Das Minenfeld

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Die Enterprise wird in einem Minenfeld schwer beschädigt. Reed versucht, eine weitere Mine zu entfernen, als sich diese ihm durchs Bein bohrt. Unterdessen tauchen die Errichter des Minenfeldes auf – die Romulaner.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

Die Enterprise läuft auf eine Mine und wird schwer beschädigt. Phlox versorgt die vielen Verletzten. Wenig später heftet sich eine weitere Mine an die Außenhülle und Reed begibt sich in einem Raumanzug auf die Außenhülle um diese zu entschärfen. Bei dieser Arbeit fährt plötzlich ein Landefuß der Mine heraus und durchbohrt Reeds Bein. Daher geht auch Archer auf die Außenhülle und versucht ihn zu befreien. Dazu deaktiviert er den Zünder Schritt für Schritt. Sie unterhalten sich dabei auch über Reeds Vergangenheit, da Archer über seinen Waffenoffizier privat sehr wenig weiß. Reed berichtet ihm von einem Großonkel, der sich auf einem U-Boot im Maschinenraum einschloss, nachdem es auf eine Mine gelaufen war und so lange am Laufen hielt, bis seine Crew das Boot verlassen konnte. Nachdem eine erste Nachricht eines sich kurz enttarnenden romulanischen Schiffes erst nach einiger Zeit von der mit einer Gehirnerschütterung auf der Krankenstation liegenden Hoshi Sato übersetzt werden kann, taucht das Schiff erneut auf und fordert die Enterprise erneut zum Rückzug auf. Als T’Pol auf ihren verletzten Crewman verweist, fordern die Romulaner sie auf, diesen abzustoßen und sterben zu lassen. Dann tarnen sie sich wieder. Nachdem Archer den primären Zünder deaktiviert hat, erkennen er und Reed, dass es einen sekundären Zünder gibt. Da sie diesen nicht rechtzeitig deaktivieren können, lässt Archer zwei Shuttletüren herbeibringen. Nachdem er den Fuß der Mine durchtrennt hat, schützen er und Reed sich mit den Türen vor der Detonation und lassen sich in den Shuttlehangar treiben. Die Enterprise entkommt zwei sich enttarnenden Romulanerschiffen.

Langfassung[Bearbeiten]

Prolog[Bearbeiten]

Lieutenant Reed ist äußerst nervös, als er in die Kapitänsmesse gerufen wird. Bevor er eintritt, richtet er noch einmal seine Uniform und atmet tief durch. Dann betätigt er den Knopf, welcher die Tür öffnet. Der Captain fragt ihn, ob er gut geschlafen habe, Reed bestätigt. Da der Captain nicht wusste, was er zum Frühstück mag, bat er den Küchenchef seine berühmten Eier Benedict zuzubereiten. Dann lässt der Captain ihn sich hinsetzen und erinnert ihn, dass dies kein Besuch im Büro des Direktors sei. Daher solle er sich wie zuhause fühlen. Reed bedankt sich und meint, dass ihm nicht klar war, ob er ihn her zitiert hätte, um etwas mit ihm zu besprechen. Zu seiner Überraschung will der Captain nur mit ihm frühstücken und ein längst überfälliges Gespräch mit seinem Waffenoffizier führen. Archer will über Fußball reden und merkt an, dass England sich für die Weltmeisterschaft qualifiziert habe. Reed kann damit nichts anfangen und Archer erklärt, dass es um "Soccer" geht, doch Reed ist dies jedoch sehr unangenehm, weil er kein Fußballfan ist. Als Archer zu essen beginnt, spricht Reed den Dienstplan an, den er durchgearbeitet habe. Sie haben nur zwei Crewman, die ganztags dem Waffendeck zugeteilt sind. Wenn sie einen dritten abstellen würden, könnte Ensign Tanner mit der Verbesserung der Torpedoabschussvorrichtung beginnen, von der er berichtet hat. Archer fragt ihn nun, ob ihm seine Mutter nie untersagt habe, die Hausaufgaben mit an den Esstisch zu bringen. Reed antwortet darauf nur Sir? und der Captain wirft nun einen Blick auf das PADD. Kaum hat er gesagt, dass dieser Plan gut aussehe, ertönt ein Signal und Archer nimmt einen Ruf von der Brücke entgegen. T'Pol entschuldigt sich für die Störung und informiert ihn, dass sie ein nicht kartografiertes System auf ihrem Kurs entdeckt haben, in dem es einen Planeten der Minshara-Klasse gibt. Archer lässt unter Warp gehen und kündigt an, dass er kommt. Reed ist natürlich ganz erpicht darauf, mit dem Captain auf die Brücke zu gehen. An der Tür drückt Reed bereits auf den Knopf und lässt Archer selbstverständlich den Vortritt.

Gemeinsam begeben sie sich auf die Brücke. Auf der Brücke meldet T'Pol, dass der Planet unbewohnt ist und er fragt nach geografischen Merkmalen. Sie meldet, dass es eine Kette von Vulkanen gibt, die sich über eine ganze Hemisphäre erstreckt. Archer lässt Travis in eine Standardumlaufbahn einschwenken. T'Pol soll derweil einen Vulkan mit einem sanften Abhang suchen, der nicht gleich ausbricht. Travis soll eine Fähre vorbereiten, als plötzlich eine gewaltige Explosion das Schiff erschüttert. Hoshi Sato stürzt von ihrem Stuhl und schlägt mit dem Kopf gegen eine Konsole, ehe sie auf dem Deck liegen bleibt. Eine Explosion hat die Außenhülle im vorderen Bereich stark beschädigt.

Akt I: Die Mine[Bearbeiten]

Sato ist bewusstlos.

Archer verlangt, noch am Boden liegend, einen Bericht. Reed meldet, dass es eine thermokinetische Explosion an der Außenhülle im hinteren Backbordquartier gab. Sie haben Hüllenbrüche auf dem C- und dem D-Deck. T'Pol geht inzwischen zu Hoshi Sato, die bewusstlos ist, nachdem sie mit dem Kopf aufgeschlagen ist. Die Vulkanierin ruft die Krankenstation und fordert medizinische Hilfe an. Archer fragt Reed inzwischen nach den Notschotten. Reed meldet, dass sie geschlossen sind, aber acht Untersektionen sind dekompressiert. Der Captain erkundigt sich, ob jemand dort war. Jedoch kann Reed diese Frage noch nicht beantworten. Archer fordert ihn auf, herauszufinden, was passiert ist. Dann geht er wieder zu Hoshi, doch Reed kann keine Antwort liefern, da die Sensorenlogbücher nichts anzeigen. Archer ruft nun den Maschinenraum und fragt, was los sei. Charles Tucker III kann ihm diese Frage jedoch nicht beantworten und berichtet von Schäden sowie einer Überladung im EPS-Gitter. Allerdings hat er keine Ahnung, was die Explosion verursacht haben könnte. Er spekuliert auf Waffenfeuer oder einen Asteroiden. Archer teilt ihm mit, dass auf den Sensoren nichts zu sehen sei. Im Maschinenraum gibt es bei einigen Crewmitgliedern ein paar Beulen und Quetschungen, aber sonst geht es ihnen gut. Archer fragt nach Opfern. Reed meldet, dass es 17 Verletzte, inklusive Hoshi, aber keine Toten gibt. Diese wird gerade von drei Männern zur Krankenstation getragen. Dort lässt Dr. Phlox gerade einen Mann in die Scannerkammer bringen, ehe er Hoshi scannt. Sie fragt, was passiert ist und ob sie angegriffen wurden. Phlox weiß dies jedoch nicht. Da werden noch mehr Verletzte mit Quetschungen und Hautabschürfungen auf die Krankenstation gebracht.

Reed schlägt vor, die Mine zu entschärfen.

Nachdem sie auf die schon völlig überfüllte Krankenstation gebracht wurde, entdeckt Ensign Mayweather, dass etwas die Hülle an der Steuerbordseite im oberen Achternquadrant getroffen und sich daran festgesetzt hat. Archer lässt die Bildschirmansicht vergrößern. Archer sieht es hinter der sekundären Plasmaentlüftungsöffnung. Travis vermutet ein Schiff, doch Archer hält es dafür für viel zu klein. T'Pol ortet keine Lebenszeichen. Reed erkennt, dass es bewaffnet ist. Der kugelförmige Gegenstand ist eine Mine. Die mit Trikobaltsprengstoff ausgerüstete Mine muss noch entschärft werden, bevor die Enterprise weiterfliegen kann. Da sie in der Nähe des Impulsreaktors 2 sitzt, würde sie eine Explosion manövrierunfähig machen. Archer fragt, ob sie die Hüllenpanzerung polarisieren können. Reed weiß allerdings nicht, wie sie gezündet wird. Er meldet sich daher freiwillig, um die Mine zu entschärfen, und Archer stimmt zu. Archer meint zu T'Pol, dass er noch nie von einem Minenfeld gehört hat, dass nur aus zwei Minen besteht. Dann fragt er Mayweather, ob die Quantenbarken immer noch auf dem Greifarm montiert sind, was er bestätigt. Archer lässt sie in Position bringen und T'Pol den Bildschirm modifizieren. Als man zunächst nichts sieht, versucht T'Pol sie zu modifizieren, da sie entwickelt wurden, um die sulibanische Tarnvorrichtung zu durchdringen. Sie verändert daher die Phasenvarianz. Reed zieht inzwischen seinen Raumanzug an und begibt sich in die Dekompressionskammer. Dort schließt er den Helm und öffnet die Außenluke. Anschließend meldet er der Brücke, dass er die Außenluke geöffnet hat und sie ihm Glück wünschen sollen. T'Pol ortet inzwischen etwas im Gammaspektrum mit einer Phasenvarianz von 0,0075. Man kann nun weitere Minen ausfindig zu machen. Tatsächlich entdeckt man ein Minenfeld aus hunderten dieser getarnten Minen.

Tucker sagt Archer, dass er die Hüllenpanzerung entfernen kann.

Reed beginnt inzwischen mit seiner Arbeit und meldet, dass die Oberfläche der Mine pockennarbig ist und dies wahrscheinlich von Mikrometeoriteneinschlägen herrührt. Sie scheint eine Weile im Orbit gewesen zu sein. Die Standfüße sind magnetisch und zwei von ihnen haben sich an die Hülle angeheftet. Reed macht nun einen internen Scan der Mine. Sie besitzt Annäherungssensoren, die anscheinend offline sind. Die Mine hat wohl nicht gemerkt, dass sie auf etwas getroffen ist. Reed versucht nun Zugriff zu erhalten. Inzwischen betritt Tucker die Brücke und Archer fragt, wie schlimm es ist. Diese Frage kann der Chefingenieur allerdings nicht beantworten, bevor sie nicht in die dekompressierte Sektion gelangen. Allerdings schätzt er, dass es ziemlich übel ist. Immerhin haben sie aber niemanden verloren. Archer fragt Tucker, ob sie nicht diese Sektion der Hüllenpanzerung einfach abstoßen können. Tucker meint, dass sie dafür einige EPS-Leitungen verlegen müssten. Da sind etwa 300 Bolzenkupplungen. Das wäre in 3 oder 4 Stunden zu machen. Er empfiehlt dies aber nicht, da sie den Großteil des Impulsverteilers freilegen würden. Archer lässt dennoch mit den Vorbereitungen beginnen und will es als letzten Ausweg ansehen.

Inzwischen entfernt Reed die Deckplatte und der Scharfschaltungsmechanismus fährt heraus. Reed lässt die Deckplatte wegfliegen, als er sieht, wie sich ein Raumschiff enttarnt. Er meldet dies Archer und der bestätigt, dass sie es auch sehen.

Akt II: Vorarbeiten[Bearbeiten]

Phlox kümmert sich um die Verletzten.

Auf der Brücke fragt Archer T'Pol, ob sie jemals ein solches Schiff gesehen habe. Sie verneint und sagt, dass ihre Scans abgelenkt werden. Archer fragt, wieso die Barken sie nicht enthüllt haben, und T'Pol vermutet, dass die Minen mit einem primitiveren Tarnsystem versehen wurden. Travis empfängt nun einen Ruf und T'Pol übernimmt die Kommunikationsstation. Der Universalübersetzer kann es jedoch nicht erfassen. Daher ruft der Captain Hoshi auf der Krankenstation und fragt, ob sie irgendwie in der Lage sei auf die Brücke zu kommen. Phlox fürchtet, dass dies nicht möglich sei, da sie eine schwere Gehirnerschütterung erlitten hat. Hoshi richtet sich jedoch auf und sagt Phlox, dass er dem Captain melden solle, sie sei unterwegs. Phlox meint zu Hoshi, dass sie in ihrem Zustand keine große Hilfe sei. Dann legt sie sich wieder hin.

Auf der Brücke kann T'Pol den Ruf nicht übersetzen und Travis sagt, dass sie ihre Waffen laden. Mit einem Schuss verfehlen sie die Steuerbordgondel um knappe 20 Meter. Archer sagt, dass dies nicht gerade ein subtiler Warnschuss sei. Archer will weg. Travis sagt, dass die Umlaufbahnen der Minen sehr unregelmäßig sind und der Flug daher knifflig werden wird. Der Captain setzt sich nun wieder auf seinen Stuhl und ruft Lt. Reed. Da ihre Freunde offenbar wollen, dass sie verschwinden, werden sie den Orbit langsam verlassen. Reed bittet ihn wieder an Bord zu holen, ehe sie auf Warp gehen. Dann fliegt Travis die 'Enterprise durch das Minenfeld, während das Schiff der Fremden sich wieder tarnt. Reed meldet, dass sie verschwunden sind, doch Archer sagt, dass dies nicht bedeute, dass sie nicht noch in der Nähe sind.

Reeds Bein wird von einem Landefuß der Mine durchbohrt.

Nachdem Reed durch einige Scans ermittelt hat, wie man die Mine entschärfen kann. Er hat vier separate Detonationsschaltkreise entdeckt und glaubt, dass er die Mine deaktivieren kann, wenn er herausfindet, in welcher Reihenfolge diese deaktiviert werden müssen. Reed sagt, dass es viel Geschick erfordert und es eigentlich auch nur eine Theorie von ihm ist. Archer fragt, wie gut seine Theorie sei, und der Waffenoffizier erklärt, dass diese Mine am ehesten einem Raumtorpedo der Triton-Klasse ähnelt. Von diesen habe er ein Dutzend entschärft und glaubt daher, dass er es schafft. Archer informiert ihn, dass "Trip" bereits an einem Ersatzplan arbeitet, aber Reed im Moment ihre beste Chance sei. Dann ermahnt er ihn nochmals, vorsichtig zu sein. Als Travis den Kurs ein wenig korrigiert, um einer Mine auszuweichen, fährt die Mine einen weiteren Landefuß aus, der Reeds linkes Bein durchbohrt und sich dann an der Decksplatte anheftet. Einige Blutstropfen entweichen in das Weltall, ehe das Loch im Raumanzug wieder verstopft wird. Reed informiert die Brücke darüber. Captain Archer geht inzwischen auch hinaus, um Malcolm Reed zu helfen. Tucker will anstelle von Archer hinausgehen, weil er der Ingenieur sei, doch der Captain lehnt ab, da er ihn aus genau diesem Grunde auf der Brücke brauche.

Auf der Krankenstation sagt Phlox einem Crewman, dass er warten müsse, bis sein osmotischer Aal die Wunde ausbrennen kann. Er habe heute nämlich eine Menge zu tun. Hoshi steht erneut auf und will auf die Brücke, da ein Übersetzer benötigt wird. Phlox ist klar, dass sie unbedingt helfen will, allerdings würde sie nicht einmal bis zum Turbolift kommen. Daher lässt er die Komlogbücher herbringen.

Archer kommt Reed zu Hilfe.

Inzwischen hat Captain Archer Reed erreicht und meint zu ihm, dass er wohl eine helfende Hand gebrauchen könnte. Reed meint scherzhaft, dass ihm ein Bein lieber wäre. Archer nimmt nun einen Scanner heraus und stellt fest, dass der Knochen nicht verletzt ist und der Druck der Stütze verhindert, dass zu viel Blut austritt. Archer will sie schon durchschneiden, doch Reed rät davon ab, da in der Stütze Detonationsschaltungen eingebaut wurden. Er schlägt dagegen vor, das Bein zu amputieren. Wenn der Koch es allerdings in die Finger bekomme, werde er es am Sonntag als Reed-Braten servieren. Archer lacht darüber und Reed bittet um ein Schmerzmittel. Archer sagt, dass er seinem Bein dadurch noch mehr Schaden zufügt. Archer hat vor, sein Schiff und das Bein zu retten. Archer gibt Reed nun ein Hypospray mit Phlox' eigener Mixtur eines Schmerzmittels. Reed will noch mehr, doch der Captain braucht seine Hilfe, um die Mine zu entschärfen. Reed hält dies für viel zu gefährlich, doch Archer sagt, dass er schnell lernt. Außerdem wolle er hier nicht weggehen, solange eine Waffe fünf Meter von einem Impulsreaktor entfernt festsitze. Reed habe keine große Wahl, da er festsitzen würde, und so beginnt Archer mit der Arbeit. Reed hofft, dass er eine ruhige Hand hat.

Unterdessen hat Hoshi die Rufe des fremden Schiffs übersetzt. Sie sagt, dass die Fremden sie auffordern, ihr System ohne Umschweife zu verlassen, sonst würden sie sie vernichten. Tucker findet dies charmant und will eine Antwort übermitteln, in der sie erklären, dass sie so schnell wie möglich verschwinden. Sato empfängt eine Nachricht, dass der Planet vom "Ringulanischen Sternenimperium" annektiert wurde. T'Pol sagt nun, dass man es "Romulanisch" ausspricht.

Akt III: Entschärfung unmöglich?[Bearbeiten]

Archer wird umgehend über diese neuen Erkenntnisse informiert und er erinnert sich wieder, dass er etwas über diese gelesene hat, als er mit Daniels unterwegs war. Reed fragt ihn, was er herausgefunden habe und er antwortet, dass es nicht viel war. Er las jedoch nur den Namen, weil Daniels ihn nicht mehr sehen lassen wollte. T'Pol berichtet, dass sie Gerüchten zufolge eine aggressive territoriale Spezies sind. Aber das vulkanische Oberkommando hat nie direkten Kontakt hergestellt. Archer fragt, ob sie ihnen ihre Situation erklären können und Sato glaubt, dass sie innerhalb einer Stunde eine Antwort senden kann. Tucker fragt, wie es da draußen laufe, und Archer meldet, dass sie zwei der Detonationsschaltkreise deaktiviert hätten. Drei liegen noch vor ihnen.

Archer entschärft unter Reeds Anleitung die Mine.

Reed sagt Archer, dass der nächste Schaltkreis schwierig wird. Er sieht sechs Y-förmige Zeitrelais. Er muss eines nach dem anderen gegen den Uhrzeigersinn um 70 Grad drehen. Es muss aber in der richtigen Reihenfolge geschehen. Archer zieht nun das Relais oben rechts einen Zentimeter heraus und dreht es um 70 Grad. Außerdem soll er aufpassen, dass er das Gehäuse nicht berührt. Dann nimmt er das diagonal gegenüberliegende Relais. Archer kommt nun wieder auf ihr Gespräch zurück und Reed meint, dass sich seine Einstellung dazu seit dem Frühstück nicht geändert hat. Archer soll als nächstes das Relais oben in der Mitte neben. Er glaubt allerdings, dass es beschädigt ist und eine zusätzliche Drehung notwendig sein wird. Archer fragt ihn nun nach Hobbys, weil er ihn mit dem einen oder anderen Buch in der Messe gesehen habe. Reed fragt, ob er das für den richtigen Zeitpunkt für eine Unterhaltung hält, und Archer antwortet, dass es seine Nerven beruhigt. Reed jedoch findet es nicht angenehm. Archer fragt nach, weil er sich am Morgen in der Messe auch unwohl fühlte. Reed berichtet, dass man ihnen in der Ausbildung sagte, dass man sich nicht mit höheren Offizieren verbrüdern würde. Archer sagt, dass es nie zu spät zum Lernen sei. Doch Reed findet, dass eine solche Haltung auf einem Raumschiff fehl am Platze sei. Archer berichtet, dass er einmal einen befehlshabenden Offizier hatte, der genau so dachte, wie er: Die sind ihre Crew, nicht ihre Freunde. Archer kam dieser Satz wieder in den Sinn, als er das Kommando erhielt, aber ihm wurde klar, dass es keine typische Mission ist. Sie könnten jahrelang hier draußen sein und jeder müsse sich auf den anderen verlassen können. Archer macht nun weiter und sagt, dass er Reeds Vorschläge zu schätzen weiß. Dann meint er, dass die Brückenprotokolle etwas lax gehandhabt werden und zu viele ihre Meinung feilbieten. Sie sind hier, um seine Befehle auszuführen. Archer fragt, wozu er einen Führungsstab hat, wenn er nur rumsitzt und den Mund hält. Er verlässt sich daher auf sie. Reed meint, dass er im Sicherheitsbereich manchmal mehr Vorsicht walten lassen sollte. Er sagt, dass es dennoch ein Privileg war, unter ihm zu dienen. Archer ertappt ihn dabei, in der Vergangenheitsform zu reden. Archer deaktiviert das letzte Relais und schiebt sie dann in umgekehrter Reihenfolge wieder rein. Dann fährt die Vorrichtung wieder in die Mine zurück.

Tucker und Mayweather atmen durch, als die Enterprise das Minenfeld verlassen hat.

Travis fliegt das Schiff aus dem Minenfeld. Anschließend schüttelt er seine Hand aus und Tucker meint zu ihm, dass er sich eine Pause verdient habe und Ensign Hutchinson das Steuer für eine Weile übernehmen könne. Mayweather will jedoch auf seinem Posten bleiben. T'Pol informiert Archer, dass sie das Minenfeld verlassen haben. Der Captain befiehlt nun Kurs und Geschwindigkeit zu halten. Reed informiert Archer, dass der letzte Schaltkreis ein Backupscharfschaltungsmechanismus enthalten hat. Daher müssten sie ihm vorgaukeln, dass er noch aktiv sei. Der Captain soll daher einen Hyperschlüssel aus der Werkzeugkiste nehmen, die Batterie herausnehmen und das Gehäuse entfernen. Archer sagt, dass Reed wissen musste, dass seinem Kommando eine gewisse Leuteschinderei fehlt. Archer findet es merkwürdig, dass alle seine Vorfahren in der Royal Navy waren und fragt, wieso er die Familientradition nicht fortsetzte. Reed fragt nach einer Schaltkreissonde und Archer reicht ihm eine. Reed berichtet, dass er versuchte, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Er hat alle großen Seeschlachten studiert und dachte, dass er die Aquaphobie irgendwann überwinden würde. Er hat Angst vor dem Ertrinken. Archer sagt, dass er anstelle des Lebens auf See ein Leben im Vakuum des Raums wählte. Er berichtet, dass er einen Großonkel hatte, der die gleiche Angst hatte und sie überwand. Er ging zur Navy und hatte eine großartige Karriere. Inzwischen lässt er Archer die Batterie an den Zylinder oben rechts anheften. Es funktioniert. Daraufhin nutzt Archer den Greifkalibrierer, um den Zünder herauszuziehen, um 360 Grad zu drehen und wieder hineinzuschieben. Reed berichtet, dass der Großonkel sich für den Dienst auf einem U-Boot meldete. Er wurde Chefingenieur auf der HMS Clement. Er fragt, ob er die Geschichte der Clement kennt, doch Archer verneint. Er berichtet, dass sie auf einer Routinepatrouille waren. Dann rammten sie eine Mine, die aus irgendeinem Weltkrieg übrig geblieben war. Sie waren unter einer dicken Eisschicht gefangen und einige Abteilungen, darunter der Maschinenraum, waren geflutet. Das Schiff sank und verlor Energie. Seinem Lieutenant zufolge hat sich sein Großonkel selbst im Maschinenraum eingeschlossen und den Reaktor so lange in Gang gehalten, bis es die Crew in die Rettungskapseln geschafft hat. Er tat, was er tun musste, um seine Kameraden zu retten. Archer versteht, was er sagen will, doch er ist bereit. Wenn sie es nicht schaffen, die Mine zu deaktivieren, soll er die Sicherheit der Crew höherstellen. Archer sagt, dass er es verstanden hat. Sie haben außerdem ein Problem, da Reed "für kleine Jungs müsse". Dieser fragt, ob er in seinen EV-Anzug machen solle. Da bemerkt er, wie sich zwei Schiffe enttarnen.

T'Pol wird von den Romulanern zum Abflug aufgefordert.

Travis empfängt deren Ruf. Die Romulaner werfen ihnen vor, ihre Warnungen ignoriert zu haben. T'Pol informiert ihn, dass sie versuchen, die Waffe an ihrer Hülle zu entschärfen. Dem Romulaner ist ihre Situation jedoch durchaus bewusst. Ihre Scans zeigen, dass sie vorbereitet haben, das Hüllensegment abzutrennen. Tucker sagt, dass einer ihrer Männer dort festsitzt und fragt, ob ihre Scans das nicht anzeigen. Sie sagen, dass sie 82 andere Crewmitglieder sicher an Bord haben und es abstoßen sollen. Sie würden keine Spionage dulden. T'Pol und Tucker informieren Archer.

Nachdem Captain Archer den letzten Detontationsschaltkreis deaktiviert, fährt etwas aus der Mine heraus. Reed sagt, dass sie sich wieder scharf macht. Er soll die letzte Komponente zurückstellen und Archer tut dies. Als der letzte Schaltkreis deaktiviert wurde, löste dies einen Subdetonator aus, der die Mine beinahe zur Explosion gebracht hätte. Reed stellt fest, dass sie fast die gesamte Mine demontieren müssen, bevor sie sie entschärfen können. Er ist bereit sich zu opfern, um die Crew zu retten.

Akt IV: Rettung für ein Schiff und ein Bein[Bearbeiten]

Reed versucht Selbstmord zu begehen.

Reed sagt Archer, dass er ein hervorragender Waffenoffizier wäre. Er würde eine Seebestattung vorziehen, wenn er nicht völlig vaporisiert wird. Archer will das Ding Stück für Stück demontieren, da er nichts anderes vorhabe. Reed sagt, dass ein Angriff immer wahrscheinlicher werde. Er werde daher die Hüllenpanzerung abtrennen müssen. Archer will ihn dennoch nicht im Stich lassen und befiehlt ihm, dieses Problem zu bewältigen. Um die Diskussion zu beenden, reißt sich Reed den Schlauch aus seinem Lufttank heraus, um keine Probleme mehr zu machen. Captain Archer kann ihn retten, indem er ihm einen Teil seiner Luft gibt. Er wirft ihm vor, dass er ihn zum Crewman degradieren würde, wenn er die Art Captain sei, die Reed wünscht. Doch dieser entgegnet, dass er ihn dann schon längst abgetrennt hätte. Archer wird dies sicher nicht tun. Die Lage scheint aussichtslos zu sein, aber dann hat der Captain eine Idee. Er fragt wie viel Zeit verging, bis er sie wieder scharf gemacht hatte. Reed schätzt, dass es 15 Sekunden waren. Archer sagt, dass es eher fast 20 Sekunden waren. Er fragt nach dem Detonationswert und Reed schätzt eine viertel Kilotonne.

Nachdem Archer noch einmal schnell in das Schiff zurückgekehrt ist, verrät er seinem Chefingenieur seinen Plan. Er sieht vor, dass der Teil der Hüllenpanzerung, auf dem die Mine steht, abgesprengt werden soll. Er selbst werde allerdings dabei sein. Er fragt Tucker, ob eine Fährentür der Explosion einer viertel Kilotonne standhält. Tucker meint, dass dies von der Entfernung abhängt und Archer sagt, dass es 20 bis 25 Meter sein werden. Tucker sagt, dass sie mit einer Duratanium-Legierung verstärkt sind und schon einen Schlag vertragen können. Daher lässt Archer zwei der Türen im Laufschritt herbringen. T'Pol sagt, dass es wohl keinen Zweck habe, seinen Plan infrage zu stellen, und befestigt seinen Schlauch wieder. Dieser geht dann wieder raus.

Wenig später ruft T'Pol von der Brücke aus Archer und sagt, dass sie bereit sind. Tucker löst nun die Hüllenplatte und sie hebt sich. Reed sitzt neben seiner Shuttletür und Archer blickt nach unten auf die Enterprise, die sich immer weiter entfernt. Mayweather meldet, dass sie 600 Meter entfernt sind und Tucker meint, dass noch einmal 100 reichen werden. Inzwischen bemerkt Mayweather, dass sich zwei romulanische Schiffe enttarnt haben. T'Pol lässt sie rufen, doch sie antworten nicht. Tucker registriert, dass sie ihre Waffen laden. T'Pol lässt die Hüllenpanzerung polarisieren, doch der Ingenieur weist darauf hin, dass etwas davon fehlt.

Archer und Reed schützen sich mit Shuttletüren vor der Explosion.

Archer durchtrennt den Fuß der Mine und stößt Reed dann weg. Anschließend nimmt er seine eigene Tür und lässt sich wegtreiben. Dann drehen sie die Türen zu der Mine, die explodiert und sie wegschleudert. T'Pol ruft anschließend den Captain. Als er nicht antwortet, vermutet Tucker, dass ihre Transmitter von der Druckwelle zerstört wurden. Mayweather ortet sie und T'Pol lässt Hangardeck 2 öffnen. Tucker erkennt, dass die Romulaner auf ihren Antrieb zielen. Mayweather meldet, dass sie noch 200 und dann 100 Meter entfernt sind. Dann treiben sie in die Shuttlerampe, T'Pol lässt die Türen schließen und auf Warp gehen. Die Enterprise entkommt, kurz bevor die Romulaner das Feuer eröffnen können.

Reed meint zu Archer in der Shuttlerampe, dass alles in allem in Ordnung sei und sein Kommandostil auch seine Vorteile hat. Archer fragt, wie lange es gedauert hat, und Reed sagt, dass es 10 Sekunden waren. Archer erwidert, dass es eher 20 waren. Reed besteht auf 10. Archer sagt nun, dass er nicht mit ihm streiten will und sagt, dass es 20 Sekunden waren und befiehlt, dass es 20 waren. Als sie darüber schmunzeln, treten T'Pol, Tucker und Phlox ein und der Arzt sieht sich Reeds Bein an.

Dialogzitate[Bearbeiten]

Während Reed auf der Außenhaut der Enterprise die Mine entschärft

Reed
Wenn Sie planen auf Warp zu gehen, Sir, sagen Sie mir vorher Bescheid?
Archer
Ich werde versuchen, daran zu denken.

Archer hat Reed erreicht, dessen Bein von einem Landefuß der Mine durchbohrt wurde

Reed
Ich würde in Betracht ziehen, dass sie das Bein amputieren. Aber wenn der Koch es in die Finger kriegt, wird er es Sonntag als Reed-Braten servieren.
Archer
Also, wie lange hat es gedauert?
Reed
10 Sekunden habe ich gezählt, Sir.
Archer
10? Es waren eher 20.
Reed
Bei allem Respekt, Sir, es waren 10.
Archer
Ich will nicht mit Ihnen streiten, Malcolm. Es waren 20. Das ist ein Befehl.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Story und Drehbuch[Bearbeiten]

Bezüge zu anderen Episoden (Kontinuität)[Bearbeiten]

Diese Episode markiert die erste Begegnung zwischen Menschen und Romulanern im Star-Trek-Universum. Der Kontinuität entsprechend findet kein Sichtkontakt zu den Romulanern statt.

Als Archer erzählt, dass er etwas über das Romulanische Sternenimperium gelesen habe, als er mit Daniels unterwegs war, bezieht er sich auf die Ereignisse aus Die Schockwelle, Teil II.

Bezüge zur Realität[Bearbeiten]

Archer erwähnt beim Frühstück mit Reed, dass England es zur Fußballweltmeisterschaft geschafft habe (in der deutschen Synchronfassung ist dagegen gar vom Finaleinzug die Rede). Dies ist eine Anspielung darauf, dass England sich 2001, im Produktionsjahr dieser Episode, für die Fußball-WM 2002 qualifizierte.

Die Szene, in der Reed Mal für kleine Jungs muss, dürfte eine Anspielung auf Alan Shepard sein, der 1961 bei seinem ersten Flug in der Mercury 3 ein ähnliches Problem hatte.

Merchandising[Bearbeiten]

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung[Bearbeiten]

Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Hauptdarsteller
Scott Bakula als Captain Jonathan Archer
Gudo Hoegel
John Billingsley als Doktor Phlox
Tonio von der Meden
Jolene Blalock als Subcommander T'Pol
Susanne von Medvey
Dominic Keating als Lieutenant Malcolm Reed
Frank Röth
Anthony Montgomery als Ensign Travis Mayweather
Florian Halm
Linda Park als Ensign Hoshi Sato
Melanie Manstein
Connor Trinneer als Commander Charles „Trip“ Tucker III
Crock Krumbiegel
Co-Stars
Tim Glenn als Medizinischer Techniker
Armin Berger
Elizabeth Magness als verletztes Crewmitglied
Melanie Manstein
nicht in den Credits genannt
Adam Anello als Crewmn (Abteilung Technik/Sicherheit)
Jef Ayres als Haynem
Solomon Burke, Jr. als Billy
Mark Correy als Alex
Evan English als Ensign Tanner
Hilde Garcia als Crewman Rossi
Bryan Heiberg als Crewman (Abteilung Technik/Sicherheit)
Scott Hill als Ensign Hutchison
John Jurgens als Crewman (Abteilung Kommando/Navigation)
Martin Ko als Ensign (Abteilung Kommando/Navigation)
Marnie Martin als Crewman (Abteilung Technik/Sicherheit)
Marlene Mogavero als Crewman (Abteilung Technik)
John Wan als Crewman (Abteilung Technik)
Mark Watson als Crewman (Abteilung Technik/Sicherheit – Ablösung taktischer Offizier)
Weitere Synchronsprecher
Armin Berger als Crewman in der Menge
Beate Pfeiffer als Crewman in der Menge
Thomas Rauscher als romulanische Stimme (im Original von einem unbekannten Sprecher)
Wolfgang Schatz als Crewman in der Menge
Manfred Trilling als Crewmen in der Offiziersmesse
Manfred Trilling als Steward

Verweise[Bearbeiten]

Institutionen & Großmächte
Romulanisches Sternenimperium, Royal Navy, Vulkanisches Oberkommando
Spezies & Lebensformen
Romulaner, Suliban
Kultur & Religion
Buch, Frühstück, Fußball, Hobby, Weltmeisterschaft
Personen
Daniels, Hutchinson
Schiffe & Stationen
HMS Clement, Inspektionsfähre, Romulanischer Bird-of-Prey (22. Jahrhundert)
Orte
Messe
Wissenschaft & Technik
Annäherungssensor, Batterie, EPS-Gitter, Fahrrad, Gravitationsstiefel, Greifarm, Hyperschlüssel, Impulsreaktor, Impulsverteiler, Kiloton, Legierung, Manövriertriebwerk, Meter, Millimeter, Minshara-Klasse, Notschott, Phasenvarianz, Plasma, Pockennarbe, Quantenbarke, Scannerkammer, Schaltkreissonde, Sensorenlogbuch, Standardorbit, Tarnvorrichtung, Thermokinetische Explosion, Torpedoabschussvorrichtung, Triton-Klasse-Raumtorpedo, U-Boot, Vakuum
Speisen & Getränke
Eier Benedict
sonstiges
Amputation, Aquaphobie, Bein, Blut, Gehirnerschütterung, Hand, Hausaufgabe, Hemisphäre, Kilotonne, Knochen, Sonntag, Steuerbord, Vulkan, Warnschuss