Worfs Brüder

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Die Enterprise liest drei Klingonen von einem Frachter auf, kurze Zeit später versuchen die zwei Überlebenden das Schiff zu übernehmen.

Inhaltsangabe

Kurzfassung

In diesem Abschnitt der Episoden­beschreibung fehlt noch die Kurzfassung des Inhalts. Diese sollte eine Länge von 150 bis 250 Wörtern für TOS/TNG/DS9/VOY/ENT/DSC/PIC-Episoden, 75 bis 125 Wörtern für TAS/Short Treks-Episoden und 300 bis 500 Wörtern für Filme nicht unter-/überschreiten. Begriffe werden in der Kurzfassung nicht verlinkt. Zögere nicht und trage eine kurze Zusammenfassung der Episode nach.

Langfassung

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Prolog

Die Enterprise wird von der Sternenflotte alarmiert, dass es in der Neutralen Zone einen Zwischenfall gibt. Captain Jean-Luc Picard fragt nach der Art des Zwischenfalls. Worf antwortet, dass es sich um ein Gefecht im Quadranten 9 auf der Koordinate 070,3 handelt. Es ist nicht bekannt, wer in den Kampf verwickelt ist. Man wird dahin beordert, um weitere Informationen zu ermitteln. Picard befiehlt La Forge einen Kurs zu berechnen. Data meldet, dass nicht bekannt ist, dass sich Föderationsschiffe in dieser Region befinden. Riker spekuliert, dass es Ferengi sein könnten. Picard denkt aber, dass es zu weit von diesen entfernt ist. Riker fragt, ob sie die Untertassensektion abtrennen sollen. Picard erwidert, dass sie erst noch mehr Informationen brauchen. La Forge meldet, dass der Kurs eingegeben wurde und Picard lässt auf Warp 7 beschleunigen. Bald schon nähert man sich der Neutralen Zone. Yar empfängt auf den Sensoren Photonenexplosionen und Phaseraktivität. Data analysiert die Explosionen, die definitiv nicht von Ferengi, möglicherweise aber von Romulanern verursacht wurden. Picard meint, dass sie von diesen schon lange nichts mehr gehört haben. Riker hat sie aber auch nicht vermisst hat. Picard wendet ein, dass sie es wissen müssten, wenn die Romulaner in diesen Sektor zurückgekehrt sind. Worf stellt keine weiteren Aktivitäten fest. Picard lässt die Geschwindigkeit auf halben Impulsantrieb reduzieren. La Forge bestätigt den Befehl und fügt hinzu, dass sie sich dem Quadranten 907,3 nähern. Picard lässt Schilde und Deflektoren aktivieren und gibt Alarm Gelb. Data ortet ein treibendes Raumschiff. Yar legt es auf den Hauptschirm. Data meldet, dass die Lebenserhaltung zu versagen scheint. Antrieb und Kommunikation sind nicht einsatzfähig. Picard fragt nach weiteren Raumschiffen, doch Data ortet nichts. Riker weist darauf hin, dass die Romulaner ihre Schiffe tarnen können und der Captain lässt nun eine Positionsmeldung an die Sternenflotte absetzen. La Forge fliegt noch näher heran und Picard befiehlt Alarmbereitschaft. Riker erkennt das Schiff nun als eines der Talarianer. Worf kann keine Lebenszeichen orten. Data identifiziert es als die Batris. Riker sagt, dass sie weit weg von zuhause sind. Worf meldet, dass es scheinbar Lebenszeichen auf dem Maschinendeck gibt. Allerdings werden die Sensoren durch radioaktive und magnetische Strahlung beeinträchtigt. Picard belässt Yar auf ihrem Posten, da die Romulaner noch in der Nähe sein könnten. Riker beordert Data und La Forge ins Außenteam. Picard erkundigt sich bei La Forge, ob sie nah genug für seinen Sichtvergrößerungstransmitter seien. Dieser bestätigt es. Picard weist Riker noch darauf hin, dass das ganze sehr eigenartig sei. Riker stimmt ihm zu und sagt, dass es wie eine Falle wirkt.

Akt I:

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Sternzeit 41503,7
Wir sind jetzt in der neutralen Zone, wo ein tarellianischer Frachter bei einem Gefecht schwer beschädigt worden ist. Ein Außenteam wird alles untersuchen.

Im Transporterraum lässt Riker die Phaser auf Betäubung stellen und weist darauf hin, dass sie mit allem rechnen müssen. Dann beamen sie auf das Schiff. La Forge ruft die Brücke und informiert sie, dass er den Transmitter nun aktiviert. Yar schaltet das Bild auf den Hauptschirm. Dort erscheint ein Bild von Umrissen und grellen Farben. Picard findet dies hoch interessant und ist fasziniert, wie Geordi seine Umgebung sieht. Picard fragt ihn, was das links sei. Geordi sagt, dass das Commander Riker ist. Picard meint, dass es für ihn nur eine undefinierbare Form ist, die in einem Wirbel von Lichtsignalen steht. Er fragt ihn, ob er in der Lage ist, die wichtigen Informationen für sich herauszufiltern. Geordi sagt, dass er alles genauso sieht, wie Picard auf dem Schirm. Der Captain fragt wie er dabei etwas erkennen kann. Geordi antwortet, dass er sich auf das Wesentlich konzentriert und den Rest ignoriert. Er antwortet, dass er es so tut, wie Picard in der Lage ist, in einem lauten Raum eine bestimmte Stimme herauszuhören. Dann blickt er zu Data und Picard meint, dass sich um ihn herum eine Art Aura befindet. Geordi sagt, dass dies bei einem Androiden normal ist. Picard merkt an, dass die Menschen diese nicht sehen können. Riker wirft ein, dass sie nur sehr wenig Zeit haben. Das Außenteam geht nun weiter. Vor Geordi stürzt ein Träger um und sie gehen weiter. Data meldet, dass der Anteil an Deuteriumgas sehr hoch sei. Dieses stammt wahrscheinlich aus dem Antriebssystem. Riker fragt, ob es für sie gefährlich ist, was Data aber verneint. Von der anderen Seite des Maschinendecks ortet er Lebenszeichen. La Forge fragt, ob sie das Risiko mindern können. Da die Wege jedoch keinen Unterschied zeigen, machen sie sich auf den Weg. La Forge ruft Riker und weist ihn auf einen Riss in der Außenhaut des Schiffes hin. Die Molekularstruktur scheint sich aufzulösen. Picard lässt Geordi etwas näher herangehen. Picard sagt, dass es wie eine Spektrografie aussieht, die Metallermüdung anzeigt. La Forge sagt, dass dies genau zutrifft und sie gehen weiter. Dann bricht die visuelle Verbindung zusammen, weil die Entfernung zu groß wird. Data ortet nun starke Lebenszeichen. Der einzige Weg ist geradeaus. Data geht voraus und passiert den Reaktor, weil die Gase und die Hitze auf ihn weniger Auswirkungen haben. Er entdeckt eine verklemmte Luke und La Forge und Riker folgen ihm. Der Öffnungsmechanismus arbeitet nicht mehr. Riker sieht durch einen Schlitz und fragt, ob ihn jemand hört. Als niemand antwortet, will er seinen Phaser einsetzen. Data rät davon ab, da es eine Explosion auslösen könnte. Data schiebt nun die Tür auf, sodass sie hindurchklettern können. Riker und Geordi treffen nun auf drei Klingonen. Picard und Worf sind darüber überrascht.

Akt II:

Korris stellt sich vor und Riker meint, dass sie die Formalitäten später klären müssen. Er fragt, ob es noch andere Überlebende gibt, was er verneint. Data kommt hinzu und meldet, dass er einen Ausweg gefunden hat. Riker befiehlt Data, den Verletzten zu tragen. Jedoch widerspricht Korris, da er ihn trägt, wenn er noch lebt. Dann macht sich das Team mit den Klingonen auf den Weg. Picard schickt Yar inzwischen in Transporterraum 3 wo sie das Außenteam empfangen soll. La Forge sagt, dass das Schiff gleich explodiert. Yar sagt, dass sie das Maschinendeck verlassen müssen, da die Interferenzen zu stark sind. Worf meldet, dass der Reaktor in eine kritische Phase eintritt. Picard befiehlt deshalb sofort zu beamen. Yar schafft es im ersten Versuch nicht. Es gibt erste Explosionen und das Schiff explodiert. In letzter Sekunde kann man das Außenteam und die Klingonen an Bord der Enterprise beamen. Riker bringt die Überlebenden in die medizinische Abteilung. Auf der Brücke bittet Worf Picard begleiten zu dürfen.

Captain Picard und Worf empfangen die Klingonen auf der Krankenstation. Dr. Crusher meldet, dass die Verletzungen des Klingonen sehr schwer sind. Der klingonische Captain Korris berichtet, dass er zusammen mit seinem Lieutenant Konmel und dem verletzten Klingonen Kunivas Passagier auf dem Frachter war und dass sie zum Außenposten MZ5 wollten. Picard fragt, wie das Schiff in die neutrale Zone gelangte. Durch den Angriff eines Ferengi-Kreuzers muss das Schiff unabsichtlich in die Neutrale Zone geraten sein. Worf weist darauf hin, dass der Kampf nicht mit Ferengiwaffen geführt wurde. Korris fragt Worf nun nach seinem Namen. Worf stellt sich vor und Korris wundert sich, dass er Mitglied der Besatzung ist. Er bestätigt, dass es klignonische Waffen waren, aber das Schiff sei mit Ferengi besetzt gewesen. Die Ferengi zwangen den Frachter zur Aufgabe. Da der Captain des Frachtraumers keinerlei Kampferfahrung hatte, war er auf den ersten Angriff nicht vorbereitet. Mit seiner Erlaubnis übernahmen sie das Kommando. Die einzige Waffe war eine alte Batterie Merkulit-Raketen. Sie verringerten ihre Geschwindigkeit. Als die Ferengi zum Beamen die Schilde fallen ließen, schossen die Klingonen damit. Picard bemerkt noch Ungereimtheiten, aber die Klingonen möchten erst mal ausruhen. Picard meint zu Riker, dass der Klingone ihnen nicht alles gesagt habe. Die Frage sei offen, warum das Schiff so weit von seinem Kurs abgekommen ist und fragt, von wo es gestartet ist. Riker stellt auch die Frage, warum drei Klingonen auf einem alten Frachtraumer unterwegs sind. Picard lässt ihn bei der Sternenflotte nachfragen, auch wenn sie einige Zeit auf eine Antwort warten müssen. Riker fragt Picard, ob der Sicherheitsdienst ein Auge auf ihre Gäste haben soll. Picard sagt, dass Worf mit allem allein fertig werden sollte. Dann fragt er Dr. Crusher noch nach dem Zustand ihres Patienten, doch dieser ist nicht gut.

Worf begleitet die Klingonen zu ihrem Quartier. Korris repliziert am Replikator O'mat Gri T'M pffiots. Komnel sagt, dass er nicht wusste, dass Klingonen in der Sternenflotte Dienst tun. Worf antwortet, dass er seines Wissens, der einzige ist. Korris fragt, wie es für einen Jäger sei sich mit der Beute zusammenzutun und ob man ihn gezähmt habe, oder ob er schon immer so gefügig wäre. Konmel fragt, wie die Menschen ein Klingonenherz so befrieden konnte. Worf fragt, warum sie ihn verspotten und in Wut versetzen wollen. Sie sagen, dass sie nur wissen wollten, ob das noch möglich sei. Als sie zusammen essen, meldet sich die Krankenstation, dass der verletzte Klingone im Sterben liegt. Sein Kreislauf bricht zusammen und Dr. Crusher verlangt nach einem Hypospray. Picard informiert Korris über den Zustand des Klingonen. Die Klingonen begeben sich mit Worf auf die Krankenstation. Dr. Crusher teilt ihnen mit, dass er im Sterben liegt. Als es soweit ist, vollziehen die Klingonen ein spezielles Ritual: Dem Sterbenden werden die Augen aufgehalten und die umstehenden Klingonen werfen einen lauten, furchteinflößenden Schrei in dem Moment aus, in dem er stirbt. Dann entfernen sie sich von dem Toten und Kommel nimmt noch ein Teil von seinem Schuh an sich. Als Dr. Crusher Korris nach speziellen Todesritualen fragt, antwortet er, dass er nur noch eine leere Hülle sei und sie ihn auch so behandeln solle.

Akt III:

Korris und Komnel gehen durch das Schiff. Korris sagt, dass es ein ehrenvoller Tod gewesen wäre, wenn der Mörder ein Krieger gewesen wäre. Worf fragt, was wirklich bei dem Kampf geschehen ist. Komnel provoziert Worf erneut mit der Bemerkung, dass er Worf nicht in Wut versetzen wolle. Sie appellieren an ihn, dass sie Brüder seien. Sie fragen, wie Worf auf dieses Schiff kam. Wer berichtet, dass Nächstenliebe ihn hierher brachte. Vor langer Zeit griffen die Romulaner den Khitomer-Außenposten an. Alle wurden getötet. Er wurde unter Schutt begraben und überlebte als Einziger. Ein Offizier der Sternenflotte rettete ihn und zog ihn auf Gault auf. Korris fragt, wie alt er damals war. Worf sagt, dass er noch nicht im Alter für die Aufnahme war. Korris nennt Gault als Kolonie der Bauern. Worf sagt, dass er und sein Stiefbruder auf die Akademie der Sternenflotte gingen. Seinem Bruder gefiel es dort aber nicht und er kehrte nach Gault zurück. So blieb er allein in der Sternenflotte. Komnel fragt ihn nun, wie es ist, allein zu sein und das Rauschen des Blutes zu hören. Um es zum Schweigen zu bringen, müsse man in die Nacht hinaus, um als Jäger den unerbittlichen Kampf auf Leben und Tod zu führen. Er sagt, dass er dies nie erfahren hat und Menschen würden dies nicht verstehen. Sie fürchten, dass Worf nicht weiß, was seine Bestimmung ist. Er habe gelernt sich nach ihrer Moral zu richten, weil es keinen Klingonen gab, der ihm die klingonische Lebensart beibrachte. Worf sagt, dass er dennoch manchmal Urgefühle spürt, die er kontrolliert und die ihn nicht beherrschen. Korris und Komnel wollen, dass er sich auf die Merkmale eines Kriegers besinnen sollen. Für Krieger wie sie, sei ein Friedenhalten unmöglich. Schließlich geben sie die wahre Geschichte preis: Die Klingonen haben den Frachter gekapert und die Mannschaft gefangen genommen, um ein Exil zu suchen, wo sie wie echte Klingonen leben wollten. Statt gegen einen Ferengi-Kreuzer haben sie gegen ein Schiff der Klingonen gekämpft, das sie zurückbringen sollte. Sie geben vor, dass viele Klingonen durch die Illusion eines ewig währenden Friedens korrumpiert wurden. Ewiger Friede ließe das Herz eines echten Klingonen in der Brust verdorren. Sie fragen, ob Worf sie auf dem Schiff umherführen könne. Worf bejaht dies. Daraufhin verlassen sie das Quartier.

Picard sagt derweil auf der Brücke zu Riker und Data, dass Worf für ihn wie ein Fremder war, als er ihn anblickte. Data meldet, dass die Weitbereichssensoren nun ein anderes Schiff orten, dass sich diesem Sektor nähern. Er kann es jedoch noch nicht identifizieren. Data soll es weiter im Auge behalten, da dessen Anwesenheit hier sicher kein Zufall sei.

Worf führt die beiden Klingonen inzwischen in den Maschinenraum und sagt ihnen, dass ihre Vorstellungen von Ehre nicht mehr in die heutige Zeit passen und Relikte aus der Vergangenheit sind. Komnel sagt, dass der Kampf der Urinstinkt aller Klingonen sei, der durch das Zusammenleben mit den Menschen noch nicht abgestumpft wurde.

Data berichtet Picard und Riker, dass es das erste Mal war, dass Menschen das Todesritual der Klingonen direkt miterleben. Picard meint, dass er versteht, warum sie dem Sterbenden in die Augen sahen, wundert sich aber über das Heulen. Data sagt, dass es eine Warnung für den Tod war: Sei auf der Hut, ein Klingonenkrieger ist unterwegs um dir entgegenzutreten. La Forge meldet nun, dass sie mit dem fremden Schiff in einer Stunde und 15 Minuten zusammentreffen werden. Picard fragt, ob sie schon ein Bild empfangen. La Forge schafft es ein Bild auf den Schirm zu legen. Bei Maximalvergrößerung erkennen sie einen klingonischen Schlachtkreuzer. Picard lässt einen Kanal öffnen und Yar stellt eine Verbindung her. Picard informiert ihn, dass sie drei Überlebende an Bord genommen haben und einer davon inzwischen gestorben sei. K'Nera fragt, ob das alle Überlebende des Kreuzers IKS T'Acog waren. Commander K'Nera berichtet, dass Korris ein abtrünniger Verbrecher ist und mit dem anderen übergeben werden muss. Picard fragt Yar, wo die beiden Klingonen jetzt sind und die Sicherheitschefin antwortet, dass sie sich mit Worf auf Deck 17 befinden. Sie sind in der Nähe des Turbolifts zur Gefechtsbrücke. Yar fragt, ob sie Worf warnen soll. Picard schickt aber ein Sicherheitsteam und meint, dass sie jetzt mit allem rechnen müssen. Yar fragt, ob sie selbst das Team führen oder auf der Brücke bleiben soll. Picard erinnert sie daran, dass sie wissen, mit wem sie es zu tun haben.

Korris und Komnel sprechen Worf darauf an, dass sich das Schiff bei einem Kampf teilen kann. Worf bestätigt dies. Yar und vier Sicherheitsoffiziere kommen um die Ecke. Yar sagt, dass der Captain die beiden in Gewahrsam nehmen lässt. Die beiden Klingonen appellieren an Worfs Blut und sagen, dass er zu ihnen gehört. Worf blickt zwischen beiden Gruppen hin und her.

Akt IV:

Da öffnet sich die Tür des Turbolifts und ein kleines Mädchen läuft heraus. Yar ruft dem Mädchen zu, dass es zu seiner Mutter zurückgehen soll. Jedoch nähert es sich Korris und dieser hebt es hoch. Yar meldet der Brücke über ihren Kommunikator, dass es möglicherweise auf Deck 17 zu einer Geiselnahme kommt. Korris gibt das Mädchen an Worf weiter, der es der Mutter übergibt, die nun weitergeht. Yar informiert die Brücke. Yar stellt die beiden Klingonen nun unter Arrest und die Sicherheitsoffiziere führen sie ab. Yar meint zu Worf, dass es für einen Moment richtig gefährlich war. Sie fürchtete eine Geiselnahme. Worf hingegen, ist nicht besorgt. Feiglinge würden Geiseln nehmen, Klingonen niemals. Die Sicherheitsoffiziere bringen die beiden Klingonen nun in eine Arrestzelle und aktivieren ein Kraftfeld.

Worf kehrt auf die Brücke zurück und Picard teilt ihm mit, dass ein Klingonenschiff die Auslieferung der Abtrünnigen verlangt. Worf erwartet, dass sie verurteilt und hingerichtet werden. Picard versichert Worf, dass ihm klar ist, welche Gefühle, er in dieser Angelegenheit haben muss. Er fragt, ob es keine andere Lösung geben kann, doch Picard sieht keine. Riker meint zu Picard, dass er es mit Fassung zu tragen scheint und Picard fügt hinzu, dass das bis jetzt der Fall ist. Data meldet, dass das Schiff in Kommunikationsreichweite ist und man stellt eine Verbindung her. K'Nera ist bereit, die Verbrecher zu übernehmen und Picard will es veranlassen. Worf bittet um die Erlaubnis mit dem Captain sprechen zu dürfen. Picard gestattet es und Worf geht zum Hauptbildschirm. K'Nera sagt, dass sie bestraft werden müssen. Worf antwortet, dass man sie nicht in entehrender Weise hinrichten muss. K'Nera fragt, was ihn das kümmert und Worf antwortet, dass ihre wilden, ungezügelten Ideale seine Seele berühren. Er hört ihre Worte und erkennt, wie es einmal gewesen ist. Ein Teil seines Ichs sehnt sich nach dieser Vergangenheit und K'Nera sagt, dass es ihnen allen so geht. Worf bittet darum, dass die beiden auf einen Planeten im Halee-System geschickt werden. Dort können sie dem Tod mit der Waffe in der Hand gegenübertreten und müssen nicht ehrlos sterben. K'Nera sagt, dass er sich den Umständen fügen müsse. Sie erwarten die Übergabe der Abtrünnigen. Picard lässt Yar die Gefangenen nun zum Transporterraum bringen.

Korris und Komnell bauen derweil einen Disruptor zusammen, dessen Einzelteile sie an ihrem Körper versteckt mit sich geführt haben. Dann deaktivieren sie mit einem Gerät das Kraftfeld. Ramos meldet, dass das Kraftfeld ausgefallen ist und zieht dann seinen Phaser. Als er hinausgeht, wird er von Konmel erschossen. Komnel stürmt heraus und feuert. Jedoch duckt sich der Sicherheitsoffizier noch rechtzeitig und erschießt ihn anschließend.

Tasha führt die beiden Klingonen mit einem Trupp Sicherheitspersonal in die Gefängniszelle. Als das Schiff von K'Nera in Reichweite ist, setzt sich Worf dafür ein, die beiden Klingonen nicht durch eine Exekution zu entehren, sondern auf einem gefährlichen Planeten auszusetzen und sich selbst zu überlassen, um dem Tod ins Auge sehen zu können. K'Nera kann nicht darauf eingehen und verlangt die Übergabe der Abtrünnigen.

Inzwischen bauen die beiden Gefangenen in der Zelle aus am Körper versteckten Teilen eine Waffe. Sie durchbrechen das Schutzfeld und schießen auf die Wache Ramos. Bei einem Feuergefecht kommt auch Konmel ums Leben. Korris flüchtet. Als Yars Sicherheitsteam die Zelle erreicht informiert sie Picard über die Situation. Dieser lässt einen Kanal zu K'Nera öffnen. Er informiert ihn über die Situation und K'Nera bietet an, seine Leute rüberzubeamen. Jedoch ist Picard sich sicher, dass seine Leute damit fertig werden. Korris erreicht den Maschinenraum und geht dort zum Warpkern. Er klettert die Leiter hoch und Yar folgt ihm mit ihren Leuten. Yar informiert Picard darüber. Korris sagt, dass er nur mit einem Klingonen, nämlich Worf verhandeln wird. Yar sagt, dass er seine Waffe auf die Dilithiumkristallkammer gerichtet hat. Worf bittet um die Erlaubnis aufs Maschinendeck zu gehen. Picard geht mit ihm dorthin.

Akt V:

Im Maschinenraum meldet Yar, dass er auf der zweiten Ebene ist. Sie meint, dass sie warten sollten, da sie ihn eingeschlossen haben und dieser nicht wegkönne. Jedoch entgegnet Worf, dass er nur solange verhandeln wird, wie er einen Vorteil darin sieht. Wenn der nicht mehr da ist, wird er auf die Dilithiumkammer feuern. Damit würde er das ganze Schiff zerstören und Worf sagt, dass er sich dessen bewusst ist. Worf geht nun zum Warpkern. Korris sagt, dass er wusste, dass sein "Bruder" kommen würde. Wenn sie zusammenhalten, hätten sie eine gute Chance. Er ist bereit hier zu sterben, als sich auszuliefern. Er will mit der Untertassensektion fliehen und die Galaxis in Brand setzen. Die Lebewesen aller Planeten würden Angst vor ihnen haben. Worf sagt, dass Captain Picard niemals in diesen Plan einwilligen wird. Korris jedoch denkt, dass Picard einwilligen wird. Worf fordert nun Korris' Phaser. Dieser will es nicht glauben, weil Worf einer von ihnen sei und seine Bestimmung nicht leugnen könne. Worf sagt, dass es seine Augen sind, die nichts sehen. Die wahre Prüfung eines Kriegers findet nicht im Kampf, sondern in seinem Inneren statt. Er müsse den Verführer im Herzen überwinden. Korris sagt, dass Kämpfe und Siege wichtig seien. Worf antwortet, dass er Begriffe von Pflicht, Ehre und Loyalität vermisst, die einen Krieger ausmachen. Dann verlangt er dessen Waffe. Korris sagt, dass Worf ein Heuchler ist. Er sei schwach, wie die Menschen, er sei kein richtiger Klingone. Worf antwortet, dass er es vielleicht nicht sei, hebt seinen Phaser und erschießt ihn dann. Yar will schon zu dem durch den Boden gebrochenen Korris gehen, doch Picard hält sie zurück. Worf geht zu ihm und hält seine Augen auf, bis er stirbt. In diesem Augenblick stößt er ein Heulen aus.

Auf der Brücke kann Captain Picard K'Nera sagen, dass die abtrünnigen Klingonen tot sind. Worf bestätigt, dass sie in Ehre gestorben sind. K'Nera ist glücklich, das zu hören und kehrt um. Picard fragt, ob sie die Körper rüberbeamen sollen. Doch K'Nera hat daran kein Interesse, da es nur noch leere Hüllen sind. K'Nera bietet Worf an, sich ihnen anzuschließen, weil sie von seiner Erfahrung sehr profitieren könnten. Worf fühlt sich durch das Angebot sehr geehrt und dankt. Dann geht er wieder auf seine Station. Als ihn alle ansehen, sagt Worf, dass er sich nur bemüht hat, höflich zu sein. Picard hört dies gern. La Forge soll Kurs auf Sternenbasis 84 mit Warp 5 setzen. Picard sagt Worf noch, dass er ihnen auf der Brücke sehr fehlen würde.

Dialogzitate

über Worfs Dienst in der Sternenflotte

Korris
Sag mir, wie ist es für den Jäger, sich mit der Beute zusammen zu tun? Hat man dich gezähmt oder warst du schon immer so gefügig?
Konmel
Wie haben die Menschen es erreicht, dass ein Klingonenherz voller Frieden ist?
Korris
Sind denn deine Träume nicht länger von harten, erfolgreichen Schlachten erfüllt?
Worf (sichtlich erregt)
Warum verspotten Sie mich? Warum wollen Sie mich unbedingt in Wut versetzen?
Korris
Wir wollten nur sehen, ob das bei dir noch möglich ist!
Worf
Unverändert.

der klingonische Commander bietet Worf einen Platz in der klingonischen Flotte an, Worf entgegnet, darüber nachzudenken, die Brückencrew ist erstaunt

Worf
Ich habe mich nur bemüht, höflich zu sein, Sir!

Hintergrundinformationen

Story und Drehbuch

Symbole vom Klingonischem Reich und Föderation nebeneinander – beschriftet in Klingonisch

In dieser recht frühen Phase der Serie ist noch nicht klar, wie die Beziehungen der Föderation mit den Klingonen aussehen. Auf dem Bildschirm ist zu Beginn der Gespräche zwischen der Enterprise und K'Neras Schlachtkreuzer das Emblem der Föderation neben dem der Klingonen zu erkennen. Gene Roddenberry war sich noch nicht sicher, ob die Klingonen der Föderation beitreten oder ob sie, wie später zu sehen, lediglich Alliierte in der Föderal-Klingonischen Allianz sind.

Produktionsnotizen

Requisiten

Da für diese Episode noch kein Modell eines klingonischen Schiffes vorlag, verwendete man eine Aufzeichnung des ersten Kinofilms. Der Kreuzer ist das mittlere der drei Schiffe, die gleich zu Beginn nach dem Vorspann zu sehen sind. Geschwindigkeit und Blickwinkel sind absolut identisch.

Darsteller und Charaktere

Marina Sirtis (Deanna Troi) und Wil Wheaton (Wesley Crusher) spielen in dieser Episode nicht mit.

Filmfehler

Yar nennt den Maschinenraum in der Übersetzung Energiezentrum.

Links und Verweise

Produktionsbeteiligte

Darsteller und Synchronsprecher

Hauptdarsteller
Patrick Stewart als Captain Jean-Luc Picard
Rolf Schult
Jonathan Frakes als Commander William T. Riker
Detlef Bierstedt
LeVar Burton als Lt. J.G. Geordi La Forge
Charles Rettinghaus
Denise Crosby als Lieutenant Tasha Yar
Katja Nottke
Michael Dorn als Lt. J.G. Worf
Raimund Krone
Gates McFadden als Doktor Beverly Crusher
Rita Engelmann
Brent Spiner als Lt. Commander Data
Michael Pan
Gaststars
Vaughn Armstrong als Korris
Kurt Goldstein
Charles H. Hyman als Konmel
Alexander Herzog
David Froman als Commander K'Nera
Arnold Marquis
Co-Stars
Robert Bauer als Kunivas
Brad Zerbst als Krankenpfleger
Jonas Ziegler
Dennis Madalone als Ramos
Uwe Jellinek
nicht in den Credits genannt
James G. Becker als Fähnrich (Abteilung Wissenschaft/Medizin)
Darrell Burris als Sternenflottenoffizier (Abteilung Technik/Sicherheit) #1
Dexter Clay als Sicherheitsoffizier (Lieutenant)
Jeffrey Deacon als Sternenflottenoffizier (Abteilung Kommando/Navigation) #1
Susan Duchow als Sternenflottenoffizierin (Abteilung Technik/Sicherheit) #1
John Escobar als Sicherheitsoffizier
David Eum als Wright
Shana Ann Golden als Sternenflottenoffizierin (Abteilung Kommando/Navigation) #1
Tim McCormack als Fähnrich Bennett
James McElroy als Sternenflottenoffizier (Abteilung Technik/Sicherheit) #2
Lorine Mendell als Diana Giddings
Guy Vardaman als Darien Wallace
15 unbekannte Darsteller als Besatzungsmitglieder der USS Enterprise-D, davon:
  • … als Medizinische Offizierin
  • … als Sternenflottenoffizier (Abteilung Kommando/Navigation) #2
  • … als Sternenflottenoffizier (Abteilung Kommando/Navigation) #3
  • … als Sternenflottenoffizier (Abteilung Kommando/Navigation) #4
  • … als Sternenflottenoffizier (Abteilung Technik/Sicherheit) #3
  • … als Sternenflottenoffizier (Abteilung Technik/Sicherheit) #4
  • … als Sternenflottenoffizier (Abteilung Technik/Sicherheit) #5
  • … als Sternenflottenoffizier (Abteilung Technik/Sicherheit) #6
  • … als Sternenflottenoffizierin (Abteilung Kommando/Navigation) #2
  • … als Sternenflottenoffizierin (Abteilung Kommando/Navigation) #3
  • … als Sternenflottenoffizierin (Abteilung Technik/Sicherheit) #2
  • … als Sternenflottenoffizierin (Abteilung Wissenschaft/Medizin) #1
  • … als Sternenflottenoffizierin (Abteilung Wissenschaft/Medizin) #2
  • … als Sternenflottenoffizierin (Abteilung Wissenschaft/Medizin) #3
  • … als Techniker
9 unbekannte Darsteller als Zivilisten an Bord der USS Enterprise-D, davon:
  • … als Mädchen #1
  • … als Mädchen #2
  • … als Mutter von Mädchen #1
  • … als Zivilist #1
  • … als Zivilist #2
  • … als Zivilist #3
  • … als Zivilistin #1
  • … als Zivilistin #2
  • … als Zivilistin #3
Stuntmen/Stuntdoubles/Stand-Ins
James G. Becker als Stand-In für Jonathan Frakes
Darrell Burris als Stand-In für LeVar Burton
Dexter Clay als Stand-In für Michael Dorn
Jeffrey Deacon als Stand-In für Patrick Stewart
Susan Duchow als Stand-In für Denise Crosby
Ken Gildin als Lichtdouble für Brent Spiner
Dennis Madalone als Stuntdouble für Vaughn Armstrong
Tim McCormack als Stand-In für Brent Spiner
Lorine Mendell als Stand-In für Gates McFadden
Richard Sarstedt als Lichtdouble für Jonathan Frakes
unbekannter Stuntman als Stuntdouble für Charles H. Hyman
Weitere Synchronsprecher
Walter Alich als Ingenieur
Harald Dietl als Sprecher des deutschen Vorspanns

Verweise

Institutionen & Großmächte
Föderal-Klingonische Allianz
Spezies & Lebensformen
Ferengi, Klingone, Romulaner, Talarianer
Kultur & Religion
Alter für die Aufnahme, Klingonisches Totenritual
Personen
Sternenflottenoffizier der Worf rettet, Frau des Sternenflottenoffiziers
Schiffe & Stationen
Batris, IKS T'Acog, Klingonischer Schlachtkreuzer, Sternenbasis 84, Talarianischer Frachter
Orte
Neutrale Zone
Astronomische Objekte
Khitomer, Kling
Wissenschaft & Technik
Autoseparation, Replikator, Sichtvergrößerungstransmitter, Subraumfrequenz, Tarnvorrichtung, VISOR
Speisen & Getränke
O'mat Gri T'M pffiots
sonstiges
Landwirtschaft, Agrarkolonie