. Riker macht ihn darauf aufmerksam, dass ein Klingone seine Wünsche nicht über die seiner Familie und seiner Freunde stellt. Er fragt, wie viele Leute auf diesem Schiff ihn als ihren Freund ansehen und ihm ihr Leben verdanken. Er fragt, ob Worf sich je überlegt hat, was die Leute an Bord über ihn denken und wie sie sich fühlen, wenn er stirbt. Worf fragt ihn, ob er ihm beim Hek'bath helfen wird oder nicht. Riker sagt, dass Worf sein Freund ist und er ihm trotz allem, was er gesagt hat, dabei helfen würde, wenn es seine Aufgabe wäre. Doch er hat das klingonische Gesetz und das klingonische Ritual studiert. Ihm falle diese Aufgabe nicht zu. Der Tradition zufolge, gebühre diese Ehre einem Familienmitglied, gewöhnlich dem ältesten Sohn. Worf sagt, dass dies unmöglich sei, da Alexander noch ein Kind sei. Riker sagt, dass der Sohn eines Klingonen einen Mann ist, sobald er in der Lage ist, ein Schwert zu halten. Worf wendet ein, dass Alexander auch menschlich ist. Riker sagt, dass es eine Ausrede ist und er in Wahrheit zu hart ist, Alexander zu sagen, er solle ihm das Messer bringen, zusehen, wie er es sich ins Herz stoße, dann das Messer herausziehen und das Blut an seinem Ärmel abwischen soll. Riker sagt, dass er Worf leider nicht helfen kann. Es gebe nur eine Person an Bord, die das könne.

Wenig später betritt Alexander die Krankenstation, weil Worf ihn zu sich gerufen hat. Worf sagt ihm, dass er ihm behilflich sein müsse. Er sagt, dass er ihm von den klingonischen Bräuchen und den Überzeugungen erzählt hat. Der Tradition zufolge müsse er sich das Leben nehmen, nachdem er diese Art von Verletzung erlitten hat. Allerdings hat er beschlossen mit dieser Tradition zu brechen und will weiterleben. Alexander ist sehr froh darüber. Worf sagt, dass er sich aber einer gefährlichen Operation unterziehen muss und vielleicht dennoch stirbt. Das soll aber nicht von seiner eigenen Hand sein. Dann gibt er Alexander das Messer und lässt es ihn in ihr Quartier zurück bringen. Alexander sieht ihn noch einmal an und geht dann.

Akt V: Leben[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Enterprise,
Chefärztin Beverly Crusher,
Nachtrag
Nach eingehender Beratung mit dem Medizinischen Institut der Sternenflotte und nach tiefschürfenden Gesprächen mit Lieutenant Worf habe ich seiner Bitte zugestimmt, die genitronische Prozedur an ihm zu versuchen.
Troi verspricht, sich um Alexander zu kümmern.

Kurz vor der Operation sind Troi und Alexander bei Worf. Alexander berichtet, dass sie in der Schule heute mit der Multiplikation angefangen haben und der Lehrer sagt, dass Alexander schneller ist, als alle anderen in seiner Klasse. Ogawa betritt nun den Raum. Worf sagt Alexander, dass sie sich schon bald wieder unterhalten werden. Alexander geht dann. Worf sagt Troi, dass sich jemand um Alexander kümmern müsse, wenn er stirbt. Troi will dafür sorgen, dass Alexander zu Worfs Eltern gebracht wird. Dieser meint jedoch, dass sie schon zu alt sind und nicht für Alexander sorgen können. Daher bittet er Troi, sich um Alexander in diesem Fall zu kümmern. Sie habe ihm immer wieder gute Ratschläge gegeben, seit Alexander auf der Welt ist. Er könne sich niemanden vorstellen, der eine bessere Mutter für seinen Sohn wäre. Troi nimmt seine Hand und sagt, dass es ihr eine Ehre. Dann verlässt sie den Raum und Ogawa kommt für die letzten Vorbereitungen.

Die Operation beginnt und die Doktores Crusher und Russell beginnen unterstützt von Ogawa mit der Behandlung. Crusher stellt fest, dass alle neuralen Verbindungen unterhalb des ersten Halswirbels durchtrennt wurden. Russell lässt sich das Mikrotom reichen. Sie trennt dann das Stammhirn ab. Ogawa sagt, dass die künstliche Versorgung des Stammhirns um 8:31 Uhr beginnt und 3 Stunden und 36 Minuten bis zum Einsetzen der Gehirnschädigung verbleiben. Russell lässt den Unterstützungsrahmen entfernen. Crusher lässt sich das Exoskalpell reichen und macht einen Schnitt.

Riker berichtet Picard in dessen Raum, dass sich die Vermessung von Sektor 37628 um eine Woche verzögert, weil sie die Überlebenden der Denver absetzen müssen. Picard spricht nun eine kleine Fluktuation in der Steuerbordwarpspule an. Riker hat für heute zur Überprüfung eine Belastungssimulation angeordnet. Dann fragt er Picard, ob es schon etwas neues gebe, was er verneint.

Dr. Crusher, Russell und Ogawa operieren Worf.

Dr. Crusher schließt die Scans ab und Russell schaltet den DNA-Sequenzer ein. Die Initialsequnezen liegen bei 102-par pro Sekunde. Russell sagt, dass sie mit der Codierungssequenz beginnen, sobald sie die zweite Ebene überwunden haben. Das TCH-Niveau soll erhöht werden. Der Scanner kann nur die dorsalen Wurzelganglien nicht lesen. Crusher fragt, ob das auch bei den Simulationen der Fall war. Russell bejaht dies, sie dachte aber, dass dies der Simulationsungenauigkeit geschuldet wäre. Dann lässt sie sich den Detronalscanner reichen. Russell scannt nun die Ganglien manuell, es dauert nur etwas länger. Ogawa sagt, dass es noch 1 Stunde und 43 Minuten bis zur primären Gehirnschädigung sind.

Troi und Alexander spielen derweil ein Spiel. Troi spürt Alexanders Gefühle.

Die Behandlung läuft wie geplant. Ogawa reicht Russell eine Schale mit dem Implantat. Diese lässt Crusher den paraspinalen Muskel zurückziehen, damit sie das Implantat einsetzen kann. Crusher warnt vor den proximalen Nervenenden. Russell sieht dies. Crusher soll darauf achten, dass das Schädelsegment wenigstens 50 Zentimeter vom Hirnstamm entfernt ist. Ogawa sieht eine leichte Fluktuation im Isocortex. Crusher lässt Inaprovalin verabreichen. Russell ist nun fertig und lässt die Retraktoren freigeben. Sie fragt, wie lange er noch an der Lebenserhaltung hängen darf und Ogawa sagt, dass es 27 Minuten sind.Sie schließen nun die Röhre. Russell aktiviert das Gerät. Das Gewebe wächst mit der berechneten Geschwindigkeit und es gibt keine Zeichen einer Abstoßung.

Troi wacht inzwischen wieder auf, Alexander liegt auf ihrem Schoß.

Russell lässt die Lebenserhaltung abschalten. Die Nervenverbindungen scheinen stabil zu sein. Da ertönt ein Alarm. Ogawa meldet eine Fluktuation im Isokortex. Crusher lässt 25 ml Inoprovalin verabreichen. Dann fällt der Blutdruck auf 60 zu 40. Die Vektralreaktion fällt rapide. Crusher lässt die Sauerstoffmischung auf 95 % erhöhen. Russell beginnt nun mit direkter synaptischer Stimulierung. Ogawa sagt, dass die Atmung schnell und unregelmäßig ist. Der Isokortex reagiert nicht. Crusher gibt noch einmal Inaprovalin. Nun flattert auch Worfs Herz und ein Herzstillstand steht bevor. Crusher lässt 15 ml Chloromydrid verabreichen. Die höheren Gehirnfunktionen enden. Crusher will deswegen Cordrazin verabreichen. Russell warnt, dass ihn das umbringen wird. Crusher erwidert, dass ihnen das schon fast gelungen ist. Ogawa stellt keinen Blutdruck, Puls oder Aktivität im Cortex fest. Crusher lässt nun einen Kortikalstimulator einsetzen. Jedoch gelingt es ihnen nicht Worf wiederzubeleben. Crusher lässt Ogawa ins Logbuch eintragen, dass Worf um 12:40 Uhr verstorben ist. Russell ist schockiert, weil die Operation gut verlief und es keine Fluktuationen während der Replikation und keine Anzeichen von Abstoßung gab.

Crusher und Ogawa können Worf wiederbeleben.

Crusher geht zu Troi und Alexander und Troi bemerkt sofort, dass Worf gestorben ist. Alexander kommt wieder zu sich und die Ärztin sagt ihm, dass es ihr leid tue. Sein Sohn besteht darauf, ihn noch einmal zu sehen und zusammen mit Deanna geht er an den Operationstisch. Der Kleine beginnt zu weinen und jeder im Raum ist fassungslos. Doch plötzlich zeigt sich bei Worf eine kleine Regung und Dr. Crusher lässt Ogawa die Biomonitore aktivieren. Sie verabreicht ihm 25 ml Polyadrenalin. Russell fragt Crusher, was sie da mache. Diese erwidert, dass sie glaubt, dass sich einige von Worfs unnötigen Organen reaktivieren lassen. Die Monitore zeigen stabilisierende Lebenszeichen. Crusher aktiviert die Kardiohilfe und die Ventilation. Worf kann wieder ins Leben zurückgerufen werden. Seine synaptischen Aktivitäten regenerieren sich von selbst. Crusher erhöht die Sauerstoffmischung auf 90 %. Sie bereiten außerdem eine thalamische Antriebsserie vor.

Der Erfolg rechtfertigt aber die Forschungsmethoden von Doktor Russell keineswegs. Russell sucht Dr. Crusher wenig später in ihrem Büro auf. Sie sagt, dass die Genesung von Crushers Patienten offenbar sehr gut verläuft. Sie meint, dass Crusher nicht einmal anerkennen wird, was sie getan hat. Sie werde nicht anerkennen, was sie für ihren Patienten getan hat. Ihre Forschung war es, die seine Wiederherstellung möglich machte. Crusher sagt, dass sie sehr froh ist, dass Worf wieder ganz gesund werden wird. Russell spielte und er gewann. Nicht alle ihre Patienten hatten so viel Glück. Russell mache ihr Angst. Sie setze das Leben ihrer Patienten aufs Spiel und rechtfertige das mit dem Interesse der Forschung. Seriöse Forschung benötige sehr viel Zeit. Manch einer verbringe sein Leben damit gewissenhaft zu forschen und erziele nur geringe Fortschritte. Russell sei das zu aufwendig gewesen. Sie habe Abkürzungen genommen, direkt durch lebendes Gewebe. Sie habe ihre Forschung über das Leben der Patienten gesetzt. Dies sei ihrer Meinung der schlimmste Vertrauensbruch, den ein Arzt begehen kann. Sie ist sicher, dass Russels Arbeit als überwältigender Fortschritt bejubelt werden wird. Sie solle diese Ehre genießen, Crusher weiß nicht, ob sie es könnte. Russell dreht sich um und verlässt dann die Krankenstation. Die Enterprise setzt ihre Reise fort.

Mit kleinen Übungen findet Worf langsam zur alten Form zurück. Er geht barfuß zwischen zwei Stangen, um sich zu trainieren. Crusher sagt, dass es einige Zeit dauere. Seine Muskeln müssten sich an die neuen Signale gewöhnen und er dürfe nichts übereilen. Worfs Beine knicken nun ein und er fängt sich an den Geländern ab. Alexander will schon zu ihm laufen, doch Troi hält ihn zurück, weil sein Vater es ganz alleine schaffen will. Worf ruft Alexander jedoch zu sich, weil er die Hilfe seines Sohnes gerne annimmt. Alexander geht zu ihm und stellt sich vor ihn. Worf sagt, dass sie zusammen trainieren werden und Alexander freut sich darauf.

Dialogzitate[Bearbeiten]

Riker
Gut sehen sie aus, obwohl sie seit drei Tagen das Essen der Krankenstation erhalten.
Geordi
Es besteht kein Zweifel, sie hat geblufft, Worf.
Worf
Bluffen gehört nicht unbedingt zu Counselor Trois Stärken.
Geordi
[…]
Worf
Es wäre unklug von mir gewesen mitzugehen, meine Karten waren einfach nicht gut genug.
Geordi
Sie hatten Buben und Achten, Troi hat sie mit ein paar Sechsen geblufft.
Worf
Woher wissen Sie, was ich für Karten hatte?
Geordi
Ich will's mal so ausdrücken: [Er tippt sich an mit dem Finger an seinen Visor] ich hatte eine spezielle Einsicht in die Karten. Ich schlage vor, dass sie nächstes mal ein Spiel mitbringen, das kein infrarotes Licht durchlässt.
Picard
Klingonen wählen ihre Freunde sehr sorgfältig aus.
Dr.Crusher zu Dr.Russell
Sie nahmen Abkürzungen - durch lebendes Gewebe.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Merchandising[Bearbeiten]

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung[Bearbeiten]

In einem Großteil der Szenen der Operation in der Krankenstation wurde Worf durch Al Foster, Michael Dorns Double, dargestellt.

Synchronisationsfehler[Bearbeiten]

In der deutschen Synchronfassung nennt Dr. Crusher für die Initialisierungssequenzen einen Wert von 10 hoch 2 statt 10 hoch 9 Basenpaaren pro Sekunde.

Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Hauptdarsteller
Patrick Stewart als Captain Jean-Luc Picard
Ernst Meincke
Jonathan Frakes als Commander William T. Riker
Detlef Bierstedt
LeVar Burton als Lt. Commander Geordi La Forge
Charles Rettinghaus
Michael Dorn als Lieutenant Worf
Raimund Krone
Gates McFadden als Doktor Beverly Crusher
Ana Fonell
Marina Sirtis als Counselor Deanna Troi
Ulrike Lau
Brent Spiner als Lt. Commander Data
Michael Pan
Gaststars
Caroline Kava als Doktor Toby Russell
Gertie Honeck
Brian Bonsall als Alexander
Tobias Müller
Patti Yasutake als Krankenschwester Alyssa Ogawa
Manuela Brandenstein
nicht in den Credits genannt
David Keith Anderson als Armstrong
Rachen Assapiomonwait als Nelson
Lena Banks als Fähnrich (Abteilung Technik/Sicherheit)
Bowman als Sternenflottenoffizierin (Abteilung Wissenschaft/Medizin) #1
Michael Braveheart als Martinez
F. G. M. Stegers
Carl David Burks als Russell
Michael Bauer
Denise Deuschle als Sternenflottenoffizierin (Abteilung Wissenschaft/Medizin) #2
Grace Harrell als Fähnrich (Abteilung Technik/Sicherheit)
Kai als Sternenflottenoffizierin (Abteilung Wissenschaft/Medizin) #3
Landi als Zivilist
Mark Lentry als Lieutenant (Abteilung Wissenschaft/Medizin)
Tim McCormack als Leiche
Michael Moorehead als Fähnrich (Abteilung Wissenschaft/Medizin)
Joyce Robinson als Leiche
Sissy Sessions als Fähnrich (Abteilung Technik/Sicherheit)
John Tampoya als Fähnrich (Abteilung Kommando/Navigation)
Christina Wegler Miles als Leiche
15 unbekannte Darsteller als verletzte Kolonisten, davon:
  • … als Kolonist #1
  • … als Kolonist #2
  • … als Kolonist #3
  • … als Kolonist #4
  • … als Kolonist #5
  • … als Kolonist #6
  • … als Kolonist #7
  • … als Kolonist #8
  • … als Kolonist #9
  • … als Kolonistin #1
  • … als Kolonistin #2
  • … als Kolonistin #3
  • … als Kolonistin #4
  • … als Kolonistin #5
  • … als Kolonistin #6
4 unbekannte Darsteller als verletzte Besatzungsmitglieder der USS Denver, davon:
  • … als Sternenflottenoffizier (Abteilung Kommando/Navigation)
  • … als Sternenflottenoffizier (Abteilung Technik/Sicherheit) #1
  • … als Sternenflottenoffizier (Abteilung Technik/Sicherheit) #2
  • … als Sternenflottenoffizierin (Abteilung Kommando/Navigation)
unbekannte Darstellerin als Krankenschwester
Stuntmen/Stuntdoubles/Stand-Ins
Mikki Acedo als Stand-In für Patti Yasutake
David Keith Anderson als Stand-In / Lichtdouble für LeVar Burton
Al Foster als Lichtdouble für Michael Dorn
Johnny Hayden als Stand-In für Brian Bonsall
Tim McCormack als Stand-In für Brent Spiner
Melba als Stand-In für Marina Sirtis
Lorine Mendell als Stand-In für Gates McFadden
Richard Sarstedt als Stand-In für Jonathan Frakes
Sissy Sessions als Lichtdouble für Patti Yasutake
Shawn als Stand-In für Caroline Kava
Dennis Tracy als Stand-In für Patrick Stewart
Dru Wagner als Lichtdouble für Caroline Kava
James Washington als Stand-In für Michael Dorn
Weitere Synchronsprecher
Harald Dietl als Sprecher des deutschen Vorspanns

Verweise[Bearbeiten]

Ereignisse
Föderal-Cardassianischer Krieg
Institutionen & Großmächte
Medizinisches Corps der Sternenflotte, Neurologisches Institut in Adelman
Kultur & Religion
Hegh'bat, Kultur
Personen
Alexanders Mutter, Marla Aster, Fang-lee, Lehrer, Sandoval, Tasha Yar
Schiffe & Stationen
USS Denver, USS Potemkin
Orte
Krankenstation, Labor
Astronomische Objekte
Beloti-Sektor, Mericor-System, Sektor 37628
Wissenschaft & Technik
Alkysin, beschränkendes Feld, bioaktive Schnittstelle, Borathium, Brak'lul, Chloromydrid, Chlorinid, Chloromydrid, Cordrazin, Detronalscanner, DNA, Drechtalstrahl, Dynoscan, Enzymatische CPK-Therapie, Exoskalpel, Genitronische Replikation, Genitronischer Replikator, Gravitationsmine, Holosimulation, Inaprovalin, Infrarotstrahlung, Isocortex, Kortikalstimulator, Kybernetik, Leporazin, Mikrotom, Morathialreihe, Neuraler Metaphasischer Schock, Neuraler Umwandler, Polyadrenalin, Rybotherapie, Warpspule
sonstiges
Atmung, Bein, Blut, Blutdruck, Chirurgie, Forschung, Gehirn, Hegh'bat, Herz, Leber, Leiche, Muskel, Operation, Paraspinaler Muskel, Patient, Pia Mater Poker, Puls, Rippe, Stammhirn, Sauerstoff, Tod, Wirbelsäule