Ein missglücktes Manöver

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Wesley ist an der Sternenflottenakademie Zeuge eines tödlichen Unfalls. Die Aussage bringt ihn in einen Konflikt zwischen Wahrheit und Loyalität.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

In diesem Abschnitt der Episoden­beschreibung fehlt noch die Kurzfassung des Inhalts. Diese sollte eine Länge von 150 bis 250 Wörtern für TOS/TNG/DS9/VOY/ENT/DSC/PIC-Episoden, 75 bis 125 Wörtern für TAS/Short Treks/LDS-Episoden und 300 bis 500 Wörtern für Filme nicht unter-/überschreiten. Begriffe werden in der Kurzfassung nicht verlinkt. Zögere nicht und trage eine kurze Zusammenfassung der Episode nach.

Langfassung[Bearbeiten]

Prolog[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Enterprise
Captain Picard
Sternzeit 45703,9
Wir sind unterwegs zur Erde, wo es mir eine Ehre sein wird, die Rede zur Verleihung der akademischen Grade an der Sternenflottenakademie zu halten. Ich freue mich auch, Wesley Crusher wiederzusehen. Sein Flugteam wird in der Nähe des Saturns eine Demonstration durchführen, die während der Graduierungfeier übertragen wird.

Captain Picard soll bei der Abschlussfeier der Kadetten der Akademie der Sternenflotte eine Rede halten. Auf der Brücke empfängt Worf einen Ruf von der Akademie, die anfragt, wann mit ihrer Ankunft zu rechnen ist. Picard fragt Data und dieser sagt, dass sie in 10 Stunden und 16 Minuten die Erde erreichen werden. Picard lässt dies übermitteln. Außerdem soll er einen persönlichen Gruß von ihm an Superintendant Brand schicken. Deanna Troi fragt Picard, ob er Superintendant Brand kennen würde. Dieser antwortet, dass er ihr einige Male begegnet ist. Sie sei eine außergewöhnliche Frau. William Thomas Riker sagt, dass es zu seiner Zeit auf der Akademie genauso war. Sein Superintendant war ein Vulkanier. Sie kannte die Akte jedes einzelnen Kadetten und wusste alles über sie, oftmals mehr als die eigenen Eltern. Picard sagt, dass sein Superintendent ein Betazoid war. Wenn er ihn in sein Büro zitierte, wusste er immer schon, was Picard angestellt hatte. Riker ist überrascht darüber, dass Picard zum Superintendenten zitiert wurde. Riker würde diese Geschichte gern hören. Worf empfängt nun einen erneuten Ruf von Admiral Brand. Sie wünscht ein Gespräch. Picard will das Signal auf den Schirm legen lassen, doch Worf weist darauf hin, dass sie ein Gespräch auf einem privaten Kanal wünscht. Daher lässt er es in seinen Raum umleiten und begibt sich dorthin. Brand sagt, dass sie weiß, dass er ein sehr enger Freund der Familie Crusher ist. Sie muss ihn darüber informieren, dass es einen Unfall gegeben hat.

Akt I: Auf der Erde[Bearbeiten]

Dr. Crusher erfährt, dass Wesley überlebt hat.

Auf der Krankenstation informiert Picard Dr. Beverly Crusher, dass Wesley bei dem Unfall Verbrennungen zweiten Grades auf der Brust erlitten hat und sein rechter Arm mehrmals gebrochen ist. Aber er wird wieder ganz gesund. Dr. Crusher fragt, ob die Maßnahmen zur Heilung schon eingeleitet wurden. Picard weiß das jedoch nicht. Crusher sagt, dass Wesley allergisch auf Metorapan reagiert. Sie sollten daher besser ein Bicaridin-Substitut verwenden. Sie will seine medizinische Datei ins Krankenhaus der Akademie schicken. Vermutlich haben sie sie vorlegen, aber sie will sicher gehen. Picard sagt, dass es Wesley gut geht. Der Ärztin ist dies klar und fragt dann, wie es passiert ist. Picard berichtet, dass sein Geschwader offenbar eine Übung im Akademiefluggebiet jenseits des Saturns durchführte. Sie flogen in einer engen Formation und kollidierten. Alle fünf Schiffe wurden zerstört, vier der Kadetten konnten sich herausbeamen, einer schaffte es nicht. Die Ärztin fragt, ob er weiß, wer es war. Picard antwortet, dass sein Name Joshua Albert war. Die Ärztin sagt, dass Wesley von ihm gesprochen hat und sie Freunde waren. Wesley war so glücklich, dass er in dieses Team kam. Sie war natürlich besorgt, aber auch stolz. Es war ihr klar, dass es möglich ist, dass ein Unfall passiert. Picard sagt, dass Wesley am Leben ist und es ihm gut geht.

Brand informiert die Eltern über die bevorstehende Untersuchung.

Admiral Brand informiert Picard und die Eltern darüber, dass es ihnen gelang einen Datenrekorder zu bergen, aber dieser wurde schwer beschädigt. Sie versuchen die Daten zu ergänzen, doch dies wird einige Zeit dauern. Inzwischen werden sie die Kadetten des Nova-Geschwaders in einer ersten Anhörung vernehmen. Dann bekundet sie Commander Albert ihr Beileid zum Tod seines Sohnes. Heute Abend wird es im West Garden eine Gedenkfeier für Albert geben. Es wurde vorgeschlagen, im Lichte dessen was passiert ist, die Graduierungsfeierlichkeiten abzusagen. Jedoch sind sie und Commander Albert überein gekommen, dass die Feier so stattfinden soll, wie sie geplant war. Die Kadetten sollen wissen, dass es selbst nach einer Tragödie wie dieser noch Pflichten zu erfüllen gibt und dass das Leben weitergeht. Dann bedankt sie sich für ihr erscheinen. Picard spricht kurz ein paar Worte mit Crusher und geht dann zu Brand. Er bietet die Unterstützung der Enterprise an. Brand ist sicher, dass sie die Untersuchung durchführen können.

Nicholas Locarno will dringend mit Wesley sprechen.

Wesley trainiert in seinem Quartier seinen behandelten Arm mit einem Zugband, als es klopft. Dann öffnet er die Tür und seine Mutter umarmt ihn sofort. Picard tritt ebenfalls ein und erkundigt sich nach seinem Befinden. Wesley antwortet, dass es ihm nicht schlecht gehe, aber der Arm noch etwas wehtut. Sie setzen sich und Crusher sagt, dass sie erschüttert waren, als sie das von Joshua hörten. Picard fragt, ob er darüber sprechen möchte, doch Wesley wiegelt ab. Er sagt, dass er in den letzten zwei Tagen über fast nichts anderes gesprochen hat und es ihm langsam zu viel wird. Picard sagt, dass er sich an ihn wenden könne, wenn er reden möchte. Da klopft es wieder an der Tür und Wesley öffnet diese. Nicholas Locarno tritt ein und steht stramm. Picard lässt ihn sich rühren. Wesley stellt seinen Geschwaderführer Nicholas Locarno vor. Locarno sagt, dass er nur nach Wes sehen wollte. Dieser meint, dass es ihm gut geht, er aber noch nie jemanden unter seinem Kommando verloren hat. Picard sagt, dass man sich daran nie gewöhnt. Wesley bittet Picard und seine Mutter nun zu gehen, da er mit Nick noch etwas bereden müsse. Nachdem sie gegangen sind sagt Locarno, dass die Anhörung für 15 Uhr angesetzt wurde und fragt, ob er bereit ist. Wesley bestätigt dies und Locarno sagt, dass alles gut werden wird, wenn sie zusammen halten.

Akt II: Erste Anhörung[Bearbeiten]

Picard spricht mit Boothby über die Kadetten.

Picard spaziert später durch den Garten der Akademie. Als er über eine Brücke geht, sieht er wie der Gärtner einen Kadetten zusammenstaucht, weil dieser in sein Blumenbeet gefallen ist. Dieser soll verschwinden und Boothby macht sich daran, die Blumen wieder einzugraben. Picard geht zu Boothby und begrüßt ihn. Boothby fragt, wo er seine Haare gelassen hat. Sie unterhalten sich. Boothby sagt, dass er dieses Beet hier diese Woche schon zum vierten Mal neu bepflanzen muss. Picard hilft ihm dabei und Boothby sieht ihn überrascht an. Picard sagt, dass er früher auch oft genug in diesem Beet gesessen habe. Boothby sagt, dass es stimmt. Picard soll sie nicht zu tief einsetzen, da die Wurzeln sonst verfaulen werden. Boothby sagt, dass Picard ihn eigentlich nie überrascht hat, außer als er den Ligonianer mit einem gekonnten Schulterwurf erwischte und ihn bereits in der ersten Runde nach 14 Sekunden besiegte. Dies hätte er Picard nicht zugetraut. Picard sagt, dass er einem Mädchen imponieren wollte und man dabei über sich hinauswächst. Picard sagt, dass er ihm so weit er sich erinnern kann, nie gesagt hat, wie dankbar er ihm ist. Boothby steht nun auf und geht weiter. Picard folgt ihm und versichert ihm seinen Dank. Boothby wisse, dass er seinen Abschluss niemals gemacht hätte. Boothby sagt, dass Picard nur einen Fehler gemacht hat und jeder Fehler macht, wenn er jung ist. Picard habe nur getan, was er tun musste. Er habe ihm nur seine Verantwortung bewusst gemacht. Picard sagt, dass er damals dachte, er wäre nur ein gemeiner, alter, boshafter Mann war. Boothby stimmt dieser Einschätzung zu und sagt, dass er damals ungefähr so alt war, wie Picard heute. Dieser sagt, dass er Monate lang nicht mit ihm redete. Boothby sagt, dass er auch eine Menge zu verdauen hatte. Aber das Wichtigste sei, was er später aus seinem Leben gemacht habe. Er sei seinen Weg gegangen und dies sei Dank genug für ihn. Picard fragt ihn, ob er den getöteten Jungen aus dem Nova-Geschwader kannte, was Boothby bestätigt. Sito, Locarno, Albert, Crusher. Er kenne sie alle. Dann geht er weiter.

Locarno reibt noch einmal über Hajars Uniform, geht dann weiter zu Sito und fragt sie, ob sie nervös ist, was sie verneint. Dann gibt sie zu, dass sie es ist. Locarno findet dies okay. Er sagt, dass sie harte Zeiten vor sich haben, diese aber gemeinsam meistern werden. Was immer auch geschieht. Er versichert, dass dieses Team zu führen, der Höhepunkt seiner Zeit auf der Akademie war. Er könne sich kein besseres Team oder bessere Freunde vorstellen. Dann gehen sie zur Anhörung. Locarno atmet durch.

Die Nova-Staffel macht eine Aussage,...
...die Admiral Brand und Commander Satelk überrascht.

Bei der Anhörung beschreibt Locarno vor einem Bildschirm das Flugmanöver. Sie schwenkten um 27 Grad nach Steuerbord. Nach der Kurve nahmen sie Kurs auf Titan. Brand fragt, ob Locarno immer noch in der Führungsposition war. Dieser bestätigt dies. Locarno sagt, dass als sie in die Gravitation von Titan gerieten, er befahl, dass sie aufschließen und eine Diamant-Formation bilden sollten. Sie blieben in dieser Formation und führten eine leichte Immelmann-Drehung um Titan aus. Dann begannen sie eine Z+25-Steigung um den Yeager-Looping vorzubereiten. Etwa 9 Sekunden später kollidierte das Schiff von Kadett Albert mit dem von Kadett Hajar. Ihnen blieben weniger als zwei Sekunden um ihre Nottransporter zu evakuieren und sich zur Evakuierungsstation zu beamen. Alle schafften es, bis auf Josh. Brand entlässt nun Locarno. Dieser setzt sich wieder an den Tisch zu den anderen Kadetten. Brand spricht nun Kadett Hajar an und diese erhebt sich. Brand sagt, dass sie als Navigationsoffizier vor dem Manöver mit dem Flugbereichsoffizier der Akademie einen Flugplan ausarbeitete. Hajar bestätigt dies. Brand fragt, ob das Nova-Geschwader von diesem Flugplan abgewichen ist, nachdem es in Reichweite des Saturn war. Hajar verneint dies. Brand fragt, wieso die leichte Apogehungsdrehung um Titan mindestens 2000 Kilometer enger um den Mond verlief, als im Flugplan vorgesehen. Hajar sagt, dass sie innerhalb der Flugsicherheitsparameter flogen. Brand sagt, dass dies nicht ihre Frage war. Hajar sagt, dass sie erwogen die Annäherung zu ändern, abweichend vom Flugplan. Die Entscheidung trafen sie erst auf dem Weg zum Saturn. Sie hielt es nicht für bedeutend genug, um es hier zu erwähnen. Daher bittet sie um Verzeihung für diese Unterlassung. Captain Satelk fragt, ob sie Kadett Alberts Schiff aus der Formation ausbrechen sah, bevor es zur Kollision mit ihrem Schiff kam. Hajar verneint dies und sagt, dass sie erst bemerkt, dass er Probleme hatte, als ihr Annäherungsalarm losging. Satelk lässt Hajar sich setzen und fragt die anderen Kadetten, ob sie sahen, wie die Kollision passierte. Locarno verneint dies. Satelk fragt nun Kadett Sito, die sich erhebt und sagt, dass sie sich in der Schlussposition befand und daher Anzeichen für Kadett Alberts Probleme hätte sehen müssen. Daher fragt er. Sito sagt, dass sie nicht ssah und Satelk fragt, ob sie irgendwie abgelenkt war. Sito verneint dies. Sie sagt, dass sie zu diesem Zeitpunkt nach Sensorenanzeigen flog und keinen Sichtkontakt mit Kadett Albert hatte, als er aus der Formation ausscherte. Satelk ist verwundert darüber, dass sie nach Sensoren flogen und im Publikum erhebt sich ein Gemurmel. Crusher fragt Picard, ob etwas nicht stimmt. Dieser antwortet ihr leise, dass es ungewöhnlich ist während eines solchen Manövers nur nach Sensorenanzeigen zu fliegen. Man braucht normalerweise Sichtkontakt mit den anderen Schiffen, um die Formation zu halten. Brand schlägt nun einmal gegen ihre Glocke und das Gemurmel verstummt. Dann fragt sie, wie die Ausrichtung von Alberts Schiff war, bevor sie kollidierten. Sito antwortet, dass sis sich nicht sicher ist. Brand sagt, dass sie ein Schiff mit über 80000 km/h flog, weniger als 10 Meter von Kadett Alberts Schiff entfernt und könne nicht sagen, wie sein Schiff ausgerichtet war. Sito behauptet, sich nicht erinnern zu können. Locarno ergreift nun das Wort und steht nach der Erlaubnis des Admirals auf. Er sagt, dass Josh ein guter Pilot war, aber in letzter Zeit habe es mit ihm Schwierigkeiten gegeben. Bei engen Flugmanövern sei er nervös geworden und habe in letzter Sekunde weggezogen. Sein Formationsflug war ziemlich unsicher. Brand fragt, warum er niemandem davon Meldung gemacht hat. Locarno sagt, dass er das nicht tat. Sie flogen schon lange zusammen und er dachte, dass er sich wieder fangen würde. Brand fragt, ob er damit sagen wolle, dass der Unfall Kadett Alberts Schuld war. Wesley sieht zu Sito. Locarno vermutet, dass Josh Angst bekam und vorzeitig versuchte den Looping zu beenden und deshalb mit Hajar zusammenstieß. Josh war ihr Freund. Sie wollten ihm ersparen, dass man ihn als Versager hinstellt. Brand lässt ihn sich hinsetzen. Sie sagt, dass sie etwas verwirrt ist, von dem, was sie heute hier gehört hat. Nach ihrem eigenen Eingeständnis erlaubten sie ihrem Teamkameraden zu fliegen, obwohl sie sich über seine Schwäche beim Formationsflug bewusst waren. Dies beweise einen ernsten Mangel an Urteilsvermögen. Vor allem ist sie darüber entsetzt, dass nicht der Vorgesetzte darüber informiert wurde. Heute Abend sollten sie die ersten Daten von Mr. Crushers Flugschreiber erhalten und werden sich morgen um 13 Uhr wieder hier einfinden. Dann beendet Brand die Anhörung. Commander Albert bleibt sitzen, während Locarno zu Wesley sagt, dass er ihm vertrauen solle und alles gut werden würde.

Akt III: Ungereimtheiten[Bearbeiten]

An Bord der Enterprise spricht Picard im Maschinenraum mit Data und Geordi La Forge. La Forge meint, dass die Akademie eines der besten Rekonstruktionsanalyselabors in der Sternenflotte habe. La Forge fürchtet, dass sie nicht viel zur Untersuchung beisteuern können. Picard teilt diese Ansicht, doch Wesley sei einer von ihnen. La Forge antwortet, dass sie tun, was sie können. Picard hat mit Admiral Brand gesprochen und diese gewährt ihnen Zugang zu allen physischen Beweismitteln und Dateien.

Locarno appelliert an die Kadetten.

Die Kadetten sprechen in einem Raum miteinander. Sito sagt zu Locarno, dass sie nicht behaupten wird, dass Josh für den Unfall verantwortlich war. Locarno erwidert, dass er irgendetwas tun musste. Wesley wendet ein, dass er sagte, dass sie sie auf keinen Fall anlügen wollen. Locarno sagt, dass er nicht gelogen hat. Wesley sagt, dass Josh keine Schuld an dem Unfall trug. Locarno sagt, dass sie alle gedacht hätten, dass Josh einen Fehler gemacht habe. Niemand habe es laut ausgesprochen, doch gedacht hätten sie es alle. Hajar vermutet, dass er zu früh weggezogen hat, wahrscheinlich aus Angst. Sito nickt zustimmend. Wesley presst die Lippen aufeinander. Locarno sagt, dass Wesley will, dass man ihn in guter Erinnerung behält. Das wollten sie alle, doch im Augenblick seien sie alle sich selbst die nächsten. Er fragt, ob er vorschlagen will, dass sie die Wahrheit sagen. Sito sagt, dass sie dann gleich ihre Uniformen ablegen und sich von hier verabschieden könnten. Locarno sagt, dass dies niemand von ihnen wolle. Sie müssten nur ganz cool bleiben. Locarno zeigt ihnen nun ein PADD mit dem vorläufigen Bericht von Wesleys Flugschreiber. Dieser wurde bei dem Crash so schwer beschädigt, dass das Labor nur 1/3 der Telemetrie des Recorders rekonstruieren konnte. Es sind alles Aufzeichnungen vor der Kollision. Es ist ihnen nichts nachzuweisen. Wesley weiß nicht, ob er das tun könne. Sito sagt, dass er nicht lügen müsse, sondern nur keine neuen Informationen preisgeben solle. Die Kadetten schweigen nun. Locarno rückt sich einen Stuhl zurecht und setzt sich nun Wesley gegenüber. Er sagt, dass er von Anfang an wusste, dass Wesley zu seinem Geschwader passen würde. Er wisse genau, was es bedeutet, wenn man sich hundertprozentig auf jemanden verlassen kann. Locarno appelliert an ihn. Wesley sei dort draußen gewesen und er wisse, dass das Leben der Kollegen in seine Händen liege und seines in ihren. Sie hätten sich eingeschworen, dass sie das Nova-Geschwader sind. Selbst nach ihrem Abschluss wollten sie versuchen auf das selbe Schiff versetzt zu werden. Sie wollten ein Team bleiben, für eine lange Zeit. Josh könne an diesen Plänen nicht mehr teilhaben, doch er würde immer noch wollen, dass sie ein Team bleiben. Dann fragt er Wesley, ob er das nicht auch meine.

Lt.-Commander Albert bringt Wesley einen Pullover zurück.

Wesley geht im Anhörungsraum die Daten des Fluges durch, als sich die Tür öffnet und Commander Albert eintritt. Er steht stramm und Albert lässt ihn sich rühren. Er hofft, dass er nicht stört. Wesley verneint dies und sagt, dass er gerade seine Erklärung für morgen vorbereitet. Albert sagt, dass man ihm sagte, er wäre hier. Er fand einen Pullover von Wesley in seinem Quartier. Wesley sagt, dass es ihr Schiausflug war. Josh und Wesley sind nach Calgary gefahren. Da Josh seinen Pullover vergessen hatte, lieh Wesley ihm einen. Albert sagt, dass Wesley ihm beim Studium geholfen habe. Wesley sagt, dass er nur ein wenig Hilfe in statischer Mechanik brauchte. Albert sagt, dass Mathematik schon immer seine Schwäche war. Wesley antwortet, dass er ganz gut war, nur keine Freude daran hatte. Albert sagt, dass er immer dachte, sein Sohn würde über das kleine Einmaleins nicht hinauskommen. Dann erfuhr er, welche Anforderungen die Akademie stellen würde. Das gab ihm zu denken und er büffelte wie verrückt. Das half und er wurde genommen. Er war nicht der Typ der das Handtuch wirft. Er hatte Respekt vor Wesley und allen Anderen im Team. Er wisse, dass es Alberts Fehler war und sie alle hätten draufgehen können. Er wollte nur sagen, dass es ihm leid tut, dass er sie im Stich ließ. Dann verlässt Albert den Raum, während Wesley schluckt und den Kopf senkt.

Hajar und Sitox Jaxa sehen sich an, als sie die Telemetrie erblicken, die ihr Geschwader in einer anderen Formation zeigt.

Die Anhörung wird fortgesetzt und Admiral Brand fragt Wesley, ob er bereit ist. Dieser bejaht. Dann zeigt er die Flugaufzeichnungen. Sie flogen auf Titan zu. Wesley ist am rechten Flügel, Mr. Albert war Backbord achtern, etwa 50 Meter entfernt. Dann gab Locarno den Befehl in eine Diamantformation einzuschwenken. Als ein Shuttle von rechts ins Bild kommt, sagt Wesley, dass dies Locarno sei. Sie sind in einer 20-Grad-Kurve um Titan. Locarno befahl den Jäger-Looping. Wesley erklärt, das sie gleich steigen und den Schwerkraftradius von Titan verlassen werden. Dann zogen sie hoch und Locarno sagte noch, dass sie jetzt aufpassen sollten. Dann endet die Aufzeichnung. Brand sagt, dass dies das Material ist, dass sie aus dem Flugschreiber rekonstruieren konnten. Sie lässt Crusher beschreiben, was passierte, nachdem sie die Umlaufbahn um Titan verließen. Wesley sagt, dass nach dem Vorbeiflug an dem Mond Locarno sie in einen Jäger-Looping führte. Etwa 9 Sekunden später ging sein Annäherungsalarm los. Er versuchte auszuweichen, doch es war zu spät. Er wurde gerammt und verlor die Kontrolle über sein Schiff. Eine Energiekopplung explodierte in seinem Cockpit. Er weiß nicht wie, aber es gelang ihm seinen Fluchttransporter zu aktivieren. Dann erinnert er sich erst wieder daran, dass er sich in Mimas in der Notfalllevakuierungsstation wiederfand, mit dem Rest des Geschwaders bis auf Josh. Brand fragt, ob er seiner Aussage noch etwas hinzuzufügen hat, was er verneint. Satelk lässt Wesley nun einen Jäger-Looping beschreiben. Wesley zeigt mit den Händen, dass die Shuttles in steilem Winkel aufsteigen, bis sie auf dem Rücken fliegen und auf dem Gipfel des Loopings, dreht man sich und beschleunigt in die neue Richtung. Satelk fragt, ob das Team die Formation während des Loopings gehalten hat. Wesley bejaht dies. Admiral Brand will, dass sie absolute Klarheit in diesem Punkt erzielen. Sie fragt, ob sich das Nova-Geschwader vor der Kollision in der Diamantenformation befunden hat. Wesley bejaht dies. Satelk lässt nun die Saturn-Navcon-Datei 6-379 abspielen. Er sagt, dass diese Bilder von einem Navigationskontrollsatelliten in einer Umlaufbahn um Saturn bei einer Standardsensorensuche aufgenommen wurden. Er hält das Bild an und lässt den Ausschnitt von Sektor Gamma 3 maximal vergrößern. Darauf sind die Shuttles zu sehen, wie sie in einer anderen Formation fliegen. Satelk sagt, dass diese Bilder aufgenommen wurden, als sich ihre Schiffe kurz in der Reichweite des Satelliten bewegten. Laut Zeitindex geschah dies sieben Sekunden nachdem das Geschwader den Jäger-Looping abgeschlossen hat. Brand fragt Crusher, ob diese Schiffe in einer Diamant-Formation fliegen. Wesley verneint dies. Brand fragt nach einer Erklärung. Wesley antwortet, dass er keine Erklärung dafür hat.

Akt IV: Die Erkenntnis[Bearbeiten]

Dr. Crusher versichert Wesley, dass sie nicht zulässt, dass man ihm die Karriere verbaut.

Dr. Crusher spricht wenig später mit ihrem Sohn in seinem Quartier. Sie sagt, dass schon alles gut gehen wird und es dafür eine Erklärung geben müsse. Data und Geordi analysieren bereits den Flugschreiber und die Bilder des Satelliten. Wesley fragt, wieso sie das tun. Dr. Crusher sagt, dass etwas mit den Daten nicht stimmen kann. Sie müssten manipuliert worden sein. Sie weiß, dass er die Wahrheit sagt, aber die Daten lassen es so aussehen, als ob er lügt. Crusher sagt, dass sie auch mit den anderen Eltern geredet hat. Sie will mit Admiral Brand reden und sie bitten, die Untersuchung zu verschieben. Wesley widerspricht und will das nicht. Dr. Crusher sagt, dass sie nicht zulässt, dass sie ihm die Karriere verbauen, weil er keinen Fehler gemacht habe. Wesley sagt Beverly, dass sie nicht versuchen solle ihn zu schützen und sich da raushalten solle.

Boothby erzählt Picard, dass das Nova-Geschwader eine Legende ist.

Picard sucht erneut Boothby im Garten auf. Er sagt, dass das Unkraut so schnell wächst, dass man gar nicht hinterher komme und seine armen Pflanzen sich gar nicht entwickeln könnten. Picard rät ihm ein Herbizid zu verwenden, anstatt das Unkraut mit bloßen Händen herauszureißen. Boothby fragt, wieso Picard den Weltraum nicht auf einem Holodeck erforsche, statt auf einem Raumschiff. Picard hockt sich neben Boothby und bittet ihn, ihm etwas über das Nova-Geschwader zu erzählen. Boothby erkennt, dass es nicht sehr gut läuft. Boothby erinnert ihn an das Parrises-squares-Turnier von 24. Picard erinnert sich an das Endspiel gegen Minsk. Er brauchte drei Wochen um das Spielfeld nach der Feier wiederherzustellen. Picard sagt, dass ihr Team nicht der Favorit war und sie deswegen besonders stolz waren. Boothby erzählt, dass die Kadetten heute genauso stolz auf das Nova-Geschwader sind. Gegen die Feier nachdem Nova den Rigel Cup gewonnen hat, war 2324 ein Klacks. Für die anderen Kadetten sind die Mitglieder dieses Teams Idole und es sei schwer diesem Image gerecht zu werden. Nick Locarno hat sie aber gut im Griff und schweißt sie zusammen. Er macht aus dem Team etwas besonderes. Er ist Trainer, Ersatzvater und bester Freund, alles in einem, der geborene Führer. Seine Kameraden verehren ihn. Wenn er sie um etwas bittet, tun sie es, selbst wenn sie dafür ihr Leben riskieren müssen. Dann erhebt sich Boothby wieder und geht weiter, während Picard nachdenklich zurückbleibt.

Picard erkennt, dass das Nova-Geschwader ein verbotenes Manöver durchgeführt hat.

Als Picard und Dr. Crusher wenig später den Maschinenraum betreten, verlangt er von Data und La Forge einen Bericht. La Forge sagt, dass sie bisher nichts schlüssiges gefunden haben. Sie wissen, dass die Kollision etwa vier Sekunden nach Aufzeichnung der Satellitenbilder stattfand. Aber wie die Schiffe in die neue Formation kamen und wie der Crash stattfand, wissen sie nicht. Data sagt, dass sie erfolglos 53 verschiedene Berechnungsmodelle durchgespielt haben, um die Bewegung des Nova-Geschwaders vor der Kollision zu berechnen. La Forge sagt, dass zu viele Variablen zu berücksichtigen sind, wie Geschwindigkeit, Lage und Kurs. Picard fragt, ob sich aus den Flugschreibern irgendeine ungewöhnliche Operation ablesen lässt oder, dass etwas nicht einwandfrei funktionierte. La Forge sagt, dass der Steuerbordenergiefluss fluktuierte. Data sagt, dass sich das Schiff allerdings innerhalb flugfähiger Grenzen befand. La Forge sagt weiter, dass der Flüssigkeitsdruck in den Landungsstützen niedrig war, aber das beeinträchtige nicht die Flugparameter. Data sagt, dass sie herausfanden, dass Wesley sein Kühlmittelinterlock öffnete, kurz bevor das Manöver um Titan begann. La Forge sagt, dass dies ungewöhnlich ist. Normalerweise ist es geschlossen, es sei denn man macht einen Check der Maschinenkühlmittelstände. Aber sie haben keinen Hinweis, dass Wesley einen solchen Check durchführte. Picard sagt, dass das Auffüllen der Kühlmitteltanks ein offenes Interlock erfordert, aber das wird nur in einem Wartungsdock vorgenommen. Picard fragt, wann es noch geöffnet werden muss. La Forge sagt, dass es der erste Schritt sei um die Plasmaabgase zu reinigen. Data sagt, dass diese Prozedur extrem gefährlich ist, wenn sich das Schiff im Flug befindet. La Forge sagt, dass das Plasma wahrscheinlich entzünden würde. Picard erkennt, dass sie genau das versucht haben zu tun.

Akt V: Das Geständnis[Bearbeiten]

Picard verlangt von Wesley, dass er die Wahrheit sagt.

Picard sitzt in seinem Raum und starrt auf den Monitor, als es klingelt. Er bittet den Besucher herein und Wesley Crusher betritt den Raum. Picard zeigt ihm seinen Monitor und fragt ihn, ob er ihm sagen könne, was das für ein Manöver sei, dass auf seinem Monitor angezeigt wird. Wesley erkennt es als Kolvoord-Sternenexplosion. Picard sagt, dass dabei fünf Schiffe zehn Meter entfernt ihren Kurs kreuzen und dabei ihre Plasmaspulen entzünden. Es ist eine der schwierigsten und spektakulärsten Demonstrationen beim Formationsflug. Dies wurde seit über 100 Jahren nicht mehr an der Akademie gezeigt und er fragt Wesley, ob er weiß, wieso das so ist. Wesley sagt, dass es von der Akademie nach einem Trainingsunfall verboten wurde. Picard sagt, dass bei diesem Unfall fünf Kadetten ihr Leben verloren. Picard denkt, dass Nicholas Locarno seine Ausbildung hier mit einer Ruhmesflamme beenden wollte und dass er sie überredet hat, die Kolvoord-Sternenexplosion als Demonstration bei der Feier vorzuführen. Sämtliche Gäste wären begeistert gewesen und Locarno hätte die Akademie als lebende Legende verlassen können. Es klappte aber nicht und Joshua Albert bezahlte den Preis. Er fragt Wesley, ob er Recht hat. Dieser blickt nur nach vorn. Picard verlangt von dem Kadetten eine Antwort. Wesley möchte darauf jedoch nicht antworten. Picard erhebt sich nun von seinem Stuhl und geht zu Wesley. Er sagt, dass er dem Untersuchungsausschuss eine Antwort gab und diese war eine Lüge. Wesley sagt, dass er sagte, dass der Unfall nach dem Looping geschah und so war es. Picard sagt, dass er nur vergaß zu erwähnen, dass sein Team nach dem Looping ein verhängnisvolles Manöver versuchte, dass die Ursache für die Kollision war. Bis zu einem gewissen Punkt sagte er die Wahrheit, doch auch etwas zu unterschlagen sei eine Lüge. Er fragt Wesley, ob er sich erinnert, wie er an Bord des Schiffes kam und seine Mutter ihn auf die Brücke brachte. Er saß sogar auf seinem Sessel. Picard sah ihn zunächst als vorlautes Kind, dass auf seinem Schiff spielte. Doch er vergaß nie, dass er bereits jede Kontrolle und jedes Display kannte. Es schien, als würde er auf die Brücke gehören. Als er ihn später zum Fähnrich machte, war er sicher, dass er ein hervorragender Offizier würde und diese Überzeugung stellte er bis heute niemals in Frage. Jeder Sternenflottenoffizier sei in erster Linie der Wahrheit verpflichtet, ob es die wissenschaftliche, die historische oder die persönliche Wahrheit ist. Dies ist das oberste Prinzip der Sternenflotte. Wenn er sich nicht im Stande sehe, aufzustehen und die Wahrheit zu sagen, dann habe er es nicht verdient diese Uniform zu tragen. Er mache es Wesley leicht: Entweder sage er Admiral Bran die Wahrheit oder er tue es. Wesley will noch etwas sagen, doch Picard lässt ihn wegtreten. Wesley verlässt nun den Raum.

Locarno verlangt von Wesley, dass er weiterhin ihre Geschichte behauptet.

Wesley geht in seinem Quartier an der Akademie auf und ab. Da klopft es und er öffnet schnell die Tür. Locarno tritt ein und fragt, was es so dringendes gebe. Wesley sagt, dass sie alles wissen würde. Locarno beruhigt ihn und bittet ihn, ihm alles zu erzählen. Die setzen sich hin und Wesley erzählt, dass Picard ihn auf die Enterprise rief. Er sagte ihm auf den Kopf zu, dass sie etwas vertuscht hätten. Er wisse alles über das Kolvord-Manöver. Wenn er nicht im Ausschuss die Wahrheit sagt, wird Picard es tun. Locarno fragt, ob er irgendwelche Beweise für seine Behauptungen hat. Wesley verneint dies. Locarno sagt, dass Picard erzählen könne, was er will. Wenn sie gefragt werden, ob dies wahr sei, sollten sie nein sagen. Man kann ihnen nichts beweisen und so kämen sie mit einem Verweis davon. Wesley will Picard nicht einen Lügner nennen. Locarno sagt, dass sie nur noch ein wenig länger durchhalten müssen und dann sei alles überstanden. Wesley will das jedoch nicht. Er will die Wahrheit sagen. Locarno verschränkt die Arme und fragt, ob er entscheiden will, was aus ihm, Sito und Jean wird. Wesley sagt, dass er nicht noch einmal lügen wird und damit nicht leben könne. Locarno fragt, wer er sei und wirft ihm vor, er wolle sie reinreiten. Locarno dreht sich rum. Er meint, dass Picard ihm irgendetwas von Pflicht und Ehre vorgeschwafelt hätte und auf seine Worte hin, falle er seinen Freunden in den Rücken. Wesley sagt, dass sie als Sternenflottenkadetten der Wahrheit verpflichtet sind. Locarno sagt, dass er Wesley in das Team holte und sagte, dass er sie niemals verraten würde, da er auf der Enterprise war. Er wisse, was es heißt, jemandem sein Leben anzuvertrauen. Locarno sagt, dass die Wahrheit jetzt niemandem mehr nützen würde. Er, Sito und Jean hätten keine Probleme. Wenn Wesley damit nicht leben könne, solle er die Akademie verlassen und sie nicht für sein schlechtes Gewissen bezahlen lassen. Locarno behauptet, dass er nur das Team retten will. Er selbst sei unwichtig. So sei er aber. Dann verlässt er den Raum.

Wesley gesteht das verbotene Manöver.

Bei der Anhörung erklärt Admiral Brand, dass sie und Sopek noch einmal die physikalischen Daten durchgegangen seien. Ihre Erläuterungen werden nicht von den Daten, die von den Navcon-Satelliten gesammelt wurden, gestützt. Ihre Abgeneigtheit irgendeine Erklärung für diesen Widerspruch zu liefern, ist enttäuschend und schürt einen Verdacht. Sie können sich der Schlussfolgerung nicht entziehen, dass entweder das Datenmaterial fehlerhaft ist, oder sie sie anlügen würden. Ein Verdacht sei jedoch kein Beweis und sie hat keinen Beweis, dass sie diesen Untersuchungsausschuss angelogen haben. Daher hat sie keine andere Wahl als diese Untersuchung zu schließen. Dann geht sie zu ihrem Platz zurück und setzt sich. Für die Erstellung eines ungenauen Flugplans und das er einen Kadetten fliegen ließ, ohne das er tauglich war, wird in ihre Akten ein Verweis eingetragen. Außerdem werden ihre Flugprivilegien gestrichen. Dann schließt sie die Untersuchung. Wesley erhebt sich nun und sagt, dass er seiner Aussage etwas hinzuzufügen hat. Gestern sagte er, dass die Kollision nach dem Jägerlooping auftrat. Er sagt, dass sie eine Kolvoord-Sternenexplosion anschließend versuchten. Sie wollten eine spektakuläre Demonstration bei der Feier vorführen. Sie überredeten Josh mitzumachen, weil sie dachten, er könnte es schaffen und Josh starb. Er beging keinen Fehler und ist vollkommen schuldlos. Brand fragt nun Locarno, ob er irgendetwas zu sagen habe. Dieser schweigt einige Sekunden und steht dann langsam auf. Er sagt, dass er nichts hinzuzufügen hat.

Picard verabschiedet sich von Wesley.

Wesley sitzt wenig später im Park vor der Akademie und starrt auf den Boden. Captain Picard kommt zu ihm und informiert ihn, dass Locarno von der Akademie verwiesen wurde. Wesley sagt, dass sie sie alle verweisen hätte sollen. Picard sagt, dass sie das auch fast getan hätten. Locarno hat sich aber für sie eingesetzt. Er sagte, er hätte Druck gemacht, das Kolvoord-Manöver zu versuchen und dann die Wahrheit zu verschweigen. Er hat die volle Verantwortung übernommen. Wesley sagt, dass er das tat, was er wollte, das Team zu schützen. Wesley fühlt sich schrecklich, weil er Picard und seine Mutter enttäuscht hat. Picard sagt, dass sie als Bestrafung das letzte Jahr der Akademie wiederholen müssen. Es wird nicht leicht werden auf dem Campus zu bleiben. Jeder wisse, was sie getan haben. Es wird eine harte Zeit für sie. Wesley bedankt sich bei Picard. Er sagt, dass Wesley wusste, was er tun musste. Er hat es ihm nur noch einmal ins Bewusstsein gerufen. Dann verabschieden sie sich und gehen auseinander.

Dialogzitate[Bearbeiten]

Picard redet Wesley ins Gewissen

Picard
Jeder Sternenflottenoffizier ist in erster Linie der Wahrheit verpflichtet. Ob es die wissenschaftliche Wahrheit, die historische oder die persönliche ist. Das ist das oberste Prinzip der Sternenflotte. Und wenn Sie sich nicht im Stande sehen aufzustehen und die Wahrheit zu sagen, dann haben Sie es nicht verdient diese Uniform zu tragen!

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Merchandising[Bearbeiten]

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung[Bearbeiten]

Robert Duncan McNeill wird später für Star Trek: Raumschiff Voyager als Tom Paris wiederkehren. Ursprünglich sollten auch beide Charaktere identisch sein, was sich allerdings laut einigen Interviews nicht realisieren ließ, da man sonst den Autoren der TNG-Folge für jedes Auftreten von Locarno in Star Trek: Voyager einen Pauschalbetrag für die Benutzung ihres Charakters hätte zahlen müssen. Andere Quellen berichten, man ließ von der Locarno-Idee ab, da dieser Charakter eine zu düstere Vergangenheit hatte.

Ein Foto aus dieser Folge wird in VOY: Das Pfadfinder-Projekt verwendet werden, das auf Admiral Owen Paris' Schreibtisch steht und dessen Sohn auf der Akademie zeigt.

In Wesleys Quartier steht auf dem Schreibtisch ein Modell der USS Enterprise (NCC-1701).

Den Special Features der TNG DVD-Box Staffel 5.2 ist zu entnehmen, dass diese Episode in der Akademie der US Army und anderen Waffengattungen wie Navy, Air Force und Marine Corps im Unterricht gezeigt wird, um den Auszubildenden solch eine Handlungsweise zu veranschaulichen.

Sito Jaxa wird später Fähnrich auf der Enterprise und in TNG: Beförderung von Captain Picard erneut mit ihrem Fehlverhalten konfrontiert.

Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Hauptdarsteller
Patrick Stewart als Captain Jean-Luc Picard
Ernst Meincke
Jonathan Frakes als Commander William T. Riker
Detlef Bierstedt
LeVar Burton als Lt. Commander Geordi La Forge
Charles Rettinghaus
Michael Dorn als Lieutenant Worf
Raimund Krone
Gates McFadden als Doktor Beverly Crusher
Ana Fonell
Marina Sirtis als Counselor Deanna Troi
Ulrike Lau
Brent Spiner als Lt. Commander Data
Michael Pan
Gaststars
Ray Walston als Boothby
Joachim Röcker
Robert Duncan McNeill als Nicholas "Nick" Locarno
Boris Tessmann
Ed Lauter als Lt. Commander Albert
Frank Hildebrandt
Richard Fancy als Captain Satelk
Michael Telloke
Jacqueline Brookes als Admiral Brand (Superintendant)
Bettina Schön
Wil Wheaton als Wesley Crusher
Sven Plate
Co-Stars
Walker Brandt als Jean Hajar
Elisabeth Günther
Shannon Fill als Sito Jaxa
Nicolette Röwekamp
nicht in den Credits genannt
Rachen Assapiomonwait als Nelson
Louise Bale als Sternenflottenkadettin (Peliar-Zel-Bewohnerin) #1
Belscher als Sternenflottenkadett #1
Brian Bennett als Sternenflottenkadett #2
Cigi Britton als Sternenflottenkadettin #1
Cigi Britton als Sternenflottenkadettin (Peliar-Zel-Bewohnerin) #2
R. Bruce als Elternteil (Vater) #1
Carl David Burks als Russell
Tracee Lee Cocco als Fähnrich (Abteilung Technik/Sicherheit)
Cohen als Sternenflottenkadett #3
Dixon als Sternenflottenkadettin #2
M. Dysart als Lehrerin an der Sternenflottenakademie #1
Hal Donahue als Lehrer an der Sternenflottenakademie
J. Elliot als Elternteil
S. Halm als Elternteil (Mutter) #1
K. Holland als Sternenflottenkadett #4
Hwang als Sternenflottenkadett #5
L. Jeffreys als Lehrerin an der Sternenflottenakademie #2
Kamilyn Kaneko als Sternenflottenkadettin #3
Jacquelyn Masche als Elternteil (Mutter) #2
R. McDowell als Sternenflottenkadett #6
Mitchell als Sternenflottenkadettin #4
Michael Moorehead als Fähnrich (Abteilung Wissenschaft/Medizin)
Raber als Sternenflottenkadettin #5
Richard Rothenberg als Sternenflottenkadett #7
Michael Bauer
J. Stanfill als Sternenflottenkadett #8
John Tampoya als Fähnrich (Abteilung Technik/Sicherheit)
R. Torre als Elternteil (Vater) #2
D. Turner als Sternenflottenkadettin #6
A. Valdez als vulkanischer Sternenflottenkadett
V. Valles als Lehrerin an der Sternenflottenakademie #3
D. Wayman als Elternteil
Christina Wegler Miles als Fähnrich (Abteilung Kommando/Navigation)
Stuntmen/Stuntdoubles/Stand-Ins
David Keith Anderson als Stand-In für LeVar Burton
Patty Davis als Stand-In für Jacqueline Brookes
Eben Ham als Stand-In für Ed Lauter
Jackie als Stand-In für Walker Brandt
Ron Large als Lichtdouble für Patrick Stewart
Tim McCormack als Stand-In für Brent Spiner
Tim McCormack als Stand-In für Wil Wheaton
Tim McCormack als Stand-In für Ray Walston
Tim McCormack als Stand-In für Richard Fancy
Melba als Stand-In für Marina Sirtis
Lorine Mendell als Stand-In für Gates McFadden
Richard Sarstedt als Stand-In für Jonathan Frakes
Richard Sarstedt als Stand-In für Robert Duncan McNeill
Richard Sarstedt als Stand-In für Richard Rothenberg
Dennis Tracy als Stand-In für Patrick Stewart
Guy Vardaman als Stand-In für Wil Wheaton
James Washington als Stand-In für Michael Dorn
Weitere Synchronsprecher
Harald Dietl als Sprecher des deutschen Vorspanns

Verweise[Bearbeiten]

Ereignisse
2324
Institutionen & Großmächte
Akademie der Sternenflotte, Sternenflotte, Superintendant
Spezies & Lebensformen
Betazoid, Ligonianer, Mensch, Vulkanier
Kultur & Religion
Flagge, Gedenkfeier, Parrises squares
Personen
Brand, Jean Hajar, Joshua Albert, Nicholas Locarno, Sito Jaxa
Schiffe & Stationen
Evakuierungsstation, USS Enterprise (NCC-1701)
Orte
Calgary, Minsk, West Garden
Astronomische Objekte
Erde, Mimas, Saturn, Titan
Wissenschaft & Technik
Allergie, Bicaridin, Energiekopplung, Herbizid, Kühlmittelinterlock, Metorapan
sonstiges
Arm, Brust, Kolvoord-Sternenexplosion, Monat, Nova-Staffel, Rigel Cup, Tod, Verbrennung, Wurzel, Yeager-Looping