Das "Melora"-Problem

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Melora Pazlar, eine Wissenschaftlerin von einem Planeten mit niedriger Schwerkraft, kommt auf die Station. Dr. Bashir versucht eine Möglichkeit zu finden, sie von ihrem Rollstuhl zu befreien.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

Die Elaysianerin Fähnrich Melora Pazlar ist die neue Kartographin auf DS9. Ihre Physiologie erfordert geringe Schwerkraft um sich ungehindert bewegen zu können, deshalb benötigt sie an Bord der Station einen Rollstuhl und Stützschienen. Die selbstbewußte Frau will auch gleich zu einer Shuttlemission aufbrechen, doch ein Unfall bringt sie auf die Krankenstation. Während Dr. Bashir sie behandelt, findet er immer mehr Gefallen an dieser eigenwilligen Elaysianerin. Zwischenzeitlich muss sich Quark seines ehemaligen Partners Fallit Kot erwehren, der die Absicht hat ihn zu töten. Bashir hat eine Möglichkeit gefunden um Melora aus ihrem Rollstuhl zu befreien. Die Behandlung schlägt gut an und schon bald kann sie sich ohne Hilfsmittel auf der Station fortbewegen. Durch einen missglückten Deal, bei dem Kot jemanden erschießt, geraten der Doktor, Melora und Quark in die Geiselgewalt des Verbrechers. Er versucht mit einem Shuttle zu fliehen und schießt in der Folge auf Melora. Doch die Elaysianerin ist dank Bashirs Behandlung nicht tot. Es gelingt ihr, durch Abschalten der Schwerkraft, Fallit Kot zu überwältigen. Zurück auf der Station teilt sie Bashir ihre Entscheidung mit die Behandlung abzubrechen und ihre „Behinderung“ zu akzeptieren. Später verlässt sie, wieder mit Gehhilfen, DS9.

Langfassung[Bearbeiten]

Prolog[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Raumstation Deep Space 9
Doktor Bashir
Sternzeit 47229,1
Chief O'Brien und ich haben Überstunden gemacht, um uns auf die Ankunft einer neuen Kartographin vorzubereiten. Fähnrich Melora Pazlar ist die erste Elaysianerin, die von der Sternenflotte aufgenommen wurde. Es müssen bestimmte Vorkehrungen getroffen werden.

In Gesellschaft von Jadzia ist Doktor Bashir dabei, den Rollstuhl, den er nach Meloras Spezifikationen angefertigt hat, zu testen. Gerade erklärt er, dass Meloras normale Anti-Schwerkraft-Einheit auf Deep Space 9 nicht funktioniert, als sie von Kira Nerys die Nachricht erhalten, dass die Yellowstone mit Fähnrich Melora Pazlar an Luftschleuse 14 eingetroffen ist. Als sie über das Promenadendeck gehen sagt Bashir, dass sie einiges durchmachen musste, um hierher zu kommen. Sie ist eine sehr geringe Oberflächenschwerkraft gewohnt. Auf dem Weg dorthin treffen sie auf Chief O'Brien. Gemeinsam diskutieren die drei noch einmal über Meloras Situation. O'Brien sagt, dass er mit den Rampen fertig ist und Melora sich so auf der Station bewegen kann. Bashir sagt, dass er das maximale vertikale Spiel um drei Zentimeter verändern konnte. Dadurch entsteht ein 36-Grad-Gefälle. Der Doktor erklärt, dass er den Stuhl leicht modifiziert hat, um ihr noch etwas mehr Mobilität zu verschaffen. O'Brien meint, dass er die meisten Bereiche jetzt mit Rampen ausgestattet hat. Trotzdem gibt es immer noch einige Bereiche auf der Station, zu denen Melora der Zugang verwehrt bleibt.

Meloras Rollstuhl

Auf Dax' Vorschlag den Transporter einzusetzen um ihr zu helfen, meint O'Brien, dass dies für sie nicht zu akzeptieren wäre. Julian gibt hierfür die Erklärung, er hat sich vor ihrer Ankunft mit den persönlichen und medizinischen Daten der Frau vertraut gemacht und meint, dass Melora Pazlar keine über ihre elementarsten Bedürfnisse hinausgehenden Hilfen wünscht. Sie stammt aus einer Umgebung mit niedriger Schwerkraft, war immer äußerst unabhängig und verlangt deswegen ein Minimum an Assistenz. Sie gibt an, alles was sie kann allein tun zu wollen. Zum Beispiel wird sie es nicht akzeptieren, sich dahin bringen zu lassen, wo sie mit dem Rollstuhl nicht hinkommt, da würde sie lieber mit Krücken gehen.

Direkt nach ihrer Ankunft beweist Melora, dass sie einen harten Charakter hat. Melora reagiert verärgert darauf, dass Bashir einige Modifikationen an ihrem Rollstuhl durchgeführt hat. Sie meint, dass sie mit ihrem Modell bereits vertraut ist, verzichtet aber darauf, dass die Änderungen rückgängig gemacht werden. An ihrem anderen Modell hatte sie nämlich bereits einen Monat geübt. Dr. Bashir bietet ihr nun an, dass sie das andere Modell replizieren. Melora findet sich jedoch damit schon zurecht. Dax will sie bei ihrer Überwachungsmission begleiten, doch Melora findet das unnötig, denn sie könne ein Shuttle perfekt steuern. Melora lässt Sisko ausrichten, dass sie keine Hilfe brauche und fasst es sogleich als Diskriminierung ihrer Person auf. Dax betont, dass dies ein ganz normales Vorgehen ist und Commander Sisko es keinem Fähnrich an seinem ersten Tag gestatte mit einem Shuttle in den Gamma-Quadranten zu fliegen. Pazlar sagt, dass sie denkt, dass ein Chefwissenschaftsoffizier nicht für die Kartografierung eines Sektors gebraucht wird. Bashir öffnet nun die Tür des Quartiers und Pazlar fragt, ob er ihre Spezifikationen verändert hat. Der Arzt sagt, dass sie die Schwerkrafteinheit mit einer Fernbedienung kontrollieren kann. Sie nimmt das Gerät an sich und fährt hinein. Dax und Bashir gehen dann den Gang hinunter.

Julian und Dax begleiten sie zu ihrem Quartier, welches mit einem Equipment ausgestattet ist, das für niedrige Schwerkraft sorgt. Die Bemerkung, dass Dax sie auf ihrer Kartographierungsmission begleiten will, fasst sie sogleich als Diskriminierung ihrer Person auf, obwohl Jadzia betont, dass es ein ganz normales Vorgehen ist. In ihrem Quartier angekommen, schließt sie sofort die Tür und lässt die beiden stehen.

Akt I: Gefährliche Geschäfte[Bearbeiten]

Ein Ring des Paltriss, gehalten von Ashrock

In seiner Bar ist Quark derweil damit beschäftigt, ein Geschäft abzuschließen. Er ist in den Besitz von mehreren Ringen des Paltriss gelangt und möchte diese nun an einen Yridianer namens Ashrock verkauften. Der Künstler Paltriss hat hiervon nur 80 Stück geschaffen. Quark verlangt für den 42. goldenen Ring 199 Barren Latinum. Ashrock meint, dass Quark knallhart ist, wenn es um Verhandlungen geht. Quark fragt, ob sie auf den Abschluss des Vertrags noch etwas trinken will. Kurz darauf betritt ein unbequemer Gast die Bar. Quark will den Gast erst wegschicken, läuft dann aber rasch zu Ashrock zurück, als er den Mann erkennt. Er schüttet dessen Glas voll und meint, dass er noch einen auf Quarks Gesundheit trinken solle. Dann geht er zu dem neuen Gast zurück. Es ist Quarks alter Freund und Partner Fallit Kot, den er acht Jahre nicht gesehen hat. Quark fragt scheinheilig, wie lange es her ist. Fallit Kot antwortet, dass es acht Jahre her ist. Quark lobt seinen sonnengebräunten Teint und auch der Babyspeck sei aus seinem Gesicht verschwunden. Fallin Kot sagt, dass dort, wo er war, man kein Übergewicht behalte. Quark fragt scheinheilig, ob er auf der Durchreise sei. Er denkt, dass er geschäftlich im Gamma-Quadranten zu tun habe. Fallin Kot erklärt, dass er nicht in den Gamma-Quadranten reist, sondern sein Geschäft hier stattfinde. Dann erhebt er sein Glas und sagt, dass er hier ist, um Quark zu töten.

Sisko bespricht mit Dr. Bashir und Dax die Situation um Melora Pazlar. Dax versichert Sisko, dass die Frau sicher weiß, was sie tut. Sisko glaubt dies, aöllerdings ist es ihr erster Auftrag auf Deep Space 9. Pazlar fährt nun mit ihrem Rollstuhl auf die OPS. Sisko heißt sie willkommen und stellt sich vor. Pazlar fragt, ob sie zu spät kommt, was Sisko verneint. Sie sagt, dass es so aussieht, als hätten sie schon angefangen. Sisko sagt, dass er gehört hat, dass sie das Shuttle allein fliegen will. Pazlar erhebt sich nun aus ihrem Rollstuhl und fragt, ob es nicht angebracht gewesen wäre, sie an diesem Gespräch zu beteiligen. Sisko sagt, dass er einen Bericht sener Führungsoffiziere erhalten hat und es völlig normal ist, dass sie sich über Personalfragen unterhalten. Pazlar entschuldigt sich dafür, dass sie vielleicht überempfindlich wirkt, aber sie ist es gewohnt von dem "Melora-Problem" ausgeschlossen zu werden. In Wirklichkeit gebe es aber kein "Melora-Problem". Dieses entstehe erst, wenn die Menschen es erzeugen. Sie sagt, dass es vielleicht undankbar klingt, obwohl Dr. Bashir bei der Ankunft eine große Hilfe war. Aber es stellt sich die Frage, wieso eine medizinische Meinung in dieser Angelegenheit nötig sei. Dax sagt, dass Bashir mehr über ihre Situation wisse, als jeder von ihnen. Melora erwidert, dass sie kein medizinisches Gutachten benötige, um etwas über ihre Fähigkeiten zu erfahren. Sisko unterbricht sie nun und Pazlar erklärt, dass sie sich nur dagegen wehrt, wie eine Kranke behandelt zu werden. Niemand könne ihre Situation verstehen, der nicht in dem Stuhl gesessen habe. Melora sagt, dass sie von ihrer Familie einen Stock erhielt, der aus dem Holz des Garlanic-Baums hergestellt wurde. Sie ahnten nicht, wie es ist außerhalb der Heimatwelt mit normaler Schwerkraft zu leben. Nur eine Handvoll Elaysianer verließ die Heimatwelt. Sie wusste aber ganz genau, dass sie eine dieser Handvoll war. Schon als Kind träumte sie davon, die Sterne zu erforschen. Kein Stuhl oder eine cardassianische Station können verhindern, dass sie ihren Traum verwirklicht. Sisko sagt, dass sie auf das Erreichte sehr stolz sein muss. Pazlar antwortet, dass sie das alles nur erreicht hat, weil sie immer vollkommen unabhängig gewesen ist. Sie arbeitet lieber allein, weil dies für sie einfach leichter sei. Sisko hat jedoch kein gutes Gefühl, wenn sie völlig allein ist. Sie sagt, ass sie allein viel besser in ihrem eigenen Rhytmus arbeiten kann, ohne, dass sie jemanden stört. Sisko besteht ejdoch darauf, dass Lt. Dax mit ihr kommt, was Pazlar akzeptiert. Diese wendet sich zur Tür und fragt, wann Dax vor hatte, aufzubrechen. Die Trill fordert sie auf eine Zeit zu nehnnen und Pazlar bestimmt den nächsten Tag um 7:30 Uhr.

Bashir lädt Melora ins klingonische Restaurant ein.

Später geht Dr. Bashir durch einen Gang zu Meloras Quartier und klingelt dort. Diese öffnet und der Arzt fragt sie, ob der Niedrigschwerkraftauslöser funktioniert. Pazlar bejaht dies und der Arzt erkundigt sich, ob sie ihn gerade benutzen wollte. Sie sagt, dass es für sie ist, als würde sie am Ende eines langen Tages ein Bad nehmen. Bashir kann sich das kaum vorstellen und sagt, dass er leidenschaftlich gern duscht. Dann sieht er sich im Quartier um und entdeckt ein Foto von Pazlar mit einem Mann. Daraufhin erkundigt er sich, ob dies ihr Ehemann oder ihr Freund sei. Sie fährt mit dem Rollstuh näher und meint, dass sie sich entschuldigen wird, wenn er dies wünscht. Bashir fragt, wofür sie sich entschuldigen solle. Pazlar erklärt ihm, dass sie ihn mit ihrer Rede nicht angreifen wollte. Dr. Bashir sagt, dass sie bestimmt niemanden persönlich angreifen wollte, allerdings greife sie sehr viel an. Pazlar sagt nun, dass der Arzt nicht gerade sensibel sei. Bashir sagt, dass er nicht länger ihr Doktor ist. Pazlar fragt, ob er denkt, dass sie einen Freund nötig habe. Bashir fragt nun, ob dies ein Angriff war. Sie mache das mit so viel Charme, dass man nicht gleich wisse, woran man ist. Pazlar antwortet, dass sie das nicht vorhabe. Bashir sagt, dass sie es natürlich vorhatte. Pazlar behauptet nicht zu verstehen, doch Bashir antwortet, dass sie mit ihren Breitseiten die Welt in die Defensive zwingen wolle. Sie sei zu gut darin. Pazlar sagt, dass es eigentlich gut funktioniert hat, bis heute. Bashir sagt, dass dies das netteste sei, was sie bisher zu jemandem gesagt habe. Dann fragt er sie, ob sie mit ihm essen gehen will. Pazlar sagt, dass er danach wohl mit ihr tanzen wolle. Bashir sagt, dass es da wieder war. Sie entschuldigt sich nun. Bashir sagt, dass ein neues klingonisches Restaurant eröffnet hat und Melora willigt ein.

Akt II: Halbtotes Racht[Bearbeiten]

Quark ist inzwischen damit beschäftigt Kot zu besänftigen. Dafür serviert er mit seinem Bruder Rom dem Mann ein festliches Mahl. Quark sagt, dass sie mit einer äußerst delikaten Vak-Kleesuppe. Allerdings nimmt Kot den Teller, schüttet den Inhalt aufden Boden und zerschlägt das Geschirrteil dann an der Tischkante. Quark sagt, dass man sich mit der Suppe nicht den Appetit verderben solle. Dann lässt er Rom Jumbo-Vulkan-Mollusk in thombolianischer Butter servieren. Quark sagt, dass es ein Geschmack ist, für den man sterben könne. Er lädt ihn nun zu einem Spiel Dabo-Spiel ein und stellt ihm zwei Dabo-Mödchen als persönliche Tutorinnen zur Seite. Anschließend will er einen Toast auf alte Freunde ausbringen. Kot will jedoch lieber auf alte Schulden trinken.

Julian und Melora besuchen das klingonische Restaurant

Julian Bashir und Melora Pazlar besuchen gemeinsam das kürzlich neu eröffnete klingonische Restaurant auf der Promenade. Bashir fragt Pazlar, ob er für sie bestellen soll. Pazlar bejaht dies und Bashir sieht auf die Speisekarte. Die beiden bestellen Racht, eine doppelte Portion GhlaDst ohne Sauce und als Beilage Zilm'kach. Bei der Gelegenheit beweist Melora, dass sie fließend Klingonisch spricht. Sie lässt sich von Bashir den Teller zeigen, den dieser als frisch und köstlich bezeichnet. Sie nimmt das Racht in die Hand und sagt, dass sie das auf keinen Fall essen kann. Bashir will sich schon entschuldigen, doch Pazlar streitet sich nun kurz mit dem Koch auf Klingonisch. Dann sagt er, dass ihm Kunden, die wissen was sie wollen am liebsten sind. Dann nimmt er Bashir den Teller aus der Hand und wirft ihn hinter sich, sodass die Speise samt Teller auf dem Boden der Küche landet. Anschließend holt er unter dem Tresen frisches Racht hervor. Pazlar erklärt Bashir, das nichts widerlicher ist als halbtotes Racht. Der Koch gibt Bashir nun einen neuen Teller und dieser bezahlt. Anschließend gehen sie weiter, während zwei Pakleds an den Tresen treten.

Während des Essens unterhalten sie sich über Julians Intention Arzt zu werden: er war 10 Jahre alt, als sein Vater Diplomat der Föderation auf Invernia II war. Während eines Ionensturms fanden sie in einer abgelegenen Region ein krankes invernianisches Mädchen. Nachdem sich der Sturm gelegt hat, wollte sein Vater Hilfe holen, aber es war bereits zu spät, das Mädchen starb vor seinen Augen. Ein einheimischer Führer erklärte später, dass sie dem Mädchen mit einfachen überall wachsenden Kräutern hätten helfen können. Dieses Ereignis war ausschlaggebend für seinen Entschluss schließlich den Weg der Medizin zu bestreiten. Zunächst hatte er jedoch den Wunsch Tennisspieler zu werden. Doch bereits bei seinem ersten Spiel bemerkte er, dass er nicht so gut spielte, wie er immer gedacht hat. Es stellte sich heraus, das er für Medizin talentierter war, als für Tennis. Melora will nun schlafen gehen, da sie morgen sehr früh aufstehen muss.

Am nächsten Morgen erscheint Dax in Meloras Quartier, aber sie ist nicht da. Sie kann sie nicht rufen und öffnet dasher die Tür. Sie ist jedoch nicht im Quartier, daher lässt Dax den Computer sie lokalisieren. Der Computer lokalisiert sie in auf Andockebene 22 Sektion 14. Dax findet sie dort in einer Frachthalle, die nicht mit Rampen ausgestattet wurde. Melora erlitt einen Unfall bei dem Versuch sich eine weitere astrometrische Ausrüstung zu besorgen. Sie ist mit ihrem Stiefel über die Kante gestolpert und landete in der Ausrüstung. Dax bringt sie zur Krankenstation, wo Bashir sie behandelt. Er sagt, dass sie ihre Mission für morgen einplanen kann. Pazlar sagt, dass sie sich wie ein tollpatschiger Hund vorkam. Sie sagt, dass sie Dax nicht nötig gehabt habe.Bashir erklärt, dass sie im Weltraum in gewisser Weise voneinander abhängen. Bashir fragt, was sie tun müssen, um ihr zu zeigen, dass sie sich auf sie verlassen kann.

Bashir küsst Melora

Er erzählt ihr von Nathaniel Teros, der 30 Jahren zuvor Experimente mit Niedrigschwerkraftgattungen über neuromuskuläre Anpassung durchführt und im Zuge dieser Arbeit die neuromuskuläre Anpassungstheorie aufstellt. Pazlar sagt, dass die Experimente fehlgeschlagen sind. Doch Julian ist zuversichtlich, die Forschungen fortführen zu können und Melora eines Tages eine Unabhängigkeit von Rollstühlen und Servokontrollen verschaffen zu können. Melora will sich das Angebot überlegen. Danach bringt er sie zurück zu ihrem Quartier. Dieses Mal bittet Melora ihn herein und sie zeigt ihm die Wunder von niedriger Schwerkraft. Bevor sie die Schwerkraft deaktiviert, warnt sie Bashir sich festzuhalten, bis er sich daran gewöhnt hat. Dieser folgt dem Rat und Pazlar deaktiviert nun die Schwerkraft. Anschließend schwebt sie durch den Raum. Dann ermutigt sie Bashir es auch zu versuchen und dieser treibt umher. Er findet es erstaunlich und sagt, dass er gar nicht sagen kann, wie neugierig er darauf war. Sie sagt, dass der Mann auf dem Foto ihr Bruder ist. Bashir lächelt und die zwei küssen sich …

Akt III: Fernbeziehungen[Bearbeiten]

Melora und Dax unterhalten sich über die Liebe.

Mit dem Runabout machen sich Dax und Melora am Tag darauf endlich auf zum Gamma-Quadranten. Pazlar bestimmt einen Kurs und die Trill bestätigt diesen. Pazlar fragt den Computer, ob er Vulkan-Étuden gespeichert hat. Sie fragt dann Dax, ob sie etwas dagegen habe, doch diese schüttelt nur den Kopf. Dann lässt Pazlar den Computer etwas von Delvok spielen. Dax sagt, dass Delvok den Eindruck erweckt, als wäre er nicht vom Vulkan, weil in seiner Musik so viel Harmonie liegt. Sie sei beruhigend. Während des Fluges diskutieren sie über Fernbeziehungen und ob Romantik in der Sternenflotte eine Chance hat oder nicht. Dax hält das für möglich. Pazlar fragt, ob es bei ihr richtig gefunkt habe. Dax antwortet, dass sie da vielleicht 150 Jahre zurückgehen müsse. Dax schließt daraus, dass Bashir Melora für sich gewonnen hat. Sie sagt, dass sie eine Wasserstoff atmende Lothra, die sich hoffnungslos in einen Sauerstoff-Atmer verliebte. Pazlar meint, dass sie scherzt. Sie fragt, wie sie sich überhaupt im selben Raum aufhalten konnten. Dax sagt, dass sie sich jeden Tag 40 Minuten ohne Sauerstoffgeräte treffen konnte. Auf diese Weise lebten sie 57 Jahre glücklich zusammen. Pazlar fragt, was mit Freunden sei. Zwei ihrer Freunde auf der Akademie, haben sich verlobt, obwohl sie wussten, dass sie auf verschiedene Schiffe kommen. Dax sagt, dass Subraumpartnerschaften schwierig sind. Pazlar sagt, dass sie sich mindestens ein Jahr nicht sehen werden und selbst wenn, dann nur für ein paar Wochen. Dax sagt, dass Liebe über Lichtjahre hinweg, die Intimität fehlt. Pazlar sagt, dass nach dieser Mission die nächste kommt. Sie fragt, wo da die Zukunft für eine Romanze liegt. Dax fragt nach einer Alternative und Pazlar antwortet, dass sie darüber nachdenkt.

Odo verspricht Quark Fallit Kot im Auge zu behalten.

Auf DS9 kommt Quark ins Sicherheitsbüro gestürmt. Odo ist nicht begeistert und Quark meint ironisch, dass der Formwandler nicht so überschwänglich reagieren solle. Quark berichtet, dass ein verzweifelter Krimineller auf der Station ist. Odo fragt, ob sie hier über Fallit Kot reden, der nach seinem Kenntnisstand gerade acht Jahre Arbeitslager hinter sich gebracht hat, weil er einen Transport mit romulanischem Ale überfallen hat und dessen Name auf der Originalanklageschrift direkt neben Quarks erscheint. Quark sagt, dass er eigentlich mit der Sache nichts zu tun gehabt hat. Er war vielmehr ein Mittelsmann. Odo sagt, dass er damals auch ein Anrecht auf eine Zelle in diesem Lager gehabt habe. Quark antwortet, dass er ehrlich sagen kann, dass der Gerechtigkeit Genüge getan wurde. Odo kann sich vorstellen, dass Fallit Kot nun auf der Suche nach seiner Art von Gerechtigkeit ist. Quark unterrichtet Odo, dass Kot ihn umbringen will. Odo zeigt jedoch wenig Mitgefühl für jemanden, der seinen Partner verraten hat, um der eigenen Strafe zu entgehen. QUark versichert, dass er es ernst meint. Er konnte Fallit Kot nicht umstimmen. Trotzdem versichert Odo, dass er Kot im Auge behalten würde, mehr könne er nicht tun. Quark verlässt dann das Büro. Odo sagt zu sich selbst, dass er Quark so gerne loswerden würde.

Melora ist erfreut.

Pazlar fährt zu Bashirs Arbeitsplatz und fragt ihn, ob er Lust auf Racht hat. bashir antwortet, dass er auf sie gewartet hätte und ihr etwas zeigen müsse. Sie fährt zum Schreibtisch und fragt, was es ist. Bashir erklärt ihr, dass es eine Computergrafik einer erhöhten neuralen Leistung des gesamten Bewegungskortex des Gehirns ist. Es erhöht die Acetylenecholine-Absorption und verstärkt so die Zugfestigkeit. Pazlar fragt, ob er auf die neuromuskuläre Anpassungstheorie anspielt. Bashir sagt, dass dies vor 30 Jahren eine Theorie war, aber mit der Entwicklung der neo-analeptischen Transmitter ist es eigentlich ganz einfach. Jedoch hat einfach niemand die Idee aus Nathaniel Teros' Theorie neu untersucht, bis heute. Pazlar fragt erstaunt nach, ob es funktionieren könne. Bashir sagt, dass Servo-Kontrollen dann nicht mehr notwendig wären. Sie beginnen nun beide zu lachen.

Akt IV: Ausgleich?[Bearbeiten]

Odo warnt Kot.

Odo bittet nun Kot um eine Unterredung in seinem Sicherheitsbüro. Dieser fragt, ob er irgendetwas angestellt habe. Odo antwortet, dass er davon nichts weiß. Sie haben sogar etwas gemeinsam. Er könne Quark genauso wenig leiden, wie er. Allerdings lasser nicht zu, dass er Quark umbringt. Kot fragt, ob er angedeutet habe, dass er dies tun könne. Odo antwortet, dass er ihre gemeinsame Geschichte kennt. Kot behauptet, dass diese Sache Vergangenheit sei und er nicht beabsichtige sich in irgend einer Art zu rächen. Odo erhebt sich nun von seinem Stuhl und sagt, dass er der Ansicht sei, das man die Absicht eines Mannes an seiner Gangart erkenne. Kot fragt, wie er denn geht. Odo antwortet, dass es scheint, als würde eine schwere Last auf ihm ruhen. Kot antwortet, dass es die Erinnerung an die romulanischen Ziegelsteine sein muss, die er acht Jahre lang getragen hat. Odo sagt, dass es das sein müse und Kot sagt noch, dass er niemanden wegen seiner Gangart einsperren könne. Obwohl Odo ihm nicht glaubt, bleibt ihm nichts anderes übrig, als ihn gehen zu lassen.

Auf der Promenade spricht Quark Odo an und fragt, wie es aussieht. Der Formwandler antwortet, dass Fallit Kot ein Mann ist, der schwer zu durchschauen ist. Quark sagt, dass er eine Menge zu verlieren hat. Odo sagt, dass nichts gegen Fallit Kot vorliegt und dieser es auch weiß. Allerdings wird er ihn im Auge bahlten und rät Quark ständig einen Kommunikator bei sich zu tragen. Dann könne er ihn beim ersten Anzeichen von Gefahr rufen. Quark fragt, was ist, wenn das erste auch das letzte Anzeichen ist. Odo fragt noch einmal nach, ob es bei den Ferengi Brauch ist, das die Überreste verkauft werden. Quark bejaht dies knapp und Odo ergänzt, dass er dann etwas kaufen wird. Dann geht er weiter und Quark sieht ihm fassungslos nach.

Mittlerweile führt Dr. Bashir die ersten Behandlungen durch. Melora sagt, dass ihr Herz, wie wild schlägt. Bashir sagt, dass es mit der neuroleptischen Infusion zu tun hat und nicht mit ihm. Melora fragt, ob das auch damit zu tun hat, das ihr Rücken warm wird. Bashir sagt, dass das eher das Ergebnis der neuromuskulären Gewebestimulation durch die Aktivität im Bewegungskortex. Er geht zu ihr und fragt, ob sie schon eine Veränderung spürt. Melora verneint dies. Bashir ist etwas verwundert und geht zu einem Monitor. Die Acetylcholinabsorption war 14 % über normal. Eine höhere Zugfestigkeit wäre die Folge. Schon bald zeigt sich der erste Erfolg, als Melora imstande ist ihre Beine zu bewegen. Bashir sagt, das ihre Nervenwege sich beginnen anzupassen. Ausdauer und Koordination werden wohl noch eine Weile brauchen. Allerdings müsste es möglich sein, das sie eine Stunde lang laufen kann.

Commander Sisko betritt derweil die OPS und fragt, wie es aussieht. O'Brien meldet, dass sie es auf 70 % bekommen haben, was sie sonst nur mit einem Standard-EPS erreichen würden. Da blickt er überrascht zum Lift. Dort sind geraded Bashir und Pazlar angekommen. melora geht zu Sisko und gibt ihm persönlich den ersten Bericht über ihre Mission. Sisko freut dies. Dax fragt Bashir, wie er das gemacht hat. Der Arzt antwortet, dass es nur darum ging, die Leistung im Bewegungskortex des Gehirns zu erhöhen. Das hat ein anderer erforscht, er hat dem ganzen nur die Krone aufgesetzt. O'Brien sagt, dass er sicher in einer medizinischen Fachzeitschrift erwähnt werden wird. Melora wird nun schwächer und Bashir sagt, dass er sie in ihr Quartier bringt, damit sie etwas schläft. Dann fahren sie mit dem Lift zum Habitatring Ebene 14.

Quark versucht Fallit Kot zu bestechen.

Bashir bringt Melora zurück zu ihrem Quartier. Er erklärt ihr, dass die Wirkung mit jeder Behandlung länger anhalten wird. Auf die Frage, wie es jetzt mit der Schwerkraftregulierung aussieht, an die sie doch so gewohnt ist, meint Julian, dass das ewige Hin und Her die Körperfunktionen durcheinander bringen könnte. Melora möchte die Behandlung trotzdem fortsetzen. Bashir sagt, dass er durch sie weiß, wie schön es ist, fliegen zu können und sie wisse nun, wie schön es ist laufen zu können. Dann küsst er sie und verabschiedet sich. Nachdem Bashir gegangen ist, wird ihr erstmals bewusst, dass diese Behandlungen bedeuten, dass sie vielleicht nie wieder auf ihre Heimatwelt zurückkehren kann.

Quark betritt sein Quartier und verlangt vom Computer, dass er das Licht aktiviert. Jedoch passiert nichts. Er stellt das Glas in seiner Hand auf einen Tisch und versucht Odo über den Kommunikator zu rufen. Kot kommt jedoch zu schnell aus seinem Versteck heraus und es gelingt ihm Quark sofort zu überwältigen. Er sagt ihm, dass ihn niemand hören kann. Quark sagt, dass er heute Abend nicht auf Gäste vorbereitet war, fordert Kot aber auf, sich wie zuhause zu fühlen. Dieser sagt, dass er seine Geschenke satt hat und will ihn auf der Stelle umbringen. Verzweifelt bietet ihm Quark seinen zu erwartenden Profit von 199 Barren goldgepresstes Latinum als Austausch für sein Leben. Kot sagt, dass dies ein Anfang wäre.

Akt V: Die kleine Meerjungfrau[Bearbeiten]

Melora Pazlar kommen Zweifel an der Behandlung

Auf der Krankenstation kommt Melora wieder zu sich und erzählt Bashir, dass sie Schmerzen in ihren Muskeln hat. Dieser beruhigt sie damit, dass diese sich bald legen werden. Dieses Mal wird die Wirkung für einige Stunden anhalten. Sie richtet sich nun auf und fragt, wann es unumkehrbar sein wird. Sie meint, dass sie eine Art von Gewissensbiss wie nach einem Kauf hat. Bashir fragt, was sie genau fühlt. Melora kommen mittlerweile ernste Zweifel, was die Behandlungen des Doktors und die damit verbundenen Konsequenzen anbelangt. Sie spricht darüber mit Julian, der meint, sie müsse sich entscheiden. Er befürchtet, dass das ständige Hin und Her irgendwann einen Verlust der Feinmotorik bedeuten könnte. Noch besteht aber keine Gefahr, die Behandlung wird erst in einigen Wochen unumkehrbar sein.

An Bord der Orinoco äußert sie während der Mission ihre Zweifel gegenüber Dax, dass sie wohl nie mehr fähig wäre nach Hause zu gehen. Die Behandlung bedeutet für sie echte Unabhängigkeit, was ihr sehnlichster Wunsch war. Allerdings könne sie nie wieder richtig nach Hause gehen. Ist es wert, das alles für die Unabhängigkeit aufzugeben? Dax vergleicht darauf Meloras Situation mit der Figur der Meerjungfrau aus Hans Christian Andersons Märchen "Die kleine Meerjungfrau". Sie tauschte ihr magisches Dasein unter Wasser dagegen, an Land laufen zu können. Melora fragt, ob sie danach für immer glücklich war, doch Dax schweigt. Melora ändert daraufhin ihre Meinung und bereitet sich darauf vor, es Julian zu sagen.

Quark handelt mit Ashrock.

Kot begleitet Quark zum Verkauf der Ringe auf Ebene 22 Sektion 5. Quark stellt Ashrock Fallit Kot vor. Beide tauschen ihre Säcke aus und überprüfen den Inhalt. Quark meint, dass ihre Transaktion perfekt sei. Ashrock will gerade gehen, doch Fallit kot verlangt zusätzlich die goldenen Ringe. Ashrock sagt, dass man ihn vor Quark gewarnt habe und dieser sagt, dass ein Deal ein Deal sei, Erwerbsregel Nr. 16. Er mahnt Kot zur Vernunft. Dieser erschießt jedoch Ashrock, nimmt das Latinum und die Ringe, und flieht mit Quark als Geisel. Odo registriert den Schuss auf seinem Monitor und schickt die Sicherheit nach Ebene 22 Sektion 5. Als Kira und Pazlar andocken, werden sie von Kot geschnappt. Dieser drängt sie zurück ins Shuttle und nimmt damit neben Quark auch noch Jadzia und Melora als Geiseln. O'Brien registriert auf der OPS, dass sie in der Orinoco sind und die Triebwerke eingeschaltet wurden. Bevor er jedoch Deep Space 9 verlassen kann, wird das Shuttle von der Station aus mit einem Traktorstrahl erfasst. Kira öffnet auf Siskos Befehle inen Kanal zum Runabout und fordert ihre Rückkehr. Dax meldet, dass sie erfasst wurden und öffnet einen Kanal zum Commander. Kot fordert von Sisko sie freizulassen, sonst würde eine Geisel sterben. Er zielt auf Quark, der sofort verängstigt ist. Jedoch sagt Kot, dass er mit ihm etwas besonderes vorhabe. Sisko verneint zunächst, woraufhin Kot auf Melora schießt und Sisko sie ziehen lässt. Bashir beobachtet dies von der OPS. Sie flüchten in den Gamma-Quadranten. Sisko, Bashir und O'Brien folgen ihnen mit der Rio Grande durch das Wurmloch.

Fallit Kot entführt ein Runabout.

Auf der Orinoco fragt Fallit Kot, was das war. Dax antwortet, dass noch ein Shuttle durchs Wurmloch geflogen ist. Er lässt auf Warpgeschwindigkeit beschleunigen. Dax sagt, dass sie noch nicht einmal einen Kurs eingegeben haben. Kot ist das egal, doch Dax sagt, dass sie sich ohne Kurs ins Jenseits befördern könnten. Kot lässt sie nun einen Kurs eingeben. O'Brien beschleunigt auf Warp und man verfolgt sie weiter. Bashir fragt, ob sie sie bei Warp an Bord beamen können, doch O'Brien rät davon ab. Fallit Kot lässt Dax die Phaser bereit machen. Diese weigert sich und Kot droht nun sie zu töten. Dax dreht sich zu ihm um und steht auf. Sie sagt, dass sie hofft, dass er das Shuttle fliegen kann. Kot verlangt, dass sie sich setzt. Dax bemerkt, dass Melora wieder zu sich gekommen ist und zu einer Wand kriecht. Dax fragt Quark nun, wie gut er diesen Mann kenne. Der Ferengi antwortet, dass sie befreundet waren. Dies sei jedoch mittlerweile vergessen. Quark versichert Fallit, dass die Sternenflotte hartnäckig ist. Dieser hält jedoch an seinem Plan fest. Quark lamentiert nun über seinen bevorstehenden Tod, entweder an Bord des Shuttles oder durch Fallits Sonderbehandlung. Pazlar schaltet die Schwerkraft auf dem Runabout aus. In der neuen Umgebung ist sie in der Lage Kot zu überwältigen. O'Brien registriert, dass sie unter Warp gehen. Sisko lässt auf Impuls verlangsamen. O'Brien sagt, dass die Schwerkraftgeneratoren abgeschaltet sind. Bashir schlussfolgert, dass Melora noch lebt. Dann wird die Schwerkraft reaktiviert. Als Sisko und Bashir auf das Runabout beamen, ist schon alles unter Kontrolle. Sisko ruft O'Brien und sagt, dass sie wieder zurückfliegen.

Melora akzeptiert ihren Zustand.

Als sie zur Station zurückkehren, unterhalten sich Melora und Bashir im klingonischen Restaurant. Melora fragt, wieso sie durch den Phaser nicht getötet wurde. Bashir weiß es nicht genau, vermutet aber, dass die Neurostimulatoren dafür verantwortlich sind. Daran hat sie auch gedacht. Bashir sagt, dass dies ein interessanter Nebeneffekt der Behandlung sein könnte. Melora will die Behandlung jedoch abbrechen. Sie liebt die Unabhängigkeit, doch sie wäre dann keine Elaysianerin mehr. Sie weiß nicht, was sie dann wäre. Er ist enttäuscht und sagt, dass sie ihre Meinung jederzeit ändern könne. Sie sagt ihm, dass sie ihre Meinung wahrscheinlich nicht ändern wird und dass vollständige Unabhängigkeit vielleicht überbewertet wird. Manchmal ist es schön von jemandem abhängig zu sein und sie bedankt sich bei Bashir dafür, dass er sie dazu gebracht hat, die Tür zu ihrem Quartier aufzuschließen. Inzwischen beginnt der Koch zu singen und die beiden lauschen dem Lied. Bashir meint, dass sie erschöpft sein muss, doch Melora will noch etwas hier bleiben. Sie sagt, dass sie sich immer daran erinnern können will und ergreift seine Hand.

Dialogzitate[Bearbeiten]

Sisko
Ich erfuhr gerade durch Dax und Bashir von Ihrer Bitte, dass Sie das Shuttle alleine fliegen wollen.
Melora Pazlar
Wäre es nicht angebrachter gewesen, Commander, mich an diesem Gespräch zu beteiligen.
Sisko
Ich habe einen Bericht meiner Führungsoffiziere erhalten, Fähnrich. Wir reden immer über Personalfragen, das ist völlig normal.
Melora Pazlar
Es tut mir leid, wenn ich überempfindlich reagiere. Aber ich bin es gewohnt von dem Melora-Problem ausgeschlossen zu werden. Aber in Wirklichkeit gibt es kein Melora-Problem, erst wenn die Menschen eins erzeugen.
Melora Pazlar
Ich wehre mich nur dagegen, wie eine Kranke behandelt zu werden.
Sisko
Ich sehe keinen, der das hier versucht.
Melora Pazlar
Versuchen Sie in dem Stuhl zu sitzen, Commander. Niemand kann es verstehen, ehe er das nicht getan hat.
Melora Pazlar
Doktor, wenn Sie wollen, dass ich mich entschuldige, dann werd' ich mich entschuldigen.
Bashir
Wofür entschuldigen?
Melora Pazlar
Wissen Sie, mit meiner Rede hatte ich wirklich nicht vor, Sie anzugreifen.
Bashir
Ich bin sicher, dass Sie das noch nie vorhatten. Irgend jemand persönlich anzugreifen. Aber Sie greifen sehr viel an.
Melora Pazlar
Sie sind aber nicht gerade sensibel, Doktor.
Bashir
Julian, ich bin nicht länger ihr Doktor.
Melora Pazlar
Ah, ich verstehe, Sie denken ich hätte einen Freund nötig.
Bashir
Uuh, war das jetzt ein Angriff? Sie machen das so gut, mit so viel Charme, dass man nicht gleich weiß, woran man ist.
Melora Pazlar
Ich, ähm, hatte wirklich nicht vor S…
Bashir
Natürlich hatten Sie es vor.
Melora Pazlar
Wie bitte, ich verstehe nicht.
Bashir
Sie verstehen mich schon ganz gut. Alle diese Breitseiten, die Sie da ständig abfeuern, das ist Ihre Art, den Rest der Welt in die Defensive zu drängen. Aber das muss so sein. Sie sind so gut darin.
Melora Pazlar
Na ja, ähm, eigentlich hat es immer gut funktioniert, bis heute.
Bashir
Das ist das Netteste, was Sie mir bisher gesagt haben, oder überhaupt zu irgend jemandem.

Pause

Bashir
Sind Sie hungrig? Ich kam mit der Absicht hierher, Sie zum Essen einzuladen.
Melora Pazlar
Und danach wollen Sie mit mir tanzen gehen, schätze ich.
Bashir
Uuh, da war es wieder.

nachdem sie das Essen begutachtet, dass Julian bestellt hat

Melora Pazlar
Ah, das kann ich auf keinen Fall essen, Julian.
Bashir
Ich weiß, wie es aussieht, aber trotz…
Melora Pazlar
P'kar tel Durg Le Frakn'l?
klingonischer Koch
Dug a bul, rah'tar!
Melora Pazlar
D'tel klop a bul!
klingonischer Koch
Pak't pol!
Melora Pazlar
D'kar tel G'denna!

wirft laut lachend das Servierte hinter sich

klingonischer Koch
Ganz ehrlich, Kunden die wissen, was sie wollen, sind mir am liebsten.
Odo
Ich kann mir gut vorstellen, dass Fallit Kot jetzt auf der Suche nach seiner Art von Gerechtigkeit ist.
Quark
Er hat gedroht mich zu töten!

Odo lächelt Quark an

Quark
Was ist?
Odo
Ach nichts, da war nur so ein Gedanke.
Quark
Odo, wirklich, er meint es ernst! Ich kann tun, was ich will, aber nichts ändert seine Meinung. Sie müssen was unternehmen.
Odo
Ich werde meine Arbeit schon erledigen.

Nachdem Quark weg ist, zu sich selbst

Odo
Und ich wäre ihn so gerne los.
Odo
Ich werde ihn beobachten, so gut ich kann, aber ich schlage vor, dass Sie ständig einen Kommunikator mit sich tragen. Dann können Sie mich beim ersten Anzeichen sofort rufen.
Quark
Und bitte, was passiert, wenn das erste Anzeichen auch das letzte ist?
Odo
Nach dem Tod ist es bei Ihnen doch üblich, dass die sterblichen Überreste verkauft werden?
Quark
Ja.
Odo
Gut, dann kaufe ich etwas.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Produktionsnotizen[Bearbeiten]

Darsteller und Charaktere[Bearbeiten]

Ursprünglich war geplant, Melora als Mitglied der Stammbesatzung zu verwenden. Doch dem Studio waren die Kosten für die Schwebeszenen und den Rollstuhl zu hoch.

Merchandising[Bearbeiten]

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung[Bearbeiten]

Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Hauptdarsteller
Avery Brooks als Commander Benjamin Sisko
Jörg Hengstler
René Auberjonois als Odo
Bodo Wolf
Siddig El Fadil als Doktor Julian Bashir
Boris Tessmann
Terry Farrell als Lieutenant Jadzia Dax
Maja Dürr
Colm Meaney als Chief Miles O'Brien
Jörg Döring
Armin Shimerman als Quark
Peter Groeger
Nana Visitor als Major Kira Nerys
Liane Rudolph
Gaststars
Daphne Ashbrook als Fähnrich Melora Pazlar
Sabine Jaeger
Peter Crombie als Fallit Kot
Dieter Memel
Don Stark als Ashrock
Imo Heite
Co-Stars
Ron Taylor als Klingone
Kurt Goldstein
nicht in den Credits genannt
Ivor Bartels als Sternenflottenoffizier (Abteilung Technik/Sicherheit)
Mark Lentry als Sternenflottenoffizier (Abteilung Kommando/Navigation)
David B. Levinson als Broik
Robin Morselli als Bajoranische Offizierin
Mark Allen Shepherd als Morn
unbekannter Darsteller als Fähnrich (Abteilung Technik/Sicherheit)
unbekannter Darsteller als Meloras Bruder (Foto)
Stuntmen/Stuntdoubles/Stand-Ins
Tom Morga als Stuntdouble für Peter Crombie
Patricia Tallman als Stuntdouble für Daphne Ashbrook
Weitere Synchronsprecher
Wilfried Herbst als Ferengi (OV: Quark)
Heidi Weigelt als Computerstimme der USS Orinoco (im Original von Majel Barrett)
Heidi Weigelt als DS9-Computerstimme (im Original von Judi Durand)

Verweise[Bearbeiten]

Institutionen & Großmächte
Akademie der Sternenflotte, Föderation, Sternenflotte
Spezies & Lebensformen
Cardassianer, Elaysianer, Garlanic-Baum, Klingone, Lothra, Pakled, Romulaner, Yridianer
Kultur & Religion
Dabo, Dabo-Mädchen, Die kleine Meerjungfrau, Erwerbsregel Nr. 16, Klingonisch, Ringe des Paltriss, Tennis
Personen
Hans Christian Andersen, Bashirs Vater, Delvok, Diplomat, Nathaniel Teros, Paltriss
Schiffe & Stationen
USS Enterprise, Frachtschiff, Orinoco, USS Rio Grande, Runabout, Yellowstone
Orte
Ebene 22, Klingonisches Restaurant auf Deep Space 9, Luftschleuse 14, Promenade
Astronomische Objekte
Bajoranisches Wurmloch, Erde, Gamma-Quadrant, Heimatwelt der Elaysianer, Heimatwelt der Yridianer, Invernia II, Ionensturm, Yridia
Wissenschaft & Technik
Acetylcholin, Antischwerkrafteinheit, Goldgepresstes Latinum, Luftschleuse, Neo-Analeptischer Transmitter, Neuromuskuläre Anpassungstheorie, Rampe, Replikator, Rollstuhl, Sauerstoff, Schwerkraft, Servokontrolle, Stellarkartographie, Subraum, Traktorstrahl, Transporter, Wasserstoff, Zentimeter
Speisen & Getränke
Racht, Zilm'kach, GhlaDst, Jumbo-Vulkan-Mollusk, Rhombolianische Butter, Romulanisches Ale, Vak-Kleesuppe
sonstiges
Garlanic-Baum

Externe Links[Bearbeiten]