Das Ritual

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Kes wird in einem heiligen Schrein von einer Energieladung schwer verletzt und Janeway durchläuft ein heiliges Ritual, um Kes zu retten.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

Beim Besuch eines Schreines der Nechani wird Kes schwer verletzt und fällt ins Koma. Da der Doktor keine Behandlung weiß, nimmt Janeway Kontakt mit den Nechani auf und bittet um ein Gegenmittel. Die Regierung verweist sie an den autonomen Nechistri-Orden. Janeway wird von einer rituellen Führerin begrüßt und äußert die Erwartung, dass sie eine Prüfung ablegen muss. Daraufhin wird sie gesalbt und in einen Warteraum geführt. Sie spricht mit drei Nechani, die in diesem Raum lediglich warten. Sie fordern sie auf, mit ihr zu warten, doch Janeway erklärt, dass sie dafür keine Zeit hat und einer Freundin helfen muss. Als sie weitergeht, trifft sie auf eine Führerin, die sie verschiedene Rituale durchlaufen lässt. Auf Nachfrage sagt sie jedoch wiederholt, dass das Ritual bedeutungslos sei. Bei einer Prüfung wird Janeway von einem Reptil in einem Korb gebissen, verliert das Bewusstsein und wird von der Führerin in einen sargähnlichen Raum im Boden gelegt. Nachdem Janeway erwacht und rausgelassen wird, kann sie das Energiefeld durchschreiten und kehrt auf die Voyager zurück. Dort versucht der Doktor erfolglos die Prozedur für Kes zu adaptieren. Janeway erkennt nun den Sinn der Worte der Führerin und kehrt zu dieser zurück. Diese schickt Janeway in den Warteraum und sie erfährt von den Leuten, dass sie Kes ohne Zögern in das Energiefeld tragen muss. Obwohl ihre Offiziere skeptisch sind, tut sie das und kehrt mit der gesunden Kes zurück. Der Doktor kann die Prozedur wissenschaftlich erklären, aber Janeway bedauert, dass so der spirituelle Zauber verloren geht.

Langfassung[Bearbeiten]

Prolog[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Voyager,
Captain Janeway,
Sternzeit 50063,2
Wir haben eine Einladung der Nechani angenommen und machen ein paar Tage Landurlaub auf ihrer Welt. Wir genießen die Gelegenheit, ihre Kultur ein wenig kennenzulernen.

Ein Nechani führt B'Elanna Torres, Harry Kim, Neelix und Kes durch ihr Heiligtum, welches den Schrein der Geister der Vorfahren enthält. Das Heiligtum wird betreut durch die Mönche des Ordens der Nechisti. Sie haben ihr Leben dem Dienst der Geister verschrieben. Kes und Neelix sind sehr fasziniert. Sie betrachten eine Wand und fragen sich, was er wohl bedeuten mag. Neelix spekuliert, dass es ein Fruchtbarkeitssymbol sein könnte und Kes fügt hinzu, dass es ein Segen für Erfolg oder Weisheit sein könnte. Neelix sagt, dass es auch für Glück oder Liebe stehen könnte. Als Kes etwas hört, schaut sie nach, woher die Geräusche kamen. Sie geht um eine Ecke und Neelix folgt ihr. Dort entdeckt sie einen blauen Schrein. Neelix will schon zu den anderen zurückkehren und bittet sie mitzukommen. Kes möchte sich den Schrein jedoch noch etwas genauer ansehen. Als sie ihm zu nahe kommt, wird sie von einem Kraftfeld zurückgeworfen und bleibt bewusstlos liegen. Neelix eilt zu ihr und ruft laut um Hilfe.

Akt I: Das Energiefeld[Bearbeiten]

Kes wird von einem Kraftfeld verletzt

B'Elanna Torres und Harry Kim kommen hinzu und wollen wissen, was passiert ist. Der Führer meint, dass sie sich hier nicht aufhalten dürfen und der Schrein geschützt ist. Neelix erzählt, was passiert ist und Torres lässt Kes und Neelix sofort auf die Krankenstation beamen. Der Führer ist betreten, er bittet die beiden auch zu gehen, da dies ein sehr heiliger Ort ist. B'Elanna sieht dies nicht ein, sie möchte den Ort näher untersuchen und fragt nach der Art der Energie, der sie ausgesetzt war. Der Führer sagt, dass er es nicht weiß, da dieser Schrein nur den Mönchen zugänglich ist. Kim will nun ihre Scannerausrüstung herholen und selbst Untersuchungen vornehmen. Der Führer kann dies aber nicht gestatten, da dieser Schrein den Geistern gehört. Torres sagt, dass sie nicht abwarten und nichts tun werden. Der Führer ist jedoch der Meinung, dass sie überhaupt nichts tun können, da Kes von den Geistern bestraft wurde und den Tod erleiden wird. Torres meint, dass sie ihn persönlich für alles verantwortlich machen, was mit Kes passiert. Kim hält sie zurück und will Captain Kathryn Janeway umgehend informieren. Er kündigt an, dass er bald von ihr hören wird. Der Führer sagt, dass er gern mit ihr rede wird, fordert sie aber auf, auf ihr Schiff zurückzukehren, da sie durch ihre Anwesenheit die Situation nur verschlimmern. Dann kehren sie aufs Schiff zurück.

Der Captain ist auf der Voyager bereits auf der Krankenstation angekommen, um nach Kes zu sehen. Der Doktor stellt fest, dass ihr Zustand kritisch aber stabil ist. Ihre neuralen Bahnen haben einen schweren neuroleptischen Schock erlitten, der sämtliche kortikale Funktionen unterbricht. Es ist vergleichbar mit einem komatösen Zustand, ohne die üblichen biochemischen Anzeichen. Neelix fragt, ob er sie heilen kann. Der Doktor kann jedoch nicht mit einer Behandlung beginnen, solange die Ursache für ihren Zustand unbekannt ist. Janeway sagt, dass sie nicht viel wissen, da ihnen nicht erlaubt wird, die Unfallstelle zu untersuchen. Kim und Torres sind dabei Informationen zu sammeln und werden den Doktor über ihre Erkenntnisse informieren. Neelix würde gern etwas tun, um zu helfen. Der Captain macht sich auf den Weg zum Gespräch mit dem Magistrat und bittet Neelix alle Aufzeichnungen, die es über dieses Feld gibt, auf dem Planeten zu suchen. Neelix küsst Kes auf die Stirn und geht dann.

Das Gespräch mit dem Magistrat ist schwierig. Er beschreibt, dass er in einer schwierigen Situation ist. Er ist Mitglied der Regierung und kein spiritueller Führer. Die Regierung hat keine Befehlsgewalt über die Mönche, sie sind in spirituellen Fragen autark. Die Mönche äußerten ihr Beileid, worauf Janeway entgegnet, dass es gegenwärtig noch keinen Verlust gibt und Kes noch am Leben ist. Janeway fragt, ob er nicht befehlen kann, dass die Mönche sich mit ihm treffen. Jedoch sind die Mönche spirituell autonom und der Nechistri-Rat mischt sich nicht in die Regierung ein. Diese Übereinkunft besteht seit Jahrhunderten und hat sich immer bewährt. Janeway fragt nun nach Informationen über das Heiligtum. Der Magistrat erzählt, dass sich die Mönche in das Heiligtum begeben, um das Geschenk der Profikation zu empfangen, der Reinigung der Seele. Es ist einer ihrer heiligsten Orte. Janeway fragt, ob die Mönche das Energiefeld durchqueren ohne verletzt zu werden. Doch der Magistrat berichtet über das Feld. Er weiß nur, dass die Brüder, bevor sie hindurchschreiten, ein Ritual durchlaufen. Er kann jedoch nicht über Details berichten, da nur die Brüder, die das Ritual durchlaufen, wissen was passiert und sie haben Geheimhaltung geschworen. Dabei sprechen sie direkt mit den Geistern der Vorfahren und können dann das Energiefeld durchschreiten. Näheres kann er jedoch nicht berichten. Janeway fragt, ob es wissenschaftliche Daten über das Energiefeld gibt. Der Magistrat antwortet, dass es ein natürlich auftretendes Feld ist und sie nicht mehr wissen. Der Magistrat meint, dass man nichts mehr tun kann. Janeway fragt, ob das heißen soll, dass nichts Kes helfen kann. Dies will sie nicht akzeptieren. Der Magistrat macht sich Vorwürfe, weil sie niemals dem Schrein zu nahe gekommen wäre, wenn er aufgepasst hätte und versichert ihnen ihr Mitgefühl.

Auf der Krankenstation informiert der Doktor Janeway wenig später über die Ergebnisse der Untersuchungen von Torres und Kim. Sie gaben ihm einen Vortrag über die Schwierigkeiten genaue Scannerwerte durch massiven Fels zu erlangen. Der Scan ist durch die Felsen sehr schwer und bringt nur wenig Erkenntnisse. Sie haben eins starkes biogenes Feld im Heiligtum gefunden. Dieses würde den schweren neuroleptischen Schock erklären. Kes hatte Glück, dass sie nicht sofort tot war. Janeway berichtet, dass die Nechani-Mönche durch das Feld gehen ohne Schaden davonzutragen, aber sie verraten nicht wie sie das tun. Neelix betritt die Krankenstation und geht zu Kes. Der Doktor meldet, dass die konventionellen Therapien nicht anschlagen und ihm die unkonventionellen Ideen langsam ausgehen. Je länger sich Kes in diesem Zustand befindet, desto unwahrscheinlicher wird eine Heilung. Sie gehen zum Krankenbett und der Doktor teilt Neelix mit, dass sich Kes' Zustand nicht geändert hat. Neelix hat aber eine Geschichte gefunden über einen jungen Prinzen, der geheilt worden ist, nachdem er in das Feld trat und in ein Koma fiel. Der König Nevad flehte bei den Geistern um die Heilung seines Sohnes und er wurde geheilt. Das ist der einzige Hoffnungsschimmer den er finden konnte. Janeway sagt, dass das vielleicht genug sei.

Captain Janeway bittet daraufhin den Magistrat, das Ritual durchlaufen zu dürfen. Dieser erklärt ihr, dass Nevad den Mönchen erklären konnte, dass er als Vater und König für seinen Sohn verantwortlich war. Janeway sieht dieses Kriterium aber auch als erfüllt an, denn der Captain eines Raumschiffes ist verantwortlich für die Crew. Der Magistrat pflichtet dieser Sichtweise bei und Janeway will nun das Ritual persönlich durchlaufen.

Akt II: Visionensuche[Bearbeiten]

Janeway spricht mit Chakotay über das Ritual.

Janeway spricht mit Chakotay. Zwar hat sie noch nichts vom Magistrat gehört, doch dieser schien die Chance, dass die Mönche sie das Ritual durchlaufen lassen hoch einzuschätzen. Chakotay ist skeptisch, denn der Captain war nie wirklich religiös und er will wissen, was sie sich davon verspricht. Der Captain erwartet natürlich nicht mit den Geistern der Vorfahren zu sprechen. Allerdings geschehe etwas mit den Mönchen, da sie das Energiefeld durchschreiten können. Sie hofft, über biochemische Veränderungen während des Rituals eine Heilungsmöglichkeit für Kes zu finden. Als Vergleich zieht sie die Schamanen des Karis-Stammes von Delios VII heran, die ein Ritual praktizieren, dass den elektrischen Widerstand ihrer Haut erhöht und sie vor Plasmaentladungen in ihren heiligen Höhlen schützt. Janeway vermutet, dass hier etwas vergleichbares passiert. Chakotay will als Vorsichtsmaßnahme, dass der Doktor die Biozeichen überwacht und sie permanent mit dem Transporter erfasst wird. Janeway meint, dass sie die kulturelle Datenbank der Föderation durchgesehen hat und allen spirituellen Ritualen gemeinsam war, dass sie einen Test beinhalteten, der die Herrschaft des Geistes über den Körper beweisen soll. Ihr Instinkt sagt ihr, dass es hier ähnlich wird. Ein paar schwierige Prüfungen werden zu biochemischen Veränderungen führen. Chakotay fügt hinzu, dass die Geister der Vorfahren immer noch tatsächlich erscheinen können und tatsächlich kontrollieren, was im Schrein geschieht. Janeway meint, dass religiöse Doktrinen immer auf einer Wissenschaft beruhen. Chakotay erzählt, dass seine Mutter auch immer von der Wissenschaft hinter der Visionensuche sprach und meint, dass er dies nicht so geheimnisvoll und enttäuschend fand. Vielleicht haben die Nechani beschlossen, das Geheimnis zu bewahren. Ihr Gespräch wird von Harry Kim unterbrochen, der eine Nachricht vom Planeten empfangen hat. Janeway lässt die Nachricht des Magistrats in ihren Raum durchstellen und dieser berichtet, dass der Rat der Brüder einverstanden ist. Der Rat ist begeistert von ihrer unkonventionellen Art, das Problem anzugehen und betrachtet es als Ehre, dass sie sich auf die Suche nach den Geistern machen will. Sie kann am Abend zum Heiligtum kommen. Dort wird sie von einem Führer erwartet werden. Der Magistrat meint, dass niemand glücklicher, als er selbst wäre, wenn sie die Geister überzeugen kann, Kes zu verschonen.

Der Doktor bespricht mit Janeway ihre Ausrüstung. Ausgestattet mit einem Peilsender und einem medizinischen Implantat, einer subdermalen Biosonde, beamt sie auf den Planeten. Dadurch wird die Crew über ihren Zustand informiert. Kim teilt ihr mit, dass wenn sie den Peilsender wie einen Kommunikator antippt, sie sie hochbeamen werden. Tuvok gibt Janeway einen Tricorder. Auch reicht er ihr einen Phaser, den Janeway jedoch ablehnt, da es sich nur um eine Informationsbeschaffungsmission handelt und sie nicht feindselig wirken will. Dann beamt Kim sie hinunter.

Janeway wird gesalbt.

Dort macht Captain Janeway sich auf die Suche nach ihrem Führer. Sie geht durch die Höhlen und begegnet mehreren Mönchen, die sie jedoch ignorieren. Janeway scannt die Höhle, wird dabei jedoch vom Klopfen einer Frau gestört. Da bittet sie eine Frau, ihr bei der Reparatur eines chromodynamischen Lichtes zu helfen. Sie meint, dass dies so kritisch sei wie Tarchee-Katze. Stellt man es zu stark ein, brennt es durch, stellt man es zu schwach ein, flackert es. Sie empfahl den Mönchen es durch Neodynlampen zu ersetzen, aber sie lehnten ab. Erstaunt fragt sie, was ein Tricorder ist. Nachdem Janeway es ihr erklärt, betrachtet sie das Gerät interessiert und steckt es ein. Janeway bittet um die Rückgabe, doch die Frau verweigert es. Janeway erkennt, dass die Frau ihr Führer ist. Janeway fragt, wieso sie sich nicht schon früher zu erkennen gab, doch sie erhält keine Antwort.

Zusammen mit ihr geht sie in einen Raum, wird von drei Frauen umgekleidet und gesalbt. Ihre Führerin versichert ihr, dass alles in Ordnung sei. Captain Janeway möchte gerne wissen, was das Ritual umfasst. Die Frau erwidert, woher sie weiß, dass die Nechani es weiß. Sie fragt, ob sie bereit ist alles zu tun, um die Geister zu finden. Ihre Bioscanner haben auch die Sonde entdeckt, aber dies spiele keine Rolle. Sie meint, dass Janeway offenbar viel von ihren technischen Geräten hält, worauf Janeway antwortet, dass sie ihnen bisher gute Dienste geleistet haben. Dann wird sie in einen anderen Raum gebracht. Drei alte Personen warten dort. Sie bitten den Captain, sich doch dazu zu setzen und mit ihnen zu warten. Janeway erkundigt sich, worauf sie warten, erhält aber keine Antwort. Sie meinen, dass sie schon eine Weile warten und die Frau fügt hinzu, dass sie hier warten, solange sie zurückzudenken vermögen.

Akt III: Prüfungen[Bearbeiten]

Drei Nechani berichten Janeway, dass sie warten.

Janeway fragt nach, ob sie hier für immer warten soll, bis sie das Ritual durchlaufen darf. Doch die Männer betonen, dass sie hier nur warten. Janeway stellt fest, dass die jungen Mönche im Tempel nicht lange warten mussten, um das Feld durchschreiten zu können. Die Personen antworten, dass Janeway ein kluges Köpfchen sei und einer der Männer fügt hinzu, dass sie sich zumindest dafür hält. Janeway meint, das sei ein Test und versucht die Tür am anderen Ende des Raumes zu öffnen. Die Personen antworten ihr, dass sie hier lediglich warten und laden Janeway ein, sich zu ihnen zu setzen und zu warten. Sie denken auch, dass Tests für Janeway lebensnotwendig seien. Sie fragt dann, ob schon einmal jemand versucht habe, die andere Tür zu öffnen. Ein Mann sagt ihr nochmals, dass sie hier lediglich warten. Die Frau bittet sie, sich zu ihnen zu setzen und sich zu entspannen. Sie wirke so verkrampft und dürfe gerne mit ihnen zusammen warten. Janeway besteht jedoch darauf einer Freundin zu helfen. Ein Mann meint, dass Janeway genau weiß, was sie tun möchte. Der andere Mann sagt, dass sie einen starken Willen hat, während die Frau sagt, dass sie zumindest so freundlich sein könnte, sich ein paar Minuten zu ihnen zu setzen. Der Mann sagt, dass sie jedoch hundertprozentig weiß, was sie tut und nicht zu der Sorte gehört, die herumsitzt, wenn sie eine Mission zu erfüllen hat. Der Captain versucht nun die Tür zu öffnen. Der Mann sagt nun, dass er Janeway gesagt hatte, dass die Tür verschlossen ist. Als es ihr nicht gelingt die Tür zu öffnen, klopft sie an die Tür und die Führerin öffnet ihr. Janeway meint, dass sie das Ritual gerne fortsetzen würde, wenn es nicht respektlos sei. Die Führerin weist mit einer Geste in den Raum und Janeway geht mit ihr weiter.

Janeway fragt die Führerin erneut, was sie tun soll.

Sie treten in die Mitte des Raumes, in dessen Zentrum sich eine erhöhte Plattform befindet, die über vier Stufen erreicht werden kann. Auf der ebenen Fläche der Plattform befindet sich zentral eine quadratische Erhebung, deren Ränder je vier gleichgroße Aussparungen haben. An den Ecken befinden sich insgesamt vier kleine Pfosten, die etwas mehr als doppelt so hoch sind, wie die Plattform. Sie sind zur Plattform hin, abgeschrägt und zeigen an den Außenseiten ein geometrisches Muster. Die Plattform kann über vier Stufen betreten werden und ihr Sockel verfügt im unteren Teil ebenfalls über zwei treppenartig wirkende Fundamente. Ferner befindet sich hinter der Plattform in der Ecke des Raumes ein wandartiges Gebilde mit zwei ebenen Flächen, die mit einem abstrakten Motiv bunt bemalt sind. Captain Janeway will wissen, was sie tun soll und welche Anforderungen an sie gestellt werden, aber die Führerin gibt keine klaren Anweisungen. Sie fragt Janeway nur, ob sie will, dass sie ihr Befehle erteilt. Sie sagt, dass Janeway wohl glaubt, dass man erwartet, dass sie tut, was man ihr sagt. Janeway meint, dass hinter den Herausforderungen, die man an sie stellt, eine spirituelle Bedeutung steckt. Die Führerin meint, dass sie also eine Herausforderung erwartet, doch Janeway sagt, dass sie nicht weiß, was sie erwarten soll. Sie hat viele ritualistische Gesellschaften studiert und viele der Riten haben Gemeinsamkeiten. Diese hier könnte aber auch völlig anders sein. Sie ist bereit alles zu tun, was notwendig ist. Die Führerin bezweifelt dies nicht, sagt aber, dass das alles hier bedeutungslos sei. Wichtig sei einzig und allein, dass sie ihre Verbindung zu den Geistern findet. Janeway sagt ihr, dass sie nicht zu ihrer persönlichen Erleuchtung gekommen ist, sondern versucht ein Crewmitglied zu retten. Die Führerin meint, dass dies ein ehrenwerter Grund sei und hofft, dass die Geister ihr Gehör schenken. Sie steht dann auf und will beginnen. Sie fordert Janeway auf, ihr rechts Bein vor zu stellen. Danach drückt sie ihr einen Stein in die Hand, den Janeway halten soll und bittet sie, ihr zu sagen, was sie in ihren Händen sieht. Janeway sieht nur einen Stein. Die Führerin fragt, was sie sonst noch sieht.

Erwachen aus den Visionen

Währenddessen wird sie von der Voyager aus überwacht und der Doktor überträgt alle Daten in den Computer. Atmung und Puls sind regelmäßig. Aber in der letzten Stunde hat ein schrittweiser Anstieg der Milchsäure in ihren Streckmuskeln aufgetreten. Chakotay fragt, ob sie in Gefahr ist. Der Doktor verneint dies und sagt, dass sie wohl nur eine leichte Anspannung erlebt. Dies ist in einem Ausdauerritual zu erwarten. Chakotay stellt fest, dass bisher also nichts auf ein Heilmittel für Kes hinweist. Der Doktor kann das nicht sagen. Er überträgt jedes Jota an Informationen aus der Sonde in ein physiometrisches Programm, welches die Daten analysiert. Die kleinste physiologische Veränderung kann von Bedeutung sein, nichts darf unter den Tisch fallen.

Janeway ist nach einiger Zeit erschöpft und ihre Augen fallen langsam zu. Die Führerin fragt sie, was sie nun sieht. Auch jetzt, sieht sie immer noch nur einen Stein. Später malt Janeway mit Farben an eine Wand. Sie sagt ihrer Führerin, dass sie nicht damit rechnet, dass diese ihr sagt, was sie malen soll. Die Führerin sagt, dass sie malen soll, wonach ihr ist. Janeway sagt, dass sie nie gut malen konnte. Sie meint, dass sie immer die Wissenschaftlerin in der Familie war, während ihre Schwester die Künstlerin war. Während andere Kinder in ihrer Freizeit spielten, hat sie mathematische Probleme gelöst. Die Führerin sagt, dass sie Janeways Freude ein mathematisches Problem zu lösen nachvollziehen kann. Die Antwort ist entweder falsch oder richtig. Dies sei sehr absolut. Janeway meint, dass sie absolute Ergebnisse immer sehr befriedigend fand. Die Führerin kommentiert, dass sie sicher ist, dass Janeway dies befriedigend fand. Außerdem muss Janeway auch einen steilen Felsen hinaufklettern. Dabei tritt sie einen Felsen lose und hält sich fest. Doch sie hält immer noch den Stein in der Hand, bis er plötzlich zu leuchten anfängt. Ihre Führerin fragt, was sie gesehen hat. Janeway weiß nicht genau, was sie gesehen hat, doch ihre Führerin bittet sie, es zu beschreiben.

Neelix macht sich Selbstvorwürfe.

In der Krankenstation erkennt der Doktor etwas auf seinem Überwachungsmonitor und Neelix fragt nach, was er gesehen hat und ob er etwas entdeckt hat. Der Doktor berichtet, dass es einen Anstieg bei der Atmung des Captains und bei den Neuropeptidwerten und den Adenosintriphosphaten. Neelix fragt, was das bedeutet. Der Doktor erklärt, dass es darauf hinweist, dass sie schweren körperlichen Anstrengungen ausgesetzt ist. Ihre Neuropeptidwerte sind auf einem sehr hohen Niveau. Neelix fragt, ob das gut oder schlecht ist. Der Doktor kann diese Frage weder bejahen, noch verneinen. Doch scheint es eine substanzielle Informationen zu sein. Neurale Peptide auf diesem Niveau könnten eine natürliche Barriere gegen die biogene Energie bilden. Neelix ist optimistisch, dass er etwas hat, um Kes zu helfen. Der Doktor dämpft jedoch die Erwartungen. Er hat noch kein Heilmittel, jedoch erlauben ihm die Daten nun eine Hypothese zu formulieren. Neelix sagt, dass er im Koma liegen sollte, weil er für Kes' Zustand verantwortlich sei. Der Doktor sagt, dass er in nutzlosem Selbstmitleid schwelgt und damit aufhören solle, da es für die Patientin schädlich sei. Neelix findet es frustrierend, nichts tun zu können. Der Doktor legt ihm nun seine Hand auf die Schulter und sagt, dass er dies verstehen kann.

Die Führerin bringt Janeway ein Glas zu trinken und meint, dass ihre Mikrosonde mittlerweile eine ganze Menge interessante Informationen zu ihrem Schiff geschickt haben muss. Dann bringt die Führerin einen Korb mit einem Nesset herbei, ein Tier, dessen Gift hilft in das Reich der Geister zu reisen. Das Nesset wird auch als "Hüter der Pforten" bezeichnet. Janeway fragt, ob sie reif ist, das Reich der Geister zu betreten. Die Führerin fragt, ob sie glaubt, dass sie reif dafür ist. Janeway sagt, dass sie das tut und die Führerin sagt, dass sie recht hat. Sie fordert sie auf, hineinzugreifen. Janeway hört das Fauchen aus dem Gefäß und die Führerin sagt, dass sie sofort aufhören, wenn sie es will. Janeway will aber nicht aufgeben. Captain Janeway greift hinein und wird gebissen. Sie zieht ihre Hand zurück und erblickt auf ihrem Arm drei Zahnabdrücke, die wie ein Dreieck angeordnet sind und von denen sich Adern unter der Haut abzeichnen. Es ist sehr schmerzhaft und sie hat das Gefühl innerlich zu verbrennen. Ihre Führerin meint, dass sie keine Angst haben solle. Janeway sieht in ihrem Geist nun das Ritual erneut ablaufen. Wenig später liegt sie in einer Kammer. Als Janeway zu ihr meint, dass sie glaubt, dass sie stirbt, erwidert die Führerin, dass sie alle letzten Endes sterben.

Akt IV: Die Erkenntnis[Bearbeiten]

Der Doktor erklärt Chakotay und Tuvok, dass für Janeway wohl keine Gefahr besteht.

Auf der Voyager hat Chakotay Bedenken, dass sie seit drei Tagen keinen Kontakt zu Janeway haben und diese seither nicht geschlafen hat. Er fragt, wie lange sie ihr das noch zumuten können. Der Doktor versteht ihre Sorge, meint jedoch, dass die Sensordaten auf keine Probleme hinweisen. Ihre Lebenszeichen sind stabil. Chakotay sagt, dass sie mit einem unbekannten Gift in Berührung kam, dass vielleicht für sie nicht messbare Wirkungen hat. Es könnte erst harmlos erscheinen, sich dann plötzlich verändern und Janeway innerhalb von Minuten töten. Der Doktor fragt Chakotay, ob er ihn der Unaufmerksamkeit beschuldigen möchte. Er überwacht Janeway permanent und wenn er sehen würde, dass es Probleme gibt, würde er handeln. Tuvok fragt, ob irgendetwas Janeway daran hindern könnte, das Rückholsignal in ihrem Transmitter zu benutzen. Der Doktor glaubt dies allerdings nicht. Sie ist bei vollem Bewusstsein und hat die volle motorische Kontrolle. Wenn sie gebeamt werden wollte, könnte sie das signalisieren. Chakotay fragt, ob er so bedeutende Messwerte empfängt, die diese Tortur rechtfertigen. Der Arzt sagt, dass er bedeutende Messwerte empfängt. Ihre ganze Biochemie erfährt einige bedeutende Änderungen. So wurde durch die Auflösung des Giftes eine Aminosäure in Janeways Blut gebildet. Sie beeinflusst den normalen Fluss der Neurotransmitter und hat höchstwahrscheinlich eine halluzinogene Wirkung. Tuvok erkundigt sich nun, ob Janeway Wahnvorstellungen hat. Der Arzt sagt, dass sie wahrscheinlich die Nechani-Version einer psychoaktiven Droge erlebt. Chakotay, meint, dass sie dann das Rückholsignal womöglich nicht aktivieren kann. Der Doktor denkt, dass diese biochemischen Veränderungen ihnen die Antworten geben werden, die sie brauchen und er glaubt auch, dass Janeway das Signal aktivieren könnte. Das Gift in ihrem Blut ist möglicherweise der Schlüssel zur Herstellung eines Heilmittels für Kes. Tuvok denkt, dass es der Wunsch des Captains ist das Ritual zu beenden. Die Entscheidung liegt selbstverständlich bei Chakotay. Daher lässt Chakotay mit der Prozedur fortfahren. Bis zu ihrer Rückkehr, will er aber nicht von diesem Monitor weichen.

Janeway trägt ihre Bitte den Geistern vor.

Dann erlebt Janeway Traumbilder. Sie befindet sich an einem Ort am Meer und ihre Führerin steht neben ihr. Janeway fragt sie, was das ist. Sie fragt, ob es eine Halluzination ist. Die Führerin ist hier um als Übersetzerin für die Geister ihrer Vorfahren zu dienen. Janeway fragt, ob sie imstande wäre, es zu sehen, wenn hier noch andere Wesen anwesend wären. Die Führerin fragt, ob sie einen Beweis für ihre Existenz wünscht. Janeway antwortet, dass dies hilfreich wäre. Einer der Geister sagt ihr, es sei alles bedeutungslos. Captain Janeway will nun endlich den Geistern ihren Wunsch vortragen, nachdem sie das gesamte Ritual durchlaufen hat. Die Führerin meint, dass sie niemand daran hindern wird. Janeway erklärt, dass sie sich für Kes einsetzt, wie König Nevad für seinen Sohn. Der Geist antwortet, die Bitte sei inkonsequent, sie habe bereits alles in sich um Kes zu retten. Daraufhin lächelt Captain Janeway und wacht auf. Ihre Führerin begrüßt sie und hilft ihr heraus. Janeway fragt, wie lange sie bewusstlos war. 39 Stunden war sie laut ihrer Führerin in den Visionen. Sie sagt, dass Janeway sich schonen müsse, weil ihr Körper schwach sei. Janeway meint, dass die Fitnessprogramme auf dem Holodeck sie darauf nicht richtig vorbereitet haben. Die Führerin fragt, ob sie das gefunden hat, was sie suchte. Janeway glaubt, dass dies der Fall ist. Es wurde ihr gesagt, dass sie das hätte, was sie braucht, um Kes zu retten. Die Führerin sagt, dass das der Wahrheit entsprechen muss, da sie die Geister niemals täuschen würden. Die Führerin nimmt nun die Uniform von Janeway, hält sie ihr hin und sagt Wann immer sie bereit sind. Janeway nimmt ihre Uniform an sich und geht zurück auf die Voyager.

Der Doktor sagt, dass das Ritual bedeutungslos war.

Dort stellt der Doktor auf der Krankenstation fest, dass Captain Janeway in Ordnung ist und ihr nur eine Nacht Tiefschlaf fehlt. Janeway fragt, wann er mit der Behandlung von Kes beginnt und der Arzt will sofort anfangen. Der Doktor teilt ihr auch mit, dass er in dem Gift die Lösung für Kes gefunden hat. Dieses erzeugt die natürliche Immunität, mit der die Mönche durch das Feld gehen. Chakotay fragt, wie sich das auf Kes' Heilung übertragen lässt. Er will gleich mit der Entwicklung der Behandlung beginnen. Mit einem physiometrischen Programm wird er den Immunmechanismus analysieren und eine Behandlungsmethode entwickeln. Janeway weist ihn an, sofort damit zu beginnen. Chakotay begibt sich inzwischen auf die Brücke, da er dort im Moment wohl nützlicher ist. Der Doktor beginnt mit der ersten Phase der Behandlung. Durch die Phasen will er den physischen Stress durch die metabolischen Veränderungen zu begrenzen. Da ertönt ein Alarm. Jedoch weicht das Elektrolytgleichgewicht von Kes ab und Neelix fragt nach. Er sagt Neelix, dass das nicht völlig unerwartet kommt. Der Doktor versucht sich auf seine Arbeit konzentrieren, doch ein Alarm ertönt. Neelix fragt nach der Bedeutung des Alarms. Der Doktor sagt, dass er sich nur schwer auf seine Arbeit konzentrieren kann, wenn Neelix ihn mit seinen Fragen belästigt. Die Behandlung ist aber nicht erfolgreich. Im Gegenteil: Kes geht es eher schlechter, ihr Herz hört beinahe auf zu schlagen, die Lebenszeichen werden instabil und die Behandlung muss abgebrochen werden. Der Doktor stabilisiert Kes mit Lectrazin. Neelix fragt nach einem weiteren Versuch, den der Doktor aber für zu risikoreich hält. Der Doktor sieht keine andere Möglichkeit mehr und sagt, alles was sie, Captain Janeway, durchgemacht hat war bedeutungslos. Als sie das Wort hört, erinnert sie sich an die Worte ihrer Führerin.

Captain Janeway geht daraufhin zu ihrer Führerin auf den Planeten. Diese gibt zu, dass sie nur die Erwartungen des Captains erfüllt hat, denn mit etwas anderem wäre sie nicht zufrieden gewesen. Die Führerin sagt, dass etwas anderes Janeway nicht zufriedengestellt hätte. Janeway ist jedoch nicht bereit aufzugeben. Falls es noch möglich ist, Kes zu helfen, will sie es versuchen. Da wird dem Captain klar, dass sie nochmal durch das Ritual muss und zwar ohne ihre großen Erwartungen. Als die Führerin fragt, ob sie gekommen ist, um die Geister zu suchen, antwortet Janeway, dass sie nicht weiß, was sie sucht. Nun meint die Führerin, dass Janeway bereit ist, das Ritual zu durchlaufen. Und wieder ist sie in dem Raum mit den drei Wartenden.

Akt V: Die andere Heilung[Bearbeiten]

Die drei Wartenden

Die anderen meinen, dass sich Janeway vergeblich bemüht hat. Sie soll auch keine Gewissensbisse haben, da sie sich gar nicht vorstellen kann, was sich manche Personen auf der Suche nach den Geistern selbst angetan haben. Sie kommt mit ihnen ins Gespräch. Janeway meint, dass das Ritual gar nicht existiert. Der Mann sagt, dass "echt" ein relativer Begriff sei. Die meisten Herausforderungen des Lebens werden praktisch von ihnen selbst geschaffen. Die Frau fügt hinzu, dass Janeway besonders hart zu sich selbst ist. Janeway antwortet, dass sie immer bestrebt war, zielstrebig zu sein. Sie erkennen ihr Wesen, sie sei stur und zielstrebig. Janeway sagt, dass sie nun hier ist und sie um Hilfe bittet. Sie würde gern den Sinn verstehen, in diesem Raum zu warten. Die Frau fragt, ob es nicht reicht, hier zu sitzen und Beziehungen zu pflegen. Sie seien unterhaltsame Leute. Da vermutet sie, dass sie die Geister der Vorfahren sind und sie mit ihnen sprechen solle, aber die drei bestätigen dies nicht. Sie sind vielmehr amüsiert, dass Janeway sie erst für einen Test und jetzt für die Geister ihrer Vorfahren hält. Janeway fragt, ob sie denn die Geister sind. Der Mann antwortet, dass ihr das recht käme, weil es quantitativ messbar wäre. Wenn die Geister etwasa wären, dass sie scannen und anfassen kann, bliebe aber nichts mehr woran man glauben kann. Sie unterhalten sich über den Glauben und die Überzeugungen und auch über die Wissenschaft und ihr Vertrauen darauf. Sie meinen, dass wenn man alles erklären kann, kann man an nichts mehr glauben. Janeway meint, dass sie es nur schwer akzeptieren kann. So sei sie nicht erzogen worden. Ein Mann sagt nun, dass dies die Grenze ihrer vorurteilslosen Sternenflottenideale sei. Janeway sagt, dass ein Unterschied darin besteht, ob sie den Glauben anderer Kulturen respektiert oder ob sie sich diesen selbst zu eigen macht. Sie sagen, dass es für sie keine Bedeutung hat, ob sie daran glaubt. Sie soll auf ihr Schiff zurückkehren und mit ihren Molekularabbildscannern herumspielen. Jedoch wissen sie, dass es Kes nicht hilft. Sie fragen nach dem Grund, doch Janeway muss zugeben, dass der Doktor keine Lösung gefunden hat. Die Frau bezeichnet es also als unerklärlichen Vorgang, eine mysteriöse Nichtwiedergenesung. Janeway meint, dass sie den Grund noch nicht gefunden haben. Die drei meinen, dass sie glaubt, mit genügend Zeit für Untersuchungen und die richtigen Instrumenten eine Lösung findet. Dies glaube sie doch als Wissenschaftlerin. Janeway bestätigt, dass sie dies glaubt. Sie meinen, dass ihr bedingungsloses Vertrauen vielversprechend klingt. Der Mann sagt, dass sie immer noch vollstes Vertrauen in ihre Wissenschaft hat, selbst wenn sie vor ihren Augen versagt. Dies komme einem Glaubensbekenntnis gleich. Bedingungsloses Vertrauen klinge der Frau zufolge vielversprechend. Janeway fragt, was Kes außer Wissenschaft helfen kann. Sie ist bereit alles zu tun, was notwendig ist. Der Mann sagt, dass sie Kes töten soll. Sie ist bereits so gut wie tot. Sie geben ihr den Tipp, ihr noch eine Ladung von dem biogenen Feld zukommen zu lassen. Die Frau sagt, dass das wirken würde. Janeway fragt, in welcher Weise das helfen könne. Der Mann sagt nun, dass sie schon wieder nach einer rationalen Erklärung verlangt. Jedoch gebe es gar keine. Ihre Orbitalscans und ihre medizinische Forschung hat ihr die Fakten geliefert, dass das biogene Feld tödlich ist. Die Frau sagt, dass dies der Fall ist, wenn sie den Fakten glaubt. Der Mann sagt, dass Janeway alles von sich fallen lassen soll. Sie soll mit Kes in den Schrein gehen und daran glauben, dass sie ihre Seele zurückgewinnt. Sie muss nur darauf vertrauen, dass sie innerlich bereit ist. Sie darf nicht den geringsten Zweifel haben, sonst werden sie beide tot sein. Janeway sagt, dass sie glauben möchte, dass es ihr möglich ist, weil sie alles tun wird, um Kes zu helfen. Daher will sie es versuchen.

Kes wird gerettet.

Captain Janeway ruft Chakotay und lässt Kes herunterbeamen, um sie in das Feld hinein zu tragen. Sogleich lässt Chakotay den Doktor Kes für den Transport vorbereiten. Er selbst will sie runterbringen. Chakotay und Neelix beamen mit Kes, die auf einem kastenförmigen Transportbett liegt, herunter. Chakotay meint, dass sich ihre Lebenszeichen verschlechtern und der Doktor, den Transport fast nicht gestattet hätte. Neelix fragt, ob sie ein Heilmittel gefunden hat und der Captain antwortet, dass sie das getan hat und sie wieder in das biogene Feld bringt. Neelix fragt wieso, sie Kes wieder in das Feld bringen will, beteuert aber auch, dass er keine Bedenken anmelden will. Janeway glaubt, dass dies Kes das Leben retten wird. Chakotay will eine Erklärung, aber sie kann sie nicht geben. Er erinnert sie, dass sie in den letzten Tagen viel durchgemacht hat. Er scannt das Feld und sagt, dass es genau 800 Megajoule biogener Energie in dem Feld gibt. Das Niveau der Thoronstrahlung liege außerhalb des messbaren Bereichs. Sie würde sich und Kes dem aussetzen. Chakotay bittet sie, die Sache noch einmal zu überdenken und weitere Scans durchführen. Janeway ist jedoch entschlossen, hineinzugehen. Chakotay sagt, dass Janeway sich so anders als sonst verhält. Neelix sagt, dass sie weiß, dass er ihr ewig dankbar sein wird, für das, was sie getan hat, um Kes zu retten. Er weiß auch, dass Kes es nie verlangen würde, dass sie ihr Leben für sie aufs Spiel setzt. Sie werde noch von so vielen anderen gebraucht. Chakotay droht, sie vom Dienst zu entbinden, wenn ihre Urteilsfähigkeit beeinträchtigt ist. Die Führerin fragt, ob er dies wirklich kann. Als Janeway dies bestätigt, meint die Führerin, dass Janeway nicht verrückt ist und sie selbst es genau weiß. Neelix wendet ein, dass das dieselben Leute sind, die Kes' Tod billigend in Kauf nehmen, nur weil sie ihren Schrein betreten hat und fragt, ob sie wirklich ihren Worten glauben kann, dass ihr da drin nichts passiert. Die Führerin sagt, dass sie überhaupt nichts versprechen kann. Niemand weiß, was passiert, bevor er sich in den Schrein hineinbegibt. Sie kenne auch nicht Antworten, aber Janeway würde sie kennen. Aber Janeway ist entschlossen. Chakotay sagt ihr, dass er das nicht begreift. Janeway sagt, es sei die Herausforderung, es nicht zu wissen und trotzdem zu tun. Sie ist nur überzeugt, dass sie so Kes helfen kann. Sie hebt Kes auf ihre Arme und geht zu dem Feld. Sie schreitet darauf zu und berührt es. Kes öffnet die Augen und ist wieder wach. Sie öffnet die Augen und Janeway begrüßt sie. Neelix und Chakotay atmen durch.

Wieder zurück auf der Voyager, entwickelt der Doktor eine wissenschaftliche Erklärung. Chakotays Tricorderwerte weisen Spuren von Iridiumionen auf, die einen temporären dielektrischen Effekt auf den äußeren epidermalen Schichten erzeugen und so vor dem biogenen Kraftfeld schützen. Kes fragt, wie sie dann geheilt wurde. Der Doktor erklärt, dass aufgrund seiner metabolischen Behandlung, Kes vor der vollen Entladung des Feldes geschützt wurde, als der Captain sie hindurchtrug. Diese Entladung funktionierte als eine Art natürlicher Kortikalstimulator und reaktivierte ihre synaptischen Bahnen. Kes findet diese Erklärung faszinierend. Aber Captain Janeway spürt, dass mehr dahinter ist. Sie sagt, dass der Doktor es perfekt erklärt habe, sehr wissenschaftlich und geht nachdenklich aus der Krankenstation.

Dialogzitate[Bearbeiten]

Janeway
Ich nehme an, Sie werden mir nicht verraten, was ich malen soll?
Die Führerin
Das wäre zu einfach, nicht wahr?
Janeway
Soll das etwa heißen, Sie haben meine Erwartungen einfach erfüllt?
Die Führerin
Etwas anderes hätte Sie nicht zufrieden gestellt.
Der Doktor
Captain? Wenn da etwas in meiner Analyse ist, dem Sie nicht zustimmen?
Janeway
Sie haben die Erklärung perfekt begründet, Doktor. (Pause) Sehr wissenschaftlich.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Darsteller und Charaktere[Bearbeiten]

Mit Tom Paris hat in dieser Episode eine der Hauptfiguren zwar einen Auftritt, jedoch keinen Dialog. Diese Konstellation kommt im Verlauf von Star Trek: Raumschiff Voyager nur noch bei Tuvok in Rettungsanker und bei Neelix in Es geschah in einem Augenblick vor.

Robert Duncan McNeill, der Lieutenant Tom Paris spielt, hat hier zum ersten Mal bei einer Star-Trek-Episode Regie geführt.

Merchandising[Bearbeiten]

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung[Bearbeiten]

Filmfehler[Bearbeiten]

Die Führerin sagt, dass mathematische Probleme immer entweder richtig oder falsch sind und die Antworten dadurch sehr absolut seien. Tatsächlich kann in der Mathematik allerdings auch etwas nicht definiert sein. Die Lösung ist also weder falsch noch richtig.

Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

Institutionen & Großmächte
Magistrat, Nechisti-Orden, Nechisti-Rat
Spezies & Lebensformen
Karis-Stamm, Nechani, Nesset, Tarchee-Katze
Kultur & Religion
Doktrin, Fitnessprogramm, Fruchtbarkeitssymbol, Führer, Geister der Vorfahren, Jota, König, Kuss, Mönch, Purifikation, Reich der Geister, Visionensuche
Personen
Nevad
Orte
Nechisti-Schrein
Astronomische Objekte
Delios VII, Heimatwelt der Nechani
Wissenschaft & Technik
Adenosintriphosphat, Biogenisches Feld, Bioscanner, Chromodynamisches Licht, Dielektrischer Effekt, Elektrolyt, Holodeck, Immunität, Iridium, Koma, Kommunikator, Kortikalstimulator, Lebenszeichen, Lectrazin, Megajoule, Neodyne-Lampe, Neuroleptischer Schock, Neuropeptid, Neurotransmitter, Physiometrisches Programm, Plasmaentladung, Sonnenuntergang, Subdermale Biosonde, Thoronstrahlung, Tricorder, Wahrscheinlichkeit
sonstiges
Aminosäure, Erfolg, Fels, Gift, Glück, Herz, Landurlaub, Liebe, Milchsäure, Seele, Streckmuskel, Weisheit