Die Iconia-Sonden

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Die Enterprise kommt ihrem Schwesterschiff Yamato zu Hilfe, das von einer Sonde der Iconianer angegriffen wurde.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

Die Enterprise kommt der USS Yamato zu Hilfe, die an massiven Systemausfällen leidet. Ehe man die Crew evakuieren kann, explodiert das Schiff durch ein Versagen des Kraftfelds der Antimateriekammer. Picard lässt Kurs auf Iconia setzen. Auf dem Weg, gibt es an Bord immer mehr Fehlfunktionen. La Forge stellt fest, dass ein Programm, dass von einer iconianischen Sonde auf die Yamato und mit deren Computerlogbuch auf die Enterprise überspielt wurde, für die Fehlfunktionen verantwortlich ist. Im Orbit von Iconia trifft die Enterprise auf einen Warbird. Bald hat auch dieser technische Probleme, weil er ebenfalls von einer Sonde gescannt wurde, ehe er diese zerstören konnte. Picard, Data und Worf beamen auf den Planeten und finden dort ein Portal vor, durch das man offenbar auf ferne Planeten gelangen kann. Picard erkennt, dass dieses Gerät die Basis für verschiedene Mythologien über die Dämonen der Luft und der Dunkelheit ist und vermutet, dass die Iconier keine Eroberer, sondern nur Reisende waren, die aus Angst von ihren Nachbarn vernichtet wurden. Data wird bald auch von dem Computer gescannt und dieser beginnt ihn umzuprogrammieren. Picard kann mithilfe von Data die Tastenkombination für die Selbstzerstörung erfahren. Dann schickt er Worf mit Data auf die Enterprise, während er noch wartet und die Selbstzerstörung einleitet. Im Maschinenraum repariert Data sich selbst, indem er das iconianische Programm löscht und sich neu startet. Als Picard durch das Portal geht, gelangt er jedoch auf den Warbird, wo durch das Computerprogramm die Selbstzerstörung eingeleitet wurde. Riker beamt ihn an Bord und übermittelt den Romulanern dann, die Reparaturanleitung.

Langfassung[Bearbeiten]

Prolog: Rendezvous[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Sternzeit 42609,1
Ich folge der verzweifelten Bitte meines alten Freundes Captain Donald Varley von der USS Yamato und riskiere es, mit der Enterprise in die Neutrale Zone zu fliegen. Auf unserem Schwesterschiff zeigen sich schwere Fehlfunktionen. Wir hoffen, dass die Zusammenarbeit beider Mannschaften die Fehler beseitigen zu können, bevor die Romulaner unsere Gegenwart entdecken.
Captain Varley spricht mit der Crew der Enterprise.

Die USS Enterprise ist auf dem Weg zu einem Treffen mit ihrem Schwesterschiff Yamato, die von schwerwiegenden Fehlfunktionen berichtet und deren Captain Donald Varley um dieses Treffen bat, da er auch zugleich von einer Entdeckung berichten will. Captain Jean-Luc Picard fragt Worf, wie es mit der Überspielung des Computerlogbuchs aussieht. Data meldet, dass es gerade in ihre Computer eingelesen wird. Riker fragt nach der Störung. Data kann aber noch keine Erklärung liefern. Es ist möglich, dass der Computer der Yamato Hemmungen hat. Picard fragt Riker, ob es Probleme gibt. Dieser verneint es. Dann kommt die Yamato in Reichweite und man wird gerufen. Der Captain lässt das Bild auf den Hauptschirm legen. Picard fragt ihn, was ein Captain der Sternenflotte mutterseelenallein in der neutralen Zone mache. Varley antwortet, dass er froh ist, dass sie da sind, trotz Picards merkwürdigem Humor und hofft, dass Picards Leute ihm helfen können. Die Störungen werden immer schlimmer und sie haben mehrere Ingenieure verloren. Der Computer deaktivierte plötzlich ein Kraftfeld in einer offenen Shuttleabteilung. Dabei starben 18 Menschen. Riker fragt, ob er die Ursache für dieses Unglück kennt. Varley hat jedoch keine Antwort auf diese Frage. Jedes System ist gestört, so als ob sich das Schiff entschlossen hätte, auseinanderzufallen. Langsam gewinnt er den Eindruck man hätte die Schiffe der Galaxy-Klasse länger testen sollen, bevor man sie in Dienst stellt. Riker schlägt vor, einen Teil der Crew auf die Enterprise zu evakuieren. Varley hält dies jedoch für verfrüht. Picard sagt, dass sich seine Leute sofort an die Arbeit machen und merkt an, dass sie alle nicht glücklich sind, sich hier in der neutralen Zone aufzuhalten. Varley antwortet, dass Picard sich fragt, was er hier tut. Varley antwortet, dass er Gerüchte über einige archäologische Funde hörte, mit denen sich die Existenz der Iconier beweisen ließe. Diese Beweise liegen in der neutralen Zone. Picard meint, dass Varley ein großes Risiko eingegangen sei, um seine archäologische Neugier zu befriedigen. Varley bezeichnet jedoch das Risiko, dass die Romulaner den Planeten zuerst entdecken als ungleich größer. Möglicherweise war er schneller als sie. Es ist praktisch ein toter Planet, aber es gebe noch genug Technik um ihn für die Romulaner begehrenswert zu machen. Das Gespräch wird jedoch jäh unterbrochen, als die Verbindung zusammenbricht und Worf an Bord der Yamato eine Überlastung feststellt, die schnell auf kritische Systeme übergreift und die Versiegelung der Antimateriekammern befällt. Jede Warnung ist allerdings nutzlos: Die Crew der Enterprise muss hilflos mitansehen, wie ihr Schwesterschiff explodiert und die gesamte Besatzung stirbt. Picard lässt die Schilde aktivieren, sodass die Enterprise nicht durch die Trümmer der Yamato beschädigt werden kann. Data ortet mit den Sensoren keinerlei Lebenszeichen. Worf meldet nun, dass sich ein romulanisches Schiff ihrem Sensorbereich nähert.

Akt I: Ursachenforschung[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Zusatzeintrag
Die gesamte Besatzung des Schiffes Yamato ist verloren. Leider lassen uns die Umstände keine Zeit für Trauerfeierlichkeiten.
Subcommander Taris stellt sich vor.

Der Schock ist noch immer frisch, als sich der romulanische Warbird Haakona enttarnt. Worf meldet, dass sie keine Kennung senden. Riker lässt die Phaser aktivieren und das Ziel erfassen. Picard fragt sich, ob die Romulaner für die Zerstörung der Yamato verantwortlich sind. Data kann diese Frage nicht beantworten. Worf sagt, dass die Romulaner immer noch keine Kennung senden. Picard ruft das romulanische Schiff und Subcommander Taris stellt sich vor. Sie verlangt eine Erklärung für ihre Anwesenheit. Picard fragt, ob sie für die Zerstörung der Yamato verantwortlich sind, was Taris abstreitet. Wenn es ihnen darum gegangen wäre, ihr Anrecht auf die neutrale Zone zu demonstrieren, dann hätten sie sich nicht mit der Zerstörung eines Schiffs begnügt. Sie fordert die Enterprise zum sofortigen verlassen der neutralen Zone auf. Picard lässt die Verbindung stummschalten und fragt seine Offiziere nach ihren Meinungen. Troi sagt, dass Taris sehr nervös ist. Worf findet dies verständlich, wenn sie gerade ein Föderationsschiff zerstört hat. Riker wendet ein, dass das Scannen erfolglos war und sie nicht wissen, was passiert ist. Troi weist darauf hin, dass ihr Eindringen in die neutrale Zone genug Provokation sein könnte, um eine Reaktion zu erzwingen. Picard lässt den Kanal wieder öffnen. Er erklärt, dass sie die Zone verlassen, wenn er den Grund für die Zerstörung der Yamato erkannt haben. Nachdem der Kanal geschlossen wurde, tarnt sich der Warbird. Riker sagt, dass das gut sei, da sie dann nicht feuern können. Worf wendet ein, dass dies nur zutrifft, wenn sie ihre Waffen nicht verbessert haben. Da die Yamato zerstört wurde, während die Haakona getarnt war, hält er dies für möglich. Picard hat nun genug von Vermutungen und verlangt von seinem Ersten Offizier Antworten. In einer Stunde setzt er eine Besprechung der Offiziere an.

La Forge berichtet den anderen Offizieren von der Zerstörung der Yamato.

Bei einer ersten Besprechung stellt Geordi La Forge seine Analyse vor. Es kam scheinbar zu einer Vermischung von Materie und Antimaterie. Die Kraftfeldversiegelung zwischen beiden Kammern brach zusammen. Picard hält dies für unmöglich, doch La Forge sagt, dass es bedauerlicherweise nicht unmöglich war. Gleichwohl müssen für so einen schrecklichen Unfall mehrere unglückliche Faktoren zusammenkommen. Wenn die Trennung zwischen beiden Kammern zusammenbricht, gibt es ein Notsystem, dass die Antimaterie ausstößt. Data sagt, dass das Programm angelaufen war, aber dann aus unerfindlichen Gründen abgebrochen wurde. Es gab immer noch genug Antimaterie um eine Explosion auszulösen. Picard fragt nach Anzeichen von Waffen, doch sie haben laut Data nichts gefunden. La Forge bekräftigt, dass die fürchterliche Explosion auf dem Maschinendeck ausgelöst wurde. Picard fragt nach der Ursache für einen so katastrophalen Systemfehler. La Forge hält wie Captain Varley einen Konstruktionsfehler in der Schiffsklasse für möglich. Riker fällt es allerdings schwer das zu glauben. Picard fragt, ob sie in der Lage wären, den Systemfehler zu beheben, wenn sie in der Lage sind ihn aufzuspüren. La Forge sagt, dass sie schon dabei sind ihn aufzuspüren. Picard sichert ihm so viele Leute zu, wie er haben will. Die Offiziere gehen dann. Troi bleibt sitzen und fragt Picard, ob sie die neutrale Zone nicht verlassen sollten, wo sie festgestellt haben, dass nicht die Romulaner für die Zerstörung verantwortlich waren. Picard entgegnet, dass sie dort bleiben sollten, wo sie sind, wenn es ein Konstruktionsfehler war, damit Geordi in Ruhe weiterarbeiten kann. Was auf der Yamato geschehen ist, könnte auch bei ihnen passieren. Dann verlässt auch er in den Raum.

Picard beschließt nun, sich in seinem Bereitschaftsraum die aus der Logbuchboje geretteten Logbücher der Yamato näher anzusehen und sucht nach Querverweisen zu Iconia und den Romulanern.

Captain Donald Varley
Sternzeit 42582,72
Persönliche Eintragung
Es war sehr freundlich von Doktor Ramsey, mir zu gestatten dieses seltene Stück, das ich bei den Ausgrabungen auf Denius III gefunden habe, mitzunehmen. Meine Ingenieure haben es untersucht; sie sind überwältigt von dieser fremdartigen Technologie. Wozu diente das? Ich fühle mich wie ein Höhlenmensch, der einen Tricorder gefunden hat. Ich bin sicher, dieses Teil ist iconianisch, aber wie weit musste es reisen, bevor es auf dieser einsamen Welt zurückgelassen wurde?
Captain Donald Varley
Sternzeit 42605,57
Persönliche Eintragung
Es ist so etwas wie ein Wegweiser. Die eingravierten Sternenkonstellationen auf dem Stück waren unbekannt, bis ich mehrere Millionen Jahre galaktischer Veränderung in Betracht zog. Danach war es einfach, die Lage Iconias zu bestimmen.
Captain Donald Varley
Sternzeit 42607,33
Persönliche Eintragung
Mein erster Offizier bezweifelt, dass es klug ist, in die neutrale Zone zu fliegen. Aber ich bin sicher, das einzig richtige zu tun. Denn sollten die Romulaner diesen hochentwickelten Planeten zuerst finden, könnten wir uns in Zukunft ebenso gut mit Stöcken gegen sie verteidigen.
Captain Donald Varley
Sternzeit 42607,33
Persönliche Eintragung
Ein romulanischer Kreuzer hat uns entdeckt, aber nachdem wir Haken durch verschiedene Sonnensysteme geschlagen haben, haben wir ihn höchstwahrscheinlich abgehängt.
Captain Donald Varley
Sternzeit 42607,95
Diese iconianische Sonde; hat sie versucht, mit uns zu kommunizieren? Ich wünschte ich wüsste, womit wir es zu tun haben.
Captain Donald Varley
Sternzeit 42609,1
Persönliche Eintragung
Ich kann weder ein Außenteam nach Iconia beamen, noch kann ich die Energiequelle des Planeten scannen. Grund dafür sind die ständig neuen Systemfehler. Es ist ärgerlich, wenn einen das eigene Schiff daran hindert, eine sensationelle Entdeckung zu machen.
Captain Donald Varley
Sternzeit 42609,29
Wir verlassen den Orbit, um uns mit Captain Picard zu treffen. Wenn uns seine Leute nicht helfen können, die Yamato zu reparieren, muss ich ihn dazu überreden, meine Forschungen fortzusetzen. Die Zukunft und der Fortbestand der Föderation könnten davon abhängen.
Aus dem Logbuch der Yamato.

Schnell wird klar, worauf sich Varley eingelassen hatte: Er ging nach der Entdeckung eines iconianisches Artefakts auf einer Ausgrabungsstätte auf die Suche nach Iconia, nachdem man an Bord der Yamato herausgefunden hatte, dass auf dem Artefakt eine alte Sternenkarte eingraviert war. Nach einigen Haken glaubt er, die romulanischen Verfolger abgeschüttelt zu haben. Wenig später erreichte die Yamato wirklich den Planeten Iconia, wo sie von einer unbekannten Sonde abgefangen wurde, die offenbar das Schiff scannte. Von dort an sah sich die Crew der Yamato sich ständig vermehrenden Fehlfunktionen gegenüber – der letzte Eintrag enthält den Hinweis auf das Treffen mit der Enterprise. Als Picard auf die Brücke gehen will, reagiert die Tür zunächst nicht und schließt sich schnell wieder hinter dem Captain.

Auf der Brücke lässt er sich dann von Data die Sensoraufzeichnung des vermeintlichen Scanvorgangs zeigen. Picard fragt Data, ob er so etwas schon einmal gesehen hat, doch Data muss das verneinen. Er glaubt, dass es sich um einen Sender oder Scanner handeln könnte. Riker fragt, was dieser Sender sendet. Data kann die Frage nicht beantworten. Picard ruft das Maschinendeck und fragt La Forge nach dem Zustand ihrer Antimateriekammer. Der Chefingenieur antwortet, dass alles ständig überwacht wird und er gerade die Magnetspulen testet. Der Captain fragt Data nach dem Aufenthaltsort der Yamato, als sie gescannt wurde. Data antwortet, dass sie sich im Orbit eines Planeten mit den Koordinaten 227 zu 359 befand. Picard beschließt Iconia aufzusuchen. Er fragt, wie lange sie dorthin brauchen und Data antwortet, dass sie mit Warp 8 12 Stunden und 17 Minuten unterwegs sind. Worf weist darauf hin, dass es sie sehr weit auf die romulanische Seite der neutralen Zone bringt. Picard sagt, dass sie das riskieren müssen und befiehlt dem Steuermann zu beschleunigen. Riker fragt nach, ob sie einen Krieg riskieren. Picard antwortet, dass es auch möglich ist, dass sie einen Krieg verhindern.

Akt II: Heimat der Mythen und Legenden[Bearbeiten]

Die ersten Fehlfunktionen treten auf.

Auf dem Weg nach Iconia liest Picard in seinem Raum auf einem PADD als es an der Tür läutet. Der Captain bittet den Besuch herein und Wesley Crusher betritt den Raum. Er fragt, ob er ihn kurz sprechen könne und der Captain ist einverstanden. Wesley tritt näher und will über die Iconier reden. Er hat nämlich gelernt, dass diese ein Mythos sind. Picard antwortet, dass China auch als Mythos galt, bis Marco Polo es bereiste. Die Iconier gab es ganz sicher. Sie wissen, dass drei Sonnensysteme in diesem Sektor gewisse kulturelle Ähnlichkeiten besaßen, die nur durch die Anwesenheit der Iconier erklärt werden können. Wesley fragt, ob sie diese Welten kolonisiert haben. Vielleicht haben sie diese Welten erobert. Alte Texte sprechen von Dämonen der Luft und der Dunkelheit. Legenden behaupten, dass sie die Fähigkeit hatten, ohne Raumschiffe zu reichen. Sie erschienen plötzlich auf fernen Planeten. Wesley meint, dass das wie Zauberei klinge. Picard gibt zu bedenken, dass sie für einen Steinzeitmenschen auch wie Zauberer erscheinen würden. Wesley fragt, woher sie so etwas so genau wissen. Picard sagt, dass Archäologie seit der Akademie ein Hobby von ihm ist. Er erkennt aber, dass Wesley nicht nur wegen der Iconier zu ihm gekommen ist. Wesley sagt, dass er ständig an die Yamato denken muss. Viele Menschen sind tot und er versteht nicht, wie Picard, Riker und Geordi so leicht damit fertig werden. Picard sagt, dass sie ausgebildet wurden, damit umzugehen. Er geht zum Replikator und bestellt eine Kanne Tee. Er erklärt, dass ihnen ein Individuum trotzdem etwas bedeutet. Der Replikator erzeugt statt der Teetasse einen Blumentopf und Picard präsentiert diesen Wesley. Als dieser verwundert reagiert, meint Picard, dass so etwas nicht passieren dürfte.

Captain Donald Varley
Sternzeit 42607,33
Persönliche Eintragung
Ein romulanischer Kreuzer hat uns entdeckt, aber nachdem wir Haken durch verschiedene Sonnensysteme geschlagen haben, haben wir ihn höchstwahrscheinlich abgehängt.
La Forge versucht die Ursache der Systemfehler zu finden.

Picard ruft das Maschinendeck und fragt La Forge nach Fortschritten bei der Fehlersuche. Dieser kann noch keinen Erfolg vermelden, hat aber schon erkannt, dass es sich nicht um einen Konstruktionsfehler des Schiffes handelt. Er hat das Logbuch der Yamato durchgesehen und vermutet, dass die Fehler vielleicht durch den Einfluss der fremden Sonde auftraten. Picard fragt, ob er das irgendwie bestätigen kann. Doch La Forge müsste dafür die Sonde sehen. Picard gibt zu bedenken, dass dies vielleicht das Versagen auf der Yamato erklärt, aber noch nicht das Auftreten der Fehler auf der Enterprise. La Forge hat dafür auch keine Antwort. Picard fragt, ob die Probleme so groß werden können, wie auf der Yamato. La Forge hält dies für möglich und bittet um Zeit für eine Analyse. Picard wendet ein, dass sie in dieser Angelegenheit nur noch wenig Zeit haben.

Die Enterprise erreicht Iconia.

Im Orbit um den Planeten angekommen, bemerkt man zunächst jedoch nichts Ungewöhnliches und Data beginnt mit der Untersuchung des Planeten. Es gibt keine Lebenszeichen und Worf sagt, dass alle Städte zerstört wurden. Es scheint, als sollte der gesamte Planet ausgelöscht werden. Riker tritt zu Picard, der fragt, wann dies geschah. Data schätzt, dass es vor 200000 Jahren war. Worf ortet eine Energiequelle in den Bergen des kleineren Kontinents. Picard lässt die Ansicht vergrößern und Riker fragt, ob das Iconia ist. Picard antwortet, dass Captain Varley im festen Glauben daran starb. Worf ortet nun den Start eines Flugkörpers. Data erkennt, dass dieser in Form und Größe der Sonde ähnelt, die die Yamato gescannt hat. Picard lässt die Schilde und den Traktorstrahl aktivieren. Dann informiert er La Forge, dass sie die Sonde mit dem Traktorstrahl abfangen werden. La Forge will den Captain davor warnen. Jedoch versagt die Kommunikation und als er in den Turbolift will, öffnen sich die Türen nicht. Daher rennt er durch einen Gang des Schiffs in den nächsten Turbolift und fährt zur Brücke. Drinnen spielt die Gravitation verrückt und er wird erst gegen die Tür und dann gegen eine Wand geschleudert. Er befiehlt einen Nothalt, doch der Lift reagiert nicht. Dann wird er von der Schwerkraft an die Decke gezogen und stürzt dann auf den Boden. Dabei verliert er den VISOR. Als er ihn wieder aufsetzen will, wird er wieder herumgeschleudert. Dann erreicht er die Brücke und Riker geht zu ihm. Er fragt, was passiert. Er sagt, dass die Sonde zerstört werden muss. Picard lässt das Ziel erfassen und feuern. Nachdem die Sonde explodiert ist, begrüßt er La Forge auf der Brücke. Dieser meldet, dass sie das Schiff nicht mehr hätten retten können, wenn diese Sonde sie gescannt hätte.

Akt III: Lebendige Geschichte[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Wie auf dem Schiff Yamato zeigen sich auch bei uns mehr und mehr Systemfehler. Sie wirken zwar zufällig, aber ich befürchte, sie könnten Symptome dessen sein, was mit der Yamato geschehen ist.
La Forge berichtet den anderen Offizieren von der Zerstörung der Yamato.

In der Lounge fasst Geordi seine Erkenntnisse zusammen. Die Sonde übermittelte bei dem vermeintlichen Scan ein nicht kompatibles Computerprogramm auf die Enterprise. Dieses versucht ständig ihre Systeme umzuschreiben. Sie haben zwei völlig inkompatible Systeme, die nach einer gemeinsamen Schnittstelle suchen. Deswegen treten die vielen Störungen auf. Picard fragt, was er dagegen unternehmen will. La Forge sagt, dass er nicht sicher ist, weil das iconianische Programm so hoch entwickelt ist, dass er es wahrscheinlich nie verstehen wird. Data gibt zu bedenken, dass das Programm mit einer fremden Hardware konfrontiert wurde und hat sich in weniger als sieben Stunden ihren Computern angepasst und begonnen ihn umzuprogrammieren. Picard stellt fest, dass dieses Programm für die Zerstörung der Yamato verantwortlich war. La Forge bestätigt dies und sagt, dass sie das tat, indem sie nur ein Computerprogramm zum Schiff übermittelte. Riker sagt, dass sie nicht von der Sonde gescannt wurden und fragt, wie es an Bord gelangte. Data sagt, dass sie aber das Logbuch der Yamato überspielt haben. Picard fragt, warum sie dann noch nicht explodiert sind. La Forge erklärt, dass auf der Yamato das Programm alle Systeme gleichzeitig veränderte. Bei ihnen allerdings wurde das Programm nur in einer bestimmten Datenbank abgespeichert. Das verlangsamt den Zerstörungsprozess natürlich. Sie haben noch etwas Zeit. Riker sagt, dass sie leider nicht viel Zeit haben. Riker sagt, dass die Fehlermeldungen sich häufen. Data fügt hinzu, dass Dr. Pulaski mittlerweile den Turboliften nicht mehr vertraut und ihre Mitarbeiter durch die Verbindungstunnel schickt. La Forge vergleicht den Zustand nun damit, dass die Enterprise eine Persönlichkeit mit einem Bewusstsein und Unterbewusstsein hätte. Dadurch werden 90 % aller Funktionen automatisch abgewickelt. Sie sitzen daher auf einer Bombe, die jederzeit hochgehen kann oder auch niemals.

Pulaski befiehlt einem Arzt, ein Bein zu schienen.

Auf der Krankenstation stellt Dr. Pulaski gegenüber einem Krankenpfleger entnervt fest, dass die Biobetten nicht funktionieren. Anscheinend versage inzwischen das ganze Schiff. Von 12 Decks sind insgesamt 35 Notrufe bei ihr eingetroffen. Ihre Mitarbeiter arbeiten sich buchstäblich zu Tode, um allen zu helfen. Ein Krankenpfleger ruft Dr. Pulaski zu sich. Er hat große Schwierigkeiten. Er kann das Bein nicht stilllegen. Dr. Pulaski weist ihn an, das Bein zu schienen. Der Mann kann mit dieser Behandlungsmethode jedoch nichts anfangen. Pulaski erklärt ihm, dass es sich um eine ganz alte Methode handelt. Er soll zwei Stück flaches Holz oder auch Plastik nehmen und das gebrochene Bein damit und einer Bandage fixieren. Der Arzt hält das für lächerlich und kann nicht glauben, dass man so ein Bein stilllegen kann. Pulaski versichert ihm, dass dies funktioniert und sagt, dass die Methode noch aus einer Zeit stammt, als der Beruf des Arztes noch mit den Händen ausgeübt wurde. Er soll es dann versuchen.

Im Maschinenraum erreicht Geordi nicht sein Ziel. Data schlägt vor, dass er es nochmal über eine der Schnittstellen probiert. La Forge sagt, dass das auch nicht funktioniere. Daher muss er versuchen direkt das Masterprogramm anzusprechen. Da bekommt er plötzlich einen elektrischen Schlag und Data zieht ihn weg, sodass er auf den Boden stürzt. Data beugt sich zu ihm. La Forge fragt Data, was passiert ist. Data antwortet, dass jede Antwort spekulativ sei, es sich aber wieder einmal gezeigt hat, dass sich ihre Körperkonstruktionen unterscheiden. La Forge sagt, dass er das gemerkt habe.

Riker ist nicht begeistert, als Picard runterbeamen will.

Riker meldet Picard in dessen Raum, dass die Lebenserhaltungssysteme auf den Decks 7 und 13 versagen. Das Programm ist so komplex, dass sie es kaum verstehen und wahrscheinlich nie unter Kontrolle bringen können werden. Ihre Unwissenheit könnte tödlich sein. Picard stimmt zu. Da geht das Licht aus und wieder an. Picard sagt, dass ihr Schiff wie die Yamato im nächsten Augenblick explodieren könnte. Riker fragt, ob sie nur dasitzen und nichts tun können. Picard sagt, dass die Sonde von Iconia gestartet wurde, wahrscheinlich durch ein automatisches System. Vielleicht gibt es auf dem Planeten eine Erklärung für das was hier passiert. Riker will einen Außentrupp bilden, doch Picard besteht darauf diesen zu führen. Riker ist verwundert und sagt, dass sie dieses Problem schon hundert Mal besprochen hätten. Picard ändert seine Meinung jedoch nicht. Er hat sich seit seiner Studienzeit mit den Iconiern beschäftigt und lässt sich diese Gelegenheit nicht entgehen. Riker übernimmt das Kommando auf der Enterprise. Ironisch fügt Riker hinzu Solange sie noch funktioniert.

Die Romulaner vernichten eine der Sonden.

Im Transporterraum sagt O'Brien, dass er die Koordinaten der Energiequelle hat und der Transporter zur Zeit funktioniert. Allerdings könne sich dies jederzeit ändern. Picard sagt, dass sie sich des Risikos bewusst sind und lässt sich, Data und Worf anschließend runterbemaen. O'Brien meldet der Brücke, dass der Transport erfolgreich war. Riker lässt den Chief in Bereitschaft bleiben, da sie das Außenteam vielleicht schnell zurückholen müssen. Auf der Brücke ortet Wesley ein romulanisches Schiff, dass den Tarnschild fallen lässt. Als sich der Warbird enttarnt, lässt Riker die Grußfrequenzen aktivieren. Fähnrich Williams, die taktische Offizierin meldet, dass die Romulaner Photonentorpedos aktivieren. Riker lässt die Schilde aktivieren und gibt Roten Alarm. Wesley kann die Schilde nicht aktivieren und Williams meldet, dass der Abschuss der Torpedos bevorsteht. Riker verlangt die Schilde, doch Wesley schafft es nicht. Williams meldet, dass sie feuern, doch nichts passiert. Anstatt zu feuern, haben sie plötzlich deaktiviert. Riker meint, dass das Schicksal Narren, kleine Kinder und Schiffe mit dem Namen Enterprise beschützt. Riker befiehlt die Phaser zu aktiveren und auf seinen Befehl zu warten. Da fällt das Licht auf der Brücke aus und Wesley meldet zeitgleich, dass die Schilde aktiviert wurden. Riker findet das Timing interessant. Nun geht das Licht wieder an, dafür deaktivieren sich Schilde und Phaserbanken. Die Schilde werden aktiviert. Troi meint, dass unter anderen Umständen das alles sehr ulkig wäre. Riker fragt nach dem Zustand ihrer Photonentorpedos. Williams meldet, dass sie nicht einsatzfähig sind. Riker befiehlt nun, ein paar Steine bereitzulegen, mit denen sie schmeißen können, wenn es zu einem Kampf kommt. Williams sagt, dass die Phaser der Romulaner ständig aktiviert und deaktiviert werden. Riker sagt, dass sie vielleicht gar nicht die Absicht hatten auf sie zu feuern. Dann lässt er die Grußfrequenzen aktivieren und ruft die Romulaner. Er fragt, warum sie versucht haben auf sie zu schießen. Subcommander Taris von der Haakona meldet sich und fragt, wieso die Enterprise noch weiter in die neutrale Zone eingedrungen ist. Riker erwidert die Gegenfrage, wieso sie hier ist. Taris beansprucht nun den Planeten für das romulanische Imperium. Riker sagt, dass sie sich in der neutralen Zone befinden und hier niemand etwas beanspruchen kann. Taris fordert nun den Rückzug der Enterprise und droht andernfalls mit der Zerstörung des Schiffs und des Außenteams. Dann bricht die Verbindung zusammen, der Warbird tarnt und enttarnt sich. Dann kehrt das Bild zurück und Taris warnt ihn zum letzten Mal. Als das Licht ausfällt, dreht sie sich um. Riker fragt sie, ob der Subcommander Probleme mit ihrem Schiff hat. Riker schlägt nun vor, ihre Feindseligkeiten zu verschieben, bis sie ihre Probleme gelöst haben. Taris nimmt an, dass Riker nur Zeit gewinnen will. Wesley ortet mit den Sensoren, dass eine neue Sonde vom Planeten startet und in Richtung der Romulaner fliegt. Riker fragt Williams, ob die Phaser einsatzbereit sind, was sie verneint. Riker fordert Taris nun auf, ihre Phaser zu benutzen und die Sonde sofort zu zerstören. Taris feuert und die Sonde wird zerstört. Riker meint zu Troi, dass sie nicht einmal Dankeschön gesagt haben. Troi antwortet, dass Taris vermutlich frustriert ist, weil ihr Schiff, die gleichen Probleme, wie die Enterprise hat. Wesley fragt, wieso bei den Romulanern Probleme auftreten sollten. Sie wurden nämlich nicht gescannt. Riker vermutet, dass sie das Logbuch der Yamato angezapft haben. Da fällt wieder das Licht aus und Riker sagt, dass sie auch das Virus an Bord haben. Er befiehlt Williams nun, dass sie die Schilde aktiviert halten solle, für den Fall das Taris doch noch auf sie feuert. Wesley fragt, was mit dem Außentrupp ist, da sie ihn mit aktivierten Schilden nicht zurückbeamen können.

Akt IV: Eine einfache Lösung[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Auf der Oberfläche des Planeten Iconia ist nur wenig vorzufinden. Aber wir haben ein Kontrollzentrum entdeckt, das anscheinend noch funktioniert.
Ein Portal der Iconianer.

Auf dem Planeten haben Picard und sein Außenteam derweil eine Art Kontrollstation entdeckt. Worf versucht erfolglos die Enterprise zu rufen. Picard lässt es ihn weiter versuchen, da ihre Kommunikation vielleicht gestört wird. Worf sagt, dass er nicht den Wunsch verspürt ständig auf dem Planeten zu sein. Picard hat dieses Bedürfnis auch nicht und sieht sich um. Data ortet keine fremden Lebensformen auf dem Planeten. Picard sagt, dass das Ausmaß der Zerstörungen so groß ist, dass die Iconier wohl kaum überlebt haben. Dann wendet er sich dem Computerterminal zu und betrachtet die Tastatur. Er sagt, dass die Schriftzeichen sehr dem Dinasischen ähneln. Data sagt, dass es auch Ähnlichkeiten mit Dewan und Iccobar gibt. Picard vermutet, dass die Bewohner der vier Planeten derselben Sprachenfamilie angehören und Data hält das für möglich. Picard weist ihn an, einen Vergleich der vier Sprachen zu machen und vielleicht die Ursprungssprache zu rekonstruieren.

An Bord der Enterprise bemerkt Riker, dass Troi nervös ist. Diese sagt, dass alle an Bord der Enterprise nervös sind. Er fragt, was sie empfiehlt und Troi rät ihm, dass er der Besatzung etwas zu tun geben soll, damit sie abgelenkt wird. Riker sagt, dass es vielleicht zu einer Evakuierung kommt. Troi fragt, ob sie auf den Planeten evakuieren würden. Riker sagt, dass das mit den Romulanern in der Nähe allerdings sehr unwahrscheinlich ist. Allerdings wird es jeden einzelnen beschäftigen. Troi soll das nötige veranlassen. Sie fragt Riker, ob er sie nicht braucht, wenn er noch einmal mit Taris redet. Dieser denkt allerdings, dass er mit dieser allein klar kommt.

Data wird von einer Energie getroffen.

Data hat seine Analyse inzwischen abgeschlossen und sagt Picard, dass Iconianisch die Ursprungssprache einer ganzen Sprachfamilie ist. Er hat eine fragmentarische Sprache erstellt, indem er Grundbegriffe verwendet hat. Trotzdem dürfte seine Übersetzung nicht sehr exakt sein. Picard lässt ihn nun beginnen. Data aktiviert die manuelle Steuerung. Da erscheint ein blauer Energieblitz und trifft ein gegenüberliegendes Feld. Dieser reflektiert es zu zwei anderen Feldern und diese öffnen ein Portal, dass rechteckig, wie eine Tür im Raum steht. Data sagt dem Captain, dass es sich offenbar doch nicht um eine Steuerung handelt. Picard sagt, dass es tatsächlich Dämonen der Luft und der Dunkelheit sind. Picard vermutet, dass es ferne Orte sind. Worf wirft ein, dass es sich auch um holografische Projektionen handeln könnte. Data geht zum Portal und fasst hindurch. Picard zieht ihn zurück und sagt, dass es sehr unvorsichtig war. Data rechtfertigt sich, dass sie nun wissen, dass es sich nicht um ein Hologramm handelt. Er will hindurch gehen und feststellen, ob es sich tatsächlich um ein Universaltor handelt. Picard ist jedoch dagegen, da er vielleicht nicht zurückkehren kann. Worf sagt, dass wenn es keine Illusion ist, dann springt es von einem Planeten zum anderen. Picard sagt, dass es von den Iconiern hieß, sie würden auf vielen Planeten erscheinen. Er hält es für möglich, dass die Iconier ihre Feinde überlistet haben. Vielleicht sind nicht alle bei der Zerstörung ihres Planeten gestorben. Sie könnten durch dieses Portal geflüchtet sein. Die Romulaner würden das Portal und seine Technologie natürlich als Waffe benutzen. Worf vergleicht dies mit den Iconiern früher. Doch Data widerspricht, da nichts in diesem Raum darauf hinweist, dass es eine militärische Einrichtung ist. Es wirkt vielmehr, wie ein Transporterraum. Worf sagt, dass die Sonde aber auf jeden Fall feindlich war. Picard ist sich da jedoch nicht sicher. Die Wirkung auf die Yamato war zwar verheerend, doch das war vielleicht keine Intention sondern Zufall. Seine Empfindung sei vielleicht unwissenschaftlich, doch er hat immer mehr den Eindruck, dass sie die Iconier falsch verstanden haben. Worf sagt, dass sie genau wissen, dass die Iconier große Eroberer waren. Picard antwortet, dass dies von denen behauptet wurde, die diese Welt zerstört haben. Oft schreiben Angreifer die Geschichte um, um ihre Handlungen zu rechtfertigen. Es gibt in vielen Kulturen die Neigung, alles zu fürchten, was man nicht begreifen kann. Es ist absolut möglich, dass die Iconier aus Angst angegriffen wurden. Worf sieht nun die Brücke der Enterprise. Dann verschwindet sie und Picard bestätigt, dass es die Enterprise war. Es gibt also einen Weg zurück. Data ortet mit seinem Tricorder eine riesige unterirdische Kraftquelle, die den ganzen Komplex mit Energie versorgt. Durch das Einschalten des Tores ist die Energieproduktion sehr gesteigert worden. Data versucht nun die Kontrollen zu bedienen. Da wird er von einem Energieblitz getroffen und fällt um. Worf fängt ihn auf und auch Picard eilt zu ihm.

Akt V: Rückkehr[Bearbeiten]

Worf fängt den paralysierten Data auf.

Picard fragt Data, ob er ihn hören kann. Da antwortet Data mit Captain Worf fragt Data, ob bei ihm alles in Ordnung sei. Dieser verneint die Frage und sagt, dass er beschädigt wurde. Picard fragt, wie schwer die Schäden sind. Data antwortet, dass das iconianische Programm versucht seine Software umzuschreiben und er bereits die Auswirkungen verspürt: Blindheit und motorische Defekte. Worf sagt Picard, dass sie es ohne ihn nie schaffen, das ganze Programm zu entschlüsseln. Worf erblickt im Portal nun wieder die Enterprise und Picard fragt, wann sie sie zuletzt sahen. Worf antwortet, dass es vor etwa vier Minuten war und vermutet, dass es ein regelmäßiger Zyklus ist. Picard weist ihn an mit Data durch das Portal zu gehen, wenn die Enterprise das nächste Mal erscheint. Geordi weiß vielleicht, was zu tun ist. Worf gibt zu bedenken, dass sie bisher nur vermuten, dass dies ein Tor ist. Picard antwortet, dass sie es bald wissen werden. Dann reicht er ihm Datas Tricorder und befiehlt ihm, diesen zu vernichten. Worf weist darauf hin, dass er alles enthält, was sie bisher entdeckt haben. Picard sagt, dass er genau deswegen zerstört werden muss. Picard fragt Data, wie er alles hier zerstören kann. Worf vaporisiert den Tricorder inzwischen mit seinem Phaser. Data sagt etwas von Luken. Picard fragt, wie er das Kontrollpult bedienen muss. Worf soll ihm auf die Beine helfen. Data will alles beschrieben haben. Picard beschreibt den Monitor. Data sagt, dass er nach rechts gehen muss. Picard sagt, dass rechts von ihm ein dreieckiges Bedienfeld rechts ist. Oben bernsteinfarben, links unten rot, unten rechts blau. Data sagt, dass die Sequenz Blau - Bernstein - Bernstein - Rot ist. Picard fragt, ob dies den Startvorgang initiiert. Data nickt und der Captain fragt, wie er die Startluken geschlossen halten kann. Data antwortet Blau - Blau - Blau. Picard hofft, dass Data nicht nur gestottert hat. Er wartet noch, auf die Sequenz. Worf sagt, dass die Explosion ihn töten wird. Picard sagt, dass er auch durch das Portal gehen wird und jeder Ort der Galaxis in wenigen Minuten besser sei, als dieser hier. Dann geht Worf durch das Portal und erscheint auf der Brücke der Enterprise. Riker fragt, wo der Captain ist. Worf geht mit Data aufs Maschinendeck und Riker folgt ihm in den Turbolift.

Im Maschinenraum der Enterprise kann Geordi Data nicht mehr helfen – er schaltet seine Systeme, offenbar aufgrund der Fehlfunktionen, selbstständig ab. La Forge denkt, dass Data tot ist.

Picard gibt nun den Code ein, der das Programm zerstören soll und der Computer beginnt einen Countdown herunterzuzählen.

La Forge ist überrascht, dass Data wieder aufwacht.

Die Überraschung im Maschinenraum ist perfekt, als sich der Androide kurze Zeit darauf wieder erhebt. La Forge erkennt, dass Datas Selbstkorrekturprogramm angelaufen ist. Data fragt erstaunt, ob er auf der Enterprise ist. Riker fragt La Forge, was mit Data passiert ist. Geordi erklärt sich die Wiederauferstehung Datas dadurch, dass er seinen Kurzzeitspeicher gelöscht und das System neu hochgefahren hat, um das Iconia-Programm zu entfernen und dass man dieses Prinzip auch auf die Enterprise selbst anwenden könne. Riker gibt zu bedenken, dass bei einem Neustart die Schutzschilde zusammenbrechen und sie ein romulanisches Kriegsschiff vor ihrer Nase haben. La Forge sagt, dass es keinen Unterschied gibt, ob die Romulaner sie nun abschießen oder ob das Schiff auseinanderfällt. Riker stimmt zu.

Picard flüchtet zu den Romulanern.

Während man dies ausführt, aktiviert Picard auf dem Planeten die Startsequenz der Sonden, aber als er merkt, dass er die Zeit doch zu knapp bemessen hat, geht er durch das Portal. So gelangt er auf den Warbird. Drei Offiziere umstellen ihn sofort. O'Brien verliert Picards Signal, ortet ihn aber wenige Sekunden später auf dem romulanischen Schiff. Riker ist überrascht. Picard wird von drei Romulanern in Schach gehalten. Der Subcommander schickt die Offiziere auf ihre Posten zurück. Taris sagt Picard, dass er die Schuld daran trage. Sie wirft Picard vor, ihr gesamtes Schiff blockiert zu haben. Picard bestreitet dies, doch Taris sagt, dass sie die Selbstzerstörung nicht mehr abbrechen kann. Allerdings bleibe ihr die Befriedigung, dass Picard mit ihr sterben werde. Da wird Picard gebeamt und sagt, dass er das nicht glaubt.

Picard:Ich vermute, alles lief nach Vorschrift.

Picard materialisiert sich im Transporterraum und wird von Riker und O'Brien empfangen. Picard ruft die Brücke und befiehlt sofort zu starten, da das romulanische Schiff seine Selbstzerstörungssequenz nicht deaktivieren kann. Riker lässt jedoch mit dem Abflug warten und ruft stattdessen das romulanische Schiff. Er sagt Commander Taris, dass sie ihr einen Text überspielen, durch den sie erfahren, wie sie die Störung beheben können. Data übermittelt den File und Riker befiehlt zu starten, für den Fall, dass die romulanischen Ingenieure nicht so gut sind, wie Geordi. Picard sagt Riker, dass er nun weiß, warum er immer die Außentrupps führen will: Da sei wenigstens etwas los. Dann fragt er rhetorisch, was auf der Enterprise war und vermutet, dass alles nach Vorschrift lief. Anschließend verlässt er den Transporterraum, während ihm Riker und O'Brien ungläubig nachsehen.

Anschließend verlassen die Enterprise und die Haakona den Orbit von Iconia, während auf der Oberfläche immer noch Explosionen vom Orbit aus sichtbar sind.

Dialogzitate[Bearbeiten]

Nachdem die Geräte auf der Krankenstation verrückt spielen

Medizinischer Offizier
Doktor Pulaski?
Pulaski
Ja?
Medizinischer Offizier
Ich habe große Schwierigkeiten - ich kann das Bein nicht stilllegen.
Pulaski
Schienen Sie es!
Medizinischer Offizier
Schienen?
Pulaski
Ja, natürlich, das ist eine ganz alte Methode: Sie nehmen zwei Stück flaches Holz oder auch Plastik und eine Bandage, und damit fixieren Sie das gebrochene Bein.
Medizinischer Offizier
Das ist ja lächerlich, so kann man doch kein Bein stilllegen!
Pulaski
Oh doch, diese Methode stammt aus einer Zeit in der Beruf des Arztes noch mit den Händen ausgeübt wurde! Bitte versuchen Sie es.

La Forge erhält von einem Kontrollpult einen Stromschlag, woraufhin er von Data gepackt und zu Boden geworfen wird

La Forge
Data?
Data
Ja?
La Forge
Was ist passiert?
Data
Jede Antwort wäre rein spekulativ. Aber es hat sich wiedermal gezeigt, wie sehr sich unsere Körperkonstruktionen unterscheiden.

Nach dem Ausfall der Waffensysteme

Riker
Dann lassen Sie wenigstens ein paar Steine bereit legen mit denen wir schmeißen können, falls es zum Kampf kommt!
Picard
Oft schreiben Angreifer die Geschichte um, um ihre Handlungen zu rechtfertigen.
Riker
Das Schicksal beschützt Narren, kleine Kinder und Schiffe mit dem Namen Enterprise.

Data sagt einen Code an

Data
Blau, blau, blau.
Picard
Ich hoffe, Sie haben nicht nur gestottert.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Story und Drehbuch[Bearbeiten]

Ein Iconianisches Portal ist auch in der 4. Staffel von Star Trek: Deep Space Nine in der Folge Die Abtrünnigen zu sehen. Dieses wird vom Dominion auf Vandros IV im Gamma-Quadranten entdeckt.

Als die Haakona ihre Selbstzerstörung nicht mehr deaktivieren kann, wird Picard auf die Enterprise gebeamt; jedoch werden keine Romulaner - im Sinne einer Not-Evakuierung - herübergebeamt, obwohl sie sich in unmittelbarer Lebensgefahr befinden. Dies ist ein für die Sternenflotte untypisches Verhalten. Es wird lediglich eine Anleitung zur Instandsetzung der Haakona übermittelt, in der Hoffnung, dass die Romulaner diese auch umsetzen können.

Merchandising[Bearbeiten]

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung[Bearbeiten]

Filmfehler[Bearbeiten]

Produktionsfehler[Bearbeiten]

Als sich Picard die Logbucheinträge von Varley anzeigen und vorspielen lässt, werden beim dritten Eintrag zwei verschiedene Sternzeiten angezeigt, obwohl es sich um denselben Eintrag handelt. Zusätzlich hat der vierte Eintrag den identischen Zeitcode wie der dritte.

Synchronisationsfehler[Bearbeiten]

In dieser Folge verwendet Picard das erste Mal die Phrase Tee, Earl Grey, heiß. Er trinkt den Tee aber nicht, da er durch eine Fehlfunktion des Replikators eine Topfpflanze statt des Tees erhält. In der deutschen Fassung wird dieser allerdings nicht erwähnt, dort bestellt Picard einfach nur eine Kanne heißen Tee.

Ebenfalls nicht in die deutsche Synchronfassung übernommen wurde eine Erwähnung von Bruce Maddox, die La Forge während der Untersuchung von Data äußert.

Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Hauptdarsteller
Patrick Stewart als Captain Jean-Luc Picard
Rolf Schult
Jonathan Frakes als Commander William T. Riker
Detlef Bierstedt
LeVar Burton als Lt. Geordi La Forge
Charles Rettinghaus
Michael Dorn als Lt. J.G. Worf
Raimund Krone
Marina Sirtis als Counselor Deanna Troi
Eva Kryll
Brent Spiner als Lt. Commander Data
Michael Pan
Wil Wheaton als Wesley Crusher
Sven Plate
Gaststars
Diana Muldaur als Doktor Pulaski
Bettina Schön
Thalmus Rasulala als Captain Donald Varley
Kurt Goldstein
Carolyn Seymour als Subcommander Taris
Beate Pfeiffer
Dana Sparks als Fähnrich Williams
Maja Dürr
Co-Stars
Colm Meaney als Chief O'Brien
Jörg Döring
Folkert Schmidt als Arzt
Michael O. Rüdiger
nicht in den Credits genannt
Majel Barrett als Computer der USS Enterprise-D (nur Stimme)
Eva-Maria Werth
James G. Becker als Fähnrich (Abteilung Kommando/Navigation)
Juliet Cesario als Sternenflottenoffizierin (Abteilung Wissenschaft/Medizin)
Dexter Clay als Sternenflottenoffizier (Abteilung Technik/Sicherheit)
David Eum als Wright
Tim McCormack als Fähnrich Bennett
Lorine Mendell als Diana Giddings
Guy Vardaman als Darien Wallace
3 unbekannte Darsteller als Besatzungsmitglieder der Haakona, davon:
3 unbekannte Darsteller als Besatzungsmitglieder der USS Yamato, davon:
  • … als Sternenflottenoffizier (Abteilung Kommando/Navigation)
  • … als Sternenflottenoffizier (Abteilung Technik/Sicherheit) #1
  • … als Sternenflottenoffizier (Abteilung Technik/Sicherheit) #2
unbekannte Darstellerin als iconianischer Computer (nur Stimme)
unbekannter Darsteller als Computer der IRW Haakona (nur Stimme)
Michael Erdmann
Stuntmen/Stuntdoubles/Stand-Ins
James G. Becker als Stand-In für Jonathan Frakes
Darrell Burris als Stand-In für LeVar Burton
Dexter Clay als Stand-In für Michael Dorn
Jeffrey Deacon als Stand-In für Patrick Stewart
Nora Leonhardt als Stand-In für Marina Sirtis
Tim McCormack als Stand-In für Brent Spiner
Guy Vardaman als Stand-In für Wil Wheaton
unbekannter Stuntman als Stuntdouble für LeVar Burton
Weitere Synchronsprecher
Harald Dietl als Sprecher des deutschen Vorspanns
Roman Kretschmer als Besatzungsmitglied der Enterprise-D

Verweise[Bearbeiten]

Ereignisse
Steinzeit
Institutionen & Großmächte
Akademie der Sternenflotte, Föderation, Romulanisches Sternenimperium, Sternenflotte
Spezies & Lebensformen
Iconier, Romulaner
Kultur & Religion
Dämon, Dewan, Dinasisch, Iccobar, Iconianisch, Legende, Romulanische Sprache, Sprachfamilie, Stein von Rosetta, Wie es euch gefällt
Personen
Beth Woods, Eroberer, Steven Gerber, Höhlenmensch, Bruce Maddox, Marco Polo, Ramsey
Schiffe & Stationen
D'deridex-Klasse, Galaxy-Klasse, Haakona, USS Yamato, Warbird
Orte
China, Deck, Kontinent, Kontrollraum, Romulanische Neutrale Zone, Shuttleabteilung, Toronto City Hall, Transporterraum
Astronomische Objekte
Denius III, Heimatwelt, Iconia, Milchstraße, Planet
Wissenschaft & Technik
Antimaterie, Antimaterie-Kammer, Archäologie, Biobett, Blindheit, Bombe, Datenbank, Download, Energie, Energieanstieg, Explosion, Fehlfunktion, Grußfrequenz, Holografische Projektion, Iconianisches Portal, Iconianische Sonde, Koordinaten, Kraftfeld, Lebenserhaltung, Magnetspule, Minute, Phaser, Photonentorpedo, Plastik, Positronisches Gehirn, Raumschiff, Replikator, Schutzschild, Sekunde, Selbstkorrekturprogramm, Selbstzerstörung, Sensor, Stunde, Systemversagen, Tarnvorrichtung, Technologie, Traktorstrahl, Tricorder, Turbolift, Waffe, Wasserstoff
Speisen & Getränke
Earl Grey, Tee
sonstiges
Angst, Außenteam, Bandage, Blumentopf, Dunkelheit, Evakuierung, Freund, Hand, Hobby, Illusion, Kurs, Luft, Magie, Narr, Neugier, Roter Alarm, Schicksal, Schienen, Schwesterschiff, Stein, Stottern, Verletzungsbericht, Zauberei

Externe Links[Bearbeiten]