Geheime Mission auf Celtris Drei, Teil II

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Während Picard in der Gefangenschaft der Cardassianer gefoltert wird, versucht die Enterprise unter dem neuen Kommando von Captain Jellico ihn zu befreien.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

Picard wird auf Celtris III von Gul Madred brutal gefoltert und verhört. Er soll ihm die Verteidigungspläne der Sternenflotte für Minos Korva verraten, welches die Cardassianer erobern wollen. Picard weigert sich jedoch Informationen herauszugeben. Daher lässt Madred ein Gerät implantieren, mit dem er Picard in jedem Körperteil Schmerzen zufügen kann. Auch die Föderation wird über die Gefangennahme informiert. Daraufhin will Riker eine Befreiungsaktion starten, doch Captain Jellico lehnt dies ab, weil die Enterprise die Grenze sichern müsse. Schließlich stellt Jellico Riker unter Arrest, als dieser seine Entscheidung kritisiert. La Forge kann die cardassianische Flotte im McAllister-Nebel lokalisieren und man entwickelt einen Plan, um diese zum Rückzug zu zwingen. Dazu soll ein Shuttle im Nebel Minen legen. Beim Frühstück erzählt Madred von seiner ärmlichen Kindheit als Waise in der zerstörten Stadt Lakat. Picard hört ihm zu und konfrontiert ihn dann damit, dass er in ihm nur einen schwächlichen Jungen und keinen mächtigen cardassianischen Kommandanten sehe. Riker und La Forge starten derweil mit einem Shuttle und legen im Nebel die Minen. Nach ihrer Rückkehr, stellt Captain Jellico Gul Lemec ein Ultimatum und lässt zur Demonstration zwei Minen detonieren. Der Cardassianer willigt ein, dass seine Schiffe die Primärphaserspule abwerfen und einzeln den Nebel verlassen. Außerdem soll Captain Picard freigelassen werden. Nach seiner Rückkehr auf die Enterprise sucht Picard Troi auf und spricht mit ihr über die Folter, bei der Madred wollte, dass er sagt, dass er fünf statt der vier tatsächlich vorhandenen Lichter sehe und der er zuletzt erlegen war.

Langfassung[Bearbeiten]

…Fortsetzung

Prolog[Bearbeiten]

Der gefangen genommene Captain Jean-Luc Picard wird von Gul Madred, dem Kommandanten der cardassianischen Einrichtung auf Celtris III gefoltert. Er fragt ihn nach dem Namen seiner Mutter und Picard antwortet mit Yvette Gessard. Madred sagt, dass er bereit ist und der andere Cardassianer das Serum auf diesem Niveau halten soll. Madred fragt Picard nun nach seiner gegenwärtigen Aufgabe. Picard antwortet, dass es Spezialoperationen auf Celtris III sind. Madred fragt nach seinem Auftrag bei diesem Einsatz und der Captain sagt, dass er die metagenetische Waffe finden und zerstören soll. Madred fragt, wieviel Mann noch an dieser Mission teilnahmen. Picard verrät, dass es zwei waren. Madred fragt nach namen und Dienstgrad. Picard verrät nun den medizinischen Offizier Dr. Beverly Crusher und Lieutenant Worf. Madred beugt sich nun seitlich zu Picards Kopf herunter und fragt nach den Verteidigungsplänen der Föderation für Minos Korva. Picard antwortet, dass er das nicht weiß. Madred lässt daher die Dosis leicht auf 0,31 erhöhen. Ein Cardassianer gibt Picard eine Injektion des Wahrheitsserums. Madred sagt, dass sie nun wieder von vorne anfangen und fragt Picard nach seinem Namen. Der Captain nennt ihm diesen. Auch die Frage nach dem Geburtsort beantwortet er wieder mit La Barre, Frankreich.

Akt I: Die Befragung[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Enterprise
Captain Jellico
Sternzeit 46360,8
Die Verhandlungen mit den Cardassianern machen kaum Fortschritte. Ich fürchte eine militärische Konfrontation ist unvermeidbar.


Gul Lemec beschuldigt Picards Team des Massenmords.

Captain Edward Jellico sitzt mit Gul Lemec und dessen zwei Beratern am Verhandlungstisch in der Aussichtslounge der USS Enterprise (NCC-1701-D) und sagt, dass er ihm versichert, dass die Föderation vor allem an der Erhaltung des Friedens interessiert ist. Commander William T. Riker und Counselor Deanna Troi sitzen an seiner Seite. Lemec fragt Jellico, wie er es dann erklären will, dass ein Team der Föderation vor nicht einmal 14 Stunden einen unprovozierten Angriff auf cardassianisches Territorium durchgeführt hat. Jellico behauptet nicht zu wissen, wovon er spricht. Lemec will ihn nun aufklären. Er erhebt sich von seinem Stuhl und geht um den Tisch und nähert sich Jellicos Tischende. Dabei erzählt er, dass Captain Jean-Luc Picard, Dr. Beverly Crusher und Lieutenant Worf auf Celtris III gelandet seien. Sie haben einen ihrer Außenposten auf brutalste Weise angegriffen und wenigstens 55 Männer, Frauen und Kinder getötet. Jellico fragt, welche Beweise er dafür hat. Lemec antwortet, dass sie alle Beweise hätten, die sie dafür benötigen würden: Sie haben Captain Picard. Riker fragt, ob er am Leben ist. Lemec lächelt und macht einige Schritte zurück. Dann sagt er, dass die cardassianische Union noch entscheiden müsse, wie sie auf diese letzte Provokation reagieren wird. Sie könnten aber sicher sein, dass sie darauf reagieren werden. Inzwischen haben sich auch seine zwei Berater von ihren Stühlen erhoben und Lemec verlässt den Raum. Die beiden Cardassianer folgen ihm und zwei Sicherheitsoffiziere geleiten sie zum Transporterraum. Riker fragt Jellico nun, ob an Lemecs Worten etwas dran sei. Jellico antwortet, dass Picard und die anderen nach Celtris III geschickt wurden, um die Berichte über metagenetische Waffen zu überprüfen. Es sei denkbar, dass sie gefangen genommen wurden. Falls sie entkommen konnten, sind sie auf dem Weg in das Lyshan-System, wo die Enterprise sie in acht Stunden an Bord nehmen soll. Jellico befiehlt Riker, mit einem Shuttle dorthin zu fliegen und das Team abzuholen. Die Enterprise müsse hier bleiben, bis die letzte Runde mit Gul Lemec zu Ende gespielt ist. Riker bestätigt den Befehl und verlässt dann den Raum.

Picard wird von Gul Madred gefoltert.

Picard wird mit verbundenen Augen zu Gul Madred geführt und dieser spricht ihn an. Picard verlangt nun, einen neutralen Repräsentanten zu sprechen, wie es im Friedensvertrag mit den Cardassianern vereinbart wurde. Madred nimmt ihm nun die Augenbinde ab und sagt, dass sie bereits eine Botschaft nach Tohvun III geschickt haben. Dies ist der nächste neutrale Planet. Ihnen wurde zugesichert, das sie sofort jemanden hersenden. Inzwischen verlassen die beiden Wachen den Raum. Madred bittet Picard um Erlaubnis, ihn von seinen Fesseln zu befreien und der Captain hebt die Arme hoch. Madred löst nun die Handschellen und Picard zieht seine Hände heraus. Madred sagt, dass er gehört hat, dass Picard Archäologie studiert hat. Er fragt, ob Picard weiß, dass die Cardassianer sich rühmen, die ältesten und schönsten Ruinen in der Galaxis zu besitzen. Dabei geht er zu seinem Schreibtisch. Picard sagt, dass er weiß, dass die Begräbnisstätten der ersten Hebidianischen Kultur wunderschön sein sollen. Madred sagt, dass sie das jedenfalls waren, als sie vor 200 Jahren ausgegraben wurden. Die Begräbnisstätten enthielten unvorstellbar schöne Skulpturen, die aus Jevonit gemacht waren, einem seltenen atemberaubenden Stein. Aber die meisten Objekte sind verschwunden. Picard fragt, was mit ihnen passiert ist und setzt sich auf einen Stuhl. Madred sagt, dass das passiert ist, was in armen Gesellschaften passiert. Die Gräber wurden geplündert und wertvolle Schätze gestohlen. Einige wenige kamen in Museen, doch selbst diese wurden verkauft, damit sie ihre Kriege bezahlen konnten. Picard sagt, dass dieser Krieg sie hunderttausende von Leben kostete. Picard sagt, dass ihre Nahrungsvorräte dezimiert und ihre Bevölkerung in Elend und Armut gestürzt wurde. Dennoch würden sie einen neuen Krieg riskieren. Madred sagt, dass es Zeitverschwendung sei, über Probleme zu reden, die sie nicht lösen können. Er fragt Picard, ob er die hebidianischen Begräbnisstätten gern besuchen würde. Picard antwortet, dass er gern auf sein Schiff zurückkehren würde. Madred sagt, dass der Captain ein Verbrecher ist. Er wurde beim Eindringen in eine ihrer geheimen Anlagen erwischt. Er könne sich denken, dass sie ihn anklagen und vor Gericht stellen werden. Allerdings bietet er ihm die Chance auf ein einmaliges Leben. Picard fragt, was der Preis dafür ist und Madred antwortet, dass es Kooperation ist. Sie möchten die Verteidigungsstrategie der Föderation für Minos Korva erfahren. Picard sagt, dass sie ihm doch eine Droge injiziert haben. Es müsste ihnen klar sein, dass er alle Fragen, die er ihm gestellt hat, wahrheitsgemäß beantwortet hat. Madred sagt, dass sie sich viel Mühe gegeben haben, um ihn herzulocken, weil sie wissen, dass die Enterprise im Falle einer Invasion das Kommandoschiff für diesen Sektor sein wird, zu dem auch Minos Korva gehört. Picard sagt, dass er viel mehr über ihre Taktik zu wissen scheint, als er. Da drückt Madred einen Knopf auf seiner Fernbedienung und zwei Soldaten betreten den Raum. Diese zerren Picard aus dem Stuhl. Er wehrt sich, doch Madred sagt, dass es Energieverschwendung ist und er sich noch wünschen wird, dass er sie nicht für einen solch aussichtslosen Versuch vergeudet habe. Picard sagt, dass Folter gemäß den Bestimmungen der Konvention von Selonis IV, die die Behandlung von Kriegsgefangenen regelt, ausdrücklich verboten ist. Madred lässt mit der Fernbedienung nun ein Gestell von der Decke herunterfahren. Dann nimmt er das Messer aus Jevonit in die Hand und berührt mit einem Finger der anderen Hand die Schneide. Dann fragt er Picard, ob er gesund ist und ob er körperliche Leiden hat, von denen er wissen sollte. Madred sagt, dass das Messer wunderschön ist. Gleich werde er wissen, warum es so wertvoll ist. Mared tritt vor Picard und zerschneidet seinen Anzug. Madred sagt, dass Picard von nun an, die Privilegien seines Dienstgrades nicht mehr genießen werde und keine Privilegien als Person. Von nun an, sei er für ihn nichts weiter als ein Mensch. Er habe keine andere Identität. Die Soldaten reißen den Anzug herunter und befestigen die Handschällen an dem Gestell über Picards Kopf. Mit der Fernbedienung lässt Madred dieses ein Stück nach oben fahren, während die Soldaten den Raum verlassen. Picard muss nackt, aufrecht stehen bleiben, während Madred ebenfalls den Raum verlässt.

Akt II: Riker suspendiert[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Enterprise
Erster Offizier Commander Riker
Nachtrag
Ich bin vom Treffpunkt im Lyshan-System mit Doktor Crusher und Lieutenant Worf zurückgekehrt. Captain Picards Schicksal ist noch immer unbekannt.


Crusher berichtet Riker und Jellico vom Scheitern der Mission.

Auf der Krankenstation werden Crusher und Worf versorgt. Die Ärztin berichtet Captain Jellico und Riker, dass es keine Möglichkeit gab, Captain Picard zu helfen. Sie haben es selbst kaum zum Frachtschiff des Ferengi geschafft. Jellico sagt, dass es klug war, es nicht zu versuchen. Crusher sagt, dass sie sich nicht so klug fühlt. Jellico sagt, dass sie sich ausruhen soll. Jellico verlässt mit Riker dann die Krankenstation. Auf dem Gang will er, dass Geordi die Daten aus Beverlys Tricorder analysieren. Er soll jedes Detail über die Höhlen auf Celtris III überprüfen. Riker erbittet die Erlaubnis, mit der Planung einer Rettungsaktion zu beginnen. Jellico weiß zwar, dass Riker ihm nahestand. Jedoch ist nicht einmal sicher, dass er noch lebt. Unter diesen Umständen wäre eine Rettungsaktion Selbstmord. Riker fragt, ob sie nicht annehmen sollten, dass er lebt, solange nicht das Gegenteil bewiesen ist. Sie könnten ihn nicht einfach im Stich lassen. Jellico sagt, dass sie das tun müssten. Er fürchtet, dass Riker dies akzeptieren müsse. Dann drückt Jellico den Knopf des Turbolifts und sagt noch, dass er wünscht, dass die Tricorderdaten bis 14 Uhr analysiert sind. Nachdem sich die Turbolifttüren schon geschlossen haben, bestätigt Riker den Befehl mit Ja, Sir!

Picard sagt Madred, dass er vier Lichter sieht.

Madred betritt mit zwei Wachen derweil den Raum und wünscht Picard einen guten Morgen. Dann lässt er die Handschellen herunterfahren und die Wachen lösen diese von dem Gestellt. Madred setzt sich an den Tisch und schenkt sich aus einer Flasche ein Getränk ein. Picard nähert sich mit schwankendem Schritt Madreds Tisch, während die Wachen den Raum verlassen. Madred fragt ihn, ob er durstig ist. Picard nickt, während er die Arme waagerecht hält. Madred könne sich das gut vorstellen und trinkt aus einem Becher. Dann stellt er diesen hin und sagt, dass sie weitermachen. Picard sagt, dass er ihm gesagt hat, was er weiß. Madred ist sich dessen sicher und aktiviert nun mit einer Fernbedienung vier Scheinwerfer hinter sich. Diese blenden Picard und er kneift die Augen zusammen und wendet den Kopf ab. Madred fragt ihn, wie viele Lichter er sieht. Picard antwortet, dass er vier Lichter sieht. Madred sagt, dass es fünf sind und fragt, ob er ganz sicher ist. Picard antwortet, dass es vier Lichter sind. Madred macht ihn nun auf den kleinen Schnitt in seiner Brust aufmerksam. Während er unter dem Einfluss ihrer Drogen stand, wurde ihm ein kleines Gerät eingepflanzt, eine bemerkenswerte Erfindung. Indem er Kommandos in diese Fernbedienung eingibt, kann er in jedem Körperteil von Picard Schmerzen verursachen, in verschiedenen Stärkegraden. Er solle ihm verzeihen. Zwar mache es ihm keinen Spaß, doch er müsse es demonstrieren. Dann drückt er den Knopf und Picard fällt auf die Knie. Madred findet das Gerät verblüffend und sagt, dass die meisten am Anfang denken, sie könnten sich dagegen wehren. Jedoch rechneten sie nicht mit der Intensität des Schmerzes. Dies war das niedrigste Niveau, das möglich ist. Picard sagt, dass er nichts von Minos Korva weiß. Madred antwortet, dass er ihm glaubt, dass er nichts weiß und ihn gar nicht nach Minos Korva gefragt habe. Er fragte, wie viele Lichter er sieht. Picard sieht auf die Scheinwerfer und sagt, dass da vier Lichter sind. Madred begreift nicht, wieso er so widerspenstig ist und drückt wieder auf die Fernbedienung. Picard stürzt nun mit Schmerzen zu Boden.

Riker protestiert gegen Jellicos Entscheidung und wird suspendiert.

Auf der Enterprise wird Captain Jellico ein cardassianisches PADD gegeben, auf dem er das aufgezeichnete Geständnis von Picard über seine Spezialoperation auf Celtris III abgibt. Gul Lemec fragt, ob er irgendetwas dazu zu sagen habe. Jellico antwortet, dass Captain Picard nicht auf seinen Befehl gehandelt hat. Lemec fragt, was ist, wenn sie ihn exekutieren würden. Riker sagt, dass gemäß den Bestimmungen der Konvention von Selonis Picard geschützt ist. Lemec sagt, dass diese Konvention sich auf Kriegsgefangene bezieht. Dazu müssten sie zugeben, dass Picard sich auf einer Mission befand, die von der Föderation autorisiert war. Jellico ist dazu nicht bereit und Lemec erklärt, dass sie ihn dann als Terroristen behandeln werden. Jellico sagt, dass ihn das nichts angeht und gibt Lemec das PADD zurück. Dieser erklärt, dass es dann eine Alternative gebe. Jellico ist bereit es sich anzuhören und Lemec sagt, dass wenn die Föderation einem vollständigen Rückzug aus diesem Sektor zustimmt, dann würden sie es in Erwägung ziehen, Picard freizulassen und diesen dummen Vorfall zu vergessen. Jellico sagt, dass er dies mit seinen Vorgesetzten besprechen muss. Lemec gewährt diese umgehend und setzt eine Frist von sieben Stunden. Dann verlässt er den Raum und wird von einem Sicherheitsoffizier begleitet. Troi fragt Jellico, was sie jetzt tun werden und dieser antwortet, dass sie Admiral Nechayev kontaktieren werden. Er wird ihr empfehlen, Lemecs Vorschlag abzulehnen und zusätzliche Schiffe an die Grenze zu schicken. Riker erhebt sich vom Stuhl. Er will nicht ein ganzes Sternensystem gegen das Leben eines Mannes tauschen, aber Jellico müsse zugeben, dass Picard im Auftrag der Föderation handelte, damit er unter dem Schutz der Konvention von Selonis stehen. Jellic steht nuna fu und sagt, dass Lemec nur darauf wartet, um dann neue Forderungen stellen zu können. Riker sagt, dass er nicht glauben kann, dass Jellico bereit ist, das Leben von Captain Picard für seine Verhandlungstaktik zu opfern. Troi steht nun auch auf und sagt Will, dass sie alle wegen Picard besorgt sind. Jellico fragt Riker nun, ob er seine Verhandlungsentscheidung infrage stellt. Riker sagt, dass es als Erster Offizier zu seinen Aufgaben gehört, auf jegliche Anordnungen aufmerksam zu machen, die sich später als Fehler herausstellen könnten. Jellico sagt, dass es dann vielleicht an der Zeit sei, dass er andere Aufgaben wahrnimmt und suspendiert ihn vom Dienst. Er soll ihn außerdem nicht zwingen, ihn in sein Quartier einsperren zu müssen. Riker verlässt nun den Raum und Troi und Jellico sehen ihm nach.

Akt III: Der Befrager[Bearbeiten]

Jellico lässt La Forge Lemecs Schiff scannen.

Im Bereitschaftsraum des Captains sagt Jellico zu Data, der nun eine rote Uniform als Erster Offizier trägt, und La Forge, dass die Cardassianer mit großem Aufwand ein Team der Föderation auf diesen Planeten gelockt haben und fragt warum. Data hält es für möglich, dass die Cardassianer speziell daran interessiert waren, Captain Picard gefangen zu nehmen. La Forge fragt, wieso sie das hätten tun sollen. Data antwortet, dass die metagenetische Waffe, die sie angeblich entwickelt haben, ein Thetaband-Subraumsystem verwendet. Captain Picard ist einer von nur drei Captains der Sternenflotte, die ausgiebige Erfahrung mit Thetaband-Geräten haben. Die anderen sind nicht mehr in der Sternenflotte. Jellico rekapituliert, dass sie Picard also mit einer falschen Waffe dorthin gelockt haben. Er weiß aber noch nicht wieso. Sie müssen wissen, dass Picards Zugangsocdes und Sicherheitsfreigaben widerrufen wurden. La Forge sagt, dass sie sich vielleicht für etwas aus der Vergangenheit interessieren, etwas das passierte, als er hier Captain war. Jellico sagt, dass sie sich vielleicht für etwas aus der Zukunft interessieren, weil die Enterprise im Falle eines Konflikts als Kommandoschiff für diesen Sektor ausgewählt wurde. La Forge sagt, dass wenn sie davon Wind bekommen haben, annehmen werden, dass Picard die Verteidigungspläne kennt. Data sagt, dass wenn Jellicos Theorie korrekt ist, planen die Cardassianer möglicherweise irgendwo in diesem Sektor einen Angriff. Jellico befiehlt La Forge nun einen unauffälligen Scan von Gul Lemecs Schiff zu machen und nach allem ungewöhnlichen suchen, was einen Hinweis bietet, wo sie zuletzt waren.

Picard hält Madreds Druck stand.

Auf Celtris III behandelt Madred derweil das Wompat seiner Tochter Jil Orra und sagt, dass sie sehr sorgsam damit umgehen soll. Seit sie von ihrer Mutter getrennt sei, ist sie auf sie angewiesen. Sie verspricht, ganz lieb zu sein. Dann blickt sie zu Picard und fragt, ob Menschen auch Mütter und Väter haben. Madred sagt, dass sie sie haben, aber Menschenväter und -mütter ihre Kinder nicht so lieben würden, wie Cardassianer. Sie seien eben anders, als sie. Jil Orra fragt, ob er ihr heute Abend etwas vorliest und er sagt, dass er es natürlich tut. Dann sagt er, dass sie sich nachher sehen würden. Jil Orra nimmt nun das Terrarium und verlässt den Raum. Picard sagt zu Madred, dass seine Tochter liebenswert ist. Madred findet das auch und sie sei ungewöhnlich klug. Es sei unglaublich, wie sie es schaffen einem ans Herz zu wachsen. Er war auf die macht, die sie über ihn hat, völlig unvorbereitet, schon von Geburt an. Picard ist überrascht, dass er sie hier hereinkommen lässt. Er würde sein Kind nicht dieser Gewalt auszusetzen. Madred mute ihr zu zu sehen, wie jemand leidet und er sei derjenige, der dieses Leid zufügt. Madred sagt, dass sie von dem Moment an, wo sie krabbeln konnte, wusste, wer die Feinde der Cardassianer sind und dass Feinde ihr Schicksal verdienen. Picard sagt, dass wenn Kinder lernen, andere Wesen abzuwerten, vielleicht alle abwerten, inklusive ihrer Eltern. Madred bezeichnet dies als blinde und enge Sichtweise. Picard sei ein arroganter Mann. Er fragt, was er über die cardassianische Geschichte weiß. Picard sagt, dass sie einst ein friedliches Volk waren, mit einem reichen Seelenleben. Madred fragt, was Frieden und Seelenleben ihnen gebracht haben. Zu Millionen sind sie verhungert, die Leichen blieben unbeerdigt und Seuchen griffen um sich. Die Not war unvorstellbar. Picard sagt, dass seit das Militär die Macht übernahm, noch einmal Hunderttausende gestorben sind. Madred erwidert, dass sie aber ihr Volk ernähren. Sie haben neue Territorien erobert, erschlossen neue Ressourcen. Sie initiierten ein Wiederaufbauprogramm und riefen ein Landwirtschaftsprogramm ins Leben. Das alles habe das Militär für Cardassia getan. Seine Tochter werde niemals hungern müssen. Picard sagt, dass ihr magen voll sein mag, aber ihr Geist wird leer sein. Madred schlägt nun Picard. Dann geht er wieder zu seinem Tisch zurück und schaltet wieder die Scheinwerfer an. Er fragt Picard erneut, wie viele Lichter er sieht. Dieser fragt, was für Lichter er meint. Madred setzt sich hinter seinen Tisch und drückt den Knopf, um Picard Schmerzen zuzufügen. Dieser windet sich vor Schmerzen und fällt vom Stuhl.

La Forge meldet Captain Jellico, dass die Cardassianer es wohl auf Minos Korva abgesehen haben.

Auf der Brücke der Enterprise informiert La Forge Captain Jellico, dass es eine leichte Schwächung der Hüllenintegrität entlang des Warpantriebs der Cardassianer gibt. Es scheint, als wären sie kürzlich einem molekularen Dispersionsfeld ausgesetzt gewesen. Jellico fragt, wo sie in ein solchs geraten sein könnten. La Forge antwortet, dass der McAllister-C-5-Nebel gleich hinter der Grenze ist, wenige Lichtjahre vom Raum der Föderation entfernt. Jellico fragt, ob sich cardassianische Schiffe innerhalb des Nebels aufhalten könnten. La Forge bejaht dies. Jedoch könnten sie dort nicht lange bleiben, weil der Partikelfluss des Nebels nach 72 Stunden beginnt, die Schiffshülle zu zerstören. Jellico fragt, ob es ein Föderationssystem in der Nähe gibt, dass die Cardassianer vielleicht interessiert. La Forge antwortet, dass Minos Corva nur 11 Lichtjahre vom Nebel entfernt ist. Die Cardassianer wollten es schon einmal annektieren. Jellico sagt Data, dass er in einer Stunde in Minos Korva sein will. Data lässt umgehend Kurs setzen und auf Warp 8,5 beschleunigen.

Picard entschließt sich bei Madred zu bleiben, nachdem er von der angeblichen Gefangenschaft Crushers erfährt.

Madred betritt derweil wieder die Zelle und weckt Picard, der auf dem Boden schläft. Er fragt Picard, wo er war. Dieser antwortet, dass er zuhause war. Es war Sonntags, Abendessen. Danach haben sie immer gesungen. Madred sagt, dass es ein bezauberndes Bild ist: Die Familie Picard erhebt ihre Stimme zu einem Lied. Madred fragt, ob ihn das davor bewahre, sich aufzugeben, die Erinnerung an Heim und Herd, die Bilder aus glücklicheren Tagen. Er müsse ihm gratulieren. Er habe einen bemerkenswert starken Willen. Es sei sinnlos, ihn hier noch festzuhalten. Er dürfe gehen. Picard richtet sich auf und Madred sagt, dass jemad ihm saubere Kleidung geben wird, bevor er auf sein Schiff zurückkehrt. Dann öffnet er die Tür mit seiner Fernbedienung. Picard blickt kurz hinter sich und steht dann auf. Als er sich an einigen senkrechten Streben entlang Richtung Tür abstützt und den halben Raum durchquert hat, sagt Madred, dass das was sie wissen wollen, die menschliche Frau verraten wird. Picard fragt, von welcher Frau sie sprechen und Madred behauptet, dass es der Mensch ist, der an seinem erfolglosen Überfall teilgenommen hat: Dr. Beverly Crusher. Picard fragt, was sie mit ihr gemacht haben. Madred sagt, dass sie überhaupt nichts mit ihr gemacht haben - bis jetzt noch nicht. Er wollte erst sein Gespräch mit Picard beenden, bevor er sie befragt. Er hatte gehofft, dass es nicht notwendig werden würde. Picard fragt nach Lieutenant Worf und Madred behauptet, dass er ihnen keine Wahl gelassen habe und tot sei. Er sei aber optimistisch, dass die Frau ihnen alles sagen werde, was sie wissen wollen. Picard kehrt wieder um und sagt, dass Dr. Crusher nichts über die Operationen der Sternenflotte weiß. Sie ist ein medizinischer Offizier. Madred sagt, dass dem so sein mag. Das müsse er allerdings schon selbst herausfinden. Picard setzt sich wieder auf den Stuhl. Madred beugt sich nun zu Picard vor und sagt, dass er sich entscheidet, bei ihm zu bleiben. Picard nickt wortlos und Madred sagt, dass er sich gar nicht vorstellen könne, wie sehr er sich darüber freut.

Akt IV: Auswege[Bearbeiten]

La Forge erhält den Befehl, Antimaterieminen vorzubereiten.

In der Aussichtslounge der Enterprise sagt Jellico den Offizieren, dass die Cardassianer eine Invasion von Minos Korva vorbereiten und er überzeugt ist, dass sich ihre Invasionsflotte im McAllister-Nebel versteckt. Sie schlagen dort zu, bevor sie ihn verlassen. La Forge fragt, was ist, wenn er sich irrt und die Cardassianer nur zu Forschungszwecken in dem Nebel sind. Jellico fürchtet, dass es ihm schwer fallen wird, ihn davon zu überzeugen. Crusher wendet ein, dass er mit hunderten von Leben spielt. Jellico sagt, dass die Diskussion hypothetisch ist. Der Plan wurde genehmigt und sie werden ihn durchführen. Er fragt Data, wie lange die cardassianischen Schiffe im Nebel verweilen können. Data sagt, dass in 17 Stunden die Schwächung der Hülle ein kritisches Niveau erreichen wird und sie den Nebel vorher verlassen müssen. Worf soll eine Serie von 500 Antimaterieminen mit magnetischer Zielerfassung vorbereiten. La Forge soll bis 14 Uhr ein Shuttle so umrüsten, dass es in dem Nebel operieren kann. Dr. Crusher soll die Krankenstation auf Verwundete vorbereiten. Dann lässt er die Offiziere wegtreten.

Picard wird erneut von Madred gefoltert.

Madred schlägt mit einem Löffel ein Ei auf und beginnt die Schale abzupuhlen. Picard wird von dem Geräusch wach und richtet sich auf. Madred fordert ihn auf, etwas zu essen und schiebt das gekochte Taspar-Ei zu Picard. Es sei eine Delikatesse, die er mit Freuden mit ihm teil. Er reicht Picard einen Löffel und dieser schlägt damit das Ei auf. Darin sieht er den sich bewegenden Inhalt. Er blickt einmal zu Madred und saugt dann das Ei aus. Madred sagt, dass er ihn wundervoll findet. Den meisten Menschen würde beim Anblick von lebenden Taspar schlecht. Er erinnert sich an das erste Mal, als er einen lebenden Taspar aß. Er war sechs Jahre alt und lebte in den Straßen von Lakat. Da gab es eine Kinderbande von Vier-, Fünf- und Sechsjährigen, manche noch jünger und sie alle kämpften ums Überleben. Sie waren dünne, knochige, kleine Tiere, ständig hungrig und immer frierend. Sie schliefen dicht gedrängt zusammen, wie eine Herde wilder Tiere, die die Wärme sucht. Einmal fand er ein Nest. Taspars hatten sich gepaart und ein Nest im Gesims eines ausgebrannten Hauses gebaut. Er fand drei Eier darin. Es kam ihm wie ein Schatz vor. Eines schlug er sofort auf und verzehrte es, ähnlich wie Picard. Die anderen beiden wollte er verstecken. Sie hätten ihn eine weitere Woche am Leben erhalten. Aber einer der älteren Jungen sah die Eier und wollte sie haben. Er bekam sie. Aber vorher musste er ihm den Arm brechen. Picard sagt, dass es für Madred befriedigend sein muss, andere dafür zu bestrafen, was er in den Jahren des Elends erlebt hat. Dieser fragt, was Picard damit meint. Er sagt, dass Folter noch nie ein verlässliches Mittel war, um an Informationen zu gelangen. Sie ist als Kontrollmittel wirkungslos, weil er nie weiß, ob jemand die Wahrheit sagt. Er fragt sich, wieso sie immer noch angewendet wird. Madred weiß nicht, was Picard mit dieser Analyse sagen will. Picard sagt, dass immer wenn er ihn jetzt ansieht, dann sieht er keinen mächtigen, cardassianischen Kommandanten, sondern einen sechsjährigen Knaben, der nicht in der Lage ist, sich selbst zu beschützen. Madred fordert ihn auf, still zu sein und schaltet wieder das Licht an. Picard sagt, dass er für ihn nur bemitleidenswert ist. Madred fordert Picard nun auf, still zu sein oder er werde die ganze Nacht leiden, weil er das Gerät angeschaltet lassen wird. Picard zeigt mit dem Finger auf Madred und sagt, dass er ihn Picard genannt habe. Madred fragt wieder nach den Verteidigungsplänen für Minos Korva. Picard sagt, dass da vier Lichter sind. Madred aktiviert das Gerät und sagt, dass fünf Lichter da sind. Picard bezeichnet ihn nun als schwachen Jungen, während Madred das Gerät aktiviert lässt und nach den Lichtern fragt.

La Forge und Jellico sprechen über ein illegales Flugmanöver.

Captain Jellico fragt La Forge, ob er gut vorankommt. Dieser meldet, dass er den Antrieb so modifiziert hat, dass er von der Strahlung des Nebels nicht beschädigt wird. Jellico betritt das Shuttle und sagt, dass er schon lange nicht mehr ein solches Ding geflogen hat. Geordi war auch Pilot. Jellico sagt, dass er als Pilot auf der Jovian-Route angefangen hat, vom Jupiter zum Saturn, einmal am Tag und das jeden Tag. La Forge sagt, dass er diese Strecke auch eine Weile geflogen ist. Jellico sagt, dass er dann sicher auch die Titan-Kurve nahm. La Forge lächelt und bejaht dies. Man nimmt direkten Kurs auf Titan, bis man die Atmosphäre streift. Dann reißt man das Ruder herum und schwenkt bei Punkt 7C rüber zum Mond. Jellico sagt, dass man betet, dass einen niemand gesehen hat. La Forge sagt, dass jemand in den Nebel fliegen muss, der die Titan-Kurve im Schlaf fliegt. Die Minen müssen im Umkreis von zwei Kilometern um die Schiffe platziert werden. Durch den nebel werden jedoch alle Sensoren, bis auf den Annäherungsdetektor ausfallen. Nur ein Teufelskerl von einem Piloten wird das schaffen. Jellico fragt La Forge, ob er einer ist. Geordi glaubt das zwar schon, doch er solle lieber Commander Riker fragen. Dieser sei der beste Pilot. Jellico blickt nachdenklich zum Ingenieur.

Akt V: Ewige Gefangenschaft oder Rückkehr?[Bearbeiten]

Riker sagt Jellico, dass er das Shuttle mit Vergnügen fliegen wird.

Riker liest in seinem Quartier in einem Buch, als es klingelt. Er bittet herein und Captain Jellico tritt ein. Dieser hofft, dass er nicht stört. Riker verneint dies und legt sein Buch auf den Tisch. Jellico erblickt die Posaune und fragt, ob er klassisch oder zeitgenössisch spielt. Riker antwortet, dass er Jazz spielt. Jellico fragt Riker, ob er von ihren Plänen gehört hat, die cardassianische Flotte anzugreifen. Riker bejaht dies und stellt fest, dass er bereits mit jedem Shuttlepiloten an Bord gesprochen hat. Jellico will jetzt einmal die Dienstgrade vergessen und sagt, dass er findet, dass Riker eigensinnig, aufsässig und arrogant ist. Er sei für ihn kein besonders guter Erster Offizier. Dennoch ist er der beste Pilot auf dem Schiff. Riker sagt nun, dass er Jellico auch nicht mag. Er sei ziemlich arrogant und engstirnig. Er müsse alles und jeden kontrollieren. Er verbreitet keine vertrauensvolle Atmosphäre und animiere niemanden für ihn durchs Feuer zu gehen. Er habe alle Leute an Bord so fest im Griff, dass niemand mehr Spaß am Dienst habe. Er sei für ihn kein besonders guter Captain. Jellico befiehlt ihm nicht, diese Mission zu fliegen. Riker sagt, dass er ihn dann fragen soll. Jellico fragt den Commander nun, ob er das Shuttle fliegen würde. Dieser bejaht und setzt nach, dass er es mit Vergnügen tut.

Jellico verlangt von Lemec die Freilassung Picards.

Wenig später starten Riker und La Forge in einem Shuttle und setzen Kurs in den Nebel. Die Sensoren fallen aus, wie erwartet. La Forge meldet, dass der Annäherungsdetektor funktioniert und sie ihre Schiffe aus 500 Metern Entfernung erkennen müssten. Riker korrigiert bald zum ersten Mal den Kurs. La Forge fragt, ob er raten soll, wie dicht das war, doch Riker verneint dies. Dann lässt er das Absetzen der Minen vorbereiten. Nach einiger Zeit meldet Worf auf der Brücke der Enterprise, dass das Shuttle aus dem Nebel zurückkehrt. Captain Jellico fragt Commander Riker, ob er erfolgreich war und dieser bestätigt, dass die Minen gelegt wurden. Jellico gibt dann Roten Alarm und Worf sich bereit halten, die Minen detonieren zu lassen. Dann lässt er einen Kanal zur Reklar öffnen. Gul Lemec sagt, dass dies cardassianisches Territorium ist und ihre Anwesenheit eine weitere Provokation ist. Jellico erklärt, dass er nicht mit ihm diskutieren wird. Jedes seiner Schiffe habe eine Mine an seinem Bauch und sein Finger liege auf dem Knopf. Also seien sie in einer sehr misslichen Lage. Lemec sagt, dass sie sich nicht von ihm einschüchtern lassen. Jellico lässt Worf nun Mine Alpha 4-2 zünden. Lemecs Schiff wird erschüttert. Jellico sagt, dass dies nur ein "Baby" war. Die "dicken Brummer" würden an ihrer Hülle sitzen und nur auf einen Befehl von ihm warten. Lemec fragt nun nach seinen Bedingungen. Jellico sagt, dass jedes Schiff, eines nach dem anderen aus dem Nebel kommen und seine primäre Phaserspule abwerfen wird. Anschließend sollen sie Kurs auf den nächsten cardassianischen Stützpunkt nehmen. Lemec sagt, dass sie dann verteidigungsunfähig sind. Jellico befiehlt Worf Mine Alpha 3 fertig zu machen. Lemec unterwirft sich nun Jellicos Bedingungen. Dieser hat aber noch eine Bedinung: Er erwartet, dass der Sternenflottenoffizier Jean-Luc Picard sofort zurückkehrt. Lemec sinkt in seinen Stuhl zurück.

Picard sagt Madred, dass er immer noch vier Lichter sieht.

In der Folterkammer kommt Picard wieder zu sich und bemerkt, dass die Fernbedienung noch da liegt. Langsam nähert er sich dem Gerät und erreicht es. Dann schlägt er es so fest er kann auf die Tischplatte, um es zu zerstören. Madred betritt wieder den Raum und sagt Picard, dass das nichts nütze, weil er noch mehr von diesen Geräten habe. Picard erwidert, dass es trotzdem gut getan habe. Madred fordert ihn auf, dieses Gefühl zu genießen, solange es noch geht. Vielleicht sei es das letzte Mal gewesen. Er habe die Nachricht erhalten, dass es eine Schlacht gegeben hat. Die Enterprise liegt brennend im Weltraum und die Invasion auf Minos Korva war erfolgreich. Picard glaubt ihm das nicht. Madred sagt, dass sie von ihm keine Informationen mehr bräuchten. Ihre Truppen hätten gesiegt, trotz seiner Weigerung ihm zu helfen. Er hätte sich eine Menge Qualen ersparen können, wenn er gleich nachgegeben hätte. Picard will einen neutralen Repräsentanten sprechen. Madred sagt, dass es einen solchen nicht gibt. Es würde heißen, dass er mit seiner Crew umgekommen ist. Niemand würde je erfahren, dass er hier bei ihnen ist. Dies werde er noch für eine sehr lange Zeit sein. Madred tritt nun vor Picard und bietet ihm eine Wahl. Er könne sein Leben hier im Elend verbringen, seinen Launen ausgelifert oder er könne ein bequemes Leben führen, mit gutem Essen, warmer Kleidung und Frauen wenn er es wünscht. Er dürfte auch seine Studien der Geschichte fortführen. Er würde sich freuen, mit ihm zu diskutieren, weil er einen scharfen Verstand habe. Es liege an Picard: Ein Leben voller Genuss mit einer intellektuellen Herausforderung oder dies hier. Picard fragt, was er dafür tun muss. Madred sagt, dass er so gut wie nichts tun muss. Er müsse ihm nur sagen, wie viele Lichter er sieht. Picard blickt nun zu den Scheinwerfern hoch und Madred wiederholt seine Frage. Da öffnet sich die Tür und jemand betritt den Raum. Madred sagt, dass dies seine letzte Chance ist und die Wachen kommen. Er solle kein Dummkopf sein. Gul Lemec und zwei Wachen treten nun vor den Tisch. Lemec kritisiert Madred, weil dieser ihm sagte, er wäre bereit zu gehen. Madred sagt, dass es da noch etwas zwischen ihnen zu klären war. Lemec befiehlt, ihn für die Abreise vorzubereiten. Ein Schiff warte, um ihn zur Enterprise zu bringen. Lemec wendet sich nun an Picard und bittet ihn, mit den Wachen mitzugehen, die sich um ihn kümmern werden. Der Captain blickt noch einmal zu den Scheinwerfern und brüllt Madred zu, dass dort vier Lichter seien. Dann wendet er sich zur Tür. Als die Wachen ihn stützen wollen, schlägt er ihre Hände weg und verlässt den Raum.

Picard erzählt Troi, dass er kurz davor war, zu sagen, dass er fünf Lichter sieht.

Die Enterprise trifft sich wenig später mit der USS Cairo. Captain Picard kehrt mit Riker auf die Brücke zurück und wird von Captain Jellico angekündigt. Dieser reicht ihm die Hand und heißt ihn zuhause willkommen. Die Enterprise sei so, wie er sie verlassen habe, nur vielleicht etwas besser. Jellico transferiert alle Kommandocodes an Captain Picard. Dieser löst ihn ab und Jellico bestätigt dies. Dann sagt er den Offizieren, dass es eine Ehre war, mit ihnen zu arbeiten und geht dann zum Turbolift. Picard übergibt Riker das Kommando auf der Brücke und begibt sich mit Counselor Troi in seinen Raum. Sie setzen sich auf das Sofa und Picard sagt, dass er nicht weiß, wo er beginnen soll. Troi hat seinen Bericht gelesen. Picard sagt, dass darin nicht steht, dass sie ihm am Ende die Wahl ließen, zwischen einem Leben in Luxus oder noch mehr Folter. Er hätte nur zu Madred sagen müssen, dass er dort fünf Lichter sehen würde, obwohl es nur vier waren. Troi erkennt, dass er es nicht gesagt hat. Picard bestätigt dies. Jedoch war er kurz davor. Er hätte ihm alles gesagt, absolut alles. Noch schlimmer sei allerdings, dass er soweit war, dass er wirklich dachte, er sähe fünf Lichter.

Dialogzitate[Bearbeiten]

Picard
Folter war noch nie ein verlässliches Mittel, um an Informationen zu gelangen. Sie ist als Kontrollfunktion wirkungslos, Sie wissen nie, ob Sie angelogen wurden.

nachdem Gul Madred über seine Vergangenheit geredet hat

Picard
Trotz allem, was Sie mir angetan haben, bemitleide ich Sie immer noch. Wenn ich Sie ansehe, sehe ich einen sechsjährigen Jungen, der sich selbst nicht schützen kann.
Picard
Da… sind… vier… Lichter!

zu Troi

Picard
Das Schlimmste war, dass ich kurz davor war, zu glauben, es wären wirklich fünf Lichter.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Story und Drehbuch[Bearbeiten]

Die cardassianische Foltermethode entstammt dem Roman 1984 von George Orwell. Dort soll der Gefolterte behaupten, dass es sich um fünf Finger handelt, obwohl der Folterer nur vier zeigt. Auch die restlichen Foltermethoden sind denen des Romans angelehnt, wie das Hungernlassen und kein Zeigen von Mitgefühl im Wechsel mit freundlichem Umgang. Allerdings dienen sie im Roman der Gehirnwäsche, nicht der Beschaffung von Informationen. (Siehe auch 1984 (Roman) in der Wikipedia)

Trivia[Bearbeiten]

Der Pilotfilm von DS9: Der Abgesandte, Teil I und Der Abgesandte, Teil II spielt kurz nach den Ereignissen dieser Folge.

Merchandising[Bearbeiten]

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung[Bearbeiten]

Filmfehler[Bearbeiten]

In der Lagebesprechung auf dem Weg nach Minus Korva trägt Deana Troi falsche Rangabzeichen - einen vollen und zwei halbe anstelle von zwei vollen und einen halben Pins.


Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Hauptdarsteller
Patrick Stewart als Captain Jean-Luc Picard
Ernst Meincke
Jonathan Frakes als Commander William T. Riker
Detlef Bierstedt
LeVar Burton als Lt. Commander Geordi La Forge
Charles Rettinghaus
Michael Dorn als Lieutenant Worf
Raimund Krone
Gates McFadden als Doktor Beverly Crusher
Ana Fonell
Marina Sirtis als Counselor Deanna Troi
Ulrike Lau
Brent Spiner als Lt. Commander Data
Michael Pan
Gaststars
Ronny Cox als Captain Edward Jellico
Eberhard Mellies
John Durbin als Gul Lemec
Klaus-Dieter Klebsch
David Warner als Gul Madred
Christian Rode
Co-Stars
Heather Lauren Olson als Jil Orra
Sonja Scherff
Majel Barrett als Erzählerin (nur Stimme)
Carola Ewert
nicht in den Credits genannt
Michael Braveheart als Martinez
Cameron als Kellogg
Tracee Lee Cocco als Lieutenant Junior Grade (Abteilung Technik/Sicherheit)
Tony Cruz als Lopez
Eben Ham als Fähnrich (Abteilung Technik/Sicherheit)
Hawthorne als Sternenflottenoffizierin (Abteilung Wissenschaft/Medizin) #1
Christie Haydon als Fähnrich (Abteilung Kommando/Navigation)
Kai als Sternenflottenoffizierin (Abteilung Wissenschaft/Medizin) #2
Shawn als Cardassianer
Michael Tierney als Glinn Tajor
unbekannter Darsteller als cardassianische Wache
unbekannter Darsteller als Glinn Corak
Stuntmen/Stuntdoubles/Stand-Ins
David Keith Anderson als Stand-In für LeVar Burton
Carl David Burks als Stand-In für Brent Spiner
Brian Demonbreun als Hand-Double für David Warner
Michael Echols als Stand-In für Michael Dorn
Nora Leonhardt als Stand-In für Marina Sirtis
Lorine Mendell als Stand-In für Gates McFadden
Richard Sarstedt als Stand-In für Jonathan Frakes
Dennis Tracy als Stand-In für Patrick Stewart
Weitere Synchronsprecher
Harald Dietl als Sprecher des deutschen Vorspanns

Verweise[Bearbeiten]

Institutionen & Großmächte
Cardassianische Union, Föderation, Sternenflotte
Spezies & Lebensformen
Cardassianer, Gettle, Mensch, Taspar, Wompat
Kultur & Religion
Erste Hebitianische Kultur, Posaune
Personen
Yvette Picard (Yvette Gessard)
Schiffe & Stationen
Galor-Klasse, Reklar, Sakharov
Orte
Frankreich, La Barre, Lakat, Verhörraum
Astronomische Objekte
Cardassia Prime, Celtris III, Lyshan-System, McAllister-C-5-Nebel, Minos Korva, Saturn, Seldonis IV, Titan, Tohvun III
Wissenschaft & Technik
Antimateriemine, Jevonit
Speisen & Getränke
Taspar-Ei
sonstiges
Konvention von Seldonis IV, Nest, Titan-Kurve