Carbon Creek

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

T'Pol erzählt vom eigentlichen Erstkontakt der Vulkanier mit den Menschen, an dem ihre Urgroßmutter T'Mir beteiligt war.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

Anlässlich des einjährigen Jubiläums von T’Pol auf der Enterprise, gibt es ein Abendessen von Archer, Tucker und T'Pol. Archer fragt T'Pol wieso sie Urlaub in Carbon Creek, Pennsylvania machte. T'Pol antwortet, dass dort in Wirklichkeit der Erste Kontakt von Menschen und Vulkaniern stattfand. Sie erzählt daraufhin, dass ihre Großmutter T'Mir 1957 mit einem Erkundungsschiff auf der Erde abstürzte. Der Captain wurde getötet und die Überlebenden begaben sich verkleidet nach Carbon Creek, um dort Nahrung zu finden. T'Mir arbeitete als Putzfrau in der Bar von Maggie und Mestral lernte Poolbillard. Maggies Sohn Jack kann trotz Teilstipendium nicht auf die Universität gehen, weil sie nicht genug Geld haben. T'Mir verkauft daher das Patent für den Klettverschluss an einen Fabrikanten in Pittsburgh und steckt das Geld ins Trinkgeldglas auf der Bar, um Jack das Studium zu ermöglichen. Mestral findet immer mehr Gefallen an der Erde und ist von den Menschen fasziniert. Außerdem kommen er und Maggie sich immer näher. Als es ein Unglück im Bergwerk gibt und einige Männer eingeschlossen werden, schneiden Mestral und T'Mir mit einem Phaser einen Weg durch das Gestein und retten den Männern so das Leben. Als ein vulkanisches Schiff sich nähert, das erst nach Monaten den Notruf empfing, da dieser von einem tellaritischen Frachter weitergeleitet wurde, entschließt sich Mestral auf der Erde zu bleiben. Archer und Tucker sind von der Geschichte überrascht und verblüfft. T'Pol erwähnt daraufhin, dass es nur eine Geschichte gewesen sei. In ihrem Quartier holt sie allerdings wenig später die Handtasche T'Mirs aus Carbon Creek hervor.

Langfassung[Bearbeiten]

Prolog[Bearbeiten]

Das Abendessen.

Anlässlich des einjährigen Jubiläums von T'Pol gibt es ein Abendessen im Speiseraum des Captains mit Archer und Tucker. Der Captain schenkt ihr Wein ein und meint, dass er gar nicht wusste, dass sie diesen trinken würde. Sie sagt, dass sie sich unter diesen Umständen ausnahmsweise einen "Kleinen" genehmigen wird. Tucker lässt sich von Archer hingegen einen "Großen" einschenken. Archer erhebt dann sein Glas auf ihren Wissenschaftsoffizier, der vor genau einem Jahr Teil ihrer Crew wird. Archer sagt, dass der Dienstrekord eines Vulkaniers auf einem Menschenschiff bisher bei zwei Wochen lag. T'Pol korrigiert ihn, dass es zehn Tage waren. Er hat ihre jährliche Crewbewertung ausgefüllt und sie erwähnt, dass sie auch eine Bewertung von Archer vorgenommen hat. Captain Archer spricht T'Pol darauf an, dass sie bevor sie an Bord der Enterprise kam, Urlaub in Carbon Creek gemacht hat. Als Archer sich erkundigt, warum T'Pol in Carbon Creek, einer Bergarbeiterstadt in Pennsylvania war, antwortete diese, dass sie die wahre Stelle des Erstkontakts zwischen Vulkaniern und Menschen besichtigt hat. Als Tucker und Archer sie darauf aufmerksam machen, dass der Erstkontakt zwischen Vulkaniern und Menschen im Jahre 2063 in Bozeman, Montana stattfand, sagt sie, dass ihre Urgroßmutter die Erde besuchte, als sie im Jahr 1957 auf der Erde bruchgelandet ist.

Akt I: Absturz[Bearbeiten]

T'Mir scannt die Umgebung.

Ein vulkanisches Schiff, dass sich der Erde nähert, hat technische Probleme und ein Vulkanier meldet, dass er nicht kompensieren kann. Ein anderer meldet, dass der Fusionsdruck weiter fällt. Der Captain sagt, dass man sie entdecken wird, wenn sie in eine noch niedrigere Umlaufbahn fallen. T'Pol berichtet, dass sie zur Erde geflogen waren, um den ersten Start eines künstlichen Satelliten namens Sputnik untersuchten. In der dritten Woche wies ihr Impulsverteiler eine Fehlfunktion auf. Der Captain ließ eine einsame Gegend suchen und einen Notruf an der Oberkommando absetzen. Als sie sich der Oberfläche nähern, meldet T'Mir, dass sie noch 100 Kilometer von der Oberfläche entfernt sind. T'Mir sagt, dass ihr Landevektor erheblich zu steil ist. Es gibt nun Explosionen auf dem Schiff. Sie streifen einige Bäume und stürzen in den Wald. T'Mir kommt bald wieder zu sich und steht auf. Sie sieht nach den anderen. Stron steht wieder auf und fragt, ob sie verletzt sei. Jedoch ist der Captain tot und T'Mir hat nun das Kommando. Archer fragt, warum die Vulkanier das geheimgehalten haben, doch T'Pol erklärt, dass der Vorfall beim Weltraumrat und beim Wissenschaftsrat dokumentiert ist. Tucker fragt, ob diese Daten auf Vulkan liegen. Er wundert sich, dass zwischen ihr und T'Mir als ihrer Urgroßmutter wohl einige Generationen fehlen, wenn nur 200 Jahre dazwischen lagen. Archer erinnert ihn jedoch daran, dass Vulkanier sehr langlebig sind. Tucker fragt T'Pol nun nach ihrem Alter. Er meint, dass es sicher in den Akten steht und Archer bezeichnet es als Geheiminformation. T'Pol erzählt, dass ihr Subraumtransceiver beschädigt wurde und sie nicht wussten, ob sie das Oberkommando erreicht hatten. Nach einer Woche waren ihre Notrationen aufgebraucht und nach fünf Tagen wurde ihre Lage immer verzweifelter. T'Mir ortet mit dem Scanner zwei Lebensformen. Sie erblicken nun zwei Rehe im Wald. Stron meint, dass eine der Kreaturen ihnen als Nahrungsquelle dienen könnte. Es sei logisch, extreme Maßnahmen zu ergreifen, um zu überleben. Ihre Scans zeigten eine Siedlung in etwa 6 Kilometern Entfernung an. T'Pol sagt, dass sie ihre Kultur kontaminieren könnten. Mestral fragt, was passiert, wenn sie ihre Leichen finden, wenn sie verhungert sind. Stron meint, dass sie besser mit einem Geheimnis leben, als wenn sie drei lebende Außerirdische sehen. Mestral macht sich auf den Weg. T'Mir lässt Stron zurück und folgt dem Mann. Sie verstecken sich in einem Graben und beobachten die Menschen. T'Mir fragt, welche Vorgehensweise er vorschlägt.

Sie nehmen daher Kleidungsstücke von einer Wäscheleine und ziehen diese an. T'Mir erinnert Mestral daran, dass sie mit den Einheimischen sprechen wird. Als sie hinter dem Betttuch hervorkommt, meint Mestral, dass sie dieses Kleidungsstück verkehrt herum trägt. Daraufhin geht T'Mir hinter das Betttuch zurück und zieht sich wieder um.

T'Mir rät Mestral von einem Spiel ab.

Als sie die Stadt erreichen, sehen sie, wie gerade ein Bus vorfährt und Arbeiter aussteigen. T'Mir hält diese zunächst für Gefangene, doch Mestral scheinen sie nicht eingeschränkt zu sein. Vermutlich seien es Arbeiter. Die Vulkanierin kann kaum glauben, dass diese Leute in der Lage waren, einen künstlichen Satelliten zu starten. Da hören sie eine Radioreportage aus dem Radio eines Autos kommen. Sie hören, wie Dix und Ellis die gegnerischen Spieler austänzeln und dann einen Touchdown machen. T'Mir meint, dass es zweifellos eine Art Kampf sei, doch Mestral vermutet eher, dass es dem Zeitvertreib dient. Sie gehen nun zum Pine Tree Bar and Grill und bleiben davor stehen. T'Mir hält es für einen kommunalen Versammlungsort und sieht Nahrung. Sie gehen hinein und sehen sich um. Zwei Männer spielen Poolbillard, während die anderen an Tischen sitzen und eine Frau Bestellungen aufnimmt. Sie gehen zur Bar, wo ein Mann gerade sein Bier bezahlt. T'Mir meint zu Mestral, dass dies Währung ist. Die Wirtin Maggie geht zu ihnen und fragt, was sie für einen Wunsch hätten. T'Mir fragt, ob sie etwas hätte, wofür man keine Währung benötigt. Maggie dreht sich um. Als Stron gerade eine der kleinen Salzbrezeln, die gratis auf dem Tresen stehen, ergreifen will, fragt ein Mann die beiden, was sie nach Carbon Creek geführt hat. T'Mir berichtet, dass sie einen Unfall mit ihrem Fahrzeug außerhalb der Stadt hatten. Maggie fragt, ob sie verletzt seien, doch sie sagt, dass es ihnen gut geht. Sie fragt, ob die beiden verheiratet sind und T'Mir erzählt, dass sie nur Geschäftspartner seien. Maggie stellt ihnen inzwischen zwei Gläser Wasser auf den Tresen. Billy bietet ihnen an, sie zur nächsten Tankstelle zu fahren, doch T'Mir lehnt dankend ab. Dann steht er auf und geht zum Billardtisch. Er ruft in den Gastraum, ob jemand für einen viertel Dollar spielen will. Der Junge Jack will mitspielen, doch Billy sagt ihm, dass er erst seine Mutter fragen solle. Er geht daraufhin zum Tresen und bittet sie um ihr Einverständnis. Sie will, dass er lieber oben seine Hausaufgaben macht. Mestral hat allerdings Lust auf ein Spiel und T'Mir fragt, was er tun will und, dass er nicht einmal die Regeln kenne. Mestral antwortet, dass diese einfach seien. Billy sagt zu Mestral, dass er dachte, er hätte kein Geld und T'Mir bestätigt dies. Er meint, dass er nicht spielen würde, wenn nichts für ihn drin sei. T'Mir will nun schon gehen, doch Mestral folgt ihr. Billy will die Sache jedoch "deichseln": Wenn der Vulkanier gewinnt, will er zahlen, doch wenn Billy siegt, nimmt seine Geschäftspartnerin einen Drink mit ihm. Mestral nimmt es an, doch T'Mir sträubt sich dagegen. Mestral meint zu ihr, dass dieses Spiel auf banaler Geometrie beruhe und ein vulkanisches Kind im Schlaf könne. Sie bräuchten außerdem ihre Währung. T'Mir sorgt sich jedoch um den Fall einer Niederlage, da sie sich dann mit ihm unterhalten müsse. Mestral fragt, ob sie lieber an Hunger sterben wolle.

Akt II: Exil auf der Erde[Bearbeiten]

Mestral spielt Billard.

Nachdem Mestral angestoßen hat, meint Billy ironisch, dass es ein toller Stoß gewesen sei. Dann locht er nacheinander vier Kugeln ein und T'Mir guckt bereits skeptisch. Mestral versenkt anschließend drei Kugeln, die letzte sogar zweimal über Bande. Anschließend locht er zwei Kugeln mit einem Stoß ein und dann auch die nächste. Als nächstes sagt er an, dass er die acht in das gegenüberliegende Loch stößt.

Als er so das nötige Geld gewonnen hat, geht er mit T'Mir in Johnnies Market einkaufen. Nachdem sie Johnnies Market verlassen, gehen sie an einem Truck vorbei und Mestral stellt fest, dass das Essen tiefgekühlt ist. Daraufhin fragt er T'Mir, ob die Menschen mit Proteinrepikatoren experimentiert hätten. T'Mir fragt Mestral, wieso er den Händler nicht gefragt habe, da er mit jedermann hier scheinbar eine Konversation beginnen wolle.

In der Gegenwart meint Tucker zu T'Pol, dass ihr der Wein zu Kopf gestiegen ist. Sie fragt, was er damit meine. Tucker rekapituliert, dass zwei Vulkanier eine Bar marschieren, eine Partie Pool spielen und mit dem Arm voller Fertiggerichte davonmarschieren. Für ihn klinge dies wie eine alte Episode von The Twilight Zone. T'Pol will schon aufstehen, da sie der Rest der Geschichte nicht interessiere, doch Archer bittet sie sitzen zu bleiben. Sie haben nicht gesagt, sie wären nicht interessiert. T'Pol setzt sich wieder und erzählt weiter. Sie berichtet, dass ihnen klar wurde, dass man nicht vom Spiel allein leben kann. Daher nahm sich jeder von ihnen einen Job. T'Mir fegte den Boden in der Gaststätte, während Stron als Klempner arbeitete. Als es ihm mit einer Zange nicht gelingt, ein Abflussrohr zu reparieren, nimmt er ein vulkanisches Instrument und verschweißt das Rohr einfach. Mestral arbeitet als Bergmann unter Tage. T'Pol berichtet, dass es für sie immer schwerer wurde, den Menschen aus dem Weg zu gehen.

Mestral und Jack unterhalten sich in der Bar.

Im Fernsehen sehen sie eine Übertragung einer Atombombenexplosion in White Sands, New Mexico. Der Sprecher berichtet, dass dieser Test dazu dient, in Zukunft die Artillerie in taktischer Hinsicht zu ersetzen. Maggie schaltet nun den Fernseher ab und meint ironisch, dass es nichts über einen Atomwaffentest am Morgen gebe. Mestral fragt, ob es ihr nicht Angst macht. Sie antwortet, dass "die Bombe" ihr furchtbare Angst mache. Er findet es schlimm zu sehen, wie die Menschheit sich selbst vernichtet und Maggie sagt, dass sie dann schon zwei wären. Jack setzt sich auf den Stuhl neben Mestral und fragt, ob er eine Partie 8-Ball spielen will. Maggie jedoch sagt laut seinen Namen, um ihn zu ermahnen. Dieser argumentiert jedoch, dass es eine hervorragende Übung für die nächste Geometrieklausur wäre. Maggie hält dies für einen netten Versuch, doch man könne sich besser auf Mathe vorbereiten. Mestral fragt ihn nun, ob er an Mathematik interessiert sei. Er sagt, dass er Mathe, genauer Maschinenbau, an der Universität studieren will, sofern er es kann. Maggie sagt, dass er studieren wird. Er hat nämlich ein Stipendium. Jack konkretisiert, dass es nur ein Teilstipendium ist. Seine Mutter zeigt Mestral inzwischen das Glas, in dem sie Wechselgeld und Spenden der Gäste sammeln, die die Kosten für Bücher, das Zimmer und Essen decken sollen. Sie erlaubt ihm nun ein Spiel und er überlässt Mestral den ersten Stoß.

T'Mir und Mestral in ihrem Zimmer.

Später sieht sich Stron einen Western-Film im Fernsehen an, während T'Mir in zwei Büchern liest und nach etwas sucht. Stron kommt inzwischen von der Arbeit und schließt die Tür hinter sich. Er sagt, dass er Mrs. Garretts Spüle schon zum dritten Mal diese Woche reparieren musste. Mestral meint, dass sie vielleicht seine Gesellschaft genießt. Für Stron wäre dies tolerabel, wenn ihr Sohn nicht hartnäckig darauf bestehen würde, ihn "Moe" zu nennen. T'Mir fragt, wieso er dies tut und Stron berichtet, dass es einen Komiker gibt, der einen Handlanger mit diesem Namen spielt. Der Junge meint, sie hätten dieselbe Frisur. Mestral sagt, dass dies nicht einer gewissen Logik entbehre. T'Mir bittet ihn um Hilfe beim Bau eines Subraumtransceivers. Jedoch bleibt Mestral bei der Meinung, dass dies unmöglich sei. T'Mir sagt, dass sie sterben werden, wenn sie hier bleiben, da dieser Planet am Rande der Selbstauslöschung sei. Mestral glaubt dies allerdings nicht. T'Mir wirft ihm nun vor, jeden Tag stundenlang vor dem Fernseher zu sitzen. Er betreibt jedoch Forschung und wirft ihr vor, die Menschen so pessimistisch zu sehen, weil sie sie nicht studiert habe. T'Mir wirft den Menschen nun vor, sich an Gewalt zu ergötzen und mit der wenigen Technologie, die sie entwickeln, tüfteln sie Wege aus, um sich zu töten. Mestral erwidert, dass sie sich noch nicht über ihr Potenzial im Klaren sind. Dieses sieht T'Mir jedoch nicht. Er entgegnet, dass sie großes Interesse an allem und viel Mitgefühl haben. T'Mir sagt, dass sie ihnen nur helfen, weil sie denken, dass sie menschlich sind. Mestral will nun zu ihrem Schiff gehen und will die Antenne mit einem Wellenformsondierer verbessern. T'Mir sagt, dass es nach Einbruch der Dunkelheit sicherer wäre. Der Mann besteht allerdings darauf jetzt zu gehen, da am Abend "Ich liebe Lucy" laufen würde.

Mestral läuft durch die Stadt und wird von Maggie mit dem Auto abgeholt. T'Mir ist ihm jedoch gefolgt und sieht, wie er mit Maggie aus der Stadt fährt.

Akt III: Anpassung oder Isolation?[Bearbeiten]

Mestral und Maggie kommen sich näher.

Nachdem sie zurückgekehrt sind, hält der Wagen am Straßenrand. Mestral sagt, dass es anders war, als wenn man es im Fernsehen sieht. Es war viel erfrischender. Maggie sagt, dass nächste Woche wieder ein Spiel stattfindet. Sie könnten aber auch einen Film ansehen. Mestral meint, dass es sehr vergnüglich wäre. Maggie fragt ihn nun, was er unter dieser Mütze verstecke, etwa einen spitzen Kopf und fragt ob er vom Mars komme. Sie entschuldigt sich sogleich, weil sie sich nicht über ihn lustig machen wollte. Mestral sagt, dass er nicht beleidigt ist und fragt sie, was mit ihrem Begleiter passiert ist. Sie sagt, dass sich ihr Ehemann vor langer Zeit verdrückt habe. Jack hat noch hin und wieder Briefe von ihm erhalten. Zuletzt hörten sie, dass er nach Phoenix gezogen sei. Sie hatte gehofft, dass er bei der Uni helfen würde, doch sie sind wohl auf sich allein gestellt. Sie kann zwar verstehen, wieso er nichts mehr mit ihr zu tun haben will, doch nicht bei Jack. Sie entschuldigt sich, dass sie ihren Gefühlen freien Lauf ließ. Dann meint sie, dass sie wieder ins Pine Tree muss und verabredet sich mit ihm. Dann küsst sie ihn auf den Mund. Sie will sich entschuldigen, doch Mestral sagt, dass er einfach nur überrascht und es ziemlich erfreulich war. Sie hoffte, dass es mehr wäre als "erfreulich". Er antwortet, dass es "ziemlich erfreulich" war. Da bemerkt sie, dass sie von T'Mir beobachtet werden und Mestral sagt, dass er gehen sollte. Dann bedankt er sich nochmals und steigt dann aus und geht zu T'Mir. Sie fragt, ob er einen Wellenformsondierer geholt hat, doch er antwortet, dass er zu einem Baseballspiel nach Doylestown gefahren ist. T'Mir fragt, ob er es erforschen wollte und er antwortet, dass Maggie ihn eingeladen hat. Sie fragt, wieso er dann log. Er sagt, dass er wusste, dass sie es nicht verstehen würde. T'Mir wirft ihm vor, sich in intimen Aktivitäten ergehen zu lassen und befiehlt ihm, keinen weiteren Kontakt mit der Frau zu suchen. Sie stellt klar, dass sie immer noch das Kommando habe, doch Mestral sieht ihre Mission als beendet an und es Zeit werde, dass sie akzeptieren, dass sie diese Welt vielleicht nie wieder verlassen werden.

Jack erzählt T'Mir von der Universität.

Am Abend bläst T'Mir die Kerzen auf den Tischen des Restaurants aus und trocknet sich die Hände ab. Als sie die nächste Kerze auspusten will, setzt sie sich dann vor diese. Sie zieht das Gefäß näher zu sich und beginnt zu meditieren. Da bemerkt sie Jack neben sich und er entschuldigt sich, weil er etwas Billard spielen wollte. Er fragt, was sie macht und sie sagt, dass sie meditieren will. Jack fragt, ob sie eine höhere Bewusstseinsebene erreichen oder einfach nur entspannen will. Dies weiß er, weil er viel Zeit in der Bücherei verbringt. Er sagt, dass er verschiedene Sachen studiert, vor allem Orte zu denen er reisen will. In Tibet meditieren die buddhistischen Mönche zum Beispiel jeden Tag. In Indien gebe es Fakire, die ihr Herz durch pure Willenskraft fast stehenlassen können. T'Mir sagt, dass er staunen würde, was ein disziplinierter Geist alles erreichen kann. Außerdem studiert er Astronomie und Literatur. Manchmal nimmt er ein Buch aus dem Regal und beginnt einfach zu lesen. T'Mir antwortet, dass sie sich auch sehr für Astronomie interessiert. Er fragt, ob sie weiß, dass man den Sputnik in der Abenddämmerung in einem bestimmten Lichtwinkel sehen kann. T'Mir antwortet, dass sie ihn schon gesehen hat. Dann bedankt er sich für das Gespräch und lässt sie weiter meditieren.

Im Bergwerk trifft Mestral auf Billy und dieser hat zwei Karten für das Spiel am Wochenende. Tim, Gavin, Jack und Maggie gehen ebenfalls hin. Mestral fürchtet, dass er nicht mitgehen kann. Billy fragt ihn, was in letzter Zeit los sei. Da gibt es eine Explosion und ein Teil der Mine wird verschüttet. Die Bergleute fliehen aus dem Schacht.

Mestral geht mit T'Mir und Stron daraufhin zu ihrem abgestürzten Schiff und fordert sie auf, ihm bei der Suche nach der Waffenkiste und einer Partikelwaffe zu helfen. Stron fragt, wieso sie suchen sollen, und Mestral informiert sie über das Unglück im Bergwerk. Mindestens zwanzig Mann sind eingeschlossen. Die Menschen würden Tage brauchen, um sie zu befreien. T'Mir erinnert ihn daran, dass sie sich nicht einmischen dürften. Doch Mestral will sie nicht sterben lassen. Er meint, dass sie sie ersticken lassen. Mestral versucht sie zu beruhigen, da er die Waffe schon vor den Augen der Menschen verbergen wird. T'Mir wirft ein, dass die Menschen im Höchstfall 60 oder 70 Jahre leben und fragt, ob es das Risiko wert sei, um ihr Leben ein paar Jahre zu verlängern. Mestral sagt, dass es etwas mit Mitgefühl zu tun hat. T'Mir bezeichnet dies als Emotion, doch Mestral ist entschlossen zu handeln und warnt sie, ihn nicht aufzuhalten.

Akt IV: Rettung[Bearbeiten]

Mestral sucht die Bergleute.

In der Mine rufen die Bergleute nach den zusätzlichen Bohrgeräten. Mestral schleicht sich in einen Tunnel und geht weiter in die Dunkelheit. Dann lässt er sich von T'Mir einweisen. Diese schickt ihn 22 Meter weiter. An der Kreuzung solle er rechts abbiegen und in 8 Metern eine schmale Öffnung in Bodennähe finden, die zu einem verlassenen Schacht führt. Mestral kriecht durch den Schacht und erreicht eine Wand mit einer Quarzschicht. T'Mir lässt den Streuradius auf 7 Grad stellen. Dann schneidet er sich durch die Wand. Dann geht er in den Tunnel und wird 30 Meter weitergeschickt. Er erreicht die Bergleute und beginnt sie einen nach dem anderen herauszutragen.

T'Pol berichtet, dass Mestral für die Leute von diesem Tag an eine Art Held war. Archer fragt, ob sie sich nicht gefragt haben, wie er die Leute herausbekommen hat. T'Pol antwortet, dass sie sich das sicher gefragt haben, aber die Wahrheit fand nie jemand heraus. Drei Monate vergingen und als sie sich damit abgefunden hatten, dass sie die Erde niemals verlassen würden, wurden sie gerufen. T'Mir meldet sich. Captain Tellus vom vulkanischen Überwachungsschiff D'Vaal antwortet ihr und berichtet, dass sie ihren Notruf empfangen haben. T'Mir sagt, dass sie dachten, dass ihr Signal nicht gesendet worden wäre. Tellus erklärt ihr, dass ihr Signal von einem Tellaritenfrachter aufgefangen wurde und die einige Zeit gebraucht haben, um es an das Oberkommando weiterzuleiten. In drei Tagen erreichen sie das System und treffen sich an der Absturzstelle.

T'Mir erfährt von Jacks Geldsorgen wegen der Universität.

T'Mir fegt wenig später den Platz vor dem Laden, als Jack mit dem Wagen vorfährt. Er steigt aus und sagt, dass er erfahren hat, dass sie aufbrechen. Er fragt, wohin sie aufbrechen und T'Mir sagt, dass sie nach Hause in den Norden aufbrechen. Jack meint, dass er sie vermissen wird, da sie die interessantesten Leute sind, die er je getroffen hat. T'Mir ist sich allerdings sicher, dass er an der Universität eine Menge interessanter Leute treffen wird. Jack sagt, dass er nicht hingehen wird, weil sie nicht genug Geld aufbringen konnten und der letzte Termin für die Einschreibung am Freitag ist. Seine Mutter will zwar nicht, dass er in die Mine geht, doch dort werden nun mal Arbeiter gesucht. Er wird sich nächstes Jahr wieder um ein Stipendium bewerben, aber es sieht schlecht aus. T'Mir ermutigt ihn und Jack meint, dass er immer noch die Bücherei und eine Menge Bücher hat, die er noch nicht gelesen hat. Dann wünscht er ihr viel Glück im Norden und hofft, dass sie mal wiederkommen. T'Mir hält dies für möglich. Dann geht Jack. Mary kommt derweil heraus und sagt T'Mir, dass er die Qualifikation hat und die Prüfung mit der Höchstpunktzahl im Bezirk absolviert hat. Dies sei nicht fair.

Im Raumschiff sucht T'Mir daraufhin nach etwas. Sie öffnet eine Klappe und durchsucht das Fach. Dort findet sie eine kleine Tasche mit Klettverschluss. Anschließend fährt sie mit einem Zug in die nächste Stadt. Dort sucht sie nach einem bestimmten Gebäude und tritt dann ein. Dort zeigt sie ihm die Tasche mit dem Klettverschluss und reicht sie ihm. Ungläubig probiert er die Tasche selbst aus. Nachdem T'Mir das Gebäude wieder verlassen hat, zählt sie das Geld und steckt es in ihre Handtasche.

Am nächsten Morgen betritt Maggie das Lokal und begrüßt T'Mir. Als ihr Blick auf das Glas mit den Trinkgeldern fällt, sieht sie die Scheine darin und ruft Jack sofort herunter.

Mestral erklärt auf der Erde bleiben zu wollen.

Später fegt Mestral die Wohnung der Vulkanier, während Stron weiter an einem Sauggerät arbeitet. T'Mir fragt ihn, ob er seine Anstellung nicht aufgeben wollte. Stron bestätigt dies, allerdings hat er es Mrs. Garrett versprochen, es zu reparieren. Mestral meint zu Stron, dass er diese Leute verlässt, ohne etwas bestimmtes kennengelernt zu haben. Stron fragt, ob dies Alkohol und gefrorene Fischstäbchen oder die konstante Bedrohung einer nuklearen Auslöschung sei. Mestral findet allerdings, dass es viel mehr zu entdecken gebe. Er weigere sich einfach, dies zu sehen. Stron hat allerdings genug gesehen. Mestral hat sich jedoch entschieden, hier zu bleiben. Sie stehen an der Schwelle zu technologischem Fortschritt. Stron sagt, dass es seine Pflicht sei, auf Vulkan darüber zu berichten. T'Mir fragt, ob er die Leute oder nur eine studieren will. Er hat allerdings nicht die Absicht, in Carbon Creek zu bleiben. Er will zunächst eine größere Stadt sehen. Stron fordert T'Mir auf, ihm zu sagen, dass es unmöglich ist. Sie sagt, dass sie vielleicht arrangieren kann, dass er auf dem nächsten Überwachungsschiff eingesetzt wird. Mestral jedoch will nicht 20 Jahre warten, um statistische Scans aus dem hohen Orbit durchzuführen. T'Mir sieht ihn nun an.

T'Mir gibt bei ihrer Rettung durch ein gelandetes vulkanisches Schiff vor, er sei mit dem Captain ebenfalls beim Absturz ums Leben gekommen und sie hätte seine sowie die sterblichen Überreste des Captains eingeäschert. Dann gehen sie an Bord des Schiffes und verlassen die Erde. T'Mir blickt noch einmal zurück, ehe sie an Bord geht. Dann startet das vulkanische Schiff und fliegt weg.

T'Pol betrachtet T'Mirs Handtasche.

Als Tucker und Archer die Geschichte hören, sind sie völlig aus dem Häuschen, da dies die Geschichtsbücher komplett umschreiben würde. T'Pol meint, dass es bestenfalls eine Fußnote wäre. Der Ingenieur meint, dass dies so wäre, als würde man herausfinden, dass Neil Armstrong nicht der erste Mensch auf dem Mond war. T'Pol sagt, dass er es vielleicht nicht war. Archer fragt, wie lange er auf der Erde blieb. T'Pol vermutet, dass er für den Rest seines Lebens dort blieb. Als Tucker sie fragt, wie es denn sein könnte, dass Mestral noch ca. 150 Jahre unentdeckt auf der Erde leben und 30 Präsidenten überleben konnte, bzw. spätestens bei seinem Tod die spitzen Ohren auffallen würden, antwortet T'Pol es sei nur eine Geschichte. Tucker fragt, ob sie wirklich passiert sei. Doch T'Pol sagt nur, dass sie sie baten, eine Geschichte zu erzählen. Archer und Tucker sind nun fest davon überzeugt, dass sie ihnen einen Bären aufgebunden hat. Als Archer anspricht, dass sie Carbon Creek besuchte, antwortet sie, dass sie auch den Yellowstone-Nationalpark und die Carlsbader Höhlen besucht hat. Sie ist Wissenschaftlerin, das umfasse auch Geologie. Dann bedankt sie sich für das Essen. Archer sagt, dass sie sie hervorragend unterhalten hat. Dann wünscht T'Pol ihnen eine gute Nacht und verlässt den Speiseraum.

Als T'Pol nach dem Essen in ihr Quartier geht, holt sie ein Erbstück der besagten Urgroßmutter aus dem Schrank: Die Handtasche, welche T'Mir damals auf der Erde erwarb und verwendete.

Dialogzitate[Bearbeiten]

T'Pol
Vulkanier machen keine Ferien.
T'Mir
Gefangene?
Mestral
Sie scheinen nicht eingeschränkt zu sein. Vermutlich sind das Arbeiter.
T'Mir
Schwer zu glauben, dass diese Leute in der Lage waren, einen künstlichen Satelliten zu starten…
Trip
Ihnen ist wohl der Wein zu Kopf gestiegen.
T´Pol
Wie gesagt: nur eine Geschichte

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten]

"Carbon Creek", die zweite Episode der zweiten Staffel, wurde noch vor der ersten Episode Die Schockwelle, Teil II in der Zeit vom 26. Juni bis 08.07.2002 gedreht.

Georges de Mestral, ein Schweizer, hat 1951 den Klettverschluss erfunden. Der Vulkanier Mestral blieb als einziger auf der Erde.

In dieser Folge taucht außer Archer, Tucker und T'Pol niemand der Führungscrew und auch sonst niemand von der Enterprise auf.

In dieser Folge wird die Fernsehserie Ich liebe Lucy erwähnt. In der Realität wurde Raumschiff Enterprise von Desilu produziert und in dem Studio gedreht, dass Desi Arnaz und Lucille Ball gehörte. Arnaz und Ball waren ein Jahrzehnt vor den Dreharbeiten zu Raumschiff Enterprise die Hauptdarsteller von Ich liebe Lucy.

Die Szenen in den Straßen von Carbon Creek wurden in Crestline, Kalifornien gedreht.[1]

Nachwirkung[Bearbeiten]

Auszeichnungen / Nominierungen[Bearbeiten]

Diese Episode wurde für einen Hugo Award in der Kategorie "Best Dramatic Presentation, Short Form" nominiert.

Merchandising[Bearbeiten]

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung[Bearbeiten]

Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Hauptdarsteller
Scott Bakula als Captain Jonathan Archer
Gudo Hoegel
Jolene Blalock als Subcommander T'Pol / T'Mir
Susanne von Medvey
Connor Trinneer als Commander Charles „Trip“ Tucker III
Crock Krumbiegel
Gaststars
Ann Cusack als Maggie
Elisabeth Günther
J. Paul Boehmer als Mestral
Marcus Off
Hank Harris als Jack
Manuel Straube
Michael Krawic als Stron
Michael Schwarzmaier
David Selburg als vulkanischer Captain
Ivar Combrinck
Co-Stars
Clay Wilcox als Billy
Claus Brockmeyer
Ron Marasco als Captain Tellus
Armin Berger
Paul Hayes als Geschäftsmann
Ivar Combrinck
nicht in den Credits genannt
Doug Wax als Zugpassagier #1
unbekannte Darstellerin als Zugpassagierin
unbekannter Darsteller als vulkanischer Offizier
unbekannter Darsteller als Zugpassagier #2
3 unbekannte Darsteller als Bergmänner im Schacht, davon:
2 unbekannte Darsteller als Gäste im Gastraum, davon:
5 unbekannte Darsteller als Bergmänner, davon:
4 unbekannte Darsteller als Schauspieler im Western-Film, davon:
8 unbekannte Darsteller als Barbesucher, davon:
mehrere unbekannte Darsteller als Bewohner von Carbon Creek, davon:
mehrere unbekannte Darstellerinnen als Bewohnerinnen von Carbon Creek, davon:
unbekannter Darsteller als Taxifahrer
unbekannte Darstellerin als Sekretärin
6 unbekannte Darsteller als Bewohner von Pittsburgh, davon:
5 unbekannte Darstellerinnen als Bewohnerinnen von Pittsburgh, davon:
Weitere Synchronsprecher
Armin Berger als Bergarbeiter in der Menge
Ivar Combrinck als Bergarbeiter in der Menge
Ulrich Frank als Stimme eines Kunden
Tobias Lelle als Stimme eines Radiosprechers
Gerd Rigauer als Bergarbeiter in der Menge
Gerd Rigauer als grüßender Passant
Gerd Rigauer als Stimme eines Händlers
Wolfgang Schatz als Bergarbeiter in der Menge
Wolfgang Schatz als Stimme eines TV-Sprechers
Manfred Trilling als Bergarbeiter in der Menge
Elisabeth von Koch als ältere Frau im Hintergrund (unbestätigt)

Verweise[Bearbeiten]

Ereignisse
1945, 1957
Institutionen & Großmächte
Big_Creek_Manufacturing_and_Sales_Co., Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Universität
Kultur & Religion
8-Ball, Buch, Buddhismus, Dollar, Fakir, Handtasche, Ich liebe Lucy, Meditation, Mönch, Poolbillard, The Three Stooges, The Twilight Zone, Western
Personen
Neil Armstrong, Dix, Ellis, Mrs. Garrett, Garrett (Sohn), Gavin, Moe Howard, Thompson, Tim, Wilcox
Schiffe & Stationen
D'Vahl
Orte
Carbon Creek, Carlsbader Höhlen, Doylestown, Indien, New Mexico, Pennsylvania, Pittsburgh, State Highway 138, Tibet, White Sands, Yellowstone-Nationalpark
Astronomische Objekte
Erde, Mars, Mond (Satellit)
Wissenschaft & Technik
Artillerie, Fernseher, Kaugummiautomat, Klettverschluss, Partikelwaffe, Sputnik, Tankstelle
Speisen & Getränke
Apfel, Backpulver, Bier, Clabber Girl, Ei, Essig, Freitag, Grüne Bohne, Hühnchen
sonstiges
Hausaufgabe, Kopf, Stipendium, Urlaub, Zigarette

Quellenangaben[Bearbeiten]