Riker unter Verdacht

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

William T. Riker steht unter Verdacht, den tanuganischen Wissenschaftler Dr. Nel Apgar, der sich mit der Erzeugung von Kriegerwellen beschäftigte, getötet zu haben.

Inhaltsangabe

Kurzfassung

In diesem Abschnitt der Episoden­beschreibung fehlt noch die Kurzfassung des Inhalts. Diese sollte eine Länge von 150 bis 250 Wörtern für TOS/TNG/DS9/VOY/ENT/DSC/PIC-Episoden, 75 bis 125 Wörtern für TAS/Short Treks-Episoden und 300 bis 500 Wörtern für Filme nicht unter-/überschreiten. Begriffe werden in der Kurzfassung nicht verlinkt. Zögere nicht und trage eine kurze Zusammenfassung der Episode nach.

Langfassung

Prolog: In letzter Sekunde

Jean-Luc Picard und weitere Crewmitglieder nehmen an einem Kunstprojekt teilen und malen den Akt einer Frau. Data betritt den Raum und geht zu Captain Picard. Er informiert ihn, dass sie Tanuga IV erreicht haben und das Außenteam die Überprüfung von Dr. Nel Apgars Forschung abgeschlossen hat. Sie sind bereit auf das Schiff zurückzubeamen. Picard legt seinen Pinsel weg und er ermutigt Data auch die Arbeiten der anderen Studenten zu begutachten. Data geht zu einem Mann und sagt, dass Williams Malweise sehr bestechend ist. Sie sehr stark beeinflusst vom geometrischen Konstruktivismus. Das Bild von Lt. Wright verbinde die Unvereinbarkeiten der Surrealisten und der Irrationalität des Dadaismus. Als er Picards Bild sieht, blickt er für eine Sekunde zum Captain und sagt dann, dass es sehr interessant ist. Picard bedankt sich und fragt Data, in welcher Weise es interessant sei. Data antwortet, dass für gewöhnlich die freie Behandlung der Form dem Kubismus zugeschrieben wird, versucht er hier ganz unangemessen die kubistischen Stile von Picasso und Fernand Léger nebeneinander zu stellen. Zusätzlich zeigt seine Wahl von Farbe eine wahllose Mischung aufeinander prallender Stile. Dazu kommen noch die Einflüsse mehrerer proto-vulkanischer Stile. Picard bedankt sich nun für diese Analyse und verzichtet auf weitere Anmerkungen.

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Sternzeit 43610.4
Nachdem wir eine Ladung Dicosilium zur Forschungsstation Tanuga IV gebracht haben, hat ein Außenteam einen Bericht über den neuesten Stand der Bemühungen Dr. Apgars erhalten, Kriegerwellen zu erzeugen: eine wertvolle neue Energiequelle.

Während Geordi La Forge bereits von der Station zurückgekehrt ist, befindet sich Commander Riker noch dort, um mit Dr. Apgar zu sprechen. Als Picard siche rkundigt, ob es Schweirigkeiten gebe, antwortet La Forge, dass es keine gibt, soweit es den wissenschaftlichen Teil der Mission angeht. Riker ruft nun die Enterprise und sagt, dass er bereit ist, zurück zu beamen. La Forge sagt Picard, dass Riker es ihm sicher selbst erklären wird. Chief O'Brien ruft das Maschinendeck und meldet einen Energieabfall. In diesem Augenblick explodiert die Raumstation. Picard steht von seinem Stuhl auf und sieht die Trümmer aus dem Feuerball auf die Enterprise zufliegen. Er ruft den Transporterraum und fragt, ob Commander Riker an Bord gekommen ist. O'Brien sagt, dass dfies noch nicht der Fall ist und er Probleme hat, die Verbindung zu halten. Dann gelingt es ihm Riker zu rematerialisieren. O'Brien meldet der Brücke, dass er an Bord ist. Riker tritt von der Transporterplattform und fragt O'Brien wieso er so angestrengt aussieht. Dieser antwortet, dass sie nicht sicher waren, ob sie ihn rechtzeitig zurückgebeamt haben. Riker fragt, was er damit meint und O'Brien informiert ihn, dass die Raumstation explodiert ist.Riker geht nachdenklich einige Schritte und versinkt in Gedanken.

Akt I: Riker unter Mordverdacht

Computerlogbuch der Enterprise,
Zusatzeintrag
Ich habe von Commander Riker erfahren, dass der tanuganische Wissenschaftler Dr. Apgar als einziger an Bord der Raumstation war, als sie explodierte. Wir bleiben im Orbit, um den Unfall zu untersuchen.
Riker erfährt, dass die Station zerstört wurde.

O'Brien informiert Captain Picard, dass er das Transportersystem überprüft hat und keinen Fehler finden kann. Er hat auch nichts gefunden,d ass diesen Unfall erklären könnte. Picard erkundigt sich, wieso es diesen plötzlichen Energieabfall gab. Auch diese Frage kann der Chief nicht beantworten. Picard besteht allerdings auf einer Antwort und merkt an, dass die Tanuganer diese sicher ebenfalls erfahren möchten. Data meldet dem Captain, dass sie aufgrund der Trümmer nun wissen, dass der Reaktorkern der Station überlastet worden ist. Picard fragt La Forge, ob er auf der Station hörte, dass es Probleme mit dem Reaktor gab. Doch der Chefingenieur kann nur mit dem Kopf schütteln. Picard fragt nun Riker. Dieser sagt zunächst nichts. Picard spricht nun an, dass La Forge Andeutungen machte, dass sein Besuch auf der Station nicht nur eine Routineangelegenheit war. Riker sagt, dass es eine komplizierte Geschichte ist. Allerdings ist er sich sicher, dass sie nichts mit dem Unfall zu tun habe. Worf empfängt in diesem Augenblick einen Ruf vom tanuganischen Chefermittler Krag vom tanuganischen Sicherheitsdienst, der bittet an Bord beamen zu dürfen. Picard ist damit einverstanden und lässt Worf Krag auf die Brücke bringen. Picard rät Riker ihm vor seiner Ankunft noch so viel wie möglich zu erzählen.

Im Transporterraum empfängt Worf Krag. Dieser sieht sich im Raum um, während Worf sich vorstellt. Anschließend gehen sie auf die Brücke. Picard begrüßt ihn und stellt Riker vor. Krag tritt Riker gegenüber und sagt, dass er gekommen ist, um ihn zu verhaften, weil er unter Mordverdacht steht. Riker protestiert, doch Picard ergreift das Wort. Er versichert, dass sie bereit zur Kooperation sind. Krag unterbricht ihn und will den Gefangenen auf ihren Planeten nehmen. Picard möchte Krag nun unter vier Augen sprechen und übergibt das Kommando auf der Brücke an Riker. Picard und Krag gehen in Picards Raum, während die Blicke aller Offiziere Riker treffen.

Krag verlangt von Picard die Auslieferung von Riker.

Im Gespräch mit dem Captain erklärt Krag, dass zwei Zeugen gehört haben wollen, die Riker den Doktor bedroht haben soll. Picard antwortet, dass er nur weiß, dass sie sich privat unterhalten haben. Krag sagt, dass es offensichtlich weit mehr war als eine private Unterhaltung. Allerdings werde Riker Gelegenheit bekommen seine Unschuld zu beweisen. Picard sagt, dass in ihrem Rechtssystem ein Mann solange unschuldig ist, bis seine Schuld bewiesen wurde. Krag sagt, dass das tanuganische Gesetz einen Verdächtigen als schuldig ansieht, bis seine Unschuld bewiesen ist. Soweit er die Vorschriften der Föderation kennt, will er die Auslieferung. Aber Picard weiß um das Recht des Captains, über die Auslieferungen einer seiner Offiziere zu entscheiden und wird dies erst tun, wenn ihm Tatsachen ersichtlich sind, die eine Verhaftung rechtfertigen. Doch Krag hat Bedenken, er wirft Picard Befangenheit vor und spricht ihm die Fähigkeit, objektiv zu entscheiden vollkommen ab. Schließlich findet man einen Kompromiss: auf dem Holodeck werden auf der Grundlage aller verfügbaren Zeugenaussagen und Computerdaten des Labors sowie aller Konstruktionsunterlagen und Entwurfsbeschreibungen die Ereignisse rekonstruiert. Commander Data wird als absolut objektive Person diese Ermittlungen leiten. Abhängig von dem Resultat dieser Ermittlungen wird Picard über Rikers Schicksal entscheiden. Anschließend verlassen Data und Krag den Raum. Picard kehrt auf die Brücke zurück und weist La Forge und Mr. Crusher an, auf dem Holodeck die ganze Forschungsstation zu rekonstruieren. Er will, dass sie gemeinsam mit Data alles vorbereiten. La Forge und Riker sollen dem Computer genaue Angaben darüber liefern, was sie auf der Station gemacht und gesagt haben. Troi werde ihm bei der anschließenden Vernehmung assistieren. Picard sagt, dass sich seine Entscheidung über die Auslieferung auf die Ereignisse stützen wird, die sie auf dem Holodeck sehen werden. Riker fragt Picard, ob er ihn privat sprechen kann, doch der Captain findet dies in der gegenwärtigen Situation sehr unangebracht.

Akt II: Unbekannte Strahlung

Computerlogbuch,
Eintragung des zweiten Offiziers,
Sternzeit 43611.6
Die Programmierung des Holodecks hat 18 Stunden und elf Minuten gedauert. Alle Teilnehmer werden jetzt ihre Plätze einnehmen. Technische Unterlagen und vollständige Protokolle des Laborcomputers ebenso wie die persönlichen Aufzeichnungen Dr. Apgars sind dabei verwendet worden. Die Rekonstruktion zeigt eine mögliche Irrtumsrate von 8,7%.
Riker soll beim Beamen auf den Reaktor gefeuert haben.

Picard, Riker, Troi und Krak betreten das Holodeck, auf dem das Labor nachgebildet wurde. Sie nehmen an einem Tisch Platz, dessen Platte ein Viertel eines Kreises beschreibt. Picard fragt Riker, ob er noch etwas sagen wolle. Riker erklärt noch einmal, dass er kein Mörder ist. Er ging als offizieller Vertreter der Sternenflotte in das Labor und hat als solcher gehandelt. Er hatte den Auftrag festzustellen, welche Fortschritte Dr. Apgar bei der Entwicklung des Kriegerwellenkonverters gemacht hat. An mehr war er nicht interessiert. Dann lässt er den Computer das Programm Riker 1 aktivieren. Sie sehen wie Riker und La Forge runterbeamen. Apgar stellte seine Assistentin vor. Mrs. Apgar kam hinzu und bat ihren Mann nichts zu übereilen. Sie bot den Gästen eine Erfrischung an. Dr. Apgar stellt nun seine Frau vor. Riker sagt, dass Apgar ihn über seine Fortschritte informieren soll, während La Forge und Apgars Assistentin die Daten durchgehen. Apgar ist einverstanden, auch wenn er anmerkt, dass ihn ihr vorzeitiges Eintreffen irritiert. Er versichert, dass die Sternenflotte ihren Konverter bekommen wird. Allerdings hatte er einige Rückschläge. Riker meint, dass sie ihn in keiner Weise drängen will. Sie wollten sich lediglich informieren. Apgar weist nun seine Assistentin an La Forge zu informieren und ihm Einblick in alle ihre Unterlagen zu gewähren. Tayna ging mit La Forge los und zeigte ihm ihren Lambdafeldgenerator. Dieser steht auf dem Planeten, da er mindestens eine Entfernung von 5000 Kilometern benötigt. Demnach zeigt sich Manua Apgar, die Frau des Wissenschaftlers dem Commander sehr zugetan und macht ihm ihre Aufwartung. Sie will mit ihm etwas trinken und ihn dann mit ihrem Mann allein lassen. Sie stoßen in einem Nebenraum an. Dr. Apgar wirkt abweisend und Riker gegenüber voreingenommen. Apgar fragt, wieso sie hier seien, wo er die Ergebnisse seiner Forschungen erst in drei Monaten vorlegen soll. Riker antwortet, dass sie eine andere Mission in diesem Sektor haben und die Gelegenheit nutzen, weil er Dikosiulium anforderte. Mrs. Apgar fragt, welche andere Mission sie in diesem Sektor haben und Riker antwortet, dass es um die Beobachtung einer Protosternenwolke geht. Die Enterprise kehrt morgen zurück. Riker versichert, dass sie ihnen keine Unnehmlichkeiten machen und auf dem Planeten übernachten werden. Mrs. Apgar besteht jedoch darauf, dass sie auf der Station bleiben und ist sicher, dass ihr Mann bei seiner achso wichtigen Arbeit nicht gestört werden wird. Dr. Apgar scheint nicht begeistert, doch Mrs. Apgar freut sich über Gesellschaft. Ihr Mann geht nun. Sie entschuldigt sich dann für das Benehmen ihres Mannes. Er ist zwar einer der größten Denker der Galaxis, doch auf anderen Gebieten ist er zurückgeblieben. Krag lässt nun das Programm unterbrechen und fragt Riker, ob es Mrs. Apgars Idee war, dass sie die Nacht auf der Raumstation verbringen. Riker bekräftigt, dass dies die Wahrheit ist. Dann sehen sie, wie Mrs. Apgar Riker in das Gästequartier führte. Dieser bedankt sich. Mrs. Apgar schloss die Tür und dimmte das Licht. Riker wollte etwas sagen, doch Mrs. Apgar begann davon zu erzählen, dass Intimsphäre auf so einer kleinen Raumstation sehr wichtig sei. Hier sei sie sehr oft allein, manchmal sogar stundenlang. Als Dr. Apgar die beiden im Gästequartier findet, reagiert er wütend und droht Riker. Er meint, dass er nicht der Narr sei, für den ihn ihre Frau hielt. Dann schlägt er seine Frau und versucht auch Riker zu treffen, der jedoch erfolgreich ausweicht. Am nächsten Tag äußerte der Apgar Bedenken, dass Rikers Bericht an die Sternenflotte in Folge der gestrigen Ereignisse negativ ausfällt und lässt sich auch nicht beruhigen. Apgar sagt, dass seine Frau und seine Assistentin runtergebeamt werden. Apgar sagt, dass er eine Erklärung für das angeforderte Material liefern kann. Riker will jedoch keine Erklärung und will Picard seine Beschwerde ankündigen. Riker kehrt zum Schiff zurück. Der Chefermittler fragt, ob Riker seinen Phaser nicht benutzte. Rikerr versichert, dass er seinen Phaser auf der Station nicht berührt hat. Der Chefermittler spricht den bislang ungeklärten Energieabfall auf der Station an und schildert seine Erkenntnisse. Er behauptet, dass der Stationscomputer einen Energiestoß registrierte, kurz bevor Riker beamte. Eine Berechnung des Schusswinkels soll belegen, das Riker den Doktor mit einem Phaser töten wollte. Nach seiner Hypothese traf er den Reaktorkern, woraufhin die Station zerstört wurde.

Akt III: Weitere Anschuldigungen

Die Forschungsstation Tanuga IV.

Geordi kann diese Behauptung mit seinen Analysen am Terminal auf der Brücke nicht widerlegen. Data sagt, dass die Energiesignatur auf einen Phaser hindeutet. Wesley ist sich jedoch sicher, dass es nicht der Phaser des Commanders war. Es üsse eine andere Erklärung geben. Data fragt, ob etwas in dem Labor war, dass eine solche Entladung ausgelöst haben könnte. La Forge weiß aber von nichts derartigem. Er meint, dass er bei ihm bleiben hätte sollen und geht dann mit Wesley.

Data bekommt von Worf die Meldung, dass auf Deck 39, neben Frachtraum 12 ein Strahlenausbruch festgestellt wurde. Es handelt sich um eine unbekannte Art von Strahlung, die Emission ist auch nur von kurzer Dauer. Sie lässt bald schon wieder nach. Wesley und La Forge untersuchen die Wand. Sie hat ein Loch in eine Wand aus Duranium gebrannt. Dies wäre nicht mal mit dem Hauptdeflektor möglich. Wesley fragt, woher die Strahlen kommen, doch La Forge weiß darauf keine Antwort.

Riker sagt, dass Manuas Version nicht der Wahrheit entspricht.

Auf dem Holodeck nimmt nun auch Ms. Apgar an der Anhörung teil, sie hat ebenfalls ihre Aussage eingebracht. Troi versichert ihr, dass ihnen bewusst ist, wie schwer es für sie sein muss und sagt, dass sie jederzeit eine Erholungspause bekommen kann. Picard fragt, ob sie eine Erklärung abgeben will. Sie verzichtet darauf und sagt dann, dass sie wisse, dass Riker ihren Mann getötet hat. Und so soll es sich nach ihren Schilderungen zugetragen haben: sie und ihr Ehemann verstehen sich sehr gut, sie erwähnt aber Probleme bei seinen Forschungen und spricht ihm Mut zu. Er solle sie nicht mit so einem langen Gesicht begrüßen, da sie dann gleich wissen würden, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Dr. Apgar sagt, dass er noch etwas Zeit braucht und sie ist sich sicher, dass sie ihm diese geben werden. Er solle nur charmanter sein. Ned sagte, dass sie in solchen Dingen viel besser sei. Er meint, dass er eines Tages in der Lage sein werde, sie für alles zu belohnen, auf das sie verzichtet habe. Riker und La Forge trafen ein und sie bot ihnen eine Erfrischung an. Riker sagte, dass sie sich bemühen werden, es ihm so einfach wie möglich zu machen. Riker fragte Manua, ob sie ihrem Mann bei seinen Forschungen hilft. Als sie dies verneint, antwortet Riker, dass es ihm ebenso geht. Sie sagt, dass sie dieses Gebiet sehr faszinierend findet. Riker schickte La Forge mit Dr. Apgar ins Labor. Riker sagte, dass sein Bericht, die Forderungen nach weiteren Geldern unterstreichen werden. Dr. Apgar schickte seine Assistentin mit La Forge mit. Mrs. Apgar wollte mit ihnen etwas trinken und sie gingen in den Nebenraum. Mrs. Apgar gab ihnen jeweils ein Glas. Riker bittet darum auf dem Planeten bleiben zu dürfen. Dr. Apgar berichtet, dass er kurz davor stehe, ein großes Kriegerfeld zu generieren. Riker ging mit Mrs. Apgar in das Quartier. Dort habe er die Tür geschlossen und Mrs. Apgar heftige Avancen gemacht. Riker habe gesagt, dass ihr Mann sich mehr für Kriegerwellen als seine entzückende Frau interessieren würde. Sie meint, dass ihr Mann nach ihr suchen wird und Riker hält sie fest. Commander Riker protestiert nun, weil das niemals passiert sei. Picard lässt das Programm anhalten. Riker sagt zu Picard, dass er wisse, dass er so etwas nie tun würde. Dann steht er auf und geht vor. Er erklärt, dass er nicht derjenige war, der die Tür geschlossen hat und so etwas nie zu ihr gesagt habe. Auch hat er nicht versucht sie zu verführen und fragt Mrs. Apgar wieso sie so etwas behauptet. Diese antwortet, dass es so passiert sei. Troi sagt Riker, dass er sich setzen soll. Er nimmt wieder Platz und Krag lässt das Programm fortsetzen. Nun tritt Dr. Apgar ein und sagt, dass er genau das vorausgesehen habe und er nicht der Narr sei für den Riker ihn halten würde. Dann habe Riker Dr. Apgar angegriffen und mit zwei Schlägen in den Bauch zu Boden geschickt. Dr. Apgar habe gesagt, dass Rikers Karriere beendet sei. Riker habe geantwortet, dass Dr. Apgar mit einer Meldung einen großen Fehler begehen würde. Krag hält nun das Programm an. Mrs. Apgar sagt zu Riker, dass seine Karriere nicht gefährdet war. Ihr Mann war Wissenschaftler und schon am nächsten Tag hätte ihn ein Detail seines Experiments vollkommen abgelenkt und er hätte Riker und seine Beschwerde an die Sternenflotte vergessen. Dann verlässt Mrs. Apgar den Raum. Picard unterbricht nun die Anhörung. Riker und Troi bleiben im Raum zurück. Riker fragt, wieso sie so schrecklich lügt. Troi sagt, dass sie die Absicht einer Täuschung nicht bei ihr gespürt hat. Allerdings hat auch Riker die Wahrheit gesagt. Es sei die Wahrheit wie sie sich in ihrer Erinnerung jeweils darstellt. Riker sagt, dass ihre Version ihm aber die Schlinge um den Hals legt.

Doktor Beverly Crusher behandelt auf der Krankenstation eine Frau und sagt ihr, dass die Wunde gut verheilt ist. Sie sollte bald mit einem Konditionstraining beginnen. Da ruft der Sicherheitsdienst Dr. Crusher und fordert sie auf, die Krankenstation sofort zu verlassen. Wieder wird ein starker Strahlungsausstoß registriert. Die Strahlung brennt sich durch die Außenhülle.

Akt IV: Ein Hoffnungsschimmer?

Data und Wesley untersuchen die Wand der Krankenstation.

Data und Wesley untersuchen die Stelle. Es ist das gleiche Phänomen, wie es schon auf Deck 39 auftrat: eine harte gebündelte Strahlung. Die Herkunft ist unbekannt. La Forge sagt, dass die Antimateriekammer so einen Einfluss nicht sehr gut verkraften würde. Picard fragt, ob sie irgendwelche Vermutungen haben. Wesley sagt, dass Data etwas bemerkt hat, was zu ungewöhnlich ist, um ein Zufall zu sein. Bemerkenswert ist allerdings der zeitliche Abstand von 5h 20min 3sek zwischen beiden Vorfällen, denn die Explosion der Station ist viermal so lange her, mit einer Zeitdifferenz von 0,0142. Nun ist die nächste Strahlungsanomalie vorherberechenbar. Wie aber das Unglück und die Strahlen zusammenhängen ist noch unklar. Picard befiehlt, dass die lebenswichtigen Bereiche geschützt werden müssen. Wenn sie in fünf Stunden die Ursache noch nicht gefunden haben, werden sie den Orbit verlassen.

Nun bringt man noch die Darstellung von Apgars Assistentin Tayna vor. Sie beruht nur auf Gesprächen zwischen Apgar und Tayna, die diese nach dem Streit geführt haben. Picard bemängelt, dass es sich bei diesen Aussage um Informationen aus zweiter Hand handele. Doch das tanuganische Gesetz lässt auch dies als Beweis zu. Man sieht sich die Simulation also kritisch an: Demnach erwischt Apgar seine Frau und Riker im Gästequartier bei einem Kuss. Riker beginnt ein Handgemenge, doch Apgar streckt den Commander zu Boden, worauf dieser ihm droht: Sie sind ein toter Mann, Apgar!. Daraufhin verlassen Manua und Tayna das Labor und am nächsten Tag wird der Doktor von Riker getötet. Nun wurden alle Indizien und Beweise vorgebracht – Picard muss sich entscheiden.

Der Captain sieht sich gezwungen, seinen ersten Offizier auszuliefern, auch wenn er von dessen Unschuld überzeugt ist. Inzwischen glauben Data, Geordi und Wesley den Ursprung der Strahlung ausmachen zu können. Der Lambdafeldgenerator auf der Planetenoberfläche, den Apgar für seine Forschungen verwendete, stößt alle 5h 20min 3sek die Strahlung aus. So können sie auch den Grund für die Schäden auf dem Schiff und die Zerstörung der Station finden. Auch wissen sie laut Wesley nun, wer Dr. Apgar umgebracht hat.

Akt V: Ein neues Motiv

Der Strahl, der Riker töten sollte, trifft nun den Attentäter.

Mit diesen Erkenntnissen soll eine neue Simulation nun Rikers Unschuld beweisen. Picard sagt Krag, dass sie alle Ereignisse geprüft haben und sich die Ereignisse immer wieder angesehen haben. Er ist beeindruckt und erschreckt, wie viele Fakten gegen Commander Riker sprechen. Trotz der vielen Zeugen und ihren Aussagen, trotz der unterschiedlichen Blickwinkel konnten sie doch nicht sehen was wirklich geschehen ist. Picard lässt Manua Programm 1 laden und ruft Zeitindex 1441 auf. Apgar begrüßt Riker und Picard hält das Programm an. Picard sagt, dass Dr. Apgar sein Ziel bereits erreicht hatte und sie belogen hat. La Forge sagt, dass während der letzten Stunden auf der Enterprise eigenartige Strahlenphänomene aufgetreten sind. Sie haben sie als Kriegerwellen identifiziert. Tayna findet dies völlig unmöglich und fragt, wo sie entstanden. La Forge sagt, dass sie hier auf dem Holodeck entstanden. La Forge sagt, dass der Kriegerwellenkonverter reproduziert wurde und funktioniert. Der Feldgenerator auf dem Planeten hat harmlose Energieladungen abgestrahlt, die von dem Konverter auf dem Holodeck transformiert wurde. Riker wendet ein, dass das Holodeck nichts gefährliches kreieren kann. La Forge sagt, dass es das auch nicht tat. Genau genommen ist dieser Konverter nichts anderes als eine Anordnung von Spiegeln und ablenkenden Spulen. Die Energie des Feldgenerators wird aufefangen und dann in gefährliche Kriegerwellen verwandelt. Durch die Umkreisung des Planeten hat sich ihr Winkel zum Feldgenerator ständig verändert. Daher wurden verschiedene Teile des Schiffes getroffen. Krag fragt, wieso Dr. Apgar seinen Erfolg geheimhielt. Picard lässt nun das Manuaprogramm abspielen. Dann lässt er Programm Riker 2 abspielen. Sie sehen, wie Riker mit den Apgars auf den Erfolg anstößt. Picard und Troi sagen, dass Apgar ihr große Geschenke machen wollte. Das Abkommen mit der Sternenflotte hätte ihm allerdings keinen großen Profit gebracht, da sie nur an einer neuen Energiequelle interessiert wäre. La Forge meint, dass wenn er es in eine Waffe verwandelt hätte, wären die Romulaner oder Ferengi bereit gewesen viel dafür zu bezahlen. La Forge sagt, dass er daher auch in den letzten Wochen immer mehr Dicosilium angefordert und sich für seine Verzögerung gerechtfertigt hat. Er wollte damit größere Ablenkungsspulen bauen. Als auch der Versuch fehlschlug, Riker mit seiner Frau abzulenken, entschloß er sich, den Offizier zu töten. Dazu aktivierte er den Generator auf dem Planeten, wie Tayna bestätigt. Picard lässt Rikers Programm abspielen. Apgar rechtfertigte sich vor Riker und dieser verzichtete auf eine Erklärung. Picard sagt, dass diese Antwort für Apgar eine Bestätigung seiner Befürchtungen war. Krak weist darauf hin, dass der Energiestoß von Rikers Position abgegeben wurde und nicht von Apgars. La Forge erklärt, dass der Energiestoß aus dem Konverter Riker treffen sollte, wenn er das nächste Mal ins Labor käme. Doch als es zur Entladung kam, wurde Riker gerade gebeamt. Vom Transporterstrahl abgelenkt traf die tödliche Emission dann den Reaktorkern, so dass die Station explodierte. Dies war auch die einzige Emission, die verspätet auftrat. Der Grund lag darin, dass der Strahl 1,4 Sekunden brauchte um vom Transporterstrahl auf den Reaktor abgelenkt zu werden. Geordi beweist diese Vermutung, indem er das Szenario mit dem Energieausstoß des echten Generators und dem künstlichen Konverter nachstellt. Die im Holodeck erschaffene Station wird zerstört. Krag ist nun überzeugt und zieht seine Bitte um Auslieferung von Riker zurück. Bei Riker entschuldigt er sich. Troi legt ihre Hand auf Rikers Arm und lächelt.

Auf der Brücke fragt Picard Riker, ob sie im Tanuga-System noch weitere Aufgaben erwarten. Riker verneint dies und Picard lässt ihn einen neuen Kurs setzen. Man nimmt Kurs auf Emila II und Wesley fliegt die Enterprise weg.

Dialogzitate

Picard und Data betrachten die Bilder einiger Kunststudenten

Data
Mhh… Lieutenant Williams Malweise ist bestechend. Sehr stark beeinflusst vom geometrischen Konstruktivismus.

Data schreitet zum nächsten Bild

Data
Lieutenant Wright hat eine Brücke geschlagen zwischen den Unvereinbarkeiten der Surrealisten und der Irrationalität des Dadaismus.

Data betrachtet Picards Bild und schweigt

Data
…Sehr interessant
Picard
Oh,… danke sehr. In welcher Weise?
Data
Während gewöhnlich die freie Behandlung der Form dem Fauvismus zugeschrieben wird, versuchen Sie… hier ganz unangemessen die kubistischen Stile von Picasso und Légère nebeneinander zu stellen. Zusätzlich zeigt Ihr Gebrauch von Farbe eine wahllose Mischung aufeinander prallender Stile. Dazu kommen noch die Einflüsse mehrerer protovulkanischer Stile und…

Picard unterbricht ihn sichtlich verärgert

Picard
Danke sehr, Mr. Data!
Data
Nichts zu danken, Sir. Wenn Sie noch mehr hören möchten, dann…
Picard
Nein! Danke sehr.

Hintergrundinformationen

Filmfehler

Obwohl das Holodeck mehrmals in der Folge angehalten wird, blinken die Computer dennoch im Hintergrund.

Merchandising

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung


Links und Verweise

Produktionsbeteiligte

Darsteller und Synchronsprecher

Hauptdarsteller
Patrick Stewart als Captain Jean-Luc Picard
Rolf Schult
Jonathan Frakes als Commander William T. Riker / William T. Riker ([Hologramm)
Detlef Bierstedt
LeVar Burton als Lt. Commander Geordi La Forge / Geordi La Forge (Hologramm)
Charles Rettinghaus
Michael Dorn als Lieutenant Worf
Raimund Krone
Gates McFadden als Doktor Beverly Crusher
Rita Engelmann
Marina Sirtis als Counselor Deanna Troi
Eva Kryll
Brent Spiner als Lt. Commander Data
Michael Pan
Wil Wheaton als Wesley Crusher
Sven Plate
Gaststars
Colm Meaney als Chief O'Brien / Miles Edward O'Brien (Hologramm / nur Stimme)
Uwe Jellinek
Craig Richard Nelson als Krag
Ortwin Speer
Mark Margolis als Doktor Nel Apgar (Hologramm)
Harry Wüstenhagen
Gina Hecht als Manua Apgar / Manua Apgar (Hologramm)
Marianne Groß
Juli Donald als Tayna / Tayna (Hologramm)
Iris Artajo
nicht in den Credits genannt
Majel Barrett als Computer der USS Enterprise-D (nur Stimme)
Eva-Maria Werth
Michael Braveheart als Martinez
Debbie Marsh als Sternenflottenoffizierin (Abteilung Kommando/Navigation)
Tim McCormack als Fähnrich Bennett
Parker McPhinney als Kunst-Model
Keith Rayve als Fähnrich (Abteilung Kommando/Navigation)
Dan Sachoff als Fähnrich Williams
2 unbekannte Darsteller als Besatzungsmitglieder der USS Enterprise-D, davon:
Stuntmen/Stuntdoubles/Stand-Ins
James G. Becker als Stand-In für Jonathan Frakes
Jeffrey Deacon als Stand-In für Patrick Stewart
Dan Koko als Stuntdouble für Jonathan Frakes
Nora Leonhardt als Stand-In für Marina Sirtis
Tim McCormack als Stand-In für Brent Spiner
Lorine Mendell als Stand-In für Gates McFadden
John Nowak als Stuntdouble für Mark Margolis
Guy Vardaman als Stand-In für Wil Wheaton
Weitere Synchronsprecher
Harald Dietl als Sprecher des deutschen Vorspanns

Verweise

Spezies & Lebensformen
Ferengi, Romulaner, Tanuganer
Kultur & Religion
Kubismus, Kunst, Proto-Vulkanisch, Surrealismus
Personen
Nel Apgar, Fernand Léger, Pablo Picasso
Schiffe & Stationen
Forschungsstation Tanuga IV
Orte
Brücke, Transporterraum 3
Astronomische Objekte
Emila II, Tanuga IV
Wissenschaft & Technik
Dicosilium, Duranium, Handphaser, Kilometer, Kriegerwelle, Kriegerwellenkonverter, Lambdafeldgenerator, Megawatt, Phaser, Protosternenwolke, Reaktorkern, Spiegel, Spule, Transporter
sonstiges
Trümmer, Wunde