Die Damen Troi

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Lwaxana Troi, ihre Tochter Deanna und William Riker werden von dem Ferengi DaiMon Tog entführt, der sich in die betazoidische Botschafterin verliebt hat. Riker gelingt es, den Warpantrieb des Ferengi-Schiffs zu manipulieren und eine verschlüsselte Botschaft an die Enterprise zu senden.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

In diesem Abschnitt der Episoden­beschreibung fehlt noch die Kurzfassung des Inhalts. Diese sollte eine Länge von 150 bis 250 Wörtern für TOS/TNG/DS9/VOY/ENT/DSC/PIC-Episoden, 75 bis 125 Wörtern für TAS/Short Treks/LDS-Episoden und 300 bis 500 Wörtern für Filme nicht unter-/überschreiten. Begriffe werden in der Kurzfassung nicht verlinkt. Zögere nicht und trage eine kurze Zusammenfassung der Episode nach.

Langfassung[Bearbeiten]

Prolog[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Sternzeit 43930.7
Die Enterprise war bisher immer federführend bei der alle zwei Jahre stattfindenden Handelskonferenz auf dem Planeten Betazed. Zum ersten mal nehmen auch die Ferengi teil und ich habe widerwillig zugestimmt, dass sie für den Abschlussempfang an Bord der Enterprise kommen.
Picard und Grax stoßen auf die gelungene Konferenz an.

Man feiert in Zehn Vorne. Es ist eine lockere Stimmung, ein Algolianer spielt seine traditionelle Musik. William Thomas Riker besiegt einen Ferengi in dreidimensionalem Schach. Wesley Crusher ist von Rikers Aldebaran-Austausch mit anschließendem Damen-Gambit beeindruckt. Der Ferengi protestiert, weil er sich durch den Lärm, womit er die betazoidische Musik meint, nicht konzentrieren hätte können. Wesley sagt, dass das algolianische Zeremonialmusik ist. Picard stößt in Datas Beisein mit dem Betazoid Reittan Grax auf die erfolgreiche Konferenz an. Man ist erleichtert, dass sich die Teilnahme der Ferengi als problemlos erwiesen hat, auch wenn Grax bedauert, die Gedanken der Ferengi nicht lesen zu können. Data sagt, dass ihre telepathischen Fähigkeiten vielleicht wegen des komplizierten Aufbaus des Ferengi-Gehirns versagen, dass aus vier Bereichen besteht. Picard würgt seine Erklärung jedoch ab. Die Delegation der Betazoiden hat ein ganz besonderes Mitglied dabei: Lwaxana Troi. Doch Counselor Deanna Troi ist wenig erfreut über den Besuch ihrer Mutter. Die mischt sich nämlich zu sehr in ihr Leben ein. Lwaxana ist der Meinung, Deanna wäre in ihrer Heimat glücklicher und erfüllter als im Dienste der Sternenflotte. Troi sagt, dass sie ihre Arbeit auf der Enterprise liebt. Lwaxana ist sicher, dass sie das tut. Allerdings solle sie sich im Leben mehr um Spaß kümmern. Sie soll endlich den richtigen Mann finden und an ihre Zukunft denken. Sie wird von Commander Riker gerettet und an die Bar geführt. Dort fühlen sich die Abgesandten der Ferengi weniger wohl. Farek findet all die Humanoiden abstoßend. Aber von einer bestimmten Person ist DaiMon Tog geradezu fasziniert: Lwaxana genießt seine volle Aufmerksamkeit, er findet sie exotisch und weiß ihre telepathischen Fähigkeiten geschäftlich zu schätzen. Farek meint, dass sie ihre Kräfte nie einsetzen würde, um ihnen zu helfen, doch Tog ist davon nicht überzeugt. Und so spricht er sie unverfänglich an. Die Dame flüchtet auf der Stelle zum Captain, doch der lässt sie abblitzen, da er und Data Reitan Grax gerade den neuen Türmechanismus im Turbolift zeigen wollten. Dann gehen sie. So holt der DaiMon sie doch noch ein und versucht, sie mit Ferengicharme einzuwickeln. Er verkündet, dass er sie begehrt und ihre betazoidischen Fähigkeiten wären für ihn von großem Vorteil. Außerdem findet er sie sehr attraktiv. Das misslingt gründlich, spätestens als er behauptet, dass jede Frau ihren Preis hat. Lwaxana sagt ihm, dass sie nicht zum Verkauf steht und selbst wenn sich dieser Zustand aus irgendeinem Grund ändern sollte, würde sie lieber Flügelschnecken vom Orion essen, als sich mit einem grüngesichtigen Troll abzugeben. Dann sagt sie ihm noch, dass er sich eine andere Frau als Kaufobjekt suchen solle und verlässt das Zehn Vorne. Doch die beherzte Abfuhr hat sie für ihn nur noch attraktiver gemacht. Sein Kollege meint zu ihm, dass sie vielleicht auf ihr Schiff zurückkehren sollten, nachdem er sie total blamiert habe. Torg sagt, dass sie interessant und amüsant sei. Jetzt begehre er sie noch mehr als vorher und kündigt an, dass Lwaxana Troi ihm gehören wird.

Akt I: Nicht ohne die Mutter[Bearbeiten]

Deanna Troi streitet mit ihrer Mutter.

Troi geht durch einen Gang des Schiffes und schließt zu Worf auf. Sie fragt diesen, ob sie sich bereits mit den Ferengi im Krieg befinden. Worf teilt ihr mit, dass DaiMon Torg auf sein Schiff zurückgekehrt ist. Troi meint, dass ihre Mutter sich sicher darüber freuen wird. Worf findet, dass ihre Mutter sich in dieser Situation hervorragend verhalten habe. Troi will ihr dies ausrichten. Deanna erreicht das Quartier ihrer Mutter. Diese bittet sie umgehend telepathisch herein. Troi betritt den Raum, wo Lwaxana auf der Couch liegt. Sie leidet immer noch unter dem Schock des Gesprächs mit Tog. Sie stellt nun wieder ihre Position als Tochter des fünften Hauses und Hüterin des heiligen Kelches von Rixx heraus. Deanna erwidert, dass der heilige Kelch von Rixx nichts anderes als ein alter Tontopf sei, in dem Schimmelpilze wachsen. Sie meint, dass Deanna vielleicht alles anders sehen wird, wenn sie älter geworden ist. Dann bittet sie sie zu sich zu setzen. Lwaxana sagt, dass sie so wenig Zeit füreinander haben. Deanna sagt, dass sie bei dem Empfang nicht so abweisend sein wollte. Lwaxana meint, dass Deanna das Einzige sei, was ihr geblieben ist und sie nur ihr Glück wolle. Deanna versichert ihr noch einmal, dass sie glücklich sei, doch Lwaxana fragt, was das für ein Glück sei, immer für andere da zu sein. Troi sagt, dass sie Befriedigung bei ihrer Arbeit verspüre, auch wenn ihre Mutter das nicht glauben könne. Lwaxana konzediert, dass Deanna sicher Freude an ihrer Arbeit habe, aber sie fragt, was mit einer Familie wäre. Deanna bezeichnet nun ihre Freunde auf der Enterprise als Familie. Lwaxana sagt, dass Deanna sich einen Mann suchen und Kinder kriegen soll. Sie habe das glücklich gemacht, zumindest eine Zeit lang. Troi sagt, dass sie eines Tages vielleicht heiraten wird, aber sie muss sie ihre eigene Wahl treffen lassen. Lwaxana sagt, dass sie eine gute Chance bei Commander Riker gehabt habe, aber sie habe alles ruiniert. Deanna sagt, dass sie nichts ruiniert habe und sie gute Freunde geworden sind. Lwaxana findet das umso besser, da sie wohl nicht die Absicht habe einen Feind zu heiraten. Deanna dreht sich nun um und ihre Mutter will nun nicht mehr darüber reden. Deanna will auch nicht mit Kleines angesprochen werden, weil sie sie schon mit fünf Jahren so genannt hat. Aber Deanna hat die Bevormundungen satt und verlässt wütend das Zimmer.

Im Bereitschaftsraum präsentieren Fähnrich Wesley Crusher, Chefingenieur Geordi La Forge und Data dem Captain und seinem ersten Offizier ein Forschungsergebnis. Picard spricht allen sein Lob aus und kündigt an, dass Wes im Anschluss an eine mündliche Prüfung vom Betazed aus ein Schiff der Sternenflottenakademie erreichen wird und seiner Zulassung dort nichts mehr im Wege steht. Unter vier Augen erzählt er Riker, das Deanna um Landurlaub gebeten hat und empfiehlt ihm nun dasselbe. Dann wünscht er ihm noch viel Spaß und Riker verlässt den Raum.

Tog entführt Riker und die Trois.

Riker und Troi nutzen ihre freie Zeit, sie gehen spazieren, wo sie schon vor vielen Jahren wunderschöne Stunden verbrachten. Sie erzählt ihm von den Verheiratungsabsichten ihrer Mutter, doch Riker will nicht, dass sie sich darüber ärgert. Sie finden tatsächlich die Pflanze und betrachten sie. Riker bezeichnet es als Glück, dass er damals nach Betazed versetzt wurde. Doch die Ruhe währt nicht lange: Lwaxana hat in unmittelbarer Nähe ein Picknick vorbereitet, die beiden haben also keine Wahl. Sie bietet Riker etwas Oskoid an, es habe stimulierende Wirkung. Riker spricht an, dass Lwaxana bei ihrem letzten Treffen auf der Suche nach einem Ehemann war und erkundigt sich, ob sie Erfolg hatte. Das muss sie verneinen. Sie sagt, dass es nicht so wichtig sei, was mit ihr geschieht. Jedoch mache sie sich um andere Personen Sorgen und Deanna verbittet sich diese Einmischung. Dann schickt sie Mr. Homn los, um Uttabeeren zu suchen. Sie gibt sich wenig Mühe, ihre Kupplungsversuche zu verbergen und macht eine Reihe von Anspielungen auf Romantik und Liebe.

Im nächsten Moment erscheint Tog neben der Picknickdecke und übergibt Lwaxana einen Blumenstrauß. Die Ferengi waren schon wieder auf dem Heimweg, doch der DaiMon musste sie einfach wiedersehen. Lwaxana fragt, ob er deswegen tatsächlich den weiten Weg zum Betazed zurückgeflogen sei. Tog antwortet, dass man die Perfektion nicht weiter suchen müsse, wenn man sie gefunden hat. Deanna kann das nicht glauben. Aber leider kann sie sich noch immer nicht für den Herrn erwärmen und legt ihm nahe, endlich wieder auf sein Schiff zurückzubeamen. Das hält er für eine gute Idee und verschwindet – mit Riker und den Trois. Als Homn zurückkehrt, wundert er sich, dass niemand mehr da ist.

Akt II: Dem Geruch nach ein Ferengischiff[Bearbeiten]

Riker, Deanna und Lwaxana auf der Krayton

Die Krayton, Togs Ferengischiff der D'kora-Klasse ist mit Warpgeschwindigkeit unterwegs. An Bord herrscht wenig Aufregung, zwei Ferengi spielen dreidimensionales Schach. Lwaxana, Deanna und Will kommen in einer Arrestzelle langsam wieder zu sich. Man ist bereits nicht mehr in Reichweite der Enterprise. Riker geht zum Kraftfeld und fasst dagegen. Die Ferengi melden dem DaiMon, dass sie das Bewusstsein wieder erlangt haben. Dann lässt DaiMon Tog die beiden Frauen zu sich beamen – ohne Kleidung. Als Deanna fragt, wieso sie keine Kleidung mehr haben, antwortet Farek, dass Frauen die Ehre Kleidung zu tragen, nicht zuteil werde. Sie nehmen sich nun Kleidung. Lwaxana meint, dass es ziemlich kalt sei und sie nicht krank werden wolle. Tog hat einen geschäftlichen Vorschlag für Lwaxana, die daran jedoch nicht interessiert ist. Tog sagt, dass ihre telepathischen Fähigkeiten ihnen beiden Profit bringen könnten. Doktor Farek droht Lwaxana, sie solle sich um die Gesundheit ihrer Tochter sorgen, bevor sie jede Kooperation verweigert. Troi sagt ihrer Mutter telepathisch, dass sie ihm nicht traut. Lwaxana will die Sache jedoch übernehmen und sagt Torg, dass sie zunächst über die Sache unter vier Augen reden sollten. Tog schickt Farek aus dem Raum und beamt Deanna zurück zu Riker. Tog führt Lwaxana in seinem Raum, bereitet seinen Schlafplatz vor und freut sich auf eine schöne Unterhaltung. Er lässt sogleich ein Bett aus der Wand herausfahren, was Lwaxana stoisch betrachtet.

Man ist mit der Enterprise auf dem Weg nach Gamma Erandi, dessen Hyperraumstörgeräusch schon einige Probleme bereitete. Wesley sagt, dass es eine sehr primitive Technologie sei. Data gratuliert ihm zum bestehen der schriftlichen Aufnahmeprüfung. Auf dem Maschinendeck beurteilen Data und Geordi Wesleys Zukunftsaussichten. Wird er nach dem Abschluss der Akademie wieder auf die Enterprise kommen? Wird sie dann noch unter Picards Kommando stehen? Data sagt, dass 81 % der Absolventen nach ihrem Abschluss nicht Schiffen der Galaxy-Klasse zugeteilt werden. Wesley sagt, dass er daran nie gedacht habe. Die beiden versuchen, dem Fähnrich Mut zu machen.

Riker beobachtet Nibor beim Schach.

Auf der Krayton sagt Lwaxana Deanna telepathisch, dass Tog ihr etwas schreckliches zum anziehen gegeben habe, von dem er glaube, dass es ihrer Schönheit schmeicheln würde. Sie informiert Riker darüber, der meint, dass sie dadurch Zeit gewonnen haben. Auf der Krayton gibt Riker den Wachen nun Tips zum Schachspiel. Er meint, dass er einen bestimmten Zug nicht machen würde. Der Ferengi hört jedoch nicht auf ihn und verliert seine Figur. Riker sagt, dass er jetzt noch eine Möglichkeit habe, sich zu retten. Jedoch verbittet er sich den Hinweis und setzt eine Figur. Riker sagt, dass es der falsche Zug war und der Gegenspieler gewinnt. Riker sagt, dass er den Läufer hätte ziehen müssen. Jedoch ist der Wärter der Meinung, dass der Läufer in Gefahr war. Riker sagt, dass er sich irrt. Riker sagt, dass er nicht vergessen solle, dass er ihn in 30 Zügen geschlagen habe. Der Ferengi bezeichnet das als Glück, worauf Riker antwortet, dass er großzügig war und ihm 20 Züge genügt hätten. Er fordert Riker auf, seine Behauptung zu beweisen und sie beginnen eine Partie. Lwaxana überwindet sich zur Annäherung und spart dabei nicht mit Lügen und falschen Komplimenten.

Lwaxana sagt Tok derweil, dass sie auf der Enterprise von ihm fasziniert war. Er sagt, dass sie mit ihren Fähigkeiten ein erfolgreiches Team sein werden. Als Tok ihren Umhang von der Schulter ziehen will, ergreift sie dessen Hand und bewundert, dass diese so kräftig sind. Sie behauptet, dass sie starke Männer schon immer bewundert habe und Tok sagt, dass er ihr nicht widerstehen könne. Dann küsst er sie. Deanna spürt telepathisch den Ekel ihrer Mutter.

Akt III: Ein cleverer Zug[Bearbeiten]

Die Enterprise im Gamma-Erandi-Nebel.

Data meldet auf der Brücke der Enterprise, dass der Scan der Ionisierungsmuster komplett ist. Im Gamma-Erandi-Nebel hat man enorme Energieemissionen festgestellt, die die Hyperraumstörungen verursachen. Picard findet es fast unbegreiflich, wie viel Energie hier freigesetzt wird. Data sagt, dass es 5,34 x 1041 Watt sind. Es sei daher kein Wunder, dass dabei Subraumstörungen auftreten. Picard findet es dennoch überwältigend.

Die Ferengi-Wache hat Spaß am Schach mit Riker. Doch der gibt sich gelangweilt und sucht Ruhe. Die Wache lässt ihn aus der Zelle, weil Will das Spiel von der Liege aus nicht einsehen kann und Deanna dort verbleibt. Nach langem Warten und Geschichten von Lwaxanas vergangenen Romanzen bekommt Tog bekommt nun auch mehr von dem, was er sich wünscht: Oo-mox. Lwaxana fragt nach, was er damit meine, doch Tog erklärt, dass man das nicht übersetzen könne. Auch Riker macht nun Fortschritte, er konnte die Wache überwältigen und Deanna befreien. Lwaxana sagt Deanna, dass Tok unaufmerksam ist. Nun will Riker Kontakt zur Enterprise aufnehmen, doch der Zugriff auf den Computer des Kommunikationssystems ist beschränkt. Nun ist es an Lwaxana, sich den Zugangscode zu eigen zu machen. Diese bezeichnet es telepathisch gegenüber ihrer Tochter als Kleinigkeit.

Farek erwischt Lwaxana und Tog.

Die Enterprise empfängt inzwischen einen Ruf von Betazed. Der Mann informiert Picard, dass sie seit zwei Tagen versuchen die Enterprise zu erreichen. Picard berichtet, dass sie durch einen Nebel an der Kommunikation gehindert wurden. Der Betazoid teilt ihnen mit, dass Riker und die Damen Troi verschwunden sind.

Lwaxana verwöhnt Tog weiter. Dieser sagt, dass Farek zwar gegen sie sei, doch dieser habe hier nichts zu sagen. Tog sei hier der klügste. Lwaxana sagt, dass sie einem solchen Mann nicht widerstehen könnte. Dazu verwöhnt sie Tog weiter und bietet ihm ein Getränk an, das luststeigernde Eigenschaften haben soll: Einen Arcturianer Fizz. Doch ohne den Zugangscode kann sie dem Computer das Rezept nicht verraten und so sagt Tog ihn bereitwillig an. Im letzten Moment kann Farek ihn noch unterbrechen. Er erpresst den DaiMon nun: Wenn er ihr die Frau nicht überlässt, wird er Togs Vergehen gegen die Sicherheitsvorschriften melden. Das würde Tog sein Kommando kosten. Da ihm Lwaxana nicht so viel wert ist, überlässt er sie dem Doktor, der nun ihr Neuralsystem scannen möchte.

Akt IV: Das versteckte Signal[Bearbeiten]

Worf bringt Data Ferengi-Blumen, die er gefunden hat.

Ein Außenteam untersucht die Stelle auf Betazed, an dem Riker mit den Trois verschwand. Grax kann Worf nicht helfen, auch Homns Aussage bringt keine neuen Erkenntnisse. Als er ging, saßen die drei hier auf der Lichtung und als er zurückkehrte, waren sie verschwunden. Doch Data kann die Herkunft des Blumenstraußes bestimmen: Lappa IV, ein Planet der Ferengi. So glaubt man nun zu wissen, wer dahinter steckt, jedoch nicht wo derjenige sich befindet. Zurück auf dem Schiff informieren sie Picard. Die Überwachung der Ferengi-Hyperraumfrequenzen könnten helfen, da Picard sicher ist, dass Riker versuchen wird, sie zu kontaktieren. La Forge wird das Frequenzband einengen und die Sensoren mit den Subraumscannern verbinden. Data fragt noch, ob sie den Orbit verlassen werden, doch Picard antwortet, dass sie zunächst wissen müssen, wohin es geht.

Riker hat ohne den Zugangscode kaum Chancen, eine Nachricht abzusetzen. Ohne Togs Zugangscode kommt er nicht ins Kommunikationssystem. Troi sagt, dass die Zeit knapp wird, weil Farek das Neuralsystem ihrer Mutter scannen will. Riker hat nun eine andere Idee. Es gelingt ihm aber, ein Programm zur Unterdrückung von Hyperraumstörungen anzuzapfen und ein Signal zu verstecken, dass man auf der Enterprise erkennen wird, den Ferengi aber nicht auffällt. Deanna spürt nun die Schmerzen ihrer Mutter und sagt, dass sie ihr irgendwie helfen müssen. Daher verlassen sie den Raum und gehen in einen Gang.

Die USS Bradbury, die Wesley zur Akademie bringen soll, kann nicht länger warten. La Forge erinnert Wesley, dass sie schon vor einer Stunde beginnen wollte. La Forge beginnt mit dem Scannen, doch Data kann die Krayton nicht lokalisieren. Wesley kommt das Geräusch bekannt vor. Picard schickt Wesley nun weg. Dieser dreht sich noch einmal um, ehe er in den Turbolift geht und nach Deck 6 fährt. Seine Mutter, Dr. Beverly Crusher, verabschiedet ihren Sohn im Transporterraum. Dort hat er im letzten Moment die zündende Idee: Die codierten Hyperraumsignale der Ferengischiffe erinnerten ihn an etwas bekanntes und nun weiß er auch woran – es ist die Musik vom Empfang.

Akt V: Jean-Luc kämpft um Lwaxana[Bearbeiten]

Wesley stürzt auf die Brücke, und Picard erlaubt ihm zu bleiben. Eine der Störungen könnte eine Botschaft beinhalten. Data programmiert das Geräusch als Schleife und weist auf das klopfende Geräusch hin. Data isoliert diese. Bei einer genaueren Analyse erkennt Geordi dieses Signal als eine Cochrane-Verzerrung, die jedes Raumschiff im Subraum zurücklässt. Hier jedoch ist der Rhythmus das besondere, er ist der gleiche wie bei der Musik; Rikers Plan ging also auf. Worf lokalisiert die Quelle des Signals. Man bringt die Enterprise mit Warp 8 auf Abfangkurs. Picard lobt Wesleys Leistung und lässt beschleunigen.

Picard muss Lwaxana als seine Geliebte ausgeben.

Auf der Krayton können Riker und Troi Fareks Versuche stoppen. Sie stürmen in den Raum und Riker feuert auf das Gerät. Da kommt Tok und entwaffnet Riker. Aber frei sind die drei nicht. Deshalb bietet Lwaxana sich und ihre Dienste freiwillig an, wenn Tog Deanna und Will gehen lässt. Deanna nutze ihm als Halbbetazoidin nichts und wegen Riker würde ihn die Sternenflotte unerbittlich jagen. Er ist einverstanden. Riker will das nicht zulassen, doch Lwaxana sagt, dass sie allein entscheiden kann. Deanna will sie nicht zurücklassen, doch Lwaxana bittet sie es für sie zu tun. Tog ist einverstanden, als ihm gemeldet wird, dass sich ein Föderationsschiff nähert. Tog lässt die Schilde aktivieren und auf Impuls verlangsamen. Als sich die Enterprise nähert, schickt er die beiden zurück und bestreitet plötzlich jede böse Absicht. Angeblich wollten sie die Gäste nur zum Betazed zurückbringen. Der wahre Plan der Betazoidin wird während des Videokontakts klar: Sie beschimpft Picard und wirft ihm vor, ihr hinterher zu spionieren. Sie gibt vor, es hätte eine Romanze zwischen den beiden gegeben, die längst vorbei sei, und zielt darauf ab, dass Picard sie zurückfordert. Als ihm dazu die eigenen Worte fehlen, beginnt er leidenschaftlich Shakespeare zu zitieren. Er droht dem DaiMon mit der Zerstörung der Krayton, sollte er Lwaxana nicht herausgeben – dass sie noch an Bord ist, könne ihn nicht abhalten. Tog ist schnell überzeugt und beamt die Dame direkt auf die Brücke. Die Enterprise setzt daraufhin Kurs auf Betazed – mit Warp 9.

Lwaxana ist wieder zu Hause. Da Wesley die Aufnahme an der Akademie verpasst hat, entschließt sich Picard, ihn bis auf weiteres in den Rang eines Fähnrichs zu befördern. Als Worf gerade meldet, dass Lwaxana auf ihren Heimatplaneten zurückgekehrt ist, betritt Wesley in seiner neuen Uniform die Brücke. So nimmt Lieutenant Crusher am Steuerpult Platz und setzt für ein Rendezvous mit der USS Zapata Kurs auf Xanthras III.

Dialogzitate[Bearbeiten]

Tog flirtet mit Lwaxana

Tog
Sie sollten sich doch darüber klar sein, dass jede Frau ihren Preis hat.

Lwaxana ist empört.

Lwaxana
Eins sollten wir jetzt mal endgültig klarstellen, kleiner Mann! Ich stehe nicht zum Verkauf! Und sollte sich dieser Zustand aus irgendeinem Grund mal ändern, würde ich lieber Flügelschnecken vom Orion essen, als mich mit einem krötengesichtigen Troll abzugeben! Also gehen Sie los und suchen Sie sich eine andere Frau als Kaufobjekt!

Der DaiMon ist fasziniert

Tog
Ganz wie Sie wünschen.

Captain Picard spielt den eifersüchtigen Liebhaber von Lwaxaner Troi

Picard
Besser ist es zu lieben und zu verlieren, als nie der Lieben Freuden genossen zu haben!

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Story und Drehbuch[Bearbeiten]

Bezüge zu anderen Episoden (Kontinuität)[Bearbeiten]

Diese Episode nimmt Bezug auf TNG: Andere Sterne, andere Sitten.

Produktionsnotizen[Bearbeiten]

Der Schauspieler Ethan Phillips (besser bekannt als Neelix) hat hier seinen ersten Auftritt in Star Trek.

Merchandising[Bearbeiten]

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung[Bearbeiten]

Filmfehler[Bearbeiten]

Wesley Crusher wird in dieser Episode in der deutschen Fassung fälschlicherweise zum Lieutenant befördert. Im englischen Original wird er jedoch zum Ensign befördert. Später wurde der Fehler aber korrigiert und er wird mit Fähnrich angesprochen.

Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Hauptdarsteller
Patrick Stewart als Captain Jean-Luc Picard
Rolf Schult
Jonathan Frakes als Commander William T. Riker
Detlef Bierstedt
LeVar Burton als Lt. Commander Geordi La Forge
Charles Rettinghaus
Michael Dorn als Lieutenant Worf
Raimund Krone
Gates McFadden als Doktor Beverly Crusher
Rita Engelmann
Marina Sirtis als Counselor Deanna Troi
Eva Kryll
Brent Spiner als Lt. Commander Data
Michael Pan
Wil Wheaton als Fähnrich Wesley Crusher
Sven Plate
Gaststars
Majel Barrett als Lwaxana Troi
Ursula Heyer
Frank Corsentino als DaiMon Tog
Friedrich G. Beckhaus
Ethan Phillips als Doktor Farek
Michael Erdmann
Peter Slutsker als Nibor
Ulli Kinalzik
Rudolph Willrich als Reittan Grax
Klaus-Dieter Klebsch
Carel Struycken als Mr. Homn
nicht in den Credits genannt
Rachen Assapiomonwait als Nelson
Nyra Crenshaw als Sternenflottenoffizierin (Abteilung Technik/Sicherheit) #1
Shana Ann Golden als Delegierte #1
Eben Ham als Fähnrich (Abteilung Technik/Sicherheit)
Kim als Sternenflottenoffizierin (Abteilung Technik/Sicherheit) #2
Tim McCormack als Fähnrich Bennett
Lorine Mendell als Diana Giddings
Randy Pflug als Jones
John Rice als Sternenflottenoffizier (Abteilung Wissenschaft/Medizin)
Victor Sein als algolianischer Musiker
Guy Vardaman als Darien Wallace
16 unbekannte Darsteller als Zivilisten an Bord der USS Enterprise-D, davon:
  • … als bolianische Delegierte
  • … als Delegierte #2
  • … als Delegierte #3
  • … als Delegierter #1
  • … als Delegierter #2
  • … als Delegierter #3
  • … als Delegierter #4
  • … als Kellner im Zehn Vorne #1
  • … als Kellner im Zehn Vorne #2
  • … als Kellnerin im Zehn Vorne
  • … als klingonische Delegierte
  • … als Mizerianischer Delegierter
  • … als Selay-Delegierter
  • … als vulkanische Delegierte
  • … als Zakdorn-Delegierter
  • … als Zivilist
6 unbekannte Darsteller als Besatzungsmitglieder der USS Enterprise-D, davon:
  • … als Foley
  • … als männlicher Fähnrich (Abteilung Technik/Sicherheit)
  • … als Sternenflottenoffizier (Abteilung Kommando/Navigation)
  • … als Sternenflottenoffizierin (Abteilung Technik/Sicherheit) #3
  • … als Sternenflottenoffizierin (Abteilung Technik/Sicherheit) #4
  • … als Sternenflottenoffizierin (Abteilung Wissenschaft/Medizin)
unbekannter Darsteller als Ferengi-Computer (nur Stimme)
F. G. M. Stegers
unbekannter Darsteller als Ferengi-Besatzungsmitglied
Thomas-Nero Wolff
unbekannter Darsteller als Ferengi-Besatzungsmitglied (nur Stimme)
Thomas-Nero Wolff
Stuntmen/Stuntdoubles/Stand-Ins
Jeffrey Deacon als Stand-In für Patrick Stewart
Nora Leonhardt als Stand-In für Marina Sirtis
Tim McCormack als Stand-In für Brent Spiner
Lorine Mendell als Stand-In für Gates McFadden
Guy Vardaman als Stand-In für Wil Wheaton
Weitere Synchronsprecher
Harald Dietl als Sprecher des deutschen Vorspanns

Verweise[Bearbeiten]

Ereignisse
Handelskonferenz auf Betazed
Institutionen & Großmächte
Akademie der Sternenflotte, Sternenflotte
Spezies & Lebensformen
Algolianer, Arcturianer, Betazoid, Ferengi, Flügelschnecke vom Orion, Muktok-Pflanze, Selay, Zan Periculi
Kultur & Religion
Algonianische Zeremonialmusik, Heiliger Kelch von Rixx, Picknick, Troll
Personen
Admiral Hahn, William Shakespeare
Schiffe & Stationen
USS Bradbury, D'kora-Klasse, Krayton, USS Zapata
Astronomische Objekte
Betazed, Gamma Erandi, Lappa IV, Xanthras III, Xanthras-System
Wissenschaft & Technik
Cochraneverzerrung, Gehirnsonde, Subraumfeld, Subraumfrequenz, Subrauminterferenz, Subraumscan, Subraumscanner, Subraumstatik, Warpantrieb, Warpfeldphase, Watt
Speisen & Getränke
Arcturianer Fizz, Oskoid, Uttabeere
sonstiges
Entführung, Fünftes Haus von Betazed