Der Symbiont

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Während Deep Space 9 vorübergehend nur von einer Notmannschaft betreut wird, versucht der Trill Verad den Symbionten Dax zu übernehmen.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

Deep Space 9 wird auf Grund eines Plasmasturms im Denorius-Gürtel evakuiert. Mitten im Sturm nähert sich ein offensichtlich in Not geratenes Schiff der Station. An Bord befinden sich zwei klingonische Söldner, der Trill Verad, sowie dessen Freundin Mareel. Durch Quarks Hilfe können sie die Sicherheitssysteme umgehen und die gesamte Notbesatzung der Station gefangen nehmen. Bald stellt sich heraus, dass es Verad auf den Dax-Symbionten abgesehen hat. Aufgrund seiner labilen Persönlichkeit wurde er vor Jahren als Kandidat für die Vereinigung abgelehnt. Er zwingt Dr. Bashir dazu, den Symbionten aus Jadzia zu entfernen und bei sich einzusetzen, da er sonst alle Gefangenen töten lassen will. Nach der OP verändert sich der zuvor schüchterne Verad in einen selbstbewussten Trill. Auch Mareel gegenüber ist er nun abweisend, was Sisko die Gelegenheit gibt sie gegen Verad aufzubringen. Jadzira geht es unterdessen immer schlechter, da sie nach der langen Vereinigung ohne den Symbionten nicht überleben kann. Auf Grund der Veränderungen, die Verad erfährt, beginnt sich Mareel gegen ihn zu stellen und hilft Sisko schließlich ihn zu überwältigen. Dadurch kann Jadzia den Symbionten zurück erhalten und überlebt. Verad, bei dem die Vereinigung noch nicht abgeschlossen war, bleibt als gebrochener Mann zurück.

Langfassung[Bearbeiten]

Prolog[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Raumstation Deep Space 9
Commander Sisko
Sternzeit 47182,1
Durch eine gewaltige Plasmaspaltung mussten wir Bewohner und Besatzung von Deep Space 9 evakuieren. Bis alles wieder normal verläuft sind wir gezwungen die Station mit einer Notmannschaft in Betrieb zu halten.

Während im All der Plasmasturm tobt, ist es auf Deep Space 9 ruhig. Es gibt keine größeren Störungen. Major Kira, Commander Sisko und Lieutenant Dax überwachen die Geschehnisse von der OPS aus. Kira muss sogar die Cardassianer loben, die diesen Ort ihren Worten zufolge für die Ewigkeit gebaut haben. Dax sagt, dass die Orinoco startklar an Rampe C auf sie wartet. Sisko fragt, ob es etwas neues von Chief O'Brien und Odo gibt. Dax sagt, dass sie unterwegs in Richtung Andockring sind. Sisko ruft sie nun. O'Brien und Odo sind derweil mit dem Versiegeln der Luftschleusen in den Pylonen und im Andockring beschäftigt. Gerade als sie die Versiegelung der Luftschleusen der Ebenen 21-23 abgeschlossen haben. Sie werden nun die anderen Schutzwände überprüfen, um sicherzustellen, dass keine Schäden durch den Plasmaaustritt entstanden sind. Dies dürfte nicht lange dauern und O'Brien schließt den Kanal. Als sie weitergehen, bemerkt der Constable ein Geräusch in einer der Luftschleusen. Der Chief und der Formwandler finden nach dem Öffnen einer Luftschleuse Quark und Odo fragt ihn, was er hier macht, wo er doch von Commander Sisko den strikten Befehl erhielt, in der Bar zu bleiben. Quark bittet ihn, nicht zu streng zu sein, weil er allein hier sei, um beim Schutz der Station zu helfen. Odo erwidert, dass der einzige Grund dafür, dass er noch auf der Station ist, ist, dass es für seine 600 Barren Latinum in keinem der Schiffe Platz gab und er nicht bereit war, diese zurückzulassen. Dies erkläre aber noch nicht, was er hier draußen im Andockring zu suchen habe. Der Barkeeper gibt an, sich nur von Rom, seinem Bruder verabschiedet zu haben, doch dessen Shuttle verließ die Station vor mehr als drei Stunden. Quark sagt, dass Rom nun einmal sein Bruder ist, selbst wenn er ein Idiot ist. Er fragt nun O'Brien, ob er Geschwister hat und dieser antwortet, dass er zwei hat. Quark erkundigt sich nun, ob sie Tränen in den Augen hatten, als er zur Sternenflotte ging und O'Brien bestätigt dies. Dann fordert er ihn auf, es Odo zu erklären, damit er es vielleicht verstehe. Odo zweifelt an Quarks Bruderliebe und schickt den Ferengi zurück ins Quark's, ohne zu wissen, dass dieser ein unbekanntes Gerät an der Schleuse zurücklässt.

Akt I: Schiffbruch[Bearbeiten]

Die Ekina wird per Traktorstrahl zur Station geschleppt

Dax sagt auf der OPS, dass die Stärke des Sturms 37 % zugenommen hat. Kira fragt, ob es eine Möglichkeit gibt, vorherzusagen, wie lange er anhalten wird. Dax antwortet, dass sie das genausowenig wie Kira weiß. Plasmastürme seien extrem selten, aber von der wissenschaftlichen Seite her, haben sie nun die Gelegenheit ihn zu studieren. Kira meint ironisch, dass sie da ja richtig Glück haben. Die Notbesatzung auf der OPS hat alles im Griff, als Dr. Bashir kommt. Er ist von der Aussicht vom Promenadendeck auf den Sturm begeistert und berichtet, dass der Bereich nun versiegelt ist. In diesem Moment meldet Dax ein kleines Schiff. Da kein visueller Kontakt möglich ist, beschränkt man sich auf Audiokommunikation. Das Schiff ist schwer beschädigt und es ist nicht möglich die Crew auf die Station zu beamen. Daher beschließt Sisko, das Schiff mit einem Traktorstrahl zu erfassen und an Andockrampe 4 zu ziehen. Bashir begibt sich sofort auf die Krankenstation, damit er eventuell Verletzte versorgen kann. Sisko ruft O'Brien und schickt ihn zur Andockschleuse, die Gäste zu empfangen und die Verriegelung aufzuheben.

An der Andockrampe angekommen, öffnen der Chief und Odo den Zugang zum Frachter. Im Schiff scheint Rauch ausgetreten zu sein. Mareel kommt herausgelaufen und O'Brien kümmert sich sofort um sie. Doch in diesem Moment stürzen sich zwei Klingonen auf die überraschten Offiziere. Sie überwältigen sie und nehmen ihnen die Kommunikatoren ab. O'Brien sagt, dass die Föderation und das klingonische Reich seit langer Zeit Verbündete sind. Der Klingone antwortet, dass das Reich von tattrigen Idioten und verängstigten, alten Frauen regiert werde, die es nicht wert seien, den Namen Klingone zu tragen. Ein völlig verunsicherter Trill folgt den dreien und behauptet, dass niemandem etwas geschieht, wenn jeder das tut, was er verlangt. Sie zwingen Odo sich in einen mitgebrachten Behälter zu begeben, um ihn aus dem Verkehr zu ziehen. Dann gehen sie mit O'Brien weiter.

Auf der Krankenstation wartet Dr. Bashir auf eventuelle Verletzte, als die Besatzung des Frachters mit dem Chief als Gefangenem ankommen. Sofort wird dem Doktor der Kommunikator abgenommen. Er wird gezwungen, den Behälter, in dem sich Odo befindet, in einer Stasiskammer zu verstauen. Die Gruppe macht sich anschließend auf den Weg zur OPS.

Dort angekommen, werden der restlichen Besatzung die Kommunikatoren abgenommen. Verad, der Trill, und Mareel, seine Begleiterin, beginnen die Systeme zu manipulieren, während der Klingone T'Kar die Gefangenen bewacht. Diese wundern sich, wie die Fremden das Sicherheitssystem überwinden konnten. Der Chief ist sich sicher, dass Quark dahinter steckt, weil sie ihn in einer der Luftschleusen trafen. Kira will mit diesem eine Unterhaltung führen, wenn das hier gut ausgeht. Sisko erkundigt sich bei Dax, ob sie den Trill kennt, doch sie verneint dies.

Unterdessen besucht Yeto, der zweite Klingone, Quark in dessen Bar. Dieser wartet schon auf die Besucher, denn er hat den Invasoren in dem Glauben geholfen, ihnen einige Flüssigdatenketten verkaufen zu können und hofft nun auf seinen Profit. Doch der Besucher hat nicht die Absicht, etwas zu kaufen. Vielmehr nimmt der Klingone Quark nun ebenfalls gefangen und beschimpft ihn als Dummkopf.

Kira knöpft sich Quark vor

Auf der OPS stellt Sisko die Frage, was die Fremden wollen. Der Klingone sagt, dass er die Frage seinem Auftraggeber fragen soll. Verad bittet nun um ihre Kooperation, damit das alles hier nicht lange dauern wird. Sisko fragt, was nicht lange dauern wird. Er wird unterbrochen, als Yeto Quark bringt. Kira nimmt sich den Ferengi vor, doch er tut so, als wisse er von nichts. Sisko verlangt zu wissen, was er will. Verad, der immer noch sehr unsicher wirkt, erklärt auf die erneute Frage von Sisko, dass er Dax will. Der Commander stellt sich schützend vor Jadzia und teilt dem Mann mit, dass die Frau nirgendwo hingeht. Doch er ist nicht an Jadzia interessiert. Er will den Symbionten Dax. Dieser stehe ihm rechtmäßig zu und sollte ihm schon seit Jahren gehören.

Akt II: Verad Dax?[Bearbeiten]

Bashir will die Operation nicht durchführen.

Sofort wendet Bashir ein, dass sie stirbt, wenn der Symbiont aus Jadzia entfernt wird. Sisko hat jedoch bereits erkannt, dass Verad dies weiß. Dieser versichert, dass es ihm leid tut und wünschte, es gäbe einen Weg Dax zu verschonen. Jedoch will er den Transfer trotzdem durchführen. Er hat sein ganzes Leben darauf hingearbeitet vereinigt zu werden. Er studierte jede Stunde seines Lebens, verzichtete auf alles und trat vor die Symbiose-Kommission. Sein ganzes Dasein wurde dort auf ein Wort reduziert: Ungeeignet. Dax sagt ihm, dass es Unsinn ist, sich deswegen zu schämen. Weder ihre Eltern, noch ihre Schwestern unterzogen sich einer Symbiose und ihre Leben sind dennoch glücklich. Es wird nur einer von zehn Trills ausgewählt, sich zu vereinigen. Verad sagt, dass es ihr leicht fällt, das zu sagen, weil sie eine derjenigen war, die ausgewählt wurden. Kira wundert sich, warum Verad ausgerechnet den Symbionten Dax haben will, wo es doch tausende Symbionten gibt. Der behauptet, dass der Dax-Symbiont am besten mit seinen Interessen wie Wissenschaft und Diplomatie harmoniert und er deshalb diesen Symbionten will. Doch Sisko erkennt den wahren Grund. Es ist das Wurmloch. Verad will nach der Vereinigung in den Gamma-Quadranten verschwinden. Mareel fragt, ob sie das nicht verstehen können. Dax weist den Trill noch einmal auf die Risiken hin, die bestehen, wenn ein falscher Wirt mit einem Symbionten vereinigt wird. Sie verstehe seine Frustration, doch es gebe Gründe, wieso er nicht auserwählt wurde. Doch alle Einwände bleiben erfolglos. Verad sagt, dass sie sein Leben durch diese Entscheidung zur Mittelmäßigkeit verdammten und er will nicht den Rest seines Lebens daran denken, was er erreichen hätte können. Die Klingonen packen nun Dax und Bashir. Da Bashir sich weigert, Jadzia den Symbionten zu entfernen, schießt Verad O'Brien an. Bashir will zu ihm gelangen, doch der Klingone hält ihn fest. Verad droht ihm, dass er ihm entweder helfen soll, oder sie würden sterben. Daraufhin bittet Jadzia den Doktor den Transfer durchzuführen, um nicht das Leben der anderen zu gefährden. Bashir willigt ein, doch er besteht darauf zunächst die Wunde des Chiefs zu behandeln. Dann verabschiedet sich Verad von Mareel. Er verspricht ihr, dass alles gut werden wird und geht mit Yeto, Dax und Bashir zur Krankenstation.

Auf der Krankenstation bereitet der Doktor alles für die Operation vor. Dax und Verad liegen auf Behandlungstischen. Er will Verad einen Deltawellenerzeuger aufsetzen, der ihn während der Prozedur ruhigstellen soll. Doch der Trill weigert sich. Er will alles genau verfolgen und fordert, dass ein Monitor für ihn aufgestellt werden soll, um Bashir gegebenenfalls unterstützen zu können. Außerdem soll er einen neuroelektrischen Supressor benutzen. Falls Probleme auftreten, könnte er dem Arzt so sofort helfen. Dann sagt er, dass sie keine Zeit verlieren sollen. Bashir entschuldigt sich bei Dax und diese sagt, dass er getan hat, was er konnte. Jadzia bekommt dann einen Deltawellenerzeuger und schläft daraufhin ein.

Bashir entnimmt Jadzia den Symbionten

Unterdessen fragt Kira, wie lange Jadzia ohne den Symbionten überleben wird. Der Commander meint, dass der Symbiont bald sterben wird. Sisko ist sich sicher, dass sie, da sie noch jung ist, sicher die Nacht überleben wird. Da T'Kar Unterhaltungen verboten hat, geht er dazwischen und tritt dem Chief gegen die, durch den Phaser verletzte Schulter. Sisko nimmt das zum Anlass und geht auf den Klingonen los. Kira nimmt sich Mareel vor. Sisko behält zwar die Oberhand, aber da Kira von Mareel überwältigt wird, kann sie den Commander mit vorgehaltenem Phaser zur Aufgabe zwingen und teilt ihm mit, dass sie ihn notfalls erschießt, wenn es sein muss.

In der Zwischenzeit entfernt Dr. Bashir den Symbionten aus Jadzias Bauchraum und trennt die Verbindung der beiden. Danach pflanzt er Dax in Verad ein. Dieser fühlt beim Einsetzen des Symbionten erst einen großen Schmerz, als der Transfer aber durchgeführt ist, beruhigt er sich schnell.

Verad und Sisko tauschen Erinnerungen aus

Quark befürchtet auf der OPS, dass sie alle getötet werden und fühlt sich selbst als Opfer des Ganzen. Doch Kira macht ihm klar, dass die Situation für ihn ein Nachspiel haben wird, denn er ist für den voraussichtlichen Tod von Jadzia verantwortlich. Sie fragt, wie vier bewaffnete Terroristen durch das Sicherheitssystem des Andockrings gekommen sind, doch Quark weicht aus. Kira sagt, dass er auf jeden Fall erledigt sei, weil er sie verkauft habe und Dax seinetwegen sterben müsse. Dann geht sie zum Kontrolltisch. Mareel erkundigt sich nach Kiras Befinden und sagt, sie hätte vor, niemanden zu verletzen. Kira antwortet, dass sie das Jadzia sagen sollte. Mareel sagt, dass dies etwas anderes sei. Kira fragt, ob sie das selbst glaubt. Sie ist der Überzeugung, dass Verad keine andere Wahl hat und in seiner Schuld zu stehen. Der Trill holte sie aus den Straßen von Khefka IV, in denen sie aufgewachsen ist. Sie würde alles für ihn tun. Sisko fragt, wie sie Verad getroffen hat. Sie berichtet, dass er öfter das Haus besuchte, in dem sie arbeitete. Sie half ihm, sich zu entspannen. Dann wurde er nach Trill zurückgerufen und sie wollte mitkommen. Seitdem seien sie unzertrennlich. Kira fragt, ob sie deswegen jetzt für ihn tötet. Mareel erklärt, dass sie ihm sein Leben schuldet und alles für ihn tut, was in ihrer Macht steht. Sisko fragt sie, ob sie auch dazu bereit ist, ihn zu verlieren, denn nach der Vereinigung wird er nicht mehr der gleiche Mann sein. Doch Mareel glaubt, dass Sisko sie belügt, hatte Verad sie doch davor gewarnt, dass Sisko dies versuchen wird. Sie ist fest davon überzeugt, dass der Trill danach immer noch derselbe ist, doch der Commander versucht ihr die Illusion zu nehmen. Er sei vielmehr eine Mischung aus Verad, Dax und allen Wirten vor ihm. Siskos Erklärung bleibt jedoch ohne Erfolg. Mareel liebt ihn und wird immer zu ihm stehen.

Dann kommt Verad auf die OPS zurück. Selbstbewusst wie nie. Mareel geht zu ihm und umarmt ihn. Er sagt, dass er nicht einfach Verad ist, sondern er ist nun Verad Dax.

Akt III: Ende einer Freundschaft[Bearbeiten]

Jadzia geht es unterdessen nicht so gut. Bashir tut alles, um sie zu stabilisieren. Er will Yeto dazu überreden, ihn zu unterstützen. Doch er will nicht, er verachtet Jadzia, da sie sich einfach abschlachten lässt. Wer sich wehrt, überlebe auch. Bashir fährt den Klingonen an und bringt ihn dazu, die Wunde von Jadzia zu versorgen. Der Doktor weckt unterdessen die Patientin auf. Jadzia fühlt sich ohne ihren Symbionten alleine. Bashir verspricht alles zu tun, um sie zu retten. Sie müssten nur rechtzeitig den Symbionten zurückbekommen. Dax hat derweil große Angst. Bashir versichert ihr, dass sie nicht sterben wird. Dax spürt derweil eine Leere in ihr.

Sisko beendet die Freundschaft zu Dax.

Unterdessen versucht Sisko auf der OPS eine Verbindung zu Verad aufzubauen, kennt er Dax doch am längsten. Der neue Wirt ist begeistert und sie beginnen von alten Zeiten zu reden. Er findet es phantastisch, die Ideen und die Lebenserinnerungen von acht Personen in sich zu tragen. Sisko sagt, dass die Station für ihn doch jetzt ganz anders aussehen müsse. Die Station ist für ihn nun wie ein Zuhause und er erinnert sich an das erste Treffen zwischen Curzon und Benjamin, dessen Junggesellenparty, ihre gemeinsame Zeit auf der USS Livingston, und all die anderen gemeinsamen Erlebnisse. Verad erinnert sich nun, dass der Wissenschaftsoffizier Kustanovich acht Portionen andorianische Fledermäuse verdrückte. Sisko fragt, ob er sich an seine Hochzeit erinnert und Dax antwortet, dass er sich zumindest an die Junggesellenparty erinnert, bei der es drunter und drüber ging. Auch erinnert er sich an die Erinnerungen, die Benjamin mit Jadzia verbinden. An die Zeit der Entdeckung des Wurmlochs. Verad weiß, wie stolz die junge Frau darauf ist und Sisko erinnert ihn daran, dass er die Frau nun sterben lassen will. Allerdings ist Verad das unangenehm und will nicht darüber reden. Doch der Commander gibt nicht nach und macht ihm klar, dass die Frau stirbt. Auch wenn ihre Erinnerungen in ihm weiter leben, so ist es doch ihr Tod. Verad weiß das und will sich nicht im Gamma-Quadranten verstecken. Er will vielen Welten helfen. Doch Sisko hat eine andere Vorstellung. Verad soll Jadzia helfen. Er will nicht, und schiebt vor, dass der Symbiont für einen so schnellen erneuten Transfer wahrscheinlich noch zu erschöpft ist. Doch Sisko ist sich sicher, dass das kein Problem darstellt. Mareel geht dazwischen und will, dass Verad sich nicht mehr mit Sisko unterhält. Doch Verad weist sie zurecht, sind Dax und der Commander doch alte Freunde. Dann schickt er sie zu den anderen und fragt Sisko dann, ob sie noch Freunde sind. Sisko fordert ihn auf, als Beweis dafür runter auf die Krankenstation zu kommen. Da Verad nicht bereit ist, den Symbionten zurückzugeben, kündigt Sisko die Freundschaft. Er ist nicht mehr der Dax, den er kannte und beendet ihre Freundschaft.

Akt IV: Nicht Benjamin[Bearbeiten]

Quark greift T'Kar an

Der Trill zieht sich in Siskos Büro zurück. Mareel bringt O'Brien unterdessen eine senarianische Eibrühe und Sisko nutzt die Gelegenheit, mit der Frau ins Gespräch zu kommen. Der Commander macht sie darauf aufmerksam, dass sich die ganze Art von Verad geändert hat. Mareel gibt an, dass sie sich darüber freut, doch ihr ist anzumerken, dass dies nicht wirklich stimmt. Sisko macht ihr klar, dass Verad in der Art, in der sie ihn kannte, nicht mehr existiert. Er fordert sie auf, mit Verad zu sprechen, um ihm zu beweisen, dass sich zwischen den beiden nichts verändert hat. Doch ihre Angst vor der Wahrheit ist spürbar.

Nun will Quark etwas unternehmen. Er rollt eine Münze zu T'Kar, die an seinem Fuß liegen bleibt. Als sich T'Kar danach bückt, greift Quark ihn an. Wie zu erwarten war, hat der Ferengi keine Chance und wird von dem Klingonen auf den Boden geschleudert und gibt an, sich am Ohr verletzt zu haben. Verad, der das alles mit angesehen hat, fordert Mareel auf, Quark auf die Krankenstation zu bringen.

Nachdem der Ferengi auf der Krankenstation ankommt, schreit er vor Schmerzen und Quark sagt, dass ihm alles weh tut. Dann untersucht ihn Bashir. Zuerst behauptet er, dass es nichts schlimmes ist, doch auf Quarks Kopfschütteln hin, meint der Doktor, dass die Ohren der Ferengi sehr empfindlich sind und deshalb eine weiterführende Behandlung notwendig sei.

Auf der OPS sagt Verad, dass die Stärke des Sturms um 20 % nachlässt. Da der Sturm nun nachlässt, kann Verad die Station bald verlassen. Er bedankt sich bei Mareel und teilt ihr mit, dass sie und die Klingonen die Station eine Stunde, nachdem er gegangen ist, verlassen sollen. Dann teilt er ihr mit, dass sie auf ihn am Treffpunkt warten soll. Mareel versteht, was das heißt, war es doch ursprünglich so abgemacht, dass er am Treffpunkt auf sie wartet.

Quark knackt den Verschluss von Odos Gefängnis.

Bashir behandelt weiter Quarks Ohr. Dieser schreit weiter vor Schmerzen und Yeto droht, ihn von seinem Elend zu befreien, wenn er nicht aufhört. Bashir sagt, dass es nicht Quarks Schuld sei. Dieser habe eine schwere Quetschung am Ohrläppchen und möglicherweise ein verrenktes Gehörknöchelchen. Bei Ferengis könnte das schwerwiegende Folgen haben. Doch er braucht erneut Yetos Unterstützung. Der Klingone hilft widerwillig bei der Behandlung. Das gibt dem Doktor in seinem Rücken Zeit, ein Hypospray vorzubereiten. Er verabreicht es dem Klingonen und der fällt um. Quark fragt, wie es Jadzia geht. Der Arzt antwortet, dass er sie stabilisiert hat, man aber nicht sagen könne, wie viel Zeit ihr noch bleibt. Der Arzt meint, dass sie auf jeden Fall den Symbionten zurückbekommen müssen. Bashir holt den Behälter mit Odo aus der Stasiskammer. Der Doktor bekommt den versiegelten Behälter nicht auf. Nun ist Quark an der Reihe. Mit seinen guten Ohren und seiner Erfahrung kann er den delgorianischen Verschlussmechanismus, der laut Quark zwar anspruchsvoll ist, für ihn aber trotzdem kein großes Problem darstellt, knacken und Odo so befreien.

Auf der OPS stellt Verad fest, dass der Sturm weiter abschwächt. Er will aufbrechen und versucht Yeto zu kontaktieren, doch er antwortet nicht. Ihm ist bewusst, was das bedeutet. Odo ist frei. Also machen sich Verad und T'Kar auf zum Schiff. Mareel will, dass er eine Geisel mitnimmt und Sisko bietet sich an. Verad sagt jedoch, dass seine und Siskos Interessen sehr verschieden seien. Zur Sicherheit nehmen sie daher Kira als Geisel mit. Diese geht bereitwillig mit, weil sie sicher ist, dass sie keine Chance haben, die Station zu verlassen, wenn Odo frei ist. Mareel bleibt mit den anderen zurück. Verad verabschiedet sich noch von Sisko und sagt, dass es nicht viele Freundschaften gibt, die zwei Generationen überdauern. Sisko versichert ihm allerdings, dass er ihn wiedersehen wird.

Akt V: Dax bleibt Dax[Bearbeiten]

Wieder versucht Sisko Mareel zu überzeugen, dass es für Verad besser ist, wenn der Symbiont zurück zu Jadzia kommt. Er weiß, dass die Frau von irgendetwas bedrückt wird. Sie erzählt es ihm. Eigentlich sollte Verad am Treffpunkt auf sie warten, doch sie weiß nun, dass er nicht kommen wird. Um beide, Jadzia und Verad zu retten, gibt Mareel auf und übergibt Sisko den Phaser. Sie stellt allerdings klar, dass sie Sisko töten wird, wenn er Verad verletzt. Sisko nimmt die Waffe an sich und sagt ihr, dass er daran nicht zweifelt.

„Verad, nennen Sie mich nicht Benjamin.“

Unterdessen treffen Verad und die anderen bei der Andockrampe ein. Verad öffnet die Schleusentür und geht hinien. Als er die äußere Schleuse öffnen will, ertönt nur ein Warnsignal und es tut sich nichts. Doch ihr Schiff ist weg. Odo taucht auf und erklärt, dass er die Andockklammern gelöst hat. Kira überwältigt mit etwas Hilfe von Odo den Klingonen, doch Verad kann fliehen. Er macht sich auf den Weg zur Shuttlerampe C, wo die Orinoco als letzte Vorsichtsmaßnahme startbereit auf der Station verblieben ist. Dort erwartet ihn jedoch bereits Benjamin Sisko. Verad traut dem Commander, den er immer noch beim Vornamen nennt, nicht zu, dass er auf ihn schießt und damit das Leben des Symbionten aufs Spiel setzt. Sisko sagt, dass er den Tod von Jadzia Dax riskiert, wenn er ihn gehen lässt. Verad sagt, dass dies ein Leben gegen das von acht Leben sind. Er wisse, was mehr wert ist und geht an Sisko vorbei. Doch Sisko beweist ihm das Gegenteil. Er sagt ihm, dass er ihn nicht Benjamin nennen soll und betäubt ihn dann mit seinem Phaser.

Auf der Krankenstation wacht Verad ohne den Symbionten auf. Er fühlt sich leer. Er fragt, was passiert ist. Sisko sagt, dass es vorbei ist und der Symbiont wieder dort ist, wo er hingehört. Verad sagt, dass er so nah dran war und ihn hatte. Jetzt sei er allein. Mareel versichert ihm, dass sie für ihn da sein wird. Verad kann sich jedoch an nichts erinnern. Alles sei fort. Dr. Bashir ruft nun Sisko zu sich. Nebenan wacht Jadzia auf und hat die Erinnerungen an Verad und seine Taten als Wirt des Dax-Symbionten. Sie hat alle seine Gedanken und Erinnerungen und diese sind so traurig. Sie denkt, dass es für immer bei ihr bleibt.

Dialogzitate[Bearbeiten]

zu Quark, der sich überraschenderweise in einer Luftschleuse aufhält

Odo
Was machen Sie hier? Sie erhielten von Commander Sisko den strikten Befehl, in der Bar zu bleiben.
Quark
Behandeln Sie mich nicht wie einen Häftling! Ich blieb freiwillig, Odo. Um beim Schutz der Station zu helfen.
Odo
Der einzige Grund, weswegen Sie noch hier sind, ist, weil es auf den Evakuierungsshuttles für 600 Barren goldgepresstes Latinum nicht genügend Platz gab.

über seinen Bruder Rom

Quark
Er schwitzt, sabbert und kann nicht ohne Pause bis Drei zählen. Aber … auch wenn er ein Idiot ist, er ist nun mal mein Bruder.
Odo
Und Sie würden ihn ohne zu zögern verraten, wenn es für Sie von Vorteil wäre.
Quark
Das heißt aber nicht, dass ich ihn nicht liebe.

nach einem hämischen Lachen von Odo zu O'Brien

Quark
Chief, haben Sie vielleicht Geschwister?
O'Brien
Aber ja. Warten Sie, ich habe zwei.
Quark
Und mussten Sie ihnen jemals auf Wiedersehen sagen?
O'Brien
Ja, als ich zur Sternenflotte ging.
Quark
Und bestimmt hatten Sie auch Tränen in den Augen?
O'Brien
Ich denke, schon.
Quark
Na bitte. Erklären Sie es ihm. Vielleicht versteht er es dann.
T'Kar
Das Reich wird jetzt von tattrigen Idioten und verängstigten alten Frauen regiert, die es nicht wert sind, den Namen Klingonen zu tragen.
Kira
Wenn das hier gut ausgeht, werden Quark und ich eine Unterhaltung führen.

verunsichert

Verad
Dax … Ich will Dax.
Sisko
Sie wird nirgendwo mit hin gehen.
Verad
Nein, nein, ich will nicht das Mädchen. Ich will nur das, was mir rechtmäßig zusteht, was mir schon seit Jahren gehören sollte. Ich … ich will Dax.
Dax
Der Symbiont, Benjamin. Er ist gekommen, um ihn mir zu stehlen.
Dax
Ich weiß Benjamin, Sie werden tun, was Sie können. Nur falls es nicht ausreicht, sollten Sie wissen, dass ich hier sehr glücklich war.
Verad
Ich bin Verad Dax.
Verad
Benjamin, der Symbiont ist von der Operation bestimmt noch sehr geschwächt. Wenn wir jetzt wieder eine Vereinigung vollziehen würden, überlebt er das vielleicht nicht. Wollen Sie das riskieren?
Sisko
Ja, das möchte ich. Die Frage ist nur, wollen Sie es auch?
Mareel
Wieso verschwenden Sie noch Ihre Zeit mit ihm?
Verad
Weil er mein Freund ist. Und jetzt gehen Sie zu den anderen. Wir sind doch noch Freunde, nicht wahr, Benjamin?
Sisko
Das hoffe ich, Dax. Kommen Sie mit mir runter auf die Krankenstation und beweisen Sie es.
Verad
Das kann ich nicht tun.
Sisko
Dann sind Sie nicht mehr die Dax, die ich kannte. Unsere Freundschaft ist beendet.

nachdem sich Quark auf Tkar wirft

Quark
Er ist erledigt, er ist erledigt, er ist…

als Bashir den Behälter mit Odo aus der Stasiskammer holt

Quark
Was tun Sie da?
Bashir
Odo ist da drin.
Quark
Da drin?
Bashir
Ja, und wir müssen ihn unbedingt da raus holen.

mit einem hämischen Lachen

Quark
Sind Sie sicher?
Bashir
Quark!
Quark
War nur ein Scherz.

als Verad Major Kira als Geisel mitnehmen möchte

Kira
Das ist schon in Ordnung. Wenn Odo frei ist, hat er keine Gelegenheit die Station zu verlassen.
Verad
Also Benjamin, ich schätze, das ist ein Abschied. Es gibt nicht viele Freundschaften, die zwei Generationen überdauern. Ich wünschte, es wären drei gewesen.
Sisko
Sie werden mich wiedersehen, Verad.

bevor er auf Verad schießt, nachdem dieser glaubte, Sisko würde das nie tun

Sisko
Verad, nennen Sie mich nicht Benjamin.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Story und Drehbuch[Bearbeiten]

Bezüge zu anderen Episoden (Kontinuität)[Bearbeiten]

Da die Vereinigung mit Verad nicht vollendet war, zählt er wohl nicht als offizieller Wirt des Dax-Symbionten. In der Episode Facetten, in der Jadzia alle vorherigen Wirte des Symbionten trifft, wird er nicht erwähnt.

Produktionsnotizen[Bearbeiten]

Jake Sisko ist in der Episode nicht zu sehen.

Tim Russ hat hier seinen ersten von zwei Auftritten in DS9.

Trivia[Bearbeiten]

Chief O'Brien hat zwei Geschwister.

Nur jeder zehnte Trill wird vereinigt. Weder die Eltern, noch die Schwester von Jadzia besitzen einen Symbionten.

Filmfehler[Bearbeiten]

Synchronisationsfehler[Bearbeiten]

In der deutschen Synchronfassung wird die Sternzeit mit 4718,1 angegeben, die 2 nach der 8 wurde einfach nicht mit übersetzt.

Am Anfang der übersetzten Episode gibt Jadzia an, dass die Intensität des Sturms bei 37% liegt. Allerdings ergibt dies keinen Sinn, da es nicht möglich ist, den Höchstwert eines Sturmes oder aller Stürme vorherzusagen. Im englischen Original wird man dann schlauer. Die Intensität des Sturmes steigt da laut Jadzia nämlich um 37%.

Der Dax-Symbiont wird von Benjamin im Dialog mit Verad "die Dax" genannt. Siehe Dialogzitate.

Merchandising[Bearbeiten]

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung[Bearbeiten]

Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

Institutionen & Großmächte
Klingonisches Reich, Konsulat der Föderation, Sternenflotte, Symbiosekommission
Spezies & Lebensformen
Andorianische Fledermaus, Ferengi, Klingone, Trill-Symbiont
Kultur & Religion
Hochzeit, Junggesellenparty, Vorname
Personen
Anastasia, Curzon Dax, Dax (Symbiont), Kela, Kommunikationsangestellter, Kustanovich, Rom, Tobin Dax, Wissenschaftsoffizier
Schiffe & Stationen
Ekina, USS Livingston, USS Orinoco, Runabout
Orte
Andockrampe 4, Andockring, Klippen von Bole, Pelios-Station
Astronomische Objekte
Bajoranisches Wurmloch, Gamma-Quadrant, Khefka IV, Trill
Wissenschaft & Technik
Ambulanzset, Delgorianischer Verschlussmechanismus, Deltawellenerzeuger, Endorphin, Flüssigdatenkette, Goldgepresstes Latinum, Laserskalpell, Neuroelektrischer Suppressor, Stasiskammer, Traktorstrahl
Speisen & Getränke
Senatianische Eibrühe
sonstiges
47, Ohrläppchen, Quetschung, Rumpfmannschaft

Externe Links[Bearbeiten]