Notlandung auf Galileo 7

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Die Raumfähre Galileo unter dem Kommando von Mr. Spock muss auf dem Planeten Taurus II notlanden und die Besatzung wird von drei Meter großen Ungeheuern angegriffen.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

Kommissar Ferris kommt an Bord der Enterprise, um den Transport wichtiger Medikamente nach Makus III zu überwachen. Als der Kontakt zu einem Shuttle abbricht, drängt er Kirk dazu, die Ware pünktlich zu liefern, doch der Captain ist entschlossen, seine Männer zu retten. Diese müssen derweil erkenne, dass es auf dem Planeten Einheimische auf dem Niveau der Steinzeit gibt, die sie angreifen. Dabei kommen mehrere Männer zu Tode. Scotty gelingt es, das Shuttle wieder flugfähig zu machen und man startet. Allerdings bleibt das Shuttle im Orbit gefangen und droht nach wenigen Stunden wieder auf den Planeten zu stürzen. Um die Enterprise auf sie aufmerksam zu machen, lässt Spock Treibstoff ab und zündet ihn. Auf der Brücke bemerkt man dies und Kirk lässt Kurs auf den Orbit nehmen. Nachdem man die Überlebenden an Bord gebeamt hat, lässt Kirk Sulu Kurs auf Makus III nehmen.

Langfassung[Bearbeiten]

Prolog[Bearbeiten]

Computerlogbuch Nummer 1 der Enterprise,
Sternzeit 2821,5,
Captain Kirk
Wir sind auf dem Weg zu Markus III mit einer Ladung medizinischer Vorräte, unser Kurs führt uns an Murasaki 312 vorbei, einem Quasar ähnlicher Formation. Eine einmalige Gelegenheit für wissenschaftliche Forschungen. An Bord befindet sich Kommissar Ferris von der interplanetarischen Föderation, der die Lieferung der Medikamente an Markus III beaufsichtigt.
Die Enterprise erreicht Murasaki 312.

Die USS Enterprise (NCC-1701) befindet sich auf der Reise zum Planeten Markus III. Sie transportiert Medikamente, da die Bevölkerung des Planeten von einer Seuche heimgesucht worden ist. Als Ferris die Brücke betritt, erinnert er den Captain nochmals daran, dass es sein Auftrag sei die Medikamente nach Markus III zu bringen, da sie von dort so schnell wie möglich zu den New-Paris-Kolonien versandt werden müssen.

Auf dem Weg dorthin kommt das Schiff am Quasar Murasaki 312 vorbei. Da das Schiff den Auftrag hat, alle Quasare und quasarähnlichen Strukturen zu untersuchen, will Kirk die verbleibende Zeit nutzen, um den Quasar zu erforschen. Außerdem sind es noch drei Tage bis Markus III. Ferris will kein Risiko eingehen, doch Kirk versichert ihm das sie es schaffen. Dazu beauftragt er Spock mit der Leitung einer Forschungsexpedition. Diese besteht aus insgesamt sieben Mann und startet mit dem Shuttle Galileo. In der Shuttlerampe wird es startklar gemacht. Spock meldet die Startbereitschaft und auf Kirks Befehl startet die Fähre.

Mears meldet bald darauf, dass alle Werte normal sind. Plötzlich schlägt der Zeiger aus und Spock verlangt eine präzise Angabe. Boma meint, dass die Störungen von Quasaren verursacht werden können. Spock versucht einen Notruf abzusetzen. Dieser wird auf der Brücke der Enterprise von Uhura empfangen. Hikaru Sulu meldet, dass sie mit den Werten der Sensoren nichts anfangen können. Kirk sieht sich die Messdaten an. Die Raumfähre ist in einem der vier Sternensysteme verschwunden. Er meint, dass es leichter wäre eine Stecknadel in einem Heuhaufen zu finden.

Akt I: Notlandung[Bearbeiten]

Computerlogbuch Nummer 1 der Enterprise,
Sternzeit 2821,7,
Captain Kirk
Das elektromagnetische Phänomen Murasaki 312 schwebt wie ein böser Gifthauch im Weltraum. Sieben unserer Besatzungsmitglieder sind noch immer verschwunden. Wir haben keinerlei Kontakt mit ihnen, unsere Suchsysteme wurden durch starke Strahlungen ausgeschaltet. Ohne sie sind wir völlig hilflos.
Spock und Scott besprechen die Schäden des Shuttles.

Kirk streitet derweil mit Ferris und erklärt ihm, dass die Enterprise in erster Linie ein Forschungsschiff ist und kein Transportunternehmen. Ferris erwidert, dass er dabei sieben Leute verloren hat. Kirk erklärt, dass sie zwei Tage Zeit haben, um sie zu finden. Ferris erklärt, dass die Hoffnung, sie in diesem Ionensturm zu finden lächerlich sei. Kirk fragt, ob er umdrehen und sie im Stich lassen soll. Ferris hält ihm nun entgegen, dass er sie nie hätte losfliegen lassen dürfen. In diesem Moment gibt Uhura Kirk einen Datenspeicher mit der Information, dass es in diesem Planeten einen Planeten gibt, auf dem menschliches Leben möglich ist und der zur Klasse M gehört, Taurus II. Er hat eine Sauerstoff-Stickstoff-Atmosphäre und ist noch unerforscht. Er liegt in einem toten Winkel des Murasaki-Bereichs. Kirk lässt Sulu nun einen Kurs auf diesen Planeten setzen.

In der Raumfähre hält sich Latimer derweil den Kopf und die anderen Crewmitglieder sind ebenfalls leicht verletzt. Nachdem McCoy zu sich gekommen ist, fragt er durch. Gaetano, Scotty und Boma winken ab, da sie sich nur leicht gestoßen haben. McCoy hilft Mears derweil hoch. Boma vermutet, dass das magnetische Kraftfeld von Murasaki so stark war, dass sie wie ein Projektil auf das Zentrum von Murasaki zugeschossen sind. Spock meint, dass die Erklärung vernünftig klingen. Scotty flucht. Spock versucht einen Notruf zu senden, was jedoch nicht funktioniert. Als Scotty meint, dass er doch nicht glaubte, dass diese Nachricht durchkommen würde, antwortet Spock, dass sie jede Möglichkeit ausprobieren müssen. Dann fragt er McCoy nach einer Bewertung der Atmosphäre. Dieser teilt ihm mit, dass der Luftdruck 70 mm Quecksilbersäule beträgt. Die Atmosphäre sei atembar, wenn man keinen 100-Meter-Lauf machen würde. Spock fordert nun exakte Werte und McCoy meldet, dass es Spuren von Argon, Neon und Krypton gibt. Er würde den Planeten daher nicht als Urlaubsort empfehlen. Spock schickt die Besatzung nun nach draußen. McCoy meint, dass sie nach ihnen suchen werden.

Ferris setzt Kirk unter Druck.

Auf der Brücke empfängt Uhura kein Signal und Sulu hat ebenfalls trotz Verstärker keine Werte empfangen. Kirk ruft den Transporterraum. Diese haben den Trägerstrahl eingeschalten. Sie können keine Menschen runterbeamen, da Stoffe völlig aufgelöst zurückkamen. Kirk ruft nun das Flugdeck und lässt Raumfähre C zum Start vorbereiten. Diese soll die Oberfläche des Planeten sondieren und die Koordinaten mit Sulu abstimmen. Uhura meint, dass der Sender blockiert ist und ein Empfang unmöglich ist. Ferris fragt Kirk nun, was sie jetzt tun wollen. Kirk antwortet, dass sie noch bis 2823,8 Zeit haben, die Suche fortzusetzen. Ferris meint, dass es keinen Sinn hat und er lieber aufgeben solle. Kirk stellt klar, dass er die Suche fortsetzen wird und sich über Ferris' Kompetenzen im Klaren ist. Dann lässt er Raumfähre C starten.

McCoy will niemanden zurücklassen.

Auf dem Planeten geht McCoy derweil zu Spock und meint, dass jetzt seine Chance auf das Kommando gekommen sei. McCoy meint, dass er immer heimlich dachte, dass logisches Denken die Voraussetzung für einen Kommandanten ist. Spock fragt, was er damit ausdrücken wolle und McCoy antwortet, dass man mehr als Logik braucht, um sie hier herauszuholen. Spock meint, dass sie zusammenarbeiten müssen. Dass es bei ihm mit der Logik etwas hapert, dafür könne er ja nichts. Dann geht Spock zu Scotty und hilft ihm. Bald kehrt auch McCoy ins Shuttle zurück und setzt sich. Scott teilt Spock mit, dass sie eine Menge Energie verloren haben und nicht die geringste Chance besteht, aus der Anziehungskraft des Quasars herauszukommen. Um in die Umlaufbahn zu gelangen, müssten sie die Galileo um mindestens 500 Pfund erleichtern. Spock meint, dass es das Gewicht von drei erwachsenen Männern entspricht. Spock antwortet, dass sie kaum überflüssige Geräte haben. Daher müssten drei hier bleiben. Boma fragt, wer die Wahl trifft. Spock meint, dass diese wohl bei ihm liegen wird. Boma schlägt stattdessen ein Losverfahren vor, was Spock als verwunderliche Idee bezeichnet. Spock hält es für richtiger, selbst die Entscheidung zu treffen. Spock meint, dass seine Wahl dem Prinzip der Logik entspricht. Dann geht er raus. Boma meint, dass sie vielleicht den Dachschaden des "Langohrs" übersehen haben. McCoy entgegnet, dass sein Gehirn in Ordnung sei, er aber vielleicht kein Herz habe.

Gaetano und Latimer hören derweil Geräusche und versuchen durch den Nebel etwas zu entdecken. Sie können die Quelle der Geräusche jedoch nicht lokalisieren und meinen, dass sie überall seien. Daher wollen sie wieder weggehen. Als Latimer nach oben klettert, hört er etwas. Als er sich auf dem Felsen aufrichtet, wird er von einem Speer in den Rücken getroffen und stürzt schreiend zu Boden. Gaetano feuert mit seinem Phaser in den Nebel und auf den Berg. Spock und Boma, die den Schrei gehört haben rennen schnell zu ihnen.

Akt II: Maßnahmen[Bearbeiten]

Als sie Gaetano erreichen, fragt Spock, was dieses Geräusch verursacht hat. Gaetano meint, dass es etwas riesiges war. Er hat es getroffen. Er meint, dass es wie ein großer Affe aussah. Boma meint, dass Latimer nicht so pessimistisch sein soll. Spock zieht derweil den Speer heraus. Es hat eine bemerkenswerte Ähnlichkeit mit den Funden in Folsom 1925. Es ist ein primitiver Speer. Spock meint, dass sie die Leiche zurückbringen und dann auf dem Schiff weitersehen werden. Boma und Gaetano tragen sie weiter.

Computerlogbuch Nummer 1 der Enterprise,
Sternzeit 2822,3,
Captain Kirk
Wir setzen die Suche fort, aber wenn ich ehrlich bin, muss ich zugeben, dass es mir völlig sinnlos erscheint. Ich habe mich schon mit dem Verlust meiner Freunde abgefunden.
Kirk lässt Sulu das Suchmuster ändern.

Uhura meldet auf der Brücke, dass Raumfähre C Quadrant 779X-534M abgesucht und nichts gefunden hat. Kirk befiehlt ihr nun den Start zum nächsten Quadranten. Ferris macht Kirk darauf aufmerksam, dass er nur noch 24 Stunden Zeit hat. Kirk erklärt, dass dies ihm bewusst ist. Dann befiehlt er Jackie, dass er die Transporter wieder in Gang bringen soll. Der Captain befiehlt nun der Raumfähre den Befehl den Kurs nach jeder Umkreisung um 2 Grad zu ändern. Sulu weist daraufhin, dass sie mehr als ein Dutzend Quadratmeilen auf der Oberfläche übersehen können. Kirk meint, dass auf diese Weise den ganzen Planeten systematisch absuchen können. Ferris verlässt nun die Brücke und erinnert den Captain nochmals daran, dass er noch 24 Stunden Zeit habe.

Spock und Scott versuchen derweil den zweiten Hilfstank an das Hauptventil anzuschließen. Scotty wendet ein, dass das Ventil jetzt schon dem Druck nicht mehr standhält. McCoy und Mears tragen derweil zwei Kisten herbei. Sie haben bereits 50 Pfund aus dem Shuttle geräumt und sind optimistisch weitere 100 Pfund Masse entfernen zu können. Spock wendet ein, dass sie dann immer noch 150 Pfund Übergewicht haben. McCoy meint, dass er nicht ernsthaft einen von ihnen zurücklassen will. Spock erwidert, dass es vernünftiger sei ein Leben zu opfern, als sechs. McCoy meint, dass sie vielleicht keines zu opfern brauchen. Boma meldet Spock, dass sie bereit sind Latimer zu beerdigen. Spock schickt McCoy nach draußen. Spock und Scott machen derweil weiter.

Akt III: Angriff der Einheimischen[Bearbeiten]

Das Außenteam erwartet den Angriff der Außerirdischen.

Scotty und Spock verlieren bald Druck. Scott meint, dass der Ofen nun endgültig aus ist. Sie müssen also einen zurücklassen. McCoy geht zu Spock und meldet, dass dort draußen etwas nicht stimmt. Daraufhin gehen sie nach draußen. Boma, Mears und Gaetano gehen hinter einem Felsen in Deckung und Spock meint, dass das Geräusch nach Holz klingt, dass sich an Leder reibt. Gaetano denkt, dass der Angriff der Fremden kurz bevorsteht. Boma wendet ein, dass es sich nur um eine Kulthandlung des Stammes sei. Spock vermutet, dass sie dafür zu primitiv sind. Boma will ihnen zuvorkommen, bevor sie sie noch mal angreifen. Gaetano, Boma und McCoy befürworten einen Angriff. Spock hält ihm entgegen, dass man seine Pflicht und die Verantwortung anderen Lebensformen gegenüber abwägen muss und es immer einen anderen Weg gibt. Er glaubt nicht, dass es sie töten wird. Die anderen gehen zum Shuttle zurück. Spock befiehlt Boma und Gaetano nur auf die von ihm angegebenen Ziele zu feuern. Dann gehen sie weiter.

Sie schleichen sich durch die Felsen, als plötzlich ein Speer an ihnen vorbeifliegt. Spock feuert einmal nach oben, wo ein Einheimischer einen Stein auf sie schleudert. Dann schleichen sie weiter an dem Felsen lang. Spock meint, dass er im Nebel nichts sehen kann, aber sie vor ihnen sein müssen. Gaetano will einfach drauflos feuern, doch Spock stellt erneut klar, dass er die Befehle ausgibt. Dann klettert Spock den Felsen hoch und befiehlt zu feuern. Boma und Gaetano feuern in den Nebel. Spock kommt zurück. Gaetano meint, dass sie sie alle hätten erledigen sollen. Spock erklärt, dass dass dies nicht nötig ist. Anschließend geht er mit Boma zum Shuttle zurück, während Gaetano auf Wache bleiben soll. Boma klopft Gaetano noch auf die Schulter, bevor er geht. Dieser kniet sich anschließend wieder vor den Felsen.

Im Shuttle meint Spock zu den Anwesenden, dass sie einen riskanten Plan entwickelt haben. Scott meint, dass er den Hauptreaktor so einstellen könnte, dass er sie mit der Energie der Phaser verwendet. Allerdings haben sie dann keine Verteidigung mehr. Mears gibt Spock ihren Phaser und fragt, was mit den Wesen draußen sei. Spock antwortet, dass diese in den nächsten Stunden nicht angreifen werden. Scotty weißt darauf hin, dass sie sich bei dieser Methode nur einige Stunden im Orbit halten können und dann wieder auf den Planeten zurückfallen. Spock meint, dass die Enterprise sie in zwei Stunden finden muss, oder abfliegen muss. McCoy gibt Spock nach zwei misstrauischen Blicken seinen Phaser und Scott beginnt an der Energieversorgung zu arbeiten.

Im Transporterraum der Enterprise gelingt derweil Galloway der Transport von Testzylindern. Kirk ruft daher Suchtrupp 1 und lässt mit Phasern bewaffnen.

Ein Einheimsicher schlägt mit einem großen Felsbrocken auf das Shuttle ein.

Auf der Oberfläche hetzt Gaetano derweil durch den Nebel, als sein Arm von einem Stein getroffen wird. Er lässt seinen Phaser fallen und versucht zu fliehen, als ein Speer neben ihm einschlägt. Er versucht die Felswand hochzuklettern, was ihm allerdings nicht gelingt. Da erblickt er hinter sich den Einheimischen, der sich ihm nähert. Er sackt in sich zusammen, ehe er von diesem angegriffen und getötet wird. Wenig später finden Spock, McCoy und Boma die Überreste. Spock gibt McCoy den Phaser von Gaetano und seinen eigenen. Diese soll er Scott bringen, während er selbst nach Gaetano sucht. McCoy meint zu Boma, dass er ihm zutraut, dass er Gaetano sucht und ihn dann hier zurücklässt.

Spock findet bald darauf Gaetano auf einem Felsen liegen. Er hebt ihn hoch und trägt ihn anschließend zum Shuttle zurück. Da fliegt ein Speer hinter ihm her und verfehlt ihn knapp. Schließlich erreichen die beiden unter Speerbeschuss das Shuttle und der Mann wird reingebracht. Scotty arbeitet derweil weiter. Spock setzt sich auf den Stuhl. Spock meint, dass es unlogisch war, dass diese Wesen wieder angriffen. McCoy meint, dass er wohl nicht vorhergesehen hatte, dass sie aus Wut so reagierten. McCoy meint, dass diese Wesen völlig normal reagiert haben. Seine Logik hätte sie hereingebracht. Da schlägt ein Einheimischer mit einem Stein auf sie ein. McCoy meint, dass sie mehr Aktion und weniger Analyse brauchen. Scott antwortet, dass er nicht hexen kann. Boma meint, dass die Platten die Schläge mit den Steinen nicht mehr lange aushalten.

Computerlogbuch Nummer 1 der Enterprise,
Sternzeit 2823,1,
Captain Kirk
Unsere Landetrupps befinden sich auf der Oberfläche von Taurus II. Die Instrumente werden langsam wieder funktionsfähig. Die Stärke des Ionensturms nimmt mehr und mehr ab, wir können nichts weiter tun als warten und wieder warten.

Kirk fragt Uhura derweil nach den Messwerten. Sie meldet, dass die Funkverbindung allmählich besser wird. Kirk meint, dass er jeden Zentimeter Boden des Planeten absuchen lässt, wenn nötig mit Kerzenlicht. Dann schickt er Ferris von der Brücke. Ferrus meint, dass die oberste Behörde seinen Ton wohl nicht gutheißen wird. Kirk erwidert, dass dies möglich sei, er aber hier auf der Brücke entscheide. Ferris bestätigt dies, merkt aber an, dass das nur noch zwei Stunden und 42 Minuten der Fall sei. Dann verlässt er die Brücke.

Scott setzt die Hülle unter Spannung, um die Fremden zu vertreiben.

Auf dem Planeten fragt Spock, wie viel Energie sie noch auf den Batterien haben. Scotty sagt, dass dort zwar noch einiges ist, dies aber nicht zum Verlassen des Planeten reicht. Spock fragt, ob sie damit die Hülle unter Spannung setzen können. Scotty bestätigt dies und der Vulkanier befiehlt ihm, alles in die Wege zu leiten. Spock lässt alle sich auf den Boden legen. Allerdings sollen sie nicht die Platten berühren. Scotty elektrisiert nun die Außenhülle mehrfach. Dann lassen die Fremden von ihren Angriffen ab. Spock meint, dass sie Gaetanos Leiche zurücklassen werden. Boma meint, dass er selbst bei ihm auf eine Beerdigung bestehen würde. Spock ignoriert McCoys und Scotts Einwände und erklärt, dass er ihn nicht auch noch verlieren will.

Uhura meldet derweil, dass Landetrupp 2 zurückgebeamt wurde und Verluste meldet. Kirk lässt ihn auf den Bildschirm legen. Kelowitz meldet, dass sie von riesigen, affenähnlichen Kreaturen angegriffen wurden, die zur Gruppe 480G gehören. Sie ähneln den Lebensformen die auf dem Hansen-Planeten entdeckt wurden, nur viel größer. Lt. O'Neill wurde tödlich von einem Speer verletzt, Immamura und Kelowitz wurden nur leicht verletzt. Kirk schickt sie auf die Krankenstation. Ferris kommt nun auf die Brücke und verlangt den Abflug, da in New Paris tausende in Gefahr sind. Kirk erinnert daran, dass sie Raumfähre C zurückholen müssen und die Suchtrupps zurückbeamen müssen. Kirk lässt Sulu nun Kurs auf Markus III setzen.

Akt IV: Gerettet[Bearbeiten]

Nachtrag zum Computerlogbuch Nummer 1 der Enterprise,
Captain Kirk
Die Suchtrupps sind zum Raumschiff zurück gebeamt wurden. Raumfähre C ist auf dem Weg zurück. Ich wurde gezwungen die Suche abzubrechen.

Uhura meldet Kirk bald darauf, dass der Transporterraum meldet, dass die Strahler wieder funktionsfähig sind. Jedoch ist das Funksystem immer noch defekt. Sulu hat inzwischen Kurs auf Markus III gesetzt. Raumfähre C braucht noch 23 Minuten, bis sie an Bord kommt. Scott meldet Spock, dass sie wieder landen können. Spock informiert, dass McCoy und Boma acht Minuten Zeit haben, um Gaetano zu begraben.

Die Galileo zündet die Treibstofftanks, um die Aufmerksamkeit der Enterprise zu erregen.

Derweil landet Raumfähre C. Uhura meldet, dass die letzten Teams gebeamt wurden. Kirk lässt den Kurs mit normaler Fluggeschwindigkeit setzen. Er lässt alle Sensoren nach achtern ausrichten und mit voller Kraft arbeiten. McCoy und Boma sollen zum Shuttle. Da wird Spock von einem Stein getroffen und eingeklemmt. McCoy und Boma befreien ihn. Spock erkennt, dass sie sie festhalten. Spock aktiviert daher die Zusatzaggregate. Sie starten. Sie werden sich höchstens eine Stunde in der Umlaufbahn halten können. Spock meint zu McCoy, dass es logisch gewesen wäre, ihn zurückzulassen. McCoy antwortet, dass ihm seine Logik zum Hals heraushängt. Scott erklärt, dass eine weiche Landung nicht möglich ist und sie wahrscheinlich verbrennen. Spock meint, dass dies besser sei, als von den Einheimischen getötet zu werden. Er gibt zu, dass er sich geirrt hat. McCoy fragt, ob sie keine Chance haben. Spock meint, dass die Enterprise sich wohl auf Kurs Markus III befindet und an Wunder glaubt er nicht. Scott meldet, dass sie die Umlaufbahn erreicht haben. Spock versucht nun die Enterprise zu rufen. Als das scheitert, zündet Spock die Treibstofftanks – ungeachtet des Risikos, dass die Fähre früher in die Atmosphäre des Planeten zurückfällt als geplant. Die Crew ist schockiert, können sie sich doch so nur noch zwei Minuten in der Umlaufbahn halten.

Kirk fragt Spock, ob sein Handeln eine Verzweiflungstat war.

Jedoch sieht Sulu diese Explosion im Orbit. Kirk lässt wenden und Uhura lässt den Transporterraum einen Trägerstrahl fertig machen. Das Manöver gelingt. Als sie abstürzen, meinen Boma und Mears, dass die Hitze nicht auszuhalten ist. Uhura rastet derweil die Trägerstrahlen ein und die Insassen werden an Bord gebeamt, während das Shuttle in der Atmosphäre verglüht. Uhura meldet, dass fünf Personen in den Transporterraum gebeamt wurden und am Leben sind. Kirk lässt Sulu nun den Kurs auf Markus III mit normaler Geschwindigkeit fortsetzen. McCoy scherzt wenig später, dass er Spocks lange Ohren vermisst hätte. Kirk fragt Spock, ob es eine Verzweiflungstat war, als er den Treibstoff zündete. Spock antwortet, dass er die Situation untersucht hat und dabei feststellte, dass sie hoffnungslos ist. Da hat er zu sich gesagt, dass nur eine Verzweiflungstat sie retten kann, was eine höchst logische Forderung war. Kirk meint, dass Spock sich selbst gegenüber zugeben solle, dass er einmal im Leben gefühlsmäßig gehandelt hat. Doch Spock meint, dass er dies nicht könne. Kirk meint dazu, dass Mr. Spocks Sturheit nicht zu überbieten ist und dieser bestätigt mit Ja, Sir. Daraufhin beginnt die gesamte Brücke zu lachen.

Dialogzitate[Bearbeiten]

über die Atmosphäre

McCoy
Atembar – vorausgesetzt, man macht keine Hundertmeterläufe.
Spock
Ich brauche Fakten, keine faulen Witze!
Ferris
Ich habe Sie ja gewarnt, Captain! Unser Flug nach Markus III ist durch Ihr fahrlässiges Verhalten in Frage gestellt.
Kirk
Nun machen Sie mal nicht die Pferde scheu, Kommissar, die Enterprise ist ja kein Transportunternehmen. Wir sind in erster Linie hier, wissenschaftliche Aufgaben zu erfüllen.
Spock
Ich gebe zu, ich habe mich geirrt.
McCoy
Er gibt zu, er hat sich geirrt. Dass ich das noch erleben darf!

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Produktionsnotizen[Bearbeiten]

TOS-R 1x13 Titel.jpg

Anders als bei der deutschen Ausstrahlung von TNG-R wurden bei TOS-R keine deutschen Titel eingeblendet.

Filmfehler[Bearbeiten]

Inhaltliche Ungereimtheiten[Bearbeiten]

In dieser Episode werden mehrfach Sternzeitangaben mit Zeitangaben in Stunden verknüpft. Leider ergeben sich dabei einige Inkonsistenzen, siehe Artikel Sternzeit.

Synchronisationsfehler[Bearbeiten]

Der ursprüngliche deutsche Titel „Notlandung auf Galileo 7“ ist eine besonders irreführende Titelübersetzung ins Deutsche der Redaktion des ZDF. Der Originaltitel The Galileo Seven bezeichnet die Raumfähre Galileo, die mit sieben Personen besetzt auf Taurus II notgelandet ist (folglich eher „Notlandung auf Taurus II“ oder näher am Original „Die Sieben von der Galileo“), und nicht, wie man annehmen könnte, die Notlandung auf dem siebten Planeten eines Systems mit dem Namen „Galileo“. In der Video/DVD-Version heißt die Folge immerhin „Notlandung der Galileo 7“ und bezieht sich damit auf die Registriernummer der Galileo.

Die deutsche Fassung unterscheidet sich beim Bericht von Kellowitz stark von der englischen. O'Neill ist Lieutenant statt Fähnrich und neben dem Verletzten Immamura gibt es noch einen weiteren Verletzten – Handersen. In einem weiteren Dialog wird zuvor für die deutsche Übersetzung bereits der Charakter Jackie erfunden.

Nachwirkung[Bearbeiten]

Diese Episode zeigt den Optimismus und das damals (1967) revolutionäre Konzept der Vision Gene Roddenberrys: Ein Jahr vor dem gewaltsamen Tod von Martin Luther King, also zur Zeit des Höhepunkts der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, tritt in einer Fernsehsendung ein farbiger Offizier und Wissenschafter (Astrophysiker Lieutenant Boma) in Erscheinung. Dieser egalitäre Ansatz mag wohl auch der Grund sein, weshalb die Produzenten von NBC das Potenzial der Serie nicht erkennen wollten, diese allmählich abwürgten und warum Raumschiff Enterprise erst Jahre später so erfolgreich wurde.

Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

Ereignisse
1925, Steinzeit
Institutionen & Großmächte
Interplanetarische Föderation
Spezies & Lebensformen
Affe, Bewohner des Hansen-Planeten, Mensch, Pferd
Kultur & Religion
Beerdigung, Opfer, Spiel, Stamm, Witz
Personen
Boma, Ferris, Gaetano, Handersen, Immamura, Jackie, Kelowitz, Latimer, Mears, O'Neill
Schiffe & Stationen
Columbus (Raumfähre C), Galileo
Orte
Brücke, Flugdeck, Folsom, Krankenstation, New Mexico, New-Paris-Kolonien, Nordamerika, Transporterraum
Astronomische Objekte
Hansen-Planet, Makus III, Meteorit, Murasaki 312, Planet, Quadrant 779X-534M, Quasar, Sternensystem, Taurus II, Weltraum
Wissenschaft & Technik
Analyse, Antenne, Argon, Atmosphäre, Atü, Auge, Batterie, Beamen, Druck, Elektrischer Strom, Elektromagnetismus, Energie, Funk, Fuß, Gehirn, Gravitation, Hauptbildschirm, Hauptreaktor, Herz, Holz, Impulstriebwerk, Ion, Ionensturm, Ionische Interferenz, Klasse M (Typ M), Kraftfeld, Krypton, Kurs, Landung, Leder, Logik, Maschine, Medikament, Medizin, Messstation, Millimeter-Quecksilbersäule, Neon, Oberschwingung, Ohr, Patent, Pfund, Phaser, Phaserpistole, Quecksilber, Radar, Raumfähre, Reparatur, Rumpf, Sauerstoff, Schiffsschaukel, Seuche, Speer, Start, Stecknadel, Sternzeit, Stickstoff, Strahlung, Tank, Tod, Transporter (auch Trägerstrahler), Treibstoff, Uhr, Umlaufbahn, Umsetzaggregat, Unze, Ventil, Verstärker, Waffe, Wellenlänge, Weltraumantrophologie, Wissenschaft
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