Canamar

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Archer und Tucker werden von den Enolianern fälschlicherweise für Schmuggler gehalten und mit einem Gefangenentransporter nach Canamar gebracht.

Inhaltsangabe

Kurzfassung

In diesem Abschnitt der Episoden­beschreibung fehlt noch die Kurzfassung des Inhalts. Diese sollte eine Länge von 150 bis 250 Wörtern für TOS/TNG/DS9/VOY/ENT/DSC/PIC-Episoden, 75 bis 125 Wörtern für TAS/Short Treks-Episoden und 300 bis 500 Wörtern für Filme nicht unter-/überschreiten. Begriffe werden in der Kurzfassung nicht verlinkt. Zögere nicht und trage eine kurze Zusammenfassung der Episode nach.

Langfassung

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Prolog

Die Raumfähre 1 treibt steuerlos im All. Im Inneren ist die Schwerkraft deaktiviert und ein PADD schwebt umher. Nach vergeblichen Kommunikationsversuchen durch Ensign Sato von der Brücke der Enterprise aus stellt Lieutenant Reed fest, dass sowohl die Hauptenergie als auch die Schwerkraft und die Lebenserhaltung der Fähre ausgefallen sind. Außerdem hat die Fähre einige Treffer abbekommen. Auch T'Pols Frage nach Biozeichen muss Reed verneinen.

Akt I: Unschuldig verhaftet

Computerlogbuch der Enterprise Raumfähre,
Captain Jonthan Archer
Nachtrag
Trip und ich haben Keto Enol verlassen, wo wir einen erfolgreichen Erstkontakt mit den Enolianer hatten. Wir haben auch etwas Zeit für Ruhe und Erholung gefunden.

Bei der folgenden Lagebesprechung stellt sich nach Auswertung der letzten Logbucheinträge der Fähre heraus, dass Captain Archer und Commander Tucker einen Erstkontakt mit den Enolianern erfolgreich abgewickelt haben. Anschließend sprach Archer noch über ein Pan zan-Match. Der Captain sagte, er habe seit dem Verlassen der Erde nichts gesehen, was Wasserpolo mehr geähnelt hätte. T'Pol erkundigt sich nun nach den Sensorenlogbüchern. Reed sagt, dass sie zu stark beschädigt sind, um ihnen zu helfen.

Doktor Phlox berichtet seinerseits, dass in der geborgenen Fähre auf dem Deck und den Schotts Blutspuren der beiden vermissten Offiziere existieren. Reed vermutet, dass sie entführt wurden und nicht kampflos gegangen sind. T'Pol lässt nun Kurs auf Keto Enol setzen und Travis geht auf die Brücke.

Auf einem enolianischen Raumschiff verlässt ein Wärter das Cockpit und öffnet eine Tür mit seinem Code. Er entnimmt eine Waffe und öffnet eine Tür mit seinem Code. Dann geht er zwischen den Gefangenen hindurch, die auf Zweierbänken zu beiden Seiten des Ganges sitzen und angekettet sind. Tucker nickt zu Archer, dass er die Wache ansprechen solle. Archer fragt den Mann, ob er die Verantwortung trägt. Falls nicht, will er mit einem seiner Vorgesetzten Offiziere sprechen. Jedoch diszipliniert die Wache ihn durch einen Elektroschock, der von den Handschellen erzeugt wird. Daraufhin fällt er gegen seinen Nebenmann, der ihn zurückstößt. Archer sagt zu Tucker, dass er okay ist. Der Gefangene vor Archer rät ihm, sich ruhig zu verhalten, da die Wärter keine Fragen mögen würden. Archer fragt, wohin sie gebracht werden. Er meint, dass er etwas von Canamar gehört hat. Ein Gefangener, Zoumas. erklärt ihnen, dass dies eine Strafkolonie ist. Tucker fragt, ob ihr Rechtssystem so funktioniert, dass man ohne Prozess ins Gefängnis gesteckt wird. Zoumas sagt, dass es im Orbit eine Gerichtsstation gibt, wo er verurteilt werden und dann in die Kolonie geschickt werden wird. Tucker fragt, was ist, wenn man nicht schuldig ist. Er sagt, dass die sie alle für schuldig halten. Zoumas fragt, was man ihnen vorwirft, und Archer antwortet, dass es Schmuggel sei. Zoumas meint, dass er nicht wegen Schmuggels angeklagt werden wollen würde und die Enolianer wohl ein Exempel statuieren werden wollen. Archer blickt derweil wieder zu dem anderen Gefangen und dann auf den Boden.

Währenddessen hat die Enterprise Keto Enol erreicht. T'Pols Gespräch mit einem Repräsentanten der Enolianer verläuft jedoch wenig zielführend. T'Pol erklärt, dass sie sich auf einer Forschungsmission befinden und glauben, dass ihr Captain und ihr Chefingenieur nach einem Besuch auf dem Planeten entführt wurden. Der Offizielle beschreibt seine Welt als stark frequentierten Handelsaußenposten, welcher viele Diebe und Schmuggler anzieht, und stellt der Enterprise-Crew wenig Hoffnung in Aussicht, da seine Offiziere sehr beschäftigt seien. Einzig Personenbeschreibungen der beiden Vermissten kann T'Pol ihm aushändigen.

Auf dem Gefangenen-Transportschiff wird derweil das Essen verteilt. Archer nimmt seine Schüssel entgegen und riecht daran. Anschließend blickt er zu seinem Nebenmann, der sofort beginnt, die Nahrung direkt mit dem Mund aufzunehmen, da sie kein Besteck haben. Als Tucker seine Portion erhält, fragt er, ob noch etwas auf der Speisekarte stehe. Sein Nebenmann meint, dass er es ihm geben soll, wenn er es nicht mag. Tucker meint, dass er es mit Vergnügen isst. Ein Nausikaaner meint, dass er es ihm geben solle, doch Tucker weist das Ansinnen zurück. Dann springt er hoch und wird von den Wärtern mit einem Stromstoß gemaßregelt. Tucker bedankt sich. Da wird auch er gemaßregelt und lässt seine Schüssel fallen. Sein Nachbar meint, dass die Nausikaaner ganz üble Typen sind. Dann fragt er, ob sie enolianischen Gewürzwein oder Latinum geschmuggelt hätten. Tucker sagt, dass sie keine Schmuggler sind. Er sei Chefingenieur auf einem Raumschiff und er sein Captain. Er meint, dass er dies bei seiner Verhaftung auch hätte versuchen sollen und es ihm vielleicht geholfen hätte. Tucker blickt ungläubig vor sich hin.

Der enolianische Offizielle befindet sich mittlerweile auf der Enterprise. Die Personenbeschreibungen haben dazu geführt, dass Archer und Tucker von ihm identifiziert werden konnten. Nun gibt er T'Pol und Reed Auskunft darüber, dass die beiden vermissten Offiziere von seinen Leuten fälschlicherweise für Schmuggler gehalten wurden. Daher wurden sie verhaftet. Reed fragt, ob seine Patrouillen öfter unschuldige Leute verhaften. Der Mann sagt, dass seine Männer den Befehl haben, an Bord fremder Schiffe zu gehen. Allerdings wisse der Transporter Bescheid, und gibt ihnen die Koordinaten des Treffpunkts. T'Pol meint, dass er sie begleiten solle, damit es nicht noch zu mehr Missverständnissen kommt.

Tucker sorgt sich derweil, was passiert, wenn die Enterprise die Fähre nicht findet. Archer sagt, dass es hoffentlich einen Richter oder jemanden auf der Station gibt, mit dem sie sprechen könnten. Als Tucker fragt, was passiert, wenn es den nicht gibt, sagt Archer, dass er sich in dem Fall mit dem Nausikaaner anfreunden solle. Nun tritt wieder ein Wächter ein und geht zu Archer. Dieser werde freigelassen und ein Schiff hole sie ab. Der Nausikaaner fragt, wie viel sie bezahlt hätten, um freigelassen zu werden. Der Wächter verlangt Ruhe. Der Nausikaaner will ebenfalls bezahlen. Dann löst er seine Fesseln und steht auf. Der Wächter quält ihn. Ein Kollege meint, dass das jetzt reichen würde. Da befreit sich Kuroda Lor-ehn und tritt den Wächter nieder. Anschließend nimmt er seine Waffe und befreit den Nausikaaner. Die anderen Gefangenen fordern nun ihre Freilassung.

Akt II: Kooperation unter Gefangenen

Kuroda Lor-ehn unterbricht sie. Der Nausikaaner trägt den Wärter zu der Bank und kettet ihn dort an. Ein Gefangener meint, dass er tot sei. Inzwischen öffnet Kuroda die Tür zum Cockpit. Dort nimmt die Wache ihre Waffe und öffnet die Tür. Als er hinaustritt, schießt Kuroda ihn nieder und der Nausikaaner versucht, die sich schließende Tür aufzuschieben. Der Steuermann läuft inzwischen zu einer Waffe, wird aber vom Nausikaaner niedergeschlagen, ehe er den Waffenschrank öffnen kann. Dann bringen sie ihn zu den Gefangenen. Kuroda geht den Nausikaaner nun an, dass er ihm gesagt hat, dass sie den Piloten brauchen. Der Nausikaaner entgegnet, dass er noch lebt, doch Kuroda sagt, dass er nicht so aussieht, als wäre er in der Verfassung zu fliegen. Der Nausikaaner rechtfertigt sich damit, dass er nach seiner Waffe griff. Archer bietet sich nun als Pilot an und Kuroda löst seine Handschellen. Archer meint, dass sein Partner Ingenieur sei und er ihn gebrauchen könne. Doch Kuroda will erstmal nur Archer. Dieser geht mit Kuroda in das Cockpit.

Archer sieht sich die Kontrollen an und meint, dass er ein bisschen Zeit braucht. Er identifiziert die Landetriebwerke, Warpstabilisatoren und Landekontrolle. Kuroda lässt ihn nach einem binären System vier Lichtjahre entfernt suchen. Archer setzt einen Kurs auf dieses System und ändert den Kurs des Schiffes.

Im Gefangenenraum geht der Nausikaaner auf und ab. Ein Wärter fragt, ob er weiß, was passiert, wenn er stirbt. Man werde es aber zu seinen Gunsten auslegen, wenn er medizinisch versorgt wird. Der Nausikaaner geht in die Hocke. Der Wächter will dem Magistrat sagen, dass er Mitgefühl zeigte. Daraufhin quält der Nausikaaner ihn mit dem Gerät.

Im Cockpit fragt Lor-ehn inzwischen Archer, wieso er freigelassen werden sollte. Archer sagt ihm nochmals, dass er unschuldig ist. Er hat Freunde, die auch weiterhin Geschäfte mit ihm machen wollen und daher etwas bezahlt haben und jetzt sei er unschuldig. Hätte er nicht die Revolte angezettelt, wäre Archer seiner Meinung nach jetzt schon draußen. Der Captain fragt ihn, wie er sich von den Fesseln befreit hat, da die Wärter einen Dietrich sicher gefunden hätten. Lor-ehn zeigt ihm sein Handgelenk und sagt, dass er mithilfe von subdermalen Implantaten sich von den Handschellen befreien konnte. Sie depolarisieren Triburnium-Legierungen. Archer fragt, woher er wusste, dass er das braucht. Er berichtet, dass er schon einmal sieben Jahre auf Canamar saß und nicht nochmal dorthin will. Daher war er vorbereitet. Archer sagt, dass sein Partner helfen könnte. Archer deaktiviert den Subraumtransceiver. Selbst wenn er nicht sendet, könnte man sie aufspüren. Dann zerschlägt Kuroda ihn mit seiner Waffe und meint, dass er deaktiviert sei.

Auf der Enterprise empfängt Hoshi ein automatisches Notsignal auf einer enolianischen Frequenz. Es stammt aus der Nähe der Rendezvous-Koordinaten, jedoch bricht es ab, als zeitgleich Kuroda auf dem Gefangenen-Transportschiff den Subraum-Transceiver zerstört. T'Pol lässt die Geschwindigkeit auf Warp 4,2 erhöhen. Der Botschafter weist darauf hin, dass sie Patrouillenschiffe in der Nähe haben. Die Vulkanierin weist ihn an, diese zu kontaktieren.

Auf dem Schiff meint der Gefangene inzwischen zu Tucker, dass er in Freiheit als erstes Tojal essen wird, wenn er frei ist. Allerdings müsse man es essen, bevor es abkühlt, da es dann gerinnt. Tucker meint, dass es lecker klingt. Dann fragt er, wohin sie gebracht werden. Er fragt, ob Tucker jemals auf Burala Prime war. Er solle die Polarinseln dort meiden, da zwar die Bewohner freundlich sind, aber die Kälte unerträglich sei. Dort gebe es nur Eis und Gletscher. Er saß dort drei Monate fest, weil seine Kollegen ohne ihn aufbrachen. Tucker kann dies verstehen, doch der Mann erzählt weiter, dass er 14 Stunden brauchte um zurückzufinden. Drei Zehen sind ihm abgefroren. Seither hinkt er und meint, dass er einen Chirurgen auch etwas mit seinen Zehen machen lassen könnte. Tucker fragt nun den Nausikaaner, ob er sich woanders hinsetzen dürfe. Dieser lächelt jedoch nur und Tucker starrt entgeistert nach vorn.

Kuroda meint zu Archer, dass er sich wundert, dass sich ihre Wege noch nie gekreuzt hätten. Archer antwortet, dass sie neu in der Region seien. Vorher waren sie überwiegend im Sol-System, ihre Heimatwelt heiße Erde. Er ortet nun zwei Schiffe, die von Achtern näher kommen. Kuroda will diese Schiffe sehen und Archer legt sie auf den Schirm. Er identifiziert sie als enolianische Patrouillenschiffe.

Akt III: Richtung Freiheit

Kuroda meint, dass sie sie viel schneller entdeckt haben, als er es erwartet hatte. Er fragt, ob Archer den Transceiver nicht versehentlich aktiviert hat. Entrüstet meint Archer, dass er meinte, sie sollten das Schiff loswerden. Sie laden ihre Waffen und Kuroda lässt ihre laden. Archer weist darauf hin, dass sie nur ein Transportschiff seien. Doch er soll sie benutzen. Archer meint, dass er sein Glück lieber auf Canamar versucht. Dann hält ihm Kuroda seine Waffen an den Kopf und fordert ihn, auf das Feuer zu erwidern. Archer sagt, dass diese Schiffe sie in einem Kampf zerstören werden. Er denkt allerdings, dass er sie herausbringen kann. Allerdings braucht er Tuckers Hilfe. Daraufhin gehen sie unter Warp und werden weiter beschossen. Als der Gefangene nervös wird, meint der Nausikaaner, dass der nächste, der spricht, zur Luftschleuse hinausfliegt. Da er weiter jammert, lässt der Nausikaaner ihn Schmerzen empfinden. Kuroda kapituliert nun und die Enolianer weisen sie an, für einen Druckausgleich in der Andockschleuse zu sorgen. Tucker öffnet die Plasmaventile und lässt das Plasma ausströmen. Archer fliegt das Schiff weg und entzündet das Plasma. Beide Schiffe werden dadurch beschädigt und der Antrieb fällt aus. Archer will sich aus dem Staub machen, doch Kuroda will auf ihre Waffen und Warpreaktoren feuern, da sie sie verfolgen werden. Archer entgegnet, dass er wegen Schmuggel angeklagt wird und sich nicht noch eine Mordanklage aufhalsen will. Daher fliegt er weg.

Tucker wird erneut vom Nausikaaner gefesselt und appelliert an ihn, ihn freizulassen. Er meint, dass ihn Energiestöße hätten töten können und er zumindest "Danke" hätte sagen können. Da dreht er sich noch einmal um und sagt Danke.

Nach diesem Zwischenfall teilt der Vertreter der Enolianer an Bord der Enterprise T'Pol und Reed mit, dass seine Vorgesetzten den Gefangenen-Transporter nunmehr zerstören wollen, um weitere Gefahren für ihre Patrouillenschiffe zu vermeiden. Auch ist ihnen nun der Anführer der Aufrührer, Kuroda Lor-ehn, und dessen Gefährlichkeit bekannt, und er empfiehlt der Enterprise-Crew, den Transporter vor seinen Patrouillenschiffen zu finden, um noch eine Chance auf Rettung der Vermissten zu erhalten.

Unterdessen hat auf dem gekaperten Gefangenen-Transportschiff Archer durch sein vorangegangenes Manöver das Vertrauen von Kuroda gewonnen. Er behauptet, einmal ein ähnliches Manöver in der Nähe von Coridan durchgeführt zu haben, um das Schiff eines unzufriedenen Kunden abzuhängen. Archer erzählt ihm auf Nachfrage nun die Geschichte, dass er von Keto-Enol abfliegen wollte und zur Tarnung bei der Kontrolle angab, er sei ein Raumschiffcaptain und Tucker sein Ingenieur. Er hat hartnäckig darauf bestanden, dass er auf einer friedlichen Forschungsmission wäre. Sie haben ihre Fähre auf den Kopf gestellt, seine Fracht gefunden und sie hierhergebracht. Der bekundet sogar Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit mit den beiden, und teilt Archer nunmehr ihr nächstes Ziel mit: ein Handelsaußenposten auf Tamaal, dem vierten Planeten des binären Systems, auf das sie zuhalten. Dort will Kuroda zuerst auf ein unauffälligeres Schiff umsteigen. Im weiteren Verlauf des Gespräches erfährt Archer, dass Kuroda bereits im Alter von 14 Jahren des Latinum-Diebstahls beschuldigt wurde und so zum ersten Mal mit einer enolianischen Strafkolonie Bekanntschaft machte.

Der Mann spricht unterdessen weiter zu Tucker, doch dieser unterbricht ihn. Er meint, dass er gern hört, wie köstlich melvaranische Schlammflöhe sind, oder wie er zwei Stunden mit einer Sklavin vom Orion verbrachte, oder welche Wunder Ärzte vollbringen, wenn man den fluvianischen Pilz hat. Der Gefangene entgegnet, wie er darauf kam, dass er Tuckers Geschichten hören wollte. Doch dieser entgegnet, dass er ihm keine Geschichte erzählt hat. Wegen ihm käme er gar nicht zu Wort und könne sich nicht einmal die Finger in die Ohren stecken. Er bittet ihn nur 10 Minuten zu schweigen. Der Mann meint, dass es schön wäre, eine nette Unterhaltung zu führen, bevor er die nächsten zehn Jahr in einer Strafkolonie verbringt. Tucker entschuldigt sich und meint, dass dies nicht gerade der beste Ort sei, um Freundschaften zu schließen.

Archer stellt fest, dass diese Antriebsanordnung großen Schaden erlitten hat, und will Tucker einen Blick drauf werfen lassen. Kuroda hält das jedoch für unnötig, da es nicht mehr sehr lange fliegen wird. Der Nausikaaner bringt etwas zu essen und erinnert ihn, dass er zwei Tage lang nichts gegessen habe. Dann wirft er die Schale weg und der Nausikaaner geht wieder. Er beschwert sich nun über die Gefängnisration. Archer sagt, dass es besser sei als nichts. Er meint, dass er 14 war, als er diesen Fraß das erste Mal probierte und dies für sein ganzes Leben reicht. Archer meint, dass er früh anfing. Er sagt, dass er und sein Vater auf einem Transporthof in Keto-Enol arbeiteten. Ein Aufseher beschuldigte ihn, Latinum entwendet zu haben. Er hatte nichts damit zu tun, aber sie konnten keinen anderen Schuldigen finden. Er wurde zu fünf Jahren Haft verurteilt. Archer meint, dass es nach einer ziemlich harten Zeit klingt. Kuroda berichtet, dass enolianische Wärter für ihre Strenge bekannt sind, und fragt, ob er es inzwischen nicht gemerkt hat. Er sagt, dass er im Gefängnis mehr gelernt hat als von seinem Vater. Anschließend entschloss er sich, seine Fähigkeiten zu nutzen, und meint, dass er den Wärtern dankbar sein sollte, da sein Leben sonst ziemlich langweilig verlaufen wäre.

Beim Erreichen von Tamaal enthüllt Kuroda den nächsten Teil seines Plans: Nachdem er und seine Komplizen auf das bestellte Schiff übergewechselt sind, soll der Gefangenen-Transporter im Orbit von Tamaal verglühen. Archer fragt, was mit den anderen sei. Kuroda verspricht sich davon, dass alle Verfolger den vermeintlichen Absturz bemerken, und niemand ihnen weiterhin folgt. Das Schicksal der restlichen Gefangenen an Bord ist dabei für Kuroda unwichtig.

Akt IV: Rettung

Die Enterprise hat den Transporter mittlerweile bei Tamaal eingeholt. Travis denkt, dass er zum vierten Planeten fliegt. Der Offizielle identifiziert ihn als Tamaal und meint, dass es ein großer Handelsaußenposten sei. Reed hält dies für einen guten Ort, um unterzutauchen. T'Pol lässt auf Impuls verlangsamen und in das System fliegen. Reed kann zwei menschliche Biozeichen orten. Jedoch lässt sich Reeds Plan, die beiden Offiziere mithilfe des Transporters zu retten, nicht in die Tat umsetzten, da das Transportschiff gegen solche Fluchtversuche abgeschirmt ist.

Archer will inzwischen zu Tucker gehen und erklärt dem Nausikaaner, dass Kuroda will, dass Tucker sich die Andockluke ansieht, da sie von den Schiffen beschädigt wurde. Archer meint, dass er sie mit der Fähre wegbringt und sie dann abstürzen lassen will. Archer sagt, dass sie nicht auf die Enterprise warten können und jetzt die Kontrolle übernehmen müssen. Er fragt, ob Tucker den Nausikaaner ausschalten kann.

Mayweather ortet derweil ein kleines Schiff, das unter Warp geht. Reed ortet vier enolianische Biozeichen und der Offizielle sagt, dass dies keines ihrer Schiffe sei. T'Pol lässt die Ansicht vergrößern und fragt, wohin sie fliegen. Travis sagt, dass sie zum vierten Planeten fliegen. Hoshi meldet, dass sie versuchen, den Gefangenentransporter zu rufen, und keine Antwort erhalten. T'Pol sagt, dass sie womöglich nur die Absicht haben, Kuroda zu retten, und fragt nach seiner Bewaffnung. Reed meldet, dass sie an Bug und achtern Partikelkanonen haben. Damit werden sie fertig.

Im Orbit von Tamaal sagt Kuroda Archer, dass seine Freunde in Kürze eintreffen, und lässt ihn einen Sinkkurs setzen. Archer unternimmt einen weiteren Versuch, um Kuroda umzustimmen. Er fragt, wieso sie nicht alle mitnehmen, wenn das Schiff doch groß genug ist. Archer ruft nun Tucker und fragt nach der Andockschleuse. Dieser sagt, dass er noch eine Minute braucht und es eine Menge Arbeit sei. Der Captain sagt, dass er sich beeilen solle. Tucker bittet den Nausikaaner um Hilfe und lässt ihn das Ansaugventil öffnen. Der Nausikaaner dreht es gegen den Uhrzeigersinn auf 90 Grad. Tucker nimmt nun ein Paar Handschellen und schlägt den Mann nieder. Dann nimmt er seine Waffe und informiert die Gefangenen, dass sie sie nicht freilassen, sondern umbringen wollen. Tucker versucht die Tür zu öffnen. Kuroda kommt heraus und Tucker schießt auf ihn. Jedoch verfehlt er ihn und Kuroda schießt ihn nieder. Archer sagt, dass sie in einer sinkenden Umlaufbahn sind. Wenn er ihn erschießt, wird er mit den anderen sterben. Dann lässt er Archer hinaus. Das fremde Schiff geht inzwischen auf Parallelkurs zum Transporter.

Tucker kommt wieder zu sich und der Gefangene meint, dass Tucker ihm danken solle. Er fragt, wo Archer sei. Dieser repariert die Andockluke. Er meint, dass er froh sein solle, dass er nicht tot sei und sie sie freilassen werden. Da dockt die Fähre an und Archer öffnet die Tür. Dann stürmt ein Eingreiftrupp der Enterprise unter dem Kommando von Lieutenant Reed aus der Luftschleuse und es kommt zu einem offenen Feuergefecht. Erneut wird sichtbar, wie abgebrüht Kuroda ist, als er die fixierten sitzenden Gefangenen als lebende Deckung benutzt. Mit einem gut gezielten Schuss einer Phasenpistole kann Archer ihn jedoch betäuben. Es kommt zu ersten Turbulenzen und sämtliche Gefangenen sowie die enolianischen Crewmitglieder werden vom Enterprise-Team in das kleine angedockte Schiff evakuiert. Beim Versuch Archers, Kuroda ebenfalls in Sicherheit zu bringen, erholt sich dieser von der Betäubung der Phasenpistole, und versucht erneut, Archer zu überwältigen. In Panik schließt er die bereits strapazierte Andockschleuse und will den Orbit verlassen. Allein im immer heftiger kollabierenden Transportschiff kommt es zum Zweikampf zwischen ihm und Archer. Archer erzielt zwei Treffer und versucht die Luke wieder zu öffnen. Dann wechselt das Glück und Kuroda erzielt einige Treffer. Archer kann ihn jedoch packen. Schließlich versucht er mit den massiven Handschellen auf Archer einzuschlagen. Doch Archer nutzt den Schmerzsimulator, um ihn auszuschalten und zu treten. Nach mehreren Wendungen des Kampfes stößt Reed erneut zu den beiden und zerrt Archer in Richtung des kleinen Schiffes in Sicherheit, während Kuroda in Richtung Brücke stürmt, dort jedoch realisiert, dass er den Sinkflug, das Verglühen und seinen Tod nicht mehr verhindern kann.

Zurück an Bord der Enterprise verlangt der enolianische Offizielle einen ersten Bericht von Archer, nachdem er seine Entschuldigung übermittelt hat. Der jedoch lässt ihn seine Wut spüren über ihre fälschliche Verhaftung, ihr nur knapp verhindertes Schicksal in Canamar sowie die vielen anderen möglicherweise Unschuldigen dort. Kuroda sei tot und die anderen elf Gefangenen unter Bewachung. Dann gehen Archer, Tucker und T'Pol weiter, während der Offizielle im Gang stehen bleibt.

Dialogzitate

zu Archer

Kuroda
Wir haben Waffen, benutz' sie, Mann!
Zoumas
Das erinnert mich an die Zeit, als ich…
Tucker
Schnauze!

Hintergrundinformationen

Merchandising

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung

Die Rangabzeichen der Enolianer sind, abgesehen von der Farbe, identisch mit dem Abzeichen der Red Squad.

Als Archer auf der Brücke des Gefangenen-Transporters eine Konsole bedient, erkennt man dort das typische Flackern eines zu stark gedrücken LCD-Displays.

Links und Verweise

Produktionsbeteiligte

Darsteller und Synchronsprecher

Hauptdarsteller
Scott Bakula als Captain Jonathan Archer
Gudo Hoegel
John Billingsley als Doktor Phlox
Tonio von der Meden
Jolene Blalock als Subcommander T'Pol
Susanne von Medvey
Dominic Keating als Lieutenant Malcolm Reed
Frank Röth
Anthony Montgomery als Ensign Travis Mayweather
Florian Halm
Linda Park als Ensign Hoshi Sato
Melanie Manstein
Connor Trinneer als Commander Charles „Trip“ Tucker III
Crock Krumbiegel
Gaststars
Mark Rolston als Kuroda Lor-ehn
Reinhard Brock
Holmes R. Osborne als Enolianischer Offizieller
Frank Engelhardt
Michael McGrady als Nausicaaner
Thomas Albus
Sean Whalen als Zoumas
Niko Macoulis
Co-Stars
John Hansen als Gefangener
Christian Schult
Brian Morri als Enolianischer Wächter
Andreas Borcherding
nicht in den Credits genannt
Adam Anello als Crewman (Abteilung Technik/Sicherheit)
Joe Billingiere als Enolianischer Gefangener
Steve Blalock als Enolianischer Pilot
Ulrich Johannson
Al Burke als Enolianischer Gefangener
Dieter Hornemann als Enolianischer Gefangener
Marlene Mogavero als Crewman (Abteilung Technik)
Louis Ortiz als Außerirdischer Gefangener
Chester E. Tripp III als Enolianischer Wächter
unbekannter Darsteller als Enolianischer Gefangener
unbekannter Darsteller als Enolianischer Gefangener
unbekannter Darsteller als Außerirdischer Gefangener
unbekannter Darsteller als Außerirdischer Gefangener
Stuntmen/Stuntdoubles/Stand-Ins
Edward Conna als Stuntdouble für Mark Rolston
Shawn Crowder als Stuntdouble für Connor Trinneer
Vince Deadrick, Jr. als Stuntdouble für Scott Bakula
unbekannter Stuntman als Stuntdouble für Michael McGrady
Weitere Synchronsprecher
Ulrich Johannson als Stimme des Captains eines angreifenden Schiffes
Andreas Neumann als Gefangener in der Menge
Christian Schult als Gefangener in der Menge
Ulf-Jürgen Wagner als Gefangener in der Menge

Verweise

Spezies & Lebensformen
Enolianer, Fluvianischer Pilz, Melvaranische Schlammflöhe
Kultur & Religion
Pan zan, Wasserpolo
Schiffe & Stationen
Enolianischer Gefangenentransporter, Enolianisches Patrouillenschiff, Raumfähre
Orte
Polarinseln
Astronomische Objekte
Binäres System, Burala Prime, Canamar, Coridan, Erde, Keto Enol, Lichtjahr, Sol-System, Tamaal
Wissenschaft & Technik
Deck, Elektroschock, Schott, Transporter
Speisen & Getränke
Tojal
sonstiges
Handschellen, Sensorenlogbuch, Speisekarte