Der Parasit

aus Memory Alpha, der freien deutschen Star-Trek-Datenbank
Spring zu: Navigation, suche
Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Der Geist eines toten Schwerverbrechers versteckt sich auf der Station und beeinflußt die Mitglieder der Besatzung.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

Auf dem Rückweg von einer Mission treffen Kira und Bashir auf einen kobliadischen Frachter, dessen Lebenserhaltungssysteme versagen. Sie können eine Frau aus dem Schiff retten. Einen Gefangenen auf dem Schiff kann Bashir nicht retten und er stirbt nach dem Eintreffen der beiden.

Zurück auf Deep Space 9 besteht die Frau namens Ty Kajada darauf sicherzustellen, dass ihr Gefangener Rao Vantika wirklich tot ist. Auch als der Doktor dies bestätigt, ist die Frau weiter beunruhigt, gelang es dem Mann schon öfters sich aus solch einer Situation zu retten.

Die Frau scheint recht zu haben, da Quark bald die Helfer des Toten auf die Station bestellt. Es stellt sich heraus, dass der im Sterben liegende Gefangene sein Bewusstsein in Bashir übertragen hat und nun diesen zu übernehmen beginnt. Gemeinsam mit seinen Helfern versucht Vantika von Deep Space 9 zu fliehen. Die Crew von Deep Space 9 kann mit Hilfe elektromagnetischen Pulses auf der Frequenz der Nervenmuster von Vantika, diesen außer Gefecht setzen und Bashir die Kontrolle über seinen Körper zurückgeben.

Daraufhin wird das Bewusstsein von Vantika aus dem Körper von Bashir entfernt und das Bewusstsein des Gefangenen an Kajada übergeben. Sofort zerstört die Frau das Bewusstsein des Mannes.

Langfassung[Bearbeiten]

Prolog[Bearbeiten]

Der sterbende Rao Vantika greift Dr. Bashir an.

Major Kira Nerys und Dr. Julian Bashir sind mit der USS Rio Grande unterwegs. Sie unterhalten sich über die Mission, auf der sie gerade waren. Kira versteht nicht, was mit der Frau passiert ist, weil der Tricorder deutlich anzeigte, dass sie tot war. Bashir sagt, dass der Tricorder sehr genau bei Lebenden, nicht so genau bei Toten ist. Das würden Mediziner im ersten Semester lernen. Kira sagt, dass sie sehr beeindruckt war. Dabei lobt sich der Doktor in höchsten Tönen selbst. Einem anderen Arzt wäre es wohl nicht eingefallen, die Schulterbandknoten auf eine parasitäre Infektion hin zu untersuchen. Kira solle nichts sagen, denn er weiß, dass er gut sei. Es sei seine Defensivität, die über das offensichtliche hinausreicht und genau auf den Punkt diagnostiziert. Es sei die Gabe zu heilen. Kira meint sarkastisch, dass sie es als Privileg sieht, bei ihm sein zu dürfen. Bashir sagt nun, dass es ihn freut, sie bei sich zu haben. Gerade als Major Kira ihn darauf ansprechen will, empfangen sie den Notruf des kobliadischen Frachters Reyab. Das Schiff meldet ein Feuer und Energieverlust an Bord, außerdem beginnt das Lebenserhaltungssystem zu versagen. Bashir kann das Schiff nun mit den Sensoren erfassen und meldet die Koordinaten 347 Markierung 08. Kira erkennt einen massiven Energieverlust und strukturelle Probleme. Sie ruft nun das Schiff und informiert sie, dass sie auf dem Weg zu ihnen sind.

Die beiden eilen zur Hilfe und beamen an Bord. Kaum haben sie sich materialisiert, müssen sie von dem Rauch in der Luft husten und scannen mit ihren Tricordern die Umgebung. Bashir sagt, dass die Energiespannung rapide fällt und der Anteil giftiger Gase steigt. Sie müssen sich beeilen, weil sie nur noch 10 Minuten Luft zum atmen haben. Kira sagt, dass die automatische Feuerlöschanlage abgestellt worden sein muss. Sie rennt los, um das zentrale Energieverteilungssystem zu überprüfen. Bashir kümmert sich nun um die erste Verletzte, die auf dem Gang liegt. Der Arzt verabreicht ihr ein Hypospray, sodass sie wieder das Bewusstsein erlangt und sich aufrichtet. Sogleich fragt sie, was passiert ist. Er erklärt ihr, dass sie bewusstlos war und fragt, ob noch jemand an Bord ist, weil sie das Schiff evakuieren müssen. Die Frau sagt, dass der Pilot tot ist. Bashir entdeckt eine weitere Lebensform, doch die Frau will verhindern, dass man sie rettet, da es sich um ihren Gefangenen handelt und er das Feuer gelegt hat um zu fliehen. Bashir sagt, dass er sterben wird und fragt, wo die manuelle Bedienung ist. Dennoch öffnet Bashir den Raum und findet den Gefangenen. Kajada warnt Bashir, dass der Mann gefährlich ist, doch der Arzt behandelt ihn. Bashir versichert Kajada, dass der Mann in seiner Verfassung für niemanden eine Gefahr ist. Auch Kira kommt nun hinzu und berichtet, dass die Energieverbindungen vollkommen zerstört sind. Die Subsysteme sind ausgefallen. Zwar ist es ihr gelungen, das strukturelle Integritätsfeld zu stabilisieren, aber sie weiß nicht wie lange es halten wird. Sie werden das Schiff bergen müssen. Bashir scannt Vantika und sagt, dass sich sein synaptisches Feld auflöst. Er muss dringend mit dem Shuttle auf die Krankenstation gebracht werden. Kira öffnet mit ihrem Kommunikator einen Kanal zum Shuttle und lässt den Computer den Transport von vier Personen vorbereiten. Kurz vor seinem Tod umklammert Vantika Bashirs Hals, sodass selbst Kira seinen Griff nicht lösen kann, und erklärt, dass er Leben will, jedoch kann der Doktor nichts mehr für ihn tun.

Akt I: Der Transport[Bearbeiten]

Ty Kajada stellt den Tod des Gefangenen fest.

Auf Deep Space 9 behandelt Bashir die verletzte Frau in der Krankenstation. Er weckt sie mit einem Hypospray und sie fragt, wo sie ist. Dr. Bashir erklärt ihr, dass sie sich jetzt auf der Raumstation befindet. Sie stellt sich als Ty Kajada und Mitglied der kobliadischen Sicherheit vor. Sie ist alarmiert, weil ihr Gefangener nach DS9 wollte. Sie fragt, wo er ist und will unbedingt sofort ihren toten Gefangenen sehen. Bashir erklärt ihr, dass er tot ist und sie die einzige Überlebende war. Kajada besteht jedoch darauf, seinen Leichnam sofort zu sehen. Bashir berichtet, dass er sich im Stasisraum befindet. Kajade will ihn sofort sehen, doch der Arzt will dies erst zulassen, sobald sie sich besser fühlt. Dennoch ist Kajada hartnäckig und besteht darauf. Der Doktor führt sie zu den Stasiskammern. Laut den ersten Untersuchungen starb er an einer massiven, respiratorischen Insuffizienz, verursacht durch das Lungentrauma, das er während des Feuers erlitten hat. Sie fragt, ob er sicher ist, dass es seine Leiche ist und Bashir bestätigt dies. Er wurde sofort nach ihrer Ankunft versiegelt. Sie möchte sicher sein, dass der Mann wirklich ihr Gefangener, Rao Vantika, ist und, dass er wirklich gestorben ist, da er seinen Tod schon oft vorgetäuscht hat. Sie macht daher einen Netzhautabbildungsscan, um sicher zu gehen, dass es keine Kortexaktivität mehr gibt. Bashir versichert ihr, dass er tot ist. Kajada untersucht die Leiche und erklärt Bashir, dass der Tote für viele Gräueltaten auf ihrem Planeten verantwortlich sei. Die Letzten, die ihn für tot hielten, konnten ihren Irrtum nicht mehr bedauern. In gewisser Hinsicht ist er für Kajada sogar brillant: Ein Wissenschaftler, der andere tötete, um sein eigenes Leben zu verlängern. Sie war ihm 20 Jahre auf den Fersen. Um den Tod einwandfrei zu bestätigen, sticht sie auf die Leiche mit einem Messer ein und fordert Bashir auf, eine Autopsie bei dem Toten durchzuführen. Er soll die Identität des Toten durch einen DNA-Referenzscan bestätigen. Bashir willigt umgehend ein. Außerdem soll er das Schiff der Kobliadin scannen lassen, um anormale Lebensformen auszuschließen. Bashir fragt, ob sie sicher ist, dass das absolut notwendig ist, doch sie ist definitiv überzeugt.

George Primmin wirft Odo vor, fahrlässig zu handeln.

Im Quark's serviert Quark Jadzia Dax einen Raktajino mit extra viel Schlagsahne. Sie nimmt die Tasse und Quark wünscht ihr noch eine gute Nacht. Nachdem Dax gegangen ist, unterhält sich Odo mit dem Barkeeper über Jadzia Dax und über Dinge, die man nicht haben kann. Quark meint, dass Dax ein Funkeln in den Augen habe, wenn sie mit ihm redet. Odo hält dies höchstwahrscheinlich für eine allergische Reaktion. Quark sagt, dass sie einsam sei, Odo glaubt dieser aber nicht, da sie Freunde aus zehn Lebenszeiten hat, an die sie sich wenden kann, bevor sie zu ihm geht. Außerdem wäre jeder Mann auf der Station ganz hingerissen, wenn er sie auf einen Raktajino einladen dürfte. Quark sagt, dass er aber derjenige sei, der die Raktajinomaschine hat. Weil Dax allein am Tisch sitzt und ein PADD liest, meint er, dass sie es wohl vorzieht, die meiste Zeit allein zu sein, was er sehr gut nachvollziehen kann. Quark kommentiert, dass sie dann die perfekte Frau für Odo wäre. Dieser sagt, dass er nicht in ihre Privatsphäre eindringt, wie so manch anderer. Quark findet dies mitleiderregend, weil nicht jeder in der Galaxis so einsam wie Odo sein müsse. Der Klang einer schönen Stimme und der Anblick eines vertrauten Gesichts, das Gefühl von zarter weicher Haut sei erstrebenswert. Odo meint, dass Quarks Nerven überlastet seien. Quark sagt, dass es schön ist Dinge zu begehren, besonders die, die man nicht haben kann. Der Sicherheitschef macht Quark klar, dass er ihn beobachtet und dass der Deuridium-Transport, der auf die Station kommt, für Quark unerreichbar ist. Er macht ihm klar, dass er ihn beobachtet und Quark antwortet, dass er Jadzia beobachtet. Der neue Sicherheitsoffizier der Sternenflotte Lieutenant Primmin bekommt dies mit und wirft Odo vor, fahrlässig zu handeln. Er fragt, ob Odo sich immer so auf eine wichtige Mission vorbereitet, indem er sensible Informationen auf dem Schwarzmarkt ausplaudert. Odo erwidert, dass es ihn nichts angehe, wie er seine Arbeit macht. Primmin sieht das allerdings anders und stellt sich nun vor. Das neue Mitglied der Sicherheit will mit Odo noch einmal das Vorgehen bei dem Transport durchgehen. Auch will er nicht drei Wochen umsonst hierher gereist sein. Der Constable bittet ihn um 17:00 Uhr in sein Büro.

Die Offiziere besprechen den Fall Kajada

Auf der OPS berichtet der Doktor, dass er nichts Ungewöhnliches bei der Autopsie von Vantika gefunden hat und dieser seinen Tod dieses Mal bestimmt nicht vortäuscht. Fingerabdrücke, Hirnrindenszintigramme und Nethautmuster entsprachen den von Kajada gelieferten Aufzeichnungen. Vielleicht hat Vantika in früheren Fällen seinen Tod vorgetäuscht, diesmal jedoch nicht. Commander Sisko fragt sich, weshalb Vantika auf die Station wollte und Dax liefert ihm die Antwort. Die Kobliaden sind eine aussterbende Rasse und benötigen Deuridium zur Aufrechterhaltung ihrer Zellstruktur. Damit verlängern sie ihre Lebensdauer. Dax merkt an, dass die Föderation einiges tut, um sie mit Deuridium zu versorgen, aber um den Bedarf der ganzen Bevölkerung zu decken, reichen die neu erschlossenen Vorkommen im Gamma-Quadranten nicht aus. Es ist so selten, dass manche Kobliaden bereit sind zu Verbrechern zu werden, um es zu erhalten. Deshalb wollte Vantika den Transporter, der hier demnächst eintrifft, überfallen. Sisko sagt, dass Kajada deswegen so hartnäckig bei der Autopsie war. Bashir sagt, dass er sie leider nicht überzeugen konnte. Dax sagt, dass sie versuchen müssen, Kajada zu verstehen. Immerhin hat sie den Großteil ihres Lebens Vantika geopfert. In gewisser Weise waren sie so eng verbunden, wie sich Wesen nur sein können. Sisko beschließt, Kajadas Wunsch nachzukommen und ihr Schiff zu untersuchen. Außerdem nimmt er an, dass Vantika einen Komplizen auf der Station gehabt hat und will mit Primmin darüber reden. Kira bietet an, Odo zu rufen, doch Primmin will ihn später selbst informieren.

Sisko stellt gegenüber Primmin klar, dass er Odo vertraut.

In Siskos Büro deutet Primmin an, dass er Odo für überfordert hält, wenn es um die Sicherheit des Deuridium-Transportes geht. Lediglich die Ordnung auf dem Promenadendeck könne er aufrecht erhalten. Er hält es für unverantwortlich, dass sich Odo mit Quark über die Angelegenheit unterhielt. Es wäre jedem möglich, das mit anzuhören. Sisko weist den neuen Offizier auf die Besonderheit der Station hin. Hier sei es nicht einfach etwas geheim zu halten und Odo hat dies vermutlich ganz bewusst gemacht haben wird, um Quark wissen zu lassen, dass man ein Auge auf ihn geworfen hat. Primmin sagt, dass ihnen das auf der Akademie anders gelehrt wurde. Er will schon seine persönliche Meinung äußern, doch Sisko ist daran nicht interessiert. Sie seien beide Gäste der Bajoraner. Sie müsste nicht vergessen, was sie auf der Akademie gelernt haben, sollten es aber nicht jedem unter die Nase reiben. Sicher könne er von ihrem Constable noch einiges über Stationssicherheit lernen. Primmin bestätigt die Anweisung. Im Anschluss weist Sisko Primmin darauf hin, dass der Transport vermutlich überfallen werden soll. Odo und er sollen sich mit Kajada unterhalten, um die Sicherheit zu gewährleisten. Primmin verlässt daraufhin das Büro, während Sisko auf seinem Stuhl Platz nimmt und die Hände vor dem Bauch verschränkt.

Odo und Primmin erkennen, dass Vantikas Transporterdaten gelöscht wurden.

In Odos Büro entschuldigt sich Primmin beim Constable. Odo sagt, dass er die gestrige Unterhaltung schon vergessen habe. Primmin versichert, dass er nicht vorhabe ihm in die Parade zu fahren und reicht ihm die Hand. Odo schlägt ein und sie fangen von vorne an. Odo zeigt ihm gerne seine Pläne und ist bereit sich seine Vorschläge anzuhören, auch wenn er überzeugt ist, dass alles perfekt ist. Als die Beiden versuchen auf die Datenbank bezüglich der Sicherheit des Transportes zuzugreifen, ist der Zugriff gesperrt. Odo ruft sofort die OPS und fragt Kira, ob sie irgendein Computerproblem haben. Kira meldet, dass sich jemand Zugriff auf den Energiespeicher verschafft und alles gelöscht hat. Alle Daten wurden gelöscht. Kajada, die das mitbekommen hat und gerade in den Türrahmen tritt, erklärt, dass dies Vantikas Handschrift ist, er hat das Gleiche auf Rigel VII getan.

Akt II: Handschrift des Toten[Bearbeiten]

Besprechung auf der OPS

Bei einer Besprechung auf der OPS erklärt Kajada, dass sie ganz sicher ist, dass Vantika noch lebt. Selbst wenn sein Körper, wie Bashir einwendet, keine Lebenszeichen mehr aufweisen. Vantika befinde sich auf der Station und sein erster Gedanke an Bord, sei gewesen, sich Zugriff auf die Sicherheitsdaten des Deuridiumtransporters zu verschaffen und das hat er getan. Primmin sagt, dass das keinen Sinn macht, den ganzen Speicher zu löschen, wenn er es nur auf eine einzelne Datei abgesehen hat, selbst wenn er noch leben würde. Odo erklärt, dass es clever war, den gesamten Speicher zu löschen. Um Zugriff auf nur eine Datei erhalten zu können, hätte man dutzende Sicherheitssperren überwinden müssen. Aber niemals würde man erwägen, den kompletten Aktivspeicher zu sperren, da das die Benutzung der Computer auf der Station nahezu unmöglich machen würde. Kajada sagt, dass dies die verwundbare Stelle ist. Dax fragt, wie er Zugriff erlangen konnte. Kajada berichtet, dass er bei früherer Gelegenheit einen Subraumnebenanschluss benutzt hat. Er kann an ein Nebensystem angeschlossen werden, dass durch die ganze Station verläuft, aber nicht von der Sicherheit erfasst wird. Kira erwägt die Lichtregulierung oder die Replikatoren. Dax bemerkt, dass sich jemand über ein Temperaturkontrolltafel auf Ebene 21 Sektion 10 Zugriff auf den Aktivspeicher verschafft hat. Odo und Primmin rufen gleichzeitig die Sicherheit und schicken sie zu der Temperaturkontrolltafel. Odo sagt, dass sie ein Subraumüberbrückungsglied zum Computersystem sucehn. Kajada lässt die Sicherheitsleute warnen, denn Vantika hat den Nebenanschluss sicher mit einem Selbstzerstörungssystem ausgerüstet. Kira fragt, ob sie das ganz sicher weiß. Kajada sagt, dass sie Vantika kennt. Sisko ist skeptisch, denn zwei der drei Passagiere ihres Schiffes seien tot. Kajada fordert emprt Sisko auf, nicht so herablassend zu sein. Sisko bezweifelt, dass Vantika noch lebt, doch Kajada berichtet, dass Vantika ständig versucht, sein Leben zu verlängern und sie absolut überzeugt davon ist, dass Vantika noch lebt. Er hat es durch Kryogenik und mithilfe von Transplantationen verlängert. Als medizinischer Leiter in einem Hochsicherheitsgefängnis benutzte er Gefangene für seine illegalen Experimente in Zelllanglebigkeit. Er hat Überfälle auf Regierungslabors organisiert, nur um bioregenerative Forschungsarbeiten zu stehlen. Sie weiß genau, dass er einen Überlebensplan hatte, als er das Feuer auf ihrem Schiff legte. Sie weiß nicht, wie dieser Plan aussah, doch sie ist sicher, er war erfolgreich. Sisko fragt Bashir, wie lange sie noch auf das Ergebnis der DNA-Analyse warten müssen. Bashir antwortet, dass sie gestern an das Sternenflottenkommando geschickt wurde. Da die endgültigen Ergebnisse von Bashirs DNS-Analyse noch etwa 12 Stunden dauert, einigt man sich darauf, bis zu deren Eintreffen davon auszugehen das Vantika noch am Leben ist. Odo will Sisko unter vier Augen sprechen.

Sisko versichert Odo, dass er ihn schätzt.

Sie gehen daraufhin in Siskos Büro und der Commander fragt, um was es geht. Odo möchte seinen Dienst quittieren, aber Sisko will den Constable nicht verlieren. Odo sagt, dass Sisko ihn bat, die Sicherheit zu leiten, als er das Kommando auf der Station übernahm. Er hat ihn nicht darum gebeten. Sisko sagt, dass niemand wie er, die Station kenne. Odo meint, dass er das Wort "Constable" gut betont hat. Sisko bezeichnet dies als Ausdruck der Wertschätzung. Odo sagt, dass er jedoch keine Wertschätzung braucht, sondern klare Zuständigkeiten, sonst sei für ihn Schluss. Sisko sagt, dass Odo ihm gefällt und er gern weiß, wo ein Mann steht. Darüber hat bei Odo nie Zweifel bestanden. Er ist hier sehr wichtig und durch keinen Sternenflottenoffizier zu ersetzen. Der muss aber auch einsehen, dass die Sternenflotte auf einem wichtigen Außenposten gerne eigene Leute einsetzen will, aber Sisko glaubt, dass keiner die Arbeit so gut machen kann wie Odo. Und bei gemeinsamen Einsätzen wie dem momentanen, soll in Zukunft weiterhin Odo die Verantwortung übernehmen. Odo ist damit einverstanden.

Vantika trifft Quark

In der Zwischenzeit hat Dax ihre Analyse des Schiffs abgeschlossen. Sie berichtet dem eintretenden Sisko, dass sie Kajadas Schiff vollkommen abgesucht und keine anomalen Anzeigen gefunden hat. Sie hat aber festgestellt, dass jemand versuchte, in den Frachtraum von Kajadas Schiff einzudringen. Sisko fragt, ob dies geschah, seit es angedockt hat. Dax berichtet, dass Kira ihr bestätigt hat, ddass der Frachtbereich nicht beschädigt war, als sie es herbrachten. Sisko fragt, worauf sie es abgesehen haben. Sie zeigt ihm nun einen Chip, den sie bei Vantikas persönlichen Sachen fand. Sie vermutet, der Eindringling versuchte einen Chip zu stehlen, auf dem der Plan eines humanoiden Gehirns gespeichert ist. Der Chip befand sich ursprünglich bei Vantikas privaten Sachen.

Auf dem Promenadendeck reinigt Quark derweil seine geschlossene Bar, zusammen mit seinem Personal. Da seine Mitarbeiter nicht aufmerksam genug waren und einige verlorene Gegenstände, darunter drei Münzen, übersehen haben, schickt er sie nach Hause, um die Bar selbst noch einmal zu durchsuchen. Kaum sind die Angestellten weg, taucht eine vermummte Gestalt auf und gibt sich als Vantika aus. Sie nimmt Quark in den Schwitzkasten und fragt, ob er die Vorbereitungen getroffen hat. Quark bestätigt ihm, dass alle Vorbereitungen für den Deuridium-Transport getroffen sind und dass er ein paar zuverlässige Söldner für den Auftrag angeheuert hat. Quark ist überrascht, weil Vantika seiner Meinung nach nicht hier sein könnte. Dieser eriwdert, dass er Quark sagte, dass er ihn hier erwarten sollte. Quark sagt, dass er Kontakt zu einigen sehr zuverlässigen Söldnern hergestellt hat und sie auf seine Anweisungen warten. Allerdings ist er irritiert weil man ihm sagte, Vantika sei tot. Dieser antwortet, dass er noch nicht ganz tot ist und schleudert Quark gegen eine Wand. Dieser dreht sich um, doch Vantika ist bereits verschwunden.

Akt III: Im fremden Körper[Bearbeiten]

Kajada ist überzeugt, dass sie etwas übersehen haben.

Auf der Krankenstation spricht Dr. Bashir mit Kajada. Als sie eintritt, verabreicht er gerade einem Sternenflottenoffizier ein Hypospray in den Nacken und sagt, dass er gleich bei ihr ist. Dann erinnert er den Mann daran, mit geradem Rücken zu gehen und den Antischwerkraftgenerator zu benutzen. Dann bittet er Kajada herein. Die Ergebnisse der DNA-Analyse seien hereingekommen. Die Ergebnisse habe er schon gestern abend bekommen, doch Kajada habe auf den Kommunikator nicht reagiert. Diese sagt, dass sie zeitweilig Schlafstörungen hat und gestern einen Alphawelleninduzierer genommen hat, um besser einzuschlafen. Bashir weist darauf hin, dass diese nur zur gelegentlichen Anwendung gedacht sind. Kajada erinnert ihn nun an den Scan. Bashir berichtet, dass er nicht die Spur einer Abweichung gefunden hat und Vantika zweifelsfrei identifiziert wurde. Kajada meint, dass er sicher etwas übersehen hat. Dax ruft nun Bashir und bittet ihn für einen medizinischen Rat ins Labor. Bashir beteuert, dass die DNS-Tests eindeutig gezeigt hätten, dass der Tote Vantika ist und kein Klon. Doch Kajada besteht darauf, dass irgendetwas übersehen wurde.

Dax und Bashir vermuten, dass Vantika sich in Kajadas Gehirn eingenistet hat.

Dax hat inzwischen die Chipaufzeichnungen studiert. Es geht darum, dass der Körper stirbt, das Bewusstsein aber in einem anderen Gehirn weiterlebt. Bashir kennt das Prinzip von der synaptischen Musterverschiebung her, doch es wurde bisher nur bei Vulkaniern angewandt. Dax ist sich sicher, dass Vantika daran gearbeitet hat, denn in seiner Datei sind über 60 verschiedene Computersimulationen. Dabei geht es um die Identifizierung neutraler Energiemuster und ihre Speicherung in verschiedenen Teilen des Gehirns. Bashir sagt, dass es im Gehirn genug Platz gibt, da dieses seine volle Kapazität niemals nutzt. Dax fragt, was wäre, wenn ein anderes Wesen den ungenutzten Teil ausnutzen würde. Bashir sagt, dass es denkbar wäre, dass Vantikas Bewusstsein das Gehirn eines Anderen nutzt und so die Ankunft des Deuridiums abwartet. Er fragt sich allerdings, wessen Gehirn er nutzt. Bashir stellt die Vermutung auf, dass Vantika sich in Kajadas Gehirn befindet, da beide von derselben Spezies stammen. Dax stimmt der Einschätzung zu, dass das Gehirn seines ärgsten Feindes das perfekte Versteck ist.

Die Offiziere beschließen, Kajada den Zugriff auf die Daten zu verweigern.

In Siskos Büro erklären Dax und Bashir Sisko, Odo und Primmin ihre Vermutung. Sisko kann sich das nicht vorstellen, schließlich ist Kajada diejenige, die jeden von der Weiterexistenz von Vantika überzeugen will. Wenn Vantika sie kontrolliert, würde er die Aufmerksamkeit wohl nicht auf sich lenken. Jedoch gehen beide davon aus, dass die Frau sich der Anwesenheit Vantikas wahrscheinlich gar nicht bewusst ist und er sie auch nicht direkt kontrolliert. Sisko fragt, ob eine Untersuchung Kajadas ihnen Gewissheit bringen könnte. Bashir sagt, dass sie allerdings noch nicht wissen, wonach sie suchen. Zunächst müssten sie noch die Transfermethode feststellen. Odo sagt, dass es vielleicht von Vorteil wäre, wenn er einige Leute zu Kajadas permanenter Überwachung bereitstellen würde. Primmin wendet ein, dass sie die Vorbereitungen für den Transport voll beanspruchen und es einfacher wäre, den Computer so zu programmieren, dass er sie warnt, sobald sie sich einem Sicherheitsbereich nähert. Ihr sollten deshalb die Sicherheitspläne für das Deuridium-Transport vorenthalten werden und der Zugriff auf den Computer sollte ihr verwehrt bleiben. Dax fragt, was sie ihr sagen sollen, doch Odo will ihr gar nichts sagen. Sie wird es schon merken. Sollte etwas sein, sollen sie sie zu ihm schicken.

Kajada stürzt in Quarks Bar.

Wütend kommt Kajada zu Odo, da sie diejenige ist, die Vantika am Besten kennt und ihrer Ansicht nach unbedingt Computerzugang benötigt. Odo erklärt, dass der Zugriff im Moment aus Sicherheitsgründen auf vier Personen beschränkt ist, Sisko, Kira, Primmin und ihn. Odo verweigert ihr alle Informationen bezüglich des Transports. Sie fragt nun, wann die Lieferung eintreffen soll. Odo antwortet, dass er ihr diese Information leider nicht geben könne. Kajada warnt Odo vor Quark, da Vantika Leute wie ihn gerne für seine Pläne benutzt. Sie fragt, ob Quark überwacht wird und Odo bejaht dies. Dann verlässt sie Odos Büro.

In der Nacht hat Quark heimlich drei Söldner zu einer Besprechung um sich geschart. Sie fragen, wann sie den Kobliaden treffen und Quark antwortet, dass sie es werden, wenn er den Zeitpunkt für gekommen hält. Er fragt dann nach der Bezahlung. Quark sagt, dass sie bezahlt werden, wenn der Auftrag ausgeführt ist. Dies ist für die Söldner jedoch nicht akzeptabel. Der Anführer Durg, verlangt eine Anzahlung von 70 %, was Quark aber nicht tun kann. Kajada beobachtet die Begegnung der Drei von einer der oberen Ebenen aus. Quark sagt Durg, dass er immer noch im cardassianischen Gefängnis sitzen würde, wenn er nicht gewesen wäre. Plötzlich stürzt Kajada in die Tiefe und bleibt auf dem Boden liegen. Quark blickt auf die schwer verletzte Frau.

Akt IV: Vorbereitungen[Bearbeiten]

Nach dem schweren Sturz von Kajada, will Odo die zweite Ebene des Quark's inspizieren.

Als Kajada auf der Krankenstation wieder zu sich kommt, fragt Dr. Bashir, ob sie sprechen könne. Sie sagt, dass sie gestürzt ist und erwähnt Vantika. Bashir sagt, dass er sie nicht mehr bei Bewusstsein halten kann, da sie andernfalls für immer gelähmt bleiben könnte. Bashir muss sie daher betäuben. Sisko fragt den ebenfalls anwesenden Quark, ob er hinter ihr irgendjemanden gesehen habe. Dieser sagt, dass er sie schreien hörte, dann sah er hoch und dann stürzte sie vom Balkon. Er fragt Odo, was sie dort oben überhaupt zu suchen hatte. Odo sagt, dass sie das seltsame Gefühl, dass Quark jemandem behilflich sein könnte, den Deuridiumtransport zu überfallen. Quark bezeichnet dies als unerhörten Vorwurf. Odo sagt, dass es kein Vorwurf, sondern ein definitiver Verdacht ist. Sisko fragt, ob sich noch jemand an der Bar befand, als der Unfall passierte. Quark behauptet, dass nur er dort war und gerade den Laden schließen wollte. Dann will er hastig die Krankenstation verlassen, doch Odo hält ihn auf. Er wird die dritte Etage inspizieren, ehe Quark dort alle Beweise beseitigt. Quark lässt dies geschehen, merkt aber an, dass sie allein dort oben war. Außerdem habe sie kein Recht gehabt, sich dort oben aufzuhalten. Dann verlässt er die Krankenstation. Sisko fragt Bashir nun, ob es ein Selbstmordversuch sein könnte. Bashir hat keine Anzeichen dafür. Allerdings weiß er nicht, wie es sich auswirkt, wenn das Gehirn eines Humanoiden von jemand anderem mitgenutzt wird. Sisko hätte gern eine Bestätigung dafür. Bashir sagt, dass sie zuerst genesen muss, ehe er einen Gehirnscan machen kann und ohne Kenntnisse über die Technik, die Vantika benutzte, weiß er gar nicht wonach er suchen muss. Sisko lässt nun Lieutenant Dax lokalisieren und geht zu ihr.

Dax findet heraus, wie Vantika sein Bewusstsein transferiert hat.

Unterdessen untersucht Dax die Leiche von Vantika genauer, um zu erfahren, wie dieser sein Bewusstsein transferiert hat. Sie fragt sich, wieso jemand eine bioelektrische Ladung in eine Gliazelle injizieren sollte. Sisko findet diese Frage interessant, denn auch er hat schon darüber nachgedacht. Dax sagt, dass es vielleicht einen Sinn ergeben würde, wenn man eine biocodierte Nachricht durch die Zellen des Nervensystems bis ins Gehirn schicken will. Sie denkt, dass Vantika dies vorhatte. Sie weiß nicht, wie er die biocodierte Nachricht sonst übermittelt haben soll. Es muss eine sehr schwache, elektrische Ladung gewesen sein, weil sonst die Sensoren auf Kajadas Schiff sie registriert hätten. Er könnte sie in die Haut seines Opfers injiziert haben. Allerdings hat sie nirgendwo auf dem Schiff Hyposprays oder Nadeln gefunden. Unter dem Mikroskop findet sie nun einen mikroskopischen Generators, den er unter seinen Fingernägeln platziert hat. Damit hatte er einen Fluchtweg für den Notfall, der eine biokodierte Botschaft transferiert hat. Nun weiß sie, wonach sie bei Kajada suchen muss. Sisko lässt sie den Test durchführen, sobald Kajada sich stabilisiert.

Major Kira lässt noch einmal alle Systeme, die für die Sicherheit des Deuridium-Transports wichtig sind, überprüfen. Ein Ingenieur soll die Verteilungsverstärker überprüfen. Falls einer einen Abfall von 0,03 % aufweist, soll er ihn ersetzen. Falls die Energiewellenauslassverteiler versagen, hat dies nichts zu bedeuten. Sie sollen sie in diesem Fall wieder überprüfen. Odo hatte eigentlich Lieutenant Primmin zu ihr geschickt, um sie zu unterstützen, doch der ist nicht aufgetaucht. Odo macht sich deshalb auf die Suche nach ihm.

Quark ist überrascht, als er Bashir im Shuttle sieht.

Quark führt die Söldner zur USS Rio Grande, die Vantika organisiert hat. Er erklärt, dass er nicht mitgehen wird, weil er nur ein Mittelsmann und Koordinator ist. Der Anführer meint, dass er ein geldgieriger Profithai ist. Er fragt, wie er es geschafft hat, an ein Shuttle der Föderation zu kommen. Quark sagt, dass das nicht sein Verdienst ist, sondern ihr Arbeitgeber es irgendwie geschafft hat, sich Zugang zu verschaffen. Sie fragen, wann sie diesen Arbeitgeber treffen und Quark antwortet, dass in seiner Nachricht stand, dass er sie an Bord erwarten würde. Als sie eintreten ist Dr. Bashir an Bord. Quark will sich für die Störung schon entschuldigen, während sich Bashir umdreht. Nun wird klar, nicht auf Kajada, sondern auf Dr. Bashir hat Vantika sein Bewusstsein transferiert. Er heißt die Männer willkommen.

Akt V: Vantikas Plan[Bearbeiten]

Primmin zeigt Odo Vantikas Störsender.

Dax sucht Dr. Bashir auf der Krankenstation. Da sie ihn nicht findet, lässt sie den Arzt vom Computer lokalisieren. Dieser antwortet, dass er auf der Krankenstation ist. Dax sieht sich nun genauer um, findet aber nur sein Kommunikationsabzeichen, dass er zurückgelassen hat.

Inzwischen findet Odo Lieutenant Primmin, der mit seinem Tricorder eine Computerkonsole scannt. Als er diesen zur Rede stellt, zeigt er Odo, was er gefunden hat. Er berichtet, dass Odo ihn auf eine Idee brachte, weil er die Logik in Vantikas Vorgehensweise erkannte. Er hat eine Analyse von allen potenziellen Störquellen durchgeführt, die ihre Verteidigungssysteme lahmlegen könnten. Odo sagt, dass er das schon zweimal gemacht hat. Primmin konnte ebenfalls nichts finden. Dann sah er sich die Hilfssysteme an. Er fand eine Störung, die er nicht erklären konnte. Er verfolgte sie zurück bis zum Abfallrückgewinnungssystem, wo man es nicht vermuten würde. Dort fand er einen weiteren Subraumnebenanschluss, wie den den Vantika benutzte, als er den Computer angezapft hat. Primmin sagt, dass er so eingestellt wurde, dass Vantika alle Funktionen auf der Station manipulieren konnte. Odo sagt, dass das Gerät sicher eine Stunde lang für Aufregung gesorgt hätte und Primmin ergänzt, dass dies genug Zeit für ihn gewesen wäre, einen Frachter zu stehlen und zu verschwinden.

Die Söldner übernehmen die Norkova.

Der Frachter Norkova trifft mit dem Deuridium aus dem Gamma-Quadranten ein. Kira meldet, dass sie um Erlaubnis zum andocken bitten. Sisko lässt auf Sicherheitsstufe Gelb gehen und fragt, welcher Andockplatz vorgesehen ist. Kira meldet, dass Andockplatz 8 vorgesehen ist und Sisko lässt Odo seine Sicherheitsleute dorthin gehen. Dann weist er von der OPS aus das Schiff an, an Andockplatz 12 anzulegen. Primmin wird zusätzliche Leute dorthin schicken. Odo zeigt Sisko den Subraumnebenanschluss und lobt Primmin für dessen Entdeckung, als plötzlich Kira anfragt, ob Odo die USS Rio Grande losgeschickt hätte, um den Frachter zu eskortieren. Dax kommt hinzu und erklärt, dass Julian verschwunden ist und sie nur seinen Kommunikator gefunden hat. Schnell ist klar, dass Bashir das Runabout gestohlen hat.

Die Söldner beamen auf den Frachter und erschießen sofort den Captain, den Steuermann und ein weiteres Crewmitglied. Dann übernehmen sie die Schiffssysteme. Nachdem das Schiff unter Kontrolle ist, folgt auch Vantika im Körper von Bashir. Er befiehlt die Schilde zu aktivieren und lässt dann Kurs setzen. Sie sollen sich dann um die anderen 12 Besatzungsmitglieder kümmern und sie töten, falls sie sich widersetzen. Doch noch bevor der Kurs eingegeben wird, wird das Schiff von einem Traktorstrahl erfasst. Vantika ist verwundert, denn normalerweise müsste die Station mittlerweile im Chaos versinken. Die Station ruft sie, doch Vantika will nicht antworten. Er befiehlt volle Impulsgeschwindigkeit. Der Steuermann weist darauf hin, dass sie nicht entkommen werden, doch Bashir bleibt bei seinem Befehl. Das Schiff bewegt sich aber nicht. Doch es entsteht eine Patt-Situation, denn durch den Impulsantrieb, gelingt es der Station auch nicht, das Schiff zur Station zu holen. Der Steuermann fragt, was er zu tun gedenkt. Nun öffnen die Entführer einen Kanal zur Station. Sisko erkundigt sich nach Bashir. Doch dieser ist im Moment außer Gefecht gesetzt. Vantika bietet an, Bashir zurückzugeben, wenn Sisko den Traktorstrahl löst. Natürlich weigert der Commander sich und Vantika droht, in dem Fall auf Warpgeschwindigkeit zu gehen, was zur Folge hätte, dass das Schiff zerstört würde. Vantika lässt im eine Minute Bedenkzeit. Sisko fragt, ob sie eine Transportverbindung zu ihm herstellen können, doch Primmin verneint dies, da ihre Schilde aufgerichtet sind. Der Commander fragt nach Vorschlägen. Kira sagt, dass sie mit einem Shuttle vielleicht nah genug herankommen können, um ihre Schildgeneratoren mit direktem Phaserfeuer zu überlassen. Bei den cardassianischen Frachtern hat das immer funktioniert. Odo gibt zu bedenken, dass sie einen Hüllenbruch riskieren und dabei das Deuridium freigesetzt werden würde. Sisko sagt, dass sie das nicht riskieren können. Alle bewohnten Gebiete müssen evakuiert werden. Er fragt Dax, ob es eine Möglichkeit gibt, Vantikas Kontrolle über Bashir aufzuheben. Dax berichtet, dass sie einen neuroelektrischen Impuls erzeugen könnte, der diese Muster unterbricht. Sisko will den Strahl den Traktorstrahl als Überträgermedium nutzen. Der Impuls würde an ihren Schilden widerhallen und ein elektromagnetisches Feld erzeugen.

Das fremde Bewusstsein wird aus Dr. Bashir entfernt.

Die Minute ist um und Vantika meldet sich wieder. Dax braucht aber noch etwas Zeit, deshalb versucht Sisko Vantika hin zuhalten. Sisko fragt ihn, welche Garantie er hat, dass Vantika Bashir wieder ausliefert. Doch dieser durchschaut das Spiel und gibt Befehl auf Warp zu gehen. Sisko sagt, dass Vantika sich viel Mühe gegeben habe zu überleben und werde sich jetzt nicht umbringen. Vantika sagt, dass er sicher nicht riskieren wird, dass das Deuridium über das System verteilt wird. Durg, der Söldner weigert sich aber und Vantika erschießt ihn einfach. Er will nun keine Mittelsmänner und Verzögerungen mehr dulden. Das war die Verzögerung, die Dax brauchte. Sie schickt den Impuls im Traktorstrahl zum Schiff.

Bashir ist kurz wieder er selbst, aber er ist orientierungslos. Sisko fordert den Doktor auf, die Schilde runterzunehmen. Dieser wundert sich noch wo er ist. Sisko will es ihm später erklären und sagt, dass er die Schilde runternehmen soll. Gerade als Vantika wieder die Kontrolle übernehmen will, gelingt es Bashir die Schilde zu senken. Er wird hinausgebeamt. Da sich Bashir und Vantika immer noch in einem inneren Kampf befinden, betäubt Sisko den Körper mit einem Phaser. Er, Kira und Odo gehen zu ihm.

Jadzia hat einen Transporter so modifiziert, so dass die fremden Gehirnwellen aus Bashir in ein Mikroverschlussfeld gebeamt werden können. Es funktioniert, von Bashir gehen nach der Behandlung nur noch menschliche Nervenmuster aus. Er ist wieder er selbst. Als er zu sich kommt, meint er, dass er das Gefühl hat, als wäre er gegen eine Wand gelaufen. Kajada tut dieser Vorfall leid und für Bashir ist sein Verhalten sehr peinlich. Er meint, dass sie besser auf sie gehört hätten, als sie sagte, dass er noch lebte. Sie meint, dass Bashir nicht verantwortlich ist, sondern Vantika. Kajada hat nun wieder die volle Verantwortung über Vantika. Ohne zu zögern zieht sie einen Phaser und vernichtet das Mikroverschlussfeld. Dann verlässt sie den Raum.

Dialogzitate[Bearbeiten]

Kira
Ich habe so etwas noch nie gesehen.
Bashir
Hmm?
Kira
Ich habe so etwas noch nie gesehen.
Bashir
Ach, diese Frau?
Kira
Sie war tot! Der Tricorder zeigte deutlich an, dass …
Bashir
Natürlich der Tricorder. Sehr genau bei Lebenden, nicht so genau bei Toten. Das lernen wir im ersten Semester.
Kira
Ich muss sagen, dass ich sehr beeindruckt war, Doktor. Wirklich.
Bashir
Hmm, und das mit gutem Grund. Ich war auch ganz beeindruckt von mir! Welchem Arzt wäre es schon eingefallen, die Schulterblattknoten auf eine parasitäre Infektion hin zu untersuchen. Sagen sie bitte nichts: Ich weiß, dass ich gut bin. Es ist meine Defensivität, die über das Offensichtliche hinausreicht und direkt auf den Punkt diagnostiziert. Ist das nicht wundervoll? Es ist die Gabe zu heilen.
Bashir
Miss Kajada, ich versichere Ihnen, er ist tot.
Kajada
Wissen sie, wie oft er seinen Tod schon vorgetäuscht hat? Die das letzte Mal gedacht haben, er wäre tot, konnten ihren Irrtum nicht mehr bedauern.

Quark über Dax

Quark
Im übrigen: ich finde, sie hat so ein Funkeln in den Augen, wenn sie mich ansieht.
Odo
Höchstwahrscheinlich eine allergische Reaktion.
Odo und Primmin (aus einem Munde)
Sicherheit nach ...
Odo (nach einem bösen Blick zu Primmin)
… Sicherheit nach Ebene 21 Sektion 10. Wir suchen ein Subraumüberbrückungsglied zum Computersystem (Odo wirft nochmals einen skeptischen Blick zu Primmin)
Kajada
Rao Vantika hat nur eins im Sinn, er will überleben. Er verlängert es durch Kryogenik, mit Medikamenten und Hilfe von Transplantationen. Als medizinischer Leiter in einem Hochsicherheitsgefängnis benutzte er Gefangene für seine illegalen Experimente in Zelllanglebigkeit. Er hat Überfälle auf Regierungsbüros organisiert, nur um bioregenerative Forschungsarbeiten zu stehlen. Und ich weiß es genau, als er das Feuer an Bord meines Schiffes gelegt hat, hatte er einen Überlebensplan, ich weiß leider nicht wie dieser Plan aussah, aber ich bin sicher, er war erfolgreich.
Quark
Ist das euer Ernst? Das nennt ihr sauber? Ich habe hier schon drei Münzen gefunden. Wer weiß was hier noch 'rumliegt. Es könnte jemand wertvollen Schmuck verloren haben oder etwas in der Art. Pah, wunderbar. Vergesst es, ich kümmere mich selbst d'rum, und alles, was ich finde gehört mir. Verschwindet!
Dax
Wo könnte man sich besser verstecken, als im Gehirn seines ärgsten Feindes?

nachdem Kajada von der Brüstung gestürzt ist

Quark
Was hatte sie da oben eigentlich zu suchen?
Odo
Sie hatte dieses seltsame Gefühl, Sie könnten jemandem behilflich sein, den Deuridium-Transport zu überfallen.
Quark
Ein eklatanter Vorwurf
Odo
Nein, kein Vorwurf. Es ist ein definitiver Verdacht.
Quark
Ich werde nicht mitgehen. Ich bin nur ein kleiner Mittelsmann, ein Koordinator
Durg
Ein gieriger Profithai sind Sie.
Quark
Worauf ich sehr stolz bin.
siehe auch: Ich bin Arzt…

Vantika in Bashirs Körper, nachdem er Durg erschossen hat

Vantika
Keine Mittelsmänner mehr, Sisko! Keine Verzögerung! Wie wollen Sie es also haben?

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Story und Drehbuch[Bearbeiten]

Bezüge zu anderen Episoden (Kontinuität)[Bearbeiten]

Die Idee, dass ein Bewusstsein durch Technologie übertragen wird, wird auch in der Episode Der Kriegsherr in Star Trek: Raumschiff Voyager verwendet.

Produktionsnotizen[Bearbeiten]

Darsteller und Charaktere[Bearbeiten]

Ebenso wie in Der Fall "Dax" tritt Chief Miles O'Brien auch in dieser Episode nicht auf. Auch Jake Sisko kommt in dieser Episode nicht vor.

Merchandising[Bearbeiten]

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung[Bearbeiten]

Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Hauptdarsteller
Avery Brooks als Commander Benjamin Sisko
Jörg Hengstler
René Auberjonois als Odo
Bodo Wolf
Siddig El Fadil als Doktor Julian Bashir
Boris Tessmann
Terry Farrell als Lieutenant Jadzia Dax
Maja Dürr
Armin Shimerman als Quark
Peter Groeger
Nana Visitor als Major Kira Nerys
Liane Rudolph
Gaststars
Caitlin Brown als Ty Kajada
Inken Sommer
James Lashly als Lieutenant George Primmin
Frank-Otto Schenk
Christopher Collins als Durg
Jürgen Zartmann
James Harper als Rao Vantika
Uwe Jellinek (unbestätigt)
nicht in den Credits genannt
Scott Barry als Bajoranischer Offizier
Simone Boisseree als Captain der Norkova
Robert Coffee als Bajoranischer Zivilist
Randy James als Lieutenant Jones
Mark Lentry als Lieutenant (Abteilung Kommando/Navigation)
David B. Levinson als Broik
Irving E. Lewis als Frachtoffizier der Norkova
Dennis Madalone als Steuermann der Norkova
Robin Morselli als Bajoranische Offizierin
Tyana Parr als Menschliche Bewohnerin von DS9
Mark Allen Shepherd als Morn
2 unbekannte Darsteller als Bajoranische Söldner
unbekannte Darstellerin als Dabo-Mädchen
unbekannter Darsteller als Fähnrich (Abteilung Technik/Sicherheit)
unbekannter Darsteller als Fähnrich (Abteilung Technik/Sicherheit)
unbekannter Darsteller als Sternenflottenoffizier in Zivil
Stuntmen/Stuntdoubles/Stand-Ins
Chuck Borden als Stuntdouble für Christopher Collins
Maria R. Kelly als Stuntdouble für Caitlin Brown
Weitere Synchronsprecher
Birgit Edenharter als Off-Sprecherin (Stations-Computerstimme)
Andreas Müller als Stimme eines Sicherheitsoffiziers
F. G. M. Stegers als Bajoranischer Sicherheitsoffizer im Hintergrund
F. G. M. Stegers als Sternenflottenoffizier / Patient
Heidi Weigelt als Computerstimme der USS Rio Grande (im Original von Majel Barrett)
Heidi Weigelt als DS9-Computerstimme (im Original von Judi Durand)

Verweise[Bearbeiten]

Institutionen & Großmächte
Föderation, Kobliadische Sicherheit, Sicherheitsdienst der Sternenflotte, Sternenflotte, Sternenflottenkommando
Spezies & Lebensformen
Bajoraner, Ferengi, Kobliade, Vulkanier
Personen
Kobliadischer Pilot, Söldner
Schiffe & Stationen
Norkova, Reyab, USS Rio Grande, Runabout
Orte
Abfallrückgewinnung, Andockplatz 8, Andockplatz 12, Ebene 21
Astronomische Objekte
Bajor, Bajoranisches System, Bajoranisches Wurmloch, Gamma-Quadrant, Rigel VII, Vener VII
Wissenschaft & Technik
Alphawelle, Alphawelleninduzierer, Autopsie, Bioelektrische Ladung, Deuridium, DNA, DNA-Referenzscan, Gehirn, Gliazelle, Medikament, Medizin, Parasit, Nervensystem, Netzhautabbildungsscan, Neurales Muster, Koma, Kryogenik, Mikroskopischer Generator, Raktajino-Maschine, Sauerstoff, Stickstoff, Subraumnebenanschluss, Subraumüberbrückungsglied, Synaptische Musterverschiebung, Temperaturkontrolltafel, Traktorstrahl, Transporter, Tricorder
Speisen & Getränke
Raktajino, Schlagsahne
sonstiges
Eskorte, Semester, Tod

Externe Links[Bearbeiten]