Leuchtfeuer

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

Bei der Reparatur eines Kommunikationssatelliten der Sternenflotte entdeckt die Crew der USS Shenzhou eine seltsame Verzerrung, die als Ursache für den Ausfall des Satelliten ausgemacht werden kann. Commander Michael Burnham erklärt sich dazu bereit, mit einem Raumanzug zu diesem nicht näher erfassbaren Phänomen zu fliegen, obwohl die Gefahr besteht, dabei verstrahlt zu werden. Dort angekommen, entdeckt sie einen Ort, den eine klingonische Sekte als eine Art Weltraumarena nutzt. Burnham wird vom Klingonen Rejac herausgefordert und tötet diesen in Notwehr, womit sie das den Ort überwachende klingonische Mutterschiff auf sich und die Shenzhou aufmerksam macht. Zurück an Bord der Shenzhou versucht sie Captain Philippa Georgiou dazu zu bewegen, das klingonische Mutterschiff präventiv anzugreifen. Da Georgiou sich jedoch weigert, entgegen der Sternenflottenmaxime als erstes zu feuern, sieht Burnham sich zum Wohle des Schiffs, der Crew und der nächstgelegenen Föderationskolonien gezwungen, gegen ihren Captain zu meutern. Als ihr Versuch fehlschlägt, das Kommando zu übernehmen, erscheint eine klingonische Flotte und stellt sich der Shenzhou mit zahlenmäßiger Überlegenheit entgegen…

Langfassung[Bearbeiten]

Prolog[Bearbeiten]

Ein Klingone hält eine Ansprache in einer Halle und sagt, dass das bedroht ist, was ihre Spezies ausmacht. Sie müssten dieser Bedrohung begegnen. Die 24 verfeindeten Häuser des Reiches hätten den Unvergesslichen vergessen, der es als letzter geschafft habe ihre zerstrittenen Stämme unter einem Banner zu einen. Sie würden Klingonen bleiben. Daher würden sie heute das Leuchtfeuer entzünden, um ihr ganzes Volk zu rufen und sich denen entgegen zu stellen, deren verhängnisvoller Gruß laute: Wir kommen in Frieden

Georgiou und Burnham marschieren durch die Wüste.

Auf einem Planeten sagt Michael Burnham zu Philippa Georgiou, dass Wir kommen in Frieden. die zentrale Idee der Sternenflotte sei. Georgiou sagt, dass sie ihr das beigebracht habe. Burnham fragt nun, ob der Captain ihr nicht vertraue. Diese antwortet, dass sie ihr ihr Leben anvertraut, aber dies nichts daran ändert, dass sie sich völlig verlaufen hat. Burnham stellt klar, dass sie sich genau genommen beide verlaufen haben. Dann nehmen sie ihre Sonnenbrillen ab und der Captain fragt, wie lange es noch dauert, bis der Sturm, der sich hinter ihnen am Horizont abzeichnet, sie erreicht. Burnham schätzt, dass es 1 Stunde 17 Minuten und 22 Sekunden sind. Sie habe daher darauf geachtet, dass sie sich nicht verlaufen. Der Karte nach liege der Brunnen in der Richtung zu Georgious Linken. Sie gehen sofort los und Burnham weist darauf hin, dass die Dürre 89 Jahre andauern wird. Dadurch seien die Crepusculaner vom Aussterben bedroht. Während sie durch eine Schlucht gehen, weist Burnham auf einige Eierbeutel, die an den Felswänden hängen und durch verschiedene fadenartige Gebilde miteinander verbunden sind. Darin wachse ihr Nachwuchs heran. Georgiou sagt, dass sie hier 1000 Jahre überlebt haben. Burnham meint ironisch, dass sie allerdings keine 1000 Stunden überleben, wenn sie nichts unternehmen. Ein Meteoriteneinschlag hat so große Strahlung freigesetzt, dass ein Großteil des Grundwassers verdampft ist. Wenn sie helfen können, ohne Kontakt herzustellen, verstoßen sie nicht gegen die Oberste Direktive. Sie erreichen sogleich den Brunnen und Georgiou sagt selbstbewusst, dass sie nie daran gezweifelt habe. Burnham sagt ironisch Oh, ihr Kleingläubigen. Georgiou holt nun eine unter ihrem weiten, weißen Gewand verborgene Energiewaffe mit langem Lauf hervor und fragt, wieviel Energie nötig sein wird, um das Gestein zu durchdringen. Burnham antwortet, dass es 0,7 Sekunden bei Stufe 13,5 sind. Georgiou feuert hinein und wenig später wird der Erdboden erschüttert. Bald darauf sprudelt auch schon das Wasser aus dem Brunnen. Georgiou zieht nun ihren Kommunikator und ruft die Shenzou und lässt sich und Burnham hochbeamen. Als Burnham ein Donnergrollen vernimmt, weist sie darauf hin, dass die Shenzou Probleme haben könnte, sie raufzubeamen. Wenn dies nicht gelingt, sind sie gefangen, bis der Sturm vorbeizieht. Georgiou meint einfach, dass sie dann eben spazieren gehen.

Georgious Spuren im Sand.

Sie ziehen sich die Kapuzen ins Gesicht und gehen weiter. Dabei werden sie von einer eigenartigen Kreatur beobachtet. Georgiou fordert Burnham auf, genau ihrer Spur zu folgen. Burnham versteht nicht wieso und Georgiou sagt, dass sie nun ihr vertrauen müsse. Burnham meint, dass sie verloren seien. Ohne Stern könnten sie keine Position bestimmen und sie hält es nicht für klug, sich hier aufzuhalten. Georgiou meint, dass Burnham sich sieben Jahre als Erster Offizier bewährt habe und es nun an der Zeit für sie sei, ein eigenes Kommando zu erhalten. Georgiou fragt Burnham nun, was sie tun wöllte, wenn sie hier stranden sollten. Burnham kommentiert, dass das gar nicht so unwahrscheinlich sei, wenn sie nicht in der Wüste sterben. Georgiou will annehmen, dass sie überlebt. Burnham meint, dass sie sich als Xenoanthropologin den Einheimischen zu erkennen geben und sich ihrer Kultur anpassen könnte, wenn das möglich ist. Dann fragt sie Georgiou was sie in den 89 Jahren hier machen würde. Sie sagt, dass sie einfach hier leben würde. Da entdecken sie wieder ihre Fußspuren und erkennen, dass sie im Kreis gelaufen sind. Georgiou erwidert, dass sie aber nicht unbedingt im Kreis gelaufen sind. Da hört Burnham ein Dröhnen vom Himmel und sie sehen, wie die Shenzhou in die Atmosphäre eintritt, über sie fliegt und die beiden an Bord beamt. Burnham fragt, wie sie sie finden konnten. Georgiou antwortet, dass sie es durch einen Stern geschafft haben. Dann dematerialisieren sie sich und das Schiff verlässt den Orbit, während die Umrisse des Sternenflottenabzeichens im Sand zu erkennen sind.

Akt I: Unbekanntes Objekt[Bearbeiten]

Logbuch des ersten Offiziers
Sternzeit 1207,3
Auf der Erde ist es der 11. Mai 2256, ein Sonntag. Die Crew der U.S.S. Shenzhou wurde ans Grenzgebiet der Föderation gerufen, um die Beschädigung eines interstellaren Relais zu untersuchen. Die Explosionsspuren sind uneindeutig. Wurden sie von einem Asteroiden verursacht, oder absichtlich herbeigeführt, um die Kommunikation der Sternenflotte zu behindern? Und falls letzteres, durch wen? Trotz der Risiken unserer Mission bleibe ich optimistisch. Das ist auch nicht schwer angesichts solcher Schönheit. In diesem Fall ein binäres Sternensystem. Zwischen diesen beiden Sonnen verschmelzen Eis, Staub und Gase zu Planeten, die künftige Generationen ihr Zuhause nennen werden. Eine demutsvolle Erinnerung daran, dass alles Leben aus Chaos und Zerstörung geboren wird.
Saru und Burnham können das fremde Schiff nicht scannen.

Die Shenzhou erreicht das interstellare Relais und Saru meldet, dass es scheinbar nicht durch ein natürliches Phänomen beschädigt wurde. Saru soll seine Scans beenden. Burnham geht in Georgious Raum und informiert sie über Sarus Ergebnisse. Georgiou wendet ein, dass Saru Kelpianer ist und diese alles für böswillig halten. Sie fragt Burnham, was sie glaubt. Diese antwortet, dass es offenbar nichts intelligentes ist, aber die Sternenflotte sei dafür bekannt, ihre Technik zu reparieren. Sie denkt, dass jemand ihre Aufmerksamkeit erregen wollte. Georgiou teilt diese Ansicht und sie begeben sich gemeinsam auf die Brücke. Saru meldet, dass er sie in maximale Scannerreichweite gebracht hat. Er vermutet eine Falle, auch wenn der Erste Offizier seine Einwände andauernd verwerfe. Georgiou sagt, dass sie ihm in diesem Fall jedoch zustimmt. Saru ist deswegen überrascht, ebenso Georgiou. Ironisch meint sie zu Danby Connor, dass er im Logbuch notieren solle, dass ihre Offiziere übereinstimmender Meinung seien. Burnham fragt, ob der sarkastische Unterton notwendig sei. Georgiou verneint dies, doch gibt sie zu, dass sie diesen mag. Saru ortet nun etwas dort draußen und rekalibriert die Sensoren. Ihre Scans werden jedoch abgelenkt und er kann die Quelle nicht ausmachen. Wenig später empfängt er etwas. Jedoch verschwindet es wieder und er rekalibriert erneut. Georgiou lässt es vergrößern. Saru meldet ein Objekt unbekannter Herkunft, dass von den Sensoren nicht erfasst werden kann. Burnham meldet, dass es 2000 Kilometer entfernt ist bei Peilung 358 zu 269. Es ist ca. 150 Meter lang und ist hinter der Akkretionsscheibe unter ihnen fast völlig versteckt ist. Es ist in einer Sensortotzone. Ein Störfeld beeinträchtige die Umrechnung auf den Bildschirm. Saru schiebt sich nun vor Burnham und sagt, dass er als Wissenschaftsoffizier mit einer weitaus konkreteren Analyse aufwarten kann, als nur von einem Monitor abzulesen. Angesichts der Störung ihrer optischen Prozessoren weiß er allerdings nicht, wie sie es sehen sollten. Captain Georgiou kommt nun jedoch eine Idee.

Burnham versucht das fremde Objekt mit einem Teleskop anzupeilen.

Mit einem Teleskop versucht Burnham durch ein Fenster einen Blick auf das fremde Objekt zu erhaschen. Aufgrund der Datenlage will Burnham nicht spekulieren, doch Saru ist sich sicher, dass sie auf der Lauer liegen und das Streufeld auf Vorsatz hinweise. Burnham wendet ein, dass sie vielleicht nur Angst haben sich zu zeigen oder sich verirrt haben. Georgiou sagt, dass sie sich vielleicht verstecken, um gefunden zu werden. Saru will sie einfach in Ruhe lassen. Da sie kein Shuttle hineinschicken können, will Burnham mit einem Jetpack hineinfliegen. Saru gibt zu bedenken, dass ihr angesichts der Strahlung nur 20 Minuten bleiben, bis ihre DNA wie Nudeln im Wasser gekocht sind. Burnham verspricht nach 19 Minuten zurückzukehren. Burnham weist darauf hin, dass sie hier sind um zu forschen und Saru erinnert an ihren Auftrag, ein Subraumkommunikationsrelais zu reparieren. Georgiou sagt, dass sie beide Recht haben und entscheidet, dass die Offiziere gemeinsam hinfliegen sollen. Sofort protestieren beide, weil Burnham meint, dass man nur einen Offizier riskieren solle. Saru ist auch nicht begierig mitzufliegen. Burnham will etwas unbekanntes erforschen, da sie so weit geflogen sind. Georgiou sagt, dass sie zum Forschen hier sind.

Burnham kämpft gegen einen Klingonen.

Burnham startet mit ihrem Raumanzug und während sie von einem Fahrstuhl zur Außenhülle gefahren wird, meldet Danby Connor, dass die Außentemperatur -260 Grad beträgt und sie einen ruhigen Flug erwarten. Burnham beginnt nun mit dem Kontrollflug und meldet, dass alle Kontrollen grün sind. Detmer richtet das Schiff neu aus. BUrnham meldet, dass das Kommunikationssystem funktioniert. Dann löst sie die Magnethaftung ihrer Stiefel und fliegt in den Weltraum. Die Vorflugkontrolle ist abgeschlossen und Burnham lässt den Computer die Triebwerke ihres Raumanzugs für 10 Sekunden zünden. Sie fliegt nun in die Anomalie. Connor meldet auf der Brücke BUrnhams Biowerte. Ihr Puls ist bei 79 und der Blutdruck bei 130 zu 70, was etwas zu hoch für sie ist. Georgiou meint, dass sie den Flug genießt und Detmer meldet, dass sie fast das Trümmerfeld erreicht hat. Der Captain erinnert Burnham, dass sie 19 Minuten Zeit hat. Georgiou lässt das Signal verstärken, was jedoch durch die Störung nicht möglich ist. Connor leitet daher zusätzliche Energie zur Subraumantenne um. Burnham versucht die Shenzhou zu rufen, erhält aber keine Antwort. Dann sieht sie etwas. Sie fragt die Shenzhou, ob sie das fremde Schiff sehen können. Georgiou versucht unterdessen Burnham weiter zu rufen, doch diese antwortet nicht. Burnham lässt sich die Missionszeit anzeigen. Sie fliegt näher heran, um sich das Objekt anzusehen. Sie fliegt nun oberhalb des Objekts. Sie schätzt, dass es Jahrhunderte alt ist. Es könne nur mit dem Wort "Wow" beschrieben werden. Die Oberfläche bestehe aus Stein und ist mit einem Exoskelett aus Metall überzogen. Es ist ein hochkomplexes Gebilde. Sie wünschte, sie könnten sehen, was sie sieht und findet es atemberaubend. Sie versucht darauf zu landen, um es sich näher anzusehen. Nachdem sie gelandet ist, löst ihre Berührung etwas aus. Das Objekt richtet sich neu aus. Der Computer meldet, dass sie noch 10:15 Minuten Zeit hat. Dann ertönt ein Annäherungsalarm und Burnham dreht sich um. Vor sich sieht sie einen Mann in einem Raumanzug. Der Computer erkennt, dass die Ikonografie klingonisch ist. Burnham stellt sich vor und wird da schon von dem Klingonen angegriffen. Daher zündet sie ihre Triebwerke und reist den Klingonen nach oben. Dann lässt sie ihn fallen. Dabei wird der Klingone von seinem Bat'leth aufgespießt und stirbt.

Auf der Shenzhou meldet Detmer, dass sie stürzt. Saru soll das Signal verstärken, doch dieser kann es nicht erfassen. Georgiou befiehlt, die Jetpackdüsen von hier aus zu starten. Connor meldet, dass sie frei im All schwebt und dies nicht möglich ist. Sie versuchen die Position manuell zu bestimmen. Saru meldet, dass das Streufeld immer noch Probleme verursacht und sie sie nicht beamen können, solange sie sich darin befindet. Auch ein Traktorstrahl kann aus diesem Grund nicht eingesetzt werden. Detmer vermutet, dass sie vielleicht Symptome eines akuten Strahlensyndroms zeigt und Connor ergänzt, dass sie das nicht mehr lange durchhält. Georgiou sagt, dass Burnham durchhalten müsse.

Burnham empfängt zwar die Rufe Connors, doch kann sie nicht antworten.

Akt II: Schiff der Toten[Bearbeiten]

Burnham will sofort auf die Brücke.

Auf seinem Schiff präsentiert T'Kuvma den Leichnam des Hüters, der von einem Eindringling der Föderation auf ihrem heiligen Leuctfeuer getötet worden sei. Er legt seine Hand auf sein Gesicht und sagt, dass sie ihren Fackelträger ehren sollten, weil er als erster auf ihrem Feldzug gestorben sei. Dann schließt sich der Sarkophag und wird mit einer Antigravitationseinheit nach oben gebracht, während die Klingonen aufschreien. Dann sagt T'Kuvma, dass ihre Vorfahren Rejac in der schwarzen Flotte willkommen heißen und sie gegen die Föderation kämpfen werden. Der Sarkophag wird wenig später an der Außenhülle festgemacht.

Während Burnham auf einem Behandlungstisch liegt, hört sie die Stimme von Sarek. Sie erinnert sich an den Unterricht, den sie mit den vulkanischen Kindern erhielt. Sie antwortet dem Computer, dass der Heimatplanet der Klingonen Qo'noS heißt und die Macht von 24 großen Häusern ausgeübt wird. Dann wird sie nach dem jüngsten klingonischen Terrorangriff gefragt. Sie kann jedoch nicht antworten. Der Computer fragt nun nach der Opferzahl des Angriffs auf Doctari Alpha. Burnham antwortet auch darauf nicht und der Computer sagt, dass ihre Reaktionszeit inakzeptabel ist. Dann fragt er nach der Zahl der Überlebenden. Burnham stoppt nun das Programm und bricht in Tränen aus. Sarek geht zu ihr. Burnham entschuldigt sich und versichert, dass sie das besser kann. Sarek sagt, dass wenn Emotionen die Geister der Vergangenheit beschwören, dann könnte Logik sie in der Gegenwart verankern. Burnham meint, dass sie vielleicht schneller antworten könnte, wenn sie versucht Vulkanisch zu lernen. Doch Sarek antwortet, dass nicht ihre menschliche Zunge das Problem ist, sondern ihr menschliches Herz. Dann kommt Burnham wieder zu sich und sagt, dass sie geträumt hat. Der Arzt fragt, wovon. Burnham fragt, wie sie hierher gekommen ist. Der Arzt antwortet, dass sie sie vor drei Stunden zurück an Bord gebeamt haben. Burnham ist darüber entsetzt. Der Arzt will sie weiter behandeln. Burnham tritt jedoch aus der Kammer heraus. Der Arzt sagt, dass der Heilungsprozess noch nicht abgeschlossen ist und sie in die Kammer zurück müsse. Er fragt, ob sie wisse, wie sich die Entspiralisierung der DNA auswirke und versichert ihr, dass sie so nicht sterben wolle. Sie will jedoch nicht in die Antiprotonenkammer zurück und geht zielstrebig in den Turbolift und schließt mit einem Knopfdruck hinter sich die Tür.

Das Schiff der Toten enttarnt sich.

Auf der Brücke meldet Detmer, dass sie Fluktuationen im Quantenniveau ortet. Connor ortet etwas, kann jedoch nicht sagen, was er anvisiert. Georgiou verlangt jedoch entschieden eine Antwort auf diese Frage. Connor will die Scans durchgehen. Burnham kommt auf die Brücke und sagt, dass sie auf Roten Alarm gehen müssen, weil sie von Klingonen angegriffen werden. Georgiou sagt, dass es seit 100 Jahren keinen Kontakt zu den Klingonen gab. Burnham beteuert, dass sie von einem Klingonen angegriffen wurde und rät dazu ihre Helmkamera zu überprüfen. Auf seinem EV-Anzug sei das Symbol eines klingonischen Hauses gewesen. Saru sagt, dass der Commander ihren internen Sensoren zufolge immer noch stark verstrahlt ist. Ohne sofortige Behandlung wird sie mit großer Wahrscheinlichkeit sterben. Burnham sagt, dass auf dem Anzug des Klingonen ein Abzeichen eines klingonischen Hauses war. Georgiou lässt sie wegtreten, doch Burnham erinnert daran, dass es Klingonen sind. Georgiou gibt nun Roten Alarm und fragt, was passiert ist. Burnham berichtet, dass er sie angriff und sie ihr Jetpack auslöste. Dadurch hat sie ihn versehentlich in seine Klinge gestoßen. Sie hat ihn umgebracht. Das Streufeld könnte aber einen klingonischen Stoßtrupp verbergen. Georgiou hält es für möglich, dass die Klingonen für die Sabotage des Satelliten verantwortlich sind. Saru rät zum Rückzug, falls sich Klingonen hier aufhalten. Georgiou sagt, dass sie sich im Hoheitsgebiet der Föderation befinden. Rückzug ist keine Option. Sie müssen die Klingonen herauslocken. Burnham lässt die Waffen auf das Objekt ausrichten. Saru sagt, dass sie nicht einfach, das Eigentum anderer Kulturen zerstören können. Burnham stellt klar, dass sie es nicht zerstören will, sondern sie es nur anvisieren sollen. Georgiou wird klar, dass sie nur die Aufmerksamkeit der Klingonen erregen will. Saru meldet, dass sie gescannt werden. Burnham lässt warten. Da meldet Connor, dass sich etwas nähert. Nun enttarnt sich ein klingonisches Schiff. Saru ortet keine Zeichen einer Warpsignatur. Georgiou lässt die Phasenkanonen aktivieren und lässt Troy Januzzi eine Nachricht an das Sternenflottenkommando senden. Burnham soll sich auf die Krankenstation begeben und bald wieder fit sein.

Akt III: Leuchtfeuer[Bearbeiten]

Voq legt seine Hand ins Feuer.

Während Connor weiter versucht das klingonische Schiff zu rufen, sagt T'Kuvma seinen Anhängern, dass alles nach Plan verläuft. Er fragt wer Rejacs NAchfolge antreten wird. Da sich keiner meldet, ernennt er einen Klingonen. Dieser erkennt die Wiesheit in T'Kuvmas Worten. Dieser will alle Klingonen auffordern, sich dem Kampf anzuschließen. Dazu sollen sie das Leuchtfeuer von Kahless aktivieren. Voq tritt nun vor, Sohn von niemand. T'Kuvma sagt, dass er keine Familiengeschichte vorzuweisen hat. Voq sagt, dass er vielleicht keine Familiengeschichte hat. Jedoch sei er durch seinen GLauben würdig. Dann hält er seine Hand ins Feuer und sagt, dass er in den Flammen wiedergeboren wurde. T'Kuvma geht nun zu ihm und betrachtet die Hand, die kaum verbrannt ist. Dann sagt er ihm, dass manche seine Hautfarbe einen Fehler der Natur nennen, doch er sehe sich selbst in ihm. Da ertönt ein Alarm und L'Rell meldet, dass die Langstreckensensoren ein Schiff erfasst haben. T'Kuvma findet das gut und lässt Voq nun das Leuchtfeuer entzünden.

Die Shenzhou versucht weiter das Klingonenschiff zu rufen, doch es antwortet nicht. Connor sagt, dass sie auf allen verfügbaren Subraumkanälen senden. Burnham kommt auf die Brücke und Saru nimmt sie mit zu einer Konsole, um ihr etwas zu zeigen. Die Hülle ist mit metallischen Kapseln bedeckt, die eine Art Kapseln bilden. Sie sind eher symbolischer, als militärischer Natur. Sie enthalten Biomaterial und ihr Alter weicht erheblich ab. Einige sind tausende von Jahren alt, andere nur wenige Stunden. Burnham sagt, dass das ganze Schiff von Särgen überzogen ist. Saru rät zum Rückzug, doch Burnham fürchtet, dass es dafür zu spät ist. Saru sagt, dass es auf der Erde eine Nahrungskette gibt, auf seiner Welt nicht. Entweder ist man dort Jäger oder Beute. Sein Volk wurde gejagt, gezüchtet, gemästet, gehalten wie Vieh. Sie sind daher in der Lage, den nahenden Tod zu spüren und er spürt ihn jetzt nahen.

Georgiou warnt die Sternenflotte.

Captain Georgiou informiert inzwischen Admiral Brett Anderson darüber, dass das Schiff eine Tarnvorrichtung besitzt, wie sie sie noch nie gesehen hat. Es könnten sich noch andere Schiffe hier aufhalten. Sie haben alle Kommunikationsversuche ignoriert. Anderson ist sicher, dass sie sie provozieren wollten. Als Burnham eintritt, stellt Georgiou sie vor und Anderson meint zu ihr, dass sie in Zukunft besser die Finger vom Eigentum einer Kriegerrasse lässt, mit der sie seit 100 Jahren keinen Kontakt hatten. Georgiou soll den Konflikt friedlich lösen. Burnham ergreift nun das Wort und sagt, dass die Klingonen feindlich sind und aufgrund ihrer Kultur aggressiv reagieren. Anderson meint, dass er nicht gedacht hätte, dass sie in Kategorien wie Rasse denkt. Burnham erwidert, dass sie nicht Rasse und Kultur verwechseln dürften. Anderson schickt weitere Schiffe und befiehlt Georgiou zu warten. Nachdem die Verbindung geschlossen wurde, fragt Georgiou nach der Stimmung auf der Brücke. Burnham antwortet, dass sich nur Saru geäußert hat und überzeugt ist, dass sie sich zurückziehen sollten. Georgiou erinnert daran, dass es eine Raumstation bei Rigel XII gibt, die andorianische Kolonie bei Gamma Hydra, die nur von der Shenzhou verteidigt werden können. Georgiou will sie verteidigen und eine Brücke zwischen ihren Kulturen bauen. Burnham sagt, dass das der Diplomat sagt und fragt, was der Soldat denkt. Georgiou antwortet, dass dieser nichts gutes denkt. Da sehen sie einen Lichtblitz und Georgiou geht auf die Brücke.

Dort verlangt sie einen Bericht und erhält die Meldung, dass es auf dem klingonischen Schiff einen massiven Photonenausstoß gibt. Er ist bei über 1 Milliarde Lumen pro Quadratmeter. Georgiou lässt die optischen Filter aktivieren. Georgiou fragt, ob das eine Waffe ist, doch Burnham vermutet eher einen Signalemitter. Danby stellt den Filter auf 100 %.

Akt IV: Meuterei[Bearbeiten]

Jedoch hören sie nun eine elektromagnetische Subraumwelle. Detmer versucht es abzuschwächen. Saru stellt es ganz ab. Die Schwingung überträgt sich jedoch auf die Struktur des Schiffs. Burnham vermutet, dass das ein Ruf ist. Sie vermutet, dass die Klingonen so Verstärkung anfordern. Georgiou lässt die Langstreckensensoren einsetzen, um frühestmöglich zu erfahren, wenn weitere Klingonen im Anflug sind. Burnham bittet nun um die Erlaubnis die Brücke verlassen zu dürfen. Georgiou willigt ein, nachdem Burnham versichert, dass es wichtig ist. Dann verlängt sie einen Statusbericht von allen Decks.

Sarek rät Burnham, zu handeln.

Burnham geht nun in ihr Quartier und öffnet einen verschlüsselten Kanal zu Sarek. Sarek meint, dass sie nach all den Jahren immer noch ihre Logik durch ihre Emotionen verdunkeln lässt. Burnham erwidert jedoch, dass sie ihre Logik inspirieren. Sie braucht seine Hilfe. Sarek denkt, dass der Zeitpunkt kein Zufall ist und fragt, was sie getan hat. Burnham erzählt, dass sie einen Klingonen getötet hat. Sarek sagt, dass man das nur für gerecht halten könnte, wo sie ihre Eltern getötet haben. Er nimmt jedoch an, dass sie nicht deswegen gerufen hat. Burnham vermutet, dass die Klingonen Nachschub anfordern. Sarek meint, dass sie vielleicht durch einen neuen Führer geeint wurden. Oft brauchen solche Führer jedoch einen profunden Grund, um Einigkeit herzustellen. Burnham erkennt, dass sie einen Krieg anzetteln wollen. Sarek mahnt sie, dass ihre Vermutungen nicht von ihrer Vergangenheit beeinflusst werden. Burnham versichert, dass sie das nicht tun. Hier gehe es um die Gegenwart und nicht um die Vergangenheit. Burnham fragt nun, wie die Vulkanier Beziehungen zu den Klingonen aufbauten. Sarek antwortet, dass die Lösung spezifisch vulkanisch war. Bei einem von Menschen kommandierten Schiff könnte sie scheitern. Burnham solle sich überlegen, wie sie handelt und dass sie keine Leben retten kann, die bereits verloren haben. Sie will dennoch wissen, wie sie die Klingonen in Schach gehalten haben.

Die Shenzhou trifft auf die klingonische Flotte.

Burnham kehrt auf die Brücke zurück und will mit allem, was ihnen zur Verfügung steht, auf die Klingonen feuern. Georgiou sagt, dass sie zur Zeit wehrlos sind und sie nicht feuern werden. Sie stellten gerade keine Bedrohung für sie dar. Burnham widerspricht und sagt, dass Klingonen jederzeit eine Bedrohung darstellen. Burnham erzählt nun, dass vor 240 Jahren ein vulkanisches Schiff bei H'atoria in den klingonischen Raum eingedrungen ist. Sie haben sie angegriffen und zerstört. Von da an, haben die Vulkanier bis zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen jedesmal zuerst gefeuert, wenn sie auf die Klingonen trafen. Sie sagten "Hallo" in einer Sprache, die die Klingonen verstanden. Gewalt brachte Respekt, Respekt brachte Frieden. Solch ein vulkanisches Hallo, sollte sie den Klingonen schicken. Georgiou sagt, dass sie Säbelrasseln nicht abhalten wird, wenn die Klingonen angreifen wollen. Burnham erinnert daran, wie oft sie in den letzten sieben Jahren richtig lag. Sie solle handeln, bevor sie in einen Krieg hineingezogen werden. Georgiou sagt, dass die Sternenflotte nicht feuert. Burnham erwidert, dass sie feuern müssen. Georgiou beordert Burnham in ihren Besprechungsraum und aktiviert dort den Privatsphäremodus. Sie will die Klingonen nicht angreifen. Burnham wirft Georgiou vor, dass Tausende wegen ihrer Untätigkeit sterben werden. Georgiou befiehlt ihr jedoch, sich zurück zu halten. Burnham sagt, dass sie Recht damit hat, dass sie nicht mehr sie selbst ist. Dann betäubt sie den Captain mit dem vulkanischen Nackengriff und entschuldigt sich dafür. Anschließend geht sie auf die Brücke und entbindet Saru von seinem Posten. Dieser fragt nach dem Captain und Burnham antwortet, dass sie dem Admiral Informationen übermittelt, die Burnham von einem vulkanischen Kontakt erhalten habe. Dann befiehlt sie Connor das klingonische Schiff mit den Waffen zu erfassen. Er soll die Waffen aktivieren und den Hals des klingonischen Schiffes erfassen. Saru fragt, ob sie auf Anweisung des Captains handelt. Burnham verbittet sich das Infragestellen der Befehlskette. Saru bemerkt die gesteigerte Atemfrequenz und das Schwitzen von Burnham und vermutet daher, dass ihr Handeln nicht den Wünschen des Captains entspricht. Burnham befiehlt ihn auf seine Station und lässt die Schiffsphaser ausrichten. Saru beschuldigt sie der Meuterei. Burnham befiehlt zu feuern. Da betritt Georgiou die Brücke mit einem Phaser in der Hand und hebt den Befehl auf. Burnham beteuert sie alle nur retten zu wollen. Georgiou zielt auf Burnham und fordert ihren Rücktritt. Connor meldet nun Warpsignaturen von eintreffenden Schiffen. Georgiou fragt, ob sie von der Sternenflotte sind. Burnham antwortet, dass die Schiffe klingonisch sind. Die Shenzhou sieht sich einer klingonischen Flotte gegenüber.

Fortsetzung folgt…

Dialogzitate[Bearbeiten]

Burnham
‚Wir kommen in Frieden‘. Deswegen sind wir hier. Ist das die zentrale Idee der Sternenflotte?
Georgiou
Hey, das habe ich Ihnen beigebracht!

Da Burnham Saru zur Abwechslung mal zustimmt

Saru
Tatsächlich?
Georgiou
Ich bin auch schockiert. Ensign Connor, notieren Sie: Übereinstimmende Meinung meiner Führungsoffiziere.
Connor
Ist notiert, Captain.
Burnham
Ist dieser sarkastische Unterton wirklich notwendig?
Georgiou
Nötig vielleicht nicht, aber ich mag ihn.

Nachdem eine Anomalie aufgetaucht ist.

Saru
Ich habe etwas.

Nichts passiert.

Saru
Nein? Rekalibriere erneut.
Georgiou (ungeduldig)
Ich wäre dann soweit, Mister Saru…
Saru
Ich habe es.
Georgiou
Was sehe ich mir da an?
Saru
Ein Objekt unbekannter Herkunft.
Georgiou
Etwas genauer darf es gerne sein.
Sarek
So viele Jahre, und du lässt noch immer deine Logik durch deine Gefühle verdunkeln.
Burnham
Im Gegenteil. Sie inspirieren meine Logik.

Erklärt das „Vulkanische Hallo“

Burnham
Sie sagten Hallo in einer Sprache, die die Klingonen verstanden. Gewalt brachte Respekt; Respekt brachte Frieden. Captain, so ein vulkanisches Hallo sollten wir den Klingonen schicken.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Mit dem Auftritt von Sarek folgt die Serie der Tradition, dass in der Pilotepisode einer neuen Serie ein bereits bekannter Charakter einen Gastauftritt absolviert. In TNG: Der Mächtige war dies Leonard McCoy, in DS9: Der Abgesandte, Teil I trat Jean-Luc Picard auf, in VOY: Der Fürsorger, Teil I handelte es sich um die Figuren Quark und Morn und schließlich Zefram Cochrane in ENT: Aufbruch ins Unbekannte, Teil I.

Produktionsnotizen[Bearbeiten]

Zur Erstveröffentlichung zeigte die deutsche Netflix-Seite den Titel dieser Episode als Das vulkanische Hallo.

Sets und Drehorte[Bearbeiten]

Die Lernumgebung für vulkanische Kinder, in der sie in Kugeln mit Datendisplays sitzen und dort lernen, war bereits in Star Trek zu sehen.

Produktionschronologie[Bearbeiten]

27. Juli 2017
Aufnahme des Soundtracks
24. September 2017
US-Erstausstrahlung auf dem Sender CBS
24. September 2017 08:30 Uhr
Verfügbar in den USA via CBS All Access
25. September 2017 09:00 Uhr
Verfügbar in Deutschland via Netflix
1. November 2021
Free-TV-Premiere in Deutschland via Pluto TV
14. März 2022
Erstausstrahlung im linearen Fernsehen in Deutschland via Tele 5

Merchandising[Bearbeiten]

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung[Bearbeiten]

Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

Ereignisse
2156, 2256, 2345, Erstkontakt, Erstkontakt zwischen Klingonen und Vulkaniern, Föderal-Klingonischer Krieg
Institutionen & Großmächte
Föderation, Klingonisches Reich, Sternenflotte
Spezies & Lebensformen
Crepusculaner‎, Kelpianer, Klingone, Mensch, Vulkanier
Kultur & Religion
All Our Yesterdays, Amok Time, Klingonisches Haus, Kultur, Metamorphosis, Mirror, mirror, Patterns of Force, Plato's Stepchildren, Rasse, Return to Tomorrow, The Omega Glory, That Which Survives, The Trouble with Tribbles, The Way to Eden, Vulkanischer Gruß, Vulkanische Sprache, Whom Gods Destroy
Personen
Kahless
Schiffe & Stationen
Interstellares Relais, Schiff der Toten, USS Shenzhou
Orte
Bereitschaftsraum, Brücke, Wüste
Astronomische Objekte
Akkretionsscheibe, Asteroid, Binäres Sternensystem, Binäres Sternensystem, Doctari Alpha, H'atoria, Meteor, Rigel XII, Sektor
Wissenschaft & Technik
Atom, Bildschirm, DNA, EV-Anzug, Grußfrequenz, Helmkamera, Jetpack, Langstreckensensor, Optischer Prozessor, Rekalibrierung, Relais, Scannerreichweite, Sensortotzone, Sonnenbrille, Strahlung, Streufeld, Stunde, Subraum, Subraumantenne, Tarnvorrichtung, Teleskop, Traktorstrahl, Transporter, Xenoanthropologie
Speisen & Getränke
Nudel, Wasser
sonstiges
Auge, Banner, Befehl, Blut, Brunnen, Captain, Chaos, Dürre Eierbeutel, Eis, Erster Offizier, Exoskelett, Gas, Generation, Grundwasser, Hals, Instinkt, Kreis, Landkarte, Leben, Metall, Nahrungskette, Natur, Oberste Direktive, Optimismus, Privatsphäre, Provokation, Schönheit, Sonntag, Spiegel, Stamm, Staub, Stein, Stoßtrupp, Sturm, Terror, Tod, Traum, Unschuld, Ureinwohner, Verdampfung, Wartung, Wissenschaftsoffizier, Zerstörung, Zunge

Externe Links[Bearbeiten]