Entscheidungen

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Janeway und Chakotay sind von einem außerirdischen Virus befallen und müssen auf einem Planeten zurückgelassen werden.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

Chakotay und Janeway werden bei einer Außenmission durch einen Insektenbiss infiziert und können nicht mehr auf die Voyager zurückkehren, da sie nach Verlassen der Atmosphäre des Planeten sterben würden. Daher befiehlt Janeway Tuvok weiterzufliegen. Eine vom Doktor vorgeschlagene Kontaktaufnahme zu den Vidiianern lehnt sie ab. Chakotay und Janeway leben sich auf dem Planeten ein und richten sich häuslich ein. Janeway versucht eines der Insekten einzufangen, jedoch wird ihre Ausrüstung durch einen Sturm vernichtet. Allmählich kommen sie sich näher. Die Crew kann den Verlust der beiden Offiziere nur schwer akzeptieren. Kim widerspricht Tuvok, bis dieser ihn sogar auf sein Quartier beschränkt. Da jedoch die ganze Crew bereit ist das Risiko einzugehen, lässt Tuvok nun Kurs auf die Vidiianer nehmen. Der Doktor spricht mit Danara Pel und diese will ihnen ein Heilmittel übergeben. Dabei werden sie allerdings von den Vidiianern angegriffen. Pel kontaktiert während des Gefechts den Doktor und will das Mittel rüberbeamen. Daher lässt Tuvok kurz die Schilde deaktivieren, um den Transporter zu ermöglichen. Anschließend macht man die vidiianischen Schiffe durch die Zündung einer Antimaterieladung kampfunfähig. Daraufhin kehrt man zum Planeten zurück und holt Chakotay und Janeway ab. Auf der Brücke stellt Janeway gegenüber Tuvok fest, dass er ihren Befehl missachtet hat. Dieser will die Verantwortung übernehmen, doch Janeway sagt nur zu ihm, dass er sich fast emotional verhalten habe. Dann machen Janeway und Chakotay einen Systemcheck und vermeiden dabei jeden Blickkontakt.

Langfassung[Bearbeiten]

Prolog[Bearbeiten]

Captain Kathryn Janeway und Chakotay wachen auf einem Planeten aus der Stasis auf. Sie öffnen beide die Kopfteile ihrer Stasiskapseln und klettern heraus. Sie werden von der Voyager aus vom Doktor gerufen. Janeway fragt, ob es etwas neues gibt, da er sie aus der Stasis geholt hat. Der Doktor meint, dass die Sensoren normale Lebenszeichen anzeigen und erkundigt sich nach ihrem Befinden. Janeway berichtet, dass es Ihnen gut geht. Er teilt ihnen mit, dass sie seit 17 Tagen in Stasis waren und er noch immer keine Heilung für ihre Krankheit gefunden hat. Er hat keinerlei Optionen, die er erforschen könnte, um sie weiter zu behandeln. Chakotay fragt, ob es möglich ist, sie auch an Bord der Voyager in Stasis zu halten. Doch der Doktor teilt ihm mit, dass irgendetwas auf dem Planeten sie vor dem Ausbruch der Krankheit schützt. Wenn sie zurückkehren wird die Krankheit wieder ausbrechen. Er sehe nur eine Möglichkeit, nämlich die Vidiianer um Hilfe zu bitten, die ja eine hochentwickelte Medizintechnik haben. Er hält es für denkbar, dass sie ihnen helfen könnten. Janeway unterbricht die Verbindung, da sie sich zunächst mit ihrem Ersten Offizier beraten will. Dieser hält ein solches Vorgehen für zu riskant, da von den Vidiianern keine Hilfsbereitschaft zu erwarten ist. Chakotay und Janeway wollen die Voyager aber dieser Gefahr nicht aussetzen. Es ist wahrscheinlicher, dass die Vidiianer angreifen und die Crew für ihre Organe abernten. Sie sind sich einig, dass Schiff nicht dieser Gefahr auszusetzen und das sie damit leben können. Janeway ruft daher Tuvok und übergibt ihm das Kommando über das Schiff auf Dauer. Er bekommt den Befehl, den Kurs in Richtung Alpha-Quadrant wieder aufzunehmen und keinen Kontakt zu den Vidiianern herzustellen. Janeway bereitet unterdessen eine Botschaft für die Crew vor.

Akt I: Leben auf New Earth[Bearbeiten]

Des Captains Badewanne

B'Elanna Torres, Tom Paris, Neelix und auch alle anderen sind bei der Besprechung im Konferenzraum entsetzt, dass sie den Captain und Chakotay zurücklassen sollen. Paris meint, dass Tuvok nun der Captain ist und ihren Befehl aufheben könnte. Dieser fragt darauf, welchen Sinn dieses Vorgehen hätte. Torres kann nicht glauben, dass sie keine Behandlungsmethode gegen einen Insektenbiss finden. Kes merkt an, dass sich der Doktor seit einem Monat nicht mehr deaktiviert hat. Er hat die Datenbanken durchforstet und gründlichste Forschungen betrieben, ohne ein Heilmittel zu finden. Neelix fügt hinzu, dass er ihm versichern kann, dass die Moral an Bord sinken wird, wenn sie die beiden Offiziere auf dem Planeten zurücklassen. Tuvok meint, dass sie die Entscheidung getroffen haben. Sie werden ihnen allerdings alles zur Verfügung stellen, was sie benötigen. Sie fühlen sich alle miserabel, doch Tuvok kann dieses Gefühl nicht nachempfinden und fährt in seiner Routine fort. Er wird alle Vorräte, technische Geräte, Waffen, Tricorder und einen Fertigbausatz für ein Haus runterbeamen lassen. Torres erwidert darauf, dass er davon spreche, als würden sie einen Campingurlaub unternehmen. Allerdings müssten die beiden den Rest ihres Lebens dort unten verbringen. Tuvok meint, dass Janeway als fähige Wissenschaftlerin vielleicht ein Heilmittel finden kann. Außerdem werden sie Ihnen auch ein Shuttle vom Typ 9 zur Verfügung stellen. Paris meint, dass dieses Shuttle höchstens Warp 4 schafft und sie 700 Jahre nach Hause brauchen. Tuvok fragt, was Paris von ihm erwartet. Dieser meint, dass er sich genauso miserabel wie sie fühlen sollte. Tuvok kann dem jedoch keinen Nutzen abgewinnen und lässt die Offiziere wegtreten. Bis auf Harry Kim, verlassen diese daraufhin den Besprechungsraum.

Chakotay fragt Janeway, welche Wandfarbe sie haben will.

Im Bereitschaftsraum des Captains empfängt Tuvok wenig später einen Ruf von Captain Janeway. Sie teilt ihm mit, dass sie den Transport erhalten haben und ihm mitteilen werden, wenn etwas fehlt. Er meint, dass sie nach dem Abflug etwa 36 Stunden noch Kontakt zu Ihnen herstellen können. Unterdessen sehen Chakotay und Janeway auf der Oberfläche die Ausrüstungsgegenstände durch, die runtergebeamt wurden. Chakotay meint sarkastisch, dass sie den Inhalt des gesamten Schiffs runtergebeamt haben. Der Captain meint, dass sie Petrischalen, Proteinanalyser und DNA-Sequenzer haben. Doch Janeway ist optimistisch, dass wenn sie eines der Insekten fangen kann, dass sie infizierte, es ihr dann möglich sein wird, ein Heilmittel herzustellen. Sie will die Cofaktoren der Proteine analysieren und so vielleicht die Information erhalten, wie sie sich heilen können. Chakotay schnappt sich ein Wandsegment ihres Fertighauses und fragt Janeway, ob es wichtig sei, wie herum sie diese einbauen. Janeway antwortet ironisch, dass es davon abhängt, ob er in einer beigen oder grauen Stimmung ist. Chakotay fragt, ob die Sternenflotte die Wände dieses Fertighauses nicht freundlicher gestalten hätte können. Darauf fragt der Captain, ob ihm ein Pünktchenmuster vorschwebt, doch Chakotay dachte eher an ein Streifenmuster in Blau- und Grüntönen. Chakotay schlägt nun vor, dass das grau die Außen- und beige die Innenseite wird. Janeway stimmt zu und freut sich schon auf das spartanische Leben. Chakotay erklärt, dass sie Möbel, eine Unterkunft und eine Forschungsausrüstung, einen Tricorder haben. Sie vermisst vor allem ihre Badewanne und Chakotay meint, dass sie mit der Schalldusche vorlieb nehmen muss. Da sie hier praktisch keine Kommandohierarchie mehr haben, bietet sie ihm an, sie Kathryn zu nennen, doch Chakotay meint, dass er dazu erst in ein paar Tagen bereit ist.

Auf der Voyager läuft es nicht gut; keiner kann sich konzentrieren. B'Elanna Torres gibt Fähnrich Swinn einen Bericht zurück, da dieser voller Fehler ist, dass Torres meint, er wäre von einem Akademiestudenten im ersten Jahr geschrieben worden. Torres gibt ihn ihr zurück, um die Fehler zu korrigieren und ihn zu vervollständigen. Swinn entschuldigt sich, dass sie nicht bei der Sache war, doch Torres akzeptiert diese Entschuldigung nicht, da sie alle mit den Gedanken woanders sind. Harry Kim tritt hinzu und meint, sie sollten etwas unternehmen, aber B'Elanna fällt auch nichts ein, außer "durchzuatmen und weiter zu machen". Sie vernachlässige nicht ihre Arbeit. Die Crew solle trotz der Probleme ihre Arbeit machen. Kim will die Situation nicht einfach so akzeptieren. Er hat mit einigen von der Sternenflottencrew gesprochen und fragt, wie die Maquis es aufgenommen haben. Darauf erwidert Torres, dass es keine Angelegenheit der Sternenflotte sei, sondern jeden an Bord betreffe. Kim fragt nun offensiv, warum sie dann nichts unternehmen würden. Er will diesen Vorgang nicht einfach so akzeptieren. Doch Torres meint, dass er wiederkommen solle, wenn er einen Vorschlag hat. Ansonsten sollten sie tief durchatmen und weitermachen. Daraufhin geht Kim wieder.

Auf dem Planeten überprüft Janeway ihre Insektenfallen. Chakotay tritt zu ihr und fragt, ob sie etwas gefunden hat, doch der Captain meint, dass es nur die selben Insekten wie am Vortag seien, die den Erreger nicht übertragen haben. Sie erkundigt sich, was Chakotay die ganze Zeit im Wald macht, doch Chakotay will ihr noch nicht verraten was er macht. Er sagt nur, dass er etwas bauen würde. Chakotay meint, dass sie es vor Neugier nicht aushält und wie ein quengelndes, kleines Kind sei. In diesem Augenblick werden sie von Tuvok kontaktiert, da das Schiff nun die Kommunikationsreichweite des Planeten verlässt. Er fragt nach ihrem Befinden und der Captain meint, dass sie zurecht kommen. Janeway lässt einen Kanal auf das ganze Schiff öffnen und spricht eine Abschiedsnachricht. Sie bedankt sich für die gute Zeit und meint, dass sie das Lachen der anderen am meisten vermissen würde. Sie bezeichnet das Lachen als die stärkste Erinnerung. Diese Crew würde sich durch Mut, Mitgefühl und Charakterstärke auszeichnen. und drückt der Hoffnung Ausdruck, dass die Crew unter Tuvok genauso, wie unter ihr und Chakotay ihr bestes geben wird. Sie wünscht ihnen eine sichere und schnelle Heimreise. Tuvok bedankt sich für ihre Worte und spricht für die ganze Crew, dass sie sich an ihren Charme und Mut erinnern werden. Er wünscht ihr noch langes Leben und Frieden. Dann ist das Schiff außer Kommunikationsreichweite und die Verbindung endet.

Akt II: Wendungen[Bearbeiten]

Persönliches Computerlogbuch
Kathryn Janeway
Sternzeit 49690,1
Tag 24 unseres Aufenthaltes auf dem Planeten, den wir „Neue Erde“ getauft haben. Bisher habe ich keine Fortschritte bei der Suche nach einem Heilmittel für unsere Krankheit gemacht, aber ein Bad in der Wanne, die Chakotay gebaut hat, hilft mir immer, mich auf mögliche Lösungen zu konzentrieren.

Janeway liegt in der Badewanne und denkt weiter über ihre Situation nach. Sie ruft nach Chakotay, der ihr bestätigt, dass er sie hört. Ihr kommt der Gedanke, dass sie mit der Suche nach der Ursache in Bezug auf Protein-Cofaktoren auf dem Holzweg sein könnten. Sie meint, dass sie mehr über die biomolekulare Evolution des Ökosystems auf diesem Planeten erfahren könnte. Janeway bemerkt plötzlich ein Geräusch und ruft Chakotay um Hilfe, da Jemand im Wald sei. Chakotay schnappt sich einen Phaser und rennt hinaus. Draußen entdecken sie einen Primaten und Janeway spricht zu dem Affen und bietet ihm ihre Freundschaft an. Jedoch klettert dieser in den Baum. Der Captain meint, dass er vielleicht zurückkommt. Chakotay fragt, ob sie ein Haustier suche, doch Janeway meint, dass sie den Primaten untersuchen will, da er vermutlich auch mit Insektenbissen zu kämpfen habe. Nachdem Chakotay auf Janeways Brust starrt, entschuldigt er sich und geht ins Haus zurück.

Janeway sucht nach einem Heilmittel

Janeway geht in einem Bademantel ins Haus zurück und meint, dass sie weiter nach einem Heilmittel suchen wird. Chakotay meint, dass der Doktor alles in seiner Macht stehende getan habe und wochenlang nach einem Heilmittel suchte und Janeway seit ihrer Ankunft hier sieben Tage die Woche und zwölf Stunden am Tag nach einem Heilmittel suchen würde. Trotzdem sei sie noch nicht weiter, als an dem Tag, an dem sie infiziert wurden. Chakotay meint, dass sie sich ausruhen solle. Janeway will jedoch noch nicht aufgeben. Chakotay will unterdessen das Beste aus dem Leben machen, dass das Schicksal für sie gewählt hat. Doch Janeway meint, dass sie noch weitersuchen muss und Chakotay setzt sich wieder hin.

Computerlogbuch der Voyager
amtierender Captain
Nachtrag
Die Entscheidung, Captain Janeway und den Ersten Offizier zurückzulassen, scheint selbst nach sechs Wochen immer noch schwer auf der Mannschaft zu lasten.

Auf der Brücke der USS Voyager entdeckt Harry Kim einen Konvoi der Vidiianer in 1,5 Lichtjahren Entfernung. Tuvok lässt Paris einen Ausweichkurs setzen, doch Kim meint, dass die Vidiianer sich innerhalb Rufweite befindet. Er schlägt vor sie zu fragen, ob sie etwas über die Krankheit wissen. Tuvok erwidert, dass der Captain Ihnen untersagte, die Vidiianer zu fragen. Doch Kim gibt nicht auf und meint, dass sie von ihrem Kurs ja nicht abgewichen sind und so die Befehle des Captains befolgen und nur eine Gelegenheit, die sich von selbst ergeben hat, beim Schopf packen würde. Tuvok lässt sich von diesen Spitzfindigkeiten nicht überzeugen, doch Kim besteht weiter darauf, dass sie es dem Captain und dem Commander schuldig sind. Tuvok erklärt das Thema für beendet und schickt ihn auf seine Station zurück. Nun widerspricht Kim offen Tuvok und fragt die Brückencrew ob sie nichts dazu zu sagen habe und alle wissen, dass er Recht habe. Tuvok steht nun auf und suspendiert Kim vom Dienst. Er solle sofort die Brücke verlassen, sonst droht er ihm mit der Arrestzelle. Nach einem warnenden Blick von Paris verlässt Kim schließlich doch die Brücke. Tuvok lässt Paris den alten Kurs beibehalten.

Tuvok lässt sich von Kes überzeugen.

Als Harry im Kasino sitzt, kommen Hogan und Swinn zu ihm und setzen sich an seinen Tisch. Swinn meint, dass sie hörten, was auf der Brücke geschehen ist. Sie stimmen ihm zu, dass eine Kontaktaufnahme mit den Vidiianern nötig ist. Sie berichten ihm, dass viele ihrer Meinung sind und es nicht fassen können, dass Tuvok nicht einmal versucht die Vidiianer zu kontaktieren. Kim nimmt sie daraufhin mit zum Tisch von B'Elanna, wo Kim ihr einen Vorschlag unterbreitet. Er meint, dass Torres vor drei Wochen meinte, sie würde einen Vorschlag von ihm hören wollen. Nun wolle er dieses Angebot aufgreifen. Auch Neelix setzt sich zu ihnen und fragt, ob hier etwas vorgeht, wovon er wissen sollte. Kim bittet ihn daraufhin sich zu setzen und meint, dass sie eine Superlösung gefunden haben, um die Moral wieder zu heben.

In seinem Quartier liest Tuvok ein PADD, als Harry Kim klingelt und vom Vulkanier hereingebeten wird. Dieser weist ihn daraufhin, dass es ein Uhr nachts ist und Kim die Frühschicht habe. Dieser bestätigt dies und setzt sich nach Tuvoks Bitte. Kim entschuldigt sich zunächst für sein Verhalten vom Vortag, was Tuvok akzeptiert. Kim überbringt ihm dann einen Vorschlag, einen Plan, der von vielen Leuten ausgearbeitet wurde. Kim weist darauf hin, dass sie bei einer Verhandlung mit den Vidiianern zwei bedeutende Trümpfe in der Hand hätten, zum einen Danara Pel, die der Doktor behandelt hat und zum anderen B'Elanna, deren DNA vielleicht ein Mittel gegen die Fresszellen beinhaltet. Daher will er den Vidiianern einen Tausch der DNA von B'Elanna gegen ein Heilmittel gegen das Virus anbieten. Tuvok meint, dass dies alles wichtige Punkte sind, doch sie vor kurzem auch ein vidiianisches Schiff zerstört haben, wobei 300 Angehörige ihres Volkes starben. Allein deshalb hält er es für unklug Kontakt mit den Vidiianern aufzunehmen. Kim meint, dass Tuvok wissen solle, dass die Crew nicht seiner Meinung ist. Alle mit denen, er gesprochen habe, seien bereit das Risiko einzugehen. Tuvok meint, dass ihm die Verantwortung für das Schiff obliegt und er für die Sicherheit der Crew verantwortlich ist. Kim erwidert, dass die Crew bereit ist, das Risiko einzugehen. Tuvok verlangt von Kim, dass er seine Befehle in Zukunft akzeptiert und droht ihm andernfalls eine dauerhafte Suspendierung an, was Kim auch akzeptiert. Dann verlässt er das Quartier und Tuvok bleibt nachdenklich zurück.

Akt III: Entscheidungen[Bearbeiten]

Chakotay und Janeway rücken im Sturm enger zusammen.

Auf dem Planeten arbeitet Chakotay unterdessen weiter, während Janeway aus dem Haus tritt und ihm mitteilt, dass sie die Insektenfallen in Gitter Beta 4 überprüfen wird. Als sie bemerkt, dass Chakotay bereits wieder etwas baut, erkundigt er sich, um welches Werkstück es sich diesmal handelt. Chakotay berichtet, dass er dabei ist Kopfbretter anzufertigen, da ihm aufgefallen ist, dass Janeway beim Lesen im Bett manchmal aufrecht sitzt und daher eine Rückenstütze gebrauchen könnte. Janeway bedankt sich für alles, was Chakotay hier für sie getan habe. So habe er gekocht, was Janeway hasst. Chakotay meint, dass sie sich immer dagegen sträubt, wenn Chakotay ihnen etwas Komfort verschaffen will. Janeway meint, dass sie die Hoffnung auf ein Heilmittel nicht aufgeben kann, doch Chakotay meint, dass er nicht auf eine Rettung hoffen kann, die vielleicht nie eintritt. Er meint, dass es Realität ist, dass sie den Planeten vielleicht nie mehr verlassen können. Daher will er Ihnen ein Zuhause schaffen, dass mehr ist als ein ungemütlicher grauer Kasten. Der Captain meint, dass sie vielleicht irgendwann aufgeben wird, aber nicht heute. Janeway begibt sich dann in den Wald um ihre Fallen mit einem neuen Glukoseköder zu überprüfen. Als sie die erste Falle überprüft, hört sie etwas, doch Chakotay antwortet nicht. In der nächsten Falle findet sie etwas und entnimmt ein Insekt und befördert es in einen Probenbehälter. Nun entdeckt sie den Primaten wieder und reicht ihm die Hand. Gleichzeitig spricht sie zu ihm und fragt, ob er ihr gefolgt ist und ob er sie verstehe. Sie fragt ihn auch, wie er es findet, dass dieses Insekt sie vielleicht aus seinem Garten vertreibt. Jedoch wird der Affe panisch und wenig später zieht ein Sturm auf. Der Wind nimmt zu und Janeway fragt, was mit dem Himmel los sei. Dann meint sie noch zum Affen, dass sie ihm zustimmt, wenn er meint, dass sie hier verschwinden soll. Janeway packt schnell ihre Ausrüstung zusammen und läuft zum Haus zurück, als sie vom Gewitter überrascht wird. Chakotay läuft in den Wald, um Janeway zu suchen. Er findet die gestolperte Janeway und bringt sie zum Haus zurück. Er teilt ihr mit, dass es sich um einen Plasmasturm handele, der von ihren Tricordern allerdings nicht registriert wird, obwohl er sehr heftig sei.

Am nächsten Tag geht Kes zu Tuvok in den Bereitschaftsraum des Captain und möchte mit ihm - vordergründig - über ihren Vater sprechen. Sie war ein Jahr alt, als er starb und sie hat ihn sehr vermisst. Er war ein sehr kluger Mann und hat ihren Charakter geprägt. Ohne ihn, hätte sie niemals den Glauben ihres Volkes hinterfragt, ihre Stadt verlassen und wäre auf die Voyager getroffen. Sie wusste nicht, wie sie ohne ihn weiterleben sollte. Erst als sie mit ihm, Tuvok, zu arbeiten begann, sei es besser geworden. Als Captain liege ihm doch das Wohlbefinden der Crew am Herzen, meint Kes, sowohl das körperliche als auch das seelische. Tuvok meint, er dürfe nicht zur Geisel der Gefühle der Crew werden. Kes macht ihm klar, dass viele Crewmitglieder tiefe Empfindungen haben und er sich auch darum kümmern muss. Kes meint, dass die gesamte Crew unter der Situation leidet, aber er es ignoriert. Er erwidert, dass er eine enge Freundin verloren hat und gegen das Gefühl des Verlustes nicht immun ist. Kes antwortet, dass er sich vorstellen soll, wie es Leuten geht, die nicht ihre Gefühle kontrollieren kann. Viele Crewmitglieder hoffen, dass er mit ihnen sprechen wird.

Kes überzeugt Tuvok, Kontakt mit den Vidiianern aufzunehmen.

Tuvok entschließt sich daher, die Vidiianer zu kontaktieren und verdeutlicht der Brückenbesatzung, dass alle Verantwortung für diese Entscheidung bei ihm liege. Zwar meint er, dass keiner von ihnen beurteilen kann, was es bedeutet die Verantwortung für die Crew zu haben. Tuvok meint, dass eine Führung Schwäche zeigt, wenn sie sich von den Emotionen einer besorgten Crew leiten lässt. Dennoch kann er die Emotionen seiner Crew nicht ignorieren. Tuvok übernimmt daher die volle Verantwortung für dieses Vorgehen. Paris setzt Kurs auf den Konvoi und Kim übernimmt wieder seine Station. Er soll Tuvok umgehend informieren, sobald sie in Rufweite des vidiianischen Konvois gelangen. Dann setzt sich Tuvok auf den Stuhl des Captains und atmet tief durch.

Das Haus von Chakotay und Janeway wird von dem Sturm durchgeschüttelt und ein Großteil der Ausrüstung wird zerstört. Chakotay und Janeway liegen unter dem Tisch und suchen dort Schutz. Nach dem Sturm gehen sie hinaus und untersuchen die Insektenfallen. Jedoch müssen sie feststellen, dass nichts mehr reparierbar ist. Daher ist es nun unmöglich die Forschung noch fortzuführen, was Chakotay leid tut. Janeway meint, dass man auch auf diese Weise aufgeben könne.

Akt IV: Kontaktaufnahme[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Voyager
Captain Tuvok
Sternzeit 49694,2
Wir haben Kontakt zum vidiianischen Konvoi aufgenommen, mit vielversprechenden Ergebnissen. Die Vidiianer versprachen, Dr. Denara Pel zu fragen, ob sie uns helfen wird.
Danara Pel informiert Tuvok über das Gegenmittel.

Danara Pel nimmt Kontakt mit der Crew auf und fragt danach, was sie über das Virus wissen. Tuvok teilt ihr mit, dass sich das Virus auf einem 70 Lichtjahre entfernten Planeten in einem System mit einem Gelben Zwergstern befindet. Pel berichtet, dass sie diesen Planeten gut kennt. Dort gibt es ein höhlenbauendes Insekt, dass diese Krankheit überträgt. Vor Jahren schon haben sie ein antivirales Heilmittel entwickelt. Pel berichtet, dass sie das Heilmittel erhalten können und ihr Captain mit einem Treffen einverstanden ist. Sie übermittelt die Koordinaten und Tuvok lässt einen Kurs setzen. In der Zwischenzeit ordnet Tuvok Kampfübungen an, um sich darauf vorzubereiten.

Auf dem Planeten meint Chakotay zu Janeway, dass ihnen viel Holz zur Verfügung steht und sie mehr Räume anbauen könnten. Mit dem Phaser will er die Stämme glätten. Er berichtet, dass er in seiner Jugend einige Blockhäuser baute, da sein Vater es für wichtig hielt. Janeway berichtet, dass sie in ihrer Kindheit mit ihren Eltern Rucksacktouren unternahm, die ihre Verbindung zu ihren Pionierwurzeln erhalten sollten. Jedoch hasste Janeway diese Ausflüge, weil sie kein Bett, keinen Replikator und keine Badewanne hatte. Chakotay meint, dass diese Campingtrips sie wohl für dieses Leben hier vorbereiteten. Doch Janeway meint, dass ihr Leben hier viel besser ist. Da erscheint wieder der Affe und Janeway spricht zu ihm und reicht ihm eine Hand. Sie glaubt, dass der Affe kam um sie vor dem Plasmasturm zu warnen. Chakotay bezweifelt, dass man ihn zähmen kann, doch Janeway meint, dass sie Zeit im Überfluss haben, nämlich den Rest ihres Lebens. Chakotay hofft, dass dies eine lange Zeit ist. Daher gehen sie wieder an die Arbeit.

Im Haus meint Janeway zu Chakotay, dass sie an diese Arbeit nicht gewöhnt sei und ihre Muskeln völlig verhärtet sind. Daher beginnt Chakotay sie zu massieren. Für Janeway fühlt sich die Massage gut an und Chakotay erklärt, dass er reichlich Erfahrung von seiner Mutter hat. Diese hatte oft einen verspannten Nacken und traute nur ihm zu, eine Massage so durchzuführen, dass es sich nicht verschlimmert. Da steht Janeway auf und meint, dass sie schlafen will. Sie wünschen sich eine gute Nacht und Janeway geht in ihr Zimmer. Chakotay bleibt nachdenklich zurück. Janeway legt sich hin und denkt über ihre Situation nach. Chakotay setzt sich unterdessen an den Schreibtisch und blickt zu Janeways Bett.

An Bord der USS Voyager entdeckt Kim ein Raumschiff der Vidiianer und ruft es auf Tuvoks Befehl. Als es nicht antwortet, versucht er es auf wechselnden Frequenzen zu erreichen. Da ortet Paris ein weiteres Schiff und Kim stellt bald darauf ein drittes fest. Sie werden umzingelt. Keines der Schiffe beantwortet ihre Rufe und die Waffen sind aktiviert. Tuvok gibt angesichts dieser Falle roten Alarm.

Erste zarte Bande

Auf dem Planeten setzt sich Janeway zu Chakotay an den Tisch und möchte einige Parameter für ihre Beziehung zu definieren. Chakotay erzählt ihr eine Geschichte von einem Krieger, der jahrelang unzufrieden war und Befriedigung nur im Kampf empfand. Für seinen Stamm wurde er so zum Helden, war selbst jedoch unzufrieden und fand auch mit einem geistigen Führer keinen Frieden. Eines Tages wurden er und ein paar Krieger von einem benachbarten Stamm gefangen genommen, der von einer Kriegerin geführt wurde. Sie wollte sich mit ihm verbünden, da ihr Stamm zu klein und zu schwach war, um sich gegen alle Feinde zu wehren. Die Kriegerin war mutig, schön und sehr klug. Chakotay berichtet, dass der Krieger sich schwor, ihr beizustehen und alles zu tun um ihr das Leben zu erleichtern. Von diesem Moment an, waren ihre Bedürfnisse vorrangig. Auf diese Weise begriff der Krieger allmählich die wahre Bedeutung von Frieden. Janeway bemerkt schnell, dass es keine echte Legende ist, ist aber sehr gerührt. Chakotay meint, dass es so leichter war, es zu sagen. Ihre Hände berühren sich und sie legen diese ineinander.

Akt V: Rettung[Bearbeiten]

Die Voyager wird unterdessen von den vidiianischen Schiffen angegriffen. Kim meldet, dass die Schilde auf 58 % gefallen sind. Tuvok lässt die vordere Phaserphalanx laden und feuern. Kim führt den Befehl aus. Die Schilde fallen weiter auf 47 %, wie Paris meldet. Angesichts der Übermacht lässt Tuvok die Achtertorpedoschächte laden. Kim aktiviert diese und feuert einen Torpedo. Jedoch greifen die Schiffe weiter an. Daraufhin feuert Kim den zweiten Torpedo und ruft den Maschinenraum. Torres bestätigt den Empfang und bekommt von Tuvok genaue Anweisungen.

Unterdessen kommt eine Verletzte auf die Krankenstation und Kes stellt fest, dass ihr Arm gebrochen ist. Daher lässt der Doktor die Frau mit einem Osteogenesestimulator behandeln. Da kommt eine Nachricht auf dem Computer des Doktors herein und dieser fragt sich, wieso sie nicht die Komleitung benutzten. Auf dem Monitor erscheint Danara, die ihm versichert, dass sie nichts von der Falle wusste und überzeugt war, dass es sich um eine Hilfsmission handele. Sie ist auf einem der vidiianischen Schiffe. Der Doktor fragt, ob sie sich in Gefahr befindet. Doch sie beruhigt ihn, denn sie sind zu sehr mit dem Kampf beschäftigt. Sie hat das Antivirenserum bei sich. Da ihre Schilde aktiviert sind, können sie das Heilmittel nicht beamen. Der Doktor will sich etwas überlegen und informiert die Brücke. Tuvok lässt den Doktor einen Ort-zu-Ort-Transport vorbereiten. Tuvok, Torres und Kim entwickeln einen Plan. Tuvok lässt den Doktor sich bereithalten. Anschließend senkt er die Schilde und der Doktor initiiert den Transport. Ein Antimaterie-Container wird von Torres ausgestoßen und die Schilde reaktiviert. Als die Voyager kurz darauf einen Torpedo abfeuert, werden die vidiianischen Schiffe durch eine Antimaterie-Explosion außer Funktion gesetzt. Tuvok lässt daraufhin Kurs auf den Planeten setzen und auf Warp 6 beschleunigen.

Letzte Minute auf New Earth

Auf dem Planeten hat Janeway gerade Tomatenpflanzen gesetzt, als Chakotay ihre Meinung zu etwas wissen will. In ein paar Monaten müssten sie talaxianische Tomaten haben, wenn es auf dem Planeten nicht das Äquivalent von Tomatenkäfern gibt. Chakotay meint, dass er sie sich nie als Gärtnerin vorstellen konnte. Ihre Eltern brachten ihr dies bei, worüber sie nicht begeistert war, da sie ihre Zukunft in der Quantenmechanik sah. Chakotay möchte ihre Meinung zu einem seiner Vorhaben wissen und zeigt ihr im Haus auf einem Monitor ein Modell. Er möchte ein Boot bauen, sie ist begeistert und freut sich schon auf den Campingausflug mit ihm. Da rauschen plötzlich die Kommunikatoren. Tuvok kündigt sich mit einem Heilmittel an, in 30 Stunden werden sie im Orbit sein. Chakotay und Janeway wirken einerseits erleichtert, andererseits aber auch enttäuscht.

Sie haben alles zusammengepackt und sind bereit für den Transport. Wehmütig schauen sie sich noch einmal um, bevor sie auf das Schiff beamen. Auch der Affe ist noch einmal gekommen. Janeway spricht zu dem Primaten und überlässt ihm das Haus. Dann sehen sich Chakotay und Janeway noch einmal an, ehe der Captain den Befehl zum Hochbeamen gibt. Auf dem Schiff wird Captain Janeway sofort wieder zum Captain, nüchtern und kühl wie immer. Auf der Brücke meint sie lakonisch, dass sich Tuvok fast emotional verhalten habe. Sie bedankt sich bei allen für ihre Mission. Sie lässt Paris einen Kurs mit Warp 8 in die Heimat setzen, da sie viel Zeit verloren haben. Sie und Chakotay machen - Blickkontakt vermeidend - einen Check des Schiffes. Janeway übernimmt Antrieb, die Umweltkontrollen und die Kommunikation vor. Chakotay überprüft die Sensoren, die Waffen und die Transporter. Chakotay soll auch die Phaserwartung überprüfen, da es dort ein Problem mit der Vorfeuerkammertemperatur gab.

Dialogzitate[Bearbeiten]

Janeway beginnt, ihre Badewanne zu vermissen

Janeway
Ich schätze, ich war immer ein Kind des 24. Jahrhunderts.

nachdem Chakotay die Legende vom Krieger erzählt hat

Janeway
Ist das wirklich eine uralte Legende?
Chakotay
Nein. Aber so war es leichter, es zu sagen.
Janeway
Ein Boot!
Chakotay
Du sagtest, du wolltest den Fluss erkunden. Ich glaube, ich kann das Ding bauen.
Janeway
Wir könnten einen Campingausflug machen.
Chakotay
Ich bin mir nicht sicher, ob die Badewanne in das Boot passt…

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Merchandising[Bearbeiten]

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung[Bearbeiten]

In dieser Folge sieht man sehr deutlich, dass von den Autoren eine Beziehung zwischen Captain Janeway und Commander Chakotay geplant war, der aber Kate Mulgrew widersprochen hatte und deshalb nicht weiter verfolgt wurde.

Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

Institutionen & Großmächte
Akademie der Sternenflotte, Maquis
Spezies & Lebensformen
Adler, Fresszelle, Neue-Erde-Primat, Spartaner, Talaxianische Tomate, Tomatenkäfer, Vidiianer
Kultur & Religion
Camping, Gartenarbeit, Lachen, Pionier, Urlaub
Personen
Benaren, Admiral Janeway
Schiffe & Stationen
Typ-9-Shuttle, Vidiianisches Kriegsschiff
Astronomische Objekte
Gelber Zwerg, Lichtjahr, Meteor, Neue Erde‎
Wissenschaft & Technik
Boot, Cofaktor, Cordrazin, DNA, Fertigbausatz, Grammophon, Heilmittel, Insektenfalle, Kopfbrett, Lebenszeichen, Monat, Ökosystem, Ort-zu-Ort-Transport, Osteogenesestimulator, PADD, Petrischale, Phaser, Photonentorpedo, Protein, Proteinsequenzer, Quantenmechanik, Replikator, Schalldusche, Sensor, Stasis, Stasiskammer, Transporter, Tricorder, Vorfeuerkammer
Speisen & Getränke
Talaxianische Tomate
sonstiges
Arm, Arrest, Badewanne, Befehl, Bett, Camping, Frühschicht, Geisel, Glukose, Handtuch, Himmel (Planet), Kampfübung, Knochenbruch, Kommando, Kopfbrett, Moral, Muskel, Plasmasturm, Roter Alarm, Samen, Schlaf, Suspendierung, Virus, Waffe, Wald