Endars Sohn

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Die Enterprise folgt dem Notruf eines talarianischen Schiffes in den Sektor 21947. Ein menschlicher Junge bringt Picard in eine schwierige Situation.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

In diesem Abschnitt der Episoden­beschreibung fehlt noch die Kurzfassung des Inhalts. Diese sollte eine Länge von 150 bis 250 Wörtern für TOS/TNG/DS9/VOY/ENT/DSC/PIC-Episoden, 75 bis 125 Wörtern für TAS/Short Treks/LDS-Episoden und 300 bis 500 Wörtern für Filme nicht unter-/überschreiten. Begriffe werden in der Kurzfassung nicht verlinkt. Zögere nicht und trage eine kurze Zusammenfassung der Episode nach.

Langfassung[Bearbeiten]

Prolog: Kinder auf einem Kriegsschiff[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Sternzeit 44143.7
Wir haben uns in Sektor 21947 aufgrund eines Notrufs von einem talarianischen Beobachtungsschiff begeben. Das fremde Schiff scheint steuerlos durch den Raum zu treiben und unsere Scanner haben ein lebensbedrohendes Strahlungsleck innerhalb seines Antriebsystems festgestellt.

Keine Antwort vom verlassenen Schiff. Während des Galen-Grenzkonflikts haben die Talarianer ihre Beobachtungsschiffe verlassen, die Selbstzerstörung aktiviert und einen Notruf ausgesandt. Dadurch fielen 219 Schiffe innerhalb von drei Tagen aus. Riker fragt, ob sie ihre Selbstvernichtungsvorrichtung ausschalten können. Data verneint dies. Die Talarianer benutzen einen verzögerten Annäherungsdetonator, der von ihren Sensoren und Tricordern nicht entdeckt werden kann. Data gibt dies zu erinnern, als der Captain ein Außenteam um Dr. Beverly Crusher hinüberbeamen lassen möchte. Ob diese Guerilla-Taktik auch hier angewandt wird, ist nicht klar, denn man kann nicht feststellen, ob die Selbstzerstörung aktiv ist oder nicht. Die Q'Maire, ein talarianisches Kriegsschiff am Rande des Woden-Sektors, antwortet jetzt auf den Notruf, wird aber laut Worfs Sensoranzeigen noch Stunden bis zur Enterprise brauchen. Die Lebenszeichen, die Counselor Deanna Troi auf dem Beobachtungsschiff empfängt, werden immer schwächer und so schickt Picard das Außenteam unter Führung von Riker hinüber. Riker, Worf, Dr. Crusher und zwei Ärzte materialisieren sich auf dem talarianischen Schiff. Worf stellt mit seinem Tricorder fest, dass die Zusatzaggregate versagen. Dort findet man vier junge Talarianermänner und einen menschlichen Jungen. Riker versichert ihnen, dass sie ihnen nur helfen wollen. Alle haben schwere Strahlenschäden und sind der Bewusstlosigkeit nahe, sie werden sofort auf die Enterprise gebracht. Man schlussfolgert, dass es sich um ein Trainingsschiff handeln muss. Riker informiert Picard darüber und dieser lässt mit der Evakuierung beginnen. Worf ortet keine anderen Lebenszeichen.

Akt I: Jono ist Jeremiah[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Nachtrag
Wir haben die Notevakuierung von vier Talarianern und einem Menschen abgeschlossen. Wie dieser junge Mann in die Gesellschaft der Talarianer kam, ist ein Geheimnis.

Der menschliche Junge heißt Jono und wird nun auf der Krankenstation gründlich untersucht. Dr. Crusher untersucht ihn auf Strahlungsverletzungen. Sie sagt, dass es nicht weh tun wird. Außerdem erzählt sie, dass sie einen Sohn hat, der nicht viel älter ist, als er und fragt, ob er ihn kennenlernen will. Jedoch antwortet Jono nicht auf die Frage. Dr. Crusher teilt ihm mit, dass er keine Schäden davongetragen hat, aber Jono ist vollkommen abwesend. Auch als sie fragt, wie es passiert sei, erhält sie keine Antwort. Plötzlich fangen er und seine Kameraden sehr laut zu heulen an: Die Talarianer nennen es B'Nar, eine Äußerung ihrer großen Angst. Picard trifft mit Commander Riker auf der Krankenstation ein und bittet um die Aufmerksamkeit. Als die Talarianer darauf nicht reagieren, klatscht Picard zweimal in die Hände und bittet darum, dass sie ihm zuhören. Dann fordert er sie mit lauter Stimme auf, sofort aufzuhören. Picard findet es so besser und fragt den jungen Mann nach seinem Namen. Troi sagt, dass er nicht reden will und es ihnen nicht gelungen ist mit ihm zu kommunizieren. Jono stellt sich nun vor und bittet nach Hause gebracht zu werden zu seinem Captain, einem Talarianer namens Endar.

Picard spricht mit Dr. Crusher über Jono.

Die Ärztin hat aber noch mehr bei Jono festgestellt: Zwar ist er den Strahlungsverletzungen entgangen, doch hat er einige Knochenbrüche und Gehirnerschütterungen erlitten. Sie will ihn noch auf neurologische Schäden untersuchen. Crusher hat den Verdacht einer Misshandlung, da die Talarianer ihren Feinden gegenüber kein Mitleid kennen. Picard fragt, ob er sich diese Verletzungen vor seiner Gefangennahme zugezogen haben könnte. Dies hält Dr. Crusher allerdings für unwahrscheinlich, da der Junge schon lange Zeit bei den Talarianern leben muss, da er sich völlig assimiliert hat. Mit der Calciumspurenschablone hat sie festgestellt, dass die Verletzungen teilweise sieben Jahre alt sind. Picard fragt, wieso er sich wünscht zurückzukehren, wenn er dermaßen misshandelt wurde. Dr. Crusher antwortet, dass das nicht ungewöhnlich sei und dieses Verhalten vor Jahren als Stockholm-Syndrom bezeichnet wurde. Nun hören sie Jono schreien. Dieser ringt derweil mit Troi und zwei Pflegern und springt vom Biobett herunter. Picard und Dr. Crusher betreten den Behandlungsraum. Jono versucht zu fliehen, während die Pfleger versuchen ihn zu stoppen. Troi sagt, dass sie nur wollte, dass er die Handschuhe auszieht und dabei hat er die Kontrolle verloren. Crusher ruft nun den Sicherheitsdienst auf die Krankenstation. Picard spricht Jono nun an. Dieser wirft Troi vor, ihn nicht in Ruhe zu lassen und ständig zu versuchen sie zu analysieren. Picard sagt, dass sie versucht ihm zu helfen. Dieser verzichtet jedoch darauf und will zu seinen Brüdern und Captain Endar zurückgeschickt werden. Picard fordert ihn auf, nicht herumzutoben. Inzwischen trifft Worf ein. Picard wird von Data gerufen, weil sie einen Subraumfunkspruch vom Sternenflottenkommando erhalten haben, der den jungen Menschen betrifft. Picard geht nun. Dr. Crusher lässt Worf Jono in sein Quartier bringen, wo er bis auf weiteres eingeschlossen wird.

Dort angekommen sagt Jono, dass Worf ein guter Klingone sei und fragt, ob er auch ein Gefangener sei. Worf sagt, dass er nicht gefangen wurde und die Leute seine Kameraden sind. Jono fragt, wieso er sich von einer Frau etwas befehlen lasse. Worf sagt, dass Dr. Crusher sein vorgesetzter Offizier ist. Jono sagt, dass bei seinem Volk eine Frau niemals einen höheren Rang einnehmen könnte, als ein Mann. Worf sagt, dass er ein Mensch ist und bei diesen könnten Frauen genauso weit kommen, wie Männer. Jono sagt, dass er nicht mehr Mensch ist, als Worf. Er sieht sich als Talarianer. Worf sagt, dass er ein wenig durcheinander ist. Dann macht er das Benar, das Klagelied. Worf fordert ihn auf aufzuhören. Jono will jedoch weitermachen, bis er wieder bei seinen Brüdern ist. Worf verlässt nun das Quartier.

Data informiert die Offiziere über Jonos Vergangenheit.

Im Konferenzraum berichtet Data Picard, Riker, Troi und Dr. Crusher, dass durch DNA-Vergleich der Junge als Jeremiah Rossa identifiziert werden konnte. Riker wird bei dem Namen hellhörig und Picard fragt, ob er mit Admiral Rossa verwandt ist. Data antwortet, dass sie seine Großmutter ist. Er ist 14 Jahre alt und wurde auf der Föderationskolonie Galen IV geboren. Seine Eltern, Connor und Moira Rossa starben drei Jahre und neun Monate später bei der Eroberung des Planeten durch die Talarianer, die niemand überlebte. Jeremiah galt daher bislang ebenfalls als tot. Riker erzählt, dass er noch einen Rossa kannte, der bei Kämpfen auf dem Krasner-Außenposten fiel. Picard sagt, dass diese Familie vom Schicksal verfolgt wird und der Admiral beide Söhne verloren hat. Dr. Crusher findet es schön, dass zumindest ihr Enkel wieder aufgetaucht ist. Troi sagt, dass es für alle eine sehr schmerzliche Erfahrung sein wird, wenn Jeremiah in seinem jetzigen Zustand zu seiner Familie zurückkehrt. Zunächst müsse er seine Identität wieder finden und mehr über seine Herkunft erfahren. Picard ist einverstanden und will, dass Troi tut, was in ihrer Macht steht. Diese glaubt allerdings nicht, dass sie viel erreichen kann und der Captain fragt, wieso. Dr. Crusher stimmt ihr zu, weil der junge Mann sich Frauen gegenüber sehr abweisend verhält. Data fügt hinzu, dass die Talarianer eine streng patriarchalische Gesellschaft sind. Troi sagt, dass Jeremiah Vertrauen zu einem Mann bekommen muss, zu einer Vaterfigur mit der er seine Herkunft ergründen kann. Picard wäre die ideale Person dafür. Dieser ist sich jedoch sicher, dass er es nicht ist. Seiner Meinung nach, sollte das jemand tun, der ein wenig Erfahrung damit hat. Troi erwidert, dass er jedoch die einzige Person sei, der Jono ein wenig Achtung entgegen bringt. Wenn ihm jemand begreiflich machen kann, dass er ein Mensch ist, sei Picard der Einzige, auf den er hören wird. Daher liege es an Picard, diese Vaterfigur für den Jungen zu sein. Davon ist der Captain aber leider nicht sehr angetan.

Akt II: Picard tut sich schwer[Bearbeiten]

Picard sorgt sich um seinen Sextanten.

In Jonos Quartier trifft Picard wieder einen heulenden Jungen an, der jedoch bereit ist, dies auf des Captains Wunsch hin zu unterlassen. Picard fragt ihn nochmals warum er das macht. Jono antwortet, dass es ein Brauch seines Volkes ist, wenn sie in Bedrängnis sind. Picard fragt, ob es nicht auch ein Brauch seines Volkes sei auf die Wünsche des Captains zu hören, was Jono bestätigt. Picard untersagt ihm nun das Geräusch und Jono akzeptiert dies. Dann nimmt er einen Stuhl und setzt sich neben das Bett. Etwas unbeholfen bemüht der sich nun um Annäherung, stößt aber nur auf Groll. Picard erklärt ihm, dass er nur will, dass er sich gut fühlt. Jono fragt, ob er ihn nun zu seinem Captain zurückbringen werde. Picard sagt, dass sie um 7:40 Uhr die Qu'Mer treffen und die Talarianer Captain Endar übergeben werden. Jeremiah will auch übergeben werden, doch Picard antwortet ausweichend, dass sie seine Situation mit Captain Endar diskutieren werden. Jono sagt, dass ihm dieser Raum nicht gefällt. Picard will ihm einen anderen Raum zuweisen. Der Junge fühlt sich gefangen, auf seinem Raumschiff lebte er bei seinem Captain. Picard schwant Übles, zurecht. Nun sprechen die beiden in seinen Räumen weiter und Jono blockt ab, als Picard ihn auf seine menschliche Abstammung anspricht. Er nimmt einen klingonischen Dolch in die Hand und Picard fordert ihn auf, diesen wieder hinzulegen. Auch betrachtet er einen Sextanten und Picard sorgt sich schon um das gute Stück. Dann setzt sich Jono. Picard fragt ihn, wieso er immer noch nicht seine Handschuhe ausgezogen hat. Jono antwortet, dass er keine Fremdartigen berühren will. Picard fragt, ob Endar ihm jemals Schmerz zugefügt habe. Jono sagt, dass Schmerz unwichtig ist. Picard sagt, dass es also stimmt. Jono antwortet, dass Schmerz völlig unwichtig ist. Es gehe nur darum die Prüfung zu bestehen. Picard fragt, ob er eine Schmerzprüfung meint, doch Jono antwortet, dass er ihn nicht verstehe. Picard sagt, dass er die Talarianer nicht völlig versteht und das auch nicht müsse. Jono sei kein Talarianer. Dieser steht nun auf und will sich Picards Lügen nicht länger anhören.

Troi macht Picard Mut, dass er mit Jono klarkommt.

Picard weiß nicht recht weiter und versucht nun, sich bei Troi aus der Verantwortung zu argumentieren. Diese meldet sich, wie gewünscht, in seinem Raum. Er bittet sie, sich zu setzen. Dann sagt er, dass er mit Kindern noch nie sonderlich gut umgehen konnte. Aus irgendeinem Grund scheinen sie ihn alle abzulehnen. Er denkt, dass er seine Zeit besser damit verbringt, die Pflichten und Verantwortlichkeiten eines Sternenflottencaptains zu erfüllen. Troi erwidert, dass sie selten eine so gut einstudierte Entschuldigung gehört hat. Picard sagt, dass er gemerkt habe, dass er nicht der richtige für diese Aufgabe sei. Troi sagt, dass sie Lichtjahre durchs All fliegen, Asteroidenstürmen ausweichen, feindlichen Völkern begegnen, aber er kneift wenn man ihn bittet eine Vaterrolle zu übernehmen. Sie bleibt hartnäckig, fordert ihn noch mit Vorwürfen von Feigheit heraus und überredet ihn schließlich, weiterzumachen. Picard antwortet, dass er nicht kneift, sondern nur seine Grenzen kenne. Troi fragt ihn, ob er Freunde hatte, als er Kind war, andere Kinder mit denen er spielte. Picard weicht aus und erklärt, dass er denkt, dass das eine nichts mit dem anderen zu tun habe. Er bezeichnet dies als Unsinn und setzt sich vor seinen Computermonitor. Troi schaltet diesen wieder aus und fragt, was er sagen wollte. Picard sagt, dass er schon als kleines Kind genau wusste, was er werden wollte. Schon damals wollte er in die Sternenflotte eintreten und für ihn kam nichts anderes in Frage. Er verbrachte praktisch seine ganze Jugend damit dieses Ziel zu erreichen. Eine unbekümmerte Jugend hat er in der Tat nie gekannt. Troi sagt, dass fast niemand dazu geboren ist ein guter Vater zu sein. Die meisten sind damit überfordert. Trotzdem versuchen sie ihr bestes zu tun. Picard erkennt, dass er es auch versuchen soll. Troi sagt noch, dass er überrascht sein wird, wie gut er sich anstellen wird und verlässt dann den Raum. Picard akzeptiert dies.

Picard findet Jono in der Hängematte.

Daraufhin begibt er sich wieder zu Jono. Als er das Quartier betritt, hört er dort sehr laute Musik, die er als Krach empfindet und vom Computer abschalten lässt. Er fragt den Computer, was er gerade gehört hat und dieser antwortet, dass es sich um Alba Ra, eine zeitgenössische talarianische Musikform handelt. Picard ruft nun nach Jono und findet ihn in einer Hängematte liegend. Dieser sagt, dass er seine Musik abgestellt habe. Picard sagt, dass er es getan hat und erwartet, dass er sie abgestellt lässt. Dann bittet er ihn herunterzukommen und Jono klettert heraus. Picard meint, dass er es sich bequem gemacht habe und Jono antwortet, dass er nicht in ihren Betten liegen kann, weil sie seinem Rücken wehtun. Picard bittet ihn zu ihm zu kommen und zeigt ihm auf einem PADD ein Bild seiner Eltern mit dem Baby Jeremiah. Jono besteht darauf, dass sein Name Jono sei. Picard sagt, dass er aber als Jeremiah auf Galen IV geboren wurde. Diese ist später während eines Grenzkonflikts zerstört worden. Picard sagt, dass er sogar einmal lachen konnte. Picard fragt ihn, ob er sich an irgendetwas erinnert, an seine Eltern oder sein Zuhause. Jono antwortet, dass Endar ihn gerettet habe. Picard sagt, dass Jonos Eltern von den Talarianern getötet wurden. Jono antwortet, dass damals Krieg war und das Töten zum Krieg gehört. Sie werden nun von einem Ruf Rikers unterbrochen, der Picard informiert, dass sie Sichtkontakt mit dem talarianischen Schiff Qu'Mer haben. Jono will sofort aus dem Quartier laufen, weil Endar da ist. Picard weist ihn an, dort zu bleiben, bestätigt Rikers Information über den Kommunikator und verlässt dann das Quartier. Jono setzt sich nun an den Tisch und betrachtet erst sein Foto und dann eines von ihm und seiner Mutter. Er erinnert sich wieder an die Stimmen seiner Eltern während des Kampfes in der Kolonie.

Picard betritt wenig später die Brücke und verlangt von Data einen Lagebericht. Dieser sagt, dass die Qu'Mer eine feste Position auf der Koordinate 0413.015 hält. Die Entfernung beträgt 506 Kilometer. Picard fragt, ob die Waffensysteme aktiviert sind, was Data verneint. Worf empfängt einen Ruf und Picard lässt ihn auf den Schirm legen. Picard und Endar stellen sich wechselseitig vor und Picard informiert ihn, dass sie vier Mitglieder der Crew ihres Beobachtungsschiffes gerettet haben. Sie wurden medizinisch versorgt und sind transportbereit. Captain Endar sagt, dass sie ihre Hilfe würdigen und übermittelt die Koordinaten für den sofortigen Transport. Riker sagt, dass es keine Probleme geben wird. Picard spricht nun an, dass sie einen Menschen unter seiner Crew gefunden haben. Endar weiß, dass es sich um Jono handelt. Picard antwortet, dass er in Wirklichkeit Jeremiah Rossa heißt. Endar erkundigt sich nach seinem Zustand. Picard sagt, dass er nicht verletzt ist, aber als Repräsentant der Föderation verlangt er eine Erklärung wieso dieses Kind so viele Jahre von den Talarianern festgehalten wurde. Endar sagt, dass er ihm keinerlei Erklärungen schuldig ist und sieht ihn als seinen Sohn an.

Akt III: Die Fronten verhärten sich[Bearbeiten]

Computerlogbuch,
Captain Picard,
Nachtrag
Captain Endars Behauptung, dass Jeremiah Rossa sein Sohn sei, ist keinesfalls akzeptabel. Dennoch habe ich, um eine Eskalation zu vermeiden, den talarianischen Führer eingeladen, an Bord der Enterprise zu kommen und diese Angelegenheit von Angesicht zu Angesicht zu diskutieren.
Q'Maire und Enterprise-D vis-à-vis

Im Transporterraum empfangen Picard, Worf und Riker Endar und geleiten ihn durch das Schiff. Wenig später spricht Picard mit Endar in seinem Bereitschaftsraum. Endar berichtet freimütig, dass er der Kommandant der Streitmacht war, die die Eindringlinge auf Galen IV zurückwarf. Er obt die Föderationstruppen dafür, dass sie tapfer gekämpft haben. Picard sagt, dass unter ihnen Connor und Moira Rossa waren. Endar nimmt das an und erzählt, dass er nach der Schlacht dieses schreiende Kind, begraben unter dem Körper einer jungen Frau fand, seiner Mutter vermutlich. Es war fast niemand mehr am Leben auf Galen IV. Daher fragt er, ob er es bei der Leiche seiner Mutter zurücklassen hätte sollen. Picard sagt, dass er die Föderation benachrichtigen hätte müssen. Picard sagt, dass die Verschleppung eine grobe Verletzung ihrer Übereinkunft war. Endar entgegnet, dass die Traditionen seines Volkes ihm erlaubten, den Jungen mit zunehmen. Picard fragt, welche Tradition ihn ermächtigt, ein hilfloses Kind zu verschleppen. Endar antwortet, dass er seinen Sohn durch die Hand eines Menschen auf Castal I verlor. Die talarianischen Bräuche erlaubten ihm, das Kind eines getöteten Feindes an seiner Stelle anzunehmen. Picard fragt sich, ob sich dieser Brauch auch darauf erstreckt, das Kind zu misshandeln. Endar fragt, was er damit meint, und Picard berichtet, dass ihre Ärztin festgestellt hat, dass Endar so schwere Verletzungen hatte, dass sie von Folter herrühren konnten. Dies bezeichnet Endar als Unsinn und Picard will eine Erklärung für die gebrochenen Rippen, die Gehirnerschütterung und den Armbruch. Dem Vorwurf der Misshandlung und Folter an Jeremiah entgegnet Endar damit, dass Jono sich diese Verletzungen beim Spiel und beim Training zugezogen hätte. Jono hat sich die Rippen gebrochen, als er auf einem T'Stayan ritt. Es hat sechs Hufe und war ein äußerst kräftiger Bulle. Den Arm brach er sich im Wettstreit mit anderen Jungen. Er ertrug den Schmerz und gewann den Wettbewerb. Eines Tages wird er ein großer Krieger sein. Picard fragt, ob er nicht verdient, mehr als das zu werden. Er will nicht zulassen, dass Jeremiah Rossa wieder in ihren Gewahrsam kommt. Seine richtige Familie warte auf der Erde auf ihn. Niemand ist zu Verhandlungen bereit und so kündigt Endar an, die Enterprise nicht ziehen zu lassen, solange Picard ihm den Jungen nicht ausliefert. Man droht sich weiter: Die Sternenflotte ist über den Vorfall informiert und Endar hat Verstärkung angefordert. Picard fragt, ob er wirklich einen Krieg wegen des Jungen beginnen will. Endar fragt, ob Picard das nicht für seinen einzigen Sohn machen würde. Picard sagt, dass sie seit Jahren Frieden haben und will nicht Hals über Kopf einen Krieg anzetteln. Endar bittet Jono zu sehen, da Picard dann klar werden würde, dass er immer ein guter Vater war. Jono sei immer glücklich bei ihm gewesen.

Dr. Crusher rät von einem Treffen Jonos mit Endar ab.

Picard bespricht die Situation mit Troi und Dr. Crusher im Büro der Ärztin. Diese hält es für unklug, Endar Jono besuchen zu lassen. Sie denkt, dass eine gewisse Gefahr besteht, weil jemand der Kinder misshandelt, einen enormen Einfluss auf diese haben könne. Picard sagt, dass er nicht überzeugt ist, dass der Junge misshandelt wurde. Er hat mit seinem Vater geredet und wenn er sich nicht sehr täuscht, liegt ihm das Wohl des Jungen sehr am Herzen. Troi spürt, dass Jono sich zu erinnern beginnt. Er befindet sich in einer sehr schwierigen Phase und fragt, wie sie sein Vertrauen gewinnen sollen, wenn sie den Mann, den er als Vater ansieht, wegschicken. Picard gibt außerdem zu bedenken, dass sie sich in talarianischem Territorium befinden. Ein diplomatisches Vorgehen ist erforderlich und Picard stimmt dem Treffen zu. Dr. Crusher rät dazu, sie keine Sekunde allein zu lassen und Picard ist damit einverstanden.

Wenig später bringt Picard Jono in die Aussichtslounge, wo Troi mit Endar bereits wartet. Jono geht zu Endar und sie begrüßen sich indem sie ihre Stirnen aneinander legen. Picard und Troi stehen am anderen Ende des Konferenztisches und blicken zur Tür und haben ihre Rücken den beiden zugewandt. Endar fragt, ob Jono gut behandelt wurde. Dieser bejaht, aber ihm wurde verboten sein B'Nar zu machen. Endar sagt, dass das in Ordnung ist. Er weiß, dass Jono im Herzen geklagt hat. Dann fragt er ihn, was er von diesen Menschen hält. Jono sagt, dass sie wie er aussehen. Endar erwähnt, dass sie ihn hier behalten möchten. Jono ist dies bekannt. Endar sagt, dass er alt genug ist um zu entscheiden und seine Wahl treffen soll. Er fragt, ob es sein Wunsch ist zu bleiben. Jono verneint dies. Endar sagt, dass er nicht hier bleibt. Endar kehrt zurück auf die Qu'Mer. Nun müssten die Menschen entscheiden. Wenn sie ihn gegen seinen ausdrücklichen Willen nicht gehen lassen, wird er um ihn kämpfen. Vielleicht sterbe Jono dabei. Dieser antwortet, dass er bereit ist zu sterben. Dann verabschieden sie sich indem sie sich mit den Stirnen berühren.

Akt IV: Das Auge isst mit[Bearbeiten]

Picard und Troi rätseln über das weitere Vorgehen.

Picard und Troi kehren wenig später auf die Brücke zurück. Worf berichtet, die Sensoren hätten zwei weitere Kriegsschiffe nahe der Grenze ausgemacht, die sich aus entgegen gesetzten Richtungen nähern. Picard fragt Data nach dem Offensivpotenzial der Schiffe. Für gewöhnlich sind die Schiffe mit Neutronenpartikelwaffen, Hochenergie-Röngtenlasern und Quecksilberraketen ausgestattet und somit keine große Gefahr für die Enterprise. Picard ist dennoch nicht gewillt, eines ihrer Schiffe zu zerstören. Riker gibt zu bedenken, dass die Talarianer sich dennoch nicht zurückziehen werden. Doch die Talarianer sind bekannt dafür, bis zum Ende zu kämpfen. Wie also kann man diesen Krieg noch vermeiden? Worf fragt, ob es ein Kind wert ist, wegen ihm in den Krieg zu ziehen. Dr. Crusher sagt, dass er diese Frage nicht stellen würde, wenn es sein Kind wäre. Picard meint, dass es möglich sein muss, dies zu vermeiden. Troi sagt, dass wenn sie Zugang zu Jono finden würden, ihm helfen würden, seine wahre Herkunft zu erkennen, würde er vielleicht bei ihnen bleiben wollen. Riker fragt, ob Endar sich wirklich darauf einlassen würde. Data antwortet, dass wenn Endar die Bräuche der Talarianer respektiert, wird er es tun. Bei den Talarianern hat ein männliches Kind mit 14 das Recht Entscheidungen zu treffen. Es unterzieht sich einer Einführungszeremonie, nach der es die Freiheit erhält für sich zu entscheiden. Picard sagt, dass Endars ganzer Anspruch auf Jono auf talarianischem Brauch beruht und es ihm daher schwer fallen wird, davon jetzt abzuweichen. Worf empfängt nun einen Subraumruf vom Sternenflottenkommando. Picard lässt ihn auf den Schirm legen. Worf fügt hinzu, dass die Nachricht für Jeremiah Rossa ist. Picard lässt nun den Jungen in seinen Raum bringen.

Der Banana Split, den Wesley gleich im Gesicht haben wird

Dort spricht Admiral Connaught Rossa mit Jeremiah und sagt, dass sie die Mutter seines Vaters ist. Sie wünschte, sie könnten persönlich miteinander sprechen, doch das werde warten müssen. Nachdem sie erfuhr, dass er lebt, wollte sie ihn sofort sprechen. Sie hat sich oft gefragt, wie er wohl aussieht. So hat sie sich an seinen Vater erinnert, als er in seinem Alter war. Er stammt aus einer stolzen Familie, in der Viele ihr Leben gegeben haben, um Frieden in die Galaxie zu bringen. Er sei der Letzte der Rossas. Sie ist froh, dass er wiedergefunden wurde und ihr Name nicht ausstirbt. Sie und sein Großvater grüßen ihn mit aller Liebe aus tiefstem Herzen. Sie wünscht ihm eine sichere Heimreise. Dann endet die Nachricht. Jono stellt fest, dass sie eine Sternenflottenuniform trägt und Picard sagt, dass sie Admiral ist. Jono ist etwas überrascht, dass sie einen höheren Rang als PIcard hat. Dann schlägt er auf den Tisch, steht auf und geht umher. Er sagt, dass wenn er zuhause wäre, dann würde er zur Böschung gehen und so schnell wie er kann den Fluss entlang laufen. Er beklagt sich, dass er seine Musik nicht hören und sein B'Nar nicht machen darf. Er fühlt, dass er stirbt, wenn er noch länger hier bleiben muss. Picard will ihm nun zeigen, was er tut, wenn er diese Gefühle hat. Dann verlassen sie den Raum.

Picard nimmt Jono in der Sporthalle in den Arm.

Sie gehen daraufhin in die Sporthalle. Dort erklärt Picard ihm die Regeln von Racquetball. Er muss den Ball an eine der Scheiben schlagen, wenn er zurückkommt zurückschlagen, bevor er zweimal aufschlägt. Picard demonstriert es und Jono gewinnt den ersten Zug. Er sagt, dass er bei allen Spielen gewinnt und Picard will das gern glauben. Dann spielen sie die nächste Runde und sie dauert deutlich länger als die erste. Jono erinnert sich plötzlich durch die Geräusche, die das Aufschlagen des Balles in den Zielfeldern auf der Wand macht, wieder an den Kampf in der Kolonie erinnert, hört die Stimme seiner Mutter und legt die Hände vor das Gesicht. Picard fragt, ob es ihm gut gehe. Jono bestätigt dies und so spielen sie weiter. Jono hört nun wieder die Stimmen und lässt sich auf den Boden fallen. Er windet sich und hält sich den Kopf mit den Händen. Picard nimmt ihn in den Arm und sagt, dass alles gut ist. Jono erzählt, dass seine Mutter ganz rot war. Er hat geschrien, doch sie hat nicht geantwortet. Später erzählt er im Quartier, dass seine Mutter ihm immer vorgesungen hat. An das Lied erinnert er sich allerdings nicht mehr, auch nicht an ihre Stimme. Bevor er sich erinnerte, sei er stark gewesen. Picard sagt, dass dies zum Menschsein gehöre, aber so tief wie er Schmerz empfinde, könne er auch Freude empfinden. Jono kann das nicht glauben und meint, dass er immer so wie jetzt empfinden wird.

Wesley voller Eiscreme

Im Zehn Vorne setzen sich Picard und Jono an den Tisch zu Will Riker und Wesley Crusher. Riker fragt, wie das Racquetballmatch war und Picard antwortet, dass er ihm für das erste Mal ein tolles Match geliefert hat. Jono freut sich bereits auf das Nächste. Picard ist davon überzeugt und bittet ihn sich hinzusetzen. Picard fragt, was er will. Jono fragt Wesley, was er hat. Dieser antwortet, dass es ein Banana Split ist, der sicher zu den größten Dingen im Universum gehört. Wesley fordert ihn auf zu probieren und Riker reicht ihm einen Löffel. Als er diesen betrachtet, erklärt Data, was das ist. Jono sticht nun mit dem Löffel direkt in den Becher und Wesley wird vom Eis getroffen. Riker und Picard lachen darüber. Jono bittet Wesley um Verzeihung, doch auch dieser lacht und auf Jonos Gesicht erscheint ein lächeln. Data versteht nicht, was daran so komisch sei und Riker fordert ihn auf in seiner Datenbank unter Humor, Stichwort Slapstick nachzusehen. Data definiert dies nun als Komödie mit Schwerpunkt auf absurdem Unsinn. Data sagt, dass dies ohne Zweifel eine Variation von "Torte im Gesicht" ist. Riker fragt, ob er es jetzt komisch findet. Data verneint dies, verlässt sich aber auf Rikers Wort und bezeichnet es als sehr amüsant. Wesley will es noch einmal versuchen und bestellt beim Kellner noch zwei Banana Splits. Riker und Picard gehen inzwischen zur Bar und beobachten die beiden. Picard findet es erstaunlich, dass Jono nun ein anderer Mensch sei. Riker hätte nicht gedacht, dass sie ihn jemals lachen sehen. Picard sagt, dass er vor einer halben Stunde noch geweint hat wie ein Baby.

Wieder im Quartier kann Jono am Abend nicht schlafen, etwas treibt ihn um. Er geht im Quartier umher. Picard schläft schon. Er wird kurz wach und sieht Jono neben seinem Bett. Dann hebt Jono einen klingonischen D'k tahg und sticht zu.

Akt V: Der Konflikt spitzt sich zu[Bearbeiten]

Dr. Crusher behandelt Picard nach Jonos Attentat.

Auf der Krankenstation kommt der Captain wieder zu sich. Dr. Crusher stellt fest, dass er zwei oberflächliche Stichwunden hat und lässt eine Krankenschwester ein Instrument holen. Sie behandelt Picards Wunde. Sie stellt fest, dass die Klinge das Brustbein getroffen hat und abgelenkt wurde. Es hätte schlimmer kommen können. Picard erlangt nun das Bewusstsein wieder und erkennt, dass es kein Traum war. Dr. Crusher bestätigt dies und sagt, dass keine lebenswichtigen Organe getroffen und keine Arterie durchschnitten wurde. Picard fragt, wo der Junge jetzt ist. Dr. Crusher sagt, dass er sich in Worfs Obhut befindet. Picard will ihn sofort sprechen, doch Dr. Crusher besteht darauf, dass er warten muss, bis sie fertig ist.

Riker lässt die Waffen aktivieren, als Endar mit einem Angriff droht.

Auf der Brücke meldet Worf, dass sich talarianische Kriegsschiffe nähern und noch 500 Kilometer entfernt sind. Riker lässt das Bild auf den Schirm legen und sie sehen nun drei Schiffe. Riker fragt, ob sich jemand gemeldet hat, was Worf jedoch verneint. Wesley meldet, dass sich die Geschwindigkeit der feindlichen Schiffe verringert. Die Annäherungsvektoren schwanken zwischen 120 und 240 Grad. Riker ruft La Forge und informiert ihn, dass die Talarianer eine Angriffsposition mit einer klassischen Dreierformation einnehmen. La Forge informiert ihn, dass er die Schutzschilde mit Zusatzenergie verstärkt hat. Worf informiert Riker, dass Endar Kommunikation erbittet. Dieser erscheint auf dem Bildschirm und fragt Picard, ob er seine Entscheidung getroffen habe. Riker meldet sich und erkundigt sich, was Captain Endar wünsche. Endar fragt, wo Picard ist. Riker sagt, dass er verletzt wurde und er das Kommando führt. Endar verlangt den sofortigen Rücktransport seines Sohnes. Riker antwortet, dass dies nicht möglich sein wird, weil Jono letzte Nacht Captain Picard angegriffen und versucht hat, ihn zu ermorden. Er steht unter Arrest. Endar sagt, dass wenn er ihm mit den Anderen übergeben worden wäre, dann wäre es nie dazu gekommen. Daher macht er die Menschen für diesen Zwischenfall verantwortlich. Riker sagt, dass sie ihn nicht ausliefern können und die Sternenflotte über die Konsequenzen entscheiden wird. Endar kann das nicht akzeptieren und verlangt erneut die Übergabe seines Sohnes. Wenn er nicht innerhalb von fünf Minuten zurückkehrt, würden sie die Konsequenzen tragen müssen. Riker gibt nun Alarmstufe Rot und Worf meldet, dass die Talarianer ihre Waffen aktivieren. Riker lässt ebenfalls alle Waffen aktivieren. Doch nach diesem Zwischenfall ist an eine Übergabe des Jungen erst recht nicht zu denken.

Der ist unterdessen, eskortiert von zwei Sicherheitsoffizieren, bei Picard auf der Krankenstation erschienen. Picard fragt ihn, warum er das getan habe. Jono behauptet, dass das keine Rolle spielte. Picard sagt, dass es zumindest für ihn (Picard) wichtig ist. Jono antwortet, dass nur wichtig ist, dass der Angriff einem Captain galt. Auf das Angreifen eines Vorgesetzten steht nach talarianischem Gesetz die Todesstrafe und das war Jonos Absicht. Er erwartet durch Picards Hand zu sterben. Dieser sagt, dass er weder durch seine Hand, noch durch eine andere stirbt. Picard will nur wissen wieso, weil er vor ein paar Stunden so glücklich zu sein schien. Jono hat angefangen, sich in der menschlichen Kultur wohlzufühlen und hat Sympathie zu Picard entwickelt. Seinem Gewissen nach fühle es sich aber so an, als hintergehe er seinen Vater. Und er könne sich nicht überwinden, sein bisheriges Leben zu vergessen.

Picard verabschiedet Jono im Transporterraum.

Auf der Brücke informiert Worf Riker, dass die Qu'Mer eine Verbindung auf einer abhörsicheren Frequenz erbittet und Riker lässt einen Kanal öffnen und das Bild auf den Hauptschirm legen. Endar sagt, dass das Ultimatum abgelaufen ist und Riker antwortet, dass sie den Jungen der Sternenflotte übergeben werden. Endar bedauert ihre Halsstarrigkeit, die weitreichende Folgen haben wird. Da betreten Picard und Jono die Brücke. Picard berichtet, dass Jono ihn letzte Nacht mit einem Dolch angegriffen hat. Endar sagt, dass er das nicht hätte tun können, wenn er mit den Anderen zurückgekehrt werde. Der Captain zeigt sich einsichtig und gibt nach. An Bord der Enterprise sei ein Verbrechen verübt worden, doch nicht durch Jono, sondern von ihm. Als sie Jono entdeckten, schien klar zu sein, was zu tun wäre. Wenn es ihnen gelungen wäre, Jono zum bleiben zu überreden, würde Endar die Entscheidung wahrscheinlich akzeptieren. Daher versuchten sie mit den besten Absichten ihn zu überzeugen. Indem sie das taten, haben sie einfach vergessen, auf seine Bedürfnisse und Gefühle einzugehen. Das war das Verbrechen. Dies hat einen starken und noblen jungen Mann beinahe zerbrochen und das muss korrigiert werden. Er wird den Jungen in sein wirkliches Zuhause zurückschicken, zu dem Vater, den er liebt. Endar bedankt sich bei Picard und dieser bittet, die Koordinaten für den sofortigen Transport zu übermitteln.

Im Transporterraum verabschieden sich Picard und Jono. Dieser bedankt sich und tritt noch einmal von der Plattform herunter. Er zieht seine Handschuhe aus und berührt Picards Kopf. In talarianischer Tradition legt Jono seine und Picards Stirn zum Abschied aneinander und stellt sich dann in den Transporter. Jono wird rübergebeamt. Zurück bleibt ein sehr nachdenklicher Jean-Luc Picard. Anschließend entfernen sich die Enterprise und die Qu'Mer in verschiedene Richtungen.

Dialogzitate[Bearbeiten]

Picard will sich aus der Verantwortung reden

Picard
Offen gesagt … denke ich, dass ich meine Zeit besser … damit verbringe, die Pflichten und Verantwortlichkeiten eines Sternenflottencaptains zu erfüllen.

Troi schmunzelt

Troi
Ich habe selten eine so gut einstudierte Entschuldigung gehört.

Wes hat den Banana Split im Gesicht, alle lachen

Data
Ich begreife nicht, was daran so amüsant ist.
Riker
Sehen sie in ihrer Datenbank nach, unter Humor, Stichwort Slapstick!
Data
Komödie mit Gewicht auf absurdem Unsinn. Aha, ohne Zweifel ist das eine Variation von 'Torte im Gesicht'.
Riker
Finden sie es jetzt komisch?
Data
Nein, Sir. Aber ich verlasse mich auf ihr Wort. Es ist sehr amüsant.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Produktionsnotizen[Bearbeiten]

Als das Außenteam auf das Talarianerschiff beamt, sieht man gleich vorn ein Gerät mit zwei rot leuchtenden waagerechten Röhren. Dieses Requisit wurde in verschiedenen Star-Trek-Episoden oftmals verwendet, erstmals in TNG: Das Duplikat im Labor auf Omicron Theta.

Merchandising[Bearbeiten]

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung[Bearbeiten]

Filmfehler[Bearbeiten]

Zu Beginn der Folge warnt Data vor einer Falle und erklärt, dass der Notruf möglicherweise ein Hinterhalt sei. Als er erklärt, dass die Talarianer einen für die Sensoren unentdeckbaren verzögerten Annäherungsdetonator verwenden, ergänzt Commander Riker dies in der deutschen Übersetzung durch den Kommentar 'und auch nicht von den Tricodern des Außenteams' - im englischen Original benutzt Commander Riker allerdings den (korrekten) Ausdruck 'tricorder'.


Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Hauptdarsteller
Patrick Stewart als Captain Jean-Luc Picard
Rolf Schult
Jonathan Frakes als Commander William T. Riker
Detlef Bierstedt
LeVar Burton als Lt. Commander Geordi La Forge
Charles Rettinghaus
Michael Dorn als Lieutenant Worf
Raimund Krone
Gates McFadden als Doktor Beverly Crusher
Rita Engelmann
Marina Sirtis als Counselor Deanna Troi
Eva Kryll
Brent Spiner als Lt. Commander Data
Michael Pan
Wil Wheaton als Fähnrich Wesley Crusher
Sven Plate
Gaststars
Sherman Howard als Captain Endar
Manfred Richter
Chad Allen als Jono / Jeremiah Rossa
Simon Jäger
Barbara Townsend als Admiral Connaught Rossa
Luise Lunow
nicht in den Credits genannt
K.C. Amos als Sternenflottenoffizier (Abteilung Technik/Sicherheit)
Rachen Assapiomonwait als Nelson
Majel Barrett als Computer der USS Enterprise-D (nur Stimme)
Eva-Maria Werth
Karen Baxter als Fähnrich (Abteilung Technik/Sicherheit)
Michael Braveheart als Martinez
Larry Echerer als talarianischer Kadett #1
Brian Goldman als talarianischer Kadett #2
Eben Ham als Sicherheitsoffizier (Fähnrich)
Carrie Henger als Sicherheitsoffizierin
Hogan als talarianischer Kadett #3
Gary Hunter als Connor Rossa (Foto)
Mark Lentry als Sternenflottenoffizier (Abteilung Wissenschaft/Medizin) #1
Lorine Mendell als Diana Giddings
Talbot als Kellnerin im Zehn Vorne
Weisberger als talarianischer Kadett #3
Harry Young als Sternenflottenoffizier (Abteilung Wissenschaft/Medizin) #2
3 unbekannte Darsteller als Besatzungsmitglieder der USS Enterprise-D, davon:
  • … als Krankenschwester
  • … als Krankenpfleger
  • … als Transporterchief (nur Stimme)
unbekannte Darstellerin als Moira Rossa (Foto)
unbekannter Darsteller als Jeremiah Rossa (Baby) (Foto)
unbekannter Darsteller als Jeremiah Rossa (Vierjähriger) (Foto)
unbekannter Darsteller als Kellner im Zehn Vorne
unbekannter Darsteller als talarianischer Offizier der Q'Maire #1
unbekannter Darsteller als talarianischer Offizier der Q'Maire #2
Stuntmen/Stuntdoubles/Stand-Ins
Nora Leonhardt als Stand-In für Marina Sirtis
Tim McCormack als Stand-In für Brent Spiner
Lorine Mendell als Stand-In für Gates McFadden
Randy Pflug als Stand-In für Colm Meaney
Richard Sarstedt als Stand-In für Jonathan Frakes
Dennis Tracy als Stand-In für Patrick Stewart
Guy Vardaman als Stand-In für Wil Wheaton
James Washington als Stand-In für Michael Dorn
Weitere Synchronsprecher
Harald Dietl als Sprecher des deutschen Vorspanns
F. G. M. Stegers als Stimme eines Krankenpflegers (entweder Martinez oder Krankenpfleger)

Verweise[Bearbeiten]

Ereignisse
Galen-Grenzkonflikt
Institutionen & Großmächte
Föderation, Sternenflotte
Spezies & Lebensformen
Mensch, Talarianer, T'stayan
Kultur & Religion
Alba Ra, B'Nar, D'k tahg, Musik, Patriarchat, Racquetball
Personen
Rossa
Schiffe & Stationen
Qu'Mer, Talarianisches Kriegsschiff
Orte
Böschung, Fluss, Krasner-Außenposten
Astronomische Objekte
Galen IV, Woden-Sektor
Wissenschaft & Technik
Annäherungsdetonator, Calcium, Calciumspurenschablone, Hochenergie-Röngtenlasern, Hyperraumkommunikation, Kilometer, Neutronenpartikelwaffe, Quecksilberraketen, Selbstzerstörung, Stockholm-Syndrom, Subraumannäherungszünder, Subraumkommunique, Tricorder
Speisen & Getränke
Banana Split
sonstiges
Adoption, Arm, Bett, Gehirnerschütterung, Hängematte, Mitleid, Notruf, Rücken