Riker : 2 = ?

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Als die Enterprise zum Planeten Nervala IV kommt, finden sie einen Riker, der als Transporterunfall vor acht Jahren entstanden ist und ein Abbild von William Riker ist.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

In diesem Abschnitt der Episoden­beschreibung fehlt noch die Kurzfassung des Inhalts. Diese sollte eine Länge von 150 bis 250 Wörtern für TOS/TNG/DS9/VOY/ENT/DSC/PIC-Episoden, 75 bis 125 Wörtern für TAS/Short Treks/LDS-Episoden und 300 bis 500 Wörtern für Filme nicht unter-/überschreiten. Begriffe werden in der Kurzfassung nicht verlinkt. Zögere nicht und trage eine kurze Zusammenfassung der Episode nach.

Langfassung[Bearbeiten]

Prolog: Konzertabbruch[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Sternzeit 46915.2
Die Enterprise befindet sich im Orbit von Nervala IV und wartet auf eine Gelegenheit, wissenschaftliche Daten wiederzubeschaffen, die dort von Forschern der Sternenflotte zurückgelassen wurden, als diese vor acht Jahren evakuiert werden mussten.
Riker spielt im Zehn Vorne.

Im Zehn Vorne findet gerade ein Auftritt von Will Riker statt, der auf seiner Posaune Jazz mit drei weiteren Musikern für Crewmitglieder spielt. Deanna Troi und Beverly Crusher unterhalten sich an der Theke. Am Ende des ersten Liedes erhält die Band viel Beifall und Will fragt nach einem Wunschtitel, worauf Deanna fest auf "Nightbird" besteht. Riker allerdings gefällt dieser Vorschlag nicht, da er seit zehn Jahren versucht, das Solo im Lied "in den Griff zu kriegen", wie wir von Deanna erfahren. Kurz vor Beginn des Solos fordert Data ihn über Intercom auf, zur Brücke zu kommen. Riker ist, im Gegensatz zu den Zuhörern, sehr erfreut. Er geht noch kurz an Troi und Crusher vorbei und sagt, dass der Gong ihn gerettet hat.

Auf der Brücke angekommen, informiert Data Riker darüber, dass sie wahrscheinlich früher auf die Oberfläche von Nervala IV beamen können. Der Transporter kann aufgrund eines Verzerrungsfeldes nicht stetig zur Oberfläche beamen. Doch mit Hilfe der Transportlogbücher der USS Potemkin von der damaligen Evakuierung gelang es Geordi La Forge und Data, die Transporter zu modifizieren. Somit sind die Transporter effizienter als die, die vor acht Jahren auf der Potemkin verwendet wurden. Riker ist darüber glücklich, da er vor acht Jahren selbst fast auf der Station auf Nervala IV bleiben musste. Das Transportfenster wird sich in 97 Minuten öffnen. Jedoch haben sie nur begrenzt Zeit auf die Datenbank zuzugreifen, da sich das Verzerrungsfeld periodisch verstärkt und einen Transport unmöglich macht. Doch in den folgenden drei Tagen öffnen sich zwei zusätzliche Transporterfenster, da der Planet der Sonne nah ist. Die nächste Möglichkeit für Transporte zur Oberfläche ergibt sich danach erst wieder in acht Jahren, wenn die Umlaufbahn den Planeten so nah an die Sonne heranführt, dass sich das Verzerrunggsfeld auflöst. Riker soll das Außenteam informieren, dass sie planmäßig aufbrechen, während er den Captain informiert.

Riker, Data und Worf beamen in die Station, wo Riker bemerkt, dass sich das Chaos von vor acht Jahren aufgelöst hat. Es sehe vollkommen anders aus. Data nimmt mit seinem Tricorder derweil Scans vor. Worf spekuliert, dass ein anderes Schiff in das Verzerrungsfeld geraten und abgestürzt ist. Die Überlebenden könnten hier Schutz gesucht haben. Kurz danach ortet Data einen Humanoiden, der sich ihnen nähert. Er befindet sich 40 Meter östlich und kommt näher. Sie beziehen Stellung und halten sich mit ihren Phasern bereit, sich zu wehren. Kurz darauf betritt der Humanoid den Raum, es ist Riker. Die beiden Riker blicken sich fragend an.

Akt I: Ein zweiter Riker[Bearbeiten]

Riker trifft auf sein Ebenbild.

Riker fragt den zweiten Riker nun, wer er ist und dieser eriwdert die Frage. Riker stellt sich als Commander William Riker vom Föderationsraumschiff Enterprise vor. Der andere Riker antwortet, dass dies unmöglich ist, weil er Will Riker ist. Data fragt ihn, wie er hergekommen ist. Der andere Riker erzählt, dass er vor acht Jahren mit einem Team hier war, um die Station zu evakuieren. Riker fragt, auf welchem Schiff er war und er antwortet, dass er auf der Potemkin war. Data fragt, wieso er nicht auch auf die Potemkin zurückkehrte. Der zweite Riker erklärt, dass er als letzter hochgebeamt werden sollte. Das Verzerrungsfeld muss den Transporter gestört haben und es gelang nicht, ihn zu erfassen. Er versuchte Kontakt mit dem Schiff aufzunehmen, konnte die Interferenzen aber nicht überwinden. In der Sternenflottendatei sei sicher vermerkt, dass er seit diesem Tag vermisst wird. Riker erwidert nun, dass es so aber nicht passiert ist. Er war der letzte, aber er wurde zur Potemkin hochgebeamt. Thomas fragt, ob sie ihm nicht glauben. Riker sagt, dass es nicht darum geht, ob sie ihm glauben. Allerdings könne nur eine der Geschichten wahr sein. Dann fragt er den zweiten Riker, ob er bereit ist, sich von ihrem Arzt untersuchen zu lassen. Riker befiehlt Worf ihn auf die Krankenstation zu bringen und den Captain zu unterrichten. Worf lässt sich nun hochbeamen.

Auf der Krankenstation der Enterprise wird Lieutenant Will Riker untersucht. Er berichtet, dass er unter der Station etwas reparierte, als ein Felsbrocken seinen Arm traf und ihn brach. Er hat ihn selbst geschient. Captain Jean-Luc Picard betritt nun die Krankenstation und stellt sich vor. Er bittet um Verständnis dafür, dass sie seine Geschichte überprüfen müssen. Crusher bestätigt, dass er genetisch Will Riker ist. Er fragt, ob es denkbar ist, dass er geklont worden ist. Crusher verneint dies, weil sie keinerlei genetische Abweichung gefunden hat. Sie hat daher Scans ihrer Gehirnstruktur gemacht. Diese Muster sind so einzigartig, wie Fingerabdrücke. Abgesehen von winzigen Abweichungen sind sie identisch. Picard fragt, ob man diese nicht auch klonen könnte. Jedoch verneint Dr. Crusher dies, da diese durch Erfahrungen geprägt werden, überwiegend aus frühester Kindheit. Picard fragt, ob er es erklären kann. Der zweite Riker sagt, dass er Will Riker ist. Er weiß nicht, wer auf die Potemkin zurückkehrte, er war es jedenfalls nicht. Picard informiert ihn, dass sein Ingenieur die Transporterlogbücher der Potemkin überprüft und sie dort vielleicht einen Hinweis finden werden. Zunächst werden sie ihm ein Quartier zuweisen. Da die Replikatoren auf der Station nicht mehr funktionieren, freut er sich schon auf ein gutes Essen.

La Forge erklärt, wie der zweite Riker entstanden ist.

In der Beobachtungslounge findet wenig später eine Besprechung der Offiziere statt. La Forge berichtet, dass es offenbar in dem Moment, als Riker gebeamt wurde, es einen massiven Energiestoß im Verzerrungsfeld gab, dass den Planeten umgibt. Der Transporterchief hatte durch einen zweiten Eindämmungsstrahl versucht, Störungen durch das Verzerrungsfeld zu kompensieren. Data sagt, dass dies ein interessanter Versuch war und er versucht haben muss, die beiden Transportermuster im Transporterpuffer zu reintegrieren. La Forge sagt, dass das eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre, steht auf und geht zur Computertafel. Allerdings hat der ursprüngliche Eindämmungsstrahl gereicht, um Rikers Muster sicher zur Potemkin zu bringen. Der zusätzliche Strahl wurde durch das Verzerrungsfeld zur Oberfläche reflektiert. So wurde ein zweiter Riker materialisiert und beide sind gleich. Riker fragt, wie das zweite Muster seine Unversehrtheit bewahren konnte. La Forge sagt, dass der Eindämmungsstrahl genau dasselbe Phasendifferenzial gehabt haben muss, wie das Verzerrungsfeld. Riker fragt, welcher "Riker" real sei. La Forge sagt, dass es beide sind. Sie wurden beide aus demselben Muster materialisiert. Crusher ergänzt, dass sie bis zum Beamen diesselben Personen waren. Doch sie haben in den vergangenen acht Jahren verschieden Leben gelebt, Commander Riker und Lieutenant Riker sind also fast so etwas wie Zwillinge, wie es Picard erklärt. Egal wie bizzarr es ihnen erscheinen mag, sie haben jetzt zwei Will Rikers an Bord und werden alles tun, dass Thomas Riker sich hier wohl fühlt. Riker sagt, dass er Computer auf der Station immer noch nicht voll betriebsfähig ist und sie Probleme haben, die Datenbank abzurufen. Einige seiner Bauteile sind entfernt worden. Offenbar hat Thomas Riker versucht den Strahlungsschild der Station am Laufen zu halten. Picard fragt, ob er sich soweit reparieren lässt, dass sie auf ihn zugreifen können. Picard meint, dass Thomas Riker ihnen vielleicht helfen kann. Dr. Crusher ist unsicher, ob sie ihn wieder runterbeamen sollten, da er lange allein dort unten war, bevor sie ihn richtig einschätzen können. Troi will ihn fragen und Picard bedankt sich für das Angebot.

Thomas Riker trinkt in seinem Quartier aus einem Glas Whiskey. Als es klingelt, bittet er den Besuch herein und Troi tritt ein. Als Deanna in Lieutenant Rikers Quartier eintritt, begrüßt er sie herzlich und küsst seine Imzadi.

Akt II: Freudiges Wiedersehen und Probleme bahnen sich an[Bearbeiten]

Riker freut sich Troi wieder zu sehen.

Doch Deanna weist Riker ab. Deanna erklärt Will, dass Commander Riker und sie beschlossen haben, nur noch Freunde zu sein. Will hat kurz nach der Evakuierung von Nervala IV eine Beförderung für seinen tapferen Einsatz erhalten und entschied, dass für ihn die Karriere wichtiger ist. Es blieb keine Zeit für andere Dinge. Sie sahen sich erst wieder, als sie auf die Enterprise versetzt wurden. Inzwischen hatten sich ihre Gefühle füreinander geändert und sie sind nur noch gute Freunde. Sie setzen sich nun auf die Couch. Riker erinnert sich an ihr letztes Treffen an den Janaran-Fällen auf Betazed, bevor er mit der Potemkin abflog. Sie wollten sich sechs Wochen später auf Risa treffen. Troi sagt, dass es dazu nie kam. Thomas meint, dass es natürlich nicht dazu kam. Troi erklärt ihm aber, dass Commander Riker und sie niemals dort waren. Nach seiner Beförderung war ihm seine Karriere wichtiger. Sie blieben in Kontakt, sahen sich aber erst wieder, als sie zwei Jahre später auf die Enterprise versetzt wurden. Lieutenant Riker sagt, dass er eine Menge Zeit hatte, als er unten auf der Station war. Manchmal war er so einsam, dass er dachte, er verliert den Verstand. Er hat es nur überlebt, weil er sich vorstellte, dass er sie wiedersheen würde, wenn er noch einen weiteren Tag übersteht. Troi sagt, dass sie weiß, dass er es sich anders vorgestellt hat. Jedoch heißt dies nicht, dass er keine Zukunft vor sich hätte. Picard bat ihn, sie auf die Station zu begleiten. Thomas sagt, dass er den Computer so modifiziert hat, dass wahrscheinlich niemand außer ihm schlau daraus wird. Er ist ihnen gerne behilflich. Troi teilt es dem Captain mit. Dann verabschiedet sie sich. Lieutenant Riker sagt, dass es lange her ist, dass sie zusammen waren. Ihre Gefühle mögen sich geändert haben, aber seine haben es nicht. Troi verabschiedet sich nun und verlässt sein Quartier.

Riker hat Ärger mit seinem anderen Ich.

Im Transporterraum meldet ein Lieutenant, dass sich die Phasenverzerrung verringert hat und sie in 42 Sekunden beamen können. Sie haben 36 Minuten Zeit. Worf sagt, dass Lt. Riker noch fehlt. Riker will ihn gerade lokalisieren, als er zur Tür hereinkommt. Worf und Riker ermahnen den Lieutenantn, dass Pünktlichkeit oberstes Gebot ist. Als sie amterialisieren, informiert er sie, dass er fast alle Energie auf eine Konsole umgeleitet hat, um Energie zu sparen. Riker befiehlt Data und Worf das primäre EPS-System zu überprüfen. Sie sollen auch Energie zu den anderen Konsolen umleiten. Lieutenant Riker sagt Riker, dass er Energie zum Hauptkern der Station unter ihnen verlegt hat. Riker fragt, wie sie Zugriff von hier aus erlangen. Lieutenant Riker sagt, dass durch seismische Aktivität die Servo-Verbindungen beschädigt wurden und es vielleicht nicht möglich ist. Er wird versuchen die Kommandobahnen anzuzapfen. Commander Riker soll inzwischen versuchen den Datenverteiler abzuschalten. Er hat sich überlegt, ob sie Dad nicht wissen lassen sollten, was passiert ist. Lieutenant Riker sagt, dass er sich er begeistert ist zu hören, dass es jetzt zwei von ihnen gibt. Riker sagt, dass sie sich inzwischen ganz gut zusammengerauft haben. Lieutenant Riker meint, dass er ganz gut damit zurecht gekommen ist, dass er ihn eine Weile nicht mehr gesehen hat. Dabei möchte er es belassen. Er fragt, ob er Kontakt aufgenommen habe. Riker verneint dies. Ihr Vater kam an Bord, um ihm mitzuteilen, dass er die USS Aries übernehmen könne. Lieutenant Riker fragt, wie er reagierte, als er das Kommando ablehnte. Riker antwortet, dass er es natürlich nicht verstanden hat. Ausnahmsweise ist er mit ihm einer Meinung. Da kommen Data und Worf zurück und melden, dass die die Kupplung des primären EPS durchgebrannt ist. Sie müssen die ganze Einheit austauschen. Thomas hat nun Zugriff auf die Kommandobahnen. Riker sagt, dass es nicht funktioniert. Lieutenant Riker sagt, dass die Servo-Verbindung beschädigt sein muss. Sie müssten unter die Station gehen und es dort reparieren. Data sagt, dass sie weniger als drei Minuten Zeit haben. Lieutenant Riker will hier bleiben und die Sache erledigen, bis sie zurückkommen. Riker sagt, dass dies wegen der seismischen Aktivität zu gefährlich ist. Lieutenant Riker sagt, dass er weiß, wo es gefährlich ist. Riker will während des dritten Fensters zurückkehren und hier oben von einer anderen Konsole aus, zugreifen. Riker ruft La Forge und lässt das Team hochbeamen. Lieutenant Riker wil hier bleiben und weiterarbeiten. Als er losgeht, folgt Riker ihm. Er befiehlt dem Lieutenant hochzubeamen.

Akt III: Probleme mit dem anderen Ich[Bearbeiten]

La Forge wundert sich, was Troi im Maschinenraum sucht.

Deanna ist in ihrem Quartier und holt sich valerianischen Wurzeltee aus dem Replikator. Als sie trinken will, bemerkt sie eine Schriftrolle auf ihrer Obstschale. Sie rollt den Brief auf und liest darin, dass sie nach Transporterraum 3 kommen soll. Es sei wichtig. Sie macht sich auf den Weg und findet dort auf der Konsole einen weiteren Brief mit einer Blume liegen. Sie liest den Brief, der ein Gedicht enthält, das sie auffordert zum Warpkern zu gehen. Dort wiederum befindet sich ein weiterer Brief mit einem Gedicht. La Forge fragt sie, ob er ihr helfen kann, doch diese bedankt sich für das Angebot. Sie geht in den Turbolift und isst die mitgelieferte Praline. Dann geht sie ins Zehn Vorne, wo ein Päckchen auf sie wartet. In ihm befindet sich eine Tafel, in die ein Bild der Janaran-Fälle eingeritzt ist. Diese Tafel stammt von Lieutenant Riker, der sich nun zu Deanna begibt. Deanna freut sich sehr. Sie fragt, woher er das habe. Riker antwortet, dass er es vor ein paar Jahren auf der Station gemacht hat. Sie ist überrascht und Riker erklärt, dass er zunächst keinen Phaserstrahl erzeugen konnte, der fein genug war. Es folgt ein Gespräch zwischen beiden. Riker erklärt, seine Karriere fortsetzen zu wollen. Er ist es gewohnt, zu tun und zu lassen,w as wer will und wann er es will. Nun müsse er sich wieder an Befehle erinnern. Er erzählt, dass er auf der Station öfters daran dachte, sich sehr anzustrengen und Deanna spüren lassen, dass er lebt und sie ihn sucht. Er meint, dass es komplizierter geworden ist, als wie er es sich vorgestellt hat. Er hat sehr oft über sie nachgedacht und hoffte wochenlang, dass sie einen Weg finden, durch das Verzerrungsfeld zu beamen. Er glaubte, die Sternenflotte wäre überzeugt, er sei beim Beamen umgekommen. Dann stellte er sich seine Gedenkfeier vor. Deanna offenbart, dass sie enttäuscht über das Ende ihrer Beziehung war. Dann hörte sie immer seltener von ihm. Sie wusste, dass seine Karriere sie entzweien könnte, doch sie wollte nicht wahrhaben, dass sie getrennt waren. Manchmal sah sie auch zum Himmel hinauf und stellte sich vor, dass er fühlen könnte, dass ihre Gedanken bei ihm sind. Vielleicht würden sie eines Tages zum selben Stern hinaufblicken. In gewisser Weise waren ihre Gedanken bei ihm.

Captain Picard trinkt gerade in seinem Raum eine Tasse Earl Grey, als es klingelt. Er bittet den Besuch herein und Riker betritt den Raum. Picard sagt, dass laut Lieutenant Riker ein Zugang nur durch die unterirdischen Höhlen möglich ist. Riker weist darauf hin, dass diese durch die seismische Aktivität instabil sind und es viel zu riskant sei. Er ist neulich unten gewesen und meint das Risiko sei minimal. Riker will trotzdem von einer der Konsolen zugreifen. Picard wendet ein, dass wenn dies nicht gelingt, würden sie erst in acht Jahren eine neue Chance erhalten. Riker sagt, dass Lt. Rikers Plan gefährlicher, aber riskanter ist. Riker will daher einen weniger gefahrvollen Plan ausarbeiten. Picard ist sich jedoch sicher, dass Lieutenant Riker ihm helfen wird. Riker will mit ihm reden und verlässt dann den Raum.

Thomas Riker küsst Deanna Troi.

Lieutenant Riker arbeitet im Maschinenraum, als Commander Riker eintritt. Dieser herrscht ihn an, dass er seinen nächsten Plan zuerst mit ihm besprechen solle. Lieutenant Riker sagt, dass er gestern auf der Station mit ihm reden wollte, doch der Commander habe ihn nicht anhören wollen. Commander Riker erwidert, dass er sich seinen Plan angehört hatte und ihn ablehnte. Lieutenant Riker fragt, was der Captain entschieden hat. Riker antwortet, dass er entschieden hat, der Empfehlung des Lieutenants zu folgen. Jedoch ginge es nicht darum. Lieutenant Riker fragt schnippisch nach. Riker sagt, dass er sich irrt, wenn er denkt, dass er sauer ist, weil der Captain seiner Empfehlung nicht gefolgt ist. Er befolge dessen Befehle. Dann stellt er seinen Rang klar und sagt, dass für Lt. Riker kein Platz im Außenteam sei, wenn er seine Befehle nicht ausführen könne. Um 14 Uhr sollen sie sich in der Aussichtslounge treffen, um einen Einsatzplan auszuarbeiten.

Bei einem Training von klingonischen Übungen von Deanna und Beverly erzählt Deanna über ihre Gefühle zu Lieutenant Riker. Sie kann ihre Gefühle zwischen beiden Rikers nicht unterscheiden. Crusher sagt, dass nur weil es zwischen ihr und Commander Riker aus ist, müsse es ihrer Beziehung zu Lieutenant Riker nicht genauso ergehen. Als Lieutenant Riker auftaucht, macht Beverly Schluss und geht. Troi will noch etwas sagen, resigniert dann aber und macht weiter. Riker erkundigt sich, um welche Übungen es sich handelt und vermutet eine Art Tai Chi Chuan. Troi erklärt, dass es eine klingonische Übung ist, in der Worf einen Kurs gibt. Riker meint, dass die Formen sehr ähnlich sind und versucht sie auch. Sie übern weiter. Deanna wirft Riker zu Boden und sie küssen sich leidenschaftlich.

Akt IV: Rivale Riker[Bearbeiten]

Im Zehn Vorne trifft Deanna Commander Riker. Dieser sagt sofort, dass sie nicht seine Erlaubnis brauche, wenn sie mit dem anderen Riker zusammen sein wolle. Er meint, dass er diesen Blick von früher kenne. Troi sagt, dass sie beide im Laufe der Zeit andere Beziehungen hatten. Aber diese ist anders. Riker sagt, dass es ihm irgendwie schmeichelt. Seit er an Bord gekommen ist, denken sie über die Entscheidung nach, die sie damals trafen. Riker bittet sie, auf der Hut zu bleiben. Troi sagt, dass sie von ihren Problemen weiß. Riker hat keine Einwände gegen eine Beziehung zwischen Deanna und Lieutenant Riker, doch er warnt sie, sie könne schließlich wieder enttäuscht werden.

Die beiden Riker pokern.

In Rikers Quartier spielen Data, Worf und Commander Riker Poker. Riker gewinnt gerade mit einem vollen Boot mit Königen. Dann dankt er Worf und Data für ihre "Spenden". Da kommt Lieutenant Riker dazu. Commander Riker lädt ihn ein, mitzuspielen. Data sagt, dass man alle fünf Karten austauschen darf und es kein Limit gibt. Dann bittet er um die Einsätze. Worf passt umgehend, während die beiden Rikers immer höher gehen. Schließlich steigt auch Data aus. Riker sagt, dass er zu lange vor dem Spiegel geübt hat, um auf das Gesicht des Lieutenants reinzufallen. Er weiß, was er will und er wisse, was er habe. Er könne von Glück reden, wenn er es auch schaffe. Der Lieutenant geht nun mit und erhöht um 300. Riker sagt, dass er jetzt weiß, dass er blufft. Dann geht er mit und erhöht um alles, was der Lieutenant noch übrig hat. Dieser passt. Dann steht er auf und sagt, dass Commander Riker in allem das bessere Händchen habe und geht.

Thomas Riker spricht mit Deanna über ihr Leben.

Troi macht sich vor dem Spiegel zurecht, als es klingelt und Lt. Riker eintritt. Er entschuldigt sich für sein Eindringen, will aber etwas mit ihr besprechen. Er informiert Deanna, dass Picard ihm einen Posten auf der USS Gandhi verschafft hat. Da er schon lange nicht mehr im Dienst war, will er diese Gelegenheit nicht auslassen. Troi fragt, wann er abreisen wird. In einer Woche wird er die Enterprise verlassen. Er meint, dass er nach sechsmonatigem Dienst berechtigt ist, seine Familie an Bord zu holen. Wenn sie heiraten würden, könnten sie wieder zusammen sein. Troi erinnert ihn, dass er dasselbe sagte, bevor er auf die Potemkin versetzt wurde. Riker antwortet, dass er das wisse und nur etwas aufgehalten wurde. Troi fragt, was sih zwischen ihnen abgespielt hätte, wenn es nicht so gekommen wäre. Riker sagt, dass er nicht den Fehler gemacht hätte, sie zu verlassen. Troi sagt, dass sie die Trennung von Riker nicht noch einmal durchmachen wolle. Riker erklärt, dass er ihr nicht wehtun wolle. Troi sagt, dass sie sehr hart gearbeitet hat, um sich ein Leben auf der Enterprise aufzubauen. Riker sagt, dass er nicht hier bleiben kann, wenn "er" auch an Bord ist. Deanna ist enttäuscht davon, sie will auf der Enterprise bleiben, doch sie erklärt, dass ihre Beziehung nicht vorbei ist. Sie weiß aber nicht, ob sie ihr Leben so radikal verändern kann. Vielleicht bräuchten sie nur etwas Zeit.

Akt V: Riker in Gefahr[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Nachtrag
Das dritte Transportfenster hat sich geöffnet und das Außenteam unternimmt den letzten Versuch Zugriff auf die Datenbank zu erlangen.
Data und Worf sprechen über die Einzigartigkeit einer Person.

Lieutenant Riker sagt Worf, dass sobald die Verbindung hergestellt wurde, er die Verbindung auf diese Konsole legen könne. Dann will er mit Data losgehen. Commander Riker stellt jedoch klar, dass er Lieutenant Riker begleiten würde. Riker sagt, dass die Reparatur einer Servo-Verbindung nicht weiter schwierig ist und sie beide das auch schaffen würden. Data fragt Worf inzwischen, ob er Schwierigkeiten hätte, mit einem Doppelgänger von sich selbst zurecht zu kommen. Worf denkt schon. Data fragt nach dem Grund. Worf antwortet, dass der Grund ist, dass es nicht leicht ist mit ihm auszukommen. Data erwidert, dass das aber bei Commander und Lieutenant Riker schon der Fall ist. Dennoch haben sie Schwierigkeiten miteinander auszukommen. Er hat festgestellt, dass Menschen Wert auf ihre Einzigartigkeit legen und das Gefühl sich von allen anderen zu unterscheiden. Ein Doppelgänger beeinträchtige dieses Gefühl. Data fragt, ob das der Grund für die Reibereien sein könnte. Worf sagt, dass man in seinem Doppelgänger vielleicht auch nur etwas sieht, dass man an sich selbst gar nicht leiden kann.

Riker und Riker betreten den Kontrollraum. Lt. Riker weist auf den Kern und der Commander fragt, ob er auf etwas wartet. Lt. Riker sagt, dass er auf seinen befehl wartet und fragt, wie er sich dorthin begeben soll. Commander Riker sagt, dass er häufig hier unten war und sicher den besten Weg kenne. Lt. Riker bejaht dies und geht dann weiter. Da ertönt ein Alarm am Tricorder von Lieutenant Riker. Dieser meldet, dass Ionenstrahlung entweicht. Commander Riker fragt wieso er das nicht gemeldet hat. Der Lieutenant antwortet, dass dies nie der Fall war. Der Schaden müsse erst kürzlich entstanden sein. Riker sagt, dass sie bei einer Reparatur keine Zeit mehr für den Zugriff auf den Computerkern haben. Daher geht er zu einer Tafel und lässt Lt. Riker nochmals scannen. Dieser sagt, dass die Strahlungswerte auf normales Niveau fallen. Commander Riker sagt, dass der Lieutenant das nächste Mal nicht so leicht aufgeben solle. Als sie über eine Brücke zum Computerkern gehen, stürzt diese ein, als der Lieutenant darüber geht. Commander Riker hilft seinem Ebenbild, sich wieder auf die Brüstung heraufzuziehen, nachdem der Lieutenant schon will, dass er andere loslässt. Riker sagt, dass er klettern solle und der Lieutenant schafft es hoch. Dann blickt er noch einmal runter und geht zum Commander.

Riker rettet sein anderes Ich.

Data und Worf erkennen, dass sie die Servo-Verbindung zum Kern hergestellt haben und sie mit der Datenübertragung beginnen können.

Beide Rikers sind wieder auf Nervala IV und begeben sich unter die Station. Der direkte Weg ist durch ein Leck in einem Rohr versperrt, aus dem Ionenstrahlung austritt. Commander Riker schaltet die Leitung ab, denn Lieutenant Riker ist nicht kooperativ. Die Brücke, über die sie auf dem Weg zum Computerkern gehen müssen, stürzt ein, als Lieutenant Riker darüber geht. Commander Riker hilft seinem Ebenbild, sich wieder auf die Brüstung heraufzuziehen, nachdem sein "Zwilling" schon alle Hoffnung aufgegeben hat und darum gebeten hat, fallen gelassen zu werden, denn einer müsse ja die Station wieder verlassen. Sie stellen die Verbindung zum Kern wieder her.

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Sternzeit 46920.1
Alle Daten von der Nervala- Station konnten übermittelt werden. Wir sind nun auf dem Weg zu dem Treffen mit der Ghandi.
Beide Riker verabschieden sich.

Lieutenant Riker packt in seinem Quartier gerade, als es klingelt. Auf sein Kommando hin, tritt Deanna Troi ein. Sie hörte, dass die Gandhi zu einer Landvermesserungsmission in den Lagana-Sektor fliegt. Riker sagt, dass sie allein für den Flug vier Monate brauchen. Troi kann ihn nicht begleiten, was Riker nicht schockiert. Riker übergibt seinem jüngeren Ich die Posaune, da sein Quartier voll mit Sachen ist, die eigentlich ihnen beiden gehören und zumindest dieses Stück wolle er ihm überlassen. Der zweite Riker ist begeistert darüber und dankbar dafür. Lieutenant Riker möchte sich nun Thomas Riker nennen, Wills zweiter Vorname. Commander Riker hat dieser Name nie gefallen, doch Thomas mag ihn umso mehr. Riker meint, dass sie sich offensichtlich sehr unterscheiden. Dann will er gehen und nimmt die Posaune und seinen Koffer. Er küsst Deanna ein letztes Mal und sagt, er wird noch etwas länger auf sie warten. Dann geht er, dreht sich nochmal zu Riker und sagt, dass er gut auf sie aufpassen solle. Dann verlässt er den Raum. Deanna und Will blicken sich an, Riker streckt seinen Arm aus und sie verlassen das Quartier Hand in Hand.

Dialogzitate[Bearbeiten]

nachdem Data ihn zur Brücke gerufen hat

Riker
Der Gong hat mich gerettet!

zum zweiten Riker

Riker
Wer sind Sie?
Zweiter Riker
Wer sind Sie?

zu Deanna, die über den letzten Abend mit Lieutenant Riker berichtet

Crusher
Er ist nicht Will … Er ist Will, aber … Sie wissen, was ich meine!

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Story und Drehbuch[Bearbeiten]

Allgemeines[Bearbeiten]

Ursprünglich sollte William Riker in der Folge sterben und Data sollte der neue erste Offizier werden. Lt. Thomas Riker sollte als festes Crewmitglied der Enterprise dann Datas Platz an der Ops übernehmen.

Bezüge zu anderen Episoden (Kontinuität)[Bearbeiten]

Der deutsche Titel der Folge greift die TOS-Folge Kirk : 2 = ? auf, in der auch Captain Kirk in zwei Personen geteilt wurde.

In DS9: Defiant kommt es zu einem Wiedersehen mit Thomas Riker, der, mittlerweile zum Maquis übergelaufen, dort die USS Defiant (NX-74205) entführt.

Produktionsnotizen[Bearbeiten]

Mae Jemison ist die erste echte Astronautin, die in Star Trek zu sehen war.

Die beiden Rikers lassen sich aufgrund ihres Bartes auseinanderhalten. Thomas Rikers Bart ist dichter als Wills. William trägt die Haare nach hinten gekämmt, Thomas seitlich gescheitelt.

Trivia[Bearbeiten]

Zum ersten Mal führt LeVar Burton Regie.

Sonstiges[Bearbeiten]

In der Szene, als Thomas Riker an der gebrochen Brücke abzustürzen droht, trägt er für einige Sekunden eine falsche Uniform, und zwar eine ähnlich von Voyager/DS9, jedoch mit vollständig gelben Armen. Vermutlich grenzte die Riker-unübliche und nicht maßgeschneiderte gelbe TNG-Uniform die Bewegungsfreiheit bei diesem Stunt ein, sodass eine flexiblere Alternative verwendet werden musste.

Merchandising[Bearbeiten]

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung[Bearbeiten]

Filmfehler[Bearbeiten]

In der deutschen Synchronisation sagt Troi, dass die Gandhi zu einer Landvermessungsmission aufbricht. Im Original ist jedoch stattdesen von Terraforming die Rede.

Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Hauptdarsteller
Patrick Stewart als Captain Jean-Luc Picard
Ernst Meincke
Jonathan Frakes als Commander William T. Riker / Thomas Riker
Detlef Bierstedt
LeVar Burton als Lt. Commander Geordi La Forge
Charles Rettinghaus
Michael Dorn als Lieutenant Worf
Raimund Krone
Gates McFadden als Doktor Beverly Crusher
Ana Fonell
Marina Sirtis als Counselor Deanna Troi
Ulrike Lau
Brent Spiner als Lt. Commander Data
Michael Pan
Gaststars
Doktor Mae Jemison als Lieutenant J.G. Palmer
Ellen Rappus
nicht in den Credits genannt
Michael Braveheart als Martinez
Carl David Burks als Russell
Cameron als Kellogg
Tracee Lee Cocco als Lieutenant Junior Grade (Abteilung Technik/Sicherheit)
John Copage als Sternenflottenoffizier (Abteilung Wissenschaft/Medizin)
Hal Donahue als Lieutenant (Abteilung Kommando/Navigation)
Goldie Ann Gareza als Zivilistin
Kerry Hoyt als Fähnrich (Abteilung Technik/Sicherheit)
Arvo Katajisto als Torigan
Michael Moorehead als Fähnrich (Abteilung Wissenschaft/Medizin)
Richard Sarstedt als Fähnrich (Abteilung Kommando/Navigation)
Noriko Suzuki als Fähnrich (Abteilung Technik/Sicherheit)
Talbot als Kellnerin im Zehn Vorne
6 unbekannte Darsteller als Zivilisten an Bord der USS Enterprise-D, davon:
  • … als außerirdischer Musiker
  • … als Bassspielerin
  • … als Kellner im Zehn Vorne #1
  • … als Kellner im Zehn Vorne #2
  • … als Schlagzeuger
  • … als Zivilist
3 unbekannte Darsteller als Besatzungsmitglieder der USS Enterprise-D, davon:
  • … als Sternenflottenoffizier (Abteilung Technik/Sicherheit)
  • … als Sternenflottenoffizierin (Abteilung Kommando/Navigation)
  • … als Transporteroffizier (nur Stimme)
Stuntmen/Stuntdoubles/Stand-Ins
David Keith Anderson als Stand-In für LeVar Burton
Carl David Burks als Stand-In für Brent Spiner
Michael Echols als Stand-In für Michael Dorn
Nora Leonhardt als Stand-In für Marina Sirtis
Lorine Mendell als Stand-In für Gates McFadden
Tom Morga als Stuntdouble für Jonathan Frakes
Geoffrey Mutch als Lichtdouble für Jonathan Frakes
Mark Riccardi als Stuntdouble für Jonathan Frakes
Richard Sarstedt als Stand-In für Jonathan Frakes
Dennis Tracy als Stand-In für Patrick Stewart
Weitere Synchronsprecher
Michael Bauer als Begrüßender Mann
Michael Bauer als Sternenflottenoffizier im Zehn Vorne
Harald Dietl als Sprecher des deutschen Vorspanns
Uwe Jellinek als Mann am Bartresen

Verweise[Bearbeiten]

Ereignisse
2361
Institutionen & Großmächte
Föderation, Sternenflotte
Kultur & Religion
Gedenkfeier, Jazz, Mok'bara, Nightbird, Poker, Posaune, Tai Chi Chuan
Personen
Rikers Vater
Schiffe & Stationen
USS Aries, USS Gandhi, Nervala-Station, USS Potemkin
Orte
Beobachtungslounge, Janaran Fälle, Transporterraum 3
Astronomische Objekte
Betazed, Lagana-Sektor, Nervala IV, Risa
Wissenschaft & Technik
Heisenberg-Kompensator, Ionenstrahlung, Klon, Meter, Neuralmuster, Phasendifferenzial, Phaser, Replikator, Terraforming, Transportfenster, Transporter, Transporterpuffer, Transporterlogbuch
Speisen & Getränke
Valerianischer Wurzeltee
sonstiges
Beförderung, Erdbeben, Fingerabdruck, Monat, Osten, Spiegel, Woche, Zwilling