Am Ende der Reise

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Während Wesley Crusher die Enterprise besucht, macht er sich dafür stark, die Umsiedlung von Indianern von einem Planeten zu verhindern, der im Rahmen eines Vertrages mit der Föderation den Cardassianern versprochen worden ist. Der Besatzung, darunter seiner Mutter, Geordi und Captain Picard fällt die Unlust auf, mit der Wesley an seiner Zukunft in der Sternenflotte arbeitet.

Wesley besucht den Planeten und wird von einem Stammesmitglied angesprochen. Dieser unterstützt ihn darin, seinen eigenen Weg zu finden und seine Entscheidung, bei der Sternenflotte zu bleiben, zu überdenken, indem er Wesley hilft, eine Vision zu erlangen. Als Wesley von der moralisch nicht vertretbaren, geplanten Umsiedlung erfährt, stellt er sich gegen die Crew der Enterprise und hilft den Indianern, auf ihrem Planeten zu bleiben. In diesem Moment gibt sich der Stammesangehörige als der Reisende zu erkennen und Wesley schließt sich ihm an und verlässt die Sternenflotte.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

In diesem Abschnitt der Episoden­beschreibung fehlt noch die Kurzfassung des Inhalts. Diese sollte eine Länge von 150 bis 250 Wörtern für TOS/TNG/DS9/VOY/ENT/DSC/PIC-Episoden, 75 bis 125 Wörtern für TAS/Short Treks/LDS-Episoden und 300 bis 500 Wörtern für Filme nicht unter-/überschreiten. Begriffe werden in der Kurzfassung nicht verlinkt. Zögere nicht und trage eine kurze Zusammenfassung der Episode nach.

Langfassung[Bearbeiten]

Prolog: Besuch[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Sternzeit 47751,2
Die Enterprise ist bei Sternenbasis 310 eingetroffen, wo Flottenadmiral Nechayev ein Treffen arrangiert hat. Dieser Besuch bietet uns zudem die Gelegenheit, ein Mitglied der Familie an Bord zu nehmen.

Der Kadett Wesley Crusher ist zu Besuch auf der Enterprise. Seine Mutter Beverly Crusher führt ihn in sein Quartier und verkündet, dass er es für sich hat. Es liegt von ihrem so weit weg, wie möglich. Er müsse sie nicht einmal sehen, wenn er nicht möchte. Wesley erwidert, dass sie wisse, warum er um sein eigenes Quartier gebeten hat. Dr. Crusher versteht auch, dass sich jeder junge Mann irgendwann von seiner alten senilen Mutter abnabeln müsse und versteht das. Wesley verspricht ironisch, dass er sie jeden Sonntag im Altenheim für Ärzte besuchen wird. Da klingelt es und Wesley bittet ihn herein. Geordi La Forge und Data treten ein. La Forge fragt scherzhaft, ob sich hier ein entflohener Kadett versteckt habe und Data ergänzt, dass sie in dem Fall die Sicherheit verständigen müssten. Sie begrüßen Wesley und La Forge fragt, wie es auf der Akademie läuft. Wesley sagt, dass es hervorragend läuft und fügt dann hinzu, dass eine Pause gut tut. Data sagt, dass er natürlich nicht ernsthaft erwogen hat, die Sicherheit zu rufen. Dies sei ein Scherz gewesen. Wesley sagt, dass er es weiß. La Forge fragt, ob er hier die ganze Zeit herumlungern will, während ihnen die Arbeit über den Kopf wächst. Wesley sagt, dass er sicher Zeig findet, um ihm zu helfen. La Forge sagt, dass er seine Ferien genießen soll. Dr. Crusher will nun Wesleys Sachen auspacken lassen. Geordi verabschiedet sich und ermahnt Wesley nicht seine ganzen Ferien zu verschlafen. Dann verlässt er mit Data den Raum. Beverly gibt ihrem Sohn noch einen Kuss und sagt, dass es schln ist, dass er hier ist und verlässt dann ebenfalls den Raum. Wesley ist davon etwas genervt und setzt sich schlaff auf das Bett, nachdem seine Mutter gegangen ist. Seine Arme liegen ratlos auf den Oberschenkeln.

Akt I: Vertrag[Bearbeiten]

Nechayev wird von Picard freundlich empfangen.

Commander William Thomas Riker betritt die Aussichtslounge und meldet Captain Jean-Luc Picard, dass Admiral Alynna Nechayev soeben an Bord gebeamt wurde und sicher bald da sein wird. Picard stellt eine Kanne Earl Grey und ein Tablett mit Wasserkressesandwiches auf den Tisch. Riker erblickt außerdem bularianische Kanapees und fragt, ob er auf eine Beförderung aus sei. Picard sagt, dass er nur bemüht ist, seine Beziehung zum Admiral zu verbessern. In der Vergangenheit gab es leider gewisse Spannungen zwischen ihnen. Riker sagt, dass Spannungen wohl nicht der richtige Ausdruck dafür sei. Picard will ihr vermitteln dass sie an Bord der Enterprise willkommen ist. Riker fragt, ob sie irgendeinen Grund hat, sich unerwünscht vorzukommen. Picard antwortet, dass sie sie nicht mögen, aber ihre Befehle befolgen müssen und niemandem ist gedient, wenn sie die Atmosphäre der Konfrontation beibehalten. Da führt der Offizier den Admiral hinein. Nechayev sagt, dass Riker gehen kann und dieser verlässt mit dem Offizier den Raum. Picard will ihr gerade die Speisen anbieten, als Nechayev sagt, dass sie gleich zur Sache kommt und sagt, dass sich an der cardassianischen Grenze vor kurzem eine neue Situation entwickelt hat. Sie bemerkt nun, dass bularianische Kannapees auf dem Tisch stehen. Picard sagt, dass er sich erlaubt hat, sie zu ordern. Er sprach mit ihrem Adjutanten Commander Wrightwell und er sagte, sie würde diese ganz besonders gern mögen. Nechayev findet dies sehr aufmerksam vom Captain und bedankt sich. Picard bittet sie, sich zu setzen. Dann geht das Gespräch über die Cardassianer weiter. Nechayev berichtet, dass die Föderation gerade eine Reihe von zähen und langwierigen Verhandlungen zum Abschluss gebracht hat. Dabei ging es um die endgültige Festlegung ihrer Grenze mit den Cardassianern. Sie reicht Picard nun ein PADD mit dem neuen Grenzverlauf. Er könne sehen, dass eine Entmilitarisierte Zone eingerichtet wurde. Keiner Seite wird gestattet, in dieser Zone Flottenübungen durchzuführen, Kriegsschiffe stationieren oder militärische Außenposten errichten. Picard sagt, dass die Festlegung dieser Grenze mehrere Kolonien der Föderation auf cardassianisches Territorium und cardassianische in ihres. Nechayev sagt, dass dieses Abkommen keineswegs perfekt ist. Keine Seite hat alles bekommen, was sie wollte, aber jede hat etwas bekommen. Ein kluger Kopf habe einst gesagt: Diplomatie ist die Kunst des Möglichen. Kolonien, die sich jetzt auf der falschen Seite der Grenze befinden müssen verlagert werden. Picard fürchtet, dass die Kolonisten davon nicht begeistert sein werden. Einige von ihnen leben dort schon seit Jahrzehnten. Es wird nicht leicht werden, doch für den Frieden sei dieser Preis akzeptabel. Die Enterprise soll die Evakuierung der Kolonie auf Dorvan V übernehmen. Picard überlegt kurz und fragt dann, ob sich dort nicht eine Gruppe nordamerikanischer Indianer angesiedelt habe. Nechayev bejaht dies und sagt, dass sie seit etwa 20 Jahren dort leben. Sie haben in einem kleinen Tal auf dem südlichen Kontinent ein Dorf errichtet. Picard senkt den Kopf und Nechayev fragt, ob etwas nicht stimmt. Picard sagt, dass diese Leute vor einigen Jahrhunderten aus ihrer angestammten Heimat vertrieben wurden. Diese Siedler auf Dorvan V haben die Erde vor mehr als 200 Jahren verlassen, um ihre kulturelle Identität bewahren zu können. Nechayev ist dies durchaus bewusst. Picard sagt, dass diese historische Parallele ziemlich beunruhigend ist. Wieder einmal werden sie gezwungen, ihre Heimat zu verlassen wegen einer politischen Entscheidung die von einer fernen Regierung getroffen wurde. Nechayev sagt, dass ein Repräsentant der Indianer den Beratungen der Föderation beigewohnt hat. Seine Einwände wurden zur Kenntnis genommen und diskutiert, doch letztendlich zurückgewiesen. Diese Indianer auf Dorvan V seien eine Gruppe von Nomaden, die sich erst vor 20 Jahren dort angesiedelt haben und schon damals hat man sie gewarnt, dass die Cardassianer Anspruch auf diesen Planeten erheben. Sie hätten sich von Anfang an, einen anderen Planeten suchen müssen. Picard stimmt zu, fragt aber, ob sie es in Ordnung findet, nach 20 Jahren zu kommen und sie aufzufordern ihre neue Heimat zu verlassen. Nechayev sagt, dass sie dasselbe Argument dem Föderationsrat vorgetragen hat, doch es hat drei Jahre gedauert, diesen Vertrag auszuhandeln. Sie mussten einige Konzessionen machen und dies war eine davon. Picard fragt, was ist, wenn die Indianer es ablehnen, umgesiedelt zu werden. Nechayev antwortet, dass er dann den Befehl hat, alles nötige zu tun, um ihre Umsiedlung durchzusetzen. Nechayev begreift seine moralischen Bedenken und sagt, dass jemand anderes das Kommando auf der Enterprise während dieser Mission übernehmen kann, wenn er es wünscht. Picard antwortet, dass das bestimmt nicht nötig sein wird. Dann erheben sie sich beide von ihren Stühlen. Nechayev sagt, dass sie ihn nicht um diese Mission beneidet, doch sie sei für den Frieden notwendig. Picard versteht und der Admiral verlässt den Raum. In der Tür dreht sie sich noch einmal um und sagt, dass sie das Gefühl hatte, willkommen zu sein. Picard sagt, dass sie stets auf diesem Schiff willkommen sein wird. Dann dreht sich Nechayev um und verlässt den Raum.

Geordi streitet mit Wesley.

Die Enterprise verlässt bald den Orbit des Planeten und macht sich auf den Weg nach Dorvan V. Wesley wird auf seinem Weg durch den Maschinenraum von Geordi La Forge abgefangen, der ihm etwas zeigen möchte: eine seiner Neuentwicklungen um die Quanteneffizienz zu erhöhen. Das neue Plasmadynerelais hat die Quanteneffizienz erhöht, wie sie es besprochen hatten. Er öffnet daher einen Schrank und fordert Wesley auf, einen Blick hineinzuwerfen. Dieser ist überrascht darüber, dass La Forge nur mit einem Mikrofusionsinterrelais arbeitet und meint, dass sein Konverterinterface der Belastung niemals standhält. La Forge erklärt jedoch, dass er alles hundertmal durchgerechnet hat. Dieses kleine Baby halte einer Druckstärke von über 500 Cochrane spielend stand. Wesley bezweifelt dies jedoch. Statt Begeisterung oder zumindest Anerkennung hat Wesley nur harsche Kritik und Spott für den Chefingenieur übrig. Er würde noch einen zweiten Phasenumwandler einbauen und seine Subprozessormatrix müsste überholt werden. La Forge sagt, dass das die ehrenwerte Meinung des Kadetten sei, doch er ist davon überzeugt. Wesley erwidert, dass er die letzte Abhandlung von Dr. Vassbinder lesen solle. Er entwickelt darin eine brillante Theorie über Warpantrieb-Interrelais. Dieses Zeug wäre für ihn völlig veraltet. La Forge schließt nun wieder die Tür und fragt, was mit Wes los sei. Der Lieutenant Commander hat nun kein Interesse mehr an der Hilfe des Kadetten. Mit dieser destruktiven Einstellung kann er auf ihn verzichten und lässt ihn wegtreten.

Akt II: Befehl[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Nachtrag
Die Enterprise hat Dorvan V erreicht und ich habe schon mit dem Führer des Stammesrates gesprochen. Er hat einem Treffen am Nachmittag zugestimmt, um die Situation zu diskutieren.
Picard spricht mit dem Rat.

Doch Picards Möglichkeiten, Anthwara zu helfen sind sehr bescheiden. In Begleitung von Counselor Deanna Troi stößt er auf eine Menge Unverständnis, dem er mit einem Verweis auf den höchsten Befehl zu antworten sucht. Wakasa fragt, ob er weiß, wie lange sie nach dieser neuen Heimat suchten und sagt, dass es fast 200 Jahre waren. Picard sagt, dass er die Wünsche und die Perspektive ihres Volkes versteht und er denkt, dass er ihnen helfen kann. Troi sagt, dass es drei verschiedene Planeten in diesem Sektor gibt, die Lebensbedingungen aufweisen, die Dorvan V relativ ähnlich sind. Sie könnten umgehend kolonisiert werden. Picard verspricht, dass sie ihre Suche fortsetzen werden, falls keine dieser Welten ihren Ansprüchen genüge. Anthwara schüttelt jedoch den Kopf und sagt, dass er es immer noch nicht versteht. Sie haben diesen Planeten nicht nur ausgewählt, weil hier angenehme Lebensbedingungen herrschen. Es spielten auch viele nicht greifbare Erwägungen eine Rolle. Er geht zum Fenster und sagt, dass als er vor 20 Jahren hierherkam, von den Bergen, den Flüssen und dem Himmel willkommen geheißen wurde. Wakasa sagt Anthwara, dass Picard über ihn lache und denke, dass er von altem Aberglauben rede. Picard widerspricht. Er empfindet tiefsten Respekt für ihren Glauben und weiß, welche Opfer sein Volk gebracht hat. Anthwara sagt Picard, dass er dann bestimmt die Tatsache akzeptiert, dass dieser Planet eine äußerst tiefe, spirituelle Bedeutung für sein Volk hat. Es hat zwei Jahrhunderte gedauert, bis sie diesen Ort fanden. Sie wollen nicht wieder zweihundert Jahre nach etwas suchen, dass sie bereits gefunden haben. Troi schlägt eine Vertagung vor und will etwas Zeit um über seine Argumente nachzudenken. Anthwara ist damit einverstanden und man verabredet sich für ein Treffen am nächsten Tag. Picard sagt, dass er sich freuen würde, wenn sie seine Einladung, diesen Abend auf der Enterprise zu verbringen annehmen würden. Anthwara nimmt dies gerne an und sagt, dass es ihnen eine Ehre sein wird. Dann verlassen die Indianer den Raum.

Dr. Crusher spricht im Quartier mit ihrem Sohn Wesley, weil er sich, seit er an Bord gekommen ist, launisch und mürrisch verhält. Sie fragt, was mit ihm los ist. Wesley antwortet, dass nichts los ist und er einfach nur in Ruhe gelassen werden will. Crusher bezeichnet den Vorfall im Maschinenraum als unentschuldbar. Wesley steht nun auf und sagt, dass dies ganz allein seine Sache sei und sie ihm nicht vorzuschreiben brauche, wie er sich zu benehmen hat. Dr. Crusher wünschte, dass sie das nicht tun müsse. Seit vier Jahren sei er Kadett in der Sternenflotte. Da sollte man eine gewisse Reife voraussetzen können. Wesley sagt, dass er es vielleicht einfach nur satt hat Befehle und Vorschriften zu befolgen und die Erwartungen anderer Leute erfüllen zu müssen. Er fragt, ob sie sich das schon einmal überlegt habe und verlässt dann den Raum.

Picard und Anthwara sprechen auf dem Empfang.

Im Zehn Vorne unterhalten sich die Offiziere derweil mit Vertretern des Stammes. Picard spricht mit Anthwara und sagt, dass er sich mit der Geschichte seines Volkes vertraut gemacht hat. Zu seiner Überraschung hat er herausgefunden, dass sein Großvater Katowa der Mann war, der die erste Gruppe von Indianern anführte, die vor über 200 Jahren die Erde verlassen hat. Anthwara sagt, dass es damals heftigen Widerstand gab, selbst sein Vater sprach sich dagegen aus. Doch als Katowa die Entscheidung getroffen hatte, war sie endgültig. Sein Vater hat sie niemals wieder kritisiert. Picard sagt, dass es niemals leicht ist, die Heimat und die vertraute Geborgenheit zu verlassen. Es gibt Augenblicke, da werden aufgrund globaler übergeordneter Interessen gewisse Opfer abverlangt. Er ist sicher, dass sein Großvater diese Meinung geteilt hätte. Antwara sagt, dass sein Enkel diese Meinung auch teilt. Es gibt aber auch Augenblicke, in denen ein Volk bereits zu viele Opfer gebracht hat, in denen ein Volk an dem festhalten muss, was es sich erkämpft hat, sogar wenn jedweder Widerstand sinnlos erscheint. Er fragt Picard, was er über seine Familie weiß. Der Captain berichtet, dass er eigentlich sehr viel weiß. Seinem Vater lag sehr viel daran, die Geschichte und die Tradition der Familie weiterzugeben. Antwara würde gern mehr über seine Familie erfahren. Sie haben sehr starke Verbindungen zu ihren Vorfahren und glauben, dass sie ihnen den Weg weisen. Wenn er mehr über seine Familie weiß, würde ihm das helfen, ihn besser zu verstehen. Außerdem sei es immer von Vorteil, wenn man die Handlungsweise seines Gegners versteht. Picard sagt, dass er hofft, dass er ihn am Ende dieser Kontroverse nicht mehr als Gegner ansehen würde. Dann setzten sie sich an einen Tisch und Picard berichtet, dass ein Ahnenforscher die Geschichte seiner Familie in Westeuropa bis in die Zeit Karls des Großen zurückverfolgt hat.

Inzwischen erscheint Wesley auf dem Empfang und entschuldigt sich bei seiner Mutter für die Verspätung. Diese meint, dass sie darüber noch reden werden. Wesley geht dann weiter und setzt sich allein an einen Tisch. Da spricht ihn ein Mann von hinten an. Dieser stellt sich als Lakanta vor und Wesley fragt, ob er ihm etwas zu trinken anbieten kann. Lakanta sagt, dass er bereits seit zwei Jahren weiß, dass er sie besuchen werde. Vor zwei Jahren sei er in das Habak gegangen und habe um eine Vision gebeten. Als er dort war, hat er viele Dinge gesehen und hat mit vielen Tieren und Geistern gesprochen und er sah Wesley. Dieser versteht nicht ganz. Lakanta sagt, dass er weiß, warum er zu ihnen gekommen ist: Um die Antworten, die er sucht zu finden. Dann erhebt er sich vom Stuhl und geht. Wesley bleibt nachdenklich zurück.

Akt III: Vorfahre[Bearbeiten]

Beverly spricht mit Picard, weil ihr Sohn völlig verändert erscheint.

Dr. Crusher spricht derweil mit Picard in dessen Büro über ihre Gefühle bei Wesley. Sie hat nämlich den Eindruck, man habe ihren Sohn weggenommen und durch einen Fremden ersetzt. Picard sagt, dass das in gewisser Weise geschehen ist. Als Wesley vor drei Jahren die Enterprise verließ war er ein Knabe und jetzt ist er als junger Mann zurückgekehrt. Dies sei für keine Mutter leicht zu akzeptieren und auch nicht für den Sohn. Crusher sagt, dass es nicht nur eine Sache zwischen ihnen beiden sei. Picard hat von dem Vorfall mit Geordi gehört. Crusher fragt, ob er auch von seinem Verhalten auf der Akademie gehört hat. Sie hat heute mit Admiral Brand gesprochen. Seine Leistungen seien miserabel. Er ist unmotiviert und nachlässig und werde bei den nächsten Prüfungen durchfallen, wenn er nicht aufpasst. Sie bittet Picard mit ihm zu reden, da er vielleicht Probleme habe, die er mit einem anderen Mann besprechen muss. Picard vermutet jedoch, dass er im Moment mit keinem von ihnen beiden sprechen möchte. Crusher sagt, dass er Hilfe braucht, worauf Picard erwidert, dass er diese Hilfe auch wollen muss. Wenn er sie nicht will, glaubt er sich unter Druck gesetzt und wird sich noch weiter von ihnen entfernen. Damit will er sagen, dass er alleine mit dieser Geschichte fertig werden muss.

Lakanta bietet Wesley an, in das Habak zu gehen.

Der junge Kadett wurde mittlerweile auf die Oberfläche in das Dorf der Indianer gebeamt. Dort trifft er Lakanta wieder, mit dem er ein tiefes Gespräch führt. Wesley fragt, was er tun soll. Lakanta sagt, dass er es nicht weiß. Wesley sagt, dass er meinte, er würde ihm helfen Antworten zu finden. Lakanta sagt, dass er Antworten auf seine Fragen bekommen wird. Wesley möchte mehr über das Habak wissen. Lakanta erzählt, dass dieses eine heilige Stätte ist. Sie halten dort ihre Rituale und Zeremonien ab. Es ist ihnen heilig. Er fragt Wesley, was ihm heilig sei. Dieser weiß darauf keine Antwort. Ihm sind zwar einige Dinge sehr wichtig und er hat größten Respekt vor ihnen, doch für ihn ist eigentlich nichts auf der Welt heilig. Lakanta bittet ihn, sich umzusehen und fragt, was ihnen heilig sein könnte. Wesley sagt, dass ihm möglicherweise die Halskette wichtig ist, die Muster an den Wänden der Häuser. Lakanta sagt, dass ihnen alles heilig ist: Die Wände, der Himmel und der Staub unter seinen Füßen. Er slle wissen, dass er für sie eine geheiligte Person ist. Er solle sich selbst Respekt entgegen bringen, andernfalls würde das Heiligee in ihm entweiht werden. Wesley fragt, ob er meint, dass er das gerade tue. Lakanta antwortet, dass diese Beurteilung nur Wesley zustehe. Wesley fürchtet, dass er in letzter Zeit nicht viel Respekt vor sich selbst hat. Lakanta möchte bei Wesley Bewusstsein hervorrufen. Dazu gibt er Wesley die Möglichkeit zu einer eigenen Vision. Sie betreten nun das Habak.

Anthwara behauptet, dass Picard nicht wegen der Umsiedlung hier sei.

Picard und Troi sind derweil zu einer weiteren Gesprächsrunde mit Anthwara zusammengekommen. Picard bedauert, dass es nicht möglich war zu einer Einigung zu kommen. Ein "Nein" kann er jedoch keinesfalls akzeptieren. Dieser Planet wird der cardassianischen Regierung übergeben werden, gemäß den Bedingungen des Vertrages. Die Indianer werden ihre Zelte abbrechen müssen. Wakasa fragt, was geschieht, wenn sie sich weigern. Picard antwortet, dass sie ihn dann zwingen würden, sie wenn nötig mit gewaltsamen Maßnahmen umzusiedeln. Lakantha sagt, dass sie wissen, dass der Captain sie nicht vertreiben wird. Am Tag, als er sie aufsuchte, wussten sie noch nicht, warum er von der Föderation hergeschickt wurde, doch sie wussten, dass es einen Grund geben müsse. Sie glauben, dass nichts ohne Grund geschieht. Also suchten sie nach dem wahren Grund seines Erscheinens und erst in der letzten Nacht sind sie darauf gestoßen. Er fragt Picard, ob ihm die Pueblo-Revolte von 1680 etwas sagt. Troi berichtet, dass sich einige Indianerstämme erhoben und gegen die spanischen Unterdrücker kämpften und vertrieben sie aus dem Gebiet des heutigen New Mexico. Lakantha berichtet, dass die Spanier zehn Jahre später zurückkehrten und das Gebiet zurückeroberten. Sie waren brutal und verhielten sich wie die Wilden. Sie schlachteten hunderte ihrer Leute ab und verstümmelten Tausende. Der Name eines dieser Soldaten war Javier Maribona-Picard, einer seiner Vorfahren. Picard sagt, dass er weder etwas von diesen Ereignissen, noch von diesem Mann weiß. Diese Begebenheit geschah vor 700 Jahren und er weiß nicht, was dies hier bedeuten solle. Lakanta erklärt, dass er herkam, um den Blutfleck zu beseitigen, der seit 23 Generationen an seiner Familie hafte. Dann steht Lakanta auf und die anderen Indianer verlassen den Raum.

Draußen fragt Picard Worf, was hier vorgehe und dieser berichtet, dass sie ungebetene Besucher hätten. Der Captain sieht nun drei Cardassianer, die die Kolonie inspizieren. Picard tritt näher auf sie zu.

Akt IV: Vision[Bearbeiten]

Picard droht Evek.

Der cardassianische Kommandant lässt seine Männer warten. Picard tritt näher und stellt sich vor. Der Kommdanant stellt sich als Gul Evek vor und fragt, warum diese Leute noch hier sind. Die Evakuierung hätte seiner Meinung nach längst beginnen müssen. Picard will ihn nun allein sprechen. Evek willigt ein und lässt seine Männer warten. Picard und Evek gehen zur Seite. Picard sagt, dass nach seiner Kenntnis in den nächsten sechs Wochen kein Cardassianer diesen Planeten hätte betreten sollen. Ihre Anwesenheit dürfte die schwierigen Verhandlungen empfindlich stören. Evek sagt, dass der Status des Planeten festgelegt ist und fragt, über was er noch verhandelt. Picard antwortet, dass er ihm dies zu gegebener Zeit gern erklären muss, doch jetzt muss er ihn auffordern, den Planeten zu verlassen. Evek sagt, dass er hergeschickt wurde, um alle Gebäude und sonstigen Anlagen, die nach der Umsiedlung verbleiben, zu begutachten und er wird nicht vor Beendigung seiner Mission abziehen. Picard sagt, dass er seine Mission beenden soll, warnt ihn aber, dass er sich hier auf dem Gebiet der Föderation befindet, bis sich das ändert und er wird die Bewohner beschützen. Evek fragt, ob dies eine Drohung sein soll und Picard antwortet, dass es eine Tatsache ist und ermahnt Evek es niemals zu vergessen, wenn er seine Begutachtung vornimmt. Dann geht der Captain.

Wesley und Lakanta gehen inzwischen ins Habak, der Mittelpunkt ihres Lebens. Fremde sind hier nicht willkommen. Wesley ist verwrrt, doch Lakanta erklärt ihm, dass er kein Fremder sei. Er habe ihn schon einmal gesehen. Wesley fragt, was es für Figuren sind. Lakanta erklärt, dass es Mansara sind, Puppen, die die verschiedenen Geister symbolisieren, die schon hier waren. Wesley sagt, dass dieser wie ein Klingone aussieht. Lakanta sagt, dass ihre Kultur ihre Wurzeln in der Vergangenheit hat, aber nicht darauf beschränkt ist. Die Geister der Klingonen, Vulkanier und der Ferengi kommen genauso zu ihnen, wie der Bär, der Kojote und der Papagei. Es gebe keinen Unterschied. Wesley fragt, was er tun solle. Lakanta sagt, dass er das Feuer entfachen und dann warten soll. Wesley fragt, worauf er warten solle. Lakanta antwortet, dass dies seine Reise sei. Er könne ihm die Tür öffnen, aber Wesley müsse selbst hindurchgehen.

Admiral Nechayev lehnt einen Aufschub ab.

Später gibt Picard in seinem Bereitschaftsraum dem Admiral seinen Bericht ab. Der Rat der Indianer ist unnachgiebig und lehnt es ab Dorvan V zu verlassen. Nechayev fragt, ob es Hinweise darauf gibt, dass der Stammesrat seine Meinung auf absehbare Zeit ändert. Picard verneint dies. Nechayev sagt, dass sie dann keine andere Wahl haben. Picard hat jedoch Grund zur Annahme, dass sich die Indianer jedem Versuch zur Umsiedlung widersetzen werden. Daher ersucht er sie nachdrücklich beim Rat der Föderation eine Dringlichkeitssitzung zu beantragen. Nechayev sagt, dass sie diesen Antrag vor zwei Tagen gestellt hat und die Antwort war "Nein". Er habe seine Befehle und dann beendet sie die Verbindung. Riker kommentiert sarkastisch Soviel zum Aufschub durch die Sternenflotte. Picard sagt, dass Anthwara der Überzeugung ist, dass er für die Verbrechen, die einer seiner Vorfahren an seinem Volk verübt hat, verantwortlich ist. Riker fragt, ob er das denn glaube. Picard glaubt dies natürlich nicht. Er respektiert seinen Glauben, doch er erkennt wirklich keinen Zusammenhang mit ihrer Mission. Dennoch stellt er sich immer die Frage, ob sich vielleicht ein dunkles Kapitel in der Geschichte seiner Familie wiederholen wird. Wenn dieses Volk die Waffen gegen sie erhebt, kann er nicht vorhersehen, welche Konsequenzen das hätte. Dann ruft er Worf in seinen Raum und befiehlt schließlich, mit den Vorbereitungen zur Umsiedlung zu beginnen. Worf bestätigt den Befehl und verlässt dann mit Riker den Raum.

Crusher erscheint seinem Sohn in einer Vision.

Lakanta hat Wesley nun auch Wesley blickt derweil auf ein Feuer und ist langsam dehydriert. Er sieht Lakanta nicht mehr und dann eine Rauchwolke. Plötzlich ist ein Feuer vor ihm und er sieht dahinter seinen Vater. Dieser sagt ihm, dass er das Ende erreicht hat. Wesley fragt, von was das Ende er erreicht hat. Dieser antwortet, dass es das Ende der Reise ist, auf die er schon vor langer Zeit gegangen ist. Jack sagt, dass Wesley eine Reise angetreten hat, die nicht die seine war. Jettzt solle er seinen eigenen Weg gehen. Wesley versteht nicht ganz, was er sagt, doch Jack erwidert, dass er schon verstehe. Es sei nur schwer für ihn, es zu akzeptieren. Dann verabschiedet er sich und verschwindet. Wesley erwacht nun wieder und ist allein im Hawak, wo das Feuer erloschen ist. Anschließend verlässt er das Gebäude und wird von Worf angesprochen. Dieser fragt, ob alles in Ordnung ist. Dieser bestätigt dies. Dann lässt Worf eine Eindämmungsstrahmarkierung an der südlichen Seite des Dorfes unauffällig einrichten. Sie wollen das Volk nicht in Panik versetzen. Wesley fragt Worf, was sie vorhaben. Er sagt, dass sie die Transporterkoordinaten für einen Sicherheitsparameter einrichten. Es wird vielleicht notwendig werden, dass sie das Volk zwangsumsiedeln müssen. Wesley sagt, dass sie keine Gewalt anwenden dürfen. Dieses Volk habe es nicht verdient aus seiner Heimat vertrieben zu werden. Ohne jedes Verständnis ruft er die Bewohner zusammen und klärt sie über die Pläne der Sternenflotte auf, was massive Empörung hervorruft. Wakasa erklärt, dass sie sich das nicht gefallen lassen werden. Er fordert die Sternenflottenoffiziere auf, zu gehen. Lakanta beobachtet das Geschehen aus einiger Entfernung.

Akt V: Fortgang[Bearbeiten]

Wesley quittiert den Dienst und legt seinen Kommunikator ab.

Noch größer als die Wut der Indianer ist die Empörung aber beim Captain. In der Aussichtslounge stellt er Wesley zur Rede. Er hat die Anweisungen des befehlshabenden Offiziers missachtet und das ganze Außenteam in Lebensgefahr gebracht. Seine Handlungsweise werfe ein schlechtes Licht auf dieses Schiff und auf diese Uniform. Er verlangt eine Erklärung von Wesley. Dieser antwortet, dass das was sie dort unten tun falsch ist. Dieser Indianerstamm sei nicht einfach eine Gruppe von Kolonisten. Wesley sagt, dass sie eine einzigartige Kultur haben, die beinahe älter ist als die der Föderation. Picard sagt, dass dies keinen Einfluss auf seinen befehl hat. Wesley ist sich dessen bewusst. Picard habe den Befehl von Nechayev bekommen und diese vom Rat der Föderation. Aber es ist falsch. Picard sagt, dass Wesley als Kadett diese Entscheidung nicht zu treffen habe. Picard wisse zwar nicht, was in ihn gefahren sei, doch solange er diese Uniform trage, werde er jeden Befehl, den man ihm gibt ausführen und er werde sich sämtlichen Verhaltensregeln der Sternenflotte beugen. Der Captain fragt, ob dies klar sei. Wesley bestätigt dies. Dann kündigt er schließlich an, jene Uniform nicht mehr länger zu tragen und die Akademie zu verlassen – symbolisch legt er seinen Kommunikator nieder und verlässt den Raum. Während Picard noch nachdenklich im Raum steht, wird er von Riker gerufen. Dieser sagt, dass Gul Evek mit ihm über die Situation auf der Oberfläche sprechen will. Picard antwortet, dass er an Bord kommen solle. Dann betrachtet er den Kommunikator von Wesley.

Wesley erklärt seiner Mutter seine Entscheidung.

Wesley Crusher steht fortan nicht mehr länger in Dienst und Befehl der Sternenflotte. Daraufhin bittet seine Mutter ihn um Aufklärung, was diese Entscheidung angeht. Wesley sagt, dass die Sternenflotte nichts für ihn sei. Dr. Crusher sagt, dass sie vielleicht nicht verhindern kann, dass er sich seine Karriere versaut. Jedoch wird er ihr erklären, aus welchen Gründen er sie aufgegeben hat. Sie findet, dass er ihr dies schuldig sei. Wesley antwortet, dass er heute Dad gesehen habe und er sagte, dass er ihm nicht folgen solle. Crusher ist von dieser Antwort überrascht und begreift es zunächst nicht. Wesley erklärt genauer, dass er an einem indianischen Ritual teilgenommen hat und eine Vision hatte. Dad kam zu ihm und sagte ihm, dass er ihm nicht mehr folgen solle, sondern seinen eigenen Weg gehen solle. Dr. Crusher fragt, ob etwa eine Vision der Grund für sein Verhalten sei. Sie fragt, ob er die Akademie verlassen will, nur weil eine Vision das sagte. Wesley sagt, dass es um viel mehr ging. Er wollte diesen Schritt schon sehr lange machen, doch erst heute konnte er es sich eingestehen. Dr. Crusher sagt, dass er immer sagte, dass auf die Akademie zu gehen, die beste Entscheidung seines Lebens gewesen sei. Wesley sagt, dass das bis vor kurzem auch so war. Aber die Zeit verging und die Abschlussprüfung rückte immer näher. Er bekam Depressionen. Zunächst dachte er, er wäre überarbeitet oder würde an der langen Abwesenheit von Zuhause leiden. Beverly fragt, wieso er ihr nie etwas davon erzählt hat. Wesley sagt, dass er sie nicht enttäuschen wollte, auch nicht Captain Picard und die anderen. Sie waren immer so stolz auf ihn. Beverly sagt, dass sie genauso stolz wäre, wenn er einen anderen Beruf ergreift. Wesley sagt, dass er denkt, dass er nur versucht hat, sich selbst zu täuschen. Er wollte immer in der Sternenflotte dienen, doch als Dad ihm sagte, er solle ihm nicht folgen, war ihm alles plötzlich klar. Dr. Crusher sagt, dass es zum Teil vielleicht auch ihre Schuld war. Sie haben wohl nicht bedacht, welchem Druck sie ihn aussetzen. Wesley setzt sich vor sie und sagt, dass er ihr keine Vorwürfe macht und es seine Entscheidung ist und immer war. Beverly erinnert ihn nun an den Fremden von Tau Alpha C. Er konnte durch seinen Geist sogar Warpfelder kontrollieren und Wesley erinnert sich, dass sie den Reisenden meint. Beverly sagt, dass er Picard anvertraute, dass Wesley ein ganz besonderer Mensch wäre, wie Mozart und das er für größere Aufgaben gedacht sei, als sie anderen. Vielleicht habe er den ersten Schritt gemacht. Doch in einem sehr persönlichen Gespräch versöhnen sie sich und versichern einander des vollsten Verständnisses.

Cardassianer werden als Geiseln genommen.

Auf der Oberfläche schickt Wakasa Wesley weg und dieser fragt, wieso. Inzwischen schickt ein Indianer einen Cardassianer aus seinem Haus. Die Indianer nehmen die Cardassianer gefangen und Worf fragt sie, wieso sie das getan haben. Wakasa erklärt, dass dies nicht ihre Welt sei. Sie haben kein Recht sich hier aufzuhalten. Worf sagt, dass sie laut dem Vertrag das Recht haben, den Planeten zu inspizieren. Wakasa erkennt den Vertrag jedoch nicht an. Die Menge protestiert nun. Worf ruft Picard über seinen Kommunikator und meldet, dass bewaffnete Dorfbewohner zwei Cardassianer gefangen genommen haben und erbittet Anweisungen. Picard wendet sich Evek zu und fordert ihn auf, seine Leute hochzubeamen, bevor noch etwas schlimmes passiert. Evek fragt, wieso er seine Leute hochbeamen soll und fragt, was mit den Indianern aus ihrer Welt ist. Diese hätten Geiseln genommen. Dies sei ihr Planet und sie lassen sich nicht von einer aufsässigen Bande vertreiben. Evek ruft nun die Vetar und Glinn Telak meldet sich. Evek informiert ihn, dass zwei ihrer Männer auf der Oberfläche gefangen genommen wurden. Daher soll Telak einen bewaffneten Trupp runterbeamen, der ihre Männer befreien und das Dorf besetzen soll. Picard sagt, dass diese Bewohner immer noch Bürger der FÖderation sind. Falls seine Truppen das Dorf angreifen sollten, werden seine Sicherheitskräfte entsprechend reagieren. Evek fragt Picard, ob er sich der Konsequenzen bewusst sei, wenn Offiziere der Föderation das Feuer auf Cardassianer eröffnen. Picard sagt, dass er sich dessen bewusst ist und sie deswegen diese Konfrontation beenden müssen, bevor es zu spät ist.

Wesley trifft auf den Reisenden.

Worf sagt Wakasa, dass er nicht länger erlauben kann, dass sie diese Männer gefangen halten. Wakasa entgegnet Worf, dass er hier keinerlei Befehlsgewalt habe. Einer der Cardassianer schlägt nun seine Wache nieder und beginnt sich mit Wakasa zu prügeln. Ein anderer Cardassianer ringt mit einem Kolonisten und dieser feuert dabei unkontrolliert seinen Phaser ab. Als im Handgemenge der erste Cardassianer von einem Phaserstrahl getroffen wird, schreit Wesley Nein! und die Zeit bleibt stehen. Lakanta tritt auf ihn zu und läuft dabei durch den Phaserstrahl. Wesley fragt, was passiert ist. Er fragt, ob er es getan hat. Lakanta sagt, dass Wesley es war. Er hat sich selbst aus ihrer Zeit befreit. Dies sei sein erster Schritt auf eine höhere Daseinsebene und eine andere Denkweise gewesen. Wesley versteht dies nicht. Lakanta sagt, dass er für sich einen neuen Anfang gefunden hat. Er hat den ersten Schritt auf einer Reise gemacht, die nur wenigen Menschen vergönnt ist. Wesley fragt, wer er wirklich ist. Lakanta nimmt nun seine wahre Gestalt an und der Reisende erscheint. Er sagt, dass er lange auf diesen Tag gewartet hat. Wesley erkennt, dass alle Dinge die er im Habak sah, sein Werk war. Der Reisende sagt, dass er lediglich eine Tür geöffnet hat. Er hoffte, er würde seinem Geist neue Möglichkeiten eröffnen und das hat er getan. Er hat sich aus den Zwängen der Zeit befreit. Er ist bereit, Welten zu erkunden, wo sich Gedanken und Energie auf eine Weise verbinden, die er sich nicht vorstellen könne und er werde ihn geleiten wenn er es will. Wesley fragt, was mit ihnen wird und meint, dass er sie nicht so zurücklassen kann. Der Reisende sagt, dass sie ihre Angelegenheiten selbst regeln müssen und es nicht ihre Aufgabe sei, sich einzumischen. Wesley solle in ihre Fähigkeiten, ihre Probleme selbst zu lösen vertrauen. Dann gehen die beiden weg, während die Kämpfe weitergehen.

Auf der Brücke der Enterprise meldet Riker, dass das cardassianische Schiff seine Waffen und Transportersysteme aktiviert. Die Vetar ruft Gul Evek und meldet, dass ihre Trupps angegriffen werden und Unterstützung anfordern. Picard sagt Evek, dass der letzte Krieg ihnen gewaltige Zerstörungen brachte und Millionen von Toten kostete. Er soll ihre beiden Völker nicht erneut auf diesen Weg des Verderbens schicken, nicht auf diese Weise. Ihrer aller Zukunft liege jetzt in seiner Hand und er soll nicht, den Weg zum Frieden verbauen. Der Offizier der Vetar fragt erneut nach Eveks Befehlen und ob sie das Feuer erwidern sollen. Evek ruft die Vetar und lässt ihre Truppen auf der Oberfläche erfassen und sofort an Bord beamen. Der Offizier wendet ein, dass sie angegriffen wurden, doch Evek lässt seinen Befehl sofort ausführen. Picard befiehlt nun das Außenteam sofort hochzubeamen. Evek erzählt Picard, dass er zwei seiner drei Söhne im Krieg verloren hat. Er will den letzten nicht auch noch verlieren.

Cardassianer werden als Geiseln genommen.

Doch noch ist das Problem um den Indianerstamm nicht gelöst. Kurz vor einer dramatischen Eskalation lenkt Evek ein und es wird ein außerordentliches Abkommen getroffen, mit dem Picard, Evek und Anthwara einverstanden sind. Picard fragt in der Aussichtslounge Anthwara noch einmal, ob er hundertprozentig sicher sei, dass er versteht, was dieses Abkommen für sie bedeutet. Indem sie ihren Status als Bürger der Föderation aufgeben, werden sämtliche Anträge, die sie künftig an die Sternenflotte richten als null und nichtig angesehen und müssen allein klarkommen. Sie werden cardassianischer Gerichtsbarkeit unterstehen. Anthwara sagt, dass sie das alles verstanden haben und sein ganzer Stamm bereit ist, dieses Risiko einzugehen. Anthwara fragt Evek, ob die cardassianische Regierung dieses Angebot annehmen wird. Evek sagt, dass er die Regierung überzeugen wird, dass dies ein annehmbarer Kompromis ist. Er kann nicht für alle Cardassianer sprechen, die er treffen wird, aber wenn sie sie in Frieden lassen, werden sie sie auch in Frieden lassen. Evek fragt Picard, ob dies für das Sternenflottenkommando akzeptabel ist. Picard sagt, dass es nicht einfach sein wird, aber mit Admiral Nechayevs Unterstützung wird es mit der Regelung einverstanden sein. Evek wird nun auf sein Schiff zurückkehren, weil er noch einen sehr langen Bericht schreiben muss. Anthwara spricht noch kurz mit Captain Picard und sagt, dass er es ahnte, dass er sie nicht vertreiben würde und sich von einer sehr alten Schuld reingewaschen hat.

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Sternzeit 47755,3
Die Enterprise trifft Vorbereitungen, Dorvan V zu verlassen. Der ehemalige Kadett Wesley Crusher wird hier auf dem Planeten bleiben.
Picard und Dr. Crusher verabschieden Wesley im Transporterraum.

Im Transporterraum verabschieden sich Wesley und Beverly und umarmen sich innig. Captain Picard ist ebenfalls anwesend und fragt Wesley, wo er hingehen wird. Dieser antwortet, dass der Reisende sagte, seine Studien müssten hier bei diesem Volk beginnen. Er sagte, sie wären sich vieler Dinge bewusst und er könnte hier vieles lernen. Wesley meint ironisch zu seiner Mutter, dass er sich das gewünscht habe, mehr zu lernen. Crusher antwortet, dass sie glaubt, dass er seinen Weg gehen wird. Wesley denkt dies auch. Picard wünscht Wesley viel Glück. Dieser bedankt sich für eine Menge Dinge. Dann umarmt er seine Mutter und diese sagt, dass er auf der anderen Bewusstseinsebene warm angezogen sein soll. Wesley antwortet scherzhaft, dass er das sicher sein wird. Dann tritt er auf die Transporterplattform und Picard befiehlt Energie! Snchließend verlässt er den Transporterraum und legt seinen Arm um Dr. Crushers Schultern.

Dialogzitate[Bearbeiten]

Data und Geordi betreten Wesleys Quartier um ihn willkommen zu heißen.

Geordi
Sagen Sie, hat sich hier ein entflohener Kadett versteckt?
Data
Falls dem so ist, müssten wir die Sicherheit verständigen!
Nechayev
Ein kluger Kopf sagte einst: Diplomatie ist die Kunst des Möglichen.

zu ihrem Sohn

Beverly Crusher
Sieh zu, dass du warm angezogen bist, auf dieser anderen Bewusstseinsebene. OK?

zu Wesley, nachdem er die Bewohner eingeweiht hat

Picard
Das ist unentschuldbar!

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Merchandising[Bearbeiten]

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung[Bearbeiten]

Wesley Crusher verlässt in dieser Folge die Enterprise. Er wird erst wieder in Star Trek: Nemesis zu sehen sein. Die Episode markiert für Wesley Crusher in zweifacher Hinsicht eine Kehrtwende. Bisher war stets sein größtes Ziel eine Karriere in der Sternenflotte, von der er sich nun verabschiedet. Dagegen ist er in Star Trek: Nemesis wieder in einer Uniform der Sternenflotte zu sehen.

Diese Folge markiert - durch den von vielen Kolonisten als unannehmbar empfundenen Vertrag zwischen der Föderation und den Cardassianern - den Beginn des Maquis.

Diese Episode nimmt Bezug auf TNG: Der Reisende und Geheime Mission auf Celtris Drei, Teil I.

Die Episode DS9: Der Maquis, Teil I bezieht sich zum Teil auf die Vorfälle in dieser Episode.

Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Hauptdarsteller
Patrick Stewart als Captain Jean-Luc Picard
Ernst Meincke
Jonathan Frakes als Commander William T. Riker
Detlef Bierstedt
LeVar Burton als Lt. Commander Geordi La Forge
Charles Rettinghaus
Michael Dorn als Lieutenant Worf
Raimund Krone
Gates McFadden als Doktor Beverly Crusher
Ana Fonell
Marina Sirtis als Counselor Deanna Troi
Ulrike Lau
Brent Spiner als Lt. Commander Data
Michael Pan
Gaststars
Wil Wheaton als Wesley Crusher
Sven Plate
Tom Jackson als Lakanta
Dieter Memel
Natalija Nogulich als Flottenadmiral Alynna Nechayev
Eva Maria Miner
Ned Romero als Anthwara
Hermann Ebeling
George Aguilar als Wakasa
Thomas Petruo
Richard Poe als Gul Evek
Klaus-Dieter Klebsch
Eric Menyuk als Der Reisende
Michael Christian
Doug Wert als Lieutenant Jack Crusher
Ulrich Johannson
nicht in den Credits genannt
Arratia als Alfonse Pacelli
Lena Banks als Fähnrich (Abteilung Technik/Sicherheit) #1
Joe Bauman als Garvey
Ed Dennett als Mitglied des Stammesrates #1
Hal Donahue als Lieutenant (Abteilung Kommando/Navigation)
Tom Donahue als indianischer Kolonist #1 / Indianer im Kostüm eines Vulkaniers (Vision)
Elliot Durant III als Fähnrich (Abteilung Technik/Sicherheit) #1
Henry Kingi, Sr. als indianische Wache #1
Ron Large als Fähnrich (Abteilung Kommando/Navigation)
Marianne Lewis als Lieutenant J.G. (Abteilung Technik/Sicherheit)
unbekannte Synchronsprecherin (im Original von einer unbekannten Sprecherin synchronisiert)
Scott Marklyn als indianischer Kolonist #2 / Indianer im Kostüm eines Ferengi (Vision / geschnittene Szene)
Michael Moorehead als Fähnrich (Abteilung Wissenschaft/Medizin)
Tom Morga als cardassianischer Offizier
Sara Nabor als indianische Kolonistin #1
Lewis Ninham als indianischer Kolonist #3 / Indianer (Vision)
Bobby Parker als indianischer Kolonist #4
Rebecca Parker als indianische Kolonistin #2
Matilda Recindes als indianische Kolonistin #3
Cindy Rocco als indianische Kolonistin #4
Frank Salsedo als Mitglied des Stammesrates #2
John Saint John als Mitglied des Stammesrates #3
Victor Sanchez als indianischer Kolonist / Indianer im Kostüm eines Außerirdischen (Vision)
M. Smith als indianische Wache #2
Noriko Suzuki als Fähnrich (Abteilung Technik/Sicherheit) #2
Will Yazzie als indianischer Kolonist #5
4 unbekannte Darsteller als indianische Kolonisten, davon:
  • … als Kolonist #6
  • … als Kolonist #7
  • … als Kolonistin #5
  • … als Kolonistin #6
3 unbekannte Darsteller als Cardassianer, davon:
unbekannter Darsteller als Fähnrich (Abteilung Technik/Sicherheit) #2
unbekannter Sternenflottenoffizier (Abteilung Kommando/Navigation)
Stuntmen/Stuntdoubles/Stand-Ins
David Keith Anderson als Stand-In für LeVar Burton
Carl David Burks als Stand-In für Brent Spiner
Michael Echols als Stand-In für Michael Dorn
Nora Leonhardt als Stand-In für Marina Sirtis
Lorine Mendell als Stand-In für Gates McFadden
Richard Sarstedt als Stand-In für Jonathan Frakes
Dennis Tracy als Stand-In für Patrick Stewart
Weitere Synchronsprecher
Andreas Conrad als Taktikoffizier
Harald Dietl als Sprecher des deutschen Vorspanns

Verweise[Bearbeiten]

Ereignisse
1680, Pueblo-Revolte
Institutionen & Großmächte
Cardassianische Regierung, Pueblo, Rat der Föderation, Regierung, Sternenflotte, Sternenflottenakademie, Sternenflottenkommando
Spezies & Lebensformen
Bär, Ferengi, Klingone, Cardassianer, Kojote, Papagei, Vulkanier
Kultur & Religion
Indianer, Kultur, Mansara, Nomade
Personen
Arzt, Brand, Eveks Sohn #1, Eveks Sohn #2, Eveks Sohn #3, Flottenadmiral, Freund, Geisel, Glinn, Indianer, Kadett, Katowa, Kolonist, Mozart, Maribona-Picard, Javier, Offizier, Picards Vater, Der Reisende, Repräsentant der Indianer, Siedler, Telak, Vassbinder, Wrightwell
Schiffe & Stationen
Sternenbasis 310, Vetar
Orte
Cardassianische Grenze, Dorf, Dorvanianischer Sektor, Entmilitarisierte Zone, Gebäude, Habak, Kontinent, New Mexico, Nordamerika, Quartier, Tal, Zehn Vorne
Astronomische Objekte
Dorvan V, Erde, Planet, Planet mit Sternenbasis 310, Sektor, Tau Ceti
Wissenschaft & Technik
Cochrane (Maßeinheit), Energie, Konverterinterface, Mikrofusionsinterrelais, PADD, Phasenumwandler, Plasmadynrelais, Quanteneffizienz, Subprozessormatrix, Transporterkoordinaten, Warpantrieb-Interrelais, Warpfeld, Warpfeldstärke
Speisen & Getränke
Bularianisches Kanapee, Earl-Grey-Tee, Lebensmittel, Wasserkressesandwich
sonstiges
Aberglaube, Abschlussprüfung, Außenteam, Befehl, Beförderung, Berg, Bericht, Blut, Blutschuld, Depression, Diplomatie, Eindämmungsstrahlmarkierung, Evakuierung, Ferien, Fluss, Gedanke, Geist, Generation, Geschichte, Glaube, Himmel, Karriere, Kolonisierung, Kommando, Laune, Liebe, Mansara, Mission, Moral, Nachmittag, Politik, Respekt, Roter Alarm, Scherz, Senilität, Sicherheit, Sonntag, Spiritualität, Staub, Studium, Theorie, Uniform, Vertrag von 2367, Vision, Vorschrift, Zelt