Der dressierte Herrscher

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Die Enterprise wird von dem Androiden Norman auf einen Planeten der Klasse K entführt, der von einem gewissen Mudd I. regiert wird.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

Der Androide Norman gibt sich als Besatzungsmitglied der Enterprise aus und bringt diese unter seine Kontrolle. Dann fliegt er sie zu einem nicht kartografierten Planeten und zwingt Captain Kirk mit einem Landetrupp zu seinem Auftraggeber zu beamen. Dieser ist ein alter Bekannter: Harry Mudd. Mudd hat auf diesem Planeten einige Androiden gefunden und sich zu ihrem Herrscher gemacht. Außerdem hat er auch einen Androiden gebaut, der die Gestalt seiner streitsüchtigen Ehefrau hat, den er nach Belieben zurechtweisen kann. Nach einiger Zeit rebellieren die Androiden jedoch unter Führung von Norman und inhaftieren die Crew und Mudd. Daraufhin planen sie einen Ausbruch und schaffen es, die Androiden zur Selbstzerstörung zu bringen, indem sie lauter widersprüchliche und unlogische Dinge sagen. Nachdem die „Enterprise“ wieder unter Kontrolle ist, darf Mudd auf dem Planeten bleiben. Kirk hinterlässt ihm als besonderes Abschiedsgeschenk jedoch noch 500 Androiden-Exemplare seiner zänkischen Frau Stella.

Langfassung[Bearbeiten]

Prolog[Bearbeiten]

Mr. Spock und Dr. McCoy laufen durch die Gänge der USS Enterprise, wo sie dem neuen Crew-Mitglied Norman begegnen. McCoy fällt er schon länger durch seine zurückhaltende, einsilbige Art auf. Er erwähnt, dass Norman seltsam und emotionslos ist, was Mr. Spock unerklärlicherweise nicht bemerkt haben will. Spock meint, dass alles nur Vermutungen sind und er Beweise für seine Behauptungen brauche. McCoy findet es allerdings merkwürdig, wenn jemand nur seine Arbeit macht, wie ein Computer und nie ein einziges privates Wort spricht. McCoy vergleicht Norman mit Mr. Spock und meint, dass sie verwandt sein könnten. Der Unterschied bestehe lediglich darin, dass Norman die spitzen Ohren fehlen. Spock verbittet sich diese anzüglichen Bemekrungen und McCoy sagt, dass man einen menschen nicht nur durch Logik beurteilen könne. McCoy meint, dass er zwei Termine für seine ärztliche Untersuchung versäumt hat. Spock findet dies wiederum überhaupt nicht erstaunlich, da er sich wohl vor McCoys Mixturen und Diagnosen fürchte.

Norman geht weiter in den zweiten Steuerungsraum, zu dem er eigentlich keinen Zutritt hat. Als er durch die Tür tritt, dreht sich der diensthabennde Offizier mit seinem Drehstuhl um und fragt, was Norman hier wolle und er hier keinen Zutritt habe. Norman schlägt den Mann mit Leichtigkeit niederschlägt und blockiert die Steuerung. Plötzlich ertönt eine Warnung vor einer Überlastung. Auf der Brücke meldet Sulu, dass eigenartigerweise jemand versucht, eine Kursänderung zu programmieren. Kirk befiehlt, dies zu korrigieren. Sulu kann den Befehl jedoch nicht ausführen. Captain Kirk befiehlt daher, auf Notsteuerung umzuschalten. Als das Besatzungsmitglied im Kontrollraum nicht antwortet, fragt Kirk was dort unten los sei. Sulu meldet, dass die Steuerung verrückt spielt und alles drunter und drüber geht. Kirk schickt den Sicherheitsdienst zur Kontrolle in den zweiten Steuerungsraum schickt. Der Captain fragt Sulu nun, wie ihr Kurs ist und dieser meldet, dass die Peilung 207,8 ist. Die Geschwindigkeit erhöht sich. Die Sicherheit erreicht den Steuermraum und Lt. Rowe lässt den Verletzten auf die Krankenstation bringen. Anschließend setzt er sich auf den Stuhl und meldet der Brücke, dass jemand die Hauptsteuerung blockiert hat und Lt. Rowe bewusstlos ist. Kirk fragt, ob er eine Spur gefunden hat, was er verneint. Er hat aber auf allen Decks Sicherheitsleuten postieren lassen.

Spock betritt inzwischen die Brücke und Kirk fragt ihn, was los ist. Spock geht auf seinen Posten. Kirk lässt Sulu derweil wieder auf alten Kurs gehen, doch dieser muss melden, dass die Instrumente nicht funktionieren. Kirk ruft nun den Maschinenraum. Dort ist Norman gerade eingedrungen und schlägt Scott und vier Ingenieure nieder. Kirk gibt nun Eindringlingsalarm. Kirk schickt die Sicherheit in den Maschinenraum. Sulu meldet, dass sich die Geschwindigkeit über Sol 5 und 6 auf Sol 7 erhöht. Kirk lässt verlangsamen, jedoch sind alle Systeme blockiert. Als Kirk das Kommando auf der Brücke an Spock übergibt und den Turbolift betreten will, tritt Norman heraus und hält ihn fest. Kirk ruft die Sicherheit und Norman erklärt, dass er die Kontrolle über das Schiff übernimmt. Jeder Widerstand sei zwecklos, denn er hat die Materie-Antimaterie-Aggregate mit der Navigationsautomatik verbunden. Mit einem Relaiszünder kann er das Schiff in die Luft jagen. Sie sollten seine Befehle befolgen und jeder Widerstand sei zwecklos. Sie würden schon rechtzeitig erfahren, worum es sich handelt. Spock bestätigt dies. Falls sie an den Kontrollen herumspielen, würden sie sich wahrscheinlich selbst in die Luft sprengen. Kirk fragt nun, wer er sei. Norman erklärt, dass sie keine Gefahr für Humanoide seien und verlangt "lediglich" sein Raumschiff. Als Kirk fragt, wer oder was er sei, zeigt er Kirk seinen Bauch und öffnet eine Klappe: Er ist ein Androide.

Akt I: In der Hand von Mudd[Bearbeiten]

Norman zwingt die Enterprise zu einem Planeten zu fliegen.

Er erklärt, dass er den Relaiszünder kontrolliert und sie nicht in der Lage sind, ihn mit Körperkraft zu überwältigen. Sollten sie ihre Phaser benutzen, wird der Zünder ausgelöst. In vier Tagen werden sie ihr Ziel erreicht haben. Kirk fragt, wer ihn hergeschickt hat. Doch Norman ist nicht programmiert, auf diese Frage zu antworten. Daraufhin verschränkt er die Arme vor der Brust, legt den Kopf in den Nacken und schließt die Augen. Spock versucht nun eine Gedankenverschmelzung mit Norman, doch er hat sich deaktiviert. Da sie den Kurs nicht ändern können, müssen sie den Flug wohl mitmachen.

Computerlogbuch Nummer Eins der Enterprise
Sternzeit 4513,3
Captain Kirk
Seitdem die Führung des Schiffs von einem Roboter übernommen wurde, ist die Enterprise seit vier Solartagen mit einer Geschwindigkeit von SOL 7 unterwegs. Wir schwenken jetzt in eine Umlaufbahn um einen Planeten ein, der von uns noch nicht registriert worden ist.
Kirk trifft wieder auf Harry Mudd.

Norman steuert das Schiff zu einem Planeten, der noch nicht registriert worden ist. Norman gibt Kirk nun die Anweisung, dass er, Spock, McCoy, Chekov und Uhura runterbeamen sollen. Wenn sie sich weigern, bleiben sie ewig in der Umlaufbahn.

Das Außenteam materialisiert sich auf dem Planeten. Norman meint zu Kirk, dass der Planet als Klasse K eingestuft wurde und durch ihr Überdruckkammerluftversorgungssystem können hier Menschen leben. Unter dessen Oberfläche leben lauter Androiden. Es handelt sich dabei um die Nachbildungen gut aussehender junger Männer und Frauen, welche alle in mehrfacher Ausführung existieren. Nur Norman gibt es nur einmal. Der Landetrupp, bestehend aus Kirk, Spock, McCoy, Chekov, Uhura und Norman selbst, trifft auf einen alten Bekannten, Harcourt Fenton Mudd, den es auf einer seiner zahlreichen Fluchten hierher auf diesen Planeten verschlagen hat. Mudd nennt sich nun Mudd I. und ist Herrscher. Als er die Enterprise rufen will, zerdrückt eine Androidin seinen Kommunikator. Mudd bezeichnet seine Verurteilung als Justizirrtum. Kirk will nun, dass das Schiff freigegeben wird. Mudd erklärt, dass er als Einziger auf dem Planeten befiehlt. Er meint, dass sie sich für den Rest ihres Lebens schöne Tage hier machen sollen.

Akt II: Mudds Androiden[Bearbeiten]

Mudd will, dass seine Androiden von Kirk lernen.

Kirk erwidert, dass sie keine Lust haben in Pension zu gehen. Mudd bedauert dies und sagt, dass sie bei Harry Mudd, dem Gütigen bleiben würden. Auch sein Volk werde sie freundlich aufnehmen. Sie bräuchten nämlich ein paar starke Männer. Mudd lobt nun seine Lotosblüten. Dann zitiert er einen Mann aus Weimar mit Das ewig Weibliche zieht uns hinan. Dann meint er, dass er sich 500 von den hübschen Püppchen machen ließ. Spock meint, dass er das langweilig findet. Dann schickt Mudd die Frauen weg. Kirk meint zu Mudd, dass er auf Rigel ein paar ganz schöne Dinger gedreht habe. Mudd erklärt, dass er eine Reihe von Patenten erwerben konnte und Kirk wirft ein, dass er sie nicht bezahlt hat. Mudd meint, dass er nie etwas versprochen hat. Mudd behauptet, sich verkalkuliert zu haben. Als Vertreter des freien Unternehmertums habe er sich in einem gewissen Konflikt befunden. Kirk wirft ein, dass er ein paar Raumschiffe verschoben hat und sie ihn dafür verhaftet haben. Mudd meint, dass man ihn wegen einer solchen "Bagatelle" verhaftet hat. Die Polizei habe keinen Sinn für Humor. Als Mudd fragt, ob sie wissen, wozu man ihn verurteilt hat, antwortet Spock, dass er wohl wählen durfte, zwischen Tod auf dem Elektrischen Stuhl, Tod durch Phaserstrahlen oder Tod durch den Strang. Mudd bezeichnet sie daraufhin als Barbaren und erklärt, dass er gezwungen war abzureisen. Kirk erläutert, dass er aus dem Knast ausgebrochen ist. Mudd besorgte sich dann einen fahrbaren Untersatz, was Kirk mit dem Diebstahl eines Raumschiffs gleichsetzt. Mudd meint, dass der Sicherheitsdienst ihm nicht wohlgesonnen war und Kirk antwortet, dass sie auf ihn geschossen haben. Mudd führt nun die Missachtung von Privatbesitz und die erhebliche Beschädigung ses Schiffes an. Er trieb durch den Weltraum und kam zu diesem Planeten. Spock meint, dass er einen zwingenden Grund haben musste, hierher zu kommen. Mudd meint, dass es Spock auf diesem Planeten gefallen wird, weil die Androiden genauso geschwollen reden, wie er. Er fand 200.000 schwer arbeitende, aber glückliche Roboter vor. Mudd meint, dass sein Unternehmungsgeist gelähmt wird, weil die Androiden einen Humanoiden brauchen. Ihm fiel allerdings nichts mehr ein, wie er die Androiden noch besser machen konnte. Sie hätten seine Kreativität ausgeblutet. Er meint, dass sie noch mehr edle Charaktäre benötigen würden, wie einen pflichtbewussten, treuen und zuverlässigen Raumschiffcommander. Mudd meint, dass er die Sache schaukeln wird und er sich um seine Geschäfte kümmert. Die Androiden wollen sie gerade wegbringen, als McCoy fragt, was in einem dunklen Raum sei. Mudd erklärt, dass es ein Schrein zur Erinnerung an seine Frau Stella sei, der er durchgebrannt sei. Sie habe ihn sogar in den Weltraum hinausgetrieben, da er die Quengeleien und Nörgeleien dieser zänkischen Eule nicht ertragen konnte. McCoy wundert sich, wieso er sie dann hierher geholt hat. Mudd demonstriert daraufhin. So lässt er Stella fluchen und verbietet ihr den Mund. Dann schließt er die Tür wieder und ist froh, einmal das letzte Wort zu haben. Dann zeigt er mit dem Zeigefinger auf Kirk und sagt, dass er auch bei ihnen das letzte Wort habe.

Spock interessiert sich für das Kontrollzentrum der Androiden.

Norman und zwei Androidinnen bringen die Gruppe nun in einen Wohnraum. Alice fragt sie, ob sie noch einen Wunsch haben. Kirk verlangt nun sein Schiff, doch die Androidin antwortet, dass sie programmiert sind, nicht auf diese Frage zu antworten. Der Captain fragt Norman nun, wer sie geschaffen hat. Kirk wird berichtet, dass sie von Humanoiden aus dem Andromeda-Nebel geschaffen wurden. Anders als in ihrer Welt waren Roboter alltäglich. Die Sonne ihrer Heimatwelt wurde zur Nova. Nur wenige Forschungsaußenposten existierten. Die Wesen sind ausgestorben. Spock fragt, wem sie jetzt dienen würden. Norman antwortet, dass sie daher jetzt Harry Mudd dienen. Sein Genie wirke in ihnen weiter. Die Alice-Androiden bieten ihnen die Nutzung der Bäder und Massageräume an und gehen dann. Kirk und Uhura wollen sich Mudd vorknöpfen, während sich die anderen umsehen. Spock untersucht einen Raum, wo Norman am zentralen Leitsystem steht. Er erfährt von Norman, dass 207.809 Androiden auf dem Planeten leben und von einer Zentraleinheit gesteuert werden.

Uhura ist von der Vorstellung eines Planeten voller Androiden irritiert.

Kirk und Uhura sehen derweil das Barbara-Modell an. Uhura meint, dass es ihr nicht so gut gefällt. Mudd sagt, dass es neben der Barabara-, auch die Maisie-, Trudie- und Annabella-Serie gebe. Kirk fragt, ob er auch eine männliche Kollektion habe. Mudd lehnt einen männliche Androiden ab. Uhura fragt, ob sich diese Modelle nicht rasch abnutzen. Alice meint, dass ihre Lebensdauer etwa 500.000 Jahre hält. Uhura findet dies erstaunlich. Eine Maisie sagt, dass ihre Medizin-Roboter bereits lange daran arbeiten, ein menschliches Gehirn in einen Androidenkörper zu transplantieren. Mudd meint zu Uhura, dass es Unsterblichkeit und ewige Schönheit bedeute. Uhura sieht Mudd irritiert an.

Kirk und Spock reden gerade, als Mudd McCoy zurückbringt. McCoy meint, dass die Labore sehr fortschrittlich sind. Er findet sie so gut, dass er am liebsten gleich noch einmal zu studieren anfangen würde. Mudd sagt, dass er jeden Mann bewundert, der nach Wissen lechzt. Kirk warnt McCoy, dass er sich nicht bluffen lassen solle. Mudd will nämlich nur erreichen, dass sie hier bleiben. Da führt eine Frau Scott herein und meint, dass er der Letzte war. Mudd stellt sich ihm als Mudd I. vor und Scotty empört sich, dass dieser Hochstapler ihnen die Sache eingebrockt habe. Kirk erinnert Scott, dass er doch an Bord bleiben sollte und dieser antwortet, dass er das auch getan hat, bis dieses Weib ihn in den Transporter geworfen hat. Kirk fragt nun, was sie damit meinte, dass Scott der letzte gewesen sei. Mudd erklärt, dass seine ganze Besatzung hertransportiert wurde. Seine Androiden seien jetzt an Bord, doch Kirk würgt ihn. Mudd sagt, dass es nichts ändert, wenn er ihn würgt.

Akt III: Rebellion der Roboter[Bearbeiten]

Chekov wird von zwei Androidinnen umsorgt.

Kirk lässt los und Mudd erklärt, dass ihn niemand stoppen kann, da die Enterprise das schnellste Schiff der Flotte sei. Und mit den schönsten Pin-up-Girls als Besatzung wäre er noch besser. Kirk sagt, dass ihm das gerade noch fehlte. Dann verlässt er den Raum. Kirk, Spock, McCoy und Scott besprechen sich nun. Spock erklärt, dass die Androidenbevölkerung einem Menschen hier alles bieten kann, was man sich wünscht. Sie sind Mudd auch treu ergeben. Kirk fragt sich, wie seine Mannschaft auf eine Welt reagieren wird, wo man wirklich alles haben kann.

Chekov wird derweil von zwei Frauen umsorgt, die ihm etwas zu trinken einschenken. Chekov sagt, dass Alice 118 und Alice 322 schöner seien als die anderen. Sie meinen, dass sie immer zu seinen Diensten ständen. Chekov bedauert, dass sie nicht echt seien. Alice meint, dass er von ihnen nicht enttäuscht sein würde. Sie seien besser, als die Frauen, die er kennt. Er fragt nach, ob Mudd sie programmiert habe. Chekov ist erstaunt, dass dieser Rasputin so schöne Wesen programmieren konnte. Chekov meint, dass ihn dies an die Petersburger Nächte erinnert.

Kirk ist entschlossen, auf die Enterprise zurückzukehren.

Scott meint, dass Mikrofusion und die Nanopulslaser phantastisch sind und es diese bei ihnen nicht gebe. Norman meint, dass sie bereit sind, alle Arbeiten auszuführen. Jedoch könne er es auch selbst tun. Er habe auch volles Nutzungsrecht aller Computeranlagen. Mudd und Kirk kommen vorbei. Kirk fragt, ob er die Schwächen seiner Leute ausnutzen will. Norman antwortet, dass sie erst beginnen müssen, die Menschen zu verstehen. Ihr Ziel sei es, sie alle zufrieden und glücklich zu machen. Ihr Herrscher Harry Mudd sei bisher ihr einziges Studienobjekt gewesen. Durch Kirk und seine Crew würden sie ihre Studien erweitern können. Kirk spricht später mit seinen Leuten, wie man aus dem goldenen Käfig entkommen will. Sie haben Uhura die Unsterblichkeit angeboten. Kirk erklärt, dass es ein goldener Käfig bleibt und sie auf die Enterprise gehören würden. Chekov und Uhura sind fasziniert. Scott fragt, was sie ihr angeboten haben. Uhura sagt, dass es die Unsterblichkeit war. Kirk stellt klar, dass sie auf die Enterprise gehören. Alice kommt herein und fragt, ob sie etwas tun kann. Kirk will sein Schiff, doch sie kann diesen Wunsch nicht erfüllen. Spock erklärt, dass Unzufriedenheit ein Gefühl ist, das entsteht, wenn Wünsche nicht erfüllt werden. Alice meint, dass die Enterprise kein Wunsch oder Bedürfnis sein kann. Kirk bezeichnet sie als schöne Lady. Alice lässt Norman dies koordinieren. Sie können diese Information nicht finden und brauchen daher zusätzliche Informationen. McCoy meint, dass sie fehlerfrei und völlig zweckorientiert sind. Nichts sei schwerer zu bekämpfen. Kirk kommentiert, dass etwas mehr Zweckdienlichkeit der Crew auch ganz gut tun würde.

Norman und die Androiden rebellieren gegen Mudd.

Kirk und Spock gehen zu Mudd und der Captain will mit ihm sprechen. Dieser antwortet, dass er beschäftigt ist, weil seine Roboter bald die Enterprise vom Stapel lassen werden. Er soll sich aber nicht verdrießen und das süße Leben hier genießen. Kirk geht darauf jedoch nicht ein. Mudd verabschiedet sich derweil von seiner Frau Stella. Sie meint, dass sie ihm hundert Mal sagte, dass er Quark essen sollte und seine Leber völlig ruiniert sei vom vielen Trinken. Dann schaltet Mudd die Kammer wieder ab und schließt die Tür. Mudd lässt Alice nun seine Koffer verstauen. Die Androiden verweigern den Befehl nun. Norman sagt, dass ihre Schöpfer weise waren und sie zum dienen programmierten. Mudd stimmt dem zu und sagt, dass alles andere Rebellion wäre. Norman meint, dass sie nur die positiven Seiten von Mudd übernommen haben. Die Androiden beabsichtigen, sich des Schiffes zu bemächtigen, um diesen Planeten verlassen zu können, und befördern schließlich die gesamte Mannschaft hinunter auf den Planeten. Hatte Harry Mudd bislang geglaubt, den Planeten zusammen mit den Androiden verlassen zu können, wird er nun eines Besseren belehrt. Die Androiden wollen ihn nicht dabei haben und die Menschen kontrollieren. Für Mudd hört das Paradies auf, ein Paradies zu sein.

Akt IV: Der dressierte Herrscher[Bearbeiten]

Spock und Kirk planen, die Androiden zu überlasten.

Kirk und seine Leute überlegen fieberhaft, wie sie ihr Schiff zurückerobern können. Mudd sagt, dass die Androiden stur sind. Spock meint, dass sie die Androiden aufhalten müssen. Falls es ihnen gelingt, ihre kybernetischen Systeme auf der Enterprise einzubauen, dann können sie den Orbit verlassen. McCoy fragt, woher er das wissen will. Spock antwortet, dass er sie gefragt hat. Kirk wundert dies nicht, denn die Androiden lassen sich von ihnen eh nicht aufhalten. Mudd sagt, dass die Androiden fast so schlau sind wie Spock und verlangt, dass sie einen Fluchtweg suchen. McCoy kann gar nicht verstehen, wie Mudd das Paradies, dass er ihnen anpries, verlassen will. Mudd ist sprachlos und Kirk fragt, was sie jetzt machen. Scott meint, dass irgendetwas die Androiden steuern muss. Spock kann nicht glauben, dass das Steuersystem, das Norman ihnen zeigte, alle Androiden steuern soll. Er weist darauf hin, dass es viele Serien gibt: Annabelle, Herman, Oscar und Trudy. Sie erkennen, dass Norman die zentrale Leitstelle für alle Androiden ist, auch weil es keine Norman-Serie gibt. Wenn er ihnen Kommandos gibt, leuchten an ihrem Hals die Nummern auf. Kirk meint, dass sie verrückte idiotische Dinge tun müssen, um sie zu verwirren. Mudd will ihnen helfen, doch Kirk lässt McCoy ihm eine Spritze geben. Dann schläft er ein und sie setzen ihn hin.

Die Offiziere verwirren die Androiden, indem sie pantomimisch ein Fest feiern.

Kirk läutet nun nach der Androide und erklärt, dass Mudd ein Schwerkranker ist. Alice 1 sagt, dass er ein Mensch ist und sie ihn behandeln müssen. McCoy habe seine Instrumente allerdings auf der Enterprise. Alice weigert sich zunächst, ihnen zu helfen. Kirk erklärt, dass er durch ihre Schuld aufhören wird zu funktionieren. Alice wird nun beauftragt, ihn zu beobachten und sie gehen zu den Offizieren und Mudd. McCoy behauptet, dass er im Sterben liegt. Uhura wirft Alice nun vor, dass sie nur an Bord gehen wollen, um das Schiff zurückzuerobern. Alice lehnt die Hilfe nun ab. Kirk fragt Uhura nun, wieso sie sie verraten hat. Uhura antwortet, dass sie es tat, weil sie einen Androidenkörper haben wollte. Alice meint, dass ihr Wunsch erfüllt wird. Die Programmierung für ihren Körper wird abgeschlossen, ehe sie den Planeten erreichen und geht dann. Kirk meint zu Uhura, dass es wunderbar war. Kirk meint, dass sie jetzt mit Alice eine Reise ins Wunderland machen würden.

Kirk setzt sich auf einen Stuhl und zwei Alices fragen ihn, ob er etwas will. Da treten McCoy und Scott ein und tun so, als würden sie Geige oder Flöte spielen. Dann treten Chekov und Uhura ein und tanzen. Alice fragt Kirk, was sie da tun. Dieser behauptet, sie würden ein Fest und ihre Gefangenschaft feiern. Dann ohrfeigt Uhura Chekov und dieser fällt hin. Kirk behauptet, dass sie es getan hat, weil sie ihn liebt. Kirk lässt sie nun stehen und dann springt Chekov auf und nieder und die anderen applaudieren. Kirk lobt ihn für das Strammstehen und die Alices wundern sich, weil sie es gar nicht tun. Dann bleiben sie apathisch stehen. Kirk lässt die Offiziere nun weggehen.

Spock meint zu den beiden Androidinnen, dass ihre Beschreibungen funktionieren würden. Spock versucht den vulkanischen Nackengriff einzusetzen, der allerdings nicht funktioniert. Spock behauptet, dass er Alice 27 liebt und Alice 210 hasst, weil sie identisch sind. Daraufhin schalten sich beide ab. Spock findet dies faszinierend. Anschließend geht er zu den anderen Offizieren. Kirk sagt, dass sie ihn so lange verwirren müssen, bis auch Norman lahmgelegt ist. Sie gehen daraufhin in den Kontrollraum.

Kirk und Mudd sagen Norman lauter unlogische Dinge, sodass er sich deaktiviert.

Schließlich fällt auch Norman, der an der Spitze der Androiden steht, diesem Manöver zum Opfer. McCoy und Scott behaupten sie seien mit harter Arbeit und hohen Steuern zufrieden, was die Androiden verwirrt. Spock behauptet nun, dass die Logik ein Vogel und eine Rose sei. Sie tun anschließend so als würden sie Scott mit ihren Fingern erschießen und McCoy stellt seinen Tod fest. Kirk behauptet, der Traum sei die wahre Wirklichkeit. Norman erklärt, dass Träume nicht die Wirklichkeit seien. Spock zieht nun unsichtbaren "Sprengstoff" hervor und wirft ihn Mudd zu. Dann legt er ihn auf dem Boden ab und lässt sich eine "Sprengkapsel", "Zündschnur", "Kontakte" und einen "Golfschläger" geben. Dann schlägt er gegen ihn und alle halten sich die Ohren zu. Die Alice-Androiden schalten sich nun ab. Mudd meint zu Norman, dass er ihn angelogen hat. Als Mudd behauptet immer zu lügen und er nun die Wahrheit sagt, wird Norman verrückt und brennt durch.

Mudd meint zu Kirk, dass er ihn für sein Syndikat gewinnen will, doch Kirk lehnt ab, da er sich dann gleich ins Gefängnis stecken könnte. Spock meint, dass er auf einem Schiff voller unlogischer Menschen am dringendsten gebraucht wird. Kirk ordnet an, dass Mudd Bewährung hat, wenn er den Androiden zur Seite steht. Sie sollen den Planeten nun produktiv nutzen. Mudd soll als Beispiel für eine gestrauchelte Existenz hier bleiben bis aus dem Saulus ein Paulus geworden ist. (Zitat James T. Kirk) Zusätzlich bekommt er als Geschenk fünfhundert Exemplare seiner zänkischen Exfrau Stella.

Dialogzitate[Bearbeiten]

McCoy
Wenn einer nie über seine Vergangenheit spricht, nicht ein einziges freundliches Wort über die Lippen bringt und nur seine Arbeit macht wie ein Computer, dann finde ich das schon merkwürdig.
Spock
Ich nicht.
Spock
Wir müssen logisch vorgehen und uns auf das Wesentliche konzentrieren.
Harry Mudd
Macht Euch ein paar schöne Tage… für den Rest Eures Lebens!
Harry Mudd
Ich hab mir 500 von diesen hübschen Püppchen machen lassen - Nicht wahr, Kleine? Die sind alle gleich: Wunderschön, temperamentvoll - manchmal ein bisschen zu wild.
Spock
500 vom gleichen Model? Das finde ich äußerst langweilig.
Harry Mudd
Ich würde mir an Ihrer Stelle kein Urteil erlauben, Mr. Spock. Sie haben doch auf diesem Sektor sehr wenig Erfahrung, hm?
Harry Mudd
Spock, Ihnen wird es sicher bei uns gefallen. Die reden nämlich alle so geschwollen wie Sie.
Chekov
Seid ihr von Harry Mudd programmiert?
Alice-Androiden
Ja, das sind wir!
Chekov
Dieser widerliche, bösartige Rasputin hat so entzückende Wesen programmiert?
Alice-Androiden
Er hat uns programmiert!

Chekov lächelt

Chekov
Das erinnert mich an die Petersburger Nächte!
Harry Mudd
Sie mögen vielleicht ein großer und berühmter Wissenschaftler sein. Aber Sie sind ja noch nicht einmal in der Lage, Ihrer Großmutter ein paar gefälschte Patente zu verkaufen.
Spock
Ich verstehe wohl nicht recht. Wie sollte ich jemals auf die Idee kommen, meiner Großmutter ein paar gefälschte Patente zu verkaufen?
Harry Mudd
Ach dann wären Sie ein Genie!

Kirk hält den bewusstlosen Harry Mudd im Arm

Kirk
Oh Pille, den müssen wir auf Punkte-Diät setzen!
Scotty
Also, die Roboter haben einen Fluchtversuch erwartet, den Gefallen haben wir ihnen getan!
Chekov
Was kommt jetzt Captain?
Kirk
Jetzt? Jetzt machen wir mit Alice eine Reise ins Wunderland!
Spock
Die Logik ist ein zwitschernder Vogel, der in der Wiese zirpt. Die Logik ist aber auch ein duftender Kranz von Rosen, der ziemlich übel stinkt.
Spock
Ich werde nirgends so dringend benötigt, als ausgerechnet auf einem Schiff, wo nur unlogische Menschen herum laufen.
McCoy
Raufkommen kunnt' er, aber wie kommt er runt-er?
Kirk
Bei deinen Witzen zieht's mir die Schuhe aus.
Spock
Mir auch.

Spock versucht seinen Nackengriff an Alice 210

Alice 210
Was bedeutet das, wenn Sie meinen Hals drücken?
Spock
Dass ich Alice 27 liebe, aber Alice 210 hasse!
Alice 210
Aber wir beide sind doch völlig gleich, Sie werden keinen Unterschied feststellen!
Spock
Ja, das ist mal wieder meine verdammte Logik - ich hasse Sie, weil Sie identisch sind!

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Merchandising[Bearbeiten]

Video-, DVD- & Blu-ray-Veröffentlichung[Bearbeiten]

TOS-R 2x12 Titel.jpg

Anders als bei der deutschen Ausstrahlung von TNG-R wurden bei TOS-R keine deutschen Titel eingeblendet.

Es stellt sich die Frage, wie Norman von diesem abgelegenen Planeten entkommen ist und sich in die Raumflotte geschmuggelt hat. Man kann vermuten, dass er zum Verlassen des Planeten Mudds Raumschiff benutzt hat.

Scotty bleibt stehen, nachdem er von Norman, der den Maschinenraum unter seine Kontrolle bringen will, k.o. geschlagen worden ist.

Pavel Chekov wird in dieser Folge mal wieder Pane genannt.

Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Hauptdarsteller
William Shatner als Captain James T. Kirk
Gert Günther Hoffmann
Andreas Neumann (neue Szenen)
Leonard Nimoy als Commander Spock
Herbert Weicker
Norbert Gescher (neue Szenen)
DeForest Kelley als Dr. Leonard H. McCoy
Manfred Schott
Joachim Pukaß (neue Szenen)
James Doohan als Lt. Commander Montgomery Scott
Kurt E. Ludwig
Manfred Petersen (neue Szenen)
George Takei als Lieutenant Hikaru Sulu
Fred Klaus
Nichelle Nichols als Lieutenant Uhura
Rosemarie Kirstein
Sabine Arnhold (neue Szenen)
Walter Koenig als Fähnrich Pavel Chekov
Elmar Wepper
Gaststars
Roger C. Carmel als Harcourt Fenton Mudd
Klaus Miedel
Thomas Kästner (neue Szenen)
Richard Tatro als Norman
Holger Hagen
Erich Räuker (neue Szenen)
Alyce Andrece und Rhae Andrece als Alice-Serie
Heidi Treutler (Alice #1 / Alice #99 / Alice #210)
Marianne Hoffmann (Alice #2)
Eva Kinsky (Alice #118)
Marion Hartmann (Alice #322)
Silvia Mißbach (Alice #471, neue Szenen)
unbekannte Synchronsprecherin(nen) (Alice #19 / Alice #22 / Alice #27 / Alice #263)
Co-Stars
Kay Elliot als Stella Mudd / Stella-Serie
Ingeborg Lapsien
Mike Howden als Lieutenant Rowe
Michael Brennicke
Michael Zaslow als Fähnrich Jordan
unbekannter Synchronsprecher
nicht in den Credits genannt
Bob Bass als Ingenieur
William Blackburn als Android
Marlys Burdette als Annabelle-Serie (Annabelle 007)
Roger Holloway als Roger Lemli
Ted LeGarde und Tom LeGarde als Herman-Serie
Jeannie Malone als Yeoman
Bob Orrison als Ingenieur
Colleen Thornton und Maureen Thornton als Barbara-Serie
Starr Wilson und Tamara Wilson als Maisie-Serie
unbekannte Darstellerin als Trudy-Serie
unbekannter Darsteller als Oscar-Serie
Stuntmen/Stuntdoubles/Stand-Ins
Loren Janes als Stuntdouble für Richard Tatro
Weitere Synchronsprecher
Holger Hagen als Sprecher des Vorspanns (im Original von William Shatner)

Verweise[Bearbeiten]

Spezies & Lebensformen
Denebianer, Humanoid, Mensch, Vulkanier
Kultur & Religion
Todesstrafe
Personen
Stella Mudd
Orte
Sankt Petersburg, Weimar
Astronomische Objekte
Andromeda-Galaxie, Deneb V, Mudd, Heimatwelt der Schöpfer der Androiden, Rigel, Sonne der Heimatwelt der Schöpfer der Androiden, Supernova
Wissenschaft & Technik
Androide, Diagnose, Elektrischer Stuhl, Klasse K, Mikrofusion, Mixtur, Nanopulslaser, Überdruckkammerluftversorgungssystem
Speisen & Getränke
Quark (Speise)
sonstiges
Gedankenverschmelzung, Leber