Der rechtmäßige Erbe

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Kahless kehrt zu seinem Volk zurück und möchte das Klingonische Imperium wieder aufbauen.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

In diesem Abschnitt der Episoden­beschreibung fehlt noch die Kurzfassung des Inhalts. Diese sollte eine Länge von 150 bis 250 Wörtern für TOS/TNG/DS9/VOY/ENT/DSC/PIC-Episoden, 75 bis 125 Wörtern für TAS/Short Treks/LDS-Episoden und 300 bis 500 Wörtern für Filme nicht unter-/überschreiten. Begriffe werden in der Kurzfassung nicht verlinkt. Zögere nicht und trage eine kurze Zusammenfassung der Episode nach.

Langfassung[Bearbeiten]

Prolog: Verspätung[Bearbeiten]

Es ist früh am Morgen und Commander Riker tritt seine Schicht auf der Brücke an. Er fragt ihn, ob die Nacht interessant war und der Androide antwortet, dass er sie außerordentlich interessant fand. Die seitliche Sensorenphalanx führte drei gesonderte Spektralanaylysen des Alawanir-Nebels durch. Dabei löst er Lieutenant Commander Data ab. Er lsst ihm den Bericht zukommen. Sein Bericht über die Nacht ist nicht besonders außergewöhnlich. Die Enterprise befindet sich auf Kurs zum Gariman-Sektor. Die Krankenstation hat um 6 Uhr einen Leichtverletzten aus der Abteilung für Exobiologie versorgt. Doch einer ist nicht rechtzeitig zur Ablöse erschienen: Lieutenant Worf ist noch nicht erschienen. Data sagt, dass er über eine Änderung des Dienstplans nicht informiert wurde. Riker sagt, dass er sich sonst nie verspätet. Dann ruft er Worf, doch dieser antwortet nicht. Daraufhin lässt er den Computer den Klingonen lokalisieren und dieser meldet, dass er in seinem Quartier ist. Mit einem Sicherheitsteam will Riker nach dem Rechten sehen, während Data das Kommando auf der Brücke erhält. Riker klingelt an der Tür. Worf öffnet die Tür nicht und so verschafft sich Riker durch Aufhebung der Sicherheitssperre Zutritt. Worfs Raum ist kaum wiederzuerkennen: sehr viele Kerzen statt der Beleuchtung, Worf scheint sich in einem Ritual zu befinden und sagt klingonische Verse auf. Riker fragt ihn, was er hier macht.

Akt I: Verstärkung[Bearbeiten]

Worf bekommt von Picard Sonderurlaub.

In Folge dieses Vorkommnisses stattet ihm Captain Picard einen Besuch ab und stellt den Chef der Sicherheit zur Rede. Worf richtet sich auf dem Sofa auf. Picard fordert ihn auf, aufzustehen. Picard sagt, dass er privat machen darf, was er will, solange es nicht den Betrieb des Schiffes betrifft. Das habe er missachtet. Worf entgegnet, es falle ihm schwer eine Erklärung zu geben. Picard antwortet, dass er es versuchen solle. Seit seiner Rückkehr aus dem Carraya-System fühle er sich leer. Picard fragt, ob es etwas mit den Klingonen zu tun hat, die er auf Carraya IV rettete. Dort habe er viel von seiner Kultur, von seinem Volk an einige junge Klingonen weitergegeben. Er erklärte ihre Bräuche und ihren Glauben. Dabei hat er auch von Kahless erzählt und wie er ihnen zu Stärke und Ehre verhalf und ihnen versprach, eines Tages zurückzukehren. Picard geht zu dem Schrein und fragt, ob er diese Gefühle wieder erwecken will. Worf bestätigt, dass er versucht hat, eine Vision von Kahless im Feuer in seinem Quartier erscheinen zu lassen. Picard sagt, dass er lieber das Holodeck hätte benutzen sollen, anstatt sein Quartier in Brand zu setzen. Worf sagt, dass es für diesen Zweck nicht angemessen gewesen wäre, da alles real sein müsse, wenn man Kahless herbeirufen will. Jedoch sei alles vergebens gewesen. Er habe sich ihm nicht gezeigt. Er hat Toq und den anderen den Glauben ans Sto'Vo'Kor vermittelt, wo Kahless sie erwartet. Dann bemerkte er aber, wie stark ihr Glaube war und er begann an der Stärke seines Glaubens zu zweifeln. Picard fragt, ob er seinen Glauben ans Sto'Vo'Kor verloren hat. Worf antwortet, dass man, um etwas zu verlieren, es erst besitzen müsse. Er ist nicht sicher, ob er je einen wahren Glauben hatte. Dann steht er auf und tritt Picard gegenüber. Er sagt, dass er seine Pflichten nicht hätte vernachlässigen dürfen. Picard sagt, dass das unentschuldbar, aber verständlich ist. Möglicherweise lasse sich das, was er sucht nicht auf der Enterprise finden. Vielleicht müsse er sich weitaus mehr in die klingonische Glaubenslehre vertiefen, um festzustellen, ob sie irgendwelche Wahrheiten enthält. Picard fragt, ob er irgendwo seinen Glauben eingehender erforschen könne. Worf antwortet, dass Boreth der Ort ist, wo die Anhänger von Kahless seine Wiederkunft erwarten. Picard sagt, dass Boreth mit einem Shuttle 12 Tage entfernt ist und beurlaubt Worf bis auf weiteres. Worf bedankt sich. Picard stellt aber auch klar, dass er von ihm erwartet, dass er seine Pflichten als Offizier gewissenhaft erfüllt, wenn er seinen Fuß wieder auf das Schiff setzt. Worf bestätigt dies. Bevor Picard das Quartier verlässt, sagt er, dass er hofft, dass Worf das finde was er sucht. Worf bedankt sich dafür.

Das Kloster von Boreth.

Bald darauf ist Worf im Kloster auf Boreth und sitzt mit anderen Klingonen um ein Feuer herum. Dabei spricht er Beschwörungsformeln. Plötzlich richtet sich ein Klingone auf, weil er Kahless sieht. Er steht vor ihm und will ihn. Er will ihn und dass er mit ihm geht. Nun steht er auf. Koroth sagt, dass Divok eine mächtige Vision hatte und Kahless will, dass er zu ihm nach Sto'Vo'Kor kommt. Er sei erst 19 und doch sei ihm ein Platz unter den geehrten Toten sicher. Dann lässt er ihn in seine Kammer bringen, wo er schlafen solle. Worf sieht dem ganzen enttäuscht zu.

Wenig später betritt Worf seine Kammer und legt eine Tasche auf den Tisch. Koroth tritt ein und fragt, ob er ihn verlässt. Worf antwortet, dass er zehn Tage hier ist und keine Vision hatte und keine Erkenntnisse gewonnen hat. Hier finde er nicht seinen Glauben. Koroth fragt, wie die Geschichte von dem Versprechen war. Worf antwortet, dass nachdem Kahless ihr Volk geeint und ihm die Ehrenrechte gegeben hatte, sah er, dass seine Arbeit getan war. Darauf sammelte er in einer Nacht seine Habseligkeiten und brach auf zur Stadtgrenze um sich zu verabschieden. Koroth erzählt weiter, dass das Volk weinte, weil niemand wollte, dass er von ihnen weggeht. Worf berichtet, dass Kahless sagte, dass sie Klingonen seien und niemanden außer sich selbst bräuchten. Er werde jetzt nach Sto'Vo'Kor gehen, doch eines Tages wird er zurückkommen. Dann zeigte er auf einen Stern, der hell am Himmel leuchtete und sagte, dass sie ihn dort suchen sollen. Koroth sagt, dass sie nun auf dieser Welt sind, die um diese Lichtquelle ihre Bahnen zieht. Es ist 15 Jahrhunderte her, seit er dieses Versprechen gab und sie warten immer noch. 10 Tage im Leben eines Klingonen seien nichts dagegen und er fragt, ob der Sohn von Mogh so leicht zu entmutigen ist. Er solle sein Herz für Kahless öffnen und ihm seine Fragen stellen. Er solle ohne Zögern und Zaudern handeln, wenn er das nicht könne, dann solle er besser auf sein Raumschiff zurückkehren.

Worf sitzt bald wieder vor dem Feuer und ein Klingone schüttet Kohlen nach. Worf spricht weiter ein Gebet. Da erscheint vor ihm Kahless und der andere Klingone läuft weg um die Anderen zu holen. Kahless tritt auf Worf zu und breitet seine Arme aus. Worf erhebt sich und ergreift Kahless' Hände. Er erkennt, dass er wirklich real ist. Kahless sagt, dass er zurückgekehrt ist.

Akt II: Verblüffung[Bearbeiten]

Der vermeintliche Kahless vor seinem Abbild.

Kahless und die Klingonen gehen in den Thronsaal. Dort ergreift er das Bat'leth. Koroth kommt hinzu und fragt, was sie dort machen. Divok erklärt, dass er Kahless sei. Koroth vergleicht den Mann mit dem Abbild an der Wand. Kahless fragt, ob er an ihm zweifelt. Dann fragt er nach der Geschichte, wie dieses Schwert geschmiedet wurde. Ein Klingone antwortet, dass sie niemand kennt, weil sie nicht in den heiligen Texten stehe. Kahless sagt, dass er sich in die Berge begab bis zum Vulkan von Kris'tak. Dann schnitt er eine Locke seines Haares ab und warf es in die Lava. Das Haar fing an zu brennen. Dann versenkte er es in den See von Lusor und formte es solange bis er dieses Schwert erhielt. Nachdem er es benutzt hatte, um Molor zu töten, gab er ihm einen Namen: Bat'leth, das Schwert der Ehre. Koroth sagt, dass er die Geschichte kennt. Die Geschichte dieses Schwerts ist nur den hohen Geistlichen bekannt. Sie wurde niemals niedergeschrieben, damit man Kahless, wenn er wiederkehrt, identifizieren könnte. Kahless sagt, dass er zurückgekehrt ist, weil in seinem Volk ein großes Verlangen danach besteht. Sein Volk bekämpfe sich in sinnlosen Kriegen gegeneinander, wodurch der Ruhm des klingonischen Geistes vernichtet werde. Ihre Wesensart ist verloren, doch noch sei es nicht zu spät. Er sei zurückgekehrt und werde sein Volk wieder führen. Koroth kniet nieder und ehrt mit den Anderen Kahless.

Worf sucht in seiner Kammer nach etwas, als Kahless eintritt und fragt, was er tut. Worf erklärt, dass er seinen Tricorder geholt hat. Kahless fragt, ob dies eine Waffe sei. Worf verneint dies und erklärt, dass es ein Werkzeug ist. Worf sagt, dass er damit vorhatte, festzustellen ob er echt ist. Kahless fordert ihn auf, seinen Tricorder zu benutzen. Worf scannt ihn und Kahless lacht dabei. Worf bestätigt, dass er ein Klingone ist. Kahless fragt, was er denn erwartet habe. Worf antwortet, dass es viele Möglichkeiten gibt, wie einen Formwandler oder eine holografische Projektion. Kahless sagt, dass es ihm gefällt, dass Worf skeptisch ist. Dieser fragt, woher er seinen Namen kennt. Kahless antwortet, dass sie sich schon einmal begegneten. Kahless erschien ihm in einer Vision in den Höhlen von No'Mat. Worf war damals noch ein Kind und er prophezeite ihm, dass er etwas tun würde, was kein Klingone zuvor getan hat. Kahless sagt, dass Worf immer noch an ihm zweifelt. Dieser antwortet, dass er es glauben möchte. Kahless bezeichnet dies als einen Anfang. Dann geht er.

Kahless fordert die Klingonen auf zu singen.

Ein Klingone informiert Kahless, dass Gowron der Führer des Hohen Rates ist und die gesamte Verteidigungsstreitmacht kommandiert. Wenn er sich gegen ihn stelle, drohe ihm Gefahr. Kahless sagt, dass er sich nicht zu sorgen brauche, weil sie an der Schwelle zu einer neuen Zeit stünden. Klingonen aus dem ganzen Reich würden sich unter seiner Flagge vereinen. Dennoch scheint Worf immer noch zu zweifeln. Er fragt Worf, ob er noch weitere Fragen stellen will. Kahless sagt, dass er sich nach drei Tagen fragt, ob dies alles sei, was er kann. Worf antwortet, dass Fragen die Weisheit seien, die jeder wahre Krieger besitze. Er solle nicht vergessen, dass es ein Führer es nicht nötig habe, auf Fragen seiner Untergebenen zu antworten. Es genüge wenn er sage, was zu tun ist und dann befolgen sie es. Wenn er sagt "lauft", dann laufen sie, wenn er sagt "kämpft", dann kämpfen sie und wenn er sagt "lasst euch töten" dann gehorchen sie. Worf sagt, dass er es nur tut, wenn er es würdig ist. Kahless lässt sich nun ein Bat'leth reichen und fordert Worf hereaus. Dieser lässt sich ein Bat*leth reichen und die beiden kämpfen. Worf schafft es Kahless einmal zu schlagen, doch dieser drängt ihn gegen den Tisch. Dann stehen sie wieder auf. Kahless beginnt zu lachen und fragt, was mit den Klingonen los ist. Er fragt, ob sie nur noch Zorn und Blutrünstigkeit in ihren Seelen haben. Sie würden nicht nur kämpfen um ihr Blut zu vergießen, sondern auch um ihren Geist zu bereichern. Zwei Krieger in den Kampf verbissen, kämpfend um ihre Ehre. Er fragt, wieso sie nicht anfangen zu singen, dass alle es hören. Sie sollen die Freude in ihren Herzen hören lassen. Nun beginnen die Klingonen zu singen.

Akt III: Verfremdung[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Sternzeit 46852,2
Die Enterprise befindet sich auf direktem Weg zum Planeten Boreth, um einen höchst ungewöhnlichen Gast an Bord zu nehmen.
Data und Worf sprechen über Spiritualität.

In der Beobachtungslounge berät man die Möglichkeiten. Doktor Crusher fragt nach noch mehr medizinischen Einzelheiten des Tricorderscans, wie ein anatomisches Profil oder einem neurophysiologischen Scan, doch die kann Worf nicht liefern. Dr. Crusher sagt, dass es sehr schwierig ist, eine Möglichkeit auszuschließen. Man kann noch nicht sagen, wer oder was diese Person ist. Vielleicht hat ein Wesen nur klingonische Gestalt angenommen, vielleicht ist er ein Bioreplikant oder vielleicht hat ein Klingone sich chirurgisch verändern lassen. Worf entgegnet, man solle noch nicht ausschließen, dass es sich tatsächlich auch um den echten Kahless handeln könne. Data sagt, dass das Erscheinen von Kahless in den Lavahöhlen genau so in den heiligen Texten beschrieben wurde. Riker respektiert Worfs Glauben, doch er kann kaum glauben, dass der Mann, den er auf Deck 8 abgeholt hat, übernatürlich ist. Worf wollte auch nicht sagen, dass er das ist. Er wollte nur auf die Möglichkeit hinweisen, dass sie nicht ausschließen können, dass er die Wahrheit sagt. Picard sagt, dass sie weder den Befehl haben, die Herkunft ihres Gastes zu untersuchen, noch irgendjemandem vorzuschreiben was er glauben soll. Sie sollen ihn nur zur klingonischen Heimatwelt bringen und werden ihn daher als ehrenwerten Gast behandeln. Dann endet die Besprechung und die Offiziere verlassen den Raum. Data spricht Worf an und fragt, wie er ermitteln will, dass er der echte Kahless ist, wenn keine empirischen Daten existieren. Worf antwortet, dass dies keine empirische Frage ist, sondern eine Frage des Glaubens. Data fragt, ob er glaubt, dass Kahless übernatürliche Eigenschaften haben kann. Data sagt, dass er als Androide an nichts glauben kann, was nicht rational erklärbar ist und fragt Worf nach seiner Meinung zu dieser Frage. Worf beendet nun das Gespräch und will später darüber reden. Er glaubt, dass er im Moment keine absolute Meinung dazu hat.

Gowron hält Picards Vorgehen für leichtgläubig.

Schließlich besucht auch Gowron, der Kanzler des Hohen Rates, den neuen Führer an Bord der Enterprise. Als Picard Gowron und seinen Begleiter im Transporterraum begrüßt, fragt dieser sofort wo "er" ist. Picard nimmt an, dass er Kahless meint. Gowron stellt jedoch klar, dass er den Patakh meint, der sich nur so nennt. Picard antwortet, dass die fragliche Person sich in ihrem Quartier befindet. Gowron hegt starke Zweifel an dessen Identität. Er fragt Picard welche Analysen sie durchgeführt und werlche Theorien sie über seine wahre Herkunft haben. Als Picard antwortet, dass sie gar keine Analysen durchgeführt haben, fragt Gowron, welche Dummköpfe Picard für sich arbeiten lasse. Dieser Schwindler befinde sich seit über einem Tag hier. Picard antwortet, dass wenn er ihn untersuchen wolle, dann müsse er ihn auf ein klingonisches Schiff bringen. Gowron will das nicht, damit er seine Lügengeschichten nicht auf einem Schiff mit loyalen Klingonen erzählen kann. Picard erwidert, dass er nichts zu befürchten habe, wenn er ein Schwindler sei. Gowron erklärt Picard, dass Kahless seit 1000 Jahren tot ist, aber sein Geist immer noch lebt. Er meint, dass keine Waffe ihn vernichten kann. Jedoch muss der Geist von Kahless jetzt vernichtet werden, da er sich sonst über das Reich ausbreitet und nur eine öde Wüste zurücklässt.

Picard informiert Kahless, Koroth und Torin über die Ankunft von Gowron. Kahless fragt, wie er das beweisen will. Picard sagt, dass Gowron ein Messer mitgebracht hat, auf dem Spuren des Blutes des Kahless zu finden sein sollen. Torin ist empört, dass Gowron das Messer von Kirom mitgebracht hat. Es ist niemandem erlaubt, es aus der heiligen Gruft zu entfernen. Koroth sagt, dass Gowron es nicht interessiert, ob etwas heilig ist. Picard berichtet weiter, dass Gowron eine genetische Analyse von dem Blut an dem Messer und von ihm durchführen will. Wenn er einverstanden ist, nehmen sie die Untersuchung auf der Enterprise vor, damit er sicher sein kann, dass sie objektiv ist. Kahless gestattet die Untersuchung um die Zweifel zu zerstreuen.

Auf der Krankenstation macht Dr. Crusher eine genetische ANalyse und bestätigt, dass sie identisch sind. Gowron fragt ungläubig und stammelnd, wie das möglich sein kann. Worf ist nun auch überzeugt und ist sich sicher: Kahless ist zurückgekehrt.

Akt IV: Verzerrung[Bearbeiten]

Und so wird dem außergewöhnlichen Gast ein Zimmer zugewiesen. Worf und Kahless sprechen bei einem Glas Warnog. Worf sagt, dass ihre Replikatoren nur schlechten Warnog herstellen. Kahless sagt, dass er schon sehr lange keine Speisen oder Getränke mehr gekostet hat und sehr viele Dinge einfach vergessen hat. Worf möchte ihn über den Tod und Sto'Vo'Kor fragen. Doch Kahless weiß keine Antworten über das Leben nach dem Tode. Er sieht sich als Reisender zwischen den Welten, der sich immer nur an die Welt erinnert, in der er sich gerade aufhält. In dieser Welt gebe es viel für ihn zu tun. Auch mit Worf an seiner Seite will er sich aufmachen, ein neues Reich für das Volk der Klingonen zu formen. Sie sollen ihrem Volk die Ehre zurückbringen.

Gowron vermutet eine Täuschung um Worf zu manipulieren.

Worf informiert wenig später Gowron über ihre Pläne. Doch Gowron lässt sich dafür zunächst nicht gewinnen, denn noch immer fürchtet er einen Krieg. Gowron sagt Worf, dass er kein Dummkopf sei und fragt, ob sich jeder im Reich vor jemandem verneigen würde, von dem Koroth behauptet, er wäre Kahless. Worf ist sich jedoch sicher, dass er Kahless ist. Gowrons eigene Untersuchung habe dies bewiesen. Gowron glaubt, dass alles ein Trick Koroths ist, um die Herrschaft im Reich zu übernehmen. Bereits jetzt gibt es Krieger auf seinem Schiff, die Kahless unbedingt sehen wollen und andere zweifeln seine Identität an. Und ganz sicher wird er das Reich nicht an jemanden übergeben, dessen Identität er anzweifelt. Das Volk würde sich in vehemente Zweifler und überzeugte Anhänger Kahless' spalten, so der Kanzler. Worf sagt, dass es nicht so kommen müsse und sie ihn als vereintes Volk willkommen heißen sollten. Gowron sagt, dass dies der Grund sei, wieso er überzeugt wird: Er hat einen Bruder im Rat und seine Meinung sei von hohem Gewicht im Reich. Er solle andere beeinflussen, damit sie ihnen folgen. Er habe mit Worf für das gemeinsame Ziel gekämpft, das Reich zu bewahren. Er fragt Worf, ob er zusehen will, wie diese beiden Betrüger das vernichten wofür sie gekämpft haben. Worf solle sich auf seine Seite stellen, um das Volk zu einen. Worf bittet Gowron sein Herz zu öffnen und seinen Glauben wiederzufinden. Er soll ihm eine Chance geben sein Herz zu öffnen und seinen Geist zu beflügeln, bevor er zu den Waffen greift.

Worf hindert Gowron daran, Kahless zu töten.

Auf dem Holodeck wird eine angemessene Umgebung hergestellt und Gowron trifft schließlich Kahless. Kahless setzt sich auf seinen Thron und sagt, dass vor langer Zeit ein Sturm rasend schnell auf die Stadt Quin'lat zuraste. Jederman versuchte innerhalb der Stadtmauern Schutz zu suchen. Nur ein Mann blieb vor der Stadt. Kahless ging zu ihm und fragte, was er vorhatte. Der Mann antwortete, dass er keine Angst habe. Er werde sein Gesicht nicht hinter Steinen und Mörtel verstecken. Er muss lernen, mich zu respektieren. Kahless akzeptierte diese Entscheidung und ging hinein. Am nächsten Tag kam der Sturm und tötete ihn. Der Wind respektiert keinen Dummkopf. Kahless sagt nun, dass Gowron sich nicht gegen den Wind stellen solle. Gowron fragt nun nach dem Namen des Mannes. Kahless fragt ungläubig nach. Gowron fragt, wie der Mann hieß, welche Kleidung er trug, wie groß er war und welche Augenfarbe er hat. Kahless sagt, dass er zurückgekehrt ist und sein Volk auf den Weg der Ehre zurückführen will. Gowron sagt, dass er etwas gegen ihn hat. Er werde nicht vor ihm auf die Knie fallen, nicht solange er noch atmen kann und fähig ist, sein Schwert zu ziehen. Mit diesen Worten zieht er sein Mek'leth. Kahless steht auf und zieht sein Messer. Koroth will dazwischen gehen doch Worf ruft ihn zurück. Kahless und Gowron beginnen zu kämpfen. Schließlich geht es hin und her. Kahless fragt, ob Gwowrons Herz so voller Missgunst und Argwohn sei, dass er nicht mehr wisse, was es heißt ein Klingone zu sein. Sie kämpfen weiter und Gowron wirft Kahless zu Boden. Als er mit seinem Messer ausholt, hält Worf Gowrons Arm fest. Dieser lacht über Kahless, den stärksten und besten Krieger der Klingonen und entfernt sich. Worf blickt zu Kahless mitleidig herab und es kommen allgemeine Zweifel an Kahless' Echtheit auf.

Akt V: Entscheidung[Bearbeiten]

Worf erfährt, dass Kahless ein Klon ist.

Nun ist also der große Kahless, der stärkste und tapferste aller Krieger, vom Kanzler Gowron im Kampf besiegt worden. Das hat auch Worfs zerbrechliche Überzeugung über die Echtheit von Kahless erschüttert. Er begleitet mit Koroth und Divok Kahless in sein Quartier. Koroth will behaupten, dass Gowron beim Kampf eine unehrenhafte Taktik anwandte. Worf sagt, dass das gelogen sei. Koroth sagt, dass dies nicht passiert wäre, wenn er sie nicht zusammengebracht hätte. Kahless versteht nicht, wie er verlieren konnte, wo er doch der stärkste und klügste Krieger ist. Divok sagt, dass er Kahless sei. Worf glaubt nicht mehr daran, vor allem, nachdem Koroth und seine Gefolgsmänner nach Möglichkeiten suchen, diese Schmach zu vertuschen. Worf sagt, dass er nicht Kahless ist und den Namen wohl nur benutzt, um Intrigen zu spinnen. Allein dafür sollte man ihn töten und wenn er nicht sagt, was hier vorgeht, wird er es auf der Stelle tun. Auf diese klare Morddrohung wird Koroth schließlich geständig: Dieser Kahless ist ein Klon. Mit Hilfe einer organischen Probe des „Ersten Kahless“ wurde diese Kopie erschaffen. Aber er ist eine Kopie, die auch alle notwendigen bekannten Informationen enthält. Man fügte alle Legenden, Geschichten und Sagen seinen Erinnerungen bei. Koroth sagt, dass Kahless erst Bewusstsein entwickelte, als er in der Höhle auf Worf traf. Worf spottet, dass sie ihn wie einen Pilz in einem Reagenzglas gezüchtet und dann wie eine Maschine programmiert. Koroth wirft Worf vor, die Wahrheit zu verdrehen. Worf empört sich, doch Koroth sagt, dass er genetisch Kahless ist und das Volk ihn braucht. Worf will den Schwindel nicht fortsetzen, doch Koroth argumentiert, dass Gowron Kahless vernichten wird, wenn er es erfährt und damit die letzte Chance ihn wiederzuerwecken. Trotz aller Empörung und Wut über diesen Schwindel erklärt sich Worf bereit, zunächst nichts zu unternehmen.

Worf geht inzwischen in die Halle, wo zwei Klingonen auf dem Boden knien und Kahless anbeten, sich ihnen zu zeigen. Data tritt zu Worf und berichtet, dass sie sich weigern mit den anderen Klingonen auf Gowrons Schiff zurückzukehren. Sie bestanden darauf hier zu warten, bis sie Kahless wiedersehen. Ihr Glaube scheint von seiner Unfähigkeit Gowron zu besiegen, nicht beeinflusst zu werden. Worf sagt, dass er ein Betrüger ist. Data fragt ihn, ob seine Krise noch besteht oder vertieft wurde. Ob sich die ursprünglichen Zweifel, die Worf erst nach einer Vision von Kahless haben suchen lassen, verstärkt haben oder nicht, das vermag er nicht zu sagen. Doch das Gespräch mit Data, in dem er ihm von seinem Versuch der Findung seines Wesens erzählt, gibt ihm neuen Mut. Denn die Sternenflottenoffiziere auf Omicron Theta sagten, dass er nichts weiter als eine hoch entwickelte Maschine in menschlicher Form sei. Data wurde klar, dass er dann nie seine Programmierung überschreiten könne. Daher nahm er an, dass er eine Person ist und mehr als die Summe seiner Schaltkreise und Prozessoren. An dieser Überzeugung hält er immer noch fest. Worf hat nun eine Idee.

Kahless wird zum Imperator ausgerufen.

Worf betritt die Aussichtslounge und berichtet Gowron davon, dass Kahless ein Klon ist. Und er kann Gowron auch ausreden, sich gegen diese Idee des neuen Führers in Kahless aufzulehnen und ihn und Koroth umzubringen. Die meisten in ihrem Volk bräuchten etwas höheres, das ihrem Leben einen Sinn gibt. Gowron fragt, was passiert wenn sie die Wahrheit erfahren. Worf sagt, dass sie dann trotzdem Anhänger gewinnen werden. Gowron fragt, ob er das Reich übergeben soll, doch Worf sagt, dass dies völlig verkehrt wäre. Koroth fragt, was er vorschlägt. Worf sagt, dass man Kahless als moralischen Führer, als Imperator brauchen könne. Gowron sagt, dass der Titel seit 300 Jahren nicht mehr existiert. Worf sagt, dass er gemäß den Lehren von Kahless das Volk zu einem ehrenwerten Leben zurückfindet. So beschließen Koroth, Gowron, Worf und der Klon des Kahless eben diesen Klon als Galionsfigur für den Weg des klingonischen Volkes zu einem ehrenhaften Leben öffentlich zu machen, aber nicht ohne ihnen die Wahrheit zu sagen. Gowron fragt, was passiert wenn er ihn nicht akzeptiert. Worf sagt, dass er und sein Bruder ihn dann bekämpfen werden und das Reich in einen Bürgerkrieg gestürzt werden würde. Auch angesichts einer Alternative aus Krieg und Entzweiung willigt der Kanzler ein und geht auf die Knie vor seinem neuen Führer: Kahless. Dies läutet ein neues Zeitalter für die Klingonen ein. Im Transporterraum verabschiedet Worf Kahless. Dieser fragt ihn was los ist. Worf sagt, dass er auf Boreth seinen Glauben wiederfinden wollte. Jetzt ist sein Herz jedoch wieder leer. Kahless sagt, dass Kahless ihnen allen ein reiches Erbe hinterließ, durch das sie erst zu richtigen Klingonen werden. Er fragt, welche Rolle es spielt, dass er zurückkehrt, wenn in seinen Worten so viel Weisheit liegt. Vielleicht seien die Worte wichtiger als die Person. Kahless wird zurück auf Gowrons Schiff gebeamt und reist mit den anderen Klingonen weiter.

Dialogzitate[Bearbeiten]

zu Picard

Gowron
Haben sie je einen Geist bekämpft?
Worf
Fragen sind immer der Beginn der Weisheit, die jeder wahre Krieger besitzt.
Kahless
Ein Führer hat es nicht nötig, auf die Fragen derjenigen, die er führt, zu antworten. Es genügt, wenn er sagt, was zu tun ist. Und dann befolgen sie es. Wenn er sagt „Lauft!“, dann laufen sie. Wenn er sagt „Kämpft!“, dann kämpfen sie. Wenn er sagt „Lasst euch töten!“, gehorchen sie.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Merchandising[Bearbeiten]

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung[Bearbeiten]

Diese Episode nimmt Bezug zu TNG: Der Moment der Erkenntnis, Teil II

Das klingonische Emblem auf Kahless' Thron steht auf dem Kopf.

Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Hauptdarsteller
Patrick Stewart als Captain Jean-Luc Picard
Ernst Meincke
Jonathan Frakes als Commander William T. Riker
Detlef Bierstedt
LeVar Burton als Lt. Commander Geordi La Forge
Charles Rettinghaus
Michael Dorn als Lieutenant Worf
Raimund Krone
Gates McFadden als Doktor Beverly Crusher
Ana Fonell
Marina Sirtis als Counselor Deanna Troi
Ulrike Lau
Brent Spiner als Lt. Commander Data
Michael Pan
Gaststars
Alan Oppenheimer als Koroth
Hans W. Hamacher
Robert O'Reilly als Gowron
Jan Spitzer
Norman Snow als Torin
Christian Olsen
Charles Esten als Divok
Gerald Paradies
Kevin Conway als Kahless
Michael Chevalier
Co-Stars
Majel Barrett als Computer der USS Enterprise-D (nur Stimme)
Eva-Maria Werth
nicht in den Credits genannt
David Keith Anderson als Klingonischer Pilger #1
Martin Brümmerhoff als klingonischer Pilger #2
Cameron als Kellogg
Tracee Lee Cocco als Lieutenant Junior Grade (Abteilung Technik/Sicherheit)
Debra Dilley als klingonische Pilgerin #1
Inez Edwards als klingonische Pilgerin #2
Ettinger als klingonischer Pilger #3
Arvo Katajisto als Torigan
Diane Lee als klingonische Pilgerin #3
Rad Milo als Fähnrich (Abteilung Technik/Sicherheit)
Michael Moorehead als Fähnrich (Abteilung Wissenschaft/Medizin)
Joyce Robinson als Gates
Irving Ross als klingonischer Priester
6 unbekannte Darsteller als Besatzungsmitglieder der USS Enterprise-D, davon:
  • … als Lieutenant (Abteilung Technik/Sicherheit)
  • … als Sicherheitsoffizier (nur Stimme)
    • unbekannter Synchronsprecher
  • … als Sternenflottenoffizier (Abteilung Technik/Sicherheit) #1
  • … als Sternenflottenoffizier (Abteilung Technik/Sicherheit) #2
  • … als Sternenflottenoffizier (Abteilung Technik/Sicherheit) #3
  • … als Sternenflottenoffizier (Abteilung Technik/Sicherheit) #4

4 unbekannte Darsteller als Klingonen, davon:

  • … als Offizier
  • … als Offizierin
  • … als Pilger #4
  • … als Pilgerin #4
Stuntmen/Stuntdoubles/Stand-Ins
Carl David Burks als Stand-In für Brent Spiner
Christopher Doyle als Stuntdouble für Robert O'Reilly
Michael Echols als Stand-In für Michael Dorn
Eric als Stand-In für Kevin Conway
Eric als Stand-In für Charles Esten
Ken Lesco als Stuntdouble für Kevin Conway
Rusty McClennon als Stuntdouble für Michael Dorn
Tim McCormack als Stand-In für Alan Oppenheimer
Tim McCormack als Stand-In für Kevin Conway
Lorine Mendell als Stand-In für Gates McFadden
Richard Sarstedt als Stand-In für Jonathan Frakes
Richard Sarstedt als Stand-In für Alan Oppenheimer
Dennis Tracy als Stuntdouble für Patrick Stewart
Dennis Tracy als Stuntdouble für Norman Snow
Weitere Synchronsprecher
Michael Bauer als Klingone im Hintergrund #1
Harald Dietl als Sprecher des deutschen Vorspanns
Uwe Jellinek als Klingone im Hintergrund #2
Reinhard Scheunemann als Klingone im Hintergrund #3

Verweise[Bearbeiten]

Ereignisse
Klingonische Geschichte
Institutionen & Großmächte
Klingonischer Hoher Rat, Klingonisches Reich, Klingonische Verteidigungsstreitmacht
Spezies & Lebensformen
Formwandler, Klingone, Pilz
Kultur & Religion
Vision
Personen
Kahless, Kurn, Mogh, Molor, Tok, Torigan
Schiffe & Stationen
IKS Bortas, Shuttle
Orte
Höhlen von No'Mat, Holodeck, Kloster von Boreth, Krankenstation, Kri'stak-Vulkan, See von Lusor, Sto'Vo'Kor, Quartier, Quin'lat
Astronomische Objekte
Alawanir-Nebel, Boreth, Carraya-System, Carraya IV, Gariman-Sektor, Klingonische Heimatwelt, Omicron Theta
Wissenschaft & Technik
Android, DNA, Exobiologie, Frequenz, Genetik, Holodeck, neurophysiologischer Scan, Neurosynaptisches Muster, Replikator, Sensorenphalanx, Spektralanalyse, Tricorder
Speisen & Getränke
Warnog
sonstiges
Bat'leth, Bericht, Bioreplikant, Deck, Dienstplan, Flagge, Fluss, Glaube, Haar, Herz, Hologramm, Kerze, Klon, Korruption, Liste von Speisen und Getränken, Messer von Kirom, Pahtk, Reagenzglas, Sicherheitsteam, Sturm