Der Barzanhandel

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Auf der Enterprise finden Verkaufsverhandlungen über ein stabiles Wurmloch statt.

Inhaltsangabe

Kurzfassung

In diesem Abschnitt der Episoden­beschreibung fehlt noch die Kurzfassung des Inhalts. Diese sollte eine Länge von 150 bis 250 Wörtern für TOS/TNG/DS9/VOY/ENT/DSC/PIC-Episoden, 75 bis 125 Wörtern für TAS/Short Treks-Episoden und 300 bis 500 Wörtern für Filme nicht unter-/überschreiten. Begriffe werden in der Kurzfassung nicht verlinkt. Zögere nicht und trage eine kurze Zusammenfassung der Episode nach.

Langfassung

Prolog

Die Verhandlungen um das barzanische Wurmloch

Deanna Troi betritt ihr Quartier und fragt den Computer nach Neuigkeiten. Dieser meldet, dass es eine Anfrage des Manitoba-Journals für interplanetarische Psychologie und drei Briefe ihrer Mutter gibt. Troi lässt die Briefe auf den Bildschirm übertragen und bestellt über den Nahrungsverteiler ein richtiges Schokoladeneis. Der Computer fragt was der Begriff "richtig" mit Schokoladeneis zu tun hat. Troi antwortet, dass sie ein richtiges Eis will und nicht wieder eine dieser perfekt hergestellten, kaum vom Original zu unterscheidenden Imitationen. Ich möchte also eine richtige, echte Schokoladeneiscreme mit richtiger, echter Schlagsahne. Der Computer antwortet, dass der Nahrungsverteiler programmiert ist, sie mit annehmbaren, wohlschmeckenden Nährstoffen zu versorgen. Ihre Anfrage entspricht nicht den derzeitigen Richtlinien. Sie soll angeben, wenn sie das dafür spezifizierte Programm übergehen will. Troi will gerade noch etwas sagen, als der Captain sie ruft. Sie nimmt den Ruf an und bittet sie nach Zehn Vorne, wo sie gerade einen kleinen Empfang für die Delegierten geben. Troi will sich damit entschuldigen, dass sie für einen Empfang nicht richtig angezogen ist. Picard antwortet, dass sie alle hier in Uniform sind und nur das bevorstehende Ereignis wichtig ist. Troi bestätigt und verlässt dann ihr Quartier.

Als sie das Zehn Vorne betritt, hakt sich Riker bei ihr ein und fragt, ob er ihr etwas bringen soll. Troi antwortet, dass sie es nur will, wenn es Schokoladeneis gibt. Dann führt er sie zu Picard und dieser stellt Troi Premierministerin Bhavani von Barzan vor. Diese verneigt ihren Kopf und Troi sagt, dass ihre Entdeckung einiges Aufsehen erregt hat. Bhavani hofft, dass diese Entdeckung eine Ära des Wohlstands für ihr Volk einleiten wird. Mendoza sagt darauf, dass sie dafür sorgen werden. Picard sagt, dass Troi den Unterhändler der Föderation bereits kennt. Dann stellt er Leyor von den Caldoniern vor. Devinoni Ral stellt sich selbst vor und Mendoza erwähnt, dass dieser ein gefragter Mann in diesem Geschäft ist. Er erklärt, dass er viele Klienten vertritt, in diesem speziellen Fall die Chrysalianer. Bhavani erinnert nun daran, dass es so weit ist. Alle treten nun ans Fenster und Bhavani sagt, dass das Wurmloch alle 233 Minuten erscheint. Die sichtbare Phase ist allerdings sehr kurz. Da erscheint das Wurmloch und Bhavani sagt, dass es das erste regelmäßig auftauchende, stabile Wurmloch im All ist. Es würde ihnen gehören, natürlich nur gegen den richtigen Preis.

Akt I: Das Wurmloch

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Sternzeit 43385,6
Wir umkreisen Barzan II, während eine Auktion für ein scheinbar stabiles Wurmloch stattfindet. Möglicherweise kann es als Abkürzung zu dem entfernten Gamma-Quadranten benutzt werden.
Die Verhandlungen beginnen.

Im Konferenzraum erzählt Bhavani, dass die Umwelt auf ihrem Planten für die meisten bekannten Lebensformen unwirtlich ist. Sie dankt Picard zunächst Picard dafür, dass sie die Verhandlungen auf seinem Schiff ermöglicht hat. Bhavani sagt, dass die Barzan eine Zivilisation sind, die seit jeher von Fremden abhängig waren. Diesen Zustand möchten sie beenden. Das stabile Wurmloch in ihrem Raumsektor stellt die erste, wichtige natürliche Ressource dar. Allerdings verfügen sie weder über die Erfahrung, noch die Technologie, um sie auszubeuten. Allerdings könnten sie alle das. Da unterbricht Riker die Gespräche und informiert Picard, dass eine Delegation der Ferengi wünscht an Bord gebeamt zu werden. Picard fragt Bhavani, ob sie die Ferengi erwartet hat. Diese sagt, dass sie sie nicht eingeladen hat. Allerdings will sie auch nicht, dass sich jemand zurückgesetzt fühlt und hat keine Einwände, wenn sie mitbieten wollen. Picard ruft Chief O'Brien und lässt die Ferengi direkt in die Beobachtungslounge beamen. DaiMon Goss stellt sich vor und bekundet sein Interesse an den Verhandlungen und fragt, wieso die Ferengi nicht eingeladen wurden. Bhavani erklärt, dass sie dachten, die Ferengi seien nicht interessiert. Allerdings dürften sie gern mitbieten. Goss stellt seine Berater Kol und Arridor vor. Sie verkünden auch, dass sie Stühle bräuchten. Picard stellt sich als Gastgeber vor. Goss sagt nun, dass dann also sein klingonischer Diener die Stühle herbringen soll. Worf verkündet, dass er der Chef des Sicherheitsdienstes ist. Goss fragt, wer nun die Stühle holt. Picard sagt, dass alle beteiligten Parteien zugestimmt haben, nur mit einem Vertreter zu erscheinen. Sie werden also für die Bequemlichkeit ihrer Berater suchen und Goss dürfe auf Picards Stuhl sitzen. Bhavani fährt dann fort. Picard verlässt den Raum. Goss will direkt zum Geschäft kommen und legt einen Beutel voller Gold auf den Tisch und will jedes Gebot überbieten.

Troi sichtet inzwischen die biografischen Daten von Devinoni Ral. Da klingelt es und sie bittet den Besuch herein: Es ist Ral. er setzt sich zu ihr und behauptet, er hätte gedacht, sie würde gerade an ihn denken. Ral sagt, dass er bei Eröffnungsrunden nie mitmacht, da sie unwichtig seien und es auf diesem Schiff interessanteres gebe. Troi fragt, was aus seiner Reisebegleiterin geworden sei. Ral antwortet, dass er sie auf Reisen geschickt hat. Troi fragt, ob er Streit mit ihr hatte. Ral meint, dass sie nicht die Schiffsberaterin spielen soll. Dann fragt er, wer sie ist, wenn ihr Dienst beendet ist. Ral glaubt zu wissen, dass für sie der Dienst nie beendet sei und fährt mit der Hand durch ihr Haar. Dann meint er, dass sie sich später sehen würden.

Akt II: Das Gift des Zweifels oder im Zweifel Gift?

Mendoza bespricht sich mit Picard, Riker und Data.

Data erklärt in Picards Raum dem Captain, Riker und Mendoza, dass die Daten der Sonde, die die Barzaner durch das Wurmloch geschickt haben, beeindruckend sind. Das Wurmloch hat die Sonde direkt bis zum Denkiri-Arm im Gamma-Quadranten gebracht. Picard sagt, dass man mit Warp 9 etwa ein Jahrhundert bis dorthin benötigt. Riker sagt, dass die Ferengi von ihnen allen Zölle kassieren werden, wenn sie erfolgreich sind. Mendoza sagt, dass die Ferengi nicht die größte Bedrohung bei diesen Verhandlungen sind. Auch wenn DaiMon Goss angibt, kann er nicht das bieten, was die Barzan brauchen. Riker glaubt, dass sie auf den Devinoni aufpassen müssen. Mendoza findet es beeindruckend, dass Riker das erkannt hat. Dieser erklärt seine Beobachtung damit, dass er der Sorgloseste der ganzen Gruppe ist. Mendoza vermutet, dass Riker Poker spielt. Dieser antwortet unglaubwürdig, dass das doch ein Kartenspiel sei. Picard sagt, dass Riker ein Meister im Pokern ist. Mendoza sagt, dass sie scheinbar über die gleichen Fähigkeiten verfügen. Riker sagt, dass das Wurmloch nicht sehr stabil aussieht. Mendoza erkundigt sich, ob er denkt, dass die Barzan ihnen etwas vormachen. Data sagt, dass die Barzan über keine bemannte Raumfahrt verfügen. Sie haben nur eine automatische Sonde benutzt. Die Ergebnisse sind begrenzt. Picard meint, dass die Föderation also sehr leicht die Katze im Sack kaufen kann. Mendoza will das klären, da sie sonst einen Vertrag am Hals haben. Riker will das Wurmloch selbst überprüfen und Mendoza glaubt, dass Bhavani nichts dagegen hat. La Forge hat das Wurmloch ständig beobachtet. Daher sollte er ins Team. Data meldet sich auch freiwillig. Picard will vorher aber noch weitere Untersuchungen anstellen, um sicher zu gehen, dass das Wurmloch ungefährlich sei.

DaiMon Goss lässt sich derweil von Dr. Arridor etwas injizieren. Dieser weist ihn darauf hin, dass das nicht tödlich sein wird. Goss sagt, dass er niemanden töten will. Eine kurzzeitige Hilfslosigkeit reicht völlig. Arridor tropft ihm nun ein Destillat seiner eigenen Blutpyrozyten auf die Hand. Für sie ist es ganz harmlos und die Biofilter können es nicht feststellen. Wenn das Opfer allerdings in Kontakt damit kommt, wird er eine starke allergische Reaktion erleiden.

Ral besucht Troi in ihrem Quartier. Er meint, dass so viel Zweckmäßigkeit ihm gefällt. Dann küsst er sie auf den Mund. Sie repliziert dann Champagner und Ral nimmt sie aus dem Replikator. Dann reicht er ihr ein Glas und fragt, ob er ihr vielleicht zu schnell vorgeht. Troi verneint dies und sagt, dass sie wohl etwas zu schnell vorgeht. Ral gefällt dies jedoch. Troi sagt, dass sie den ganzen Tag an nichts anderes als ihn denken konnte. Als er sie hochhebt, meint sie, dass sie zu spät zum Essen kommen. Devinoni ist sich dessen allerdings bewusst.

Dr. Crusher behandelt Mendoza.

Inzwischen taumelt Mendoza auf die Krankenstation und bittet um Hilfe. Dann bricht er zusammen.

In Picards Raum diskutieren der Captain und Riker mit der Ferengi-Delegation. Goss protestiert dagegen, dass die Enterprise ein Shuttle zur Erforschung in das Wurmloch schicken will. Er wirft ihnen vor, erst arrangiert zu haben, dass die Verhandlungen auf ihrem Schiff stattfinden und dann wollten sie eine bemannte Sonde ins Wurmloch zu schicken. Picard will ihre Messergebnisse teilen, doch Goss hält dies für unglaubwürdig. Riker sagt nun barsch, dass Goss eine eigene Sonde starten soll. Dies will dieser auch tun und geht dann. Picard lässt Riker noch La Forge und Data ausrichten, dass sie vorsichtig sein sollen. Dann ruft Dr. Crusher Picard auf die Krankenstation.

Dort informiert sie ihn, dass Mendoza erkrankt ist. Zwar ist es nicht lebensbedrohlich, doch er fällt für die Verhandlungen aus. Picard will auf dem Laufenden gehalten werden und verlässt mit Riker die Station. Picard findet es verdächtig, dass der Chefunterhändler der Föderation durch eine mysteriöse Krankheit ausgeschaltet wird. Riker solle nun einspringen, was diesen verwirrt. Picard meint, dass er als offizieller Gastgeber nicht die Verhandlungen übernehmen kann. Daher kommt nur Riker in Frage. Mendoza sei damit sicher einverstanden, war er doch von Rikers Fähigkeiten beeindruckt. Riker meint, dass das nur Spielerinstinkte waren. Picard meint, dass Verhandlungen auch nur ein Spiel sind, allerdings sind die Einsätze höher. Dadurch werde aber auch das Spiel viel interessanter.

Akt III: Erkenntnisse

Die Shuttles auf dem Weg zum Wurmloch.

Auf der Brücke meldet Wesley, dass das Wurmloch in 30 Sekunden wieder auftauchen wird. Worf meldet, dass das Ferengishuttle startbereit ist. Picard sagt Shuttleschiff 9, dass er sich bereit halten soll. La Forge ruft das Ferengischiff und sagt Dr. Arridor, dass er gerne als erstes starten will. Arridor überlässt es jedoch Data. La Forge meint zu Data, dass sie ihr ganzes Leben in dem Shuttleschiff verbringen müssen, wenn es nicht klappt. Data antwortet, dass dies den Vorteil hätte, dass er dann viel Zeit hätte, sich mit ihm zu unterhalten. Als das Wurmloch erscheint, starten die beiden Shuttle. Data ortet starke Energiefelder, die sich zu stabilisieren scheinen. Bald schon verlassen sie die Kommunikationsreichweite der Enterprise.

Riker bietet bei den Verhandlungen inzwischen Bhavani an, dass sie das Angebot der Föderation gern mit ihrem Schiffscomputer überprüfen kann. Devinoni Ral meint, dass Riker ihn gerne fragen kann, wenn er etwas nicht versteht. Riker antwortet, dass er weiß, wie das Spiel gespielt wird. Ral sagt, dass Riker die Kunst der Verteidigung sehr gut beherrscht, nachdem er mit der Föderation schon einige Kämpfe ausgetragen hat. Dann argumentiert er, dass die Chrysalianer mit niemandem verfeindet sind. So soll es auch in Zukunft bleiben, sie sind neutral. Riker sagt, dass sie neutral und damit auch unbeteiligt sind. Sie beteiligen sich nicht an Dingen mit interstellaren Konsequenzen. Ral sagt, dass niemand behauptet, dass die Chrysalianer so mächtig sind, wie die Föderation. Allerdings verfügen sie über fortgeschrittene Technologie und gute Wissenschaftler. Außerdem herrscht bei ihnen seit zehn Generationen Frieden.

Devinoni Ral verführt Troi.

Später massiert er Trois Füße und sagt, dass er die Verhandlungen noch ein paar Tage in die Länge ziehen könnte, um mit ihr mehr Zeit zu verbringen. Troi fragt ihn, wer er sei. Ral fragt, ob ihr ihre Betazoidensinne nicht genug über ihn sagen. Troi vermutet, dass ihre menschliche Seite ihre Betazoidensinne schwächen. Ral meint, dass er schwerer zu durchschauen sei, als ihre anderen Männer. Troi sagt, dass Riker und sie gute Freunde seien. Dann setzt sie sich auf ihn und sagt, dass es früher einmal mehr als nur Freundschaft war. Sie will nun über ihn reden. Ral meint, dass viele Menschen sich mit ihr über ihre Probleme reden. Troi sagt, dass sie mehr über ihn hören will. Ral sagt, dass er gern mit ihr weglaufen würde, aber weiß, dass sie dieses verdammte Schiff nie verlassen wird. Ral gesteht ihr, dass er zum Teil Betazoid ist. Seine Mutter war zur Hälfte Betazoid. Er kann als einziges von fünf Kindern Gefühle lesen. Er hat dies allerdings nie als angenehm empfunden und hat deswegen die Erde verlassen. Diese Fähigkeit isoliert ihn von Anderen. Das machte ihn nicht glücklich und deswegen distanzierte er sich davon. Bei wichtigen Verhandlungen können Emotionen fatal sein. Er hat nie erkannt, wie sehr sie einem fehlen können. Dies hat er allerdings durch Troi gelernt.

La Forge misst einen Anstieg im Infrarotbereich. Sie scheinen sich dem Ende zu nähern. Die Shuttle erreichen das Ende und La Forge fragt die Ferengi, ob bei ihnen alles in Ordnung ist. Arridor antwortet, dass sie ihr Zustand nicht zu interessieren hat. Sie sind immerhin Konkurrenten und keine Partner. La Forge findet Arridor außergewöhnlich sympathisch. Data sagt, dass sie nicht dort sind, wo sie sind. Sie sind 300 Lichtjahre von der durch die Barzan-Sonde berechneten Position im Gamma-Quadranten entfernt. Tatsächlich sind sie in Sektor 3556 im Delta-Quadranten. La Forge meint, dass die Daten der Barzan-Sonde vielleicht nicht stimmen. Data hält es aber auch für möglich, dass die Daten der Sonde korrekt waren und diese das Wurmloch an einer anderen Stelle verlassen hat. La Forge nimmt mit seinem VISOR subatomare Fluktuationen wahr. Mesonen- und Leptonenaktivitäten sind stark ansteigend. Data erkennt, dass der Gravitationsfaktor ebenfalls ansteigend ist. La Forge meint, dass sich um das Wurmloch merkwürdige Dinge abzuspielen scheinen.

Akt IV: Auf der Zielgeraden

Troi und Crusher turnen.

Dr. Crusher turnt an Bord der Enterprise vor einem Spiegel, als Troi hinzukommt und sich für die Verspätung entschuldigt. Dann beginnt sie ebenfalls. Crusher meint, dass sie heute in außergewöhnlich guter Stimmung ist. Troi erzählt von Devinoni Ral. Sie hat das Gefühl, als sei sie vollständig verwandelt worden. Irgendwie sei das alles sehr unvernünftig. Crusher meint, dass niemand vernünftig sein will, wenn er glücklich ist. Dr. Crusher erzählt, dass sie sich einmal in einen Mann verliebte und es dauerte eine Woche. Dann lernte sie Jack kennen und es dauerte Wochen, bis sie sich über ihn klar wurde. Troi überlegt, ob sie zurückhaltender sein sollte, um nicht die Kontrolle zu verlieren. Jedoch glauben sie beide es nicht.

Im Zehn Vorne spricht Kol derweil mehrere Frauen an und flirtet mit ihnen. Jedoch wollen die Offizierinnen nichts von ihm wissen. Devinoni Ral sitzt mit Leyor an einem Tisch und sagt, dass er überrascht ist, dass die Caldonier hier mitbieten. Dieser erwidert empört, dass er die Caldonier wohl für beschränkt hält. Ral denkt das jedoch nicht. Er bewundert wie groß bei seinem Volk der Drang nach Forschung ist. Er denkt allerdings, dass Forscher sich nur ungern mit Problemen der Praxis beschäftigen und die wirtschaftliche Ausbeutung des Wurmlochs berge solche Probleme. Leyor versteht, worauf Ral hinaus will. Er hat schon mit einer gewissen Bestürzung über diese Probleme nachgedacht. Ral sagt, dass es jedem verständlich sind. Er fragt ihn, ob ihm überhaupt klar ist, wie viele Schiffe das Wurmloch in einem Jahrhundert passieren werden.

Wenig später eröffnet Bhavani eine neue Sitzung mit den Verhandlungsteilnehmern, die auf Bitte des caldonischen Gesandten einberufen wurde. Der Vertreter Caldonias erklärt, dass er sich von den Verhandlungen zurückzieht. Bhavani fragt nach den Gründen. Leyor sagt, dass ihnen klar gemacht wurde, dass die wirtschaftliche Nutzung eines Wurmlochs weit über ihre Fähigkeiten hinausgeht. Riker offeriert Leyor nun das Angebot zu Verhandlungen über die Vorkommen seines Planeten an Trillium 323. Dieses würde die Föderation, dann ihrem Angebot an Bhavani hinzufügen. Leyor drückt sein Bedauern aus, doch er hat sich mit den Chrysalianern bereits geeinigt. Riker meint zu Ral, dass er sehr gute Instinkte haben muss.

Die Ferengi erkennen, dass sie im Delta-Quadranten gefangen sind.

La Forge erkennt mit seinem VISOR eine deutliche Veränderung und informiert Arridor darüber. Dieser hat jedoch nicht die Absicht den Raumsektor schon zu verlassen, da seine Messungen noch nicht abgeschlossen sind. La Forge appelliert an ihn. Da sie die gleichen Messungen erhalten müssen, sollten sie ebenfalls erkennen, dass sie sich nicht im Gammaquadranten befinden. Arridor denkt allerdings nicht daran diese Spekulationen zu bestätigen. Data sagt, dass sie sich nicht an dem Ort befinden, den die Barzan berechnet haben. Das sei keine Spekulation. La Forge weist auf die starken Leptonen und Mesonenfluktuationen hin. Die Intensität der Gravitationswellen nimmt ständig zu. Daher will er schnellstens hier weg. Arridor jedoch ist sicher, dass das Wurmloch in 40 Sekunden erscheinen wird und sie dann entscheiden werden. La Forge will nun starten, da sie 70000 Lichtjahre von ihren Mutterschiffen entfernt sind. La Forge und Data starten nun. Data stellt den Antrieb auf volle Kraft und sie fliegen in das Wurmloch hinein. Arridor meint, dass Menschen unter Druck schnell nervös werden. Als das Wurmloch erscheint, meint Arridor dass es genau nach Zeitplan und genau an dem berechneten Ort erschienen ist. Plötzlich verschwindet das Wurmloch jedoch wieder und die Ferengi sehen dies mit Entsetzen.

Troi isst mit Devinoni Ral.

Troi isst inzwischen mit Devinoni Ral und erzählt, dass alle heute darüber gesprochen haben, wie er die Caldonier zum Rückzug bewegt hat. Devinoni behauptet eine günstige Gelegenheit genutzt zu haben. Troi sagt, dass Riker immer noch rätselt, wie er das geschafft hat. Devinoni erklärt, dass Riker ihn sehr beeindruckt hat, da er bei den Verhandlungen der gefährlichste Gegner ist. Troi sagt, dass Riker nicht seine Fähigkeiten hat und daher im Nachteil ist. Ral sagt, das es ihre gemeinsamen Fähigkeiten sind. Troi sagt, dass er seine Fähigkeiten niemals erwähnt hat. Dieser behauptet, dass sie sich dann unwohl gefühlt haben. Troi sagt, dass die anderen ihn dann wohl gefürchtet hätten. Devinoni sagt, dass er seine Fähigkeiten nur benutzt hat, um sie zu gewinnen. Ral sagt, dass er bei Verhandlungen alle Vorteile nutzen muss, die er hat. Troi sagt, dass er erkennen kann, wie die Gegenseite auf etwas reagiert und sie dann manipulieren kann. Ral erklärt, dass die Menschen Körpersprache seit Generationen einsetzen. Er wirft Troi vor, dass sie auch für ihre Seite ihre Fähigkeiten nutzt. Sie sage schließlich auch keinem aggressiven Romulaner, dass sie spüre, dass er blufft. Sie benutze ihre Fähigkeiten um ihren Captain und ihr Schiff zu beschützen. Devinoni sagt, dass es bei ihm nur um Besitz und Verhandlungen geht. Er fragt, wer von ihnen nun unmoralischer handelt und geht dann.

Akt V: Gewonnen und verloren

Devinoni Ral versucht Riker zu destabilisieren.

Im Zehn Vorne fragt Ral Riker, ob er sich zu ihm setzen könne. Riker fragt, wie es ihm geht und fragt, ob er die Ferengi auch schon herausgedrängt hat. Ral schmeichelt Riker. Er sagt, dass der letzte Abschnitt des Marathons immer der schwerste ist, weil jeder immer bereit ist, das größte Risiko einzugehen. Ral sagt, dass er mit Bhavani einen Vertrag abschließen würde, bevor das Shuttle zurückkehrt. Er ahnt allerdings, dass die Föderation mit einer solchen Entscheidung nicht einverstanden wäre. Die letzte Entscheidung müsse man selbst treffen. Ral meint, dass er sonst Captain und nicht nur Erster Offizier des Schiffs wäre, wenn er es entscheiden könnte. Außerdem spricht er ihre Gemeinsamkeit Deanna an. Sie beide würden sie lieben. Riker sagt, dass er ihn von dem Gefühl der Verantwortlichkeit befreien will. Seine Beziehung zu Deanna ist nicht auf Rals Unterstützung angewiesen. Ral sagt, dass Deanna eine reizvolle und leidenschaftliche Frau ist. Riker habe sich nicht genug bemüht, sie festzuhalten und nun sei er hier und werde der Sieger sein. Riker sagt, dass Ral beim Pokern schon verloren hätte. Wenn er Deanna richtig glücklich machen könnte, hätte er keine Einwände. Deanna wäre genau die Frau, die seiner traurigen Existenz etwas Glanz verleihen könnte. Allerdings bezweifelt er, dass sie es tun wird. Dann leert er sein Glas auf den Endspurt und verlässt das Zehn Vorne.

Auf der Brücke meldet Worf, dass das Ferengi-Mutterschiff seine Position verlässt und mit Impulskraft fliegt. Es hat Kurs auf das Wurmloch genommen. Picard fragt den Computer, ob Koss noch an Bord ist. Dieser hat das Schiff jedoch verlassen. Als die Ferengi die Waffen laden, gibt Picard Alarmstufe Gelb. Dann ruft er sie und verlangt eine Erklärung für ihre Aktivitäten. Goss sagt, dass er von gut informierter Seite erfahren hat, dass die Föderation die Verhandlungen von Anfang an beeinflusst hat und es bereits eine Übereinkunft mit den Barzan gebe. Picard bezeichnet das als Unsinn, doch Goss will nicht zulassen, dass er sie weiter ignoriert. Da feuert er eine Rakete auf das Wurmloch. Picard befiehlt es abzufangen und Worf feuert zwei Phaserschüsse. Dadurch wird die Rakete zerstört.

Im Konferenzraum bezeichnet Bhavani gerade die Angebote beider Seiten als sehr interessant und wirkt unentschlossen, als der Alarm ertönt. Riker aktiviert seinen Kommunikator und fragt nach dem Grund. Picard informiert ihn und ruft Riker auf die Brücke. Ral sagt Bhavani, dass es sich hierbei um einen Kampf zwischen Föderation und Ferengi handelt und es unverfroren sei, das Wurmloch als Grund vorzuschieben.

Troi enttarnt Devinoni Rals doppeltes Spiel.

Picard spricht inzwischen mit Goss. Dieser will das Wurmloch zerstören, wenn er es nicht bekommen kann. Picard meint, dass durch die Explosion beide Shuttleschiffe zerstört werden können. Goss sagt, dass das in einem Krieg passiere. Troi steht auf und sagt, dass er lügt. Sie ist sicher, dass er nicht meint, was er sagt. Riker fragt Troi, was das alles soll. Da betreten Bhavani und Ral die Brücke. Ral will mit Goss sprechen, um mit ihm zu einer Übereinkunft zu gelangen. Picard gestattet es und Ral sagt Goss, dass Barzan sich mit den Chrysalianern geeinigt hat, dass er die Kontrolle über das Wurmloch übernimmt. Er wurde durch die chrysalianische Regierung ermächtigt, den Ferengi einen ständigen Zugang zum Wurmloch zu gewähren. Goss fragt, ob Ral sein Wort darauf geben könne, was dieser bejaht. Als Gegenleistung werden die Ferengi Geleitschutz gewähren. Goss bezeichnet das als akzeptabel und deaktiviert die Waffen. Picard beendet den roten Alarm. Bhavani entschuldigt sich bei Riker für die Art, wie er von der Entscheidung erfahren hat. Jedoch denkt sie, dass die chrysalianische Friedenstradition für ihren Planeten das Beste ist. Troi sagt Bhavani, dass sie noch etwas erfahren sollte. Sie fragt Ral, ob er etwas sagen will. Sie spürt, dass er sich unwohl fühlt. Troi sagt, dass sie weder bei ihm noch bei Goss eine Spannung gespürt hat. Dieser protestiert gegen die Unterstellung. Picard lässt Worf die Verbindung unterbrechen. Troi sagt, dass Ral sie gebeten hatte, niemandem zu sagen, dass er Gefühle lesen kann. Troi sagt, dass sie dadurch in einen Interessenkonflikt geraten ist. Sie ist überzeugt, dass dieser Zwischenfall von Ral und Goss inszeniert wurde, um sie dazu zu bringen, sich für die Chrysalianer zu entschieden. Wesley meldet die Ankunft des Shuttles. La Forge meldet, dass sie zurückkehren. Picard fragt nach dem Ferengi-Shuttle. La Forge berichtet, dass dieses im Delta-Quadranten steckt. Picard bittet um eine Erklärung. Data berichtet, dass das Wurmloch instabil ist und das andere Ende umherspringt. Letzten Endes wird wohl das hiesige Ende auch instabil werden. Dann setzen sie zur Landung an. Worf meldet, dass Goss nach seinen Leuten fragt. Picard lässt antworten, dass er Kurs auf den Delta-Quadranten setzen soll, wo er sie in 80 Jahren finden wird. Riker beglückwünscht Ral zu seinem Erfolg. Dieser sagt, dass er zu seinen Abmachungen steht. Später besucht er Troi. Sie fragt, wann er abreist. Ral antwortet, dass er schon bald abreisen wird, weil die Chrysalianer einige Erklärungen von ihm wollen. Er berichtet, dass er es tun musste, da Bhavani kurz davor war, sich für die Föderation zu entscheiden. Troi meint, dass er spüren musste, dass sie das verraten würde. Ral sagt, dass seine starken Gefühle ihn wohl blockiert haben. Sein Angebot, ihn zukünftig als Partnerin zu begleiten, als sein Gewissen zu fungieren und ihm zu helfen, sich zu ändern, lehnt Deanna ab. Sie bleibt doch lieber Beraterin dieses Schiffes. Ral verlässt dann das Quartier, während Deanna zurückbleibt.

Dialogzitate

Picard
Mit etwas Pech kaufen wir die Katze im Sack.
Data
Die Katze im Sack, Sir?
Picard
Später, Data.

La Forge und Data beim Durchqueren des Barzanischen Wurmloch

La Forge
Sie wissen, wenn es nicht funktioniert, müssen wir den Rest unseres Lebens in diesem Shuttleschiff verbringen.
Data
Es hätte einen Vorteil, Geordi, Sie könnten sich viel mit mir unterhalten.

Nachdem geklärt wurde, dass die andere Seite des Wurmloches instabil ist

Worf
DaiMon Goss möchte wissen, wo seine Leute sind.
Picard
Sagen Sie ihm, er soll Kurs nehmen auf den Delta-Quadranten. Dort wird er seine Leute wiederfinden, … in 80 Jahren oder so.

Hintergrundinformationen

In einer geschnittenen Szene fragt O'Brien um Rat, da seine Freundin ihn heiraten möchte. Ein Jahr später wird die Idee in Datas Tag wieder aufgegriffen. (Quelle: "Liste aller Listen")

Diese Episode wird in VOY: Das Wurmloch wieder fortgesetzt, als die beiden Ferengi die Kultur auf einem Planeten im Delta-Quadranten unterwerfen.

Ab dieser Episode wird die Galaxie in 4 Quadranten unterteilt, in dieser Folge werden der Gamma-Quadrant und der Delta-Quadrant erwähnt und gezeigt.

Die Barzaner verfügen nicht über die Möglichkeit zum Raumflug. Dennoch scheint der Kontakt mit ihnen keine Verletzung der Obersten Direktive zu sein. Evtl. verfügen sie über das Wissen, nicht aber über die notwendigen Ressourcen zum Warp-Flug.

Links und Verweise

Produktionsbeteiligte

Darsteller und Synchronsprecher

Hauptdarsteller
Patrick Stewart als Captain Jean-Luc Picard
Rolf Schult
Jonathan Frakes als Commander William T. Riker
Detlef Bierstedt
LeVar Burton als Lt. Commander Geordi La Forge
Charles Rettinghaus
Michael Dorn als Lieutenant Worf
Raimund Krone
Gates McFadden als Doktor Beverly Crusher
Rita Engelmann
Marina Sirtis als Counselor Deanna Troi
Eva Kryll
Brent Spiner als Lt. Commander Data
Michael Pan
Wil Wheaton als Wesley Crusher
Sven Plate
Gaststars
Matt McCoy als Devinoni Ral
Till Hagen
Elizabeth Hoffman als Premier Bhavani
Barbara Adolph
Castulo Guerra als Doktor Seth Mendoza
Lothar Mann
Scott Thomson als DaiMon Goss
Kurt Goldstein
Dan Shor als Doktor Arridor
Wilfried Herbst
Kevin Peter Hall als Leyor
Dieter Okras
nicht in den Credits genannt
Arratia als Alfonse Pacelli
Majel Barrett als Computer der USS Enterprise-D (nur Stimme)
Eva-Maria Werth
Michael Braveheart als Martinez
Lorine Mendell als Diana Giddings
Michael Moorehead als Fähnrich (Abteilung Wissenschaft/Medizin)
J.R. Quinonez als Kol
Natalie Wood als Fähnrich Bailey
6 unbekannte Darsteller als Besatzungsmitglieder der USS Enterprise-D, davon:
2 unbekannte Darsteller als Zivilisten an Bord der USS Enterprise-D, davon:
  • … als Kellner im Zehn Vorne
  • … als Kellnerin im Zehn Vorne
unbekannter Darsteller als Ferengi-Offizier
Stuntmen/Stuntdoubles/Stand-Ins
James G. Becker als Stand-In für Jonathan Frakes
Dexter Clay als Stand-In für Michael Dorn
Jeffrey Deacon als Stand-In für Patrick Stewart
Nora Leonhardt als Stand-In für Marina Sirtis
Tim McCormack als Stand-In für Brent Spiner
Lorine Mendell als Stand-In für Gates McFadden
Guy Vardaman als Stand-In für Wil Wheaton
Weitere Synchronsprecher
Harald Dietl als Sprecher des deutschen Vorspanns

Verweise

Institutionen & Großmächte
Europäische Allianz
Spezies & Lebensformen
Barzaner, Caldonier, Chrysalianer, Ferengi
Personen
Bhavani, Devinoni Ral, Goss
Schiffe & Stationen
D'kora-Klasse, Ferengi-Shuttle
Orte
Brüssel
Astronomische Objekte
Barzan II, Barzanisches Wurmloch, Delta-Quadrant, Gamma-Quadrant, Sektor 3556
Wissenschaft & Technik
Lepton, Meson
Speisen & Getränke
Champagner, Schokoladeneis
sonstiges
Brief, Zoll