Ad astra per aspera

aus Memory Alpha, der freien deutschen Star-Trek-Datenbank
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Inhaltsangabe

Kurzfassung

In diesem Abschnitt der Episoden­beschreibung fehlt noch die Kurzfassung des Inhalts. Diese sollte eine Länge von 150 bis 250 Wörtern für TOS/TNG/DS9/VOY/ENT/DSC/PIC/SNW/SFA-Episoden, 75 bis 125 Wörtern für TAS/ST/LDS/PRO/VST-Episoden und 300 bis 500 Wörtern für Filme nicht unter-/überschreiten. Begriffe werden in der Kurzfassung nicht verlinkt. Zögere nicht und trage eine kurze Zusammenfassung der Episode nach.

Langfassung

Die Langfassung der Inhaltsangabe ist noch sehr kurz oder lücken­haft (Kriterien). Du kannst Memory Alpha Nova helfen, diese Seite zu erweitern. Wenn du etwas hinzu­zufügen hast, zögere nicht und überarbeite sie:

Seite bearbeiten. Wenn du zu dieser Episodenbeschreibung nichts beisteuern kannst, findest du in der Kategorie Brauche Langfassung weitere Episoden, an denen du mit­arbeiten kannst! Achtung: Beachte beim Hin­zufügen Memory Alpha Novas Copyright­richt­linien und verwende keine copyright­geschüt­zten Inhalte ohne Erlaubnis!

Prolog

Una Chin-Riley denkt zurück an eine Verletzung, die sie sich als Kind zuzog. Ihre Eltern sorgten sich, dass ihre illyrianische Abstammung entdeckt werden könnte, wenn sie sie in ein Krankenhaus bringen. Una fragt ihre Mutter. Diese sagt, dass sie weiß, dass es weh tut, aber es werde wieder gut. Sie sagt ihrem Mann, dass es gerichtet werden muss, wenn es heilen soll. Sie ist ein Kind und brauche einen Arzt. Ihr Vater ist weiter skeptisch. Wenn sie jetzt in ein Krankenhaus gehen, verlieren sie alles. Er ist sicher, dass sie das schon schaffen wird. In der Gegenwart sitzt sie an einem Tisch Captain Marie Batel gegenüber. Diese bietet ihr an, dass wenn sie sich schuldig, ihren Status als genetisch verbessert verheimlicht zu haben, wird sie entlassen. Sie wird nicht verbannt und bleibt Föderationsbürgerin. Die Sternenflotte würde ihre Akte unter Verschluss halten. Una sagt, dass sie das vertuschen wollen. Batel entgegnet, dass sie sie schützen wollen. Una soll die Sache nicht unnötig in die Länge ziehen und andere nicht hereinziehen. Es ist ein guter Deal. Ihr Anwalt sagt, dass es ein guter Deal ist. Auf die Anklage könnten mindestens zwei Jahre Haft stehen. Una fragt, ob sie das Gespräch nicht besser unter vier Augen führen sollten. Batel geht nun. Una fragt sie noch, wie er sie beraten soll, wenn er für sie arbeitet.

Logbuch des Captains
Sternzeit 2393,8
Christopher Pike
Ich bin in den Volterra-Nebel gereist, um Hilfe für meinen Ersten Offizier zu suchen. Die Atmosphäre ist für Menschen lebensfeindlich. Die Einheimischen jedoch haben sich angepasst.

Pike sucht ein Büro auf. Die Sekretärin von Counselor Neera Ketoul sagt, dass sie ihn heute nicht empfangen kann. Pike antwortet, dass er warten kann. Die Frau wiederholt, dass Ketoul den ganzen Tag bei Gericht ist. Pike wiederholt, dass er warten kann. Da ertönt ein Alarm und das Gerät meldet, dass er noch 2 % Sauerstoff hat. Die Sekretärin sagt, dass ihr das nicht so aussieht. Pike erwidert Abwarten. Bei 1 % ertönt ein Alarm. Sie geht nun zum Counselor. Diese lässt das Umweltkontrollsystem eine Sauerstoff-Atmosphäre generieren. Ketoul sagt Pike, dass er die Maske nun abnehmen kann. Dieser tut es. Ketoul sagt, dass sie wusste, dass Pike stur ist, nicht aber, dass er dumm ist. Dieser Planet ist lebensfeindlich für alle Lebewesen, bis auf die Illyrianer. Pike sagt, dass sie sich genetisch angepasst haben. Sie hätte sich zurückmelden sollen. Ketoul sagt, dass er es sein lassen sollte. Pike sagt, dass Una ihre Hilfe braucht. Ketoul sagt, dass es nicht ihr Problem ist. Pike sagt, dass er nicht weiß, was zwischen ihnen vorgefallen ist, aber Una sei ihre Freundin. Ketoul sagt, dass sie nicht befreundet ist. Pike erzählt, dass er bei einer Forschungsmission zu einer verlassenen illyrianischen Kolonie einiges erfahren hat. Diese war nicht so verlassen, wie sie erwartet hatten. Er hat gesehen, was passieren kann, wenn man genetische Modifikationen rückgängig machen will, damit die Föderation jemanden akzeptiert. Ketoul beglückwünscht ihn zur Entdeckung der Empathie. Er solle ihr Bescheid geben, wenn die Föderation nachzieht. Pike sagt, dass ihr Beitrag damit verloren wäre. Ketoul sagt, dass sie noch Glück hat, dass sie nicht des Aufruhrs beschuldigt wird. Die Rassengesetze der Föderation seien nämlich drakonisch. Sie ist mit Unas Fall vertraut. Pike sagt, dass es Verschlusssache ist. Ketoul antwortet, dass sie wissen muss, was hinter verschlossenen Türen passiert, a das Leben ihrer Mandanten oft davon abhängt. Pike fragt sie nun, wie es bei ihr läuft. Pike sagt, dass sie 10 Fälle hatte, die wegen Mangel an Beweisen freigesprochen wurden. Sie soll Unas Fall übernehmen, da ihr das Publicity einbringen und in ihre alten Fälle vielleicht Bewegung bringen würde. Ketoul fragt, ob er sie jetzt bestechen will. Pike sagt, dass er eine Freundin retten und etwas Gutes bewirken will. Sie soll einen kurzen Blick in die Akte werfen. Dabei würde sie kaum ins Schwitzen kommen. Ketoul sagt, dass er ein ziemlich harter Hund ist. Pike antwortet, dass sie noch nicht "Nein" gesagt hat.

Ketoul besucht Una in ihrer Zelle. Sie sagt, dass sie es mit eigenen Augen sehen wollte. Una fragt, ob nach 25 Jahren ihre ersten Worte tatsächlich Ich habe es dir gesagt. sein sollen. Ketoul unterbricht Una und sagt, dass sie nicht wegen der alten Zeiten hier ist, sondern sie ihr die Geschichte hinter der Geschichte in der Kurzfassung in ihren eigenen Worten erzählen soll. Una sagt, dass ihre Akte bei der Sternenflotte bis vor zwei Monaten makellos war. Das einzige, was sich geändert hat, ist , dass sie nun die Wahrheit wissen. Ketoul sagt, dass manche Illyrianer Veränderungen haben, die sie verbergen. Una sagt, dass sie verraten wurde und sie nun nicht verraten soll, dass sich eine Illyrianerin in der Sternenflotte befand. Ketoul sagt, dass sie die Entlassung akzeptieren, ihre Wunden lecken und nach Hause gehen soll. Una lehnt das ab. Sie will sich nicht länger verstecken. Sie hätte sich damals wehren sollen. Aber nun wehrt sie sich. Ketoul richtet dem Gericht aus, dass der Deal abgelehnt wird. Sie macht das für alle Illyrianer, die nicht verheimlichen wollen, wer sie sind, wenn sie zur Sternenflotte überlaufen.

Batel betritt Pikes Quartier an Bord der USS Enterprise und sagt ihm direkt, dass Una ihren Deal abgelehnt hat. Pike kommentiert lakonisch Schön. Batel fragt, wie schwer es war, diesen Deal genehmigen zu lassen. Pike antwortet, dass sie sich das vor der Verhaftung hätte überlegen sollen. Batel fordert ihn auf, nicht kindisch zu sein. Pike sagt, dass Una in diesem Moment ihren Job auf der Brücke machen sollte und nicht in einer Zelle sitzen. Batel erwidert, dass sie die Gesetze nicht macht und es ihr Job ist, sie durchzusetzen. Pike schneidet eine Möhre und fragt, was ist, wenn diese Gesetze falsch sind. Batel sagt, dass wenn er es von außen betrachtet, sehen würde, dass sie alles getan hat, um Una zu helfen. Mehr als dieser Deal sei für sie nicht drin gewesen. Jetzt, da sie ihn abgelehnt hat, übernimmt ihre Chefin, die Generalstaatsanwältin den Fall. Batel weiß nicht wieso, aber für Una ist das nicht gut. Sie hätte den Deal annehmen sollen. Bevor sie geht, sagt sie, dass sie sich vor Gericht sehen. Dann verlässt Batel betrübt den Raum.

Una und Ketoul erwarten in Admiral Javas' Büro die Ankunft der Anklagevertretung. Da treten Batel und Vice Admiral Pasalk ein. Javas sagt Pasalk, dass sie nicht erwartet hat, dass er beiwohnen wird. Batel sagt, dass aufgrund der Tatsache, dass die Verteidigung den Deal abgelehnt hat, sie eine Änderung der Anklage beantragen. Javas lässt sie fortfahren. Da Una ihre genetischen Veränderungen verschwiegen hat, klagen sie Una Chin-Riley wegen wissentlicher Falschangaben und Verstoß gegen die Codes 6-14 bis 6-17, die Sternenflottenoffizieren permanente biotechnische Eingriffe jeder Art untersagen sowie in zwei Fällen von Aufwiegelung. Sie fordern die unehrenhafte Entlassung und 20 Jahre in einer Strafkolonie.

Akt I:

Später fragt Una empört Ketoul, wie sie 20 Jahre für falsche Angaben bei einer Bewerbung bekommen soll. Ketoul sagt, dass sie sich doch mit der Sternenflotte anlegen wollte. Jetzt wollen sie ein Exempel an ihr statuieren. Una fragt, was sie jetzt tun werden. Ketoul sagt, dass sie kämpfen werden. Una fragt, wen sie als erstes als Zeugen aufrufen werden. Ketoul sagt, dass es Admiral Robert April ist. Una sagt, dass April ihre Bewerbung unterstützt hat. Sie hat jahrelang unter ihm gedient und er hat sie befördert. Sie sieht das als Vorteil. Ketoul erwidert, dass Pasalk keinen Zeugen ohne Grund aufruft. Una sagt, dass sie sie in den Zeugenstand rufen soll. Sie will zeigen, dass sie keine schlechte Offizierin ist. Ketoul sagt, dass sie sie dazu benutzen würden, um ihre Lügen zu entlarven und würden vielleicht einige ihrer Freunde gleich mit ins Verderben reißen. Una setzt sich wieder und fragt Ketoul, ob ihr etwas an ihrer Geschichte liegt. Diese antwortet, dass ihr etwas daran liegt, dass ihre Mandantin nichts tut, was der Staatsanwaltschaft in die Hände spielen könnte. Sie machen es diesmal auf ihre Weise. Una willigt ein.

Ketoul wird von Singh in ein Quartier gebracht. Sie erkennt, dass es Unas Quartier ist und meint ironisch, dass sie es zur Zeit ja nicht braucht. Dann verlangt sie Zugriff auf das einheitliche Gesetzbuch der Sternenflotte. Dieses sei sicher in ihre Datenbank und sie braucht Zugriff auf Unas Dienstakte. Sie dankt Lt. Noonien-Singh. Diese geht jedoch nicht. Ketoul fragt, ob noch etwas ist. Singh sagt, dass sie ihr vielleicht behilflich sein könnte und fragt, ob sie den Fall Sternenflotte gegen Wyck kennt. Ketoul sagt, dass sie Anwältin für Bürgerrechte ist. Ketoul sagt, dass es als Paradebeispiel für die Früchte des vergifteten Baumes gesehen wird. Werden Beweise durch illegale Mittel beschafft, sind sie vor Gericht unzulässig. Sie fragt, ob sie glaubt, dass die Beweise gegen Una so beschafft wurden. Singh fragt, ob die Klage dadurch abgewiesen werden könnte. Ketoul sagt, dass das vielleicht sogar möglich wäre. Sie fragt Singh, ob sie etwas weiß, dass sie wissen sollte. Singh will auf Nummer Sicher gehen und verlässt den Raum.

In der Messe geht Pike seine Notizen durch, als Batel an seinen Tisch tritt und fragt, ob sie sich setzen darf. Sie darf sich setzen. Ihn in den Zeugenstand zu rufen wäre dumm. Pike sagt, dass er länger mit Una gedient hat, als irgend jemand sonst. Batel fragt, wie lange sie sich kennen. Pike antwortet, dass er eine Rede hielt, als sie an der Akademie war. Es ist eine Eweigkeit her. Batel meint, dass es schlimm gewesen sein muss. Pike sagt, dass er über eine Trainingsmission gesprochen hat. Una hat ihn dann auf einen Fehler hingewiesen, der ihm beim Wiedereintritt unterlaufen war. Batel meint, dass das frech war. Pike ergänzt, dass sie aber Recht hatte. April sagt, dass jeder einen Ersten Offizier sagt, der einem sagt, dass er sich irrt. Batel fragt Pike, wie lange er weiß, dass sie Illyrianerin ist. Sie erinnert ihn daran, dass er im Zeugenstand ist. Wenn er in den Zeugenstand geht, dreht sich der Fall nur um ihn. Er könnte wegen Verschwörung angeklagt werden und seine Crew gefährden. Wenn er Una helfen will, soll er anderen das Reden überlassen.

Erica Ortegas und Dr. Joseph M'Benga sitzen an einem benachbarten Tisch. Sie beobachten Spock, der sich mit Pasalk unterhält. Ortegas spekuliert, dass Pasalk sagt, dass Spock verstehen müsse, dass er seine Freundin ins Gefängnis werfen müsse. Spock würde fragen, ob sie dieses Wochenende eine Partie Kal-toh spielen wollen und Pasalk antworte, dass es überaus unterhaltsam wäre. M'Benga fragt, ob sie die Spannungen nicht spürt. Ortegas sagt, dass sie da wie vulkanische Bros sitzen. M'Benga antwortet, dass Vulkanier nicht viel preisgeben, aber man ihre Körpersprache lesen könne. Die beiden hassen einander. Ortegas fragt, ob er sie gerade verarschen wolle. Spock steht nun auf und geht zu ihrem Tisch. Er bedauert, dass sie Zeuge dieses Ausbruchs wurden. M'Benga sagt, dass sie kein Wort darüber verlieren werden. Spock sagt, dass Pasalk von allen ehemaligen Kollegen seines Vaters wahrlich das Schlimmste in ihm hervorbringt. Dann verlässt er die Messe. M'Benga und Ortegas lachen nun.

Singh geht auf der Brücke der Enterprise zu Uhura und fordert sämtliche Unterlagen über Una aus den letzten sechs Monaten an. Uhura trägt es zusammen. Singh will auch die schiffsweiten persönlichen Logbücher. Uhura sagt, dass gemäß Verordnung 25 Absatz B dürfen persönliche Logbücher nur auf Befehl des Sternenflottenkommandos und Vorliegen besonderer Voraussetzungen herausgegeben werden. Singh sagt, dass sie die Bestimmung kennt und befiehlt es Uhura. Diese erkennt, dass sie Una damit helfen will. Uhura sagt, dass sie ihre Mentorin ist. Wenn sie einen unrechtmäßigen Befehl befolgt, käme Singh in Schwierigkeiten. Damit ist sie nicht einverstanden und Pike wäre es auch nicht. Singh sagt, dass sie herausfinden müssen, wer sie angeschwärzt hat. Vermutlich ist das der einzige Weg um sie zu retten. Uhura antwortet, dass sie dann wahrscheinlich einen anderen Weg finden müssen. Singh lehnt das jedoch ab und geht weg.

Akt II:

Admiral Javas eröffnet nun die Verhandlung. Außer ihr sind Richter an diesem Tribunals der tellaritische Mitglied des Kommandorats Zus Tlaggul und der vulkanische Sternenflottencommander Chiv. Sie fragt Chin-Riley, ob sie mit Batel als Anklagevertreterin einverstanden ist. Dies bejaht Una. Dann wird die Anklage verlesen. Javas fragt, wie sie sich bekennt. Una bekennt sich nicht schuldig.

Batel sagt, dass die Haltung der Föderation zur Gentechnik eindeutig ist. Die Praxis ist gefährlich und illegal. Die Gründe sind vielfältig, doch die Folgen der Eugenischen Kriege auf der Erde sprechen für sich: Dutzende Millionen Tote. Überspitzt gesagt ist die Genmanipulation nichts als der Wunsch Gott spielen zu wollen. Insem sie in die DNA eingreifen, gefährden sie das Wesen der natürlichen Evolution. Ketoul steht auf. Sie sagt, dass Captain Batel Recht hat. Dauerhafte genetische Veränderungen sind nach Föderationsrecht illegal. Sklaverei war einst legal, Apartheid war legal, Diskriminierung von Lebewesen aufgrund ihres Glaubens, ihrer Sexualität, ihres Geschlechts oder ihrer Hautfarbe war legal. Ein Gesetz macht etwas noch lange nicht gerecht. Sie will nicht behaupten, dass die Föderation Schaden anrichten will. Ihre Erfahrungen mit genetischen Veränderungen, den Eugenischen Kriegen waren furchtbar. Der Schmerz, der die Erde heimgesucht hat, ist unvorstellbar. Die Föderation hat infolge dessen eine Utopie erschaffen und im ständigen Bemühen diese zu schützen, wurde sie von einer jahrhundertealten Angst geblendet, sodass sie inzwischen, vielleicht unbewusst, Andersdenkende verfolgt. Ihre Mandantin ist nur hier, weil sie glaubte, nicht anders zu können, als ihre Herkunft zu verbergen, wie die Millionen vorher, die verbergen mussten, woran sie glauben, wen sie lieben oder wie sie aussehen; weil deswegen andere sich unwohl gefühlt hatten oder Angst hatten. Wenn das Gesetz nicht gerecht ist, wie können sie denen Vertrauen, die das Gesetz der Gerechtigkeit willen geschaffen haben. Sie ruft nun Admiral Robert April in den Zeugenstand. Una hat unter ihm gedient, als er Captain auf der Enterprise war und davor hat er ihre Bewerbung an der Akademie unterstützt. Batel sagt, dass man also sagen könne, dass er in Unas Karriere investiert habe. April antwortet, dass man das sagen könne. Sie fragt ihn, ob sie ihm gegenüber je enthüllt hat, dass sie genetisch verändert wurde. April verneint dies. Batel fragt, ob er dennoch ihre Bewerbung unterstützt hätte. Er sagt, dass Una eine hervorragende Offizierin und die mit Abstand geeignetste Bewerberin war. Batel sagt, dass sie danach nicht gefragt hat. Sie wiederholt die Frage und erinnert April, dass er unter Eid steht. April antwortet, dass er es nicht hätte. Ketoul sagt, dass es Größe für einen Mann erfordert, seine Fehler einzugestehen. Sie bittet ihn für das Protokoll zu erläutern, warum er Chin-Rileys Bewerbung nicht unterstützt hätte. April zitiert Sternenflottenverordnung 17 Absatz 12, der genetisch verbesserten Personen, wie Illyrianern grundsätzlich den Dienst verbieten. April will klarstellen, dass es nichts persönliches ist. Ketoul bittet ihn zu erklären, was die Oberste Direktive besagt. Batel erhebt Einspruch, wegen fehlender Relevanz. Der tellaritische Richter lässt Ketoul gewähren, mahnt aber zur Vorsicht. April erklärt, dass kein Raumschiff die natürliche Entwicklung einer Gesellschaft oder Spezies beeinflussen. Ketoul sagt, dass er 2246 als Captain der Enterprise die Perrikaner, eine Prä-Warp-Zivilisation vor einem apokalyptischen Meteorschauer gewarnt, die ihren Planeten bedrohte. Sie fragt, ob er die Oberste Direktive missachtet hat. April antwortet, dass das etwas anderes war. Ketoul sagt, dass er 2248 seinen Wissenschaftsoffizier auf den Industriezeitalter-Planeten Na'rel geschickt, um ein Massensterben durch eine Dürre mit Föderationstechnologie zu verhindern. Batel erhebt Einspruch und fragt nach der Relevanz. April sagt, dass ein ganzer Planet ausgelöscht worden wäre. Ketoul sagt, dass als er ohne Sicherheitsoffizier auf Man-us II beamte, hat er gegenüber den Ohawk, einer Prä-Warp-Zivilisation sein Raumschiff offenbart. Batel erhebt Einspruch. Javas erinnert Ketoul daran, dass der Zeuge nicht unter Anklage steht. Ketoul sagt, dass es so scheint, als würden die Regeln der Sternenflotte nur gelten, wenn ein Captain sie für angemessen hält. April fragt, ob sie noch eine Frage hat. Ketoul sagt, dass er in der Vergangenheit gezeigt hat, dass er in der Vergangenheit bereit war, die Oberste Direktive zu brechen und wird dafür als Held gefeiert. Er könne das Gesetz brechen, wenn es ihm richtig erscheint. Sich hinter Verordnungen zu verstecken, warum er Una Chin-Riley nicht in die Sternenflotte aufgenommen hätte, sei eine scheinheilige Lüge. Batel erhebt Einspruch. Javas fordert Ketoul auf, diese Art der Befragung zu beenden. Ketoul sagt, dass Una nicht darum gebeten hat, genetisch verändert zu werden. Es ist eine illyrianische Kulturtechnik, die vor ihrer Geburt durchgeführt wurde. Sie dient dem Überleben und dennoch ist ihre Mandantin wegen Verstoß gegen ein Gesetz verhaftet worden. Dabei hat der Admiral ihnen gezeigt, dass Sternenflottenvorschriften fadenscheinig und subjektiv sind. April steht nun auf und sagt, dass ein Sternenflottencaptain jeden Tag Entscheidungen trifft, die Leben retten. Una Chin-Rileys Verdienste für die Sternenflotte waren ehrenwert, doch das Gesetz, das sie gebrochen hat, soll Leben retten. Er hätte ihr den Zugang verweigert. Ketoul fragt, ob er also zugribt, dass der Grund für seine Entscheidung nicht das Gesetz, sondern Angst und Rassenvorurteile sind. Batel erhebt Einspruch. Javas sagt, dass wenn sie ihre Mandantin nicht verteidigen kann, ihr das nicht das Recht gibt, die Föderation und ihre Offiziere anzugreifen. Die ganze Aussage des Admirals wird daher aus dem Gerichtsprotokoll gestrichen.

Die Offiziere der Enterprise sehen das Geschehen auf einem Monitor. Uhura fragt, ob die Staatsanwältin versucht, den Admiral anzuklagen. Spock antwortet, dass es ihm so scheint. Chapel sagt, dass es auch eine Strategie ist. Ortegas sagt, dass der Admiral keine gute Figur gemacht hat. Singh fragt, inwieweit das eine Hilfe für Una ist. Pike steht auf und geht.

Wenig später spricht er mit Admiral April. Dieser erinnert Pike daran, dass die Anwältin seine Idee war. Er sagt, dass sie zu den besten Anwälten für Bürgerrechte zählt und große Stücke auf Una hält. April sagt, dass er sie schneller befördert hat, als sonst jemanden auf seinem Schiff. Er hatte sie nach der Marcel-Katastrophe 2248 für die Tapferkeitsmedaille empfohlen. Es sei ein Jammer, dass das Gericht das heute nicht erfahren konnte. April verlässt nun den Raum, während Pike trinkt.

Als Ketoul Unas Zelle betritt, fragt diese sie sofort, was das heute sollte. Sie sollte sie verteidigen und nicht Admiral April oder sonst jemanden angreifen. Sie könne nicht die Föderation anklagen. Ketoul fragt wieso nicht und wieso sie immer noch versucht diese zu beschützen. Sie dachte, sie habe den Kampf aufnehmen wollen. Ketoul sagt, dass man nur selten die Chance auf eine solche Plattform bekommt. Die meisten Illyrianer haben dieses Privileg nicht. Sie fragt, ob Una schon einmal in den Sinn gekommen ist, dass ihr Fall sie der Abschaffung des Gesetzes näherbringen könnte. Vielleicht kann es in der Zukunft vielleicht wirklich Gerechtigkeit für die Illyrianer geben. Una dagt, dass es ihr darum geht, ihren Hass auf die Föderation herauszuposaunen. Ketoul sagt, dass sie es heute versucht hat. Una soll sie entschuldigen, weil sie zu tun habe.

Akt III:

Bei der Fortsetzung ruft die Verteidigung drei Sachverständige in den Zeugenstand. La'an sagt aus, dass sie den Abschluss als Jahrgangsbeste gemacht hat und ist jedes Jahr befördert worden. Ketoul sagt, dass sie auch für die Tapferkeitsmedaille in Betracht gezogen wurde. Sie hat also auch Leben gerettet, was sie bejaht. Sie sagt aus, dass sie Una das erste Mal traf, als sie Teil des Rettungsteams war, dass sie nach ihrer Flucht von einem Brutplaneten der Gorn gefunden hat. Batel meint, dass sie einen ungewöhnlichen Nachnamen hat und fragt, ob sie mit Khan Noonien Singh verwandt ist. Singh bejaht dies. Batel fragt, ob sie je vermutet hat, dass Una eine Illyrianerin ist. Singh verneint dies. Batel fragt, ob sie je das Gefühl hatte, dass Una etwas verheimlicht. Singh verneint dies. Ketoul fragt sie, ob sie und Una sich nahe standen. Singh sagt, dass sie keine Familie mehr hatte und Una sich um sie gekümmert hat und sie bei ihrer Bewerbung für die Sternenflotte unterstützt hat. Ketoul fragt, ob sie der Sternenflotte ohne Una beigetreten wäre. Singh antwortet, dass sie ohne Una gar nicht mehr am Leben wäre.

Spock wird befragt, wann er das erste Mal Una traf. Er sagt, dass es an seinem ersten Tag auf der Enterprise war. Er sagt, dass er das Gefühl hatte, dass sie etwas verheimlichen würde: Ihre Vorliebe für Gilbert und Sullivan-Musicals.

M'Benga wird ebenfalls befragt. Er sagt aus, dass sie immer diskret und empathisch war. Sie hat immer sehr einfühlsam gehandelt. Ketoul fragt, ob die Personen, die sie selbst gerettet hat, noch am Leben wären, was Una verneint.

Batel befragt Spock und fragt, ob es nur logisch wäre, wenn die Angeklagte bestraft wird, wenn sie gegen das Gesetz verstoßen hat. Spock antwortet, dass dem möglicherweise so ist. Unlogisch wäre hingegen, wenn die Sternenflotte sich selbst bestraft. Batel sagt, dass sie ihm leider nicht folgen kann. Spock sagt, dass der Verlust von Una destruktiv für die Sternenflotte wäre. Sie ist eine außergewöhnliche Offizierin.

Ketoul bittet Singh ihre Beziehung zu Una zu beschreiben. Diese bezeichnet sie als ihre Mentorin. Spock sagt, dass er durch seinen Dienst unter ihr viel über Führung gelernt hat. M'Benga sagt, dass sie das Leben der Crewmitglieder über ihr eigenes stellt. Spock bezeichnet sie als Freundin, Singh als ihre Familie.

Auf der Enterprise bringt Singh Ketoul ein PADD. Ketoul fragt, ob sie herausgefunden hat, von wem die Anklage erfahren hat, dass Una Illyrianerin ist. Singh verneint dies. Ketoul vermutet jedoch, dass sie eine Idee hat. Sie erkennt, dass sie denkt, dass sie es von ihr erfahren haben. Singh sagt, dass sie in der Nacht, als sie erfuhr, dass Una Illyrianerin war, wütend war und ein persönliches Logbuch aufgezeichnet hat. Ketoul sagt, dass sie denkt, dass jemand das Logbuch abgehört hat und so die Wahrheit ans Licht kam. Ketoul fragt, wieso sie wütend war. Der Grund war ja wohl kaum, dass Una gentechnisch verändert worden war. Angesichts ihres Nachnamens würde sie annehmen, dass sie die Nuancen von Gentechnik besser versteht. Singh sagt, dass Una ihre Freundin war und sie belogen hat. Ketoul sagt, dass es nicht so einfach ist. Sie fragt, ob es sein kann, dass sie die Augmentation ihrer Familie in sich trägt und befürchtet, dass sie zu einer Gefahr werden könnte. Singh bejaht dies. Ketoul sagt, dass alles in Ordnung mit ihr ist. Sie weiß aus eigener Erfahrung, was das mit ihnen macht. Sie sehen sie an, bis sie sich selbst verachten. Die Angst wurde ihr eingetrichtert. Sie wurde nicht als Monster geboren. Ihr ist nur die Fähigkeit angeboren, Gutes oder Schlechtes zu tun, wie bei jedem von ihnen. Es dauert 6 Monate und es benötigt eine Bootsladung Admirals um Logbücher abhören zu können. Sie garantiert ihr, dass die Sternenflotte Unas Identität nicht von ihr erfahren hat. Sie fragt, wer Una dann verraten hat. Ketoul fragt, wer sie denkt. Singh weiß es jedoch nicht. Es muss jemand sein, der von ihrer Entlassung profitieren würde. Ketoul teilt diese Einschätzung. Singh fragt, wieso sie sich fühlt, als ob sie ein Shuttle geraubt hätte. Ketoul sagt, dass sie das als Kompliment auffasst.

Bei der Verhandlung ruft Ketoul Una in den Zeugenstand. Sie sagt, dass sie seit 25 Jahren in der Sternenflotte war und das ihr größter Traum war. Ketoul fragt, ob sie sich des Risikos bewusst war. Una sagt, dass sie gewarnt wurde. Ketoul fragt, wieso sie dann zur Sternenflotte ging. Una sagt, ad astra per aspera, zu den Sternen durch Mühsal. Das war der Leitspruch der Sternenflotte vor der Föderation. Ketoul fragt, was ihr an dem Leitspruch gefiel. Una sagt, dass ihr die Bedeutung gefiel, nur durch Anstrengung zu den Sternen zu gelangen. Sie glaubt aber auch, dass sie in den Weiten des Weltraums nicht nur ihren Forscherdrang befriedigen können, sondern dass auch jeder dort Erlösung finden kann. Ketoul fragt, ob sie diese finden wollte. Sie sagt, dass sie in einer Föderationskolonie im Volterra-Nebel aufgewachsen ist. Una sagt, dass ihr ein Jahr vor ihrer Geburt die provisorische Mitgliedschaft gewährt worden war. Ketoul sagt, dass es unter der Bedingung war, dass jegliche Genveränderungen eingestellt würden. Una bejaht dies. Ketoul sagt, dass das aber nicht passiert ist. Una sagt, dass es in einigen Familien schon vorgekommen ist. In ihrer Familie gehörte es aber zur Tradition. Ketoul fragt, wie sich das nach dem Föderationsbeitritt weiter entwickelt hat. Una sagt, dass sie ihre Bräuche nur noch im Verborgenen ausüben konnten. Wer es konnte, hat seine Veränderungen verborgen. Bei der Geburt von Kindern wurden befreundete Ärzte aufgesucht. Wenn es entdeckt wurde, drohte die Verhaftung. Ketoul fragt, ob das bei jemandem vorgekommen ist, den sie kannte. Una antwortet, dass es bei Ivan Ketoul, einem Schulfreund ihrer besten Freundin. Bei einigen von ihnen leuchtet das Immunsystem. Jemand muss es bei ihm gesehen haben. Als er eines Tages nach Hause kam, stand das Wort Augment an der Tür. Sie hatten von Augments gerade in der Schule gelernt. Die Meinungen waren deutlich. Ketoul fragt, ob ihn jemand verteidigt hat. Una sagt, dass es zu wenige waren. Seine Familie wurde verhaftet, als er 10 war. Ketoul fragt, wie die Reaktion der Gemeinschaft war. Una sagt, dass manche von ihnen auf Nicht-Föderations-Welten umzogen und die, die geblieben waren wurden von da an verfolgt. Dann wurden die Umstände immer extremer. Die Anti-Augmentationsgesetze schienen jedem einen Freibrief zu geben, die schlimmsten Beleidigungen auszusprechen: Augment-Modie, Freak. In manchen Geschäften wurde man als Augment nicht bedient. Sie erinnert sich noch, wie die Angriffe losgingen. Als ein Junge beschuldigt wurde, Illyrianer zu sein ging sie dazwischen. Am Ende hatte sie ein gebrochenes Bein. Es wäre einfach zu behandeln gewesen. Sie wurde aber nicht in ein Krankenhaus gebracht, weil ihre Eltern Angst hatten. Ihr Bein hat sich infiziert. Wenn sie keinen illyrianischen Arzt gefunden hätten, der sie mitten in der Nacht behandelt hat, wäre sie gestorben. Ketoul sagt, dass ihr das leid tut. Sie fragt, ob das das einzige Mal war, dass eine alltägliche Sache lebensbedrohlich wurde. Una sagt, dass die Unruhen so zunahmen, dass die Regierung beschloss sie in zwei Städte aufzuteilen: Illyrianisch und Nicht-Illyrianisch. Ketoul bedankt sich. Una erzählt, dass sie in die Nicht-illyrianische Stadt gezogen sind. Einige von ihnen durften überwechseln. Sie konnten sich integrieren und haben es auch. Dafür mussten sie alles zurücklassen: Ihre Familien und Freunde. Sie haben alle zurückgelassen und das bereut sie bis heute. Es tut ihr leid. Ketoul sagt, dass sie trotz all dieser Konflikte Offizierin bei der Sternenflotte sein will. Una bejaht dies. Ketoul fragt, wie die Sternenflotte erfahren hat, dass sie Illyrianerin ist. Sie hat ihren Status über so viele Jahre geheim halten können. Sie fragt, wer sie verraten hat und erinnert sie an ihren Eid. Una antwortet, dass sie sich selbst verraten hat. Ketoul fragt wieso sie ihre Karriere aufs Spiel setzt. Una antwortet, dass sie es satt hatte, eine Lüge zu leben und vorzugeben, jemand anderer zu sein. Ihre Crew sollte sie als die kennen, die sie ist, sodass sie endlich als sie selbst leben könne und die Sternenflotte die Illyrianer verstehen kann. Ketoul fragt wieso. Una berichtet, dass als sie 5 oder 6 war, sie Besuch von einer Sternenflottencrew hatten. Diese waren alle so verschieden; von so vielen Planeten. Wenn all diese Leute von all diesen Welten zusammenarbeiten, Seite an Seite, kann sie es vielleicht auch; Teil von etwas sein, das größer ist, als sie selbst. Die Sternenflotte ist keine perfekte Organisation, aber sie strebt danach, eine zu sein. Das war der Grund, sich selbst zu verraten, weil sie von der Sternenflotte zutiefst überzeugt ist. Ketoul dankt ihr und sagt, dass sie keine weiteren Fragen hat. Batel steht schon auf, doch Pasalk legt seine Hand auf ihre Schulter und übernimmt selbst das Kreuzverhör. Er sagt, dass es eine sehr emotionale Geschichte ist. Emotionen sind allerdings irrelevant, Fakten nicht. Er fragt, an welchem Datum Captain Pike von ihrem genetischen Status erfahren hat. Ketoul erhebt Einspruch, doch Pasalk sagt, dass sie es hier nicht nur mit der Pflichtverletzung einer Offizierin zu tun haben, sondern der Vorfall ist der Beweis für das Versagen der Befehlskette auf der Enterprise; begonnen beim Captain. Wenn Pike Kenntnis von Unas Betrug hat und die Sternenflotte nicht informiert hat, geht es hier nicht nur um Betrug, sondern um eine Verschwörung. Er befragt den Commander direkt. Er fragt sie, wann Pike von ihrem wahren Status erfahren hat. Er erinnert sie, dass sie unter Eid steht. Una antwortet, dass er es bei Sternzeit 1224,3 erstmals erfahren hat. Batel schließt die Augen. Pasalk sagt, dass es vor vier Monaten war. In dieser Zeit war der Captain der Enterprise an einer Verschwörung beteiligt und hat die Illyrianerin Una Chin-Riley gedeckt. Er hat keine weiteren Fragen.

Akt IV:

Er sagt, dass die Verteidigung möchte, dass sie die Fakten zugunsten von Emotionen ignorieren, aber heute ist einzig und allein das Gesetz entscheidend. Una Chin-Riley hat das Gesetz gebrochen und dies vertuscht, wie ihre eigene Aussage bewiesen hat. Außerdem wird sie durch ihr Verhalten wohl einen der größten Offiziere der Sternenflotte vor Gericht bringen. Sie hat der Sternenflotte großen Schaden zugefügt, durch ihr Handeln und Nichthandeln. Die einzig logische Reaktion darauf, wäre die Angeklagte in allen Punkten schuldig zu sprechen. Ketoul nimmt nun ein Gesetzbuch von ihrem Tisch und bringt es Captain Batel und fragt, ob sie mit der Sternenflottenverordnung 8514 vertraut ist. Batel bejaht dies. Ketoul legt ihr das Buch auf den Tisch und bittet sie, ihnen die Verordnung vorzulesen. Batel liest: Unter außergewöhnlichen Umständen und wenn folgende Bedinungen erfüllt sind:
1. Eine Person, die vor Verfolgung flieht oder um ihr Leben fürchten muss aus politischen oder religiösen Überzeugungen, durch kulturelle oder biologische Prägungen darf 2. bei der Sternenflotte Schutz suchen und kann 3. wenn sie dies beantragt und sich der Sternenflotte offenbart, um Asyl ersuchen. Ein Sternenflottencaptain kann nach eigenem Ermessen vorübergehend Asyl gewähren. Die Anerkennung erfolgt durch ein Sternenflottentribunal oder die zuständige Behörde.
Ketoul sagt, dass die Sternenflotte eine lange Tradition in der Durchführung von Rettungsaktionen hat. Sie fragt rhetorisch wie vielen Völkern die Sternenflotte schon geholfen und wie viele Leben sie gerettet hat. Una Chin-Riley hat das gewusst. Sie hat an das Beste in der Sternenflotte geglaubt und dass sie dort Erlösung finden würde, von den Gefahren und Nöten ihres Lebens, Gefahren die sie nur kannte, weil sie Illyrianerin war, angefeuert durch Gesetze gegen Personen, wie sie. Trotz all dieser Mühsal strebte Una nach den Sternen. Sie trat der Sternenflotte bei, weil sie glaubte, dass es der einzige Weg war, ihr Leben zu retten. Sie suchte Hilfe bei der Sternenflotte und stellte sich und erfüllte damit die dritte und letzte Voraussetzung für das Asyl. Sie hat darum ersucht und Pike hat sein Ermessen ausgeübt, wie Admiral April auf Perrican, Na'rel und Man-us II. Er hat ihr nach eigenem Ermessen, vorübergehend Asyl gewährt. Dieses Tribunal muss diesen Status jetzt nur noch bestätigen, damit beide freigesprochen werden. Ketoul sagt, dass ein Gesetz kein Spiegel der Gesellschaft ist, es ist ein Ideal, ein Leuchtfeuer, das sie daran erinnert, wie sie ihr besseres Selbst sein können. Mr. Pasalk hat sich auf ein Gesetz berufen, sie können aber nicht ignorieren, dass Verordnung 8514 auch ein Gesetz ist. Sie sollen nur in ihrem Inneren nach ihrem besseren Selbst suchen und nach dem Gesetz suchen, das ihrer Mandantin hilft.

Javas sagt, dass die Gesetze aus sehr guten Gründen existieren und diese Regulierungen müssen fortbestehen, damit sie nicht eines Tages einer Krise, wie den Eugenischen Kriegen gegenüberstehen. Das Gericht ist aber auch der Auffassung, dass diese Gründe keineswegs dazu führen dürfen, dass sie jedes einzelne Individuum, ob Augment, Illyrianer oder andere Person mit veränderter DNA gleich behandeln. Vielleicht müssen die Grenzen verschoben werden. Vielleicht ändern die Sternenflotte und die Föderation ihre Ansichten, doch heute können sie nur berücksichtigen, was die Verteidigung beantragt hat: Die Betrachtung des Einzelfalls und des einzigartigen Falls der Angeklagten. Sie entsprechen dem Asylantrag von Una Chin-Riley und sprechen sie in allen Anklagepunkten frei.

Wenig später materialisiert sich Una im Transporterraum und wird von Pike und Batel begrüßt. Una sagt Ketoul, dass sie sie durchschaut hatte: Das Gesetz und was mit ihr passieren würde. Ketoul sagt, dass sie nicht alles wusste und Una bedankt sich, dass sie ihr Leben gerettet hat. Sie bedauert nur, dass sie nicht mehr für die Illyrianer getan haben. Ketoul sagt, dass es ein Anfang ist. Die Offiziere im Transporterraum applaudieren Ketoul. Diese sagt, dass sie nicht der größte Fan der Sternenflotte ist, aber vor sich sieht sie die Crew eines Schiffes, die mit Stolz unter einer Illyrianerin dient. Es ist ein Anfang. Dann lässt sie sich beamen. Singh begrüßt sie zuhause und sagt, dass es nicht dasselbe war. Una fragt, wer dann das Schiff fliegt. Ortegas sagt, dass es praktisch von allein fliegt. Una schickt sie auf ihre Stationen. Pike und Una bleiben im Transporterraum und er umarmt sie. Er ist froh, dass sie zurück ist und geht dann.

Dialogzitate

In diesem Abschnitt der Episoden­beschreibung fehlen noch Dialog­zitate.
Zögere nicht und trage Zitate nach, deren genauen Wort­laut du kennst. Bitte ver­wende dafür {{Dialogzitat}}.

Produktionsnotizen

Produktionschronologie

22. Juni 2023
Verfügbar in den USA via Paramount+
22. Juni 2023
Verfügbar in Deutschland via Paramount+
30. März 2026 21:30 Uhr
Free-TV-Premiere in Deutschland via Tele 5

Links und Verweise

Produktionsbeteiligte

Darsteller und Synchronsprecher

Hauptdarsteller
Anson Mount als Captain Christopher Pike
Sascha Rotermund
Ethan Peck als Wissenschaftsoffizier Spock
Arne Stephan
Jess Bush als Christine Chapel
Alice Bauer
Christine Chong als La'an Noonien-Singh
Magdalena Turba
Celia Rose Gooding als Kadettin Nyota Uhura
Laura Oettel
Babs Olusanmokun als Dr. Joseph M'Benga
Melissa Navia als Lt. Erica Ortegas
Maximiliane Häcke
Rebecca Romijn als Una Chin-Riley
Alexandra Wilcke
Gast-Stars
Yetide Badaki als Neera Ketoul
Adrian Holmes als Robert April
Peter Sura
Melanie Scrofano als Marie Batel
Co-Stars
Jim Annan als Unas Vater
Anna Claire Beitel als junge Una/Junges Mädchen
Catherine Black als Unas Mutter
Eugene Clarke als vulkanischer Richter
Nicky Guadagni als Admiral Javas
Beth Hornby als Wache
Alex Kapp als USS Enterprise Computer
Graeme Somerville als Vice Admiral Pasalk
Iain Stewart als JAG-Verteidiger
David Benjamin Tomlinson als tellaritischer Richter
Kimberly-Ann Truong als illyrianischer Assistent
nicht in den Credits
Sky Sorensen als Bolianischer Wissenschaftsoffizier
unbekannter Darsteller als Crewmitglied der Enterprise
unbekannter Darsteller als JAG-Angestellter
unbekannter Darsteller als Vulkanier im Aufnahmeraum der Enterprise

Verweise

Ereignisse
2234, 2246, 2248, 2258, 2259, Eugenische Kriege, Industriezeitalter, Marcel-Katastrophe
Institutionen & Großmächte
Akademie der Sternenflotte, Föderation, Judge Advocate General, Oberste Direktive, Sternenflotte, Sternenflottenkommando
Spezies & Lebensformen
Andorianer, Augment, Betelgeusianer, Bolianer, Caitianer, Edosianer, Gorn, Illyrianer, Perrikaner, Saurianer, Vulkanier
Kultur & Religion
Astronomy, Einheitliches Gesetzbuch der Sternenflotte, Gilbert and Sullivan, Gott, Graffiti, Kal-toh, Sternenflotte gegen Wyck, Tapferkeitsmedaille
Personen
Sarek
Schiffe & Stationen
Constitution-Klasse, USS Enterprise (NCC-1701), USS Enterprise
Orte
Golden Gate Bridge, Krankenhaus, San Francisco, San Francisco-Oakland Bay Bridge, Strafkolonie
Astronomische Objekte
Man'us II, Na'rel, Perrican, Volterra-Nebel
Wissenschaft & Technik
DNA, Genetik, Immunsystem
sonstiges
Apartheid, Arzt, Aufwiegelung, Eid, Eltern, Föderationsbürger, Medal of Commendation, Medal of Gallantry, Meineid, Mutter, Sklaverei, Tür, Utopie, Vater, Verbannung, Verschwörung

Externe Links