Lursa

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Der Artikel über das Gegenstück aus dem Spiegeluniversum ist unter Lursa (Spiegeluniversum) zu finden.

Lursa (2369)

Lursa, Tochter von Ja'rod, ist eine Klingonin. Sie gehört dem Haus des Duras an. Sie und ihre jüngere Schwester B'Etor sind als Duras-Schwestern bekannt.

Nach dem Tod ihres Bruders Duras im Jahr 2367 übernehmen die Schwestern die Führung des Hauses. Sie sind maßgeblich mitverantwortlich für den Ausbruch des klingonischen Bürgerkriegs, bei dem sie von den Romulanern unterstützt werden. Ihr Ziel ist es, ihren Neffen Toral als Klingonischen Kanzler zu etablieren und somit Gowron zu stürzen. Bei der Einsetzungszeremonie von Gowron, betreten sie mit Toral die Kammer des Hohen Rates und beanspruchen für Toral die Kanzlerschaft. Zu diesem Zeitpunkt haben sie sich bereits die Loyalität von mindestens drei Flottenkommandanten gesichert. Sie laden Captain Jean-Luc Picard, den Überwacher des Nachfolgeritus auch zu einem Gespräch in ihr Haus in der Hauptstadt ein. Sie versuchen ihn zu überzeugen, Toral als Nachfolger anzuerkennen. Sie sind siegessicher und glauben einen Kampf mit Gowron siegreich überstehen zu können. Picard lässt sich davon jedoch nicht beeindrucken und erklärt nach dem klingonischen Gesetz Gowron zum neuen Kanzler. Daraufhin spalten Lursa, B'etor und Toral den Hohen Rat und verlassen mit den sie unterstützenden Mitgliedern den Rat. Wenig später beginnen sie den Bürgerkrieg, als zwei ihrer Schiffe Gowrons Kreuzer angreifen. Kurn kommt dem Kanzler jedoch mit der IKS Hegh'ta zu Hilfe. (TNG: Der Kampf um das klingonische Reich, Teil I)

Im Bürgerkrieg können die Duras' Streitkräfte im Mempa-Sektor schlagen. Lursa und B'etor bitten die mit ihnen verbündeten Romulaner jedoch um weitere Materiallieferungen, um Gowrons Streitkräfte besiegen zu können. Als eine Föderationsflotte von 20 Raumschiffen Kurs auf die Neutrale Zone nimmt, glauben die Schwestern nicht, dass diese angreifen wird, da es zu wenig Schiffe zum Kriegführen seien. Die Hauptstadt ist während des Krieges neutrales Gebiet und sie lassen Worf entführen und zu sich bringen. Sie versuchen ihn zu überzeugen auf ihre Seite zu wechseln und als Vaterfigur für Toral zu fungieren, doch Worf denkt überhaupt nicht daran überzulaufen. Um die Einmischung der Romulaner in den Bürgerkrieg aufzudecken, errichtet Picard mit einer FLotte ein Tachyongitter und Gowron greift die Truppen der Duras in drei Sektoren an, um die Romulaner zum Grenzübertritt zu bewegen. Dieser Plan gelingt und die Romulaner ziehen sich zurück, nachdem ihre Schiffe von der USS Sutherland enttarnt wurden. Gowrons Truppen gewinnen nun die Oberhand und bringen das Reich unter ihre Kontrolle. Als sie den Krieg verlieren, fliehen sie auf ihren Bird-of-Prey und lassen Toral zurück. Nach dem Ende des Krieges versuchen beide Gelder für einen weiteren Umsturzversuch zu bekommen. (TNG: Der Kampf um das klingonische Reich, Teil II; DS9: Die Kohn-Ma)

Lursa und B'etor treffen Tahna Los.

2369 versuchen sie und ihre Schwester, waffenfähiges Bilitrium an die bajoranische Terrorgruppe Kohn-Ma zu verkaufen. Dafür kommen sie nach Deep Space 9 und geraten bereits an der Luftschleuse mit dem Sicherheitsdienst aneinander, weil sie sich zunächst weigern ihre Waffen abzugeben und einen Deputy zu Boden stoßen. Sicherheitschef Odo eilt hinzu und stellt sie vor die Wahl, ihre Waffen abzugeben, oder die Station zu verlassen. Daraufhin händigen sie ihm ihre Disruptoren aus. Auf der Station treffen sie sich umgehend mit dem Terroristen Tahna Los und verlangen ihr Honorar. Tahna vertröstet sie jedoch, weil er ihr Gold noch nicht hat. Die erbosten Schwestern drohen ihn zu töten, wenn er nicht ihre Bezahlung besorgt. Dabei werden sie von Odo in Gestalt einer Maus beobachtet. Wenig später suchen sie Garak auf und bieten ihm die Auslieferung Tahnas an die cardassianische Regierung an und fragen, was diese dafür zu zahlen bereit wäre. Garaks Angebot betrachten sie jedoch als Beleidigung. Garak will jedoch über den Preis feilschen und die beiden willigen ein. Wenig später treffen sie sich im Orbit von Bajor VIII mit Tahna und übergeben ihm einen Kristall und erhalten goldgepresstes Latinum. Anschließend beamen sie sich auf ihr Schiff zurück, aktivieren die Tarnung und verlassen das bajoranische System. (DS9: Die Kohn-Ma)

Lursa und B'Etor weisen eine Beteiligung am Attentat zurück.

2370 verdächtigt man sie und ihre Schwester, ein Attentat auf Worf verübt zu haben. Die USS Enterprise (NCC-1701-D) verfolgt sie daraufhin ins Ufandi-System, wo die Schwestern versuchen Erz, welches sie illegal auf Kalla III gefördert haben, weiter zu verkaufen. Commander William T. Riker gelingt es, das Schiff der Duras-Schwestern zu enttarnen und mit einem Traktorstrahl zu erfassen. Die Schwestern verlangen daraufhin die Freilassung ihres Schiffs. Als man sie des Attentats auf Worf beschuldigt, beteuern sie, nichts damit zu tun zu haben und bedauern gleichzeitig dessen Scheitern. Als man ihnen die Tatwaffe mit dem Familienwappen der Duras präsentiert, bemerken die beiden, dass sich darauf auch das Symbol für den ungeborenen Sohn der schwangeren Lursa befindet. Damit sind die beiden entlastet und dürfen weiterfliegen. (TNG: Ritus des Aufsteigens)

Lursa und B'Etor spionieren die Enterprise aus.

2371 arbeiten die Duras-Schwestern mit dem el-aurianischen Wissenschaftler Dr. Soran zusammen. Sie greifen einen romulanischen Außenposten an, und entwenden Trilithium, um daraus eine Bombe zu bauen, die Soran helfen soll, zurück in den Nexus zu gelangen. Später wollen sie die Waffe einsetzen, um das Klingonische Imperium zurückzuerobern. Obwohl die Klingonen auf dem Außenposten keine Überlebenden zurücklassen, können die Romulaner die Spur des Trilithiums bis zum Amargosa-Observatorium nachverfolgen. Sie greifen dieses an, doch Dr. Soran überlebt. Die USS Enterprise-D reagiert auf den Notruf des Observatoriums und findet Dr. Soran. Wenig später kehren die Schwestern mit ihrem Schiff zurück und beamen Soran und Geordi La Forge an Bord, nachdem dieser eine Sonde abgeschossen hat, die die Amargosa-Sonne zur Supernova werden lässt. La Forge wird gefangen genommen und verhört. Das Schiff fliegt ins Veridian-System, dessen Sonne Soran ebenfalls zerstören will. Die Crew der Enterprise hat Sorans Plan inzwischen jedoch durchschaut. Im System angekommen, tauscht Soran La Forge gegen Picard aus. La Forges VISOR wurde von diesem so manipuliert, dass er ein Bild an den Bird-of-Prey sendet. So erfahren die Duras-Schwestern die Schildmodulation der Enterprise und können ihre Torpedofrequenz entsprechend umstellen. Sie greifen die Enterprise an und fügen ihr schwere Schäden zu. Jedoch können Worf und Data durch das Senden eines Ionenimpuls an die Plasmaspule des Birds-of-Prey die Tarnvorrichtung auslösen und das Schiff anschließend mit einer Salve Photonentorpedos zerstören. Lursa und B'Etor kommen dabei zu Tode. (Star Trek: Treffen der Generationen)

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Auftritte[Bearbeiten]

Lursa (2371)

Schauspieler und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Lursa wurde von Barbara March gespielt. Ihre Synchronsprecherinnen waren:

Apokryphes[Bearbeiten]

Die Duras-Schwestern kehren im Roman Das große Spiel von Sandy Schofield nach Deep Space Nine zurück um dort an einem Pokerturnier teilzunehmen.

Laut dem Computerspiel Star Trek Online lautet der Name ihres Sohnes Ja'rod.

Die Schreibweise nach Okrand für Lursa lautet: lurSa'. In ConScript wird dies  geschrieben.

Externe Links[Bearbeiten]