Brieffreunde

aus Memory Alpha, der freien deutschen Star-Trek-Datenbank
Spring zu: Navigation, suche
Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Data beginnt eine Art von Brieffreundschaft mit einem Mädchen von einer fremden Welt. Als klar wird, dass sie sich in Lebensgefahr befindet und ihre Welt untergeht, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

In diesem Abschnitt der Episoden­beschreibung fehlt noch die Kurzfassung des Inhalts. Diese sollte eine Länge von 150 bis 250 Wörtern für TOS/TNG/DS9/VOY/ENT/DSC/PIC-Episoden, 75 bis 125 Wörtern für TAS/Short Treks/LDS-Episoden und 300 bis 500 Wörtern für Filme nicht unter-/überschreiten. Begriffe werden in der Kurzfassung nicht verlinkt. Zögere nicht und trage eine kurze Zusammenfassung der Episode nach.

Langfassung[Bearbeiten]

Prolog[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Sternzeit 42695,3
Wir sind das erste bemannte Schiff, das in den Selcundi-Drema-Sektor einfliegt. Sonden haben ungewöhnliche geologische Aktivitäten auf allen fünf Planeten des Systems verzeichnet. Wir hoffen nun, eine Antwort auf dieses Rätsel zu finden.

Die USS Enterprise besucht als erstes Schiff der Sternenflotte den Selcundi-Drema-Sektor. Data hat die Messwerte der unbemannten Sonden ausgewertet und meldet Commander William Thomas Riker, dass irgendwann in den letzten 150 Jahren der fünfte Planet des Selcundi-Drema-Systems zerfallen ist und einen Asteroidenfeld gebildet hat. Worf fragt, ob dies möglicherweise das Werk einer Intelligenz sein könnte. Viele Planeten dieses Systems sind nicht viel mehr als ein Trümmerhaufen. Alle Anzeichen sprechen für Naturkatastrophen.

Picard geht zusammen mit Counselor Deanna Troi zum Holodeck. Er möchte mit ihr seine Begeisterung fürs Reiten teilen. Troi ist darüber überrascht. Sie betreten das Holodeck. Dort lässt Picard ein Waldgebiet mit einem dazu passenden Reittier generieren. Der Computer fragt, ob er einen andorianischen Zabathu oder einen klingonischen Sark wünscht. Picard möchte jedoch ein Pferd von der Erde. Der Computer fragt, ob er etwas besonderes wünscht und Picard spezifiziert, dass er einen Araber wünscht. Picard berichtet von einer Legende, dass Allah den Südwind benutzte, um das Pferd zu erschaffen. Troi sagt, dass auf dem Holodeck diese Legende jetzt wahr wird. Picard will einen englischen Wald und das Pferd selbst satteln. Dann tritt er ein. Troi sagt, dass er ein Romantiker zu sein scheint, wenn er Pferde mag. Picard sagt, dass die Beduinen mit ihren Pferden in einem Zelt schliefen. Das Pferd war ihr Kamerad, jemand auf den man sich in der Schlacht unbedingt verlassen konnte. Troi sagt, dass er ihn nun etwas besser versteht, weil ein Pferd für ihn auch ein Kamerad ist. Picard sattelt ihn nun und meint, dass Tiere ein guter Weg sein kann, Einsamkeit zu überstehen. Troi berichtet, dass ihre Mutter und das Tier überhaupt nicht ausstehen konnten. Picard fragt, ob sie es nicht doch versuchen will. Er könnte für sie auch ein ganz zahmes Pferd erstellen. Troi zieht jedoch mechanische Transportmöglichkeiten vor. Picard ist etwas verwundert, weil er immer dachte, dass Betazoiden besonders gut mit Tieren auskommen. Doch Troi verneint dies. Durch die Emotionen der Tiere können sie zu sehr belasten. Picard sagt, dass es umso erstaunlicher ist, dass er in der Nähe eines Menschen entspannen kann. In diesem Augenblick bittet ihn Riker auf die Brücke, da sie etwas spektakuläres entdeckt haben. Picard macht sich auf den Weg.

Riker blickt derweil auf den Monitor, als der Captain in Uniform die Brücke betritt. Riker sagt, dass sie die Aufzeichnungen einer Sonde empfangen. Jetzt sei dort nichts mehr.

Akt I: Forschungsmission[Bearbeiten]

Wesley bekommt die Leitung der geologischen Erkundung des Drema-Systems übertragen.

Die Offiziere treffen sich bald zu einer Besprechung in der Aussichtslounge, die nur spärlich beleuchtet ist. Picard überlässt Riker die Leitung der Konferenz. Dieser verkündet, dass er den Rat und die Hilfe der Offiziere braucht. Wie ihnen bekannt ist, ist er für die Ausbildung von Wesley Crusher verantwortlich. Er will ihm jetzt die Verantwortung für planetarische Mineralbestimmung übertragen. Katherine Pulaski meint, dass dies eine schwere Aufgabe mit einer Menge Verantwortung ist. Riker antwortet, dass sie weiß, dass Menschen mit ihren Aufgaben wachsen. Geordi sagt, dass das bedeutet, dass er ein Team führen muss und fragt, ob er dafür genug Selbstbewusstsein hat. Troi sagt, dass diese Aufgabe auf jeden Fall sein Selbstbewusstsein stärken wird. Das ist eine wichtige Voraussetzung für einen Offizier der Sternenflotte, doch Picard gibt zu bedenken, dass man einem Jungen auch nicht zuviel Last aufbürden soll. Picard sagt, dass sie nicht wollen, dass er zusammenbricht. Pulaski fragt, ob sie einem talentierten Fähnrich zum Übergang auf die Sternenflottenakademie verhelfen wollen, oder ob es um einen jungen Mann geht, dem sie helfen wollen, erwachsen zu werden. Troi sagt, dass niemand jemandem dabei helfen kann, erwachsen zu werden. Dies sei eine spezielle Erfahrung, die man selbst machen müsse. Pulaski sagt, dass sie überdenken sollten, ob sie ihm zu viel zumuten. Picard meint, dass harte Anforderungen ein gutes Training sind. Pulaski erwidert, dass Wesley kein Spitzensportler sei, nur ein Junge. Picard sagt, dass er eines Tages ein Mann sein wird und als zukünftiger Offizier der Sternenflotte sollten sie ihm Widerstandskraft geben. Riker sagt, dass er früher oder später Verantwortung übernehmen muss. Dann ruft er Wesley in die Aussichtslounge. Wesley verlässt seine Station auf der Brücke und macht sich auf den Weg. Nachdem er die Lounge betreten hat, überträgt ihm Riker die Leitung der planetarischen Mineralexpedition. Wesley bedankt sich. Riker sagt, dass er sich nicht zu früh bedanken soll und es eine schwere Aufgabe ist. Er soll ein Team zusammenstellen und sich über den Drema-Quadranten informieren. Picard weist darauf hin, dass er eine große Verantwortung trägt. Jeder Offizier hier, wird ihm mit seiner Erfahrung zur Seite stehen. Er soll daran denken, dass es immer besser ist, seine Unkenntnis zuzugeben und Fragen zu stellen, als aus falschem Stolz vorwärts zu stolpern. Wesley verspricht sie nicht zu enttäuschen und geht dann.

Wesley bittet Troi und Riker um Rat.

Data arbeitet an einem Computerterminal und hat einige Computerchips entfernt. Worf geht an ihm vorbei und fragt, was er hier macht. Data antwortet, dass es ein privates Projekt ist. Er hat die Sensoren so umprogrammiert, dass sie auch Frequenzen außerhalb des üblichen Bereichs scannen. Worf fragt, welche zum Beispiel gescannt werden. Data antwortet, dass Täler und Spitzen des galaktischen Magnetfeldes, Molekularteilchen, Sternennebel und energetische, kosmische Strahlung gescannt werden. Worf fragt, ob er damit künstlich erzeugte Signale ebenso erfassen kann, wie natürlich entstandene. Data bejaht dies. Solche Signale sind natürlich sehr schwach und nur schwer vom Hintergrundrauschen zu unterscheiden. Worf dreht sich um und stolpert über einiges Werkzeug. Data meint kleinlaut, dass er dieses gerade in sein Quartier bringen wollte und Worf nickt kurz.

Wesley verlässt inzwischen den Turbolift auf einem Deck und tritt auf den Gang hinaus, wo Riker und Troi gerade entlang gehen. Er spricht sie an und bittet um ihren Rat. Wesley ist etwas durcheinander,. Zunächst hat er sich die besten Leute für die einzelnen Gebiete ausgesucht und Riker fragt, wen er genommen hat. Wesley zählt Prixus für Mineralogie und Metallurgie, Alans, Hildebrant für Vulkanologie und Davis für Geochemie, d.h. er würde Davis gern bekommen. Troi erkennt, dass er sich sorgt, da sie alle älter sind als er. Wesley fragt, was er gegen seine Komplexe unternehmen soll. Riker sagt, dass er am besten gar nichts unternimmt. Wesley dachte, dass einem da der Schiffsberater hilft. Troi sagt, dass das manchmal der Fall ist, aber nicht immer.

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Sternzeit 42696,3
Wir nähern uns dem zweiten Sonnensystem des Selcundi-Sektors, wo Fähnrich Crusher mit seinen mineralogischen Untersuchungen beginnnen wird. Wir hoffen mit seiner Hilfe viele Fragen zu lösen.

Davis stellt einen Glaszylinder über eine Gesteinsprobe und verdampft anschließend die Probe mithilfe eines Geräts. Dann analysiert er sie. Da betritt Wesley Crusher das Labor und stellt sich vor. Er beruft ihn in sein Team für die planetarische Mineraluntersuchung. Dann fragt er, wen Wesley sonst noch ins Team geholt habe und dieser zählt Prixus, Allens und Hildebrant auf. Davis meint, dass er zu allererst mit ihm hätte sprechen sollen, da er nur ungern in ein bestehendes Team einsteigt. Wesley entschuldigt sich dafür. Davis sagt, dass wenn Wesley Schwierigkeiten habe, solle er es ihm sagen, damit er übernehmen kann. Wesley solle nicht unter seinem ersten Kommando zusammenbrechen. Wesley sagt, dass er es schon schaffen wird und geht dann.

Während dieser Mission empfängt Lieutenant Commander Data ein niedriges RF-Signal. Er lässt den Computer dieses analysieren und fragt, ob es von einer natürlichen Quelle stammt. Dies verneint der Computer. Data startet den Universalübersetzer. Jedoch ist dies nicht möglich, da das Signal zu schwach ist. Data aktiviert daher den Signalverstärker und betrachtet eine grafische Darstellung. Da eine Ausschnittsvergrößerung wegen der Schwäche des Signals nicht möglich ist, lässt Data das Signal digitalisieren. Dann empfängt er einen akustischen Ruf und ist darüber verwundert und bejaht die Frage, ob dort jemand sei.

Akt II: Zweifel[Bearbeiten]

Wesley steht inzwischen vor einer Tür und starrt auf sein PADD. Dr. Pulaski geht den Gang entlang und bemerkt den Fähnrich. Sie fragt ihn, was ihn hinter der Tür erwartet. Wesley antwortet, dass dort sein Team ist und ihn erwartet. Er muss die Aufgaben verteilen und die Planeten einteilen. Pulaski meint, dass er mit seiner Aufgabe gut klarzukommen scheint. Wesley sagt, dass er mit diesen Leuten noch nie zusammengearbeitet hat. Pulaski sagt, dass er, sobald er durch die Tür gegangen ist, der Leiter des Teams ist und nichts zu beweisen hat. Wesley gibt zu bedenken, dass er nur Teamleiter ist, weil Riker es so entschieden hat. Er muss nur zeigen, dass er richtig entschieden hat. Sie ist überzeugt, dass er alles sehr gut machen wird. Wesley geht dann durch die Tür.

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Sternzeit 42737,3
Wir befinden uns jetzt seit sechs Wochen im Drema-Sektor. Auf jedem Planeten haben wir die gleichen Zeichen hoher geologischer Aktivität gefunden.
Wesley gibt seinem Team Anweisungen.

Nachdem Hildebrandt mit Wesley gesprochen hat, tritt Davies zu ihm und gibt ihm ein PADD. Er sagt, dass es überall die gleichen Messwerte gibt. Wesley spricht die UV-Absorption an. Es gibt Anzeichen für Traker-Vorkommen. Davies sagt, dass man dort, wo es Traker gibt, auch Dilithium findet. Wesley weist ihn an, ein Ico-Spektrogramm machen. Davies sagt, dass die Anzeichen für Traker sehr schwach sind und es sich um eine Täuschung handeln könnte. Wesley sagt, dass er deswegen ja ein Ico-Spektrogramm machen soll. Hildebrandt sagt, dass es eine Menge Arbeit macht das Gert aufzustellen. Davies sagt, dass sie frühestens in fünf Stunden fertig wären. Wesley sagt, dass sie gründlich arbeiten wollen. Davies sagt, dass es einen Unterschied zwischen Gründlichkeit und Zeitverschwendung gibt und ein Teamleiter den Unterschied kennen sollte. Wesley sagt, dass er vielleicht Recht hat und geht dann. An der Tür sieht er sich noch einmal um und geht dann.

Data sieht sich auf der Brücke derweil eine Darstellung aller vulkanischen und seismischen Aktivitäten auf Drema IV an. Dann lässt er den Computer Picard lokalisieren und begibt sich zu diesem auf Holodeck 3.

Data informiert Picard über seine illegale Kommunikation.

Dort reitet der Captain durch einen Wald, als Data eintritt. Picard reitet zu ihm und Data sagt, dass es ein sehr schönes Tier ist. Er entschuldigt sich für die Störung und sagt, dass er vor acht Wochen eine Nachricht empfing. Sie bestand aus drei Worten: Ist da jemand? Er hat geantwortet. Picard atmet durch und steigt dann vom Pferd ab. Er bindet das Pferd an und sagt, dass Signale aus unbekannten Regionen immer interessant sind. Dann spricht er mit Data. Dieser berichtet, dass er sich mit dem jungen Mädchen gesprochen hat. Sie ist sich nicht bewusst, dass es interstellares Leben gibt. Data hat sich nie direkt geäußert, von wo er sich äußert. Aus ihren Schilderungen hat er eine Menge alarmierende Zeichen herausgehört. Drema IV leidet unter der gleichen geologischen Instabilität wie die anderen Planeten. Picard sagt, dass seine Freundin also in Schwierigkeiten ist. Data sagt, dass sie den Prozess vielleicht beenden könnten, wenn sie den Grund finden würden. Picard sagt, dass dies die Hauptdirektive verletzen würde. Data meint, dass er hoffte, dass Picard irgendeinen Ausweg finden würde. Dieser sagt, dass sie nicht wissen, ob diese Katastrophe eintritt. Dann beruft er eine Konferenz ein. Data muss jede Kommunikation mit der Lebensform beenden. Dann verlässt Data das Holodeck.

Akt III: Entscheidungen[Bearbeiten]

Wesley bittet Riker um Rat.

Im Zehn Vorne unterhält sich Riker mit einer Frau und geht um neue Getränke zu holen. Da betritt Wesley den Raum und gestikuliert Riker zu einem Tisch. Dieser bringt der Frau ein Glas und setzt sich dann zu Wesley. Dieser berichtet ihm von dem Vorfall mit Davis. Er wollte, dass er ein Ico-Spektogramm durchführen sollte, und er weigerte sich. Riker fragt, ob Wesley denkt, dass er richtig entschieden hat. Wesley vermutet, dass er Recht hat. Er hätte es ihm befehlen können, aber er fragt, wie er jemandem befehlen soll, der älter und erfahrener ist als er. Riker sagt, dass der Altersunterschied gar nicht zur Diskussion steht. Riker fragt, ob er irgendwelche Komplexe entwickelt. Wesley verneint. Allerdings fragt er sich jedesmal, wenn er Befehle erteilen soll, wodurch er den anderen Leuten eigentlich überlegen sein solle. Riker sagt, dass Verantwortung und Autorität Hand in Hand gehen. Er soll sehen, dass er in der Lage ist, richtige Entscheidungen zu treffen. Wenn er aber zu seinem eigenen Urteil kein Vertrauen hat, dann sei er fehl am Platz. Wesley fragt, was ist, wenn er einen Fehler macht. Riker sagt, dass das uninteressant sei. Wesley fragt, was ist, wenn es um eine wichtige Situation geht. Riker sagt, dass er sich immer die Frage stellen soll, was Picard machen würde. Wesley sagt, dass er sich die Meinungen von allen anhört und dann eine Entscheidung trifft. Riker sagt, dass er das richtig erfasst habe. Doch Wesley hat Bedenken, weil er nicht Captain Picard sei. Riker sagt, dass niemand das infrage stellt. Wesley hat sich schon entschieden, dass Davis das Ikogramm durchführen muss. Riker verabschiedet sich von der Frau und geht dann. Wesley kehrt in das Labor zurück und weist Davis an, das Ikogramm durchzuführen.

Riker und Pulaski wollen den Dremanern helfen.

Picard und die Offiziere besprechen die Situation in Picards Büro. Der Captain stellt fest, dass der Regelverstoß Datas klar ist und sie jetzt diskutieren müssen, was sie jetzt unternehmen. Worf sagt, dass sie keine Wahl haben und die Hauptdirektive eindeutig ist. Man kann sie nicht auslegen, wie es einem passt. Pulaski sagt, dass ihr diese Einstellung etwas feige erscheint. Picard sagt, dass er sicher ist, dass Worf es nicht so gemeint hat. Allerdings müssten sie bedenken, was mit dem Planeten geschieht und was durch ihre Maßnahmen ausgelöst wird. Riker sagt, dass sie dann Götter wären. Angenommen es gäbe einen kosmischen Plan, dann könnte es gefährlich sein, sich einzumischen. La Forge fragt, ob sie die Dremaner sterben lassen sollen. Riker würde es nicht so drastisch ausdrücken. Troi sagt, dass wenn es einen kosmischen Plan gibt, dann wären sie ein Teil davon und ihre Anwesenheit hier gewollt. Riker sagt, dass sie dann aber die Existenz von Schicksal oder etwas ähnlichem negieren würden. Data sagt, dass die Dremaner ein Volk seien und nicht nur ein Gegenstand wissenschaftlicher Diskussionen. Picard fragt, ob sie den Dremanern helfen sollen. Pulaski bejaht dies entschieden. Picard fragt nun, ob sie genauso entscheiden sollten, wenn es sich um einen Krieg handelt und nicht eine Naturkatastrophe. Sie alle seien in ihren moralischen Vorstellungen verunsichert sind. Picard sagt, dass die Hauptdirektive verhindern soll, dass sie ihren Emotionen nachgeben und unlogisch handeln. Pulaski will jedoch ihren Emotionen nachgeben. La Forge fragt, was wäre, wenn die Dremaner sie um Hilfe bitten würden. Data sagt, dass man Sarjenkas Funksprüche auch als Hilferuf interpretieren könnte. Picard nennt dies Spitzfindigkeiten. Pulaski stimmt zu. Worf meint, dass Sarjenka niemanden um Hilfe bitten könne, den sie nicht kennt. Data sagt, dass sie ihn kennt. Riker stellt fest, dass sie damit wieder am Anfang der Diskussion sind. Data steht auf und fragt Picard, ob sie nun zusehen werden, wie die Dremaner sterben oder nicht. Picard sagt Data, dass er jeden Kontakt zu Drema IV abbrechen soll. Data geht zum Terminal und löscht die Frequenz aus dem Scannerbereich. Da kommt ein Ruf von Sarjenkas hinein. Sie fragt, wo Data ist und ob sie ihn verärgert habe. Picard hält Data nun zurück und meint, dass die unbekannte Stimme Gestalt angenommen hat. Sie können sich nicht abwenden.

Akt IV: Hilfe für ein kleines Mädchen[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Sternzeit 42741,3
Wir sind im Orbit des Planeten Drema IV, von dem Data die Notsignale empfangen hat. Die Sensoren zeigen an, dass die vulkanischen Aktivitäten zunehmen.
Picard sagt Riker, dass ihnen das Wasser bis zum Hals steht.

Bei einer Besprechung meldet Riker, dass sie jetzt die Ursache der vulkanischen Aktivitäten kennen. Davies sagt, dass sie den Grund nicht erfahren hätten, wenn Fähnrich Crusher nicht die Erstellung eines Ikogramms befohlen hätte. Wesley sagt, dass Drema IV die größten Dilithiumvorkommen hat, die je entdeckt wurden. Die Ablagerungen zeigen ein ungewöhnliches Muster. Die Kristalle wachsen wie ein gleichmäßiges Gitter. Hildebrandt und Alans fügen hinzu, dass diese die natürliche Elektrizität des Planeten sammeln und sie in mechanische Energie verwandeln. Es entstehen tektonische Bewegungen, die den Planeten zerstören. Deshalb haben sie auch niemals Spuren von Helium-629 gefunden. Picard fragt, ob sie etwas dagegen tun können. Wesley sagt, dass es eine Menge Arbeit macht. Sie vermuten, dass sie den Prozess aufhalten können. Picard will eine klare Antwort und die Frau antwortet, dass sie sich an die Arbeit machen werden. Nachdem sie gegangen sind, sagt Riker Picard, dass Data inzwischen den sichersten Ort auf der Oberfläche für seine Freundin berechnet hat. Riker sagt, dass Sarjenka und alle sterben werden. Picard lässt Riker Data informieren, dass er Erlaubnis hat, zu seiner Freundin Kontakt aufzunehmen. Picard merkt noch an, dass ihnen das Wasser bis zum Hals stehe.

Data zeigt Sarjenka, wohin sie gehen.

Data spricht mit Sarjenka in seinem Büro. Aufgrund atmosphärischer Störungen kann er keinen Kontakt herstellen. In Picards Raum berichtet Worf inzwischen, dass sie Sonden der Klasse A mit Resonatoren ausstatten, sodass sie in der Lage sind, die Oberfläche zu durchdringen. Die Vibrationen werden die Dilithiumkristalle zerstören. Riker lässt damit beginnen. Da betritt Data das Büro und will runterbeamen. Da er keinen Kontakt zu Sarjenka herstellen kann, hält er dies für erforderlich. Picard versteht seinen Grund, doch Data will unbedingt den Grund herausfinden. Data sagt, dass er die Nachricht persönlich zustellen kann. Data sagt, dass sie damit angefangen haben. Picard stimmt zu, dass sie sie zu Ende bringen müssen. So genehmigt er, dass Data geht. Riker soll das Beamen überwachen. Dann fragt Riker Picard, wo ihnen das Wasser steht und dieser zeigt eine Linie über seinem Ohr.

Im Transporterraum schickt Riker O'Brien zum Mittagsschlaf. Data tritt auf die Plattform und wird gebeamt, nachdem Riker O'Brien gesagt hat, dass er nichts gesehen hat. Data materialisiert sich auf dem Planeten. Er beginnt zu scannen und sieht sich um. Dann blickt er durch das Fenster und sieht hinaus auf eine Vulkanlandschaft. Wenig später kommt Sarjenka und will schon weglaufen. Data stellt sich vor und Sarjenka fragt, wo er war. Sie sagt, dass sie gegangen sind. Sie kam zurück, weil sie ihren Transmitter holen wollte. Data sagt, dass alles sehr kompliziert ist. Er sagt, dass sie hier nicht überleben kann. Data schließt die Tür wieder und lässt sich und Sarjenka hochbeamen. Als sie fragt, wohin sie gehen, macht Data eine Geste nach oben. Sie erkennt, dass sie zu den Sternen gehen.

Akt V: Vergessener Freund[Bearbeiten]

Data und Sarjenka auf der Brücke

Als Data und Sarjenka sich materialisieren, sagt O'Brien, dass es wohl Ärger geben wird. Data will Sarjenka mitnehmen, da sie nicht allein gelassen werden will. Daraufhin geht er, während O'Brien tief durchatmet. Auf der Brücke geht Picard auf und ab, während Riker und Worf gebannt nach vorn sehen. Worf sagt, dass die Sonden in drei Minuten starten. Picard fragt, wo er ist. Riker ist sicher, dass er gleich kommen wird. Da öffnet sich die Tür des Turbolifts und Data geht mit Sarjenka auf die Brücke. Picard blickt zu Riker und meint empört, dass er mit einem Kind zurückgekehrt ist und es auf seine Brücke bringt. Riker meint, dass er sicher einen guten Grund hat. Data will erklären, dass sie Angst hat. Doch Data soll seine Position einnehmen. Troi soll das Kind zur Krankenstation bringen. Jedoch will Sarjenka nicht mitgehen. Data will dafür sorgen, dass sie nicht stört. Data sagt Sarjenka, dass sie keine Angst haben muss. Picard willigt nun ein, dass sie hier bleibt. Data setzt sich an sein Pult und lässt Sarjenkas Hand los, da er seine zweite Hand jetzt braucht. Worf startet die Sonden. Data meldet, dass die Sondensteuerung aktiv ist. Die Resonatoren werden aktiviert und die Resonanzen sind synchron. Data erklärt Sarjenka, dass die seismische Aktivität enden wird, wenn sie erfolgreich sind. Data meldet eine planetenweite Verminderung der tektonischen Aktivitäten. Wesley sagt, dass es funktioniert hat. Data sagt Sarjenka, dass ihre Familie in Sicherheit ist. Dann zeigt er ihr ihren Planeten. Picard schickt Data mit Sarjenka zur Krankenstation. Picard übergibt Riker das Kommando auf der Brücke. In seinem Raum ruft er Dr. Pulaski und fragt sie, ob es einen Weg gibt, alle Erinnerungen an ihre Zeit auf der Enterprise zu löschen. Pulaski sagt, dass wenn ihre Gehirnstruktur menschenähnlich ist, dann könnte sie den bestimmten Sektor des Gehirns mit den Langzeiterinnerungen löschen. Data bringt Sarjenka auf die Krankenstation. Sarjenka betrachtet einen elanianischen Gesangsstein und fragt, was es ist. Pulaski erklärt es ihr und sagt, dass sie sie jetzt untersuchen werden. Data wird bei ihr bleiben. Sarjenka legt sich auf ein Bett und Pulaski betäubt sie mit einem Hypospray. Dann scannt sie sie mit einem Tricorder und sagt Data, dass er etwas gutes getan hat. Sie sagt, dass es darum geht, um Sarjenka und sie zu schützen. Pulaski beginnt nun mit dem Scan und der Behandlung.

Pulaski löscht Sarjenkas Kurzzeitgedächtnis.

Data beamt mit Sarjenka runter und legt sie in ihr Bett. Dann legt er ihr den Gesangsstein in die Hand und geht dann wieder. Sarjenka schläft noch, als Data die Wand berührt und durch die Öffnung hinaus auf den Planeten sieht. Die Vulkane haben sich beruhigt und Data verschließt die Wand wieder. Dann ruft er die Enterprise und lässt sich hochbeamen. Die Enterprise verlässt anschließend den Orbit. Wesley betritt die Brücke und Riker fordert ihn auf, sich hinzusetzen. Wesley meint, dass es noch eine Weile dauern wird, bis er das Recht hat, dort zu sitzen. Riker lobt seine Arbeit. Wesley fragt, ob es leichter werden wird und Riker verneint das mit einem Lächeln. Da betritt Data die Brücke und geht in Picards Raum. Dieser liest gerade in einem Buch, als Data sich bei ihm entschuldigen will. Der Captain sagt, dass er sich nicht entschuldigen müsse. Er habe sie daran erinnert, dass es Pflichten gibt, die außerhalb der Vorschriften gibt. Picard sagt, dass er helfen musste. Data berichtet, dass Sarjenka wieder zuhause ist, sich aber nicht an ihn erinnern wird. Data sagt, dass er sich an sie erinnern wird. Picard sagt, dass sie in seiner Erinnerung fortbestehen wird und er in seinem Bestreben menschlicher zu werden, einen großen Schritt weiter gekommen ist.

Dialogzitate[Bearbeiten]

Picard
Es ist immer klüger, seine Unkenntnis zuzugeben und Fragen zu stellen, als aus falschem Stolz blind vorwärts zu stolpern.

zu Riker

Picard
Wissen Sie, wie weit uns das Wasser jetzt steht?

Riker löst O'Brien an der Transporterkonsole ab

Riker
O'Brien, Zeit für Ihren Mittagsschlaf! Sie haben nichts gesehen!
O'Brien
Verstanden, Sir! Ich stelle mich hier in die Ecke und döse etwas.

zu Picard

Data
Sie wird sich nicht mehr an mich erinnern, aber ich werde sie nicht vergessen.
Picard
Erinnerung und Mitleid gehören zu einer Freundschaft.
Data
Ja, Sir.
Picard
Dass Sie sich dieser Tatsache bewusst sind, hat Sie in Ihrem Bestreben, menschlich zu sein, ein großes Stück weiter gebracht.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Bezüge zur Realität[Bearbeiten]

Der elanische Singstein ist ein Bezug zu einem Roman von Melinda M. Snodgrass: „Die Tränen der Sänger“.

Merchandising[Bearbeiten]

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung[Bearbeiten]

Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Hauptdarsteller
Patrick Stewart als Captain Jean-Luc Picard
Rolf Schult
Jonathan Frakes als Commander William T. Riker
Detlef Bierstedt
LeVar Burton als Lt. Geordi La Forge
Charles Rettinghaus
Michael Dorn als Lt. J.G. Worf
Raimund Krone
Marina Sirtis als Counselor Deanna Troi
Eva Kryll
Brent Spiner als Lt. Commander Data
Michael Pan
Wil Wheaton als Wesley Crusher
Sven Plate
Gaststars
Diana Muldaur als Doktor Pulaski
Bettina Schön
Nicholas Cascone als Fähnrich Davies (Geochemiker)
Christian Toberentz
Ann H. Gillespie als Hildebrant
Karin David (1. Take)
Beate Pfeiffer
Colm Meaney als Chief O'Brien
Jörg Döring
Whitney Rydbeck als Alans (Vulkanologe)
Manfred Rahn
Nikki Cox als Sarjenka
Giuliana Wendt
nicht in den Credits genannt
Majel Barrett als Computer der USS Enterprise-D (nur Stimme)
Eva-Maria Werth
James G. Becker als Fähnrich (Abteilung Kommando/Navigation)
Jeffrey Deacon als Sternenflottenoffizier (Abteilung Kommando/Navigation)
Tim McCormack als Fähnrich Bennett
Randy Pflug als Kellner im Zehn Vorne
Guy Vardaman als Darien Wallace
unbekannte Darstellerin als Rikers Date
Chris Palm
unbekannte Darstellerin als Schachspielerin im Zehn Vorne
unbekannter Darsteller als Prixus
Stuntmen/Stuntdoubles/Stand-Ins
James G. Becker als Stand-In für Jonathan Frakes
Darrell Burris als Stand-In für LeVar Burton
Dexter Clay als Stand-In für Michael Dorn
Jeffrey Deacon als Stand-In für Patrick Stewart
June Jordan als Stand-In für Nikki Cox
Nora Leonhardt als Stand-In für Marina Sirtis
Tim McCormack als Stand-In für Brent Spiner
Guy Vardaman als Stand-In für Wil Wheaton
unbekannter Stuntman als Stuntdouble für Patrick Stewart
Weitere Synchronsprecher
Harald Dietl als Sprecher des deutschen Vorspanns

Verweise[Bearbeiten]

Ereignisse
Schlacht
Institutionen & Großmächte
Sternenflotte
Spezies & Lebensformen
Araber, Betazoid Katze, Pferd, Sark, Zabathu
Kultur & Religion
Allah, Beduine, Brieffreundschaft
Personen
Araber, Beduine, Sarjenka
Astronomische Objekte
Drema IV, Selcundi-Drema-Sektor, Selcundi-Drema-Sternensystem
Wissenschaft & Technik
Raumsonde, RF-Signal
sonstiges
Zelt