Elim Garak: Unterschied zwischen den Versionen

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Garak informiert im Jahr [[2372]] Gul Dukat über eine bevorstehende [[Invasion]] von Cardassia durch die [[Klingone]]n. Während sich die Station auf die Invasion der Klingonen vorbereitet, sucht er das Quark's auf unbd trinkt dort Kanar. Nachdem eine klignonische Flotte Deep Space 9 angreift, geht er zu Dukat und zwei Sternenflottenoffizieren, die den Detapa-Rat im Fall einer klingonischen Enterung schützen sollen. Die beiden Erzfeinde kämpfen Seite an Seite, um die Mitglieder des [[Detapa-Rat]]es während der [[Schlacht von Deep Space 9 (2372)|Schlacht von Deep Space 9]] zu schützen. Der Angriff der Klingonen wird zurückgeschlagen und nach dem Kampf fragt Dukat Garak, wieso er ihn nicht umgebracht hat, als er ihm den Rücken zuwandte. Garak antwortet, dass er daran gedacht habe, es dann aber nicht tat, weil er sonst allein gegen die Klingonen hätte kämpfen müssen. ({{DS9|Der Weg des Kriegers, Teil II}}) Garak [[Geständnis|gesteht]] später, dass er, trotz allem, versucht ist, Dukat während dieses Konflikts in den Rücken zu schießen. ({{DS9|Zu den Waffen!}})
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Garak informiert im Jahr [[2372]] Gul Dukat über eine bevorstehende [[Invasion]] von Cardassia durch die [[Klingone]]n. Während sich die Station auf die Invasion der Klingonen vorbereitet, sucht er das Quark's auf unbd trinkt dort Kanar. Nachdem eine klignonische Flotte Deep Space 9 angreift, geht er zu Dukat und zwei Sternenflottenoffizieren, die den Detapa-Rat im Fall einer klingonischen Enterung schützen sollen. Die beiden Erzfeinde kämpfen Seite an Seite, um die Mitglieder des [[Detapa-Rat]]es während der [[Schlacht von Deep Space 9 (2372)|Schlacht von Deep Space 9]] zu schützen. Der Angriff der Klingonen wird zurückgeschlagen und nach dem Kampf fragt Dukat Garak, wieso er ihn nicht umgebracht hat, als er ihm den Rücken zuwandte. Garak antwortet, dass er daran gedacht habe, es dann aber nicht tat, weil er sonst allein gegen die Klingonen hätte kämpfen müssen. ({{DS9|Der Weg des Kriegers, Teil II}})  
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Da [[Quark]] [[2372]] glaubt, am [[Dorek-Syndrom]] sterben zu müssen, verkauft er übereilt seine sterblichen Überreste. Als sich die Diagnose als falsch heraus stellt, engagiert er Garak ihn zu töten. Nachdem Garak ihm verschiedene Tötungsszenarien anhand eines [[Quark's (Holoprogramm)|Hologramms]] vorführt, darunter [[Hals]]wirbel Brechen, [[Vaporisieren]], mit einem [[Disruptor]] erschießen, mit einem [[Messer]] erstechen, [[Nervengas]] einatmen, [[Erhängen]] und [[Gift|vergiftetes]] [[Nahrung|Essen]], sagt Quark ihm, dass er es nicht kommen sehen will. Garak versichert ihm, alles notwendige zu tun. Quark entscheidet sich jedoch um und sagt seinen Tod ab. ({{DS9|Quarks Schicksal}})
  
 
In der Hoffnung, Überlebende der cardassianischen Flotte zu finden, kehrt Garak [[2372]] in den Gamma-Quadranten zurück. Während dieser Reise erfährt er von einem weiblichen [[Wechselbalg]], dass es keine Überlebenden gäbe und dass eines Tages alle Cardassianer durch die Hände des [[Dominion]] sterben würden. Als die ''Defiant'' sich im [[Orbit]] des Heimatplaneten der Gründer befindet, versucht Garak die [[Große Verbindung]] mit den [[Quantentorpedo]]s des Schiffes auszulöschen. Sein Versuch scheitert und er wird auf Deep Space 9 für sechs Monate [[Gefängnis|inhaftiert]]. ({{DS9|Das Urteil}})
 
In der Hoffnung, Überlebende der cardassianischen Flotte zu finden, kehrt Garak [[2372]] in den Gamma-Quadranten zurück. Während dieser Reise erfährt er von einem weiblichen [[Wechselbalg]], dass es keine Überlebenden gäbe und dass eines Tages alle Cardassianer durch die Hände des [[Dominion]] sterben würden. Als die ''Defiant'' sich im [[Orbit]] des Heimatplaneten der Gründer befindet, versucht Garak die [[Große Verbindung]] mit den [[Quantentorpedo]]s des Schiffes auszulöschen. Sein Versuch scheitert und er wird auf Deep Space 9 für sechs Monate [[Gefängnis|inhaftiert]]. ({{DS9|Das Urteil}})
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Aus irgendeinem Grund scheinen die Bewohner der Station in dieser Zeit anzufangen, Garak zu vertrauen, was er als irritierend empfindet. Er begleitet eine Mission nach [[Empok Nor]], um Ersatzteile für Deep Space 9 aufzutreiben, wo er einer psychotropen [[Droge]] ausgesetzt wird. Garak fällt in eine Art [[Wahn]], in dem er einen Sternenflottenoffizier tötet, bevor er von [[Chief]] [[Miles O'Brien]] außer Gefecht gesetzt wird. ({{DS9|Empok Nor}})
 
Aus irgendeinem Grund scheinen die Bewohner der Station in dieser Zeit anzufangen, Garak zu vertrauen, was er als irritierend empfindet. Er begleitet eine Mission nach [[Empok Nor]], um Ersatzteile für Deep Space 9 aufzutreiben, wo er einer psychotropen [[Droge]] ausgesetzt wird. Garak fällt in eine Art [[Wahn]], in dem er einen Sternenflottenoffizier tötet, bevor er von [[Chief]] [[Miles O'Brien]] außer Gefecht gesetzt wird. ({{DS9|Empok Nor}})
 
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Da [[Quark]] [[2372]] glaubt, am [[Dorek-Syndrom]] sterben zu müssen, verkauft er übereilt seine sterblichen Überreste. Als sich die Diagnose als falsch heraus stellt, engagiert er Garak ihn zu töten. Nachdem Garak ihm verschiedene Tötungsszenarien anhand eines [[Quark's (Holoprogramm)|Hologramms]] vorführt, darunter [[Hals]]wirbel Brechen, [[Vaporisieren]], mit einem [[Disruptor]] erschießen, mit einem [[Messer]] erstechen, [[Nervengas]] einatmen, [[Erhängen]] und [[Gift|vergiftetes]] [[Nahrung|Essen]], sagt Quark ihm, dass er es nicht kommen sehen will. Garak versichert ihm, alles notwendige zu tun. Quark entscheidet sich jedoch um und sagt seinen Tod ab. ({{DS9|Quarks Schicksal}})
 
  
 
==Der Dominion-Krieg==
 
==Der Dominion-Krieg==

Version vom 26. Juli 2021, 17:06 Uhr

Der Artikel über das Gegenstück aus dem Spiegeluniversum ist unter Elim Garak (Spiegeluniversum) zu finden.

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Elim Garak ist ein cardassianischer Schneider und Promenadendeck-Geschäftsbesitzer von Garaks Kleider auf der Raumstation Deep Space 9. In früheren Zeiten ist er aktiver Agent im cardassianischen Obsidianischen Orden, wird aber dann ins Exil nach Terok Nor verbannt. Während des Dominion-Krieges arbeitet er mit der Sternenflotte zusammen, sodass er fast ein Teil der Crew wird, und kehrt nach der Schlacht um Cardassia nach Cardassia Prime zurück. Trotz seiner geheimnisvollen und brutalen Vergangenheit ist er dennoch ein geistreicher Gesprächspartner und talentierter Schneider.

Frühe Jahre

Garak leidet unter starker Klaustrophobie. Er vertraut Ezri Dax an, dass er in seiner Jugend von seinem Vater Enabran Tain diszipliniert wird, indem er von ihm in einen Schrank gesperrt wird (DS9: Nachempfindung). Garak verbringt außerdem eine gewisse Zeit auf Tzenketh, wo er in einem kleinen Raum mit sich bewegenden Wänden gefangen ist (DS9: Im Lichte des Infernos).

Enabran Tain predigte seinem Sohn stets Um nicht auf dumme Gedanken zu kommen, soll man sich in die Arbeit stürzen. Erledige deine Hausaufgaben Elim, erledige deine Hausaufgaben. (DS9: Nachempfindung)

Die Cardassianerin Mila ist Garaks und seines Vaters Haushälterin und kümmert sich während seiner Kindheit um den kleinen Elim und all seine Launen. (DS9: In den Wirren des Krieges)

Leben im Obsidianischen Orden

In der Zeit vor seinem Exil ist Garak ein hochrangiges Mitglied des cardassianischen Geheimdienstes, des Obsidianischen Ordens. Er ist Protegé seines Vaters, Enabran Tain, zu der Zeit Oberhaupt des Ordens, wobei ihre familiäre Beziehung geheim gehalten wird.

Während seiner Zeit als aktiver Agent ist er federführend bei der Verhaftung und späteren Exekution von Richter Procal, dem Vater Gul Dukats (DS9: Das Implantat, In der Falle, In eigener Sache). Er verbringt außerdem, getarnt als Gärtner der cardassianischen Botschaft, eine Zeit auf Romulus. Während dieser Zeit ist er möglicherweise in den Tod mehrerer romulanischer Repräsentanten involviert, unter anderen Prokonsul Merrok und Subcommander Ustard (DS9: Das Urteil).

Als Agent im Obsidianischen Orden lässt sich Garak freiwillig ein Schädelimplantat einsetzen, welches ihm helfen soll, Folter zu widerstehen. Es setzt Endorphine frei, sobald Schmerzrezeptoren gereizt werden, wodurch das Erfahren von Folter erträglich gemacht wird (DS9: Das Implantat).

Wegen seiner Arbeit im Orden findet er Julian Bashirs Vorstellung vom Leben eines Geheimagenten lächerlich (DS9: Unser Mann Bashir).

Exil auf Deep Space 9

Der wahre Grund für sein Exil wird von Garak selbst nicht offenbart. Der Besatzung von Deep Space 9 gegenüber gibt Garak an, wegen Steuerhinterziehung verstoßen worden zu sein. Während er am Ausfall seines Schädelimplantats und den davon ausgelösten Entzugserscheinungen leidet, erzählt er folgende, einander widersprechenden Geschichten:

  • Zunächst behauptet er, er sei ein Gul in der cardassianischen Mechanisierten Infanterie gewesen und dass er für die Ermordung mehrerer Cardassianer, darunter die Tochter eines bekannten Militärs, die an Bord eines Transportes von Bajor nach Terok Nor sind, als er diesen zerstört, verantwortlich sei. Zu dem Zeitpunkt denkt Garak, er töte Mitglieder des bajoranischen Widerstandes, die vor hätten, Terok Nor zu sabotieren.
  • In seiner zweiten Version gibt er dann an, er und sein Assistent Elim hätten eine Gruppe bajoranischer Kinder verhört, dass er aber Mitleid für sie empfunden habe und sie gehen gelassen habe.
  • Zu guter Letzt sagt er, er wäre verbannt worden, weil sein bester Freund Elim Beweise gegen ihn vorgebracht habe, in denen es hieße, ein Mitglied des Obsidianischen Ordens würde bajoranischen Gefangenen zur Flucht verhelfen.

Dr. Bashir erfährt jedoch von Enabran Tain, dass Elim eigentlich Garaks Vorname ist (DS9: Das Implantat). Allerdings stellt sich kurz darauf heraus, dass Tain selbst für das Exil verantwortlich ist, da er Garak Verrat vorwirft, auch wenn der beteuert, seinen Mentor im Herzen nie verraten zu können. (DS9: Der geheimnis­volle Garak, Teil I)

Enabrain Tain ist verantwortlich für das Exil seines Sohnes. Allerdings ist es Gul Dukat, der dauerhaft bis zum Niedergang des Dominion dafür sorgt, dass Elim seine Heimat nicht wiedersehen kann, trotz diverser Versuche sein Ansehen auf Cardassia wieder ins Reine zu bringen. ([Quelle fehlt])

Im Roman Ein Stich zur rechten Zeit kommt zu diesen drei Geschichten eine weitere hinzu, von der jedoch am Ende ebenfalls nicht klar ist, ob sie der Wahrheit entspricht. Laut dem Buch hat Garak den Planeten Bajor nie besucht.

Leben im Exil

Nach seiner Verbannung verschlägt es Garak nach Terok Nor, zu der Zeit unter dem Kommando von Gul Dukat. Verbittert über Garaks Beteiligung am Tod seines Vaters, versucht Dukat, Garaks Exekution zu erwirken (DS9: In der Falle). Garak schafft es jedoch wieder, den Klauen des Todes zu entkommen und überlebt, bis die Cardassianer die Station im Jahre 2369 aufgeben. Nach der Aufgabe eröffnet er ein Geschäft und betätigt sich fortan als Schneider (DS9: Die Kohn-Ma).

Leben auf Deep Space 9

Garak hält trotz seiner Verbannung Verbindungen in die Cardassianische Union, und als die Sternenflotte die Kontrolle über Deep Space 9 übernimmt, versucht er sie, als der einzige verbliebene Cardassianer auf der Station, bei jeder Gelegenheit von seiner Nützlichkeit zu überzeugen. Allerdings haben viele auf der Station den Verdacht, er sei nach wie vor ein Spion. Er freundet sich mit Dr. Julian Bashir an, dem er kleine Häppchen seiner Vergangenheit sowie gegenwärtiger Ereignisse serviert. Als er einmal von Dr. Bashir gefragt wird, ob er ein Ausgestoßener oder ein Spion sei, antwortet er, dass er möglicherweise ein ausgestoßener Spion sei. Auf die Frage, wie er denn beides sein könne, antwortet er einfach: Ich habe nie gesagt, ich wäre eines davon. (DS9: Profit und Verlust). Der Doktor kann mit seiner Hilfe so manche cardassianischen Vorgänge an Bord der Station entwirren (DS9: Die Kohn-Ma). Durch regelmäßige gemeinsame Mittagessen wächst die Freundschaft zwischen ihm und Bashir (DS9: Die Konspiration).

Garaks Quartiere befinden sich in Kammer 909, Habitat Ebene H-3 (DS9: Das Implantat).

Im Jahr 2370 wird Garak die Möglichkeit geboten, sich durch die Ermordung von Mitgliedern des cardassianischen Untergrunds zu rehabilitieren. Als sich herausstellt, dass das Angebot eine Lüge ist, hilft er ihnen stattdessen bei der Flucht (DS9: Profit und Verlust).

Im späteren Verlauf desselben Jahres leidet Garak unter lebensbedrohlichen Kopfschmerzen. Er benutzt sein Schädelimplantat während der vergangenen zwei Jahre ununterbrochen, um das Exil auf einer bajoranischen Raumstation ertragen zu können. Als das Implantat nun anfängt auszufallen, ist Dr. Bashir gezwungen, es zu entfernen. Garak muss lernen, ohne es zu leben (DS9: Das Implantat).

Als die Defiant in den Gamma-Quadranten fliegt, um Kontakt mit den Gründern aufzunehmen, wird die Crew überwältigt. Die Gründer erzeugen für die bewusstlosen Offiziere eine Illusion, was geschehen wird, wenn das Dominion Fuß im Alpha-Quadrant fasst und die Kontrolle über Bajor übernimmt. In dieser Illusion drohen durch den Kontakt mit dem Dominion Konflikte im Alpha-Quadranten auszubrechen, unter anderem ein Krieg mit den Romulanern. In dieser Simulation unterstützt Garak Sisko und die anderen Offiziere dabei, das Wurmloch kollabieren zu lassen, um den Nachschub des Dominions abzuschneiden, nachdem dieses eine Allianz mit der Föderation geschlossen hat, worauf Bajor sich mit den Romulanern verbündete. Odo und Kira gelingt es, die Simulation zu beenden und die Offiziere aufzuklären. Die Defiant kehrt nach diesen Ereignissen nach Deep Space 9 zurück. (DS9: Die Suche, Teil II)

Kurz vor Bashirs 30. Geburtstag trifft sich Garak mit diesem im Quark's und isst mit ihm. Dabei überlässt er dem Doktor auch ein Holoprogramm mit der Adaption einer Rätselgeschichte des cardassianischen Schriftstellers Shoggoth. Bashir kann seine Enttäuschung darüber nicht verbergen. Daraufhin erkundigt sich der Cardassianer, was der Doktor hat, da er eigentlich davon ausging, dass dieser Kriminalromane mag. Der Doktor entgegnet, dass er menschliche Kriminalgeschichten mag. Das Problem bei den cardassianischen Rätselgeschichten ist, dass diese alle gleich enden. Am Ende sind alle Verdächtigen schuldig. Garak kann dies bestätigen, allerdings liegt seiner Meinung nach die Herausforderung darin herauszufinden, wer sich welcher Tat schuldig gemacht hat. Doch Bashir kann dem nicht wirklich zustimmen. (DS9: Ferne Stimmen)

Sisko will Garak mit nach Cardassia nehmen.

Garak trifft sich im Replimat mit Dr. Bashir und erzählt ihm, dass er die Station seit drei Jahren nicht mehr verlassen hat, weil der Weltraum sehr gefährlich sei. Bashir antwortet, dass er wohl unter Verfolgungswahn leide. Wenig später sucht er Bashir auf und informiert ihn, dass er wichtige Neugikeiten über die entführte Kira Nerys hat. Sisko spricht mit Garak und Odo darüber und er will mit ihnen nach Cardassia fliegen. Garak sträubt sich zunächst, doch Sisko erpresst ihn damit, dass diese Mission den Nutzen Garaks für die bajoranische Regierung zeigen könne. Andernfalls könnte ihm die Auslieferung an Cardassia drohen. Garak begleitet sie nun. Als ein Patrouillenschiff sie kontrollieren will, tritt Garak auf den Monitor und gibt eine cardassianische Durchfluggenehmigung an. Er behauptet, dass sie im Auftrag des Zentralkommandos unterwegs sind und befiehlt dem Cardassianer alle Aufzeichnungen über diese Begegnung zu löschen. Sie beamen nach Cardassia und befreien die von Entek, einem alten Kollegen Garaks vom Obsidianischen Orden, gefangen genommene Kira und bringen sie und Tekeny Ghemor, einen Repräsentanten der Dissidentenbewegung fort. Als Entek seinen Disruptor zieht, wird er von Garak erschossen. Anschließend kehren sie nach Deep Space 9 zurück. (DS9: Die zweite Haut)

Garak kann keine Änderung an den Stationssystemen vornehmen.

Als Chief O'Brien alte cardassianische Computersysteme in der Erzverarbeitungsanlage rekonfiguriert, aktiviert er dort versehentlich ein Antirebellionsprogramm, dass daraufhin die Kontrolle über die ganze Station übernimmt. Als Cardassianer kann er auf die OPS gehen und unterstützt die Offiziere dabei, das cardassianische Computersystem zu überlisten. Jedoch verlangt der Computer nach einer gewissen Zeit die Eingabe des Kommandocodes von Dukat, den Garak nicht besitzt. Daraufhin wird ein Phaser im Replikator materialisiert und beginnt auf Nicht-Cardassianer zu feuern. Bald darauf materialisiert sich Dukat auf der OPS und Garak erkennt, dass der Computer nur auf Nicht-Cardassianer feuert. Also kommt er auch aus seiner Deckung. Dukat bedauert es, dass er für Garak keine Ausnahme machte, als er das Programm schrieb. Dieser antwortet, dass Dukat schon immer kurzsichtig war und ihn dies um Lichtjahre zurückgeworfen habe. Sie legen ihren Zwist bei und Dukat will mit Kira verhandeln. Er will eine permanente cardassianische Präsenz in Form einer Garnison auf der Station einrichten, was Kira natürlich ablehnt. Dukat will sich daraufhin auf sein Schiff beamen, was jedoch vom Antirebellionsprogramm unterbunden wird und eine Nachricht wird abgespielt. Das Verlasssen seiner Postens werde als Akt der Feigheit interpretiert und seine Codes widerrufen, sodass die Selbstzerstörung nicht mehr abgebrochen werden kann. Dukat schließt daher die Neutralisationsemitter wieder ans Energienetz an, was das Energieversorgungsnetz überlastet. So wird die Blockade des Kommunikationssystems überwunden und Kira kann Sisko kontaktieren. Sisko gelingt es schließlich die Selbstzerstörung der Station zu verhindern. (DS9: In der Falle)

Garak wird bei einer Explosion verletzt.

2371 nimmt Garak ein Mittagessen mit Dr. Bashir ein, wobei Garak sich verspätet. Sie unterhalten sich dabei über menschliche Literatur, die Garak jedoch vorhersehbar findet. Daher kann er auch Julius Cäsar von William Shakespeare nur wenig abgewinnen. Wenig später zerstört eine Explosion Garaks Schneiderei. Während Dr. Bashir die leichten Verletzungen Garaks behandelt, beginnt Constable Odo mit einer Untersuchung. Während Dr. Bashir Garak auf der Krankenstation noch behandelt, wird er von Odo und Sisko befragt. Als Odo ihn nach Verdächtigen fragt, antwortet Garak ausweichend und verweist auf einen Nausikaaner, dessen Hochzeitsanzug er nicht wiederfindet. Sisko weist ihm ein Sicherheitsteam zu und verlässt dann die Krankenstation, weil Garak nicht bereit ist ihnen Informationen zu geben. Nachdem sie gegangen sind, fragt Dr. Bashir Garak, ob er je die Geschichte von dem Jungen, der immer rief: „Die Wölfe kommen“ gehört hat. Garak verneint dies und Bashir erzählt sie ihm. Als er die Moral der Geschichte anspricht, nicht zu lügen, antwortet Garak, dass die Moral vielleicht war, dass man nicht dieselbe Lüge zweimal erzählen sollte. Als Odo den Tatverdächtigen Retaya mit einem Runabout verfolgen will, erwartet Garak ihn schon im Shuttle. Odo gratuliert Garak zu seinem Logiksinn, will ihn aber hinausschicken. Garak besteht darauf mitzukommen und Odo willigt nach kurzer Diskussion ein. Bald nach dem Start explodiert jedoch das Schiff des Flaxianers und sie kehren mit der Rio Grande zurück zur Station. Odo verdächtigt bald, die Romulaner das Attentat befohlen zu haben. Als Garak antwortet, dass er keine Ahnung hat, wer ihn umbringen will, glaubt ihm Sisko nicht, wohl aber Odo: Dieser ist sich sicher, dass Garak, wenn er es wüsste, schon ein dichtes Netz von Lügen spinnen würde, um die Wahrheit vor ihnen zu verbergen. Odo kontaktiert einen seiner Informanten auf Cardassia und erfährt von diesem, dass gestern vier Agenten des Obsidianischen Ordens zu Tode gekommen sind.

Odo beschuldigt Garak, sein Geschäft gesprengt zu haben.

Als Odo Garak die Liste der Namen zeigt, fragt er ihn, ob er jetzt in Trauer ausbrechen will. Doch Garak antwortet, dass er dies unter anderen Umständen feiern würde. Odo provoziert ihn damit, dass er erkannt hat, dass Garak den Attentäter entdeckte und sein Geschäft in die Luft gejagt hat, um Odo zu einer Untersuchung zu veranlassen. Odo vermutet, dass er sogar Freude daran hatte, das Geschäft zu zerstören. Garak gibt zu, dass er es nicht als allzu tragisch empfand, das Geschäft brennen zu sehen. Odo will nun wissenn, welche Verbindung er zu den Männern auf der Liste und zu Tain hatte. Garak offenbart Odo, dass sie alle Protegés von Enabran Tain waren, dem Leiter des Obsidianischen Ordens. Anschließend stellt er eine verschlüsselte Kommunikationsverbindung nach Cardassia her. Von Mila erfährt er, dass Tain gestern in großer Eile abreiste. Sie bittet ihn, Tain zu helfen, auch wenn er immer noch darüber verbittert ist, was zwischen ihnen vorgefallen ist. Garak bittet um eine Information, falls er sich bei ihr meldet und verspricht ihr dann, Tain zu helfen. Nachdem der Kanal geschlossen ist, bittet er Odo um ein Shuttle, doch dieser besteht darauf ihn zu begleiten. Vor dem Start verabschiedet sich Garak von Dr. Bashir. Als dieser ihn fragt, ob er in Garaks Abwesenheit etwas erledigen soll, antwortet Garak, dass er in 78 Stunden ein isolineares Stäbchen, dass er hinter einer unechten Wandvertäfelung versteckt hat, herausholen und essen soll. Bashir ist amüsiert und gibt ihm noch delavianische Schokolade und wünscht ihm Glück. Dann startet das Runabout und sie fliegen nach Unefra III. Dort angekommen wird das Runabout von einem sich enttarnenden Warbird mit einem Traktorstrahl erfasst und die Insassen gefangen genommen. Man bringt sie auf die Brücke des Warbirds, wo Garak auf Enabran Tain trifft. Dieser ist erfreut ihn zu sehen, erspart ihm das doch den Ärger, jemanden zu schicken, um ihn zu töten. Sie kommen ins Gespräch, bei dem Garak ihn fragt, ob er nur auf einer Vergnügungskreuzfahrt mit seinen spitzohrigen Freunden ist. Tain erklärt Odo anhand dieser Aussage, wie raffiniert Garak ist, weil er ihn nötigt, ihn entweder für die Aussage zu kritisieren und so seine Loyalität aufzudecken, oder es ihm die Bemerkung durchgehen zu lassen, womit Garak es geschafft hätte, einen Samen Zwietracht zwischen Tain und den Romulanern zu säen. Odo findet jedoch nichts davon interessant, da beide sich so bemühen würden, ihre Absichten zu verbergen. Tain eröffnet ihnen nun, dass sie die Heimatwelt der Gründer angreifen und diese vernichten wollen, um die Bedrohung durch das Dominion zu eliminieren. Garak fragt Tain nun, wieso er die Attentate auf ihn und seine alten Kollegen befahl. Tain erklärt, dass er nach dieser Mission nicht wieder in den Ruhestand zurückkehren wird und seine alte Position wieder einnehmen will.

Garak schließt sich Tain wieder an.

Garak erkennt, dass er sie fürchtete, weil sie interessante Dinge über ihn wussten. Garak gibt nun zu, dass er das Geschäft gesprengt hat, um das Interesse des Constables zu wecken. Tain ist darüber sehr amüsiert und bezeichnet Garak als echtes Original. Wenn er ihn nicht verraten hätte, wären die Dinge sehr viel anders verlaufen. Garak beteuert daraufhin, dass er Tain zumindest nicht in seinem Herzen verraten habe. Schließlich kam er her, weil er glaubte, die Romulaner wollten Tain töten und er wollte ihn retten. Tain glaubt ihm und lässt Garak nun gehen. Er fragt, ob Tain sich nicht sorge, dass er das Zentralkommando warnt. Tain sagt, dass die Würfel gefallen sind und das Zentralkommando sich mit dem Krieg abfinden müsse. Tain stellt ihn vor die Wahl, zu gehen oder an seiner Seite wieder Cardassia zu dienen. Garak ist verblufft und fragt, ob tatsächlich alles vergessen und vergeben ist. Tain antwortet, dass er es nicht vergessen, aber auf die Seite schieben kann, als sei es nie passiert. Garak nimmt das Angebot an und reicht Tain erfreut die Hand. Er nimmt seine alte Position wieder ein, trotz ihrer schwierigen Vergangenheit. (DS9: Der geheimnis­volle Garak, Teil I)

Garak und Tain trinken zusammen.

Garak und Tain trinken zusammen Canar und unterhalten sich über die alten Zeiten. Tain erinnert sich dabei an Legat Porania, der sprachlos war, als er ihm vor drei Jahren mitteilte, dass er sich zur Ruhe setzen würde. Garak erinnert sich dabei wieder daran, dass er sogar Vorwürfe des Verrats erfinden wollte, nur um nie wieder etwas von ihm zu hören. Tain erwidert ironisch, dass sie als nächstes noch um ihre verlorene Jugend trauern werden. Sie kommen auch darauf zu sprechen, dass sie nach dieser Mission einige alte Feinde beseitigen wollen. Garak will daher eine Namensliste Mila geben. Tain meint jedoch, dass er die Liste lieber ihm geben solle, da Mila zu viel wisse. Garak meint, dass es eine Schande wäre, weil sie bewiesen hat, dass sie vertrauenswürdig ist und er lange nach einer neuen Haushälterin suchen müsse. Tain erkennt, dass Garak Mila mag. Garak antwortet, dass Tain sicher nicht ihn brauche, um einen Grund zu finden, um seine Haushälterin am Leben zu lassen. Dann sagt er, dass Tain sie aus Herzensgüte am Leben lassen könnte. Dieser erwähnt, dass sie immer überzeugt war, dass Garak Tain und Cardassia nicht verraten habe. Garak beteuert auch, dass er dies nicht getan habe. Als Lovok eintritt, stellt Tain ihn vor. Dieser untersagt Garak den Zutritt zur Brücke. Als er Tain meldet, dass die Flotte sich wieder getarnt hat und mit Warp 6 Kurs auf die Heimatwelt der Gründer hält, bemerkt Garak spöttisch, ob der Antrieb defekt sei, weil sie nicht sonderlich schnell fliegen. Lovok antwortet, dass ihre Warpsignatur sonst eventuell entdeckt werden könnte. Tain beauftragt Garak nun mit dem Verhör von Odo. Garak meint, dass sich das sehr schwierig gestalten könnte. Tain antwortet, dass er dann einen Weg finden solle, ihn zu überzeugen.

Garak und Odo mahnen sich gegenseitig zur Vorsicht.

Garak betritt bald darauf Odos Zelle und gibt sich freundlich. Odo müsse zugeben, dass es besser als eine Gefängniszelle sei. Odo antwortet, dass vor der Tür eine Wache steht und um die Bullaugen Kraftfelder errichtet wurden. Daher sei es eine Gefängniszelle. Odo will nichts glauben, was Garak sagen wird. Dieser zeigt Verständnis für Odos Verärgerung, weil er der Föderation Treue geschworen habe und sie nun verrate. Odo sind Garaks Erklärungen gleichgültig, mit denen er sich rechtfertige. Garak antwortet, dass er sich für gar nichts rechtfertigen muss. Odo sagt, dass Garaks Lügen immer durchschaubarer werden und er aufpassen solle, dass Tain nicht erfährt, dass Garak sich für das was er tat, schuldig fühlt. Garak antwortet, dass Odo eine lebhafte Phantasie habe und bittet dann um Informationen über die Gründer und das Dominion. Odo fragt, was passiert, wenn er sich weigert. Garak antwortet, dass Odo aufhören müsse, die menschlichen Krimis zu lesen, die ihm O'Brien gibt. Sie würden seine Denkweise vergiften. Er sei nur wegen einer kleinen Unterhaltung hier. Odo legt auf diese jedoch keinen Wert. Garak versucht Odo damit zu überzeugen, dass das Dominion der gemeinsame Feind des ganzen Alpha-Quadranten sei. Odo hält im Moment jedoch einzig Enabran Tain für ihren Feind. Im Unterschied zu ihm, wisse Garak das nicht. Dann raten sie sich gegenseitig, über die Worte des Anderen nachzudenken und Garak verlässt die Zelle.

Garak besteht darauf, Odo zu verhören.

Bei einer Besprechung mit Lovok und Tain, enthüllen diese Garak ihren Angriffsplan gegen die Heimatwelt der Gründer. Sie rechnen damit, dass die Planetenkruste und der Planetenmantel innerhalb weniger Stunden durch ihr Waffenfeuer zerstört und alle Gründer getötet sein werden. Tain beauftragt Garak damit, Odo zu verhören, um in Erfahrung zu bringen, ob planetare Verteidigungssysteme den Planeten schützen. Garak reagiert zurückhaltend auf diesen Auftrag, ist er sich doch sicher, dass Odo all sein Wissen in seine Berichte geschrieben hat. Tain erinnert ihn daran, dass es eine Zeit gab, wo er scharf darauf war, ein Verhör zu beginnen und er ihn manchmal bremsen musste. Garak erinnert Tain im Gegenzug daran, wie viel Spaß er bei seiner Arbeit hatte. Die Befragung eines Formwandlers würde ein Verhör sinnlos machen. Tain sagt, dass der Orden allerdings ein Gerät entwickelt hat, dass die Fähigkeit zum Formwandeln unterbinden wird. Tain will das Verhör nun dem Tal Shiar überlassen, doch Garak besteht darauf, dass Odo nicht über die Informationen verfügt, die er haben will. Dennoch besteht er darauf, das Verhör durchzuführen, weil er Odo herbrachte und er für diesen Gefangenen zuständig sei. Außerdem ist er sicher, dass Tain ihm nicht vertrauen wird, bis er es getan hat.

Garak verhört Odo.

Bald darauf kehrt er mit zwei Romulanern in Odos Zelle zurück. Während die Wachen ein Gerät aufbauen, welches der Obsidianische Orden entwickelt hat und welches, die Fähigkeit die Form zu verändern bei Odo unterdrückt, beginnt Garak sein Verhör. Als Odo bemerkt, dass er seine Form nicht verändern kann, fragt Garak, was nun passiert, da er seine Regenerationsphase im Flüssigzustand nicht antreten kann. Odo weiß das jedoch nicht. Odo versichert, dass er nichts über die Gründer weiß. Garak will das gern glauben, müsse sich aber überzeugen, da sie sich so ähnlich seien. Er ist sich sicher, dass Odo etwas über die Wechselbälger weiß, was er der Sternenflotte und Sisko nicht erzählt hat. Odo streitet dies ab und Garak sagt daraufhin, dass er warten könne und fragt Odo, ob er das auch könne. Er hat bald große Schmerzen und beginnt zu verdorren und zerbröckeln. Odo meint, dass es Garak mit Stolz erfüllen muss, dass er wieder einen Gefangenen verhören kann und er wolle es gar nicht beenden, weil es wohl das sei, was er gewollt habe. Garak sagt, dass das richtig ist und verweist darauf, dass es seine Pflicht ist, die Information aus Odo herauszuholen und versichert, dass es nichts persönliches ist. Als Odo zusammenbricht, geht Garak zu ihm und fordert ihn auf, irgendetwas zu sagen, ihn auch zu belügen. Odo sagt nun, dass er nach Hause will, in die Große Verbindung zu seinem Volk. Garak dachte, dass er sich von ihnen abgewendet hat. Odo sagt, dass er versucht hat, es zu vergessen, doch die Gründer seien sein Volk und er will bei ihm sein, in der Großen Verbindung. Garak ist froh, dieses große Geheimnis enthüllt zu haben. Odo hofft, dass es hilfreich ist. Dann deaktiviert Garak das Gerät und Odo verflüssigt sich und geht in ein Behältnis. Garak setzt sich an den Tisch und stützt seinen Kopf besorgt in seine Hände.

Lovok fragt Garak, nach seinem Interesse für Odo

Garak informiert Tain und Lovok über sein ergebnisloses Verhör. Tain befiehlt daraufhin, Odo zu eliminieren. Garak gibt jedoch zu bedenken, dass er ein Mitglied der bajoranischen Miliz und Crewmitglied von Deep Space 9 ist und Lovok wendet ein, dass sie nie sicher sein können, dass sich alle Gründer auf dem Planeten befinden und getötet werden. Daher will er ihn zu Studienzwecken nach Romulus bringen und Tain willigt ein. Als sie auf die Brücke gehen, fragt Lovok Garak, wieso er den Wechselbalg schützen wollte. Garak bestreitet dies und verweist darauf, dass dieser ihn schützen wollte. Lovok behauptet, dass sein Interesse an Odo auf dem strategischen Interesse des Romulanischen Imperiums beruht. Er erkennt, dass Garak persönliche Gefühle für Odo hat. Garak will von Lovok nun wissen, was er für Odo empfinde und freut sich auf die faszinierende Erfahrung, von einem Romulaner psychologisch durchleuchtet zu werden. Lovok sagt, dass er Garak garantieren kann, dass er ihn sehr genau beobachten wird.

Garak will Tain nicht zurücklassen.

Als sie die Brücke betreten, meldet die Pilotin, dass sie den Orbit erreicht haben und auf der Oberfläche Lebensformen zu orten sind, die sich offenbar in flüssigem Zustand befinden. Garak sagt, dass es die Gründer sind und Tain befiehlt den Angriff. Nach dem ersten Sperrfeuer, verändern sich jedoch nicht die Lebenszeichenanzeigen. Garak geht an die Konsole und erkennt, dass sie einen automatischen Transponder benutzen, um falsche Sensorendaten zu erzeugen. Tain befiehlt den Rückzug, doch da wird der Verband schon von 150 Kampfschiffen der Jem'Hadar angegriffen. Garak erkennt, dass es eine Falle war und sie die ganze Zeit auf sie gewartet haben. Tains Cardassianisch-romulanische Flotte wird in der Schlacht im Omarion-Nebel vernichtend geschlagen. Garak befreit Odo aus der Arrestzelle. Lovok gibt sich nun als Wechselbalg zu erkennen und gibt Odo einen Transponder, damit er mit dem Shuttle fliehen kann. Odo erkennt, dass die Gründer den Angriffsplan forcierten und so den Tal Shiar und den Obsidianischen Orden als Bedrohung ausschalteten. Der Gründer bietet Odo die Rückkehr an, doch er lehnt ab. Nachdem Lovok sich auf ein Jem'Hadarschiff gebeamt hat, will Garak Tain holen, während Odo zum Shuttle geht. Tain hat inzwischen auch erkannt, dass es einen Informanten gab. Garak antwortet, dass Lovok ein Wechselbalg ist. Tain ist schockiert, weil die Gründer ihn überlistet haben und, dass er alt geworden ist. Enabran bleibt jedoch sitzen. Odo schlägt daher Garak nieder und schleppt ihn zum Shuttle. Anschließend fliehen sie. Ihr Shuttle wird von der inzwischen eingetroffenen USS Defiant aufgenommen. Während sie auf die Brücke gehen, schießt diese sich den Weg zum Wurmloch frei und kehrt nach Deep Space 9 zurück. Zurück auf der Station informiert Odo ihn, dass Quark Interesse geäußert hat, den Bereich zu mieten und eine argelianische Massageeinrichtung zu eröffnen. Garak und Odo sind sich jedoch einig, dass dies Sisko nicht akzeptieren und ihm eine Schneiderei eher gefallen wird. Garak kommentiert, dass das traurige daran ist, dass er ein wirklich guter Schneider ist. Odo sagt Garak, dass er sich dachte, dass sie einmal zusammen frühstücken sollten. Garak sagt, dass der Constable doch nichts isst, was dieser bestätigt. Er will sich nur mit ihm unterhalten. (DS9: Der geheimnis­volle Garak, Teil II)

Im Replimat isst er mit Odo und ist erstaunt, als dieser ihm erklärt, dass sowohl Tasse, als auch Flüssigkeit nur Ausformungen seines Körpers sind und er damit die Illusion erzeugen kann, dass er an der Erfahrung des Essens und Trinkens teilnimmt. Garak erzählt ihm, dass er von Aufständen auf der Heimatwelt gehört hat, aber seine Freunde nicht erreichen kann. Als Odo sieht, wie drei Klingonen Morn belästigen, geht er mit Garak zu ihnen. Als Drex Odo beleidigt, übersetzt Garak diese. Die Klingonen ziehen ab, suchen Garak aber bald darauf in seinem Geschäft auf und schlagen ihn zusammen. Dr. Bashir behandelt ihn daraufhin, doch Garak hat keine Ressentiments gegen die Klingonen. Später ruft ihn Captain Sisko in sein Quartier, damit er dort Maß nehmen kann. Garak ist zunächst verwirrt, hat er doch die Maße des Captains. Dann erzählen jedoch Dax und Worf beiläufig, dass eine klingonische Flotte Cardassia angreifen wird und die Klingonen dafür etwa ein Drittel ihres Militärs einsetzen. Garak warnt daraufhin Gul Dukat, dem es gelingt die cardassianische Flotte zu formieren, um einen raschen Durchbruch der Klingonen unter schweren Verlusten zu verhindern. (DS9: Der Weg des Kriegers, Teil I)

Dukat und Garak kämpfen Seite an Seite

Garak informiert im Jahr 2372 Gul Dukat über eine bevorstehende Invasion von Cardassia durch die Klingonen. Während sich die Station auf die Invasion der Klingonen vorbereitet, sucht er das Quark's auf unbd trinkt dort Kanar. Nachdem eine klignonische Flotte Deep Space 9 angreift, geht er zu Dukat und zwei Sternenflottenoffizieren, die den Detapa-Rat im Fall einer klingonischen Enterung schützen sollen. Die beiden Erzfeinde kämpfen Seite an Seite, um die Mitglieder des Detapa-Rates während der Schlacht von Deep Space 9 zu schützen. Der Angriff der Klingonen wird zurückgeschlagen und nach dem Kampf fragt Dukat Garak, wieso er ihn nicht umgebracht hat, als er ihm den Rücken zuwandte. Garak antwortet, dass er daran gedacht habe, es dann aber nicht tat, weil er sonst allein gegen die Klingonen hätte kämpfen müssen. (DS9: Der Weg des Kriegers, Teil II)

Garak gesteht später, dass er, trotz allem, versucht ist, Dukat während dieses Konflikts in den Rücken zu schießen. (DS9: Zu den Waffen!)

Garak tötet Quark.

Da Quark 2372 glaubt, am Dorek-Syndrom sterben zu müssen, verkauft er übereilt seine sterblichen Überreste. Als sich die Diagnose als falsch heraus stellt, engagiert er Garak ihn zu töten. Nachdem Garak ihm verschiedene Tötungsszenarien anhand eines Hologramms vorführt, darunter Halswirbel Brechen, Vaporisieren, mit einem Disruptor erschießen, mit einem Messer erstechen, Nervengas einatmen, Erhängen und vergiftetes Essen, sagt Quark ihm, dass er es nicht kommen sehen will. Garak versichert ihm, alles notwendige zu tun. Quark entscheidet sich jedoch um und sagt seinen Tod ab. (DS9: Quarks Schicksal)

In der Hoffnung, Überlebende der cardassianischen Flotte zu finden, kehrt Garak 2372 in den Gamma-Quadranten zurück. Während dieser Reise erfährt er von einem weiblichen Wechselbalg, dass es keine Überlebenden gäbe und dass eines Tages alle Cardassianer durch die Hände des Dominion sterben würden. Als die Defiant sich im Orbit des Heimatplaneten der Gründer befindet, versucht Garak die Große Verbindung mit den Quantentorpedos des Schiffes auszulöschen. Sein Versuch scheitert und er wird auf Deep Space 9 für sechs Monate inhaftiert. (DS9: Das Urteil)

Nachdem er seine Strafe verbüßt hat, kehrt er zu seiner Tätigkeit als Schneider zurück. Als Dukats halb-bajoranische Tochter Tora Ziyal 2373 auf die Station kommt, fühlt sie sich zu Garak hingezogen. Die beiden verlieben sich. (DS9: In eigener Sache)

Später in diesem Jahr erhält Garak eine Nachricht vom tot geglaubten Enabran Tain aus dem Gamma-Quadranten. Garak und Lieutenant Commander Worf begeben sich gemeinsam in das Territorium des Dominion, werden gefangen genommen und im Internierungslager 371 eingesperrt. Dort findet er Tain, im Sterben liegend (DS9: Die Schatten der Hölle). Auf seinem Totenbett bekennt sich Tain endlich dazu, dass Garak sein Sohn ist, und teilt ihm mit, dass er stolz auf ihn wäre. Während der Zeit im Lager wird von Gul Dukat, dem neuen Führer von Cardassia, erneut Garaks Hinrichtung befohlen. Garak aber modifiziert Tains Subraumtransmitter so, dass sie aus dem Lager fliehen können. Er kehrt wieder einmal zu seinem Geschäft auf der Station zurück, und zu Ziyal. (DS9: Im Lichte des Infernos)

Aus irgendeinem Grund scheinen die Bewohner der Station in dieser Zeit anzufangen, Garak zu vertrauen, was er als irritierend empfindet. Er begleitet eine Mission nach Empok Nor, um Ersatzteile für Deep Space 9 aufzutreiben, wo er einer psychotropen Droge ausgesetzt wird. Garak fällt in eine Art Wahn, in dem er einen Sternenflottenoffizier tötet, bevor er von Chief Miles O'Brien außer Gefecht gesetzt wird. (DS9: Empok Nor)

Der Dominion-Krieg

Als die Sternenflotte zu Beginn des Dominion-Kriegs den bajoranischen Sektor verlassen muss, tritt Garak der Besatzung der USS Defiant bei. Er sagt, dass er lieber mit seinen Kameraden von der Föderation zusammen sei, als auf der Station zu bleiben, die in kurzer Zeit sicher unter dem Kommando von Gul Dukat stehen würde (DS9: Zu den Waffen!). Sein Wissen über die Cardassianer soll sich als großer Vorteil für den Geheimdienst der Sternenflotte herausstellen. Er kooperiert jedoch eher widerwillig (DS9: Ein kühner Plan). Als die Sternenflotte Deep Space 9 zurückerobert, erfährt Garak, dass Tora Ziyal getötet worden ist (DS9: Sieg oder Niederlage?).

…eine schmutzige und blutige Angelegenheit.

Im späten Jahr 2374 wird er von Captain Benjamin Sisko um Hilfe gebeten, Beweise dafür zu finden, dass das Dominion eine Invasion von Romulus plane. Garak nimmt Verbindung mit seinen verbleibenden Kontakten auf Cardassia Prime auf, die gewillt sind ihm zu helfen, doch muss er erfahren, dass alle nur einen Tag, nachdem er mit ihnen gesprochen hat, vom Dominion getötet werden. Garak schlägt daraufhin vor, einen Beweis zu fälschen, um das Romulanische Imperium dazu zu veranlassen, in den Krieg einzutreten. Nichtsdestotrotz weiß er, dass er die Romulaner nicht würde täuschen können. Sein eigentlicher Plan ist es, Senator Vreenak zu ermorden, es dem Dominion in die Schuhe zu schieben und so den Kriegseintritt der Romulaner zu sichern (DS9: In fahlem Mondlicht). Garak verbringt den Rest des Krieges damit, cardassianische Transmissionen für den Geheimdienst der Sternenflotte zu entschlüsseln (DS9: Nachempfindung).

Während der letzten Kriegsmonate nutzt Garak seine Kontakte in der Cardassianischen Union, um den Anführer der Cardassianischen Rebellion, Damar, zu finden. Als er schließlich mit Colonel Kira Nerys und Constable Odo zu seinem Volk zurückkehrt, hilft er Damar beim Widerstand gegen das Dominion (DS9: Ein Unglück kommt selten allein). Während die aufkeimende Widerstandsbewegung von den Jem'Hadar niedergeschlagen wird, können sich Garak, Kira und Damar in Tains Haus zurückziehen, wo Garak aufgewachsen ist und wo er mit Tains Haushälterin, Mila, wiedervereint wird. Von dort aus organisieren sie einen Bürgeraufstand (DS9: In den Wirren des Krieges).

Als Mila in den letzten Tagen des Krieges getötet wird, schließt sich Garak den Aufständischen an und nimmt am Sturm auf das Hauptquartier des Dominion teil. Nach dem Ende des Krieges ist Garaks Exil zwar vorbei, aber das Cardassia, das er gekannt hat, ist für immer verloren. Zerstört vom Dominion. (DS9: Das, was du zurückläßt, Teil I)

Persönliches

Garak spricht fließend Klingonisch. (DS9: Der Weg des Kriegers, Teil I)

Garak bevorzugt es nicht als Mister Garak bezeichnet zu werden sondern einfach nur Garak. Die Phrase einfach nur Garak entwickelt sich auch kurzzeitig zu einem Spitznamen von Julian Bashir. (DS9: Die Kohn-Ma, Die Konspiration)

Im Original ist von plain simple Garak die Rede, was auch unterstreicht, dass Garak nur eine ganz einfache Person und nicht etwa ein Geheimagent ist.

Beziehungen

Enabran Tain

Enabran Tain


Sie beide machen sich solche Mühe, die wahre Bedeutung Ihrer Worte zu verbergen, dass es besser wäre, Sie würden nichts sagen!
Odo zu Garak und Tain


Enabran Tain ist der Führer des Obsidianischen Ordens und gleichzeitig Garaks Vater. (DS9: Die Schatten der Hölle)

Tain streitet stets selbst seine Verwandtschaft mit Garak ab, fördert ihn aber innerhalb des Obsidianischen Ordens. Er bezeichnet ihn auch als einen seiner fähigsten Agenten. [Quelle fehlt]

Beide werden 2373 im Internierungslager 371 gefangen gehalten. Tain leidet zu dieser Zeit an starken Herzproblemen und liegt im Sterben. Auf dem Sterbebett bittet Garak, dass Tain ihn wenigstens kurz vor seinem Tod als Sohn akzeptiert. Mit seinen letzten Worten gibt er seinem Sohn Elim die Gewissheit, dass er immer stolz auf ihn gewesen ist, und verstirbt anschließend in den Armen seines Sohnes. (DS9: Die Schatten der Hölle)

Mila

Mila

Mila, die Haushälterin Enabran Tains, empfindet Zuneigung gegenüber Garak. Die beiden haben ein persönliches Verhältnis zueinander. (DS9: Der geheimnis­volle Garak, Teil I)

Im Roman Ein Stich zur rechten Zeit wird aufgeklärt, dass Mila Garaks Mutter ist.

Garak hat sogar vor, nach dem Dominion-Krieg bei Mila auf Cardassia zu leben. Leider verstirbt sie 2375. (DS9: Das, was du zurückläßt, Teil II)

Dukat

Gul Dukat

Dukat hat eine offensichtliche Abneigung gegen Garak und bezeichnet ihn nur abfällig als Schneider. Einst dient Garak unter Dukat auf Terrok Nor. Dukat versucht in dieser Zeit, eine Hinrichtung Garaks zu erwirken. Diese Versuche bleiben jedoch ohne Erfolg. Garak wiederum hält Dukat für kurzsichtig. (DS9: In der Falle) Der Grund für die Abneigung gegen Garak liegt in dessen Vergangenheit und der Folter und Tötung Garak Dukats Vater begründet. (DS9: In eigener Sache, Die Schatten der Hölle)

Während die Klingonen 2372 Cardassia angreifen, rettet Sisko den Detapa-Rat und bringt diesen nach Deep Space 9. Dort kämpfen Dukat und Garak, auch wenn sie sich nicht ausstehen können, Seite an Seite gegen die Klingonen, um den Detapa-Rat zu retten. (DS9: Der Weg des Kriegers, Teil II). Später macht sich Garak Vorwürfe, bei der Rettung des Rates Dukat nicht erschossen zu haben. (DS9: Zu den Waffen!)

Julian Subatoi Bashir

Julian Bashir

Bashir glaubt zunächst Gerüchten, die auf Deep Space 9 kursieren, denen zufolge Garak auf der Station zurückgelassen wurde, um dort im Auftrag den cardassianischen Geheimdienstes zu spionieren. (DS9: Die Kohn-Ma)

Die beiden pflegen eine Zeit lang im Quark's oder im Replimaten zu dinieren. Bashir konfrontiert ihn dabei öfter mit diesem Gerücht. Garak tut es jedoch ab. Er sei nur ein Schneider. (DS9: Die Konspiration)

In einem dieser Gespräche stellt Bashir die Theorie auf, das Garak kein Spion sondern ein Ausgestoßener sei. Garak fügt hinzu, dass er auch ein Spion und ein Ausgestoßener zugleich sein könnte. Auf die Frage, wie er denn beides sein könnte, antwortet Garak, er hätte nie behauptet, eins von beidem zu sein. (DS9: Profit und Verlust)

Chronologie

Zitate

Garak
Die Wahrheit, Doktor, die liegt im Auge des Betrachters. Ich erzähle nie die Wahrheit, weil ich der Ansicht bin, dass die Wahrheit nicht existiert.
Garak
Die Wahrheit ist normalerweise nur eine Entschuldigung für einen Mangel an Fantasie.
Garak
Der Verrat liegt, wie die Schönheit, im Auge des Betrachters.
Bashir
Haben Sie je die Geschichte von dem Jungen gehört, der immer rief Die Wölfe kommen?
Garak
Nein.
Bashir
Es ist eine Kindergeschichte… Sie handelt von einem jungen Schafhirten, der sich einsam fühlt, während er seine Herde hütet, also ruft er den Dorfbewohnern zu, dass Wölfe die Herde angreifen würden … Die Bewohner kommen angerannt, aber nicht ein einziger Wolf ist zu sehen. Er sagt, dass sie weggelaufen sind und aufgrund seiner Wachsamkeit wird er geehrt.
Garak
Ein kluger Junge und eine sehr nette Geschichte.
Bashir
Sie ist aber noch nicht zu Ende. Der Junge ähm … macht es an den drei darauffolgenden Tagen wieder, tja und am vierten Tag, da kommen die Wölfe wirklich. Der kluge Junge schreit so laut wie er nur kann, aber die Dorfbewohner ignorieren ihn. Die Wölfe lassen von dem Jungen und der Herde nichts übrig.
Garak
Für Kinder ist die Geschichte nicht gerade sehr geeignet, finden Sie nicht auch?
Bashir
Aber der Punkt ist: Wenn einer lügt und das ununterbrochen, dann glaubt ihm keiner mehr etwas, auch wenn er noch so sehr die Wahrheit sagt.
Garak
Sind Sie sicher, dass das der Punkt ist, Doktor?
Bashir
Natürlich, oder was glauben Sie?
Garak
…dass man niemals dieselbe Lüge zweimal erzählen sollte.
Ziyal
Und was wird mit dir geschehen?
Garak
Oh, lass dir eine Geschichte erzählen. Ich kannte einen Cardassianer. Einen jungen, gut aussehenden Mann mit einer vielversprechendem Karriere. Aber eines Tages, ohne dass er selbst einen Fehler gemacht hätte, befand er sich im Exil und war ganz allein und wusste nicht mehr wohin. Aber hat er deswegen aufgegeben? Nein! Er schmiedete einen brillanten Plan. Anstatt für den Rest seines Lebens zu fliehen, suchte er Schutz an einem sehr abgelegenen Ort, an dem er von niemandem vermutet wurde. In einer Hochburg der bis aufs Blut verhasstesten Feinde seines Volkes, unter Fremden, die ihm feindselig gesinnt waren, baute er sich ein neues Leben auf, ohne Hilfe auf sich allein gestellt, gegen alle widrigen Umstände und gegen die gnadenlose Logik des Universums. Und er hatte Erfolg damit.

auf Bashirs Verwunderung, wie geschickt er mit dem Computer umgeht

Garak
Es ist eigentlich nicht schwerer, als einen Knopf wieder anzunähen.
Bashir
Wissen Sie, ich habe noch eine Reihe von Fragen, die Ihre Vergangenheit betreffen.
Garak
Ich habe Ihnen all die Antworten gegeben, die ich geben konnte.
Bashir
Sie haben mir geantwortet, ganz recht. Aber immer verschieden. Was mich interessiert ist, welche der Geschichten, die Sie mir erzählt haben, waren wirklich wahr und welche waren gelogen?
Garak
Mein guter Doktor, sie sind alle wahr.
Bashir
Auch die Lügen?
Garak
Ganz besonders die Lügen.
Garak
Ein altes Sprichwort der Cardassianer lautet: 'Aus Feinden können auch gefährliche Freunde werden.' Und ich befürchte, dass das Dominion in der Tat ein sehr gefährlicher Freund werden wird.
Garak
Eine Ironie, nicht wahr? Der einzige Ort in der Galaxie, der meinen Zugangscode noch akzeptiert, ist eine bajoranische Raumstation!
Garak
Ich dachte Sie hätten Freude an Kriminalromanen?
Bashir
So ist es auch… Humanoide Kriminalgeschichten. Das Problem der cardassianischen Rätselgeschichten ist, dass sie alle auf die gleiche Art enden. Am Schluss sind alle Verdächtigen schuldig.
Garak
Ja, aber die Herausforderung liegt doch darin, genau festzustellen, wer sich welcher Tat schuldig gemacht hat.
Bashir
Haben Sie je die Geschichte von dem Jungen gehört, der immer rief: ‚Die Wölfe kommen‘?
Garak
Nein.
Bashir
Es ist eine Kindergeschichte… sie handelt von einem jungen Schafhirten, der sich einsam fühlt, während er seine Herde hütet, also ruft er den Dorfbewohnenern zu, dass Wölfe die Herde angreifen würden… die Bewohner kommen angerannt, aber nicht ein einziger Wolf ist zu sehen. Er sagt, dass sie weggelaufen sind und aufgrund seiner Wachsamkeit wird er geehrt.
Garak
Ein kluger Junge und eine sehr nette Geschichte.
Bashir
Sie ist aber noch nicht zuende. Der Junge ehm… macht es an den drei darauffolgenden Tagen wieder, tja und am vierten Tag, da kommen die Wölfe wirklich. Der kluge Junge schreit so laut wie er nur kann, aber die Dorfbewohner ignorieren ihn. Die Wölfe lassen von dem Jungen und der Herde nichts übrig.
Garak
Für Kinder ist die Geschichte nicht gerade sehr geeignet, finden Sie nicht auch?
Bashir
Aber der Punkt ist, wenn einer lügt und das ununterbrochen, dann glaubt ihm keiner mehr etwas, auch wenn er noch so sehr die Wahrheit sagt.
Garak
Sind Sie sicher, dass das der Punkt ist, Doktor?
Bashir
Natürlich oder was glauben Sie?
Garak
…dass man niemals dieselbe Lüge zweimal erzählen sollte.
Garak
Spion? Und sie leben hier?
Bashir
Ja, ich bin für einen der Nationalstaaten tätig, Großbritannien. Dieses Land kämpft gegen verschiedene andere Nationen im so genannten Kalten Krieg. Dieses Apartment, samt Inventar, inklusive Mona, wurden mir von meiner Regierung gestellt.
Garak
Tja, ich schätze, ich war wohl für den falschen Geheimdienst tätig.

Sonstiges

Garaks Zugangscode lautet Garak-1-3-5-9. (DS9: In der Falle)

Hintergrundinformationen

Auftritte

Schauspieler und Synchronsprecher

Friedrich G. Beckhaus als Garak

Elim Garak wurde von Andrew Robinson gespielt und von Friedrich G. Beckhaus synchronisiert.

Wissenswertes

Robinson brachte nach dem Ende der Serie den Roman Ein Stich zur rechten Zeit über seinen Charakter heraus. In dem Roman beschreibt er den Werdegang von Garak, seine Beziehung zu Enabran Tain und Gul Dukat.

Garak tritt in seiner Rolle als Schneider auch immer wieder in verschiedenen Anzügen auf.

Externe Links

Elim Garak in der Memory Beta