Illusion oder Wirklichkeit?

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Ein Wesen zieht die Enterprise in eine mysteriöse Leere und erforscht die möglichen Todesarten und ihre Wirkung auf die Crew.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

Worf und Riker spielen auf dem Holodeck ein Trainingsprogramm ab, als der Klingone plötzlich auf den Ersten Offizier losgeht. Riker kann ihn noch rechtzeitig stoppen. Auf der Brücke entdecken die Sensoren derweil ein "Loch im Weltall". Beim Annähern wird das Schiff plötzlich von der Anomalie umschlossen. Jegliche Versuche einen Ausweg zu finden scheitern. Nach weiteren seltsamen Zwischenfällen zeigt sich auf dem Bildschirm das Wesen, das für alles verantwortlich ist: Nagilum. Es hat nur ein Ziel: Das Erforschen der Möglichkeiten einen Menschen zu töten! Schließlich entscheidet man sich die Selbstzerstörungssequenz einzuleiten. In den letzten Minuten erscheinen Data und kurz darauf Troi im Quartier des Captains, die ihn seltsamerweise von der Zerstörung der Enterprise abringen wollen. Es ist ein Täuschungsversuch Nagilums - doch Picard fällt darauf nicht herein und erklärt Nagilum das Lebens- und Todesprinzip der Menschen. Daraufhin wird das Schiff wieder freigelassen, da Nagilum nun alles in Erfahrung bringen konnte.

Langfassung[Bearbeiten]

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Prolog: Freizeit[Bearbeiten]

Captain Jean-Luc Picard betritt die Brücke der Enterprise. Er setzt sich auf seinen Stuhl und wirkt besorgt. Deanna Troi bemerkt dies und sagt, dass er sich Sorgen macht. Picard sagt, dass er dies nicht ohne Grund tue. Troi fragt, ob er sich um Worf oder Riker Sorgen macht. Picard sagt, dass es um beide geht. Er meint, dass es vielleicht das beste sei, Worfs klingonische Herkunft zu ignorieren.

Worf und Riker gehen durch das Holodeck und kämpfen gegen vom Computer geschaffene Wesen. Worf warnt Riker, dass er in Deckung gehen solle. Er selbst geht auf eine Lichtung und klettert einen Felsen herunter. Während er nach Feinden Ausschau hält, hebt er einen unter Stufen verstecken, dronenbesetzten Handschuh auf. Riker warnt ihn. Da greift ein Wesen ihn an. Riker warnt ihn noch, doch zu spät. Als Worf am Boden liegt, stürzt sich Riker auf den Gegner und Worf kann ihn anschließend überwältigen. Da springt ein weiterer Gegner mit Skelettschädel herunter und stellt sich Worf entgegen. Riker schlägt den Anderen mit einer Eisenstange nieder, während Worf mit dem anderen kämpft. Dieser drückt seine Klinge zu Worfs Hals. Dieser kann ihn allerdings entwaffnen. Er erhält einige Treffer, kann ihn aber niederschlagen. Dann nimmt er dessen Waffe und nähert sich Riker. Dieser schreit, dass die Übung beendet ist. Worf schlägt nun in Rikers Richtung, der hinter einem Stahlträger in Deckung geht. Als er erneut ausholt, brüllt Riker dem Lieutenant zu, dass die Übung beendet ist. Worf wirft seine Waffe weg und Riker verlangt vom Holodeck einen Ausgang. Er fragt, ob er dies jeden Tag macht. Worf bejaht die Frage und sagt, dass sie dann noch persönlicher sind, sodass sie nicht mit jemandem geteilt werden können.

Akt I: Forscherdrang[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Sternzeit 42193,6
Wir befinden uns auf dem Flug zum Morgana-Quadranten, der bisher von keinem Raumschiff der Föderation besucht worden ist. Wir nutzen die Zeit um die Karten dieser Region zu präzisieren.
Die Enterprise stoppt vor der Anomalie.

Data meldet Picard, dass er auf den Sensoren erneut ein Gebiet absoluter Leere gefunden hat. Riker sagt, dass es erscheint, verschwindet und wieder erscheint. Allerdings gibt es kein berechenbares Muster. Picard lässt das Bild auf den Schirm legen. Sie beobachten nun das Phänomen und Picard lässt Abschnitt 285 vergrößern. Wesley Crusher meint, dass es eine Art Loch im Raum ist. Picard meint, dass es kein Wurmloch ist. Data hat nichts auf den Sensoren. Dort befindet sich laut ihren Sensoren weder Materie noch Energie. Riker wirft ein, dass dieses Objekt offensichtlich eine Begrenzung hat, da sie es sehen können. Data antwortet, dass dem vielleicht so sei, vielleicht aber auch nicht. Data sagt, dass er nicht weiß was es ist. Wesley fragt, ob sie nicht sehen müssten, was sich dahinter befindet, wenn es ein Loch im Raum ist. Troi spürt nicht das geringste. Riker fragt, ob es Aufzeichnungen gibt, die ein Phänomen wie dieses beschreiben. Jedoch findet Data nichts passendes. Picard meint, dass sie sich dann die Zeit nehmen sollten um dieses Phänomen zu untersuchen. Riker lässt Wesley das Schiff so nah wie möglich an das Objekt heranfiegen. Picard befiehlt einen permanenten Scan. Dann befiehlt Picard den Start einer Sonde. Sie halten die Position und Worf startet eine Sonde. Data meldet, dass alle Systeme der Sonde einwandfrei arbeiten. Dann verschwindet die Sonde. Worf empfiehlt Alarm Gelb. Als Picard nach dem Grund fragt, antwortet Worf zögerlich, dass ihm eine alte Klingonenlegende einfiel, über eine schwarze Gestalt im Weltall, die in der Lage ist, ganze Raumschiffe zu verschlingen. Riker fragt nach und Worf meint, dass er zugibt, dass es nicht die richtigen Überlegungen für einen Sternenflottenoffizier sind. Picard lässt nun eine weitere Sonde, diesmal mit eigener Sensorenausstattung starten. Die Sonde verschwindet ebenfalls. Wesley meldet, dass er die Grenze des Phänomens durch die Sonden exakt bestimmen konnte. Sie könnten näher heranfliegen. Riker rät zu größter Vorsicht. Picard lässt nun stoppen. Plötzlich vergrößert sich das Phänomen. Data sagt, dass sie sich nun in seinem Inneren befinden. Riker sagt, dass es sie buchstäblich verschlungen hat. Picard will einen Lagebericht von allen Decks, doch Data muss melden, dass niemand antwortet.

Akt II:[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Nachtrag
Nachdem wir von dem Phänomen, das wir nur als Loch bezeichnen können, quasi verschlungen wurden, ist die gesamte Kommunikation auf dem Schiff ausgefallen. Inzwischen hat sich die Situation wieder normalisiert.

Riker arbeitet an einer der Stationen im hinteren Teil der Brücke und meldet, dass sich alle Decks nun melden. Es gebe keine unmittelbare Bedrohung für Schiff oder Besatzung. Picard will das Objekt untersuchen. Riker findet das Phänomen unglaublich und fragt, ob er sich an die Vorlesungen über alte Geschichte auf der Akademie erinnert. Ganz früher dachten die Menschen, die Erde sei flach und Picard fügt hinzu, dass sie dachten, die Sonne drehte sich um die Erde. Riker sagt, dass ein Schiff, dass bis an die Ende des Horizonts fährt, muss herunterfallen. Es wurde auch erzählt, dass Schiffsbesatzungen ihrem Captain drohten ihn an der höchsten Rah aufzuhängen, wenn er nicht umdrehte. Riker scherzt, dass hier sicher niemand so etwas vorhabe. Picard findet das beruhigend. Wesley meldet nun, dass kein Subraumfunk möglich ist. Riker mahnt Data zur Eile. Dr. Pulaski betritt die Brücke und Picard fragt, ob sie informiert wurde. Pulaski bejaht die Frage, muss aber einräumen, dass sie nicht alles verstanden hat. Picard geht es ebenso. Nun lässt er das Bild immer weiter vergrößern. Pulaski meint, dass es so etwas überhaupt nicht geben dürfte. Picard ruft La Forge. Dieser meldet, dass keines ihrer Systeme beeinflusst zu werden scheint. Data sagt, dass das Objekt nicht existiert, da es keine Dimensionen besitzt. Da sie sich allerdings darin befinden wird die Schlussfolgerung negiert. Riker fragt, ob sie sich in einer fremden Dimension befinden können. Data fragt, ob das Fehlen einer Dimension beweisen kann, dass es eine Dimension ist. Pulaski findet diese Frage sehr interessant. Picard unterbricht sie nun. Er lässt auf den alten Kurs zurückgehen, da ein Forschungsschiff das Phänomen untersuchen kann. Wesley gibt den Kurs ein und beschleunigt. Jedoch kann die Enterprise das Objekt nicht verlassen. Riker lässt Wesley bestätigen, dass sie mit Impulsantrieb fliegen. Picard verlangt auch von La Forge eine Bestätigung. Er fragt, ob es irgendwelche Probleme gibt. La Forge kann jedoch keinen Fehler entdecken. Der Captain befiehlt nun Warp 2. Picard sagt, dass sie längst irgendwelche Sterne erkennen müssen. Data berechnet eine Reisestrecke von 1,4 Parsec, was Wesley bestätigt. La Forge betritt nun die Brücke und lässt die Werte vom Maschinendeck transferieren. Picard lässt nun stoppen, da sie laut Anzeige den Punkt passiert haben, an dem sie in das Phänomen eingetreten sind. Data sagt, dass sie sich dennoch darin befinden. Data weist darauf hin, dass sie ihre Geschwindigkeit und ihren Kurs berechnen könnten, wenn sie jetzt ein feststehendes Leuchtsignal absetzen würden. Picard lässt dies umsetzen. Data setzt das Signal aus und die Enterprise fliegt mit Impuls weiter. Das Signal bleibt achtern zurück. Geordi meldet, dass alle Systeme normal funktionieren. Sie beschleunigen auf Warp 2. Das Signal entfernt sich und verstummt. Plötzlich wird es jedoch wieder lauter und Data ortet das Signal direkt vor ihnen. Riker meint, dass sie im Kreis geflogen sind. Laut Wesleys Anzeigen sind sie jedoch permanent gerade aus geflogen. Picard lässt stoppen. Worf sagt, dass die Sensoren eine Turbulenz in Sektor 108 orten, wahrscheinlich ein Schiff. Es fliegt mit aktivierter Tarnvorrichtung. Riker vermutet Romulaner und lässt die Schilde aktivieren. Riker lässt die Photonentorpedos aktivieren. Es enttarnt sich ein Warbird und feuert. Die Schilde werden schwächer. Picard lässt warnen. Als die Romulaner einen Abschuss vorbereiten, lässt Picard feuern. Ein einziger Torpedo vernichtet den Warbird. Picard findet dies eigenartig. Data ortet jedoch keine Trümmer. Worf ortet nun ein weiteres Schiff, dass sich nähert. Es ist ein Raumschiff der Galaxy-Klasse, NCC-1305-E. Wesley sagt, dass die Yamato nicht in ihrem Quadranten ist. Data versucht die Yamato erfolglos zu rufen. Das Schiff zeigt jedoch keinerlei Reaktionen. Picard lässt es scannen. Data meldet, dass die Lebenserhaltung funktioniert und die Computer zu funktionieren scheinen. Allerdings ortet er keine Lebenszeichen. Picard fragt, ob ihre Sensoren versagen könnten. Data hält dies für vorstellbar. Riker will mit einem Außenteam an Bord der Yamato gehen. Picard schickt nur ein minimales Außenteam rüber.

Akt III: Wie die Laborratten[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Nachtrag
Wir befinden uns immer noch im Nichts. Wir sind einem Schiff begegnet, das anscheinend die USS Yamato ist. Alle ihre Systeme funktionieren, aber wir erhalten keine Lebenszeichen. Commander Riker versucht mit Lieutenant Worf auf der Yamato eine Antwort zu finden.

Riker und Worf gehen in den Transporterraum. Worf empfiehlt den hinteren Teil der Brücke, da sie sie dort überraschen könnten. Riker meint, dass die Sensoren niemanden angezeigt haben, teilt aber Worfs Vorsicht. Dann beamen sie rüber. Allerdings werden sie in verschiedenen Gängen des Schiffes materialisiert, anstatt auf der Brücke. Riker geht durch den dunklen Gang und sucht weiter nach Worf. Da hört er einen Schrei und rennt durch den Gang. Worf kommt ihm entgegen und sagt, dass er ihn schreien hörte. Sie erkennen, dass sie es nicht waren. Riker ruft den Transporterraum und fragt nach ihrer Position. Jedoch ist der Funk gestört. Picard ruft den Transporterraum und lässt das Team zurückbeamen. O'Brien hat allerdings die Koordinaten verloren. Worf kann den Computer nicht aktivieren. Riker will nun mit dem Turbolift zur Brücke fahren. Picard befiehlt einen kompletten Check. Allerdings erhält er keine Antwort. La Forge will in den Maschinenraum gehen, was Picard genehmigt. Riker scannt inzwischen das Schiff und erkennt, dass die Wände nicht aus Tritanium bestehen und es folglich kein Schiff der Föderation ist. Es ist ähnliches Material, aber wesentlich besser. Sie fahren auf die Brücke und stellen verwundert fest, dass die Brücke nicht vier Decks höher liegt. Dann wollen sie zurückgehen und sehen eine weitere Brücke. Worf wundert sich über die zwei Brücken. Worf überlässt Riker die Entscheidung und sie gehen auf die zweite Brücke. Dort sehen sie sich um und Worf fragt, ob es dieselbe Brücke ist, oder ob sie auf eine andere gegangen sind.

Auf der Enterprise ist die Energie plötzlich wieder da. Haskell kann Sterne erkennen. Data meldet, dass damit Navigation wieder möglich ist. Picard ruft den Transporterraum, doch dieser hat die Koordinaten des Außenteams verloren.

Riker und Worf sehen sich nun durch die Tür zum Bereitschaftsraum selbst. Worf geht hindurch und kommt aus dem Turbolift auf der anderen Seite heraus. Sie wundern sich. Worf sagt, dass ein Schiff nur eine Brücke und einen Riker hat. Er versucht die Tür aufzuschieben. Riker fordert ihn auf, sich zusammenzureißen und zieht ihn zurück.

Haskell meldet, dass die Sternenkonstellation wieder zu verschwinden scheint. Picard lässt die Yamato mit dem Traktorstrahl ankoppeln. Data kann dies nicht durchführen. O'Brien meldet sich und sagt, dass er jetzt wieder die Koordinaten hat. Dann beamt er Worf und Riker zurück. Kurz darauf verschwindet die Yamato wieder. Riker und Worf begeben sich auf die Brücke und fragen, was dort passiert. Riker sagt Picard, dass sie so schnell wie möglich verschwinden sollten.

Akt IV:[Bearbeiten]

Riker deklamiert, dass sie in einem Loch im Weltraum ein Schiff gefunden haben, dass wie die Yamato aussieht, ohne Mannschaft an Bord. Data sagt, dass dazu noch der Angriff eines nicht existierenden Romulanerschiffs kommt. Es stellt sich die Frage, ob ihr Team dort war oder nicht. Da meldet Haskell wieder die Sterne. Ehe sie beschleunigen können, verschwindet sie wieder. Data ortet eine weitere Öffnung und man versucht sie zu finden. Picard lässt nun stoppen. Riker sagt, dass das Spiel mit der Zeit langweilig wird. Picard lässt die Position halten. Er fragt Troi, ob sie immer noch nichts spürt. Sie antwortet, dass sie nun etwas ungewöhnliches spürt. Deanna spürt nun eine Intelligenz, die so groß ist, dass sie sie nicht erfassen können. Pulaski sagt, dass alles, was sie erlebt haben, sie an einen Laborversuch mit Ratten erinnert.

Nagilum zeigt sich.

Da sich die Öffnung ihnen immer weiter nähert, lässt Picard nun die Position halten, da sie sich seiner Meinung nach genug an der Nase herumführen haben lassen. Nun erscheint ein Gesicht auf dem Bildschirm. Die Gestalt fragt, warum sie so erschrocken sind, da er sich Mühe gegeben habe, so auszusehen wie sie. Data ortet absolut nichts vor ihnen. Geordi sagt, dass dieses Nichts aber sehr hässlich aussehe. Picard stellt sich nun vor und fragt, wer oder was er ist. Das Gesicht stellt sich als Nagilum vor. Er erkennt, dass Data sich in seiner Bauweise von den anderen unterscheidet. Es zeigt sich fasziniert von den Kommandooffizieren und zeigt seine Macht, indem es für eine kurze Zeit Pulaskis Körper übernimmt und über die Brücke steuert. Nagilum zeigt sich an der Fortpflanzung interessiert. Picard sagt, dass ihre Handlungen sie nicht erfreuen. Nagilum fragt, ob es wahr ist, dass sie nur eine begrenzte Lebensdauer besitzen. Picard fragt, was er mit dieser Frage bezweckt. Seine Versuche sind jedoch noch lange nicht beendet: Haskell bricht durch Nagilums Einwirken plötzlich krampfartig zusammen – und stirbt. Dies findet er sehr interessant und Dr. Pulaski bestätigt seinen Tod. Picard sagt wütend, dass sie dagegen kämpfen werden. Die Erfahrung des menschlichen Todes fasziniert Nagilum derart, dass er weitere, ähnliche Versuche an anderen Besatzungsmitgliedern durchführen will. Nagilum meint, dass er ein Drittel, wenn nicht gar die Hälfte der Crew benötigen würde, um diese Erfahrung vollständig zu erfassen.

Akt V: Radikale Maßnahmen[Bearbeiten]

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Sternzeit 42194,7
Das Unbekannte, auf das wir gestoßen sind, sieht in unserer Lebensform nichts wertvolles. Wie bekämpft man etwas, das gleichzeitig existent und nicht existent ist?

In der Beobachtungslounge berät sich die Kommandocrew. Troi sagt Picard, dass sie völlig unwichtig seien. Worf sagt, dass sie Verluste von 50 % hätten. Riker erwidert, dass sie sich in keiner Schlacht befinden. Picard fragt, ob es Gründe gibt, Nagilum nicht zu glauben. Data und Troi denken, dass sie ihm glauben müssen. Picard kommt zu dem Schluss, dass er Nagilum nicht weitermachen lassen kann. Daher will er die Enterprise zerstören. Dr. Pulaski fragt, ob das nicht sinnlos sei und vergleicht es damit, einen Patienten zu töten, um ihn zu heilen. Riker sagt, dass es besser sei, als hilflos herumzustehen.

Gemeinsam mit Riker geht er in den Maschinenraum und aktiviert dort die Selbstzerstörung des Schiffs mit einem stillen Countdown von zwanzig Minuten.

Weniger als zwanzig Minuten bis zur Selbstzerstörung

Jeder geht in den letzten Minuten vor dem Tod seinen eigenen Dingen nach. Picard hört in seinem Quartier Musik. Da klingelt es und Troi tritt scheinbar ein. Sie sagt Picard, dass sie fürchtet, dass seine Entscheidung falsch ist und setzt sich. Da klingelt es und Data tritt ein. Data will sich mit ihm über dieses Thema unterhalten. Data fragt, was der Tod ist. Picard antwortet, dass er vielleicht die schwerste aller menschlichen Fragen stellt. Viele sehen darin den Übergang in einen Zustand, der ewig andauert. Manche glauben an den Garten Eden, andere sind überzeugt, dass sie einfach ins Nichts verschwinden. Data fragt Picard, was er selbst glaubt. Dieser sagt, dass man angesichts der wunderbaren Komplexität des Universums mit Materie, Energie und Gravitation, annehmen muss, dass die Realität viel größer sei, als sie es sich vorstellen. Troi und Data sagen, dass sie bereit sind jedes Risiko einzugehen, wenn ein Teil der Crew überleben kann. Picard steht nun auf und lässt die beiden Offiziere lokalisieren. Als der Computer sie auf der Brücke lokalisiert sagt Picard Nagilum, dass es so nicht geht. Der echte Data sagt, dass sie freigekommen sind. Riker will die Selbstzerstörung abbrechen. Picard will noch warten. Er begibt sich sofort auf die Brücke und lässt die Enterprise auf Warp 6 beschleunigen, um möglichst schnell weit weg zu kommen. Der Computer meldet, dass es 50 Sekunden bis zur Selbstzerstörung sind. Bei 40 Sekunden, warnt Riker. Bei 30 Sekunden, bestätigt Data noch einmal, dass sie fliegen. Troi spürt das Wesen nicht mehr. Picard deaktiviert die Selbstzerstörung bei 10 Sekunden. Erst in letzter Minute deaktivieren er und sein Erster Offizier die Selbstzerstörung, wobei dieser mehr als eindeutig dem Abbruch zustimmt. Er wollte jedes mögliche Missverständnis ausschließen. Kurz darauf begibt sich Picard in den Bereitschaftsraum, wo er noch ein letztes Mal mit Nagilum spricht. Zunächst ist dessen Urteil über die Menschen nicht sehr positiv. Sie seien selbstsüchtiig und schätzten dennoch Loyalität, sie fällen schnell ein Urteil und können es nur schwer ändern. Er findet es erstaunlich, dass sie bisher überlebt haben. Sie seien zu aggressiv, feindlich und militant. Allerdings macht Picard ihn darauf aufmerksam, dass sie und es die Neugier gemeinsam hätten. Nagilum stimmt zu, dass sie diese Eigenschaft gemeinsam haben. Beide verabschieden sich voneinander und hoffen auf einen erneuten Kontakt, dieses Mal jedoch "mit einem freien Blick auf die Sterne". Picard kehrt auf die Brücke zurück und lässt mit Warp 3 losfliegen. Riker fügt hinzu, dass Wesley an Löchern im All vorbeifliegen soll.

Dialogzitate[Bearbeiten]

Riker
Aber dieses Loch hat eine Form, Data, es hat Höhe und Breite.
Data
Mmh vielleicht. Vielleicht auch nicht.
Picard
Das ist sicher keine wissenschaftliche Antwort, Commander.
Data
Captain, es gibt eine grundlegende und sehr wertvolle Aussage in der Wissenschaft. Sie ist ein Zeichen von Weisheit und lautet: Ich weiß es nicht. Ich kann nur sagen: Ich weiß nicht, was das ist, Sir.
Nagilum
Und was sind Sie? Sie weichen in Ihrer Konstruktion auch ab.
Pulaski
In meiner... Konstruktion ?!
Data
Es geht wohl darum, dass Sie eine Frau sind, Doktor.
Pulaski
Ja, es gibt da gewisse kleine... Unterschiede. Ich bin das, was man eine Frau nennt.
Nagilum
Ah, ja ich verstehe. Männlich und weiblich.
Picard
Richtig. Dadurch können wir uns fortpflanzen.
Nagilum
Sehr interessant! Bitte zeigen Sie mir, wie das gemacht wird!
Pulaski
Nein, das geht jetzt nicht.
Picard
Bedenkt man die wunderbare Komplexität des Universums, seine Perfektion, seine Ausgewogenheit in allen Dingen – Materie, Energie, Gravitation, Zeit, Dimension – muss ich einfach annehmen, dass unsere Existenz viel mehr ist, als Philosophie in ihr sieht. Das was wir sind, übertrifft alle Maßstäbe, die wir uns mit unserem mathematischen Denken vorstellen können. Unser Dasein ist Teil eines Ganzen, das wir mit unserem Verstand, unserer Erfahrung nicht erfassen können.

Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

Das klassische Klavierstück, dass während Picards Ausführungen über Leben und Tod im Hintergrund zu hören ist, wurde von Eric Satie komponiert und stammt aus dem Werk Trois Gymnopédies (Lent et douloureux).

Während der Holodeckübung ist die Kampfmusik aus der Episode Weltraumfieber der Serie Raumschiff Enterprise zu hören.

In alter Redshirt-Manier wird Wesley mitten in der Episode durch Fähnrich Haskell ersetzt, der daraufhin stirbt. Anschließend nimmt Wesley wieder seine Position ein.

Bezüge zur Realität[Bearbeiten]

Die Vorstellung, dass die Erde eine Scheibe sei, war tatsächlich niemals auf der Erde vorherrschend, weder im Mittelalter noch sonst irgendwann (siehe Flache_Erde in der Wikipedia).

Filmfehler[Bearbeiten]

Produktionsfehler[Bearbeiten]

Nachdem Dr. Pulaski den Tod von Fähnrich Haskell festgestellt hat, sieht man deutlich anhand der sich bewegenden Nasenlöcher, dass dieser noch atmet.


Links und Verweise[Bearbeiten]

Produktionsbeteiligte[Bearbeiten]

Darsteller und Synchronsprecher[Bearbeiten]

Hauptdarsteller
Patrick Stewart als Captain Jean-Luc Picard
Rolf Schult
Jonathan Frakes als Commander William T. Riker
Detlef Bierstedt
LeVar Burton als Lt. Geordi La Forge
Charles Rettinghaus
Michael Dorn als Lt. J.G. Worf
Raimund Krone
Marina Sirtis als Counselor Deanna Troi
Eva Kryll
Brent Spiner als Lt. Commander Data
Michael Pan
Wil Wheaton als Wesley Crusher
Sven Plate
Gaststars
Diana Muldaur als Doktor Pulaski
Bettina Schön
Earl Boen als Nagilum
Thomas Wolff
Co-Stars
Charles Douglass als Fähnrich Haskell
Ingo Albrecht
Colm Meaney als Transporterchief
Jörg Döring
nicht in den Credits genannt
Majel Barrett als Computer der USS Enterprise-D (nur Stimme)
Eva-Maria Werth
James G. Becker als Fähnrich (Abteilung Kommando/Navigation)
Dexter Clay als Sicherheitsoffizier
Jeffrey Deacon als Sternenflottenoffizier (Abteilung Kommando/Navigation)
Steve Kelso als holographischer Gegner (Insektoid)
Tim McCormack als Bennett
Jan Shultz als holographischer Gegner (Totenschädel)
Guy Vardaman als Darien Wallace
Stuntmen/Stuntdoubles/Stand-Ins
James G. Becker als Stand-In für Jonathan Frakes
Darrell Burris als Stand-In für LeVar Burton
Dexter Clay als Stand-In für Michael Dorn
Jeffrey Deacon als Stand-In für Patrick Stewart
Nora Leonhardt als Stand-In für Marina Sirtis
Matt McColm als Stuntdouble für Michael Dorn
Tim McCormack als Stand-In für Brent Spiner
Guy Vardaman als Stand-In für Wil Wheaton
Gerard G. Williams als Stuntdouble für Jonathan Frakes
Weitere Synchronsprecher
Harald Dietl als Sprecher des deutschen Vorspanns

Verweise[Bearbeiten]

Spezies & Lebensformen
Laborratte
Schiffe & Stationen
Romulanischer Warbird, Schwesterschiff, USS Yamato
Orte
Loch im Weltall
Astronomische Objekte
Morgana-Quadrant
Wissenschaft & Technik
Gymnopédie, Holodeck, Photonentorpedo, Selbstzerstörung, Tarnvorrichtung, Transporter