Die Rückkehr von Ro Laren

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Ro Laren wird auf eine Undercovermission geschickt, um den Maquis zu unterwandern, der den Frieden zwischen der Föderation und der cardassianischen Union ins Wanken zu bringen scheint.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

In der Nähe der entmilitarisierten Zone kommt die Enterprise einem cardassianischen Schiff zu Hilfe, welches von Abfangjägern der Föderation angegriffen wird, welche von Zivilisten gesteuert werden, die in Kolonien in der Zone leben. Admiral Nechayev befiehlt Captain Picard den Maquis aufzuspüren und den Angriffen ein Ende zu setzen. Dazu wird Ro Laren als Undercover-Agentin eingeschleust. Diese gewinnt das Vertrauen der Maquis, indem sie hilft, medizinische Versorgungsgüter von der Enterprise zu stehlen. Danach darf sie allein mit einem Schiff die Kolonie verlassen und trifft Captain Picard, der ihr aufträgt, den Maquis in eine Falle zu locken. Ro überbringt daraufhin die Information, dass ein Konvoi Rohstoffe für metagene Waffen in die Zone bringt. In der Kolonie freundet sie sich mit dem alten Bajoraner Macias an, der wenig später bei einem Terroranschlag dreier Cardassianer erschossen wird. Ro beginnt nun an ihrer Mission zu zweifeln. Bei einem Treffen mit Picard in einer Bar versichert sie ihm jedoch, dass sie die Mission ausführen kann. Dennoch wird auch Riker in die Maquis-Zelle eingeschleust, um den Erfolg der Mission zu gewährleisten. Ro und Riker fliegen gemeinsam einen der Maquis-Raider die den Konvoi angreifen sollen. Ro entschließt sich jedoch zum Maquis überzulaufen und enthüllt dem Maquis die Anwesenheit der im Hugora-Nebel versteckten Föderationsschiffe. Anschließend lässt sie sich auf ein anderes Maquis-Schiff beamen und lässt Riker Captain Picard ausrichten, dass es ihr leid tut, dass sie ihn enttäuscht hat.

Langfassung[Bearbeiten]

Prolog[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Sternzeit 47941,7
Die Enterprise ist auf dem Weg zu einer Einsatzbesprechung über die Situation in der entmilitarisierten Zone entlang der cardassianischen Grenze. Während des Fluges feiern wir die Rückkehr einer alten Freundin.

Dr. Beverly Crusher umarmt Ro Laren, während Deanna Troi ihr zur Beförderung gratuliert. Geordi La Forge sagt, dass er gehört hat, dass das taktische Training für Fortgeschrittene der reinste Spaziergang sei. Crusher weist sie auf das Buffet hin und Troi sagt, dass es echte bajoranische Foraiga ist. La Forge meint, dass sie gar nicht so leicht aufzutreiben war. Ro sagt, dass das nicht nötig gewesen wäre. Dr. Crusher sagt, dass sie nur zum Ausdruck bringen wollten, dass sie sie gern an Bord haben. Ro blickt zu Captain Jean-Luc Picard, der gerade das Zehn Vorne verlässt. Troi fragt Ro, wo ihr neues Quartier ist und diese antwortet, dass es auf Deck 7 Sektion 8. Crusher fragt sie gerade, welche Aufgabe sie übernehmen wird, als Ro von Captain Picard auf die Brücke gerufen wird. Ro verabschiedet sich von den Offizieren und verlässt dann Zehn Vorne. Vor der Tür wartet PIcard auf sie. Er sagt, dass sie ihm auf einen solchen Empfang nicht vorbereitet schien. Ro sagt, dass sie wirklich jeden von ihnen begrüßen will, aber einen nach dem anderen. Dann gehen sie weiter. Picard meint, dass sie fabelhaft aussieht und das taktische Training ihr bekommt. Picard sagt, dass diese Schule nicht einfach und die Durchfallquote hoch ist. Jedoch ahnte er, dass Ro bestehen würde. Ro will, dass er weiß, dass sie sehr dankbar ist. Ohne ihn wäre ihr Leben anders verlaufen. Da ruft die Brücke Picard und Riker informiert ihn, dass sie ein Notsignal eines cardassianischen Schiffs in der Nähe der Entmilitarisierten Zone empfangen. Picard lässt auf Abfangkurs gehen und sagt zu Ro, dass sie das Steuer übernehmen soll.

Gemeinsam betreten sie die Brücke und Ro löst Fähnrich Gates ab. Picard verlangt einen Bericht und Riker meldet, dass das Schiff ein Notsignal aussendete, dieses aber endete, ehe sie den Grund dafür feststellen konnten. Ro hat das Schiff auf den Langreichweitensensopren und sagt, dass es von mehreren kleinen Schriffen angegriffen wird. Picard lässt diese identifizieren, doch Ro empfängt keine Identifizierungscodes. Data scannt ihre Warpsignaturen und meldet, dass es sich laut den Sensoren bei den Angreifern um Föderationsschiffe handelt.

Akt I: Angriff des Maquis[Bearbeiten]

Der Maquis greift ein cardassianisches Schiff an.

Die Enterprise kommt in Sichtweite des Schiffs und Picard lässt das Bild auf den Schirm legen. Riker erkennt, dass es tatsächlich Föderationsschiffe sind, die den cardassianischen Kreuzer angreifen. Picard lässt eines der Schiffe isolieren und vergrößern. Er erkennt, dass es Maquis-Schiffe sind. Dann lässt er einen Kanal öffnen. Worf öffnet den Kommunikationskanal. Picard fordert die Maquis-Schiffe auf den Angriff einzustellen, da sie sonst gezwungen sind auf sie zu feuern. Worf erhält allerdings keine Antwort. Picard sagt, dass sie Bürger der Föderation sind. Ihr Angriff stellt eine Verletzung ihrer Verträge mit den Cardassianern dar und sollen sie einstellen. Data sagt, dass sie nicht reagieren. Picard fragt Worf, ob sie schon in Waffenreichweite sind, was er verneint. Picard lässt nun Phaser und Photonentorpedos laden und bereithalten. Riker hätte nie geglaubt, dass sie auf ihre eigenen Leute feuern müssen, um Cardassianer zu beschützen. Data meldet, dass die Schiffe sich neu formiert haben und auf das cardassianische Schiff zufliegen. Worf meldet, dass deren Schilde auf 30 % gefallen sind und Riker ergänzt, dass sie weiteren Treffern vielleicht nicht standhalten. Picard fragt Worf, ob er einen Torpedo zwischen den Angreifern und dem cardassianischen Schiff detonieren lassen kann. Worf bejaht dies und so gibt Picard den Befehl. Worf feuert drei Torpedos, die detonieren. Daraufhin bricht der Maquis seine Formation auf und zieht sich zurück. Der Captain lässt den Cardassianern signalisieren, dass sie ihre Verletzten ärztlich versorgen werden, falls sie es wünschen. Worf übermittelt diese Nachricht.

Crusher behandelt die Cardassianer.

Auf der Krankenstation behandelt Dr. Beverly Crusher einige Cardassianer. Gul Evek fragt Crusher, ob sie Erfahrung in der Behandlung von Cardassianern hat, was sie bejaht. Dann geht sie weiter. Picard betritt die Krankenstation und bedauert gegenüber Evek, dass sie nicht früher kommen konnten. Dieser antwortet, dass sie Glück hatten, dass die Enterprise überhaupt gekommen ist. Die Sternenflotte scheint neuerdings gerne wegzusehen, wenn der Maquis angreift. Picard versichert ihm, dass dies nicht der Fall ist. Sie täten alles in ihrer Macht stehende, um ihn unter Kontrolle zu halten. Evek sagt, dass der Angriff auf sein Schiff zeigt, dass ihre Bemühungen nur von begrenztem Erfolg waren. Sie haben mit Photonentorpedos und mit Phasern des Typs 8 auf sie gefeuert. Er fragt Picard, wie seiner Meinung nach, Zivilisten an solche Waffen gelangen können. Picard antwortet, dass sie sie mit Sicherheit nicht über offizielle Kanäle bekommen haben. Evek sagt ironisch, dass die Tatsache, dass Einige vom Maquis ehemalige Sternenflottenoffiziere sind, also nichts damit zu tun hat. Picard sagt Evek, dass die Sternenflotte die Aktionen des Maquis ebensowenig duldet, wie seine Regierung Aktionen paramilitärischer Natur von cardassianischen Zivilisten. Evek sagt, dass sie Maßnahmen ergriffen haben und mit ihren Kolonisten fertig werden. Picard erwidert, dass angesichts der Zerstörung eines juhryanischen Frachters vor einer Woche ihre Bemühungen nur von begrenztem Erfolg waren. Evek sagt, dass die Situation weiter eskalieren wird, wenn der Maquis nicht aufgehalten wird. Irgendwann hätte das cardassianische Militär dann keine Wahl mehr, als die Angelegenheit auf seine Weise zu regeln. Dann fragt er einen Cardassianer, ob er gut versorgt wird und sagt, dass er sich bei Problemen an ihn wenden soll.

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Nachtrag
Gul Evek und seine Crew haben die Enterprise verlassen. Wir sind nun unterwegs zu unserem Treffen mit Admiral Nechayev.
Admiral Nechayev informiert Picard über den Maquis.

In seinem Bereitschaftsraum gibt Captain Picard Admiral Alynna Nechayev eine Tasse Tee. Diese fragt, ob es keine bularianischen Kanapees gibt. Picard sagt, dass zweimal übertrieben wäre. Nechayev ist nicht sauer, denn sie seien furchtbare Dickmacher. Picard sagt, dass sie Gul Evek um ein paar Stunden verpasst hat. Er bat ihn zu bleiben, weil er dachte es würde ihn beruhigen, wenn ihm ein Admiral versichert, dass sie alles unternehmen, um den Maquis unter Kontrolle zu halten. Nechayev sagt, dass er versucht den Eindruck zu erwecken, die Cardassianer wären hilflose Schafe, die von den Wölfen der Föderation heimgesucht werden. Nechayev sagt, dass in Wahrheit die cardassianische Regierung erwischt wurde, als sie ihre Kolonien in der Entmilitarisierten Zone mit Waffen versorgte. Picard sagt, dass Evek ihm versichert hat, dass sie nichts mehr liefern würden. Nechayev sagt, dass er das selber nicht glauben würde. Picard erkennt, dass sie wegen der Angriffe des Maquis sehr besorgt ist. Sie sagt, dass sie sicher auch einen Phaser unter ihrem Kopfkissen hätte, wenn sie so nah bei den Cardassianern leben würde. Aber in den letzten Wochen nähren sich die Zeichen, dass der Maquis über eine reine Selbstverteidigung hinausgeht. Sie haben sich zahlenmäßig verstärkt und beschaffen sich Schiffe und Waffen. Es scheint als würden sie sich auf einen Angriffskrieg vorbereiten. Dies müssten sie verhindern, sonst wird die ganze Entmilitarisierte Zone in Aufruhr geraten. Um sie aufzuhalten, müssten sie sie allerdings erst einmal finden. Sie leben in kleinen Gruppen über die ganze Zone verstreut und der Geheimdienst hat über keine von ihnen verlässliche Informationen. Picard sagt, dass ein Undercover-Agent vielleicht von Nutzen wäre. Nechayev sagt, dass sie diesselbe Idee hatten. Sie möchten ihre Organisation mit einer Person von Picards Schiff infiltieren.

Picard informiert Ro, dass sie für eine Undercover-Mission ausgewählt wurde.

Picard informiert Ro Laren wenig später über diese Mission. Sie wurde ausgewählt, weil sie darauf trainiert ist, Bajoraner ist und aufgrund ihrer früheren Probleme mit der Sternenflotte glaubwürdig erscheinen. Ro fragt, wann diese Mission beginnen soll und Picard sagt, dass es umgehend ist. Ro sagt, dass sie beinahe ihr ganzes Leben lang gegen die Cardassianer kämpft und hätte niemals gedacht, dass sie ihnen einmal hilft. Picard sagt, dass es einer der seltenen Fälle ist, wo sich ihre Interessen und die der Cardassianer decken. Beide wollen Frieden in der Entmilitarisierten Zone. Ro sagt, dass sie viel über den Maquis gehört hat. Einer ihrer Ausbilder beim taktischen Training der Sternenflotte, ein Lieutenant Commander den sie bewundert und respektiert hat, sympathisierte mit ihnen. Inzwischen lebt er bei diesen Leuten. Picard sagt, dass auch sie dem Maquis wohlwollend gegenüberstehen, weil ihre Leute in der Entmilitarisierten Zone schutzlos sind. Jedoch ist das Wohlwollen der Sternenflotte begrenzt ist. Der Friedensvertrag ist nicht nur ein Stück Papier. Wenn der Maquis sie in einen Krieg mit den Cardassianern manövriert, könnte dies Tausende von Leben kosten. Noch vor zwei Jahren hätte die Sternenflotte niemals sie für diese Mission ausgewählt. Sie müsse heute sehr viel Vertrauen in sie setzen. Ro sagt, dass sie diesen Auftrag nur akzeptiert, um Picards Vertrauen in sie zu bestätigen.

Akt II: Eingeschleust[Bearbeiten]

Santos betäubt Ro Laren mit dem Phaser.

Zunächst einmal wird Ro Laren bei den Maquis eingeschleust. Ro Laren betritt eine Bar, die auch von einigen Maquis besucht wird. Sie setzt sich an einen Tisch zu einem Mann. An der Bar beobachtet sie jemand. Als Worf und Data die Bar betreten, beginnt sie den Mann neben sich zu küssen. Worf und Data gehen in die Mitte des Raums und sehen sich um. Dann erklärt Worf, dass sie eine Bajoranerin mit dunklen Haaren suchen und Data fügt hinzu, dass sie für den Tod eines cardassianischen Soldaten verantwortlich ist. Worf droht, dass wenn sie erfahren, dass sie hier gewesen ist, dann würde dieses Etablissement für immer geschlossen werden. Der Mann an der Bar sagt nun, dass sie hier war. Sie hätten sie nur knapp verpasst. Data fragt, ob er weiß, wo sie hin wollte. Dies verneint er. Dann verlassen Worf und Data den Raum. Ro entfernt sich nun von dem Mann. Der versucht sie noch festzuhalten und fordert sie auf zu bleiben, doch Ro kommentiert nur, dass es nett war. Dann setzt sie sich an die Bar und bedankt sich bei Santos. Dieser fragt sie, ob sie den Soldaten getötet hat. Ro antwortet, dass die Sternenflotte das denkt und fragt, ob er sich dann nicht verstecken würde. Ro fragt, wieso er sagte, sie wäre schon weg. Santos antwortet, dass es schlimmeres gibt, als einen cardassianischen Soldaten zu töten. Ro sagt, dass es nur noch wenige Leute gibt, die das wagen laut auszusprechen. Santos sagt, dass er noch mehr solcher Leute kenne. Ro würde diese gern mal kennenlernen. Dann betäubt er sie mit einem Phaser.

Ro wird vom Maquis befragt.

Ro kommt wenig später auf einer Pritsche wieder zu sich und richtet sich auf. Vor sich sieht sie Santos und eine Frau stehen. Zwischen ihnen sitzt ein alter Bajoraner. Dieser sagt, dass sie keine Angst zu haben braucht. Sie sei nicht in Gefahr. Dann setzen sich die zwei vor sie. Santos fragt, wie sie heißt und eine Frau fragt, ob sie diesen cardassianischen Soldaten getötet hat. Ro erwidert die Frage, wer sie seien. Santos sagt, dass sie sie vor den Männern der Sternenflotte gerettet haben. Ro bedankt sich und will jetzt gehen. Die Frau zielt auf sie. Santos fragt erneut, ob sie den Soldaten getötet hat, was sie bejaht. Die Frau sagt, dass das in der DMZ sehr riskant sie, weil sie am Ende von den Cardassianern und der Sternenflotte gejagt werden könnte. Ro fragt, wieso er es dann riskiert hat, sie herzubringen. Die Frau sagt, dass sie hier die Fragen stellen und erkundigt sich nun, wer sie sei. Ro nennt ihren Namen und erzählt, dass sie in den bajoranischen Lagern aufgewachsen ist. Macias sagt, dass das ihre Antipathie gegen die Cardassianer erklären würde. Ro sagt, dass sie erlebt hat, wozu sie fähig sind. Sie haben ihren Vater gefoltert und sie wurde gezwungen zuzusehen. Santos fragt, wo sie lebt. Ro sagt, dass sie nirgends lebt. Sie war Sternenflottenoffizier, wurde aber von einem Militärgericht in das Gefängnis auf Jaros II geschickt. Sie ist nicht unbedingt eine überzeugte Anhängerin der Sternenflotte. Santos fragt, wann sie auf Jaros war und Ro erwidert, dass sie nicht glaubt, dass dies eine Rolle spielt. Kalita sagt, dass sie ihre Geschichte überprüfen wollen und fragt, wann sie dort war. Ro sagt, dass die Sternenflotte sie vor drei Jahren aus dem Gefängnis entließ, weil sie bereit war für sie zu arbeiten. Meist hatte es mit Bajor zu tun. Jedoch gefiel ihr nicht, dass sie sich mit den Cardassianern versöhnten. Also verdrückte sie sich. Kalita fragt, ob sie gekündigt hat. Ro sagt, dass sie es nicht offiziell tat und dies ein weiterer Grund ist, wieso sie nach ihr suchen. Santos fragt, was sie auf Ronara Prime wollte. Ro denkt, das sie genug Fragen beantwortet hat und wissen will, wer sie sind. Macias sagt, dass sie auf der Seite jener stehen, die nur wenig Sympathien für die Cardassianer haben. Ro fragt, ob sie Maquis sind. Macias fragt, was dann wäre. Ro antwortet, dass sie sich ihnen dann gerne anschließen und mit ihnen kämpfen würde. Macias sagt, dass sie ihre Angaben prüfen werden. Dann verlassen Santos und Kalita den Raum. Macias will sie im Auge behalten. Nachdem die beiden gegangen sind, legt er den Phaser nieder und sagt Ro, dass sie sich die Beine vertreten sollten. Dann gehen sie hinaus in die Kolonie. Ro fragt, ob er nicht etwas zu viel riskiert, wenn er ihr alles zeigt. Ro fragt, was ist, wenn sie nur Lügen erzählt hat. Macias sagt, dass sie dann wohl ein Problem hätten. Ro denkt, dass sie vom Maquis sind. Macias sagt, dass viele seiner Freunde es sind. Ro sagt, dass sie für die Sternenflotte Gesetzesbrecher sind, die den Frieden gefährden. Macias antwortet, dass diese ihre Situation in der Zone nicht begreifen. Er lebte auf Juhraya und als der Vertrag unterzeichnet wurde, befand sich die Kolonie plötzlich auf cardassianischem Territorium. Einige wollten da bleiben und das beste aus der Situation machen. Eines Tages wurde er in der Nacht überfallen und aus dem Bett geprügelt. Die Behörden reagierten nur mit Achselzucken, sprachen ihm ihr Bedauern über den Vorfall aus und taten nichts. Ro ist davon nicht überrascht. Die Behörden der Cardassianer würden den Bürgern der Föderation das Leben so unangenehm wie möglich machen. Ro ergänzt, damit diese ihr Gebiet verlassen. macias sagt, dass das genau stimmt und niemand außer dem Maquis dies zu bemerken scheint. Dann fragt er, wie alt sie war, als ihr Vater ermordet wurde. Ro sagt, dass sie darüber lieber nicht reden würde. Macias lädt sie nun zu einem Essen ein. Sie gehen zum Replikator und Macias repliziert Hasperat. Ro fragt ob er Hasperat mag. Macias erklärt, dass ein alter Freund es immer gemacht hat. Seines war allerdings viel stärker. Er kam vor Jahren im Kampf gegen die cardassianischen Besatzer auf Bajor ums Leben. Er vermisst ihn und sein Hasperat sehr. Ro sagt, dass ihr Vater das stärkste Hasperat gemacht hat, dass sie kannte. Im Vergleich dazu schmeckte alles andere mild. Macias fragt, ob sie weiß, wie man es zubereitet. Ro bejaht dies, hat es aber schon Jahre nicht zubereitet. Macias sagt, dass sie mit der Lake für ein richtig starkes Hasperat, bei dem die Augen tränen und die Zunge wie Feuer brennt, dann würde sie einen alten Mann sehr glücklich machen. Ro würde es gern versuchen. Kalita und Santos kommen nun vorbei und Santos sagt Macias, dass sein Informant bei der Sternenflotte ihre Geschichte bestätigt hat. Macias sagt, dass er sofort überzeugt war. Dann sagt er, dass Ro bei Kalita im Raum wohnen wird, bis sie einen Raum für sie gefunden haben.

Ro schlägt vor, medizinische Ausrüstung von der Enterprise zu stehlen.

Santos bringt Ro wenig später zu einem Treffen mit Macias, Kalita und einer weiteren Frau. Diese berichtet, dass sie ein beunruhigendes Gerücht gehört haben. Ro fragt, ob es nur ein Gerücht ist. Kalita sagt, dass sie glaubt, dass es einen ernsten Hintergrund hat. Ein Händler, der von Pendi II kam sagte, dass es erwiesen wäre, dass die Cardassianer ihre Kolonien mit biogenetischen Waffen ausrüsten würden. Ro fragt, ob nicht jede Fracht, die in die Zone geliefert wird, ruchsucht wird. Kalita sagt, dass die Cardassianer offenbar immer wieder Wege finden, um solche Probleme zu lösen. Santos sagt, dass sie dann einen Präventivschlag durchführen müssen. Er soll den Cardassianern die Nachricht übermitteln, dass sie sich nicht von ihnen einschüchtern lassen. Macias stimmt zu. Jedoch könnten sie keinen Krieg ohne medizinische Vorräte führen. Ihre Bestände sind zur Zeit mehr als dürftig. Kalita sagt, dass es sofort Verdacht erregen würde, wenn sie Nachschub anfordern. Ro sagt, dass sie auf der Enterprise gedient hat und es dort eine medizinische Ausrüstung für Sondermissionen gibt. Santos sagt, dass sie gesucht wird und ihr niemand die Ausrüstung geben wird, wenn sie sie bittet. Ro antwortet, dass sie nicht die Absicht hat, jemanden darum zu bitten. Sie will die Ausrüstung einfach stehlen. Kalita fragt wie, denn die Enterprise sei eine Festung. Ro antwortet, dass sie ihre Sicherheitssysteme kennt. Sie sollen ihr ein Schiff geben. Santos hält dies für Wahnsinn und Kalita sagt, dass sie sie nicht mit einer solchen Aufgabe betrauen können, wo sie nichts über sie wissen. Macias sagt, dass er weiß, dass sie sehr starken Hasperat machen kann. Sie brauchen medizinische Vorräte. Sie sollten den Versuch wagen. Kalita willigt ein, besteht aber darauf, dass sie sie begleitet. Ro sagt, dass sie froh ist, wenn sie unterwegs Hilfe und eine Zeugin hätte.

Akt III: Der Vertrauensbeweis[Bearbeiten]

Ro und Kalita fliegen in einem Schiff über die Grenze.

Bald schon ist das Schiff unterwegs. Kalita sagt, dass sie keine Ahnung hatte, dass es so einfach wird. Ro sagt, dass sie sich der Neutralen Zone nähert. Kalita fragt, wie sie die Grenze passieren sollen, ohne dass man sie an einem der Kontrollpunkte überprüft. Sie warnt vor den Sensorbojen. Ro sagt, dass sie den Annäherungsdetektor an den Bojen deaktivieren können. Wenn sie in das Protokollsubsystem der Boje hereinkommt, müsste sie es deaktivieren können. Ro will in Ruhe ihre Arbeit machen. Sie schafft es in das System reinzukommen, doch dann gibt es ein Problem. Sie muss den richtigen Code eingeben. Kalita will außer Sensorreichweite fliegen, doch Ro sagt, dass sie keinen zweiten Versuch haben, wenn sie die Verbindung beenden. Sie schafft es und so hat der Maquis nun eine Eingangstür, solange die Codes nicht geändert werden.

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Sternzeit 47943,2
Es ist mehr als eine Woche vergangen, seit Lieutenant Ro die Enterprise verlassen hat. Wir warten noch immer auf eine Nachricht von ihr.
Picard und Riker erfahren, dass ein Schiff ihre Schilde durchdringt.

Als Picard die Brücke betritt meldet Riker, dass sie den Notruf eines Föderationsschiffs im Topin-System aufgefangen haben. Picard fragt, ob sich andere Schiffe in der Nähe befinden. Riker antwortet, dass sie am Nächsten sind. Picard lässt daher einen Abfangkurs setzen und Data dem Schiff signalisieren, dass sie unterwegs sind. Dieser sagt, dass es unwahrscheinlich ist, dass sie ihre Nachricht erhalten, weil es im Topin-System einen instabilen Protostern gibt. Er erzeugt enorme magnetoskopische Störungen. Picard fragt, ob sie das Schiff überhaupt orten können. Data sagt, dass die meisten ihrer Sensoren ineffektiv wären, auch wenn ihre Direktionalphalanx die Störung durchdringen müsste. Riker sagt, dass diese Phalanx ein so enges Scanfeld hat, dass sie ebensogut Leuchtraketen abfeuern könnten, um sie auf sich aufmerksam zu machen.

Ros Maquis-Raider durchfliegt die Schilde der Enterprise.

Ro und Kalita sitzen derweil in einem Schiff. Kalita findet den Plan verrückt, weil sie jetzt in einem Schiff, das praktisch ohne Sensoren ist, sitzen. Sie sind blind und warten darauf, dass ein Schiff der Galaxy-Klasse hier auftaucht. Ro sagt, dass sie sie nicht finden werden. Data scannt. Er meldet Riker, dass es etwa 6 Stunden dauern wird, das System zu scannen. Worf meldet, dass der Notruf wiederholt wurde. Kalita sagt, dass sie ihre letzte Position scannen. Ro hat ihren Sensorstrahl erfasst und bringt sie n Sensorreichweite. Sie müssen mit diesem Schiff durch ihre Schilde durchfliegen. Data hat das Gebiet gescannt, kann aber kein Schiff entdecken. Worf meldet, dass der Computer mit dem letzten Notruf eine Huckepacknachricht erhalten hat. Ro sagt, dass die Enterprise eine Schwachstelle im Schild hat, der bei Impuls eine kleine Öffnung öffnet. Ro will hindurchfliegen und die Vorräte an Bord beamen. Worf meldet, dass die Nachricht von Ro stammt, aber von den Interferenzen verstümmelt wurde. Data meldet, dass soeben ein Schiff versucht, ihre Achterschilde zu durchdringen. Picard lässt es durch. Ro sagt Kalita, dass sie es schaffen werden. Der Raider ist drin und Kalita erfasst die Vorräte und beamt sie an Bord. Ro fliegt sie anschließend weg. Worf meldet, dass ein Teil der medizinischen Vorräte aus Frachtraum 7 gebeamt wurde. Data meldet, dass das Schiff von derselben Bauart wie die des Maquis sind. Picard lässt Worf auf die frühere Position feuern, um den Eindruck zu erwecken, dass sie versuchen würden sie zu treffen.

In der Kolonie berichten sie den anderen von dem Diebstahl. Macias findet dies hervorragend, während Santos sich daran macht, die Vorräte zu inventarisieren. Macias und Ro unterhalten sich. Kalita ist jedem gegenüber misstrauisch. Er sagt, dass er sei tihrer ersten Begegnung wusste, dass sie im Herzen eine von ihnen sei.

Akt IV: Angriff der Cardassianer[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Nachtrag
Nachdem sich Lieutenant Ro durch den Raub der medizinischen Vorräte das Vertrauen des Maquis erworben hat, wurde ihr gestattet, die Kolonie mit einem Schiff alleine zu verlassen.
Picard lässt Ro dem Maquis eine Falle stellen.

Ro spricht mit Picard und informiert ihn, dass Gerüchte im Umlauf sind, dass die Cardassianer ihre Kolonisten mit biogenetischen Waffen versorgen. Picard kann das nur schwer glauben, weil jedes Schiff, dass in die entmilitarisierte Zone fliegt, wird durchsucht. Ro sagt, dass der Maquis überzeugt ist, dass die Cardassianer Wege kennen um die Durchsuchung zu vermeiden. Picard will sich das zunutze machen. Sie haben einen Plan ausgearbeitet, mit dem es sicher möglich wäre dem Maquis einen Dämpfer zu versetzen. Sie werden ihm ein Objekt bieten, dass so bedrohlich wirkt, dass sie so viele Schiffe und Menschen wie möglich einsetzen werden, um es zu zerstören. Ro fragt, welches Objekt sie liefern wollen. Picard sagt, dass es zum Beispiel biogenetische Waffen sein könnten. Ro soll sie mit Informationen versorgen, die darauf hindeuten, dass die Cardassianer tatsächlich ihre Kolonisten mit biogenetischen Waffen versorgen. Ro sagt, dass dies sicher ihre Aufmerksamkeit erregen würde. Picard sagt, dass sie ausrichten solle, dass die Bauteile teilweise über Dritte verfrachtet werden, um an den Kontrollen vorbeizukommen. Sie werden dann einen Konvoi zusammenstellen und ihn in Richtung der Entmilitarisierten Zone schicken. Wenn der Maquis angreift, wird die Sternenflotte warten. Picard sagt, dass sie ihre Schiffe im Hugora-Nebel postieren, um eine Entdeckung zu vermeiden. Ro sagt, dass der Maquis im Grunde in die Falle gelockt werden würde. Picard will es jetzt wissen, wenn sie Probleme mit der Mission hat. Ro antwortet, dass sie keine Probleme damit hat ihre Pflicht zu erfüllen.

Sie informiert den Maquis, dass es ihr gelungen ist, Zugriff auf das Kommunikationssystem der Sternenflotte zu bekommen. Sie hat eine Nachricht an einen der Kontrollpunkte an der Grenze abgefangen. Sie sind besorgt, weil ein Pakled-Transporter mit Retrovirus-Impfstoffen die Grenze passiert hat. Santos fragt, was daran beunruhigend ist. Ro sagt, dass letzte Woche ein Ferengi-Transporter mit einer Ladung biomimetischer Gele durchflog. Für sich genommen ist keine der Frachten gefährlich, doch zusammengenommen könnten die Cardassianer damit mit anderen Komponenten eine biogenetische Waffe bauen. Kalita fragt, was die Sternenflotte dagegen unternimmt. Ro antwortet, dass sie gar nichts macht, weil der Transport dieser Komponenten legal ist. Macias fragt, wann den Cardassianern alle Komponenten zur Verfügung stehen werden. Ro sagt, dass es schon bald soweit sein wird. Vor drei Tagen verließ ein yridianischer Konvoi Deep Space 9. Er befördert isomiotysche Spritzen, Plasmafackeln und Quarantänekapseln. Santos sagt, dass der Konvoi zu groß ist und Macias will die Situation mit den anderen Gruppenführern diskutieren. Angesichts der großen Gefahr werden sie sie sicher unterstützen.

Macias stirbt in Ros Armen.

Macias geht später auf den Markt zu Ro Laren. Er sagt, dass er den Anderen eine Botschaft geschickt hat. Wenn dies vorbei ist, werden sie ein Fest veranstalten. Ro fragt nach und er sagt, dass sie das Fest feiern werden, wenn Cardassia erkennt, dass sie ihre Kolonien in Ruhe lassen müssen. Ro hat das Gefühl, dass es noch lange dauert, bis das Fest stattfinden kann. Macias sagt, dass sie sich nicht entmutigen lassen soll. Ro sagt, dass sie niemals aufgibt. Macias sagt, dass er schon geraume Zeit überlegt, wie sie ihre Feier gestalten und fragt, was sie von einem ausgedehnten Essen hält. Sie werde Hasperat zubereiten und er macht einen Blaubeerkuchen. Sie werden tanzen und trinken. Er werde außerdem Belaklavion spielen. Ro fragt überrascht, ob er es spielt. Er sagt, dass er schlecht spielt. Es ist ein schweres Instrument. Ro sagt, dass ihr Vater auch Klavion spielte. Wenn sie sich als Kind vor Monstern unter ihrem Bett fürchtete, spielte er Klavion. Er sagte, dass das Klavion ganz besondere Kräfte hätte und die Monster sich davor fürchten würden. Wenn sie es hörten, würden sie verschwinden. Wenn sie hörte, wie er diese Musik für sie spielte, hatte sie keine Angst mehr, einzuschlafen. Als er tot war, ist ihr klar geworden, dass auch er nicht alle Monster vertreiben konnte. Macias fragt, wozu sie warten sollen. Sie sollen auf den Markt gehen und alles für eine Feier holen. Ro fragt, was es zu feiern gibt. Macias sagt, dass es absolut nichts zu feiern gibt und sie einfach so feiern. Zu dieser Jahreszeit gibt es nicht alle Zutaten. Sie gehen daher los. Unbemerkt gehen drei Gestalten mit Kapuzenmänteln eine Treppe hoch. Plötzlich nehmen sie die Kapuzen ab: Es sind Cardassianer! Sie ziehen Phaser und feuern auf die Marktbesucher. Ein Mann wird getroffen. Santos gibt Ro eine Waffe und geht dann hinter einer Hauswand in Deckung. Als ein Cardassianer auf ihn schießt, erwidert er das Feuer und trifft den Mann. Derweil öffnet ein Mann hinter dem zweiten cardassianischen Schützen eine Tür. Dieser dreht sich um und will gerade auf den Mann schießen, als er von der Seite von einem anderen Maquis, der am unteren Ende einer Treppe stand, erschossen wird. Der Körper des Cardassianers rollt daraufhin die Treppe hinunter. Der dritte Schütze feuert weiter und trifft eine Frau. Ein Verletzter kriecht über den Platz. Macias versucht ihn wegzuziehen, wird dann aber selbst getroffen. Ro erschießt nun den Schützen. Dann geht sie zu Macias. Er sagt, dass sie entdeckt haben müssen, dass sich hier eine Gruppe des Maquis befindet. Ro lässt Kalita einen der Erste-Hilfe-Koffer holen. Macias sagt Ro, dass immer wenn ein alter Kämpfer wie er aus dem Leben tritt, immer jemand vortreten und für ihn einspringen wird. Dann schließt er die Augen und stirbt. Ro weint um ihren Freund.

Akt V: Ros Abschied[Bearbeiten]

Picard warnt Ro, die Mission nicht zum Scheitern zu bringen.

Picard sitzt in einer Bar und trinkt aus einem Glas. Da betritt Ro Laren die Bar. Ein Mann spricht sie an, doch Ro ignoriert ihn. Sie setzt sich zu Picard an die Bar und fragt, ob er allein ist. Picard antwortet, dass er hofft, dass er es nicht ist. Ro will an einen nahen Tisch gehen. Sie setzen sich. Ro sagt ihm, dass sie die Mission abbrechen müssen. Der Maquis hat ihren Köder nicht geschluckt und meint, dass der Konvoi zu groß ist, um ihn anzugreifen. Picard sagt, dass es doch nur sechs Schiffe seien. Wenn nötig könnten sie die Zahl verringern. Ro sagt, dass es der enorme Materialeinsatz und die Konzentration so vieler Leute an einem Ort, der sie abschreckt. Sie glauben, es macht sie zu verwundbar. Picard sagt, dass alle Geheimdienstberichte, die er von der Sternenflotte erhalten hat, darauf hindeuten, dass der Maquis beabsichtigt seine Offensive zu erweitern. Er will seine Aktivitäten verstärken. Ro sagt, dass es in jeder Gruppe wahrscheinlich anders ist. Die Leute, die sie bisher traf, sind ziemlich konservativ. Sie ist überzeugt, dass andere Gruppen aggressiver sind. Picard fragt, was los ist. Ro fragt, ob er das Geld mitgebracht habe. Picard bejaht dies und Ro sagt, dass er einige Münzen auf den Tisch legen solle damit sie scheinbar über ihren Preis verhandeln können. Ro sagt, dass als er sie mit dieser Mission beauftragte, da dachte sie, dass sie es tun könnte auch wenn sie dabei den Cardassianern helfen und ihr Volk verraten müsste, dass gegen die Cardassianer kämpft. Jetzt weiß sie nicht mehr genau wo sie steht. Picard fragt, ob sie von ihrem Auftrag entbunden werden will. Er sagt, dass dieser Auftrag nur mit ihr durchführbar ist. Wenn sie jetzt aussteigt, gibt sie alles auf, wofür sie gearbeitet hat. Seine einzige Frage an sie lautet, ob sie den Befehl ausführen kann. Picard sagt, dass er sie vor einen Untersuchungsausschuss bringen könnte, weil sie ihn über ihre Loyalität angelogen hat und er könnte sie vor ein Kriegsgericht bringen, wenn die Mission scheitert. Ro antwortet, dass sie die Befehle ausführen wird. Picard hält es für notwendig, dass Riker diesen Einsatz mit ihr fliegt. Sie soll ihn als einen ihrer Verwandten ausgeben. Picard will nichts riskieren, was diese Mission zum scheitern bringt.

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Nachtrag
Wir haben von Commander Riker und Lieutenant Ro die Nachricht erhalten, dass der Maquis den Konvoi wie geplant angreifen wird. Unsere Schiffe haben im Hugora-Nebel Position bezogen, um sie zu erwarten.

Die Enterprise und weitere Schiffe haben im Hugora-Nebel Position bezogen. Data meldet auf der Brücke Picard, dass er eine Verbindung zu der Sensorsonde am Rande des nebels hergestellt hat. Sie erwarten, dass die Schiffe des Maquis die Grenze überschreiten, um den Konvoi anzugreifen. Worf informiert Picard, dass er allen ihren Schiffen die Warpsignatur von Ros und Rikers Schiff übermittelt hat. Data meldet, dass das Maquis-Geschwader in Sensorreichweite kommt. Picard lässt die Schilde aktivieren. Geschwaderführer Santos ruft die anderen Schiffe. Riker sagt Ro, dass sie nach dem Überschreiten der Grenze die Formation verlassen und Deckung im Nebel suchen werden. Ro meldet, dass die Schiffe im Konvoi ihre Schilde hochnehmen. Offenbar haben sie sie entdeckt. Riker sagt, dass sie die Grenze in 30 Sekunden passieren. Da stoppt Ro das Schiff und zielt mit einem Phaser auf Riker. Sie sagt, dass es ihr leid tut und sie dies nicht verantworten könne.

Ro bedroht Riker.

Auf der Brücke der Enterprise meldet Data, dass das von Ro gesteuerte Schiff soeben einen schwachen Partikelstrahl in den Nebel feuert. Picard fragt, was sie vorhat. Data sagt, dass der polarisierende Effekt des Strahls sie enttarnen könnte. Data versucht dies zu verhindern. Santos fragt derweil Ro, wieso sie gefeuert hat. Diese fordert ihn auf, den Nebel zu scannen, weil sich dort ein Geschwader der Föderation verstecke. Santos entdeckt sie nun und lässt den Angriff abbrechen. Data meldet Picard, dass der Maquis seine Formation auflöst. Picard fragt, ob sie die Grenze überquert haben, was er verneint. Worf meldet, dass sich Ros Schiff nicht zurückzieht, sondern Kurs auf sie nimmt. Picard sagt, dass wenn sie an Bord kommt unter Arrest gestellt wird. Ros Alpha 7 ruft nun Alpha 9. Sie sollen sich vorbereiten sie an Bord zu beamen. Ro sagt Riker, dass er mit diesem Schiff zur Enterprise fliegen soll. Riker fragt erstaunt, ob sie bei denen bleiben will. Ro sagt, dass sie schon nicht mehr dachte, eine neue Heimat zu finden. Er soll Picard ausrichten, dass es ihr leid tue. Riker sagt, dass sie auf sich Acht geben solle und lässt sich dann beamen.

Bei der Abschlussbesprechung berichtet er Jean-Luc Picard von Ro Larens Motiven und sie unglaublich sicher war, dass ihre Entscheidung richtig war. Er glaubt, dass sie nur bedauert hat, ihn enttäuscht zu haben. Dann reicht er ihm das PADD mit seinem Bericht. Weil Picard nicht reagiert, legt er dieses auf dem Tisch ab und verlässt dann nach einem kurzen Blick zum Captain den Raum. Picard sitzt starr am Schreibtisch und blickt an die Wand.

Dialogzitate[Bearbeiten]

als er das vom Maquis angegriffene cardassianische Schiff sieht

Riker
Jetzt müssen wir schon unsere eigenen Leute beschießen, um den Cardassianern zu helfen.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Story und Drehbuch[Bearbeiten]

Ro Laren berichtet, dass während ihrer taktischen Ausbildung ein Lieutenant Commander mit dem Maquis sympathisiert und schließlich die Sternenflotte verlässt, um sich dem Maquis anzuschließen. Dieser Lieutenant Commander ist Chakotay aus Star Trek: Raumschiff Voyager. (Star Trek: The Next Generation Companion)

Produktionsnotizen[Bearbeiten]

Im Konferenzraum des Maquis stehen die gleichen Stühle wie im Konferenzraum der Voyager.

Die Requisite des Varon-T-Disruptors aus der Folge Der Sammler wird beim Verhör von Ro Laren verwendet.

Merchandising[Bearbeiten]

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung[Bearbeiten]

Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Hauptdarsteller
Patrick Stewart als Captain Jean-Luc Picard
Ernst Meincke
Jonathan Frakes als Commander William T. Riker
Detlef Bierstedt
LeVar Burton als Lt. Commander Geordi La Forge
Charles Rettinghaus
Michael Dorn als Lieutenant Worf
Raimund Krone
Gates McFadden als Doktor Beverly Crusher
Ana Fonell
Marina Sirtis als Counselor Deanna Troi
Ulrike Lau
Brent Spiner als Lt. Commander Data
Michael Pan
Gaststars
Michelle Forbes als Lieutenant Ro Laren
Susanne Schwab
John Franklyn-Robbins als Macias
Werner Ehrlicher
Natalija Nogulich als Flottenadmiral Alynna Nechayev
Eva Maria Miner
William Thomas, Jr. als Santos
Walter Alich
Shannon Cochran als Kalita
Gertie Honeck
Richard Poe als Gul Evek
Klaus-Dieter Klebsch
nicht in den Credits genannt
Sam Alejan als Bargast #1
Rick Avery als Juhraya-Kolonist #1
Steve Blalock als Cardassianischer Spion
Michael Braveheart als Martinez
Carl David Burks als Russell
Cameron als Cardassianische Offizierin
Tracee Lee Cocco als Lieutenant Junior Grade (Abteilung Technik/Sicherheit)
John Copage als Zivilist #1
Holiday Freeman als Fähnrich (Abteilung Kommando/Navigation) #1
Loretta Gordon als Juhraya-Kolonistin #1
Grace Harrell als Sternenflottenoffizierin (Abteilung Technik/Sicherheit)
Red Horton als Juhraya-Kolonist #2
Kai als Sternenflottenoffizierin (Abteilung Wissenschaft/Medizin)
Ron Large als Fähnrich (Abteilung Kommando/Navigation)
Buck McDancer als Cardassianischer Soldat
Michael Moorehead als Sternenflottenoffizier (Abteilung Wissenschaft/Medizin)
Tom Morga als Cardassianischer Spion
Bobby Parker als Juhraya-Kolonist #3
Rebecca Parker als Juhraya-Kolonistin #2
Shawn Michael Perry als Juhraya-Kolonist #4
Keith Rayve als Zivilist #2
Robin Ritter als Bajoranischer Bargast
Joyce Robinson als Gates
Bob Shuttleworth als Bargast #2
Noriko Suzuki als Fähnrich (Abteilung Technik/Sicherheit)
Christina Wegler Miles als Fähnrich (Abteilung Kommando/Navigation) #2
12 unbekannte Darsteller als Bargäste, davon:
  • … als Bajoraner #1
  • … als Bajoraner #2
  • … als Klingonin
  • … als Kobliade
  • … als Mann #3
  • … als Mann #4
  • … als Mann #5
  • … als Mann #6
  • … als Frau #1
  • … als Frau #2
  • … als Vulkanierin
  • … als Vulkanier
14 unbekannte Darsteller als Juhraya-Kolonisten, davon:
  • … als Alien #1
  • … als Alien #2
  • … als Frau #3
  • … als Frau #4
  • … als Frau #5
  • … als Frau #6
  • … als Frau #7
  • … als Frau #8
  • … als Mann #5
  • … als Mann #6
  • … als Mann #7
  • … als Mann #8
  • … als Mann #9
  • … als Mann #10
3 unbekannte Darsteller als Zivilisten an Bord der USS Enterprise-D, davon:
  • … als Kellner im Zehn Vorne
  • … als Kellnerin im Zehn Vorne
  • … als Zivilistin
unbekannte Darstellerin als Sternenflottenoffizierin (Abteilung Kommando/Navigation)
unbekannter Darsteller als Cardassianischer Offizier #1
unbekannter Darsteller als Cardassianischer Offizier #2
Stuntmen/Stuntdoubles/Stand-Ins
David Keith Anderson als Stand-In für LeVar Burton
Carl David Burks als Stand-In für Brent Spiner
Michael Echols als Stand-In für Michael Dorn
Nora Leonhardt als Stand-In für Marina Sirtis
Lorine Mendell als Stand-In für Gates McFadden
Richard Sarstedt als Stand-In für Jonathan Frakes
Dennis Tracy als Stand-In für Patrick Stewart
Weitere Synchronsprecher
Harald Dietl als Sprecher des deutschen Vorspanns

Verweise[Bearbeiten]

Institutionen & Großmächte
Cardassianische Regierung, Föderation, Maquis, Sternenflotte
Spezies & Lebensformen
Bajoraner, Cardassianer, Ferengi, Klingone, Mensch, Pakled
Kultur & Religion
Belaklavion, Fest, Kurlanischer Naiskos
Personen
Ro Gale
Schiffe & Stationen
Alpha Sieben, Alpha Neun, Angriffsjäger der Föderation, Bajoranischer Abfangjäger, Deep Space 9, Galaxy-Klasse, Galor-Klasse, Juhryanischer Frachter, Maquis-Raider, Vetar, Yridianisches Raumschiff
Orte
Cardassianische Grenze, Entmilitarisierte Zone, Flüchtlingslager
Astronomische Objekte
Bajor, Cardassia, Hugora-Nebel, Jaros II, Juhraya, Onara, Planet, Protostern, Ronara Prime, Topin-System
Wissenschaft & Technik
Biogene Waffe, Biomimetisches Gel, Identifikationssignal, Interferenz, isomiotysche Spritzen, Partikelstrahl, Phaser, Plasmafackel, Quarantänekapsel, Retrovirus-Impfstoff, Sensor, Sensorboje, Sensorenreichweite
Speisen & Getränke
Beere, Blaubeere, Bularianisches Kanapee, Foraiga, Hasperat, Kuchen
sonstiges
Auge, Desertion, Feuer, Herz, Konvoi, Kriegsgericht, Präventivschlag, Roter Alarm, Spion, Untersuchungsausschuss, Zunge